Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Waterloo für Gesamtschul- und Gender-Agitatoren drucken

Lesezeit: 8:00

Das Heinisch-Hosek-Ministerium hat sich ein halbes Jahr bemüht, die Ergebnisse der Zentralmatura geheim zu halten. Jetzt weiß man, warum. Denn für die Hauptintentionen der rotgrünen Bildungspolitik sind die Ergebnisse blamabel.

Ausgerechnet der frühere Chef des Ministerium-eigenen bifie-Instituts Günter Haider hat jetzt konkrete Zahlen veröffentlicht. Er ist vom einstigen Gesamtschul-Propagandisten zum Kritiker des Ministeriums mutiert und nicht mehr Teil des Schweige- und Beschönigungskartells.

Die Zentralmatura-Ergebnisse bedeuten vor allem ein absolutes Waterloo für die Gesamtschul-Propaganda. Denn die vierjährigen Oberstufenrealgymnasien (Borg), die in aller Regel auf Gesamt- und Hauptschulen aufbauen, haben im Vergleich zu den achtjährigen AHS „zum Teil verheerende Ergebnisse“ geliefert. So Haider wörtlich im „Standard“ (wobei er allerdings die Gesamtschulthematik vorsichtig umschifft).

In Salzburg etwa gab es in den Borg 24 Prozent Fünfer in Mathematik, in den AHS-Langformen hingegen nur 9 Prozent. In Kärnten lauten die Vergleichszahlen sogar 28 zu 9. Ähnlich die Relationen in Englisch. Bei der mündlichen Prüfung sind dann zwar viele Fünfer verbessert worden. Die Relationen sind aber gleich geblieben.

Andere Bundesländer halten die Zahlen geheim. Wahrscheinlich sind sie dort noch übler, da es ja – gerüchteweise – sogar Schulen mit mehr als der Hälfte negativer Noten geben soll.

Das Borg-Waterloo bedeutet aber im Klartext:

  1. Die Oberstufengymnasien waren in vier Jahren Unterrichtszeit nicht imstande, den Rückstand aufzuholen, den die Kinder aus Gesamt- und Hauptschulen am Anfang mitgebracht haben.
  2. Das von den Linken so wild bekämpfte Gymnasium in der Langform bringt deutlich die besten Ergebnisse. Was auch fast alle Experten immer gesagt haben, da ja in der AHS von der ersten Klasse an zügig am Bildungserfolg gearbeitet werden kann, ohne dass man dort die Nicht-Bildungsfähigen oder -willigen mitschleppen müsste.
  3. Die von Rotgrün noch immer hartnäckig verfochtene Zwangsgesamtschule für alle würde die Vernichtung jenes Bildungsweges bedeuten, der sich (neuerlich) als der weitaus erfolgreichste herausgestellt hat. Alle Kinder würden auf den Weg Gesamtschule plus Oberstufengymnasium gezwungen, der jetzt so eine Schlappe erlitten hat.
  4. Es hat sich als absolut ergebnislose Geldvergeudung erwiesen, dass für zwei Schüler einer „Neuen Mittelschule“ so viel Geld ausgegeben wird wie für drei Schüler einer AHS-Unterstufe.
  5. Der Umstand, dass es in den NMS verboten ist, so wie in den abgeschafften – aber noch von einem Teil der jetzigen Maturanten einst besuchten – Hauptschulen eine Trennung in den Hauptfächern nach Leistungsgruppen vorzunehmen, wird mit Sicherheit die künftigen Leistungen der NMS-Kinder noch weiter gegenüber jenen der AHS-Unterstufe zurückfallen lassen.
  6. Der Beschluss der Regierung – der jedoch noch nicht durchs Parlament ist – die achtjährigen Gymnasien um 15 Prozent zu reduzieren, wenn ein Bundesland das will, ist ein ganz schwerer Fehler, ja geradezu ein Verbrechen an den betroffenen Schülern. Er sollte daher noch rechtzeitig verhindert werden.

Würde die Ministerin die Probleme nicht unter den Teppich kehren, dann hätten wir seit Monaten auch eine intensive Debatte, wie man den Borg helfen könnte. Die interessanten Vorschläge engagierter Pädagogen reichen von einer Verlängerung der vier Borg-Jahre um ein Jahr bis zu zusätzlichen Förderstunden für alle aus Pflichtschulen in ein Borg wechselnde Schüler. Am besten wäre: Verschiedene Modelle ausprobieren.

Mädchen haben es leichter, bis sie es dann schwerer haben

Noch ein zweites von Haider offen gelegtes Ergebnis der Zentralmatura ist eine schwere Demütigung für die Schulministerin. Das ist das in sämtlichen Bundesländern deutlich schlechtere Abschneiden der Mädchen im Vergleich zu den Buben. Und zwar nicht nur in Mathematik (wo der Vorsprung der Buben eigentlich immer schon allgemein angenommen worden ist), sondern auch in Englisch. Sprachen haben jedoch im verbreiteten Stereotyp als Mädchen-Domäne gegolten.

Das ist für die Ministerin vor allem deshalb so peinlich, weil sie ja zugleich auch Frauenministerin ist, deren Aufgabe im Grund einzig darin besteht, hinter jeder Ecke eine arge Frauendiskriminierung zu entdecken. Und jetzt haben weibliche Schüler beim ersten objektiven Test um zwei Drittel mehr negative Noten als ihre männlichen Kollegen. Hingegen haben bei den „normalen“ Schulnoten, die Lehrer offenbar sehr subjektiv vergeben, Mädchen immer besser abgeschnitten als Burschen.

Das ist für Heinisch-Hosek offenbar so blamabel, dass sie nicht einmal selber zur Erklärung ins Fernsehen gegangen ist, sondern ihre Pressesprecherin geschickt hat. Das endete dann freilich zusätzlich blamabel: Denn die Sprecherin der Bildungs(!)ministerin sprach dabei breitesten Dialekt.

Schon bei den diversen Medizin-Aufnahmsprüfungen haben zum Ärger der Genderistinnen Mädchen seit Jahren schlechter abgeschnitten als ihre männlichen Konkurrenten. Wie auch immer der Test gestaltet worden ist. Die beliebteste Ausrede der rotgrünen Aktivistinnen war immer, dass der Test auf die Männer zugeschnitten sei. Woraufhin er mehrmals – erfolglos – geändert worden ist.

Was ist die Ursache dieses schlechten Abschneidens?

Sie liegt sicher nicht in einer angeblich Buben bevorzugenden Form der Tests und der Matura-Formate. Sie liegt wohl auch nicht darin, dass Mädchen im Schnitt dümmer wären.

Eine (von Rotgrün nie verstandene, in Wahrheit völlig logische und harmlose) Hauptursache ist die Tatsache, dass die Zahl der Mädchen, die zur Matura antreten, deutlich höher ist als jene der Burschen. Denn von diesen sind viele schon vorher in die Lehre abgebogen. Sie sehen dort – bei richtiger Auswahl zu Recht – bessere Job- und Zukunftschancen als mit einer bloßen AHS- oder Borg-Matura. Viele Burschen ziehen auch die konkrete handwerkliche Tätigkeit einer Lehre dem abstrakten Lernen vor.

Gehen wir nun vom Idealfall aus, dass aus beiden Geschlechtern die jeweils Intelligentesten den Weg zur Matura gehen. Dann sind aber statistisch die Folgen des großen Anteils maturierender Mädchen zwingend: Unter ihnen muss mehr Mittelmaß verborgen sein als unter den Burschen, die zur Reifeprüfung antreten.

