Klimawandel: Katastrophe oder Chance? drucken

Viele Behauptungen zur nahen Klimakatastrophe sind kurzsichtig. Wir können aber den CO2-Pegel nicht beliebig erhöhen, müssen langfristig aufhören, fossilen Kohlenstoff freizusetzen. Eine Beschleunigung des Ausstiegs aus den fossilen Brennstoffen ist schwierig, weil diese zu billig sind. Wir brauchen andere, wettbewerbsfähige Energieträger.

Ernst Fiala für den Science-Blog

Spurengase in der Atmosphäre bilden einen wärmenden Mantel um die Erde, durch den die Oberflächentemperatur um etwa 32° C höher ist, als sie ohne diesen „Mantel“ („Treibhausgase“) wäre. Wasserdampf ist für mehr als 50 % dieser Wirkung verantwortlich, Kohlendioxid (CO2) für etwa 17.5%, Methan für ca. 6.5%, Ozon für ca. 5%.

Treibhausgase, steigender CO2-Pegel und Klima

Der berühmte Physikochemiker und Nobelpreisträger Svante Arrhenius (1859-1927) hat sich unter anderem auch mit Meteorologie befasst. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts stellte er eine Theorie zum Treibhausgaseffekt vor, in der er postulierte, dass CO2 (und auch Wasserstoff) die von der Erde abgestrahlte Wärme absorbieren und damit das Erdklima aufheizen könnte(n): Davon ausgehend hat Arrhenius damals die Menschheit beglückwünscht, dass sie wegen eines steigenden CO2-Pegels in den Genuss eines wärmeren Klimas kommen könnte.

Zwischen CO2-Pegel und Auswirkung auf das Klima gibt es einen Zusammenhang, der allerdings nicht linear ist (siehe: Abbildung 1). Verdoppelt sich etwa der CO2-Pegel, so ist seine Wirkung auf das Klima nicht für 35 % statt der heutigen 17.5 % (siehe oben) verantwortlich, sondern viel geringer. Trotzdem besteht ein Zusammenhang zwischen CO2-Pegel und Erdtemperatur – diese wird aber noch von vielen anderen Faktoren bestimmt, wie z.B. der Sonneneinstrahlung auf unterschiedliche Oberflächen.

So hat beispielsweise Wasser in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen verschiedene Wirkungen auf das Klima: i) als Eis reflektiert es die Sonnenstrahlung stark, ii) Als Wolke reflektiert es die Sonnenstrahlung aber auch die Wärmeabstrahlung der Erde bei Nacht, iii) als flüssiges Wasser sorgt es für Pflanzenwuchs und damit für besonders große Wärmeabsorption.

Der steigende CO2-Pegel wird hauptsächlich durch das Verbrennen fossiler Energieträger verursacht. Wir emittieren jedes Jahr etwa 8 Mrd. t Kohlenstoff aus fossilen Energieträgern. Im Vergleich zur Masse der Lufthülle ist das wenig. Aber irgendwann müssen wir aufhören, weiteren Kohlenstoff freizusetzen, weil ein zu hoher CO2-Pegel letztlich ungesund wäre.
Dies ist ein wichtiges Problem, aber glücklicherweise kein dringendes.

Der natürliche CO2-Pegel hat im Lauf der Erdgeschichte von 20% auf 0.02% (200 ppm) schwankend abgenommen. Nach der Industrialisierung ist der CO2-Pegel auf 380 ppm angestiegen und steigt weiter. Welche Probleme bei mäßigem Anstieg auftreten, ist umstritten: höhere Temperaturen für Luft und Wasser, dadurch vielleicht andere Strömungsverhältnisse (Wirbelstürme). Die Photosynthese erreicht aber erst bei 1000 ppm und 30 ° C maximale Werte, was dann wieder zu einer höheren CO2-Fixierung durch Pflanzen führt.

Abbildung 1. Temperaturänderungen (blau) in der unteren Troposphäre – von der Erdoberfläche bis in 8 km Höhe (Satellitenmessungen). Die grüne Kurve zeigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre gemessen am Mauna-Loa Observatorium (Hawaii).

