Der Kardinal und das Desaster in der Votivkirche drucken

Die Festnahme von sechs Besetzern bzw. Asyl-Protestierern der Votivkirche hat bedauerlicherweise zu keiner Veränderung der grundsätzlichen Situation im Gotteshaus geführt. Ganz im Gegenteil hat u.a. die Caritas das Vorgehen des Verfassungsschutzes kritisiert und damit die Einzementierung des Schutzes rechtswidriger Aktivitäten vorangetrieben.

Animiert durch Erlebnisse anlässlich eines Lokalaugenscheins in der Votivkirche am 21.12.2012 hatte ich einen Artikel zum Thema des sogennanten Asylcamps in der Votivkirche verfasst – und um einige Grundsatzforderungen zur Asylpolitik ergänzt – der auch auf diesem Blog erschienen ist.

Ich habe daraufhin unzählige, auch persönliche Reaktionen erhalten, die mir bestätigen, dass diese, den kirchlichen und staatlichen Autoritäten längst entglittene, Aktion im Begriff ist, für die Kirche in Österreich schweren Schaden anzurichten. Ich habe daher am 8. Jänner ein Schreiben an Bischofsvikar Schutzki gerichtet, in dem ich um die sofortige Beendigung dieses unhaltbaren Zustandes ersuchte. Da ich darauf keine Antwort erhielt, habe ich mir erlaubt, ein Schreiben gleichlautenden Inhalts auch an den hochwürdigsten Herrn Kardinal, Eminenz Schönborn, zu richten. Ich möchte die darin enthaltenen Überlegungen der Lesergemeinde dieses Blogs nicht vorenthalten.

Die Menschen, die mir in dieser Angelegenheit nicht nur aus Österreich, sondern auch aus Deutschland und der Schweiz schreiben und von denen sich viele als aktive Katholiken deklarieren, sind entsetzt und empört über die Verhaltensweise kirchlicher Entscheidungsträger, die illegal in Österreich lebende Menschen ermutigen, die durch eine gesetzeswidrige Aktion gewonnene Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für radikale und unerfüllbare politische Forderungen zu missbrauchen und damit gleichzeitig einen Kirchenraum zu entweihen.

Es ist nicht einfach nur „blauäugig", nach mehreren Wochen der möglichen Reflexion, von der verzweifelten Herbergsuche hilfsbedürftiger „Menschen in Bedrängnis" zu sprechen. Diese Menschen suchen nichts weniger als eine „Herberge" und ihre Forderungen haben nichts mit einer humanitären Zwangslage oder der Urgenz unmittelbarer Grundbedürfnisse zu tun.

Es ist schwer zu begreifen, dass auch noch so fromme Kirchenmänner sich weigern, zur Kenntnis zu nehmen, dass die wohlbekannten, jetzt seit Wochen kolportierten und immer wieder erneuerten Forderungen, wie „Anerkennung wirtschaftlicher Asylgründe", „Bleiberecht für alle", „Löschung von Fingerprints", „Berechtigung zur Teilnahme am Arbeitsmarkt" usw. gesellschaftspolitische (und nicht humanitäre) Konzepte von äußerster Tragweite darstellen bzw. beinhalten, deren Betreibung nicht Gegenstand einer aktionistischen Provokation sein kann.

Es wäre absurd, auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, ob einige Dutzend Personen – wer immer diese auch sein mögen – berechtigt sein könnten, der Gemeinschaft eines acht-Millionen-Staates auch nur die Diskussion über Forderungen aufzunötigen, deren Effekte unmittelbar die legitimen Interessen aller Staatsbürger der Republik Österreich betreffen bzw. schädigen. Menschen, die meinen, politische Entscheidungsfindungen von beträchtlicher Reichweite auf diese Weise erpressen zu können, geben damit zu verstehen, dass sie mit der politischen und sonstigen Kultur unseres Landes nichts gemein haben.

Diejenigen kirchlichen Entscheidungsträger, die es verabsäumt haben, den Asylwerbern klar und deutlich zu sagen, dass die dafür vorgesehenen Orte für folgenschwere politische Entscheidungen das Parlament, die politischen Parteien, die Ministerialbürokratien, die einschlägigen internationalen Einrichtungen usw. sind, haben aktiv falsche Erwartungen geweckt und sind für die desaströsen menschlichen und politischen Folgen verantwortlich. Die Kirche hat hier vor den Augen der Öffentlichkeit vorgeführt, dass das entsetzliche Amalgam aus fachlicher Inkompetenz und menschlicher Fehleinschätzung dieselben bitteren Konsequenzen hat wie bewusste Böswilligkeit. Unfähigkeit und Sünde sind auf der politischen Ebene substitutive Güter!

Sollten für die hungerstreikenden Asylsuchenden gesundheitliche Schäden oder noch schlimmere Folgen eintreten, haben die Wiener Oberhirten zumindest die moralische, möglicherweise sogar die strafrechtliche Verantwortung, denn sie haben Schutzbefohlene systematisch falsch beraten.

Noch ist es nicht zu spät! Der Kardinal und der Caritas-Chef sind aufzufordern, die „Kirchenbesetzer" – auch gegen deren Willen – in warme Quartiere zu überstellen und die evidenten Fehler der Kirchenführung in der Öffentlichkeit zu korrigieren. Auch eine offizielle Entschuldigung gegenüber dem Kirchenvolk, das diese Entgleisung jetzt wochenlang mit Langmut – aber wachsendem Unverständnis und Ingrimm – ertragen hat, wäre angebracht. Schließlich haben romtreue Katholiken, zu denen ich mich zähle, die große Sorge, dass die österreichische Kirche diese Fehlleistung nicht ohne Aderlass übersteht.

