Nach dem Massaker: Lügen, Illusionen und politisches Kleingeld drucken

Seit dem schrecklichen Verbrechen eines offenbar psychisch kranken Mannes, dem in der US-Kleinstadt Newtown siebenundzwanzig Menschen zum Opfer gefallen sind, sind einige Wochen vergangen. Damit sind die Chancen gestiegen, sich den tragischen Geschehnissen mit einem etwas klareren Blick zu nähern, als das unmittelbar nach dieser empörenden Untat der Fall war. Es gilt, auf spontane Aktionen zu verzichten, die, unter dem Eindruck von Wut und Trauer über das Geschehene gesetzt, eher schaden als nutzen.

Zuallererst ist eine Begriffsbestimmung angebracht: Das Verbrechen in Newtown war so wenig ein „Amoklauf“ wie die zuvor von den Medien ebenfalls zu solchen erklärten Bluttaten in Utoya, Winnenden oder Dunblane. Bei keinem dieser Ereignisse handelten die Täter in blinder, kopfloser Wut. Jede dieser oder vergleichbare andere Taten wurden vielmehr geplant durchgeführt. Gelegentlich trugen die Täter sogar schusssichere Westen. Der Täter in Newtown wählte seine Waffen sorgfältig aus und befüllte zahlreiche Magazine mit kühlem Kopf und ruhiger Hand.

Das macht die Tat keineswegs weniger schlimm, ist aber dennoch von großer Bedeutung. Als Begriffsbestimmung für diese schrecklichen Taten taugt die Bezeichnung „Amoklauf“ nämlich nicht. Es waren vielmehr Massenmorde – eiskalt geplant und ausgeführt. Das macht insofern einen Unterschied, als Amoktäter jene Mittel einsetzen, die ihnen gerade in Hand fallen – Äxte, Messer oder Fahrzeuge, nur selten aber Schusswaffen. Kühl kalkulierende Täter dagegen legen Wert auf möglichst hohe Effizienz – und sie lassen sich beim Erwerb ihrer Tatmittel von administrativen Hürden kaum abschrecken. Dieser Punkt ist bei der Diskussion um eine wirksame Tatprävention keinesfalls zu vernachlässigen! Es sei daran erinnert, dass ein Verbrecher namens Timothy McVeigh im Jahre 1995 in Oklahoma City 168 Menschen umbrachte, ohne einen einzigen Schuss abzugeben. Er bediente sich einer Bombe. Auch bei vergleichsweise geringen Hürden beim Erwerb von Feuerwaffen gibt es offensichtlich Täter, die sich für andere Tatmittel entscheiden.

Die nun, wie immer unter dem Eindruck eines derartigen Verbrechens, versuchte Massensuggestion „verbietet den Waffenbesitz und es gibt keine Bluttaten mehr – und wer dagegen ist, ist ein Mordkomplize“, lässt derlei Überlegungen außer Acht. Außerdem werden Äpfel mit Birnen verglichen und die Fakten schamlos verbogen.

Wer eine seriöse Debatte zum Thema führen will, sollte sich etwa der Frage zuwenden, weshalb es in Ländern mit liberalem Waffenrecht und hoher Privatwaffendichte, wie Israel und der Schweiz, niemals „Amokläufe“ wie jenen in Newtown gibt. Es wäre auch interessant, von denen, die jetzt, wie einige „liberale“ US-Senatoren, „halbautomatische Gewehre“ verbieten wollen, zu erfahren, weshalb es in der Schweiz, wo bekanntlich Zehntausende vollautomatische Sturmgewehre als Bereitschaftswaffen militärischer Reservisten in privaten Schränken stehen, niemals zu Massakern kommt. Außerdem wäre zu klären, weshalb in Großbritannien die Schusswaffenkriminalität seit dem Totalwaffenverbot, das nach dem Massaker in Dunblane vom Blair-Regime verhängt wurde, nicht ab- sondern zugenommen hat.

Offensichtlich korreliert die legale Verfügbarkeit von Schusswaffen eben nicht positiv mit der Gewaltkriminalität. Hürden zu errichten, um den legalen Zugang zu einem von vielen möglichen Tatmitteln zu erschweren oder völlig zu unterbinden, führt augenscheinlich nicht zum versprochenen Erfolg. Auch ist darüber nachzudenken, weshalb derlei Untaten so gut wie immer in „waffenfreien Zonen“ passieren, die ja angeblich mehr Sicherheit bringen sollen, aber niemals auf Schießständen, wo jeder bewaffnet ist…

Es sei darauf hingewiesen, dass es vor 100 Jahren in Deutschland und Österreich weder restriktive Waffen- noch Drogengesetze gab. Und damals gab es – was nach Ansicht der alles-verbieten-Fraktion völlig unmöglich sein sollte – weder Schulmassaker noch Drogenexzesse. Was also wurde durch zunehmend verschärfte Waffen- und Drogengesetze an Positivem bewirkt? Weniger als nichts!

Ist Waffenbesitz verboten, haben nur Kriminelle Waffen

Vielmehr ist es so, dass gesetzliche Regeln, die von einem Großteil der Bürger und von sämtlichen davon direkt Betroffenen als überflüssig, ungerecht oder gar schädlich empfunden werden, zur langfristigen Erosion der Gesetzestreue und zum Zerfall einer Gesellschaft führen. Welche positive Wirkung sollen Gesetze entfalten, als deren Konsequenz gewaltbereite Verbrecher sich sicher sein können, auf keinerlei robuste Gegenwehr ihrer Opfer zu stoßen? Was ist vom US-Präsidenten zu halten, der – umgeben von Dutzendschaften zu seinem Schutz beorderter, schwer bewaffneter Büttel – die Entwaffnung normalsterblicher Bürger fordert, die für ihre eigene Sicherheit sorgen wollen?