Folgen höherer Temperatur (des „schönen Wetters“)

Am Ende der letzten Eiszeit ist es zunächst wärmer geworden (16 °C statt 11 °C), aber seit 8000 Jahren wird es wieder kälter. Nicht kontinuierlich, sondern aus astronomischen Gründen und mit der Sonnenaktivität schwankend. Wir stellen fest, dass seither die Zeiten des Wohlstands mit den höheren, die Zeiten des Niedergangs mit den niedereren Temperaturen zusammenfallen (Abbildung 2):

Vor 7000 und 5500 Jahren  entstanden die Monolithkulturen, die wir auf Malta und vielen anderen Orten, wie beispielsweise Stonehenge, bewundern können, vor 3000 Jahren begann die ägyptische Hochkultur, vor 2500 Jahren in Ägypten das „Neue Reich“, die Blüte Salomons und der Königin von Saba, vor 2000 Jahren das Augustinische Zeitalter. Vor 1200 Jahren blühte die  fränkische Kultur, die Kultur der Abessiden (Harun al Raschids Nachfolger, Avicenna, al Choresmi) und China wurde zum ersten Mal vereinigt.  Aber alle Hochkulturen verschwanden wieder: die Völkerwanderung zerstörte das römische Reich, das „finstere“ Mittelalter folgte. Alles im Einklang mit der Temperatur. Es erscheint ja logisch, dass ein Temperatureinbruch, gefolgt von Missernten und Hungersnot, zur Unruhe im Volk führt und Wanderungsbewegung auslöst.


Abbildung 2. Über einen linearen Zeitmaßstab  - von 6000 Jahren a.D. bis heute - ist der Gang der globalen Temperatur aufgetragen. Die Temperaturschwankungen stehen offenbar in einem Zusammenhang mit den kulturellen Blüten und Niedergängen.

Der CO2-Pegel war bis vor 250 Jahren fast konstant, ist aber seither von 280 auf 380 ppm gestiegen. Ursache ist eindeutig die Verbrennung fossiler Energieträger, die abgelagerten Kohlenstoff zurück in die Atmosphäre bringt.

„Klimakatastrophe“ ist dafür aber bestimmt die falsche Bezeichnung. Es könnte wärmer werden, es könnte das Eis der Arktis schmelzen, es könnte der Meerespegel weiter steigen (er ist in den letzten 12 000 Jahren um 120 m gestiegen), der CO2-Pegel könnte auf 1000 ppm steigen. Aber: alles geht so langsam vor sich, dass wir genügend Zeit haben alternative Energie-Quellen zu schaffen.

Zu alternativen Energiequellen

Meiner Meinung nach ist Biomasse die günstigste Form der nachhaltigen Energieversorgung. Die Natur hat Stärke und Fett und den dazugehörenden Kohlenstoffkreislauf als beste Energieträger gefunden. Dem können wir uns anschließen.

Wir können ausreichend große Anbaugebiete schaffen: durch Rodung (wie unsere Vorfahren) oder Bewässerung (mit unseren modernen Methoden). Dabei entstehen viele Arbeitsplätze vor Ort und für die Erzeugung der Maschinen, die gebraucht werden.  Es handelt sich um riesige Gebiete, denn wir brauchen ja viel Energie (heute 160 Billionen kWh pro Jahr, in 100 Jahren 2 bis 3 mal so viel). Auch in den sonnenreichen Ländern fallen nur 2000 kWh pro m² und Jahr auf den Boden. Dort wachsen die Pflanzen mit einem recht schlechten Wirkungsgrad. Vielleicht sind Anbaugebiete  von 0.5 bis 1 Mrd. ha erforderlich, fast so viel an Fläche, wie wir heute landwirtschaftlich nutzen. Europa hat im Vergleich zu anderen Wirtschaftsgebieten wenig Zugang zu sonnenreichen Flächen. Wir müssen das „mare nostrum“ wieder als Meer in der Mitte begreifen (wie die Römer), Nordafrika begrünen.

Der Schaden, der durch auf Sensation gerichtete Berichterstattung entsteht ist enorm. Noch größer der Schaden durch das Unterlassen des Notwendigen.

  1. Im Mittelmeerraum haben wir 25 % Arbeitslose, eine Vorstufe zu Revolution und Krieg.
  2. Wir müssen Arbeitsplätze schaffen durch den Umstieg von fossiler auf nachwachsende Energie.
  3. Wir müssen das Geld, das durch die Misswirtschaft der Staaten aus der Wirtschaft geflossen ist, aktivieren.

Wir haben die Chance die dringenden Probleme mit den langfristig notwendigen Maßnahmen zu lösen. Niemand kann verstehen, dass wir  Unsinn verbreiten statt zu handeln.

