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SN-Kontroverse: Aufnahmsprüfung drucken

In jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten gibt es eine Doppelkolumne mit dem Titel „Kontroverse“, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Sollen an den AHS wieder Aufnahmeprüfungen eingeführt werden?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Eigenleistung statt Willkür

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Vorurteile sind der beste Beweis für Realitätsverweigerung. Dies gilt besonders für das "ideologische Kampfgebiet" Schule, wo seit Jahrzehnten die ewig gleichen Argumente ausgetauscht werden, um das kostbare Gut Bildung für möglichst wenig Menschen zugänglich zu machen, indem Zugangshürden geschaffen werden. Dies in der falschen Hoffnung, dass sich der bildungspolitische Weizen von der Spreu trennt. Wobei sich hinter dem vermeintlichen Weizen oft nichts anderes verbirgt als die Behauptung, man sei gescheiter als die anderen. Woher sich diese ableitet, ist so gut wie nie nachvollziehbar, außer man glaubt daran, dass Intelligenz in erste Linie vom Vermögen der Eltern abhängt. Meist ist das Gegenteil der Fall.

Daher ist es gut, dass der Zugang zu den AHS ohne Aufnahmeprüfung möglich ist. Sie war schon vor ihrer Abschaffung vor über 40 Jahren ungerecht und hat dazu geführt, dass teure Paukerinstitute entstanden sind, mit deren Hilfe die Kinder auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet wurden. Die Befürworter einer Extra-Prüfung, die naturgemäß auch das vernünftigere Modell der Gesamtschule ablehnen, ignorieren beharrlich, dass für den Besuch der AHS bestimmte Voraussetzungen nötig sind. Die hängen aber weniger von der Geldbörse der Eltern als von Eigenleistungen ab. Die 4. Klasse der Volksschule muss erfolgreich abgeschlossen und in Deutsch, Lesen und Mathematik müssen gute oder sehr gute Leistungen erzielt werden oder es liegt eine Empfehlung der Schulkonferenz vor. Der Wechsel von der Hauptschule in eine AHS setzt voraus, dass im Jahreszeugnisvermerk in Deutsch, Lebende Fremdsprache und Mathematik die beste Leistungsgruppe besucht oder die betreffende Klasse mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen wurde. Statt der Prüfung an einem Tag zählt somit der Nachweis der kontinuierlichen Leistung.


Wieder Lernen statt Noten Schenken

Andreas Unterberger

Man hätte es dem Wiener Stadtschulrat gar nicht zugetraut. Er reagiert mit einer erstaunlich klugen Maßnahme auf die verheerenden Testergebnisse seiner Volksschulen: Mehr als 80 Prozent der Wiener Zehnjährigen sind ganz oder teilweise am bundeseinheitlichen Mathematik-Test gescheitert. Künftig sollen dessen Ergebnisse daher in Wien in die Note jedes einzelnen Schülers einfließen.

Das verschiebt im Unterricht ja erstmals wieder den Akzent von der Note ein wenig auf das Können. Linke Schulrealität hat ja bisher meist im Verschenken von Noten bestanden, auch wenn ein Schüler nichts kann (in manchen Migrantenbezirken bekamen 80 Prozent der Volksschüler lauter Einser!). Die eigene Schule solle nicht schlecht dastehen, und man wolle den Kindern nicht schaden, argumentierten die dortigen Schulbürokraten. Sie begriffen nicht, dass sie solcherart den Kindern viel mehr schadeten. Diese lernten nie die Notwendigkeit des Lernens.

Die schlechten Testergebnisse der Volksschulen machen die stereotype Idee von Rot-grün lächerlich, wenn man die zwangsweise Gesamtschule für alle 10-bis 14-Jährigen einführe, würde irgendetwas besser. Denn die Volksschule ist ja die einzige Gesamtschule. Und gerade sie hat sich als das Zentralproblem entpuppt.

Die Wiener Maßnahme ist eine erste Annäherung an die einstigen Aufnahmsprüfungen, die einst dummer Populismus abgeschafft hat. Bei diesen hatte nicht der eigene Lehrer über den Weg ins Gymnasium entschieden, sondern fremde Professoren. Solche Prüfungen waren - und wären es noch immer - die objektivste Schwelle auf dem Weg ins Gymnasium. Sie würden Druck der Vorgesetzten und Eltern auf die Volksschullehrer sinnlos machen, Noten zu schenken. Sie würden jede - angebliche - Bevorzugung von Besserverdienern verhindern. Sie würden wieder das Lernen an Stelle des Kuschelns ins Zentrum der Grundschule rücken.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2012 00:46

    Wenn die Kampf-Linke Katharina Krawagna-Pfeifer mit Ihrer Logik kommt, dann stellen sich bei mir die letzten Haare auf. So heißt es u.A:
    "Paukerinstitute entstanden sind, mit deren Hilfe die Kinder auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet wurden."
    Ich weiß nicht auf welchem roten Stern KKP aufwuchs. Bei mir bereitete uns unser Lehrer der 4. Volksschule zusätzlich (kostenlos natürlich!) auf die Aufnahmsprüfung vor, denn er war ganz besonders stolz, wenn SEINE Schüler diese bestanden. Und Lernen an sich ist wohl nur für "Alle-gleich-dumm"-Fanatiker ein Menetekel.
    Vielmehr Sorgen bereiten mir jedoch die ruinierten öffentlichen Pflichtschulen an sich. Uns werden als Eltern horrende Steuern abgepreßt und dann ist der Staat nichteinmal in der Lage, ein halbwegs akzeptables Schulwesen anzubieten, sodaß pflichtbewußte Eltern ihre Kinder in teure Privatschulen schicken müssen und nochmals zahlen (an erster Stelle finden wir hier die Kinder roter Parteibonzen!).
    Lernt man als Gleichmacherpartei soviel Lug und Trug in der Parteiakademie? Medizinisch nennt man solche Bewußtseinsspaltungen wohl Schizophrenie.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2012 01:21

    Entschuldigung, aber jetzt muß ich leider einmal deftiger werden.
    Einen dümmeren, weil von Vorurteilen strotzenden Kommentar, hat Frau KKP noch nicht abgeliefert.
    Sie impliziert taxfrei, alle armen Kinder intelligent, alle reichen Kinder dumm und werden nur mit Hilfe des Geldes ihrer Eltern durch die Schule gehievt.
    Welch simples Weltbild wird uns hier serviert?