Ein Blick auf die Situation in Österreich: Viele gesetzestreue Bürger und Waffenbesitzer sind allein in den letzten Jahrzehnten jedem Bocksprung des Gesetzgebers treulich gefolgt, haben registriert, bestehenden Besitz nachträglich gemeldet, polizeiliche Kontrollen über sich ergehen lassen, die Verwahrung ihrer Waffen, oft unter erheblichen Kosten, sichergestellt. Sie weisen regelmäßig ihre Befähigung zum Umgang mit ihren Waffen nach – und zum Dank dafür wird ihnen dann – nach Anlässen à la Newtown – mit der Enteignung gedroht.

Unter diesen Umständen kann nicht erwartet werden, dass die (Waffen-)Gesetze von allen bisher widerspruchslos kooperierenden Bürgern auch künftig noch geachtet werden.

Allein in den letzten 35 Jahren wurden in Österreich folgende waffengesetzliche Verschärfungen implementiert (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

  • Registrierungspflicht für zuvor frei erwerbbare Vorderladerwaffen;
  • Verbot bestimmter, faktenwidrig als „Kriegswaffen“ deklarierter, zuvor ebenfalls frei erhältlicher, halbautomatischer Gewehre;
  • Verbot von „Pumpguns“ (seither gibt es hierzulande geschätzte 30.000 nun illegale Waffen diesen Typs, ohne dass damit jemals ein Missbrauch bekannt geworden wäre);
  • Verbot von Hohlspitzmunition für Faustfeuerwaffen;
  • Verbot der Vererbung von Waffen, die per Ausnahmebewilligung gehalten werden (d.h. de facto die Einführung eines „Eigentums auf Zeit“);
  • restriktive Handhabung von Erweiterungsansuchen;
  • schließlich die Einführung einer Art Zwangspsychiatrierung für Menschen, die sich um eine Waffenbesitzbewilligung bemühen.

Ist die Welt am Rande des Balkans dadurch sicherer geworden? Selbstverständlich nicht, denn die brav Angepassten, die sich an das einschlägige Gesetz halten, waren und sind ja nicht das Problem. Einheimisches Gesindel oder zugewanderter Abschaum dagegen kümmert sich keinen Deut ums Waffengesetz. Solche Menschen kaufen auf dem florierenden Schwarzmarkt, was ihr dubioses Gewerbe erfordert – und werden, um dem Unrecht noch den Hohn hinzuzufügen, vom Staat dadurch belohnt, dass die Polizei nicht regelmäßig Hausdurchsuchungen bei ihnen vornimmt wie bei amtsbekannten „Waffennarren“…

In den USA gibt es derzeit übrigens – wie nach jedem „Amoklauf“ mit nachfolgenden Drohungen durch linke Weltverbesserer – einen Verkaufsboom für Handfeuerwaffen. Besonders mit der Lieferung von „Assault rifles“ kommt der Handel gar nicht nach. Wer bisher noch kein AK-47, AUG oder M16 sein Eigen nannte, der beschafft es sich jetzt. Das hat schon seine Richtigkeit! Denn da der Politik in den USA beinahe schon so wenig zu trauen ist wie in Europa, und die Unfähigkeit des Staates, rechtschaffene Bürger vor Gewalttätern zu beschützen, täglich augenfälliger wird, wollen diese die Sicherheitsproduktion eben in die eigenen Hände nehmen. Als Konsequenz aus dem Drama von Newtown wäre eine sofortige Abkehr von der närrischen Idee „waffenfreier Zonen“ zu fordern, die einer Einladung an jeden Gewalttäter gleichkommt. Außerdem wäre eine Erlaubnis für alle Schulbediensteten, Waffen zu tragen, das Gebot der Stunde. Absolut sinnlos dagegen ist es, durch gesetzliche Restriktionen verhindern zu wollen, was durch eben diese niemals zu verhindern ist.

Leider wird die Debatte um das Recht auf privaten Waffenbesitz von jenen Kollektivisten beherrscht, denen es um nichts anderes geht als um die weitere Gängelung, Entmündigung und Entrechtung der Bürger. Bei kaum einem anderen Thema – außer dem der „sozialen Gerechtigkeit“ – tritt die Deutungshoheit der linken Dressurelite klarer zutage als beim Privatwaffenbesitz. Meinungsmacher wie der US-Filmemacher Michael Moore („Bowling for Columbine“) arbeiten mit heuchlerischen Politikern wie dem jetzigen Präsidenten kongenial zusammen. Wo Waffenbesitz zum Verbrechen wird, haben nur noch Verbrecher Waffen! Das scheint es zu sein, was die Barack Obamas und die Claudia Roths, Hand in Hand mit den gleichgeschalteten Hauptstrommedien dieser Welt, anstreben…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorChristoph Weber Partner Homepage
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2012 18:53

    Wer hier verlogfen agiert, ist denkenden Menschen eh kalr, wird aber durch diesen Fall sehr schön illustriert:
    http://www.secretsofthefed.com/anti-gun-senator-shoots-intruder/

    Kurz: ein Waffengegner aus den Reihen der Demokraten wird überfallen. Was macht er? Er zückt seine Waffe und verteidigt sich erfolgreich!
    ABER: was er darf, will er dem normalen Bürger verbieten. Ein verlogener Heuchler eben, so wie in Österreich die RotzGrüne Partie mit Kriegswaffenbesitzer Androsch und Zensurient Lobo und Privatschul-Freund Gusenbauer und so vielen anderen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2012 18:10

    So viele Falschmeldungen wie bei diesem Zwischenfall fand ich nur selten: Die Mutter, mit einer Appanage von ~400.000$ arbeitet nicht, ist keine Lehrerin, war nie in dieser Schule beschäftigt. Wer sie ermordete ist ungeklärt. Der Attentäter war kein Schüler der Schule, er war verhaltensgestört und wurde seit dem Alter von 10J von der Mutter unterrichtet. Die Mutter, selbst gestört, bereitete sich auf den Weltuntergang (Maya) vor und hatte entspechende Vorräte und 3 Waffen gehortet. Der Täter betrat um 09.35 die Schule trotz neuer elektronischer Sperre. Er schoß auch mehrmals auf Tote, war also eindeutig gestört. Als er sich eine Pistole im Nachbarort kaufen wollte, wurde sie ihm verweigert. Nach Rauschgift wurde er nicht untersucht,usw!
    In Israel, wo die Terrorgefahr sehr groß ist, sind alle Lehrer und Lehrerinnen bewaffnet, auch wenn die Schüler am Strand baden. So geht es also, aber unsere Herrscher wollen das Volk, wie weiland Metternich entwaffnen. Ausgenommen sind im deutschen Sprachraum Juden und Zigeuner. Dagegen tritt wundersamer Weise niemand auf. Cui bono?