Anmerkung der Redaktion:

Eine ausführliche Darstellung zu diesem und verwandten Themata ist auf Ernst Fialas Webseite  „Mein Bild der Welt“ zu finden.

 

Der Autor

Ernst Fiala wird hier vorgestellt.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2012 23:56

    Vielen Dank für den sachlichen Artikel zum heissen Thema Klimawandel.

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Thema insbesondere deswegen so problematisch, weil meist deskriptive Wissenschaft(liche Untersuchung) des Themas mit normativem politischem Handlungswahn ("Man muss doch etwas tun...") und politischem Antrieb (nur ein tätiger Politiker ist ein guter Politiker) vermischt werden.

    Auch gefallen sich leider viel zu viele Wissenchaftler in der Rolle der "Politikberater" und übertreffen sich in Katastrophenmeldungen und normativen Handlungsanweisungen.

    Meiner Meinung nach ist das Thema auch viel zu komplex und viel zu wenig erforscht, um konkrete politische Handlungen daraus ableiten zu können.

    Ich sehe nicht allein mit der Überzeugung da, dass zukünftige Anpassungsmaßnahmen weit sinnvoller und vorallem kostengünstiger sind, als der aktuelle Vermeidungs-Aktionismus (allen voran der EU, bzw. Deutschlands).

    Der Gipfel dieses Klimawahns sind das völlig willkürliche Zwei-Grad-Ziel oder die "Große Transformation". Diverse jährliche Klimagipfel (eigentlich ein Unding, jährlich 30000+ Leute rund um den Globus zu fliegen, um keine Ergebnisse zu produzieren) oder die Politiveranstaltung IPCC, die sich gern den Wissenschaftsmantel umzieht, aber vorwiegend mit Politikern besetzt ist, und zu einem viel zu großen %-Satz aus unwissenschaftlichen Quellen zitiert...

    Das Thema gehört endlich versachlicht und rationals wissenschaftlich angegangen - dazu gehört vorallem ein wissenschaftlicher Disput statt dem faschistoiden Politkonzepts des "Konsens", der keinen Widerspruch duldet und manche sogar "Nüremberger Prozesse für Klimaleugner" fordern (Rahmstorf ist auch so ein Fanatiker).

    Danke nochmal für den sachlichen Anfang (auch wenn ich das eine oder andere doch fach/sachlich diskussionswürdig erachte - insbesondere konnte mir noch niemand den realen "Beweis" für die Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen CO2 und Temperatur zeigen. Das mit dem H2 ist mir auch neu).

  2. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2012 00:26

    Das Thema nimmt inzwischen völlig fanatische Züge an, etwa wenn ein gewisser Richard Parncutt, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Graz, in einem Aufsatz allen Erstes die Todesstrafe für "Klimaleugner" fordert (im Unterschied zum namentlich erwähnten Behring Breivik, der diese seiner Meinung nach nicht verdient hat): http://www.webcitation.org/6D8yy8NUJ

    Ich will gar nicht wissen, wen Parncutt und seine Freunde von Establishing Crimes Against Future Generations und World Future Council als nächstes auf ihre Todesliste setzen...

    Die erste Liste der klimaleugnenden Todeskandidaten steht jedenfalls schon fest: http://www.desmogblog.com/global-warming-denier-database

    Ein Artikel einer Todeskandidatin zum Thema: http://joannenova.com.au/2012/12/death-threats-anyone-austrian-prof-global-warming-deniers-should-be-sentenced-to-death/

  3. Ausgezeichneter KommentatorDerTurm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2012 10:29

    Der selbsimmunisierende "Konsens" in Verbindung mit dem "Verbot" jeglicher Kritik ist mein größter Kritikpunkt am Klimazirkus.

    Dies schließt sowohl die an Geheimbünde erinnernden Zirkel von dick im Geschäft stehenden "Wissenschaftlern" als auch die Politik, die immer wieder mit dem Nullargument "alternativlos" wedelt, mit ein. Hinzu kommen die gleichgeschalteten Medien (insbesondere in Deutschland und Österreich).

