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Das Jahr hat ja gut angefangen: Jubel statt Krise drucken

Jetzt braucht auch Zypern 17 Milliarden Hilfe von den restlichen Europäern. Das ist den meisten Medien nur noch Kurzmeldungen wert. Man hat sich ja schon daran gewöhnt. Statt dessen sind wir zum Jahreswechsel wieder einmal mit optimistischen Erklärungen eingedeckt worden. Das Schlimmste wäre nun vorbei. Besonders optimistisch war man in den Zahlerländern Deutschland und Österreich – ganz zufällig jenen Ländern, in denen im Herbst Wahlen stattfinden.

Nur zwei Dinge sind daran wahr: Erstens kann sich Irland als einziges Krisenland dank seiner Sanierungserfolge wieder zum Teil über die Märkte finanzieren (was noch lange keine Rückzahlung bedeutet). Und zweitens haben der Rettungsfonds ESM und die EZB so disponiert, dass bis zu den im Herbst fälligen Wahlen wahrscheinlich keine weitere große Krisenaufregung ausbrechen sollte. Das heißt aber natürlich nicht, dass diese Haftungen und Schulden in Billionen-Dimensionen irgendwie sicherer geworden wären. Oder dass gar eine Rückzahlung begonnen hätte.

Besonders köstlich ist die Begründung des Optimismus durch die österreichische Finanzministerin: Die Schulden steigen zwar weiter, aber der Großteil der Staaten mache jetzt kein drei Prozent übersteigendes Defizit mehr, jubelte sie. Daher sei die Schuldenkrise „weitgehend bewältigt“. Europa sei „in Hinblick auf die Schuldensituation der einzelnen Staaten über den Berg“.

Die Haftungen werden verschwiegen

Ist ja toll. Die Schuldenkrise ist bewältigt, weil es mehr Schulden gibt. Überdies sagt Frau Fekter nicht, wie diese – in Maastricht ja willkürlich und nach Ansicht vieler Ökonomen viel zu hoch angesetzte – Dreiprozentgrenze eigentlich zu finanzieren wäre. Auch drei Prozent des BIP sind ordentlich viel Schulden. Von der Rückzahlung der schon aufgenommenen Haftungen und Schulden ist erst recht keine Rede. Aber selbst der von den Schuldenmachern gerne zitierte Ökonom Keynes hat gesagt, dass Defizite immer auch durch Überschüsse in anderen Jahren finanziert werden müssen. Nur haben die Keynes-Jünger diese „anderen Jahre“ stets nur in der fernen Zukunft gesehen.

Diese Überschüsse gibt es in Wahrheit nirgends und nie, auch nicht in Deutschland und Österreich. Und was alle Finanzminister verschweigen: Der Großteil der Krisen-Finanzierungen durch Zentralbank und Rettungsfonds ist noch gar nicht in den Budgets und bei den Steuerzahlern angekommen. Eine Haftung ist ja noch keine Ausgabe, daher nicht zu budgetieren, meint die Politik; und man hat ja seine Forderungen gegen ESM, Griechenland&Co als "Sicherheiten".

EZB-Boss Mario Draghi, einer der Haupttäter der Megaverschuldung – pardon: Megarettung – ist jedenfalls viel vorsichtiger als Fekter: „Es ist zu früh, einen Erfolg auszurufen.“ Die Krise sorge weiterhin für große Gefahren. Auch Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker, der sich einst sogar offen zum Belügen der Menschen bekannt hatte, ist nun halbwegs ehrlich: „Ich denke, die Zeiten werden schwierig. Wir sollten der Öffentlichkeit und den nationalen Parlamenten nicht den Eindruck vermitteln, dass alle Schwierigkeiten hinter uns liegen.“ Ähnlich der EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn: "Unser Patient mag von der Intensivstation herunter sein, aber es wird noch einige Zeit dauern, bis er wieder gesund geschrieben werden kann."

In Südeuropa ist die Depression handgreiflich geworden

Noch pessimistischer wird man, wenn man in diesem Winter durch einige südeuropäische Städte kommt. Die Geschäfte sind deprimierend leer, obwohl die Preise auf die Hälfte reduziert worden sind; Restaurants selbst in guten Lagen sind geschlossen; die Bettler sind keine importierten Roma aus dem Osten, sondern einheimische Jugendliche; auf zahllosen Häusern und Wohnungen kleben große Schilder, dass diese zu verkaufen oder vermieten wären.

Der aktuelle Fall Zypern ist noch aus einem weiteren Grund besonders interessant: Der Inselstaat lebte seit Jahren davon, dass er ein offenes, wenn auch vertraulich agierendes Einfallstor für Geldwäscher war. Sowohl in Russland, wie auch in dem (dort besonders) Nahen Osten hat man gewusst, dass viele Überweisungen am leichtesten über Zypern zu tarnen sind. Auch bei österreichischen Korruptionsaffären ist erstaunlich oft der Name Zypern als Zwischenstation bei dubiosen Geldflüssen gefallen. Mit anderen Worten: Ohne all diese Sauereien stünde Zypern heute noch viel schlimmer da.

Von der deutschen Regierung kommen aber in demselben Winter ebenso wie von der österreichischen sehr optimistische Töne. Trotz des beginnenden Wahlkampfs und der in solchen Zeiten erwartbaren geringen Wahrheitsliebe ist man verblüfft. Hat doch Deutschland im soeben beendeten vierten Quartal 2012 eindeutig ein „Minuswachstum“, also eine Schrumpfen seines BIP erzielt. Aber jetzt ginge es wieder aufwärts, sagen uns die Konjunkturexperten und die Politiker.

Wie steil es mit der Konjunktur in Europa wirklich bergauf gehen dürfte, zeigt ein Blick auf die Prognose der EU-Kommission: Sie erwartet für 2013 in der EU nur ein Mini-Wachstum von 0,4 Prozent und in den Euro-Ländern eine De-facto-Stagnation von plus 0,1 Prozent (Apropos "Erfolgsstory Euro" . . .). Aber auch die 0,4 Prozent sind viel zu wenig: Alles, was unter zwei Prozent liegt, erhöht die Arbeitslosigkeit weiter.

Dabei zeichnet sich auch in Deutschland jetzt schon eine überaus bittere Nachwahlzeit ab. Wenn ein im „Spiegel“ veröffentliches internes Dokument des Berliner Finanzministeriums nicht reinste Erfindung ist, dann wird dort schon ein sehr dickes Ende der jetzigen Euphorie vorbereitet. Gewiss, Wolfgang Schäuble dementiert heftig. Und das wird er auch gewiss bis zum Wahltag tun.

Arbeiten über 67 hinaus

Aber jedenfalls liest man in diesem Papier jetzt schon von der Notwendigkeit einer drastischen Erhöhung der Steuern und einer ebenso heftigen Senkung der Sozialleistungen als Folge der Schuldenkrise.

Die konkret vorgeschlagenen Möglichkeiten: Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuer (das heißt 19 statt 7 Prozent auf Bücher oder Lebensmittel); ein Aufschlag zur Einkommensteuer für das teurer werdende Gesundheitswesen; das in Deutschland schon vor etlichen Jahren auf 67 hinaufgesetzte künftige Rentenantrittsalter solle „an die Lebenserwartung gekoppelt“ werden, also noch weiter steigen; wer früher in Pension geht, soll pro Jahr einen Abschlag von 6,7 Prozent hinnehmen müssen; die Witwen/Witwer-Pensionen sollen prozentuell gesenkt werden.

Das alles ist ein wahrscheinlich durchaus notwendiges Paket, wenn die verfassungsmäßig festgesetzte Schuldenbremse Wirklichkeit werden soll. Die Konjunkturdelle seit 2008 sowie die europäischen und nationalen Haftungen werden keinen anderen Weg lassen. Aber bis zum Wahltag wird von den Regierungen zweifellos der gegenteilige Eindruck erweckt werden. Sie reden so wie die jeweiligen Oppositionsparteien derzeit viel lieber von neuen Sozialleistungen. Und die Berliner Regierung träumt gar von einem in Kürze ausgeglichenen Haushalt.

Bleibt nur noch eine Frage offen: Wie lange kann man eigentlich in einem Zustand reiner Schizophrenie leben?

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 06:31

    Was unterscheidet eine gesunde Gesellschaft prinzipiell von einer kranken?

    Eine gesunde Gesellschaft lebt in schreiender sozialer Ungerechtigkeit. Die Bevoelkerung waechst und der jugendliche Zuwachs bietet sich zu relativ geringen Lohnkosten am Arbeitsmarkt an. Die Moeglichkeit wohlhabend und reich zu werden spornt viele junge Leute zur Selbstaendigkeit an. So steigt die Beschaeftigung und die Produktivitaet. Sozialkosten sind gering und der Zuwachs an Steuern laesst ein Defizit gar nicht aufkommen. Dies ist natuerlich nur eine Momentaufnahme. In der Natur und damit natuerlich auch in der menschlichen Gesellschaft ist staendig alles in Bewegung, in Veraenderung.

    Eine kranke Gesellschaft lebt in wohligem sozialem Ausgleich. Die Loehne steigen staendig, das fuersorgliche Sozialsystem sorgt fuer Absicherung fuer alle. Menschen bevorzugen Konsum und sichere gutbezahlte Jobs. Um ihren Wohlstand zu halten und ihre Freizeit zu geniessen, verzichten sie auf Kinder. In den Regalen greifen sie zu preiswerteren Produkten. Produktion wird ins Ausland zu gesunden Gesellschaften verlagert. Dies fuehrt zur paradoxen Situation, dass Jugendarbeitslosigkeit trotz Geburtenschwund steigt (zb Spanien). Gleichzeitig importiert sie willige billige Arbeitskraefte als Systemerhalter und dank fahrlaessig gehandhabter Immigrationssysteme zunehmend auch Sozialschmarotzer. Die Schulden explodieren als Resultat des Nichtverzichts auf der einen und schrumpfenden produktiven Gesellschaft auf der anderen Seite. Aufgeblasene Politexperten machen fuer das Schlammassel alle moeglichen Umstaende und Suendenboecke verantwortlich und rufen zur Enteignung der Reichen. Die Enteignung der unproduktiven Reichen hat einen Einmaleffekt, die Attacke auf wohlhabende Leistungstraeger vertreibt diese, demotiviert sie oder treibt sie in die Schattenwirtschaft. Am Ender kollabiert das Sozialsystem und die Lohnsteigerungen wie Sparguthaben werden von der Inflation aufgefressen. Dies ist natuerlich nur eine Momentaufnahme. In der Natur und damit natuerlich auch in der menschlichen Gesellschaft ist staendig alles in Bewegung, in Veraenderung.

