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Endlich: Griechenlands Chefstatistiker werden angeklagt drucken

Lesezeit: 1:30

Man sollte sich nie zu früh freuen: Die lange erwartete Anklage gegen die griechischen Chefstatistiker ist kein Hoffnungsschimmer, sondern absolut deprimierend – wenn man sie genauer anschaut.

Der Mann namens Andreas Georgiou als Chef und zwei weitere Mitarbeiter der staatlichen Statistikbehörde werden nicht etwa angeklagt, weil Griechenlands Statistiker jahre- und jahrzehntelang die Miteuropäer belogen und die Lage des Landes brutal geschönt haben; weil sie in Kollaboration mit diversen Politikern Griechenland in den Euro hineingeschwindelt haben; weil sie letztendlich entscheidend dafür waren, dass Griechenland den Miteuropäern Hunderte Milliarden gekostet hat.

Aber nein, wegen all dem wird nicht angeklagt. Der Vorwurf bedeutet vielmehr das Gegenteil! Die Angeklagten sollen das Defizit 2009 zu groß dargestellt haben. Sie sollen Teil einer von Deutschland angeführten Verschwörung gewesen sein, um strenge Sparmaßnahmen durchzusetzen.

Man fasst es nicht, welcher Geist noch immer in Griechenland dominiert. Man fasst es nicht, dass überhaupt jemand auf die Idee kommen kann, solch abstruse Gedanken zu einer Anklage zu formen.

Die paranoiden Fanatiker hinter diesem Strafverfahren begreifen gar nicht, welche Argumentation sie damit ermöglichen: Wenn nämlich die Finanzlage Griechenlands ohnedies nicht so schlimm ist, sondern nur von „Verschwörern“ dramatisiert worden ist, dann hat das klare Konsequenzen. Dann soll das Land uns Miteuropäern einfach unser Geld und unsere Haftungen zurückgeben! Wenn Griechenland das tut, dann hat es auch die volle Berechtigung, die Statistiker anzuklagen. Wenn aber nicht, dann ist es für die wohl absurdeste Verschwörungstheorie der europäischen Nachkriegsgeschichte verantwortlich.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 08:27

    So und jetzt kommt meine Verschwörungstheorie. Die Sorge, sie könnte wahr sein.

    Europa ist unterwandert, die Lethargie und Bequemlichkeit der Menschen, Seilschaften und Dummheit, Naivität, Blauäugigkeit der Politiker haben das befördert.
    Jeder sah NUR das große Geld, dass in Massen gedruckt, nach Anlage sucht. Das Reale, von dem wir alle eigentlich leben, rutschte aus dem Blickfeld der Massen und Politik, das braucht man ja nicht, ist Arbeit, verursacht Kosten, etc.
    Genau dieses Dilemma wurde gefördert und von Profiteuren genutzt. Man traf sich bei Foren und Parties, streute Naiven Sand in die Augen, beteiligte Korrupte am Erfolg.
    Nach Rendite lechzend verkauften viele "Haus und Hof". Bei Politik und öffentlichen Unternehmen waren es öffentliche Güter, die man verkaufte, um Steuervorteile in USA, die ja dann von amerikanischen Gerichten gestoppt wurden, zu lukrieren. Den Kaufpreis hat man toll in Papier angelegt, von den Zinsen wollte man gut leben. Man tauschte Reales gegen Papier. Nun sitzen wir, die Steuerzahler und Bürger auf dem Scherbenhaufen. Die ersten Leichen schwimmen ja bereits nach oben, siehe Salzburg, usw. Wir sind in Abhängigkeit geschlittert, aus der wir uns schleunigst befreien müssen.

    Die Krise ist "gut organisiert", die Unterwanderung bleibt durch die Art der Krisenpolitik verschleiert. Alle Dämme sind zu brechen, alle Sollbruchstellen sind zu entfernen und daran arbeitet die Nomenklatura intensiv.
    Das viele Geld sucht nach Realem und wieder wird uns Hascherln eingeredet, wenn wir da nicht mitmachen, dann geht es uns ganz ganz schlecht. Und damit der Plan weiterverfolgt werden kann, fälscht man zB ein paar Statistiken in "sicheren Staaten mit genug korrupten Personal" und verwischt die Spuren, indem man sich einen Schuldigen sucht, in diesem Fall eben Deutschland.

    Ja, liebe Leute, gut, dass es den Mr. Cameron gibt, der sich darauf besinnt, dass es staatliche Interessen gibt, die nicht leichtfertig auf dem "Altar der Solidarität" geopfert werden sollten. Nigel Farage sei Dank.
    Doch sollten wir uns nicht auf GB verlassen und unsere eigenen Interessen vertreten und das lautstark. Wir müssen das tun. Jeder muss dazu seinen Beitrag leisten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 01:55

    Wenn das stimmt, dann ist es kein Wunder, daß ein vernünftiger Politiker wie David Cameron aus Großbritannien mit solchen Mitgliedsländern nicht mehr in einem EU-Boot sitzen will. Denn sie beißen jene Hände, von denen sie trotz schweren Betrugs durchgefüttert werden. Wer weiß, was die noch alles aus dem (Sumpf-)Hut zaubern?