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  1. mini189189 (kein Partner)
    19. September 2014 03:03

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  2. caifengzi (kein Partner)
    13. September 2014 08:12

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  3. Caroline (kein Partner)
  4. Rupert (kein Partner)
    28. Januar 2014 10:19

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  5. Nkwo (kein Partner)
    09. Januar 2014 13:40

    Der Januar war sehr von Buffy gepre4gt, weil es da die ganze Box zu Weihnachten gab und wir alle Episoden in kurzer Zeit duekhgrgucct hatten. Ich weidf nicht genau, welche Episode das ist. Ich weidf nur noch, dass die Truppe Spike vor irgendwas Schutz gewe4hrt hat und er bei Giles Unterschlupf fand. Da lag er in der Badewanne und war gefesselt, deswegen kriegt er diese wahnsinnig tolle Tasse (die ich mir bei Gelegenheit auch mal holen muss) mit Strohhalm.Der September war so ein Gammelmonat, in dem ich nichts zu tun hatte. War eigentlich sehr angenehm. Und das Bild ist mein Gif des Jahres. Irgendwo musste das rein, und da hat es gut gepasst

    • resepkuekeringku.com (kein Partner)
      10. Juli 2014 16:17

      Kurve zeigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre gemessen am Mauna-Loa Observatorium (Hawaii)

  6. DerTurm
    25. Dezember 2012 00:26

    Das Thema nimmt inzwischen völlig fanatische Züge an, etwa wenn ein gewisser Richard Parncutt, Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Graz, in einem Aufsatz allen Erstes die Todesstrafe für "Klimaleugner" fordert (im Unterschied zum namentlich erwähnten Behring Breivik, der diese seiner Meinung nach nicht verdient hat): http://www.webcitation.org/6D8yy8NUJ

    Ich will gar nicht wissen, wen Parncutt und seine Freunde von Establishing Crimes Against Future Generations und World Future Council als nächstes auf ihre Todesliste setzen...

    Die erste Liste der klimaleugnenden Todeskandidaten steht jedenfalls schon fest: http://www.desmogblog.com/global-warming-denier-database

    Ein Artikel einer Todeskandidatin zum Thema: http://joannenova.com.au/2012/12/death-threats-anyone-austrian-prof-global-warming-deniers-should-be-sentenced-to-death/

    • phaidros
      26. Dezember 2012 09:59

      Lieber DerTurm, nun muss man aber auch sagen, dass andauerndes zu "völlig fanatisch" Erklären keineswegs hilfreich ist bei der so dringend notwendigen Entschleunigung der öffentlichen Diskussion, eher im Gegenteil.

      Wenn ein Professor für systematische Musikologie (was immer das ist) der Uni Graz offensichtlich die Bodenhaftung verliert, so gehört er glasklar zu den gefühlten 95% der öffentlichen Darstellungen, von denen man den Leuten erklären sollte, dass sie keine Relevanz haben. Aber durch extra Erwähnung auch noch eine Bühne bauen würde ich nicht, und auch als repräsentativ für das Thema würde ich ihn nicht zitieren. Nicht einmal wirklich exemplarisch, denn er ist eine Einzelperson.

      Was ich vorschlage: die Öffentlichkeit immer wieder aufmerksam machen auf den Schindluder der da getrieben wird (aber von BEIDEN Seiten! Aus Unwissenheit oder auch Kalkül - ebenfalls auf beiden Seiten) und erklären, wie die Dinge und unser Verständnis davon wirklich liegen und dabei auf seriöse Quellen hinweisen.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • durga
      26. Dezember 2012 19:18

      @DerTurm,

      nachdem ich mir die homepage von Parncutt angsehen habe, bin ich erschüttert, welch' obskure Figuren an unseren Hochschulen herumlaufen. Dieser Mensch - der ja so gegen Verhetzung (und jede Form von Rassismus) auftritt, sieht also für "Klimaleugner" eine Lösung vor, die man in Inhalt und Form nur mit dem Terminus "Endlösung" charakterisieren kann.

      Die Absätze, in denen er am 25. Oktober für den jetzigen Papst auch die "Endllösung" empfohlen hatte, hat er allerdings in einer gestrigen neuen Fassung gestrichen - ich nehme an quasi als sein Attribut für den Weihnachtsfrieden.