    Und wenn man ihre Argumentation weiterführt, könnte man ja gleich die Matura, quasi als "Aufnahmsprüfung" für die Universitätsausbildung, auch abschaffen.
    Nachdem Frau Pfeifer lediglich dem Weltbild der Linken Ausdruck verleiht, ist zu befürchten, daß es in der Folge sowieso noch soweit kommen wird.
    Dann werden Unis nurmehr als Speerspitze für linken Aktionismus dienen, denn außer der entsprechenden Gehirnwäsche wird keine weitere Bildung mehr notwendig sein.

    Endziel = Menschen als linke Roboter - Stepford ist nicht mehr weit!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorphaidros
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2012 00:59

    Wie immer: "Vielfalt ermöglichen", muss das Motto lauten. Warum stellt man es der Schule nicht einfach frei, ob sie eine Aufnahmsprüfung machen will?

    Dann können uns die Krawalla-Pfeifen in Ruhe und Frieden beweisen, dass die intelligentesten Menschen die mit dem niedrigsten Einkommen sind (oder so ähnlich), und die anderen können in Ruhe arbeiten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2012 01:21

    Im Prinzip ist eine Aufnahmeprüfung der weiterführenden Schule eine Art Qualitätskontrolle der Abschlussprüfungungen der vorhergehenden Schule.

    Lehrer, die ihrer Abschlussnoten herschenken, werden ihre Zöglinge nicht in Schulen mit strengen Aufnahmeprüfungen unterbringen können. Das bringt ihnen und ihrer Schule einen schlechten Ruf. Das wollen sie nicht, also werden sie mit ihrer Notengebung solange strenger werden, bis die Absolventen wieder die Aufnahmeprüfungen schaffen. Das ist ein natürlicher Regelkreis!

    Auf der anderen Seite befreit eine Aufnahmeprüfung die Lehrer von der Erpressbarkeit und vom Druck einiger Eltern, gute Noten geben zu müssen. Welche intelligente Eltern wollen guten Noten für ihre Kinder geschenkt bekommen, wenn diese dann sicherlich die kommende Aufnahmeprüfung nicht schaffen werden?

    Im Grunde ist das Verhältnis Aufnahmeprüfung zu Abschlussnote so wie in der Industrie das Verhältnis Eingangswarenkontrolle zu Ausgangswarenkontrolle.
    Kein vernünftiger Geschäftsführer wird seine Eingangswarenkontrolle abschaffen. Irgendwie muss er ja die Qualität der Zulieferer kontrollieren. Schafft er sie trotzdem ab, macht er sich voll von der Qualität der Zulieferer abhängig und die Qualität seines Produktes sinkt.

    Eigentlich sind das alles Binsenweisheiten, aber für die Ideologen im Bildungswesen unfassbare Erkenntnisse.

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  1. Rudi Schiff (kein Partner)
    31. Dezember 2012 09:16

    Ich bin noch in ein Gymnasium gegangen, in dem es eine Aufnahmspruefung gab. Dort wurden auch viele Noten verschenkt, vor allem an FPOe-anhaenger.

  2. Torres (kein Partner)
    30. Dezember 2012 11:10

    Wenn jemand die Aufnahmeprüfung schafft, ist er eindeutig gescheiter als derjenige, der sie nicht schafft. Wenn KKP nicht in der Lage ist, dies daraus abzuleiten, tut sie mir leid. Wobei ich schon glaube, dass sie das merkt, sie muss aber (warum eigentlich?) konsequent und ohne Rücksicht auf Verluste die Sache der linksgrünen pc-Dumpfschädel vertreten.

  3. Kaffeehäferl
    29. Dezember 2012 23:45

    Zitat: "Die eigene Schule solle nicht schlecht dastehen, und man wolle den Kindern nicht schaden, ..."

    Wodurch entscheidet sich, ob eine Schule gut dasteht?

    Ich dachte immer, daß das mit dem Wissen und Können der Absolventen zusammenhängt. Wenn aber unselektiv jeder eine Schule schaffen kann, kann das wohl kaum bedeuten, daß das Wissen und Können der Absolventen einen hohen Standard aufweist. Ich würde sogar eher das Gegenteil vermuten.

  4. Einspruch! (kein Partner)
    29. Dezember 2012 19:42

    Unser Bundeskanzler würde bei einer Aufnahmeprüfung in die Mittelschule vermutlich durchfallen - dieser Gedanke drängt sich auf, wenn man ihn so im Fernsehen erlebt.

    Entsprechend groß wird seine Begeisterung für eine Aufnahmeprüfung halt sein. Wo kämen wir denn da hin, wenn plötzlich das Leistungsprinzip in der Schule eingeführet würde - no also des geht net. Was die legendäre Frau Rudas zu diesem Thema zu sagen hätte möchte ich mir garnicht ausmalen - ich bin schließlich kein Masochist.

    Wie katastrophal muss die Lage wirklich sein, wenn sogar der linientreue Stadtschulrat . . . . ein Wahnsinn.

  5. november (kein Partner)
    29. Dezember 2012 10:55

    Wie soll ein differenziertes Schulsystem ohne Aufnahmsprüfungen auf Dauer funktionieren? Oder ist KK-P womöglich gegen so ein System? Es muss ja nicht unbedingt eine punktuelle Prüfung sein, aber irgendeine einigermaßen objektive Form von Auswahlmechanismus sollte es schon geben.

  6. Anonymer Feigling (kein Partner)
    29. Dezember 2012 01:21

    Im Prinzip ist eine Aufnahmeprüfung der weiterführenden Schule eine Art Qualitätskontrolle der Abschlussprüfungungen der vorhergehenden Schule.

    Lehrer, die ihrer Abschlussnoten herschenken, werden ihre Zöglinge nicht in Schulen mit strengen Aufnahmeprüfungen unterbringen können. Das bringt ihnen und ihrer Schule einen schlechten Ruf. Das wollen sie nicht, also werden sie mit ihrer Notengebung solange strenger werden, bis die Absolventen wieder die Aufnahmeprüfungen schaffen. Das ist ein natürlicher Regelkreis!

