Ganztagsschule für Kinderlose drucken

Die Bewohner des politisch korrekten Sumpflandes haben ein Problem. Ein existentielles Problem: Sie pflanzen sich nicht oder nur sporadisch fort. Egal ob Feministin, linke Geisteswissenschafterin, grüne Ökultistin, stramme Antikapitalistin, stylische Bobo-Frau oder gesellschaftskritische Künstlerin: In ihrem Milieu haben eigene Kinder keinen Platz. Sie sind lediglich Störfaktoren und hinderlich beim Streben nach der allein selig machenden Selbstverwirklichung in Beruf und Karriere. Das sagen zumindest die Mainstreammedien, die politischen Vorfeldorganisationen, die NGOs und die linken Politiker aller Parteien.

Diese kinderfeindliche Geisteshaltung ist das Produkt von erfolgreicher jahrzehntelanger Propaganda und Umerziehung. Jedenfalls ist die Geburtenrate bei den politisch korrekten Überzeugungstäter besonders niedrig. So besagt etwa eine aktuelle Studie: „Sozialwissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Theologinnen oder Journalistinnen sind besonders oft kinderlos (…).“ All diese Berufsgruppen stehen politisch deutlich weiter links (inkl. der Theologinnen) als die Gesamtbevölkerung. Wäre man zynisch, könnte man das als Beweis für die Lehren Darwins werten.

Wie auch immer, diese selbst gewählte Kinderlosigkeit stellt das Gutmenschentum vor ein großes Dilemma: Der heimische Nachwuchs wird entweder vom Klassenfeind oder von Migranten (vorwiegend aus dem Orient) er- und aufgezogen. Und das macht den kinderlosen linken Weltverbesserern und Gesellschaftsingenieuren Angst. Und das zu Recht.

Im FPÖ-affinen Arbeiterhaushalt stoßen die Verhaltensvorschriften, Normen, Rollenbilder und Lehren rezenter linker Ideologie wie Gendermainstreaming, Multikulti, Autorassismus oder Ökultismus auf Unverständnis und Ablehnung. Und auch in der türkischen Großfamilie kann man mit den Dogmen und Werten der politisch korrekten Ideologie relativ wenig anfangen.

Familien gelten deshalb für Gutmenschen als schädlich und gefährlich. Das ist auch der Grund, warum die Heinisch-Hoseks in diesem Land die traditionelle Familie als Keimzelle der Gesellschaft so innig hassen und bekämpfen. Das linke Frauen- und Familienbild ist potentiell totalitär, es duldet keine alternativen Anschichten und Lebensentwürfe. Um die Kinder möglichst rasch vom schädlichen Einfluss der Eltern zu isolieren, trommeln linke Politiker und Medien seit Jahren, dass der Nachwuchs nur dann optimal betreut, unterrichtet und erzogen werden kann, wenn er schnellstmöglich und ganztags in einer staatlichen Anstalt abgegeben wird.

All das ist altbekannt; so kann man etwa im DDR-Lexikon des Mitteldeutschen Rundfunks nachlesen: „Nach Auffassung der marxistisch-leninistischen Pädagogik war die Herausbildung eines sozialistischen Bewusstseins bei allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die entscheidende Voraussetzung für den erfolgreichen Aufbau des Sozialismus/Kommunismus.“ Daran halten sich unsere heimischen Linksparteien auch heute noch. Die Grünen fordern deshalb lautstark ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr, die SPÖ will die Babies praktisch von der Geburtsstation direkt in eine staatlich kontrollierte Einrichtung verfrachten.

Staatliche Erzieher statt frei entscheidender Eltern

Und dank der ständigen Umfaller der ÖVP und der ideologischen Schützenhilfe der Mainstreammedien sowie der Sozial- und Geistes-„Wissenschaften“ gelingt ihr das auch Schritt für Schritt. Die Wahlfreiheit der Eltern wird sukzessive eingeschränkt.

Man vertraut den linken Pädagogen und misstraut den Eltern. Deshalb ist auch die Ganztagsschule ein zentraler Bestandteil sozialistischer Bildungspolitik, deshalb haben die linken Parteien und Medien über Jahre so vehement auf die flächendeckende Umsetzung der Gesamtschule gedrängt. Zu diesem Zweck hat man sogar Politzombie Hannes Androsch für das Bildungsvolksbegehren reanimiert. Das Volk hat den roten Visionen trotz des medialen Propagandafeldzugs des ORF und der anderen Mainstreammedien eine Abfuhr erteilt.

Egal, wen interessiert schon die Meinung des Volkes, wenn es um den eigenen Machterhalt geht. Aber, so macht man uns weis, all das geschieht selbstverständlich nur zum Wohl „unserer“ Kinder, all das hat selbstverständlich nur pädagogische Gründe. Man kennt die Worthülsen, die linke Medien und Politiker tagtäglich absondern, nur allzu gut: „Ganztagsschulen fördern Chancengleichheit und die Freude am Lernen“, tönt etwa die Bildungssprecherin der Wiener Grünen Martina Wurzer.

