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Und jetzt bitte auch noch die Gesamtschule abzustimmen drucken

Das Ergebnis der Volksbefragung ist überwältigend – und macht unglaublich viel Lust auf mehr. Wir wollen mehr Mitsprache – notfalls selbst in den unbeholfenen und unzureichenden Formen, wie sie uns unsere Parteien derzeit erlauben.

Ich muss heute ein Urteil revidieren, das ich am Beginn der Volksbefragungs-Geschichte abgegeben habe: Selbst in dieser unzulänglichen und parteipolitisch instrumentalisierten Weise hat sich die direkte Demokratie als erfolgreich erwiesen. Das konnte ich ursprünglich gar nicht glauben. Es war einfach sensationell, in den letzten Tagen zu erleben, wie sich so viele Österreicher eingehend mit einer Frage auseinandergesetzt haben, die die Bundesregierung überfordert hat. Selbst einfache Menschen, die keinen Blick in die politischen Teile der Zeitungen werfen, haben sich ein von Tag zu Tag differenzierter werdendes Bild gemacht. Und den Blick für das Wesentliche gewonnen. Ja, ihnen ist auch die Landesverteidigung ein Anliegen, weil sie zum Unterschied von Krone&Co Österreich lieben.

Dementsprechend ist von Tag zu Tag die Unterstützung für die Herren Darabos, Häupl und Faymann zurückgegangen. Dementsprechend hat umgekehrt die Wahlbeteiligung auch alle anfänglichen Erwartungen und Befürchtungen übertroffen. Das hat niemand erwartet.

Natürlich hat das Alles auch – aber eben nur in zweiter Linie – parteipolitische Dimensionen. Die ÖVP hat ihre Stammwähler voll mobilisieren können. Die städtischen Linkswähler sind hingegen großteils daheim geblieben. Die Darabos-Kampagne konnte sie keine Sekunde lange mobilisieren. Und auch die alte SPÖ-Strategie, die Jungwähler zu begeistern, wenn man den Burschen eine Reduktion ihrer Pflichten verspricht, funktioniert nicht mehr. Das hat bei Kreisky noch Wahlen beeinflusst, als er die 68er Generation durch weniger Wehrdienst begeistern konnte. Heute hingegen zeigen auch viele der Jungen durchaus Bereitschaft zu einem Dienst an der Gemeinschaft.

Muss Darabos nun gehen? Es wäre schön. Das war zweifellos für viele Wähler auch ein besonderer Grund, zur Wahl zu gehen. Ob er wirklich geht, hängt aber in Wahrheit stark davon ab, ob die SPÖ überhaupt noch einen Ersatz für den undankbaren Posten findet. Dort muss man ja jetzt das exekutieren, wogegen man gekämpft hat. Was niemand will.

Noch erfreulicher als die Niederlage für Darabos ist die endgültige Götterdämmerung für die zugeschriebene Macht der Boulevardzeitungen und so mancher Möchtegern-Qualitätszeitung. Sie bedrucken zwar viel Papier, sie bewegen aber immer weniger Menschen in ihren politischen Haltungen. Denn die Österreicher sind viel reifer, als es ihnen die politische Klasse zuschreibt.

Aus all diesen Gründen ist es nun geradezu wünschenswert, dass man beispielsweise auch die Gesamtschul-Idee einer Volksbefragung unterzieht. Dann wäre nämlich auch dieser linke Schwachsinn ein für allemal vom Tisch und man würde nicht immer wieder mit einem schon 90 Jahre alten Rohrkrepierer konfrontiert, mit einer Idee, die noch in keinem Land funktioniert hat.

Die Drohung des Wiener Bürgermeisters – der ja höchstpersönlich auch am Wehrpflicht-Schwenk der SPÖ schuld ist –, eine Befragung über die Schulen durchführen, ist in meinen Augen daher in Wahrheit ein wunderbares Versprechen. Das einzige, worauf dabei ÖVP und FPÖ aufpassen muss, ist die Formulierung der Fragestellung: Diese dürfte keinesfalls so manipulativ sein wie bei den bevorstehenden Wiener Befragungen, wo Rot und Grün vereint ihre undemokratische Einstellung durch die Fragentexte zeigen. Das worum es bei diesem Thema gehen muss, ist eine Frage nach dem Zwang zur Gesamtschule, also zu Schulen, in die oft mehr als 80 Prozent Ausländer gehen.

Und nach der Gesamtschule bitte noch ein paar Abstimmungen zu all den übrigen Unsinnigkeiten, mit denen uns die Linksparteien und die mit ihr mehrheitlich geistig eng verbündeten Journalisten seit Jahr und Tag quälen. Hier gleich die Formulierungsvorschläge:

  • „Sind Sie dafür, dass per Gesetz verpflichtende Frauenquoten eingeführt werden?“
  • „Sind Sie dafür, dass die österreichischen Steuerzahler der Gegenwart und Zukunft für die Schulden von Ländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal haften müssen?“
  • „Sind Sie für eine automatische Grundsicherung?“
  • „Sind Sie für die zwangsweise Förderung von Solarpaneelen und Windrädern durch alle Stromzahler?“
  • „Sind sie dafür, dass gesunde Menschen schon vor dem 65. Geburtstag in Pension gehen können?“
  • "Sind Sie dafür, dass auch junge Frauen eine verpflichtende Dienstzeit absolvieren müssen?"

Vor allem aber wünschen wir uns das, was die Linken so gar nicht wollen: „Sind Sie für zwingende und verbindliche Volksabstimmungen, wenn 400.000 Österreicher das fordern?“

Wenn man mit diesen Fragen durch ist, dann steht Österreich deutlich besser da. Und dann kann man ruhig die nächsten Dummheiten der politisch-medialen Klasse abfragen. Vom Asylrecht bis zu Konsequenzen für arrangierte Zwangsehen und für Kopftuchzwang.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2013 18:41

    Eine schwere Niederlage der Roten Armee Fraktion mit ihren schweren Propagandawaffen ORF und KronenZeitung.

    Die Politologin Hämmerle meinte, mit bedauernder Geste, dass Volksabstimmungen nicht vorteilhaft seien für Reformen, nur bei Frauen, Jugendlichen und Wienern sei es besser gewesen.
    Eine gute Umschteibung dafür, dass man dass Volk für unmündig hält. In Wirklichkeit wollen die Linken alle die Diktatur eines Politbüros!

    Schön wäre es jetzt die direkte Demokratie massiv auszubauen um den progressiven Nihilisten das Handwerk zu legen.
    Aber die linken Chaoten aller Fraktionen werden nun Volksbefragungen meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2013 17:28

    Ja, jetzt können die Pudel der Bilderberger heulen und jaulen, denn es wird Prügel von ihren Herren geben! Trotz der vollen Propagandawalze mit Plakaten und Radiowerbung (wer hat die eigentlich bezahlt? Wahrscheinlich wieder mit Steuergeld!) ist die rote Propaganda der überwältigenden Mehrheit beim sprichwörtlichen A. vorbeigegangen!
    Schon morgen wird der Bundestaxler zum Rapport bei seinen Herren antreten dürfen und erklären müssen, warum er versagt hat! Kritik und Selbstkritik ist angesagt, lieber Werner! Der Versuch, Österreich sein Wehrrecht und unseren Männern die Waffenfähigkeit zu nehmen und uns unter die Knute der EURGENDFOR und der roten Garde von Darabos' und der Gewerkschaft Gnaden zu stellen ist grandios in die Hose gegangen!
    Für die kommenden Wahlen lässt das für die Sozen Übles ahnen! Recht so!

    Aber auch unsere Schwarzen überpurzelten sich sogleich im Radio mit Zustimmung zu dem Darabos. Er werde das natürlich umsetzen können und man werde sich in der Regierung gemeinsam der Sache annehmen...
    Wenn sie dumm genug sind, ihren Pakt mit den Marxisten fortzusetzen, wird es auch für die ÖVP böse enden. Und sie sind dumm genug, das Ergebnis als Ihren Erfolg anzunehmen! Wenn sie den Darabos jetzt nicht abservieren, sondern ihm abermals die Stange halten, haben sie endgültig ausgespielt.

    Alles in Allem ein Sieg der Vernunft! Und jetzt wollen wir eine Heeresreform sehen, mit einem tauglichen Reservistensystem, einer guten Ausbildung und ein Abservieren der roten Kapelle, die unsere Armeeführung seit Jahren wie ein Pesthauch durchweht. Dazu muss endlich Geld angegriffen werden. Wenn die ÖVP das auf die Reihe bringt, hat sie noch eine Chance. Wenn nicht, wird sie die nächsten Wahlen zusammen mit ihren geliebten Roten verlieren und dann werden es andere machen.
    Aber es wird geschehen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Januar 2013 17:06

    Juchhuuuuuu!!
    Die Österreicher haben POLITISCHE REIFE bewiesen und die Regierenden werden sich jetzt genau überlegen müssen, welche Fragen sie zur Abstimmung vorlegen und wie sie dieses Instrument der direkten Demokratie weiter anwenden.
    Aber das Volk hat offensichtlich "BLUT GELECKT", BRAVO!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2013 17:43

    Vorweg ein kleiner Seitenhieb: Wie kann Herr Unterberger diesen Beitrag um 16:59 online stellen, wenn die ersten Hochrechnungen erst um 17:00 veröffentlicht wurden und er den Beitrag auch erst tippen musste?

    So, aber zum Ergebnis der Volksbefragung: Ein Wahnsinn, dass trotz massivster Propaganda, die auf uns Österreicher niedergeprasselt ist, dennoch so eine klare Mehrheit für die Wehrpflicht gestimmt hat. Angefangen von der ZIB, über die Themen-Sendungen des ORF, orf.at, über Krone, Heute, Österreich, bis hin zu den Gewerkschafts- und Arbeiterkammer-Zeitschriften und der SPÖ-Fernsehwerbung (über einen Strohmann geschalten), alles rausgeschmissenes Geld. Ich bin stolz auf unsere Bevölkerung, dass sie sich so stark immun gegen diese Propaganda gezeigt hat! Vielen Dank!

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  1. fxs (kein Partner)
    26. Januar 2013 16:07

    Eine Frage wäre noch zur Abstimmung zu bringen:
    Sind Sie dafür, dass alle Österreicher, die irgendwelche Fernsehsender sehen oder Radioprogramme hören durch Zwangsbeiträge zur Finanzierung des ORF herangezogen werden.

  2. Anton Aushecker (kein Partner)
    24. Januar 2013 14:42

    Alldenjenigen Kommentatoren (auch dem Blogautor) muss ich heftig widersprechen: Es war eben genau KEINE Niederlage der Unterschichtmedien. Wien HAT sich mehrheitlich für ein Berufsheer entschieden, was zeigt, dass die Meinungsmanipulation tatsächlich funktioniert hat.

    Man kann doch bitte nicht hergehen und die Medien wie heute, Österreich, ORF Wien, Wiener Bezirkszeitungen mit ihrer Wirksamkeit auf Gesamtösterreich vergleichen. In ihrem lokalen Wirkbereich waren sie erfolgreich. basta.

    Und leider erschreckend.

    Für ein einziges Medium lasse ich die Kritik aber stehen: Die Krone wurde tatsächlich entzaubert. Ich kann aber mangels Originalquelle nicht sagen, inwieweit sich die Berichterstattung der Bundesländerausgaben hier doch mehr an der Volksmeinung ihres Verbreitungsgebiets orientiert hat.

  3. Torres (kein Partner)
    22. Januar 2013 11:02

    Erschreckend finde ich an der ganzen Sache, dass Darabos offenbar gar nicht aln Rücktritt denkt. Wieviel Charakterlosigkeit muss ein Mensch (Minister eines demokratischen Staates!) wohl haben, dass er offenbar keinerlei Problem damit hat, etwas zu vollziehen, was offenbar (ganz sicher kann man ja bei dem Wendehals nie sein) völlig seiner innersten Überzeugung widerspricht. Es könnte ja aber sehr gut sein, dass ihn Faymann dazu zwingt, damit er ihn bei der nächsten Wahl sozusagen als Schutzschild benützen und sich damit selbst aus der Schusslinie (Inserate, parlamentsrischer Untersuchungsauschuss) nehmen kann.

  4. Erich Bauer
    22. Januar 2013 10:51

    (Zitat: AU) - "...eine Befragung über die Schulen durchführen..."

    Häupl hat ja ganz schnell diese Seifenblase zerstochen. Der Ball liegt bei ÖVP und FPÖ... Leider höre ich nur "Schweigen im Wald". Auch gendern und quoten sollte auf den "Hackstock"... SPÖ-Häupl hat die Büchse der Pandora geöffnet. :-) Leider höre ich so seltsame Geräusche aus ÖVP und FPÖ... Knieschlottern? Hallo ihr 2. Kommt mir mit kane Ausreden (Worthülsen) mehr.

