Volksbefragung zur Wehrpflicht – eine subjektive Zusammenfassung drucken

Keine Woche mehr bis zur Volksbefragung - allerhöchste Zeit, zusammenzufassen, was bisher an Argumenten vorgetragen wurde, und was dazu zu sagen ist. Wir – die Bürgerinitiative Österreich – danken für die Gelegenheit, das hier tun zu dürfen. Zuvor ist es aber wesentlich wichtiger, die »Metaebene« festzuhalten: und zwar, dass das, was wir hier präsentiert bekommen, rein gar nichts mit Österreichs Verteidigungskapazität zu tun hat, sondern schlicht und einfach Parteiengeplänkel ist.

Das ist schon daran zu erkennen, dass die Parteien ihre Standpunkte vertauscht haben: Unter Schüssel trat die ÖVP noch (völlig richtig) für die Aufgabe der Neutralität und ein Berufsheer ein. Selbst unter Darabos war die Wehrpflicht noch »in Stein gemeißelt«. Das exakte Umdrehen der Standpunkte ist durch keine äußeren Umstände erklärbar: es handelt sich um taktische Stimmenmaximierung (die für eine Seite allerdings nicht funktionieren wird).

Was dann folgte, ist an Chuzpe kaum zu überbieten: nach exakt keiner fachlichen Aufbereitung jenseits von Propagandaspots beider Seiten wird die Frage dem – in aller Regel sachlich völlig unkundigen – Bürger vorgelegt, um damit »Direktdemokratie« zu heucheln. Dabei handelt es sich nur um die unterschiedliche Einschätzung der Stimmung in der Bevölkerung und den Versuch, den Koalitionspartner alt aussehen zu lassen und über den Tisch zu ziehen.

Was könnte unseren Gewählten dafür geeigneter erscheinen, als ein Thema von der »Bedeutungslosigkeit« der Österreichischen Wehrkapazität und somit nicht weniger als unserer staatlichen Souveränität? Verbindlichen »Dank« also an die Protagonisten dieses Unsinns; praktisch überall werden die Themen »nationale Sicherheit« und »militärische Behauptung der Souveränität« im parlamentarischen Konsens abgehandelt – nur wir schaffen das wieder einmal nicht.

Aber wie auch immer, wir Bürger sind gefragt, eine Stimme für die Ausgestaltung der militärischen Landesverteidigung in Form einer Wehrpflicht oder eines Berufsheers abzugeben. Die Möglichkeiten, die es grundsätzlich gibt, diese Abstimmung wahrzunehmen:

  • Für die Beibehaltung der Wehrpflicht zu stimmen
  • Für die Einführung eines Berufsheers zu stimmen
  • Der Abstimmung fernzubleiben
  • Hinzugehen und ungültig zu wählen

Für die ersten beiden Punkte gibt es lange Listen von Argumenten, (wobei festzuhalten ist, dass unter den Argumenten »pro Wehrpflicht« kaum bis keine militärischen sind – siehe unten)
In der Sache würden wir an sich ein ordentlich gemachtes Berufsheer im internationalen Verbund präferieren (wobei einschränkend zu sagen ist, dass es viel zu früh ist, so eine Festlegung überhaupt vorzunehmen).

Dennoch lautet unsere Empfehlung anders. Denn wir sind zum Einen davon überzeugt, dass weder die organisatorischen noch die parlamentarischen Belange heuer noch abgehandelt werden könnten, sollte die Befragung tatsächlich »pro Berufsheer« ausgehen. Zum anderen erfolgt heuer noch eine NR-Wahl, sodass die dann neue Regierung sich mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht an ein ungewünschtes Ergebnis gebunden fühlen wird.

Wir ersuchen Sie daher und rufen auf, folgende Option in Betracht ziehen:

  • An der Befragung teilnehmen! Nur so können wir unseren Volksvertretern zeigen, dass uns wichtige Fragen unseres Landes nicht egal sind.
  • Ungültig stimmen (und zwar unmanipulierbar).

Denn wenn ein hoher Prozentsatz der Wahlberechtigten das tut, zeigen wir, dass wir gegen Manipulationsversuche resistent sind und die Arbeitsverweigerung der Regierung nicht akzeptieren.

 

Im Folgenden die Zusammenfassung der Argumente, die uns so unter kamen, mit jeweils ein paar Anmerkungen aus unserer Sicht dazu:

Katastrophenschutz & Aufrechterhaltung ziviler Dienste

Beides sei nur mit einer Wehrpflicht aufrecht zu erhalten.

Zum einen waren in den letzten Jahrzehnten nie mehr als wenige 1000 Mann gleichzeitig in einem Katastropheneinsatz, zum anderen zeigte sich beim Jahrhunderthochwasser 2002, dass der zivile Zusammenhalt in der Bevölkerung großartig funktioniert: es waren so viele freiwillige Helfer vor Ort, dass man beginnen musste, sie abzuweisen.

Die Hilfsleistungen, die dabei von Grundwehrdienern erbracht werden können, sind Hilfsarbeiten wie Aufräumarbeiten oder Sandsäcke stapeln, was von zivilen Helfern ebenso gut gemacht wird. Spezialgerät wie Transporthubschrauber aber werden aber nicht von Grundwehrdienern bedient.

Andere verpflichtende Dienste als Wehr- und dessen Ersatzdienst sind laut der Genfer Menschenrechtskonvention als »Sklaverei« verboten. Einzig zur militärischen Behauptung der Souveränität darf ein Staat seine Bürger zwangsverpflichten. Weder Katastropheneinsatz noch Krankentransporte können aber ernsthaft diesem Zweck zugeordnet werden.

Die Wehrpflicht aufrecht zu erhalten mit der Intention, lediglich deren Ersatzdienste zu bedienen, käme im Wirtschaftsleben einer klassischen Umgehungskonstruktion gleich, die vor keinem Gericht bestand hätte.

Außerdem ist festzuhalten, dass das Argument mit der zentralen Aufgabe eines Heeres, dem Kampfeinsatz, nichts zu tun hat.

Einsatzfall Gebäudeschutz

Das Bedrohungsbild habe sich geändert; um die kritische Infrastruktur in Österreich im Ernstfall zu schützen, wären 8000 Mann notwendig. Das wäre nur durch Wehrpflicht erbringbar.

Allerdings ist Gebäudeschutz eine absolut nervtötend langweilige Hilfsarbeit, die man in wenigen Tagen erlernen kann. Ein voll ausgebildeter Soldat ist dafür einfach zu schade. Im Anlassfall, dass tatsächlich die gesamte relevante Infrastruktur und Wirtschaft gleichzeitig geschützt werden muss, sollten 8000 Mann vorübergehend aus Polizei und ergänzend Berufsarmee zu stellen und in kurzer Zeit aus einem Arbeitslosenheer von mehreren 100000 rekrutierbar sein.

Gebäudeschutz, nebenbei bemerkt, ist eine klassische Polizeiaufgabe, keine militärische. (Ebenso wie Grenzschutz, wo jüngst ein »Assistenz«(!)-Einsatz geleistet wurde) Es kann nicht richtig sein, eine ganze Organisation zu erhalten, weil die beauftragte ihren Auftrag nicht erfüllen kann. Was kein Vorwurf ist, lediglich eine Feststellung.

Kosten: Berufsheer viel teurer als Wehrpflicht

Dieses Argument vergleicht eine gedörrte mit einer frischen Zwetschke. Ein Berufsheer, das militärische Landesverteidigung umfassend darstellen könnte, wäre zweifelsohne teurer als unsere derzeitige Lösung, die uns zwei Milliarden Euro im Jahr wert ist. Aber das wäre eine gut gemachte Wehrpflicht auch.

Und ziemlich sicher wäre sie teurer als ein Berufsheer, das auf ausgewählte Aufgaben spezialisiert ist, die es im internationalen Verbund erfüllt.

Eine Erhöhung um 50 oder 100 Prozent auf 3 oder 4 Milliarden Budget, wie es für eine umfassende militärische Landesverteidigung so oder so nötig wäre, scheint allerdings politisch nicht durchsetzbar.

Pädagogischer Wert

Es würde jungen Männern ganz guttun, ein halbes Jahr im Dienst der Allgemeinheit zu stehen.

Das mag sein, allerdings muss man zum einen klar sagen, dass es sich um eine Dienstzeit handelt, nicht um einen Dienst. Nach der Grundausbildung jedenfalls, denn nach wenigen Wochen erfolgt keine weitere militärische Ausbildung oder Übung mehr, es wird lediglich abgewartet, dass die Grundwehrdienstzeit vorbei geht.

Ähnliches scheint leider auch für weite Teile des Zivildienstes zu gelten: erst unlängst wurde uns ein Beispiel bekannt, wo ein Zivildiener in einer Bezirksparteiorganisation(!) Dienst schiebt, und Veranstaltungen auf- und abbaut – wenn er denn etwas zu tun bekommt.

Wenn man tatsächlich die Pädagogikkarte spielen will, muss man im übrigen wohl erklären, wieso wir diese Charakterbildung nur unseren Burschen angedeihen lassen wollen, nicht aber den Mädchen.

Neutralität nach Schweizer Vorbild nur durch Wehrpflicht darstellbar

Das mag sogar stimmen, aber unsere Neutralität gehört dringend überdacht, zumal sie de facto ohnehin bereits – und zurecht – Geschichte ist.

Warum zurecht? Einerseits ist eine wehrhafte Neutralität, die jeden potenziellen Aggressor zumindest vor schwerwiegende Probleme stellt, in hohem Maße respektabel. Aber nicht eine, die – umgeben von Freunden – sich auf die Argumentation stützt: »Wir sind ja neutral und dürfen gar nicht angegeriffen werden. Und wenn doch, dann sind wir ja von Freunden umgeben, die uns beistehen würden.« (Es ist erschreckend, wie oft man diese Sätze hört.)

Jemand, der sich für »neutral« erklärt, ist schon per eigener Defintion nicht von »Freunden« umgeben, und für den Zeitpunkt eines Angriffs kann diese Aussage wenigstens für die Richtung, aus der jener erfolgt, gar keine Gültigkeit haben.

Das »Schweizer Vobild« haben wir seit der Gründung des Bundesheeres 1955 keinen einzigen Tag gelebt, hauptsächlich aus finanziellen Gründen. Hätten wir es ernst genommen, so hätten wir 2/3 mehr ausgeben müssen!

»Die Welt in Zahlen« beziffert die Ausgaben:

Schweiz: 4.0Milliarden USD (d.s. 500 USD pro Kopf und Jahr); Österreich: 2.5 Milliarden USD (294 USD pro Kopf und Jahr).

Wie weit ein reiner pro-Kopf-Vergleich bei doppelter Fläche zulässig ist, bleibe dahingestellt. Welcher Unterschied sich bei +2/3 über einen Zeitraum von 60 Jahren ergibt, bleibe ebenfalls dahingestellt.

Umgestellte Staaten haben Nachwuchsprobleme

Ein Berufsheer würde so ein Sammelbecken für Vertreter schlechter gestellter Schichten, Arbeitslose und Leute mit Migrationshintergrund.

Der erste Satzteil scheint zu stimmen (obwohl er kaum auf objektiver Zahlenbasis nachprüfbar ist). Aber das ist nicht mehr als ein Marketingproblem, das mit zunehmender Erfahrung auch in den Griff bekommen werden wird.

Wir bezweifeln nämlich, dass ein Migrant, der seiner alten Heimat noch verbundener ist als seiner neuen, in der neuen Heimat zum Heer gehen würde. Ebenso, dass Unterprivilegierte oder Arbeitslose es tun würden, sofern sie sich vor körperlicher Anstrengung und Entbehrungen und/oder langen Dienstzeiten drücken wollten (und falls doch wären sie sehr leicht eliminierbar).

