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Der Generalangriff auf Wiens Mittelschichtkinder drucken

Lesezeit: 7:30

Es wird zum Drama für alle Wiener Eltern mit Kindern unter zehn – sofern sie sich nicht wie viele Politiker und die Herren der Industriellenvereinigung teure Privatschulen leisten können: In Wien wird es künftig um 15 Prozent weniger Plätze in Gymnasiums-Unterstufen (AHS) geben. Das geht auf die von der Bundesregierung ausgeschnapste Bildungsreform zurück, die sich de facto nur in Wien auswirken wird. Dort dafür für viele Familien umso verheerender.

Zwar ist das diesbezügliche Gesetz noch nicht durch den Nationalrat durch. Die Linksparteien im Parlament wollen den Prozentsatz sogar noch erhöhen, weil sie das Ideologieprojekt einer Zwangsgesamtschule für alle 10- bis 14-Jährigen mit klassenkämpferischer Verbissenheit verfolgen. Dabei zeigen sämtliche Umfragen, dass die Eltern mit massiver Mehrheit die Zwangsgesamtschule ablehnen, auch wenn diese „nur“ zu 15 Prozent kommt.

Aber es gibt trotz dieser momentanen parlamentarischen Holperstrecke kaum Zweifel, dass das 15-prozentige Einknicken der ÖVP dann auch im Parlament zur gesetzlichen Realität werden wird. Wenn nicht noch Schlimmeres. Die Schwarzen lassen sich auf ihrem Selbstmordtrip nicht einmal dadurch aufhalten, dass sie dadurch wieder etliche Stimmprozente an die FPÖ verlieren werden (oder denken dort manche: Bald haben wir eh nichts mehr zu verlieren, daher kann uns das wurscht sein?).

Die meisten anderen Bundesländer bis auf das Burgenland dürften bei den 15 Prozent freilich nicht mitmachen. Die Länder mit einem funktionierenden und bei allen Tests hervorragend abschneidenden Schulsystem wie Ober- oder Niederösterreich schon gar nicht. Aber auch in den beiden mit ÖVP-Mehrheit regierten Bundesländern im Westen, wo die Landesregierungen einige Zeit für die Gesamtschule aufgetreten sind, bekommt man jetzt zunehmend eiskalte Füße. Denn wo auch immer in den letzten Wochen durchgesickert ist, dass beim regionalen Gymnasium die Unterstufe aufgegeben werden könnte, erhebt sich ein gewaltiger Proteststurm, der von Osttirol bis Landeck und Vorarlberg für die ÖVP verheerend werden könnte.

Das einzige Argument, das von Tirols Machthabern immer wieder für die Gesamtschule ins Treffen geführt worden ist, ist absolut faktenwidrig. Es lautet in den Worten der gesamtschuleuphorischen Tiroler Schullandesrätin Palfrader: „In Südtirol funktioniert die gemeinsame Schule seit 30 Jahren.“

Das ist schlicht gelogen. Denn in Südtirol gibt es gar keine gemeinsame Schule. Das sollte man auch in Innsbruck wissen. Dort gibt es seit langem eine strenge Trennung: Hie die deutschen Schulen, die gute Erfolge haben; dort die italienischen Schulen mit schlechten Ergebnissen. In Pisa-Punkten gemessen (wenn man schon diesen nicht unproblematischen Test ständig als Maß aller Dinge heranzieht): Österreich hatte beim letzten Pisa-Test 490 Punkte; die deutschen Schulen Südtirols hatten 503 – die italienischen hingegen nur 474.

Der Unterschied liegt nun nicht etwa darin, dass Italiener generell dümmer wären, sondern in einem anderen Aspekt, der aus politisch-korrekter Blindheit aber meist ignoriert oder verschwiegen wird: Das ist der ganz unterschiedliche Anteil von Migranten-Kindern mit anderen Muttersprachen. In den deutschsprachigen Schulen liegt deren Anteil nämlich knapp über 3 Prozent, in den italienischsprachigen hingegen über 13 Prozent, ist also viermal so hoch!

Es können wirklich nur Dummköpfe – oder Ideologen sein, die dieses Faktum nicht zur Kenntnis nehmen.

Die unterschiedlichen Migrantenanteile erklären auch international weitaus am signifikantesten die Unterschiede in den Pisa-Ergebnissen. Bei diesen landet Österreich ja nur im Mittelfeld. Aber wirklich alle bei Pisa vor Österreich liegenden Länder von Finnland bis Südkorea haben im Vergleich zur Republik einen sehr geringen Anteil solcher Migranten, jeweils einen Bruchteil des österreichischen.

Das Vorhandensein von Gesamtschulen in vielen Ländern kann hingegen gar nichts erklären: Denn auch alle weit hinter Österreich liegenden Länder haben Zwangsgesamtschulen. Und in Deutschland – wo es überall einen hohen Migrantenanteil gibt – liegen die Bundesländer mit achtjährigem Gymnasium weit vor den Gesamtschulbundesländern.

Politiker mögen diese statistisch eindeutige Korrelation – wohl weil nicht politisch-korrekt – verschweigen. Die bildungsorientierten Mittelschicht-Eltern, die für ihre Kinder eine gute Zukunft wollen, kennen sie aber sehr wohl. In Wien ist ihnen das besonders bewusst, wo jetzt schon über 60(!) Prozent der Kinder, die ins Schulsystem kommen, daheim eine andere Sprache als Deutsch sprechen.

Dieser beängstigend hohe Anteil fremdsprachiger Kinder nicht nur in Wien, sondern auch (wenn auch mit etwas niedrigeren Zahlen) in ganz Österreich ist ein europaweit einzigartiges Phänomen. Insbesondere in der zweiten Migrantengeneration spricht in keinem anderen Land ein so hoher Prozentsatz der Migrantenkinder daheim eine andere Sprache als die jeweilige Landessprache! In Zahlen (sie stammen ebenfalls aus der Pisa-Studie, werden aber – natürlich – vom Unterrichtsministerium nicht verbreitet) sind das in:
Großbritannien 24 Prozent,
Deutschland 35 Prozent,
Niederlande 45 Prozent,
Österreich 74 Prozent.

Was noch katastrophaler ist: In der ersten Generation sind das in Österreich nur 71 Prozent gewesen. Das heißt: In Österreich – und zwar nur dort! – nimmt der Deutsch-Gebrauch in der nächsten Zuwanderergeneration eher ab als zu.

Und gleich ein noch schlimmeres weiteres Faktum dazu: In Deutschland beträgt der Anteil daheim nicht deutsch sprechender Migrantenkinder erster Generation wie in Österreich 71 Prozent. Für die zweite Generation sinkt er aber beim nordwestlichen Nachbarn dann auf 35 Prozent ab, er halbiert sich also, während er bei uns steigt!

Daher besteht dringender Handlungsbedarf auf allen Ebenen. Denn diese Deutsch-Verweigerung kann nicht nur daran liegen, dass alle türkischen Familien daheim (z.B.) türkisches Satelliten-Fernsehen sehen. Das können sie nämlich in Deutschland auch.