Für den Fall, dass der Herr Kardinal für die erforderlichen juristischen, organisatorischen und logistischen Maßnahmen in seinem unmittelbaren Umfeld keine Hilfestellung erhalten sollte, ist diese mit Sicherheit aus dem großen Reservoir treuer Katholiken zu rekrutieren. Worauf wartet die Kirchenführung?

Mag. Christian Zeitz ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und versteht sich als evangelikaler Katholik

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2013 08:11

    Lieber Herr Zeitz. Für die meisten jener Gläubigen, die ihr Herz am rechten Fleck haben, ist die Kirchenführung längst dort angekommen, wo die Darabos und Konsorten längst angekommen sind - als Teil einer abgehobenen politischen Klasse, die nur noch auf Beifall von einer Handvoll linksgerichteter Medienschaffender schielen, bzw deren Tadel fürchten. Den Bezug zu ihrer eigenen Lehre, den Glaubensgrundsätzen und zu ihrem Kirchenvolk haben diese zufolge ihrer Mitwirkung an der Culpabiliserung der Öffentlichkeit nach Manier der Buß- und Ablasshändler weiland des Bischof Wetzel vollkommen verloren.

    Jesus jagte die Pharisäer aus dem Tempel. Es wird Zeit ...

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2013 02:11

    Die dreisten Forderungen dieser gesetzesbrechenden Asylanten hebeln nicht nur nationales, sondern sogar EU-Recht aus (z.B. Löschung der Fingerprints), daher handelt die Caritas mit ihrer Unterstützung gegen gesamteuropäische Interessen.

    Und wie sehr diese Flüchtlinge sowohl von katholischen Organsiationen als auch von linken Chaoten instrumentalisert werden, beweist ein weiterer Lokalaugenschein im Jänner 2013, bei dem in der Votivkirche einmal mehr keine - unter ach so "menschenunwürdigen Zuständen" - dahinvegetierenden, hungerstreigenden Protestierer angetroffen wurden.

    http://www.unzensuriert.at/content/0011421-FP-TV-Keine-Asylwerber-der-Votivkirche

    Vor welchen Karren läßt sich die katholische Amtskirche damit noch spannen bzw. wie lange an der Nase herumführen?
    Beschämend für jede ehrliche, christliche Einstellung und eine Schande für die immer weiter links abdriftenden Teilorganisationen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Januar 2013 17:28

    Ich habe bereits zum ersten Zeitz-Gastkommentar 4.1.2013 gleicher Thematik hier meine persönliche Meinung über Kirchenführung, den "heiligmäßigen Kardinal" und auch über die Verantwortlichen der Kirchen-Hilfsorganisationen Caritas und Diakonie ausgedrückt!
    Bis jetzt haben alle diese Kirchenleute keine Lösung für diese inzwischen "zum Himmel stinkende" Aktion der Kirchen-Besetzung und -Entweihung gefunden! Das zeigt, dass es sich ausnahmslos um gutmenschlich-bornierte Leute handelt, die weiterhin in ihrem wirklichkeitsfremden Tun und Lassen befangen sind!

    Hier geht es nicht um Glaubensfragen, werte Herren, sondern um einen von kirchenfernen Kreisen hochgeputschten Skandal, der nun aber wirklich schleunigst zu sanieren wäre!
    Auch das treue Kirchenvolk schüttelt inzwischen nur mehr den Kopf über das feige Nichtstun ihrer Kirchenoberen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Januar 2013 14:07

    Nicht unmittelbar zum Thema gehörend – aber doch symptomatisch für den geistigen Zustand der heutigen Amts- und Würdenträger passend:

    Es gibt wieder einen „religiösen“ Film.

    Wenn dieses „Ereignis“ dem ORF nicht nur unter der Rubrik „Kultur“ eine Nachricht wert ist, sondern auch die breiteste Erörterung samt längerem Interview mit dem – natürlich – begnadeten Regisseur in der ZIB2 mit „Anchorman“ Armin Wolf, und sich diese Gratispropaganda für diesen Film im Rundfunk in Ö1 den nächsten Tag fortsetzt, dann, ja dann muß es sich um ein großes (Mach-)Werk handeln. Das ist so gewiß, wie dies Naturgesetze sonst nur sind.

    Zwar hat man von diesem Film außer ein paar widerlichen und langweiligen Szenen nichts gezeigt, und bestünde er nur aus diesen, so würde selbst die Dauerpropaganda des ORF kaum jemand dazu bringen, sich diesen Müll anzusehen. Aber, man bzw. der begnadete Regisseur („aus streng katholischer Familie und eigentlich fürs Priesteramt ausersehen“) und seine Auftraggeber wissen Bescheid, wie man trotzdem mediale Aufmerksamkeit erregt und wohl auch noch einen Reibach macht: man läßt die Hauptdarstellerin, so wurde „beiläufig“ berichtet, mit einem Kruzifix masturbieren.

    Damit diese Blasphemie und Religionsverhöhnung noch übersteigert wird, ist diese bedauernswerte „Künstlerin“, der man dies zumutete, im Film auch „streng gläubig“, womit die Perversität katholischen Glaubens, der selbstverständlich repressiv ist und depressiv macht, erst so richtig verdeutlicht wird.