    Auf der anderen Seite befreit eine Aufnahmeprüfung die Lehrer von der Erpressbarkeit und vom Druck einiger Eltern, gute Noten geben zu müssen. Welche intelligente Eltern wollen guten Noten für ihre Kinder geschenkt bekommen, wenn diese dann sicherlich die kommende Aufnahmeprüfung nicht schaffen werden?

    Im Grunde ist das Verhältnis Aufnahmeprüfung zu Abschlussnote so wie in der Industrie das Verhältnis Eingangswarenkontrolle zu Ausgangswarenkontrolle.
    Kein vernünftiger Geschäftsführer wird seine Eingangswarenkontrolle abschaffen. Irgendwie muss er ja die Qualität der Zulieferer kontrollieren. Schafft er sie trotzdem ab, macht er sich voll von der Qualität der Zulieferer abhängig und die Qualität seines Produktes sinkt.

    Eigentlich sind das alles Binsenweisheiten, aber für die Ideologen im Bildungswesen unfassbare Erkenntnisse.

  7. P. Weiser
    28. Dezember 2012 20:03

    Frau KKP ist endlich bei ihrer Kernkompetenz angekommen: Totale Realitätsverweigerung!

  8. durga
    28. Dezember 2012 18:16

    Der Übertritt in das Gymnasium sollte eigentlich den Eintritt in ein Kollektiv der begabteren, lernfähigeren und leistungswilligeren Schüler bedeuten!

    Eine den heutigen Bildungsvorstellungen entsprechende Aufnahmsprüfung ist begrüßenswert, da sie Kinder selektieren kann, die die Erfordernisse voraussichtlich erfüllen werden (allerdings dem florierenden Gewerbe der Nachhilfelehrer Einbußen bringt).

    Diejenigen, die es nicht auf Anhieb schaffen und denen - wie es so schön heißt - "später der Knopf aufgeht", können ja auch dann noch ins Gymnasium wechseln; Übergänge werden heute ja auf allen Ebenen gefördert: von der Hauptschule (wie es am Land durchaus noch üblich ist) aus, von der Berufsschule aus und schliesslich berufsbegleitend. In den beiden letzteren Fällen hängt der Wunsch Bildung zu erwerben auch nicht mehr von der Einstellung der Eltern und deren sozialem Umfeld ab.

    Warum sollte man also eine Aufnahmsprüfung ablehnen? Man findet sie doch in allen Sparten, in denen hohes Können angestrebt wird. Auszubildende Spitzensportler müssen vorerst ihre überdurchschnittlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, ebenso wie angehende Musiker, bildende Künstler, Balletteleven, etc. In den meisten Fällen wird ein schwergewichtiges, patschertes Kind die Hürde zur Ausbildung zum Kunstturner oder Slalomspezialisten nicht schaffen, auch, wenn es selbst (bzw. seine Eltern) dies unbedingt möchte(n).

    Zu den wenigen Sparten, die heute keiner Qualifikation bedürfen um Spitzenpositionen zu erreichen, gehört offensichsichtlich die Politik.

    Leider!

    • Wertkonservativer
      28. Dezember 2012 18:47

      Wie recht Sie haben, liebe gnädige Frau!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      28. Dezember 2012 18:52

      Hierzu ein alter Witz in neuem Gewande:
      Faymann kommt völlig geschafft in die abendliche Parteisitzung. Er wird gefragt, welche Katastrophe denn heute passiert wäre. Er antwortet: 'Heute war Lehrlingsaufnahmsprüfung für das Kanzleramt'. Frage: 'Na und?'. Antwort: 'Ich bin froh, daß sich schon Kanzler bin!'

  9. Interessierter Leser
    28. Dezember 2012 13:51

    Ach Frau Krawagna,
    kann es nicht sein, dass Ihre „verhassten Reichen“, „Oberschichtler“ und Akademiker ihren Kindern auch in Ihrer so geliebten und ersehnten ganztägigen Einheitsschule teure Nachhilfestunden zukommen lassen werden und diese daher nach dem Absolvieren dieser Ihrer „Traumschule“ vermehrt in die Oberstufe der Mittelschule usw. weiter gehen, obwohl sie dazu weniger geeignet wären/sind als die Kinder Ihrer einzig umsorgten „Unterschicht“? Wird es nicht so sein, dass Ihre „Oberschicht“ ihre Kinder nach der Volksschule in teure Privatschulen steckt, wie es jetzt schon reihenweise rote und grüne Politiker ab einem gewissen Niveau tun?
    Was will KKP also mit Ihrer ständigen Forderung nach der ganztägigen einheitlichen Schule für 10- bis 14-jährige? Außer dem Senken des Gesamtniveaus (siehe die letzten Testergebnisse) wird es nichts bringen. Der Beweis für das Versagen von Gesamtschulen ist die bestehende Gesamtschule Volksschule - wie A.U. anmerkt -, die international besonders schlechte Testergebnisse aufweist. Gesamtschulen scheiden bei Tests international schlechter ab als ein differenziertes Schulsystem. Wenn da und dort doch gute Ergebnisse zustande kommen, liegt es an anderen Umständen/Voraussetzungen/Bedingungen, die dort herrschen aber bestimmt nicht an der Gesamtschule.

  10. Gerhard Pascher
    28. Dezember 2012 12:32

    Ich staune immer wieder über Frau KKP, wie sie Unsinniges für die Salzburger Nachrichten schreibt. Denn eigentlich ist es doch eine persönliche Blamage, welche sie jede Woche einstecken muss. Oder ist sie eine so überzeugte Solzialdemokratin, dass sie gerne ihren Namen für die gemeinsame rote Sache opfert?

  11. Xymmachos
    28. Dezember 2012 11:20

    Ich frag' mich jetzt aber schön langsam wirklich: gibt's diese KKP überhaupt? Oder macht sich da jemand Woche für Woche einen Höllenspaß und liefert den SN-Lesern (und -innen, nicht zu vergessen) das Zerrbild einer dummen linken Tussi? Ist dieser Jemand vielleicht sogar unser A.U., der jeweils beide Beiträge schreiben darf, um die Roten so richtig zu höhnen? Aber da müssten die SN ja mitspielen und das traue ich denen nun doch nicht zu...

    • Brigitte Imb
      28. Dezember 2012 11:35

      Nein, nein, nein, daß Dr. U. so einen Quatsch von sich geben würde kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, das geht zu weit lieber Xymmachos.

