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Fußnote 388: die weiße Riesenpracht und die Gewerkschaftsmacht drucken

Der gigantische Schneefall im Osten Österreichs hat dort fast alles verändert. Nur unsere liebe Gewerkschaft nicht.

Denn während ringsum alle fieberhaft werken, um das Leben trotz der weißen Massen in Rekorddimensionen (vermutlich eine Folge der globalen Erwärmung) einigermaßen in Gang zu halten, hat sich auch die Gewerkschaft zu Wort gemeldet. Mit einer einzigen Botschaft: Selbst bei einer Schneekatastrophe dürfe keinesfalls die Höchstarbeitszeit überschritten werden. Und wenn doch, dann solle das sofort angezeigt werden. Jetzt frage ich mich nur noch: Soll man diesen Schwachsinn (der freilich weitgehend der ebenso „lebensnahen“ Judikatur vieler Arbeitsgerichte entspricht) unter „Gewerkschaftliches Fingerspitzengefühl“ oder eher unter „Gewerkschaftliche Solidarität“ ablegen?

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 19:17

    So Leute - und genauso sieht es dann beim Berufheer aus. Oder habt ihr vielleicht geglaubt, daß dieses dann nicht vergewerkschaftet wird ?

    Das Ergebnis wird Raubrittetrum und Wegelagerei sein. Minenräumzulage, Höchstarbeitszeiten, Schlechtwetterzulage, kein Ausrücken ohne daß der Betriebsrat zustimmt , ja, und wenn es dann zuviele Feinde sind, dann rücken wir nicht aus. Da habt ihr sie dann, die Profis. Die Profis beim Abkassieren und Nichtstun. Wohlerworbene Rechte -- eh scho wissen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorWuifaeh
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 21:38

    Ich bin selbst Unternehmer mit 30 Angestellten und muß mich nahezu täglich mit irgendwelchen vermeintlich sozialen Errungenschaften auseinandersetzen. Die Höchstarbeitszeit ist dabei nur eine der arbeitsplatzgefährdenden Schwachsinnigkeiten aus den Giftküchen der geschützten Werkstätten von ÖGB, AK und leider immer öfter auch WKO. Gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen scheint in unserer leistungsfeindlichen Gesellschaft keinen Wert mehr zu haben. Stattdessen werden Unternehmer von ahnungslosen Dummköpfen, für die Leistung etwas Unmoralisches ist, duch Himmel und Hölle geprügelt, wenn sie es wagen sollten mit erwachsenen und eigenverantwortlichen Angestellten vernünftige Vereinbarungen zu treffen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Januar 2013 19:14

    Hurra, wir sind wieder bei der Wehrpflichtdebatte!
    Haben wir erst ein Berufsheer, mit Beamtendienstrecht(!), dann wird es dort bei der nächsten Überschwemmung heißen, analog zum eben Gelesenen: wir kommen dann in ein paar Tagen, den Überstunden müssen rechtzeitig angekündigt werden.
    Oder bei einer Lawine: heute ist Sonntag, da haben alle frei, das steht den Leuten ja zu, also sollen die Opfer bitte bis Montag warten.

    Aber die Lösung naht, die SpekulationsParteiÖsterreichs wird demnächst ein Gesetz im Parlament einbringen, welches den Flüssen das Übergehen an Sonn- und Feiertagen verbietet.
    Gerüchten zufolge wird eine gewisse Frau Holle, wegen schwerer Verbrechen, gesucht! Unter anderem stelle Herr Failman von der SPÖ fest, in den Jahren 38 bis 45 hat es verdächtig oft geschneit, Frau Holle ist offensichtlich der Wiederbetätigung überführt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAGLT
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Januar 2013 19:20

    "...(vermutlich eine Folge der globalen Erwärmung)"

    Primitive und mehr als entbehrliche Anmerkung und eines angeblichen intelligenten Menschen unwürdig.

    Dieser Hass bzw. diese Verbohrtheit nehmen ja schon Dimensionen an, die normalerweise den Nazikeulenschwingern vorbehalten sind.

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  1. Einspruch! (kein Partner)
    18. Januar 2013 23:44

    Der für diesen unverantwortlichen Unsinn verantwortliche Gewerkschaftler sollten durch Gottes Ratschluß mit einem Herzinfarkt in ein Krankenhaus eingeliefert werden und dort vom zuständigen Arzte mitgeteilt bekommen, dass er seine Dienstzeit überschreiten würde, wenn er ihn behandelte. Oisa, nix is.

    Er würde sich sicher maßlos aufpudeln. Dabei macht man nur genau das, was er selbst für genau richtig hält: nicht eine Sekunde mehr arbeiten als man unbedingt muß. Damit das "Arbeitsleid" nicht zu stark wird. Jeder, der eine Sekunde länger arbeitet is doch teppat. Und loßt sich ausbeuten. So wia de Schneeorbeiter - do könnt dann jo a jeda komman. Kommt doch nicht in Frage.

    Möglicherweise würde der Gewerkschaftler die Problematik danach anders sehen - falls er es halt überlebt, was ja nicht sicher ist. Aber für die Arbeitersolidarität muß man schon Opfer bringen können.

  2. carambolage (kein Partner)
    18. Januar 2013 23:30

    Die Straßen beim Schöpfwerk waren, durch die Räumfahrzeuge und die Gehsteige vor den Häusern, durch die Hausbesitzer und kleinere Schneefräsen relativ gut vom Schnee befreit.
    Jedoch bei den Haltestellen, Fußgängerübergängen etc. waren nach 24h noch immer die massiven Schneehaufen, in die man unweigerlich stapfen musste. die kann man nur mit Schneeschaufeln händisch verbringen und da hat sich offensichtlich niemand dafür zuständig gefühlt.
    Und natürlich wird ein Berufsheer eine weite(re)s gewerkschaftliches Exerzierfeld.

  3. AGLT (kein Partner)
    18. Januar 2013 19:20

    "...(vermutlich eine Folge der globalen Erwärmung)"

    Primitive und mehr als entbehrliche Anmerkung und eines angeblichen intelligenten Menschen unwürdig.

    Dieser Hass bzw. diese Verbohrtheit nehmen ja schon Dimensionen an, die normalerweise den Nazikeulenschwingern vorbehalten sind.

