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Ein kleiner Weihnachtsgruß drucken

Das Tagebuch und sein Autor wünscht allen seinen Freunden - vor allem jenen, die das Tagebuch als zahlende Abonnenten überhaupt möglich machen - mit dieser herzerfrischenden Kindergruppe aus Oberösterreich wunderschöne Weihnachtstage.

Der Dank gilt insbesondere auch allen Autoren für ihre oft brillanten Gastkommentare, den prominenten Wissenschaftlern für ihre hochqualitativen und dennoch verständlichen Beiträge im science-blog (und dessen mit enormem Einsatz tätigen wie auch sachkundigen Betreuern), und all jenen, die anderen Abonnenten wertvolle "Tipps&Hinweise" gegeben haben.

Mit diesem Link sei allen einfach ein paar Minuten reinster Freude geschickt:

www.youtube.com/watch.

Und selbstverständlich will und wird das Tagebuch auch während der Weihnachtsfeiertage täglich mit neuen Eintragungen erscheinen. Und hofft auch dadurch Freude zu machen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2012 10:37

    An Herrn Landau !

    Ja, Herr Landau, mir geht es auch um ein menschenwürdiges Leben, auch für mich und die Österreicher, oder muss ich mir durch Sie und jene, die sich das nur mit Ihrer Hilfe leisten können, was sie da aufführen, ausbeuten lassen (85% meiner Einnahmen gebe ich ab) und dann auch noch 'auf den Schädel ... lassen durch so ein Benehmen dieser rotzfrechen, von links aufgehetzten, Blödiane als milder Ausdruck, oder gehören Sie auch und Herr Küberl, beide hochdotiert, zu diesen Provokateuren ? Sie mißbrauchen die Caritas für linkspolitische Agitation.

    Die Leute sollen froh sein, dass sie ein Dach über dem Kopf bekommen haben und viele davon wären besser zu Hause geblieben, denn sie sind einfache Wirtschaftsflüchtlinge.

    Ich setz mich auch nach Canada und stelle Ansprüche, weiß nicht was ich dafür ernten würde und dann erst in den Heimatländern dieser 'Flüchtlinge'.

    Nochmals, Sie missbrauchen die Caritas, es gibt wirklich arme, denen nicht geholfen wird, weil sie Österreicher sind. Schämen Sie sich, so was zu unterstützen !

  2. Ausgezeichneter KommentatorJewgeni Gorowikow
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2012 09:31

    Ein wirklich schöner Auftritt!

    Ich wünsche am heutigen Weihnachtstag

    - Herrn Dr. Unterberger, sowie Seinem Team an Mitarbeitern

    - und allen Lesern und Postern des Tagebuchs

    frohe und besinnliche Festtage!

  3. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2012 15:04

    reinhard.horner@chello.at

    Weihnachten 20112 / Neujahr A. D. 2013
    20 C + M + B 13

    Frohe Weihnachten für die Welt

    Sowohl hinsichtlich der Zeitläufte der Entstehung als auch in Bezug auf die Aussagen für unsere Gegenwart und Zukunft lohnt es sich sehr, dass wir uns die dritte bis fünfte Strophe des Welt-Weihnachtsliedes vergegenwärtigen, die zumeist ausgelassen werden. (Warum werden just diese drei besonders inhaltsreichen Strophen ausgelassen?)

    3. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Die der Welt Heil gebracht,
    Aus des Himmels goldenen Höh´n
    Uns der Gnaden Fülle lässt seh´n
    Jesum in Menschengestalt!
    Jesum in Menschengestalt!

    4. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Wo sich heut alle Macht
    Väterlicher Liebe ergoss
    Und als Bruder huldvoll umschloss
    Jesus die Völker der Welt!
    Jesus die Völker der Welt!

    5. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Lange schon uns bedacht,
    Als der Herr vom Grimme befreit,
    In der Väter urgrauer Zeit
    Aller Welt Schonung verhieß!
    Aller Welt Schonung verhieß!

    Das hat ein kleiner Geistlicher 1816 geschrieben und ein kleiner Lehrer 1818 vertont – in einer Zeit nach den Schrecken der napoleonischen Kriege, einer Zeit der drastischen Restauration und überdies durch den Ausbruch des Vulkans Tambora mit dem „Jahr 1816 ohne Sommer“ und folglich tausenden Hungertoten dramatisch belastet.