Eine zweite Hauptursache der ungleichen Matura-Erfolge ist die Tatsache, dass Mädchen in der Regel braver und angepasster sind als Burschen. Sie bekommen daher sehr oft allein deswegen bessere Noten. Das mag ungerecht sein, das ist aber nicht wegzuleugnen. Das schadet aber den Mädchen dann, wenn plötzlich der Nutzen ihres Bravseins wegfällt. Sie haben sich während der langen Schuljahre irgendwie im  Glauben wiegen und daran gewöhnen können, dass Angepasstsein genügt.

Die Burschen hingegen werden in der Pubertät von ihren Hormonen viel ärger durchgebeutelt. Sie machen in der Entwicklung meist viel massivere Probleme durch als Mädchen. Sie haben aber dadurch offensichtlich mit 18 auch besser gelernt, mit solchen Problemen umzugehen, sich Herausforderungen zu stellen. Sie waren lange unreifer, sind aber nach der Pubertät plötzlich reifer (bei manchen geschieht das wirklich von einem Tag auf den anderen). Das macht sie bei der Matura und beim Studium im Schnitt erfolgreicher. Dieser unterschiedliche Entwicklungsprozess ist auch eine Ursache der unterschiedlichen Leistungsbereitschaft, die Männer im späteren Leben finanziell und karrieremäßig erfolgreicher sein lässt als Frauen (sofern nicht Zwangsquoten das verhindern).

Wobei alles Gesagt natürlich immer nur im Schnitt gilt. Einzelfälle, die in die eine oder andere Richtung ausreißen, gibt es immer.

Eine dritte – hoffentlich! – nicht so gewichtige Ursache der seltsamen Geschlechter-Diskrepanz zwischen Schulerfolg und Zentralmatura könnte auf das Faktum zurückgehen, dass im Lehrberuf überwiegend Frauen tätig sind. Diese packen vielen Indizien zufolge weibliche Schüler nicht so hart an und männliche viel mehr. Was diese entweder zum Abschied von der Schule treibt – oder zu Höchstleistungen anspornt. Sollte sich dieses Faktum bei näheren Analysen als sehr relevant herausstellen, dann wäre es jedoch schlimm. Denn dann wäre es die einzige wirklich nachweisbare Diskriminierung eines Geschlechts in der Schule. Es wäre eine Diskriminierung von Burschen durch Frauen.

Gute und schlechte Bundesländer

Interessante Unterschiede der Zentralmatura-Ergebnisse gibt es schließlich auch zwischen den einzelnen Bundesländern, die alle noch näher – objektiv! – erforscht werden müssten. Signifikant ist jedenfalls, dass Oberösterreich in allen Fächern am besten abschneidet. Das ist jenes Bundesland, dessen Schulpolitiker immer am klarsten von allen für Leistung und gegen Gesamtschulen opponiert haben. Oberösterreich hat auch jetzt beispielsweise als einziges Land den Mut zu verlangen, dass die Schulordnungen die Verwendung der deutschen Sprache auch in den Pausen vorsehen sollen.

Besonders selbstkritisch sollten hingegen die Bundesländer Vorarlberg und Burgenland ihre Ergebnisse anschauen. Die sind nämlich besonders schlecht. Gerade in diesen beiden Bundesländern engagiert sich die Schulpolitik aber ständig für die Zwangsgesamtschule – statt sich um die Qualität der eigenen Schulen zu kümmern.

Man kann Haider nur recht geben, wenn er gegen die „Beschwichtigungsphilosophie“ der Bildungsministerin protestiert, die sämtliche ihrer Auftritte prägen. Man hat den Eindruck, dass Heinisch-Hosek die gesamte, von ihrer Vorgängerin eingeleitete Zentralmatura am liebsten ignorieren würde. Statt jede Menge Konsequenzen in einzelnen Ländern, in einzelnen Schulen und vor allem in einzelnen Schultypen in die Wege zu leiten.

Und noch immer wird jede Menge Daten geheimgehalten. Etwa auch vom Ergebnis der Nachtragsmatura im Herbst, das von vielen düsteren Gerüchten umgeben ist.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2016 08:47

    Vorarlberg hat tatsächlich im Vergleich zu den anderen Bundesländern schlecht abgeschnitten. Das liegt aber daran, dass Vorarlberg besonders viele Oberstufengymnasien hat, und die haben im Vergleich zu den Gymnasiums-Langformen schlechtere Ergebnisse gebracht. Wenn ich mich recht erinnere, wurde das hier schon einmal thematisiert.

    So gesehen sind die veröffentlichten Ergebnisse für die Befürworter der neuen achtjährigen Volksschule ein Desaster.

    Was die Mathematikaufgaben betrifft, so wurde das deutlich schlechtere Abschneiden der Mädchen von kompetenten Gymnasiums-Professoren richtig vorausgesagt. Ein Mathelehrer erklärte mir noch vor der Matura, dass Buben in der Regel abstrakter denken, Mädchen pragmatischer. Die Mathematikaufgaben wurden aber sehr wortreich, zum Teil umständlich formuliert, weil die „Experten“ glaubten, damit den Mädchen entgegenzukommen. Das Gegenteil ist passiert. Aus dem Textwust musste die eigentliche Aufgabe herausdestilliert werden, und das konnten die Buben besser. Die Aufgaben selber waren nämlich gar nicht schwierig. An diesem Problem wird sich so schnell nichts ändern.

    Die radikale Zentralisierung der Bildung bringt außer einer Niveausenkung und einer Theoretisierung des Lehrstoffs nichts. Um den Lehrstoff durchzubringen, werden in Musik weniger Lieder gesungen, in Chemie wird weniger experimentiert und die vorwissenschaftlichen Arbeiten sind ein Witz. Dies vor allem deshalb, weil die Lehrer (hautsächlich diejenigen in Sprachen) nicht dazu ausgebildet wurden, wissenschaftliche Arbeiten zu korrigieren und zu beurteilen.

    Fazit: Schweinemäßig viel Geld verbraten für Ar... und Friedr…

  2. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2016 12:49

    Ich habe lange nicht so gelacht wie gestern als die Meldungen im ORF kamen - zumindest teilweise, aber erstaunlich genug, daß überhaupt .... Ja, ich habe gelacht, war mir aber schnell im Klaren darüber,daß es in Wirklichkeit nur zum Weinen ist !
    Ein gutes erfolgreiches Schulsystem wird zugrunde gerichtet , allen Erkenntnissen zum Trotz. Und für die Quoten-Fanatiker ist es ohnehin eine Ohrfeige. Die tüchtigen Frauen werden sich weiterhin durchsetzen, die entweder desinteressierten oder nicht dafür begabten soll man nicht in Positionen hieven, für die sie nicht geeignet sind.
    Ich bin eine Frau ! Absolventin eines humanistischen Gymnasiums mit damals 800 Knaben und 16 Mädchen in der ganzen Schule. Von 54 Schülern in der 1.Klasse (52 Buben und 5 Mädchen) kamen 27 Buben und 2 Mädchen bis zur Matura. Es waren nur männliche Professoren und die Behandlung von Buben und Mädchen war absolut gleich ! Es wurde niemandem etwas geschenkt. Und alle wurden im Leben erfolgreich - mit freien Nachmittagen und ohne Zwangsbeglückung durch eine Gesamtschule.
    Ich trat vor einiger Zeit dem Verein "Pro Gymnasium" bei und würde mich freuen, wenn viele Blogger aus dem AU Blog gleiches taten oder tun werden !