  4. Gismor (kein Partner)
    18. Januar 2013 18:53

    Skandalbank „Goldman Sachs“: Noch mehr Ausländer in die BRD

    18.01.13 (Allgemein)

    Die wohl weltweit größte Investmentbank Goldman Sachs gehört zu jenen kapitalistischen Bankstervereinigungen, die nach dem Finanz-, Banken- und Immobiliencrash der letzten Jahre einen mehr als üblen Ruf genießt.
    Ein Mitarbeiter packte erst Ende 2012 über die verbrecherischen Geschäftspraktiken aus. Nach zwölf Jahren verließ Greg Smith die Großbank wegen deren “giftigen und teuflischen Unternehmenskultur“. Der Wall Street-Banker berichtete auch darüber, daß die Kunden dort intern gerne auch nur als “Vollidioten (Muppets)” bezeichnet wurden und geißelte die Abzockermentalität seines ehemaligen Arbeitgebers.

    Zahlreiche Klagen von Anlegern hatte die Investment-Bank ebenfalls zu verzeichnen. Kein Wunder, wenn man Smiths Ausführungen zu den Umtrieben der Bankster zur Kenntnis nehmen will. “Goldman Sachs”-Mitarbeiter wiesen ihre Kunden an, jenes angebotene Produkt zu kaufen, welches die eigenen Boni der Berater in die Höhe schraubten. Auch die Tipps zu den Heuschrecken der Branche, den Hedgefonds, hatten es in sich. Bei Goldman Sachs bekam man Ratschläge, wie Anleger von der Griechenland-Krise profitieren können während Mitarbeiter der Abzockerbank gleichzeitig die griechische Regierung berieten. Selbst der jüdische US-Senator Carl Levin stellte als Chef der parlamentarischen Untersuchungskommission zur Finanzkrise bei der Zombie-Bank “eine Schlangengrube voller Gier, Interessenkonflikten und Fehlverhalten” fest.

    weiterlesen: http://www.freies-netz-sued.net/index.php/2013/01/18/skandalbank-goldman-sachs-noch-mehr-auslander-in-die-brd/

  5. Marcus Aurelius (kein Partner)
    18. Januar 2013 17:33

    Diesen knusprigen Satz Dr. Unterbergers widme ich der letzten überlebenden Bastion der Klima- und CO2-Geschäftsidee, dem linientreuen IPCC-Genossen, Greenpeace-Gläubigen und allseits geliebten Partner phaidros:

    "Denn während ringsum alle fieberhaft werken, um das Leben trotz der weißen Massen in Rekorddimensionen (vermutlich eine Folge der globalen Erwärmung) einigermaßen in Gang zu halten ..."

    ... in der Hoffnung, dass seine Öko-Heiligkeit Al Gore, wenn auch enttäuscht von der schwächelnden Rendite seiner globalen Hirnwäsche, die noch ausstehenden PR-Honorare überweist — wenn nicht an phaidros direkt, so doch an die komatöse BIÖ.

    • phaidros
      19. Januar 2013 12:44

      Komatös? Findest Du, dass ich mich zuwenig in die Wehrdebatte einbringe? Ich gelobe Besserung! ;-)

  6. Gismor (kein Partner)
    18. Januar 2013 17:12

    Von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover

    Der größte und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet zur Zeit durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt.
    Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet.
    Sicher ist aber, dass der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer missbraucht werden kann.

    Lesen Sie oder drucken Sie ihn aus und verteilen sie ihn!
    http://www.politaia.org/wp-content/uploads/2013/01/Der-Welt-Geldbetrug.pdf

    http://www.politaia.org/finanzterror/der-welt-geldbetrug-von-prof-dr-eberhard-hamer/

  7. Observer
    18. Januar 2013 07:28

    Wer braucht eigentlich noch eine Gewerkschaft, wenn man ohnehin die AK als "Zwangs"-Interessenvertretung haben muss? Die früheren berechtigten Forderungen von 1900 bis 1960 sind ja schon erfüllt. Ich glaube, neue Wünsche werden nur gestellt, um den ÖGB-Beirag zu rechtfertigen. In vielen grösseren Betrieben und Schulen, Ämtern etc. wird man vom Betriebrat bzw. der Dienstnehmervertretung genötigt, auch diesem Verein beizutreten. Manchmal findet man bei AK und Gewerkschaft sogar an Türen Namensschilder der selben Person.
    Ich sehe im ÖGB eine Vorfeldorganisatin der SPÖ, wenn sich dort auch manche Schwarze herumtreiben, aber von den Roten dominiert werden. So klingen z.B. aus dem Betonkopf Neugebauer immer sehr proletarische Sprüche, welche üblicherweise dem roten Lager zugeordnet werden.

  8. Gandalf
    17. Januar 2013 23:53

    O.T.:
    Nicht wegen weiss, sondern wegen geschwärzt: Frau Gabriela Moser von den Grünen, vielleicht eine treffliche AHS-Lehrerin, aber sicher keine Juristin, ist "entsetzt", dass den aus Liechtenstein gelieferten Akten nichts zu entnehmen ist, das Karlheinz Grasser belastet (was dieser ja immer so prophezeit hat). Sie führt dies auf eine angeblich exzessive "Schwärzung" in den Akten (die sie im übrigen ja eigentlich gar nicht kennen dürfte?!) zurück und bezeichnet das als einen neuen Tiefpunkt in der Causa. Also: Wenn Frau Moser den absoluten Tiefpunkt der Menschenhatz auf Grasser sehen will, braucht sie bloss einen Blick in den Spiegel zu tun....

    • Undine
      18. Januar 2013 08:53

      @Gandalf

      Auch bei den Hexenverbrennungen half Unschuld nicht; wer von jemandem "beredet", also von irgendwelchen Eiferern wie Pilz und Moser irgendeiner fiktiven Tat angeklagt wurde, hatte keinen Funken Chance, dem Scheiterhaufen zu entgehen.

      Moser und Pilz machen keine Faxen, wenn es gilt, sich im jederzeit willigen ORF als Saubermänner-Partei in Szene setzen zu können. Für seine Eitelkeit ist Grasser längst tausendfach bestraft, aber das, was die Grünen---hier die Gabriele Moser--- lustvoll mit KH Grasser aufführen, ist ein grausames Spiel.

      Gibt es für Moser und Pilz Anklageund entsprechende harte Strafe wg. Verleumdung, falls sich endgültig herausstellt, daß sie Grasser zu Unrecht hetzen?

    • Gandalf
      18. Januar 2013 20:55

      @Undine:
      Verdienen würden es die beiden Oberverleumder (und viele ihrer Spiessgesellen, bis hinab zur Frau Glawischnig) zweifellos; aber da sie ihre Kapriolen unter dem Schutz der parlamentarischen Immunität schlagen, sehe ich keine Chance dafür. Leider!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      19. Januar 2013 10:32

      Es nimmt wunder, daß sie das Zigarrettenbürscherl Grasser so derart unter ihren, sonst doch so “gerechten“ Schutz stellen! Er hat es geschafft, in seiner Zeit als FM, sich zum mehrfachen Millionär zu machen - mit seinem Gehalt als Minister? Er ist mit Abstand einer der größten Abstauber unserer Republik, aber als Protektionskind eines schwarzen Napoleon muß man unantastbar sein.....!
      Wenn sie die Balken im linken Auge anprangern, dann müssen sie dieselben auch in den ihrigen wahrnehmen.