    „Vom Grimme befreit“! „Uns der Gnaden Fülle lässt seh´n“! „alle Macht – väterlicher Liebe“! „als Bruder“! „der Welt“! „die Völker der Welt“! „Aller Welt“! Da wird uns geboten: ein Denken und Empfinden froher Botschaft, nicht in kirchenrechtlich, kirchenmächtig, strafängstigende Vorschrift verpackt! In direkter und nicht zwangsvermittelter Gottesverbindung des Einzelnen und der Gemeinschaft! Zu wirklichkeitstauglich erlebter Macht der Liebe und gelebter Brüderlichkeit! Obendrein (1816!) – dreimal angesprochen – in globalem Heilsverständnis! An zentralem Ort, nämlich in der Eucharistie, hat die Differenz der Worte, ob der Wein zum Blut Christi konsekriert wird, so dass es als „für euch und für viele“ oder „für euch und für alle“ vergossen gelten soll, wesentlich damit zu tun. Ebenso betrifft es die Auseinandersetzungen über die Kirche als Gottesvolk und als Klerus mit monarchischer Vatikan-Spitze. (Die Bezeichnung „Vatikan“ in mehreren Bedeutungen folgt übrigens der frührömischen Tradition des Ortsnamens nach einer etruskischen Gottheit.)

    Die Worte Joseph Mohrs haben auch 2012 ff höchste Aktualität. Zur Entwicklung ihrer Umsetzung ist freilich noch eine längere Wegstrecke zurückzulegen und sind unablässige Anstrengungen zur Bewahrung des Errungenen vonnöten – im Bemühen um unverkürzte und unverfälschte Nachfolge Jesu Christi!

    Das Weihnachtsfest ist geschichtlich und aktuell von so mancher Hypothek belastet. „Durch Geld zum Heil!“ Allzu lang hat die katholische Amtskirche das mit monopolisierter Gnadenverwaltung geradezu industriell praktiziert – mit der Furcht vor Sündenstrafen, von denen man sich loskaufen konnte und damit zum schrankenlosen Kirchenkapitalismus beitragen sollte. Hierzu hat bekanntlich der Apparat des Ablasshandels insbesondere die (länger dauernde) Erfindung des Fegefeuers benützt.

    Ähnlich hat heute das Geld und haben die Bezüge zum Geld – nunmehr vollends diesseitig – vielfältig bestimmende Wirkungen. Nicht von ungefähr beanspruchen die Weihnachtsumsätze die Nachrichten und die Erörterungen – auch das Interesse – in beträchtlichem Ausmaß.

    Bei Joseph Mohr wären starke reinigende und bewegende Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen und Werkzeug gegen die realen und irrealen Befürchtungen vor religiösen Irreleitungen zu gewinnen.

    Neujahr 2013

    Es steht vieles an: in Österreich, in Europa und weltweit. Insgesamt geht es um Lösungen in einer „Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus“. Dies im Bewusstsein, dass uns diese Welt nur geliehen, mehr noch: in Hinsicht auf unsere Nachkommenden anvertraut ist.

    Die moderne „Massendemokratie“ stellt große (neue) Anforderungen. Sie braucht Menschen, die nicht nur ihre Menschenrechte und die Vorzüge der Zeitläufte in Anspruch nehmen, sondern gleichermaßen ihre Menschenpflichten in die gemeinschaftliche Entwicklung einbringen. Es kommt sowohl auf den „bedeutenderen Teil der Bürgerschaft“ an, der die Lebenserhaltung und die Entwicklungen in die Zukunft trägt, als auch auf Persönlichkeiten, die sich der Aufgaben und Verantwortungen als Repräsentanten unterwinden.

    Von den etwa fünf Varianten des Lernens aus der Geschichte ist die kritische und kreative anzuwenden, um Bewährtes selektiv zu bestärken und zukunftstauglich Neues zu schaffen. Dem stehen (leider) Haltungen und Verhaltensweisen entgegen, die sich pflichtigen Beitragsleistungen verweigern, die sich das gemeinschaftliche und politische Mitwirken individueller oder korporativer Beliebigkeit vorbehalten möchten. Mit diesen ist eine ernstliche Auseinandersetzung zu führen. Nicht minder mit jenen, die aktuell eine Verzwergung Österreichs betreiben wollen.

    2013 sind es entscheidende Verbesserungen unserer direkten und indirekten Demokratie sowie Bildungsreformen, die diesen Namen verdienen, die der selektiven Bestärkung von Bewährtem und der Schaffung von zukunftstauglichem Neuem bedürfen. Die Reformen des Lerngeschehens müssen dabei endlich das Wesentliche erfassen und altideologische gesellschaftspolitische Absichten überwinden.*)

    Für Weihnachten 2012 sinnerfüllt bereichernde Festtage und für 2013
    die persönliche Kraft zu reichlich Wahrem, Gutem und Schönem
    wie auch zur Bewältigung des unvermeidlich Schweren,
    tragfähige gemeinschaftliche Bindungen
    und insgesamt günstige Lebensumstände wünscht herzlich

    Reinhard Horner

    ---------------------------------------------------------------------------------