Auch möchten wir die Aussage eines Panzerkommandanten zitieren, dem zu folge er »am Steuer sicher keinen Akademiker brauchen« könne.

Europäisches Berufsheer wäre nur für Rohstoffkriege konzipiert

Das ist ein etwas skurriles Argument. Es geht davon aus, dass dass die letzten Kriege Rohstoffkriege waren, was völlige Verständnislosigkeit in strategischen Fragen nachweist. Aber lassen wir uns einen Moment darauf ein: Selbst, wenn es stimmen sollte, so stellt sich doch die Frage, wie Österreich verfahren könnte. Sich moralisch mit erhobenem Zeigefinger über die anderen erheben und ihnen erklären: »Du, Du, Du, so etwas tut man nicht!«, aber insgeheim darauf hoffen, dass wir von den »erbeuteten« Rohstoffen direkt oder indirekt doch profitieren?

Wehrfähigkeit in Volkes Hand

Nur ein »Söldnerheer« würde auf die eigene Bevölkerung schießen.

Die Frage, ob ein Soldat auf einen Zivilisten schießt ist keine Frage, die der Soldat beantworten kann, sondern einzig sein Kommandant. Warum hier einem Berufsoffizier eher zugetraut wird, einen Schießbefehl zu erteilen oder ausführen zu lassen als einem Milizoffizier, ist völlig offen.

Unser Versuch, einen Zusammenhang (jenseits von Einzelbeispielen) zu recherchieren, ist jedenfalls mangels Anzahl gescheitert.

Dass Berufssoldaten bei Aufständen auf die Zivilbevölkerung das Feuer eröffnet haben, steht außer Zweifel. Ebenso allerdings, dass das bereits von den Volksarmeen im ehemaligen Osten getan wurde, die sich aus Wehrpflichtigen rekrutierten.

Das Heer müsse in der Bevölkerung »verankert« sein

Das klingt nach einem guten Argument - aber wofür? Was, genau, bedeutet es?

Was haben wir von einem »in der Bevölkerung verankerten« Heer, wenn unser Wehrwille nicht dazu reicht, ihm einen ordentlichen Übungsbetrieb zu ermöglichen und zu finanzieren?

Die Bevölkerung dürfe nicht entwaffnet werden

Die Bevölkerung ist entwaffnet. Wir bewahren – anders als die Schweizer Miliz – unsere Waffen nicht zu Hause auf. Eine weitere Abweichung vom »Schweizer Vorbild«.

Wehrdienst wäre unzeitgemäß

21 von 27 Staaten haben keine Wehrpflicht mehr.

Das mag sein, aber was beweist es? Sicher nicht, dass man eine ordentliche Landesverteidigung nicht auch über eine Wehrpflicht herstellen könnte.

Modernes Gefechtsfeld würde Grundwehrdiener überfordern

Eindrücke, wie der moderne Infantrist aussehen wird, findet man in der 10 minütigen Diashow "Die Soldaten der Zukunft".

Als Gegenargument wird ins Treffen geführt, dass eine gute Ausbildung unter-, der Wert von moderner Gefechtsfeldtechnik überschätzt wird. Wir teilen diese Meinung eigentlich nicht, denn erstens haben wir keine gute Ausbildung, und zweitens besteht ja auch für den, der Gefechtsfeldtechnik einsetzt die Möglichkeit, seine Leute gut auszubilden. Es handelt sich bei der modernen Technik ja um eine Erweiterung, nicht um einen Ersatz militärischer Fähigkeiten der Truppe.

Die zitierte »gute Ausbildung« ist übrigens ganz sicher nicht in 6 Monaten herzustellen.

Österreichs Image als Staat in der Gemeinschaft würde aufgewertet

Das sehen wir allerdings auch so: wir glauben, dass unsere Neutralität im Ausland vorsichtig ausgedrückt anders wahrgenommen wird als im Inland: während wir der Meinung sind, allein aufgrund unserer Neutralität überall Respekt zu genießen, werden wir im Ausland eher als Trittbrettfahrer wahrgenommen.

Es wäre hoch an der Zeit, dieses unwürdige Image endlich zu reparieren.

Matthias Wolf ist selbständig, Liberaler und Obmann der parteiunabhängigen Bürgerinitiative Österreich

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 21:47

    Ach ja? Ungültig stimmen? Welche Weisheit, welch Weitblick! Als ob eine ungültige Stimme die roten Verbrecher auch nur am A... jucken würde!
    Was wollen Sie, werter Herr Wolf denn damit erreichen?

    Dieser Darabos, ein kleiner Bolschewik, handelt nur im Auftrag seiner Herren, der Bilderberger. Dort kommt der Befehl her, die Völker Europas wehrlos zu machen, um die EUdSSR zu verwirklichen und den Reichtum Europas in die Taschen Weniger umzulenken. Die Befehle dieser kriminellen Vereinigung sind umzusetzen. Unser Bundestaxler hat sich diese Befehle abgeholt und schon geht es los. Ohne ein wehrloses Europa, wo die EURGENDFOR unbotmäßige Regierungen absetzen kann und eine Prätorianergarde da ist, die die wehrlosen Bürger zusammenschießen kann (natürlich jeweils nicht im eigenen Land) ist der Traum von der EUdSSR aber nicht umzusetzen. Also wird im hehren Dienst der Sache alles umgestoßen.
    Wenn jemand über Nacht eine 180° Wendung vollzieht und gegen seine eigene Überzeugung auftritt, braucht man wohl nicht zu erörtern, daß er das nicht aus eigener Erkenntnis tut. Selten hat ein Politiker eine derartig verlogene Aktion abgeliefert. Wer es nicht glaubt, kann es hier nachlesen: http://gesudere.at/blog/?p=4141
    Soweit zu diesem Darabos. Ein typischer Sozi. Außer Lügen und Stehlen bringt diese Ideologie nun einmal nichts zusammen - außer Morden vielleicht noch.
    (Das ewige Rätsel bleibt, warum eine ÖVP die Hure für derartiges Pack abgibt.)

    An sich ist die Befragung ja wertlos. Keine Volksbefragung kann die Verfassung aushebeln und dort steht nun einmal die Wehrpflicht drinnen. Aber WENN schon abgestimmt wird, ist es entscheidend, nicht den roten Verbrechern den Erfolg zu gönnen.
    Jede Stimme die nicht für die Wehrpflicht abgegeben wird, nützt nur den roten Volkszertretern, denn nach deren Denkart ist jeder Ungültig-Wähler ein völliger Heeresgegner (der will ja weder noch) und damit den Stimmen der Berufsheer-Befürworter zuzurechnen, da das Berufsheer nur die Vorstufe zur völligen Abschaffung des Heeres sein wird.

    Nach Ihrer Denkungsart müßte ich auch weiß stimmen, denn die Wehrpflicht ist ja hier von der ÖVP propagiert und da jeder weiß, wie sehr ich diese jämmerlichen Kreaturen verachte, werde ich doch nicht für die stimmen! Außerden ist mir dieser Staat mehr als widerwärtig, also boykottiere ich die Abstimmung?
    Nein! Hier geht es um die Sache. Und mir nimmt niemand mein Wehrrecht! Niemand untergräbt mir die Grundfesten des Bestandes von Volk und Land, nämlich die Wehrhaftigkeit!

    Nur eine Stimme FÜR die Wehrpflicht kann erzwingen, daß das Heer endlich die Vorgaben für einen interessanten und guten Wehrdienst erfüllen kann und materiell die nötige Ausstattung erhält, die es braucht. DAS ist nämlich der Wille der Menschen, wenn es eine Mehrheit FÜR die Wehrpflicht gibt.

    Übrigens: Die Pläne für einen guten Wehrdienst für unsere Burschen gibt es längst, es gibt die Pläne für eine Erneuerung der Kasernen, für Truppenübungen, nur hat sie der Bolschewik Darabos nichts umgesetzt, nur damit er es noch schlechter macht und das Heer dann als "sinnlos" bezeichnen kann! DEM spielen Sie mit "ungültig Wählen" in die Hände.
    Über ungültige Stimmen freut sich der Sozi immer so richtig, denn die Entscheidung fällt nur zwischen den abgegebenen gültigen Stimmen. Also wählen sie weiß und leisten Sie der Zerstörung der Grundfesten unseres Landes Vorschub.
    Die Bolschewiken vom Schlage eines Darabos werden es Ihnen danken und auch der Dank der Bilderberger und von Goldmann Sucks ist ihnen gewiss.
    Ihre Kinder und Enkel aber werden sie eines Tages dafür verfluchen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 22:43

    Der Kommentar folgt leider weitgehend der sozialistischen Propaganda rund um Minister Darabos und den gekauften Boulevard-Medien. Gott sei Dank hat dieser Verein (BIÖ) laut Aussagen einiger Ex-Mitglieder nur mehr 5-6 Mitglieder.
    Es ist müßig auf auf jeden Punkt einzugehen, vor allem, weil hier auf dem Blog alles schon diskutiert wurde. Ich picke jetzt auf die schnelle nur einen Satz heraus:

    Ebenso allerdings, dass das bereits von den Volksarmeen im ehemaligen Osten getan wurde, die sich aus Wehrpflichtigen rekrutierten.

    War es nicht während der Sowjetunion so, dass zur Niederschlagung div. Aufstände Soldaten aus anderen Unionsländern herangezogen wurden? Und gibt es nicht bereits in der EU eine schnelle (Polizei)-Eingreiftruppe (EUROGENDFOR). Dr. Georg Zakrajsek, Notar und Generalsekretär der Interessensgemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich,schreibt dazu:

    "Und dann kommt die EUROGENDFOR. Eine multinationale Truppe, ausgerüstet und ausgebildet zur Niederschlagung und Bekämpfung von lokalen Aufständen. Die Truppe existiert bereits, sie trainiert intensiv für solche Einsätze. Es ist eine Bürgerkriegsarmee, sie soll nicht gegen einen auswärtigen Feind kämpfen, sie wäre auch gar nicht dafür geeignet. Sie soll gegen die Bürger der EU tätig werden, soll die möglichen Aufstände und Unruhen unterdrücken. Sie soll die EU-Organisationen, die EU-Politiker gegen das Volk, gegen ihr Volk schützen."
    http://www.zurzeit.at/index.php?id=1342

    In dieses Szenario passt die Abschaffung der Wehrpflicht natürlich genau hinein. Man muss eigentlich nur 1 und 1 zusammenzählen, um zu wissen in welche Richtung es hier geht.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 20:28

    Meine lieben Akademiker der Sozialwissenschaften, denn um solche handelt es sich hier wohl, der gesündeste Teil unserer Bevölkerung ist die Jugend am Land!
    Nun erklären Sie einmal einem Jugendlichen, er soll hingehen und dann ungültig stimmen!
    Das ist doch surreal, der fragt warum er überhaupt hingehen soll.

    Es ist schon schlimm genug, viele Landbewohner sind so angewidert, da kann die Wahlbeteiligung sehr gering enden! Genau dies will diese Initiative aber nicht.

    Ihre Argumente sind ja alle durchaus diskutierbar und argumentativ gut aufbereitet, aber daraus eine komplexe politische Aktion zu machen, ist kontraproduktiver Wahnsinn.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 15:34

    Dr. Albert von Pethö hat alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt. So erlaube ich mir den – selbstverständlich – in der Presse nicht veröffentlichten LB zu diesem Thema, bzw. einem leicht verschobenen Gesichtspunkt, hier beizutragen.