    • Undine
      28. Dezember 2012 11:37

      @Xymmachos

      Also, das ist ein völlig neuer, bedenkenswerter Aspekt! Oder verbirgt sich unter einem Nick KKP etwa gar die Laura Rudas?

    • Observer
      28. Dezember 2012 12:35

      Xymmachos:
      KKP gibt es tatsächlich (siehe Suchmaschinen), aber es kann durchaus sein, dass sie von der Löwelstraße "gesteuert" wird.

  12. Undine
    28. Dezember 2012 10:49

    KKP phantasiert, anders kann man das, was sie von sich gibt, nicht nennen.
    Sie schreibt:
    "Vorurteile sind der beste Beweis für Realitätsverweigerung. Dies gilt besonders für das "ideologische Kampfgebiet" Schule, wo seit Jahrzehnten die ewig gleichen Argumente ausgetauscht werden, um das kostbare Gut Bildung für möglichst wenig Menschen zugänglich zu machen, indem Zugangshürden geschaffen werden."

    Die Realitätsverweigerung spricht aus jeder IHRER Zeilen; die strotzen nur so von Vorurteilen!

    Und sie schreibt weiter: ".....außer man glaubt daran, dass Intelligenz in erste Linie vom Vermögen der Eltern abhängt."

    Nein, Intelligenz hängt keinesfalls in erster Linie vom (GELD-)Vermögen der Eltern ab, sondern steht in engstem Zusammenhang mit deren GEISTIGEM Vermögen und dem, was diese daraus gemacht haben, sich nämlich Bildung zu erarbeiten. Und diese wird weitergegeben an die Kinder; DAS ist der linken Fabeltante und Plaudertasche KKP ein Dorn im Auge, deshalb setzen sie und ihresgleichen ALLES daran, ELTERN daran zu HINDERN, ihr Wissen, ihre Bildung, ihre Werte, ihre Tradition an die Kinder weiterzugeben.

    ELTERN werden ihrer Rechte (und Pflichten) ENTEIGNET: Es wird ihnen die natürliche Aufgabe, ihre Kinder selbst--neben der Schule--an ihrem geistigen Reichtum teilhaben zu lassen, vom Staat ENTZOGEN, sie sollen als Erziehungsberechtigte ENTMÜNDIGT werden, weil Leute vom Schlage einer KKP gar nichts begreifen und ihren untauglichen Aberglauben von der Gleichheit aller Kinder nicht begraben wollen.

    KKP lebt offensichtlich immer noch in der Zeit, als es nicht in jeder Kleinstadt ein Gymnasium gegeben hat, sondern Kinder, deren Familien nicht am Standort eines Gymnasiums lebten, nur die zwei Optionen hatten, entweder in einem (teuren) Internat zu leben oder eben in die damals noch SEHR guten Hauptschulen zu gehen.

    Heute hat jedes intelligente Kind die Möglichkeit (Schulbus!), ein Gymnasium zu besuchen. Aber WIE verantwortungslos und kurzsichtig wird von unseren linken Machthabern diese Chance genutzt und für ihre politischen Zwecke mißbraucht---auf dem Rücken der Kinder.

    Man muß ja nicht gleich zu 100% ostasiatische Methoden übernehmen, aber ein goldener Mittelweg muß möglich sein, die Kinder schulisch besser für das Leben vorzubereiten---der LINKE Weg führt auf jeden Fall nicht zum Ziel.

    Und zuletzt noch: Am mangelnden Geld kann es nicht liegen, daß unsere Schulkinder so unfaßbar schlecht abschneiden. Warum macht man nicht einmal einen SCHULVERSUCH unter dem Motto: Wie kann man Kindern Lesen, Schreiben, Rechnen, etc. unter möglichst GERINGEM FINANZIELLEM AUFWAND erfolgreich beibringen. Ich bin sicher, dieser Versuch gelingt!

  13. dssm
    28. Dezember 2012 10:07

    Irgendwie beneide ich Frau KKW. Sie kann ein Leben ohne Fakten und ausserhalb jeder Realität leben. Niemals muss sie unangenehme Entscheidungen treffen, niemals muss sie sich zwischen 'gerechter' und 'vernünftiger' Lösung entscheiden. Niemals muss anhand knapper Ressourcen entschieden werden. Niemals gibt es Widersprüche.

    Alle Kinder sind für die höchsten Bildungsweihen geeignet. Niemand wird hängen gelassen.
    Alle bekommen so viele Chancen wie sie brauchen. Es gibt ja jetzt schon die Zeugnisse der Volksschulen, da braucht es keine weiteren Prüfungen.

    Wie unschön ist dagegen die Welt des Herrn A.U., welche meiner Welt so furchtbar ähnlich ist.
    Da bekommen die meisten Volksschüler einfach einen Einser; Können hin oder her. Doch sind die Kinder offensichtlich nicht gleich, Noten sind Schall und Rauch. Da hat entweder das System versagt oder es mangelt am Willen der Beteiligten (insbesondere der Eltern).

    • phaidros
      28. Dezember 2012 11:16

      Sie kapieren ber auch wirklich gar nichts, das muss ich Ihnen wirklich mal aufs Brot schmieren: Merken Sie denn nicht, dass ausnahmslos alle Aussagen von Katharina der Großen gerecht und vernünftig sind?

    • DerTurm
      28. Dezember 2012 12:53

      In solchen Fällen muss ich immer an Büchner denken: "Geht einmal euren Phrasen nach bis zu dem Punkt, wo sie verkörpert werden." - Dantons Tod, 3. Akt, 3. Szene / Mercier.

      Das traurige in unserer Welt ist, dass Politiker in den seltensten Fällen ihren Phrasen bis an diesen Punkt nachgehen...

  14. Josef Maierhofer
    28. Dezember 2012 10:05

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Gelernt wird von den meisten Menschen vor einer Prüfung das meiste. Ihre Sorge, dass man sich Prüfungsnoten kaufen könne, was ja tatsächlich vorgekommen ist und oft noch immer vorkommt, kann man mit der richtigen Problembehandlung von Dr. Unterberger gleich direkt beantworten. Man nehme unbekannte Prüfer aus anderen Schulen, die den Prüfungen zugelost werden und ich ergänze, man nehme eine Prüfungskommission.