    Frechheit, du hast einen Namen = Griechenland!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 06:39

    Ich fass es nicht. Ist das ein vorgezogener Aprilscherz?
    Dieses Europa scheint alle Errungenschaften der Aufklärung vollständig verloren zu haben und schlittert zusehends in eine Operettendiktatur mit allen möglich abstrusen wie ungerechten und zerstörerischen Erscheinungsformen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 12:52

    DER FISCH STINKT AM KOPF !

    Als er 2002 Ministerpräsident wurde, täuschte er die Erfüllung der Konvergenz-Kriterien der EU zuerst durch Einmalerlöse vor, welche er durch den Verkauf von Staatsbeteiligungen erzielte. Dann zapfte er die Pensionskasse des staatlichen
    Postunternehmens an. Als das auch nicht reichte, brachte er ein Gesetz durch,
    welches ihm erlaubte, künftige Steuereinnahmen an der Börse zu verkaufen.*

    Jose`Manuel Barroso heißt dieser Bilanzfälscher den uns diese EU trotz Kenntnis obiger Fakten als Kommissionspräsident zumutet.

    Wenn solche Gaukler, wie dieser Barroso zum Chef einer Kommission welche sich als HÜTERIN DER VERTRÄGE versteht, bestellt werden, darf man sich über Entwicklungen wie bei Griechenland & Co nicht wundern.


    * Quelle: Wikipedia

  5. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 08:19

    Wir dürfen annehmen, daß dieses Verfahren nun breite Berichterstattung bekommt - in den US Medien, in der Murdoch Presse, in der vereinigten linken Medienlandschaft unserer Länder. Parallel dazu setzt nun ein Wettlauf unter deutschen und österreichischen Politikern ein, wer als erstes diese These stützt.
    Ich würde da ja auf diesen Politikwissenschafter Fischer (alias Name 'Joschka') mit dem Lehrauftrag an der Universität New Orleans setzen. Dieser kommunistische Polizistenprügler, der sich nachdem er sich grün umgefärbt hatte einmal Minister in der Bundesrepublik war - der wird einmal mehr mit zerquältem Gesicht und zusammengekniffenem Mund und Augen erklären, Deutschland sei Schuld an der Krise. Und wie schon zu Zeiten Willi Brandts wird ein Wettlauf der Verzichter einsetzen. Alle möglichen Telefonnummern werden gehandelt werden - hoch im Kurs Sarah Wagenknecht, Oskar Lafontaine und dieser Faymann (hat der eigentlich schon sein Matura Zeugnis irgendwo gefunden?) - und so gehts: Anruf genügt - und sie verzichten. Auf unser Geld natürlich, nicht auf ihres. Geht ganz einfach. Anschließend bitte nicht den Termin versäumen, um sich noch schnell im Vorübergehen den Friedensnobelpreis zu krallen.

    Und wenn dann einmal wieder alle dastehen und heuchlerisch fragen: wie konnte das nur Geschehen ? wie konnte es nur soweit kommen ?
    Dann sag ich, zwischen den Ruinen stehend ganz secc:

    Sowas kommt von Sowas.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 01:37

    Will GRL mit dieser Alibihandlung demonstrieren wie ernst es seine Gesetze nimmt, nachdem die Steuersünder Liste jahrelang schubladisiert wurde?

  7. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 19:18

    Goldman Sachs verdient nicht nur an der Finanzkrise einschließlich Griechenland Rekordgewinne, sondern auch immer wieder mit dubiosen Finanztransaktionen (siehe Dragon-Skandal), wobei die amerikanischen Gerichte regelmäßig Freisprüche fällen. Wie weit ist die amerikanische Justiz von der Weltmacht Goldman Sachs bereits korumpiert?

    http://orf.at/stories/2162883/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut Schmidt
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2013 09:37

    Wenn man schaut, wegen was man im "schönen" Österreich angeklagt (und auch verurteilt) wird, schenken sich diese Bananenrepubliken nicht viel. Wer seinen Unmut über die kriminellen Praktiken gewisser nicht-österreichischer Personengruppen bei der Herstellung der verletzten Ehre etwas zu laut äußert, steht vor Gericht. Und die Strafen sind höher wie bei Diebstahl, Körperverletzung oder Betrug.

    Meinungsfreiheit bestünde gerade im Wesentlich darin, Leuten etwas sagen zu können, was sie nicht hören wollen. Aber die Wahrheit ist nicht mehr gefragt.

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  1. Plettendorfer (kein Partner)
    25. Januar 2013 09:58

    Macht nichts (für die Griechen).

    Solange unsere Politmuppets unser Geld überweisen.

  2. Knut Schmidt (kein Partner)
    25. Januar 2013 09:37

    Wenn man schaut, wegen was man im "schönen" Österreich angeklagt (und auch verurteilt) wird, schenken sich diese Bananenrepubliken nicht viel. Wer seinen Unmut über die kriminellen Praktiken gewisser nicht-österreichischer Personengruppen bei der Herstellung der verletzten Ehre etwas zu laut äußert, steht vor Gericht. Und die Strafen sind höher wie bei Diebstahl, Körperverletzung oder Betrug.