    Das Volk hat nicht immer recht ... Die Presse 10. 1. 2013

    Prof. Taschner hat natürlich recht, daß „das Volk“ nicht immer recht hat.
    Das Problem ist nur, daß die Konstruktion der „Demokratie“ so tut, als wäre die Summe der Meinung einzelner Individuen die „Meinung des Volkes“.
    Davon könnte man näherungsweise dann ausgehen, wenn die Wähler eine einigermaßen ho-mogene Bevölkerung – nämlich tatsächlich ein Volk im rechten Sinn des Wortes – darstellten. Darauf wies ja schon Carl Schnitt hin, daß nur dann auch die unterlegene Minderheit quasi im Mehrheitsbeschluß sich noch mitrepräsentiert sehen kann. Anders ausgedrückt: die Kultur, Sitten, Gebräuche, Rechtsempfinden, usw. sind in den grundlegenden Dingen für alle weitest-gehend gleich.
    Die zweite Bedingung aber ist, daß das Thema so umfassend öffentlich „diskutiert“ wurde, daß es auch weitgehend von den Wählern verstanden werden konnte und die dazu vorgelegte Frage klar ist und eindeutige Antworten erlaubt.
    All dies ist nicht der Fall. Die massive Überfremdung Österreichs hat längst zu Parallelgesell-schaften geführt, die nicht unterschiedlicher sein könnten, die Shows der Polit-Clowns und die veröffentlichte Meinung bilden keine Grundlage zu einer der Sache angemessenen Mei-nungsbildung – und die Fragen sind meist so formuliert, daß jede „Interpretation“ hinterher möglich ist.
    Der schon von Friedrich Schiller angeprangerte Mangel dieser Art von Meinungsbildung bzw. politischer Entscheidung liegt auch darin, daß die Stimmen gezählt und nicht gewogen wer-den. Und die Dummköpfe sind nun einmal immer in der Überzahl.
    Der Rat an den Vizekanzler ist zwar auch richtig, aber was hilft es?
    Wer in so essentiellen Dingen – der Frage nach der allgemeinen Wehrpflicht - meint „dem Volk“ nach dem Maul reden zu müssen, und was anderes ist ja diese Ansage des Vizekanzlers (sich an das Votum strikt zu halten) nicht gewesen, der hat sich längst disqualifiziert. Daß Spindelegger seine eigenen Worte nicht wirklich ernst nimmt, darf man unterstellen; alles andere wäre ja dümmer als die Polizei erlaubt. Dann hätte er sich aber auch noch bei einer zu durchsichtigen Lüge ertappen lassen. Es ist halt kein Staat mit ihm zu machen.
    Was Prof. Taschner mit seinem Kommentar (Die Presse, 10. 1.) in Wahrheit sagt, ist, daß die-se Art der politischen Entscheidung(sfindung) ein Unfug ist, weil so ein Ergebnis von „Wetter und Launen“ abhängig ist, also schlimmer als ein Lotteriespiel, womit aber implizit eine Fun-damentalkritik am (direkt-)„demokratischen“ Verfahren überhaupt geübt wurde. Und das, was der Bundes- wie Vizekanzler zum Thema sagten (in Wahrheit: nicht sagten) reichte ja nicht einmal für eine Schmierenkomödie.

    Presse 11. 1.

    Prim. Dr. Zaunbauer (zu Taschner) hat recht, wenn er feststellt, daß „das Volk“ Repräsentan-ten wählt und diese dann – im Auftrag quasi – beschließen und somit „Recht“ setzen. Insofern hat das „Volk“ also recht. Auch wenn es – sachlich betrachtet – „nicht recht“ haben sollte, nämlich ein „schlechtes“ Gesetz beschlossen hätte. Und daß man das ändern könne, stimmt auch. – Theoretisch. Aber das trifft offenbar nicht den Punkt, den Prof. Taschner meinte. – Siehe oben meine Anmerkungen.

    Was das Ändern von Gesetzen betrifft, so ist das eigentlich keine Lösung. Ähnlich wie in der Schule: bekommt man ein Nichtgenügend, so kann man das mit einem „Nachzipf“ korrigie-ren, die „korrekte“ Vorgehensweise/Strategie wäre freilich es gleich von Anfang an richtig zu machen. Hierin liegt ja auch die Herausforderung an wirkliche Staatsmänner, das Staatsschiff in allen Fährnissen sicher zu steuern (und das Ärgernis, daß heute Hinz und Kunz und Berufs-jugendliche ohne Erfahrung, Kenntnisse oder nachgewiesener Bewährung in Staatsämter ge-hievt werden). Wenn aus partikularen oder persönlichen Interessen eine für den Einzelnen „richtige“ (= bequemere) Entscheidung getroffen würde (... die Zeit „besser“ im eigenen Be-ruf zu nutzen, oder ... Leerlauf zu vermeiden – sofern das überhaupt bezüglich der eigenen Leere und Langweile zutrifft!), so muß das für das Ganze – den Staat und die (Volks-) Ge-meinschaft - längst nicht auch zutreffen.
    Die gegenwärtige Schein-Debatte über das Heer fokussiert auf Wählerbestechung bzw. Dro-hung (SPÖ: kein „Zwang“, keine „Pflichten“ und per „Gutachten“ Prof. Meyers: auch Frauen könnten dann der Wehrpflicht unterliegen ...), die der ÖVP auf einer mit dem Heer und der Landesverteidigung nichts zu tun habenden Angstmacherei: soziale Hilfsdienste, Altenpflege und Rotes Kreuz würden zusammenbrechen bzw. finanziell unerschwinglich werden.
    Beide Sorten an „Argumenten“ sind primitiv und den Kern der Sache nicht treffend.
    Sie blenden die tatsächlichen (= staatspolitischen, existenziellen) Fragen
    - der Souveränität,
    - der Selbstbehauptung,
    - der äußeren und inneren Sicherheit völlig aus,
    - aber auch der Frage der Loyalität eines Heeres gegenüber Volk und Vaterland aus.
    Letztes ist ja von besonderer Bedeutung in apokalyptischen Zeiten, vor allem, wenn man seit längerem schon beobachten kann, wie die delegitimierten Mächtigen heimlich „schnelle Ein-greiftruppen“, Sonder-Kommandos, in den USA die Reaktivierung und den Neubau von KZs für Millionen(!) schaffen und die Söldnertruppen überdies privatisiert werden. – Wozu wohl?
    Statt dessen werden Krämerargumente (noch dazu verlogene) über Kosten und Effizienz ge-droschen, dem unverantwortlichen Pöbel nach dem Maul geschwatzt und das Heer als ein ubi-et-orbi Technischer Hilfsdienst fürs Präparieren von Skipisten und dgl. „verkauft“.
    Daß vom 8-klassigen Volksschüler „Dr.“ Faimann außer blöden, proletenhaftgen Sprüchen nichts zu erwarten ist, war zu erwarten, daß sein Alterego Spindelegger es auch – kongenial – auf nicht mehr als 0,5 Faimann (ein von mir eingeführtes neues Hohlmaß) mit seiner Wort-spende bringt, aber ebenfalls.

    Darin lag die Kritik Taschners, wenngleich etwas vornehmer formuliert.

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  1. phaidros
  2. Leopold Koller (kein Partner)
    19. Januar 2013 01:28

    Oesterreich schafft sich ab! Mir faellt dazu eigentlich ueberhaupt nichts mehr ein. Ausser dass der Sensenmann ein richtiger Haudegen ist! Und zwar ganz in meinem Sinn! Wer gegen die Wehrpflicht oder ungueltig stimmt, ist in meinen Augen ein Feigling und Volksverraeter.

    • phaidros
      19. Januar 2013 07:13

      Hallo Leo! Du bist ja ein großer Patriot! Wie viele Jahrzehnte lebst Du jetzt ununterbrochen in Kanada (einem Land mit Berufsheer) und zahlst hier keine Steuern? ;-)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      19. Januar 2013 14:06

      Na, bumm. Das sind ja selbst fuer Dich ganz neue Tiefen! Ganz nach dem Motto Angriff (auch, wenn's unter der Guertellinie ist) ist die beste Verteidigung. Fast wie die Sozialisten, wenn's nicht mehr anders geht, dann persoenilich anschuetten. Uebrigens, am Ende Deines Beitrages oben heisst es, dass Du Liberaler bist. Da kann es sich aber nur um einen Liberalen ala LIF oder im amerikanischen Sinn des Wortes handeln. Naemlich einen getarnten Sozialisten!

    • phaidros
      19. Januar 2013 15:30

      Und wie lange jetzt? (Entschuldige bitte vielmals, lieber Leo, dass nur Du das Recht hast, andere als »Feiglinge und Volksverräter« zu bezeichnen, war mir nicht bewusst.)

      Betonfäuste und Glaskinn. Etwas langweilig, eigentlich.

      Trotzdem liebe Grüße from the Old Country!

  3. ProConsul
    18. Januar 2013 15:13

    OT - Wehrpflicht JA

    Dr. Harald Kotschy hat einen Apell zur Unterstützung der Allgemeinen Wehrpflicht verfasst, den ich gerade per Mail erhielt. Botschafter a.D. Dr. Harald Kotschy war Vertreter Österreichs in zahlreichen Ländern, zuletzt bei der OSZE.

    Liebe Freunde!
    Die Befragung zur Zukunft des Bundesheeres steht unmittelbar bevor.
    Es ist die wichtigste Weichenstellung für die Zukunft Österreichs seit der EU-Beitritts-Volksabstimmung im Jahre 1994.
    Was hat man uns damals nicht alles versprochen ! Wo ist der „Ederer-Tausender“ geblieben, der uns angeblich Jahr für Jahr im Geldbörsel bleiben sollte. Der alltägliche Einkauf oder Gastronomiebesuch belehrt uns eines Besseren.

    Und jetzt verspricht man uns, daß die wichtigen Leistungen, die im Gesamtsystem der allgemeinen Wehrpflicht erbracht werden, bei Umstieg auf ein Berufsheer / freiwilligen Sozialdienst ohne Mehrkosten zur Verfügung stehen werden. Allein der logische Hausverstand sagt uns - ein Berufsheer ist bei Beibehaltung des gegenwärtigen Leistungsniveaus nicht annähernd finanzierbar - gegenteilige Behauptungen beruhen schlicht auf unwahren Informationen.

    Berufsheere sind ein Rückschritt in die Zeiten der Feudalherrschaft vergangener Jahrhunderte. Sie wurden zur Durchsetzung der Macht- und Eroberungspolitik der jeweils herrschenden Dynastien der Kaiser und Könige (heute wären das wohl Politiker im Dienste der Konzerne und Banken) eingesetzt. Lasst Euch daher von Schalmeientönen wie „Professionalisierung“, „Freiwilligkeit“ nicht wieder täuschen. Erkennt vielmehr die wahren Motive der angestrebten Systemänderung:

    Es geht nicht um reale gegen unser Land gerichtete Bedrohungsszenarien wie Notwendigkeit des Objektschutzes im Terrorfall, organisierte Großkriminalität, unkontrollierte Migrationsbewegungen und marodierendes Einsickern von Fremden aus allen Kontinenten im Zuge der Globalisierung, u.ä., denen ein Berufsheer angeblich besser begegnen könnte. Diese könnten schon definitionsgemäss organisatorisch und von der Größe der Aufgabe her nur unter den Bedingungen allgemeiner Wehrpflicht bewältigt werden.

    „Professionell sterben für den Hindukusch“ (oder Timbuktu u.a.) ist die wahre Devise !