    *) Es lohnt sich immer wieder, auf die Erziehungs-Definition von Richard Meister (1881-1964) zurückzugreifen und sie mit abermaligen Detaillierungen der Aufgaben sowie der Einbeziehung einer allgemeinen Zielorientierung auszustatten:
    Erziehung (im umfassenden Sinn) ist die planmäßige Führung, die die erwachsene Generation der heranwachsenden bei ihrer Auseinandersetzung mit der überkommenen (begegnenden) Kultur angedeihen lässt,
    * die sie für den Erwerb von Wissen, Erkenntnissen, Wertgehalten, Willensgehalten und Fertigkeiten zu persönlichen Qualitäten und funktionalen Qualifikationen sowie zu den wünschenswerten Mobilitäten leistet,
    * die sie mittels Mobilisierung der je eigenen individuellen Stärken zur Entfaltung der Veranlagungen und der Interessen unternimmt,
    * die sie zur Stärkung der Selbstgestaltungskräfte beiträgt,
    * die sie an Hilfestellungen bei Schwächen und in den kritischen Entwicklungsphasen einbringt,
    * die sie in der gemeinsamen Befassung mit zukunftsweisenden Herausforderungen einsetzt
    * und mit der sie zu einer Lebensführung mit permanent lebensdurchdringendem Weiterlernen und Weiterstreben in den zeitläufigen Anforderungen und Möglichkeiten zu verhelfen trachtet.

    ---------------------------------------------------------------------------------

    Aus dem Gedichtband „Mein Lied“, 1911 von Peter Rossegger (1843-1918)

    Auf dem Wege zum Licht

    Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück.
    Führt jeden mit euch, der verlassen vom Glück.
    Dem die Ampel verlosch, dem die Glut nie gebrannt,
    Das Kind, das den leitenden Stern nie gekannt,
    Sie taumeln in Nacht und Verlassenheit.
    Ihr begnadeten Pilger der Ewigkeit,
    Führt alle mit euch in Liebe und Pflicht.
    Lasset keinen zurück auf dem Wege zum Licht!

    Wünsche zum neuen Jahr

    Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,
    Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
    Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
    Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was!
    Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh’,
    Statt immer nur „Ich“ ein bisschen mehr „Du“;
    Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
    Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
    In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht,
    Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht;
    Und viel mehr Blumen, so lange es geht,
    Nicht erst an den Gräbern, da blüh’n sie zu spät.

    Ziel sei der Friede des Herzens. Besseres weiß ich nicht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkaffka (keine Partnerin)
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Dezember 2012 15:43

    OT aber neu!

    Auszug aus der Wiener Zeitung von heute:

    Wiener Zeitung 26.12.2012! Gastkommentar Die Welt

    Von Jérôme Segal

    Die Kein Grund zur Beschneidung
    • Argumente, die in früheren Zeiten die Entfernung der Vorhaut gerechtfertigt haben, ziehen heute nicht mehr.

    Jérôme Segal ist Koordinator eines Doktoratskollegs an der Universität Wien und Assistenzprofessor an der Universität Paris-Sorbonne. Er schreibt für verschiedene französische Zeitungen und Zeitschriften und führt einen Blog über Österreich (http://jsegalavienne.wordpress.com).? ? Picasa

    Es wird noch dauern, aber alles deutet darauf hin, dass die Entscheidung des Kölner Oberlandesgerichts einen Meilenstein in der Abschaffung der Beschneidung von Kleinkindern darstellen wird. In ganz Europa ist seither eine öffentliche Debatte im Gange. Zuletzt brachte zum Beispiel die französische Zeitung "La Croix" eine ganze Seite über die rechtliche Lage in Deutschland und Frankreich (die Beschneidung ist im Land des Laizismus eigentlich verboten, aber geduldet).