    Wir befinden uns eindeutig im zweiten Beispiel.
    Wo ist die kraftvolle politische Bewegung, die die Menschen aufklaert, scheinbar unangenehme Sanierungsmassnahmen in ihr Programm aufnimmt und das Ruder herumreisst?
    Wir liegen dazu noch zu satt im wohligwarmen Sozialbettchen. Erst wenn wir da rausgestossen werden, kann sich etwas aendern. Das wird dann allerdings nicht mehr lustig sein.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 08:57

    Die Realitätsverweigerung der Politkommissare der EUdSSR ist geradezu phantastisch! Während ganze Landstriche und Staaten verarmen, erklärt ein verrückter Maoist die Krise per Befehl für beendet. Einfach so! Weil der "große Vorsitzende" es so will.

    Dabei sind nach Spanien, Portugal, Griechenland, Irland, Zypern bereits die nächsten Niederbrüche im Kommen. Italien überrascht ohnehin niemanden und Frankreich steht weit schlechter da, als es gemeinhin propagiert wird und - sehen wir der Wahrheit in's kalte Auge - auch Deutschland und Österreich sind de fascto längst Pleite. Österreich muss heuer über 20 Milliarden refinanzieren und wir müssen Kredite aufnehmen, um andere Kredite zu bezahlen. (Wenn das nicht der Bankrott ist, was ist es dann?)

    Dass der Euro nicht längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist, liegt nur daran, daß Deutschland (und neben Österreich noch einige Länder), bzw. deren Völker sich mit Freude (und nicht vergessen: ganz demokratisch gewollt!), in Solidarhaft begeben haben, und mit ihrem Geld für die Ausfälle derjenigen Völker bürgen, die jahrzehntelang die reinste Lehre des Marxismus bis zur Neige auf Kosten anderer genossen haben und nun, da Zahltag kommt, über "mangelnde Solidarität" der etwas reicheren Länder jammern.

    Wir hängen mit ESM, Target2-Salden und Bankenunion in der Schlinge einer Schuldknechtschaft für eigene UND fremde Schulden. Aber das war ja von Anfang an klar und der Zweck der Übung: Ein ungeheurer Vermögenstransfer v.a. der Deutschen Menschen des Kontinents in die Taschen linker Weltverbesserer und uns feindlich gesinnter US-Banker. Leider ganz demokratisch so gewollt. Daran ist nicht zu rütteln: Seit EU-Beitrittsabstimmung bis herauf zum ESM gibt es eine stabile verfassunggebende Mehrheit dafür in diesem Land. Abert Demokratie hat eben auch die Freiheit, den kollektiven Selbstmord mit einer Stimme Mehrheit zu beschließen...

    Ein längst gescheitertes Modell mit brutalen Wohlstandsverlusten, in denen bereits der Nährboden für kommende Bürgerkriege (gewürzt mit Rassenkriegen mit allen Schikanen) besteht, wird sprichwörtlich um jeden Preis auf v.a. unsere Kosten weiter aufrecht erhalten. Weil es ja "alternativlos" ist, wie eine gewisse kryptobolschewistische Pastorentochter und FDJ-Funktionärin zu sagen pflegt. Die breite Masse, deren Wappentier das graue mit den langen Ohren ist, das immer - und vor allem wenn es nicht weiß warum - "Ih-ah!" schreit, betet es gläubig nach, denn mit dem Satz "Sonst wäre es noch schlimmer!" kann man ja jede Maßnahme rechtfertigen.

    Bis es schlimmer kommt.

    All dieses Festhalten an dem Wahnsinnsprojekt das vereinen soll, was nie verweint werden kann, nur aus einem Wahn heraus, den "neuen Menschen" zu schaffen und die friedliche Ökodiktatur als heile Welt entstehen zu lassen. Das Experiment wird - wie auch das Verfaulen der Sowjetunion unseligen Angedenkens bereits ad oculos demonstriert hat - kläglich scheitern. Das ist eine mathematische Gewissheit. Wer auch nur die Grundrechnungsarten beherrscht weiß, es ist vorbei.

    Erstaunlich ist nur, daß die geschröpften Länder das mit Geduld und Freude tragen. (Man hätte doch denken müssen, daß die Griechen ihre korrupten Politiker in Trauben an die laternen Athens knüpfen, als der Ogffenbarungseid geleistet war oder daß in Deutschland oder bei uns die Politiker die uns die Schuldknechtschaft eingebrockt haben, wenigstens mit der Nilpferdpeitsche davongejagt werden, aber nein!) Was werden die Abgeordneten von Sozis, Ökobolschewiken und schwarzen Heimatverrätern die sich überpurzelt haben, unser Geld an griechische Milliardäre, spanische Banken und italienische Mafiosi zu verschenken wohl an dem Tag sagen, an dem uns der Laden um die Ohren fliegt, das in 70 Jahren erwirtschaftete Vermögen eines Volkes pulverisiert ist und das Staatswesen in den Zusammenbruch rauscht?
    Ich schätze, sie werden gar nichts sagen können, weil es sich - nach einem gepflegten Nürnberg 2.0 - mit der hänfenen Krause um den Hals so schlecht reden lässt. Aber das ist eben Berufsrisiko von Politikern nach einem verlorenen Krieg.

    Und zu einem solchen haben sich die Kostenlast und die Folgen des Euro- und EUdSSR-Wahnes längst entwickelt!

    Aber die Krise ist ja für beendet erklärt. Sie wird sich sicher daran halten! Unser großer Führer Maunzetung - hoppla, falsch! - der von niemandem gewählte Barroso hat es ja gesagt! (Regieanweisung: bedeutungsschweres Nicken einblenden)
    Woher das Wirtschaftswachstum angesichts der horrenden Arbeitslosigkeit in Teilen Europas (und der USA) kommen soll, bleibt das Geheimnis der notorischen Realitätsverweigerer. Aber man weiß ja, nach welchem Motto diese Leute leben:
    "Wenn Ideologie und Realität nicht zusammenpassen, Pech für die Realität."

    Letztere wird uns in Kürze einholen...

  3. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Januar 2013 00:47

    Daß 3 % wahnsinnig viel sein müssen geht schon allein daraus hervor, daß Österreichs Rentner nur höchstens 1,8 % Pensionserhöhung erhielten, obwohl offiziell die Teuerungsrate ganz knapp unter und die tatsächliche sicher deutlich über der 3-%-Marke liegt. Das ist eben Fekters Relativitätstheorie.
    So lügen und tricksen die Verantwortlichen der einzelnen Nationalstaaten Hand in Hand mit den EU-Bürokraten. Und leider - fast alle Medien machen kritiklos mit. Zuerst logen sie uns in die Europäische Union, dann schwatzten sie uns den Euro auf, und heute hoppeln sie als Herr/Frau "Hase" durch die Gegend und wissen von nichts. Schuld sind immer die andern. Politiker, Journalisten, Banker - alle höchst bezahlt und dennoch zum Krenreiben (die wenigen Ausnahmen bestätigen wie immer nur die Regel).

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Januar 2013 08:40

    Warum erinnert mich das nur so an den Führerbunker Wolfsschanze?

    Grandios wie Ganz in seiner Rolle als AH den Einsatz des nicht mehr vorhandenen Korps Steiner befiehlt.

    Ist dieser Geisteshaltung des grandiosen Endes anzuhängen nicht auch eine Art der Wiederbetätigung? Ihre Ursprünge im Sozialismus hätte sie ja.

    Wetten die Sozen werden sich weiss Gott was zugute halten, wie sie den Wiederaufbau nach dem von ihnen verschuldeten Desaster doch gemeistert haben werden!

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  1. CANON BURY FINANCIAL SERVICES (kein Partner)
    17. Januar 2013 09:22

    CANON BURY FINANCIAL SERVICES LIMITED

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  2. Eso-Policier (kein Partner)
    16. Januar 2013 16:30

    In Deutschland ist die CDU jetzt bei 43 %. Es ist gut, dass die CDU gegen eine Gleichstellung der "Homo-Ehe" und gegen einen EU-Beitritt der Türkei ist. Und es ist gut, dass die CDU die Religiosität der Menschen fördert. Allerdings muss das Christentum reformiert werden. Eine Alternative ist, Freireligiöser oder gläubiger Konfessionsfreier zu sein. Leider tut die CDU zu wenig gegen den verächtlichen Multikulturalismus und Kapitalismus. Daher ist es gut, dass bei der Wahl im September erstmals die Pro-Partei und die Partei FW antreten. Die €urokratie wird beseitigt. Und es werden Schwundgelder gefördert. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  3. cmh (kein Partner)
    16. Januar 2013 08:40

    Warum erinnert mich das nur so an den Führerbunker Wolfsschanze?

    Grandios wie Ganz in seiner Rolle als AH den Einsatz des nicht mehr vorhandenen Korps Steiner befiehlt.

    Ist dieser Geisteshaltung des grandiosen Endes anzuhängen nicht auch eine Art der Wiederbetätigung? Ihre Ursprünge im Sozialismus hätte sie ja.

    Wetten die Sozen werden sich weiss Gott was zugute halten, wie sie den Wiederaufbau nach dem von ihnen verschuldeten Desaster doch gemeistert haben werden!

