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Die Arbeitslosenzahlen explodieren und der ÖGB fordert drucken

Jetzt geht es schon fast täglich Schlag auf Schlag. Eine Firma nach der anderen sperrt zu. Was aber macht der Gewerkschaftsbund? Er stellt schon wieder neue Forderungen auf, die viel Geld kosten. Und damit weitere Arbeitsplätze vernichten. Man fasst es einfach nicht.

Nach der Pleite von DiTech, nach der Fast-Pleite von Baumax, nach Dayli und Schlecker, nach Alpine und Hunderten anderen ist es jetzt der amerikanische Handy-Lautsprecherproduzent Knowles. Der einzige Unterschied: Knowles geht nicht pleite, sondern baut einfach über 280 Jobs ab. Das Ergebnis für Job-Suchende bleibt aber das Gleiche. Sie haben keinen mehr.

Die Firma Knowles (früher in Österreich die Lautsprecher-Division von Philips) sagt in einer trockenen Erklärung das, was jeder mit offenen Augen weiß, was nur Gewerkschaften und Politik nicht wahrhaben wollen. Die Kündigungen erfolgen „aufgrund des im internationalen Vergleich hohen Lohnniveaus“. Deutlicher geht nimmer. Die Knowles-Jobs gehen nicht verloren. Sie gehen nach Asien.

Was aber macht der ÖGB? Er fordert zur gleichen Zeit (und mit ORF-Hilfe) eine 6. Urlaubswoche für alle ab dem 25. Berufsjahr. Kostet eh nur kaum mehr als 700 Millionen Euro. Jährlich. Und der ÖAAB geht mit dieser Forderung gleich mit. Es wird gefordert, ohne dass wohl auch nur ein einziger Arbeitnehmer solches als wichtig verlangt hätte.

Der ÖGB fordert nicht nur, sondern stellt auch gleich Bedingungen: Ohne Erfüllung des ÖGB-Verlangens nach einer 6. Urlaubswoche (die man derzeit nur hat, wenn man 25 Jahre bei der selben Firma geblieben ist) dürfen auch künftig Vorgesetzte die Arbeitszeit nicht besser einteilen. Denn der ÖGB blockiert die betreffende Gesetzesnovelle, obwohl in Summe bei deren Wirksamwerden niemand mehr arbeiten müsste, obwohl sie etlichen Firmen helfen würde, sich ein wenig besser nach der Nachfrage des Marktes zu orientieren.

Jeden Monat steigen trotz des langen Superwetters die Arbeitslosenzahlen im Rekordtempo. Aber ÖGB-Funktionäre betreiben immer noch die alte Lizitationspolitik. Nein, sie bremsen nicht einmal dann, wenn Österreich gegen die Wand donnert. Sie geben sogar dann noch Gas.

Sie haben weder aus der zur Gänze vom ÖGB verschuldeten Konsum- noch aus der ebenso ÖGB-induzierten Bawag-Pleite etwas gelernt. Die ÖGB-Bonzen schert das alles nicht. Schuld sind immer andere. Sogar im Bawag-Prozess sind zwar viele, aber nie der Chef des ÖGB, dem die Bawag gehört hatte, auf die Anklagebank gekommen. Und seit Werner Faymann die Partei übernommen hat, hat die SPÖ überhaupt noch nie einen Beschluss gegen den Willen des ÖGB gefällt.

SPÖ und ÖGB glauben noch immer ernsthaft, dass es genügt, wenn sich Österreich innerhalb der EU behaupten kann. Welch Irrtum! Geht es doch mit der ganzen EU im Wettbewerb mit sämtlichen anderen Weltregionen ständig nach unten. Die Konkurrenz ist nämlich längst nicht mehr in anderen EU-Ländern zu finden, sondern rings um den Erdball verstreut. Auch wir kaufen unser Handy dort, wo es am billigsten ist. Ohne Rücksicht auf den Produktionsort. Jeder, der etwas anderes sagt, lügt.

Aber selbst die Wirtschaftskammer hat das Verschulden des ÖGB an den katastrophalen Zukunftsaussichten Österreichs und der EU nicht wirklich begriffen. Sondern sie hat, trunken nach Sozialpartnerschaft, den ÖGB (samt dessen Geldmaschine Arbeiterkammer) jahrzehntelang sogar aufgepäppelt. Dabei sind Gewerkschaften weltweit längst so im Aussterben wie hierzulande Bären und Wölfe.

PS: Das einzige, was ich in Hinblick auf Knowles erstaunlicherweise noch nicht gehört habe, was aber eigentlich zur automatischen Phraseologie jedes Gewerkschafters gehört, ist der Standard-Satz: „Management-Fehler sind schuld. Und doch nicht etwa wir!“ Warten wir. Wird schon kommen.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2014 09:56

    Das schert doch niemanden aus der SelbstbedienungsParteiOesterreichs, solange man den Hypo-Skandal mit Hilfe der Medien dem HC in die Schuhe schieben kann.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2014 07:12

    Wir haben vereinfacht ausgedrückt drei große Probleme auf dem Arbeitsmarkt.

    Erstens die generell zu hohen Lohnkosten (vor allem Lohnnebenkosten!) in Österreich.
    Zweitens die Gehaltskurve nach Lebensalter, die ältere Arbeitnehmer zu teuer macht.
    Drittens die schlechte bzw. nicht marktgerechte Ausbildung vieler Jugendlichen und der daraus resultierende Mangel an Fachkräften.

    Das geniale an dem Vorschlag des ÖGB ist, dass er gleich zwei der drei Probleme massiv verschärft. Ältere Mitarbeiter werden ab dem 25. Jahr noch teurer, obwohl es da in aller Regel natürlich längst keinen Mehrwert durch Erfahrung gibt der höhere Lohnkosten auch nur ansatzweise ausgleichen könnte.

    Kompromissvorschlag: Ältere Arbeitnehmer bekommen einen zusätzlichen Urlaubstag pro Jahr. Das sind etwa ca. 0,5% der Jahresarbeitszeit. Daher bekommt er 0,5% weniger Lohn und kostet daher nicht mehr. Damit dem Arbeitnehmer aber trotzdem nicht weniger Geld übrig bleibt muss er die 0,5% AK-Beitrag nicht mehr zahlen. Was auch logisch ist, weil gerade die Interessen älterer Arbeitnehmer von AK/ÖGB ohnehin nicht wirklich vertreten werden.
    Mit dem 1% ÖGB-Beitrag gingen sich nochmal zwei Tage aus - aber aus dem kann man ja einfach austreten (falls man je Mitglied war).

  3. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2014 09:41

    Was mich wundert ist, wie schnell die ÖAAB-Chefin Mikl-Leitner auf diese populistische ÖGB-Forderung mit den 6 Urlaubswochen aufgesprungen ist.