    Meinungsfreiheit bestünde gerade im Wesentlich darin, Leuten etwas sagen zu können, was sie nicht hören wollen. Aber die Wahrheit ist nicht mehr gefragt.

  3. Haider
    24. Januar 2013 22:48

    Leider habe ich den Namen der Goldman-Sachs-Mitarbeiterin vergessen, die angeblich das riesige Lügengebäude rund um Griechenlands Finanzsituation geschönt hat. Diese Dame gehört vor ein Europäisches Gericht gestellt, da sie ganz bewußt die Bewohner unseres Kontinents um viele Milliarden betrogen hat. Aber welche Krähe sollte ihr ein Auge aushacken? Ein Haager Gerichtshof für Wirtschaftsverbrecher ist längst überfällig!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      25. Januar 2013 22:19

      Diese Auserwählten (Umverteiler) werden nie vor einem Richter stehen.

  4. S.B.
    24. Januar 2013 19:18

    Goldman Sachs verdient nicht nur an der Finanzkrise einschließlich Griechenland Rekordgewinne, sondern auch immer wieder mit dubiosen Finanztransaktionen (siehe Dragon-Skandal), wobei die amerikanischen Gerichte regelmäßig Freisprüche fällen. Wie weit ist die amerikanische Justiz von der Weltmacht Goldman Sachs bereits korumpiert?

    http://orf.at/stories/2162883/

    • Herbert Richter (kein Partner)
      25. Januar 2013 22:16

      Nomen est omen.....GOLDMANN! Somit sakrosankt und Agitation auf Befehl!

  5. Brigitte Imb
    24. Januar 2013 16:27

    OT - Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt.

    In Graz wurde ein Magistratsbeamter von einem Iraner niedergestochen, weil dieser die Abweisung eines Mindestsicherungsantrags getätigt hat.

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2568497/

  6. Observer
    24. Januar 2013 15:06

    Waren die "geschönten" Statistikmeldungen von Athen nach Brüssel seinerzeit nicht erst durch die Hilfe einer Ratingagentur bzw. US-Bank zustande gekommen?

  7. Wertkonservativer
    24. Januar 2013 14:58

    Nun, dass die Griechen arge Schlawiner sind, ist ja nichts Neues.
    Dass sich in der Politik allüberall (nicht nur in Griechenland) mehrheitlich die größten Schlawiner durchsetzen und hemdsärmelig die lukrativsten Staatsposten besetzen, ist auch nichts Neues.

    Natürlich gibt es allüberall auch wirklich seriöse, integre und ums Volk bemühte Volksvertreter und Regierende!
    Doch, Freunde, die sind allüberall ziemlich in der Minderheit!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 16:54

      Josef Pröll hat im kleinsten Kreis verlautet, daß wir sowieso in wenigen Jahren alle Griechen sind. Mit der EU wird uns das ganz bestimmt gelingen. Ist auch nix wirklich Neues... Odr...?

      Wenn Sie sich die abwertenden Äußerungen über die Sudeten in der Nachkriegszeit in Erinnerung rufen... wie hierzulande "Fürsaumböhm"? Vielleicht solten Sie sich das Büchlein von Gustave Le Bon "Psychologie der Rassen" zu Gemüte führen... Möglicherweise könnte das Ihre Vermessenheit ein bißcen hintanhalten... Ihre "krowotischen" Nachbarn im Ex-Jugoland kommen da gar nicht gut weg.

    • Observer
      24. Januar 2013 18:16

      S.g. Wertkonservativer,
      man kann doch nicht sagen, dass die Griechen (= alle) "Schlawiner" sind. Das wäre genauso, wenn man alle Süditaliener als faul und alle Deutsche als fleißig bezeichnen würde.
      Tatsache ist, dass durch die vergangenen griechischen Regierungen ein Schlendriandasein populär wurde, aber wie sie sehen, leiden nun viele tausende Griechen an der herbeigeführten Krise.
      In jedem Land gibt es anständige und weniger anständige Menschen.
      Herzlichst Ihr sehr verbundener
      Observer

    • Wertkonservativer
      24. Januar 2013 18:34

      @ Erich Bauer:

      Ich bin ebenfalls vertriebener Sudetendeutscher; was hat das mit meinem Statement zu tun?
      Ich habe Schlawiner in allen Völkern festgestellt. Was meinen Sie mit meiner Vermessenheit?
      Hier werden von etlichen Leuten ganz andere "Vermessenheiten" offen ausgesprochen!
      Erhellen Sie mich, werter @ Erich Bauer!