  5. Robert Bond (kein Partner)
    22. Januar 2013 01:31

    au ja. Dann aber bitte auch fragen:

    Sind Sie dafür, dass Personen mit einem Einkommen über einer Million Euro pro Jahr eine saftige Reichensteuer bezahlen müssen?

    oder:

    Sind Sie für volle Besteuerung des 13. und 14. Monatsgehalts?

  6. Peter Brauneis
    21. Januar 2013 23:05

    Jedes Wort ist absolut richtig, die entfesselte Kronenzeitungs-Agitation war mehr als peinlich, sie war dümmlich. Doch ein Wort - das mit der merkwürdigen Volksbefragung nix zu tun hat - zu den ebenso erwähnten Möchtegern-Qualitätszeitungen: Die "Wiener Zeitung" titelt auf Seite 4 über den Islamisten-Terror in Mali mit ZIVILISTEN ALS SCHUTZSCHILDER. Gemeint waren mit Sicherheit ZIVILISTEN ALS SCHUTZSCHILDE. Mancher Qualitätszeitungsschreiber wird von seinem Gesamtschul-Niveau halt noch immer belastet. Vor allem aber fehlt dem Qualitätsblatt nunmehr ein Chefredakteur, der unfähigen Beiträgern solche Kindereien um die Ohren haut. Aber der jetzt tätige Genosse weiß es offenkundig selbst nicht besser.

  7. Eso-Policier (kein Partner)
    21. Januar 2013 21:28

    Es war ein Fehler, für die Beibehaltung der Wehrpflicht zu stimmen. Denn wir sind heute nicht mehr im kalten Krieg. Auch diese verächtliche "Stellung" gehört abgeschafft. Siehe dazu
    www.musterung.us

    • Specht (kein Partner)
      21. Januar 2013 22:44

      Zu Musterung möchte ich nichts sagen, da ich zuwenig informiert bin. Mit Sicherheit kann ich aber behaupten, die Wehrpflicht und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gemeinschaft bedingen einander. Das kann man nicht outsourcen und irgendwelchen Söldnern, auch wenn sie geschulter sind, überlassen. Das hat Österreich gut verstanden und gespürt. Wenn die Menschen nicht mehr um den Wert des Vaterlandes wissen,für das sie Verantwortung tragen, jeder für sich alleine steht und sich nicht für seine Heimat verantwortlich fühlt, dann ist er Freiwild für Rattenfänger die Menschen als Masse sehen und bewirtschaften möchten.

  8. xRatio (kein Partner)
    21. Januar 2013 19:46

    NASOS = ISOS

    Wer noch immer nicht kapiert hat, daß Sozis und Nazis dasselbe waren und sind, sollte sich endlich selbst mal schlau machen,
    hier z.B.:

    http://michael-mannheimer.info/category/nazis-waren-in-wahrheit-linke/

    Die stets verlogen daherkommenden "Bürgerlichen/Konservativen", in Wahrheit religiotischen Wertkoffer gehören in dieselbe Kategorie, wie man auch hier an ihrer Einstellung zur Sklavenhaltung wieder äußerst drastisch sieht.

    Österreich ist von Kopf bis Fuß linksverpestet.
    Das teilweise Gejaule über die Folgen des eigenen Schwachsinns ist eher belustigend.

    xRatio

  9. Gismor (kein Partner)
    21. Januar 2013 19:33

    Intolerante werden in Amsterdam umgesiedelt
    (man kann sich denken, dass dies nur für das eigene Volk gilt - Inländerhass ist damit sicher nicht gemeint)

    Nein, es ist keine Kiffer-Idee, sondern ein echtes Projekt, das ein Zeichen gegen Intoleranz setzen soll. In Amsterdam können Schwule- und Ausländerhasser zwangsweise umgesiedelt werden. Die Stadtverwaltung hat beschlossen, Bürger, die ihre Mitmenschen tyrannisieren für sechs Monate an den Stadtrand umzusiedeln, wo sie zur Besinnung kommen sollen.
    http://www.seite3.ch/Intolerante+werden+in+Amsterdam+umgesiedelt+/571907/detail.html

  10. AGLT (kein Partner)
    21. Januar 2013 19:17

    und dem Hundsi wurde die entsprechende Antwort von denjenigen gegeben, die er diskriminieren wollte! Und wo ich bisher noch immer keinen Aufschrei der pathologischen Diskriminierungseher vernommen habe!

  11. Gismor (kein Partner)
    21. Januar 2013 18:40

    Warum sollte es dort anders sein?
    In Spanien regiert die Korruption: 200 Politiker unter Verdacht

    Die Spanier müssen in der Krise darben, die Politiker nutzen unterdessen ihre Ämter zur Bereicherung.

    Dieser Eindruck drängt sich vielen Bürgern des Euro-Krisenlands angesichts einer Welle von Korruptionsaffären auf, die die politische Szene in Madrid erschüttern. Im Mittelpunkt der Skandale steht die konservative Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy.
    http://www.format.at/articles/1304/931/350780/in-spanien-korruption-200-politiker-verdacht

  12. xRatio (kein Partner)
    21. Januar 2013 17:51

    AU hat in seinem linksradikalen Eifer zur Versklavung einer Minderheit ganz "vergessen",
    daß vor allem auch die Polizeiarbeit dringendst durch Zwangsarbeiter erledigt gehört.

    Noch unverständlicher, uns nun schon tagelang die wichtige Erfolgsmeldung aus Amsterdem zu verschweigen. AUs linke Gesinnungsgenossen haben dort doch bereits wieder die ersten KZs und Gulags eingerichtet.

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article112822562/Amsterdam-siedelt-Schwulenhasser-aus.html?config=print

    Nieder mit der Freiheit, hoch lebe die Diktatur!
    Sklaverei und Gulag. Das sind unsere "Werte"!!

    xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      21. Januar 2013 18:08

      Unfaßbar, daß dem österreichischen Pöbel, AU und seinen Lesern nicht mal die eigene SPÖVP linksradikal, gewissenlos und totalitär genug ist.

      Hitler hätte seine Freude dran.

      xRatio

    • Gismor (kein Partner)
      21. Januar 2013 18:20

      xRatio
      Mein Gott sie sind wirklich ein armer Troll, der einfach nicht akzeptieren kann, dass es doch noch genug Menschen gibt, die selbständig Denken können. Das tut weh, gelle?

    • NaziFresser (kein Partner)
      21. Januar 2013 18:40

      Schnauze, Du elender Nazi.

    • Gismor (kein Partner)
      21. Januar 2013 19:21

      Nazi-Fresser
      Selber hihi

    • xRatio (kein Partner)
      21. Januar 2013 19:49

      NASOS = ISOS

      Wer noch immer nicht kapiert hat, daß Sozis und Nazis dasselbe waren und sind, sollte sich endlich selbst mal schlau machen,
      hier z.B.:

      http://michael-mannheimer.info/category/nazis-waren-in-wahrheit-linke/

      Die stets verlogen daherkommenden "Bürgerlichen/Konservativen", in Wahrheit religiotischen Wertkoffer gehören in dieselbe Kategorie, wie man auch hier an ihrer absolut gewissenlosen Einstellung zur Sklavenhaltung wieder äußerst drastisch sieht.

      Österreich ist von Kopf bis Fuß linksverpestet.
      Das teilweise Gejaule über die Folgen des eigenen Schwachsinns ist eher belustigend.

      xRatio

  13. Johann Glaser (kein Partner)
    21. Januar 2013 17:43

    Vorweg ein kleiner Seitenhieb: Wie kann Herr Unterberger diesen Beitrag um 16:59 online stellen, wenn die ersten Hochrechnungen erst um 17:00 veröffentlicht wurden und er den Beitrag auch erst tippen musste?

    So, aber zum Ergebnis der Volksbefragung: Ein Wahnsinn, dass trotz massivster Propaganda, die auf uns Österreicher niedergeprasselt ist, dennoch so eine klare Mehrheit für die Wehrpflicht gestimmt hat. Angefangen von der ZIB, über die Themen-Sendungen des ORF, orf.at, über Krone, Heute, Österreich, bis hin zu den Gewerkschafts- und Arbeiterkammer-Zeitschriften und der SPÖ-Fernsehwerbung (über einen Strohmann geschalten), alles rausgeschmissenes Geld. Ich bin stolz auf unsere Bevölkerung, dass sie sich so stark immun gegen diese Propaganda gezeigt hat! Vielen Dank!

    • La Rochefoucauld
      21. Januar 2013 19:55

      ... spätestens um ca. 16.00 Uhr, eher um 15.30 Uhr haben einige erste Personen Kenntnis vom wahrscheinlichen Ausgang. Und dieser macht dann die Runde ...

      Armin Wolf hat auch einige Stunden vorher getwittert, dass er das voraussichtliche Ergebnis schon kennt, es aber nicht sagen darf.

      Dann geht das schon mit dem Text und so ;-)

    • Günther (kein Partner)
      22. Januar 2013 09:15

      Ich bin vor allem stolz auf unsere Landbevölkerung, die das Herz am rechten Fleck hat( im wahrsten Sinne des Wortes ).
      In den Wiener Bezirksergebnissen kann man lesen, wo die Volksverräter zu Hause sind: Proletenbezirke mit vielen Neo- österreichern, und die typischen Bobo Bezirke.

  14. brechstange
    21. Januar 2013 08:35

    Ich würde sagen:

    WIR allesamt wirken.

  15. Spiegelfechter
    21. Januar 2013 02:33

    Lassen wir uns doch nicht blenden!

    Gewiss, das Ergebnis ist erfreulich, die ÖVP hat zumindest mit ihrer Kampagne reüssiert und der Herr Sportminister, als der er sich ja primär geriert, hat die verdiente Abfuhr erlitten.

    Aber die ÖVP hat nicht mit einem Landesverteidigungskonzept reüssiert, denn sie hat keines, sie hat nicht einmal konkrete Absichten zur Debatte gestellt, und den "Erfolg" verdanken wir auch den Sozialisten, nämlich jenen traditionellen, für die ein Berufsheer nicht in Frage kommt.

    Die Sorge der ÖVP, mit der sie der unausgegorenen Berufsheeridee entgegentrat galt keineswegs dem Heer, sondern unverholen in erster Linie der Gewinnung von Wehrdienstverweigerern zur Dotierung des Zivildienstes, ja und dann noch Systemerhaltern für das Militär, denn Soldaten bekommmt man mit sechs Monaten Wehrpflicht nicht, nicht einmal für ordentliche Paraden. Das halte ich, als überzeugter Verfechter der Wehrpflicht und Milizoffizier i.R., für geradezu sittenwidrig.

    Der eigentliche Skandal ist aber, dass man uns eine von Rechts wegen unverbindliche Befragung, die willkürlich als "verbindlich" erklärt wurde, als "direkte Demokratie" andrehen will, die aber dadurch völlig unverbindlich bleibt, weil, was bei einer wirklichen Volksabstimmung nicht möglich wäre, keine konkrete Massnahme zur Debatte stand.

    Das allerschlimmste ist aber, dass selbst sonst sehr kritische Stimmen (der verehrte A.U. eingeschlossen) sich das nicht nur gefallen lassen, sondern beifällig annehmen, nur weil uns das Ergebnis besser gefällt, obwohl es auch keinen Beifall verdient.

  16. Sensenmann
    21. Januar 2013 01:25

    Nachdem man den Genuss, die Niederlage des Obersten Sowjet (ein Dank für die treffende Titulierung unserer Linken an "Amtsbekant") in toto erlebt zu haben, weidlich ausgekostet hat, fragt man sich nun, wo bleibt das sogenannte Dritte Lager?
    Die Freiheitlichen haben sich bisher verschwiegen. Deren Aussage, für die Wehrpflicht zu sein, war lauwarmer Häferlkaffee. Bestenfalls.
    Da fragen wir uns doch: Wo hat Strache gedient? Wo sind die Vilimskys und Kickls geblieben?
    Na, morgen können sie wenigstens Mumm beweisen (in den geschützten Werkstätten, wo's eh keine Kunst ist und nicht weh tut...) und einen Misstrauensantrag gegen diesen Darabos stellen.
    Dann haben wir gleich die Nagelprobe für die ÖVP. Diese wird ihren kleinen Bolschewikenfreund natürlich nicht hängen lassen und ihn stützen und damit dem Volk zeigen, dass sie allen Ernstes einen Zerstörer des Wehrpflichtheeres für geeignet halten, selbiges zu reformieren.
    Wen wundert's? Wer einen Platter in der Ahnengalerie hat, kann natürlich auch einen Darabos nicht vermeiden.
    Fazit: Die schwarzen und roten Heuchler sind in Wahrheit ein und das selbe Pack.
    Es liegt NUR an der FPÖ, den 60% die für die Wehrpflicht sind ad oculos zu beweisen, wie die Verhältnisse liegen und nun auch den Schwarzen den Abgesang zu bereiten. Ob sie die Intelligenz dazu hat, wird sich erst zeigen...