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2016 09:12

    Der eigentliche Skandal ist nicht das schlechte Abschneiden der Mädchen, sondern das verlogene Verhalten des Unterrichtsministeriums und somit der HH. Wieso braucht es fast ein Jahr bis diese Meldung durchsickert. In der verbleibenden kurzen Zeit zur nächsten Matura hat man keine Änderungsmöglichkeiten mehr. Ein roter Skandal folgt dem nächsten. Vielleicht sollte man wieder Experten tauschen-Stöger als Unterrichtsminister, HH als Verteidigungsminister. Da genügt ein Bild auf der Grenze und das Flüchtlingsproblem wäre auch gelöst.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2016 09:34

    Rote Bildungspolitik

    Wenn ich nicht will, daß mein Volk über meine politische Leistung nachdenken kann, dann muß ich etwas dagegen tun. Und so versuchen die Sozen seit Generationen, das Volk weiter zu verdummen. Recht erfolgreich, wie mir scheint.

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2016 16:49

    Eine Erfolgsmeldung von Mikl-Leitners Polizei im Kampf gegen Rechts

    Das Verhalten eines Besoffenen, vermutlich ein österreichischer Sandler, ist der Wiener Polizei eine eigene Presse-Aussendung wert: ;-)

    "Presseaussendung der Polizei Wien

    Anzeige nach dem Verbotsgesetz in Wien Landstraße

    Am 1.2.2016 gegen 21.10 Uhr eskortierten zwei Securitybedienstete einen unbekannten Mann aus einem Einkaufszentrum in Wien Landstraße. Dieser hatte zuvor mehrmals den rechten Arm gehoben und dabei lautstark, "Sieg Heil", gerufen. Der sichtlich alkoholisierte 43-jährige wurde angezeigt und des Hauses verwiesen."

    http://www.polizei.gv.at/wien/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=6374496B5A64692B6163413D&pro=0

  6. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2016 15:35

    Wahnsinn mit Methode ist das. Das Bildungsniveau wird auf ein Minimum herunter nivelliert. Ungebildete kann man leicht manipulieren und für seine Zwecke (z.B. Krieg) mißbrauchen.
    HH ist einer der vielen Sargnägel des einstmals als "Insel der Seligen" gepriesenen Österreichs.
    Wir hatten ein gutes Schulsystem, in dem für alle die den Fähigkeiten entsprechende Ausbildung möglich war. Wir hatten genug Handwerker, Akademiker, Lehrlinge, Firmen die Lehrlinge ausgebildet haben, Arbeiter und Angestellte.
    Diese vollkommen verblödete Genderei will zwanghaft alle und alles gleich machen, was niemals funktionieren wird.
    Es stimmt schon, als Mensch sind wir alle gleich nicht jedoch in unserer Natur als Mann oder Frau, in unseren Fähigkeiten und Interessen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Februar 2016 07:31

    Auch wenn die Einzelergebnisse nur langsam durchsickern und daher die Realitätsverweigerer von links immer noch mauern, die Zentralmatura ist schon allein aufgrund der gewonnenen Daten ein Gewinn. Daten und Fakten machen aus ideologischen Haarspaltereien lösungsorientierte Sachdiskussionen. Obwohl die bis jetzt kolportierten Ergebnisse genau keine Überraschung bringen. Das hätte jeder mit Hausverstand voraussagen können. Daher waren die Ideologischen Grabenkämpfe auch so enervierend.

    Dass die AHS besser abschneiden würde, ist doch logisch: denn nur die von Haus aus besseren Schüler gehen in die AHS. Auch wenn in Volksschulen gerne getrickst wird, damit an sich weniger geeignete Kids ins Gymnasium rutschen. Und die schwächeren Gymnasiasten wechseln spätestens am Ende der Unterstufe ins BORG. Klar ist auch, dass die NMS aufgrund des deutlich höheren Migrantenanteils keine Chance hat. Die bereits kursierende Idee, das BORG um ein Jahr zu verlängern, erscheint mir sinnvoll.

    interessant dürften die Ergebnisse im Detail sein: welche Regionen sind besser? Welche AHS im Vergleich zu anderen AHS schlechter und welche NMS? Ganz zu schweigen von der Lehrerebene ... auf Basis dieser Ergebnisse wird sich weisen, welche Ansätze besser sind - die sozial- oder die leistungsorientierten.

    Es steht aber zu befürchten, dass weiter gemauert wird. Und es wird nun ein Argument kommen: die Abschaffung des Gymnasiums ist deswegen nötig, damit die vielen Migranten auch mit autochtonen Österreichern in Kontakt kommen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBanana Republic
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2016 14:54

    Ob in Österreich, ob in Deutschland - überall sind die Bildungsverflacher am Werk, die die klassische echte Bildung, Intelligenz oder klassisches naturwissenschaftliches Interesse für obszön halten und entsprechend ihrer Ideologie, daß jeder Abitur/Matura machen kann/können muß, die Realität zu beugen versuchen. Mit der passenden extrinsischen Motivation, NLP etc. soll alles gehen. Um so besser, wenn den Gleichmacherideologen die harte Realität mal krachend vor die Füße fällt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2016 07:10

    Nach außen hin zeigt man sich jetzt vielleicht leicht peinlich berührt und wird ein paar vorbereitete Ausreden präsentieren, aber insgeheim hat man das große Ziel erreicht, das Bildungsniveau zu senken.

    Wir wissen ja - ein dummes Volk lässt sich viel besser regieren (und ausnehmen) wie ein Gebildetes.

alle Kommentare drucken

  1. peter789 (kein Partner)
    10. Februar 2016 06:10

    "..wenn plötzlich der Nutzen ihres Bravseins wegfällt."
    Dieser Nutzen fällt in Wirklichkeit nie weg!
    Eine sympathische Krankenschwester wird es leichter haben als eine unsympathische Querulantin, das gleiche gilt für Handwerker, Vertriebsleute usw...

  2. Outis (kein Partner)
    05. Februar 2016 18:35

    Zitat: "Denn die Sprecherin der Bildungs(!)ministerin sprach dabei breitesten Dialekt."

    Seit wann ist das Sprechen von Dialekt denn Zeichen von Ungebildetheit, wie es dieser Satz insinuiert?

  3. nomen nescio (kein Partner)
    05. Februar 2016 15:33

    Ich bin nun wirklich kein Freund der Gesamtschule, aber der gezogene Schluss (Geamtschule ist schuld am schlechten Abschneiden der ORGs) ist schlicht falsch.
    Es war im Schnitt immer so: Die Gescheitesten gehen ins Gymnasium, die Gescheiten ins Realgymnasium und die Gescheiterten ins ORG. Wen kann es dann verwundern, dass die ORG-Schüler bei einem standardisierten Test am schlechtesten abschneiden? Das wäre auch in Vorgesamtschulzeiten mit absoluter Sicherheit so gewesen.

  4. Gennadi (kein Partner)
    05. Februar 2016 14:51

    Na, wie sieht es denn wirklich aus in den Schulen?

    Mädchen bekommen geschlechtsbedingt 1-2 Grad bessere Noten. Das ist jahrzehntelange Praxis.
    Bei einer zentralen Bewertung wird dann aber keine Rücksicht auf Vergenderung genommen - Ergebnis? Siehe...

  5. werauchimmer
    04. Februar 2016 22:18

    Hier wird um den heißen Brei herumgeredet. Bei der Neuen Mittelschule ("NMS") geht es nicht primär darum, das Bildungsniveau zu senken, sondern darum, nach EU-Zielvorgaben eine EU-weite Akademisierungsquote von 40 % zu erreichen und dementsprechend auch Stellen für Uni-Abgänger zu schaffen.

    Die NMS ist in diesem Sinne eine Beschäftigungs-Turbo!

    • franz-josef
      05. Februar 2016 00:37

      Wie bitte???? Die NMS Schüler, die ich zu kennen das fragwürdige Vergnügen habe, hätten vor einiger Zeit noch die Sonderschule zu besuchen gehabt...

      D i e sollten Akademiker werden? Das geht wohl nur über das weitere Absenken des akademischen Niveaus, sodaß wir dann akadem.geprüfte "Pfleger", "Kindergärtner", etc. etc. etc. haben.