      Lieber Observer.!
      Stimmt schon, dass meine Aussage ungerecht gegenüber den vielen braven und arbeitsamen Griechen ist! Ich gelobe Besserung!
      Zu meiner partiellen Entschuldigung möchte ich jedoch anführen, dass in unserem honorigen Blog von manchen honorigen Bloggern ganz andere und viel härtere Vorurteile gegenüber Andersdenkenden recht massiv "ausgelebt" werden!
      Da halte ich mich mit meiner an sich doch eher moderaten und menschenfreundlichen Sichtweise nicht gerade für einen der "Haupttäter"!
      Aber nochmals: man soll eben nicht übertreiben und verallgemeinern. Ich tat es diesmal, bedauere dies, und möchte mich bei allen braven Griechen entschuldigen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • F.V. (kein Partner)
      25. Januar 2013 17:52

      100 Dezibel! - Aufhören, es schmerzt.

  8. Jewgeni Gorowikow
    24. Januar 2013 14:49

    Apropos Griechenland: Da waren Tricks und Mauscheleien zwischen Griechenland und Goldman Sachs üblich - mit fatalen Folgen:

    ".... So habe Goldman Sachs beispielsweise zwischen 1998 und 2009 mit Buchungstricks die Hälfte von Griechenlands Staatsschulden gegen horrende Honorare versteckt. Die Finanzkonstrukte hätten Griechenland schließlich in den Ruin und die EU in eine finanzielle Krise getrieben. ... "

    Ganzer Artikel: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1336382/Die-uebelsten-Unternehmen_Shell-und-Goldman-gekuert?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      24. Januar 2013 15:38

      @Jewgeni Gorowikow

      Danke für den Link!

      "Ob Hypotheken-, Banken- oder Euro-Pleite, fast an jeder größeren Krise verdiene Goldman Sachs kräftig mit. Dabei schrecke die US-Bank auch nicht vor Geschäften zurück, die ganze Staaten in den Ruin stürzen,...."

      Und dann treten die ganz großen, aber auch die kleineren Finanzhaie großartig und umjubelt als gefeierte KUNSTMÄZENE, SPORTMÄZENE, SPENDER ganzer Akademien (natürlich wird dort ausschließlich "in ihrem Sinne gelehrt---siehe George Soros, etc.) und diverser Wohlfahrtseinrichtungen auf---und schon sind sie unantastbar, weil sie ja sooooo viel Gutes tun für die Menschheit.

      Daß diese ganze "Menschenfreundlichkeit", die den ganz großen Gaunern ihre "Geschäfte" sehr erleichtert, nur KALKÜL ist, müßte eigentlich jeder wissen.

      Aber das Geld stinkt eben nicht---und so wird's überall gerne genommen, auch wenn es mit durch und durch betrügerischen Geschäften gescheffelt worden ist.
      Daß unter diesen Betrügern im großen Stil durch die Bank klingende Namen vertreten sind, weiß auch jeder---aber man ist gut beraten, diese nicht zu nennen.

    • terbuan
      24. Januar 2013 17:22

      Verzeihung J.G. und Undine,
      aber diesen Beitrag habe ich bereits um 11:55 in den Blog gestellt!

  9. WFL
    24. Januar 2013 14:48

    In einem Punkt muss man Griechenland fast dankbar sein:
    Dass jetzt all den Türkei-Erweiterungsbefürwortern in Brüssel und anderen EU-Hauptstädten drastisch vor Augen geführt wird, welche Mega-Machaloikes
    wohl von einem EU-Mitglied Türkei zu erwarten wären, wenn schon das "westliche" Griechenland, von der Staatsspitze abwärts, die EU-Partner systematisch betrügt.
    Deshalb sind auch die Türkei-Beitrittsbefürworter wohltuend still geworden.

    • byrig
      24. Januar 2013 22:53

      ich fürchte,die holen nur tief atem um dann umso mehr gegen unsere interessen loszulegen!

    • Schani
      26. Januar 2013 00:04

      Mit Verlaub, aber nach der jahrhundertelangen Besetzung Griechenlands durch die Türken gibt es eigentlich keine Griechen mehr und somit haben wir eh schon die Türkei in der EU!

  10. Pumuckl
    24. Januar 2013 12:52

    DER FISCH STINKT AM KOPF !

    Als er 2002 Ministerpräsident wurde, täuschte er die Erfüllung der Konvergenz-Kriterien der EU zuerst durch Einmalerlöse vor, welche er durch den Verkauf von Staatsbeteiligungen erzielte. Dann zapfte er die Pensionskasse des staatlichen
    Postunternehmens an. Als das auch nicht reichte, brachte er ein Gesetz durch,
    welches ihm erlaubte, künftige Steuereinnahmen an der Börse zu verkaufen.*

    Jose`Manuel Barroso heißt dieser Bilanzfälscher den uns diese EU trotz Kenntnis obiger Fakten als Kommissionspräsident zumutet.

    Wenn solche Gaukler, wie dieser Barroso zum Chef einer Kommission welche sich als HÜTERIN DER VERTRÄGE versteht, bestellt werden, darf man sich über Entwicklungen wie bei Griechenland & Co nicht wundern.


    * Quelle: Wikipedia

  11. terbuan
    24. Januar 2013 11:55

    Goldman Sachs hat den "Public Eye Award" gewonn en!
    Mit diesem Schmähpreis werden jährlich u.a. Unternehmen ausgezeichnet, die sich durch besondere krasse Profitgier ausgezeichnet haben. In der Begründung heißt es u.a.:

    "....Ob Hypotheken-, Banken- oder Euro-Pleite, fast an jeder größeren Krise verdiene Goldman Sachs kräftig mit. Dabei schrecke die US-Bank auch nicht vor Geschäften zurück, die ganze Staaten in den Ruin stürzen, erklärte die Jury am Donnerstag in Davos ihre Wahl. So habe Goldman Sachs beispielsweise zwischen 1998 und 2009 mit Buchungstricks die Hälfte von Griechenlands Staatsschulden gegen horrende Honorare versteckt. Die Finanzkonstrukte hätten Griechenland schließlich in den Ruin und die EU in eine finanzielle Krise getrieben.