    Ihr Pinzip des Absitzens von Zeit wird durch die Ergebnisse als falsch bestätigt.

    Die ganze linke Kuschelschule hält die Kinder vom Lernen ab, statt sie zu fordern und ihnen was beizubringen und raubt den Kindern und der Gesellschaft die Zukunft.

    Aber mit dem Kaufen von Prüfungen meinen Sie natürlich auch das Nachhilfe- wesen und -unwesen.

    Ich habe selbst vielen Kindern Nachhilfe gegeben, aber nur solchen, wo ich gesehen habe, sie kommen dadurch wieder aufs Gleis ihrer, oft ehrgeizigen Ziele, anderen, die dafür nicht geeignet waren, habe ich geraten, etwas anderes anzugehen, auch habe ich einem geraten in eine gute Hauptschule zu gehen und danach in eine HTL, was er getan hat und er ist heute Ingenieur.

    Das Nachhilfewesen besteht für mich aus dem Auffüllen von Lernlücken, das Nachhilfeunwesen in der Bezahlung von sinnlosen Stunden, die dem Kind nichts bringen, weil es was anderes besser kann, als theoretisch und abstrakt zu lernen, weil es vielleicht handwerklich geschickter ist. Manche Kinder brauchen nur einmal im Leben einen kräftigen 'Tritt in den Arsch' um dann für alle Zeit die Faulheit überwunden zu haben.

    Was die linke Schulpolitik betreibt ist ein Notenhandel, dem man ohne Prüfung nicht beikommen kann, denn die Schulergebnisse sind fatal schlecht und es ist offensichtlich, dass dieses System, das die Linken da forcieren, schlecht, nachteilig und schädigend ist und die Kinder vor lauter 'Genderkuscheln' und 'Homoverehrung' vom Lernen abhält, weil keine Zeit mehr bleibt, lesen, schreiben und rechnen zu lernen, und für viele ist die Verweigerung von Sprache und Schulinhalt von der Familie her ein zusätzliches Problem, aber kein Grund, die Schule nach unten zu nivellieren.

    Arbeit ist die Überwindung eines Widerstandes entlang eines Weges und offenbar nicht die linke Sache, Faulheit das Gegenteil von Arbeit.

    Die linke Schulpolitik ist völlig falsch, wie die Ergebnisse zeigen.

    @ Dr. Unterberger

    Es gibt kaum einen Punkt, den ich an Ihrer Ausführung ergänzen könnte.

    Eventuell den, wie man den Prüfungsstress, die Prüfungsangst abbaut, denn manche bauen diesen einfach auf und bringen partout zum Termin ihr Wissen nicht auf den Tisch, also eventuell schriftliche und mündliche Prüfung.

    Prüfung ist das, woraus man am meisten lernt und eine Bestätigung des Gelernten und auch des Könnens des Lernstoffes in weiterer Konsequenz. Sagt aber leider auch nichts über Qualifikation und Anwendung des Wissens aus, sondern nur über erworbene Werkzeuge.

    @ meine Meinung dazu

    Klar muss es Prüfungen geben, überfordern darf man die Kinder damit nicht, aber auch nicht unterfordern, wie es die linke Schulpolitik tut. Terminstaffelung und professioneller Stressabbau vor der Prüfung würde auch viele Hürden wegräumen, aber eben nur bei jenen, die fleißig waren, für die faulen eben nicht.

    Auch das linke Haberertum, sprich Schüler mit 'Baddeibuch' würde durch fremde Prüfungsorganisationen wegfallen.

    Punkto Schulpolitik und Gewerkschaftspolitik ist die SPÖ für mich die Faulheitspartei schlechthin und unwählbar, so was kann ich nicht unterstützen, das wäre gellschaftsschädigend und zukunftsschädigend.

    Ich möchte, wenn ich meine Kinder zur Schule schicke darauf vertrauen können, dass sie dort in der GRundschule lesen, schreiben und rechnen lernen und danach auch gut können.

    In den 1960-er Jahren war es noch so bei uns, in den 1980-er Jahren gabe es nur noch wenige Schulen, wo dieser linke Zersetzungsprozess noch nicht gewirkt hatte und heute haben wir das fatale Ergebnis.

    Alleine dafür müsste man die SPÖ so rasch wie möglich in politische Nachdenkpause schicken und abwählen, ratzeputz.

    • DerTurm
      28. Dezember 2012 12:57

      Meiner bescheidenen Meinung nach ist Prüfung nur dann "Stress", wenn es eine ungewohnte Situation ist (so ein Wunder auch!).

      Wenn Schüler während des Unterrichts auch die Prüfungssituationen als etwas Alltägliches erlernen, ist eine Prüfung am Jahresende nichts Besonderes.

    • Josef Maierhofer
      28. Dezember 2012 19:52

      @ DerTurm

      Völlig korrekt ! Mit überfordern habe ich lediglich gemeint, dass es unzählige unnötige 'Prüfungen' gibt in diesen 'Kuschelschulen', sodass die nötigen untergehen.

      Sie sagen richtig, Wiederholung des Stoffes, nicht durch den Lehrer, sondern durch die Schüler, Hausübungen, die wirken, wie der Name es eigentlich ohnehin vorgibt, und die ständige Abfragesituation und Prüfungssituation.

      Es war dies das Arbeits- und Lernklima zu meiner Zeit und Disziplin wurde nebenbei auch eingefordert und hat zu normalem Verhalten in der Gesellschaft geführt, nicht, wie es heute ist, dass die unterforderten Schüler nicht wissen, welchen Blödsinnn sie noch machen sollen.

      Trotzdem aber gibt es Kinder, die jedesmal in einer Prüfungssituation blockiert sind und ihr tatsächliches Wissen nicht bringen können und ohne Angst das aber schon. Da gibt es eine Menge Antistressmittel, etwa auflockernde Gespräche vor der Prüfung, etwa eine Runde ums Haus laufen oder eine Runde Tischtennis spielen, das mussten wir bei unseren ersten Physikprüfungen an der TU (man notiere !). Es war wirklich locker und so ging man dann auch zur Befragung.

      Einfach Vertrauen schaffen, Vertrauen in die gemeinsame Prüfungsarbeit mit nachträglicher oder laufender Beurteilung. Wenn ein Schüler Richtiges sagt und dafür gelobt wird oder eine anerkennende Bemerkung fällt, so ist auch das sehr oft hilfreich.