    Ein "Berufsheer" ist nämlich die Vorstufe und unbedingte Voraussetzung für die Unterstellung unserer Soldaten unter internationales Kommando und seinen Missbrauch für fremdbestimmte Zwecke. Der folgerichtige logische Schritt wäre dann der Beitritt zur NATO, um im Rahmen dieser „Verteidigungsallianz“ an vorderster Front als Werkzeug zur Durchsetzung der Rohstoff- und Machtinteressen unserer transatlantischen Freunde zu dienen, während die „US-boys“ vorwiegend in sicherer Entfernung aus ihren gut geschützten Befehlsständen heraus das „Kanonenfutter“ führen …...

    Wollt Ihr das wirklich ?

    Anders, als es manche Umfragen zu signalisieren scheinen, wird der Ausgang dieser außerordentlich wichtigen Abstimmung sehr knapp. Die Befürworter eines sog. "Profi-Heeres" (allein die Bezeichnung ist bereits eine systematische Beleidigung aller, die im bisherigen System qualitätvoll und mit persönlichem Einsatz Dienst getan haben) haben sich an die Verteidiger der allgemeinen Wehrpflicht bzw. eines demokratisch eingebetteten Volksheeres gefährlich angenähert.

    Daher meine Bitte: Leitet diese Hintergrundinformation umgehend an Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen weiter und bringt Euch in den nächsten zwei Tagen aktiv und bei allen Gelegenheiten in Gesprächen mit in die Meinungsschlacht um diese wichtige Entscheidung für unsere Zukunft ein.

    Herzliche Grüsse
    Harald Kotschy

    • phaidros
      18. Januar 2013 17:15

      Welche Hintergrundinformation wäre das? Die falsche, dass Feudalherschaften sich auf Berufsheere stützten? (Lernen Sie bitte Geschichte, Exzellenz. Oder ist Ihnen ohnehin bewusst, dass das die Unwahrheit ist, und Sie setzen es einfach dem Ihrer Meinung nach ungebildeten Pöbel vor?).

      Oder das ewige Kostenargument, das eine vollumfänglich tüchtige Berufsarmee (die wir nicht kriegen werden und die Darabos auch gar nicht anstrebt) mit dem Zombie (lebt nicht, darf aber nicht sterben) von Wehrpflicht vergleicht, den wir haben. Und zwar, obwohl die Berufsarmee weniger Angestellte haben wird, als das derzeitige System.

      Der Rest dieses geradezu erbärmlichen und verzweifelten Geschreibsel ist im Grunde ohnehin im Gastkommentar beantwortet, daher nur soviel: diese rhetorische Taktik nennt man »FUD« (»Fear, Uncertainty and Doubt«), und die Rechte ist gerade im Begriffe die letzte Legitimation zu verspielen, in Schlammschlachten nicht genauso mies und untergriffig zu werden wie die Linke.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. ProConsul: und Sie entblöden sich nicht, diesen Schmarren auch noch weiterzuleiten?

  4. Francois Villon (kein Partner)
    17. Januar 2013 15:34

    Dr. Albert von Pethö hat alles gesagt, was es dazu zu sagen gibt. So erlaube ich mir den – selbstverständlich – in der Presse nicht veröffentlichten LB zu diesem Thema, bzw. einem leicht verschobenen Gesichtspunkt, hier beizutragen.

    Das Volk hat nicht immer recht ... Die Presse 10. 1. 2013

    Prof. Taschner hat natürlich recht, daß „das Volk“ nicht immer recht hat.
    Das Problem ist nur, daß die Konstruktion der „Demokratie“ so tut, als wäre die Summe der Meinung einzelner Individuen die „Meinung des Volkes“.
    Davon könnte man näherungsweise dann ausgehen, wenn die Wähler eine einigermaßen ho-mogene Bevölkerung – nämlich tatsächlich ein Volk im rechten Sinn des Wortes – darstellten. Darauf wies ja schon Carl Schnitt hin, daß nur dann auch die unterlegene Minderheit quasi im Mehrheitsbeschluß sich noch mitrepräsentiert sehen kann. Anders ausgedrückt: die Kultur, Sitten, Gebräuche, Rechtsempfinden, usw. sind in den grundlegenden Dingen für alle weitest-gehend gleich.
    Die zweite Bedingung aber ist, daß das Thema so umfassend öffentlich „diskutiert“ wurde, daß es auch weitgehend von den Wählern verstanden werden konnte und die dazu vorgelegte Frage klar ist und eindeutige Antworten erlaubt.
    All dies ist nicht der Fall. Die massive Überfremdung Österreichs hat längst zu Parallelgesell-schaften geführt, die nicht unterschiedlicher sein könnten, die Shows der Polit-Clowns und die veröffentlichte Meinung bilden keine Grundlage zu einer der Sache angemessenen Mei-nungsbildung – und die Fragen sind meist so formuliert, daß jede „Interpretation“ hinterher möglich ist.
    Der schon von Friedrich Schiller angeprangerte Mangel dieser Art von Meinungsbildung bzw. politischer Entscheidung liegt auch darin, daß die Stimmen gezählt und nicht gewogen wer-den. Und die Dummköpfe sind nun einmal immer in der Überzahl.
    Der Rat an den Vizekanzler ist zwar auch richtig, aber was hilft es?
    Wer in so essentiellen Dingen – der Frage nach der allgemeinen Wehrpflicht - meint „dem Volk“ nach dem Maul reden zu müssen, und was anderes ist ja diese Ansage des Vizekanzlers (sich an das Votum strikt zu halten) nicht gewesen, der hat sich längst disqualifiziert. Daß Spindelegger seine eigenen Worte nicht wirklich ernst nimmt, darf man unterstellen; alles andere wäre ja dümmer als die Polizei erlaubt. Dann hätte er sich aber auch noch bei einer zu durchsichtigen Lüge ertappen lassen. Es ist halt kein Staat mit ihm zu machen.
    Was Prof. Taschner mit seinem Kommentar (Die Presse, 10. 1.) in Wahrheit sagt, ist, daß die-se Art der politischen Entscheidung(sfindung) ein Unfug ist, weil so ein Ergebnis von „Wetter und Launen“ abhängig ist, also schlimmer als ein Lotteriespiel, womit aber implizit eine Fun-damentalkritik am (direkt-)„demokratischen“ Verfahren überhaupt geübt wurde. Und das, was der Bundes- wie Vizekanzler zum Thema sagten (in Wahrheit: nicht sagten) reichte ja nicht einmal für eine Schmierenkomödie.

    Presse 11. 1.

    Prim. Dr. Zaunbauer (zu Taschner) hat recht, wenn er feststellt, daß „das Volk“ Repräsentan-ten wählt und diese dann – im Auftrag quasi – beschließen und somit „Recht“ setzen. Insofern hat das „Volk“ also recht. Auch wenn es – sachlich betrachtet – „nicht recht“ haben sollte, nämlich ein „schlechtes“ Gesetz beschlossen hätte. Und daß man das ändern könne, stimmt auch. – Theoretisch. Aber das trifft offenbar nicht den Punkt, den Prof. Taschner meinte. – Siehe oben meine Anmerkungen.

    Was das Ändern von Gesetzen betrifft, so ist das eigentlich keine Lösung. Ähnlich wie in der Schule: bekommt man ein Nichtgenügend, so kann man das mit einem „Nachzipf“ korrigie-ren, die „korrekte“ Vorgehensweise/Strategie wäre freilich es gleich von Anfang an richtig zu machen. Hierin liegt ja auch die Herausforderung an wirkliche Staatsmänner, das Staatsschiff in allen Fährnissen sicher zu steuern (und das Ärgernis, daß heute Hinz und Kunz und Berufs-jugendliche ohne Erfahrung, Kenntnisse oder nachgewiesener Bewährung in Staatsämter ge-hievt werden). Wenn aus partikularen oder persönlichen Interessen eine für den Einzelnen „richtige“ (= bequemere) Entscheidung getroffen würde (... die Zeit „besser“ im eigenen Be-ruf zu nutzen, oder ... Leerlauf zu vermeiden – sofern das überhaupt bezüglich der eigenen Leere und Langweile zutrifft!), so muß das für das Ganze – den Staat und die (Volks-) Ge-meinschaft - längst nicht auch zutreffen.
    Die gegenwärtige Schein-Debatte über das Heer fokussiert auf Wählerbestechung bzw. Dro-hung (SPÖ: kein „Zwang“, keine „Pflichten“ und per „Gutachten“ Prof. Meyers: auch Frauen könnten dann der Wehrpflicht unterliegen ...), die der ÖVP auf einer mit dem Heer und der Landesverteidigung nichts zu tun habenden Angstmacherei: soziale Hilfsdienste, Altenpflege und Rotes Kreuz würden zusammenbrechen bzw. finanziell unerschwinglich werden.
    Beide Sorten an „Argumenten“ sind primitiv und den Kern der Sache nicht treffend.
    Sie blenden die tatsächlichen (= staatspolitischen, existenziellen) Fragen
    - der Souveränität,
    - der Selbstbehauptung,
    - der äußeren und inneren Sicherheit völlig aus,
    - aber auch der Frage der Loyalität eines Heeres gegenüber Volk und Vaterland aus.
    Letztes ist ja von besonderer Bedeutung in apokalyptischen Zeiten, vor allem, wenn man seit längerem schon beobachten kann, wie die delegitimierten Mächtigen heimlich „schnelle Ein-greiftruppen“, Sonder-Kommandos, in den USA die Reaktivierung und den Neubau von KZs für Millionen(!) schaffen und die Söldnertruppen überdies privatisiert werden. – Wozu wohl?
    Statt dessen werden Krämerargumente (noch dazu verlogene) über Kosten und Effizienz ge-droschen, dem unverantwortlichen Pöbel nach dem Maul geschwatzt und das Heer als ein ubi-et-orbi Technischer Hilfsdienst fürs Präparieren von Skipisten und dgl. „verkauft“.
    Daß vom 8-klassigen Volksschüler „Dr.“ Faimann außer blöden, proletenhaftgen Sprüchen nichts zu erwarten ist, war zu erwarten, daß sein Alterego Spindelegger es auch – kongenial – auf nicht mehr als 0,5 Faimann (ein von mir eingeführtes neues Hohlmaß) mit seiner Wort-spende bringt, aber ebenfalls.

    Darin lag die Kritik Taschners, wenngleich etwas vornehmer formuliert.

    • cmh (kein Partner)
      18. Januar 2013 09:59

      Das Volk mag vielleicht das letzte Wort haben, so es gefragt wird, seine Wahlentscheidungen sind jedoch nicht notwendigerweise immer richtig.

      Beweis: BK Faymann

  5. Eso-Policier (kein Partner)
    17. Januar 2013 14:05

    Die Wehrpflicht, und diese verächtliche "Stellung", gehören sofort abgeschafft. Zum Thema Wehrpflicht siehe
    www.esopolice.wordpress.com
    Und zum Thema "Stellung" siehe
    www.musterung.us

  6. Gerald M. (kein Partner)
    16. Januar 2013 20:49

    Witzig, dass heute in der ZIB2 eine Lobeshymne auf die Berufsarmee der Ungarn gesendet wurde. Zufall? Was wurde da nicht von der Schlagkraft der ungarischen Armee geschwätzt, aber "vergessen", dass die Ungarn in der NATO sind. Zufall? Schüssel wurde fast gesteinigt als er den Beitritt zur NATO als Option ins Spiel brachte.

    IMHO ist das Bundesheer in Österreich und damit auch die Wehrpflicht immer noch in der Bundesverfassung verankert. §9a BVG ...