    An der Krise habe Goldman bereits mindestens 600 Millionen Dollar verdient und Griechenland schulde der Bank weiterhin 400 Millionen Dollar jährlich bis 2037. Das seien insgesamt mehr als zehn Milliarden Dollar auf Kosten der europäischen Steuerzahler, hält die Jury fest. Goldman Sachs sei die Geldmaschinerie schlechthin mit einem undurchsichtigen, weltweit einzigartigen Netz an Verbündeten in höchsten Positionen wie dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi....."

    Gratulation, diesen Preis haben sich die Goldmänner "redlich" verdient!

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1336382/Die-uebelsten-Unternehmen_Shell-und-Goldman-gekuert?_vl_backlink=/home/index.do

    • Pumuckl
      24. Januar 2013 15:07

      Danke für diesen Link!
      Zur Abrundung dieser Botschaft lohnt es sich auch wieder einmal unter " DIE
      BANKEN TUEN GOTTES WERK " zu googeln.

      Wenn auch Lloyd Blankfein, der oberste Chef von Goldmann & Sachs, diese Worte schon 2009 sagte, werfen sie auch heute noch ein bezeichnendes Licht auf seine Person und diese Bank. Ich fürchte, er meint das völlig ernst!

  12. Stadtindianer
    24. Januar 2013 09:59

    Griechenland ist nicht reif für Europa, nicht für die Demokratie, nicht für den Euro, nicht für das Führen eines Staates; schon gar nicht eines modernen Staates.
    Ziehen wir endlich die vielen Politiker zur Verantwortung, die das immer schon wussten und gerade deshalb ignorierten!

  13. Erich Bauer
    24. Januar 2013 09:06

    In Österreich topt man das mit "präventiv"-Urteile. Und die Staatsanwälte wollen unbedingt weisungsUNgebunden sein, damit sie auch gleich "präventiv"-Anklagen mache dürfen...

    • Bosnigl
      24. Januar 2013 09:16

      Wenn sich die ÖVP auch hier über den Tisch ziehen läßt, dann bin ich dafür, daß jedes ÖVP-Mitglied einsitzen muß. Je nach Rang und Namen natürlich. Strafrahmen von 10 Jahren bis 1/2 Jahr. Unser "Wertkonservativer" muß aber mit einer "bedingten" davonkommen. :-)

  14. Josef Maierhofer
    24. Januar 2013 08:34

    Ja, Griechenland hat eine Linksregierung, darum diese Anklage.

    Für mich ist das Linksterror, Linksjustiz und das europäische Zerstörungswerk der solidarischen Linken.

    Gestern stand in der Kronenzeitung, dass die Offiziere des Milizheeres zurecht eine Milliarde mehr für die Strukturreform fordern und nicht bekommen können.

    Aber Faymann&Genossen samt allen koalitionären und linksgrünen Mitbeschliessern haben ESM beschlossen und 20 Milliarden 'als erste Tranche' auf Kredit den Griechen gegeben und lassen uns medial erklären, das wäre ein Riesengeschäft, fragt sich für wen.

    Klar, dass man da in unseren Medien darüber schweigt, dass das Ganze dort eigentlich eine bei uns auch derzeit übliche Linksjustiz ist.

    Wann werden bei uns endlich die heutigen linken Täter angeklagt ? Ich meine, erst wenn sie abgewählt sind, dann wird die Schwere ihrer Taten erst bekannt werden.

  15. brechstange
    24. Januar 2013 08:27

    So und jetzt kommt meine Verschwörungstheorie. Die Sorge, sie könnte wahr sein.

    Europa ist unterwandert, die Lethargie und Bequemlichkeit der Menschen, Seilschaften und Dummheit, Naivität, Blauäugigkeit der Politiker haben das befördert.
    Jeder sah NUR das große Geld, dass in Massen gedruckt, nach Anlage sucht. Das Reale, von dem wir alle eigentlich leben, rutschte aus dem Blickfeld der Massen und Politik, das braucht man ja nicht, ist Arbeit, verursacht Kosten, etc.
    Genau dieses Dilemma wurde gefördert und von Profiteuren genutzt. Man traf sich bei Foren und Parties, streute Naiven Sand in die Augen, beteiligte Korrupte am Erfolg.
    Nach Rendite lechzend verkauften viele "Haus und Hof". Bei Politik und öffentlichen Unternehmen waren es öffentliche Güter, die man verkaufte, um Steuervorteile in USA, die ja dann von amerikanischen Gerichten gestoppt wurden, zu lukrieren. Den Kaufpreis hat man toll in Papier angelegt, von den Zinsen wollte man gut leben. Man tauschte Reales gegen Papier. Nun sitzen wir, die Steuerzahler und Bürger auf dem Scherbenhaufen. Die ersten Leichen schwimmen ja bereits nach oben, siehe Salzburg, usw. Wir sind in Abhängigkeit geschlittert, aus der wir uns schleunigst befreien müssen.