    In Italien, wo dieses Machwerk bei einem der üblichen Film-Festivals vorgeführt wurde, gab´s auch eine Anzeige wegen Blasphemie. – So ein Glück! Das gibt also noch Extra-Reklame, gratis und – wie in solchen Fällen immer – folgenlos.

    Ich wünschte mir sehr, daß die „Künstler“ derartiger „Kunstwerke“ auch einmal die jüdische und/oder mohammedanische Religion in dieser Weise „thematisierten“.

    Vermutlich könnten sich die betroffenen Gläubigen eine Klage sparen, diese Lumpen und ihre Helfershelfer würden wohl auch ohne Prozeß sofort gesteinigt.

    Da bei uns auch der hohe Episkopat, allen voran Seine Eminenz Univ. Prof. Dr. Christoph Kardinal Graf von Schönborn, in solchen Fällen nur das Künstlerische und damit die Freiheit der Kunst erkennen kann (wie er mir seinerzeit zu den Mühl´schen Kopulationsbildern mit Mutter Theresa, Bischof Krenn und dem Papst auf meinen Protest mitzuteilen die Güte hatte), wird mir der Islam von Tag zu Tag sympathischer.

    In meiner Heimatstadt haben bereits 55% der Schüler „Migrationshintergrund“, somit erlebe ich es vielleicht noch, wann die Scharia endlich eingeführt wird.

    Allahu Akbar... Shalom!

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  1. Brigitte Imb
    29. Januar 2013 15:15

    Die Asylerpresser versauen nicht nur die Kirche, sondern nun auch Teile der Uni.

    http://kurier.at/chronik/wien/solidaritaet-uni-bietet-waermestube-fuer-kirchenbesetzer/2.931.393

  2. Francois Villon (kein Partner)
    23. Januar 2013 08:16

    Notdurft im Gotteshaus

    Als Christian Zeitz zu nachtschlafender Zeit das Gotteshaus betrat, waberte ihm auch schon der penetrante Gestank von abgestandenem Urin entgegen. Man schrieb den 21. Dezember, es war 23 Uhr. Den Islambeauftragten des Wiener Akademikerbundes trieb es in die Votivkirche.

    Er wollte sich von den Zuständen ein eigenes Bild machen, die dort herrschten, seit eine Bande von etwa 40 Asylanten das Bethaus besetzt und in eine Räuberhöhle verwandelt hatten: „ Auf der linken Seite des hinteren Kirchendrittels eine rund 150 Quadratmeter große Lagerstätte, die eher einer Mülldeponie gleicht, durcheinandergewürfelte Matratzen, Decken, Schlafsäcke, Heizlüfter, leere Plastikbecher, kleine Lautsprecher mit Kabeln, Sesseln, dazwischen halbzerknitterte, schlampig beschriebene Papierfetzen mit ‚Wir sind Maria und Josef‘,‚Auch Jesus war Asylsuchender‘…“

    Dies indessen widerspricht der biblischen Wahrheit: Jesus hatte als noch Ungeborener nichts zu suchen, Maria und Josef waren froh über den Stall, den sie gefunden hatten.

    Die Ansprüche der Asylanten indessen bewegen sich auf höherem Niveau und gipfeln im Satelliten-TV samt Internet. Auf politischem Gebiet fordern sie uneingeschränkte Bewegungsfreiheit während des Verfahrens, Anerkennung jedweden Asylgrundes, insbesondere wirtschaftliche Not oder Unterentwicklung, Schluß mit „Dublin II-Abschiebungen“ (die lt. Abkommen dann vorzunehmen sind, wenn ein Antragsteller über ein sicheres Drittland anreist), freien Zugang zum Arbeitsmarkt während des Asylverfahrens, Bleiberecht für alle und schließlich unbegrenzte Familienzusammenführung.

    Unter der Devise „Wir fordern unsere Rechte!“ waren von der Erstaufnahmestelle Traiskirchen aus am24. November r und 100 Asylbewerber samt 400 Unterstützern zu einem Protestmarsch nach Wien aufgebrochen. Im Sigmund-Freud-Park errichteten sie das sogenannte „Vienna Refugee Protest Camp“. Am 18. Dezember besetzte eine Protestgruppe die angrenzende Votivkirche. In einer Ecke der Kirche wurde ein Bettenlager aufgebaut sowie Verpflegung bereitgestellt, in einer anderen Ecke des geräumigen Gotteshauses verrichteten die Afroasiaten, statt ins Freie zu treten, ihre Notdurft.

    Materiell betreut und moralisch unterstützt werden die Erpresser durch Caritas und Diakonie. Beide haben kein Mandat für die Propagierung politischer Projekte, deren Verwirklichung eine substantielle Schädigung der Mehrheitsbevölkerung bedeuten würde.

    „Der Kardinal und die gesamte Wiener Kirchenführung mußten sich der Suggestivkraft des Totschlagarguments der vermeintlichen weihnachtlichen Herbergsuche unterwerfen und damit dem rechtswidrigen Treiben ihren amtskirchlichen Segen erteilen“, schreibt Zeitz. „Kardinal Schönborn schließt damit das Jahr einer Reihe politischer Fehlentscheidungen ab, mit denen er sich 2012 gegen die Interessen der Mehrheitsbevölkerung gestellt hat.“ Dazu gehört u.a. die Protegierung eines homosexuellen Pfarrgemeinderates, das Bekenntnis zu einer – mittlerweile längst gescheiterten – superstaatlich ausgerichteten EU und die Distanz zu engagierten Lebensschützern und Kämpfern gegen islamische Christenverfolgung.