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2012 09:42

    Bringen wir es auf den Punkt: Wer seine arbeitenden Bürger so quält und drangsaliert, wie es 'unser' Staat macht, sollte auch sehr schnell den Bürgern die Waffen wegnehmen! Sonst endet es für die herrschende Klasse am nächsten Laternenpfahl.

    All die täglich, insbesondere hier, ausgebreiteten Unappetitlichkeiten haben noch(!) zu kaum einer Reaktion geführt, zu viel haben auch die arbeitenden Menschen zu verlieren. Allerdings nähert sich der Sozialstaat sehr schnell seinem Ende, dann haben die arbeitenden Menschen nichts ausser ihren Ketten zu verlieren, wer dann eine Waffe im Schrank hat, könnte diese sehr schnell für einen bewaffneten Spaziergang auf Wien aktivieren.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristoph Weber Partner Homepage
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2012 18:53

    Wer hier verlogfen agiert, ist denkenden Menschen eh kalr, wird aber durch diesen Fall sehr schön illustriert:
    http://www.secretsofthefed.com/anti-gun-senator-shoots-intruder/

    Kurz: ein Waffengegner aus den Reihen der Demokraten wird überfallen. Was macht er? Er zückt seine Waffe und verteidigt sich erfolgreich!
    ABER: was er darf, will er dem normalen Bürger verbieten. Ein verlogener Heuchler eben, so wie in Österreich die RotzGrüne Partie mit Kriegswaffenbesitzer Androsch und Zensurient Lobo und Privatschul-Freund Gusenbauer und so vielen anderen.

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  1. RR Prof. Reinhard Horner
    02. Januar 2013 15:25

    reinhard.horner@chello.at

    Sachliche oder ideologische Logik?

    Nach der Logik, durch eine staatliche Regelung und Eindämmung des privaten Waffenbesitzes aller Arten würde nur dem Schwarzmarkt für die Beschaffung durch Gangster Vorschub geleistet, müsste alles Üble, was sich schwarz beschaffen lässt, freigegeben werden. So wäre u. a. die Bekämpfung des illegalen Drogenhandels unverzüglich einzustellen und dieser den honorigen Kaufleuten anzuvertrauen.

    • Andreas Tögel
      02. Januar 2013 15:44

      Sie haben´s erfasst - genau so ist es!

    • RR Prof. Reinhard Horner
      02. Januar 2013 19:54

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Herr Tögel!

      Dankenswerte Ehrlichkeit

      Die Feststellung, dass ich es erfasst habe, diese Ehrlichkeit ist sehr dankenswert.

      Somit sind die Kaufleute für die Beherrschung unserer gesamten gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung zuständig. Sie können alles verkaufen, bei ihnen kann man alles kaufen. Völlig unbeschränkt und unkontrolliert. Sonst nirgendwo.

      Wenn zum Beispiel, wie jüngst in Tschechien und danach nach Polen ausstrahlend, lebensgefährlich gepanschter Schnaps in den Handel kommt, hat sich der Staat herauszuhalten, weil das der freie Markt in seiner automatischen Selbstregelung unter der Herrschaft der Kaufleute zu lösen hat. Selbstverständlich reichlich bewaffneter Kaufleute.

      Es gibt bald keinen schwarzen Markt mehr, denn auch die Verbrecher werden zu ordentlichen Kunden bei den Kaufleuten.

      Schöne, neue Welt.

      MfG

  2. Segestes (kein Partner)
    02. Januar 2013 12:09

    Es ist der Gipfel der Dämlichkeit, eine aufgrund einer völlig verfehlten Einwanderungspolitik in die Höhe schießenden Kriminalitätsrate dadurch begegnen zu wollen, für jedermann, und dazu zählen auch unzählige Mihigru-Staatsbürger(!), den Zugang zu Schusswaffen zu erleichtern!
    Wer es trotzdem tut, und damit gegebenenfalls auch hierzulande Wildwest-Zustände heraufbeschwört, dem empfehle ich eindringlich einen Besuch beim Vogeldoktor ^^

    PS: Der Artikelautor unterstellt zwar anderen Kommentatoren Ahnungslosigkeit, weiß aber offenbar selber nicht so recht wovon er schreibt.
    Die Bezeichnung M16 wird nämlich nur in Armeekreisen verwendet. Im zivilen Verkauf heißt das Gewehr AR-15. Siehe das Steyr AUG, dass auch nur vom Bundesheer STG 77 genannt wird.

    • Andreas Tögel
      02. Januar 2013 13:45

      Werter Segestes,
      es dürfte Ihrer Aufmerksamkeit entgangen sein, daß mein Beitrag sich nicht ausschließlich auf die Verhältnisse in Österreich bezieht, sondern grundsätzliche Fragen zum Privatwaffenbesitz behandelt. So hat die Gewaltkriminalität in den USA etwa kaum mit der Zuwanderungsproblematik zu tun.

      Offenbar bin ich mit meiner Botschaft, wonach kriminelle Elemente (die nicht notwendigerweise, wie von Ihenen unterstellt, "mihigru" sein müssen) keinerlei Problem haben, sich auf dem einschlägigen Schwarzmarkt zu beschaffen, was immer ihnen zweckmäßig erscheint, nicht durchgedrungen. Bekanntlich existieren auch recht rigide Drogenprohibitionsgesetze - und trotzdem hat, wie ich höre, keiner, dem wirklich danach ist, unüberwindbare Schwierigkeiten, sich "Stoff" zu besorgen.