  17. Johann Scheiber
    21. Januar 2013 00:37

    Nach der von AU vorgeschlagenen Abstimmung über die Gesamtschule, schlage ich vor, dass wir über die Klimalüge abstimmen und zwar mit der Frage, ob wir dafür Milliarden zahlen sollen oder nicht.

    Nach der Klimalüge, über die Umvolkung, über den Genderwahn inklusive Sprachverhunzung, über die Entgenderung der Bundeshymne, über die ministeriumgetriebene Frühsexualisierung der Kinder, über die Parteienfinanzierung, über die Medienfinanzierung, über den Rotfunk, über Bankenrettung, über ESM, usw.

    Geht natürlich nicht, denn jede weitere Volksbefragung würde das Bild deutlicher machen, dass unsere Politiker zwar höchstwahrscheinlich Repräsentanten sind, mit Sicherheit aber nicht von uns.

    • diko
      21. Januar 2013 09:03

      @J.W. Scheiber,
      "................dass unsere Politiker zwar höchstwahrscheinlich Repräsentanten sind, mit Sicherheit aber nicht von uns." !!!!!!!! - wie wahr !!!!

      Und was "unsere Politiker", von den uns real Beherrschenden jetzt zu befürchten haben, stand in ihre Gesichter geschrieben.

      Ich fürchte nur, dass eine weitere Volksbefragung uns kaum noch gestattet wird.

    • phaidros
      21. Januar 2013 15:27

      Da ist ja der Post, den ich auch noch kommentieren wollte!

      ...schlage ich vor, dass wir über die Klimalüge abstimmen und zwar mit der Frage, ob wir dafür Milliarden zahlen sollen oder nicht.

      Wie kann jemand, der den sorgfältigen Umgang mit Zahlen gewohnt sein sollte, so einen blanken Unsinn verbreiten: wir haben bisher rd. 530 Millionen gezahlt, und zwar insgesamt, über und für einen Zeitraum von 15 Jahren.

      Von Milliarden also nicht einmal ansatzweise irgendeine Rede.

      Jedes Jahr zahlen wir 500 Millionen zu viel wegen schlecht verhandelter Gasverträge.

      (http://www.andreas-unterberger.at/2012/10/gas-russen-geben-nach-ij-sind-pumpspeicher-unrentabelij/ )

  18. Freak77
    20. Januar 2013 22:50

    Es ist vielleicht in der gesamten Aufregungen des heutigen Volksbefragungstags 20. Jänner komplett untergegangen - weil Anderes im Blickpunkt stand:

    Heute am 20. Jänner war ein Tag der klaren Niederlage und Fehleinschätzung des:

    Team Stronach.


    Die haben auf's falsche Pferd gesetzt. Kein gutes Omen für die Zukunft des 'Team Strochach'.
    ---

    Und noch etwas: Gerade sehe ich die Politikerdiskussion (ab 22:30 Uhr, ORF2). Die Frau Glawischnig echauffiert sich darüber dass den jungen Männern Lebenszeit durch Wehrpflicht / Zivildienst "gestohlen" wird.

    Da frage ich mich, warum die Studienbedingungen nicht etwa durch Einführung von Studiengebühren verbessert werden sollen. Es ist doch Tatsache durch die Unterfinanzierung und hohen Studentenzahlen es viel zu viele Wartezeiten und in die Länge gezogenen Studienzeiten in Ö. gibt.

    Da gehen manche Menschen erst mit 30 Jahren von den Universitäten ab.

    Ist das keine Vergeudung von Lebenszeit? Irgendwie wird ja da auch Lebenszeit blockiert bzw. "gestohlen".

    Gegen Reformen im Hochschulbereich haben sich die Grünen aber immer gestellt, (außer mehr Geld vom Staat zu verlangen).

    • Sensenmann
      20. Januar 2013 23:06

      Nicht nur das famose Team Stronach hat völlig an der österr. Wirklichkeit vorbeigeschossen, oh Nein!
      Auch die Bienenzüchter unter ihrem EADS-Gagenempfänger und Ex-Verschweigungsminister Scheibner haben ihren Schwenk zum Berufsheer - mit kräftiger Unterstützung des Altbürokraten Reiter - entsprechend vom Volk quittiert bekommen. Wohl bekomm's! Nun ist diesen Rittern von der traurigen Gestalt einmal mehr der Weg in die Bedeutungslosigkeit vorgezeichnet worden. Charakterlosigkeit zahlt sich eben doch nicht aus!
      Da nützt es auch nichts, daß einige der mutmaßlich besonders korrupten Gestalten beim Team Stronach angeheuert haben. So schließt sich der Kreis...

    • Johann Scheiber
      20. Januar 2013 23:56

      Ach ja, der Herr Reiter.Die Berufsheerler haben Glück gehabt, dass dieser sympathische Herr nicht öffentlich aufgetreten ist. Die im BZÖ müssen wirklich von Sinnen sein, dass sie sich von so einem Lobbyisten "beraten"lassen. Lemminge!

  19. schreyvogel
    20. Januar 2013 22:31

    Herzlichen Glückwunsch an die ÖVP (und die FPÖ) zu ihrem glanzvollem Pyrrhussieg!

    Mein Mitgefühl geht an die jungen Männer, die weiterhin gratis sinnlos gewordenen Wehrdienst leisten müssen. Hoffentlich wählen nicht allzu viele aus Rache beim nächstenmal linx statt besser Stronach.

  20. phaidros
    20. Januar 2013 22:18

    Es sollte Anlass zu Freude geben, dass die Roten eine schallende Ohrfeige bekommen haben.

    Leider kann ich mich aber dazu nicht so recht aufraffen, denn auf der Strecke geblieben ist dabei nicht weniger als die nationale Sicherheit (was nichts mit irgendeinem »guten« Darabos-Modell zu tun hat, sondern ausschließlich mit der katastrophalen Lage im bestehenden Heer. Froh bin ich in dem Zusammenhang nur, keine Kinder zu haben.)

    Was mir auch auffällt: das beim Gros der Postings vorhandene unverhohlene Freudengeheul über den »Sieg über die Linken« weist leider ein völliges Fehlen jeglichen Problemverständnisses nach.

    Das macht mich viel trauriger, als die Ohrfeige für Faypldos mich froh stimmen kann.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • schreyvogel
      20. Januar 2013 22:49

      Zu spät, trauriger phaidros.
      Ihnen bleibt nur die Genugtuung, dass die Hälfte der Wahlberechtigten - ihrem Aufruf folgend - die Abstimmung boykottiert haben. Wir werden ja noch sehen, ob das tatsächlich zu Betroffenheit und Umdenken bei den Linken führt.

    • Karl Knaller
      20. Januar 2013 23:26

      Den Grund, aus dem der "traurige phaidros" doch auch froh ist, habe ich gerne vermerkt, frag' mich jetzt allerdings, weshalb er sich solche Sorgen bezüglich der angeblich irgendwann drohenden Klimakatastrophe macht?

    • phaidros
      20. Januar 2013 23:30

      Wegen einer »Klimakatastrophe« mache ich mir doch keine Sorgen!?

      Ich versuche lediglich, die Physik zu erklären, denn die immer wieder ins Treffen geführten physikalischen Argumente, dass sie gar nicht stattfinden könnte oder würde (also, eine Erwärmung, nicht eine Katastrophe), haben sich (nach aufwändiger Recherche) bis jetzt ohne Ausnahme als falsch heraus gestellt, und das finde ich berichtenswert.

      Das können Manche nicht auseinanderhalten, aber das ist schon alles.

    • phaidros
      20. Januar 2013 23:43

      Nachsatz zu »Problemverständnis« und »katastrophaler Lage«: andernthreads berichtet ein Poster, wie er bereits am 6. Tag seines GWD heimgeschickt wurde. (http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-vielen-gruende-fuer-die-wehrpflicht-und-die-wenigen-dagegen/#comment-224749 )

      Wie habe ich da unsern Herrn Vizekanzler noch im Ohr: »Bewährtes behalten.«?

    • Markus Theiner
      21. Januar 2013 00:26

      Egal ob reines Berufsheer oder Wehrpflicht - beide Systeme haben einiges für sich und aus beiden Systemen kann man einiges rausholen, wenn man sie vernünftig umsetzt. Wenn man sie schlecht umsetzt und eigentlich überhaupt kein Interesse an einem Heer hat, das seine Aufgaben (die man nicht einmal definiert hat) auch erfüllen kann, dann wird jedes System miese Ergebnisse bringen.

      Kurz: Die Umsetzung ist wichtiger als die Systemwahl. Aber eine gute Umsetzung ist nicht absehbar, egal in welchem System. Die "Konzepte" die im Vorfeld der Befragung präsentiert wurden waren ja eher schlechte Scherze, als eine brauchbare Umsetzung einer nicht vorhandenen Sicherheitsdoktrin.

      Daher ist die Traurigkeit fehl am Platz. Die nationale Sicherheit ist gestern nicht auf der Strecke geblieben, weil diese Befragung mit der nationalen Sicherheit nie etwas zu tun hatte. Die ist nämlich schon lange bevor das Volk die Frage vorgelegt bekommen hat auf der Strecke geblieben.

    • phaidros
      21. Januar 2013 07:01

      So ist es, lieber Hr. Theiner!

      4 Mrd statt 2 laufendes Budget, daneben eine tüchtige Luftwaffe aufziehen, und die Welt ist in Ordnung. (In beiden Varianten)

  21. FranzAnton
    20. Januar 2013 21:55

    Liebe Unterbeger - Affine!
    Mir geht es so, wie Vielen hier: meine Freude und Erleichterung über das heutige Abstimmungsergebnis ist ungeheuer groß.
    Es ist also doch ein "Wunderkraut" gewachsen gegen die - der Neid muß es zugestehen - bestens organisierte, demokratiepolitisch aber eminent gefährliche marxistische Klüngel, bestehend aus SPÖ samt Vorfeldorganisationen, Grüne, Krone, und nahezu sämtlichen anderen, per Inseraten oder sonstwie gegängelten Zeitungen, namentlich Wiener Bezirks - und U - Bahn - Verunreinigungsblättchen, Künstlern (die biederten sich bekanntlich allezeit mehrheitlich an die jeweiligen Machthaber an) NGO's, etc., etc.
    Und dieses "Wunderkraut" heisst wie? DIREKTDEMOKRATIE natürlich! Wenn sämtlichen Rationaldenkern in allen Parteien Österreichs endlich "der Knopf aufgeht" und sie sich massiv pro Direktdemokratie einsetzen, so haben wir die Chance, alle von A.U. in diesem Kommentar genannten Thematiken (und auch die nicht genannten) - von der Wählerschaft selber - vernünftig entscheiden zu lassen, zwar per Internet; Letzteres kostete, im Vergleich zur konventionellen Methode, einen Pappenstiel. Solche Direktdemokratie - Diskussion wäre DRINGENDST, INTENSIVST und VORRANGIG zu führen, nicht jene über das Bundesheer, welche mir von ihrer Dringlichkeit weit abgeschlagen (aber doch von hoher Wichtigkeit) erscheint; letzterem Vorrang zu geben, bedeutete, der SPÖ auf den populistischen Leim zu gehen, und Zeit zu verschwenden für Nachrangiges: Primär benötigt unser Volk nämlich die Möglichkeit, seine generellen, von der Volksmehrheit (nicht der klubgezwungenen Abgeordnetenmehrheit) vertretenen, paradigmatischen Intentionen direktdemokratisch durch - und umzusetzen; damit wäre es viel leichter, das Nächstwichtige umzusetzten, nämlich, unzweifelhaft, die Sanierung unserer Staatsfinanzen, samt Beendigung der Schuldenübernahme für "failed states"; Hilfe zur Selbshilfe wollte ich gerne leisten, aber aus ihrem Sumpf müssen Griechenland und Co. sich grundsätzlich selber herausarbeiten (mit Betonung auf arbeiten, notabene, sonst geht' schief, und wir alle zu Grunde!). Alle anderen Thematiken können, sobald die Festigung unserer wirtschaftliche Grundlagen in die Wege geleitet wurde, ihrer aktuellen Bedeutung gemäß, ohne Hast, umgesetzt werden.