      Ich selbst unterrichte ja auch und bereite mich mental auf meine Prüfung vor, um auf die oft nervösen Kandidaten zugehen zu können und das Beste herausholen zu können, das wissen meine Studenten und Angst gibt es nicht, aber oft harte Entscheidungen darüber, ob es genug war oder nicht.

  15. Brigitte Imb
    28. Dezember 2012 09:25

    OT - Endlich wurde das Camp vor der Votivkirche geräumt, die Kirche selbst ist leider noch immer besetzt.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1327591/Fluechtlingscamp-vor-Votivkirche-geraeumt?_vl_backlink=/home/index.do

    • Josef Maierhofer
      28. Dezember 2012 10:12

      ... und die 'Küberl'-Caritas liefert, was sie den Armen vorenthält an die linken Provokateure ....

    • Brigitte Imb
      28. Dezember 2012 11:41

      SOS Mitmensch spricht von Zerstörung! Zerstört wird m.M. nur österreichisches Kulturgut, österreichische Werte und im besagten Fall österreichisches Eigentum, durch ungesittete und aufgehetzte Scheinasylanten.

      Wer wird den angerichteten Schaden bezahlen? Sicher nicht SOS Mitmensch, od. die Caritas, es wird wieder der österreichische Steuerzahler erledigen müssen.

      http://diepresse.com/home/panorama/wien/1327614/Reaktionen_Brutale-Raeumung-Zerstoerung?direct=1325740&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=118

    • GOP
      28. Dezember 2012 12:23

      Ich meine, der österreichische Rechtsstaat (gibt es den überhaupt noch?) hat viel zu lange bei diesem Unwesen zugesehen. Von SOS-Mitmensch u.a. habe ich mir keinen andere Reaktion erwartet, denn auch als Christ habe ich für deren "Mitleid" überhaupt kein Verständnis. Und die katholische Kirche sollte sich auch schnell entscheiden, wie sie die in der Votivkirche befindlichen Leute wieder nach Traiskirchen los wird.
      Es ist doch eine bodenlose Frechheit, als Asylwerber nach Österreich zu kommen und gleichzeitig Forderungen aufzustellen. Sie bekommen ohnehin Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld und kostenlose medizinische Betreuung. Wie ich höre, will man nun sofortige Arbeitserlaubnis (was für einen erlernten Beruf mit ausreichenden Sprachkenntnissen haben diese Leute überhaupt? bei tausenden Arbeitslosen in Österreich) und Löschung der Fingerabdrücke, damit sie bei Ausweisung in einem anderen EU-Land unter anderem Namen wieder von vorne beginnen können.
      Ich bin davon überzeugt, dass diese "Forderungen" von dahinter stehenden Gutmenschen aus A und D diesen eingeflüstert werden, welche hier nur Chaos verursachen wollen.
      Es gibt nur eines:
      schnellere (!!) Asylverfahren und sofortige Abschiebung. Und die Hintermänner und -frauen ebenfalls zur Verantwortung ziehen. Alles andere ist verlorene Zeit und rausgeschmissenes Geld. Wenn wir hier nicht konsequent reagieren, haben wir demnächst zehntausende Asylwerber im Land.

    • wadlbeisser
      28. Dezember 2012 13:02

      ...ich frag mich schon länger, warum in den passenden Kreisen noch nicht durchgesickert ist, dass in der Votivkirche mehrere Pakistani zum Christentum konvertieren wollen und auf die Taufe warten...

      Außerdem frag ich mich, ob die Deutschen Organisatoren dieser Veranstaltung auch eine Gewerbeberechtigung haben und ihren Event, sowie ihre Angestellten ordnungsgemäß angemeldet haben.

  16. Brigitte Imb
    28. Dezember 2012 09:12

    Ungeheuerlich welchen Unsinn KKP verzapft, speziell die Äußerung "das kostbare Gut Bildung für möglichst WENIG Menschen zugänglich zu machen, indem Zugangshürden geschaffen werden."
    Ihre Darstellung, daß Leistungsabfrage für den Zugang einer AHS quasi die größte Schikane bedeutet, ist schlicht und einfach erstunken und erlogen und sie sollte einen Blick auf die Regierungsbank wagen, denn dort ist ersichtlich welche Folgen Bildungslose auslösen.
    Nächstens werden die Linken den Führerschein ohne Prüfung verlangen, in weiterer Folge de Matura, na und dann ist es nicht mehr weit auch ein Studium ohne Prüfungen abzuschließen......

    Die Linken zerstören alles, wo sie ihre schmutzigen Finger drinn haben und der Frau KKP empfehle ich noch die Schulschwänzerzahlen, die beständig höher werden, zu betrachten, wo freiwillig auf den Schulbesuch verzichtet wird.

  17. Observer
    28. Dezember 2012 09:11

    Nach der "Automatik" der Einser, des Aufsteigens und der "Matura für alle" kommt sicher auch noch die automatische Verleihung des Magistertitels.
    Nur liebe Sozis und Grüne, dann werden eben die Personalchefs andere Kriterien finden, um den Weizen vom Streu zu unterscheiden.

    Mich erstaunt es immer wieder, dass es trotz Jugendarbeitslosigkeit viele offene Lehrstellen gibt. Aber ich habe Verständnis für die Lehrherren, wenn sie viele Bewerber ablehnen, weil diese nicht einmal die einfachen Grundrechnungsarten beherrschen bzw. einen deutschen Satz gramatikalisch richtig formulieren können. Denn diese sind Voraussetzung, damit dem Unternehmer kein grossen Schäden durch Fehlentscheidungen der Auszubildenden entstehen.

    Traurig ist es aber auch, dass die nun in staatlichen Lehrwerkstätten mit viel Steuermitteln "durchgeschleusten" Schulabbrecher anschliessend auch keine adäquate Anstellung finden. Ist da die Ausbildung zu schlecht oder fehlt der Arbeitswille der Betroffenen?