Worum es der Linken wirklich geht, hat die Filmemacherin Ruth Beckermann in einem Club 2 im Jahr 2009 ohne die üblichen Scheinargumente ganz offen ausgesprochen. In der Diskussionsrunde meinte sie, dass Kinder möglichst rasch und möglichst geschlossen von staatlichen Erziehungseinrichtungen übernommen werden sollten, weil sie in den Familien ohnehin nur von alkoholisierten Eltern mit rechtem und nationalistischem Gedankengut verseucht würden.

Ja, so ticken sie wirklich, die politisch korrekten Schreibtisch-, Gesinnungs- und Überzeugungstäter. Das sind die Zukunftsängste der kinderarmen Linken. Denn irgendwie scheinen sie es bereits zu ahnen, dass sie von den von ihnen verratenen heimischen Kindern nichts mehr zu erwarten haben (wie auch die jüngsten Wahlergebnisse bei den Erstwählern deutlich gezeigt haben). Deshalb muss schnell gehandelt werden.

Ruth Beckermanns Genossin – die selbstverständlich kinderlose Unterrichtsministerin Claudia Schmied – hat jedenfalls Anfang Dezember nach einem neuerlichen Umfaller der ÖVP einen weiteren Etappensieg errungen. Die Gesamtschulplätze werden mittelfristig verdoppelt. Das Bildungsniveau und die Leistungen der heimischen Schüler werden dadurch zwar nicht steigen, ganz im Gegenteil. Aber darum geht es SPÖ und Grünen ja auch nicht.

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Vor kurzem ist sein Buch „Die roten Meinungsmacher – SPÖ-Rundfunkpolitik von 1945 bis heute" im Deutschen Wissenschaftsverlag erschienen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2012 15:30

    Welche Frau möchte schon zur linksideologischen Gebärmaschine degradiert werden. Kinder zur Welt bringen und sie dann möglichst rasch in staatlichen Erziehungsanstalten abzugeben, hat mit dem ursprünglichen Sinn der Fortpflanzung und Familiengründung nichts zu tun. Da können die Linkslinken noch soviele Milliarden in ihr Vorhaben stecken, die menschliche Natur läßt sich damit zum Glück nicht überlisten.

    Und den Rechten sei endlich einmal ins Stammbuch geschrieben:
    Es hilft kein Jammern über die ach so "pösen Linken", wenn man ihnen die gesellschaftsverändernde Meinungshoheit überläßt. Bitte, nicht immer die linksdominierten Studien (Politologie, Soziologie, etc.) diskreditieren, aus denen dann die Experten in der Öffentlichkeit präsentiert werden, welche uns erklären wie wichtig und richtig der staatlich aufgezwungene Weg ist, sondern endlich selber diese Studienrichtungen vereinnahmen - nicht nur die Juristerei (obwohl sich da auch schon ein Ideologiewechsel erschreckend abzeichnet) oder die Wirtschaftsstudien - und die Gesellschaft mit entsprechend ausgebildeten Absolventen auf den "rechten Weg" bringen (im wahrsten Sinne des Wortes!).
    Das wäre einmal ein TATKRÄFTIGES Umdenken und nicht ein verharren wie das (rechte) Kaninchen vor der (linken) Schlange. Der Marsch durch die Institutionen, wie ihn die Linken seit den 68er vollziehen, wird nun den Rechten nicht erspart bleiben, wenn sie für die Zukunft unserer Gesellschaft etwas bewirken wollen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2012 00:27

    Wenn ich eine fremde Kultur zerstören wollten was würde ich wohl vorrangig bekämpfen?
    Erstens: Die Mutter
    Zweitens: Die Sprache
    Drittens: Die Rede- und Gedankenfreiheit
    Viertens: Die Erziehung
    Fünftens: Den Selbsterhaltungswillen
    Sechstens: Das natürliche Rechtsempfinden
    Siebentens: Die Zivilcourage
    ....
    Und was würde ich fördern?
    Erstens: Marxismus-Leninismus-Kommunismus-Grünismus
    Zweitens: staatliche Zwangserziehung
    Drittens: staatliche Zwangsbeglückung
    Viertens: staatliche Zwangsindoktrination
    Fünftens: Geschlechtsumwandlungen
    Sechstens: Multi-Kulti-Träumereien
    Siebentens: Zwangs-Einheitsschule
    Achtens: ORF
    ...

    Ich fürchte, unsere staatstragenden Politiker und die veröffentlichte Meinung haken einen nach dem anderen Punkt der zweiten Liste selbstzufrieden ab. Und Lemminge wählen sie weiter!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2012 18:07

    Man kann diesem Beitrag und sehr wohl auch dem Aufruf von S. B. zustimmen und diesen mit Sternderln versehen.
    Allein: Die Zustände zu beklagen und/oder zum Marsch durch die Institutionen aufzurufen- so sehr er auch wünschenswert wäre- ist nicht genug und muß scheitern:
    - Kein Aufruf oder nach rückwärts gewandtes Idealbild bringt Frau mehr an die drei K ( Kind,Küche,Kirche) zurück!
    - Frau hat erkannt, daß sie ebenso tüchtig ihren Mann stellen kann wie die Männer ( damit meine ich nicht die Quotenweiber sondern die Powerfrau)
    - Frau hat auch erkannt, dass das Spass macht, Unabhängigkeit und Macht bringt.
    - Frau verlässt sich nicht mehr darauf, daß sie ( mit viel Glück) einen guten und verlässlichen Mann bekommt.
    - Frau hat erkannt, daß sie noch so wertvolle Erziehungsarbeit an den Kindern leisten kann: wenn sie ausgeleiert ist, wird sie, wie bei den Autos, durch ein jüngeres Modell ersetzt.
    - Frau kann auch noch so gut kochen, das gehobene Restaurant mit einer attraktiven Dame mit Augenaufschlag kann sie nicht niederkonkurrieren.

    Wenn wir also, was höchst notwendig ist, gegen die schleichende Schaffung des neuen Sowjetmenschen( oder aber die Überflutung durch muslimische Bronzezeitmenschen) etwas tun wollen, dann müssen wir unsere Hirnkasteln schon etwas anstrengen und ein attraktiveres Modell für die Frauen anbieten als die drei K s oder die sozialistische Art der Kindesweglegung/Aufbewahrung.
    Die eine oder andere Anregung könnten wir übrigens in Frankreich finden.

    Und wenn wir dann ein neues Modell haben, dann müssen wir es ebenso gut vermarkten, wie das die Sozis tun.

    Nur so ist die Hypertrophie der Linken zu beenden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2012 19:56

    Darum ist es doch amüsant zu sehen, daß diese linke "Elite", die so vehement für die Gesamtverblödung der Kinder einsetzt, deren eigenen Nachwuchs in die besten Privatschulen schickt. Besonders deutlich beim Nachwuchs vom Androsch, dessen uneheliches Kind ins Bischöfliche Gymnasium in Graz geht.
    Deren weiterer Beispiele gäbe es viele, denke, jeder hier könnte ein weiteres Beispiel für die Verlogenheit der Befürworter der Gesamtschule bringen.

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  1. Alwis (kein Partner)
    01. Januar 2013 21:58

    Danke für diesen Beitrag.
    Wir müssen immer wieder davon reden und darüber schreiben.
    Die Linken können es nicht lassen - die Familie muß abgeschafft werden.

    Ich finde zu diesem Thema (und zur Mitschuld der bürgerlichen ÖVP) z.B. auf Schreibfreiheit diese Artikel:

    SPÖ gegen Kinder und Mütter – wieder einmal
    http://schreibfreiheit.eu/2012/03/03/spo-gegen-kinder-und-mutter-wieder-einmal/

    SP-VP-Regierung unterwegs zur Verstaatlichung der Kinder
    http://schreibfreiheit.eu/2011/06/08/sp-vp-regierung-unterwegs-zur-verstaatlichung-der-kinder/

  2. Heinrich Elsigan (kein Partner)
    30. Dezember 2012 07:22

    Anders als die tief mit Hass auf den Sozialismus erfüllten Mainstream Poster dieses Forums sehe ich die staatliche Kinderbetreuung gar nicht so sehr als neue ideologische Zwangbeglückungsidee von HH & Co, sondern nur den vernunftlosen Versuch einer Lösung für ein gesellschaftliches Problem, das niemand genauer bis dato sachlich analysierte. In meiner Jugend hatten meine und andere Eltern sehr viel Betreeungsunterstützung durch ihre Eltern oder Geschwister. (Meine Omas und Tanten erledigten fast 50%). Diese Möglichkeiten von familärer gratis Betreeung stehen den heutigen Eltern jetzt aus diversen Gründen weitgehend nicht mehr zur Verfügung. Während der sozialistische Lösungsansatz "staatliche Ganzestagesbetreuung" lautet,
    kontern die Liberalen mit "Betreuung als bezahlte Service-Dienstleistung" ebenfalls mit geringem Erfolg. Denn eine Manangement-Theorie für Leistungsbilanzgewinne oder Kosteneffizienz mittels Deligieren oder Outsourcing für die Kinderbetreuung anzuwenden ist meiner Meinung nach auch nicht eine für den Großteil der Gesellschaft praktiable oder gewollte Lösung.

  3. annafreud (kein Partner)
  4. Hegelianer (kein Partner)
    29. Dezember 2012 20:34

    Kleine Korrektur: Die ÖVP fällt nicht immer wieder um, sie IST in ihrem heutigen Kern eine Linkspartei, auch wenn viele dies nach wie vor nicht wahrhaben wollen.

  5. Brigitte Kashofer
    28. Dezember 2012 22:16

    "Im FPÖ-affinen Arbeiterhaushalt stoßen die Verhaltensvorschriften, Normen, Rollenbilder und Lehren rezenter linker Ideologie wie Gendermainstreaming, Multikulti, Autorassismus oder Ökultismus auf Unverständnis und Ablehnung."
    Nicht nur dort, sondern auch im FPÖ-affinen Akademikerhaushalt, wie die Burschenschafter beweisen. Es gibt also mehr Parallelen zwischen Arbeitern und Akademikern als zwischen ÖBB-Beamten und Landesbeamten.

  6. xRatio (kein Partner)
    28. Dezember 2012 03:43

    Cherchez la femme !!

    Daß hier wie bei ausnahmslos allen politischen Fehlentwicklungen der weibliche Teil die Führungsrolle innehat, wundert niemanden. Verweise nur auf einschlägige Untersuchungen wie diese:

    Wie weibliche Unfähigkeit zum Gesellschaftskollaps führt

    http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/1341/frauen-und-die-kaputte-gesellschaft/

    Frauen sind gefangen in infantilen Rollen

    http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/237/unterschied-zwischen-frauen-und-kindern/

    Fazit all dieser strikt wissenschaftlichen Untersuchungen:
    Die Inferiorität der Frau ist so gravierend, dass alle Frauenfördermaßnahmen DESTRUKTIV sind, ihr politischer Einfluß jedoch VERHEEREND.

    WELTWOCHE und PI fragen sich immer wieder:
    Sind Frauen dümmer? Kaum Nobelpreise? IQ?

    http://www.pi-news.net/2012/12/sind-frauen-dummer-kaum-nobelpreise-iq/

    Der überragende Wert ALLEIN der Männer als Wegbereitern und Fortentwicklern von Kultur und Kunst, Zivilisation/Wissenschaft/Technik sticht sofort ins Auge, wenn man wissenschaftliche und kulturelle Leistungen nach Geschlecht unterteilt:

    http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/280/die-wertlosigkeit-der-frau-in-kultur-und-zivilisation-oder-manner-sind-besser-als-frauen-in-jedem-bereich/

    Insgesamt eben so richtige wie vernichtende Feststellungen.
    Wie man auf den trotzdem grassierenden Genderwahn reinfallen kann, tja, das weiß kein Mensch.
    Wenn das so weiter geht, hat die freie westliche Welt keine Chance mehr. Sie wird von den eigenen Weibern und deren brave Pudel zerstört.

    Der Sozialismus, so wußten schon Schopenhauer und Nietzsche, liegt den Weibern in den Genen.

    xRatio

    • Konrad Loräntz
      28. Dezember 2012 09:24

      Autsch - Sie können versuchen sich auf die Uhrzeit Ihres Postings ausreden.

    • weltoffen (kein Partner)
      03. Januar 2013 23:29

      pardon - aber - sie sollten nicht soviel Alkohol trinken - ist tatsächlich ungesund! :-)

  7. Politicus1
    27. Dezember 2012 20:20

    Werner Reichel hat es so perfekt analysiert, dass ich dem nichts hinzufügen kann, außer mein Bedauern, dass seine Artikel nicht in einem breiter zugänglichen und gelesenen Printmedium erscheinen.

  8. numerus clausel (kein Partner)
    27. Dezember 2012 19:56

    Darum ist es doch amüsant zu sehen, daß diese linke "Elite", die so vehement für die Gesamtverblödung der Kinder einsetzt, deren eigenen Nachwuchs in die besten Privatschulen schickt. Besonders deutlich beim Nachwuchs vom Androsch, dessen uneheliches Kind ins Bischöfliche Gymnasium in Graz geht.
    Deren weiterer Beispiele gäbe es viele, denke, jeder hier könnte ein weiteres Beispiel für die Verlogenheit der Befürworter der Gesamtschule bringen.

  9. Wafthrudnir (kein Partner)
    27. Dezember 2012 19:14

    Die wenigsten von uns werden imstande sein, jetzt auf die schnelle Soziologie oder Bildungswissenschaften zu studieren, erstens, weil die meisten schon so etwas wie eine Lebensplanung haben, zweitens, weil das Vorhandensein eines funktionsfähigen Brechreflexes den Aufenthalt in politisch korrekten geisteswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen stark erschweren dürfte.
    Aber ich glaube trotzdem, daß es einen Weg gibt, wie jeder von uns die von S.B. sehr zu Recht angemahnten Umschwung in den Geisteswissenschaften fördern kann: man muß einfach nur Bücher über Liberalismus und Konservativismus kaufen, von Mises und den anderen liberalen Klassikern bis zu Neuerscheinungen, und, wenn auch etwas teuer, liberal-konservative Zeitschriften (z. B. Eigentümlich frei) abonnieren! Wenn solche Bücher und Zeitschriften für die Verlage ein gutes Geschäft sind, werden sie auch produziert werden, und um sie produzieren zu können, werden die Verlage nicht umhin können, (direkt oder mittelbar) rechte Sozialwissenschaftler anzustellen, womit auch junge Rechte eine Perspektive nach einem geisteswissenschaftlichen Studium hätten. Ich denke, jedes einzelne gekaufte Buch hilft, und das Schöne daran ist, daß es nicht einmal ein großes Opfer ist, denn die meisten, die Dr. Unterbergers Tagebuch lesen, dürften sich für solche Dinge sowieso interessieren.

    • Konrad Loräntz
      28. Dezember 2012 09:09

      .... Junge Freiheit und insbesondere auch das relativ neue Compact Magazin wären hier noch zu nennen.

  10. Sasquatch (kein Partner)
    27. Dezember 2012 15:49

    Was wäre der werte Journalist und Autor nur ohne seine generalisierten Feindbilder? Was da inzwischen alles in einen Topf geworfen wird hat mit seriösem Journalismus nicht im Entferntesten zu tun. Hier wird lediglich die Zielgruppe mit Schlagworten bedient und wie üblich funktioniert das in den richtigen Kreisen recht gut. Das ist zweifellos gutes Marketing, die USP geht allerdings mit der Masse der einschlägigen Publizisten langsam verloren - der angebliche Tabubruch funktioniert eben nur begrenzt. Ein Text mit relevantem Sinngehalt ist dieses Machwerk nicht. Eine Aufzählung von konstruierten Feindbildern und die Unterstellung einer Verschwörung macht (noch) keinen guten Text. Gutmenschen, Feministinnen usw. und weil der Autor ja doch ein bisschen innovativ ist gibts jetzt auch Ökultisten, sehr schön, der Applaus der Zielgruppe ist Ihnen sicher.

    Und natürlich ist dieses völlig verwaschene Gemenge aus allen Feindbildern kollektiv an der Umerziehung mittels Gesamtschule beteiligt, ganz klar. Auf der Strecke bleibt dabei nur die Realität, aber das macht hier ja nicht so viel aus.
    In dieser Realität gibt es Individuen und nicht Gemenge aus Feindbildern. Da gibt es große Familien mit arbeitenden Mitgliedern die ökologisch bewegt/feministisch/sonstwas sind genauso wie kinderlose Geisteswissenschaftler die mit der Gesamtschule nichts anfangen können und noch ganz viele andere Dinge.

    Es scheint so, also würde hier die Tendenz ganz klar zum Wahn deuten. Jetzt verallgemeinere ich mal ein wenig anhand meiner Beobachtungen: Man baut sich hier sein wahlweise bürgerliches/liberales/libertäres Kastel und bestätigt sich innerhalb der Leserschaft permanent selbst. Alles was ein wenig abweicht ist das schwarze Loch außerhalb des Kastels und wird unter Gutmenschen/Linkslink/sonstwas abgeheftet. Je weiter diese Abschottung geht, desto verkrusteter sind die Ansichten, die Argumente und Belege werden tendentiell weniger, die abwertenden Ausdrücke und verhärteten Konstruktionen der Außenwelt verdichten sich zunehmend. Irgendwie bedrückend.

    • La Rochefoucauld
      27. Dezember 2012 16:07

      Sie haben recht. Ihr Posting ist bedrückend. Keine Belege, keine Argumente, nur Behauptungen und Verallgemeinerungen. Fast schon bis hin zum Wahn (wie Sie auch richtig schreiben). Gute Selbsterkenntnis, weiter so.

    • Konrad Loräntz
      28. Dezember 2012 09:13

      "Auf der Strecke bleibt dabei nur die Realität, aber das macht hier ja nicht so viel aus. "

      Späte Einsicht eines Linken angesichts einer Fahrt mit der U6 ?

  11. RR Prof. Reinhard Horner
    27. Dezember 2012 02:16

    reinhard.horner@chello.at

    Radikaler gesellschaftlicher Umbruch

    Dass die lauten Schreier und für eine vorgebliche Bildungsreform mit der Bildung persönlicher Qualitäten nichts, ja nicht einmal mit der eingebundenen Ausbildung auf den je eigenen Stärken beruhender Qualifikationen etwas am Hut haben, sondern einen radikalen gesellschaftlichen Umbruch zur Unterordnung unter eine freiheitsfeindliche Ideologie und deren parteiliche Institutionen herbeiführen wollen, kann nicht oft und intensiv genug dargelegt werden. Dazu wird das aktuelle Lerngeschehen in primitiver und dreist verlogener Weise heruntergemacht. Diese Täuschungen brauchen sie, um jegliche pädagogische Maßgaben auszuhebeln.

    Allerlei „Experten“ machen hurtig mit. Und die Gegenkräfte wirken – mit allzu geringen Ausnahmen – in erbarmungswürdiger Lahmheit.

    Solche Ausnahmen sind hier im Blog etwa in folgenden Garkommentaren zu finden
    - am 27.09.2012 von Eckehard Quin: „Nicht ganz dicht“ und
    - am 09.12.2012 von Günter Schmid: „Vom System der Schule zur Person des Schülers“.

    Ob es noch gelingen wird, dem üblen Treiben Paroli zu bieten, bleibt der Zuversicht anheimgegeben.

    Was getan werden kann, ist jedenfalls Folgendes:
    * Eltern-, Lehrer- und Schülerinitiativen,
    * Bemühungen um eine Reinigung der pädagogischen Wissenschaft und Publizistik,
    * eine Entwurmung der „neuen“ Lehrerbildung, eigentlich vornehmlich Lehrerinnenbildung,
    * die Durchsetzung unabdingbarer Wahlfreiheit,
    * die Stärkung eines umfassenden alternativen privaten Schulwesens,
    * die Verteidigung mit Weiterentfaltung der AHS in Lang- und Oberstufenformen,
    * die Verteidigung mit Weiterentfaltung des blühenden berufsbildenden Schulwesens
    * und beileibe nicht zuletzt die Verteidigung mit Weiterentfaltung der dualen Berufsbildung der Lehrlinge in Lehre und Berufsschule.

    Für das pädagogische Empfinden, Denken und Handeln – ob in der selektiven Bestärkung von Bewährtem oder der Schaffung von zukunftstauglichem Neuem – lohnt es sich immer wieder, auf die Erziehungs-Definition von Richard Meister (1881-1964) zurückzugreifen und sie mit abermaligen Detaillierungen der Aufgaben sowie der Einbeziehung einer allgemeinen Zielorientierung auszustatten:
    Erziehung (im umfassenden Sinn) ist die planmäßige Führung, die die erwachsene Generation der heranwachsenden bei ihrer Auseinandersetzung mit der überkommenen (begegnenden) Kultur angedeihen lässt,
    * die sie für den Erwerb von Wissen, Erkenntnissen, Wertgehalten, Willensgehalten und Fertigkeiten zu persönlichen Qualitäten und funktionalen Qualifikationen sowie zu den wünschenswerten Mobilitäten leistet,
    * die sie mittels Mobilisierung der je eigenen individuellen Stärken zur Entfaltung der Veranlagungen und der Interessen unternimmt,
    * die sie zur Stärkung der Selbstgestaltungskräfte beiträgt,
    * die sie an Hilfestellungen bei Schwächen und in den kritischen Entwicklungsphasen einbringt,
    * die sie in der gemeinsamen Befassung mit zukunftsweisenden Herausforderungen einsetzt
    * und mit der sie zu einer menschenwürdigen Lebensführung mit permanent lebensdurchdringendem Weiterlernen und Weiterstreben in den zeitläufigen Anforderungen und Möglichkeiten zu verhelfen trachtet.

  12. Haider
    27. Dezember 2012 00:27

    Wenn ich eine fremde Kultur zerstören wollten was würde ich wohl vorrangig bekämpfen?
    Erstens: Die Mutter
    Zweitens: Die Sprache
    Drittens: Die Rede- und Gedankenfreiheit
    Viertens: Die Erziehung
    Fünftens: Den Selbsterhaltungswillen
    Sechstens: Das natürliche Rechtsempfinden
    Siebentens: Die Zivilcourage
    ....
    Und was würde ich fördern?
    Erstens: Marxismus-Leninismus-Kommunismus-Grünismus
    Zweitens: staatliche Zwangserziehung
    Drittens: staatliche Zwangsbeglückung
    Viertens: staatliche Zwangsindoktrination
    Fünftens: Geschlechtsumwandlungen
    Sechstens: Multi-Kulti-Träumereien
    Siebentens: Zwangs-Einheitsschule
    Achtens: ORF
    ...

    Ich fürchte, unsere staatstragenden Politiker und die veröffentlichte Meinung haken einen nach dem anderen Punkt der zweiten Liste selbstzufrieden ab. Und Lemminge wählen sie weiter!

  13. ambrosius
    26. Dezember 2012 18:07

    Man kann diesem Beitrag und sehr wohl auch dem Aufruf von S. B. zustimmen und diesen mit Sternderln versehen.
    Allein: Die Zustände zu beklagen und/oder zum Marsch durch die Institutionen aufzurufen- so sehr er auch wünschenswert wäre- ist nicht genug und muß scheitern:
    - Kein Aufruf oder nach rückwärts gewandtes Idealbild bringt Frau mehr an die drei K ( Kind,Küche,Kirche) zurück!
    - Frau hat erkannt, daß sie ebenso tüchtig ihren Mann stellen kann wie die Männer ( damit meine ich nicht die Quotenweiber sondern die Powerfrau)
    - Frau hat auch erkannt, dass das Spass macht, Unabhängigkeit und Macht bringt.
    - Frau verlässt sich nicht mehr darauf, daß sie ( mit viel Glück) einen guten und verlässlichen Mann bekommt.
    - Frau hat erkannt, daß sie noch so wertvolle Erziehungsarbeit an den Kindern leisten kann: wenn sie ausgeleiert ist, wird sie, wie bei den Autos, durch ein jüngeres Modell ersetzt.
    - Frau kann auch noch so gut kochen, das gehobene Restaurant mit einer attraktiven Dame mit Augenaufschlag kann sie nicht niederkonkurrieren.

    Wenn wir also, was höchst notwendig ist, gegen die schleichende Schaffung des neuen Sowjetmenschen( oder aber die Überflutung durch muslimische Bronzezeitmenschen) etwas tun wollen, dann müssen wir unsere Hirnkasteln schon etwas anstrengen und ein attraktiveres Modell für die Frauen anbieten als die drei K s oder die sozialistische Art der Kindesweglegung/Aufbewahrung.
    Die eine oder andere Anregung könnten wir übrigens in Frankreich finden.

    Und wenn wir dann ein neues Modell haben, dann müssen wir es ebenso gut vermarkten, wie das die Sozis tun.

    Nur so ist die Hypertrophie der Linken zu beenden.

    • S.B.
      26. Dezember 2012 18:16

      @ambrosius

      Vielen Dank für die weiteren Lösungsvorschläge, allerdings schließen die Ihren die meinen nicht aus, die könnten allemal Hand in Hand, jedoch in erster Linie zum Schutz der kleinsten Zelle im Staat = der Familie gehen. Rückwärtsgewandtes kann ich da nirgends entdecken.
      Eher beim sozialistischen Modell = zurück zum DDR-Zwangsstaat!

    • ambrosius
      26. Dezember 2012 18:25

      Lieber S.B.
      Ich habe Ihren Anregungen ja vollauf zugestimmt !
      Ich meine bloß, wir können die Frau schlicht und einfach nicht mehr in ihre ursprngliche Rolle zurückdrängen sondern wir müssen neue Lösungen erdenken, die attraktiv sind und unser gemeinsames Ziel dennoch nicht aus den Augen verlieren.

    • S.B.
      26. Dezember 2012 18:28

      @ambrosius

      D'accord, alles klar!

    • Haider
      27. Dezember 2012 00:53

      Leider haben Sie, was alle zeitgeistigen Parameter bestätigen, völlig recht. Aber: Prämissen können sich ändern, partnerschaftliches Handeln/Denken neue Wege weisen/finden und vielleicht entdecken junge Eltern wieder, welche Freude (!!!) Kinder bringen können.
      Die gesellschaftliche Alternative ist im Regelfall auch nicht berauschend (oder höchstens teilweise - ich denke an Alkoholismus/Drogen) und führt im Alter zwangsläufig zu seelischer Vereinsamung. Essen auf Rädern hält natürlich längere Zeit die körperlichen Funktionen weitgehend aufrecht, auch mit der Apparatemedizin kann man wahre Wunder vollbringen, aber wer kümmert sich liebevoll um die menschlichen Sorgen? Ersetzt das Gitterbett in einer Pfegestation wirklich die familiäre Geborgenheit? Und jeden trifft's, er muß es nur erleben!

    • ambrosius
      27. Dezember 2012 02:33

      @Haider
      Keine Form des menschlichen Zusammenlebens ist schlechterdings ideal, so auch nicht eine Familie, egal ob größer oder kleiner, als Verband, der neben Liebe und Geborgenheit auch ein materielles und soziales Sicherheitsnetz darstellt.Es ist die Familie, in der diejenigen, die Geld verdienen, dieses auch jenen Familien zukommen lassen die nicht, nicht mehr oder noch nicht im Geldverdienprozeß stehen, wo sich auch junge Menschen, die, vielleicht weil sie Besonderes vorbereiten, sich entwickeln können und nicht von Terminen in der Ausbildung verhindert oder geistig verkrüppelt werden, Termine, die sich cerebralcastrierte Bureaukraten ausgedacht haben, weil die Ausbildung auf Steuerzahlerkosten zu teuer geworden ist. Es ist weiters die Familie, wo die Alten bis zum Ende einen Funktion haben und deren Sterbebegleitung wesentlich humaner und vor allem preiswerter verläuft als in einem kruden Sterbezimmer im Spital zum Preise eines 5 Sterne plus Hotels, wiederum auf Steuerzahlers Kosten.
      Es ist aber auch die Familie, in welcher der Jungbauer ungeduldig bis agressiv darauf wartet, daß die Alten endlich aufs Altenteil gehen und dann endlich krepieren und wo die Geschwister entweder Knechte am Hof des Bauern sein dürfen oder gehen müssen.( Die Liste der Nachteile kann im Sinne meines ersten Beitrages beliebig fortgesetzt werden.)

      Mit dem Familien/Lebensmodell des 19 Jahrhunderts, wie es in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu sterben begonnen hat, kriegen wir jedenfalls kaum eine Frau aus dem urbanen Bereich dazu, für diese Lebensform zu optieren.Da muß man schon nach entsprechender Sträken/Schwächenanalyse und mit Intelligenz und Kreativität was Besseres propagieren.

      Erst wenn das gelungen ist, hat man auch etwas gegen die unsägliche Hetzpropagande der Linken, etwa gegen das Pflegegeld, in der Hand

    • Peter Lingert (kein Partner)
      28. Dezember 2012 14:34

      @ambrosius

      Es ist alles falsch, was Sie sagen.

      >>> Kein Aufruf oder nach rückwärts gewandtes Idealbild bringt Frau mehr an die drei K ( Kind,Küche,Kirche) zurück!

      Es braucht keine Aufrufe. Die drei Ks (Kinder, Kochen, Krankenfürsorge) sind den Frauen angeboren, wie man leicht daran sehen kann, dass sich Frauen um die drei Ks in jeder Gesellschaft gekümmert haben, selbst in Matriarchaten.

      Es wird genau umgekehrt ein Schuh draus: Dass sich Frauen heutzutage nicht mehr um die 3Ks kümmern, ist eine AKTIVE Unterdrückung des angeborenen weiblichen Verhaltens.

      >>> Frau hat erkannt, daß sie ebenso tüchtig ihren Mann stellen kann wie die Männer ( damit meine ich nicht die Quotenweiber sondern die Powerfrau)

      Nö, starke Frauen gibt es nur in Filmen. In der Realität sind fast alle Frauen nur deshalb so stark...

      a) weil Männer unterdrückt werden (z.B. durch Frauenquoten)
      b) oder weil Frauen sie direkt von Männern finanziell unterstützt werden (z.B. vom Vater oder vom Ehemann)
      c) oder weil Frauen indirekt von Männern unterstützt werden (z.B. durch Transferleistungen).

      >>> Frau verlässt sich nicht mehr darauf, daß sie ( mit viel Glück) einen guten und verlässlichen Mann bekommt.

      Wieder wird umgekehrt ein Schuh draus: Würde es den Feminismus nicht geben, gäbe es viel mehr verlässlichere Männer, denn der Feminismus verleidet Männern den Einsatz für Frauen.

      >>> Die eine oder andere Anregung könnten wir übrigens in Frankreich finden.

      Auch falsch. Auch Frankreich hat eine Geburtenrate unterhalb der Replacement-Rate. Frankreichs Geburtenrate ist so hoch wie bei der aktuellen Ein-Kind-Politik Chinas.

      Frankreich ist ein Beispiel für das Totalversagen des Feminismus.

      >>> Und wenn wir dann ein neues Modell haben, dann müssen wir es ebenso gut vermarkten, wie das die Sozis tun.

      Das Modell ist ganz einfach: Rente berechnet sich als X% vom Einkommen der Kinder. Schwupps, schon werden Frauen nach den 3Ks LECHZEN.

  14. Kein Genosse
    26. Dezember 2012 16:59

    Die DDR-Kommunisten haben aber schon gewusst wo es lang geht!

    Ich erinnere mich noch genau, es war in den frühen 60er Jahren, bei den oft zermürbenden Wartezeiten an der DDR-Grenze ein "Neues Deutschland" in die Hand bekommen zu haben. Das war damals das Zentralorgan der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands). Dort stand in einem Artikel zu lesen:

    "Die Ehe ist eine Gesinnungsgemeinschaft zur Hervorbringung völkischen Nachwuchses"

    Da waren ja die ehemaligen orthodoxen Paradekommunisten der DDR richtige Freigeister gegen die heutigen Linkslinken, aber ach so unglaublich fortschrittlichen Kräfte.

  15. S.B.
    26. Dezember 2012 15:30

    Welche Frau möchte schon zur linksideologischen Gebärmaschine degradiert werden. Kinder zur Welt bringen und sie dann möglichst rasch in staatlichen Erziehungsanstalten abzugeben, hat mit dem ursprünglichen Sinn der Fortpflanzung und Familiengründung nichts zu tun. Da können die Linkslinken noch soviele Milliarden in ihr Vorhaben stecken, die menschliche Natur läßt sich damit zum Glück nicht überlisten.

    Und den Rechten sei endlich einmal ins Stammbuch geschrieben:
    Es hilft kein Jammern über die ach so "pösen Linken", wenn man ihnen die gesellschaftsverändernde Meinungshoheit überläßt. Bitte, nicht immer die linksdominierten Studien (Politologie, Soziologie, etc.) diskreditieren, aus denen dann die Experten in der Öffentlichkeit präsentiert werden, welche uns erklären wie wichtig und richtig der staatlich aufgezwungene Weg ist, sondern endlich selber diese Studienrichtungen vereinnahmen - nicht nur die Juristerei (obwohl sich da auch schon ein Ideologiewechsel erschreckend abzeichnet) oder die Wirtschaftsstudien - und die Gesellschaft mit entsprechend ausgebildeten Absolventen auf den "rechten Weg" bringen (im wahrsten Sinne des Wortes!).
    Das wäre einmal ein TATKRÄFTIGES Umdenken und nicht ein verharren wie das (rechte) Kaninchen vor der (linken) Schlange. Der Marsch durch die Institutionen, wie ihn die Linken seit den 68er vollziehen, wird nun den Rechten nicht erspart bleiben, wenn sie für die Zukunft unserer Gesellschaft etwas bewirken wollen.






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