Österreich und Wien sollten sich vorerst am besten auf folgende drei besonders wichtige Maßnahmen konzentrieren (aus einer Fülle weiterer Ideen):

  1. Insbesondere in Wien sollten kluge Ansätze wie der oberösterreichische nicht hasserfüllt verspottet, sondern nachgemacht werden: Dort wird jetzt in den Schulen von Landes wegen darauf geschaut, dass auch in den Pausen nur deutsch gesprochen wird. Das hilft!
  2. Ebenso wäre es sinnvoll, allen Kindern, die bei Schulantritt noch nicht gut Deutsch können, ein Jahr lang in gesonderten Klassen ganz konzentriert die Sprache (und ein bisschen Landeskunde sowie mitteleuropäische Sitten) zu vermitteln.
  3. Ein weiterer dringend notwendiger Ansatz wäre, allen Kindergärten die staatlichen Subventionen zu entziehen, in denen Kindergärtnerinnen nicht ständig deutsch mit den Kindern reden. Das ist in Wien in Hunderten Kindergruppen der Fall, wie jetzt durch eine verdienstvolle Studie des islamischen Theologie-Professors Aslan aufgedeckt worden ist. Dabei sind ja die dramatisch erhöhte Subventionierung der Kindergärten und die Einführung der Besuchspflicht von der Politik einzig und allein, aber dafür umso intensiver damit begründet worden, dass dadurch die schlechten Deutschkenntnisse der Kinder verbessert werden sollen.

Jedoch: Die Gemeinde Wien – wo ja das Sprachproblem gesamtösterreichisch weitaus am größten ist – hat das Geld genommen, sich aber keine Sekunde um die Verwendung von Deutsch in den Kindergärten gekümmert.

Das ist eigentlich ungeheuerlich. Noch ungeheuerlicher ist aber, dass Rot und Grün jetzt in Wien die Kinder der bildungsorientierten Mittelschicht bis zum 14. Lebensjahr in Klassen zwingen wollen, in denen die Mehrheit der Kinder nicht oder nicht gut Deutsch spricht. Die krause Idee dahinter: Die Mittelschichtkinder (die Oberschicht kann ja flüchten) sollen dort auf die anderen Schüler gleichsam abfärben, damit sich auch die Migranten mehr für Sprache und Bildung interessieren.

Diese Idee hat freilich schon in der Volksschule in keiner Weise funktioniert, die ja seit jeher schon eine echte Gesamtschule ist. Ganz im Gegenteil: Die mit Pisa vergleichbaren internationalen Rankings für Zehnjährige fallen für Österreich viel schlechter aus als dann bei den Fünfzehnjährigen, wo der Pisa-Test gemacht wird.

Dass sich wegen dieser schulischen Vergewaltigung der 10- bis 14-jährigen bildungswilligen Kinder deren eigene Bildung zwangsläufig weniger gut entwickeln wird, als es möglich wäre: Das ist den Gleichmacher-Ideologen freilich völlig wurscht. Dabei hat einst sogar ein SPÖ-Vorsitzender davon gesprochen, dass wir in einer im scharfen internationalen Wettbewerb stehenden „Hochleistungsgesellschaft“ leben. Lang ist‘s her. Genaugenommen zehn Jahre.

PS: Warum gibt es in Wien eigentlich gegen die Kastrierung der Gymnasien noch keinen solchen Volksaufstand wie in Tirol? Das ist klar: Auch in Tirol ist dieser erst entbrannt, als beispielsweise durchgesickert ist, dass das einzige Osttiroler Gymnasium die Unterstufe aufgeben soll. In Wien können hingegen Eltern noch daran glauben, dass ihre Kinder zu jenen 85 Prozent gehören werden, die noch in eine gute Schule kommen. Menschen reagieren immer erst dann wirklich energisch, wenn der Unsinn politischer Entscheidung bei ihnen und ihren Familien ganz persönlich ankommt. Aber dann sollte sich die Politik umso mehr in Acht nehmen.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2016 02:13

    Die Winder haben sich genau das soeben erst gewählt.
    Also bekommen, wie es ihnen gefällt!
    Ich konnte und kann mir zum Glück trotz Bestehlung durch den Sozi noch die Privatschule für meine Kinder leisten.
    Wenn diejenigen, die unbedingt "weltoffen" und "vielfältig" sein wollen und "Strache verhindern" wollten keine passende Schule mehr finden, deren Problem!
    Irgendwem müssen meine Kinder ja dereinst Befehle geben und es muss immer auch Leute geben, die die Erdäpfeln ausgraben, sonst ist die Welt nicht richtig.
    Ach ja: Ich bin gerne böse!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2016 10:04

    Im dritten Reich hat man die unerwünschten Bücher verbrannt, das hat aber den Nachteil das man nicht alle erwischt. Heutzutage macht man das schlauer. Wenn die Kinder nicht sinnerfassend lesen lernen, können sie auch keine der Ideologie gefährlich werdende Bücher lesen, und sind schön formbar.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2016 01:57

    "Warum gibt es in Wien ...?" Ja warum wohl? Weil sich die Pest aus Rot und Grün bei der letzten Wahl durchgesetzt hat. Das dämpft einen evtl. auskeimenden Optimismus gewaltig. In Wien gibt es entweder ausreichend begüterte Personen, die sich Privataschulen leisten können oder es gibt zu viele "primitive" Personen, die nichts kapieren. (Ich tippe auf letztes.) Man sehe sich nur an, wie die politische Lagerung bei Demos aussieht: deutlich mehr linke (radikale) gehen auf die Straße, die rechte Seite ist schwach und softy.
    Diese Entwicklung wird das Herz unserer Frau Heinisch-H. sicher sehr erfreuen. Ich würde ihr ein anderes Erwachen von Herzen vergönnen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2016 01:53

    1) Die Unterschiede zwischen den Volksschulen sind gravierend. Das ist bekannt und deprimierend. Bis heute hat das Unterrichtsministerium nichts dagegen unternommen;

    2) Bis heute konnte mir kein "Experte" erklären, wie die "innere Differenzierung" aussehen soll;

    3) In Wien ist im Grunde schon sehr viel verloren. Die Wiener Gymnasien sind im Vergleich zu den meisten Bundesländern sehr schlecht. Die Ergebnisse sind unter Verschluss. Durch einen Irrtum habe ich eine Datei vor einigen Jahren ausgehändigt bekommen. Im Grunde kann man in Wien kaum noch etwas kaputt machen. Vor allem die Gymnasien sind grindig;

    4) Die "gemeinsame Schule" ist nichts anderes als eine Rückkehr zur achtjährigen Volksschule. Wo hier ein Fortschritt sein soll, weiß niemand;

    5) Niemand weiß, wie viele Schulversuche es gibt, die inzwischen ein Dauerprovisorium sind;

    6) Bildungspolitik ist in Österreich ein Niveausenkungsprogramm. Alle sollen gleich wenig können.

    7) Das Bildungsbürgertum hat sich noch nie die Bildung von linken Halbgebildete wegfaymannisieren lassen. Immer erfolgte eine Abwanderung in bessere Privatschulen. Genau das wollen linke Politiker und die Industriellenvereinigung: Teure Privatschulen für ihre Kinder, öffentliche Schulen für die Prolos.

    Die Linken ham' an Klescha, Oida.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2016 14:00

    Wie hieß doch damals die Parole, als die Schul-und Studiengebühren abgeschafft worden waren? Jedes Kind ist gleich viel wert---oder so ähnlich.