    Die gesamte Szene aller politisch verantwortlichen Entscheidungsträger gab in dieser Causa ein Bild des Jammers und der Kläglichkeit ab: „Aufgabe einer pflichtbewußten Innenministerin wäre es natürlich gewesen, den Protestierern persönlich und erhobenen Hauptes mitzuteilen, daß ihren unhaltbaren Forderungen nicht entsprochen werden wird.“ Die Aufgabe eines mandatsgetreuen Bürgermeisters hätte darin bestehen müssen, seine Bürger durch Beseitigung der anarchistischen Übergriffe zu beschützen und die Räumung des Asylanten-Lagers zum ehebaldigsten Zeitpunkt aktiv zu bestellen.

    Doch das tatsächliche Verhalten nach der Räumung ist ein Paradebeispiel für die generelle Handlungsunfähigkeit der etablierten politischen Kaste in allen Fällen drängender öffentlicher Probleme: zuerst der Versuch, das Problem einfach auszusitzen; dann das Aneinanderketten der am Machterhalt orientierten Kräfte inklusive der panischen Vermeidung von Aussagen und Handlungen, die in den Medien als nicht ‚politisch korrekt‘ wiedergegeben werden könnten; und schließlich die Zuweisung einer Lösung des ‚second best‘ an die bürokratische bzw. technokratische Ebene.“

    Das gesamte politische Establishment habe sich in den letzten Jahrzehnten um die Beantwortung oder auch nur Benennung der zentralen Fragen des Asylwesens herumgedrückt, konstatiert Zeitz und schließt mit höchst konstruktiven Vorschlägen: vor 5 Tagen

    - Asylwerber sind vom Augenblick ihres Antrags bis zur rechtskräftigen Beendigung des Verfahrens dauerhaft zu kasernieren. Der Kontakt mit der ortsansässigen Bevölkerung oder gar die Anwendung sog. „integrativer Maßnamen“ sind im Betreff auf Personen, von denen noch nicht gesagt werden kann, ob sie tatsächlich integriert werden sollen, systemwidrig.

    - Die Idee eines Zugangs zum Arbeitsmarkt für Asylwerber strikt abzulehnen. Zusätzlich ist es wirtschafts- und sozialpolitisch gegenüber der eigenen Bevölkerung unhaltbar, wenn Personen, die mit einer staatlichen Grundversorgung ausgestattet sind, in Lohnkonkurrenz zu Einheimischen treten, die von ihrem Arbeitseinkommen existentiell abhängig sind.

    - Die Begründbarkeit eines Asylantrages mit wirtschaftlicher Not oder ökonomischer Unterentwicklung im Herkunftsland ist in jedem Fall vollständig auszuschließen. Nachdem dies bis jetzt de facto nicht wirklich geschieht, ist die Zahl potentieller Asylwerber in Österreich tatsächlich buchstäblich unbegrenzt.

    - Ebenso ist ein Asylantrag aufgrund kulturspezifischer sozialer Deformationserscheinungen, wie Stammesfehden, ethnischen Konflikten, religiösen Auseinandersetzungen u.ä. auszuschließen.

    - Es ist eine taxative Liste von solchen Ländern zu erstellen, in denen das politische System nach objektiven Beurteilungskriterien die Verwirklichung von Asylgründen entsprechend Pkt. 4b ausschließt. Für Personen, die aus derartigen Ländern kommen, darf kein Asylverfahren eröffnet werden.

    - Es ist sicherzustellen, dass ein Asylverfahren den Zeitraum eines halben Jahres nicht überschreitet.

    - Österreich sollte sich auf internationaler Ebene für eine grundsätzliche Neuordnung des mondialen Asylwesens verwenden. Das Ziel sollte dabei sein, Asylanträge in jedem Land nur von Abkömmlingen eines Landes anzunehmen, das sich auf demselben Kontinent wie das Zielland befindet. Mittelfristig ist dies die einzige Möglichkeit, Asylverfahren inhaltlich handhaben zu können und große Ströme ökonomisch begründeter Völkerwanderungen zu unterbinden.

    Fred Duswald (erschienen in der Aula 1-2013)

  3. Onkel Hans (kein Partner)
    23. Januar 2013 08:04

    Die Klerikalclowns sind wohl eine große Schlepperorganisation. Ich habe bislang trotz aller Peinlichkeiten davon abgesehen aus der katholischen Kirche auszutreten. Ich schließe diesen Schritt mittlerweile nicht mehr aus.

    Ich fordere: Volksbefragung nicht nur über die Gesamtschule, sondern auch über die Asylschleicherei! Das Volk ist klüger als alle Polit- und Klerikalclowns zusammen!

  4. Efgani Dönmez (kein Partner)
    22. Januar 2013 23:43

    Dass die Asylthematik im Superwahlkampfjahr Thema wird, dieses Ziel haben die AktivistInnen erreicht – diesmal sogar ohne Zutun der FPÖ. Mehr unter:efganidoenmez.at

  5. cmh (kein Partner)
    22. Januar 2013 21:53

    Möglicherweise handelt der Herr Kardinal so, weil er sich des Gehorsames seiner Gläubigen nicht sicher sein kann.