  4. Gismor (kein Partner)
    16. Januar 2013 07:52

    REDEVERBOT FÜR PROFESSOR VEITH
    „Der bekannte und erfolgreiche Evangelist Prof. Dr. Walter Veith erhielt von seiner eigenen Freikirche in Deutschland Predigtverbot. Vorwurf: Antisemitismus und Verbreitung von Verschwörungstheorien – willkommen im Club! Das Strangulationstüchlein um unseren Hals wird also von beiden Seiten zugezurrt.“

    http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/

  5. Anton Volpini
    15. Januar 2013 18:37

    Ein bißchen OT, aber trotzdem passend, zu den Wirtschaftsmeldungen.... in diesem Fall, zu unserer östereichischen Realität.
    Ein guter Artikel in den NZZ von Matthäus Kattinger zum Problem des österreichischen Facharbeitermangels.

    http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/oesterreichs-hausgemachtes-problem-1.17932641

  6. Jewgeni Gorowikow
    15. Januar 2013 17:39

    OT.: Es wurde hier im Unterberger-Blog bereits diskutiert:

    Warum musste eigentlich der damalige Vorstandsprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen 1989 wirklich sterben? Wer hat ihn ermordet?

    In das allgemeine Unterbewußtsein ging dieser Mord als ein "RAF-Anschlag" ein.

    Der Mord wurde nicht aufgeklärt. Und nun eine neue Entwicklung: Das Wrack dieses zerstörten Mercedes ist nicht mehr auffindbar.

    Nur ein Satz aus dem hier verlinkten Welt-Artikel zu Herrhausen:
    " .... Demnach seien bestimmten einflussreichen Wirtschaftskreisen die Initiativen des Bankchefs zur Entschuldung von Dritte-Welt-Ländern nicht willkommen gewesen, weshalb sie ihn aus dem Weg geräumt hätten. ... "

    Link: http://www.welt.de/geschichte/article112780119/Warum-ist-das-Herrhausen-Wrack-verschwunden.html

    • Erich Bauer
      15. Januar 2013 17:45

      Herrhausen wollte einen Schuldenschnitt für 3.Welt-Länder. Er (Deutschland) hatte die damligen "Blockfreien" auf seiner Seite. Irgendwie kam das nicht gut an...

  7. zweiblum
    15. Januar 2013 17:30

    Ich brauche auch 17 Mrd ! Ich zahle sicher mehr zurüch wie Zypern! Ehrenwort!

    • Josef Maierhofer
      15. Januar 2013 19:55

      Ich bin überzeugt, Sie würden sie auch sinnvoller verwenden als die Politik.

  8. Brigitte Imb
    15. Januar 2013 16:49

    OT - Der Bundeskasperl quäkt soeben vor dem EU-Parlament (ORFIII, od. orf.at.,Livestream)

  9. Blahowetz
    15. Januar 2013 16:16

    Es wäre interessant, was die Tiefenpsychologie über die immer wieder auftretende Marien-Verehrung (gemeint ist Frau Fekter) feststellte.
    Das dazu passende Jesu-Kindlein findet sich praktischerweise in der Person von Staatssekretär Kurz (dem Schwiegersohn in spe von Frau Fekter).

    • Erich Bauer
      15. Januar 2013 16:26

      Na. Samma traumatisiert von einer Fußwallfahrt nach Mariazell?

      Wenn Sie gegen eine ev. Verbindung zwischen Kurz und der Fekter-Tochter sind, steht Ihnen die Möglichkeit offen, das Aufgebot zu beeinspruchen. Spätestens wenn die beiden vor dem Altar treten... ganz kurz vor dem Ringtausch :-)

  10. Wertkonservativer
    15. Januar 2013 15:50

    Heute - wie andere auch - nochmals:

    Frau Fekter, die ja - wie auch @ simplicissimus zugibt - durchaus ihre Meriten hat, verfügt leider nicht über die Gabe, ihre (auch nicht immer gerade hochintelligent formulierten) Aussagen sachlich und sprachlich gut über die Runden bzw. über den Äther zu bringen!
    Ihr Deutsch ist gewöhnungsbedürftig, ihr Äußeres nicht gerade glücklich "verschönt", ihr Charisma irgendwo versteckt.

    Mit den bejubelten 3% meint sie sicherlich vor allem die weit über die 3% schuldenmachenden Südstaaten, wobei sie sich halt immer wieder potschert ausdrückt!

    Und doch - Frau Fekter ist im Regierungs-Personalstand immer noch eine der positiven Lichtblicke (wenn man das so sagen kann), ist mutig und hat ihr Herz am rechten Fleck. Als Geschäftsfrau versteht sie vom Wirtschaften sicher mehr als die Mehrzahl ihrer Kollegenschaft in der Regierung; es hat schon weniger qualifizierte Finanzminister bei uns gegeben.

    Also: ich lasse über die Fekterin nichts kommen! Wären nur alle unsere Regierungs-Darsteller so mutig und authentisch wie unsere oberösterreichische Schotter-Mitzi
    (lieb und freundlich gemeint) !

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      15. Januar 2013 16:09

      Sg. Wertkonservativer,

      also ich habe keine Problem mit dem Deutsch der "Iron Mary". Das "Äußere"... naja. Ich weíß schon. Ihnen wär' die KURIER-Salomon genehmer. Und die schreibt auch so schön... Sie haben natürlich recht... hochintelligent formulieren Faymann und Spindelegger. Das geht runter wie Öl. Totzdem ich merke jedes Mal, wenn ich die beiden versehentlich beim Sprechen sehe, daß ihre Nasen von Mal zu Mal länger sind... Das Charisma von J.H. ist natürlich bis dato völlig unerreicht...

    • Wertkonservativer
      15. Januar 2013 16:09

      Berichtigung:

      ich meinte @ Xymmachos 13:14, nicht @ simplicissimus!
      Bitte um Entschuldigung!

    • Xymmachos
      15. Januar 2013 17:35

      @WK, @Bauer
      Jetzt wird die "Diskussion" endlich so richtig skurril: wer entschuldigt sich bei wem wofür?

    • Erich Bauer
      15. Januar 2013 17:41

      Xymmachos,

      wann endet die Höflichkeit und beginnt das Bücklingtum? :-)

    • Xymmachos
      15. Januar 2013 18:25

      "Herr (Bauer), dunkel ist der Rede Sinn!" ????????????????

    • Erich Bauer
      15. Januar 2013 18:32

      "Herr dunkel ist der Rede Sinn!" ????????????????
      Ein frommer Knecht war Fridolin,

      "Wie seid Ihr glücklich, edler Graf,"
      Hub er voll Arglist an,
      "Euch raubet nicht den goldnen Schlaf
      Des Zweifels gift'ger Zahn;
      Denn Ihr besitzt ein edles Weib,
      Es gürtet Scham den keuschen Leib.
      Die fromme Treue zu berücken,
      Wird nimmer dem Versucher glücken."

      :-)))))))

    • Wertkonservativer
      15. Januar 2013 18:34

      Kurze Klarstellung:

      Ich habe mich bei @ simplicissimus entschuldigt, weil ich in der ersten Zeile meines Fekter-Sub-Beitrages irrtümlich ihn, statt @ Xymmachos als zumindest Teilverteidiger von Frau Fekter zitiert hatte.
      Das wär's dann!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      15. Januar 2013 18:39

      Irgendwie gelingt es immer wieder, Herrn Erich Bauer zu geistigen Höhenflügen zu animieren!
      Ich weiß nicht recht, ob ich mir das als Verdienst anrechnen soll.
      Jedenfalls ist Herr E. Bauer ein sarkasmusgeladener Spötter vor dem Herrn!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bosnigl
      16. Januar 2013 09:44

      Ja. Manchmal hat Papa helle Momente.

  11. Xymmachos
    15. Januar 2013 13:14

    ad: BMF - Fekter
    Die Dame ist zwar, dazu stehe ich nach wie vor, der einzige Mann in der Regierung, aber, darüber kann man sich nicht hinwegtäuschen, fachlich natürlich heillos überfordert. Und wenn's nicht um Nebensächlichkeiten ihres Ressorts geht, wo sie die Ausarbeitungen ihrer "think-tanks" (schreckliche Übertreibung!) 1:1 verwenden kann, sondern wo's sozusagen "um's Eingemachte" geht, dann hören wir Fekter pur, und das ist halt schon sehr decouvrierend, um es auf gut Deutsch zu sagen. Wobei man ihr zugute halten muß, daß es in DIESER Koalition wohl eh nicht besser geht.

  12. Rau
    15. Januar 2013 12:17

    Man muss sich von der Vorstellung lösen, dass es sich um Schulden handelt, die zurückbezahlt werden. In Wahrheit entwickelt sich alles auf den Tag X zu an dem neu umverteilt wird. Im Moment wird noch herumgeeiert, bis alle, die jetzt noch auf faulen Werten sitzen rausgepaukt sind. Was die normale Bevölkerung dabei verliert hat von diesen Eliten noch nie jemanden interessiert.

    Das Gerede von Fekter zur "Überwindung" der Krise, ist eher als Drohung aufzufassen, dass Tag X nicht mehr fern ist

  13. Geheimrat
    15. Januar 2013 11:53

    Leider OT, aber das sollte man wissen...

    Ägypten: 15 Jahre Haft für Christentum-Übertritt

    Eine ägyptische Familie ist nach Angaben von Menschenrechtlern zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie vom Islam zum Christentum übergetreten ist. Das Urteil wurde am Sonntag in der oberägyptischen Stadt Biba gefällt, wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) am Montag in Frankfurt berichtete. Auch die sieben Beamten, die unter der Hand dabei halfen, die Namen und Religionszugehörigkeit in den Dokumenten zu ändern, seien zu jeweils fünfjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Der Vorfall zeige, dass es de facto keine Religionsfreiheit in Ägypten gebe, erklärte die IGFM.

    http://www.igfm.de/AEgypten-15-Jahren-Gefaengnis-wegen-UEbertritt-zum-Christentum.3445.0.html

    Dank unseres famosen Aussenministers haben wir ja jetzt ein Dialogzentrum, da gibt es ja sicher viel zu dialogisieren, z.B. wieso der Islam in Österreich sooo unterdrückt wird.......