    • dssm
      28. Dezember 2012 10:19

      Die herrschende Klasse ist in ihrer eigenen Ideologie gefangen.
      Echte Arbeit gilt als minderwertig, nur Tätigkeiten ohne den Druck von messbaren Ergebnissen gelten als gut; und so lebt das Gesindel dann auch.
      Wenn also Jugendliche durch das Schulraster fallen und eine Lehre machen müssen, so werden diese ja in die 'Hölle' gesendet, viele Lehrende können das mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren und wollen eine Kuschellehre veranstalten; die Richtlinien unterstützen sie dabei!
      Andererseits, da das Gesindel ja nichts arbeitet, aber auch konsumieren will, muß es 'Deppen' geben welche die Arbeit machen.
      Das Ergebnis dieses geistigen Spagats ist weder Fisch noch Fleisch. In der echten Welt sind die echten jungen Menschen dann halt arbeitslos und schlichtweg unvermittelbar.

  18. Pumuckl
    28. Dezember 2012 07:25

    Auf eine vernünftige Selektion kommt es an, welche die Lehrer höherer Schulen von der Behinderung durch lernunfähige und lernunwillige Schüler befreit.

    Schauen wir doch in Länder wie Südkorea! Der wirtschaftliche Aufstieg dieses
    Landes hängt auch mit dem Leistungsdruck zusammen, welcher bereits in den Pflichtschulen beginnt. DEN LEHRERN MUSS AUCH ZEIT BLEIBEN, SCHLUMMERNDE BEGABUNGEN DER BESTEN ZU ENTWICKELN!


    Ob diese Selektion durch KORREKTE Benotung in der Volksschule, oder durch
    eine Aufnahmeprüfung erfolgt wäre nicht so wichtig.

    Leider leiden die Lehrer, von den Volksschulen bis zu den Universitäten, unter den Schwierigkeiten, welche ihnen KORREKTE Benotung verursacht.

    • GOP
      28. Dezember 2012 09:20

      Die Erfolge von Südkorea, Japan und China im Schulwesen sind wirklich beachtlich. Aus meiner Sicht ist aber zu viel an Leistungsdruck für Kinder und Jugendliche auch nicht "gesund", ausserdem wird vielfach den Betroffenen ein Teil ihrer Jugend "gestohlen".

    • Pumuckl
      28. Dezember 2012 12:01

      @ GOP 09:20

      Ihr Hinweis, daß übertriebener Leistungsdruck auch Schäden anrichtet, wird ja auch in diesen Ländern bestätigt.

      Nirgendwo sonst sind die Suizidraten, aus Angst vor Versagen, bei jungen Menschen höher, als in diesen Ländern. Der hohen Anteil an Gescheiterten, welche lebenslang als seelische Krüpel herumlaufen ist ja statistisch garnicht erfaßt.

      Die Fehlleistungen GROTER* Gesinnungsgemeinschaft in der Schulpolitik gehen da mehrfach in die falsche Richtung:

      Sie zwingen frühere Sonderschüler in die Regelschule, in welcher ihnen täglich ihre Minderbegabung bewußt wird.
      Weil diese minderbegabten Kinder aber in der Regelschule besondere Zuwendung der Lehrkraft brauchen, wird den normal und hochbegabten Mitschülern jene Aufmerksamkeit entzogen, welche sie zur Entwicklung ihrer Fähigkeiten brauchen. DAS IST ( GEWOLLTE ? ) NIVELLIERUNG NACH UNTEN ! ! !

      Daß unser, vor 30-40 Jahren noch hervorragendes Schulsystem den Erfordernissen einer veränderten Welt anpassen mußte, bestreitet kein vernünftiger Mensch.
      Daß diese Veränderungen unter GROTEM* Einfluß in die falsche Richtung gingen, und weiter in die falsche Richtung getrieben werden bestreiten nur die GROTEN* selbst ! Ist das kollektive Unvernunft, oder böse Absicht?

      * GROTE ist meine Kurzform für die grün-rote Gesinnungsgemeinschaft.

  19. Wertkonservativer
    28. Dezember 2012 06:05

    Komplett klar, dass Aufnahmeprüfungen in die AHS sinnvoll und auch notwendig wären!

    Wer (bzw. deren Eltern) den Willen hat, eine AHS besuchen zu wollen, soll ruhig beweisen können, dass sie/er dazu einigermaßen befähigt ist. Die Neue Mittelschule ist ja schließlich auch noch da, um allen zwar nicht übermäßig begabten, jedoch lernwilligen Jugendlichen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen!

    Die Unterstufe des Gymnasiums sollweiterhin das geeignete Sprungbrett für weiterführende Ausbildung in der Oberstufe oder in technischen Lehranstalten bleiben!

    Daher auch heute wieder mein alter Wahlspruch:

    "Hände weg von den Gymnasien!"

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      28. Dezember 2012 06:39

      Ihre Interessen sind sicher bei der neuen Schwarzen Bildungssprecherin Marek in guten Händen.

    • Wertkonservativer
      28. Dezember 2012 06:48

      Also., wissen Sie, @ Cotopaxi:

      so unbedarft, wie Sie und manche hier Frau Marek immer wieder herstellen, ist sie ganz sicher nicht!

      Reden Sie doch einmal persönlich mit ihr! Vielleicht kommt's dann heraus, dass sie sogar gescheiter und liebenswürdiger ist, als Sie es sind?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      28. Dezember 2012 06:51

      Wie war Frau Mareks Abstimmungsverhalten im NR beim gegenderten Text der österreichischen Bundeshymne?

  20. ambrosius
    28. Dezember 2012 02:52

    Die Argumentation von Frau KKP ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie weit das gloriose, linke Schulmodell bereits Wirklichkeit geworden ist und wie erfolgreich die Opfer dieses Systems bereits in entsprechende Stellungen vorgedrungen sind.

    Da können dann auch Aufnahmeprüfungen , sei es an Gymnasien oder an Universitäten, auch nichts mehr ändern.

    • M.S.
      30. Dezember 2012 15:13

      @ambrosius

      An den Folgen der linken Bildungspolitik wird bereits eine ganze Generation zu leiden haben. Die Auswirkungen auf unser Land werden dementsprechend katastrophal sein.

  21. RR Prof. Reinhard Horner
    28. Dezember 2012 01:40

    reinhard.horner@chello.at

    Passende Schule, passende Schüler und Schülerinnen

    Zunächst ist abzuwägen, welche Vorzüge eine punktuelle Überprüfung gegenüber einer Langzeiteinschätzung für die Beurteilung (Entscheidung) der Eignung zur Absolvierung der AHS bietet, welcher Erfolg in diesen Entwicklungsjahren zu erwarten steht:
    a) in der Unterstufe,
    b) in der Langform,
    c) in der Oberstufenform.