    Die Krise ist "gut organisiert", die Unterwanderung bleibt durch die Art der Krisenpolitik verschleiert. Alle Dämme sind zu brechen, alle Sollbruchstellen sind zu entfernen und daran arbeitet die Nomenklatura intensiv.
    Das viele Geld sucht nach Realem und wieder wird uns Hascherln eingeredet, wenn wir da nicht mitmachen, dann geht es uns ganz ganz schlecht. Und damit der Plan weiterverfolgt werden kann, fälscht man zB ein paar Statistiken in "sicheren Staaten mit genug korrupten Personal" und verwischt die Spuren, indem man sich einen Schuldigen sucht, in diesem Fall eben Deutschland.

    Ja, liebe Leute, gut, dass es den Mr. Cameron gibt, der sich darauf besinnt, dass es staatliche Interessen gibt, die nicht leichtfertig auf dem "Altar der Solidarität" geopfert werden sollten. Nigel Farage sei Dank.
    Doch sollten wir uns nicht auf GB verlassen und unsere eigenen Interessen vertreten und das lautstark. Wir müssen das tun. Jeder muss dazu seinen Beitrag leisten.

    • Josef Maierhofer
      24. Januar 2013 08:36

      Wir sollten sie nicht nur lautstark, sondern 'wahlstark' vertreten.

    • FranzAnton
      24. Januar 2013 09:52

      Besser kann man die Malaise nicht auf den Punkt bringen; danke, brechstange.

      Unser politisches Führungspersonal bedarf der ständigen Kontrolle durch das österreichsiche Volk, insbesondere in bedeutungsschweren Detailfragen; solches ist nur direktdemokratisch durchführbar, per Internet - Voting natürlich.
      Bei der Bundesheer - Volksbefragung haben die Öasterreicherinnen und Österreicher ihre Reife erwiesen; unser Volk kann also auf sich selber vertrauen, auf die Politkamarilla eher nicht.

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 10:02

      Hoffen wir, daß sich 1933 nicht wiederholt. Da haben 60% gegen Hitler gestimmt... Aber 70 Prozent der "Repräsentanten" haben ihn ERMÄCHTIGT!

    • brechstange
      24. Januar 2013 10:32

      Herr Maierhofer, hoffentlich lassen sich die Österreicher auf das Wagnis ein und hoffentlich wird mancher "Systemprofiteur" vom Saulus zum Paulus.

      FranzAnton, ich denke, nur Systemlinge denken, der Österreicher wäre unfähig, zu entscheiden.

      Herr Bauer, eine gewisse Parallelität ist zu erkennen. Diese Problematik kann man nicht oft genug publizieren. Jeder Bürger sei aufgefordert, an die NR-Abgeordneten heranzutreten, ihnen ihre persönliche Verantwortung bewusst zu machen.

    • Josef Maierhofer
      24. Januar 2013 11:05

      @ brechstange

      Man kann die Systemprofiteure ja zu Aussagen und Versprechen animieren und ihnen auch Leihpersonal zur Verfügung stellen, einige von den guten Politikern, die dann übrigbleiben würden könnten ja auch eine Zeitlang dorthin wechseln.

      Denn eine Lösung muss her jetzt.

      Das Volk ist blöd, das wird ihnen vergehen, auch wenn ich das oft auch schon geschrieben habe, dass das Volk blöd ist, nämlich dann, wenn es nimmt, was ihm nicht zusteht und nicht Eigenverantwortung, sondern Staatsverantwortung anstrebt. Das wird den Systemprofiteuren schon vergehen, wenn sie mit vernünftigen öffentlichen Fragen konfrontiert werden, nämlich vor der Wahl.

      Ich träume wirklich von einer Plakataktion (die ich leider nicht zahlen kann), wo man alle die Fragen und notwendigen Schritte auflistet und die Parteien nach ihren Lösungsvorschlägen fragt, etwa Verwaltungsreform, etwa Schuldenpolitik, etwa Europapolitik, ....

      Ich träume auch von einer TV-Sendung (etwa 'Der Bürger spricht zu Ihnen', oder 'Der Bürger möchte seine Antwort', ... oder so ähnlich, bin kein Talent im Verkauf) , wo wöchentlich den Parteien ein Thema als Hausaufgabe gegeben wird und dann im Rahmen einer Antwortrunde die - vermutlich mickrigen - Antworten gelallt werden, wenn nämlich der Präsentator 'das Volk' (völlig Unabhängige von Bürgerinitiativen, die wir ja längst alle im Land haben) ist und nicht irgendeine Parteifigur oder ORF Figur, wenn nämlich bei der Sachfrage zu den Antworten gleich nachgefragt wird, wei das denn gemeint sei.

      Rasch könnte sich da auch bei den Parteien dadurch einiges verbessern, und rasch würde dem Wähler klar werden, wer aus diesen parteipolitischen Kreisen überhaupt noch imstande ist, Sachfragen zu beantworten, wie der Stand der Dinge ist, wo die Wahrheit liegt. Und rasch würden wir wissen, auf wen man sich verlassen kann und auf wen nicht.