      Also nochmals: Mit einer restriktiven Waffengesetzgebung besorgt der Staat - nur und ausschließlich - die Geschäfte gewaltbereiter Gangster. Er sorgt damit dafür, daß diese ihrer Tätigkeit gefahrlos nachgehen können (wie das Beispiel Englands drastisch zeigt, wo die Zahl der Gewalttaten - besonders die sogenannten "heißen Einbrüche" - nach dem Totalwaffenverbot massiv zugenommen hat). Wenn wir tatsächlich "Wildwest-Zustände" hätten, wäre ja alles in Butter! Sie sollten allerdings unbedingt die Filmklischees vergessen, die eine Welt zeigen, die es niemals gegeben hat. Siehe dazu: http://archive.mises.org/11672/the-no-so-wild-wild-west/

      Bezüglich M16/AR-15 haben Sie recht. Mein Fehler, für den ich mich entschuldige.
      Mit freundlichem Gruß,
      A. Tögel

    • socrates
      02. Januar 2013 22:02

      Segestes (kein Partner)
      Die rotgrünen Steirer haben schon einmal Etzes für Schwarzenegger gegeben, das Resultat ist bekannt.
      Wir haben in Ö ein brauchbares Waffengesetz, das man mit Erlässen umgeht. Treten sie endlich gegen die rassische Bewaffnung (Rasse als Bedürfnisnachweis sollte einem Demokraten ein Graus sein), die fehlenden Erlässe (z.B. "Schwache Energie" und die Zuvielerlässe wie Verbot von Vorderladern, die von 1971 konstruiert wurden. Auch bei uns bekommen Ausländer ohne Schwierigkeiten Waffen.
      Der Mörder hat nach US-Gesetz keine Waffen bekommen, der demokratische Senator, der An der Spitze der Waffengegner ist, schoß einen Einbrecher nieder. Klar will er, daß die Mitbürger keine Waffen bekommen, er hat sie ja schon
      Traun Sie sich dagegen aufzutreten, nicht Unbewaffnete schimpfen. Rotfront hatte eine eigene Waffenfabrik und der Schutzbund existiert heute noch!

    • socrates
      03. Januar 2013 09:34

      segestes
      So killt man richtig: A federal judge issued a 75-page ruling on Wednesday that declares that the US Justice Department does not have a legal obligation to explain the rationale behind killing Americans with targeted drone strikes.
      Wo ist Ihr lachsrosa Protest?

  3. fxs (kein Partner)
    31. Dezember 2012 15:31

    Frage an die Befürworter einer Bürgerentwaffnung:

    Um wieviel mehr Tote durch (privaten) Waffengebrauch gibt es in der Schweiz als bei uns? In der Schweiz hat nämlich jeder Wehrpflichtige sein Sturmgewehr zu Hause. Wenn die hier verzapften Argumente für die Bürgernentwaffnung stimmen, dann müssen in der Schweiz ja laufend Leute mit diesen "leicht greifbar herumliegenden" Sturmgewehren erschossen werden. Oder?

  4. sergej (kein Partner)
    31. Dezember 2012 00:39

    Ich stimme Herrn Tögel großteils zu. Ohne Waffen sterben die Menschen dann eben durch Bomben oder jene welche sich illegall welche verschaffen.Aber: Schulbedienste bewaffnen..ist keine Verbesserung. Wenn ein Lehrer(wir sind alle Menschen mit Fehlern) mal durchdreht....

    sind es dann gleich mehr Tote oder?Das Problem ist nicht das man eine A K-47(avtomatica kalashnikova)erfunden hat sondern wem man sie verkauft hat...der falsche Anwender ist SchadensUrsache. Ich bin der Meinung jeder in Amerika soll seine Waffe haben...aber an Schulen sollte.mittels Waffendetektoren und Securities die Sicherheit bei EinkaufsZentren ,Schulen;Kinder gärten sowie Unis gewährleistet werden (vielleicht auch Seniorenheime+Krankenhäuser)
    .... Schulen und Uns sind doch auch in Österreich waffenfrei aber "noch" sicher!

    • DSMVW (kein Partner)
      31. Dezember 2012 03:08

      Es sollen Schulbedienstet nicht zwangsbewaffnet werden, es soll ihnen das Waffentragen erlaubt werden!
      Alleine die Ungewissheit, ob sich nicht vielleicht doch Widerstand bieten wird, würde den potentiellen Massenmörder (besonders dieses speziellen Typs) mit sehr sehr hoher Wahrscheinlichkeit abschrecken.

      Egal wie die USA in der Privatwaffenfrage vorgehen werden, Gun-Free-Zones müßen jedenfalls sofort abgeschafft werden; wer daran nach wie vor festhält, hat schon das Blut der nächsten Opfer an seinen Händen.
      So gut gemeint die Idee auch gewesen sein mag, es handelt sich um nichts anderes als um gesetzlich (un)geschützte Todeszonen - a mass shooters paradise!

      ----

      Übrigens: Notwehrwahl '13

  5. Christoph Weber (kein Partner)
    30. Dezember 2012 18:53

    Wer hier verlogfen agiert, ist denkenden Menschen eh kalr, wird aber durch diesen Fall sehr schön illustriert:
    http://www.secretsofthefed.com/anti-gun-senator-shoots-intruder/

    Kurz: ein Waffengegner aus den Reihen der Demokraten wird überfallen. Was macht er? Er zückt seine Waffe und verteidigt sich erfolgreich!
    ABER: was er darf, will er dem normalen Bürger verbieten. Ein verlogener Heuchler eben, so wie in Österreich die RotzGrüne Partie mit Kriegswaffenbesitzer Androsch und Zensurient Lobo und Privatschul-Freund Gusenbauer und so vielen anderen.