    Dabei hat ihr eigener Parteichef Spindelegger (auch ein ÖAAB-Mann) von vor wenigen Monaten mit:

    "Die Wirtschaft entfesseln." Wahlkampf gemacht. Welch ein Widerspruch!

    Mikl-Leitner: http://www.vol.at/mikl-leitner-fuer-6-urlaubswoche-nach-25-jahren/apa-1417796366

    Weiters fragt man sich warum wir in Österreich eine "große" (rot-schwarze) Koalition haben:

    Verkennen die Großkoalitionäre wirklich die Realität der Weltwirtschaft? Und warum setzt sich immer die Gewerkschaftsseite durch?

    Es ist uns ja eingeredet worden, dass die Sozialpartner angeblich so gut über die Wirtschaft bescheid wissen und der Interessensausgeleich in der Sozialpartnerschaft so gut durch Dialog funktioniert.

    Warum wird dann so viel Mist in der Koalition & Sozialpartnerschaft gebaut?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorrueckkehrer
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. April 2014 08:19

    Welche Verblendung und Ignoranz welt wirtschaftlicher Zusammenhänge welche auch für Österreich geltend sind! Da lobe ich mir die Schweizer Bevölkerung welche in einer Volksabstimmung (!) unlängst eine Verlängerung der Ferien Zeit abgelehnt hat.

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  1. angelo michelle (kein Partner)
    07. Oktober 2014 01:42

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  2. aristophanes (kein Partner)
    13. April 2014 13:06

    ÖAAB: die schwarzen Bolschewiken!

  3. SHG Mobbing Graz (kein Partner)
    12. April 2014 03:53

    Laut Heute.at werden Stadt-Wien Bedienstete in die Frühpension gemobbt. Von massivem Druck der Gewerkschaft bis hin zu Mobbing ist hier die Rede.
    http://www.selbsthilfegruppe-mobbing-graz.at/2014/04/11/welle-der-fr%C3%BChpensionierungen-im-magistrat-wien-geht-weiter/

    Traurige Welt.

  4. Gasthörer (kein Partner)
    09. April 2014 20:08

    Die Mindestsicherung scheint wenig gefragt zu sein, da muss man schon die Empfänger im Ausland anwerben. Oder sind es gar Rote Stimmen, die man sich nach 6 Jahren Wartezeit auf die österr. Staatsbürgerschaft erhofft?

    "Sogar in Ankara, der Hauptstadt der Türkei, wurde ein Welcome-Desk eingerichtet, welcher die türkischen Zuwanderer in ihrer Muttersprache betreut, um die "Integration von Anfang an" zu forcieren und die Menschen bereits in ihrem Heimatland abzuholen"

    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_integration/gesellschaft/573537_Der-Integrationstisch-ist-gedeckt.html

  5. heinz eibisberger (kein Partner)
    09. April 2014 16:30

    Links liegen lassen und sofort austreten.

    • Gerald M. (kein Partner)
      09. April 2014 19:52

      Wenn man aus Arbeiter- bzw. in meinem Fall der Wirtschaftskammer nur austreten könnte. Würde ich sofort machen ... in der Gewerkschaft war ich nie ...

  6. Torres (kein Partner)
    09. April 2014 14:56

    Man weiß es seit Jahrzehnten: die Gewerkschaften kümmern sich ausschließlich um jene, die (sichere) Arbeitsplätze haben und versuchen ständig, deren Situation noch zu verbessern, unabhängig von wirtschaftlichen Erfordernissen und Zwängen. Völlig wurscht sind den Gewerkschaften jene, die Arbeit suchen, keine haben oder sie verloren haben. Sogar, wenn durch minimale "Verschlechterungen" der Arbeitenden vielleicht zehntausende Arbeitsuchende einen Job bekommen bzw. Zehtausende ihre Arbeit behalten könnten, heißt die stereotype Antwort: "Nein". Man kann ruhig sagen, dass die Gewerkschaften die Hauptschuld an der steigenden Arbeitslosigkeit haben.

  7. socrates
    09. April 2014 12:19

    Von Saarbrücken bis Metz kann man die Bergswerk- und Industrieruinen und die Ruinen der zugehörigen Gewerkschaftshaeuser besichtigen. Hier,am Atlantik stehen in den Häfen die Kräne still und die Lagerhäuser sind verwaist. Die Arbeit und die Gewerkschaften sind weg. Die Gewerkschaft und der Sozialismus waren gut und notwendig, aber jatzt sitzen dort nur mehr Profiteure und Bonzen, die jeden Kontakt zum Volk verloren haben. Sie suchen immer neue Geschenke um sich zu beweisen und ruinieren den Staat.

  8. cmh (kein Partner)
    09. April 2014 10:49

    Die Träume unserer Jugendzeit werden in kürze wahr werden:

    Schülerfrühpension! Nach acht Jahren in der NMS direkt aufs AMS und die MAtura bekommen alle noch als Gratisdraufgabe. Toll! Nicht?

    Ganz besonders Verdienstvolle haben sogar die Möglichkeit ein Berufsverbot bei vollem Lohnausgleich zu ergattern, wie etwa der Gusi oder der Verzetnitsch und viele andere mehr.

    Bravo!

    (Gottseidank haben wir bereits einen Haufen Migranten im Lande, die uns den Schrott billig abkaufen werden.)

  9. cmh (kein Partner)
    09. April 2014 10:44

    Rot geboren, nichts dazugelernt.

    Da immer die anderen schuld sind, kann der Sozialismus auch nicht widerlegt werden.

    Das ist besonders lustig bei den Sozialisten, die auch noch so nebenbei den Kritischen Realismus auf ihre Fahnen geschrieben haben. Wie bekannt legt der als Kriterium von Wissenschaftlichkeit die prinzipielle Widerlegbarkeit einer Theorie zugrunde.

  10. medemfilola- jun (kein Partner)
    09. April 2014 09:06

    Ich kaufe in ziemlich vielen Bereichen "Herkunftsortbewußt" und ich wünsche, dass die Angaben des Herkunftsorts nicht so klein geschrieben sind, dass ich dazu die Brille benötige ....

    Und das ist völlig ungelogen, Herr Unterberger.... diese kleine Anmerkung mußte sein, wegen deiner pauschalen "Prognose".

    OT: Freigabe des Geschichtsunterrichts

    "Lehrplangeschichtsbücher" sind mit an der Basis der "stillen Drängungen" in politische Sichtenerziehung. Die völlige Freigabe der Geschichtsbücher würde genau dies beenden. Schüler und Schülerinnen beschliessen selbst welche Geschichtsbücher sie zu einem bestimmten Thema, einer Epoche oder einem Kult, einer politischen Richtunge, etc. lesen. Lehrer und Lehrerinnen dürfen klarerweise Empfehlungen ausprechen, doch die Letztentscheidung muß bei denen bleiben die "Wissen wollen" und darf nicht von denen aufgezwungen werden die ihre persönlichen (eventuell sehr gebundenen) Präferenzen zur Sichtdogmatik erheben wollen könnten.