      Was für ein Schwachsinn. Akademiker sein hieß vor noch nicht so langer Zeit, Fähigkeiten und Intellekt zu verbinden - für Wissenschaft und Forschung interessiert und geeignet zu sein! Zum Kinderliedersingen oder Verbandwechseln war ein akademischer Grad eigentlich schlicht nicht notwendig.

    • werauchimmer
      05. Februar 2016 08:57

      Es geht aber nicht nur um "akademisierte" Pfleger und Kindergärtner. Es kann auch in traditionell akademischen Berufen ein - der Volkswirtschaft nicht zuträgliches - Übermaß an "Angeboten" geben, sobald sich die Politik bemüht, die Beschäftigung dieses ständig steigenden Angebotes durch regulatorische Maßnahmen sicherzustellen. Und das macht sie zwangsläufig, weil die Akademikerfamilien, denen Uni-Abgänger häufig entspringen, einen großen gesellschaftlichen Einfluss haben.

      Wir werden also auf diesem Wege nicht nur mit immer mehr überqualifizierten Pflegern und Kindergärtnern beglückt, sondern auch mit immer mehr Uni-Abgängern, die sich allesamt aufgrund erlesenster Diplome zur Menschenführung und -erziehung berufen fühlen.

      Der Akademiker-Status sollte vor allem als Nachweis dienen, dass der Diplomträger sich nachgefragtes Fachwissen auf höchstem zivilisatorischem Stand angeeignet hat. Dafür hätte nämlich auch der nichtakademische Steuerzahler Verständnis. (- natürlich dient dieser Status bei Freiberuflern aber auch als Berufsschutz gegen Scharlatanerie.)

  6. Gaddafi-Mörder-Asyl (kein Partner)
    04. Februar 2016 21:33

    Ist es möglich, dass die Mörder Gaddafis, also diejenigen, die ihn gepfählt haben, die Asylanten von nebenan sind?

    • Gasthörer (kein Partner)
      04. Februar 2016 21:55

      Natürlich nicht. Diese Schergen haben vom Hegemon ein erkleckliches Sümmchen zur Belohnung erhalten.

    • Gaddafi-Mörder-Asyl (kein Partner)
      04. Februar 2016 23:00

      "Diese Schergen haben vom Hegemon ein erkleckliches Sümmchen zur Belohnung erhalten."

      Wie die Asylanten von nebenan...

  7. carlo sociale (kein Partner)
    04. Februar 2016 17:33

    Die Mitschülerin, mit der ich in der Hauptschule das Klo verstopft und das ganze Stockwerk überflutet habe, lief mir letztens über den Weg. Nachdem wir uns seit meinem Ausschulen in der 2.Hauptschulklasse nicht mehr gesehen haben, hatten wir uns einiges zu erzählen.
    Sie hat eine unglaublich intelligente Tochter, die heuer in so einem BORG maturieren wird. Keine einzige Klasse musste sie bisher wiederholen, wobei sie eine sehr empfehlenswerte Methode verwendet, die Gutmütigkeit ihrer Lehrpersonen auszunützen.
    Immer, wenn sie unvorbereitet bei einer Mitarbeitsüberprüfung erwischt wird, redet sie sich auf unerträgliche Regelschmerzen hinaus und entgeht so einer schlechten Beurteilung.

    • Undine
      04. Februar 2016 21:13

      @carlo sociale

      Fein, dass Sie wieder aufgetaucht sind! Ich habe Sie schon sehr vermißt! Sind Sie etwa "gesessen"? Ohne Internetanschluss? ;-)

    • Harry Hilflos (kein Partner)
      04. Februar 2016 21:48

      Ah, da Carlo. Heast! Hauptschui, mia woarn do in da Hüfsschui. Wo host du di denn die gonze Zeit rumtriem? Schreib do öfter mol wos gscheits, die ondan Wappla hom do eh ka Ohnung! Di lies i no am liabsten! Und natialich den Sensenmonn und in Oswoid.

      Wast noch fria: Carlo, sitzt am Klo, wia da Heinzi Fischpopo.

      A Hetz woas!

  8. Neo-Schamane343 (kein Partner)
    04. Februar 2016 16:49

    Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren, und die Männer ihre Männlichkeit. Frauen sollen mehr in sozialen Berufen tätig sein, und Männer mehr in handwerklichen.
    Die AfD ist in Deutschland jetzt drittstärkste Partei. Es wird eine konservative Politik etabliert.
    Immer mehr Menschen wohnen in Mobilheimen, ernähren sich von Urkost und fahren mit Einsitzer-Autos.
    Immer mehr Menschen erzielen durch Traumsteuerung Erfolge im Bereich des Geistigen Heilens.

  9. Susanna (kein Partner)
    04. Februar 2016 16:41

    Gibt es denn gar keine Möglichkeit, schulbezogene Ergebnisse zu bekommen? Die wären, glaube ich, recht aussagekräftig.

  10. Banana Republic (kein Partner)
    04. Februar 2016 14:54

    Ob in Österreich, ob in Deutschland - überall sind die Bildungsverflacher am Werk, die die klassische echte Bildung, Intelligenz oder klassisches naturwissenschaftliches Interesse für obszön halten und entsprechend ihrer Ideologie, daß jeder Abitur/Matura machen kann/können muß, die Realität zu beugen versuchen. Mit der passenden extrinsischen Motivation, NLP etc. soll alles gehen. Um so besser, wenn den Gleichmacherideologen die harte Realität mal krachend vor die Füße fällt.

  11. Gasthörer (kein Partner)
    04. Februar 2016 13:28

    kurier.at (Linz: "Marokkaner stören die Ordnung") - bitte lesen -

    "... eine Besonderheit macht es den Behörden schwer, die jungen Männer im Zaum zu halten: Weil sie allesamt kein Asyl beantragen wollen, fehlt das Druckmittel, um gesetzeskonformes Verhalten einzufordern."

    Anarchie in Österreich!

    Nochmal zum Mitschreiben: ein illegal eingereister Nordafrikaner, der keinen Asylantrag stellt, muss sich nicht "gesetzeskonform verhalten"? Nun ist die Einreise schon illegal und er gehörte auf der Stelle in ein Anhaltezentrum. Ist dieser Staat komplett verrückt?

    Wozu haben wir das neu errichtete Abschiebegefängnis in der Steiermark? Hat jeder illegal Eingereiste hier Narrenfreiheit?

    • original Standard Posting (kein Partner)
      04. Februar 2016 13:53

      "Was ist los mit Algerien?

      In meiner Zeit in Südfrankreich gab es unter den vielen Maghrebinern eine Gruppe, die unbedingt zu meiden war: Algerier.
      Klar, dort war der Unabhängigkeitskrieg besonders brutal und gnadenlos.

      Aus meiner Zeit in Holland habe ich deckungsgleiche Erinnerungen: Algerier und Marokkaner waren die unangenehmsten Zeitgenossen.

      In einer Landeshauptstadt waren die herumstreunenden jugendlichen Marokkaner ein besonderes Übel, mittlerweile sind junge Algerier dazugekommen.

      Es ist nicht leicht, kein Fremdenfeind zu werden."

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      04. Februar 2016 15:35

      Gasthörer (kein Partner)
      04. Februar 2016 13:28

      ....lieber als Marokkaner --war in einem Wahlplaket der FPÖ zu lesen. Was hat die Maffia für ein Geschrei angestimmt!

      Und jetzt hat doch wieder die FPÖ Recht gehabt!

      Auch das Willkommen- Gerede des Pastoren-Töchterchens mit ihrem Spruch "Wir schaffen das" hats auf die Schnautze gehaut ---
      Mein erster Gedanke als ich das hörte war....die ist Verrückt, die gehört eingesperrt!..viel fehlt jetzt auch schon nicht mehr!