  9. Wuifaeh
    17. Januar 2013 21:38

    Ich bin selbst Unternehmer mit 30 Angestellten und muß mich nahezu täglich mit irgendwelchen vermeintlich sozialen Errungenschaften auseinandersetzen. Die Höchstarbeitszeit ist dabei nur eine der arbeitsplatzgefährdenden Schwachsinnigkeiten aus den Giftküchen der geschützten Werkstätten von ÖGB, AK und leider immer öfter auch WKO. Gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen scheint in unserer leistungsfeindlichen Gesellschaft keinen Wert mehr zu haben. Stattdessen werden Unternehmer von ahnungslosen Dummköpfen, für die Leistung etwas Unmoralisches ist, duch Himmel und Hölle geprügelt, wenn sie es wagen sollten mit erwachsenen und eigenverantwortlichen Angestellten vernünftige Vereinbarungen zu treffen.

    • 123 (kein Partner)
      18. Januar 2013 17:10

      Wenn man es wirklich mit erwachsenen eigenverantwortlichen Angestellten zu tun hat, dann kann man solche Gesetze im Einverständnis locker unterlaufen. Nur da muss man natürlich auch etwas bieten, nur länger hackeln für nichts wird wohl den Wenigsten Spaß machen...

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      18. Januar 2013 17:48

      Die Bezahlung von Arbeit nach Stundenlöhnen und Anwesenheit ist ein Relikt aus entschwundenen Zeiten, zumindest in Jobs, die nicht an Fließband-Taktungen gebunden sind. Ist die Aufgabe erfolgreich erledigt, kann man früher gehen; muss nachgearbeitet werden, bleibt man halt länger — weil's nicht nur den Chef interessiert, sondern einen selbst. Das gleicht sich à la longue immer aus.
      Die Stechuhr ist, von ebenfalls überholten Atavismen wie Gewerkschaften abgesehen, schon lange obsolet.

  10. fokus
    17. Januar 2013 21:18

    OT

    Wenn die Volksbefragung für die SPÖ nicht wunschgemäß ausgeht, haben wir dann vorgezogene Neuwahlen?

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,843721

    Letzter Absatz und das, obwohl sich Spindelegger mehr als zurückhält! Dem "Buagamaster" gehen die Nerven durch.

  11. terbuan
    17. Januar 2013 20:49

    Es ist schon ziemlich lange her, da hat die Stadt Wien um Schneearbeiter geworben, die als Tagelöhner für die Schneeräumung eingesetzt wurden.
    Besonders begehrt waren die Angebote der Wiener Linien (damals Verkehrsbetriebe) für den besser bezahlten Nachtdienst ("Nachtlöhner").

    In meiner damals finanziell ziemlich prekären Situation stellte ich mich in einer eisigen Nacht bei der Aufnahmestelle am Bahnhof Währinger Gürtel an und bekam den Job. Es war ein Knochenjob.

    Unsere Gruppe wurde zum Franz-Jofef-Bahnhof gekarrt und wir mußten von 20 Uhr bis gegen 5 Uhr morgens, Haltestellen freischaufeln und den Schnee auf LKW's aufladen. Zu Mitternacht gab es eine kleine Teepause beim Würstelstand.
    Die Bezahlung belief sich auf ein paar Schillinge pro Stunde, mit heute verglichen ein Witz! Aber für mich war es ein wichtiges Zubrot zu meinem eher kargen Taschengeld!

    Damals gab es keine Gewerkschaft die sich um Jugendschutz, Nachtarbeit etc. gekümmert hat. Man hat genommen was man kriegen konnte und für mich verblieb eine schöne Erinnerung.

  12. phaidros
    17. Januar 2013 20:10

    trotz der weißen Massen in Rekorddimensionen (vermutlich eine Folge der globalen Erwärmung)

    50cm Mitte Jänner? Welche Rekorddimensionen?

    Schade finde ich die ewig wiederholten Sticheleien bezüglich Erwärmung. Aber wo AU die Sprache drauf bringt: die NASA hat den Dezember-2012-Datensatz fertig ausgewertet, und weltweit eine Fortsetzung des Erwärmungstrends gefunden. 2012 wäre das 9.wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen. 's ist also nix mit »seit 14 Jahren wird es kälter.«

    Details: http://www.nasa.gov/topics/earth/features/2012-temps.html

    • dssm
      17. Januar 2013 22:01

      Da darf ich wieder auf den aktuellen sience blog verweisen!
      Die 'Erwärmung' ist kein Thema mehr, wenn man die möglichen Risken sieht, insbesondere im Vergleich mit der Absenkung durch Grundwasserentzug.

      Die Diskussion über 'Erwärmung' ist sowieso nutzlos, nachträglich kann man einen Zyklus erkennen und vielleicht sogar die Einflüsse festmachen. Momentan gibt dies die Wissenschaft für das Hier und Heute einfach nicht her, weder für die eine noch für die andere Seite.

    • phaidros
      18. Januar 2013 06:49

      Die 'Erwärmung' ist kein Thema mehr,

      Warum wird sie dann mit diesen wiederholten Sticheleien zum Thema gemacht?

      Und fällt Ihnen auf? Sie reden sofort von »möglichen Risiken«, obwohl von mir mit keinem Satzzeichen erwähnt. (Und bitte eigentlich auch keine voreiligen Schlüsse ziehen: dass Trinkwasserentnahme lokal größere Risiken bergen kann heißt nicht, dass es global kein großes Risiko gibt oder geben kann)

      Diese Diskussionen gehören dringend entflochten, genau das ist ja mein Anliegen.

  13. RR Prof. Reinhard Horner
    17. Januar 2013 20:09

    reinhard.horner@chello.at

    Konkret wirksame Kritik?

    Natürlich gibt es an gewerkschaftlichen Äußerungen und Handlungen mancherlei zu kritisieren. Und das ist wichtig, ist notwendig.

    Ein Ersetzen konkreter Kritik durch pauschale Beschimpfungen zeigt lediglich, dass in einer pauschalen Feindschaftsstellung die konkreten Argumente fehlen und solche "Kritiker" gar keine konkret wirksamen Verbesserungen herbeiführen möchten.

    Insbesondere in der Entwicklung unserer 2. Republik haben unsere Gewerkschaften übrigens nicht wenig zur erfolgreichen Entfaltung beigetragen, wovon zahlreiche andere Länder nur träumen konnten. Sehen wir zu, dass wir den Gewerkschaftern kritisch (= unterscheidend) und nicht als "Trotteln" begegnen!