    Heute scheint die Devise zu lauten: Ausländerkinder sind uns mehr wert als Inländerkinder, denn der Hauptanteil der immensen Summen, die das Schulsystem schluckt, ist verursacht durch die Massen an bildungsresistenten Ausländerkindern und den Versuch, in deren Köpfe Wissen zu bringen. Der Aufwand an Zeit, Kraft und Geld dafür ist gigantisch---und dennoch häufig sinnlos. Das Niveau der Schulen sinkt und sinkt und sinkt.

    Um dieser Nivellierung nach unten zu entgehen, werden besorgte Eltern alles tun, um ihren Kindern eine solide Bildung angedeihen zu lassen, d. h., sie müssen---trotz kostenloser öffentlicher Schulen!---viel Geld in die Hand nehmen, um ihre Kinder in die noch verbliebenen Privat-Schulen schicken zu können, da dort ein guter Unterricht gewährleistet ist.

    Was für ein schlechter Witz: Schule und Universitäten sind kostenlos für alle, werden aber dank der vielen Ausländerkinder immer schlechter; dafür müssen viele unserer eigenen Kinder heute in Privatschulen mit Schulgeld gehen, wenn die Eltern Wert auf gute Schulbildung legen. Dazu kommt noch, daß mit dem Steuergeld eben dieser Eltern die Gratisschule für alle Ausländerkinder finanziert wird. Diese Eltern werden also doppelt zur Kasse gebeten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCato
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2016 11:12

    Die Tragik all dieser grundlegenden gesellschaftlichen Fehlentwicklungen ist, dass man diese in ihrer Vielzahl kaum mehr überblicken kann.

    Aussenpolitik, Finanzpolitik, Bildungspolitik, Sozialpolitik, Forschungs und Technologiepolitik werden von Menschen geführt, die sich berufen fühlen "Politik zu machen", aber meist nie im praktischen Leben gestenden sind. Es sind nicht die Klügsten, Erfahrendsten, Weisesten wie man erwarten dürfte. Es sind die geschmeidigsten Wohlredner hohen Sendungsbewusstseins und eigenen Vorteilsinstinkts.

    Kein arbeitender Bürger hat die Zeit sich mit allen Details der zahllosen Fehlentwicklungen zu befassen. Fehlentwicklungen, die von indoktrinierten Ideologen und naiver Oberflächlichkeit mit weichen Worten aber verbissen kämpferischen Entscheidungen langsam aber konsequent durchgesetzt werden.

    Die Auswirkungen sind hier und heute zwar schon im Ansatz sichtbar und spürbar. Die epochalen Auswirkungen in einem Rückgang des europäischen Kultur und des europäischen Wohlstandes werden die zukünftigen Generationen schmerzlich spüren.

    Diese gegenwärtige Politikerklasse lebt in einer anderen Wirklichkeit, erkennt nicht epochale Verschiebungen und reagiert auf Ereignisse anstatt sie zu steuern.

    Die gegenwärtige Völkerwanderung mag als aktuelles Beispiel dienen. Vor einem halben Jahr hat der Bundeskanzler seine Politik der offen Grenzen mit menschlicher und moralischer "Haltung" geadelt, der Aussenminister die Migranten als höher gebildet als die Österreicher gesehen. Jede weitsichtige Argumentatition wurde als rechte Fremdenfeindlichkeit desavouiert. Nun - Monate zu spät - wird die "Haltung" nicht mehr erwähnt und die Bildung der Migranten realistisch als unterdurchschnittlich erkannt. Um Monate, wenn nicht Jahre, zu spät.

    Ähnliches - mit noch grösserer Zeitverzögerung aber ebenso dramatischen Auswirkung vollzieht sich im Bildungsbereich, wie Dr. Unterberger kenntnisreich argumentiert. Es ist ein weiter Bereich von vielen, wie eingangs erwähnt.

    Meiner Überzeugung ist ein tiefgreifender Wandel im politischen System notwendig. Eine wirkliche Elite an Weisheit, Erfahrung und Moral, der man das Schicksal dieses Österreichs und auch der Entwicklung Europas anvertrauen kann. Und zum Regulativ abgehobener Entwickungen eine weltfremden Politklasse ist die Verstärkung der Elemente der Direkten Demokratie erforderlich.

    Dieser Blog gibt Hoffnung durch die Information, die dem Bürger sonst kaum deutlich gemacht werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2016 16:15

    OT---aber so viel zu den ach so armen "unbegleiteten Jugendlichen":

    "Iranischer Asylant machte sich jünger, um in Kinderheim zu kommen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020143-Iranischer-Asylant-machte-sich-juenger-um-Kinderheim-zu-kommen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Da könnte man genauso gut einen Fuchs in einen Hühnerstall freundlich einladen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatordaLUPO
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2016 11:58

    Ganz einfach, die Genossen holen alles rein und hängen die sozialen Probleme einfach der FPÖ um.

    Nichts, rein garnichts hat die SPÖ gelöst bzw geschafft. Doch, Probleme und Misstände wurden geschaffen und dazu eine Politadel der kräftig in die Kassen greift.

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  1. von Manger (kein Partner)
    07. März 2016 21:38

    Man kann nur zu dem Schluß kommen, daß dieses Land verloren ist. Daß es nur durch einen radikalen Schnitt noch die Kurve kriegen kann. Dazu werden die Bürger, die dieses Land noch am laufen halten, früher oder später bereit sein. Und wenn der Teufel persönlich aus der Hölle kommt. Wenn nichts mehr zu gewinnen ist, dann soll den selbst ernannten Erben wenigstens verbrannte Erde hinterlassen werden. Auf daß sie hier auch keine Zukunft mehr haben.

  2. fewe (kein Partner)
    02. März 2016 16:58

    Ich glaube, Europa - jedenfalls der "westliche" Teil - wird in 50 bis 100 Jahren eher arabisch oder türkisch als Amtssprache haben. Die werden ihre Migrationagenda durchziehen, es gibt keine gegenteiligen Anzeichen. Es werden weiterhin Phasen vorkommen, in denen die Politiker so tun, als wären sie zur Vernunft gekommen, während - wenig beachtet - die Zuwanderungsströme munter weitergehen.

    Sehr gefeiert wird ja Kurz, der schon seit etlichen Monaten vernünftige Meldungen von sich gibt. Aber er handelt nicht danach. Wir werden also nur ruhig gehalten, was ja gelingt.

    Ja, Bildung muss man sich künftig leisten können und Junge, die vernünftig sind, werden wohl auswandern. Kanada beispielsweise.

  3. cmh (kein Partner)
    01. März 2016 13:02

    Jetzt habe ichs:

    Wir leihen uns von der Türkei den Erdogan (Doppelstaatsbürgerschaft sollte kein Hindernis sein) aus, sagen dem, er soll was gegen die Griechen (=Grüne) und die Kurden (=Sozen) tun.

    Dann hat er Dampf abgelassen, ist wieder genießbar und wir können wieder handwerklich richtige Politik von unseren Politikern erwarten.

    So eine türkisch-österreichische Partnerschaft wäre schon was.

  4. daLUPO (kein Partner)
    01. März 2016 11:58

    Ganz einfach, die Genossen holen alles rein und hängen die sozialen Probleme einfach der FPÖ um.

    Nichts, rein garnichts hat die SPÖ gelöst bzw geschafft. Doch, Probleme und Misstände wurden geschaffen und dazu eine Politadel der kräftig in die Kassen greift.