  22. lenz
    20. Januar 2013 21:33

    @ terbuan, SB, brigitte imb

    wie wahr! aber leider hat dieses und ähnliche schmierblätter trotzdem noch immer eine nicht zu unterschätzende macht. es gelingt ihnen doch immer wieder mächtige politiker dazu zu bringen ihre sager der blattlinie anzupassen. damit meine ich nicht nur den bladen von wien und den grinsekanzler sondern auch den onkel erwin, der ja, wenn ich mich richtig erinnere, auch schon einmal laut über die abschaffung der wehrpflich nachgedacht hat. ich bin überzeugt, dass das ergebnis in wien nicht unwesentlich mit der existenz der gratis u-bahn zeitung zusammenhängt, die dort zur KZ noch dazukommt.

    • terbuan
      20. Januar 2013 21:46

      lenz
      Sie haben völlig recht!
      Ich war vergangene Woche ein paar Mal mit den Öffis in Wien unterwegs, da liegen diese Schmierblätter fast auf jeden Platz und auf dem Boden herum, ekelerregend!
      In jeder Ausgabe gab es mehrere abfällige Artikel über die Wehrpflicht und das Bundesheer.

      Wenn die Menschen auch nur oberflächlich drüberlesen, es bleibt immer etwas hängen, es ist eine brutale Meinungsmanipulation die hier betrieben wurde.

      Die Redakteure bekamen einen Tagesbefehl, wie im "Neuen Deutschland" oder im "Völkischen Beobachter", heute schreibt Ihr mindestens x-Beiträge für das Berufsheer und gegen die Wehrpflicht, Auftrag vom Chef!!!

    • Brigitte Imb
      21. Januar 2013 00:19

      Das Volk scheint hellhöriger zu sein als die politische Klasse glaubt und es scheint auch z. T. intuitiv ein sehr gutes Gespür für Direkte Demokratie zu haben. Die heutige Entscheidung ist für mich überaus positiv und die 50% Wahlberechtigten die ht. schriftlich entsagt haben, gaben dennoch ihre Zustimmung, egal zu welcher Lösung. Also sind sie in diesem Fall zu den Befürwortern zu zählen.
      Die Schmierblattinhaber samt SPÖ liegen in Wehen, können sich nicht über den weiteren Geburtsverlauf einigen und bringen trotz Aufwendung unendlicher Mittel letztendlich nur Crétin-Artikel ins Leben, die allen, auch den total Untergebildeten, egal sind.

  23. Observer
    20. Januar 2013 21:30

    Genau genommen gab es weder Gewinner noch Verlierer. Den höchsten Prozentsatz haben die Nicht- bzw. Ungültigwähler bekommen.

    Vor einer Stunde hat mit ein lokaler VP-Funktionär (sinngemäss) gesagt:
    "Oje, jetzt müssen wir uns anstrengen, das Vertrauen, welches uns entgegengebracht wurde, auch zu rechtfertigen. Dies bedeutet, ein verschlamptes Heer wieder auf Vordermann zu bringen. Parteiintern wurde diese Volksbefragung als Test für die bevorstehenden politischen Wahlen in Österreich bezeichnet und daher git es, diesen (scheinbaren) Aufwind voll auszunützen. Da darf nicht der kleinste Fehler passieren, sonst sind die Vorschussloorbeeren wieder dahin."

    Daher heisst es: Nach der Volksbefragung ist vor der Wahl.

    • La Rochefoucauld
      20. Januar 2013 21:36

      Gratulation an den VP-Funktionär zur vollkommenen Themenverfehlung.

      "Wir" haben nicht "die" gewählt, sondern uns in einer grottenschlecht vorbereiteten sachlichen Frage zwischen Pest und Cholera gegen die Pest entschieden.

      Nicht mehr, nicht weniger. Das sollte auch die ÖVP erkennen. Es ist nicht deren Sieg.

    • Freak77
      20. Januar 2013 21:47

      In den ORF-Nachrichten ist mir aufgefallen wie sehr besonders die ÖVP-Politiker Hannes Rauch und Erwin Pröll mit betont ernstem Gesicht vor die ORF-Kameras traten. Irgendwie wollten oder konnten sie keine Emotionen zeigen und ihre Sachlichkeit betonen - obwohl es doch ein Erfolg für die ÖVP-Mobilisierungsmaschine war, oder?

      Und Spindelegger hat Freude (Emotionen) gezeigt, aber das war parteiintern sozusagen als Dank an die Funktionäre die 'gelaufen' sind gerichtet. Daneben stand der Herr Rauch mit total ernstem Gesicht auf der Bühne.

      Was mich aufschrecken ließ waren die Aussagen von Karl Aiginger (WIFO) in der ORF-Pressestunde, wo er von den Heeresspitälern sprach und von den viel zu vielen Schreibtischen im Bundesheer. Da war die Rede von zig-Millionen EUR Einsparungspotenzial, habe ich mich da verhört?

      Aus meiner Sicht ist klar: Diese Strukturen im Bundesheer muss man sich genau ansehen u. auf Sparpotenziale prüfen.

      Da gibt es natürlich Widerstand: Welcher unnötige Bürohocker will seinen Posten aufgeben? Der wird natürlich seinen Schreibtisch u. seine Abteilung verteidigen.

    • La Rochefoucauld
      20. Januar 2013 21:58

      Nein, es war kein Erfolg der ÖVP-Mobilisierungsmaschine. Es war eine Niederlage der steuergeldfinanzierten Dauerwerbebesudelungskampagne der SPÖ und deren Vorfeldorganisationen.

    • Undine
      20. Januar 2013 22:51

      @La Rochefoucauld

      "Dauerwerbebesudelungskampagne" der SPÖ: **********+!

      "Nein, es war kein Erfolg der ÖVP-Mobilisierungsmaschine. Es war eine Niederlage der steuergeldfinanzierten Dauerwerbebesudelungskampagne der SPÖ und deren Vorfeldorganisationen."

      Diese zwei Sätze sollte man ruhig 2x lesen! :-)

    • schreyvogel
      20. Januar 2013 22:56

      Observer
      Das heisst viel Geld für das Bundesheer auftreiben, das heisst viele neue Schulden machen.
      Wenn die ÖVP diese Schulden nicht macht, ist das Vertrauen weg, auf ewig!

    • Observer
      21. Januar 2013 16:50

      schreyvogel:
      Ohne Geld, keine Musik. Da vom derzeitigen Jahresbudget des Bundesheeres von zirka 2,15 Milliarden über 50% für das Personal aufgewendet werden müssen, können Sie diesen Ausgabenposten kurzfristig nicht reduzieren. Da sind Umschulungen, Einhaltung von Kündigungsfristen, Abfertigungen, Zuschüsse bei vorzeitigen Pensionierungen usw. erforderlich. Die Luftwaffe wiederum verbraucht fast 25 % des eben genannten Gesamtbudgets. Darin enthalten sind die teuren Eurofighter, welche noch für mehrere Jahre abzuzahlen sind.

      Ich sehe daher für die nächsten beiden Jahre kaum Einsparungspotentiale. Vielmehr muss für ein "Bundesheer NEU" das Budget aufgestockt werden, sonst gibt es wieder eine Reform von der Reform. Darabos wird daher mehr Geld fordern und wenn er dies nicht bekommt, dann bleibt eben alles beim alten. Hauptsache der Zivildient wurde gerettet, was ja - lt. Marktforschung - durch die Fagestellung das Hauptinteresse der Wehrpflichtbefürworter war.

  24. Patriot
    20. Januar 2013 21:16

    Das waren circa 2 Millionen Ohrfeigen für Faymann, Darabos, Pilz, Androsch, Fellner, Krone, Standard, ORF & Co.

    Man versuchte uns weiszumachen, dass von den 6.3 Millionen Wahlberechtigten vielleicht 20% zur Abstimmung gingen, und davon an die 50% für das sogenannte "Profiheer" stimmen würden. In Wahrheit lag die Wahlbeteiligung bei ca 53% (inkl. Briefwähler) von denen bekanntlich 60% für unser bewährtes, wenn auch von Darabos runtergewirtschaftes Bundesheer und den Zivildienst waren. In Summe waren also statt der angenommenen 600.000 circa 2 Millionen Österreicher für das Bundesheer. Fast die gesamte österreichische Nomenklatura steht jetzt deppert da. Das erinnert schon irgendwie an die Schweizer Minarettabstimmung.

    Genauso idiotisch sind jetzt natürlich die Interpretationen der Propagandisten und Abstimmungsdeuter, ganz vorne Tarek Leitner im ORF mit den Zahlen und Analysen vom roten SORA-Institut. Es wären nur die "verwirrten und emotionalisierten Alten" in Wahrheit für den Zivildienst und nicht für das Bundesheer gewesen.

    Linke Lügen und Propaganda werden aber letztendlich genauso jämmerlich scheitern wie ein Lance Armstrong mit seinem Doping! Die Wahrheit setzt sich irgendwann immer durch.

    • Undine
      20. Januar 2013 22:55

      @Patriot

      "Genauso idiotisch sind jetzt natürlich die Interpretationen der Propagandisten und Abstimmungsdeuter, ganz vorne Tarek Leitner im ORF mit den Zahlen und Analysen vom roten SORA-Institut. Es wären nur die "verwirrten und emotionalisierten Alten" in Wahrheit für den Zivildienst und nicht für das Bundesheer gewesen."

      Im Normalfall können den Sozis die alten Leutchen gar nicht verwirrt genug sein! Da fällt es ja besonders leicht, in gewohnter Weise das Handerl zu führen, damit das Kreuzerl auf jeden Fall bei der SPÖ gemacht wird!

  25. Amtsbekannt
    20. Januar 2013 21:08

    Der oberste Sowjet hat heute eine schwere Niederlage erlitten.
    Doch bleibt zu hoffen, dass darAbos und Co im Amt bleiben.
    Schliesslich brauchen wir diese *Gewinner* auch noch bei der nrw 2013.

  26. La Rochefoucauld
    20. Januar 2013 21:00

    Yeah! Häupl, frag uns und wir werden antworten!

  27. Brigitte Imb
    20. Januar 2013 20:50

    Zwischen den Zeilen gelesen war diese Abstimmung v.a. ein Signal an die ÖVP, daß die Menschen mündig genug sind demokratische Entscheidungen zu fällen und daß die überwiegende Mehrheit an konservativen Werten festhält, die halt auch von irgend einer Partei vertreten werden sollten.
    Die ÖVP müßte sich nur trauen und WERTE vertreten, die Wähler würden es danken. Ob sie es schnallen, bzw. ob es ihnen Ernst ist? Ihre Posten würden sie auf die ehrliche Tour besser absichern, hätte also gewaltigen Mehrwert, u.a. beim "Indenspiegelschauen".

    In 6 Wo. braucht der Pröll trotzdem einen Denkzettel.....auf geht's. :-)

  28. Claudius
  29. GOP
    20. Januar 2013 20:40

    Die Schlacht ist geschlagen und das schlecht ausgerüstete Bundesheer hat ohne einen abgegebenen Schuß gewonnen. Ich bin aber weiterhin überzeugt, dass die Entscheidung Berufsheer vs. Wehrpflicht hätte nach ausführlicher Abwägung und Einholung von Expertenmeinungen von den gewählten Volksvertretern getroffen werden müssen, denn dazu braucht nicht die durch Emotionen aufgestachelten Bürger. So hatte heute ein Verteidigungsstratege das gleiche Stimmrecht wie ein dauerbesoffener Sozialhilfeempfänger - vorausgesetzt er hat den Weg zum Wahllokal überhaupt gefunden. Leider waren unsere Parlamentarier (bzw. Parteispitzen von SPÖVP) zu feige, sich dieser ihnen zustehenden Verantwortung zu stellen.

    Jetzt müssen die Berufsheerbefürworter erst einmal ihre Wunden lecken und endlich die neuen Konzepte für eine effiziente Umgestaltung vorlegen. Da ergeben sich u.a. folgende Fragen: Wo können wir die derzeitgen gut bezalten 3.079 Offiziere, 9.842 Unteroffiziere und 2.653 Chargen sinnvoll einsetzen? Brauchen wir so viele Leute für die Ausbildung der jährlichen 12.000 Grundwehrdiener, welche nach 6 Monaten wieder Adieu sagen? Nicht zu vergessen die 26.000 Milizsoldaten, 8.400 Zivilangestellten und 100 zum Großteil desolate Kasernen sowie andere Herresgebäude.