    • Teiss
      15. Januar 2013 11:57

      Frau Bandion-Ortner wird sicher den Vorfall thematisieren und auf die Rechte der Ungläubigen (sprich Christen) pochen.

      Es sei denn, sie ist wegen Ihrer Zuckerkrankheit wieder einmal im Krankenstand, so wie damals, als sie wochenlang nach dem Ausscheiden aus dem Ministeramt daran gehindert war, ihren Richterposten wieder anzutreten.

    • Erich Bauer
      15. Januar 2013 12:18

      Frage an Radio ERIWAN: "Gehen muslimischen Frauen immer 5 Schritte hinter dem Mann?

      Antwort: "Nein. Nicht wenn sie ein Minenfeld queren."

    • Kein Genosse
      15. Januar 2013 12:42

      Das stärkste und vernichtendste Argument gegen den Islam und seine Jünger ist immer noch die Realität – der real existierende islamische Staat!

    • Erich Bauer
      15. Januar 2013 12:45

      Kein Genosse,

      interessanterweise und bezeichnenderweise ist dann immer totale Funkstille aus der Ecke der Islamversteher...

    • cmh (kein Partner)
      16. Januar 2013 09:46

      An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

      Dem ist nichts hinzuzufügen.

  14. Erich Bauer
    15. Januar 2013 10:31

    (Zitat: AU) - "...Daher sei die Schuldenkrise „weitgehend bewältigt“..."

    Für solche Aussagen kommt "Iron Mary" in den Genuß ganzseitiger, positiver Erwähnung im Boulevard... und das, ganz ohne Meuchelfoto.

  15. Collector
    15. Januar 2013 09:57

    Keine Sorge wegen Zypern!

    Die 17 Milliarden EURO entsprechen nur 100% des zypriotischen GDP(!).
    Zypern braucht gar nicht auf Hilfe zu warten, es druckt sich (mit Genehmigung der EZB und auch des Herrn Nowotny!!) die erforderlichen Milliarden selbst!
    Lt. Bloomberg-Meldung von gestern hat die zypriotische Notenbank "Emergency Liquiditity Assistance" (ELA)-Kredite durch Knopfdruck geschaffen und den Zypern-Banken bereits 9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

    Inzwischen sind wir bereits soweit, dass sich praktisch jede Notenbank in beliebiger Höhe "unbegrenzt"(!) Euro schaffen kann, an allen Parlamenten vorbei.

    Interessant ein Vortrag von Van der Bellen gestern im Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. (Wien). Van der Bellen hält die EZB für die einzige Institution, die bei dder Krisenbewältigung funktioniert, " WEIL SIE NICHT AUF DEMOKRATISCHE ZUSTIMMUNGEN ANGEWIESEN IST (!) und ihr Personal sich auch nicht einer demokratischen Wahl stellen müsse. Er ließ durchblicken, dass das ein Vorbild für Europa sei: Also weg mit Demokratie!
    Der Euro sei eine Fehlkonstruktion, seine Mängel seien nur behebbar, wenn es zur weitgehenden Übertragung von Souveränitsrecht und Kompetenzen der Nationalstaaten auf die Brüsseler Institutionen käme. Brüssel müsse die Budgets der einzelnen Staaten vorschreiben und ihre Einhaltung kontrollieren können. Eine gemeinsame Wirtschaftspolitik sei nötig. Brüssel müsse auch Steueranteile von zumindestens 5% des europ. GDP´s bekommen, um die notwendigen Transfers (Finanzausgleich zwischen den Staaten) durchführen zu können. Die EU-Verträge müssten grundlegend geändert werden.

    GR müsse aus dem Euro unbedingt ausscheiden, zur Drachme zurückkehren und in Konkurs gehen. Seine Schuldentragfähigkeit könne niemals hergestellt werden.
    Zypern sei ein Sonderproblem. Hier werde etwas in der Eurozone noch nie Dagewesenes möglicherweise geschehen müssen: Haircut bei den Bankeinlagen der Kontobesitzer. Das hätte verheerende Folgen für die alle Bankeinlagen bei PIIGSSC. Alle würden .versuchen, ihre Einlagen in sichere Häfen zu bringen, kaum bewältigbare Kapitalflucht setze ein.

    Interessant auch, was er über die Inkompetenz der ö. Parlamentsabgeordneten zu sagen hatte. Das erste Bailout (Mai 2010) sowie die Schaffung des EFSF hätte niemand interessiert, auch nicht die Grünen und ihn. Erst beim ESM seinen sie etwas aufgewacht. Drei Monate hätten die Verhandlungen mit dem Finanzministerin gedauert, die überhaupt keine Mitwirkung- oder Kontrollrechte de Parlaments wollte.

    Der ESM-Vertrag sehe keine direkte Bankenrekapitalisation, kaum beschlossen müsse der ESM-Vertrag schon wieder geändert werden, wahrscheinlich aber erst nach der Wahl in Deutschland. Wie der ESM seine Eigentümerrechte in den Banken wahrnehmen soll, sei noch gar nicht besprochen. Große Probleme gäbe es auch bei der gepanten Bankenunion (Einrichtung der Kontrollbehörde, Abicklungsbestimmungen und -fonds, Einlagengrantie usw.).

    Van der Bellen war über die Zukunft des Euro äußerst pessimistisch. Sein Vortrag war unpolemisch, ziemlich sachlich, dann und wann ein wenig zynisch, aber auch amüsant und kenntnisreich.

    • brechstange
      15. Januar 2013 10:05

      Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Verantwortlichen unabhängigen Gerichten zugeführt werden.

    • brechstange
      15. Januar 2013 10:08

      @collector

      Die nationalen Zentralbanken drucken über ELA EURO unter Zustimmung und Duldung der EZB. Der Gouverneursrat stimmt dem immer wieder zu. Seither werden wir mit italienischen Euros überflutet.

    • Tullius Augustus
      15. Januar 2013 10:35

      @ collector & @ brechstange

      Zur Identifizierung, welche Zentralbank den Geldschein den Sie in der Hand halten herausgab: Diese Buchstaben am Anfang der Seriennr. des Geldscheins weist auf die jeweilige Zentralbank hin:

      Z Belgien
      Y Griechenland
      X Deutschland
      V Spanien
      U Frankreich
      T Irland
      S Italien
      R Luxemburg (sind nicht im Umlauf)
      P Niederlande
      N Österreich
      M Portugal
      L Finnland
      H Slowenien
      G Zypern
      F Malta
      E Slowakei
      D Estland

      Zur weiteren Identifizierung des Geldscheins gibt es den Plattencode, ein sechstelliger Code auf der Vorderseite zeigt an wo die Banknote gedruckt wurde: z.B.: "R073H4" Bundesdruckerei Berlin

      Alle Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Eurobanknoten

    • dssm
      15. Januar 2013 19:47

      @Tullius Augustus
      Schön wär's.
      Leider hat die EZB diese Regeln vor einiger Zeit aufgegeben, es gab Gerüchte, daß im Falle einer Währungsreform, nur die landeseigenen Scheine umgetauscht werden könnten.
      Ich denke zwar, dieses Gerücht war nicht besonders nah an der Realität, aber es ist geglückt ein weiteres Stück Nationalstaat, eben diesen einen Buchstaben auf den Scheinen, auszulöschen.

  16. Freak77
    15. Januar 2013 09:08

    Apropos Zypern - ein kurzer Rückblick:

    Da kam es im Sommer 2011 zu einer Explosion mit Toten wodurch ein Kraftwerk für die Elektrizitätsversorgung Zyperns ausfiel - Cirka die Hälfte der Elektrizitätsversorgung Zyperns war gefährdet:

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/676790/Zypern_Zwoelf-Tote-bei-Explosion-auf-Militaerstuetzpunkt

    Kurz danach wird gemeldet dass - aus genau diesem Grund - Zypern Finanzhilfe benötigen wird:

    http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/wirtschaft/auch-zypern-koennte-finanzhilfe-benoetigen-11110198.html

    Im Juni 2012 beantragt Zypern ganz offiziell Finanzhilfe durch die EU:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article107266926/Auch-Zypern-fluechtet-unter-Euro-Rettungsschirm.html

    Der dt. Bundesminister Brüderle (FDP) zeigt sich am 11.1.2013 höchst kritisch zur Finanzhilfe für Zypern:

    http://www.derwesten.de/politik/bruederle-haelt-zypern-finanzhilfe-fuer-nicht-vermittelbar-id7469741.html

    Und jetzt mein furchtbarer Verdacht: Könnte es sein, dass diese Explosion am 4.7.2011 in Zypern mit VOLLER ABSICHT INSZENIERT wurde?

    Von den korrupten Eliten Zyperns?

    Die mit den korrupten Eliten Russlands kooperieren?

    Damit ein plausibler Grund da ist, um die EU um Finanzhilfe zu bitten?

    Und gleichzeitig von der Korruption in Zypern abzulenken?


    Wir erinnern uns: Im Sommer 2011 sprach schon ganz Europa davon, dass Griechenland unrettbar im Schuldensumpf steckt. Dass es unerhört ist, dass die Steuerzahler von Nordeuropa die korrupten Griechen retten müssen. Also da war im Sommer 2011 eine Welle des Unmuts (auch im Unterberger-Tagebuch).

    In Zypern – intern - wusste man damals natürlich wie es mit den Finanzen tatsächlich aussieht. Wahrscheinlich wusste man in Zypern im Sommer 2011 schon genau, dass man – genau so wie die griechischen Nachbarn – sich von der EU helfen lassen muss.