  6. S.B.
    30. Dezember 2012 18:09

    Waffenbesitz kann durchaus als Abschreckung potenzieller Verbrecher dienen, jedoch könnte durch den unsachgemäßen bzw. unredlichen Gebrauch genau das Gegenteil bewirkt werden.
    Daher: Waffenbesitz ist nicht grundsätzlich abzulehnen, jedoch durch besonders sorgfältige Abwägung und Rahmenbedingungen zu regeln.
    Ob das derzeit in Amerika der Fall ist, wage ich zu bezweifeln.
    In Europa ganz sicher nicht, da muß eine grundlegende Reform der Waffengesetze Platz greifen!

    • S.B.
      30. Dezember 2012 18:12

      Meinte natürlich Österreich und nicht ganz Europa, tausche entsprechend aus! Entschuldigung!

    • Christoph Weber (kein Partner)
      30. Dezember 2012 18:50

      Das ist natürlich absolut nicht richtig, in Österreich werden legale Waffenbesitzer zum Psychologen geschickt, und es wird alle fünf Jahre die Verwahrung und der Waffenführerschein und damit der gekonnte Umgang mit der Waffe kontrolliert.

    • S.B.
      30. Dezember 2012 20:09

      @Christoph Weber

      Wenn Ihnen das unter "sorgfältiger Abwägung und geeigneten Rahmenbedinungen" genügt, haben Sie den obigen Tagebucheintrag nicht richtig verstanden!

    • socrates
      30. Dezember 2012 20:57

      S.B.
      Was geschieht mit den rassisch Bevorzugten? Wenn das abgeschafft wird, reden wir weiter.

    • S.B.
      30. Dezember 2012 21:38

      @socrates

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen, auch das schließt meine Kritik ein!

    • DSMVW (kein Partner)
      31. Dezember 2012 03:22

      @socrates

      Gibt es zu den "rassisch Bevorzugten" nähere Informationen?
      Mir ist da vor längerer Zeit schon mal gerüchteweise etwas bekannt geworden, meine weiterführenden Recherchen blieben aber ergebnislos...Sie würden mir da sehr helfen.

    • Christoph Weber (kein Partner)
      31. Dezember 2012 09:23

      Die "besondere Abwägung" gibt es eh, der Sozi Androsch darf sich Kriegsmaterial beschaffen, was anderen Bürgern strengstens verboten ist.

      Manche Schweine sind eben gleicher...

    • Freibetto
      31. Dezember 2012 17:19

      @ S.B.

      Bitte machen Sie sich mit den Möglichkeiten vertraut wie man in Österreich im Rahmen der Gesetze zu einer Handfeuerwaffe kommen kann, bevor Sie erklären was in Österreich der Fall ist.
      Die Gesetze sind mehr als ausreichend.

    • S.B.
      31. Dezember 2012 18:51

      @Freibetto

      Widerspruch um des Widerspruchs Willen? Na, bitte!
      Ich finde die Gesetze in Österreich sogar ÜBERREGULIERT und das geht aus meinem Kommentar wohl eindeutig hervor, oder?

    • Freibetto
      31. Dezember 2012 19:23

      Ich hatte das Gegenteil angenommen. Sonst hätte ich nicht widersprochen.

    • socrates
      31. Dezember 2012 20:10

      Freibetto
      Seit bald 100 Jahren gibt es in Österreich das Gesetz über "Waffen geringer Enregie", aber keine Durchführungsbestimmungen dazu. Überall sonst gibt es Grenzen in Joule, außer natürlich in D. Beispiele:
      GB 10psi (~16J), ehemaliger Ostblock 12J, usw.
      Das ist für Wettbewerbe mit Luftdruckwaffen sehr wichtig, da eine Pistole mit 12J eine deutlich bessere Trefferleistung bringt. Aber unser Verteidigungs- und Sportminister will das nicht. Ein Erlaß dazu wäre die Lösung.

    • S.B.
      31. Dezember 2012 20:14

      @Freibetto

      Alles klar, kann passieren, nix für Ungut! ;-)

    • socrates
      01. Januar 2013 18:18

      DSMVW (kein Partner)
      Die Krux sind die Durchführungsbestimmungen, wie bei jeder behördlichen Ermessensgrundlage (Zigeuner = Angehörige einer fahrenden Minderheit).

    • DSMVW (kein Partner)
      02. Januar 2013 04:30

      @socrates

      Steh ich auf der Leitung? Was heißt das konkret betreffend "rassisch bevorzugt"?
      Bekommt der Zigeuner leichter einen Waffenpaß als der Österreicher aus der Mehrheitsgesellschaft? Und wie sieht das mit anderen "gefährdeten" Gruppen aus?

      Danke.

    • socrates
      03. Januar 2013 09:37

      DSMVW (kein Partner)
      Sie stehen nicht auf der Leitung.

    • DSMVW (kein Partner)
      03. Januar 2013 14:24

      @socrates

      Danke, sehr interessant. Mir ist vor einiger Zeit zu Ohren gekommen (ich meine mich zu erinnern eh auch hier im Unterbergerforum), daß Mitglieder der hiesigen jüdischen Gemeinde recht flott an einen Waffenpass kommen; unabhängig von der individuellen Gefährdungslage.
      Ich habe bei meinen Recherchen aber keine Quellen gefunden, es handelt sich also ev. um eine Insiderinformation. Wenn Sie da was Offizielles hätten, hätte man ein schlagkräftiges Argument zur Hand.

      mfg,
      DSMVW

  7. Gerhard Pascher
    30. Dezember 2012 14:07

    Mit einem generellen Waffenverbot kann man Bluttaten (wie sie kürzlich in US-Schulen stattgefunden haben) nicht vermeiden. Ebenso ist die völlige Freigabe - und "Aufrüstung", wie sie eben die US-Waffenlobby fordert - keine Lösung. Denn auch mit einem grossen Küchenmesser, einer Eisenstange oder einem Hanatel kann man jemanden umbringen.
    Vielmehr sollten die Leute (vor allem die Jugend) so erzogen werden, dass ein friedliches Nebeneinanderleben die Normalität ist. Tief religiöse Christen sind dazu in der Lage, bei den Mohammedanern bin ich mir da nicht so sicher, da deren Koran auch die Vernichtung der Andersgläubigen befiehlt.
    Schliesslich sollten die Gesetze so gestaltet werden, dass bei Waffenmissbrauch sehr strenge Strafen als Abschreckung verhängt werden.