  12. Neppomuck (kein Partner)
    04. Februar 2016 13:16

    "Bildungslogistik" ala Heinisch-Hosek:
    Ein Schi-Gymnasium im Seewinkel und eine Weinbauschule am Großglockner.

    A pro pos "Logik":
    Nicht unbedingt eine weibliche Domäne.
    Gäbe es sonst den Begriff "weibliche Logik"?
    Die Damen mögen mir verzeihen.
    Aber es gibt nur eine Logik.

    Umgelegt auf die medizinischen Vorprüfungen:
    Die "MedAT-H" (einheitliche Tests) an den diversen medizinischen Fakultäten sind nichts anderes als Intelligentests mit medizinischer Attitüde.
    Eine entsprechende Interpretation sei jedem selbst vorbehalten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      04. Februar 2016 13:20

      Wer das unterschlagene "z" findet, kann es behalten.

    • Undine
      04. Februar 2016 13:40

      Danke! Ich hab's gefunden und werde es mir für Notzeiten aufsparen! ;-)

    • blem-blem
      04. Februar 2016 21:56

      Ersten ist jede Pauschal-Typisierung zu verurteilen. Zweitens kann man beim weiblichen Geschlecht eine Tendenz zur Beziehungslogik, eben "Psycho-Logik", feststellen. Diese hat allerdings nichts mit Logik zu tun, abstrahiert doch letztere vom Menschlichen - wenn auch auf eine allermeistens durchaus sinnvolle Weise.

    • blem-blem
      04. Februar 2016 22:04

      Nachtrag:

      Den Vorwurf des Pleonasmus trage ich mit Fassung ("Pauschal-Typisierung"). Sie können statt dessen Verallgemeinerung einsetzen. Zweifellos gibt es auch nach klassischem Logik-Verständnis hochintelligente Frauen. Und selbst wenn dem nicht so wäre, hielte ich es nicht gerade für die feine Art, Frauen auf solche Weise zu demütigen.

  13. Sklavenstaat (kein Partner)
    04. Februar 2016 10:47

    Die Hauptintentionen der rotgrünen Bildungspolitik sind Dummheit, Unfähigkeit und Abhängigkeit künftiger Sklaven.

  14. Tik Tak (kein Partner)
    04. Februar 2016 10:37

    Ja da ist der Wurm drinnen.

    Komisch wird die Sache auch speziell damit, daß in der Schule meiner Kinder ein paar Fälle waren die die "Qualität" der österreichischen Matura ganz wunderbar aufzeigen.

    Da gab es ein paar Schüler die sowohl das französische bacc als auch das internationale bacc ohne Probleme und mit ganz guten Noten geschafft haben und bei der, ebenfalls vorgeschriebenen und absolvierten, österreichischen Matura durchgefallen sind.

    Ich wage mal zu behaupten, daß die österreichische Matura nicht schwerer ist als die französischen und internationalen bacc Varianten.
    Die dürfte aber wesentlich weniger brauchbar vorbereitet und abgewickelt worden sein.

  15. Torres (kein Partner)
    04. Februar 2016 10:13

    Unterberger hat den letzten Satz dieses Fernsehauftrittes der Pressesprecherin der Unterrichtsministerin "unterschlagen"; dabei stellt gerade dieser - je nach Einstellung und Laune des Konsumenten - einen guten Witz oder eine gefährliche Drohung dar: sie sagte nämlich - mit Bezug auf diese besseren Ergebnisse der männlichen Maturanten, nicht nur in Mathematik, sondern auch in Englisch - dass man sich nun überlegen müsse, wie man diese Unterschiede aufheben könne. Bei dem großartigen Erfindungsgeist von H.-H. wenn es darum geht, "Diskriminierung" von Frauen abzuschaffen (denn nur darum könne es sich ja dabei handeln), können wir uns ja wieder auf etwas gefasst machen.

  16. Gert Cok (kein Partner)
    04. Februar 2016 09:56

    Als Waterloo würde ich diese Ergebnisse nicht bezeichnen. Den Architekten der Gesamtschule geht ja nicht um die Verbesserung des Unterrichtes, sondern um die Gleichmacherei. Wenn das Niveau dabei sinkt, ist überhaupt kein Problem. Ganz im Gegenteil.

  17. AppolloniO (kein Partner)
    04. Februar 2016 09:56

    Fast tut mir AU schon leid. Da bemüht er sich Fakten zusammenzustellen und wird dennoch kein einziges Rotgrün-Hirn zum Umdenken bewegen können.

    Da diese im Herzen immer noch Austromarxisten sind geht es denen auch nicht um Fakten. Gleichmacherei ist das einzige was zählt. Koste es was es wolle.

    Traurig ist bloß, wieviele unserer Landsleute denen noch immer auf den Leim gehen.

  18. fewe (kein Partner)
    04. Februar 2016 08:33

    DAs ganze Schulsystem ist komplett ruiniert. Das beginnt schon dabei, dass man Schüler, die nicht Deutsch so weit beherrschen, sodass sie dem Unterricht folgen können, in einer normalen Volksschulklasse nichts verloren haben.

    Es ist wohl kriminell, dass Eltern in eine Privatschule geben müssen - was sich viele eben nicht leisten können. Das betrifft auch Eltern ausländischer Kinder, die - wie zivilisierte Menschen - die Landessprache beherrschen.

    SPÖ und Grüne brauchen ein Lumpenproletariat, das lebenslang von staatlicher Unterstützung angewiesen ist und daher diese maßlosen Umverteiler verlässlich wählt.

    Das Ziel ist Bildung zu verhindern, für alle, die diese nicht selbst zahlen können.

  19. Knut (kein Partner)
    04. Februar 2016 07:10

    Nach außen hin zeigt man sich jetzt vielleicht leicht peinlich berührt und wird ein paar vorbereitete Ausreden präsentieren, aber insgeheim hat man das große Ziel erreicht, das Bildungsniveau zu senken.

    Wir wissen ja - ein dummes Volk lässt sich viel besser regieren (und ausnehmen) wie ein Gebildetes.

  20. werauchimmer
    03. Februar 2016 21:09

    Nichts da!

    Die neue Mittelschule (NMS) trägt zur Beschäftigung der sich immer zahlreicher an Universitäten mit Bildung, und nicht bloß etwa mit vulgärem Fachwissen anreichernden jungen Generation bei, und ist daher der politischen Ökonomie geschuldet. Conchita ist, was es kostet - Hauptsache nur, die Leute sind mit der Beschäftigung ihres Plaisirs beschäftigt. Und schließlich sorgt die NMS für eine großzügigere Beschäftigung aller Lehramts-Absolventen.

    Wenn diese Herrschaften nach ihrem Uni-Abgang von anderer Leute Wirtschaftsleistung leben wollen, indem sie Humanismus, soziale Integration, oder gar Genderei und Antifaschismus unter die Leute bringen, so muss Ihnen willfahren werden. Wer fragt dabei noch nach Fachkenntnissen, wie Fremdsprachenbeherrschung oder mathematisches/physikalisches Verständnis, wo doch "Bildung" alles ist?!

    Schließlich will keiner aus dieser nationalen Zukunftshoffnung dem Odium des "Taxlermaduranten" ausgesetzt sein!

    Nur dieser Bildungsbegriff ermöglicht es etwa, dass wir von einer politischen Klasse beherrscht werden, die zB nicht einmal weiß, dass es ein demokratisches Grundrecht ist, _jedes_ Gesetz zu kritisieren.