    Die unter 1.000 Mann bestehenden Einsatztruppen im Ausland - welche im Gegensatz zum Inland sehr gut ausgerüstet wurden - sind sicher sehr wichtig, haben aber mit den Wehrpflichtigen direkt nichts zu tun. Wieviel Flugstunden absolvieren eigentlich die 28 Saab (Fliegenden Tonnen) sowie die 15 Eurofighter in einem Jahr? Last but not least: brauchen wir einen Verteidigungsminister, der schon bisher keine Reformen umsetzen konnte? Ein Gesundschrupfen wird bei diesen Personalüberhang (die meisten Leute müssen bis zu deren Pensionierung - auch ohne Aufgaben - durchgefüttert werden) kaum möglich sein. Da wird man mit den derzeitigen 2,1 Milliarden Euros bei Effizienzsteigerung nicht mehr auskommen, denn für Personal werden jetzt schon 50 % und für die Luftwaffe weitere 25 % des Gesamtbudgets ausgegeben.

    Und nun können wir uns endlich wieder wichtigeren Themen zuwenden. Z.B. dem von Häupl vorgeschlagenen Weg, weitere Themen als Abstimmungen dem Volk zu überlassen. Wer aber glaubt, dass mit der heutigen 50%-Beteiligung eine wirkliche direkte Demokratie in Österreich angekommen ist, der irrt. Denn die Fragestellungen und mögliche Alternativen müssen künftig besser formuliert, begründet und unbedingt mit ausreichenden Konzepten hinterlegt werden. Wenn wirklich von den Parteien soche Abstimmungen erwünscht sind, dann bitte auch gleich abstimmen über eine Auflassung vom Parlament, Kammern usw. Es genügen dann von jeweils pro Partei ein Abgeordneter und UHBP in der Kaiserburg, welcher dann formhalber und automatisch seine Unterschrift zur Inkrafttretung des jeweiligen Abstimmungsergebnisses leistet.

  30. Maria Kiel
    20. Januar 2013 20:29

    ......was ich zu sagen vergass:
    ganz abgesehen von der Selbstverständlichkeit, das Prozedere im Bundesheer zu reformieren (vielleicht könnte man da endlich Beratung in der Schweiz suchen?), müsste m.E. Wehrpflicht auch für alle Frauen des jeweiligen Jahrgangs gelten - warum sollten sie (wenn sie erwartbar zum überwiegenden Teil nicht Dienst an der Waffe machen wollen) nicht so wie ihre männlichen Pendants ganz einfach Zivildienst leisten? Dienst an der Gemeinschaft sollte nämlich für alle verpflichtend sein, ob männlich, weiblich oder wes interessanten Geschlechts auch immer!

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 20:39

      Ok., u. Freistellung gibt es nur für Fr. mit Kindern - das würde der Geburtenrate gut tun.

    • fokus
      20. Januar 2013 21:57

      @Brigitte Imb

      Genau so!

    • Undine
      20. Januar 2013 23:01

      @Maria Kiel

      *******!
      Das deckt sich zu 100% mit meiner Meinung! Und @Brigitte Imbs "Zusatz" paßt auch gut! *****!

    • Maria Kiel
      20. Januar 2013 23:10

      Liebe Imb - Vorsicht mit den Wünschen :-)))
      Üblicherweise ist der jeweilige Wehrpflichts-Jahrgang nämlich etwa 18 Jahre alt, und in diesem Alter haben, ebenso üblicherweise, vorrangig Frauen Kinder, die nicht unbedingt zu meinem favorisierten "Kulturbereicherungs"-Kreis gehören. Leider würde also gerade in diesem Milieu der Zugriff nur selten möglich sein, wenn man eine Freistellung der Frauen aufgrund von Kindersegen festlegt; schade, gerade dort würden sich für den Beobachter im Ernstfall nicht uninteressante Reaktionen eröffnen.
      Auch nicht unspannend wäre es in diesem Fall, mit welchem Argument rot/grün es begründen würde, dass Mütter freigestellt werden, Väter aber nicht - bekanntlich werden junge Mütter ja ständig bedrängt, das Kind möglichst schon von der Nabelschnur weg in Kinderkrippen zu deponieren, weil Frau ansonsten den beruflichen Anschluss verpasst; ob dann im Fall von Vermeidung von Wehrdienst/Zivildienst der berechtigte Anspruch des Kleinkindes auf die eigene Mutter plötzlich doch wieder zur Maxime erhoben würde?
      Oder ob dann seitens rot/grün eine Freistellung für Mütter wie auch Väter durchgesetzt werden würde, was einerseits einen vehementen Anstieg der Geburtenquote, andererseits aber auch den automatischen Zusammenbruch der eben heute verteidigten Wehrpflicht bedeuten würde.
      Wie gesagt: Vorsicht mit den Wünschen, sie könnten Wahrheit werden .....

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 23:22

      @ Maria Kiel,

      natürlich habe ich an die Muslis und deren Vermehrungswillen gedacht, aber die werden u. würden NIE zum Heer od. zum Zivildienst antreten, sondern sich sowieso vermehren - also durchaus "wurscht". Bei den autochthonen sähe ich Umdenkungspotential zu mehr Kindern, wofür sich durchaus auch die ÖVP stark machen könnte.
      Also ich würde mich vor so einer Lösung nicht fürchten, sondern auf die Frauen vertrauen.

    • Maria Kiel
      21. Januar 2013 21:55

      Liebe Imb, sie gönnen mir schon gar kein Vergnügen - aber gestehen Sie mir zu, dass eine Variante "Grundwehrdienst/Sozialdienst" verpflichtend für Frauen wie für Männer OHNE Möglichkeit sich wegen vorhandener Kinder davon befreien zu lassen, schon einigen Unterhaltungswert hätte: ich würde zu gern miterleben, wie Kulturbereicherinnen+Unterstützer sich aus dieser Klemme herauswinden, ohne gezwungen zu sein endlich offen auf den Tisch zu legen, dass sie eben NICHT für die Gleichheit aller Bürger dieses Staates einstehen (die von ihnen ansonsten an jeder passenden, und vor allem unpassenden, Stelle so lautstark eingefordert wird).

    • Brigitte Imb
      22. Januar 2013 00:44

      @ Maria Kiel,

      diese Freude gönne ich Ihnen gerne und das Theater würde ich auch gerne erste Reihe fußfrei mitansehen. :-)

  31. Buntspecht
    20. Januar 2013 20:23

    Direkte Demokratie wäre perfekt, wenn die Umsetzungs-Partner nicht Sozialisten (Linke) wären. Denn wir kennen das linke Spiel seit Jahrzehnten. Eine (Kompromiss)-Entscheidung wird getroffen und sofort beginnt die linke Maschinerie wieder dort, wo sie begonnen hat, bevor diese Entscheidung fiel. Heute von Ackerl (OÖ.) aufwärts bis zum Kanzler wurde schon verkündet, dass das Ergebnis der Volksbefragung jetzt einmal gilt, bis von der SPÖ in 10 Jahren erneut die Diskussion angezettelt wird. (Wer soll ernsthaft eine Reform machen, die nur auf 10 Jahre angelegt ist???)

    Anders Beispiel „Neue Mittelschule“: Kaum hat sich die ÖVP zu dieses Kompromiss breitklopfen lassen, habe die Linken erneut mit der Diskussion über die „Gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen“ begonnen. Kaum hat man sich entschlossen, die Form der ganztägigen Kinderbetreuung dem Schulstandort zu überlassen, wird schon wieder von vorne begonnen, die verpflichtende Ganztagsschule (verschränkter Unterricht bis 16 Uhr) - als allein seligmachend - zu fordern. Und sie werden keine Ruhe geben, bis das geschieht, was sich linke Hirne für ihr Volk als Beglückung ausgedacht haben. Volksabstimmungen hin, Volksabstimmungen her, 60% hin 60%her!! Die ehemalige DDR lässt grüßen!

  32. Haider
    20. Januar 2013 20:19

    Nicht zu übersehen ist auch, daß der von der SPÖ aus der politischen Mottenkiste exhumierte Politsaurier Androsch mit dem Ausgang dieses Volksbegehrens in kurzer Zeit den zweiten Flop einfuhr. Den letzten holte er sich ja bekanntlich mit seinem Volksbegehren „Bildungsinitiative“. Auch dieses wurde damals vom Boulevard vehementest getrommelt.
    Offensichtlich durchschaut die Bevölkerung die linken Kampanisierer und geht ihnen nicht mehr auf den Leim (nach EU und EURO).

    • terbuan
      20. Januar 2013 20:40

      Dieser scheinheilige Rotkapitalist ist wahrlich einer der schlimmsten Figuren der 2. Republik, er hat es nie verwunden, in der Politik kläglich gescheitert zu sein. Mir fällt dazu nur eine ähnliche Person im Nachbarland ein: Peer Steinbrück, der versucht es auch schon wieder!

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 20:56

      Die ziehen ohnehin nicht. Maahhh....muß deren Personaldecke am Hund sein.

    • Gandalf
      20. Januar 2013 21:11

      Besonders jämmerlich hat sich Herr Androsch heute Abend im ORF - Verliererinterview verhalten: Nicht er, sondern die schlechte Information (durch wen?) sei für das für ihn blamable Ergebnis verantwortlich. Und im Drüberwischen hat er auch noch den kapitalen Bauchfleck seines "Bildungsvolksbegehrens" posthum zum Erfolg umstilisiert. Na ja, er wird halt auch schon alt....

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 21:15

      Beim Gesamtschulhullo hatte er doch die selbe Ausrede....

      ..er hat außerdem so rot unterlaufene Augen gehabt (der Wiener übrigens heut' nicht), geweint wird er wohl doch nicht haben...

    • La Rochefoucauld
      20. Januar 2013 21:26

      ... vielleicht war er vorher wieder an der Bar im Triest.

    • Karl Knaller
      20. Januar 2013 23:46

      Der arme Hannes, jetzt muß sein (a.e.) Bubi irgendwann zum BH oder zum Zivildienst. Weiss übrigens jemand, ob der Salzbaron, soviel ich weiss Jgg. 1938, gedient oder ob er sich gedrückt hat (Zivildienst gab's damals ja noch nicht)?

    • Undine
      21. Januar 2013 09:01

      @Karl Knaller

      Beim (a.e.) Bubi gilt vermutlich: Da Papa wird's schon richt'n.
      Ich tippe auf "untauglich".

  33. Wolfgang Bauer
    20. Januar 2013 20:14

    Ein weiterer Vorschlag für ein Volksbefragungsthema:

    "Sind Sie dafür, dass die Politiker in Land und Bund Jahr für Jahr massiv mehr ausgeben als sie aus den ohnehin hohen Steuern einnehmen, sodass die Staatsschulden immer höher werden?

  34. Wertkonservativer
    20. Januar 2013 19:56

    Persönlich bin ich recht zufrieden, dass die Befragung so überzeugend für die Wehrpflicht ausgegangen ist.
    Für mich als Total-Nicht-Wehrexperte, war für die Wahlentscheidung "Pro Wehrpflicht" vor allem der Erziehungs- und Charakterbildungs-Faktor der jungen Männer im Vordergrund, kaum jedoch die wirklich wesentlichen Fragen hinsichtlich der Wehrfähigkeit und Sicherheit unseres Landes gegenüber Gefahren von außen!
    Davon verstehe ich einfach zu wenig!

    Dass die Roten diesmal auf's falsche Pferd gesetzt haben, ist für uns Bürgerliche ein positiver Nebenaspekt, der sich bei den kommenden Wahlgängen in Ländern und Bund nicht gerade als Turbo für die Sozis erweisen sollte!

    Häme und Spott gegenüber den ganz wenigen Berufsheer-Befürwortern hier im Blog ist jedoch nicht am Platz. Sie als "Steigbügelhalter" der Roten zu bezeichnen, wäre extrem ungerecht, unfair und auch nicht stichhaltig. Die wenigen Berufsheer-Befürworter, allen voran phaidros, hatten durchaus fundierte Sachargumente für ihre Haltung "Pro Berufsheer" vorgelegt; dass ihre Argumente beim Wahlvolk nicht genügend Widerhall fanden, werden sie schlussendlich sportlich zu verschmerzen haben!