    Links
    • Dossier: Debatte um die Beschneidung
    Als Franzose, Atheist und Jude, der seit acht Jahren in Wien lebt, habe ich mit größtem Entsetzen die Diskussion in Österreich verfolgt. Unlängst hat sich auch noch der Ehrenpräsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, mit einem unseligen Vergleich in die Debatte eingeschaltet. Ein Verbot der Beschneidung sei für ihn "dem Versuch einer neuerlichen Shoah, einer Vernichtung desjüdischen Volkes, gleichzusetzen - nur diesmal mit geistigen Mitteln".
    Handelte es sich dabei nicht um eine schamlose Respektlosigkeit den Opfern der Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg gegenüber, um eine Verharmlosung von historischem Ausmaß?
    Als Humanist will ich natürlich nicht in schlechter Gesellschaft dastehen (wie der von ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner, der die Position des FPÖ-Landesparteichefs Dieter Egger übernimmt) und möchte daher grundsätzlich die verschiedenen Argumente Revue passieren lassen.
    Das Argument, wonach es sich um die Achtung einer Jahrtausende alten Tradition handle, verdient keine weitere Diskussion: Sicherlich gibt es solche Traditionen wie den Stierkampf oder die weibliche Genitalverstümmelung, die zum Glück vom Aussterben bedroht sind. Manche berufen sich auf die in der österreichischen Verfassung fest verankerte Religionsfreiheit. Wie sieht es aber aus mit der Religionsfreiheit des Kindes? Wieso sollten Gläubige ihre Kinder wie Vieh markieren dürfen? Es geht doch um eine Verstümmelung, wenn auch mit viel weniger Folgen als bei der weiblichen Genitalverstümmelung.
    Zurzeit wird die Beschneidung in den USA bei der Hälfte der Neugeborenen durchgeführt. Ursprünglich wurde sie von den ersten protestantischen Einwanderern praktiziert mit dem Motiv, damit die Masturbation zu unterbinden. Im 20. Jahrhundert haben jüdische Ärzte dann dieses Ritual mit pseudo-hygienischen Gründen legitimiert. Da wir aber heutzutage meistens nicht in der Wüste, wie manche Juden vor 3000 Jahren, leben, gibt es keinerlei Rechtfertigung, auf Schweinefleisch zu verzichten (es hält sich schlecht bei Hitze) und Vorhäute zu entfernen (auch Männer können sich heute waschen!). Keine medizinische Fakultät der Welt oder internationale Institution spricht sich grundsätzlich für eine Beschneidung aus medizinischen Gründen aus.
    Die zuständigen österreichischen Ministerien haben die Überzeugung geäußert, dass kein Handlungsbedarf bestehe.

    Kennen sie aber nicht den Artikel 19 der Konvention über die Rechte des Kindes? Man soll Kinder "vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung" schützen.

    Es gibt also keinen Grund das Verbrechen der Genitalvesrstümmelung zu verniedlichen!!!

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  1. Sasquatch (kein Partner)
    26. Dezember 2012 22:18

    Leider habe ich erst recht verspätet dieses herzerwärmende Video gesehen. Es ist auch zu erwähnen, dass es sich hierbei um eine christliche Singgruppe handelt, eine gute und trotzdem coole Alternative zu der sogenannten "Metal"- Teufelsmusik oder den allseits grassierenden Verirrungen wie Rapmusik (oft mit vulgären Texten) oder dem sogenannten Techno.

    Ich möchte mich beim besten und objektivsten Journalisten bedanken und auch ein paar Minuten reinster Freude zurückschenken:
    http://www.youtube.com/watch?v=kfVsfOSbJY0

    Wünsche allen einen besinnlichen Jahreswechsel und nachträglich ein frohes Fest.
    Lassen Sie uns für einige Stunden die Linkslinken und Rotgrünen vergessen und ein bürgerliches Fest feiern!

  2. Gasthörer (kein Partner)
    26. Dezember 2012 20:23

    Die Wiener Zeitung vom 24.12. ist wirklich recht unsäglich aber auch aufschlussreich.
    Empfehle das Streitgespräch zwischen Liessmann und Menasse über die EU zu lesen.

    Menasse "Strenge Grenzen für nationale Dummheit"

    http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/511669_Aus-Demuetigungen-entsteht-kein-Wir-Gefuehl.html

    Ein totalitärer Hetzer ist dieser Menasse, aber auch der höchstdotierte Staatskünstler Österreichs, wie ich erst kürzlich in einem Gastkommentar hier erfuhr. Da alimentiert der Staat einen "Schriftsteller", dessen von diesem Staat geförderten Werke die Abschaffung dieses Staates nahelegen.

    Reiner Zufall, wie immer...auch Zufall ist es, dass jener Menasse und der Boss von Goldman Sachs sich der gleichen Schickssalsgemeinschaft zugehörig fühlen. Und dass maßgebliche Lenker dieser EU besondere Verbindungen zu G/S haben? Zufall, sicher!

  3. kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
    26. Dezember 2012 15:43

    OT aber neu!

    Auszug aus der Wiener Zeitung von heute:

    Wiener Zeitung 26.12.2012! Gastkommentar Die Welt

    Von Jérôme Segal

    Die Kein Grund zur Beschneidung
    • Argumente, die in früheren Zeiten die Entfernung der Vorhaut gerechtfertigt haben, ziehen heute nicht mehr.

    Jérôme Segal ist Koordinator eines Doktoratskollegs an der Universität Wien und Assistenzprofessor an der Universität Paris-Sorbonne. Er schreibt für verschiedene französische Zeitungen und Zeitschriften und führt einen Blog über Österreich (http://jsegalavienne.wordpress.com).? ? Picasa

    Es wird noch dauern, aber alles deutet darauf hin, dass die Entscheidung des Kölner Oberlandesgerichts einen Meilenstein in der Abschaffung der Beschneidung von Kleinkindern darstellen wird. In ganz Europa ist seither eine öffentliche Debatte im Gange. Zuletzt brachte zum Beispiel die französische Zeitung "La Croix" eine ganze Seite über die rechtliche Lage in Deutschland und Frankreich (die Beschneidung ist im Land des Laizismus eigentlich verboten, aber geduldet).