    War es in Wahrheit vielleicht so, dass die korrupten Eliten Zyperns diese Explosionen vom Juli 2011 mit der Zerstörung der zypriotischen Elektrizitätsversorgung absichtlich inszenierten:

    Damit es in der EU-Öffentlichkeit plausibler und akzeptabler erscheint in der EU um Finanzhilfe zu bitten?


    Ich bin der Überzeugung dass es hinter den „offiziellen Kulissen der EU“ in Wahrheit (teilweise) furchtbar zugeht!

    • brechstange
      15. Januar 2013 10:24

      Hier reihen sich auch die Anschläge auf Samaras und griech. Journalisten ein.
      Die Einschläge der Organisierten Kriminalität kommen näher und die Dummies lassen sich auch noch einspannen.

    • Xymmachos
      15. Januar 2013 14:14

      @Freak 77
      Ohne mich jetzt gleich zum Thema zu äußern, allein schon für die Aufbereitung/Zusammentellung der links: VSOP! (auch wenn Sie davon nix haben). Vielen Dank!

    • dssm
      15. Januar 2013 19:50

      @brechstange
      Die Explosion nahe beim Kraftwerk hat etwas mit Israel zu tun!
      Die ganzen Waffen, welche in den Gazastreifen gehen sollen, lagerten dort.
      Eine englische Kommission (die waren ja auch betroffen!) hat extreme Schlamperei als Ursache ermittelt - ob dies wirklich die Erklärung ist....

    • brechstange
      16. Januar 2013 08:46

      dssm

      Vielleicht trägt das mit bei zur steigenden EU-Skepsis der Engländer.

    • dssm
      16. Januar 2013 09:05

      Da wäre wohhl die Kombination Zypern, GB und Immobilienbetrug ein besserer Grund. Die Engländer haben da Drohungen ausgestossen, welche zwischen 'befreundeten' Nationen unüblich sind.

  17. socrates
    15. Januar 2013 08:58

    Das beste Geschäft 2012 war Schulden zu kaufen. GB machte die höchsten Gewinne, aber auch die Anleger in den anderen Staaten wie USA und D verdienten super.
    Durch die Schuldenrückzahlung, die auch GR Gewinne brachte, verträgt der Markt neue Schulden, da kommt Zypern gerade recht.
    edgefonds verdient an Griechenland halbe Milliarde

    Gutes Geschäft: Der US-Hedgefonds Third Point hat am Schuldenrückkaufprogramm Griechenlands prächtig verdient. Der Chef des Fonds gilt als aggressiver Zocker – mit einer herausragenden Erfolgsbilanz.
    Unterstützer der Partei „Independent Greeks“ bei Protesten gegen die Sparpolitik des Landes: Ein Hedgefonds hat nun mit den Staatspapieren gute Geschäfte gemacht

    Ein guter Zocker kann aus jeder Krise Kapital schlagen. In dem Fall heißt der Gewinner Dan Loeb. Der US-Amerikaner setzte mit seinem New Yorker Hedgefonds Third Point darauf, dass Griechenland im Euro bleibt und einen Teil seiner Schulden zurückkauft.
    http://www.welt.de/finanzen/article112127604/Hedgefonds-verdient-an-Griechenland-halbe-Milliarde.html
    Seine Wette ist aufgegangen: Dank des Schuldenrückkaufprogramms des Landes machte Third Point 500 Millionen Dollar (376 Millionen Euro) Gewinn.

    Laut britischen Zeitungsberichten verkaufte Loeb in den vergangenen Tagen griechische Staatsanleihen im Wert von einer Milliarde Dollar, die sein Unternehmen für 17 Cent pro Euro gekauft hatte. Griechenland hatte seit Anfang Dezember Staatsanleihen im Nennwert von 30 Milliarden Euro zurückgekauft und dabei jedoch 34 Cent pro Euro bezahlt. So konnte Loeb den immensen Gewinn für seinen Hedgefonds einstreichen.

    Wenn alle, wie bisher immer, Gewinne machen und Zypern 17 Mrd bekommt, dann muß es doch einen Verlierer geben! Wer wohl?

    • Ökonomie-Vergelter
      15. Januar 2013 20:16

      Na und ???

      Es gibt auch Leute, die, weil ihnen das Geldbörsel locker sitzt, Unsummen auf den Sieg eines Fußballklubs in der Bundesligameisterschaft setzen. Dadurch braucht sich aber weder Rapid noch Austria Wien (- oder wer auch immer -) beschwert fühlen ...

      Im Fall der sogenannten Spekulation "gegen" Staaten wurden zudem mit dem bemäkelten sog "Wetteinsatz" auch noch jene Wirtschaftsteilnehmer mit Sicherungsmitteln/-potential (Vermögensmassen) bedient, die im Rahmen ihrer Geschäftsgebarung eine Sicherheit gegen den Austritt GR aus dem Euro brauchten!

    • socrates
      15. Januar 2013 22:32

      Ökonomie-Vergelter
      Auf "wer wohl" ist "Na und ???" eine unverständliche Antwort.
      Wenn jemand SEIN Geld verspielt, ist das SEINE Sache. Wenn jemand einen Kredit zum Spielen verwendet und daher nicht zurückzahlen kann, ist das Betrug am Kreditgeber und er soll dafür in den Hungerturm kommen.
      Wenn andere dafür zahlen sollen, ist das Diebstahl. Banken sollen genauso Pleite gehen wie Private, damit die Égalité erfüllt ist. Jene Wirtschaftsteilnehmer, die genommen haben, sollen brennen!

    • Ökonomie-Vergelter
      15. Januar 2013 23:23

      Sry, den letzten Satz, der aus Ihrer eigenhändigen Feder entsprungen zu sein scheint, überlas ich als Folge von Vorurteilen! MEA CULPA!

      Nun denn, es sei: "Wer wohl?"

      Ich denke, die Verlusttragung wird bei Besicherungs-Derivaten wie beim Lotto/Toto ablaufen: Alle zahlen fleißig, aber kleinweise ein und ein paar Wenige cashen ganz schweinisch ab!

    • Ökonomie-Vergelter
      15. Januar 2013 23:33

      Nachsatz:

      ... Außer natürlich diejenigen, die groß auf riesige Spekulationsgewinne setzen (statt sichern zu wollen) und zuletzt durch die Finger schauen ...

    • Ökonomie-Vergelter
      16. Januar 2013 10:44

      Noch ein Nachsatz:

      Wenn ganz Europa (direkt die ESM-"Gelddruckerei" und indirekt sehr wohl auch der Steuerzahler) für Banken blechen soll, dann hängt das weniger mit Derivatspekulationen als mit verunglücktem Beteiligungswagnis und notleidenden Hypothekarkrediten durch diese Banken zusammen.

    • socrates
      16. Januar 2013 11:14

      Ökonomie-Vergelter
      Zu Ihren Vorurteilen: Sämtliche Zeitungen in Ö schreiben von Agenturen, meist APA und Reuters, ab, also copy and paste. Dabei werden viele Nachrichten unter den Tisch gekehrt und die halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge. Sie verbieten mir etwas, was Usus ist. Égalité ?
      Die Geisteswissenschaften können ohnehin nichts anderes und werden, wie die deutsche Wissenschaftsministerin, geschützt. Laden Sie Ihre Weisheit dort ab.
      Beispiel gefällig?
      Aaron Swartz wurde von der Politik und den Medien in den Tod getrieben. Es ging um das Urheberrecht, an dem viele ohne Arbeit Geld verdienen. Er wurde zu enormen Geld und Freiheitsstrafen verurteilt und beging daher Selbstmord. In unseren Medien wird seiner gedacht, aber nur um zu zeigen wie komplex die Angelegenheit ist.
      Verschwiegen wird, daß Aaron Swartz am Tag danach freigesprochen wurde. Es ist auch im deutschen Google sehr schwer zu finden. Daher sehe ich im US-google nach und voilà, schon gefunden. Bevor ich nun darüber einen Aufsatz schreibe, kopiere ich das Wichtigste, samt Quelle, und poste es.
      Wen wollen Sie schützen?

    • Ökonomie-Vergelter
      16. Januar 2013 17:01

      Socrates,

      na schön, gewonnen, ich nehme alle Spötteleien zurück und behaupte das Gegenteil: Bitte machen Sie nur mehr copy & paste, denn alles andere ist nicht auszuhalten!

      Ich soll Ihnen was "verbieten" wollen? Wo denn, ist ja lächerlich?!

      Aaron Swartz war ein Urheberrechtsfall? Eben nicht, es ging um Compuerkrimialität, vor Gericht zitiert wurde er wegen Eindringens in ein öffentlich-rechtl IT-System (Bibliothekssystem). Und Compuerkriminalität wird nicht wg Verlagen oder sonstigen Verwertern vorangetrieben, falls Ihnen WIKI-Leaks etas sagt!

      Swartz kränkte sich darob so sehr, dass er sich ob dieser himmelsschreienden Ungerechtigkeit das Leben nahm? - Weniger himmelsschreiend als vielmehr depressivitätsbedingt ... !

      Quellen:
      http://crln.acrl.org/content/72/9/534.full

      http://de.wikipedia.org/wiki/Aaron_Swartz

      http://en.wikipedia.org/wiki/Aaron_Swartz

    • Ökonomie-Vergelter
      16. Januar 2013 17:05

      ... Computerkrimialität [etc] ...