    Nun, das Volk hat gesprochen, die Entscheidung ist unverrückbar, und überdies ganz klar ausgefallen. Jetzt ist das Heer einer sinnvollen Reform zu unterziehen, zum Wohl unseres Landes und unserer Bevölkerung, sicher auch im Interesse der zukünftig Dienst für Land und Volk leistenden jungen Rekruten und Zivildiener!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • lenz
      20. Januar 2013 21:17

      phaidros hat wahrlich gute und fundierte argumente für ein berufsheer geliefert, die mich, der ich zur wehrpflicht tendierte, sehr verunsicherten. noch dazu wo ich (ein an physik hochgradig interessierter) ihn (phaidros) nicht nur ob seiner physikalischen ergüsse sehr schätze. egal ob berufs- oder verpflichtendes heer, solange es kaum ein budget dafür gibt, wird es weiterhin vor sich hindümpeln und jede reform zum scheitern verurteilt sein.
      der ausgang dieses referendums heißt noch lange nicht, dass die mehrzahl der österreicher bei der nächsten wahl die volkspartei wählen werden. ein teil der konservativen stimmen in diesem land werden leider auch auf stronachs gruppe aufgeteilt, und dadurch wird das werterhaltende gedankengut wiederum zerplittert .

    • phaidros
      20. Januar 2013 22:54

      An beide Poster verbindlichen Dank!

    • phaidros
      21. Januar 2013 00:04

      Lieber Gerhard, ich muss gar nichts verschmerzen: ich habe meinen Wehrdienst sowie meine Milizzeit hinter mir, in einigen freiwilligen Waffenübungen bei Organisation und Ausbildung geholfen und so mein Teil militärisch geleistet. Hier habe ich vor der Abstimmung nach Kräften versucht, durch Information Augen zu öffnen.

      Kinder habe ich nicht. Warum das relevant ist: Verschmerzen werden wir als Gesellschaft gegebenenfalls müssen, dass wir Generationen junger Menschen in den sicheren Tod schicken, weil sie mangels Ausbildung und Übung keinerlei Überlebenschance haben.

      Das zu schreiben, was hier so dramatisch und polemisch klingt, hat mich gerade folgendes Posting im anderen Thread veranlasst, wo jemand schreibt, dass er bereits nach 6 Tagen Grundwehrdienst aus Geldmangel zum Wochenende wieder heimgeschickt wurde (am Freitag, wohlgemerkt, nicht etwa Samstag) und in seiner gesamten Militärzeit bei seinen insgesamt 2 Schießstandbesuchen nicht ein einziges komplettes Magazin verschossen hat: http://www.andreas-unterberger.at/2013/01/die-vielen-gruende-fuer-die-wehrpflicht-und-die-wenigen-dagegen/#comment-224749

      Und jetzt habt's, wie angekündigt, eine zeitlang »a Ruh'« von mir!

      Gut Pfad!
      Dein
      phaidros

  35. Politicus1
    20. Januar 2013 19:51

    Der größte Verlierer heißt KRONE!!
    Jetzt bleibt die Frage: wurde doch zu wenig inseriert? Oder war die Gegenleistung für Inserate zu schwach?
    An zweiter Stelle der Unterlegenen sehe ich die Meinungsgurus: bei der Vorhersage der Wahlbeteligung so daneben zu liegen, ist keine Einladung, den Kaffeesudlesern noch irgend etwas zu glauben. Das selbe passierte den deutschen Kollegen mit der Einschätzung des Wahlausgtangs für die FDP und Niedersachsen.

    Schlusssatz: erfreulich die Aussage des allseits beleibten Wiener Bürgermeisters, dass er in Hinkunft nicht mehr laut denken wird ...

    • Majordomus
      20. Januar 2013 22:51

      Die Kronenzeitung hat aufs falsche Pferd gesetzt. Nach Dichands Abgang wird die Redaktion von linksliberalen Faserschmeichlern überspült, die glauben, dass alles in der Welt mit Geld zu kaufen ist. Es war hoch an der Zeit, dass ihnen einmal ad oculum geführt wurde, dass sich die breite Masse der Bevölkerung nicht davon beeindrucken lässt. Die Krone hat ihren Niedergang eingeleitet, der ihr als sozialistischem Leib- und Magenblatt zukommt. In einem Land mit solider rechter Mehrheit in der Bevölkerung gibt es keinen Bedarf an linker Propaganda. Da nützen auch die Inserate von Faymann, Häupl und co nichts mehr, Über dem einst beliebten Massenblatt schwebt ein landauf landab deutlich vernehmbarer Leichengeruch.

      Die Meinungsgurus stehen mit ihrer Kenntnis der zu erwartenden Wahlergebnisse in etwa auf der selben Stufe wie Ratingagenturen. Sie lügen für den, der sie bezahlt.

      Häupl will nicht mehr laut denken oder stellt er vielleicht ganz ein? Überlässt er es etwa den Fiakerpferden, die bekanntlich den etwas größeren Kopf haben? Wie auch immer, Hauptsache, er überlässt es nicht der Vizebürgermeisterin, das bisherige Chaos reicht schon vollkommen.

    • Undine
      20. Januar 2013 23:12

      @Majordomus

      Die "Niederlage" für die Kronenzeitung freut mich ganz besonders! Die hat ihre besten Zeiten längst hinter sich!

  36. Herbert Sutter
    20. Januar 2013 19:42

    Ich denke, dass man der Bevölkerung nicht den Vorwurf machen soll (wie es in den ORF-Nachrichten ein bißchen durchklang), dass sie bei dieser Volksbefragung hauptsächlich die Themen Katastrophenschutz und auch der Zivildienst im Vordergrund stellte. Und die Landesverteidigung als 'Herzensanliegen' eher in den Hintergrund trat.

    Man soll daran denken, dass Österreich das Glück hatte jetzt mehr als 65 Jahre im Frieden zu leben. Unter 'Krieg' können sich Gott sei Dank nur wenige Menschen etwas vorstellen.

    Und kann man realistischerweise jemals erwarten, dass für das MG-Schießen, das Exerzieren, das Vorwärts-Sprung-Decken, das Handgranatenwerfen, das Panzerfahren usw. jemals große Begeisterungsstürme ausbrechen werden?

    Es ist völlig klar, dass den Bürgern die Rettungsorganisationen, die Blaulichtorganisationen, sowie die Sandsackbefüller und Schneeschaufler in Katastrophenfällen eher interessieren UND: auch das Geld, die Budgetmittel die bekanntlich überall knapp sind. Die Bürger wissen schließlich ganz genau dass unser Staat jeden Euro zweimal umdrehen muss und sparen muss.

    Wie es bei Pflichten halt allgemein so ist, ist auch die Wehrpflicht / Zivildienstpflicht mitunter auch herausfordernd bzw. unangenehm. Deshalb ist die hohe Zustimmung und Eindeutigkeit dieser Volksbefragung bemerkenswert.

    #########

    Ich werde mein Möglichstes tun um jedenfalls in den nächsten 2 Jahren mich auf der Webseite des LV-Ministeriums: http://www.bmlv.gv.at/ gründlich umzusehen. Und ich werde auch bei den NR-Abgeordneten der verschiedenen Parteien nachfragen wie es mit den notwendigen Reformen beim BH aussieht. Ebenso werde ich mich mit diesen BH-Reformfragen direkt an die verschiedenen Parteichefs und Parteizentralen wenden um bei diesem Thema nachzufragen bzw. zu insistieren.

    #########

    Was mich bei der ORF-Berichterstattung ein bißchen störte war, dass da eine Grafik mit der Wähleranalyse gezeigt wurde:

    Die Unter-Dreissigjährigen haben mit soundsoviel Prozent für das Berufsheer gestimmt.

    Und die Über-Sechzigjährigen haben mit sonunsoviel Prozent für die Wehrpflicht gestimmt.

    Und diese beiden Erkenntnisse wurden im ORF-Studio ausführlich diskutiert u. interpretiert, dass sozusagen die Alten über die Jungen abstimmen.

    ABER: Es wurde da überhaupt nicht das Wahlverhalten der Dreissig- bis Sechzigjährigen präsentiert!! Also genau jener Menschen die voll im Erwerbs- und Familienleben stehen. Da wurde m. M. nach unseriös herumgedeutelt weil etwas weggelassen wurde.

    #########

    Ein paar Ergebnisse von typischen SPÖ-Städten - das sagt viel aus:

    Wiener Neustadt: Berufsheer: 46,75% ; Wehrpflicht 53,25%

    St. Pölten: Berufsheer: 44,61% ; Wehrpflicht 55,39%

    Linz: Berufsheer: 45,93% ; Wehrpflicht 54,07%

    Leoben: Berufsheer: 37,97% ; Wehrpflicht 62,03%

    Villach: Berufsheer: 40,50% ; Wehrpflicht 59,50%

  37. Undine
    20. Januar 2013 19:30

    Mit großer Genugtuung sehe ich die gewaltige Niederlage für die Vereinigten Linken. Damit haben sie mit der ihnen eigenen Präpotenz wohl nicht gerechnet. Nicht gerechnet haben sie auch mit der Tatsache, daß die gewohnte dreiste Beeinflussung über sämtliche Medien an ihre Grenzen gestoßen ist. Die Vereinten Linken haben bis zuletzt ihre Macht über die Medien ausgreizt. Wenn sich dann der Hannes Androsch hinstellt und beklagt, daß der Bevölkerung zu wenig Information geliefert wurde, frag' ich mich schon, für wie begriffstutzig er die Österreicher einschätzt. Mir hat der penetrante Trommelwirbel gereicht.

  38. poldi huber
    20. Januar 2013 19:14

    Lieba Onkl Michi,

    sei bite nicht draurig weil du heute einen solchn tempfa krigt hast. Troz den vilen schönen Plakaden mit „si sagd“. Vileichd hätesd du nichd dazu schreibn soln wivil si vadient, wen si sozialdinst machd. Weil - wen si rechned, komt si drauf das ma mit der Abeitslosn und ein par stundn pfusch vil bessa austeigd.

    Bite, lieba Onkl, samle ale deine krefte für di nexten folksbefrahgungen – vileicht könen mir abstimen üba di umwihdmung vom bis jetzt völig nuzlosn Prata oda dem stadpark in Weingerten. Wens aba üba die gesamdschule is, werdn mir bildungshungrign bürga deine allabestn lobiisten sein!

    Dein Poldi

    • Xymmachos
      20. Januar 2013 23:54

      Lieber Poldi, bleib' uns bitte erhalten hier im Blog! => VSOP von mir!

    • poldi huber
      21. Januar 2013 14:07

      Lieba xymachos,

      indem das ich seh wi unsare polidiker imma nur an andre denkn und sich zereissn im kamf für mer gerächdigkeit und bildung, mus ich gans einfach mit helfn. Gans bsonders dem armen Onkl Michi weil er si so angstrengt had und uns zeign wolt wi ma wirkli a dämokradie machn solt - gans one jedn pobulismus. und troz seiner vilen almosn empfenger im fufzenten hib, habn in dise do tif endteuschd.

      Ein schluk vom VSOP nem i imma gern,

      Poldi Huber

  39. DerTurm
    20. Januar 2013 19:13

    Ich hätte noch ein paar:

    Sind sie für die Zwangsmitgliedschaft bei der Arbeiterkammer?

    Sind sie für die Zwangsgebühren für den Österreichischen Staatsfunk?

  40. ProConsul
    20. Januar 2013 19:12

    in Wien haben nur 3 Bezirke merheitlich FÜR die Wehrpflicht gestimmt, darunter der Bezirk in dem ich lebe.

    Innere Stadt
    Hiezing
    Döbling

    (http://orf.at/wahl/volksbefragung13/#auszaehlungsstand/9 )

    Wien kann man wirklich vergessen, fast nur mehr Sozialschmarotzer, Migranten und Sozialisten.

    • terbuan
      20. Januar 2013 19:15

      Na, gut ProConsul, Döbling ist auch dabei, da war meine Stimme wenigstens nicht umsonst, obwohl - wie schon an anderer Stelle berichtet - die Kugelschreiber in den Wahlzellen versagt haben :-)

  41. Johann Scheiber
    20. Januar 2013 18:41

    Eine schwere Niederlage der Roten Armee Fraktion mit ihren schweren Propagandawaffen ORF und KronenZeitung.

    Die Politologin Hämmerle meinte, mit bedauernder Geste, dass Volksabstimmungen nicht vorteilhaft seien für Reformen, nur bei Frauen, Jugendlichen und Wienern sei es besser gewesen.
    Eine gute Umschteibung dafür, dass man dass Volk für unmündig hält. In Wirklichkeit wollen die Linken alle die Diktatur eines Politbüros!

    Schön wäre es jetzt die direkte Demokratie massiv auszubauen um den progressiven Nihilisten das Handwerk zu legen.
    Aber die linken Chaoten aller Fraktionen werden nun Volksbefragungen meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

    • DerTurm
      20. Januar 2013 19:15

      ...und wenn die Leute irgendwann mal den nicht unwesentlichen Unterschied zwischen einer staatlichen Meinungsumfrage (wie heute), und einer (echten) Volksabstimmung kapiert haben, können wir uns den eigentlichen Sachthemen zuwenden...