    • Maria Elisabeth Sipl-Wöginger (kein Partner)
      19. Januar 2013 02:31

      siwoe@A1.net

      Durch Kritisieren alleine wird sich nichts ändern, ist logisch und daher nachvollziehbar. Solange jedoch nicht wirklich hinterfragt aber auch "gemacht wird ändert sich nichts. Die Gewerkschaft hat sicher in der Vergangenheit ihre Berechtigung und Einiges erfolgreich umgesetzt. Wir sind allerdings im Jetzt und da siehts ein bisserl traurig aus. Milde ausgedrückt. Ich bin mir auch sicher, dass ich Niemandem als "Trottel gegenüberstehe.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      19. Januar 2013 13:03

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Frau Sipl-Wöginger,

      ich stimme Ihnen vollinhaltlich zu, meine aber, dass wir mit konkreter Kritik doch einiges bewerkstelligen können.

      MfG

  14. Observer
    17. Januar 2013 20:08

    Ich sage es immer:
    die Gewerkschaft hat heutzutage - nachdem vielen berechtigten Forderungen (gegenüber 1900 - 1960) mehr als erfüllt sind - riesige Probeme, den Mitgliedern gegenüber den monatlichen Obolus zu rechtfertigen. Vielfach üben auch die Betriebsräte enormen Druck auf die Arbeitnehmer aus, diesem Verein beizutreten.
    Wieviel Interessensvertreter (Beschützer) braucht eigentlich ein Arbeiter/Angesteller, er ist ja ohnehin durch Zwangsmitgliedschaft von der Arbeiterkammer vertreten? Interesssant ist es auch, dasss manche Gewerkschaftsfunktionäre auch in der AK eine Funktion haben.

  15. S.B.
    17. Januar 2013 19:57

    Statt daß die Gewerkschaft mithilft, alle möglichen, brachliegenden Kräfte gegen die Schneemassen zu mobilisieren (körperlich gesunde Asylwerber, Arbeitslose usw.) und die sich endlich ein bißchen "Zubrot" verdienen könnten, betätigen sie sich wie immer als Bremser in der Not.
    Am besten wäre es wohl, diese roten Bonzen hinter den Schreibtischen in ihren Büropalästen hervorzuholen und zum Schneeschaufeln auf die Straße zu schicken.
    Das wäre endlich einmal "Straßenkampf im Dienste der Bevölkerung und der Solidarität". Glück auf, Genossen!

  16. socrates
    17. Januar 2013 19:43

    Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergeblich!
    Wir werden wieder von Angehörigen der ehemaligen k&k Monarchie gerettet. Die bekommen, wie einst wir, einen Stundenlohn und arbeiten ganz wunderbar. Die Gewerkschaft in ihrer heutigen Form ist gehört abgeschafft.

  17. Josef Maierhofer
    17. Januar 2013 19:42

    Schön langsam ist es genug mit der Blödheit.

    Nirgendwo gedeihen solche Sumpfblüten besser als im österreichischen roten Dunstkreis.

    Wissen diese Vollkoffer überhaupt noch, was Arbeit ist und was es bedeutet eine Arbeit auszufüllen, einen wirklichen Posten zu haben, gebraucht zu werden, Verantwortung zu tragen, eine Funktion erfüllen ?

    Ich halte die alle für unnötig und unnötig blöd und als solche haben sie Österreich ruiniert.

    Normal wird der Schnee weggeschaufelt und dann die Schaufel ins Werkzeughaus gebracht, ginge es nach 'unseren' (meine sind sie nicht, werde nie dort Mitglied sein) Gewerkschaften würden die Schaufeln um punkt 17 Uhr herumliegen und der Schnee auch.

    Bei mir erhalten diese Gewerkschafter eine fristlose wegen Verhetzung gegen die Arbeit ...

  18. Stefan Graf
    17. Januar 2013 19:21

    Bitte nicht weitersagen:
    Insgeheim hoffe ich, dass die Schneefälle nicht aufhören und das Bundesheer zur Katastrophenhilfe angefordert werden muss :)
    Kleine Werbeaktion höherer Gewalt für Wehrpflicht und Grundwehrdiener... :)

    Nur das würde die Stimmung pro Wehrpflicht verstärken und das gefällt den Gewerkschaftsbonzen auch ganz sicher nicht - und dem SPÖ-Minister schon gar nicht - also gibt's bis zum Schluss der Wahllokale ganz sicher keine offizielle Katastrophe.

    Österrreich ist dem Untergang geweiht - durch Schnee und Gewerkschaft ;)

    • Brigitte Imb
      17. Januar 2013 19:27

      Der Schnee verschwindet wieder, die Gewerkschaftsbonzen nicht.

      Es ist auch überaus schade, daß dieses Schneewetter nicht bereits vor einigen Wochen stattgefunden hat, als die Campierer unterwegs waren.

    • Undine
      17. Januar 2013 20:14

      @Stefan Graf

      "Insgeheim hoffe ich, dass die Schneefälle nicht aufhören und das Bundesheer zur Katastrophenhilfe angefordert werden muss :)"

      Genau dieser Gedanke kam mir auch! :-)

    • phaidros
      17. Januar 2013 20:17

      Und ich hoffe, dass Darabos das nicht zulassen würde.

      Denn dann wird der Österreicher endlich lernen, dass Schneeräumen eine Dienstleistung ist, die einen Wert hat (und die wir nebenbei von jedem Hausbesitzer verlangen, der auch dafür zu zahlen hat, wenn er sie zukauft, und nicht auf Sklaven zurückgreifen kann.)

    • Brigitte Imb
      17. Januar 2013 20:21

      Das BH wurde ht. bereits zum Schneeräumen eingesetzt, in Baden. (Zib)

    • Brigitte Imb
    • brechstange
      17. Januar 2013 22:35

      phaidros

      Mit Sklavenarbeit schießen Sie weit übers Ziel. Eigentlich eine Beleidigung für die wirklichen Sklaven, die es auch heute noch gibt.

    • phaidros
      18. Januar 2013 06:25

      Finden Sie, liebe brechstange? Aber wie dem auch sei, nicht ich schieße übers Ziel, sondern die Genfer Menschenrechtskonvention. Denn das ist die Begründung, aus der sie einzig verpflichtenden Militärdienst zur Verteidigung der staatlichen Souveränität (sowie Ersatzdienst dafür) erlaubt.

      Meine Frage: Schneeschaufeln ist eindeutig keine militärische Aufgabe. Wieso werden nicht Zivildiener dafür herangezogen?

    • brechstange
      18. Januar 2013 07:27

      Was heißt militärische Arbeit?