  5. Torres (kein Partner)
    01. März 2016 10:58

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass weder die Gesamtschule grundsätzlich schlecht ist, noch dass die Gymnasium-Unterstufe grundsätzlich gut ist; beide Systeme haben ihre Stärken und Schwächen, es kommt nur darauf an, was man (d.h. die Lehrkräfte) daraus macht. Unterberger verschweigt auch gerne, dass laut Pisa-Studie in Deutschland zwar Bayern (Gymnasuim) an der Spitze steht, knapp gefolgt allerdings von Sachsen und Thüringen, wo es (noch aus den DDR-Zeiten) auch heute noch die Gesamtschule gibt. Im Detail, sind die Schüler in Bayern besser im Lesen und Schreiben, die Schüler in den Neuen Bundesländern in Mathematik und Physik. An letzter Stelle steht übrigens Hamburg (Gymnasium)

    • astuga (kein Partner)
      01. März 2016 19:37

      Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen eine Gesamtschule zu besuchen.
      Integrierte Gesamtschule, wie das damals hieß.
      Das war meine schlimmste Schulzeit, mit den zumindest teilweise unfähigsten Lehrern.

      Sie haben natürlich ein wenig recht, man kann jedes Schulmodell kompetent oder inkompetent umsetzen.
      Aber angesichts der Lage im heimischen Bildungsbereich ist wohl letzteres wahrscheinlicher.
      Hier geht es nicht um das Wohl der Kinder oder um die beste Bildung, sondern um ideologische Vorstellungen, die man auf Biegen und Brechen durchsetzen möchte.
      Man zerstört auch nicht leichtfertig Teile des Bildungssektors die gut funktionieren.

  6. bürgerIn (kein Partner)
    01. März 2016 06:59

    auch daran ist die övp schuld: sie lässt eine ideologisch fanatisierte grundschullehrerin tun. schade, dass die schülerlisten des theresianums nicht öffentlich sind - die rot-grünen nobel-kids, die dort ihre ausbildung erhalten, würden manch/er unbedarften die augen öffnen. was heinisch-hosek verantwortet ist die zwei-klassen-bildung, wie wesehly die zwei-klassen-medizin. - und im übrigen herr schelling die frage: gilt für u6-dealer, deren gewerbe ja dank gesetzeslücken eines sein kann, gilt für die auch die registrierkassenpflicht?

  7. astuga (kein Partner)
    01. März 2016 01:03

    Der nicht unerhebliche Anteil von Migrantenkindern hat ja etwa auch im Vorzeigeland Schweden zum extremen Absturz im Pisa-Ranking geführt.

    Das darf man natürlich so nicht sagen, weshalb man offiziell andere Ursachen anführt.
    Dafür dürfen sich die schwedischen Schulkinder über kulturelle Neuerungen wie sexuelle Belästigung durch Mitschüler erfreuen.
    In Somalia geht's halt anders zu...

    • riri
      01. März 2016 14:17

      In Somalia steht am Lehrplan an erster Stelle die Piraterie.
      Leicht möglich, dass dadurch die schwedischen Schüler später zu den Sozialisten oder den Grünen tendieren.

  8. A.K.
    29. Februar 2016 12:48

    Zu „Der Generalangriff auf Wiens Mittelschichtkinder“:
    Kürzlich erzählte eine Mittelschulprofessorin (Fächer: Englisch, Französisch), daß in den ersten Klassen, also die ca. zehnjährigen Schüler, große Schwierigkeiten mit der Ablesung analoger Uhren haben. Von zu Hause sind sie Digitalanzeigen, wie „12:38“ gewohnt. In der Volksschule erhielten sie keinen entsprechenden Unterreicht, die Lehrer waren mit anderen Problemen beschäftigt. Eine Stunde zu 60 Minuten und eine Minute zu 60 Sekunden stellt die Schüler zusätzlich vor Probleme. Betroffen sind die Fächer „Sprachen“ und „Mathematik“. Ein Winkel von 90 Grad und die Teilungen in Minuten und Sekunden sind vielen Kindern in der ersten Klasse Mittelschule fremd. Ich glaube mich erinnern zu können, bereits vor Eintritt in die Volksschule Uhrzeiten richtig von analogen Uhren ablesen gekonnt zu haben. Aber damals wurden wir repressiv erzogen, in der Volksschule waren höchstens „Ausländer“ aus deutschsprachigen Teilen der CSSR oder Ungarn. Tempora mutantur, nos et mutamur in illis.

  9. Brigitte Imb
    28. Februar 2016 22:43

    Die (Wr.) Mittelschicht, die auch meist nicht wirklich "viel" verdient, besteht doch zu einem Großteil aus Menschen die zumindest keine Wohnungsnot haben, weil der Generationenvertrag im umgekehrten Sinn - also die Eltern sorgen möglich lange für ihre Kinder...- , NOCH recht gut funktioniert.
    Bei einigermaßen vernünftiger Wirtschaftlichkeit dieser Familien bleibt bestimmt genügend Kapital um den Nachkommen eine ordentliche Schulbildung zukommen zu lassen. Bzw. werden eben Ausgaben für Urlaube od. ähnlichen Luxus für die Bildung aufgewendet.
    Natürlich zahlt die Mittelschicht drauf, aber sie wird entgegen aller politschen Verblödungsversuche vernünftig reagieren.
    Und stellen Sie sich nur einmal theoretisch eine wachsende und blühende private Bildung für unsere Nachkommen vor, abseits parteipoitischer Indoktrinierung.......*schön* .

  10. Doppeladler
    28. Februar 2016 20:44

    Ob Wien damit weiterhin beim Hl. Mercer vorne bleibt. Ich denke, schneller als die Genossen glauben, wird Wien auch dort abrutschen.

    Und dann kommt der große Katzenjammer ... dann ist es aber zu spät.

  11. Josef Maierhofer
    28. Februar 2016 18:09

    Die 'ausgeschnapste' 'Bildungsreform' ist für mich eine Schnapsidee.

    Ich bin gerade dabei ein Kind aus der Gesamtschule in einem Oberstufengymnasium (HAK) einzuführen und die Defizite aufzuarbeiten. Inzwischen ist das Kind 'up to date', Klassenbeste und hilft anderen Kindern mit Rat und Tat.

    Es ist noch viel schlimmer als hier in dem Artikel geschildert. Desinteresse, fremdsprachige Kinder, die nicht Deutsch können, werden einfach dazu gesetzt, machen nichts, weil sie nichts verstehen, weder von Materie noch von Sprache. Sie hat mir gesagt, da habe ich für sie (ein ukrainisches Kind) das alles ausgearbeitet und dafür ein ganzes Wochenende verwendet und sie hat das nicht einmal durchgelesen. Sie lässt sich alles von ihrem Freund (zu Hause) machen und hat kein Interesse wenigstens die Sprache zu lernen. Es wird mir jetzt zu viel, denn ich muss auch meine eigenen Sachen erledigen .... So werden die Kinder ausgenützt, vergewaltigt und belästigt. Vergewaltigt wurde mein Schützling noch nicht, aber 4 Muslime wollten sie nötigen zum Islam zu konvertieren und haben sie bedroht, als sie abgelehnt hat. Ihre Schwester wird in einer anderen Schule belästigt und die Klassenlehrerin ist nicht gewillt, da für Ordnung zu sorgen (sie hat Angst vor den Eltern der Störenfriede), wenigstens innerhalb der Schule. Auch dort sind die Belästiger muslimische Zuwanderer, die weder lernen, noch sich integrieren wollen.