    • socrates
      16. Januar 2013 19:47

      Ökonomie-Vergelter
      "na schön, gewonnen, ich nehme alle Spötteleien zurück und behaupte das Gegenteil: Bitte machen Sie nur mehr copy & paste, denn alles andere ist nicht auszuhalten!"
      Sie meinen das ist besser? Posten Sie im Standard, der hat dieses Niveau.
      16 Jan 2013 RT.com
      'Aaron was killed by the government' - Robert Swartz on his son's death
      ... did not commit suicide but was killed by the government,” Robert Swartz said during Tuesday’s service at the Central Avenue ... scientist responsible for developing the World Wide Web, called Aaron Swartz “an elder” of the computer and information community ...
      15 Jan 2013 RT.com
      Prosecutor pursuing Aaron Swartz linked to suicide of another hacker
      ... of the prosecutors investigating Reddit co-founder Aaron Swartz, who committed suicide this weekend, has also been accused ... Peters accused Heymann of aggressively pursuing Swartz because the case “"was going to receive press and he was going to be a tough ...
      15 Jan 2013 RT.com
      US court drops charges on Aaron Swartz days after his suicide
      ... $1 million fine. The dismissal follows an investigation into Swartz's involvement in the theft of content hosted on JSTOR, ... , saying in a statement, “Twenty-four hours after the death of Aaron Swartz was announced to the world, a heartless cult announced ...
      • Aaron Swartz Died Innocent — Here Is the Evidence
      io9.com/.../aaron-swartz-died-innocent-+... - Diese Seite übersetzen
      2 days ago – I did not know Aaron Swartz, unless you count having copies of a person's entire digital life on your forensics server as knowing him. I did once ...
      • Aaron Swartz Died Innocent — Here Is the Evidence | Hacker News
      https://news.ycombinator.com/item?id=5052022
      2 days ago – In the US justice system, one is technically always innocent until judged guilty. He had only just begun the legal process. Sadly, the American ...
      • Aaron Swartz Hacker Case Ends With Suicide - Forbes
      www.forbes.com/.../aaron-swartz-hacker-... - Diese Seite übersetzen
      2 days ago – Computer programmer extraordinaire, Aaron Swartz, took his own life ... in the Swartz case was that he was an innocent man until proven guilty ...
      • The State Should Not Pardon Aaron Swartz — Crooked Timber
      crookedtimber.org/.../the-state-should-no... - Diese Seite übersetzen
      1 day ago – There is a petition seeking the pardon of Aaron Swartz. ... of public opinion, Swartz is the innocent—no, the hero—and the state is the criminal.
      • Anonymous Hacks MIT in Aaron Swartz's Name
      gizmodo.com/.../anonymous-ha... - Diese Seite übersetzen
      von Sam Biddle
      2 days ago – In Memoriam, Aaron Swartz, November 8, 1986 – January 11, 2013, Requiescat in .... Aaron Swartz Died Innocent — Here Is the Evidence ...
      • Aaron Swartz Died Innocent — Here Is the Evidence | Regator ...
      regator.com/.../aaron_swartz_died_innoc... - Diese Seite übersetzen
      2 days ago – View this blog post and others related to: Aaron Swartz.
      • R.I.P, Aaron Swartz: Defender of the Freedom to Connect | LinkedIn
      www.linkedin.com/.../20130113175028-... - Diese Seite übersetzen
      2 days ago – On Friday, January 11th, digital activist Aaron Swartz was found ... They try to change the status quo with such innocent and extreme vigour.
      • 'Aaron was killed by the government' - Robert Swartz on his son's ...
      rt.com/.../aaron-swartz-funeral-chicago-0... - Diese Seite übersetzen
      22 hours ago – The father of information activist Aaron Swartz blames US ... she said, “prosecutors can stop going after innocent young people” like Aaron.
      • Aaron Swartz Died Innocent — Here Is the Evidence | timesfeed
      www.timesfeed.com/.../aaron-swartz-died... - Diese Seite übersetzen
      2 days ago – Aaron Swartz Died Innocent — Here Is the Evidence: I did not know Aaron Swartz, unless you count having copies of a person's entire digital ...
      • Aaron Swartz, Carmen Ortiz and the American System of Justice
      www.huffingtonpost.com/.../aaron-swart... - Diese Seite übersetzen
      2 days ago – Nothing good can come from Aaron Swartz's death. But at ... "Wrongful prosecution of innocent conduct that is twisted into a felony charge has ...

  18. Sensenmann
    15. Januar 2013 08:57

    Die Realitätsverweigerung der Politkommissare der EUdSSR ist geradezu phantastisch! Während ganze Landstriche und Staaten verarmen, erklärt ein verrückter Maoist die Krise per Befehl für beendet. Einfach so! Weil der "große Vorsitzende" es so will.

    Dabei sind nach Spanien, Portugal, Griechenland, Irland, Zypern bereits die nächsten Niederbrüche im Kommen. Italien überrascht ohnehin niemanden und Frankreich steht weit schlechter da, als es gemeinhin propagiert wird und - sehen wir der Wahrheit in's kalte Auge - auch Deutschland und Österreich sind de fascto längst Pleite. Österreich muss heuer über 20 Milliarden refinanzieren und wir müssen Kredite aufnehmen, um andere Kredite zu bezahlen. (Wenn das nicht der Bankrott ist, was ist es dann?)

    Dass der Euro nicht längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist, liegt nur daran, daß Deutschland (und neben Österreich noch einige Länder), bzw. deren Völker sich mit Freude (und nicht vergessen: ganz demokratisch gewollt!), in Solidarhaft begeben haben, und mit ihrem Geld für die Ausfälle derjenigen Völker bürgen, die jahrzehntelang die reinste Lehre des Marxismus bis zur Neige auf Kosten anderer genossen haben und nun, da Zahltag kommt, über "mangelnde Solidarität" der etwas reicheren Länder jammern.

    Wir hängen mit ESM, Target2-Salden und Bankenunion in der Schlinge einer Schuldknechtschaft für eigene UND fremde Schulden. Aber das war ja von Anfang an klar und der Zweck der Übung: Ein ungeheurer Vermögenstransfer v.a. der Deutschen Menschen des Kontinents in die Taschen linker Weltverbesserer und uns feindlich gesinnter US-Banker. Leider ganz demokratisch so gewollt. Daran ist nicht zu rütteln: Seit EU-Beitrittsabstimmung bis herauf zum ESM gibt es eine stabile verfassunggebende Mehrheit dafür in diesem Land. Abert Demokratie hat eben auch die Freiheit, den kollektiven Selbstmord mit einer Stimme Mehrheit zu beschließen...

    Ein längst gescheitertes Modell mit brutalen Wohlstandsverlusten, in denen bereits der Nährboden für kommende Bürgerkriege (gewürzt mit Rassenkriegen mit allen Schikanen) besteht, wird sprichwörtlich um jeden Preis auf v.a. unsere Kosten weiter aufrecht erhalten. Weil es ja "alternativlos" ist, wie eine gewisse kryptobolschewistische Pastorentochter und FDJ-Funktionärin zu sagen pflegt. Die breite Masse, deren Wappentier das graue mit den langen Ohren ist, das immer - und vor allem wenn es nicht weiß warum - "Ih-ah!" schreit, betet es gläubig nach, denn mit dem Satz "Sonst wäre es noch schlimmer!" kann man ja jede Maßnahme rechtfertigen.

    Bis es schlimmer kommt.

    All dieses Festhalten an dem Wahnsinnsprojekt das vereinen soll, was nie verweint werden kann, nur aus einem Wahn heraus, den "neuen Menschen" zu schaffen und die friedliche Ökodiktatur als heile Welt entstehen zu lassen. Das Experiment wird - wie auch das Verfaulen der Sowjetunion unseligen Angedenkens bereits ad oculos demonstriert hat - kläglich scheitern. Das ist eine mathematische Gewissheit. Wer auch nur die Grundrechnungsarten beherrscht weiß, es ist vorbei.

    Erstaunlich ist nur, daß die geschröpften Länder das mit Geduld und Freude tragen. (Man hätte doch denken müssen, daß die Griechen ihre korrupten Politiker in Trauben an die laternen Athens knüpfen, als der Ogffenbarungseid geleistet war oder daß in Deutschland oder bei uns die Politiker die uns die Schuldknechtschaft eingebrockt haben, wenigstens mit der Nilpferdpeitsche davongejagt werden, aber nein!) Was werden die Abgeordneten von Sozis, Ökobolschewiken und schwarzen Heimatverrätern die sich überpurzelt haben, unser Geld an griechische Milliardäre, spanische Banken und italienische Mafiosi zu verschenken wohl an dem Tag sagen, an dem uns der Laden um die Ohren fliegt, das in 70 Jahren erwirtschaftete Vermögen eines Volkes pulverisiert ist und das Staatswesen in den Zusammenbruch rauscht?
    Ich schätze, sie werden gar nichts sagen können, weil es sich - nach einem gepflegten Nürnberg 2.0 - mit der hänfenen Krause um den Hals so schlecht reden lässt. Aber das ist eben Berufsrisiko von Politikern nach einem verlorenen Krieg.

    Und zu einem solchen haben sich die Kostenlast und die Folgen des Euro- und EUdSSR-Wahnes längst entwickelt!

    Aber die Krise ist ja für beendet erklärt. Sie wird sich sicher daran halten! Unser großer Führer Maunzetung - hoppla, falsch! - der von niemandem gewählte Barroso hat es ja gesagt! (Regieanweisung: bedeutungsschweres Nicken einblenden)
    Woher das Wirtschaftswachstum angesichts der horrenden Arbeitslosigkeit in Teilen Europas (und der USA) kommen soll, bleibt das Geheimnis der notorischen Realitätsverweigerer. Aber man weiß ja, nach welchem Motto diese Leute leben:
    "Wenn Ideologie und Realität nicht zusammenpassen, Pech für die Realität."

    Letztere wird uns in Kürze einholen...

    • Undine
      15. Januar 2013 13:39

      @Sensenmann

      ***************!

      Wenn erst einmal die Sozialleistungen kräftig gekürzt werden MÜSSEN, weil einfach nichts mehr da ist, wird es zu einem RIESENAUFSTAND der MIGRANTEN kommen, wenn nämlich diejenigen, die sich und ihre Familienclans mit einer Selbstverständlichkeit über Jahre hindurch von uns alimentieren lassen, plötzlich leerausgehen (keine Sorge, liebe Linke, zuerst wird an unseren eigenen Leuten gespart, weil wir nicht gewalttätig sind!).