    Artikel 9a. (1) Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung. Ihre Aufgabe ist es, die Unabhängigkeit nach außen sowie die Unverletzlichkeit und Einheit des Bundesgebietes zu bewahren, insbesondere zur Aufrechterhaltung und Verteidigung der immerwährenden Neutralität. Hiebei sind auch die verfassungsmäßigen Einrichtungen und ihre Handlungsfähigkeit sowie die demokratischen Freiheiten der Einwohner vor gewaltsamen Angriffen von außen zu schützen und zu verteidigen.

    (2) Zur umfassenden Landesverteidigung gehören die militärische, die geistige, die zivile und die wirtschaftliche Landesverteidigung.

    (3) Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden.

    (4) Wer die Erfüllung der Wehrpflicht aus Gewissensgründen verweigert und hievon befreit wird, hat die Pflicht, einen Ersatzdienst (Zivildienst) zu leisten.


    und daher ohne ausreichende Legitimierung durch das Parlament nicht änderbar. Diese "Befragung" ist also ein reines Scheingefecht.

    Persönlich bin ich dafür, dass in Zukunft Männer wie Frauen, körperlich und geistig taugliche ohne Berücksichtigung ihrer gesellschaftlichen Stellung Dienst für die Rebuplik leisten müssen. Vorgeschobene Bandscheibenprobleme oder Menstruationsbeschwerden als Grund nicht ihren Wehrdienst ableisten zu können, dürfen sich die jungen Österreicher gerne dorthin schieben wo die Sonne nicht scheint, aber im Gegenzug dürfen sie sich aussuchen ob sie an der Waffe oder im Katastrophenschutz oder "sozial" eingesetzt werden wollen. Den sog. Heimschläfer würde ich streichen, damit sich auch jene die bisher von Hotel Mama verwöhnt wurden an das reale Leben gewöhnen können. Ausnahmen einzig nur für Schwangere und Mütter ;) ...

    Ich kenne die MILAK der 90er von Innen und habe den Dienst im Bundesheer einer sehr gut bezahlten Beschäftigung bei Siemens und später, bis heute, als Selbständiger vorgezogen ...

    Nachtrag: Warum Frauen, obwohl sie bisher nicht unter die Wehrpflicht fallen, an dieser Befragung teilnehmen dürfen, bleibt ein Rätsel für mich ... oder gilt die sog. "Gleichberechtigung" nur dort wo es keinen Nachteil darstellt? ...

    • november (kein Partner)
      16. Januar 2013 21:33

      (2) Zur umfassenden Landesverteidigung gehören die militärische, die geistige, die zivile und die wirtschaftliche Landesverteidigung.

      (3) Jeder männliche Staatsbürger ist wehrpflichtig. Staatsbürgerinnen können freiwillig Dienst im Bundesheer als Soldatinnen leisten und haben das Recht, diesen Dienst zu beenden.

      Punkt 2 war mir nicht bekannt. Was bedeutet das in Zusammenhang mit Punkt 3? Reicht es dann, dass ich mich an der geistigen und wirtschaftlichen Landesverteidigung beteilige (was auch immer damit gemeint sein mag)?

    • Gerald M. (kein Partner)
      17. Januar 2013 00:27

      Nein, es reicht wenn du die 1500m auf einer Hindernisbahn in einer gewissen Zeit, und Kliemzüge soundsoviele mal wiederholen kannst ;)

      BTW: Ja springen aus "großer" Höhe (5m) in eine Sand bzw. Schottergrube und einen zwei Meter tiefen "Graben" gehört dazu ... raus kommen ohne Kameradenhilfe auch ;)

    • november (kein Partner)
      17. Januar 2013 08:36

      Die Hindernisbahn ist mir durchaus noch bekannt. Den Sprung aus 5 m Höhe haben wir aber ausgelassen. Mit uns war kein Krieg zu gewinnen.

  7. poldi huber
    16. Januar 2013 14:55

    Liber Onkl Michi, liber Onkl Erwin,

    seid vilen Tagen quelt mich di frage wi ich mich entschaidn sol.

    Meine muter meint das es uns jungen nur gut tut, wen wir lärnen wi man das bett macht oder wi man schuhe puzt. Das soll ser helfen eine lebensabschnid parterin zu finden, weil die alle das ja nicht mer könen.

    Mein Vata meint dagegen das es vil bessa were, wen wir jungen nicht zeit verplämpern sondern eine ordenliche Ausbildung beginen auf di wir speter unsere Kariere aufbaun könen. Er sagd, mir machen ja auch sonst nicht ales selber, sondern holn uns fachleute und bezahln sie ordenlich. (das hat er aber nicht gans ernst gemeind, weil momentan pfuschd der nachbar bei uns.)

    Mein polidisch augaschierter elterer bruder kann dem agumend vom bezalten fachman nichts abgewinen und fragd: und warum bitte findet man dan keine fachleute in der polidik? Sol man hir in „bewerter Weise“ wie bisher weitamachn, das heisd freiwiliger beitrit zu eina Badei und hinaufdinen bis zu polidischen spizenfungzionen? Oder were es hir nicht auch von vorteil einen 9 monade polidik-präsentsdinst einzu füren? (Da müsdn di polidik treibenden zumindest ein mahl den eid auf die fane schwörn.)

    Der urgrosvata war zwar selba im krig ist aba nicht mer gans dicht. Er jamerd nur üba die gefangenschafd und wi schreklich alles war. Er will auch nicht glaubn das heute der beruf des soldaden gefarlos ist. Is es widerbetegigung wen er meind das damals aus einem werdinst verweigerer kein reichsfeld marschal gewordn wer?

    Libe Onkln bitte helfd mir bei meina entscheidung.

    Wen ich „weis nicht“ schreib - heist das dan weis wälen?

    Eua Poldi Huber

    • Onkel Michi (kein Partner)
      16. Januar 2013 20:47

      Lieber Poldi, das G'scheiteste wird sein, Du gibst einfach Deinen leeren Abstimmzettel ab, unsere Wahlhelfer werden dann das machen, was für Dich sicher am aller-, allerbesten ist!

    • poldi huber
      16. Januar 2013 22:51

      Lieber Onkl Michi,

      vilen dank für deinen gutn Rad und dankeschen auch an deine wahlhelfa weil ihr wolt ja imma allen helfn indem ir gans genau wissd was für uns und unsa Land das allabeste ist.

      Dein dankbara Poldi

    • Onkel Michi (kein Partner)
      17. Januar 2013 06:52

      Siehst, lieber Poldi, und mich freut es sehr, dass ich Dir was über Demokratie hab lernen können!

  8. Observer
    16. Januar 2013 10:39

    Warum stellen sich die hier im Webblog auftretenden Kämpfer für eine Wehrpflicht als selbsternannte Landesverteidiger nicht hauptberuflich dem Bundesheer zur Verfügung? Vielleicht auch Herrn Darabos ablösen und es besser machen? Da werden Sie schnell die Schnauze voll haben und erkennen, das das derzeitige Bundesheer nur mehr eine Selbst- bzw. Systemerhaltungstruppe ist.
    Warum also "Bewährtes" *) beibehalten?

    *) mehrmals zitiert von Spindelegger, Mikl-Leitner, Sorger und Kumpanen.

  9. phaidros
    16. Januar 2013 06:56

    Addendum: ein weiteres, aber bemerkenswerterweise seltener gehörtes, Argument für die Wehrpflicht ist, sie habe Wert für die Integration von Migranten.

    Auch das mag stimmen, fällt aber in eine ähnliche Kategorie wie jenes vom »pädagogischen Wert«, mit der gleichen Anmerkung: es ist durchaus legitim, einen Beitrag zur Integration als Vorteil zu betrachten, aber es bleibt zu erklären, wieso nur männliche Migranten so unterstützt werden sollen, wo der Zusammenhang zu einem militärischen Auftrag zu suchen ist, und ob es ein relevanter Faktor sein kann für die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht.

  10. Scheherazade
    15. Januar 2013 22:45

    Ihr Engagement in allen Ehren, Herr Wolf, aber ungültige Stimmen interessieren niemanden. Unterm Strich bleibt nur übrig, wieviele dafür und wieviele dagegen gestimmt haben, je nachdem grinst am Abend des 20. Jänner das eine oder das andere Gesicht in die Kamera. Und hat damit die bessere Startposition für die kommenden Wahlkämpfe dieses Landes.

    Insofern gebe ich dem Sensenmann recht, ungültige Stimmen spielen den Roten in die Hände, und das gilt es mit allen Mitteln zu vermeiden. Wenn die ÖVP eine Chance haben soll - und ich weiß, dass es hier im Blog viele gibt, die sich genau dies wünschen - so kann man guten Gewissens nur für die Wehrpflicht stimmen, ob man sie nun für erstrebenswert hält oder nicht.

    Mit den besten Grüßen,
    die Scheherazade

    • phaidros
      15. Januar 2013 22:52

      An Sie die gleiche Frage, sg. Scheherazade: wie hätten Sie gestimmt, wenn die Befragung bereits unter Schüssel durchgeführt worden wäre, wo nämlich die Protagonisten vertauscht gewesen wären?

      Parteienhickhack hat hier nichts verloren. Hier geht es um Österreich, und nicht um die ÖVP und nicht um die SPÖ.

    • Scheherazade
      15. Januar 2013 23:20

      @phaidros:

      Gegenfrage: Wieviele haben nur deswegen gegen Zwentendorf gestimmt, weil Kreisky im Falle seiner Niederlage seinen Rücktritt angekündigt hat? Zurückgetreten ist er trotz der Niederlage nicht und viele ärgern sich heute, dass sie gegen ihre eigentliche Meinung gestimmt haben.

      Uns geht es um Österreich. Den Protagonisten dieser Befragung geht es nur um die bessere Ausgangsposition für den nächsten Wahlkampf. Das einzige, was "die da oben" tatsächlich interessiert, ist die Höhe des Balkens nach der Stimmauszählung. Jedes Stricherl, das entweder fehlt oder dazugekommen ist, bedeutet lediglich Sieg oder Niederlage, die Meinung des Volkes dahinter ist doch den meisten völlig egal.
      Also, was will man erreichen? Einen Triumph der Sozis oder einen Hoffnungsschimmer für die Schwarzen, von dem ich hier so oft lese?

    • phaidros
      15. Januar 2013 23:36

      Es war auch damals nicht gerade sehr klug, ein Atomkraftwerk*) - um wieviele Milliarden? (damals noch öS) - fertigzubauen um dann aus Parteiengeplänkel gegen das Einschalten zu stimmen.

      Wirtschaftlicher und Imageschaden für Österreich waren enorm und wirken bis heute nach (z.B: die Schweizer, die sagen: so reich, dass wir uns ein Atomkraftwerk bauen und nicht einschalten, sind wir nicht)

      In Fragen der Staatsraison hat Parteinhickhack nichts verloren.

      Ich bitte gerade ÖVP-Wähler, sich daran zu erinnern: gebracht hat es nix, der Schaden war dauerhaft.

      *) Übrigens weitgehend baugleich mit dem Unglücksreaktor in Fukushima

  11. ProConsul
    15. Januar 2013 22:43

    Der Kommentar folgt leider weitgehend der sozialistischen Propaganda rund um Minister Darabos und den gekauften Boulevard-Medien. Gott sei Dank hat dieser Verein (BIÖ) laut Aussagen einiger Ex-Mitglieder nur mehr 5-6 Mitglieder.
    Es ist müßig auf auf jeden Punkt einzugehen, vor allem, weil hier auf dem Blog alles schon diskutiert wurde. Ich picke jetzt auf die schnelle nur einen Satz heraus:

    Ebenso allerdings, dass das bereits von den Volksarmeen im ehemaligen Osten getan wurde, die sich aus Wehrpflichtigen rekrutierten.