      Wenn es schneit, hat man zu schaufeln, das gibt zumindest frische Luft und Muskeln. Muskeln sollen für militärische Arbeit ja nicht hinderlich sein.
      Ich nehme an, dass auch viele Zivildiener an ihren Dienststellen Schnee schaufeln müssen.

    • Stefan Graf
      18. Januar 2013 07:39

      @phaidros:

      Sie verwechseln leider wieder einmal Symptom und Ursache und stellen daher nicht die richtige Frage.

      Schneeschaufeln ist das Symptom, deswegen wird nicht das Bundesheer angefordert.
      Die Ursache ist eine Katastrophe (oder deren Verhinderung) und zu dessen Hilfsdienst braucht es das Heer (eine der verfassungsrechtlichen Aufgaben!).

      Und es ist nun einmal eine Eigenschaft von Katastrophen, dass sie durch schnellen, massiven und organisierten Einsatz von Arbeitskraft bekämpft werden müssen.

      Auf den Punkt gebracht (zugegebenermaßen simplfiziert):
      Schnelle, massive Arbeitskraft = viele Grundwehrdiener (nicht wenige Profis)
      Organisiert = militärischer Drill

    • phaidros
      18. Januar 2013 07:58

      Sg. Hr. Graf,

      das mag oberflächlich so aussehen, anderereits glaube ich eigentlich nicht, dass ich Ursache und Wirkung verwechsle (Leider wieder einmal? Sei's drum):

      »Über Nacht hat es besonders im Süden und Osten Österreichs rund 10 bis 30 Zentimeter Zentimeter geschneit. Heute kommen in vielen Regionen nochmals 10 bis 30 Zentimeter Schnee dazu.«
      (http://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/news/schnee-wind-und-kaelte )

      Wollen Sie allen Ernstes behaupten, dass 20-60cm Schnee in 24h Mitte Jänner eine von den Katastrophen ist, die durch »schnellen, massiven und organisierten Einsatz von Arbeitskraft bekämpft werden müssen«?

      Aber wie dem auch sei, schnelle, massive Arbeitskraft ist lediglich ein Frage guten Katastrophenmanagements, das kann man auch und sollte man zivil erbringen. Wo das Heer unersetzliche Hilfe leisten kann und muss, ist mit schwerem Gerät wie etwa Berge- oder Brückenlegepanzern, aber dafür braucht man keine GWD.

      Und auch an Sie die Frage: warum werden eigentlich nicht (wenigstens auch) Zivildiener zum Schneeschaufeln herangezogen?

    • Stefan Graf
      18. Januar 2013 10:52

      @phaidros

      Bitte beachten Sie, dass ich bei meinem Posting von der Annahme ausgegangen bin, dass der Schneefall nicht aufhört und sich erst zu einer „Katastrophe“ entwickelt, die den Einsatz des BH erforderlich macht.

      Meine Aussage zu Katastrophen und deren Bekämpfung hat sich auch nur auf die Hypothese einer vorhandenen Katstrophe bezogen, ich stelle keine Behauptung (weder ernst noch unernst) mit Bezug auf die tatsächliche Situation auf.

      Letztendlich bin ich aber auch der Meinung, dass die Möglichkeit der Verhinderung einer Katastrophe schon ausreicht, um entsprechende Kräfte zu aktivieren, also muss sie noch gar nicht vorhanden sein – Prophylaxe heißt das Zauberwort.

      Natürlich haben Sie recht, dass auch zivile Verbände Katastrophenmanagement betreiben können, und das sicher nicht schlecht. Die Frage ist nur, wer ist effizienter?
      Und daran scheiden sich die Geister – offenbar auch unsere. Was aber gut ist und ich sehr spannend finde.

      Somit zur Antwort Ihrer Frage: weil das „System Zivildienst“ in diesem Fall nicht so effizient ist wie das „System Bundesheer“.

    • phaidros
      18. Januar 2013 11:04

      »Die Frage ist nur, wer ist effizienter? «

      Richtige Frage! Die Antwort ist ziemlich einfach, würde ich sagen: in der akuten Situation eine militärische Organisation.

      Aber unterm Strich niemals, denn eine solche aus dem Grund (ein anderer wird ja kaum noch genannt) aufrecht zu erhalten, kann die Wahrheit nicht sein (und entspricht nebenbei erwähnt auch nicht dem Geist der GMRK, die verpflichtend einzig einen militärischen Dienst erlaubt)

  19. Helmut Oswald
    17. Januar 2013 19:17

    So Leute - und genauso sieht es dann beim Berufheer aus. Oder habt ihr vielleicht geglaubt, daß dieses dann nicht vergewerkschaftet wird ?

    Das Ergebnis wird Raubrittetrum und Wegelagerei sein. Minenräumzulage, Höchstarbeitszeiten, Schlechtwetterzulage, kein Ausrücken ohne daß der Betriebsrat zustimmt , ja, und wenn es dann zuviele Feinde sind, dann rücken wir nicht aus. Da habt ihr sie dann, die Profis. Die Profis beim Abkassieren und Nichtstun. Wohlerworbene Rechte -- eh scho wissen.

    • dssm
      17. Januar 2013 19:31

      Bitte die Vorhangzuziehzulage nicht vergessen!
      Deshalb muss dann im Einsatz immer eine Unterbrechung her, damit die verbeamteten Soldaten schnell in die Kaserne können und dort den Vorhang zuziehen - anderfalls gäbe es ungerechtfertigte Einkommenseinbußen!

      Das ist auch das neue Kampfkonzept des Herrn Darabos. Wenn die Russen kommen, brechen wir einfach den Kampf ab um die Vorhänge zuzuziehen. Die Russen sind daher immer die Verlierer.
      Bleiben sie stehen und warten bis unsere Gewerkschaftstruppe zurück ist, werden sie nie mit der Eroberung fertig.
      Gehen sie aber vorwärts, so wird sie der berserkerhafte Einsatz der Betriebsräte für die Vorhangzuziehzulage in Angst und Schrecken versetzten, die Truppen werden dann erst in Wladiwostok, weil halt dahinter das Meer ist, zum stehen kommen.

    • Majordomus
      17. Januar 2013 19:55

      Wohlerworbene Rechte - samt dem Recht zu kündigen? Dann bekäme der Spruch "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin" einen Sinn...

    • phaidros
      17. Januar 2013 20:14

      Warum diese Skepsis, die weder gegenüber der Polizei (z.B. bei Großveranstaltungen) herrscht noch gegenüber den Berufsfeuerwehren (bei Katastrophen), noch gegenüber Gesundheit betreffende Berufen (ebenfalls bei Katastrophen - egal on beamtet oder privat), noch, noch, noch...