    Mangelnde Autorität könnte man vielleicht durch ein Mehr an Gehorsam substituieren.

    (NB Was ist eigentlich ein "evangelikaler Katholik"?

  6. Der Jurist
    22. Januar 2013 18:00

    Eine kleine Anmerkung:
    Die Anerkennung wirtschaftlicher Asylgründe würde schlicht und einfach folgendes bedeuten: UNBESCHRÄNKTE ZUWANDERUNG!

  7. Roms (kein Partner)
    22. Januar 2013 16:23

    Bin diese Woche von der Kath. Kirche ausgetreten.
    Ist mir nicht leichtgefallen aber jetzt bin ich mit mir im Reinen.

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 21:55

      Für diese Fälle ist unter anderem das Sakrament der Buße vorgesehen.

      Aber woran lag es denn?

      Am harten Umgang mit den Katholiken oder am laschen mit den Asylanten?

    • Roms (kein Partner)
      23. Januar 2013 09:44

      @cmh (kein Partner) 22. Januar 2013 21:55
      Dieser Entschuss war nicht spontan sondern hat sich über einige Zeit entwickelt.
      Letzter Auslöser war auch keiner der von Ihnen genannten Gründen sondern die Propaganda der Kirche, in Gestalt der "katholischen Jugend" zur Bundesheervolksbefragung. Ich lasse mich nur ungern von mit meinem eigenen Geld finanzierten Gören und Flaschen als potentiellen Mörder beschreiben und anderseits habe ich keine Lust, die Gaza-Freiheitsflotte zu unterstützen. Diesem fröhlichen Treiben hab ich eh schon zulange zugeschaut.
      Das werde ich diesen Leuten aber irgendwann auch selber sagen.

  8. Francois Villon (kein Partner)
    22. Januar 2013 14:07

    Nicht unmittelbar zum Thema gehörend – aber doch symptomatisch für den geistigen Zustand der heutigen Amts- und Würdenträger passend:

    Es gibt wieder einen „religiösen“ Film.

    Wenn dieses „Ereignis“ dem ORF nicht nur unter der Rubrik „Kultur“ eine Nachricht wert ist, sondern auch die breiteste Erörterung samt längerem Interview mit dem – natürlich – begnadeten Regisseur in der ZIB2 mit „Anchorman“ Armin Wolf, und sich diese Gratispropaganda für diesen Film im Rundfunk in Ö1 den nächsten Tag fortsetzt, dann, ja dann muß es sich um ein großes (Mach-)Werk handeln. Das ist so gewiß, wie dies Naturgesetze sonst nur sind.

    Zwar hat man von diesem Film außer ein paar widerlichen und langweiligen Szenen nichts gezeigt, und bestünde er nur aus diesen, so würde selbst die Dauerpropaganda des ORF kaum jemand dazu bringen, sich diesen Müll anzusehen. Aber, man bzw. der begnadete Regisseur („aus streng katholischer Familie und eigentlich fürs Priesteramt ausersehen“) und seine Auftraggeber wissen Bescheid, wie man trotzdem mediale Aufmerksamkeit erregt und wohl auch noch einen Reibach macht: man läßt die Hauptdarstellerin, so wurde „beiläufig“ berichtet, mit einem Kruzifix masturbieren.

    Damit diese Blasphemie und Religionsverhöhnung noch übersteigert wird, ist diese bedauernswerte „Künstlerin“, der man dies zumutete, im Film auch „streng gläubig“, womit die Perversität katholischen Glaubens, der selbstverständlich repressiv ist und depressiv macht, erst so richtig verdeutlicht wird.

    In Italien, wo dieses Machwerk bei einem der üblichen Film-Festivals vorgeführt wurde, gab´s auch eine Anzeige wegen Blasphemie. – So ein Glück! Das gibt also noch Extra-Reklame, gratis und – wie in solchen Fällen immer – folgenlos.

    Ich wünschte mir sehr, daß die „Künstler“ derartiger „Kunstwerke“ auch einmal die jüdische und/oder mohammedanische Religion in dieser Weise „thematisierten“.

    Vermutlich könnten sich die betroffenen Gläubigen eine Klage sparen, diese Lumpen und ihre Helfershelfer würden wohl auch ohne Prozeß sofort gesteinigt.

    Da bei uns auch der hohe Episkopat, allen voran Seine Eminenz Univ. Prof. Dr. Christoph Kardinal Graf von Schönborn, in solchen Fällen nur das Künstlerische und damit die Freiheit der Kunst erkennen kann (wie er mir seinerzeit zu den Mühl´schen Kopulationsbildern mit Mutter Theresa, Bischof Krenn und dem Papst auf meinen Protest mitzuteilen die Güte hatte), wird mir der Islam von Tag zu Tag sympathischer.

    In meiner Heimatstadt haben bereits 55% der Schüler „Migrationshintergrund“, somit erlebe ich es vielleicht noch, wann die Scharia endlich eingeführt wird.

    Allahu Akbar... Shalom!

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 22:00

      ERst vor kurzem wurde das Leben eines gewissen Arabers aus dem 8. Jahrhundert - der Herr sei seiner Seele gnädig - verfilmt und es gab einen Aufschrei in der ganzen MDuselwelt. Der war so lauf, dass sogar die Amiländer eine Ausnahme vom Molemrecht der freien Glaubensäußerung machten und den Filmemacher kurzerhand einlochten.