    Also die Realität schaut offenbar noch schlimmer aus als man das vermuten würde.

    Ja, unsere Frau Unterrichtsminister hat offenbar solche Sorgen nicht, die sorgt sich um zu wenig 'Homo-, Trans- Hinüber', um die zu späte Frühsexualisierung der Kinder in den Kindergärten, um das ideologisch idealisierte Multikulti, um das Gendern und das Binnen-I, um das Verschweigen der Misserfolge der Gesamtschulen, das Niveau der Absolventen solcher Schulen, die sie einführen hat lassen und gerade einführt, ist ihr völlig egal-

    Ich selbst habe bis 2014 an einer Fachhochschule unterrichtet und muss schon sagen, dass dort auch die Deutsche Sprache so schlecht ist (neben anderen Mängeln), dass man schier verzweifeln könnte an dieser Leistungsresistenz, wo man jede Prüfung 3x wiederholen muss, weil stets ein hoher Prozentsatz durchfällt, wo man jede Diplomarbeit zuerst einmal auf Deutsch übersetzen muss, ....

    Das alles gab es in den 1960-er bis Anfang/Mitte der 1970-er Jahre nicht und, wie auch von Dr. Unterberger geschrieben, gab es da in den letzten 10 Jahren noch einmal einen tiefen Fall ins Negative.

    Da stehen ideologisierte linke 'Hetzpolitiker', die alles daransetzen, Österreichs Leistungsträger auszumerzen, nicht nur den Mittelstand.

    ... und noch immer wählen die Österreicher zu 2/3 diese politischen Parteien, die das alles betreiben gegen Österreich und die Österreicher und grenzen die aus, die das alles seit Jahrzehnten sagen und einmahnen, ja sogar einklagen, aber mittels 'Immunität' zufolge der gewählten Mehrheitsverhältnisse von der Staatsanwaltschaft ferngehalten werden.

    • Riese35
      28. Februar 2016 21:46

      Danke für diese Faktenberichte. Ich weiß auch von Lehrern des Gymnasiums Oberstufe, daß die Einbeziehung selbst dann, wenn die Einwanderer guten Willens sind, mit sehr vielen Problemen behaftet ist. Die Einwanderer werden einfach in bestehende Klassen gesetzt. Der Lehrer hat nicht genügend Zeit, um sich um den Einwanderer zu kümmern, was aber erforderlich wäre. Wenn, dann geht das nur, indem er die regulären Schüler vernachlässigt. Versucht aber ein Zweitlehrer in der Klasse den Einwanderer zu unterstützen, dann stört das den Unterricht. Alles in allem macht das einen effizienten Unterricht unmöglich. Das sagen damit konfrontierte Lehrer aus eigener Erfahrung, und zwar in Situationen, wo beide Seiten wirklich wollen, d.h. die Einwanderer wirklich die Matura anstreben und die Schule, Lehrer und Mitschüler den Einwanderern helfen wollen. Es sind wirklich nur ganz, ganz wenige Einwanderergenies, von denen die Schule glaubt, daß so ein Unterricht sinnvoll ist und sie die Ziele allmählich erreichen werden. Der Rest wird auf der Strecke bleiben, Einwanderer und vermutlich auch eigene Bevölkerung.

      Und was ist der Dank, daß die Schule bemüht ist? Der Stadtschulrat sorgt für Nachschub statt für eine Problemlösung. Es hat sich offenbar niemand überlegt, welcher Bedarf an Lehrern qualitativ und quantitativ gegeben ist. "Wir schaffen das!". Unser Regime ist offenbar nicht über das Niveau Bobs des Baumeisters hinausgekommen. Erst jetzt scheint es die Notbremse zu ziehen. Viel zu spät. Und ich frage mich, ob das nachhaltig, durchdacht und ehrlich ist. Es stehen ja Wahlen vor der Tür.

    • Pennpatrik
      28. Februar 2016 21:47

      Wo hat die Nachfolgepartei der SED die meisten Wähler?
      Im Gebiet der ehemaligen DDR.
      Die Menschen wollen nicht frei sein.

    • dssm
      28. Februar 2016 22:01

      Genau genommen nicht weiter schlimm. Wir sind halt dann wieder da, wo wir die vielen Nobelpreisträger hatten. Eine kleine bessere Schicht, die sich mit den Kindern beschäftigt, diese auf gute, und damit teure, Schulen schickt. Eltern die sich intensiv mit der Berufswahl des Nachwuchses beschäftigen und den Berufseinstieg mittels guter Beziehungen erleichtern. Womit Professoren und Arbeitgeber genau diese 'empfohlenen' jungen Leute besonders fördern. Also kein Hörsaal mit 100 Studenten und keine Großraumbüro.
      Und der grosse Rest ist geborene Unterschicht, egal ob die Marktwirtschaft nun abgeschafft wird oder doch nicht.
      Da damit aber die Produktivität weniger werden wird, ist weniger zum Verteilen da. Und sehr schnell werden die Zuwanderer, welche auch bei bestem Willen niemals Nettozahler werden können, ein one-way-ticket in die alte Heimat haben.

    • Sensenmann
      29. Februar 2016 08:22

      @dssm **************! Genau meine Meinung!

    • Josef Maierhofer
      29. Februar 2016 10:32

      @ alle Antwortposter

      Dankeschön für Ihre Diskussion !

      Offenbar lässt sich das mit Wahlen nicht bewerkstelligen, weil es eben zu viel uninformierte und fehlinformierte Unterschicht gibt.

      'one way ticket' in die Heimat wird es nicht geben, aber für uns ein 'one way ticket to hell' ...

  12. Undine
  13. Undine
    28. Februar 2016 16:15

    OT---aber so viel zu den ach so armen "unbegleiteten Jugendlichen":

    "Iranischer Asylant machte sich jünger, um in Kinderheim zu kommen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020143-Iranischer-Asylant-machte-sich-juenger-um-Kinderheim-zu-kommen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Da könnte man genauso gut einen Fuchs in einen Hühnerstall freundlich einladen!

  14. riri
    28. Februar 2016 14:06

    Ganz OT aber aktuell, zur Information:

    Heute im ORF 2 um 22:00 die Sendung 'Im Zentrum' mit dem Thema "die Pensionen sind sicher".

    Vom ORF eingeladen Herr Karl Blecha.

    Im Kommentar von AU "Chuzpe und Heuchelei nach Rathausart" vom 19.02.2016
    werden die Missbrauchsfälle in den Kinderheimen der Gemeinde Wien behandelt.

    Der Blogteilnehmer TikTak from far away schreibt dazu folgendes:

    der Blecha war die Drehscheibe der SPÖ zu den Wiener Zuhältern, der hat Kinder aus den Heimen an den Gürtel und an seine Freunde vermittelt. Es war kein Zufall, dass nach einem Streit mit einem Zuhälter der Blecha nackt an ein Verkehrszeichen gebunden wurde, am helllichten Tag.

    Der Blecha ist heute im Fernsehen, Live. Er vertritt die SPÖ Pensionisten.

    Es wird eine interessante Sendung.