    Links
    • Dossier: Debatte um die Beschneidung
    Als Franzose, Atheist und Jude, der seit acht Jahren in Wien lebt, habe ich mit größtem Entsetzen die Diskussion in Österreich verfolgt. Unlängst hat sich auch noch der Ehrenpräsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, mit einem unseligen Vergleich in die Debatte eingeschaltet. Ein Verbot der Beschneidung sei für ihn "dem Versuch einer neuerlichen Shoah, einer Vernichtung desjüdischen Volkes, gleichzusetzen - nur diesmal mit geistigen Mitteln".
    Handelte es sich dabei nicht um eine schamlose Respektlosigkeit den Opfern der Vernichtung der Juden im Zweiten Weltkrieg gegenüber, um eine Verharmlosung von historischem Ausmaß?
    Als Humanist will ich natürlich nicht in schlechter Gesellschaft dastehen (wie der von ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner, der die Position des FPÖ-Landesparteichefs Dieter Egger übernimmt) und möchte daher grundsätzlich die verschiedenen Argumente Revue passieren lassen.
    Das Argument, wonach es sich um die Achtung einer Jahrtausende alten Tradition handle, verdient keine weitere Diskussion: Sicherlich gibt es solche Traditionen wie den Stierkampf oder die weibliche Genitalverstümmelung, die zum Glück vom Aussterben bedroht sind. Manche berufen sich auf die in der österreichischen Verfassung fest verankerte Religionsfreiheit. Wie sieht es aber aus mit der Religionsfreiheit des Kindes? Wieso sollten Gläubige ihre Kinder wie Vieh markieren dürfen? Es geht doch um eine Verstümmelung, wenn auch mit viel weniger Folgen als bei der weiblichen Genitalverstümmelung.
    Zurzeit wird die Beschneidung in den USA bei der Hälfte der Neugeborenen durchgeführt. Ursprünglich wurde sie von den ersten protestantischen Einwanderern praktiziert mit dem Motiv, damit die Masturbation zu unterbinden. Im 20. Jahrhundert haben jüdische Ärzte dann dieses Ritual mit pseudo-hygienischen Gründen legitimiert. Da wir aber heutzutage meistens nicht in der Wüste, wie manche Juden vor 3000 Jahren, leben, gibt es keinerlei Rechtfertigung, auf Schweinefleisch zu verzichten (es hält sich schlecht bei Hitze) und Vorhäute zu entfernen (auch Männer können sich heute waschen!). Keine medizinische Fakultät der Welt oder internationale Institution spricht sich grundsätzlich für eine Beschneidung aus medizinischen Gründen aus.
    Die zuständigen österreichischen Ministerien haben die Überzeugung geäußert, dass kein Handlungsbedarf bestehe.

    Kennen sie aber nicht den Artikel 19 der Konvention über die Rechte des Kindes? Man soll Kinder "vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung" schützen.

    Es gibt also keinen Grund das Verbrechen der Genitalvesrstümmelung zu verniedlichen!!!

    • Gabriel (kein Partner)
      26. Dezember 2012 18:04

      Die Tradition ist sicherlich kein Argument, denn dann müßte man Menschen immer noch öffentlich an den Pranger stellen oder gar hinrichten, denn das war ebenfalls Jahrhunderte üblich!

      Jedenfalls hat man zum Beispiel bei jungen Hunden das Kupieren des Schwanzes und der Ohren verboten, nur bei Kindern darf man weiterhin die Genitalien "kupieren", denn nichts Anderes ist diese Verstümmelung.

      Damit wird ein Menschenkind geringer geschätzt als ein Jungtier!

    • Undine
      26. Dezember 2012 21:27

      Hier das dazu passende Video:

      http://www.pi-news.net/2012/07/jude-und-moslem-contra-kinderbeschneidung/#more-267172

      Wer kann seinem kleinen Sohn so eine Barbarei antun?

  4. Eso-Policier (kein Partner)
    26. Dezember 2012 15:00

    Die Internetseite von Andreas Unterberger ist die beste Internetseite, die es zurzeit auf der Erde gibt. Und wenn dieser verächtliche "Jerobeam" aus diesem Forum weggeschafft wird, ist das Blog noch besser.

  5. Österreicher (kein Partner)
    26. Dezember 2012 13:01

    Was für ein grauenvolles und gutmenschliches Multi-Kulti-Gedudel, dieser Youtube-Link. Ich kanns nicht ausstehen, wenn man Kinder unterschiedlicher Hautfarbe zu so einem propagandistischen Schwachsinn überredet, wo man doch mittlerweise weiss, dass das auf Dauer nicht zusammengeht.

    Und wozu englisch? Haben Sie, Herr Unterberger, vergessen, dass Österreich ein ganz phantastisches weihnachtliches Liedgut zu bieten hat? Pfui & schämen Sie sich!