      Wird wohl an der künstlerischen Qualtiät des Machwerkes liegen.

    • F. V. (kein Partner)
      22. Januar 2013 22:05

      So muß es gewesen sein - im Land der Demokratie, der Menschenrechte, Freiheit und überhaupt in "Gods own country".

    • wolf (kein Partner)
      23. Januar 2013 08:57

      Symptomatisch scheint mir eher zu sein, dass von ein paar Filmszenen auf die Gesamtaussage und natürlich auch auf die Qualität eines Filmes geschlossen wird, es weist Sie als wahren Cineasten aus. Die Auffassung, dass es sich um einen religiösen Film handelt (egal ob mit oder ohne Anführungszeichen) bleibt naturgemäß argumentationslos in den Raum gestellt.

      Narratologisch wird die Aussage des Films mit der Meinung des Autors gleich gestellt, interpretatorisch ein Einzelschicksal zum Gesellschaftsbild hochstilisiert, die längst erwiesene, psychologische Komponente fanatischen Glaubens völlig negiert. Naja - Cineast eben.

      Symptomatisch auch, dass niemand darüber spricht, dass es eigentlich jedem egal ist - weil eben völlig unwichtig -;von einem 'Werbeeffekt durch Provokation' kann also keine Rede sein. Aber, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, wird so getan als ob, denn dann kann man dem Regisseur ja diese Effekthascherei einfacher vorwerfen. Gleichzeitig aber wird der Kirche vorgeworfen, sie reagiere ncht darauf; m.a.W.: sie lasse sich nicht provozieren. Und wenn sich jemand provozieren lässt: auch nicht Recht, weil - sieh an -: Reklame.

      Und der Höhepunkt einer abstrusen Aussagekette: Der immer und immer wieder, nicht zuletzt wegen seiner Mitteralterlichkeit geschmähte Islam, wird wegen seiner Mittelalterlichkeit zum Vorbild.

    • F. V. (kein Partner)
      23. Januar 2013 09:29

      Symptomatisch, narratologisch, interpretatorisch, psychologisch ...

      Lernen´s doch erst einmal Deutsch, Ihr Kauderwelch ist ja ungenießbar.

      Aber das ist sicher zu viel verlangt, denn Ihnen ist ja nicht einmal aufgefallen, daß
      die von mir ausgedrückte „Hoffnung“ auf die Scharia eine höhnische Verachtung der gutmenschlichen Arschlöcher meinte.

      Selig die Armen im Geiste, ...

    • wolf (kein Partner)
      23. Januar 2013 09:45

      doch, doch, mir is die Vortäuschung schon aufgefallen, Ihnen die meine nicht .. macht aber nix, ich tu auch keine fremden Wörter mehr verwenden, das scheint ja Ihre einzige Veranschaulichung zu sein ... von wegen Kauderwelsch

  9. Homo Faber (kein Partner)
    22. Januar 2013 13:55

    Noch nie sind in der Geschichte der Kirche Österreichs mehr Katholiken aus der Kirche ausgetreten, als unter dem Regime Kardinals Schönborns. Nicht einmal die Nazis konnten so viele Katholiken zum Glaubensabfall bewegen wie Kardinal Schönborn.

    Das Schönborn-Regime ist eine einzige Kampagne für den Kirchenaustritt.

  10. willi (kein Partner)
    22. Januar 2013 10:21

    Eine Frage ist noch immer unbeantwortet.

    Christen werden normalerweise von Moslems verfolgt. Bei uns im Land der Ungäubigen provozieren sie in einer katholischen Kirche.
    Warum haben sie sich ( oder werden sie ) in keiner Moschee bei ihresgleichen einquartiert . Und Geld zum Durchfüttern haben die Moslems doch sicher auch genug. Und wenn sie arbeiten wollen, dann erst recht nach Hause. Dort gibt es genug Arbeit um aus dem Mittelalter heraus zu finden und sich den Lebensstandard zu schaffen den auch wir uns schaffen haben müssen.
    Österreich hat nicht die Kraft, allen Analphabeten aus mittelalterlich geführten Ländern das Schlaaraffenland zu bieten.
    Ich hab meine Lehren aus dem Verhalten der Kirche gezogen.
    Keine Spende an die Caritas und Austritt aus dem Verein Kirche.

  11. Observer
    22. Januar 2013 09:31

    Die hinter den Votikkirchenbesetzern stehenden Personen und Gruppierungen benützen diese Asylwerber nur als "nützliche Idioten", um mit erpresserischen Methoden Chaos herbeizuführen und bestehende Gesetze und Spielregeln zu ändern. Durch Untätigkeit der Kirchenleitung macht sich auch diese mitschuldig. Leider wird die Politik, nach anfänglicher Ablehnung dieser überzogenen Forderungen, schließlich teilweise doch nachgeben.
    Also: Räumung der Votikkirche und Anklage sowie Bestrafung der Hintermänner.

    Schwarze Post (wörtliche Übersetzung von black mail = Erpressung) darf nicht toleriert werden! Auch nicht vom Menschen mit dunkler Hauptfarbe.

  12. Susanna (kein Partner)
    22. Januar 2013 08:02

    Neulich bekam ich die Kirchenbeitragsvorschreibung. Zur Dekoration ist auf dem Brief die Votivkirche abgebildet.... Das war mir bisher noch gar nicht so aufgefallen. Welch Treppenwitz der Weltgeschichte!