    • Shalom (kein Partner)
    • Shalom (kein Partner)
      01. März 2016 10:01

      Wiener Zeitung

      So wird darin geschildert, dass Beamte des Wiener Sicherheitsbüros, Untersuchungsrichter und die Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen gegen den damaligen Innenminister (und derzeitigen Chef der SPÖ-Pensionisten) Karl Blecha beschäftigt waren. In einem bordellähnlich geführten Etablissement am Wiener Währinger Gürtel soll er "eines Tages angeblich von den Betreibern des Lokals ohne sein Wissen in einer kompromittierenden Situation gefilmt" worden sein. Bei seinem nachdrücklichen Versuch, die "Dame" zur Herausgabe des Videos zu animieren, soll es dann zu einem weiteren peinlichen Zwischenfall gekommen sein.

      Zitat: "Die Beschützer der Prostituierten hätten daraufhin den ihnen natürlich bekannten Innenminister überwältigt, verprügelt, ihn bis auf die Unterhose entkleidet, gefesselt, auf die Straße gezerrt und ihn vor dem Lokal an eine Halteverbotstafel gebunden. Anschließend sei die Polizei angerufen worden und die Aufforderung an die Funkstreifenpolizisten ergangen: Holt euren Chef ab!'"

      Der entsprechende Polizeiakt ging überraschenderweise verloren. Blecha klagte diese Buchpassage nie. In einer feuchtfröhlichen Runde dementierte er aber doch ein wesentliches Detail: "Es hat sich um keine Halteverbotstafel gehandelt."

      fussnoten@wienerzeitung.at

  15. Undine
    28. Februar 2016 14:00

    Wie hieß doch damals die Parole, als die Schul-und Studiengebühren abgeschafft worden waren? Jedes Kind ist gleich viel wert---oder so ähnlich.

    Heute scheint die Devise zu lauten: Ausländerkinder sind uns mehr wert als Inländerkinder, denn der Hauptanteil der immensen Summen, die das Schulsystem schluckt, ist verursacht durch die Massen an bildungsresistenten Ausländerkindern und den Versuch, in deren Köpfe Wissen zu bringen. Der Aufwand an Zeit, Kraft und Geld dafür ist gigantisch---und dennoch häufig sinnlos. Das Niveau der Schulen sinkt und sinkt und sinkt.

    Um dieser Nivellierung nach unten zu entgehen, werden besorgte Eltern alles tun, um ihren Kindern eine solide Bildung angedeihen zu lassen, d. h., sie müssen---trotz kostenloser öffentlicher Schulen!---viel Geld in die Hand nehmen, um ihre Kinder in die noch verbliebenen Privat-Schulen schicken zu können, da dort ein guter Unterricht gewährleistet ist.

    Was für ein schlechter Witz: Schule und Universitäten sind kostenlos für alle, werden aber dank der vielen Ausländerkinder immer schlechter; dafür müssen viele unserer eigenen Kinder heute in Privatschulen mit Schulgeld gehen, wenn die Eltern Wert auf gute Schulbildung legen. Dazu kommt noch, daß mit dem Steuergeld eben dieser Eltern die Gratisschule für alle Ausländerkinder finanziert wird. Diese Eltern werden also doppelt zur Kasse gebeten.

  16. HDW
    28. Februar 2016 13:08

    In Italien wurde die scuola media, in der Schweiz die Sekundarschule deshalb vor sehr, sehr langer Zeit von den Koservativen eingeführt, um den begabteren Kindern aus dem ländlichen Raum die Möglichkeit zu geben, als Vierzehnjährige selbstständig die wenigen, geographisch entfernt liegenden Gymnasien zu erreichen. Bei uns wurde das mit den Leistungsgruppen in der Hauptschule (A-Zug) und der Übertrittsmöglichkeit in die AHS Oberstufe ermöglicht.
    Die marxistische Ideologisierung durch den fanatischen Antiklerikalen Glöckl (in der ersten GROKO 1918-1920 Unterrichtsminister) der selbst nur vier Jahre unterrichtet hatte, und die folgende langsame Zerstörung der ausgezeicheten Bürgerschule brachte es mit sich, dass bis heute keine objektiv diskutierte Reform im Roten Wien möglich war und ist.
    Das auch für die Kinder aus dem ländlichen Raum gedachte ORG, wurde von den neomarxistischen RotGrünen in Wien usurpiert und ein wirklich gleichberechtigtes, im Städtisches Raum mögliches nebeneinander Existieren, auch reformpädagogischer Schulen und auch der Glöcklschen NMS, ursprünglich intern durch Leistungsgruppen differenziert, wird durch die heimtückische restiktive Finanzierungspoltik sowohl von Wien wie von der Mödlinger Proletin im Bund, verhindert.
    Aber was haben dieser patzig freche Ignorant mit seinen halbgebildeten VsStÖ Quotenweiber denn erreicht? Islamistischen Religionsunterricht in Kindergärten und verdiente Aufwertung der von der Erzdiözese geführten Privatschulen! Generell einen qualitativen Niedergang der Elitenbildung. So sieht das Erbe des Lenin Bewunderers Glöckl heute aus.
    Emblematisch dafür das Verschandeln des öffentlichen Raums der Residenzstadt Wien durch die verheerenden urbanistischen Eingriffe desselben präpotenten Kollekivs im Bauboom der Globaliserung während Häupls und Faymanns Amtszeit!
    Aber wie schon mehrfach hier bemerkt, man bräucht die rote Bagage ja nicht immer wieder zu wählen!

  17. Le Monde
    28. Februar 2016 12:47

    Um Wien (failed state) und um Deutschland sollte man sich nicht mehr den Kopf zerbrechen. Beide sind irreversibel zerstört. "Es wird Mord und Totschlag geben" (Helmut Schmidt)!

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/57945-helmut-schmidts-unbequeme-zitate

  18. Cato
    28. Februar 2016 11:12

    Die Tragik all dieser grundlegenden gesellschaftlichen Fehlentwicklungen ist, dass man diese in ihrer Vielzahl kaum mehr überblicken kann.

    Aussenpolitik, Finanzpolitik, Bildungspolitik, Sozialpolitik, Forschungs und Technologiepolitik werden von Menschen geführt, die sich berufen fühlen "Politik zu machen", aber meist nie im praktischen Leben gestenden sind. Es sind nicht die Klügsten, Erfahrendsten, Weisesten wie man erwarten dürfte. Es sind die geschmeidigsten Wohlredner hohen Sendungsbewusstseins und eigenen Vorteilsinstinkts.

    Kein arbeitender Bürger hat die Zeit sich mit allen Details der zahllosen Fehlentwicklungen zu befassen. Fehlentwicklungen, die von indoktrinierten Ideologen und naiver Oberflächlichkeit mit weichen Worten aber verbissen kämpferischen Entscheidungen langsam aber konsequent durchgesetzt werden.

    Die Auswirkungen sind hier und heute zwar schon im Ansatz sichtbar und spürbar. Die epochalen Auswirkungen in einem Rückgang des europäischen Kultur und des europäischen Wohlstandes werden die zukünftigen Generationen schmerzlich spüren.

    Diese gegenwärtige Politikerklasse lebt in einer anderen Wirklichkeit, erkennt nicht epochale Verschiebungen und reagiert auf Ereignisse anstatt sie zu steuern.