      Warum sollte ausgerechnet ein Heer schlechtere Beamte haben?

    • Helmut Oswald
      17. Januar 2013 21:30

      Tja warum wohl ? Weil die Unterschiede und Anforderungen zwischen einer Feuerwehr, gesundheitlichen und polizeilichen Aufgaben, und einem Heer, ausgenommen im Friedensbetrieb, deutlich andere sind. Weshalb ja ernstgemeinte Reformen ein Soldatendienstrecht, ein Soldatenanstellungsgesetz usw als Ersatz / Ergänzung für / zum BDG fordern, weil letzteres jeglichem Bestreben, einem militärisch schlagfähigen Apparat auch das dazu geeignete und erforderliche innere Gefüge zu verleihen, entgegenwirkt.

      Stichwort Friedensbetrieb: diejenige Komponente, die über Jahrzehnte der Verbeamtung noch am deutlichsten entgegenwirkte, war die regelmäßige Einbindung der Reserve- / Landwehr- / Milizkomponente, ohne die im übrigen weder Urlaubsplanungen noch Auslandseinätze aufrecht zu erhalten waren. Geschweige denn längere Übungen. Der Berufssoldat tritt, bleibt das Dienstrecht unverändert oder wird es noch mehr vergewerkschaftet, wegen personalvertretungsrechtlich ausgehandelter dienstrechtlicher Bestimmungen am Freitag zBp um 18.00 h von der Übung ab, der Major, Hauptmann, Gefreite aus dem Zivilleben, der Reservist, der Übungsteilnehmer ist hält den Dienstbetrieb aufrecht über das Wochenende ,mit unbegrenzter zeitlicher Verpflichtung. Ohne diese - keine vernünfige Großübung (zehn Tage und länger) der letzten dreißig Jahre.

      Fällt diese Komponente mit Preisgabe der Wehrpflicht weg. Wird's nochmal so richtig teuer, wenn sich der Beamtenapparat überhaupt einmal bewegen soll ...

    • La Rochefoucauld
      17. Januar 2013 21:39

      Unser neues Berufsheer wird nach dem Erfolgsmodell der ÖBB ausgerichtet.

      Kostet zwar den Steuerzahler ein wenig Geld. Egal, holen wir uns ohnehin von den Reichen und Spekulanten. Ist aber ein sehr gutes Reservoir, um zukünftige kollektivistische Wähler zu horten.

    • Helmut Oswald
      17. Januar 2013 21:48

      Das haben Sie gut getroffen, La Rochefoucauld. Wissentlich oder intuitiv - das würde mich noch interessieren? Der Kabinettschef des sogenannten Verteidigungsministers ist ÖBB Gewerkschafter - und der eigentliche spiritus rector der Demontagepolitik.

    • dssm
      17. Januar 2013 22:11

      @La Rochefoucauld
      ich muss Ihnen leider widersprechen, es wird die Steuerzahler gar nichts kosten, denn die Steuern werden abgeschafft, wie halt die Arbeit auch.
      Die SpekualtionsParteiÖsterreichs hat ihre beiden fähigsten Fachkräfte, Burgstaller und Brenner, nun endlich von den öden lokalen Tätigkeiten und den damit verbundenen Kleinbeträgen freigestellt! Die Beiden managen ab morgen schon die Bundesschulden.
      Unser Kanzler rechnet mit kurzfristigen Gewinnen in Höhe des doppelten BIP.
      Da ja keiner mehr arbeiten muss, gibt es Berufsheer (mangels Arbeitern) auch keines mehr.

    • Undine
      17. Januar 2013 22:31

      @Helmut Oswald

      *******!

      Und nicht zu vergessen: Pflegeurlaub, Papamonat.....!

    • Brigitte Imb
      17. Januar 2013 22:32

      Hurra, endlich Schlaraffenland...........

    • Helmut Oswald
      17. Januar 2013 22:44

      Ach ja, ich vergass.

      Nach dem Berufsheer, kommt dann der Berufswähler.

      Den Berufssteuerzahler gibt es ja schon. Die sind aber merkwürdigerweise nicht so ganz freiwillig ...

    • La Rochefoucauld
      17. Januar 2013 23:41

      @Helmut Oswald

      Als gelernter Österreicher ist diese Zielsetzung unserer kollektivistischen Freunde doch recht leicht erkennbar. Also intuitive Erfahrung ;-)

      @dssm

      Stimmt. Manna wird vom Himmel fallen und Faymann et al werden es sozial gerecht verteilen.

    • phaidros
      18. Januar 2013 06:36

      Weil die Unterschiede und Anforderungen zwischen einer Feuerwehr, gesundheitlichen und polizeilichen Aufgaben, und einem Heer, ausgenommen im Friedensbetrieb, deutlich andere sind.

      Sie geben mir also im Grunde recht - auch, wenn es wortreich nicht so klingt: schließlich reden wir ja vom Friedensbetrieb. Denn zu Kriegszeiten herrscht vermutlich Ausnahmerecht, und das könnte sich sogar auf gewerkschafltiche Regelungen auswirken.

    • cmh (kein Partner)
      18. Januar 2013 17:43

      http://www.youtube.com/watch?v=jkmhndXdTNU ab 0:46

      Das habe ich zwar vor einiger Zeit zum Thema schon einmal gepostet, aber dem phaidros war es zu minder sich damit zu beschäftigen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      18. Januar 2013 18:12

      @cmh:

      Dem phaidros ist nichts zu minder, denn er ist im Besitz der alleinigen und unumstößlichen Wahrheit sowie der erfolgreichen Einmann-NGO namens BIÖ. Verzeihen Sie ihm! Er muss Ihr Posting schlicht übersehen haben. Denn der Senf, den er überall dazugibt, kommt aus einer Tube, die voluminöser ist als der Arlbergtunnel.

    • phaidros
      19. Januar 2013 00:08

      Marcus, Du beweist - einmal mehr - eine einzige Sache: wenn Du keine Argumente hast, wirst Du persönlich.

      cmh, ich sehe keinen Grund, mich mit Kinderzeichentrick zu beschäftigen, und das habe ich Ihnen bereits beim ersten Mal gesagt. Daran hat sich nichts geändert. Wenn Sie einen Punkt machen wollen, dann machen Sie ihn, bitte, das hier ist schließlich ein Diskussionsforum. Wenn Sie nicht in Worte fassen möchten, was Sie zu sagen haben, möchte ich mich auch nicht damit befassen.

    • Haarspalter
      19. Januar 2013 00:33

      Das Haben wir im derzeitigen Wehrpflichtmodell doch schon längst! Der Aufwand für Überstunden und Zulagen des Kaderpersonals hat schon in den 60erjahren die Möglichkeiten für Übungen, insbesondere Nachtübungen, stark eingeschränkt und zusammen mit der stets zu knappen Dotierung des Heeresbudgets nur lückenhafte Ausbildung der Wehrpflichtigen zugelassen.