    • Helmut Oswald
      20. Januar 2013 19:48

      Und wie das in Wien gelaufen ist ? Ganz einfach - in Bezirken, die ein für die RAF nicht ganz so tolles Ergebnis erwarten lassen, werden die Abstimmungskarten durch die Postbeamten ins Altpapier geworfen. Im Altpapierbehälter des Hauses Laudongasse 55 fanden sich beispielsweise zu der Zeit, zu der diese aufzuhängen waren, bündelweise die Verständigungen, die an Haushalte in der Langegasse, Pfeilgasse, Albertgasse usw hätten ausgeteilt werden müssen. Bündelweise.
      Das erinnert mich an das Volksbegehren zur Abschaffung von Zivildienstprivilegien. Da lief es genauso. Das hat in Wien System. Rotes System. Konsequenzen ? Dienstaufsicht ? Sozialdemokrötie in ihrem Element - beim Betrügen. Gerade diese Bessermenschen, die permanent die Klappe aufreissen und hysterisch 'Faschismus, Faschismus' kreischen, denen ist Wahlbetrug, wenns mal wirklich rutscht, als Mittel gerade Recht. Nun gut, aufgeschrieben ist alles. Eines Tages wird auch darüber zu Gericht zu sitzen sein. Und die Festplatten werden es nicht vergessen.

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 19:55

      Sind in Wien Wahlkarten en gros ausgegeben worden? Ich meine, ob gewisse Clanoberhäupter, wie bei der "Wien Wahl, im Hinterzimmer für ihre Stammesangehörigen gestimmt haben? Natürlich gilt die Unschuldsvermutung....

    • terbuan
      20. Januar 2013 20:14

      Brigitte,
      in Wien bekommst Du vor der Wahl ein Schreiben der Wahlbehörde zur Information über Ort und Zeit der Abstimmung. Angehängt ist eine Karte, die Wahlsprengel und Wahllokal anzeigt, welche Du bei der Wahl vorweisen kannst aber nicht mußt.
      Bei mir stand da drauf: Name, Wahlsprengel 47, Datum 20.01.2013, Ort: "Haus Döbling" 1190 Grinzinger Allee 26, geöffnet von 8:00 bis 17:00 Erdgeschoß, barrierefrei zugänglich. Soweit so gut.
      Offensichtlich haben in einigen Bezirken diese Informationsschreiben den vorzeitigen Weg in den Papiermüll gefunden :-)

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 20:25

      @ terbuan,

      diese Karten bekommen auch wir, kenne ich.
      Aber bei einer gewissen Wählerschicht in Wien ist doch klar, daß sie NICHT teilnehmen würden , z.B. viele Muslime, und daß diese "Stimmen" gebündelt Wahlkarten ausgestellt bekommen, die dann wiederum im Hinterzimmer ausgefüllt werden.....

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 20:26

      P.s., könnte man sowas als Wahlkartenbeauftragten bezeichnen, bzw. die Frage, gibt es ihn bereits?

    • terbuan
      20. Januar 2013 20:50

      Brigitte,
      in den Wahlkomissionen sitzen doch auch Leute der ÖVP und FPÖ, ein derartiger Betrug in großem Umfang müßte doch auffällig werden, leicht aufzuklären sein und zu einer Wahlanfechtung führen. Oder schlafen die Leute dort nur?

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 21:04

      Aber nein, die Wahlkarten werden nicht abgegeben, sondern gelangen höchstwahrscheinlich auf postalischem Weg ins Amt (was das schließlich auch inszeniert hat).
      Möglicherweise können Wahlkarten nicht mehr allzu einfach angefordert werden, aber wie heißt's immer?- Wien ist anders.

    • Wyatt
      21. Januar 2013 09:38

      .........und mit Briefwahl & Wahlcomputer, wurde bislang einiges immer zugunsten der Grünen und zum Nachteil der ....... zurechtgerückt.

    • AGLT (kein Partner)
      21. Januar 2013 19:13

      @Wyatt: richtig. Und so hat ja auch gestern schon der Tarek Leitner die fehlenden Wahlkarten dem Berufsheer zugerechnet.

  42. Obrist
    20. Januar 2013 18:33

    Wahrlich ein Triumph und ein unerwartetes Sinal politischer und intelektueller Reife. Doch Vorsicht: Die erste Racheaktion des enttäuschten Verlieres wurde schon angekündigt, nämlich die Neubesetzung der Führungsstruktur des Heeres - das kann zu jahrelangem Stilltand führen und dann eine neue Diskussion provozieren.
    Als erste Konsequenz sollte jedoch die sofortige Bildung eines Untersuchungsausschusses über die Finanzierung der Pro Berufsheerkampagne, sowie des Missbrauchs von Bundesheersoldaten und Logistik und des steuerfinanzierten Rundfunks erfolgen.

  43. Politicus1
    20. Januar 2013 18:10

    Bitte auch dringend eine Befragung der anderen Art:
    Am nächsten Sonntag nach dem Schlusssegen die anwesenden Messbesucher um eine Abstimmung bitten, ob sie wollen, dass die Votivkirche weiterhin von sogenannten Asylwerbern besetzt und für Katholiken außerhalb der Messzeiten versperrt bleiben soll!
    Ganz einfach - wie im Parlament - die Hand heben!

    Und dann gleich rechtzeitig zum Mittagessen das Ergebnis dem Herrn Kardinal mitteilen ...

  44. Majordomus
    20. Januar 2013 18:08

    Wenn Minister Darabos ein Ehrenmann ist, tritt er zurück. Noch heute Abend.

  45. Anton Volpini
    20. Januar 2013 18:06

    Es fällt auf, daß Burgenland nur mit 50,5% für die Wehrpflicht gestimmt hat. Von Wien brauch ma eh net redn.
    Aber Burgenland hat mit dem völlig sinnlosen Grenzschutz in den letzten 10 Jahren die größte Zuwendung unseres Bundesheeres genossen. Dieser Assistenzeinsatz war großes Politikum der letzten Bundeswahl. Und wieder ein Mißbrauch der Roten an unserem Bundesheer, und wie es sich jetzt zeigt, welch eine Realitätsverweigerung der Genossen in der Löwelstraße.

    Ich freu mich wahnsinnig über dieses Zwischenergebnis. Jetzt wart ich noch auf die Zahlen von Kärnten und der Wahlbeteiligung.
    Und Ja, bitte noch mehr solcher Abstimmungen, das macht direkt süchtig. Es ist doch alleweil besser, unseren Machthabern so die Meinung zu sagen, als sie irgendwann mit dem nassen Fetzen davon jagen zu müssen.

    • Sensenmann
      20. Januar 2013 18:20

      Kärnten ist stets getreu! Kein einziger roter (Schand)Fleck auf der Karte!
      Über die Burgenlandler braucht man sich nicht aufregen, die sind eben so. Eine Bevölkerung, die sich von fetten roten BEWAG-Bonzen jahrelang abzocken hat lassen und dafür noch Danke sagt, die lässt sich ihre Hütten auch jahrelang von unseren Burschen gegen die von ihren eigenen Sozis hofierten Einbrecherbanden bewachen, um dann die Wehrpflichtigen madig zu machen.
      Aber selbst im Burgendland sind nur 3 Bezirke rot. Das muss den Darabos schon erschüttern!

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 18:29

      Bittschön - Kärnten

      http://vb2013.bmi.gv.at/bl_2.htm

      Lei faul waren die Kärntner, nur 47% Beteiligung.

    • terbuan
      20. Januar 2013 18:52

      Aber immerhin,
      der Bezirk Spittal hat mit fast 70% für die Wehrpflicht gestimmt, nur übertroffen mit Hermagor (72)!

    • Anton Volpini
      20. Januar 2013 19:03

      Aber dafür hat meine nächste Umgebung, Spittal an der Drau mit 68,2% für die Wehrpflicht gestimmt, Brigitte Imb.
      Das ist ein Beweis dafür, das wir hier eine starke Garnison haben, und wie sehr sie in der Bevölkerung verankert ist.
      Es sind bereits alle Stimmen, außer der Wahlkarten, ausgezählt.
      Die Wahlbeteiligung liefere ich Ihnen morgen nach.

      Sensenmann, mit Ihrem Hauptbeitrag haben Sie den Punkt getroffen. Und keine Frage, jetzt müssen starke Reformen angegangen werden.

    • Anton Volpini
      20. Januar 2013 19:05

      Hallo terbuan, schaust Du auch gerade Kärnten Heute? :-))

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 19:10

      @ Anton Volpini,

      46,1% Wahlbeteiligung in S/D.....steht bereits alles in http://vb2013.bmi.gv.at/bz_206.htm

      Völlig egal, die Gesamtbeteiligung ist nicht so schlecht und das Ergebnis umso besser und daran werden die Linken ordentlich kiefeln.

    • terbuan
      20. Januar 2013 19:11

      Nein Anton, ich gebe mir derzeit das elende Herumgeeiere des Wiener Bürgermeisters auf "Wien-Heute", gehe aber immer wieder auf Teletext Seite 500 um die neuesten Ergebnisse aus den Bundesländern zu checken! :-)

    • brechstange
      21. Januar 2013 08:34

      Die Steiermark ist auch schwarz, nicht vergessen. Auf die Länder ist eben Verlass, mit ein Grund, dass gerade die Sozen alles zentralisieren wollen.

  46. kakadu
    20. Januar 2013 17:57

    Wien ist und bleibt ein roter bis rot-grüner Wasserkopf, schade!

    • Charlesmagne
      20. Januar 2013 18:39

      Dafür bekommen sie ja auch ziemlich überproportional viel pro Kopf aus dem Finanzausgleich - schon interessant.

  47. Josef Maierhofer
    20. Januar 2013 17:56

    Ja die Österreicher haben Reife gezeigt.

    Aber auch hier ist die Konsequenz Engagement und Kosten zum einen und Reform und Beamtenabbau zum anderen.

    Wir brauchen Milizausbildner und ordentliche Ausbildungsprogramme, wie sie früher auch waren, aber wir brauchen keine 'Paschas' und keine General- und Offiziersinflation, sondern gewissenhafte und fleißige Leute.

    Das nicht nut beim Heer, nein auch in den anderen Ämtern, Ministerien, Landesregierungen und Bundesregierungen.

  48. terbuan
    20. Januar 2013 17:47

    Es gibt ja doch noch etwas positives vom ORF zu berichten:
    Laut letzter Hochrechnung haben in Wien mehr als 53% für ein Berufsheer gestimmt!
    Die Frau Zimmermann kann es nicht oft genug wiederholen, jetzt stottert der Verlierer Häupl herum, Fremdschämen ist angesagt!
    ER behauptet doch glatt, dass in Wien mehr als 50% der Jungen hinter der SPÖ stehen, der kann heute nicht mehr nüchtern sein! :-)

  49. La Rochefoucauld
    20. Januar 2013 17:40

    Unterberger rulez!

  50. Sensenmann
    20. Januar 2013 17:35

    Die Vorschläge für Fragestellungen künftiger Volksbefragungen (besser Abstimmungen) kann man 1:1 so übernehmen. Ist notiert! Danke A.U.!

  51. Sensenmann
    20. Januar 2013 17:28

    Ja, jetzt können die Pudel der Bilderberger heulen und jaulen, denn es wird Prügel von ihren Herren geben! Trotz der vollen Propagandawalze mit Plakaten und Radiowerbung (wer hat die eigentlich bezahlt? Wahrscheinlich wieder mit Steuergeld!) ist die rote Propaganda der überwältigenden Mehrheit beim sprichwörtlichen A. vorbeigegangen!
    Schon morgen wird der Bundestaxler zum Rapport bei seinen Herren antreten dürfen und erklären müssen, warum er versagt hat! Kritik und Selbstkritik ist angesagt, lieber Werner! Der Versuch, Österreich sein Wehrrecht und unseren Männern die Waffenfähigkeit zu nehmen und uns unter die Knute der EURGENDFOR und der roten Garde von Darabos' und der Gewerkschaft Gnaden zu stellen ist grandios in die Hose gegangen!
    Für die kommenden Wahlen lässt das für die Sozen Übles ahnen! Recht so!