    Die gegenwärtige Völkerwanderung mag als aktuelles Beispiel dienen. Vor einem halben Jahr hat der Bundeskanzler seine Politik der offen Grenzen mit menschlicher und moralischer "Haltung" geadelt, der Aussenminister die Migranten als höher gebildet als die Österreicher gesehen. Jede weitsichtige Argumentatition wurde als rechte Fremdenfeindlichkeit desavouiert. Nun - Monate zu spät - wird die "Haltung" nicht mehr erwähnt und die Bildung der Migranten realistisch als unterdurchschnittlich erkannt. Um Monate, wenn nicht Jahre, zu spät.

    Ähnliches - mit noch grösserer Zeitverzögerung aber ebenso dramatischen Auswirkung vollzieht sich im Bildungsbereich, wie Dr. Unterberger kenntnisreich argumentiert. Es ist ein weiter Bereich von vielen, wie eingangs erwähnt.

    Meiner Überzeugung ist ein tiefgreifender Wandel im politischen System notwendig. Eine wirkliche Elite an Weisheit, Erfahrung und Moral, der man das Schicksal dieses Österreichs und auch der Entwicklung Europas anvertrauen kann. Und zum Regulativ abgehobener Entwickungen eine weltfremden Politklasse ist die Verstärkung der Elemente der Direkten Demokratie erforderlich.

    Dieser Blog gibt Hoffnung durch die Information, die dem Bürger sonst kaum deutlich gemacht werden.

  19. dssm
    28. Februar 2016 10:33

    Also da hat sich Herr AU heute im Ton vergriffen. Es ist gar nichts 'ungeheuerlich', sondern ganz im Gegenteil, alles ist demokratisch legitimiert. Es gibt daher auch keinen Angriff auf die Mittelschicht, sondern genau diese Mittelschicht ist vor nicht all zu langer Zeit zu den Wahlurnen gegangen und hat genau diese Politik mit überwältigender Mehrheit gewählt.

    Betrachten wir daher die ganze Sache nicht von der Kanzel der Demokratie herab, sondern stellen wir uns einen ganz bösen Diktator vor. Dieser Diktator will, daß die Pensionen in Zukunft bezahlt werden können und braucht daher auch in Zukunft gute Arbeitskräfte, was wiederum Bildung voraussetzt. Also zwingt er den Menschen ein Schulsystem auf, welches diese Menschen offensichtlich nicht mögen. Da er damit die breite Mehrheit vergrämt, muss er wohl mit polizeistaatlichen Maßnahmen dafür sorgen, daß die Kinder entsprechend gebildet werden; ich höre schon die Gestapo an die Türen der unwilligen Eltern klopfen! Weinende Kinder werden der Mutter entrissen, der renitente Vater wird vor den Augen der Kinder wegen 'Bildungsverweigerung' in Handschellen abgeführt. Die Kinder werden in der Schule mit Bildung indoktriniert und müssen haargenau schildern wie die Eltern auf die erworbene Bildung reagieren. Womit in vielen Fällen wohl wieder die Gestapo ausrücken wird: „Wie, Sie kennen Schiller nicht?“ oder „Sie halten den Pythagoreischen Satz für wertlos?“.

    Es bleibt also die Frage, will Herr AU nun diesen finsteren Wüterich oder akzeptiert er einfach die demokratischen Entscheidungen?

  20. Bob
    28. Februar 2016 10:04

    Im dritten Reich hat man die unerwünschten Bücher verbrannt, das hat aber den Nachteil das man nicht alle erwischt. Heutzutage macht man das schlauer. Wenn die Kinder nicht sinnerfassend lesen lernen, können sie auch keine der Ideologie gefährlich werdende Bücher lesen, und sind schön formbar.

  21. Politicus1
    28. Februar 2016 09:46

    Interessant ist die Antwort, in welchen Bezirken es flächendeckend keine Gymnasien mehr geben wird. Welche Gymnasien werden das Taferln "NMS" bekommen?
    Die roten Großflächenbezirke Simmering oder Floridsdorf - oder die grünroten Kleinbezirke Mariahilf oder Neubau?

  22. Sandwalk
    28. Februar 2016 09:10

    Der allererste PISA-Test brachte für Österreich relativ gute Werte. Kein Journalist fand es der Mühe Wert, das groß zu berichten.

    Dann hat man die Berufsschulen mit einbezogen, was aus verschiedenen Gründen die Gesamtergebnisse verfälscht hat und zwar nach unten.

    Sofort kamen die "Experten" aus ihren Löchern und eine jahrelange Kakophonie komischer Ideen brauste durch die Medien

    Dass die Langform des Gymnasiums hervorragende Ergebnisse brachte, wurde unter den Teppich gekehrt. Im Zuge dieser Kakophonie wurde auch der Ruf nach Durchmischung der Schüler laut. Um die Sache intellektuell zu vorschwurbeln, wurden Wörter wie "Inclusion" erfunden. Alles das, um "Eliten" zu verhindern.

    Um diese Ideen weiter zu vermantschen, wurden auch Schlagwörter wie "fördern und fordern" erfunden.

    Bis heute weiß niemand, wie das alles konkret funktionieren soll.

    Ich werde manchmal den Eindruck nicht los, dass unsere Bildungspolitik von einer Horde aus Bobos und weltfremder Soziologen gemacht wird. Die fuchtelt mit Fremdwörtern und Pseudo-Fachausdrücken herum, aber sie bringen nichts Substantiellen zustande.

  23. zweiblum
    28. Februar 2016 08:33

    Endlich kommen wieder mehr Proleten nach! Die Neusozis brauchen sie! Lehrer freut euch! Euere Arbeit ist gesichert, ihr werdet von den verzweifelten Eltern gesucht werden und könnt mit bescheidensten Mitteln schwarz unterrichten.

  24. teifl eini!
    28. Februar 2016 08:28

    Ich kann mich noch gut an die ersten PISA-Tests erinnern und es war mir damals schon klar, dass der Migrantenanteil Haupttreiber der Ergebnisse sein dürfte. Doch leider blieben Detailergebnisse, so wie heute, unter Verschluss. Hätte man die Ergebnisse um den Migrantenanteil bereinigt, dann hätte man wohl gesehen, dass wir doch nicht so schlecht liegen und Reformen AUSSCHLIESZLICH im Migrationsbereich nötig wären.

    Wie will man als Regierende (für Bildung waren in der Vergangenheit nur Frauen zuständig, auch Teil des Problems?) auch nur irgendein Problem lösen, wenn man aus rein ideologischen Gründen die Fakten verschweigt? So wie in der Flüchtlingsfrage, dem Subventionsdschungel, den Pensionen oder dem Schuldenproblem generell.

    So agieren nur totalitäre Apparatschiks. Rot-Grün ist totalitär. Und Schwarz buckelt mit.

    Umso skandalöser ist es, wenn eine Frau Glawischnig, ihr Kind in die Privatschule schickt. Ich finde, jeder Politiker, der die Gesamtschule (offene Grenzen) fordert, sollte dazu gezwungen werden, seine eigenen Kinder ebenfalls in die Gesamtschule zu stecken (mindestens 5 Asylanten privat zu versorgen).

    Und was die Migrantenanteile in der Schule und deren Deutschkenntnisse betrifft, bin ich fassungs- und hoffnungslos. Das ist schockierend!

  25. eudaimon
    28. Februar 2016 08:11

    Ziel erreicht-alle im Niveau der Ministerin-Bildung besiegt-Kanzler und Vizekanzler

    dürfen weiter" sexbildungshungrige" Migranten einkaufen -dazu ist ja die Schule da!!