      Dieses Problem wird natürlich auch das Berufsheer lähmen, wird aber bei Beibehaltung der Wehrpflicht - nach dem, was die Befürworter bisher verlauten liessen - auch da eher zunehmen als besser werden.

      Und am Sonntag dürfen wir es uns aussuchen!

  20. dssm
    17. Januar 2013 19:14

    Hurra, wir sind wieder bei der Wehrpflichtdebatte!
    Haben wir erst ein Berufsheer, mit Beamtendienstrecht(!), dann wird es dort bei der nächsten Überschwemmung heißen, analog zum eben Gelesenen: wir kommen dann in ein paar Tagen, den Überstunden müssen rechtzeitig angekündigt werden.
    Oder bei einer Lawine: heute ist Sonntag, da haben alle frei, das steht den Leuten ja zu, also sollen die Opfer bitte bis Montag warten.

    Aber die Lösung naht, die SpekulationsParteiÖsterreichs wird demnächst ein Gesetz im Parlament einbringen, welches den Flüssen das Übergehen an Sonn- und Feiertagen verbietet.
    Gerüchten zufolge wird eine gewisse Frau Holle, wegen schwerer Verbrechen, gesucht! Unter anderem stelle Herr Failman von der SPÖ fest, in den Jahren 38 bis 45 hat es verdächtig oft geschneit, Frau Holle ist offensichtlich der Wiederbetätigung überführt.

    • Helmut Oswald
      17. Januar 2013 19:37

      Man sieht, dssm, in ihnen lauert der bösartige Klassenfeind!

    • socrates
      17. Januar 2013 19:46

      Aber in der Zwischenzeit kommen Psychologen und trösten die Betroffenen.

    • phaidros
      17. Januar 2013 20:13

      Warum diese Skepsis, die weder gegenüber der Polizei (z.B. bei Großveranstaltungen) herrscht noch gegenüber den Berufsfeuerwehren (bei Katastrophen), noch gegenüber Gesundheit betreffende Berufen (ebenfalls bei Katastrophen - egal on beamtet oder privat), noch, noch, noch...

      Warum sollte ausgerechnet ein Heer schlechtere Beamte haben?

    • byrig
      17. Januar 2013 21:38

      strache hat heute etwas sehr richtiges gesagt,nämlich dass das von rot-grün gewünschte berufsheer lediglich ein zwischenschritt zur angestrebten völligen abschaffung der landesverteidigng und des heeres ist!
      weite teile der roten und alle grünen wollen österreich "militärfrei" machen.
      ein berufsheer wäre nur dann dem jetzigen gleichwertig,wenn man das verteidigungsbudget verdoppelte.
      bei gleichem budget wie jetzt ist es eine bessere polizeitruppe,völlig ungeeignet,unser land zu verteidigen.
      leider finden sich wieder einmal etliche bürgerliche idioten,die dabei mitmachen!

    • dssm
      17. Januar 2013 22:16

      @phaidros
      Weil die verbeamtete Polizei so gut arbeitet, hat man bei grossen Veranstaltungen auch üblicherweise einen privaten Sicherheitsdienst engagiert.
      Gerade dieses Beispiel war für Ihre Sache etwas kontraproduktiv.

      Und bei den Berufsfeuerwehren, da könnte ich Ihnen Geschichten aus der Stadt Salzburg erzählen, es wäre nur möglich, daß Ihnen das Blut in den Adern gefriert. Weil auch für die gibt es kein spezielles Dienstrecht - mit katastrophalen Auswirkungen.

    • Undine
      17. Januar 2013 22:25

      @byrig

      "weite teile der roten und alle grünen wollen österreich "militärfrei" machen."

      Und im Ernstfall werden uns schon die Deutschen helfen, ist vor Jahren bei einer Umfrage herausgekommen. Da wäre dann plötzlich D auf einmal der "Große Bruder"! Schön blöd wären sie, uns beizustehen.

    • phaidros
      18. Januar 2013 06:27

      ...man .. üblicherweise einen privaten Sicherheitsdienst engagiert.
      Gerade dieses Beispiel war für Ihre Sache etwas kontraproduktiv.


      ;-) ... finden Sie?

    • dssm
      18. Januar 2013 09:16

      @phaidros
      Wäre es möglich, daß Sie ein intensiver Hoppe Fan sind? Das würde dann bei mir ein Bild ergeben.

    • phaidros
      18. Januar 2013 09:33

      »Intensiv« nicht ubedingt, aber es hat schon Einiges für sich, was Hoppe sagt.

      Darunter liegt die Überzeugung, dass der theoretische »Idealzustand« ohnehin unerreichbar ist (und ob es überhaupt einer wäre, würde er tatsächlich erreicht werden können). Daher ist jeder, und sei es ein noch so kleiner, Schritt in diese Richtung richtig und wichtig, die Bekämpfung jeden Schritts, und sei es ein noch so kleiner, in die andere Richtung ebenso.

  21. Brigitte Imb
    17. Januar 2013 18:34

    OT - in Spanien sind über Nacht die Notaufnahmen geschlossen. Bin schon gespannt wann das bei uns so weit ist, 1. wegen Personalmangels, 2.wegen Geldnot.

    http://www.orf.at/#/stories/2161796/

  22. Wertkonservativer
    17. Januar 2013 17:45

    Solche Trottenl wie die diversen austriakischen führenden Gewerkschaftshanseln müssen anderswo erst geboren werden!
    Diese Mischpoche von primitiven Emporkömmlingen (teilweise kaum des Lesens und Schreibens mächtig) konnte nur in den vom Staat priviligierten "Geschützten Anstalten" Gewerkschaft und AK ihre recht auskömmliche "Bestimmung" finden!
    Ein wenig mit rotläufigen "Wissenschaftlern" garniert, und schon wird man zu "staatstragenden" Institutionen heraufmanipuliert!

    Was die laufend an Blödsinn verzapfen, geht wahrlich auf keine Kuhhaut!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      17. Januar 2013 18:07

      Ich berichtige, weil's ja wirklich stimmt ...Trotteln ...!

    • Bosnigl
      17. Januar 2013 18:19

      Und. Was tun ma dagegen? Weiter Kraftausdrücke daherschreiben?

    • Cotopaxi
      17. Januar 2013 18:28

      Dank der ÖVP ist die AK nunmehr im Verfassungsrang und somit einbetoniert für alle Zeiten. Vielen Dank!

    • dssm
      17. Januar 2013 19:16

      Lieber Wertkonservativer, diese Trotteln gibt es in allen westlichen Ländern!
      Es ist das Wesen der repräsentativen Demokratie.