  13. Inger
    21. Januar 2013 20:24

    Aus verschiedenen Gründen gehöre ich keiner Glaubensgemeinschaft an - das Buch "Unheilige Ehen" vor vielen, vielen Jahren war das Tüpfelchen auf dem i, das mich zum Austreten aus der katholischen Kirche bewogen hat.
    Aber auch wenn ich diesem Verein - gesetzlich gesehen ist es ja nichts anderes- nicht mehr angehöre, so macht man sich doch so seine Gedanken.
    Und mir fällt im Zusammenhang mit dem Verhalten der Kirchenoberen auch in diesem Fall wieder eine Geschichte ein, die ich in Nordafrika erlebt habe:
    ein Moslem hat mir den Unterschied zwischen den christlichen Pfarrern und seinen Imam erklärt, so wie er es empfunden hat, als er einmal in einer katholischen Messe in Kanada war:
    ein Satz beschreibt die Situation genau: "da steht einer in goldenen Gewändern weit ober und über den Gläubigen.... und verbreitet so seine Weisheiten" - ich finde, treffender könnte man die Situation nicht beschreiben.
    Völlig abgehoben, von der Realität weit entfernt, entweder nicht sehend, oder nicht sehen wollend, was Sache ist, leben die Herren, die uns da ihre Weiheiten verbreiten, in ihrem eigenen Kosmos, nicht akzeptierend, dass es auch andere Wahrheiten gibt, als die von ihnen verbreiteten.

    • Johann Scheiber
      22. Januar 2013 06:26

      Tolle Geschichte, beeindruckend!

    • cmh (kein Partner)
      22. Januar 2013 22:14

      Das mit dem Verein verwechseln Sie möglicherweise mit dem ÖGB.

      Vielleicht war der eigentliche Grund für Ihren Austritt einfach mangelnde Kenntnis der kirchlichen Lehrinhalte. Das hätten Sie leicht selber beheben können und hätten nicht auf einen Moslem warten müssen, der Ihnen durch die Blume sagen muss, dass Sie in der Messe nicht aufgepasst haben und den Zusammenhang nicht verstehen.

      Sonst wäre es Ihnen klar gewesen, dass die Predigt NICHT der Inhalt des katholischen Gottesdienstes ist.

      Kleines Detail am Rande: Die Gebetshaltung der Christen ist der zu Gott erhobene Blick, die der Moslems das Kuschen. Daher bin ich trotz der damit verbundenen Nachteile in diesem Leben lieber der Bruder des Herrn als der Sklave des gottgewordenen Sultans. Huris hin oder her. Den Atheisten sei es selbstverständlich unbenommen, bis an das Ende ihrer Tage nach Antworten zu suchen, soferne sie sich nicht an den selbstgeschaffenen (Bestrafungs.)Gesetzen verfangen.

    • F. V. (kein Partner)
      26. Januar 2013 19:16

      Ihre story gehörte eigentlich ins "facebook" oder "twiiter" - mit Foto.

      Sie ist ja so interessant und persönlich, daß sie unbedingt der Welt mitgeteilt gehörte.

      Außerdem sind dort wirklich alle Narren versammelt.

    • Inger
      13. Februar 2013 10:55

      cmh
      meint, die Kirche ist kein Verein und ich verwechsle das mit dem ÖGB. Mitnichten. Das ist seine Meinung. Meine ist es nicht, denn ich musste auch bei der Vereinsbehörde (in meinem Fall Bezirkshauptmannschaft) meinen Austritt kundtun.

  14. Wertkonservativer
    21. Januar 2013 17:28

    Ich habe bereits zum ersten Zeitz-Gastkommentar 4.1.2013 gleicher Thematik hier meine persönliche Meinung über Kirchenführung, den "heiligmäßigen Kardinal" und auch über die Verantwortlichen der Kirchen-Hilfsorganisationen Caritas und Diakonie ausgedrückt!
    Bis jetzt haben alle diese Kirchenleute keine Lösung für diese inzwischen "zum Himmel stinkende" Aktion der Kirchen-Besetzung und -Entweihung gefunden! Das zeigt, dass es sich ausnahmslos um gutmenschlich-bornierte Leute handelt, die weiterhin in ihrem wirklichkeitsfremden Tun und Lassen befangen sind!

    Hier geht es nicht um Glaubensfragen, werte Herren, sondern um einen von kirchenfernen Kreisen hochgeputschten Skandal, der nun aber wirklich schleunigst zu sanieren wäre!
    Auch das treue Kirchenvolk schüttelt inzwischen nur mehr den Kopf über das feige Nichtstun ihrer Kirchenoberen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  15. Politicus1
    21. Januar 2013 16:25

    zwei wichtige e-mail Adressen:
    1) die Nuntiatur:
    nuntius@nuntiatur.at
    2) das Sekretariat des Herrn Kardinals:
    ebs@edw.or.at

  16. Brigitte Imb
    21. Januar 2013 13:16

    Die Standhaftigkeit der Politiker bröckelt bereits, die Asylerpresser könnten Erfolg haben. So eine Frechheit!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1335045/SPOe_Asylwerber-sollen-nach-6-Monaten-arbeiten-duerfen?_vl_backlink=/home/index.do

  17. mitzi
    21. Januar 2013 13:07

    Danke, Herr Mag. Zeitz, für diesen klugen und ausgewogenen Beitrag. Hoffentlich gelangt er ins Erzbischöfliche Palais und in die Caritas. Ist man dort schon so weltfremd, dass man die Fassungslosigkeit einfacher Gläubiger, ob der geschilderten Vorgänge nicht versteht.