  26. Sensenmann
    28. Februar 2016 02:13

    Die Winder haben sich genau das soeben erst gewählt.
    Also bekommen, wie es ihnen gefällt!
    Ich konnte und kann mir zum Glück trotz Bestehlung durch den Sozi noch die Privatschule für meine Kinder leisten.
    Wenn diejenigen, die unbedingt "weltoffen" und "vielfältig" sein wollen und "Strache verhindern" wollten keine passende Schule mehr finden, deren Problem!
    Irgendwem müssen meine Kinder ja dereinst Befehle geben und es muss immer auch Leute geben, die die Erdäpfeln ausgraben, sonst ist die Welt nicht richtig.
    Ach ja: Ich bin gerne böse!

    • Riese35
      28. Februar 2016 03:19

      Die Tragik scheint mir zu sein, daß gerade die, die sich Privatschulen leisten können und vielleicht ohnedies damit spekulieren, wie die schwarzen Döblinger und Hietzinger Regimenter, die eingefleischtesten FPÖ-Gegner sind und daher endweder die Umfallerpartie gewählt haben oder gleich zum Schmied gegangen sind und SPÖ oder Grüne gewählt haben. Das ist Egoismus pur, denn die, die sich das nicht so leisten können, werden auf der Strecke bleiben.

      Diejenigen weiland Schwarzen, die nicht mit so einem Geldsegen ausgestattet sind und vielleicht noch große, traditionelle Familien mit vielen Kindern haben, sind längst schon fast komplett Richtung FPÖ abgewandert, nur leider reicht das (noch) nicht für eine Mehrheit.

      Denn am anderen Ende der Skala befindet sich das Meer der Sozialhilfeempfänger, das wie Knieriem auf den Kometen wartet und brav SPÖ wählt. Und an unseren Gratisuniversitäten sammeln sich die halbgebildeten, intellektualistischen Neo"familien", die meistens aus zwei Frauen und einem Hund bestehen und Grün wählen. Die haben auch keine Sorge, daß ihr Hund dann vielleicht nicht mehr in ein Gymnasium gehen kann.

      Wer es nicht glaubt, aber Wien ist so ein Irrenhaus. Die Mauern von Steinhof sind längst gefallen.

    • Leopold Franz
      28. Februar 2016 05:32

      Als unser Jüngster schulpflichtig wurde, sind wir aus Wien nach NÖ gezogen und haben dort für unsere Söhne eine gute Volksschule und ein gutes Gymnasium gefunden. Auch neue Mittelschulen gibt es in NÖ bessere, reichen aber nach einer befreundeten Lehrerin bei weitem nicht an unsere Gymnasien heran. Diese werden von HH allerdings systematisch finanziell benachteiligt.
      Wien und unsere größeren Städte sind bereits gefallen oder gerade dabei.
      Werter Sensenmann, ich fürchte für die Befehle und die Erdäpfel ist es in Wien zu spät.
      Werter Riese35, Sie haben recht, das ist ein Irrenhaus geworden, ein gefährliches Irrenhaus.

    • dssm
      28. Februar 2016 10:45

      @Sensenmann, besser Deine Kinder verlassen Österreich. Denn die breite Masse der Ungebildeten wir uns immer weiter in den Sozialismus treiben, einfach weil diese Leute keine Ahnung haben, daß vor dem Konsum die Arbeit steht. Sind also die Kinder fleißig und gebildet, so finden sie keine Arbeitskräfte für ihre Ideen, dafür aber tausend Regulierungen um die ungebildeten Menschen vor sich selber zu schützen, sowie tausend ungebildete Kontrolleure, die ohne die leiseste Ahnung von Arbeitsabläufen zu haben, ihnen aber ganz genau vorschreiben wie sie zu arbeiten haben.

      Abgesehen davon, auch Kartoffeln werden heute mittels Maschine geerntet; Hilfsarbeiten sterben zunehmend aus.

  27. kritikos
    28. Februar 2016 01:57

    "Warum gibt es in Wien ...?" Ja warum wohl? Weil sich die Pest aus Rot und Grün bei der letzten Wahl durchgesetzt hat. Das dämpft einen evtl. auskeimenden Optimismus gewaltig. In Wien gibt es entweder ausreichend begüterte Personen, die sich Privataschulen leisten können oder es gibt zu viele "primitive" Personen, die nichts kapieren. (Ich tippe auf letztes.) Man sehe sich nur an, wie die politische Lagerung bei Demos aussieht: deutlich mehr linke (radikale) gehen auf die Straße, die rechte Seite ist schwach und softy.
    Diese Entwicklung wird das Herz unserer Frau Heinisch-H. sicher sehr erfreuen. Ich würde ihr ein anderes Erwachen von Herzen vergönnen.

  28. El Capitan
    28. Februar 2016 01:53

    1) Die Unterschiede zwischen den Volksschulen sind gravierend. Das ist bekannt und deprimierend. Bis heute hat das Unterrichtsministerium nichts dagegen unternommen;

    2) Bis heute konnte mir kein "Experte" erklären, wie die "innere Differenzierung" aussehen soll;

    3) In Wien ist im Grunde schon sehr viel verloren. Die Wiener Gymnasien sind im Vergleich zu den meisten Bundesländern sehr schlecht. Die Ergebnisse sind unter Verschluss. Durch einen Irrtum habe ich eine Datei vor einigen Jahren ausgehändigt bekommen. Im Grunde kann man in Wien kaum noch etwas kaputt machen. Vor allem die Gymnasien sind grindig;

    4) Die "gemeinsame Schule" ist nichts anderes als eine Rückkehr zur achtjährigen Volksschule. Wo hier ein Fortschritt sein soll, weiß niemand;

    5) Niemand weiß, wie viele Schulversuche es gibt, die inzwischen ein Dauerprovisorium sind;

    6) Bildungspolitik ist in Österreich ein Niveausenkungsprogramm. Alle sollen gleich wenig können.

    7) Das Bildungsbürgertum hat sich noch nie die Bildung von linken Halbgebildete wegfaymannisieren lassen. Immer erfolgte eine Abwanderung in bessere Privatschulen. Genau das wollen linke Politiker und die Industriellenvereinigung: Teure Privatschulen für ihre Kinder, öffentliche Schulen für die Prolos.

    Die Linken ham' an Klescha, Oida.

    • kritikos
    • kritikos
      28. Februar 2016 02:02

      Nachtrag: Wer oder was hat die Wiener Gymnasien so "grindig" gemacht? No na, der Stadtschulrat, der ....

    • El Capitan
      28. Februar 2016 09:18

      Selbstverständlich gibt es auch innerhalb von Wien Unterschiede - wenn ich beispielsweise das Schottengymnasium erwähnen darf.

      Das schlechteste Gymnasium Österreichs ist das in der Henriettagasse. Es ist gleichzeitig das roteste. Tiefrot sogar. Nicht einmal hier hat das Kanzleroid die Matura geschafft, womit der alltägliche Politwahnsinn bei uns erklärt ist.

    • socrates
      28. Februar 2016 23:01

      El Capitan
      Hundsdorfer war ebendort in der Abendschule und hat sie nicht geschafft wie der Kanzleroid die Tagesschule nicht schaffte.





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