      Die Ansichten des 55-jährigen Australiers, jetzt österreichischen Staatsbürgers, sind ansonsten am üblichen ultralinken Rand angesiedelt, etwa:

      "In den letzten Jahrzehnten ist die Kluft zwischen Reich und Arm erheblich größer geworden. Das kann als Problem betrachtet werden – aber auch als Chance, neue Projekte aus neuen Reichensteuern zu finanzieren. Privates Geld ist in Überfluss vorhanden, wenn die Politik den Mut hat, im allgemeinen Interesse zu agieren."

      oder

      "Im Jahr 1999 erlebte ich einen äußerst fremdenfeindlichen und rassistischen FPÖ-Wahlkampf mit offenbar nationalsozialistisch inspirierten Slogans wie "Stop der Überfremdung". In den anderen Ländern, in denen ich gelebt habe, wäre so etwas nicht möglich gewesen.....Dann kamen die EU-Sanktionen gegen Österreich und ihre Ablehnung in Österreich - nicht nur durch FPÖ und ÖVP, sondern quer durch alle Parteien. (Man fragt sich: Was hätte die EU sonst gegen die FPÖ und ihre Wählerschaft machen sollen? Gar nichts? Wie sollte die EU sonst gegen Nationalsozialismus vorgehen?). Seit dieser Zeit fühle ich mich in diesem Land nicht zuhause und schon gar nicht "daheim"

      Die Begeisterung der Kollegen über Parncutt scheint jedenfalls endenwollend zu sein, Parncutt schreibt in http://www.uni-graz.at/~parncutt/racisminaustria.HTM#7 :

      "In recent years, I was repeatedly attacked by workplace colleagues with the apparent intention of forcing me to leave my department. The stated reasons were generally arbitrary, exaggerated, misleading or invented; the real reasons were presumably my cultural and disciplinary Otherness, coupled with envy of my research record, my interdisciplinary and international mobility, and my desire to promote transparency and high academic standards. To my astonishment, other colleagues not only failed to defend me - sometimes they even sided with the attacker/s."

      During the 1990s I (an Australian) applied for professorships in several different Canadian, American, British, German and Austrian universities without success. In most cases, the person who was offered the job was clearly less qualified that I am - at least according to international standard objective criteria for research achievement,
      ------------------------------------------------------------------

      Es ist keine Frage, daß auch ein Hochschulprofessor für Musikologie politische Meinungen vertreten kann. Diese sollten - vor allem, wenn es sich um extreme Ansichten handelt - aber nach Möglichkeit nicht von der Adresse der Universität aus verkündet werden. Der Mist, den Parncutt von sich gibt, trägt die immerhin die Adresse http://www.uni-graz.at/richard.parncutt/ .

  7. diko
    18. Dezember 2012 07:26

    …….laut Spiegel online.de ist beabsichtigt, die Vermutungen und Prophezeiungen bezgl. der vom Mensch verursachten Planetenerwärmung, in Geo- Engineering umzubenennen.
    Und jetzt meine Vermutung: egal ob es kälter oder wärmer wird, unter diesem Titel Geo- Engineering, werden die Menschen – zumindest in Europa - weiter abgezockt.

  8. Observer
    16. Dezember 2012 16:27

    Sehr lobenswert, wie Dr. Ernst Fiala die aktuellen Probleme in einem historischen Zusammenhang sieht. Auch wenn es in den vergangenen hunderttausend Jahren schon up and downs gab, so ist das vom Schöpfer geschaffene Gleichgewicht (Temperaturaufnahme von der Sonne plus Erdwärme = Temperaturabstrahlung in den Weltraum) nun stark gestört. Schuld dabei ist vorwiegend - wie erläutert wurde - das Verbrennen von fossilen Brennstoffen. Ob da eine Kultivierung von Wüstengebieten (z.B. die Sahara in Nordafrika) einen Umschwung bringen würde, wage ich zu bezweifeln.

  9. DerTurm
    15. Dezember 2012 10:29

    Der selbsimmunisierende "Konsens" in Verbindung mit dem "Verbot" jeglicher Kritik ist mein größter Kritikpunkt am Klimazirkus.

    Dies schließt sowohl die an Geheimbünde erinnernden Zirkel von dick im Geschäft stehenden "Wissenschaftlern" als auch die Politik, die immer wieder mit dem Nullargument "alternativlos" wedelt, mit ein. Hinzu kommen die gleichgeschalteten Medien (insbesondere in Deutschland und Österreich).

  10. DerTurm
    14. Dezember 2012 23:56

    Vielen Dank für den sachlichen Artikel zum heissen Thema Klimawandel.

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist das Thema insbesondere deswegen so problematisch, weil meist deskriptive Wissenschaft(liche Untersuchung) des Themas mit normativem politischem Handlungswahn ("Man muss doch etwas tun...") und politischem Antrieb (nur ein tätiger Politiker ist ein guter Politiker) vermischt werden.

    Auch gefallen sich leider viel zu viele Wissenchaftler in der Rolle der "Politikberater" und übertreffen sich in Katastrophenmeldungen und normativen Handlungsanweisungen.

    Meiner Meinung nach ist das Thema auch viel zu komplex und viel zu wenig erforscht, um konkrete politische Handlungen daraus ableiten zu können.

    Ich sehe nicht allein mit der Überzeugung da, dass zukünftige Anpassungsmaßnahmen weit sinnvoller und vorallem kostengünstiger sind, als der aktuelle Vermeidungs-Aktionismus (allen voran der EU, bzw. Deutschlands).

    Der Gipfel dieses Klimawahns sind das völlig willkürliche Zwei-Grad-Ziel oder die "Große Transformation". Diverse jährliche Klimagipfel (eigentlich ein Unding, jährlich 30000+ Leute rund um den Globus zu fliegen, um keine Ergebnisse zu produzieren) oder die Politiveranstaltung IPCC, die sich gern den Wissenschaftsmantel umzieht, aber vorwiegend mit Politikern besetzt ist, und zu einem viel zu großen %-Satz aus unwissenschaftlichen Quellen zitiert...

    Das Thema gehört endlich versachlicht und rationals wissenschaftlich angegangen - dazu gehört vorallem ein wissenschaftlicher Disput statt dem faschistoiden Politkonzepts des "Konsens", der keinen Widerspruch duldet und manche sogar "Nüremberger Prozesse für Klimaleugner" fordern (Rahmstorf ist auch so ein Fanatiker).

    Danke nochmal für den sachlichen Anfang (auch wenn ich das eine oder andere doch fach/sachlich diskussionswürdig erachte - insbesondere konnte mir noch niemand den realen "Beweis" für die Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen CO2 und Temperatur zeigen. Das mit dem H2 ist mir auch neu).

    • phaidros
      15. Dezember 2012 06:43

      Lieber DerTurm, es könnte Dich folgender Artikel interessieren, in dem es um die Diskussion inklusive der gegenseitigen Dämonisierung der "Lager" geht, die sich ja tatsächlich leider deutlich beobachten lässt. Der Autor Reiner Grundmann kommt nach seiner Untersuchung zum Schluss, dass die "Klimabewegten" (wie Böhm sie nannte) über das Problem reden, die "Skeptiker" über die 'Lösung ' (und trifft nach meinem Gefühl den Nagel damit genau auf den Kopf). Er deutet an, dass das ein aneinander Vorbereden par excellence ist, das eine einvernehmliche Lösung gar nicht mehr möglich scheinen lässt.

      http://klimazwiebel.blogspot.co.at/2012/12/why-are-they-talking-past-each-other.html

    • DerTurm
      15. Dezember 2012 10:26

      Danke, ich kenne die Klimazwiebel seit Jahren und lese sie regelmäßig. AM meisten schätze ich Hans von Storch.

    • DerTurm
      15. Dezember 2012 10:36

      Das Hauptproblem ist, dass das Thema inzwischen nahezu völlig verpolitisiert ist.

      Und dass es für Politiker ein manischer (eigentlich ein medialer und gesellschaftlicher) Zwang ist, "etwas tun" zu müssen.

      Daher werden Milliarden und Abermilliarden beim Fenster hinausgeworfen, ohne einen einzigen hinreichenden Beleg, dass diese auch nur irgendetwas bewirken können. Beim Klima ist es leider so, dass die Bewertung auf Erfolg erst in 50-100 Jahren (wenn überhaupt) gemacht werden kann. Der Zirkus von Kyoto hat Abermilliarden gekostet, um die postulierte Globale Erwärmung in 50 Jahren um 0,00374221 Grad geringer ausfallen zu lassen.

      Es wäre an der Zeit, das Thema richtig anzugehen, und richtige Fachleute an das Thema zu lassen: Statistiker an die Statistik, Prognostiker an die Prognosen, Ökonomen an die Ökonomie usf...

      Heute ist es so, dass sich die Rampensäue des Klimazirkus viel zu viel Fachkompetenz anmaßen und (wissenschaftlich betrachtet) obskure Methoden entwickeln, um ihre persönlichen Vorstellungen und Meinungen in komplexe Formeln und Diagramme zu kleiden, mit Hilfe derer sie ihr Programm der Großen Transformation durchdrücken wollen.

    • DerTurm
      15. Dezember 2012 11:12

      p.s. ich hab ja auch schon mal angemerkt, dass wir beide erfolgreich an einander vorbei reden... ;)






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