    Eine Prüfung durch die künftigen AHS-Lehrkräfte hat hinsichtlich ihrer (überdies prognostischen) Objektivität zweifelsohne eine Fragwürdigkeit; sie hängt an der Frage: Werden die Schüler und Schülerinnen ausgewählt, die man will, mit denen man will und mit denen man kann? Damit würden nicht nur höhere Ansprüche und Qualitäten einer Schule zur Geltung gebracht, sondern auch mindere Eigenschaften einer Schule zementiert. Das kann so manche aussichtsreich Befähigte und Gewillte ausschließen. Nicht nur die Schüler und Schülerinnen, auch die Lehrkräfte haben den Aufgaben der AHS zu entsprechen.

    Wenn und wo nunmehr die an sich aussagekräftigere Langzeitbeurteilung gründlich danebengeht, ist dort energisch einzugreifen. Aus welchen Gründen auch immer gelogene Beurteilungen – insbesondere an Volksschulen (als Gesamtschulen!) – bringen niemandem etwas Gutes. Sie sind unverzüglich abzustellen.

    Sollte das nicht kurzfristig gelingen, bleiben zwei Möglichkeiten:
    1) eine Probezeit an der AHS oder
    2) eine Einstiegsprüfung neuer Art (nicht nur mit schriftlichen und mündlichen Prüfungen üblicher Art) und von externen Kräften durchgeführt.

    AHS mit besonderen Lerninhalten – wie z. B. Musikgymnasien – haben natürlich eigene Kriterien.

  22. DerTurm
    28. Dezember 2012 01:23

    War ja nicht anders zu erwarten: die übliche Sozi-Leier von KKP.

    Obwohl es seit den 1990er Jahren wissenschaftlich erwiesen ist, dass jene Faktoren, welche die Intelligenz eines Menschen ausmachen, zu 75% vererbt sind, spulten die ökosozialpolitischkorrekten Weicheier (frei nach W. Becher) immer hartnäckiger die Mär von Chancengleichheit und Integralschule ab. Inwiefern jetzt Intelligenz (von Eltern) und Einkommen korrelieren, sei einfach mal dahingestellt...

    Als ob das ideologische Singen linker Mantras einer zwangspolitisch zusammengewürfelten Gruppe von musisch talentierten und eher unbegnadeten Kindern die Freude am gemeinsamen Singen in höchste Spähren erheben könnte...

  23. S.B.
    28. Dezember 2012 01:21

    Entschuldigung, aber jetzt muß ich leider einmal deftiger werden.
    Einen dümmeren, weil von Vorurteilen strotzenden Kommentar, hat Frau KKP noch nicht abgeliefert.
    Sie impliziert taxfrei, alle armen Kinder intelligent, alle reichen Kinder dumm und werden nur mit Hilfe des Geldes ihrer Eltern durch die Schule gehievt.
    Welch simples Weltbild wird uns hier serviert?

    Und wenn man ihre Argumentation weiterführt, könnte man ja gleich die Matura, quasi als "Aufnahmsprüfung" für die Universitätsausbildung, auch abschaffen.
    Nachdem Frau Pfeifer lediglich dem Weltbild der Linken Ausdruck verleiht, ist zu befürchten, daß es in der Folge sowieso noch soweit kommen wird.
    Dann werden Unis nurmehr als Speerspitze für linken Aktionismus dienen, denn außer der entsprechenden Gehirnwäsche wird keine weitere Bildung mehr notwendig sein.

    Endziel = Menschen als linke Roboter - Stepford ist nicht mehr weit!

  24. phaidros
    28. Dezember 2012 00:59

    Wie immer: "Vielfalt ermöglichen", muss das Motto lauten. Warum stellt man es der Schule nicht einfach frei, ob sie eine Aufnahmsprüfung machen will?

    Dann können uns die Krawalla-Pfeifen in Ruhe und Frieden beweisen, dass die intelligentesten Menschen die mit dem niedrigsten Einkommen sind (oder so ähnlich), und die anderen können in Ruhe arbeiten.

  25. Haider
    28. Dezember 2012 00:46

    Wenn die Kampf-Linke Katharina Krawagna-Pfeifer mit Ihrer Logik kommt, dann stellen sich bei mir die letzten Haare auf. So heißt es u.A:
    "Paukerinstitute entstanden sind, mit deren Hilfe die Kinder auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet wurden."
    Ich weiß nicht auf welchem roten Stern KKP aufwuchs. Bei mir bereitete uns unser Lehrer der 4. Volksschule zusätzlich (kostenlos natürlich!) auf die Aufnahmsprüfung vor, denn er war ganz besonders stolz, wenn SEINE Schüler diese bestanden. Und Lernen an sich ist wohl nur für "Alle-gleich-dumm"-Fanatiker ein Menetekel.
    Vielmehr Sorgen bereiten mir jedoch die ruinierten öffentlichen Pflichtschulen an sich. Uns werden als Eltern horrende Steuern abgepreßt und dann ist der Staat nichteinmal in der Lage, ein halbwegs akzeptables Schulwesen anzubieten, sodaß pflichtbewußte Eltern ihre Kinder in teure Privatschulen schicken müssen und nochmals zahlen (an erster Stelle finden wir hier die Kinder roter Parteibonzen!).
    Lernt man als Gleichmacherpartei soviel Lug und Trug in der Parteiakademie? Medizinisch nennt man solche Bewußtseinsspaltungen wohl Schizophrenie.

    • Schani
      28. Dezember 2012 00:58

      Lieber Haider,
      ich gebe Ihnen in Allem recht! KKP ist einfach nur schmerzhaft! Weitere Kommentare erspare ich mir.Ihnen und allen anderen Lesern!

    • Haider
      28. Dezember 2012 01:12

      @Schani
      Solche Rückmeldungen hört man natürlich gerne, obwohl - Kommentare sind das Salz dieses Blogs und alle freuen sich darauf.

    • Haider
      28. Dezember 2012 01:12

      @Schani
      Solche Rückmeldungen hört man natürlich gerne, obwohl - Kommentare sind das Salz dieses Blogs und alle freuen sich darauf.






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