    War es nicht während der Sowjetunion so, dass zur Niederschlagung div. Aufstände Soldaten aus anderen Unionsländern herangezogen wurden? Und gibt es nicht bereits in der EU eine schnelle (Polizei)-Eingreiftruppe (EUROGENDFOR). Dr. Georg Zakrajsek, Notar und Generalsekretär der Interessensgemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich,schreibt dazu:

    "Und dann kommt die EUROGENDFOR. Eine multinationale Truppe, ausgerüstet und ausgebildet zur Niederschlagung und Bekämpfung von lokalen Aufständen. Die Truppe existiert bereits, sie trainiert intensiv für solche Einsätze. Es ist eine Bürgerkriegsarmee, sie soll nicht gegen einen auswärtigen Feind kämpfen, sie wäre auch gar nicht dafür geeignet. Sie soll gegen die Bürger der EU tätig werden, soll die möglichen Aufstände und Unruhen unterdrücken. Sie soll die EU-Organisationen, die EU-Politiker gegen das Volk, gegen ihr Volk schützen."
    http://www.zurzeit.at/index.php?id=1342

    In dieses Szenario passt die Abschaffung der Wehrpflicht natürlich genau hinein. Man muss eigentlich nur 1 und 1 zusammenzählen, um zu wissen in welche Richtung es hier geht.

    • phaidros
      15. Januar 2013 22:56

      War es nicht während der Sowjetunion so, dass zur Niederschlagung div. Aufstände Soldaten aus anderen Unionsländern herangezogen wurden?

      Ja, und zwar handelte es sich um Soldaten von Volksarmeen, also Wehrpflichtige.

      Und was nützt Ihnen eine Wehrpflicht, bei der Sie die Waffe nicht zu Hause haben und gar nicht eingezogen werden, wenn die Eurogendfor bei uns eingesetzt wird?

    • phaidros
      15. Januar 2013 23:12

      Übrigens verwahre ich mich gegen den Vorwurf, wir würden in unserer Argumentation irgendjemandem folgen: lesen Sie bitte unseren Vorschlag http://www.biö.at/?q=Verteidigung_Neutralitaet , bevor Sie Aussagen über unsere Aussagen machen.

      Kurz gefasst:
      * Aussetzung (nicht Aufhebung) der Wehrpflicht
      * Schaffung und schrittweiser Übergang zu einem Berufsheers (das ist so ungefähr das einzige Wort, das auch bei Darabos vorkommt) mit folgenden Aufgaben:
      * Wahrnehmung spezialisierter Aufgaben im internationalen Verbund
      * Hilfeleistung bei Katastropheneinsätzen
      * »Zeugwart« und Bewahrer von Know-How

      Denn das müsste mit 2Mrd/a finanzierbar sein. Jede andere »Lösung« ist es nicht und somit keine Lösung. Mehr steht nicht zur Verfügung.

      Dann (=danach, in aller Ruhe) könnte man überlegen, die Neutralität aufzugeben. Falls man sich dazu entschließt, wäre das wohl der Endzustand.

      Auf Dauer der Beibehaltung kommt noch eine weitere Aufgabe hinzu:

      * Beobachtung der internationalen Lage und Auslösen der Aufzucht einer neuen Miliz im Bedrohungsfall mit VOrlauf von 5-7 Jahren.

      Dazu ist es nötig, den fatalen Materialverkauf zu stoppen! Sollte das Ergebnis »Berufsheer« lauten, fängt die Öffentlichkeitsarbeit also erst an.

      Sollte die Frage aber mit »Wehrpflicht« beantwortet werden, ist der unwürdige und militärisch unbrauchbare Status quo auf Jahre, eher Jahrzehnte, einbetoniert.

    • Johann Scheiber
      16. Januar 2013 00:12

      Proconsul, ich hab dir gesagt, da diskutieren bringt nichts, du kannst dich hier nur mit der NPM-Seuche infizieren. Die Methode der stupid-dreisten Fragestellung ist nicht auf Verständigung ausgerichtet, sondern auf Destruktion. Erinnerst du dich an die insistierenden Fragen nach dem Unterschied zwischen einem Rächer und einem Richter? Ist ja nicht zu glauben, dass ein erwachsener Mensch den Unterschied zwischen Django und einem Richter nicht kennt. Nun die Gleichsetzung von "Wehrpflicht" in totalitären Staaten, also von Zwang, mit der Wehrpflicht in einem freien Staat, indem jede Plicht letztlich Selbstverpflichtung ist. Ist nicht zu glauben, dass jemand das gleichsetzt., aber es ereignet sich doch und dient nur der Zerstörung der Sprache zwecks Machtausübung, NLP eben,

      Phaidros ist gut für den Blog, denn wenn die Leute hier diese sophistische und pharisäerhafte Methode durchschauen, dann werden sie auch die Taschenspielertricks unserer NLP- Elite endgültig zu fassen bekommen.
      Der Diabolo, der Verwirrer, der Wortklauber, der Endlosdiskutierer ist der alles und alle ermattende Feind!

    • phaidros
      16. Januar 2013 00:16

      Da, sg. Hr. Scheiber, haben Sie womöglich nicht ganz unrecht: Sichtbarmachung einer Nichttragfähigkeit einer Konstruktion ist tatsächlich eine Art von Destruktion.

      Aber im konstruktiven Sinne.

    • ProConsul
      16. Januar 2013 09:21

      Lieber Hans, deswegen sage ich auch, dass der Artikel, trotz seiner perfekten Artikulation und der vielen schönen Worte, im Kern sozialistische Propganada ist.

    • phaidros
      16. Januar 2013 09:46

      Treffen SIe bitte eine Zuordnung:

      Eine Aufgabe
      A) verpflichtend der Allgemeinheit
      B) Freiwilligen
      zu übertragen
      zu

      1) Sozialismus
      2) Liberalismus ( / Konservativismus? )


      Laut proConsul A2 und B1? Da hat's aber was.

      Es wird mir eine Freude sein, Ihre Widerlegungen, werter proConsul, jenseits von Pauschalbehauptungen »sozialistische Propaganda«, zur Kenntnis nehmen zu dürfen.

    • Wertkonservativer
      16. Januar 2013 17:04

      Eigentlich eine gelinde Frechheit, wie Sie da im ersten Absatz gegen die BIÖ agieren,
      @ proConsul!

      Und wenn wir nur drei Leute wären, verdienten wir es nicht, in die rote Ecke gestellt zu werden, nur weil die Meinung unseres Obmannes in diesem Einzelfall sachlich und fachlich auf der gleichen Ebene wie die der Roten ist.

      Ich habe z.B.inzwischen für die Wehrpflicht gevotet, Herr Wolf versteht meine Meinung: das ist Demokratie.

      Ihre abwertenden und hämischen Einwürfe können Sie sich wirklich sparen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  12. Sensenmann
    15. Januar 2013 21:47

    Ach ja? Ungültig stimmen? Welche Weisheit, welch Weitblick! Als ob eine ungültige Stimme die roten Verbrecher auch nur am A... jucken würde!
    Was wollen Sie, werter Herr Wolf denn damit erreichen?

    Dieser Darabos, ein kleiner Bolschewik, handelt nur im Auftrag seiner Herren, der Bilderberger. Dort kommt der Befehl her, die Völker Europas wehrlos zu machen, um die EUdSSR zu verwirklichen und den Reichtum Europas in die Taschen Weniger umzulenken. Die Befehle dieser kriminellen Vereinigung sind umzusetzen. Unser Bundestaxler hat sich diese Befehle abgeholt und schon geht es los. Ohne ein wehrloses Europa, wo die EURGENDFOR unbotmäßige Regierungen absetzen kann und eine Prätorianergarde da ist, die die wehrlosen Bürger zusammenschießen kann (natürlich jeweils nicht im eigenen Land) ist der Traum von der EUdSSR aber nicht umzusetzen. Also wird im hehren Dienst der Sache alles umgestoßen.
    Wenn jemand über Nacht eine 180° Wendung vollzieht und gegen seine eigene Überzeugung auftritt, braucht man wohl nicht zu erörtern, daß er das nicht aus eigener Erkenntnis tut. Selten hat ein Politiker eine derartig verlogene Aktion abgeliefert. Wer es nicht glaubt, kann es hier nachlesen: http://gesudere.at/blog/?p=4141
    Soweit zu diesem Darabos. Ein typischer Sozi. Außer Lügen und Stehlen bringt diese Ideologie nun einmal nichts zusammen - außer Morden vielleicht noch.
    (Das ewige Rätsel bleibt, warum eine ÖVP die Hure für derartiges Pack abgibt.)

    An sich ist die Befragung ja wertlos. Keine Volksbefragung kann die Verfassung aushebeln und dort steht nun einmal die Wehrpflicht drinnen. Aber WENN schon abgestimmt wird, ist es entscheidend, nicht den roten Verbrechern den Erfolg zu gönnen.
    Jede Stimme die nicht für die Wehrpflicht abgegeben wird, nützt nur den roten Volkszertretern, denn nach deren Denkart ist jeder Ungültig-Wähler ein völliger Heeresgegner (der will ja weder noch) und damit den Stimmen der Berufsheer-Befürworter zuzurechnen, da das Berufsheer nur die Vorstufe zur völligen Abschaffung des Heeres sein wird.

    Nach Ihrer Denkungsart müßte ich auch weiß stimmen, denn die Wehrpflicht ist ja hier von der ÖVP propagiert und da jeder weiß, wie sehr ich diese jämmerlichen Kreaturen verachte, werde ich doch nicht für die stimmen! Außerden ist mir dieser Staat mehr als widerwärtig, also boykottiere ich die Abstimmung?
    Nein! Hier geht es um die Sache. Und mir nimmt niemand mein Wehrrecht! Niemand untergräbt mir die Grundfesten des Bestandes von Volk und Land, nämlich die Wehrhaftigkeit!

    Nur eine Stimme FÜR die Wehrpflicht kann erzwingen, daß das Heer endlich die Vorgaben für einen interessanten und guten Wehrdienst erfüllen kann und materiell die nötige Ausstattung erhält, die es braucht. DAS ist nämlich der Wille der Menschen, wenn es eine Mehrheit FÜR die Wehrpflicht gibt.

    Übrigens: Die Pläne für einen guten Wehrdienst für unsere Burschen gibt es längst, es gibt die Pläne für eine Erneuerung der Kasernen, für Truppenübungen, nur hat sie der Bolschewik Darabos nichts umgesetzt, nur damit er es noch schlechter macht und das Heer dann als "sinnlos" bezeichnen kann! DEM spielen Sie mit "ungültig Wählen" in die Hände.
    Über ungültige Stimmen freut sich der Sozi immer so richtig, denn die Entscheidung fällt nur zwischen den abgegebenen gültigen Stimmen. Also wählen sie weiß und leisten Sie der Zerstörung der Grundfesten unseres Landes Vorschub.
    Die Bolschewiken vom Schlage eines Darabos werden es Ihnen danken und auch der Dank der Bilderberger und von Goldmann Sucks ist ihnen gewiss.
    Ihre Kinder und Enkel aber werden sie eines Tages dafür verfluchen.

    • phaidros
      15. Januar 2013 22:21

      Was wollen Sie, werter Herr Wolf denn damit erreichen?