    Oder nicht weiß, dass das islamische Rechtsverständnis, die Scharia, einer abendländischen Rechtstradition entgegensteht, in der körperliche Züchtigung oder erniedrigende Strafen verpönt sind.

    Oder im Bereich der Straßenverkehrsordnung nicht den Unterschied zwischen Arbeit und Leistung, also Drehmoment und Kw/PS/Drehzahl, beherrscht.

  21. Brigitte Imb
    02. Februar 2016 21:51

    NIEMALS wird es der linke Mob - zudem auch deren "Politadel" gehört - schaffen, die Bildung und die Intelligenz abzuschaffen, bzw. auszulöschen. Die schmarotzenden Linken sind selbst bei Überzahl geistig nicht in der Lage die Intelligenz einer Minderheit zu biegen.
    Die Intelligenz wird sich langfristig IMMER behaupten. Gegen die Wahrheit und Klugkeit ist kein Kraut gewachsen. Kein rotes und schon gar kein grünes.

    • fewe (kein Partner)
      04. Februar 2016 09:08

      Das ist richtig, aber es ist leider zunehmend auf jene beschränkt, die ihren Kindern selbst Bildung beibringen können und sich Privatschulen leisten können. So war das von Maria Theresia nicht gedacht.

      Ich kenne einige Leute, die aus ärmlicheren Verhältnissen kommen, wo die Eltern nicht in der Lage gewesen wären, Schule und Studium zu finanzieren oder ihren Kindern beim Lernen zu helfen und die heute tüchtige Akademiker sind. Das ist zerstört worden.

  22. Undine
    02. Februar 2016 19:26

    OT---aber diese Nachricht ist mir gerade ins Haus geflattert:

    "Unzensuriert-TV 8: Ein anderes Europa ist möglich"

    https://www.youtube.com/watch?v=qzImw_v_Ik0

    Ich weiß, ich weiß, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber der ersten Schwalbe folgen bald viele nach, das ist nun einmal so---GsD!

  23. Cotopaxi
    02. Februar 2016 16:49

    Eine Erfolgsmeldung von Mikl-Leitners Polizei im Kampf gegen Rechts

    Das Verhalten eines Besoffenen, vermutlich ein österreichischer Sandler, ist der Wiener Polizei eine eigene Presse-Aussendung wert: ;-)

    "Presseaussendung der Polizei Wien

    Anzeige nach dem Verbotsgesetz in Wien Landstraße

    Am 1.2.2016 gegen 21.10 Uhr eskortierten zwei Securitybedienstete einen unbekannten Mann aus einem Einkaufszentrum in Wien Landstraße. Dieser hatte zuvor mehrmals den rechten Arm gehoben und dabei lautstark, "Sieg Heil", gerufen. Der sichtlich alkoholisierte 43-jährige wurde angezeigt und des Hauses verwiesen."

    http://www.polizei.gv.at/wien/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=6374496B5A64692B6163413D&pro=0

    • Brigitte Imb
      02. Februar 2016 20:58

      ML wird als IM bald Geschichte sein. Sie ist dazu erkoren NÖ zu übernehmen.

    • fewe (kein Partner)
      04. Februar 2016 09:22

      Vor einiger Zeit gab es in Wien eine Demonstration von Kulturbereicherern, die "Juden ins Gas" skandiert hatten und damit durch die Kaiserstraße gezogen sind. Die wurden ruhig von der Polizei begleitet.

      Das finde ich ungleich schlimmer, vor allem weil die nicht betrunken waren und das schon sehr viel mehr als lediglich provozierend ist.

      Aber gegen Österreicher ist man halt stark.

    • Altkater (kein Partner)
      04. Februar 2016 18:55

      Nein, nein! das war schon richtig so!

      Sie haben ja gar nicht richtig bedacht, auf was sich eine solche Aktion (die Hand hoch, mein ich jetzt) hätt auswachsen können!

      Wenn den ein paar arabische Flutilanten bemerkt hätten und die hätten sich um den geschart im Glauben, der Gottseibeiuns ist wieder da und der hätts mit denen womöglich bis übern Ring geschafft - unvorstellbar!
      Das Parlament womöglich gefährdet oder gar übernommen worden!
      Die Demokratie (welche übrigens?) ausgeschaltet, das (wievielte?) Reich ausgerufen!

      Nein, nein! Die Polizei hat ganz richtig gehandelt! Die Republik war nur um Haaresbreite davon entfernt, dadurch gestürzt zu werden!

      PS: Ich möchte das: "Der sichtlich alkoholisierte 43-jährige wurde angezeigt und des Hauses verwiesen." einmal im Zusammenhang mit einem anderen alkoholisierten in einem Haus am Ring lesen!

  24. glockenblumen
    02. Februar 2016 15:35

    Wahnsinn mit Methode ist das. Das Bildungsniveau wird auf ein Minimum herunter nivelliert. Ungebildete kann man leicht manipulieren und für seine Zwecke (z.B. Krieg) mißbrauchen.
    HH ist einer der vielen Sargnägel des einstmals als "Insel der Seligen" gepriesenen Österreichs.
    Wir hatten ein gutes Schulsystem, in dem für alle die den Fähigkeiten entsprechende Ausbildung möglich war. Wir hatten genug Handwerker, Akademiker, Lehrlinge, Firmen die Lehrlinge ausgebildet haben, Arbeiter und Angestellte.
    Diese vollkommen verblödete Genderei will zwanghaft alle und alles gleich machen, was niemals funktionieren wird.
    Es stimmt schon, als Mensch sind wir alle gleich nicht jedoch in unserer Natur als Mann oder Frau, in unseren Fähigkeiten und Interessen.

  25. Erich Bauer
    02. Februar 2016 14:16

    Waterloo für Europa!

    http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2013/05/21/article-2328536-19EBA813000005DC-532_1024x615_large.jpg

    Glaubt Irgendjemand, dass diese Frau, in kommunistischer Uniform, ein demokratiepolitischer „Unfall“ ist?

    • Bob
      02. Februar 2016 14:40

      Ich frage mich schon lange, wie schnell man plötzlich CDU Mitglied werden kann und Kanzler

    • Brigitte Imb
      02. Februar 2016 21:02

      "U-Boot", erfolgreich eingesetzt.....

    • Altkater (kein Partner)
      04. Februar 2016 18:40

      Honeckers späte Rache -
      indoktriniert bleibt indoktriniert!

      Wie bei den fanatischen NaSozis - die konnten auch nie, auch wider besseren Erkenntnissen, von ihrem Gedankengut lassen.

      Anscheinend dürften es die Internazis jetzt wirklich schaffen, die BRD zu zerstören?

  26. Ambra
    02. Februar 2016 12:49

    Ich habe lange nicht so gelacht wie gestern als die Meldungen im ORF kamen - zumindest teilweise, aber erstaunlich genug, daß überhaupt .... Ja, ich habe gelacht, war mir aber schnell im Klaren darüber,daß es in Wirklichkeit nur zum Weinen ist !
    Ein gutes erfolgreiches Schulsystem wird zugrunde gerichtet , allen Erkenntnissen zum Trotz. Und für die Quoten-Fanatiker ist es ohnehin eine Ohrfeige. Die tüchtigen Frauen werden sich weiterhin durchsetzen, die entweder desinteressierten oder nicht dafür begabten soll man nicht in Positionen hieven, für die sie nicht geeignet sind.
    Ich bin eine Frau ! Absolventin eines humanistischen Gymnasiums mit damals 800 Knaben und 16 Mädchen in der ganzen Schule. Von 54 Schülern in der 1.Klasse (52 Buben und 5 Mädchen) kamen 27 Buben und 2 Mädchen bis zur Matura. Es waren nur männliche Professoren und die Behandlung von Buben und Mädchen war absolut gleich ! Es wurde niemandem etwas geschenkt. Und alle wurden im Leben erfolgreich - mit freien Nachmittagen und ohne Zwangsbeglückung durch eine Gesamtschule.
    Ich trat vor einiger Zeit dem Verein "Pro Gymnasium" bei und würde mich freuen, wenn viele Blogger aus dem AU Blog gleiches taten oder tun werden !