      Das wird zu ungeheuren Demonstrationen und Devastierungen führen, wie wir sie bisher nur aus dem Fernsehen kennen. Spätestens dann werden wir Österreicher aufwachen und die Augen reiben und verzagt sagen: Das haben wir nicht gewollt. Aber wir haben sie gewählt, unsere verantwortungsscheuen Politiker!

  19. Josef Maierhofer
    15. Januar 2013 08:20

    Mit verschweigen und 'Euphorie' ist niemand geholfen.

    Mit Lügen noch weniger.

    Alle hier wissen, wie es um Österreichs Schulden steht. Pro Familie mit 2 Kindern haben wir 160 000,- Euro Staatsschulden und etwa 80 000,- Euro Staatshaftungen.
    Steuerzahlende Bürger gibt es etwa 1,5 Millionen und produzierende Bürger noch weniger.

    Also etwa 450 Miliarden Euro haben Österreichs Steuerzahler an Schulden und Risiko zu bewältigen, also pro steuerzahlende Familie mit 2 Kindern 1,2 Millionen Euro oder pro steuerzahlende Einzelperson 300 000,- Euro.

    Wer kann das je bezahlen ?

    Wenn eine österreichische Finanzministerin fern der Realität von Euphorie redet, so fordere ich sie auf, hier nachzurechnen, wenn ein österreichischer Bundeskanzler von 'Solidarität' redet, ist das nichts anderes als ein Verheizen seiner Kinder und Enkelkinder, sofern sie zu Steuerzahlern erzogen werden.

    Aber vielleicht schaffen wir die Realität auch noch ab, heute früh habe ich in Radio Wien Herrn Dr. Androsch im O-Ton bei der gestrigen TV-Diskussion im Fernsehen gehört, von Realität ist da keine Rede, wir haben ja keine Panzerbedrohung aber die Bedrohung von solchen Realitätsverweigerern, während der Krieg beim Fenster herein wetterleuchtet und der Regen beim Dach hineinrinnt, na ihm persölich geht's ja (noch) gut ...

    Irgendwann kommen wir ins sozialistische 'Paradies' ...

    'Durchschwindeln', der milde Ausdruck für das Verbrechen des Volksbetruges.

  20. brechstange
    15. Januar 2013 07:32

    Lügen tun uns gar nicht gut. Die Folgen werden selten bedacht, doch das Fass ist am Überlaufen.

    http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=100:eu-sanktionen&catid=5:europa

    • Herby
      15. Januar 2013 09:11

      @ brechstange

      Ein höchst interessanter Artikel in Conwutatio. Meine Zustimmung!

  21. Wertkonservativer
    15. Januar 2013 06:37

    Nun, bis zu den Herbstwahlen werden sich die Politiker der beiden Masochisten-Staaten Deutschland und Österreich ja wohl noch durchzuschwindeln versuchen;
    doch danach wird's wohl keine Ausreden und Schönrednereien mehr geben:
    dann wird die ungeschminkte Wahrheit über Schuldenkrise, Hauptverursacherin Sozial-Hype und Politiker-Versäumnisse auf den Tisch zu legen sein!

    Eines ist natürlich klar (und das gilt für alle in ihren Schulden versinkenden Länder Europas):
    ohne ganz wesentliche und schmerzhafte Einschnitte in das wider besseres Wissen aufgeblähte Sozialwesen, und ohne gravierende Reduzierung der jeweiligen Ländes- und Staatsverwaltungen kann bzw. wird ein Schulden-Stop, schon gar nicht Schulden-Reduzierung, und schon gar gar nicht Schuldenfreiheit zu erreichen sein!

    Wir leben in einer lebhaften, jedoch auch gefährlichen Zeit!
    Die Stunde der Wahrheit wird kommen, ob's uns nun passt, oder auch nicht!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      15. Januar 2013 14:02

      @WK
      "Die Stunde der Wahrheit wird kommen, ob's uns nun passt, oder auch nicht!"
      => Gut gebrüllt, Löwe!
      Bitte daher um Rat: wen soll ich nächstes Mal wählen? Wenn die Empfehlung auf ÖVP lautet, dann bitte nicht nur für mich, sondern auch, soweit ich das sehe, für viele hier im Blog: WARUM???

    • Wertkonservativer
      15. Januar 2013 14:29

      DARUM, werter Herr Knaller !!!!
      Die ÖVP ist - nach meiner sicheren Meinung - immer noch DIE Partei hier im Lande, die - trotz vieler Patzer, Verwässerungen und Ungeschicklichkeiten - die Interessen und Hoffnungen der bürgerlichen Menschen weltanschaulich am ehesten vertritt!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Karl Knaller
      15. Januar 2013 16:28

      "...die Interessen und Hoffnungen der bürgerlichen Menschen weltanschaulich am ehesten vertritt" ... indem sie den Sozialisten (sit venia verbo:) in denn Arsch kriecht? Denn um am Futtertopf zu bleiben ist die von ihren Bünden (um von Raiffeisen erst gar nicht zu reden) getriebene ÖVP zu jeder Konzession an die SPÖ bereit. Und die bürgerlichen Menschen sind ihr auf gut Deutsch "wurscht". Hauptsache, die glauben, unbedingt ÖVP wählen zu müssen.

    • Undine
      15. Januar 2013 19:03

      Es ist wirklich ein Jammer, aber die SPÖ kann jedesmal stolz und befriedigt verkünden: WIR HABEN UNS DURCHGESETZT. Oder war es in den letzten beiden Legislaturperioden einmal nicht so? Und die Rauch-Kallat hatte es vor ihrem Abgang noch nötig, einen Kniefall vor den Genderbewegten zu machen und als "Abschiedsgeschenk" unsere Bundeshymne zu verhunzen.

    • Wertkonservativer
      16. Januar 2013 06:58

      Liebe Damen und Herren,

      ganz kann ich Ihre Meinung von der dauernden "Unterwerfung" der ÖVP unter die SPÖ-Fuchtel nicht verstehen.

      Wäre dies so, würden Sie noch ganz andere Rot-"Erfolge" miterleben, mit wesentlich mehr roteingestrichenen Gesetzen und aktiven Geschehnissen mit Rotlauf!

      Die undankbare Aufgabe, im Rahmen einer Koalitionsregierung Kompromisse herbeiführen zu müssen, lässt natürlich keiner der beiden beteiligten Parteien die Möglichkeit, ihren Anhängern 100% Erfolgserlebnisse zu berichten.
      Dass die ÖVP auch in ihrer derzeitigen Verfassung viel von ihren Vorstellungen in die Regierungsarbeit einbringt, muss jedem einigermaßen Unvoreingenommenen schon einsichtig sein.
      Wäre das nicht so, dann: siehe voriger Absatz!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  22. simplicissimus
    15. Januar 2013 06:31

    Was unterscheidet eine gesunde Gesellschaft prinzipiell von einer kranken?

    Eine gesunde Gesellschaft lebt in schreiender sozialer Ungerechtigkeit. Die Bevoelkerung waechst und der jugendliche Zuwachs bietet sich zu relativ geringen Lohnkosten am Arbeitsmarkt an. Die Moeglichkeit wohlhabend und reich zu werden spornt viele junge Leute zur Selbstaendigkeit an. So steigt die Beschaeftigung und die Produktivitaet. Sozialkosten sind gering und der Zuwachs an Steuern laesst ein Defizit gar nicht aufkommen. Dies ist natuerlich nur eine Momentaufnahme. In der Natur und damit natuerlich auch in der menschlichen Gesellschaft ist staendig alles in Bewegung, in Veraenderung.

    Eine kranke Gesellschaft lebt in wohligem sozialem Ausgleich. Die Loehne steigen staendig, das fuersorgliche Sozialsystem sorgt fuer Absicherung fuer alle. Menschen bevorzugen Konsum und sichere gutbezahlte Jobs. Um ihren Wohlstand zu halten und ihre Freizeit zu geniessen, verzichten sie auf Kinder. In den Regalen greifen sie zu preiswerteren Produkten. Produktion wird ins Ausland zu gesunden Gesellschaften verlagert. Dies fuehrt zur paradoxen Situation, dass Jugendarbeitslosigkeit trotz Geburtenschwund steigt (zb Spanien). Gleichzeitig importiert sie willige billige Arbeitskraefte als Systemerhalter und dank fahrlaessig gehandhabter Immigrationssysteme zunehmend auch Sozialschmarotzer. Die Schulden explodieren als Resultat des Nichtverzichts auf der einen und schrumpfenden produktiven Gesellschaft auf der anderen Seite. Aufgeblasene Politexperten machen fuer das Schlammassel alle moeglichen Umstaende und Suendenboecke verantwortlich und rufen zur Enteignung der Reichen. Die Enteignung der unproduktiven Reichen hat einen Einmaleffekt, die Attacke auf wohlhabende Leistungstraeger vertreibt diese, demotiviert sie oder treibt sie in die Schattenwirtschaft. Am Ender kollabiert das Sozialsystem und die Lohnsteigerungen wie Sparguthaben werden von der Inflation aufgefressen. Dies ist natuerlich nur eine Momentaufnahme. In der Natur und damit natuerlich auch in der menschlichen Gesellschaft ist staendig alles in Bewegung, in Veraenderung.

    Wir befinden uns eindeutig im zweiten Beispiel.
    Wo ist die kraftvolle politische Bewegung, die die Menschen aufklaert, scheinbar unangenehme Sanierungsmassnahmen in ihr Programm aufnimmt und das Ruder herumreisst?
    Wir liegen dazu noch zu satt im wohligwarmen Sozialbettchen. Erst wenn wir da rausgestossen werden, kann sich etwas aendern. Das wird dann allerdings nicht mehr lustig sein.