      Zeigen, dass wir Wahler uns nicht für dumm verkaufen lassen, denn wie Sie selbst schreiben:

      ... ist die Befragung ja wertlos. Keine Volksbefragung kann die Verfassung aushebeln...

      und eine Verfassungsänderung ist allenfalls nach der Befragung im Parlament gar nicht darstellbar.

      Aber WENN schon abgestimmt wird, ist es entscheidend, nicht den roten Verbrechern den Erfolg zu gönnen.

      Das sehen wir nicht so, denn es darf unserer Ansicht nach der Politik nicht gelingen, aus Fragen der Staatsraison Parteiengeplänkel zu machen.

      Was hätten Sie gemacht, wenn die Abstimmung zu Schüssels Zeiten (mit ausgetauschten Protagonisten!) durchgeführt worden wäre?

      mir nimmt niemand mein Wehrrecht!

      Tut auch niemand. Gehen SIe zum Heer! (Auch nach einer Umstellung auf ein Berufsheer wird es ja vermutlich eine Milizkomponente geben. Derzeit gibt es de facto keine.)

      Niemand untergräbt mir die Grundfesten des Bestandes von Volk und Land, nämlich die Wehrhaftigkeit!

      Und da sind wir am Punkt: es gibt diese Wehrhaftigkeit nicht, sie ist eine Illusion. Nicht einmal eine Abschaffung per 31.1. könnte Österreichs Wehrfähigkeit noch weiter beschädigen.

      Nur eine Stimme FÜR die Wehrpflicht kann erzwingen, daß das Heer endlich die Vorgaben für einen interessanten und guten Wehrdienst erfüllen kann und materiell die nötige Ausstattung erhält, die es braucht.

      Worauf begründen SIe diese Meinung? Das Budget müsste für eine ordentliche Wehrpflicht auf 3-4 Milliarden verdoppelt werden, der Grundwehrdienst auf 10-12 Monate + Milizübungen verlängert werden. Das halten wir in Österreich für nicht durchführbar. (150 Flugzeuge, die wir außerhalb dieses Budgets noch finanzieren müssten, sind dabei noch gar nicht eingepreist)

    • Sensenmann
      15. Januar 2013 23:55

      Samma Christ hätt ma gwisst, wo da Teifl baut in Mist: "Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde."

      Für Wehrpflicht und Wehrecht oder für eine rote Garde im Solde der EUdSSR.
      So lauten die Zwei Wege. Gebricht es an Mut, eine Entscheidung zu treffen?
      Seien Sie stark!

      1.) Ich hätte auch unter diesem Schüssel immer FÜR die Wehrpflicht gestimmt. Mich interessiert nicht WER etwas sagt, mich interessiert die Sache an sich, ob sie es wert ist, dafür einzutreten und ob sie Volk und Heimat meiner Lagebeurteilung nach nützt.

      2.) Ich brauche nicht mehr zum Heer gehen, ich war schon lange genug dort. Jetzt ist schon meine nächste Generation dran. Und die wird der Sozibrut den Marsch blasen! Die fehlende Milizkomponente wird man wieder einzuführen haben, nachdem ein gewisser Platter diese per Verordnung abgeschafft hatte.

      3.) Die Wehrhaftigkeit gibt es. Wir haben immerhin hunderttausende Männer an Waffen ausgebildet. Das ist wie Radfahren: Man verlernt es nicht! Wenn ich an meine tüchtigen und guten Milizsoldaten denke, ärgert es mich besonders, wie diese Drecksroten diese Männer herabwürdigen, sie seien nicht "professionell" genug.
      Mich ärgert allerdings auch, wie die Zivis herabgewürdigt werden. Wenn man die Werbung hört, müssen sich ja die linken Weiber scharenweise schlecht behandelt gefühlt haben von Sanitätern und Altenpflegern. Komischerweise sind mir die Beschwerden bisher entgangen. Auch zum Ausschaufeln der Häuser der roten Lemuren waren unsere Jungs professionell genug und auch, um sie vorm Absaufen im Hochwasser zu retten oder die Bahnhöfe nächtelang im Schneesturm freizuschippen!

      4.) Die Verdopplung ist leicht zu leisten. Wenn sich allerdings die Österreicher weiterhin lieber dafür entscheiden, ihr Geld in die Taschen der PIIGS und deren korrupter Bankster- und Politbanden zu versenken, tausende Scheinasylanten durchfüttern und 25% des BIP für Subventionen verbraten zu wollen, damit es nur ja den linken Rattlern an nichts mangle, anstatt für Sicherheit und Wohlstand zu investieren, dann kann man auch nichts machen. Allerdings sehe ich diese Bereitschaft bereits schwinden. Wenn wir den Staat allerdings erst von seinen Parasiten befreit haben und ihm ein Staatsziel nebst einer anständigen Justiz und Verwaltung gegeben haben und die Eingriffe in das Leben der Menschen auf ein Minimum beschränkt und unnötige Gesetze abgeschafft haben, wird der Bargeldüberhang drückend.

      Wir werden ja sehen, ob sich das Volk von der Kronenzeitung und dem linken vaterlandslosen Verbrechern abermals manipulieren lässt.
      Ich weiß, daß es nicht so ist. Der 20. wird es zeigen.

    • phaidros
      16. Januar 2013 00:10

      Ihre Sicht der Dinge ist Ihnen natürlich unbenommen.

      Was mich betrifft, kann ich mit »EUdSSR« ebensowenig anfangen wie mit »linken Verbrechern« oder »Sozibrut«. Würde jeder in jedem, der seine Meinung nicht teilt, Verbrecher und Brut sehen, wir hätten überall nur noch Bürgerkrieg. (Mit demselben Recht kann nämlich ein Linker Sie zum Verbrecher erklären. »Mit demselben Recht« heißt nicht »gerechtfertigter Weise«, wohlgemerkt.)

      Weder die Briten noch die Franzosen, noch die Deutschen (stellvertretend) habe ich als »linke Marschierer« kennengelernt - ich fürchte mich also nicht vor dem von Ihnen an die Wand gemalten Szenario.

      Vielleicht zu unrecht.

    • Jewgeni Gorowikow
      16. Januar 2013 09:03

      @ Sensenmann

      Sie machen aus Ihrem Herzen keine Mördergrube.

      Danke für Ihre Offenheit.

    • Sensenmann
      16. Januar 2013 09:04

      Nun, Phaidros, ich nehme mir das Recht heraus Dinge als das zu bezeichnen, was sie sind. Sozialismus ist eine Irrlehre, wird er aber vorsätzlich betrieben ist er ein Verbrechen!
      Mit demselben Recht kann mich ein Linker NICHT ebenfalls zum Verbrecher erklären, denn ich hänge nicht einer Ideologie an, die ihre Opfer in dreistelligen Millionenzahlen misst!

      Eine Ideologie, die nicht nur die Verschiedenheit von Geschlechtern, Individuen und Völkern leugnet, ja versucht diese mit jeder Art von Gewalt auszmerzen, eine Ideologie, die das Kollektiv immer und jederzeit über das Einzelinteresse stellt, eine Ideologie, die das Wohl und die Bestimmung jedes Einzelnen ausschließlich in die Hände des Staates legen will, eine Ideologie, die die Tüchtigen, Fleißigen und Wohlhabenden "abschlachten" (Zitat sozialistische Jugend) will und die - wenn es gerade nicht erlaubt ist, die Geborenen zu schlachten eben die Ungeborenen zu Hundertausenden umbringen lässt, wird von mir nicht mit Samthandschuhen angefasst! Wer nicht kapiert, daß am Ende sozialistischer Ideologien jeder Spielart zwingend immer der Gulag, das KZ, die killing fields, das Elend und der Zusammenbruch stehen, sollte sich nochmal in die Geschichte des letzten Jahrhunderts vertiefen!
      Diese Ideologie gehört auf den Misthaufen und ihre Täter gehören abgeurteilt!
      Weil eben die harte Sozialismuskritik bei den nichtsozialistischen Parteien (gibt es überhaupt noch solche?) völlig abhanden gekommen ist, toben sich die linken Ideologen bereits wieder nach Lust und Laune aus. Die Forderung nach der Todesstrafe für "Klimaleugner" durch einen Grazer Professor ist nur ein weiterer symptomatischer Rülpser, der diesem Sumpf ab und an entweicht.

      Daß diese EU den Weg zur EUdSSR beschritten und weitestgehend vollendet hat, sieht nur jemand nicht, der die Propaganda dieses Monsters und Völkerkerkers glaubt. Der Aufbau ist der der Sowjetunion, die zumindest am Papier noch demokratischer war, denn dort waren Legislative und Exekutive wenigstens formal getrennt (was sie in der EU nicht sind, sondern eine Einheit bilden - ein Grundmerkmal des Totalitarismus übrigens.) Auch war in der Sowjetunion das Präsidium des Obersten Sowjet dem Obersten Sowjet zumindest am Papier unterstellt. Die Kommission ist dem Europäischen Parlament jedoch nicht unterstellt! Unnötig zu sagen, daß diese UdSSR in verbesserter Ausführung ebenso krepieren wird, wie ihr Vorbild, die Sowjetunion.
      In weiser Vorraussicht hat man die Erlaubnis der Todesstrafe bei Aufständen schon einmal in den EU-Vertrag aufgenommen. (Durch Art. 6 des Vertrages von Lissabon wurde die Charta der Grundrechte, die die Tötung im Staatsauftrag vorsieht, rechtswirksam: Artikel 2 Absatz 2 EMRK lit b und c geben damit freie Hand zum "auf der Flucht erschossen" und "im Zuge der Wirren erschossen" lit. a garantiert wenigstens noch das Notwehrrecht.)

      Ich misstraue grundsätzlich jedem Staat aber besonders demjenigen, dessen Waffengewalt nicht in der Hand seiner Bürger liegt. Es sind schließlich Staaten, die die Massenmorde der Geschichte begangen haben. Nur ein bewaffnetes Volk schützt die Freiheit und ist in der Lage, der Diktatur zu widerstehen. Die Verfasser der US-Verfassung haben das richtig erkannt.
      Sorgen auch Sie mit Ihrer Stimme dafür, daß unsere Männer waffenfähig bleiben. Sie werden es nämlich eines nicht allzu fernen tages brauchen!

    • phaidros
      16. Januar 2013 09:51

      Gehen wir nicht näher darauf ein, dass Sie die Dinge bestenfalls als das bezeichnen können (so wie jeder andere und auch ich), wofür Sie sie halten, und nicht als das, was sie sind, denn sonst wird mir wieder Wortklauberei vorgeworfen.

      Aber ganz unten schreiben Sie: »Ich misstraue grundsätzlich jedem Staat aber besonders demjenigen, dessen Waffengewalt nicht in der Hand seiner Bürger ... Nur ein bewaffnetes Volk schützt die Freiheit «

      Das mag schon sein, bis zu einem gewissen Grad teile ich sogar die Meinung, aber es hat mit Österreich nichts zu tun. Die Waffen liegen (physisch!) auch derzeit beim Staat, ein bewaffnetes Volk haben wir nicht.

    • Jewgeni Gorowikow
      16. Januar 2013 10:37

      @ phaidros 16.1.2013; 9:51 Uhr

      Bei Ihrem Argument "ein bewaffnetes Volk haben wir derzeit nicht"

      fallem mir spontan zwei Dinge ein:

      1) Die Gesetze für den Waffenbesitz in Österreich wo geregelt wird unter welchen Umständen Privatpersonen Waffen zu Hause haben dürfen.

      All diese Gesetze wurden unter der Annahme geschaffen dass der Staat von vorneherein rechtschaffen agiert. Dass die Staatsorgane demokratisch vom Volk effektiv kontrolliert werden usw. - eben ganz so wie es in der Verfassung steht.