    • Brigitte Imb
      02. Februar 2016 21:03

      @Ambra,

      vielen Dank für den Hinweis "Pro Gymnasium", mein Mann und ich werden diese Initiative ebenfalls unterstützen.

    • Ambra
      02. Februar 2016 21:57

      Liebe Brigitte Imb: das freut mich !! Meiner Meinung nach ist die Initiative wirklich unterstützenswert

    • Brigitte Imb
      02. Februar 2016 22:21

      @Ambra,

      am Liebsten würde ich der Initiative fernab der Registrierkasse eine Spende zukommen lassen.
      Geht das? Denn dafür Steuer€rolinge leisten zu müssen würde mir sehr mißfallen.

  27. Josef Maierhofer
    02. Februar 2016 11:40

    Auch hier gilt Ideologie = Idiotie, offenbar.

    Ich selbst helfe gerade einer 16 Jährigen, das Versäumte aus der 'neuen Mittelschule' nachzuholen. Sie geht in eine private HAK, wo natürlich nicht mehr die neue Mittelschule nachgeholt werden kann, sondern der Stoff ganz flott wächst. Immerhin hat sie jetzt ein Zeugnis mit lauter sehr gut und gut geschafft, aber ohne massive Hilfe wäre das nicht gegangen.

    Sie hat mir bestätigt, dass in der neuen Mittelschule wegen der vielen 'Idioten' ein wirkliches Weiterkommen im Stoff nicht möglich war. Dort hatte sie lauter Einser und zwar immer.

    Also das Leistungsprinzip auszuschalten, die Sortierung in der Schule nicht vorzunehmen, die Sprache nicht einzufordern, Disziplin und Rücksicht nicht zu leben, dafür aber Genderismus, Antifaschismus, Antisexismus, Homoeverherrlichung, etc. zu unterrichten und Wohlfühlschule zu propagieren und damit Desinformation zu betreiben, statt die Qualitäten der Kinder zu erforschen, zu sortieren, zu beurteilen und ihnen damit ins Leben zu helfen, sie anzuspornen und zu bestärken auf ihren Wegen, wird mit dieser blöden. menschenfernen, dem Gleichheitswahn erlegenen Ideologie (= ...) kaste offenbar nachweislich unterlaufen.

    Wer eine Zukunft will, wählt das Gymnasium und damit als einzige politische Partei, die das noch verficht, nämlich die FPÖ. die ÖVP ist gerade wieder beim Umfallen.

    Oh, Du mein Österreich, mit wem gehst Du wohin ?

    • Ambra
      02. Februar 2016 21:59

      Josef Maierhofer : wählt das Gymnasium und tritt dem Verein Pro Gymnasium bei, der sich hierfür intensiv und seriös einsetzt !

  28. logiker2
    02. Februar 2016 11:33

    OT: Putin der Kriegshetzer, oder habe ich jetzt jemand verwechselt ?

    http://www.geolitico.de/2016/02/01/die-neuordnung-der-welt/

  29. Politicus1
    02. Februar 2016 10:56

    zum schlechteren Abschneiden der Mädchen bei schriftlichen Tests:
    MMn. können Burschen - aus welchen Gründen immer - mit Stresssituationen besser umgehen als Mädchen.

    • ikra
      02. Februar 2016 22:07

      Ich glaube nicht, dass Mädchen weniger Stress als Burschen ertragen können.
      Vielleicht werden sie weniger gefordert und sind daher in manchen Bereichen
      nicht so erfolgreich wie Burschen Es kann auch an der Interessenslage liegen,
      aber dass Sie bei Sprachen /Englisch schlechter sein sollen (?) ist sehr
      schlimm. Mangelhafte Deutschkenntnisse können wohl auch schon mitspielen?!

  30. mb
    02. Februar 2016 09:34

    Rote Bildungspolitik

    Wenn ich nicht will, daß mein Volk über meine politische Leistung nachdenken kann, dann muß ich etwas dagegen tun. Und so versuchen die Sozen seit Generationen, das Volk weiter zu verdummen. Recht erfolgreich, wie mir scheint.

  31. Bob
    02. Februar 2016 09:12

    Der eigentliche Skandal ist nicht das schlechte Abschneiden der Mädchen, sondern das verlogene Verhalten des Unterrichtsministeriums und somit der HH. Wieso braucht es fast ein Jahr bis diese Meldung durchsickert. In der verbleibenden kurzen Zeit zur nächsten Matura hat man keine Änderungsmöglichkeiten mehr. Ein roter Skandal folgt dem nächsten. Vielleicht sollte man wieder Experten tauschen-Stöger als Unterrichtsminister, HH als Verteidigungsminister. Da genügt ein Bild auf der Grenze und das Flüchtlingsproblem wäre auch gelöst.

  32. Anonymer Feigling
    02. Februar 2016 08:58

    >> Eine dritte – hoffentlich! – nicht so gewichtige Ursache der seltsamen Geschlechter-Diskrepanz zwischen Schulerfolg und Zentralmatura könnte auf das Faktum zurückgehen, dass im Lehrberuf überwiegend Frauen tätig sind. Diese packen vielen Indizien zufolge weibliche Schüler nicht so hart an und männliche viel mehr.

    Diese Aussage steht im Widerspruch mit einer kürzlich veröffentlichen Studie einer Dame von der ETH Zürich.

    Schlechtere Physiknoten für Mädchen
    http://science.orf.at/stories/1766161/

    Auch ORF-Watch hat darüber berichtet:
    http://www.orf-watch.at/Kritik/2016/01/594

    Die reisserische Überschrift suggeriert, dass die armen Mädchen wieder einmal diskriminiert werden und die bösen Lümmel - wie immer - bevorzugt werden.

    Hier ein kurzer Auszug:
    Bei der Auswertung zeigte sich, dass die Benotung in vielen Fällen zuungunsten der Schülerinnen ausgefallen war, allerdings nur bei Lehrpersonen, die erst weniger als zehn Jahre unterrichtet haben, wie Hofer gegenüber science.ORF.at betont.
    "Bei den Lehrern, die mehr Erfahrung haben, zeigte sich kein Unterschied in der Bewertung", ergänzt Hofer. Interessanterweise gibt es auch bei den unerfahrenen Lehrern eine Ausnahme: die männlichen Junglehrer aus Deutschland - bei ihnen hatte das Geschlecht keinen Einfluss auf die Bewertung.

    Hört, hört!
    Die männlichen Junglehrer in Deutschland haben alle Schüler - unabhängig vom natürlichen, grammatischen und sozialen Geschlecht - emotions- und vorurteilslos gleich benotet.
    Umgekehrt heisst das, dass in Deutschland alle weiblichen Junglehrer unter 10-Jahren Berufserfahrung ihre Geschlechtsgenossen härter angefasst haben, weniger nett formuliert: diskriminiert haben.

    Frau Hofer von der ETH hat dafür keine Erklärung.
    Wie wär's mit folgender: Die weiblichen Junglehrer sehen in den Schülerinnen Konkurrenten, die ausgetrickst werden müssen, während die männlichen Junglehrer ihren Schwanz unter Kontrolle haben.
    Ein Lob auf die Korrektheit der männlichen Junglehrer!

    Ein ähnliches Phänomen gibt es bei den Richter in Sachen Scheidungsfällen zu berichten. Hier zeigt sich, dass männliche Richter eher der Frau Recht und somit das Kind geben als weibliche Richter. Vielleicht durchschauen hier die weiblichen Richter als falsche Spiel der Klägerinnen eher als die männlichen Kollegen.