    Gebrauchtbuchtausch unter Schülern. Stiftungen, die mitfinanzieren helfen.... Kids geben heute für so viel Unsinn Geld aus, dass viel Taschengeld verpulvert wird....
    Und klar. Das Geld welches für die bisherigen Geschichtsbücher ausgegeben wurde kann staatlicherseits ruhig direkt an die Kinder verteilt werden mit den sinnigen Auflagen.

    Da durch phonemkorrektes Schreibenlernen viele Deutschbücher überflüssig werden gibts auch hier finanzielles "Umlenkungspotential" zum Geschichtsunterricht.

    Da durch phonemisch korrektes Schreiben (kein Steno !) die Geschichtsbücher um ca 10 Prozent dünner werden mit derselben Information zur Geschichte werden die Bücher auch günstiger .......

    Diese Freigabe am Buchbereich Geschichte bewirkt auch sicher signifikante Durchbrüche im klassenübergreifendes Kommunizieren in den Schulen in den "Alter"gruppen ....

    Eine der persönlich erschütterndsten Erfahrungen meiner wirklichen Reifung (die Matura ist eine massive Täuschungsreife gewesen) ist gewesen, wie sehr Politi

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 09:33

      k meine Sicht auf Geschichte zu beeinflussen suchte ...... insbesondere auch was demokratische Strukturen sind.

      Was an Lügen kursiert in ideologisierten Gehirnen wird insbesondere in vielen Geschichtsbüchern sehr sehr deutlich ...... die "Nutzniesser" dieser Strukturen sind ja nicht die Aufrichtigsten, sondern das genaue Gegenteil davon.

      Wirklich Aufrichtige werden klarerweise das Abbauen und Verhindern was in adlerkultischen Systemen mit zum Lebensfeindlichsten zählt ---- die aufsteilenden Hierarchisierungen. Nicht nachvollziehbare und völlig simple Wahrheit zählt in solchen Systemen, sondern die Meinungsvorgaben aus den Pseudotopbereichen der Hierarchien --- auch, wenn diese noch so lebensfeindlich sind. Das betrifft nicht nur die Wahnsinne im "Hypohypebankwesen" sondern auch die "Meinungsdiktion" wie wenig problematisch das Viele sei, was wie Bisphenol A, Aspartam und und so vieles mehr derzeit sogar im Verborgenen noch ist .... oder wie tief lebensfeindliche kranke Gemüter um eines obskuren "Profits" wegen in ihren Labors herumforschen.
      Wir brauchen eben einen vitalen Chemieunterricht und keinen dogmatisch materiellen. Und damit bin ich schon bei der nächsten Idee: Die "Themenfelder" Biologie, Physik und Chemie und Mathematik bereits im Unterricht thematisch zusammenzu"packen" --- und das sinnigerweise mit einem Mediator.

      Dass ich irgendwann das Maturazeugnis abgefackelt habe hat nichts mit dem nicht sonderlich "hohem" Notendurchschnitt zu tun ! ...... sondern dürfte, was den Notendurchschnitt betrifft, schon beinah als Beweis gelten dafür, dass das UB aufrichtig genug geblieben ist sich nicht von den Beschenkenden meiner Seele zu sehr wegdrehen zu lassen, sondern diesen in vielen Bereichen des Menschlichen treu zu sein.

      Ende den Adlerkulten und allen anderen Tiervergötzungskulten !

      Nicht nur "Menschen" darstellen wollen (mit Flügeln im Gehirn und Krallen an den Fingern), sondern MENSCH SEIN WOLLEN !

      Und dies hat viel mit einem Unterscheidungsvermögen zu tun was wirklich fürs Leben ist und welches nicht ..... und dies kann kurz: Lieben genannt werden.

      Das ist: Was Adlerkultler kultimmanent nicht können ......

      Also raus mit euch aus den Lügen !

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 09:38

      Ein Großteil des Adlerkultischen kann durchaus als eine Art "oppulenter Masochismus" beschrieben werden.....

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 09:48

      ...da rutschte mir irgendwie zur Beschreibung des Adlerkults das "p" zuviel hinein (in opulenter ...) ...... mit der Schriftzeichenverschwendung beginnts nämlich das Adlerkultische ;)

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 09:52

      .... und endet in Sklavenhaltertum.

      Wie schon die Jahrtausende zuvor unter dieser und ähnlichen Symboliken ......

      Würde Leitsatz 1 der Verfassung ernst genommen müsste die Bevölkerung gefragt werden ob sie die "Adlersymbolik" überhaupt in der Verfassung wünscht !

  11. rueckkehrer (kein Partner)
    09. April 2014 08:19

    Welche Verblendung und Ignoranz welt wirtschaftlicher Zusammenhänge welche auch für Österreich geltend sind! Da lobe ich mir die Schweizer Bevölkerung welche in einer Volksabstimmung (!) unlängst eine Verlängerung der Ferien Zeit abgelehnt hat.

  12. peter789 (kein Partner)
    09. April 2014 06:50

    "Sechs Wochen Ferien für alle" forderte auch die Schweizer Gewerkschaft, doch die Bürger des Landes lehnten die zusätzliche freie Zeit ab: In einer Volksabstimmung votierte die Mehrheit gegen die Initiative. Die meisten fürchten Wettbewerbsnachteile.

    Direkte Demokratie - JETZT

  13. Pumuckl
    09. April 2014 00:21

    Darüber, daß der Sozialismus, mit seinem Anspruch eine Heilslehre zu sein, in den Diktaturen des Proletariats unter Hinterlassung von vielen Millionen Toten als Lüge überführt ist, dürften wir uns ja hier im Blog weitgehend einig sein.

    Aber sollten uns diese Vorgänge nicht veranlassen, auch den ungehemmten Liberalismus als Heilslehre anzuzweifeln?

    ° Philips erwarb einst die Aktienmehrheit von AKG, einem österreichischen Hersteller weltweit geschätzter elektroakustischer Spitzenerzeugnisse.

    ° Unter Einsatz der so erworbenen besonderen elektroakustischen Kenntnisse, baute Philips das Handy-Lautsprecherwerk in der Gutheil Schodergasse auf.

    ° Viele wichtige AKG-Mitarbeiter aus Entwicklung und Produktion wurden von Philips abgeworben.

    ° Die erste hochautomatisierte Produktionsstraße wurde vom hoch motivierten Wiener Team errichtet. Manche Produktionstechniken wurden weltweit erstmals angewendet. So konnten etwa bei der Verklebung der Spule mit der Membrane, durch den Einsatz von Höchstleistungs-UV-Trocknern, weniger giftige Klebstoffe eingesetzt werden.

    ° Die zahlreichen weiteren Produktionsstraßen wurden in Wien errichtet, probegefahren und zur eigentlichen Produktion nach Asien überführt.

    ° Beim Verkauf des Philips-Speaker-Werkes in der Gutheil Schodergasse an Knowle, war vermutlich die Absiedlung nach Asien schon vorher beschlossen.

    In kurzer Entfernung vom Philips (Knowle)- Speakerwerk war einst die Rolltreppen-Produktion von SCHINDLER-WERTHEIM.

    Der Wiener Konstrukteur dieses Rolltreppensystems konnte von Schindler noch gewonnen werden, zwei jahre später in Pension zu gehen, um seine Konstruktion zu einem Modulsystem umzuarbeiten.

    Die Produktion findet heute in der Ostslowakei und in China satt!

    ÖSTERREICH WIRD SYSTEMATISCH DEINDUSTRIALISIERT, ABER KANZLER FAYMANN
    BEHAUPTET, ER REGIERT MIT SICHERER HAND.

    Es ist zum Weinen.

    • PeterT (kein Partner)
      09. April 2014 10:01

      Es ist eine bittere Tatsache daß es langfristig keinen guten Grund gibt warum ein österreichischer Arbeiter für gleiche Arbeit mehr verdienen sollte als sein slowakischer oder chinesischer Kollege.
      Wir werden noch mehrere Jahrzehnte lang an diesem schmerzhaften Anpassungsprozess zu knabbern haben - mit stagnierenden Löhnen und Abwanderungsdruck.
      Ein Rückfall in Protektionismus würde auch nix helfen.
      Der einzige gute Grund für höhere Löhne wäre höherer Wert der Arbeit durch höhere Qualität der Arbeit und höhere Qualifikation, verbunden mit smarten Produkten und Know-How Vorsprung.
      Dieser Vorsprung muß immer wieder neu erkämpft werden, weil sich nach einiger Zeit entweder Nachahmer in billigeren Ländern finden oder eben die Produktion abwandert.
      Insoferne ist nicht die Abwanderung der Knowles Produktion unser Hauptproblem, sondern daß nicht gleich daneben 1-2 neue Betriebe mit anderen, neuen HighTech Produkten aus dem Boden spriessen.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 10:13

      So ist das wenn "Geld" als Phänomen der Schwerkraft gesehen wird und nicht etwas was zuerst der "näheren Familie" zum Nutzen hier gezirkelt werden sollte .......

      Viele Managmentschulen, "Wirtschaftsunis" könnten undiskutiert in den Boden gestampft und ins Recycling gebracht werden .... dort werden "Edel-Zombies mit besonders parasitären Eigenschaften" gezüchtet. Das sind die Äquivalente zu dem was in sozialistischen Parteikaderschmieden an Feindbildzuchten "vermittelt" wird.

      Menschlich ist ... anders !

      Menschlichkeit beginnt mit gemeinsamen menschlichen Wünschen in Unternehmen die auf Menschlichkeit gehalten bleiben ....
      Transparenz ist ein wesentlicher Anteil dieses Konzepts.

      Damit werden Neidmuster und Giermuster weitgehend lahmgelegt oder vielmehr bereits am Entstehen verhindert.....

      Zur Transparenz zählt eben auch, dass Texte, so wie deiner, Betrug an den eigenen Nächsten offenlegt ....... würden die Zeitungen mit Texten wie deinen gefüllt sein würde unsere Wirtschaft in vielem viel besser sein, Pumuckl !

      Genau das schreiben solche Strizis nicht, weil sie um die Inserate "bangen" ... auf die Idee, dass Seelen aus purem Anstand genau solches kaufen wollen würden kommen sie leider nicht !

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 10:28

      Peter T

      Phänomenal falsch !

      Dein Ansatz ist der des Sklavenhalters.

      Offenbar wird doch noch eine internationale Gewerkschaft gebraucht, die zumindest nach unten eine internationale Grenze einzieht gegen Verarmungen !

      Die Blödheit von "Fettaugenrückenschwimmern" (sehen nur nach oben in den Himmel...) ist freilich immens. Denn die Verarmung der "einfachen Leute" drückt klarerweise auch die Wirtschaft nieder ........

      .......es sei denn, vieles geschieht wie aktuell; dass nämlich Unternehmen (Banken etwa) nur noch großteilig als "Fakeinstrumente" "zweck"gebraucht werden um eine große Bevölkerungsschicht horrend zu "zahlen", die ihr Geld mehr oder minder direkt aus der Gelddruckmaschine bezieht. Und das fürs Schwindeln ......

      "Freies" Unternehmertum und "freies" Beschwindlertum rücken in diesen Tagen zunehmend ineinander .....

      Wie ich schon früh schrieb. Die tragende Basis jeglicher wirklicher Zivilisation ist ein möglichst weit aufgestelltes Landbewirtschaften: Obst- und Gartenbau, Kleinbauerntum, Fischteiche, Jagd, Fischfang (wohl mehr für die Nationen an den Küsten), BIOLÖGISCHE Geflügelhaltung, usw .......... hi tech, hi industry sind wie Riesen auf "tönernen Haxn" ...... solche Wirtschaften sind weder überlebensnah und auch nicht wirklich überlebenstüchtig. Mit zum Ärgsten zählt, dass solche aufgeblähtesten Wirtschaftsformen - wie etwa Montsanto - die Lebensgrundlagen so weit manipulativ "beherrschen" wollen, dass sie ihre dämonalen Spielchen bis ins Vernichten biologischer Zyklen vorantreiben. Zerstörungswut gegen uralte Sorten ....

      Geld ist eben nichts "Gschmackiges" ....... soll schon Sokrates gesagt haben (Das war jetzt womöglich ein wenig geschwindelt ! :) Doch hätte Sokrates das gehört oder gelesen, er hätte wohl zustimmend genickt. :) )

  14. Brigitte Imb
    08. April 2014 13:38

    Ja sicher, so haben wir uns die Entfesselung der Wirtschaft vorgestellt. Die Wirtschaftstreibenden lösen die Fesseln, mit denen sie von der Steuer - u. Abgabenmafia namens Regierung ausgepreßt werden und ziehen ins Ausland.

  15. HDW
    08. April 2014 12:26

    Auch AU gebraucht den sehr erhellenden Begriff von "Nebenregierung" für die Rolle sog. Sozialpartner nicht mehr. Nebenregierung, das ist die "Sublimierung des Klassenkampfs" (Kreißkij) also weiterhin marxistisch fundierte, kaum kontrollierbare Macht, die ethische Kontrolle über die geplante Wirtschaft ausübt, sich aber nicht einer Bilanzprüfung unterzieht. Das hat zwar den positiven Effekt der Umverteilung, durch die dabei unsichtbare ständige Enteignung der Produktionsmittel aber eben den Effekt den AU anspricht. Das gilt aber besonders auch und besonders für die vielgrössere Volkswirtschaft Italiens wo die marxistische Fundierung der Gewerkschaft noch viel stärker und theoretisch fundierter ist. Aber dort erklärt der westliche main-stream, und eben auch AU, die Zerstörung der KMU mystifizierend und verschleiernd einzig mit dem Namen Silvio Berlusconi und seinen Privatangelegenheiten!

  16. mischu
    08. April 2014 12:15

    Österreich sandelt immer mehr ab!

    Was hat diese der Realität entsprechende Erkenntnis für ein Rauschen im Blätterwald ausgelöst und nun warnen auch schon internationale Stimmen vor dem wirtschaftlichen Abstieg des Landes.

    http://orf.at//stories/2221028/

    Trotzdem stellt der ÖGB weiterhin unverschämte Forderungen. Die Gewerkschafft schafft es tatsächlich noch, daß wirklich alle Räder stillstehen.
    Ich fordere daher die Abschaffung dieses Vereins, dann könnte es mit dem Wirtschaftsstandort Österreich wieder aufwärts gehen.

    • fewe (kein Partner)
      09. April 2014 07:27

      Ja, die aktuellen Forderungen des ÖGB finde ich auch höchst unpassend und auch unnötig.

      Aber das Übel ist weniger der ÖGB sondern die Tatsache, dass der Staat dem Arbeitnehmer letztlich nur 30% des von ihm erarbeiteten Verdienstes lässt.

      Das Problem ist, dass es keine Zölle mehr gibt. Dadurch gibt es keine Notwendigkeit mehr hier zu produzieren. Daher geht man dorthin, wo das Produzieren am billigsten ist. Es ist doch eigentlich logisch, dass sich das so entwickelt.

      Österreich hat als Vorteil den starken Fremdenverkehr, der sich nicht auslagern lässt. Aber sonst wird es zunehmend schlimmer werden. Rasant sich entwickelnde Automatisation, Freihandel und die allgemein nicht so rosige Wirtschaftslage wird noch sehr viele Arbeitsplätze kosten.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 10:44

      In Österreich sind vor allem deswegen so große wirtschaftliche Schwierigkeiten, weil .... WIEN !

      Das Stück Österreich aus der Zeit als Österreich der größte Staat in Mitteleuropa gewesen ist. Das Stück Österreich aus der Zeit, da im geographischen Europa nur Russland grösser gewesen ist.

      Wien ist ein "großer Saugnapf" ins klein gewordene Land hinaus ........ und ein immens parasitär, verbürokratisierter und verbeamteter Teil Österreichs der nicht nur teils FÜR NICHTS Geld zieht, sondern zum großen Teil inzwischen Kriegstreiberei gegen "Restösterreich" macht insbesondere durch "Wahlurnenimport" Islamer ....

      Wien wächst weiter ....... weniges ist noch schlechter für Österreich wie das.

      Eine Aussiedlungskampagne ins Land hinaus .... ins nördliche Mühlviertel, Waldviertel in die bucklige Welt der Südoststeiermark. Statt für "Kunst" Geld zu verschwenden helfts den Jugendlichen ins Landwirtschaftliche zurückzukehren ..... und zwar in einer Weise, dass die bestehenden Betriebe nicht überflüssig bedrückt werden.
      Weiter rauf mit den Nahrungsmittelpreisen und innerländische Strafzölle für Betriebe die ihre Nahrungsmittel kaputtdenaturalisieren ..... Und ganz klar immense Strafzölle für Nahrungsmittelimporte, insbesondere wenn diese aus Sklavenhaltungsnahen Betrieben kommen !

      BELÄNDLICHUNG statt VERSTÄDTERUNG.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 10:47

      Das - wie vorhin von mir -- wird den Imperialisten in Andreas Unterberger ein wenig nervös machen ....... doch der Mensch in ihm wird wohl siegen ! Stimmts .....

  17. Josef Maierhofer
    08. April 2014 11:36

    Ist es nicht dieselbe Partei und dieselbe Gewerkschaft, die Qualifikation und Leistungsorientiertheit bei den Arbeitskräften verhindert und Propaganda für 'Wühlfühlschule', 'soziale Rechte', 'mehr Lohn', 'mehr Freizeit', etc., was die 'Sozialromantik' halt so hergibt ?

    Die Österreicher als solche werden von den gleichen, von der selben Partei, benachteiligt gegenüber den ins Land gerufenen Minderqualifizierten.

    Am Elend Österreichs sind nur die Linken schuld und niemand anderer. Traurig dass die Linken in allen Parteien zu finden sind und auch immer mehr beim Koalitionspartner und in der Wirtschaftskammer, die längst zu einem Klientelschützer und 'Unternehmer Ausraubverband' degeneriert ist.

    Viele Österreicher würden für weniger arbeiten, gäbe es die Arbeit noch im Land.

    Die Gewerkschaften haben die Arbeit aus Österreich vertrieben und tun das so lange, bis der Zusammenbruch erfolgt ist. Sie werden dann mit Medienunterstützung weitere Lügenmärchen auftischen und Schuldzuweisungen, bloß sich selbst bei der Nase zu nehmen, das kommt nicht in Frage.

    'Zerquetschmich'(Verzetnitsch), 'Habersattl' (Haberzettl), Foglar, alle haben das Blut der fleißigen und arbeitslos gewordenen Österreicher an den Fingern kleben.

    Trotzdem haben diese Gewerkschaften noch Mitglieder.

    AK und WKO haben Zwangsmitglieder.

    Alle arbeiten an der Zerstörung der österreichischen Gesellschaft und der Vertreibung der Arbeit aus Österreich.

    • fewe (kein Partner)
      09. April 2014 07:44

      Ja, viele Österreicher sind schon so zermürbt, dass sie auch für viel weniger arbeiten würden. Sobald sie mit 300 Euro pro Monat zufrieden sind, kommt wieder die Produktion zurück. Man muss flexibel sein. Auch in Indien können die Leute davon leben...

      Allen Menschen auf dieser Erde soll es gleich gut gehen unabhängig von deren Leistung. Das war im Grunde die Propaganda. Der Irrtum war, dass Viele darunter verstanden hatten, dass es letztlich allen so gut gehen wird wie in Europa.

      Österreich wird systematisch zugrundegerichtet. Erstaunlich, wie schnell das gelingt. Hauptprobleme sind aber geschmacklose Äußerungen von Mölzer und allgemein alle politischen Gegner entweder hinter Gitter zu oder sonstwie effektiv aus der Politik abzuschießen.

    • Josef Maierhofer
      09. April 2014 21:25

      @ fewe (kein Partner)

      @
      'Hauptprobleme sind aber geschmacklose Äußerungen von Mölzer und allgemein alle politischen Gegner entweder hinter Gitter zu oder sonst wie effektiv aus der Politik abzuschießen.'

      Hauptprobleme der Nomenklatura.

      Würden die nämlich die Hauptprobleme der Österreicher behandeln, dann wären das Reformen, wie Föderalismus, Gesetze, Budgetdisziplin, Schuldenpolitik, Zuwanderungspolitik, EU-Politik, .... und es gäbe da sicher mehr Effizienz als gegen den Tiefschlag, den Herr Mölzer Herrn Alaba versetzt hat durch ein paar geschmacklose Ausdrücke. Wurde er angezeigt, geklagt vor 2 Jahren, als er das getan hat ?

      Also wenn das ein Hauptproblem sein soll in Österreich, dann müsste das halbe Parlament und die Regierung schon längst hinter Gittern sitzen, denn die haben (etwa unser Herr Bundeskanzler) hohe Schäden durch Korruption und anderes, wie Fehlentscheidungen, etc. verursacht, die sie noch dazu öffentlich zugegeben haben.

  18. Wertkonservativer
    08. April 2014 10:38

    Heute noch einmal, absolut o.t. und sehr persönlich:

    gerade entnehme ich einem Stahl-Fachblatt, dass das Stahlwerk Witkowitz (heute Evraz Vitkovice) an eine Bietergemeinschaft verkauft wurde.
    Warum hat mich das wieder einmal emotional durchgeschüttelt?
    Weil ich im Krankenhaus dieses Stahlwerkes 1933 geboren wurde (mein Vater war dort in gehobener Stellung tätig), und weil mein Vater dann 1945 im Stahlwerk "einen Unfalltod erlitt"!
    Stahlwerk Witkowitz (bei vorm. Mährisch Ostrau), in den Dreißigerjahren des 19. Jahrhunderts von den Rothschilds gegründet, war das größte Stahlwerk der Monarchie, und jahrzehntelang bis zu deren Untergang ihr "stählernes Herz"!
    Sie sind mir ja hoffentlich nicht böse, wenn ich mein kleines persönliches Schicksal und das eines der weiland größten Industrieunternehmen der Monarchie hier vor Ihnen ausbreite!
    Eine nostalgische, doch für ihn schicksalhafte, Erinnerung eines alten Mannes!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • HDW
      08. April 2014 12:09

      Warum sagen sie, gerade an dieser Stelle "politisch korrekt": "einen Unfalltod erlitt", wenn Ihr Vater, wie ich aus der Jahreszahl 1945 schließe, vermutlich von den tschechischen Rotzbuben umgebracht wurde? Nostalgie kommt vom Schmerz nicht in die Vergangenheit zurückkehren und Schlimmes verhindern zu können!

    • Wertkonservativer
      08. April 2014 12:17

      @ HDW:
      stimmt, was Sie vermuten !
      Mit den Anführungszeichen glaubte ich, dies eigentlich genügend klar angedeutet zu haben!
      An p.c.-Konformität habe ich da wahrlich nicht gedacht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      08. April 2014 22:02

      @ Wertkonservativer 10:38

      Wichtiger Beitrag - wahre Zeitgeschichte von jener Art, welche bei Herrn Prof. Rathkolb, wenn sie überhaupt wahrgenommen wird, höchstens zu den unbedeutenden Randereignissen gehört.
      Ich verstehe und teile Ihre Empfindungen, welche diese Vorgänge auslösen.

    • Wertkonservativer
      09. April 2014 11:10

      Danke, Blogfreund @ Pumuckl!

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 13:32

      Auch meine Empathie in diesem für dich, WK !

  19. simplicissimus
    08. April 2014 09:56

    Das schert doch niemanden aus der SelbstbedienungsParteiOesterreichs, solange man den Hypo-Skandal mit Hilfe der Medien dem HC in die Schuhe schieben kann.

    • AppolloniO (kein Partner)
      10. April 2014 11:23

      Zur Ergänzung:
      in der demnächst stattfindenden Budgetrede von Spindi wird es nur so strotzen vor Gemeinheiten, ist doch erst ein Teil der uns treffenden Steuererhöhungen bekannt.
      Über Streichung von Unsinnigem denkt sowieso keiner nach.

      Und jetzt die Argumentationskette:

      Die HAA kostet uns soviel Geld, dass Steuern erhöht werden müssen -an Senkungen um den Standort zu stärken denkt auch keiner.
      Am Hypo-Desaster ist ausschließlich der Haider schuld (darum auch keinen Untersuchungsausschuss), vielleicht noch ein bisserl die FPÖ.

      Also trägt der tote Haider die Verantwortung dafür, dass die steuerliche Spitzenbelastung in Österreich alternativlos ist. Fast genial.

  20. Ai Weiwei
    08. April 2014 09:41

    Was mich wundert ist, wie schnell die ÖAAB-Chefin Mikl-Leitner auf diese populistische ÖGB-Forderung mit den 6 Urlaubswochen aufgesprungen ist.

    Dabei hat ihr eigener Parteichef Spindelegger (auch ein ÖAAB-Mann) von vor wenigen Monaten mit:

    "Die Wirtschaft entfesseln." Wahlkampf gemacht. Welch ein Widerspruch!

    Mikl-Leitner: http://www.vol.at/mikl-leitner-fuer-6-urlaubswoche-nach-25-jahren/apa-1417796366

    Weiters fragt man sich warum wir in Österreich eine "große" (rot-schwarze) Koalition haben:

    Verkennen die Großkoalitionäre wirklich die Realität der Weltwirtschaft? Und warum setzt sich immer die Gewerkschaftsseite durch?

    Es ist uns ja eingeredet worden, dass die Sozialpartner angeblich so gut über die Wirtschaft bescheid wissen und der Interessensausgeleich in der Sozialpartnerschaft so gut durch Dialog funktioniert.

    Warum wird dann so viel Mist in der Koalition & Sozialpartnerschaft gebaut?

  21. Wafthrudnir
    08. April 2014 08:44

    Ich will Ihnen nicht völlig widersprechen, aber mir scheint, daß Sie in erster Linie die schlimmsten Symptome ansprechen, und weniger die Ursachen. Als solche würde ich sehen:
    - Sozialleistungen, die nicht nach dem Versicherungsprinzip vergeben, sondern auf Kosten Dritter finanziert werden. Damit wird es für viele Menschen vergleichsweise unproblematisch, nicht zu arbeiten. Daher (1) systembedingt hohe Arbeitslosigkeit, (2) wenig Druck auf den Staat, arbeitsmarktfeindliche Bestimmungen zu vermeiden, (3) mit weniger geleisteter Arbeit auch weniger produzierte Güter und Dienstleistungen, die dann verteilt werden könnten - also weniger Wohlstand für alle.
    - Fehlen von Vertragsfreiheit. Niemand weiß so gut wie ich, welche Arbeitsbedingungen mir wünschenswert, welche erträglich und welche unzumutbar erscheinen, das ist eine zutiefst persönliche Entscheidung, die von Charakter, Vorlieben und Lebensumständen abhängt und nie vom Staat geregelt werden kann.
    - Die Macht der Interessenvertretungen, welche Entscheidungen für Menschen treffen dürfen, die entweder nur gezwungenermaßen (AK; WKÖ) oder gar nicht (Gewerkschaften) Mitglied sind. Wenn das Arbeitsrecht von Menschen beschlossen wird, die weder selbst Arbeit anbieten noch nachfragen (die also letztlich ahnungslos sind) und die von ihren Schutzbefohlenen kaum zum Teufel gejagt werden können - wie soll dann etwas sinnvolles herauskommen?

    • Wafthrudnir
      08. April 2014 08:45

      Ergänzung: ad Markus Theiner

    • Markus Theiner
      08. April 2014 20:10

      Deswegen stand da ja auch "vereinfacht ausgedrückt".
      Natürlich gibt es unterschiedliche Gründe für die angeführten Probleme.
      Das wichtigste ist sicher der überbordende Sozialstaat. Denn der schlägt gleich doppelt zu.

      Erstens ist das Arbeitslosengeld faktisch auf Arbeitgeberseite als Nachfrager aktiv. Wer Arbeitskräfte sucht muss mit dem Arbeitslosengeld konkurrieren, also entsprechend viel anbieten um überhaupt für Arbeitskräfte attraktiv zu sein. So treibt der Sozialstaat die Nettolöhne in die Höhe.

      Zweitens muss der Sozialstaat aber auch finanziert werden - nämlich von genau den Arbeitgebern und Arbeitnehmer die mit ihm konkurrieren. Die Steuern und Abgaben treiben also nochmal die Bruttolöhne und die Lohnnebenkosten in die Höhe.

      Im Endergebnis kann man dann natürlich nicht mit Ländern mithalten, wo die Menschen keine Alternative zur Arbeit haben und daher anspruchsloser sind und die Arbeitgeber nicht viel mehr zahlen müssen als das was der Arbeitnehmer tatsächlich bekommt.

    • medemfilola- jun (kein Partner)
      09. April 2014 13:57

      An beide:

      Da stimmt wirklich vieles. Doch ein wesentlichster Aspekt feht noch ....

      Würde der Chef selbst in seiner Firma als "Angestellter"/"Arbeiter"/"Putzperson"/ etc. mit dem Verhältnissen aus erwarteter Leistung und Lohn einverstanden sein ?

      Diktaturen, wie Sklavenhaltungssysteme (auch die roten Teufelssysteme) fragen dies nicht ....... in Demokratien sollte dies wohl möglich sein.

      Eine feine kleine Bestimmung, daß Chefs verpflichtet sind monatlich in ihren Betrieben an ......... Tagen auch "handfest" mitanpacken zu MÜSSEN würde viel zum Menschlichen in den Betrieben wandeln. Das würde ich übrigens nur eine gewisse Zeit verpflichtend machen wollen ...... aus einem sehr einfachen Grund: Die Seelen werden die Vorzüge dieser Art der Firmenführung zu schätzen lernen ....... und schliesslich wird ihnen wie "emotionale Steinzeit" vorkommen, daß das zuvor so lange "anders" gewesen ist.

      Wer in Teamsportarten "unterwegs" gewesen ist - weiß wie sehr Freude und die Anerkennung des Könnens und Wissens (auch durch den Chef) - der Schlüssel zum gemeinsamen Vorankommen sind ....... nicht ein Mal pro Jahr eine geheuchelt hingelegte zwangsbemühte Betriebsfeier. Schulter an Schulter gemeinsam .... und wer dann mal am Fliessband seine 8 h runtergebückt hat kommt wirklich auf die sinniigen Ideen und das Arbeitsinspektorat wird dann überflüssig, die Mitarbeiter loyal und Friede in den Betrieb einkehren. .... was irgendwie die angenehmere Qualität ist als auf einer Bank in einem fernen Inselstaat etwas höhere Kontozahlen stehen zu haben.

  22. Gerhard Pascher
    08. April 2014 08:07

    Eine alte Gewerkschaftsphilosophie lautet:
    "Wenn es der Wirtschaft besonders schlecht geht, dann sind die Chancen zur Umsetzung von neuen Forderungen am größten".

    Daher jetzt der Wunsch nach einer 6. Urlaubswoche. Ironischer Weise wird beim 12-Stunden-Arbeitstag plötzlich vom ÖGB eine Kehrtwende gemacht und man ist durchaus bereit, diesen Wunsch der Wirtschaft im Rahmen eines "Gegengeschäftes" zu akzeptieren. Tatsache ist, dass es in vielen Branchen diese Regelung schon lange gibt.

    Ich frage mich immer wieder, wozu es überhaupt Gewerkschaften gibt, wenn es ohnedies gesetzliche Arbeitnehmervertretungen als Kammern mit Zwangsmitgliedschaften gibt? Viele Funktionäre haben Schreibtische sowohl in der AK als auch bei einer Gewerkschaft und werden von den politischen Parteien bestellt. Leider werden auch keine Bilanzen veröffentlicht, so bleibt es bei den Gerüchten, dass die Arbeiterkammern über gewaltige Geldreserven verfügen.

  23. terbuan
    08. April 2014 07:28

    Wenn ein Verein permanent Forderungen stellt, die bei deren Realisierung dem Volk und seiner werktätigen Bevölkerung nachhaltigen Schaden durch massiven Verlust von Arbeitsplätzen zufügen, dann ist das nicht mehr als fahrlässig zu bezeichnen.

    Es ist dies vielmehr eine bewusste Täuschung ohne Rücksicht auf die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft und die Sicherheit von Arbeitsplätzen,
    es ist ein beinahe krimineller Gruppenegoismus ohne Konsequenzen für die verantwortlichen Funktionäre.
    Und wenn diese Leute dann auch noch den Streikfonds leichtfertig verzocken und ungeschoren davonkommen, dann bestätigt sich die Volksmeinung, wir leben in einem Unrechtsstaat!

  24. Wertkonservativer
    08. April 2014 07:13

    Gestern nachmittags hörte ich in Ö1 eine überaus interessante Buchbesprechung in Anwesenheit des Autos: habe im Auto Namen und Buchtitel nicht notiert!
    Essenz des Ganzen: wenn wir uns "Reiche" nicht weltweit extrem zurücknehmen und unsere Ansprüche nicht bis auf ein gerade noch vertretbares Maß reduzieren, wird uns bzw. unseren Nachkommen in wenigen Jahren bis Jahrzehnten sowohl ein ökonomischer, wie auch (vor allem) ökologischer Kollaps auf den Kopf fallen, und dann:
    perdu Flugreisen rund um die Welt, Facebook und Twittereien aus reiner Fadesse,
    Autos für Achtzehnjährige, Früchte aus Taiwan und Indien, usw. usf.

    Wenn weltweit keine Rückbesinnung auf das wirklich existenziell Notwendige in die Hirne der Menschen kommt, das unbedingt Notwendige dann auch nicht angegangen wird: dann darf sich die Menschheit auch nicht wundern, wenn sie in längst überwunden geglaubte Zeiten und Umstände hineinkatapultiert wird.

    Rückbesinnung auf das wirklich Notwendige: das tut not!
    Forderungen nach mehr, nach noch mehr: die bringen uns nicht wirklich was, außer ein Stück weiter dem Abgrund zu!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Markus Theiner
      08. April 2014 07:51

      Falsch. Wenn wir "Reiche" uns extrem zurücknehmen und unsere Ansprüche aufs absolute Minimum reduzieren, dann bricht die Weltwirtschaft zusammen, weil auf einen Schlag weltweit Millionen Jobs verloren gehen.
      In der modernen Welt sind so viele Schritte automatisiert möglich, dass ein großteil der Menschen vom Luxus lebt (selbst wenn sie selbst nicht in Luxus leben).

      Eine Rückbesinnung auf das Wesentliche ist sicher wichtig. Aber das heißt nicht, dass man auf unwesentlichen Luxus komplett verzichten soll. Man darf sich schon was gönnen, man soll sich nur nicht darüber definieren und vor allem soll man sich nicht mehr gönnen als man sich auch leisten kann.

      Das ist nämlich das Problem. Unser merkantilistisches Verständnis von Globalisierung - also Öffnung der Märkte nur dort wo es uns nützt, sonder Protektionismus - unsere Selbstüberschätzung im globalen Wettbewerb... das sind Dinge, die uns den ökonomischen Hals brechen können, weil wir einfach über unsere Verhältnissen leben.
      Ansprüche sind aber grundsätzlich etwas positives, weil sie die Triebfeder sind die Verhältnisse zu verbessern um sich mehr leisten zu können. Und damit ändert man die Verhältnisse für Alle. Und das ist auch gut so.

    • Wertkonservativer
      08. April 2014 08:35

      Was Sie da entgegnen, hat sicher auch etwas für sich, werter Herr Theiner.
      Ob's so stimmt, mögen andere überprüfen!
      Die Weltwirtschaft ist eine - existenziell wichtige - Sache, die Situation unserer Welt im ökologischen Kontext aber wohl eine noch weit wichtigere Komponente, das Leben der Menschheit auf unserem bereits extrem überbelasteten Erdball weiterhin zu ermöglichen, oder es Zug um Zug - aus eigener Hybris - in den Abgrund zu führen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Lieber Augustin
      08. April 2014 12:31

      Richtig! Die Jugend muss noch viel von den Alten lernen. Die größtmögliche Bedürfnislosigkeit, die Reduktion auf das Essentielle: Zwei warme Mahlzeiten am Tag, ein guter Stuhlgang zumindest alle zwei Tage.

      Kein Smartphone, nur ein normales Handy, kein Mercedes, nur ein SUV, und nur mehr für Fahrten zum Supermarkt, Arzt, und nach Istrien. Und ein Laptop zum Posten.

      Das Einzige, was die Jugend dafür leisten muss: Eine bescheidenene, jedoch ausreichende Pension an die Oldies. Diese stellen ihr dafür, ob sie will oder nicht, völlig rückhaltslos ihre angesammelte Lebensweisheit in die Foren. Und ein wenig Lyrik.

    • Wertkonservativer
      08. April 2014 12:38

      Danke, @ Lieber Augustin!

      Sie sind ein derart kundiger, einfühlsamer und ironieversprühender Klubkollege, dass mir nach Lesen Ihrer Replik gerade einige Tränen in meinen nicht vorhandenen Bart rollen!

  25. Markus Theiner
    08. April 2014 07:12

    Wir haben vereinfacht ausgedrückt drei große Probleme auf dem Arbeitsmarkt.

    Erstens die generell zu hohen Lohnkosten (vor allem Lohnnebenkosten!) in Österreich.
    Zweitens die Gehaltskurve nach Lebensalter, die ältere Arbeitnehmer zu teuer macht.
    Drittens die schlechte bzw. nicht marktgerechte Ausbildung vieler Jugendlichen und der daraus resultierende Mangel an Fachkräften.

    Das geniale an dem Vorschlag des ÖGB ist, dass er gleich zwei der drei Probleme massiv verschärft. Ältere Mitarbeiter werden ab dem 25. Jahr noch teurer, obwohl es da in aller Regel natürlich längst keinen Mehrwert durch Erfahrung gibt der höhere Lohnkosten auch nur ansatzweise ausgleichen könnte.

    Kompromissvorschlag: Ältere Arbeitnehmer bekommen einen zusätzlichen Urlaubstag pro Jahr. Das sind etwa ca. 0,5% der Jahresarbeitszeit. Daher bekommt er 0,5% weniger Lohn und kostet daher nicht mehr. Damit dem Arbeitnehmer aber trotzdem nicht weniger Geld übrig bleibt muss er die 0,5% AK-Beitrag nicht mehr zahlen. Was auch logisch ist, weil gerade die Interessen älterer Arbeitnehmer von AK/ÖGB ohnehin nicht wirklich vertreten werden.
    Mit dem 1% ÖGB-Beitrag gingen sich nochmal zwei Tage aus - aber aus dem kann man ja einfach austreten (falls man je Mitglied war).

  26. Markus Theiner
    08. April 2014 07:12

    Wir haben vereinfacht ausgedrückt drei große Probleme auf dem Arbeitsmarkt.

    Erstens die generell zu hohen Lohnkosten (vor allem Lohnnebenkosten!) in Österreich.
    Zweitens die Gehaltskurve nach Lebensalter, die ältere Arbeitnehmer zu teuer macht.
    Drittens die schlechte bzw. nicht marktgerechte Ausbildung vieler Jugendlichen und der daraus resultierende Mangel an Fachkräften.

    Das geniale an dem Vorschlag des ÖGB ist, dass er gleich zwei der drei Probleme massiv verschärft. Ältere Mitarbeiter werden ab dem 25. Jahr noch teurer, obwohl es da in aller Regel natürlich längst keinen Mehrwert durch Erfahrung gibt der höhere Lohnkosten auch nur ansatzweise ausgleichen könnte.

    Kompromissvorschlag: Ältere Arbeitnehmer bekommen einen zusätzlichen Urlaubstag pro Jahr. Das sind etwa ca. 0,5% der Jahresarbeitszeit. Daher bekommt er 0,5% weniger Lohn und kostet daher nicht mehr. Damit dem Arbeitnehmer aber trotzdem nicht weniger Geld übrig bleibt muss er die 0,5% AK-Beitrag nicht mehr zahlen. Was auch logisch ist, weil gerade die Interessen älterer Arbeitnehmer von AK/ÖGB ohnehin nicht wirklich vertreten werden.
    Mit dem 1% ÖGB-Beitrag gingen sich nochmal zwei Tage aus - aber aus dem kann man ja einfach austreten (falls man je Mitglied war).






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