  8. Schani
    30. Dezember 2012 03:32

    Herr Tögel, ich gebe Ihnen in allem 100-prozentig recht!!!!!

  9. wolf (kein Partner)
    29. Dezember 2012 23:33

    Servus Andreas,

    deine Argumentation ist stichhaltig und - wenn es ums Prinzip geht - kaum durch irgendetwas zu widerlegen (mein antizipiertes Unwohlsein in einer bewaffneten Gesellschaft zählt ja nicht wirklich, dass durch Bewaffnung die Welt eine bessere würde, das etwaige Verbrechen verhindert würden - wahrscheinlicher wäre wohl eine weitere Aufrüstung, zumal du ja selbst klar machst, alle erwähnten verbrechen seien keine Amokläufe, sondern wohl geplant, es spräche also nix dagegen, noch besser zu 'planen' - glaubst du wahrscheinlich selber nicht).

    Deine generalisierende (im übrigen unwahre - ich kenne einige Linke (Kollektivisten), die sehr wohl für eine Entschärfung des Waffenrechts sind und sich von der allgemeinen Meinnugsmache nicht so leicht hinters Licht führen lassen) Brachial-Rhetorik inklusive Rundumschlag halte ich für wenig angebracht, wenig wohl geplant, v.a aber - und ich frag mich, ob das nicht eine Überlegung wert wäre; übrigens nicht nur zu diesem Thema - für die Sache äußerst kontraproduktiv.

    mfg
    Wolf C.

    • Ehrlich (kein Partner)
      30. Dezember 2012 14:16

      Warum deklarieren sich diese Leute nicht in der Öffentlichkeit, haben sie vielleicht Angst als Abtrünnige bezeichnet zu werden.

    • wolf (kein Partner)
      30. Dezember 2012 22:22

      ganz einfach und (@) ehrlich

      es sind ganz einfach Leute, die eher links ticken, aber nicht in der Öffentlichkeit stehen
      es gibt wichtigeres
      ich deklarier mich doch auch nicht öffentlich (diese Plattform is eher nicht öffentlich), weil auf meiner Prioritätenliste rangiert das auf Stelle 9854 oder so.
      man muss nicht zu jedem Thema seinen Senf dazu geben.

    • Andreas Tögel
      31. Dezember 2012 10:07

      Servus Wolfgang,
      falls der Eindruck entstanden sein sollt, ich würde es toll funden, wenn jedermann bewaffent herumläuft, ist das falsch. Bei einem (einige Zeit zurückliegenden) Besuch eines unserer Lieferanten in Israel (ein Kibbuz in Degania am See Genezareth) habe ich es als eher bedrückend erlebt, daß keiner der Betriebsangehörigen das Gelände unbewaffnet verlassen hat. Galil-Sturmgewehr oder UZI-MP waren immer dabei, egal ob Mann oder Frau. In Mitteleuropa ist man daran halt nicht gewöhnt.

      Ich bin nur dafür, es jedem freizustellen, sich zu bewaffnen, wenn er sich dadurch sicherer fühlt. Die zuletzt so stark in Mode gekommene Vergewaltigung junger Frauen in der U-Bahn würde sich vermutlich rasch wieder aufhören, wenn ein paar dieser Strolche auf die rabiate Tour von ihren Opfern aus dem Verkehr gezogen würden...wäre das schlecht?!

      Was die "brachiale" Wortwahl angeht: Ich bin dafür, Dinge beim Namen zu nennen und nicht um den heißen Brei herumzureden. Windelweiche Bessermenschen, die von warmen Eislutschern träumen und sich daran stören, sind eh nicht mein Zielpublikum. Die anderen aber verstehen mich schon richtig, da bin ich einigermaßen sicher.

      Was das Verständnis von Linken für individuelle Rechte angeht, verfügst Du offenabr über gänzlich andere Erfahrungen als ich. Wer in den letzten Jahren auch immer im ersten Glied der Volksentwaffner marschiert ist, war ein geeichter (Grün-)Roter. Der Umstand, daß es ein paar Linke gibt, die ihr Hirn nicht an der Parteikasse abgegeben haben und sich die Fähigkeit bewahrt haben, abseits der Vorgaben ihres Politbüros zu denken, ist in der von mir tematisierten Sache nicht relevant. Man hört und sieht nichts von ihnen - wohl weil sie einfach zu feige sind, sich öffentlich zu artikulieren.
      Mit freundlichem Gruß,
      Andreas Tögel

  10. socrates
    29. Dezember 2012 18:10

    So viele Falschmeldungen wie bei diesem Zwischenfall fand ich nur selten: Die Mutter, mit einer Appanage von ~400.000$ arbeitet nicht, ist keine Lehrerin, war nie in dieser Schule beschäftigt. Wer sie ermordete ist ungeklärt. Der Attentäter war kein Schüler der Schule, er war verhaltensgestört und wurde seit dem Alter von 10J von der Mutter unterrichtet. Die Mutter, selbst gestört, bereitete sich auf den Weltuntergang (Maya) vor und hatte entspechende Vorräte und 3 Waffen gehortet. Der Täter betrat um 09.35 die Schule trotz neuer elektronischer Sperre. Er schoß auch mehrmals auf Tote, war also eindeutig gestört. Als er sich eine Pistole im Nachbarort kaufen wollte, wurde sie ihm verweigert. Nach Rauschgift wurde er nicht untersucht,usw!
    In Israel, wo die Terrorgefahr sehr groß ist, sind alle Lehrer und Lehrerinnen bewaffnet, auch wenn die Schüler am Strand baden. So geht es also, aber unsere Herrscher wollen das Volk, wie weiland Metternich entwaffnen. Ausgenommen sind im deutschen Sprachraum Juden und Zigeuner. Dagegen tritt wundersamer Weise niemand auf. Cui bono?