      2) Die Landesverteidigung der Schweiz: Wo die Milizkomponente groß geschrieben wird und wo jeder männliche Bürger seine komplette Uniform, Militärausrüstung und die Waffe zu Hause im Schrank hat!

      Wie in so vielen Aspekten ist die Schweiz hier ein Sonderfall. so ein Modell gibt es gewiss nicht sehr oft auf der Welt.

      Der Ansatz vom Sensenmann ist ja gerade dass er betont: OK derzeit funktioniert unser Staat Österreich und die gesamte EU noch irgendwie schlecht und recht.

      Aber er hat berechtigte Bedenken, dass es auch in der Zukunft immer so schön demokratisch und vom Volk kontrolliert zugehen wird.

      Wir können am Sonntag in der Wahlzelle nur eine von zwei Varianten wählen!

      Niemand fragt uns GENAU nach unserer Meinung. All die feinen Facetten über Wehrpflicht und Berufsheer die wir ausgetüftelt haben - das mag interessant, schön und gut sein - aber die politische Elite möchte uns gar nicht nach unserer genauen Meinung fragen, sondern wie gesagt nur die zwei Varianten.

    • Sensenmann
      16. Januar 2013 19:15

      @Jewgeni Gorowikow: Danke, auf den Punkt gebracht. Wir bewegen uns gerade immer tiefer in die Diktatur.

      "Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." Jean-Claude Juncker

      "Das Maul der Macht ist immer offen zum Verschlingen und ihr Arm ist stets ausgestreckt um - wenn möglich - die Freiheit des Denkens, Sprechens und Schreibens zu zerstören." (John Adams)

      "Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit." (Thomas Jefferson)

    • ProConsul
      16. Januar 2013 20:48

      Sensemann
      großartiger Beitrag!

    • phaidros
      16. Januar 2013 21:04

      Wir bewegen uns gerade immer tiefer in die Diktatur.

      Gut, lassen wir uns sogar kurz auf dieses in meinen Augen völlig überzogene und geradezu abstruse Argument ein.

      Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Das Vorgehen gegen Österreich erfolgt...

      A) ...im Einverständnnis und unter Mitwirkung der Österreichischen Bundesregierung.

      In dem Fall frage ich mich, was Ihnen eine Wehrpflicht nützt, denn Sie werden nicht mobilgemacht. Zu Hause haben Sie einen Rucksack mit grüner Wäsche.

      Oder

      B) ... gegen Willen und Widerstand der Österreichischen Bundesregierung.

      In dem Fall werden unsere 6-Monatsdiener, die bei Dunkelheit von keiner Luftwaffe beschützt werden können, innert 1 Nacht weggeräumt.

      Und bitte nicht mit einem klugscheinerischen »Kriege werden nicht in der Luft, sondern am Boden gewonnen« kommen, denn jeder Bodensieg wird aus der Luft vorbereitet.

      Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen: unsere Wehrpflicht ist in ihrer vorliegenden Form untauglich, wenn das Wortspiel gestattet ist. Wer ihr das Wort redet, muss erklären, wie er Zeit- und Geldaufwand mindestens verdoppelt, oder er ist bestenfalls ein Scharlatan.

  13. Jewgeni Gorowikow
    15. Januar 2013 20:36

    Sehr geehrter Herr Wolf! (= Phaidros)

    Ich bin wie viele andere Diskutanten der Meinung, dass die zwei Varianten die am Sonntag zur Disposition stehen vor allem pragmatisch - und nicht grundsätzlich-weltanschaulich beurteilt werden sollten.

    Und daraus folgend eben aus diesem pragmatischen Blickwinkel heraus die Stimme abgegeben werden sollte.

    Ich werde mich am Wahltag in der Wahlzelle anders verhalten als Sie.

    Jedenfalls merkt jeder der Ihren Text sowie auch Ihre zahlreichen Postings auf den verschiedensten Seiten hier im Unterberger-Blog liest:

    - Dass Ihnen die Landesverteidigung Österreichs ein Herzensanliegen ist

    - Und dass Sie sich intensiv mit der Landesverteidigung und allen ihren Aspekten, auseinandergesetzt haben (für meinen Geschmack haben Sie sich etwas zu wenig mit dem Zivildienst beschäftigt).


    Alles in Allem eine große Bereicherung für die gesamte Diskussion durch Ihre vielen neuen & überraschenden Sichtweisen sowie Auffassungen!

    Mein Respekt & Anerkennung!

    • phaidros
      15. Januar 2013 22:12

      Vielen, vielen Dank, sg. Jewegeni (kenne leider Ihren Vatersnamen nicht)! Das nehme ich stellvertretend gerne als ein ganz großes Kompliment, denn Sie beschreiben genau, was wir versuchen und wofür wir antreten!

    • phaidros
      15. Januar 2013 22:32

      @Zivildienst: stimmt, auf den haben wir weniger Augenmerk gelegt.

      Der Grund dafür ist der, dass uns die Zivildienstindustrie kein Anliegen ist: wir empfinden jede Zwangsrekrutierung aus liberaler Sicht als bedenklich, die GMRK erlaubt sie einzig zur militärischen Behauptung der staatlichen Souveränität und deren Ersatzdienst.

      Wenn aber, wie es mittlerweile der Fall ist, mehr als die Hälfte der Rekruten sich für den Ersatzdienst entscheidet (und zwar hauptsächlich wegen der immer noch attraktiveren Bedingungen, auch, wenn das nicht immer zugegeben wird), so kann das als »Behauptung der staatlichen Souveränität« einfach nicht mehr angesprochen werden.

      Nebenbei erwähnt gibt dieses Zahlenverhältnis auch einen blitzlichtartigen Eindruck vom tatsächlichen vorhandenen Wehrwillen, der nicht so ausgeprägt ist, wie viele von uns sich das wünschen würden.

      Immer wieder wird - ein starkes Argument! - ins Treffen geführt, dass es nicht legitim sei, das Heer zu ruinieren, um dann seinen miserablen Zustand zu beklagen. Umgekehrt muss aber Analoges gelten: es kann nicht angehen, gezielt eine Ersatzdienstindustrie auf- und immer weiter auszubauen, um dann zu erklären, dass wir ohne sie nicht auskämen.

      Auch wenn das hart klingt: der Zivildienst gehört drastisch zurückgefahren.

  14. dssm
    15. Januar 2013 20:28

    Meine lieben Akademiker der Sozialwissenschaften, denn um solche handelt es sich hier wohl, der gesündeste Teil unserer Bevölkerung ist die Jugend am Land!
    Nun erklären Sie einmal einem Jugendlichen, er soll hingehen und dann ungültig stimmen!
    Das ist doch surreal, der fragt warum er überhaupt hingehen soll.

    Es ist schon schlimm genug, viele Landbewohner sind so angewidert, da kann die Wahlbeteiligung sehr gering enden! Genau dies will diese Initiative aber nicht.

    Ihre Argumente sind ja alle durchaus diskutierbar und argumentativ gut aufbereitet, aber daraus eine komplexe politische Aktion zu machen, ist kontraproduktiver Wahnsinn.

    • phaidros
      15. Januar 2013 22:08

      Sehr geehrter dssm,

      ein sehr strenges Urteil; Sie werden daher vielleicht gestatten, dass ich rechtfertige:

      Wir halten unsere Empfehlung nicht für »kontraproduktiven Wahnsinn« (den wir niemals wissentlich lancieren würden, wie ich nicht hinzufügen muss). Und zwar, bezugnehmend auf Ihre Anmerkungen aus folgenden Gründen:

      Eigentlich glauben wir nicht, dass die gesunde Landjugend zu den Kernleserschichten dieses Blogs oder auch unserer Webseite gehört.

      Weiters kann ich aus meiner Zeit als Pfadfinderführer (Altersgruppe 16-20) berichten, dass auch derart komplexes Abstimmungsverhalten Jugendlichen durchaus in der offenen Diskussion vermittelbar ist: Jugendliche haben vielleicht nicht den reichen Erfahrungsschatz, auf den wir Ältere zugreifen können, aber wenn man ihnen erklärt, wo und wie sie für dumm verkauft werden sollen, vermögen sie das durchaus zu erkennen - sie sind nicht dumm!

      Der zweite Grund betrifft die Durchführung dieser konkreten Abstimmung selbst:

      Sie hätten womöglich recht, wenn es tatsächlich um die abgefragte Sache als solche ginge. (In dem Fall würden wir als Liberale cum grano salis dazu raten, für ein Berufsheer zu stimmen, was zukünftig sicher bessere Optionen offenhält als diese Wehrpflicht.)

      Aber darum geht es eben nicht! Wenn Obst. Dr. Scholik mit seiner Einschätzung recht behält, wird nach der Abstimmung folgendes passieren: ungeachtet des Ergebnisses wird eine Kommission eingesetzt werden, die »Optionen« ausarbeiten soll. Diese Kommission wird vor der Wahl zu keinem Ergebnis kommen, nach der Wahl wird sich eine neue Regierung an das Ergebnis der Volksbefragung (wortreich) nicht mehr gebunden sehen.

      Somit ist diese ganze Befragung ohnehin nur als weitere Farce und Wählerver...höhnung zu interpretieren - eine Stimme für die eine oder andere Variante also ohnehin ohne Belang.

      Oberflächlich betrachtet ist natürlich auch eine ungültige Stimme im Ergebnis ohne Belang. Aber sollte es gelingen, den Anteil der Ungültigen deutlich über den Durchschnitt zu heben, so ist das das einzige mögliche Signal an unsere Oberen, dass wir uns mit derartigen »direktdemokratischen Glasperlen« nicht kaufen lassen. Sie müssen sich schon etwas besseres einfallen lassen: ordentliche, sachliche Aufarbeitung bspw. (Ich persönlich glaube niemandem, der mir nur eine Seite verkaufen will und nicht Vor- und Nachteile aller Varianten benennt. Es gibt nichts, das nur Nach- oder nur Vorteile hätte, hier haben wir es aber mit zwei Seiten zu tun, die genau das - und zwar diametral gegenteilig - behaupten.)

    • dssm
      16. Januar 2013 09:02

      Lieber phaidros.

      Wie schon an anderer Stelle angedeutet, Ihre Argumente sind sachlich und gut aufbereitet, decken sich vielfach mit meinen Einschätzungen.

      Es ist das 'weiß' wählen, welches für mich furchtbar ist.
      Entweder wir haben eine Demokratie, dann gibt es glaubhafte Möglichkeiten, oder wir haben keine!

    • phaidros
      16. Januar 2013 09:06

      AUF DEN PUNKT, dssm, DANKE!

      Zum derzeitigen Zeitpunkt ist keine der angebotenen Möglichkeiten glaubhaft!

  15. Politicus1
    15. Januar 2013 20:25

    ein wichtiger Punkt:
    Ungültig stimmen (und zwar unmanipulierbar).
    Unmanipulierbar heißt: KEINEN LEEREN, UNAUSGEFÜLLTEN ZETTEL abgeben.
    Am besten in beide Kreise ein Kreuzerl machen, wenn man ungültig abstimmen möchte.
    Ich tue das deshalb nicht, weil damit meine Stimme für jede der beiden Lösungen reklamiert werden wird.
    Wie so oft gehört die Stimme dem geringeren Übel: Pro Wehrpflicht!

    • phaidros
      15. Januar 2013 22:46

      Das ist ein guter Punkt! Ich für mein Teil werde deutlich leserlich »KEINE ANTWORT« quer über jedes der beiden Kreiserln und »FRAGE VERWEIGERT« über das Formular schreiben. Danke für den Hinweis!






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