  18. Politicus1
    21. Januar 2013 09:32

    1) Ich halte es für mehr als angebracht, dass sich der Herr Kardinal beim Pfarrer der Votivkirche für dessen öffentliche Bloßstellung ("er ist überfordert") - nur weil er sich zu Recht als Hüter der Kirche seiner Pfarrgemeinde sah und diese gegen die Eindringlinge verteidigen wollte öffentlich entschuldigt.
    2) Verlange ich, dass sich die Kirchenoberen und Herr Direktor Landau unverzüglich aus der gazen Angelegenheit zurückziehen und die dafür kompetenten staatlichen Behörden nach österreichischem Recht agieren lassen.
    3) wäre es für die Kirchenbeitragszahler informativ zu erfahren, welchen Betrag die Caritas inzwischen für diesen Aktionismus aufgewendet hat.

    • M.S.
      21. Januar 2013 11:24

      Überfordert ist in dieser Angelegenheit eindeutig die Kirchenführung. Es ist unglaublich, dass sich kirchliche Institutionen vor den Karren linker Chaoten spannen lassen, um in erpresserischer Weise illegale Aktionen zu erwirken.

  19. Johann Scheiber
    21. Januar 2013 08:55

    Ich dachte, der Rote Kardinal wäre schon tot!

    • Brigitte Imb
      21. Januar 2013 10:09

      Böse! Der war aber um Klassen besser als der jetzige.

    • Johann Scheiber
      21. Januar 2013 11:39

      Ja, Brigitte Imb, etwas böse war das schon, aber hinsichtlich der gepflogenen Äquidistanz lassen sich beide Eminenzen vergleichen: Äqui zu den Sozi und Distanz zu den Bürgerlichen!

    • Charlesmagne
      21. Januar 2013 11:46

      @ Johann Scheiber ********************

    • F. V. (kein Partner)
      26. Januar 2013 19:22

      Frau Imb,

      was meinen Sie "mit Klassen besser"? - Wenn vor einer Zahl ein Minus steht, so bedeutet dies - etwa am Konto - noch mehr debit.

      Oder in "Eminenzen" übersetzt: eine noch katastrophalere Wirkung in Bezug auf Kirche und Dogma.

      Aber nachdem er nun im "Ewigen Orient" ist, wie es sein Nachfolger wohl auch ausdrücken würde, wollen wir uns an das "Nihil nisi bene de mortuis" halten.

  20. Helmut Oswald
    21. Januar 2013 08:11

    Lieber Herr Zeitz. Für die meisten jener Gläubigen, die ihr Herz am rechten Fleck haben, ist die Kirchenführung längst dort angekommen, wo die Darabos und Konsorten längst angekommen sind - als Teil einer abgehobenen politischen Klasse, die nur noch auf Beifall von einer Handvoll linksgerichteter Medienschaffender schielen, bzw deren Tadel fürchten. Den Bezug zu ihrer eigenen Lehre, den Glaubensgrundsätzen und zu ihrem Kirchenvolk haben diese zufolge ihrer Mitwirkung an der Culpabiliserung der Öffentlichkeit nach Manier der Buß- und Ablasshändler weiland des Bischof Wetzel vollkommen verloren.

    Jesus jagte die Pharisäer aus dem Tempel. Es wird Zeit ...

  21. S.B.
    21. Januar 2013 02:11

    Die dreisten Forderungen dieser gesetzesbrechenden Asylanten hebeln nicht nur nationales, sondern sogar EU-Recht aus (z.B. Löschung der Fingerprints), daher handelt die Caritas mit ihrer Unterstützung gegen gesamteuropäische Interessen.

    Und wie sehr diese Flüchtlinge sowohl von katholischen Organsiationen als auch von linken Chaoten instrumentalisert werden, beweist ein weiterer Lokalaugenschein im Jänner 2013, bei dem in der Votivkirche einmal mehr keine - unter ach so "menschenunwürdigen Zuständen" - dahinvegetierenden, hungerstreigenden Protestierer angetroffen wurden.

    http://www.unzensuriert.at/content/0011421-FP-TV-Keine-Asylwerber-der-Votivkirche

    Vor welchen Karren läßt sich die katholische Amtskirche damit noch spannen bzw. wie lange an der Nase herumführen?
    Beschämend für jede ehrliche, christliche Einstellung und eine Schande für die immer weiter links abdriftenden Teilorganisationen!

    • J.H.
      21. Januar 2013 02:30

      So schlecht kann es den Flüchtlingen nicht gehen, wenn sie so handeln:

      http://www.orf.at/#/stories/2162307/

      Hat man nur möglichst öffentliche Märtyrer für das Jubiläum = 20 Jahre Lichtermeer gesucht? Die linken Gutmenschen feiern sich selbst und die Kirche hilft brav mit.
      Jetzt reicht es. Der Spuk muß raschest beendet werden.

    • Brigitte Imb
      21. Januar 2013 11:06

      Heuchelei pur, aber die kommt ohnehin beim Volk nicht an und ebensowenig bei den Politikern.
      Die Suppe scheint schon recht dünn zu sein für NGOs u. Aktivisten und Mitleid hat wohl kein normaler Mensch mit den Erpressern.






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