  6. Feiertag Stur (kein Partner)
    26. Dezember 2012 10:37

    Wer möchte schon sterben, damit andere überleben können... - Frohe Ostern und besinnliche Festtage ebenso! ggg

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Dezember 2012 11:11

      Der, dem der eigene gleichbedeutend mit dem Welt-Untergang ist, wohl nicht.

  7. socrates
    25. Dezember 2012 21:20

    Danke Dr. Andreas Unterberger für seinen Blog! Er gibt mir und anderen oft die Gelegenheit die Wahrheit herauszuschreien in einer Medienwelt voller Lüge.

    Das Negativum des Tages: Walter Hämmerle in der Wiener Zeitung.
    .... im christlich geprägten Westen die letzten religiös konnotierten Tabus in der Gesellschaftspolitik kippen. Hier scheint das alte Ideal eines aufgeklärten Staates sehr, sehr nahe, etwa bei der Enttabuisierung von Homosexualität, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und Abtreibung oder bei den neuen Möglichkeiten für die Fortpflanzungs- und Biowissenschaften.
    Nur im Kampf um die sichtbaren Symbole des Christentums, sei es das allgegenwärtige Kreuz im öffentlichen Raum, sei das Läuten der Kirchenglocken, gibt es noch spürbaren Widerstand. Das dürfte jedoch vorrangig mit unserem Hang zur Nostalgie und unserem Faible für Erinnerungskultur zusammenhängen.

  8. Patriot
    25. Dezember 2012 21:18

    Herrn Dr. Unterberger und allen Mitbloggern ein gesegnetes Weihnachtsfest!

  9. Haider
    25. Dezember 2012 19:57

    Wie es sich in einer Familie ziemt, schließe ich mich gerne allen guten Wünschen mit Freude an. Mein kleines Geschenk:

    http://www.youtube.com/watch?v=ft0L-t-gWi4

    Was Rosegger in einfache Worte kleidete (siehe RR Prof. Reinhard Horner) schaffte Beethoven mit Noten! Seien wir stolz auf unsere wahren Künstler!

  10. RR Prof. Reinhard Horner
    25. Dezember 2012 15:04

    reinhard.horner@chello.at

    Weihnachten 20112 / Neujahr A. D. 2013
    20 C + M + B 13

    Frohe Weihnachten für die Welt

    Sowohl hinsichtlich der Zeitläufte der Entstehung als auch in Bezug auf die Aussagen für unsere Gegenwart und Zukunft lohnt es sich sehr, dass wir uns die dritte bis fünfte Strophe des Welt-Weihnachtsliedes vergegenwärtigen, die zumeist ausgelassen werden. (Warum werden just diese drei besonders inhaltsreichen Strophen ausgelassen?)

    3. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Die der Welt Heil gebracht,
    Aus des Himmels goldenen Höh´n
    Uns der Gnaden Fülle lässt seh´n
    Jesum in Menschengestalt!
    Jesum in Menschengestalt!

    4. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Wo sich heut alle Macht
    Väterlicher Liebe ergoss
    Und als Bruder huldvoll umschloss
    Jesus die Völker der Welt!
    Jesus die Völker der Welt!

    5. Stille Nacht! Heilige Nacht!
    Lange schon uns bedacht,
    Als der Herr vom Grimme befreit,
    In der Väter urgrauer Zeit
    Aller Welt Schonung verhieß!
    Aller Welt Schonung verhieß!

    Das hat ein kleiner Geistlicher 1816 geschrieben und ein kleiner Lehrer 1818 vertont – in einer Zeit nach den Schrecken der napoleonischen Kriege, einer Zeit der drastischen Restauration und überdies durch den Ausbruch des Vulkans Tambora mit dem „Jahr 1816 ohne Sommer“ und folglich tausenden Hungertoten dramatisch belastet.

    „Vom Grimme befreit“! „Uns der Gnaden Fülle lässt seh´n“! „alle Macht – väterlicher Liebe“! „als Bruder“! „der Welt“! „die Völker der Welt“! „Aller Welt“! Da wird uns geboten: ein Denken und Empfinden froher Botschaft, nicht in kirchenrechtlich, kirchenmächtig, strafängstigende Vorschrift verpackt! In direkter und nicht zwangsvermittelter Gottesverbindung des Einzelnen und der Gemeinschaft! Zu wirklichkeitstauglich erlebter Macht der Liebe und gelebter Brüderlichkeit! Obendrein (1816!) – dreimal angesprochen – in globalem Heilsverständnis! An zentralem Ort, nämlich in der Eucharistie, hat die Differenz der Worte, ob der Wein zum Blut Christi konsekriert wird, so dass es als „für euch und für viele“ oder „für euch und für alle“ vergossen gelten soll, wesentlich damit zu tun. Ebenso betrifft es die Auseinandersetzungen über die Kirche als Gottesvolk und als Klerus mit monarchischer Vatikan-Spitze. (Die Bezeichnung „Vatikan“ in mehreren Bedeutungen folgt übrigens der frührömischen Tradition des Ortsnamens nach einer etruskischen Gottheit.)