    • riri
      02. Februar 2016 11:32

      Ein ähnliches Phänomen gibt es bei Mutter Sohn Beziehung, wenn Sohn eine Partnerschaft eingeht. Mütter sind in diesem Fall viel besorgter um Söhne als wenn
      die Tochter eine Beziehung eingeht. Warum, weil Mütter wissen, wie schlecht Frauen sein können.

    • ikra
      02. Februar 2016 22:15

      riri
      Ja Frauen sind gefährlich und viel schlimmer.
      So dumme Sprüche in diesem Forum und Frauenfeindlichkeit
      fällt mir schon lange auf!

    • Pennpatrik
      03. Februar 2016 08:16

      Blöd formuliert.
      Trotzdem werden Männer bei Scheidungen massiv benachteiligt.
      Auch das gerne vorgeschobene Kindeswohl spielt da keine Rolle.
      Dass da männlicherseits eine aggressive Meldung kommt, ist nur zu verständlich. Es zeigt aber auch, dass es den Sozialisten gelungen ist, die Geschlechter (uns) gegeneinander aufzuhetzen.

    • riri
      03. Februar 2016 17:40

      Sg ikra warum so wehleidig? ich habe geschrieben ..wie Frauen "sein können", also bitte keine Verallgemeinerungen.
      Oder sollen auch Frauen, wie Unterberger in seinem Kommentar "Wie Behörden lügen" vom 01.02. schreibt, mit dem Verhetzungsparagraphen geschützt werden?
      Und, Frauen können enorm gefährlich werden, da stimme ich Ihnen ganz zu.
      LG

  33. Sandwalk
    02. Februar 2016 08:47

    Vorarlberg hat tatsächlich im Vergleich zu den anderen Bundesländern schlecht abgeschnitten. Das liegt aber daran, dass Vorarlberg besonders viele Oberstufengymnasien hat, und die haben im Vergleich zu den Gymnasiums-Langformen schlechtere Ergebnisse gebracht. Wenn ich mich recht erinnere, wurde das hier schon einmal thematisiert.

    So gesehen sind die veröffentlichten Ergebnisse für die Befürworter der neuen achtjährigen Volksschule ein Desaster.

    Was die Mathematikaufgaben betrifft, so wurde das deutlich schlechtere Abschneiden der Mädchen von kompetenten Gymnasiums-Professoren richtig vorausgesagt. Ein Mathelehrer erklärte mir noch vor der Matura, dass Buben in der Regel abstrakter denken, Mädchen pragmatischer. Die Mathematikaufgaben wurden aber sehr wortreich, zum Teil umständlich formuliert, weil die „Experten“ glaubten, damit den Mädchen entgegenzukommen. Das Gegenteil ist passiert. Aus dem Textwust musste die eigentliche Aufgabe herausdestilliert werden, und das konnten die Buben besser. Die Aufgaben selber waren nämlich gar nicht schwierig. An diesem Problem wird sich so schnell nichts ändern.

    Die radikale Zentralisierung der Bildung bringt außer einer Niveausenkung und einer Theoretisierung des Lehrstoffs nichts. Um den Lehrstoff durchzubringen, werden in Musik weniger Lieder gesungen, in Chemie wird weniger experimentiert und die vorwissenschaftlichen Arbeiten sind ein Witz. Dies vor allem deshalb, weil die Lehrer (hautsächlich diejenigen in Sprachen) nicht dazu ausgebildet wurden, wissenschaftliche Arbeiten zu korrigieren und zu beurteilen.

    Fazit: Schweinemäßig viel Geld verbraten für Ar... und Friedr…

    • Riese35
      02. Februar 2016 09:40

      ******************!

      Sie haben die Mathematikaufgaben der neuen Zentralmatura sehr treffend beschrieben. Genau so ist es:

      a) Mathematischer Schwierigkeitsgrad auf ein Minimum gesenkt. Viele Stoffgebiete einfach gestrichen. Viele Fragen auf Unterstufenniveau.

      b) Den mathematischen Ansatz aus einer sehr wortreich, zum Teil sehr umständlich und manchmal auch ungenau und mehrdeutig formulierten Alltagssituation zu finden, deutlich verkompliziert.

      Obwohl das Finden eines mathematischen Ansatzes aus einer Alltagssituation durchaus eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigere Herausforderung ist, ist es nur kontraproduktiv, die einfachsten mathematischen Zusammenhänge vom Niveau einer zweiten oder dritten Klasse so geschwollen, umständlich und mit zweifelhafter Präzision auszudrücken, daß der Prüfling erst lange überlegen, sprachlich interpretieren und letztendlich erraten muß, was der Fragesteller damit wahrscheinlich gemeint haben möge. Fragen dieser Art kommen nämlich in der neuen Mathematikmatura häufig vor.

  34. Erich Bauer
    02. Februar 2016 07:45

    (Zitat: A.U.): "...Er ist vom einstigen Gesamtschul-Propagandisten zum Kritiker des Ministeriums mutiert und nicht mehr Teil des Schweige- und Beschönigungskartells.."

    Agenda-Hoschek oder "Agenda" Merkel... Der geeignete "Vorname" für Lügenpolitiker und Beteiligte an der Lügenpresse.

    https://www.youtube.com/watch?v=a9WDLGk16vY&feature=player_embedded
    ZDF Journalist Wolfgang Herles sinngemäß: Wir berichten so, wie es Frau Merkel vorgibt

  35. teifl eini!
    02. Februar 2016 07:31

    Auch wenn die Einzelergebnisse nur langsam durchsickern und daher die Realitätsverweigerer von links immer noch mauern, die Zentralmatura ist schon allein aufgrund der gewonnenen Daten ein Gewinn. Daten und Fakten machen aus ideologischen Haarspaltereien lösungsorientierte Sachdiskussionen. Obwohl die bis jetzt kolportierten Ergebnisse genau keine Überraschung bringen. Das hätte jeder mit Hausverstand voraussagen können. Daher waren die Ideologischen Grabenkämpfe auch so enervierend.

    Dass die AHS besser abschneiden würde, ist doch logisch: denn nur die von Haus aus besseren Schüler gehen in die AHS. Auch wenn in Volksschulen gerne getrickst wird, damit an sich weniger geeignete Kids ins Gymnasium rutschen. Und die schwächeren Gymnasiasten wechseln spätestens am Ende der Unterstufe ins BORG. Klar ist auch, dass die NMS aufgrund des deutlich höheren Migrantenanteils keine Chance hat. Die bereits kursierende Idee, das BORG um ein Jahr zu verlängern, erscheint mir sinnvoll.

    interessant dürften die Ergebnisse im Detail sein: welche Regionen sind besser? Welche AHS im Vergleich zu anderen AHS schlechter und welche NMS? Ganz zu schweigen von der Lehrerebene ... auf Basis dieser Ergebnisse wird sich weisen, welche Ansätze besser sind - die sozial- oder die leistungsorientierten.

    Es steht aber zu befürchten, dass weiter gemauert wird. Und es wird nun ein Argument kommen: die Abschaffung des Gymnasiums ist deswegen nötig, damit die vielen Migranten auch mit autochtonen Österreichern in Kontakt kommen.

    • Sandwalk
      02. Februar 2016 08:49

      Um einen guten Bundesländervergleich zu bekommen, müssten gleiche Schultypen verglichen werden. BORG mit Langform vergleichen ergibt verfälschte Vergleichszahlen.

    • teifl eini!
      02. Februar 2016 17:07

      klar, sagte ich ja. Nur der Vergleich innerhalb der Schulformen ist sinnvoll.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 2000

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden