Die Caritas und die false-flag-operations der heimischen Kirche drucken

Lesezeit: 11:00

Seit Jahren fragen sich Katholiken und Nicht-Katholiken, wofür die Caritas eigentlich steht und inwiefern sie noch eine Einrichtung der Katholischen Kirche oder mittlerweile doch eine Vorfeldorganisation der hochgelobten und rot-grün gefärbten „Zivilgesellschaft“ geworden ist.

Trotz dieser ideologischen Nähe ist es etwas Neues, dass ein Postgewerkschaftler eine Kampagne zum Kirchenaustritt androht, weil der Caritas-Präsident umgeschulte Postbeamte grundsätzlich für unqualifiziert hält, Asylangelegenheiten zu bearbeiten. Normalerweise sind Gewerkschaft und Caritas inhaltlich nicht weit von einander entfernt. Aber in diesem Fall hat selbst ein linker Caritas-Präsident ein Tabu gebrochen. Was an der Landauschen Vorgangsweise aber am meisten irritiert, ist, dass ihm die Anliegen der Massenimmigration offenbar wichtiger sind als die der heimischen Bevölkerung.

Landau wird so zitiert: „Ich halte es für hochproblematisch, wenn in dieser sensiblen Materie, wo es um Leben und Tod geht, künftig angelernte Postbeamte entscheiden sollen, auch wenn ich Umschulungsmaßnahmen grundsätzlich für sinnvoll halte (…) Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand in Österreich seine persönliche Freiheit in die Hände eines noch so qualifizierten Postbeamten legen möchte." http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3509838/postbeamte-bundesamt-fuer-asyl-bedenklich.story

Das hat die Postgewerkschaft auf den Plan gerufen. Dort überlegt man, zu einer Kirchenaustrittsaktion aufzurufen.

landau-veraergert-postler.story">http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/3509850/caritas-praesident-landau-veraergert-postler.story

Zum Hintergrund

Ende November 2013 übernahm Hochwürden DDr. Michael Landau das Amt des Präsidenten der gesamtösterreichischen Caritas aus den Händen seines Vorgängers Franz Küberl. Der Öffentlichkeit war er ja kein Unbekannter gewesen. Angesichts seiner Aussagen und Auftritte hat man einfach nicht das Gefühl, hier einen katholischen Christen vor sich zu haben, einen Priester schon gar nicht. Eine der vielen false flag operations in der Kirche Österreichs? Wieder ein Würdenträger, der die Gläubigen zum Narren hält? Genauso sieht es aus.

Daher zur Illustration einige der seltsamen Optionen des Herrn Präsidenten.

Option für die Armut

Auf der Homepage der Caritas findet sich die folgende, in ihrer inhaltlichen Aberwitzigkeit und sprachlichen Verdrallung kaum zu übertreffende Aussage: „Der neue Caritas-Präsident Michael Landau hat sich gegen „Wohlstands-Inseln" ausgesprochen, ohne explizit Vermögenssteuern zu fordern.“ (http://www.caritas.at/aktuell/news/news/raw/artikel/8272/89/)

Man glaubt, im falschen Film gelandet zu sein, bei der KPÖ oder der Sozialistischen Linkspartei oder sonst irgendwo in der marxistischen Wahnwelt.

Es geht dem Herrn Präsidenten also nicht darum, im Sinne der katholischen Soziallehre Wohlstand durch unternehmerische Initiative im Rahmen rechtsstaatlicher Verhältnisse, niedriger Steuern und stabiler Währungspolitik zu schaffen. Es geht ihm nicht um die zehn Gebote, von denen zwei das Privateigentum schützen. Es geht ihm offen um Umverteilung, eine der vielen kranken Ideen des Marxismus. Offensichtlich sollen die „Wohlstands-Inseln“ verschwinden – und alle sollen dann gleich arm sein. Will er jetzt Armut bekämpfen oder Armut schaffen? Ein nicht unwesentlicher Unterschied.

Option für kollektivistische Staatsallmacht

Ein wohlmeinender Zeitgenosse könnte den Herrn Caritaspräsidenten fragen, von wo dieser glaube, dass Mittel für die Werke der Nächstenliebe erwirtschaftet werden, wenn nicht von „Wohlstands-Inseln“? Alleine die Frage zu stellen, verrät Unkenntnis des Status quo. Es geht bei der Caritas nämlich schon längst nicht mehr um „Werke der Nächstenliebe“ sondern um eine Art Sozialindustrie. Die wird auch nicht von freiwilligen Spenden der Gläubigen finanziert, sondern von konfisziertem Steuergeld. Analog dazu leben die gewaltig aufgeblähten kirchlichen Apparate vom mithilfe eines Gesetzes aus der NS-Zeit zwangsweise eingetriebenem Kirchensteuergeld.

Angesichts fleißiger und ehrlicher Unternehmer, die unter hohem Risiko, hoher Steuerbelastung und ständiger Kritik durch kirchliche (wenn auch pseudo-katholische) Pseudo-Moralisten unzähligen Menschen Arbeit geben und mit ihren Produkten Bedürfnisse anderer abdecken, ist die Rede von „Wohlstands-Inseln“ verantwortungslos und dumm.

Wäre Herr Landau ein glaubwürdiger Caritaspräsident, müsste er „Wohlstands-Inseln“ dort anprangern, wo sie illegitim zustandekommen: Durch Verbrechen, durch mafiöse Umtriebe wie Schutzgelderpressung, Schlepperunwesen, Währungsmanipulationen u. dgl. und durch steuergeldfinanzierte geschützte Bereiche im öffentlichen Dienst, in der „Kultur“ und in den „NGOs“. Nicht zu vergessen die Kirchensteuer, die vielen kirchlichen Angestellten eine bescheidene, aber erquickliche „Wohlstands-Insel“ bei eher geringem persönlichen Risiko und erträglicher Arbeitslast beschert. Nachdem es Herrn Landau ja um „Vermögenssteuern“ geht (wenn auch ausdrücklich nicht „explizit“), kann er diese Art der „Wohlstands-Inseln“ nicht gemeint haben, weil diese ja keine Steuern bezahlen, sondern auf irgendeine Weise davon profitieren.

Und natürlich stellt sich angesichts seines gutgekleideten Auftritts bei den Besetzern der Votivkirche (manche meinen, im Kleidungsstück des Herrn Caritasdirektors einen Kaschmir-Mantel erkannt zu haben. Mangels Fachkenntnis kann ich das nicht beurteilen.) die Frage, ob Hochwürden selbst in einer Armutsinsel oder doch in einer „Wohlstandsinsel“ oder wo auch immer lebt.

Die Parteinahme für die „Armen“ impliziert im gegenständlichen Zusammenhang eine Parteinahme für die „Armut“ als gesellschaftlicher Wirklichkeit. Sie impliziert daher den – nicht notwendigerweise explizit formulierten – Wunsch, Armut zu schaffen, damit der Sozialstaat und die in diesen verwobene Caritas ihre Unentbehrlichkeit unter Beweis stellen können.

In diesem Zusammenhang stieß ich am Sonntag, 2. Februar, in der Kapuzinerkirche auf die in deutscher, rumänischer, polnischer und bulgarischer Sprache gedruckten Informationen über „Wärmestuben in Pfarren“. Was ursprünglich als Provisorium für in Not geratene Menschen gedacht war, wird zu einer selbstzweckhaften Einrichtung für Leute, die nicht von der Arbeit leben wollen oder können und sich in einem vermeintlich reichen Land in die soziale Hängematte legen. Hier regelrecht Magneten der Armutseinwanderung aufzustellen, ist unverantwortlich. Andererseits sind die bestens organisierten Bettelbanden ohnehin nicht „arm“. Manchmal kann man in Wien beobachten, wie die Führungsleute den vorgeschickten Bettlern vor Kirchen und Geschäften das Erbettelte abnehmen.

Die „Pfarrwärmestube“ kann und darf keine Dauerlösung sein. „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“, sagte der Apostel Paulus (2 Thess 3, 10). Andererseits besteht kein universales Menschenrecht, in Österreich arbeiten zu dürfen. Ein staatliches Gemeinwesen hat nach naturrechtlicher und katholischer Ordnung selbstverständlich das Recht und die Pflicht, sich vor Überstrapazierung seiner Möglichkeiten zu schützen. Es wäre wichtig, in den betreffenden Herkunftsländern funktionierende Volkswirtschaften aufzubauen.

Option für den Neid

Zu einer katholisch orientierten Sozialpolitik gehört notwendigerweise die radikale Bejahung menschlicher Ungleichheit. Wie es im Gleichnis (Mt 25, 14-30) dargestellt wird, sind die Talente eben ungleich verteilt. Dagegen gibt es keine Beschwerdemöglichkeit. Begabungen, Besitz, Lebensglück, Gesundheit – alles ist ungleich verteilt. Eine freie Gesellschaft beruht auf Ungleichheit. Die katholisch geprägten Staaten verhinderten weitestgehend große Armut und überschießenden Reichtum. Das vorreformatorische England ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Die „Reformation“ des 16. Jahrhunderts plünderte die Kirchengüter, löste die Gilden auf und konfiszierte deren Besitz. Einige wenige wurden sehr reich, eine große Masse verarmte.

Hochwürden Landau und die ganze kirchliche Sozialindustrie, inklusive dem „Betriebsseminar“ in Linz und der „Katholischen Sozialakademie Österreichs“ (was auch immer da „katholisch“ sein mag), sollten sich eines hinter die Ohren schreiben: Wer auch nur sachte die Neidrhetorik bedient, macht sich zum Handlanger des Bösen. Nicht einmal „begehren“ soll man das, was der andere hat! Ein schlanker, dezenter Sozialstaat ist das eine, konfiskatorische Umverteilung das andere.

Der Soziologe Helmut Schoeck hat in seinem epochalen Werk „Der Neid und die Gesellschaft“ (1971) geschrieben: „Die im Neuen Testament gelehrte Ethik wollte die differenzierte menschliche Existenz in einer Welt sichern, die voller Neider war und sich nicht auf eine Gesellschaft der Gleichen hin entwickeln würde. Eine Gesellschaft, in der jeglicher Anlass zum Beneiden verschwunden ist, bräuchte nicht die moralische Botschaft des Christentums. Immer wieder finden wir Gleichnisse, deren Moral eindeutig die Sittenwidrigkeit, die Sünde des Neides ist. Man soll den Nächsten wie sich selbst lieben – eben damit er vor unserem Neid, unserer Feindseligkeit bewahrt ist. Selbstverständlich sollen bestimmte ostentative Gesten des Hochmutes, der Verschwendung vermieden werden, aber nie die gute menschliche Leistung, die sinnvolle Tat, das Fest, nur damit der Neider seinen Frieden hat.“

Option für marxistische Gesellschaftspolitik

Schließlich hat sich Herr Landau auch für die Kindergartenpflicht ausgesprochen, sowie – selbstredend – für die Gesamtschule. Im Zuge der Debatte zur Pflegefinanzierung fiel sogar das hässliche Wort von der „Erbschaftssteuer“. Das ist eine besonders abscheuliche Sache, da das vererbte Eigentum ja schon besteuert worden ist, und zwar x-fach. Zudem stammt die Idee der Abschaffung des Erbens aus dem Kommunistischen Manifest.

Noch einmal: Man hat bei Landau einfach nicht den Eindruck, dass ein Katholik spricht, um wieviel weniger ein Priester. Man hört aus der Caritas ja auch keinerlei Äußerungen zum Thema Abtreibung, Schutz der Familie, Schutz der Kinder vor sexueller Indoktrination in der Schule und dergleichen.

Option für innerkirchliche Subversion

Im Ö1-Interview „Im Journal zu Gast“ kurz nach seiner Wahl nannte er auch Pfarrer Helmut Schüller und meinte – offensichtlich ohne Ironie – dass dieser ein guter Bischofskandidat wäre.

Ein Bild sagt auch hier mehr als tausend Worte:
http://www.caritas.at/aktuell/news/news/raw/artikel/8111/89/

Die Wölfe im – nur notdürftig verhüllenden – Schafspelz sind weit gekommen in der desorientierten Kirche Österreichs. Man wird mit Abscheu erfüllt, wenn man sich vor Augen führt, welche Verwirrung diese Leute auslösen – eine Verwirrung, die für das individuelle und soziale Leben Folgen hat.

Wofür sich Michael Landau einsetzen müsste

Die einseitige Parteinahme für „die Armen“ ist abzulehnen. Sie stößt alle vor den Kopf, die Armut durch ehrliche unternehmerische Leistung bekämpfen bzw. durch die Schaffung von Arbeitsplätzen anderen die Erarbeitung ihres Lebensunterhaltes ermöglichen. Auch diejenigen, die nicht „arm“ sind, benötigen daher moralische Unterstützung seitens kirchlicher Strukturen.

Es ist ausschließlich die klein- und mittelständische unternehmerische Leistung, deren Wagnis und auch deren Glücken (das nicht ausschließlich Verdienst des Unternehmers ist), die Wohlstand und Arbeitsplätze schafft und somit bürgerliche Freiheit und familiäres Auskommen ermöglicht. Aufgrund der konfiskatorischen Besteuerung, der willkürlichen Vorgangsweise moderner Zöllner und der pseudo-moralischen Überhebung (wohlbestallter) kirchlicher Funktionäre wird, wie ich weiß, vielen Unternehmern ihr Tun verleidet. Macht man sich bei den Herren Kirchenfunktionären auch Gedanken darüber, was passiert, wenn man einen Betrieb mit – z. B. – hundert Mitarbeitern zu Tode piesackt? Oder ist genau das intendiert, um schneller zur klassenlosen Gesellschaft zu gelangen?

Wertschöpfung und Produktion sind etwas Gutes – solange sie nicht vergötzt und zum Lebenssinn erhoben werden. Der Lebenssinn liegt jenseits dieses Lebens – und zwar für Arme und Reiche gleichermaßen. Der Lebenssinn liegt für alle in Jesus Christus. Das würden wir gerne einmal von den Herren Kirchenführern auf eindeutige Weise hören – ohne die schon fast flächendeckend übliche Umlügung Christi in einen Sozialrevolutionär oder Utopisten.

Fazit

Die Politik der österreichischen Kirche im Allgemeinen und der Caritas im Besonderen beschädigt die christliche Zivilisation und begünstigt den sozialistischen Zeitgeist. Insofern ermutigt sie auch mehr oder weniger direkt diejenigen Aktivisten, die ihre sozialistische Gesinnung auf verschiedene Weise auf der Straße zum Ausdruck bringen. Kirchliche Verbindungen zum weit links stehenden Milieu sind ohnehin notorisch. Als Ferment dient eine ideologisch aufgeladene und finanziell gut ausgestattete Asyl- und Migrationsindustrie. Diese ist so sensibel, dass schon der Vorschlag, Postbeamte für Asylaufgaben umzuschulen, als inakzeptabel empfunden wird und beim Caritaspräsidenten auf Ablehnung stieß. Das wurde als Verunglimpfung der Postler aufgenommen und rief wiederum den Vorsitzenden der Postgewerkschaft auf den Plan, wie oben festgestellt.

Dieses Chaos muss von Eminenz Kardinal Schönborn mitverantwortet werden. Bei einem „Talk“ (sic!) im Rahmen der Wiener Stadtmission 2003 sagte er nämlich wortwörtlich: „Wenn die Caritas spricht, spricht damit auch die Kirche. Wenn der Caritasdirektor Landau etwas sagt, ist das genauso gewichtig, wie wenn ich selbst es sage" (http://www.kath.net/news/5178). Als Dogmatikprofessor musste der Kardinal wissen, dass das falsch ist, da die bischöfliche Vollmacht nicht delegierbar ist. Aus irgendwelchen Gründen hat er es aber doch gesagt. Angesichts dieser ganzen Verwirrung stellt sich die Frage, inwieweit lokalkirchliche Aussagen überhaupt noch bindend sind.

Operationen unter falscher Flagge – das ist der Eindruck, den man in der Kirche Österreichs und der Caritas seit langer Zeit hat. Das innerkirchliche Immunsystem funktioniert nicht mehr. Nachdem aber im Episkopat weit und breit kein ernsthafter Wille zur Rückbesinnung auf die Substanz des Glaubens feststellbar ist, geht der Abbruch unvermindert weiter. Dann sind aber die innerkirchlichen „Wohlstands-Inseln“ auch Geschichte.

MMag. Wolfram Schrems, Linz und Wien, katholischer Theologe und Philosoph, kirchlich gesendeter Katechist, reiche innerkirchliche Erfahrung, umfangreiche Publikations- und Vortragstätigkeit. 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2014 08:19

    Umfassende und völlig richtige Analyse!
    Dazu noch einige Anmerkungen:
    1) Die CARITAS Ges.m.b.H. sollte mit ihren über 10,000 hauptberuflichen Mitarbeitern (zu den rund 27,000 ehrenamtlichen Helfern) eigentlich längst Mitglied der Industriellenvereinigung sein. Immerhin hat sie mehr Beschäftigte, als z.B. die Firma Siemens ...
    2) Sie ist nicht nur ein Unternehmen der Sozialindustrie, sondern vor allem ein Hauptakteur der Asylindustrie
    3) unterscheide ich sehr wohl die Tätigkeit der Caritas im Bereich der Altenpflege von ihrem scheinheiligen Gehabe z.B. bei den "Votivrefudschies". Allerdings ist es inzwischen so, dass die Caritas bereits mehr "Flüchtlings"heime betreut, als Pflegeheime für Österreicher ...
    4) Bitte die Caritas des Herrn Generaldirektor Landau NICHT zu verwechseln mit der Caritas Socialis, gegründet von Hildegard Burjan! Die Schwestern der CS sollen sich allmählich wirklich eine Namensänderung überlegen.
    5) hat jeder Katholik die Möglichkeit, bei seiner Kirchenbeitragsstelle zu deponieren, dass von seinem Kirchenbeitrag KEIN CENT an die Caritas abgezweigt werden darf. Hiezu gibt es eigene Formulare, auf denen man andere kirchliche Organisationen als Empfänger vermerken kann.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBeckmesser
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2014 07:10

    Sehr treffend dargestellt. Ich erinnere mich an die Worte W. Churchills: Der Kapitalismus hat das Laster, die Güter ungleich zu verteilen, der Sozialismus jedoch hat die Tugend, die Armut gleichmäßig zu verteilen.
    Im Evangelium begegnet man auch immer wieder Passagen über die Ungleichheit der Menschen. Früher war ja besonders die Katholische Kirche ein Bollwerk gegen den linken Ungeist! Es kann nur eine Geisteskrankheit sein, wenn Politik und Kirche auf die Linie eines Systems einschwenken, das vor 25 Jahren untergegangen ist.
    Wohlstand gründet auf Freiheit, Fleiß, Arbeitsteilung, Rechtssicherheit und Verantwortung. Gegenwärtig haben wir ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit.

  3. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2014 09:43

    Das ist ein ausgezeichneter Gastartikel von MMag. Wolfram Schrems. Ein Mitglied des Blogs schrieb vor kurzem sinngemäß, dass es eine Tragik für das konservative Österreich sei, daß eine solche ideologische Kultur- und Gesellschaftpolitik bei der SPÖ in den Parteilokalen, bei den roten Jugendorganisationen, bei den ganzen Arbeiter..... Vereinen etc. gemacht wird, der roten Ersatzkirche, die alle Lebensbereiche durchdringt, während der für die ÖVP historische Ort der ideologischen Auseinandersetzung und Prägung, die Kirche, seit dem 2. Vatikanum sich mehr oder weniger in die Luft zu sprengen begonnen hat und damit als Ort ideologischer Prägung verlorengegangen ist bzw. sich sogar selbst dem Zeitgeist anbiedert.

    Ist die Kirche also nur mehr ein privater Klub, wie Dozent Friedrich Romig vor kurzem in einem Artikel schrieb? Anscheinend, sie werden zwar mir ihrer Nazi-Kirchensteuer noch ein paar Jahrzehnte weiter wursteln können, aber dann werden ihnen die Schäfchen und das Geld ausgehen. Es betrübt mich, dass alles es auf ein unrühmliches Ende der kath. Kirche in Österreich hinausläuft.

  4. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2014 23:17

    Exzellente Analyse!

    Nach dem Votivkirchen- und Klosterbesetzerskandal habe ich meinen über Jahre laufenden Dauerauftrag an die Caritas storniert. Dies teilte ich in einem Protestschreiben dem päpstlichen Nuntius in Österreich (Erzbischof Zurbriggen), den damaligen Wiener Caritaspräsidenten Landau und Franz Küberl mit. Der Assistent des Wiener Caritaspräsidenten Mag. Kolles hat auf meine Schreiben allgemein geantwortet. Seitens der Nuntiatur erhielt ich keine Antwort!

    Ich habe die Zahlungen an die römisch-katholische Kirche Österreichs eingestellt. Über meine Steuerlast habe ich natürlich keine Möglichkeit, das zu verhindern. Der Zustand es Klerus in Österreich ist eben die eine Sache und noch nie hatte die Erzdiözese Wien einen derart schwachen Erzbischof. Unverzeihlich ist Schönborns Besuch und Einsatz für die Scheinasylanten in der Votiv- und Klosterkirche!

    Zunehmend gehen aber die Kirchenaustritte in die Substanz. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Presse" wird die katholische Kirche in Österreich in 120 Jahren keine Mitglieder mehr haben. In 120 Jahren ist der Islam bestimmend in Mitteleuropa unterwegs. Der Klerus hat seinen Beitrag abgeliefert!

  5. Ausgezeichneter KommentatorSabine E.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2014 02:09

    W.S.: "Ein Bild sagt auch hier mehr als tausend Worte:
    http://www.caritas.at/aktuell/news/news/raw/artikel/8111/89/ "

    Herr Landau erinnert mich mit seiner betont schlanken Figur im höheren Alter an Herrn Alfons H.

  6. Ausgezeichneter KommentatorMenschenschlepper
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2014 08:54

    Ein aus jüdischer Familie stammender Priesterdarsteller mit fragwürdiger Blitzkarriere setzt sich nach seinem Kampf um Absatzmärkte für Schlepperbanden nun für häretische Priester ein.

    http://www.kreuz-net.at/index.php?id=325

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlternativlos
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2014 16:08

    Asyl: Anklage wegen Schlepperei rechtswirksam

    Die Schlepper-Vorwürfe gegen einige ehemalige Servitenkloster-Flüchtlinge werden ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Anklage gegen die Asylwerber wegen Schlepperei sei rechtswirksam, berichtet wien.orf.at unter Berufung auf das zuständige Oberlandesgericht Wien. Die Angeklagten sitzen seit über einem halben Jahr in U-Haft.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1559762/Asyl_Anklage-wegen-Schlepperei-rechtswirksam-?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

    Die haben es geschafft, haben einen gutbürgerlichen Beruf ergriffen und der Herr Präsident Landau hat seine Freude mit ihnen, weil sie für Nachschub sorgen......

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSabine E.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2014 02:09

    W.S.: "Ein Bild sagt auch hier mehr als tausend Worte:
    http://www.caritas.at/aktuell/news/news/raw/artikel/8111/89/ "

    Herr Landau erinnert mich mit seiner betont schlanken Figur im höheren Alter an Herrn Alfons H.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMenschenschlepper
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Februar 2014 08:54

    Ein aus jüdischer Familie stammender Priesterdarsteller mit fragwürdiger Blitzkarriere setzt sich nach seinem Kampf um Absatzmärkte für Schlepperbanden nun für häretische Priester ein.

    http://www.kreuz-net.at/index.php?id=325

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  1. Mikel (kein Partner)
    10. Februar 2015 06:39

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  2. David (kein Partner)
    21. Januar 2015 20:10

    My husband and I are great fans of "The Duke" and his falmiy. We have always admired the work, ethics, patriotism and love Duke put into his films. To know that our favorite film, McLintock was produced by Michael brings a sad close to an era for us. We will always remember them both with fond memories every time we watch that film. We hope to raise our falmiy with the same love and respect for the John Wayne Family as we feel. Our prayers, love and support go out to the falmiy at this very sad time in their lives. We do not know them personally, but we both feel as though we have lost yet another friend. http://zlhriw.com [url=http://mcwchsvg.com]mcwchsvg[/url ] [link=http://picgcxb.com]picgcxb[/link ]

  3. Chriss (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:09

    I strangely knew that very eienvng somehow micheal passed, since i had a very sad feeling of a great loss that very eienvng at the stroke of midnight eastern time/ midnight pacific. My grandmothers first cousin was Ward Bond. If any body knew of any family of Ward Bond please let them know I would like them to either email me or write me. I feel that the greatest and most loyal of all friends anybody could have it would be John Wayne and Ward Bond simply for thier work ethic and honesty. We have lost the two greatest heroes in the U.S.A. and now of all times we need them!

  4. Nikita (kein Partner)
    19. Januar 2015 19:31

    The only tribute i can ever give is my 11 year old son tells me he and his firneds from school love playing being john wayne when they act out there cowboy games etc. This only gos to show even kids nowdays know the duke !

  5. in mem. Prälat Dr. Leopold Ung (kein Partner)
    10. Dezember 2014 13:46

    -
    1 ergänzendes PS:
    .
    siehe auch DIE PRESSE-Online unter
    .
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1476082/Gratulationen-aus-Politik-und-Kirche?from=suche.intern.portal
    .
    Bei Interesse bitte einfach den "LINK-oben-anklicken" = i s t g l e i c h
    .
    " G E D E N K G E D A N K E N "--
    .
    --Prälat--Leopold-- U N G A R --Preis-- 2 0 1 3 / 1 4 . . . . .
    .
    "aktuell" von verschiedenster Seite "121" durchdachte "LeserKommentare"
    .
    .
    Mit den besten Wünschen grüßt Sie zudem herzlichst,
    .
    "One-Austrian-Conscience-Community"
    .
    "Memo-Ungarius-Caritas-A-1190-at-Kahlenberg-Vienna" . . . . .
    -

  6. logiker2
    17. Februar 2014 19:59

    aufrichtigen Dank für diesen Artikel. Ich habe nach 60zig jähriger Zugehörigkeit nunmehr aufgrund der Verbrüderung mit der rot/grünen "Zivilgesellschaft" den Austritt erklärt. Wenn es noch Unsicherheiten gab, so hat Ihr Artikel diese Restzweifel beseitigt, nochmals herzlichen Dank, es wirkt wie eine Befreiung.

  7. Alternativlos (kein Partner)
    09. Februar 2014 15:58

    Gauck: Deutschland stirbt aus, die Inder sollen kommen

    Bundespräsident Joachim Gauck hat die Inder aufgerufen, nach Deutschland zu kommen, um das aussterbende Land zu besiedeln. Er „freue“ sich bereits „auf Menschen aus anderen Teilen der Welt“. Gauck beweist, dass die alten Eliten im Grunde wie Kolonialisten denken.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/09/gauck-deutschland-stirbt-aus-die-inder-sollen-kommen/

  8. Der Boss (kein Partner)
    09. Februar 2014 14:10

    Der Lebenssinn liegt für alle in Jesus Christus.

    Nein.

  9. Panentheist776 (kein Partner)
    08. Februar 2014 13:25

    Es gibt wahrscheinlich einen Gott. Aber Gott ist nicht absolut vollkommen. Gott könnte z. B. nicht alle Krankheiten von der Erde wegnehmen, wenn er es wollte. Gott ist alleine vollkommen, aber in seiner Beziehung zum Menschen unvollkommen.
    Es ist eine praxisorientierte Religion nötig. Jedesmal, wenn ein Mensch eine wesentliche Steigerung seiner Willenskraft und Liebe erreicht, kann er durch Beschäftigung mit Geistigem Heilen (zusätzliche) göttliche Kräfte aktivieren. Und explosionsartig zunehmend. Siehe dazu u. a. die Werke C. G. Jungs.

  10. Sabine E. (kein Partner)
    08. Februar 2014 02:09

    W.S.: "Ein Bild sagt auch hier mehr als tausend Worte:
    http://www.caritas.at/aktuell/news/news/raw/artikel/8111/89/ "

    Herr Landau erinnert mich mit seiner betont schlanken Figur im höheren Alter an Herrn Alfons H.

    • Siri
      08. Februar 2014 09:25

      Sie haben Recht, er wirkt auf mich auch stark wie ein Homosexueller.

    • Homo Faber (kein Partner)
      08. Februar 2014 14:17

      Niemand bringt der Homosexualität mehr Wertschätzung entgegen als die Kirche unter Kardinal Schönborn. Die Kirchen-Homos dienen auch dazu, glaubenstreue Bischöfe zu vernichten (Groer und Krenn).

    • Tik Tak (kein Partner)
      08. Februar 2014 15:24

      Sabine E., Siri, Homo Faber,

      Sie alle haben tatsächlich Recht:

      Landau ist ein nicht gänzlich unbekannter Schwuler der immer wieder in einschlägigen Lokalen in Wien und Baden zu finden ist.

      Aber das ist im Zusammenhang mit seinen Handlungen als Caritas Boss eigentlich egal.
      Was einen Katholiken an ihm eher stören dürfte ist der große Unterschied zwischen seinen Handlungen und den Lehren seines Arbeitgebers, denn die Frage, ob er denn gläubig sei, dürfte bereits ausführlich abschlägig beantwortet sein.
      Landau ist nur des Jobs und der Versorgung wegen bei der Caritas.
      Der wäre als Beauftragter für Asylwerber, für Mindestsicherung oder für die Rechte von Homosexuellen genauso gut eingesetzt.
      Nur sind diese Jobs nicht ansatzweise so sicher wie der bei der Caritas.
      Mehr als das was dem Helmut Schüller passiert ist, als der sich vom Schönborn getrennt hat, also ein Job in einer kleinen Gemeinde am Land, kann ihm ja nicht passieren.
      Sein Job, sein Einkommen und seine Pension sind sicher und er muß auch nicht wiedergewählt werden.

    • putz (kein Partner)
      08. Februar 2014 17:20

      Frage an "Tik Tak (kein Partner) - einschlägige Lokale in Wien und Baden"

      Um welche Lokale handelt es sich da zum Beispiel?
      Jetzt einmal abgesehen von der Wiener Loge von B'nai B'rith.

    • Tik Tak (kein Partner)
      08. Februar 2014 17:31

      putz, der Landau ist ziemlich oft gesehener Gast in der Mango Bar, im Felixx und im Santo Spirito.
      Im Prinzip Lokale in die man, wie ich, auch als altmodischer Heterosexueller gehen kann.
      Die haben da ganz gute Cocktails bzw. gutes Essen.
      Nur knutscht der seit längerer Zeit dort gerne mit einem ca. 20-jährigen Latino herum.

      Im Prinzip ist das ja egal, aber soweit mir bekannt ist, widerspricht sein Verhalten doch ziemlich eklatant den geltenden Ansichten und Vorschriften seines Arbeitgebers.

      Aber das ist nicht das Einzige, das mich am Verhalten vom Landau wundert.

    • Nestor 1937
      10. Februar 2014 10:27

      Ist das schon der Aufmacher im nächsten Profil ?
      Oder der Anfang vom Ende dieses Caritaspräsidenten ?
      Oder einer päpstlichen Visitation in Wien ?
      Oder einer erzbischöflichen Resignation ?
      Oder einer neuen Welle von Kirchenaustritten ?

    • Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
      10. Februar 2014 16:18

      @ Nestor 1937

      Wenn es Wien einen katholischen Erzbischof gäbe und die Caritas nicht marxistisch, sondern katholisch wäre, dann ja.

    • Nestor 1937
      10. Februar 2014 17:25

      Pfarrgemeinderat,

      das wird doch den Medien ziemlich wurscht sein, wenn sie den schwulen Bruder durch den Kakao ziehen ...

    • Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
      10. Februar 2014 21:24

      @ Nestor 1937

      Ich kann mich nicht erinnern, dass die Medien "schwule Brüder durch den Kakao" gezogen hätten - außer es ging darum, glaubenstreue Hirten medial zu vergasen.

  11. Alternativlos (kein Partner)
    07. Februar 2014 16:08

    Asyl: Anklage wegen Schlepperei rechtswirksam

    Die Schlepper-Vorwürfe gegen einige ehemalige Servitenkloster-Flüchtlinge werden ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Anklage gegen die Asylwerber wegen Schlepperei sei rechtswirksam, berichtet wien.orf.at unter Berufung auf das zuständige Oberlandesgericht Wien. Die Angeklagten sitzen seit über einem halben Jahr in U-Haft.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1559762/Asyl_Anklage-wegen-Schlepperei-rechtswirksam-?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

    Die haben es geschafft, haben einen gutbürgerlichen Beruf ergriffen und der Herr Präsident Landau hat seine Freude mit ihnen, weil sie für Nachschub sorgen......

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    07. Februar 2014 13:00

    Das Ziel der Caritas (das lateinische Wort für Barmherzigkeit) ist es nun einmal, parteiisch für die Armen dieser Welt zu sein.

    Es ist absurd, die Caritas dafür zu kritisieren, dass sie ihre Aufgabe zu gut erledigt.

    Es läge in der Zuständigkeit der Verwaltung und der Justiz, die Interessen der Allgemeinheit zu wahren und unbarmherzige, aber notwendige Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen.

    Den Wählerauftrag dazu gäbe es jedenfalls: die Grünen mit ihren gutmenschlichen politischen Vorstellungen haben schließlich lediglich 10 % der Wählerstimmen erhalten.

    Selbst Institutionen wie die Flüchtlingskonvention oder die Menschenrechtskonvention können und müssen in Frage gestellt werden, wenn sie nicht im Sinne der Allgemeinheit funktionieren.

    Warum der bei vielen Themen sehr luzide Unterberger dies nicht zu erkennen vermag, kann ich nicht nachvollziehen.

    Den Strafverteidigern die Schuld an einer zu milden Rechtsprechung zu geben, ist dem gelernten Juristen schließlich (zu Recht) auch noch nie in den Sinn gekommen.

    • Arme Seele (kein Partner)
      07. Februar 2014 15:02

      @ Aron Sperber (kein Partner): "Es ist absurd, die Caritas dafür zu kritisieren, dass sie ihre Aufgabe zu gut erledigt."

      Die Wiener Caritas transferiert Gelder aus den Beiträgen der Katholiken in die erwerbsmäßige Vernichtung der allerschwächsten Menschen, nämlich der Ungeborenen. Das ist ihre Aufgabe.

      Bitte Aron, hilf mir, die Caritas bezahlt meine Tötung:

      http://www.kreuz-net.at/index.php?id=54

    • Aron Sperber (kein Partner)
      07. Februar 2014 23:18

      Am besten hilft gegen Abtreibungen eine bessere Aufklärung:

      http://arprin.wordpress.com/2014/02/07/der-beste-lebensschutz/

      tatsächlich ist in den aufgeklärten Industrieländern die Zahl der Abtreibungen stark rückläufig.

      dass von den Leistungsträgern der Gesellschaft zu wenig Kinder gezeugt werden, ist ein anderes Problem:

      dagegen würde eine steuerliche Begünstigung am besten helfen (im Gegensatz zum aktuellen System, in dem Kinder für Sozialempfänger eine Einnahmequelle, für die Geber eine Belastung sind)

    • Arme Seele (kein Partner)
      08. Februar 2014 00:47

      "Am besten hilft gegen Abtreibungen eine bessere Aufklärung"

      Welches Massenverbrechen wurde noch nicht unter dem Vorwand der Aufklärung begangen?

      Durch die Aufklärung ist die Menschheit ausgeklärt worden.

      Durch die Aufklärung ist die Menschheit etwas durch und durch lächerliches und zuitiefst sinnloses. Etwas, das man ruhig abtreiben kann.

  13. Aron Sperber (kein Partner)
    07. Februar 2014 12:35

    Jesus war nun einmal der Prototyp eines Gutmenschen:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/04/28/war-jesus-doch-kein-gutmensch/

    daher musste der Autor, um für das Recht auf Eigentum zu argumentieren, auf die 10 Gebote des alten Testaments verweisen.

    • Arme Seele (kein Partner)
      07. Februar 2014 15:17

      @ Aron Sperber (kein Partner) "Jesus war nun einmal der Prototyp eines Gutmenschen".

      Diejenigen, die Jesus Christus ans Kreuz schlagen ließen, die Pharisäer, das waren Gutmenschen. Jesus Christus hingegen ist der Sohn Gottes und kein Gutmensch.

      Sind die mit Kirchenbeitrags-Geldern von der Caritas getöteten Kinder auch Gutmenschen?

    • Aron Sperber (kein Partner)
      07. Februar 2014 22:33

      die Pharisäer waren konservative Hüter ihres Tempels, die sich nicht von einem jungen Weltverbesserer die Butter von Brot nehmen lassen wollten.

      Jesus predigte das Teilen, verdammte die Reichen und nahm stets Partei für die Armen und Ausgestoßenen.

      die Kirche hat es zwar lange geschafft, den altruistischen Charakter der Lehren Jesu zu verbergen.

      durch die Erfindung des Buchdrucks, der Einführung der allgemeinen Schulpflicht und der Abschaffung von Latein im Gottesdienst war dies allerdings kaum mehr möglich.

    • Arme Seele (kein Partner)
      08. Februar 2014 01:02

      @ Aron Sperber (kein Partner): "Jesus predigte das Teilen, verdammte die Reichen und nahm stets Partei für die Armen und Ausgestoßenen."

      Und wenn Jesus Christus nicht auch das Reich Gottes verkündet hätte, dann hätten ihn wohl die Freimaurer aufgenommen.

    • Arme Seele (kein Partner)
      08. Februar 2014 01:03

      @ Aron Sperber (kein Partner): "Jesus predigte das Teilen, verdammte die Reichen und nahm stets Partei für die Armen und Ausgestoßenen."

      Und herausgekommen ist der Gazastreifen-Gutmensch.

  14. Siegi (kein Partner)
    07. Februar 2014 10:59

    Lieber Andreas!

    Ich, als Caritas Angestellte, bin entsetzt, wie Herr Landau denkt und agiert!!! Sehr interessant, wie er sich gewandelt hat. Vor etwa 13 Jahren feierte er eine hl. Messe im Rahmen einer Adventfeier für meine KollegInnen. Sind wir nurnoch von Freimaurern umgeben?

    Alles Gute für Ihre Arbeit !!!

  15. Menschenschlepper (kein Partner)
    07. Februar 2014 08:54

    Ein aus jüdischer Familie stammender Priesterdarsteller mit fragwürdiger Blitzkarriere setzt sich nach seinem Kampf um Absatzmärkte für Schlepperbanden nun für häretische Priester ein.

    http://www.kreuz-net.at/index.php?id=325

  16. Le Monde
    06. Februar 2014 23:17

    Exzellente Analyse!

    Nach dem Votivkirchen- und Klosterbesetzerskandal habe ich meinen über Jahre laufenden Dauerauftrag an die Caritas storniert. Dies teilte ich in einem Protestschreiben dem päpstlichen Nuntius in Österreich (Erzbischof Zurbriggen), den damaligen Wiener Caritaspräsidenten Landau und Franz Küberl mit. Der Assistent des Wiener Caritaspräsidenten Mag. Kolles hat auf meine Schreiben allgemein geantwortet. Seitens der Nuntiatur erhielt ich keine Antwort!

    Ich habe die Zahlungen an die römisch-katholische Kirche Österreichs eingestellt. Über meine Steuerlast habe ich natürlich keine Möglichkeit, das zu verhindern. Der Zustand es Klerus in Österreich ist eben die eine Sache und noch nie hatte die Erzdiözese Wien einen derart schwachen Erzbischof. Unverzeihlich ist Schönborns Besuch und Einsatz für die Scheinasylanten in der Votiv- und Klosterkirche!

    Zunehmend gehen aber die Kirchenaustritte in die Substanz. Nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Presse" wird die katholische Kirche in Österreich in 120 Jahren keine Mitglieder mehr haben. In 120 Jahren ist der Islam bestimmend in Mitteleuropa unterwegs. Der Klerus hat seinen Beitrag abgeliefert!

  17. ProConsul
    06. Februar 2014 09:43

    Das ist ein ausgezeichneter Gastartikel von MMag. Wolfram Schrems. Ein Mitglied des Blogs schrieb vor kurzem sinngemäß, dass es eine Tragik für das konservative Österreich sei, daß eine solche ideologische Kultur- und Gesellschaftpolitik bei der SPÖ in den Parteilokalen, bei den roten Jugendorganisationen, bei den ganzen Arbeiter..... Vereinen etc. gemacht wird, der roten Ersatzkirche, die alle Lebensbereiche durchdringt, während der für die ÖVP historische Ort der ideologischen Auseinandersetzung und Prägung, die Kirche, seit dem 2. Vatikanum sich mehr oder weniger in die Luft zu sprengen begonnen hat und damit als Ort ideologischer Prägung verlorengegangen ist bzw. sich sogar selbst dem Zeitgeist anbiedert.

    Ist die Kirche also nur mehr ein privater Klub, wie Dozent Friedrich Romig vor kurzem in einem Artikel schrieb? Anscheinend, sie werden zwar mir ihrer Nazi-Kirchensteuer noch ein paar Jahrzehnte weiter wursteln können, aber dann werden ihnen die Schäfchen und das Geld ausgehen. Es betrübt mich, dass alles es auf ein unrühmliches Ende der kath. Kirche in Österreich hinausläuft.

    • Charlesmagne
      06. Februar 2014 11:02

      Und genau an ihrem Ende wird eine andere "Religion" bereitstehen. Wieso verraten die
      Vertreter meiner Kirche meine Kinder und Enkelkinder auf derartige Weise?
      Vielleicht weil unser Gott - und nicht der durch das 2. Vatikanische Konzil mit unserem Gott gleichermaßen gleichgesetzte Mondgötze - die Menschheit mit geistiger Blindheit bestraft.
      Vielleicht haben viele wohl Kenntnis von den Vorgängen, aber es fehlt ihnen die Erkenntnis wozu diese letztendlich führen werden.

  18. Politicus1
    06. Februar 2014 08:19

    Umfassende und völlig richtige Analyse!
    Dazu noch einige Anmerkungen:
    1) Die CARITAS Ges.m.b.H. sollte mit ihren über 10,000 hauptberuflichen Mitarbeitern (zu den rund 27,000 ehrenamtlichen Helfern) eigentlich längst Mitglied der Industriellenvereinigung sein. Immerhin hat sie mehr Beschäftigte, als z.B. die Firma Siemens ...
    2) Sie ist nicht nur ein Unternehmen der Sozialindustrie, sondern vor allem ein Hauptakteur der Asylindustrie
    3) unterscheide ich sehr wohl die Tätigkeit der Caritas im Bereich der Altenpflege von ihrem scheinheiligen Gehabe z.B. bei den "Votivrefudschies". Allerdings ist es inzwischen so, dass die Caritas bereits mehr "Flüchtlings"heime betreut, als Pflegeheime für Österreicher ...
    4) Bitte die Caritas des Herrn Generaldirektor Landau NICHT zu verwechseln mit der Caritas Socialis, gegründet von Hildegard Burjan! Die Schwestern der CS sollen sich allmählich wirklich eine Namensänderung überlegen.
    5) hat jeder Katholik die Möglichkeit, bei seiner Kirchenbeitragsstelle zu deponieren, dass von seinem Kirchenbeitrag KEIN CENT an die Caritas abgezweigt werden darf. Hiezu gibt es eigene Formulare, auf denen man andere kirchliche Organisationen als Empfänger vermerken kann.

    • Melanie Haring (kein Partner)
      07. Februar 2014 06:37

      Man kann allerdings, soweit ich weiß, nur die Hälfte seines Beitrags bestimmten kirchlichen Organisationen zufließen lassen. Somit wandern auf jeden Fall ein paar Euros von _jedem_ Katholiken zur Caritas.

      Und außerdem ist es hier genauso wie mit der Wahl der Strom"art" ("ich will nur Strom aus sauberer Wasserkraft"): Solange nur ein kleiner Teil der Kunden seinen Willen äußert, brauche ich an der Gesamtverteilung nichts zu ändern, und trotzdem wird jeder Kundenwunsch erfüllt. Zahlen halt die anderen mehr für die Caritas, und der Strom aus Wasserkraft wird halt genau zu mir nach Hause gelenkt - auf dem Papier.

    • Politicus1
      07. Februar 2014 08:16

      M. Haring:
      es ist richtig, dass der Kirchenbeitragszahler nur über 50% selbst bestimmen kann.
      Angeblich werden die anderen 50% ausschließlich zur Deckung rein kirchlicher Ausgaben verwendet (Priestergehälter, Kirchenerhalt, Betriebskosten ...) - aber nicht für Sonderausgaben kirchllicher Organisationen.
      Auch wenn nur wenige davon Gebrauch machen, so ist es doch ein deutliches Zeichen.

      PS: In einer mir bekannten Pfarre sind die Ergebnisse der Caritassammlungen innerhalb von zwei Jahren um 75% (!) zurück gegangen.

    • Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
      07. Februar 2014 19:08

      Politicus1: "Hiezu gibt es eigene Formulare, auf denen man andere kirchliche Organisationen als Empfänger vermerken kann."

      Wie kommen sich darauf, dass sich die Kirche an solche Formulare hält?
      Ist das eindeutig nachvollziehbar, dass mein gewidmeter Kirchenbeitrag auch entsprechend verwendet wird?

    • ProConsul
      08. Februar 2014 09:27

      Pfarrgemeinderat

      Ich glaube ganz ehrlich auch, dass es sich bei dieser Möglichkeit um eine Augenauswischerei handelt und es der Kirche ziemlich wurscht ist, was man dort ankreuzt.

    • Politicus1
      12. Februar 2014 19:59

      Pfarrgemeinderat, Proconsul:
      Nachdem ich von der von mir ausgewählten Organisation einen Dankbrief für meine Beitragswidmung erhielt, sehe ich hier ein korrektes Vorgehen gegeben.

  19. Beckmesser
    06. Februar 2014 07:10

    Sehr treffend dargestellt. Ich erinnere mich an die Worte W. Churchills: Der Kapitalismus hat das Laster, die Güter ungleich zu verteilen, der Sozialismus jedoch hat die Tugend, die Armut gleichmäßig zu verteilen.
    Im Evangelium begegnet man auch immer wieder Passagen über die Ungleichheit der Menschen. Früher war ja besonders die Katholische Kirche ein Bollwerk gegen den linken Ungeist! Es kann nur eine Geisteskrankheit sein, wenn Politik und Kirche auf die Linie eines Systems einschwenken, das vor 25 Jahren untergegangen ist.
    Wohlstand gründet auf Freiheit, Fleiß, Arbeitsteilung, Rechtssicherheit und Verantwortung. Gegenwärtig haben wir ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit.





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