    Die Worte Joseph Mohrs haben auch 2012 ff höchste Aktualität. Zur Entwicklung ihrer Umsetzung ist freilich noch eine längere Wegstrecke zurückzulegen und sind unablässige Anstrengungen zur Bewahrung des Errungenen vonnöten – im Bemühen um unverkürzte und unverfälschte Nachfolge Jesu Christi!

    Das Weihnachtsfest ist geschichtlich und aktuell von so mancher Hypothek belastet. „Durch Geld zum Heil!“ Allzu lang hat die katholische Amtskirche das mit monopolisierter Gnadenverwaltung geradezu industriell praktiziert – mit der Furcht vor Sündenstrafen, von denen man sich loskaufen konnte und damit zum schrankenlosen Kirchenkapitalismus beitragen sollte. Hierzu hat bekanntlich der Apparat des Ablasshandels insbesondere die (länger dauernde) Erfindung des Fegefeuers benützt.

    Ähnlich hat heute das Geld und haben die Bezüge zum Geld – nunmehr vollends diesseitig – vielfältig bestimmende Wirkungen. Nicht von ungefähr beanspruchen die Weihnachtsumsätze die Nachrichten und die Erörterungen – auch das Interesse – in beträchtlichem Ausmaß.

    Bei Joseph Mohr wären starke reinigende und bewegende Hoffnung und Zuversicht zu schöpfen und Werkzeug gegen die realen und irrealen Befürchtungen vor religiösen Irreleitungen zu gewinnen.

    Neujahr 2013

    Es steht vieles an: in Österreich, in Europa und weltweit. Insgesamt geht es um Lösungen in einer „Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus“. Dies im Bewusstsein, dass uns diese Welt nur geliehen, mehr noch: in Hinsicht auf unsere Nachkommenden anvertraut ist.

    Die moderne „Massendemokratie“ stellt große (neue) Anforderungen. Sie braucht Menschen, die nicht nur ihre Menschenrechte und die Vorzüge der Zeitläufte in Anspruch nehmen, sondern gleichermaßen ihre Menschenpflichten in die gemeinschaftliche Entwicklung einbringen. Es kommt sowohl auf den „bedeutenderen Teil der Bürgerschaft“ an, der die Lebenserhaltung und die Entwicklungen in die Zukunft trägt, als auch auf Persönlichkeiten, die sich der Aufgaben und Verantwortungen als Repräsentanten unterwinden.

    Von den etwa fünf Varianten des Lernens aus der Geschichte ist die kritische und kreative anzuwenden, um Bewährtes selektiv zu bestärken und zukunftstauglich Neues zu schaffen. Dem stehen (leider) Haltungen und Verhaltensweisen entgegen, die sich pflichtigen Beitragsleistungen verweigern, die sich das gemeinschaftliche und politische Mitwirken individueller oder korporativer Beliebigkeit vorbehalten möchten. Mit diesen ist eine ernstliche Auseinandersetzung zu führen. Nicht minder mit jenen, die aktuell eine Verzwergung Österreichs betreiben wollen.

    2013 sind es entscheidende Verbesserungen unserer direkten und indirekten Demokratie sowie Bildungsreformen, die diesen Namen verdienen, die der selektiven Bestärkung von Bewährtem und der Schaffung von zukunftstauglichem Neuem bedürfen. Die Reformen des Lerngeschehens müssen dabei endlich das Wesentliche erfassen und altideologische gesellschaftspolitische Absichten überwinden.*)

    Für Weihnachten 2012 sinnerfüllt bereichernde Festtage und für 2013
    die persönliche Kraft zu reichlich Wahrem, Gutem und Schönem
    wie auch zur Bewältigung des unvermeidlich Schweren,
    tragfähige gemeinschaftliche Bindungen
    und insgesamt günstige Lebensumstände wünscht herzlich

    Reinhard Horner

    ---------------------------------------------------------------------------------

    *) Es lohnt sich immer wieder, auf die Erziehungs-Definition von Richard Meister (1881-1964) zurückzugreifen und sie mit abermaligen Detaillierungen der Aufgaben sowie der Einbeziehung einer allgemeinen Zielorientierung auszustatten:
    Erziehung (im umfassenden Sinn) ist die planmäßige Führung, die die erwachsene Generation der heranwachsenden bei ihrer Auseinandersetzung mit der überkommenen (begegnenden) Kultur angedeihen lässt,
    * die sie für den Erwerb von Wissen, Erkenntnissen, Wertgehalten, Willensgehalten und Fertigkeiten zu persönlichen Qualitäten und funktionalen Qualifikationen sowie zu den wünschenswerten Mobilitäten leistet,
    * die sie mittels Mobilisierung der je eigenen individuellen Stärken zur Entfaltung der Veranlagungen und der Interessen unternimmt,
    * die sie zur Stärkung der Selbstgestaltungskräfte beiträgt,
    * die sie an Hilfestellungen bei Schwächen und in den kritischen Entwicklungsphasen einbringt,
    * die sie in der gemeinsamen Befassung mit zukunftsweisenden Herausforderungen einsetzt
    * und mit der sie zu einer Lebensführung mit permanent lebensdurchdringendem Weiterlernen und Weiterstreben in den zeitläufigen Anforderungen und Möglichkeiten zu verhelfen trachtet.