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Dezember 2012 15:19

    reinhard.horner@chello.at

    Ein Beitrag zur Bildungsreform … Privatisierung zurück zum Faustrecht?

    Da werden also in der üblichen Bürgerkriegsrhetorik den Feinden vorgeworfen: „Lügen, Illusionen und politisches Kleingeld“. Die Bewacher des US-Präsidenten werden als „Büttel“ bezeichnet und er selbst als „heuchlerischer Politiker“.

    Wie und womit wird das getan? Primitiv heuchlerisch, mit unschwer durchschaubaren Lügen, Illusionen und politischem Kleingeld aus plutoprolokratischen Absichten (Geldansprüchen + Primitivgesinnung). Oder anders ausgedrückt: aus einem „kapitalistischen Liberalismus“, der die Inanspruchnahme von Rechten privilegiert ausweiten und von den Pflichten radikal befreien möchte.

    Der Anlass wird (wie so oft schon) dazu benützt, den Staat zu bekämpfen. Die „bisher widerspruchslos kooperierenden Bürger“ werden dazu ermuntert, ja aufgerufen, „die (Waffen-)Gesetze“ künftig nicht mehr zu achten.

    „Einheimisches Gesindel oder zugewanderter Abschaum“ sind das Problem, nicht regelmäßig Hausdurchsuchungen bei amtsbekannten Waffennarren vorzunehmen. Weil die Verbrecher leicht zu Waffen kommen, soll das allen Leuten möglich gemacht werden. Illusorisch, nämlich unter Leugnung oder Verfälschung aller anders gelagerten Fälle, nur zur Selbstverteidigung. Übrigens mit allen deren Risken.

    So sei „eine Erlaubnis für alle Schulbediensteten, Waffen zu tragen, das Gebot der Stunde“. (Aktuell vielleicht als Alibi für die Nichterfüllung der dringenden ausstattungsmäßigen und baulichen Erfordernisse in vielen Schulen?)

    Die soeben gestiegenen Waffenverkäufe in den USA werden (zur Verstärkung der privaten statt der staatlichen Gewaltausübung) freudig begrüßt.

    Was ist zu dieser Agitation (auch mit ihren verbogenen Beispielen), die eine Verdummung sondergleichen ins Volk tragen möchte, wirklich „Gebot der Stunde“? Nun, das ist die „plumpe Beschimpfung“, dass eine solche gezielte gesellschaftsvergiftende und staatsdemolierende Propaganda nicht unwidersprochen bleiben darf, um nicht ein dermaßen verqueres Weltbild im Dung wuchern zu lassen.

    Natürlich werden dadurch Geschäfte behindert, die auch in Österreich an einer „freien“ Ausstattung aller mit Waffen gut verdienen ließen. Solche kaufmännische Einbußen müssten wir in Kauf nehmen.

    Oder sollte Frau BM Schmid das stets zu allem willfährige BIFIE an einem Programm zur Waffenausbildung in der neue Lehrerbildung werken lassen? Dem Lehrermangel ließe sich vorteilhaft durch Übertritte aus der bewaffneten Exekutive, die im „liberalen“ Staatsabbau entbehrlich werden sollte, abhelfen.

    • dssm
      29. Dezember 2012 17:28

      Sehr geehrter Herr Horner.

      Ich glaube hier stossen zwei Welten aufeinander, leider fehlt Ihnen scheinbar noch der Zugang zur 'anderen' Welt. Da Sie aber im Forum des Herrn A.U. registriert sind, nehme ich an, daß Sie ein ernstes Interesse für die Vorgänge hinter den Kulissen haben. Dieses Forum thematisiert immer wieder Vorgänge, welche die gekauften oder von den Parteien beherrschten Medien gerne unter den Tisch fallen lassen würden. Und, erfreulicher weise, mit messbarem Erfolg.

      Solche Blicke hinter den 'Mainstream' gibt es auch in anderen Ländern!
      Beginnen Sie einmal mit Zerohedge. Alle Beiträge sind mit Quellenangaben und wichtig für das Weitermachen: Sie finden Namen und Links.
      Sie werden staunen welche Diskussion in den USA ablaufen, alles jenseits des 'Mainstreams'.
      Schauen Sie sich dann die neuen 'rechten' Parteien im absoluten Westen Europas an, diese Themen kommen auch zu uns.

      Egal ob Sie nun manches für Gut oder Schlecht befinden, man sollte etwas darüber wissen!

      In so ferne ist Herr Tögel sogar in einer Zwickmühle. Würde er die ganze Breite der Diskussion wiedergeben, er würde mangels Vorwissen auf völlige Verständnislosigkeit stossen; zu vieles wäre für den Leser neu und unbekannt.
      So unterschlägt er uns z.B. im aktuellen Fall den massiven Angriff auf die Psychologen, eine sehr mächtige Gruppe in den USA, aber vielleicht hören wir hier jenes leise Knacken der ersten Sprünge im Fundament der Macht. Bei uns würden diese Argumentationen auf völlig unvorbereiteten Boden fallen (ausgenommen natürlich der grossartige Popper).

    • RR Prof. Reinhard Horner
      29. Dezember 2012 18:49

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Herr dssm!

      Es ist wohl an uns, unsere Aufgabe und Verantwortung - nicht zuletzt im Hinblick auf die Lebenswelt unserer Nachkommenden -, unsere Welt vor der Umsetzung jener "anderen" Welt zu bewahren.