      Ich betone Sachfragen beantworten, nicht Redezeit verbraten und Unsinn reden.

      Oft habe ich früher schon geschrieben hier, dass wir ein Ausleseverfahren für Kandidaten und Politiker (das könnten von mir aus die Parteien machen, aber die Kandidaten, die müssen sich dem Volk stellen) benötigen würden, wie etwa in den USA, also Hearing, warum nicht gleich öffentlich ? Immerhin reden wir von Demokratie, immerhin ist die Mehrheit der Österreicher noch seriös und verantwortungsbewußt.

      Dadurch würde mehr Wahrheit entstehen und weniger Enttäuschung und Schaden.

      So würden nämlich auch Parteien sehr rasch wieder zu Volksparteien werden und nicht Ideologie(=Idiotie)parteien, wie derzeit, wenn man sie und ihre Klientel das tun lässt, was sie hier aufführen, wenn man die Lüge nicht aufdeckt.

      Jedenfalls danke, Herr Dr. Unterberger, Sie sind sicher einer der besten Wahrheitsjournalisten und Analytiker !

      Seien wir freie Menschen und suchen wir die verlorene Freiheit wieder, mit großen Anstrengungen über viele Generationen kann es noch gelingen.

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 14:07

      brechstange,
      "...eine gewisse Parallelität ist zu erkennen..."

      (zitiert aus Ortner-Blog) - “…Die Maimonides Schule in der Brüsseler Innenstadt wurde 1947 als Zeichen der Wiederkehr des jüdischen Lebens errichtet. Rund 60 Jahre später kämpft die Schule ums Überleben. Sie muss geschlossen werden oder sich einen neuen Standort suchen. Denn die Gegend in Brüssel, in der die Schule liegt, hat sich im Lauf der vergangenen Jahre zu einem überwiegend muslimischen Stadtteil entwickelt. Die Juden sahen sich immer stärkeren Anfeindungen ausgesetzt…”

      Zugegeben, das November-Pogrom ist das NOCH nicht! Aber! Die Parallele ist eindeutig: ALLE sehen verständnislos bis paralysiert zu! Und die Zustimmung der rotzgrünen Israel- und "Zionistenfeinde" MUSS ja vorhanden sein! Denn ich höre nicht das Geringste von dieser Seite!

      Hat die EU ein altes Nazi-Projekt wieder aufgenommen? Wird man dann später wieder der KIRCHE die Schuld geben....? Weil sie geschwiegen hat?

    • Haider
      24. Januar 2013 23:07

      Nun. Ein überaus brennendes Problem scheint es dennoch für die Briten (und Herrn Cameron) nicht zu sein. Zuerst wird die Wahl 2015 abgewartet und - vorausgesetzt die Torries gewinnen - dann sollen innerhalb 2 (!) weiterer Jahre Konsequenzen überlegt (!) werden. Schaut alles eher nach reiner Wahltaktik, blutleerem Aktionismus und billiger Parteipropaganda aus. Mit einem Wort: Eine Sprechblase von Teefax (siehe Asterix bei den Briten).

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      25. Januar 2013 09:31

      brechstange
      24. Januar 2013 08:27

      Es ist nicht wahr, dass alle Österreicher diesem EU-Sauhaufen zustimmen und billigen, dass den Griechen Milliarden in den Hintern geschoben werden.

      Wer es genau wissen will soll sich die Rede des FPÖ-Chefs Strache zu Gemüte führen. Dort sagt er klipp und klar was er in Hinblick auf die EU zu tun gewillt ist.

      Wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt und bei den nächsten Wahlen STRACHE wählt, kann noch der Rückwärtsgang eingeschaltet werden. Splitterparteien oder ÖVP wählen ist KEINE Möglichkeit. Erstere vergeuden nur die Wählerstimmen, weil sie nicht ins Parlament kommen letztere weil sie in der Regierung bewiesen hat, dass sie Cameron nicht will. Dieser hat den richtigen Ton und stimmt mit Strache (zumindest in dieser wichtigen Frage ) überein.

      BENKEN EINSCHALTEN, HERUMGEREDE AUSSCHALTEN.
      Heine hat gesagt:" Es gibt nichts GUTES es sei denn man TUT!!! es."

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      25. Januar 2013 09:34

      Pardon!
      Es heisst Denken nicht Benken!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      25. Januar 2013 12:26

      Ich möchte den Blick auf Spanien lenken. Die Arbeitslosigkeit dort liegt bei 26 %, bei jüngeren Menschen sogar über 50 %. Das sind zumindest die offiziellen Zahlen. Merkel hat soeben angedeutet, daß Spanien viel Geld benötigt für ein Konjukturprogramm, bis die Krise überstanden ist.

      Warum steigen Länder wie Griechenland und Spanien nicht aus dem Euro aus? Ohne die Gemeinschaftswährung ging es beiden besser als heute mit ihr. Ganz verstehen kann ich das nicht, aber Heiner Flassbeck, zuletzt 12 Jahre Chefökonom der Unctad (Genfer Welthandels- und Entwicklungskonferenz) und früher auf der Kandidatenliste für den Chefposten der Bundesbank, macht diesen Ländern Hoffnung.