      Bei uns am Land würden wir so einen Trottel, nachdem der Erste steckengeblieben ist, einen Sack über den Kopf stülpen und dann ...

  23. Brigitte Imb
    17. Januar 2013 17:30

    Arbeiten, ja noch dazu mehr als "erlaubt" ist, das kommt bei den Gewerkschaftsbonzen (die vom Geld der Mitglieder fürstlich leben) nicht gut an.

    Diese Heuchler, bei den Ärztearbeitszeiten ist ihnen Mehrarbeit ziemlich egal, die "dürfen" bis zu 72 Std. arbeiten. S. dazu auch einen Bericht des Kontrollamtes.

    http://wien.orf.at/news/stories/2567493/

    • socrates
      17. Januar 2013 19:48

      Wenn Sie sich die Gewerkschaftsbosse ansehen: die kennen die Arbeit nur aus dem Lexikon!

  24. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    17. Januar 2013 17:29

    In den 90er Jahren traten beim Umstieg der Belegschaft von bestehenden Betriebspensionssystemen zu den neuen Pensionskassen, die Betriebsräte als Vertreter der Belegschaft auf. Sie schlossen entsprechende Betriebsvereinbarungen mit den Firmen ab und sind auch heute noch in den Aufsichtsräten der Pensionskassen. Die Betriebsräte holten sich damals - betreffend die Umstiegs-Bedingungen - Informationen zum neuen Pensionskassengesetz sowohl von der Gewerkschaft, als auch von der Arbeiterkammer.
    Bezeichnend ist, daß Mitarbeiter der Arbeiterkammer in ihrem eigenen Pensionskassenverträgen eine Nachschußpflicht für sich ausgehandelt, diesen Ratschlag aber nicht an die beratenen Betriebsräte der Firmen weitergegeben haben. Diese Nachschüsse werden nämlich gebraucht, weil die Performance der angelegten Gelder oftmals nicht ausreicht, um wenigstens jährlich nominell unveränderte Pensionen zu zahlen.
    In der Praxis haben als Folge viele Pensionisten bisher rund 30% nominell und bezüglich der Kaufkraft ihrer - durchschnittlich 300 Euro betragenden - Pension inzwischen rund 50% verloren.
    Die Betriebsräte in Aufsichtsräten der Pensionskassen verhindern bei Abstimmungen, daß an Stelle von Betriebsräten auch Pensionisten in den Aufsichtsrat kommen. Hat doch der Betriebsratsvorsitzende formal die Stimmen von den aktiven und schon in Pension befindlichen für Abstimmungen zur Verfügung, während den Pensionisten nur die aktuell zur Hauptversammlung erschienen Stimmen der Pensionisten aufbringen können.
    Ergebnis: Die Betriebsräte haben bei der Pensionskassengründung die Sicherung der Pensionen durch schlechte Beratung von Gewerkschaft und Arbeiterkammer mitverursacht und lassen zusätzlich heutzutage auch die geschädigten Pensionsempfänger nicht in den Aufsichtsrat.
    Rote Macht eben nur den Roten.

    • terbuan
      17. Januar 2013 17:36

      Ein wahrhaft unglaublicher Skandal!
      Soweit mit bekannt ist, hat die Erste Bank als eines der wenigen Unternehmen einen Nachschuß zu den übertragenen Pensionsrückstellungen geleistet.

    • Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
      18. Januar 2013 15:37

      @terbuan
      Soweit mir bekannt ist wurde z.B. bei der Bank Austria und Siemens Österreich kein Nachschuß zu den Pensionsrückstellungen geleistet. Die Verluste sind dort so rapid, daß die Wienerzeitung unter
      http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wirtschaft/oesterreich/517075_Die-Boersen-haben-geholfen.html
      am 18.1. 2013 schreibt: "...Die durchschnittliche zusätzliche Pensionskassenpension betrug im Vorjahr auf etwas mehr als 490 Euro pro Monat, 2011, waren es noch 502 Euro."
      Begonnen haben die Verluste schon viel früher und betragen nominell rund 30% und unter Berücksichtigung der Inflation ca. 50% .

  25. terbuan
    17. Januar 2013 17:16

    Seit 6 Uhr morgens säubere ich vorschriftsmä0ig in regelmäßigen Abständen den Gehsteig vor meinem Haus, jetzt ist meine Höchstarbeitszeit erreicht und ich bin erschöpft.. Es schneit aber weiter.
    Kommt jetzt der Reinigungsdienst der Gewerkschaft und reinigt mir den Gehsteig vorschriftsmäßig weiter bis 22 Uhr? An wen kann ich mich wenden, vermutlich an das Salzamt?
    Hirnloses, weltfremdes Pack!

    • Erich Bauer
      17. Januar 2013 17:22

      Die Höchstarbeitszeit gilt nur für Deine ev. Angestellten/Arbeiter. Für DICH nicht! DU machst jetzt schön brav weiter. Und wenn Du auf den Zahnfleisch dahin...

    • terbuan
      17. Januar 2013 17:33

      Dumm gelaufen, ich dachte immer es gäbe so eine Art von Gleichberechtigung?
      Aber auch kein Problem, da lauern ohnedies 2 Türken bei mir herum, denen geb ich jetzt je 10 Euro und die machen das für mich! :-)

    • Brigitte Imb
      17. Januar 2013 17:39

      Ich wart' einfach bis es wieder taut, denn bei uns wohnen (GsD) keine Türken.

    • terbuan
      17. Januar 2013 18:14

      Brigitte,
      da kannst Du noch eine Weile warten, nächste Woche kommt der nächste Schnee!!

    • Brigitte Imb
      17. Januar 2013 18:24

      Ist mir "wurscht"; bei der Garage werden wir schon reinkommen, der Hauseingang wird vom NÖTIGSTEN befreit, bei der Ordi räumt der Nachbar mit dem Traktor, dann fahr ich bald auf Urlaub und Mitte Februar wird der Zauber hoffentlich vorbei sein.
      Manchmal räumt sogar die Straßenverwaltung.........aber nicht daß Du glaubst ich würde Beziehungen ausnützen...*niemalsnicht*

    • Brigitte Imb
      17. Januar 2013 18:24

      Ist mir "wurscht"; bei der Garage werden wir schon reinkommen, der Hauseingang wird vom NÖTIGSTEN befreit, bei der Ordi räumt der Nachbar mit dem Traktor, dann fahr ich bald auf Urlaub und Mitte Februar wird der Zauber hoffentlich vorbei sein.
      Manchmal räumt sogar die Straßenverwaltung.........aber nicht daß Du glaubst ich würde Beziehungen ausnützen...*niemalsnicht*






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