    Aber auch unsere Schwarzen überpurzelten sich sogleich im Radio mit Zustimmung zu dem Darabos. Er werde das natürlich umsetzen können und man werde sich in der Regierung gemeinsam der Sache annehmen...
    Wenn sie dumm genug sind, ihren Pakt mit den Marxisten fortzusetzen, wird es auch für die ÖVP böse enden. Und sie sind dumm genug, das Ergebnis als Ihren Erfolg anzunehmen! Wenn sie den Darabos jetzt nicht abservieren, sondern ihm abermals die Stange halten, haben sie endgültig ausgespielt.

    Alles in Allem ein Sieg der Vernunft! Und jetzt wollen wir eine Heeresreform sehen, mit einem tauglichen Reservistensystem, einer guten Ausbildung und ein Abservieren der roten Kapelle, die unsere Armeeführung seit Jahren wie ein Pesthauch durchweht. Dazu muss endlich Geld angegriffen werden. Wenn die ÖVP das auf die Reihe bringt, hat sie noch eine Chance. Wenn nicht, wird sie die nächsten Wahlen zusammen mit ihren geliebten Roten verlieren und dann werden es andere machen.
    Aber es wird geschehen!

    • diko
      21. Januar 2013 13:58

      @ Sensenmann,
      **************!!!!!
      Ja, jetzt können die Pudel der Bilderberger heulen und jaulen, denn es wird Prügel von ihren Herren geben!

    • Riese35
      21. Januar 2013 21:30

      @Sensenmann: ******************!

      Nicht nur Plakate und Radiowerbung. Wiener Haushalte haben auch mehrere persönliche Briefe mit Jubeltexten bekommen, wo erklärt wurde, wie man abzustimmen habe. Die Art und Aufmachung dieser Texte haben mich an das erinnert, was wir seinerzeit in den Schulen über die Abstimmung am 10. April 1938 gelernt haben: suggestiv, desinformativ, Einreden von Schuldgefühlen, wenn man nicht wie vorgegeben abstimme.

      Das Eintreten der ÖVP für Darabos könnte aber eventuell auch einen guten Effekt haben, wenn man das auf die Zeit bis zu den nächsten Wahlen einschränkt. Bis dahin wird politisch eh nichts mehr passieren. Und ein Darabos in der Regierung hätte den großen Vorteil, daß das sicher so manchen Rotwähler zu einem Blauwähler werden läßt. Zu hoffen ist nur, daß das die ÖVP auch so sieht und sich nicht nach den nächsten Wahlen wieder an die rote Ideologie ankettet.

      Die Heeresreform wünsche ich mir erst nach den nächsten Wahlen, denn dann werden hoffentlich die Mehrheitsverhältnisse für die Umsetzung besser sein.

    • annafreud (kein Partner)
      21. Januar 2013 21:48

      Pudel = Teufel

  52. Maria Kiel
    20. Januar 2013 17:28

    Wir selber sind erst 1/4 vor 5 zum Wahllokal gegangen. Noch Schlangen von recht normal wirkenden Wahlberechtigten mittleren Alters vor den Wahlzimmern. Beim Nachhausgehen mussten wir beinahe gegen einen Strom von eiligen "Alternativen, Staatshilfeempfängern usw." ankämpfen, die (Wahlinfozettel in der Hand und Handy am Ohr) mit aufgescheuchtem Blick Richtung Wahllokal galoppiert sind. Wir haben noch gespöttelt, ob die SPÖ per Rund-sms und Rundruf ihre letzten Kräfte mobilisiert hat - dann sehe ich die Hochrechnung und weiss, der Witz war gar keiner, da haben die Beobachter in den Wahllokalen wohl tatsächlich gemeldet, dass Altersdurchschnitt und Erscheinungsbild der Abstimmenden nicht Gutes verheissen....

    • Josef Maierhofer
      20. Januar 2013 18:19

      Ja, es wurden selektiv 'Wahlzettel' zugestellt. Ich habe z.B. keinen bekommen. Mein Anruf beim Bezirksamt hat ergeben, dass es nicht nötig ist, ich wäre im Wählerregister.

      Die 'Wahlbehörde' in meiner 'Wahlschule' hat sofort nach dem Wahlzettel gefragt und ich musste sie aufklären, dass der Ausweis genügt.

    • Interessant, glücklicherweise (kein Partner)
      21. Januar 2013 19:16

      in Österreich heißt das noch immer 3/4 5 Uhr, Frau Kiel!!!!

    • annafreud (kein Partner)
      21. Januar 2013 21:53

      Ich habe auch keinen "Wahlzettel" zugestellt bekommen. Damit wollte "man" einen gewissen Teil der Bevölkerung in Wien hindern, abstimmen zu gehen. In einem Blogg habe ich erfahren, dass das viele betraf.
      Vielleicht hat das auch das Endergebnis in Wien "verfälscht"

  53. fokus
    20. Januar 2013 17:28

    Der einzige Wermutstropfen an diesem hocherfreulichen Wahlausgang:
    Darabos bleibt im Amt!
    Wie kann ein Minister, der das derzeitige System absolut ablehnt ein solches REFORMIEREN. Ein Ding der Unmöglichkeit.
    Daher, Herr Minister RÜCKTRITT SOFORT, BITTE!

  54. Karl Knaller
    20. Januar 2013 17:26

    Von wegen "ÖVP-Stammwähler voll mobilisiert". Wenn dem so ist, ergibt sich m.E.: von den 30% der Wahlberechtigten, die (unter Berücksichtigung der ca. 50%-igen Beteiligung) für die Wehrpflicht stimmten, sind wohl jedenfalls die Hälfte FPÖ-Wähler (die also ihre Stammwähler nicht voll mobilisieren konnte?). Verbleiben 15% der Wahlberechtigten als ÖVP-Stammwähler. Halte ich dzt .für eine realistische Einschätzung.

  55. Laura R.
    20. Januar 2013 17:25

    Der Werner hat g'sagt, wenn ma ka Brufsheer krieg'n, dann mach ma halt a Berufsschul'. Was i aba net vasteh' , wie er des mant.

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 19:16

      Nein, nein Laura, ich glaub' eher der Werner und der Michl wollen aufgrund schlechter Pisa Werte die Schulpflicht abschaffen, weil mit, die Analphabeten net unbedingt weniger werden und da hams g'meint des Geld könnens auch verspekulieren.

  56. Paneuropa
    20. Januar 2013 17:23

    Ein guter Tag für die direkte Demokratie, da ist noch mehr drinnen. Andreas Unterberger hat vollkommen recht.

  57. terbuan
    20. Januar 2013 17:15

    Danke, danke, danke, liebe Österreicher! Es ist ein Freudentag heute und ein überfälliger Schlag ins Gesicht der linken Manipulation und ein k.o. für den gleichgeschalteten Schundboulevard der Dichands und Fellners!
    Jetzt sollten wir kämpfen für ein starkes Heer zur Sicherung unserer Zukunft und der unserer Kinder!
    Ich habe dieses Ergebnis in diesem Ausmaß und mit dieser Wahlbeteiligung zwar erhofft aber nicht für möglich gehalten. Mein Jubel ist umso größer, es ist ein glücklicher Tag für Österreich!

    • terbuan
      20. Januar 2013 17:30

      Besonders gefreut hat mich, dass es in "meinem" Bezirk Liezen eine Zustimmung von über 70%, aber auch in anderen Bezirken der Steiermärk und auch in Salzburg, Tirol und Kärtnen in dieser Höhe gegeben hat!

    • Haider
      20. Januar 2013 20:04

      Vielleicht läßt sich der Wr. Ausrutscher auch damit erklären, daß es in diesem Bundesland die bei weitem größte Zahl an Arbeitslosen gibt. Laut zuletzt am 10.1.13 aktualisierten Daten "führt" Wien mit 83.016 gegenüber dem an zweiter Stelle liegenden Niederösterreich mit 44.461 Arbeitslosen haushoch. Ich kann mir durchaus vorstellen, daß sich überproportional viele Notstandshilfeempfänger von einem Berufsheer lukrative Jobs mit ruhiger Kugel und ohne besondere Anforderungen erhoffen.

    • diko
      21. Januar 2013 14:07

      @ terbuan,
      mich freuts auch! Na net, - nun hoffen wir alle, dass der Flugplatz LOXA (Aigen im Ennstal) nicht doch noch schnell verscherbelt wird.

  58. Brigitte Imb
    20. Januar 2013 17:14

    Vielleicht sollten wir Häupl ein ganz klein wenig danken, womöglich brachte er das Volk auf den Geschmack der Direkten Demokratie.

    JA, wir wollen Mehr davon!!!

    Die politische Klasse wird versuchen das zu verhindern wo es nur möglich ist und dagegen müssen wir uns stemmen.

    P.s.: Kräuter meinte gerade, daß das "soziale Jahr" sowieso bald kommt......
    Der tickt nicht ganz richtig, od wie? Der Volkswille soll umgesetzt werden - aus basta.

    • HDW
      20. Januar 2013 22:16

      Keinen Dank dem präpotenten Häupl der einmal plaktieren liess: "Wenn eine Stadt so gut verwaltet wird wie von den seinen Sozis, dann sind Wahlen Geldverschwendung" Er hat nur mit seinem Kolchos Charakter die Notbremse vor dem drohenden Verlust der Mehrheit die Notbremse gezogen und die Abschaffung der "verlorenen Zeit" den jungen Wienern in Aussicht gestellt, völlig charakterloser Parteiapparatschik der er halt ist. Die Idee mit der Volksbefragung kam dann vom NÖ Pröll, der auch Gemeinderatswahlen zu gewinnen hatte. Man wird sehen ob die ÖVP das verwerten kann und mit der Forderung nach dem Rücktritt dieses ohnmächtigen Abziehbildes Herrn D.s die GROKO-Diktatur aufs Spiel setzt oder weiter als nützlich idiotische Linksüberholer a la Leitl ihre Pfründe sichert!

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 22:26

      @ HDW,

      schade daß hier die Mimik nicht durchkommt, sonst hätten Sie meinen "Dank" an Häupl schon richtig gedeutet.
      Häupl legt sich mit seinem Abstimmungsdrang selbst ein Ei, uns kann es recht sein und wir wollen mehr davon.

  59. S.B.
    20. Januar 2013 17:06

    Juchhuuuuuu!!
    Die Österreicher haben POLITISCHE REIFE bewiesen und die Regierenden werden sich jetzt genau überlegen müssen, welche Fragen sie zur Abstimmung vorlegen und wie sie dieses Instrument der direkten Demokratie weiter anwenden.
    Aber das Volk hat offensichtlich "BLUT GELECKT", BRAVO!

    • S.B.
      20. Januar 2013 17:09

      Nachtrag:

      Ja, wenn es bei 60% bleibt, dann muß Darabos gehen und im Herbst hoffentlich die gesamte rote Regierungshälfte!

    • Brigitte Imb
      20. Januar 2013 17:15

      Er hat doch in der "Krone" groß angekündigt, auf keinen Fall zurückzutreten.

      Die ÖVP muß ihn "entsorgen", sonst hat sie nichts gewonnen.

    • S.B.
      20. Januar 2013 17:23

      @Brigitte Imb

      Ein ganz wichtiger Nebenaspekt dieser Volksbefragung: die Kronen Zeitung mitsamt ihrem "HEUTE" kann nicht mehr länger die Bevölkerung (meinungs-)manipulieren. Damit verlieren die beiden hochsubventionierten Medien den Alleinanspruch als "sozialistisches Sprachrohr".
      Ein echter Befreiungsschlag!

    • Sensenmann
      20. Januar 2013 17:33

      @S.B. Ja, das ist ein GANZ wichtiger Aspekt! Die Mobilisierung der gesamten roten Lügenpresse und des Rotfunks hat nichts genützt! Es scheint doch sowas wie eine Kernvernunft des Volkes zu geben, auch wenn man manchmal daran zweifelt!

    • GOP
      20. Januar 2013 17:43

      S.B.
      Ist "Bilder"-Manipulation bei der KRONE auch nicht mehr möglich?
      Siehe: http://www.imagenetz.de/f47ef8aed/Photoshoptricks.jpg.html

    • S.B.
      20. Januar 2013 17:55

      @GOP

      Unglaublich! Bei der Kronen Zeitung muß man auf fast alles gefaßt sein!

    • terbuan
      20. Januar 2013 18:09

      Die Kronen-Zeitung hat seit Wochen in infamer, unerträglicher Weise gegen die Wehrpflicht polemisiert. Diese "Zeitung" ist einfach nur mehr zum Vergessen!

    • terbuan
      20. Januar 2013 18:09

      Die Kronen-Zeitung hat seit Wochen in infamer, unerträglicher Weise gegen die Wehrpflicht polemisiert. Diese "Zeitung" ist einfach nur mehr zum Vergessen!






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