      MfG

  12. dssm
    29. Dezember 2012 09:42

    Bringen wir es auf den Punkt: Wer seine arbeitenden Bürger so quält und drangsaliert, wie es 'unser' Staat macht, sollte auch sehr schnell den Bürgern die Waffen wegnehmen! Sonst endet es für die herrschende Klasse am nächsten Laternenpfahl.

    All die täglich, insbesondere hier, ausgebreiteten Unappetitlichkeiten haben noch(!) zu kaum einer Reaktion geführt, zu viel haben auch die arbeitenden Menschen zu verlieren. Allerdings nähert sich der Sozialstaat sehr schnell seinem Ende, dann haben die arbeitenden Menschen nichts ausser ihren Ketten zu verlieren, wer dann eine Waffe im Schrank hat, könnte diese sehr schnell für einen bewaffneten Spaziergang auf Wien aktivieren.

    • DerTurm
      29. Dezember 2012 13:59

      ...für denn Fall, dass so jemand einen Spaziergang durch mein Eigenheim unternimmt, möchte ich mich aber gerne angemessen verteidigen können, und nicht warten, bis die Polizei kommt, um den Tatort zu inspizieren...

    • dssm
      29. Dezember 2012 14:13

      @DerTurm
      Wohnen Sie leicht zufällig auf dem Weg von Salzburg nach Wien?

  13. ambrosius
    29. Dezember 2012 08:36

    Das Söhnchen eines entfernten Bekannten wurde in Newtown erschossen. Ich bin also, wenn auch sehr entfernt, von dem Geschehen " gestreift".
    Fakt ist, daß alle diese Taten nicht dadurch geschehen sind, dass da Sturmgewehre und Munition in der Gegend herumgelegen sind, sondern daß hier psychologische Vorgänge abgelaufen sind, die Fachleute zwar sehr viel besser verstehen als wir Laien, die aber dennoch noch nicht ganz erfasst sind und die zu kontrollieren auch ein organisatorisches und ein Mengenproblem sind.
    Darüber sollte man nachdenken und diskutieren!
    Dennoch: ein problemlos zu erhaschendes Sturmgewehr macht die Ausführung eines solchen Planes schon sehr viel leichter und auch effizienter, als mit einem Colt herumlaufen zu müssen oder eine Bombe bauen zu müssen.

    Grimmig-erheiternd ist allerdings das Niveau der Diskussion in den USA, besonders auch von den Vertretrn der National Rifle Association.
    Cerebrale Dunkelkammern wie unsere Linken und dergleiche Gelichter gibt es also auch in den USA und das ist doch auch tröstlich.

    • DerTurm
      29. Dezember 2012 14:05

      Sein wir doch ehrlich: In Wien ist es überhaupt kein Problem, binnen 24 Stunden eine illegale Waffe (reicht eine Uzi, oder solls ein AK47 sein?) zu erwerben.

      Daran ändern noch strengere Waffengesetze nicht das geringste.

    • ambrosius
      29. Dezember 2012 14:23

      Das stimmt schon, lieber Turm. Bloß: es ist etwas mühsamenr, ein Wenig gefährlicher und so richtig auf dem Schießstand üben kann man auch nicht.

    • DerTurm
      29. Dezember 2012 16:29

      Wenn jemand, der intelligent genug ist, legal Waffen zu erwerben, eine Straftat plant, wäre er irgendwie etwas dumm, würde er diese nicht mit illegalen Waffen begehen.

      Bei "richtigen" Affekt-Taten oder wirklichen Amokläufen spielen legale Waffen eine untergeordnete Rolle.

    • ambrosius
      29. Dezember 2012 18:19

      Wirklich, lieber Turm ? Wird nicht im Beitrag von Herrn Tögel ganz klar zwischen Affekt/Amoklauf und der exact durchdachten, überlegten und geplanten Tat von Menschen unterschieden, die- auf Grund welcher Einflüsse auch immer- ihre Psyche verbogen bekommen haben.
      Wie dem auch sei: die leichte oder erschwerte Zugangsmöglichkeit zu Waffen spielt in dem ganzen Fragenkomplex eine untergeordnete, überhaupt nicht entscheidende Rolle.
      Viel entscheidender ist die Tatsache, daß jegliches Verbot von Waffenbesitz einer von den vielen Schritten einer Obrigkeit ist, den Bürger zu " Verhausschweinen", ihm also die Freiheit zu nehmen. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Verbot des Waffenbesitzes von Bauern durch die Feudalherren im Zuge der Versklavung des gemeinfreien Bauern zu Beginn des Feudalismus um 800 n.Ch ( hat rund 1000 Jahre gedauert, bis die Canaille wieder als Mensch anerkannt wurde )

    • fxs (kein Partner)
      31. Dezember 2012 15:30

      Frage an die Befürworter einer Bürgerentwaffnung:

      Um wieviel mehr Tote durch (privaten) Waffengebrauch gibt es in der Schweiz als bei uns? In der Schweiz hat nämlich jeder Wehrpflichtige sein Sturmgewehr zu Hause. Wenn die hier verzapften Argumente für die Bürgernentwaffnung stimmen, dann müssen in der Schweiz ja laufend Leute mit diesen "leicht greifbar herumliegenden" Sturmgewehren erschossen werden. Oder?

    • socrates
      05. Januar 2013 19:51

      ambrosius
      Wenn jemand möglichst viele Kinder umbringen will, macht er z.B. den Autobusführerschein, nimmt 50 Schulkinder mit und fährt in einen Abgrund. Dazu braucht er keinen Psychologen. Die Geschichte ist sicher ausbaufähig.
      Die Pistoleros sind geistesgestört, haben aber alle einen Führerschein und könnte damit weit mehr Leute umbringen. Automatische Waffen hat der Mörder nicht verwendet. Es ist eine Methode Selbstmord zu begehen und ein mediales Denkmal zu bekommen. Die geilen Skandalschreiber sollten an die Kandare genommen werden!






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