    • oberösi
      15. Januar 2013 06:58

      besser kann man es nicht darlegen. das einzig tröstliche daran: nachdem entwicklung und "fortschritt" auch für mein dafürhalten zyklisch ablaufen, besteht somit durchaus grund zur hoffnung. das kleingedruckte dabei: allerdings erst in mindestens drei generationen.....

    • brechstange
      15. Januar 2013 08:36

      ********!

      Schade, dass die Menschen meist zu spät aufwachen.

    • Rau
      15. Januar 2013 12:30

      Das wär auch kürzer gegangen.
      In einer gesunden Gesellschaft ist ein Sozialsystem etwas in das man in erster Linie was einzahlt und hofft es nie selber zu benötigen. Wenn mans wirklich mal in Anspruch nehmen muss setzt man alles daran, schnell wieder aus der Misere rauszukommen.

      Naja und in einer kranken Gesellschaft mehren sich jene für die "Leistung" in erster Linie etwas ist, das man erhält und worauf man "Anspruch" hat bis in alle Ewigkeit...

    • Xymmachos
      15. Januar 2013 12:55

      @simpicissimus und @Rau
      Ich bevorzuge die längere Version: => simplicissimus: VSOP!

    • FranzAnton
      15. Januar 2013 20:09

      @ "Die Bevoelkerung waechst und der jugendliche Zuwachs bietet sich zu relativ geringen Lohnkosten am Arbeitsmarkt an".

      Wachsen braucht die Bevölkerung sicher nicht, vielmehr muß ein Gleichgewicht zwischen Geburten und Sterbefällen angestrebt werden; alles andere führt ins Desaster, wie aktuell durch den Import von zu vielen Menschen, denen die Anpassung an die hiesige, aufgeklärte Weltanschauung allzu schwer fällt (wobei jegliche, auch unsere Weltanschauung allzeit einer kritischen Beobachtung, verbunden mit Weiterentwicklung und Verbesserung, bedarf).

      Politische Bewegungen gibt es durchaus; die NEOS schau' ich mir mal näher an.

    • simplicissimus
      16. Januar 2013 08:42

      Rau: Die Kurzversion ist auch nicht schlecht. Es gibt unzählige Möglichkeiten, das auszudrücken.
      Franz Anton: Natürlich wäre ein Nullwachstum der Bevölkerung aus ökologischen Gründen besser. Nur findet das kaum statt. Derzeit haben wir die Situation, dass Gesellschaften, die sich mit Leichtigkeit erhalten können (wenn sie nicht zu gierig oder faul werden) mit rasanter Geschwindigkeit schrumpfen und andere, die rechts und links Entwicklungshilfe reingestopft bekommen, mit rasanter Geschwindigkeit wachsen.
      Eine natürliche, gesunde Gesellschaft wächst. Dass das nicht endlos geht, dafür gibt es das Sterben. Und das habe ich beschrieben. Wir sollten daher VERNÜNFTIG eingreifen (bedeutet Null(+)wachstum für alle), wenn wir Verwerfungen, Völkerwanderungen und die dabei auftretenden massiven Konflikte vermeiden wollen. Aber das ist Theorie.

  23. Observer
    15. Januar 2013 06:15

    Bevor ich mich Zypern widmen kann, muss ich erst Griechenland verdauen. Da spricht man schon seit langer Zeit von Unregelmässigkeiten, Korruptionen, Steuerhinterziehungen, Schwarzgeld im Ausland, zig-tausende unterbeschäftigte Beamte *) (teilweise ohne Schreibtische), Leute, welche ungerecht Blindenunterstützung bekommen usw. usw. Da höre ich plötzlich, dass man erst im Dezember 2012 gemerkt hat, dass Verwandte von 40.000 Toten weiter deren Pensionen beziehen und man nun hart durchgreifen will. Was haben denn die dortigen inkl. der EU-Kontrollore bisher gemacht?
    *) als Dank von Parteien für gewonnenen Wahlen im vergangenen Jahrzehnt

  24. S.B.
    15. Januar 2013 01:41

    Nachdem im Jahr 2013 sowohl in Deutschland als auch in Österreich wichtige Wahlen zu schlagen sind, wird der Wähler nunmehr kurzfristig belogen, mit eher kryptischen Jubelmeldungen in Sicherheit gewogen sowie mit noch zu erwartenden Wahlzuckerln ruhiggestellt. Man darf daher mit Fug und Recht erwarten, daß 2014 zum Schicksalsjahr mutiert. Der Zeithorizont ist nun klar - die Auswirkungen werden wir alle zu spüren bekommen. Auf Grund des enormen Geldbedarfs sind Änderungen zum Besseren nicht in Sicht.
    Die von vielen Seiten prophezeite Enteignung durch eine Hyperinflation hat bereits eingesetzt, Vermögens- bzw. Erbschaftssteuer stehen in den Startlöchern, Erhöhung von Massensteuern und Kürzungen von Sozialleistungen sind vermutlich auch bei uns unvermeidbar. Europa geht unruhigen Zeiten entgegen, besonders wenn es nichts mehr zum "sozial gerechten Umverteilen" gibt und endlich alle gleich arm sind. Die gewählten Volks(zer-)vertreter stehen dieser selbstverschuldeten Entwicklung völlig hilflos gegenüber und versuchen nurmehr ihr eigenes Schäfchen ins Trockene zu bringen.

    Wobei Amerika mit seiner Höchstverschuldung nicht viel besser dasteht, nur die Kreativität treibt besonders bizzare Blüten und das nicht nur am 1. April, wie man annehmen könnte:

    http://www.format.at/articles/1302/931/350152/us-regierung-1-billion-dollar-muenze

    Wer weiß, auf welche unvorstellbaren Auswüchse sich die Bevölkerung von "good old Europe" noch gefaßt machen muß, wenn in naher Zukunft dieselbe Verzweiflungslage eintritt.

    • brechstange
      15. Januar 2013 07:28

      Die USA verzeichnete angeblich ein Wachstum von 2,7 %. Wer macht hier Propaganda, das ist die Frage?

    • Der Zweifler
      15. Januar 2013 10:20

      Die deutsche Autoindustrie machte im vergangenen Jahr in den USA Rekordumsätze!
      Da viele deutsche Autos bereits in den Staaten produziert werden, haben die sicherlich zum Wachstum nicht unbedeutend beigetragen:
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/absatzrekord-2012-vw-verkauft-erstmals-mehr-als-9-millionen-autos-12024387.html
      Es lebt sich herrlich mit einem Riesenberg an Schulden!

    • Xymmachos
      15. Januar 2013 12:48

      @S.B.
      Es ist ja vielleicht Erbsenzählerei, aber: so sehr ich Ihnen inhaltlich zustimmen kann, so sehr schmerzt mich die Vergangenheitsform: "in Sicherheit GEWOGEN" statt "... GEWIEGT". Muß sich unsere Muttersprache schon alles gefallen lassen?
      Oder war's nur wegen des sich anbietenden Reims auf "belogen"? Was ich aber als Entschuldigung nicht gelten liesse!

    • Noch (kein Partner)
      16. Januar 2013 09:35

      @Xymmachos

      Gewogen habe ich überlesen, obwohl ich Ihnen recht gebe, aber bei "liesse" hat hat es mich gerissen.

    • fred van eps (kein Partner)
      16. Januar 2013 12:30

      @Xymmachos
      "Nachdem im Jahr 2013 sowohl in Deutschland als auch in Österreich wichtige Wahlen zu schlagen sind, wird der Wähler nunmehr kurzfristig belogen, mit eher kryptischen Jubelmeldungen in Sicherheit gewogen sowie mit noch zu erwartenden Wahlzuckerln ruhiggestellt."

      Tut mir leid, aber abgesehen davon, dass ein Beistrich fehlt, ist der Satz, m.M. grammatikalisch richtig formuliert.
      Es "wird belogen" und es "wird in Sicherheit gewogen", "gewiegt" hingegen sonderbar.

    • fred van eps (kein Partner)
      16. Januar 2013 12:32

      ...klingt sonderbar.

  25. Haider
    15. Januar 2013 00:47

    Daß 3 % wahnsinnig viel sein müssen geht schon allein daraus hervor, daß Österreichs Rentner nur höchstens 1,8 % Pensionserhöhung erhielten, obwohl offiziell die Teuerungsrate ganz knapp unter und die tatsächliche sicher deutlich über der 3-%-Marke liegt. Das ist eben Fekters Relativitätstheorie.
    So lügen und tricksen die Verantwortlichen der einzelnen Nationalstaaten Hand in Hand mit den EU-Bürokraten. Und leider - fast alle Medien machen kritiklos mit. Zuerst logen sie uns in die Europäische Union, dann schwatzten sie uns den Euro auf, und heute hoppeln sie als Herr/Frau "Hase" durch die Gegend und wissen von nichts. Schuld sind immer die andern. Politiker, Journalisten, Banker - alle höchst bezahlt und dennoch zum Krenreiben (die wenigen Ausnahmen bestätigen wie immer nur die Regel).

  26. Haider
    15. Januar 2013 00:47

    Daß 3 % wahnsinnig viel sein müssen geht schon allein daraus hervor, daß Österreichs Rentner nur höchstens 1,8 % Pensionserhöhung erhielten, obwohl offiziell die Teuerungsrate ganz knapp unter und die tatsächliche sicher deutlich über der 3-%-Marke liegt. Das ist eben Fekters Relativitätstheorie.
    So lügen und tricksen die Verantwortlichen der einzelnen Nationalstaaten Hand in Hand mit den EU-Bürokraten. Und leider - fast alle Medien machen kritiklos mit. Zuerst logen sie uns in die Europäische Union, dann schwatzten sie uns den Euro auf, und heute hoppeln sie als Herr/Frau "Hase" durch die Gegend und wissen von nichts. Schuld sind immer die andern. Politiker, Journalisten, Banker - alle höchst bezahlt und dennoch zum Krenreiben (die wenigen Ausnahmen bestätigen wie immer nur die Regel).






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