      Zitat: Deutschland muß auf Wettbewerbsfähigkeit verzichten, und die anderen müssen wettbewerbsfähiger werden. Ersteres ist aber wichtiger....

      Soll so die Lösung des Problems aussehen? Ich will dieses Europa nicht mehr. Es wird von Menschen gelenkt, die aus tiefster Seele zu verachten ich gelernt habe.

    • brechstange
      26. Januar 2013 13:59

      Dr. Knölge

      Flassbeck ist ein Ideologe, ein überheblicher Schnösel, nicht auszuhalten. Über Asmussen sagte er, er sei ein schlechter Ökonom und guter Taschenträger. Genau solche werden aber befördert, warum wohl? Zum Schlittenfahren.

  16. Helmut Oswald
    24. Januar 2013 08:19

    Wir dürfen annehmen, daß dieses Verfahren nun breite Berichterstattung bekommt - in den US Medien, in der Murdoch Presse, in der vereinigten linken Medienlandschaft unserer Länder. Parallel dazu setzt nun ein Wettlauf unter deutschen und österreichischen Politikern ein, wer als erstes diese These stützt.
    Ich würde da ja auf diesen Politikwissenschafter Fischer (alias Name 'Joschka') mit dem Lehrauftrag an der Universität New Orleans setzen. Dieser kommunistische Polizistenprügler, der sich nachdem er sich grün umgefärbt hatte einmal Minister in der Bundesrepublik war - der wird einmal mehr mit zerquältem Gesicht und zusammengekniffenem Mund und Augen erklären, Deutschland sei Schuld an der Krise. Und wie schon zu Zeiten Willi Brandts wird ein Wettlauf der Verzichter einsetzen. Alle möglichen Telefonnummern werden gehandelt werden - hoch im Kurs Sarah Wagenknecht, Oskar Lafontaine und dieser Faymann (hat der eigentlich schon sein Matura Zeugnis irgendwo gefunden?) - und so gehts: Anruf genügt - und sie verzichten. Auf unser Geld natürlich, nicht auf ihres. Geht ganz einfach. Anschließend bitte nicht den Termin versäumen, um sich noch schnell im Vorübergehen den Friedensnobelpreis zu krallen.

    Und wenn dann einmal wieder alle dastehen und heuchlerisch fragen: wie konnte das nur Geschehen ? wie konnte es nur soweit kommen ?
    Dann sag ich, zwischen den Ruinen stehend ganz secc:

    Sowas kommt von Sowas.

    • simplicissimus
      24. Januar 2013 14:29

      Herr Oswald haben Sie sich heute als Volkszugehöriger eines sündig geborenen Volkes schon selbst gegeisselt? Das würde Ihnen besser zu Gericht stehen, als sich ständig über das Faktum zu beklagen, dass Deutsche und Österreicher - nicht durch die Umwelt bedingt, neinnein, auf natürlicher Grundlage, also in Erbsünde geboren sind und sich kontinuierlich ihrer Verbrechen zu erinnern und diese abzubüssen haben.

    • Helmut Oswald
      24. Januar 2013 15:51

      Weia, tatsächlich ... ich vergaß. Unverzeihlich.

      Aber da ich eben meine Einkommensteuervorauszahlung für 2012 erhielt, sehe ich mich abgestraft genug. Genaugenommen, und wenn ichs recht bedenke, was ich alles die letzten Jahre und Jahrzehnte so abgegeben habe, gingen sich da ohne weiteres ein paar Sünden noch aus.

      Gut. Fangen wir gleich damit an. Heute schreibe ich noch im Blog und morgen schon richten wir eine neue Bezirksgruppe ein ...

  17. simplicissimus
    24. Januar 2013 06:39

    Ich fass es nicht. Ist das ein vorgezogener Aprilscherz?
    Dieses Europa scheint alle Errungenschaften der Aufklärung vollständig verloren zu haben und schlittert zusehends in eine Operettendiktatur mit allen möglich abstrusen wie ungerechten und zerstörerischen Erscheinungsformen.

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    24. Januar 2013 02:15

    reinhard.horner@chello.at

    David Cameron und dieses Griechenland erweisen sich als zwei Seiten der Sonderbedienung in der EU.

  19. S.B.
    24. Januar 2013 01:55

    Wenn das stimmt, dann ist es kein Wunder, daß ein vernünftiger Politiker wie David Cameron aus Großbritannien mit solchen Mitgliedsländern nicht mehr in einem EU-Boot sitzen will. Denn sie beißen jene Hände, von denen sie trotz schweren Betrugs durchgefüttert werden. Wer weiß, was die noch alles aus dem (Sumpf-)Hut zaubern?

    Frechheit, du hast einen Namen = Griechenland!

  20. Brigitte Imb
    24. Januar 2013 01:37

    Will GRL mit dieser Alibihandlung demonstrieren wie ernst es seine Gesetze nimmt, nachdem die Steuersünder Liste jahrelang schubladisiert wurde?





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