    ---------------------------------------------------------------------------------

    Aus dem Gedichtband „Mein Lied“, 1911 von Peter Rossegger (1843-1918)

    Auf dem Wege zum Licht

    Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück.
    Führt jeden mit euch, der verlassen vom Glück.
    Dem die Ampel verlosch, dem die Glut nie gebrannt,
    Das Kind, das den leitenden Stern nie gekannt,
    Sie taumeln in Nacht und Verlassenheit.
    Ihr begnadeten Pilger der Ewigkeit,
    Führt alle mit euch in Liebe und Pflicht.
    Lasset keinen zurück auf dem Wege zum Licht!

    Wünsche zum neuen Jahr

    Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,
    Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
    Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
    Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was!
    Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh’,
    Statt immer nur „Ich“ ein bisschen mehr „Du“;
    Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
    Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
    In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht,
    Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht;
    Und viel mehr Blumen, so lange es geht,
    Nicht erst an den Gräbern, da blüh’n sie zu spät.

    Ziel sei der Friede des Herzens. Besseres weiß ich nicht.

    • Haider
      25. Dezember 2012 19:44

      Peter Rosegger: ein Titan des einfachen Wortes. Kann man's kürzer, einfacher, treffender sagen? "Und viel mehr Blumen, so lange es geht,
      Nicht erst an den Gräbern, da blüh’n sie zu spät."
      Warum bringt solches heute kein "Dichter" mehr zu Wege?

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Dezember 2012 11:06

      >>Haider: wer durch das Nadelöhr der Veröffentlichung durch will, der muss
      a) zeitgeistkonform (gegen alles Nationale) sein,
      b) Werte und Tugenden verdammen und
      c) möglichst unklar in heiklen Phasen der Gesamtaussage sein.
      Das ist nicht jedermanns Sache.

      Außerdem sollte er sehr "babylonisch" (siehe "Neu-Sprech") formulieren.
      Dazu kommt noch oberflächliche Weitschweifigkeit, sonst wird man heute nicht "verlegt" (allenfalls in den Schubladen der Verleger), jedenfalls nicht anerkannt. Auch das schreckt den ab, der sich für seine Ambitionen nicht später entschuldigen will.

      Dazu kommt das gesellschaftliche Phänomen mangelnder oder gestörter Konzentrationsfähigkeit, zu wenig Bereitschaft, gründlich nachzudenken und letztlich die (induzierte) Angst vor der unbequemen Erkenntnis, dass die meisten Entwicklungen in die falsche Richtung laufen.

      Und ein allgemeiner Zeitmangel.
      Wie schon Goethe in einem Brief an seine Mutter (oder war es die Schwester) angemerkt hat:
      "Liebe NN, ich schreibe Dir einen langen Brief. Für einen kurzern hatte ich zu wenig Zeit."

  11. M.S.
    25. Dezember 2012 12:47

    Herrn Dr. Unterberger und allen Blogteilnehmern ein schönes Weihnachtsfest sowie für das neue Jahr alles Gute und weiteren Erfolg mit dem Tagebuch.

  12. S.B.
    25. Dezember 2012 12:35

    Ich wünsche nochmals Herrn Dr. Unterberger und Familie, sowie dem gesamten Team des Tagebuches und allen Teilnehmern

    FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich für die Einrichtung dieses wichtigen Blogs bedanken.

    Und hier die Grußbotschaft in die ganze Welt:

    http://www.froehlichtrans.de/Advent/Tuer9.htm

  13. fokus
    25. Dezember 2012 12:23

    Ich wünsche ebenfalls allen Beteiligten, die diesen gelungenen Blog ermöglichen - allen voran Herrn Dr. Unterberger mit Familie - ein besinnliches Weihnachtsfest!

    Auch von mir ein kleiner, feiner Weihnachtsgruß:

    http://www.youtube.com/watch?v=jqOBKbKQ9Ac

  14. Josef Maierhofer
    25. Dezember 2012 10:43

    Danke für diese herzerfrischende Weihnachtsbotschaft !

    Danke für Ihren Einsatz, Herr Dr. Unterberger, danke an das Team, danke den Partnern, danke den Postern, danke für den Blog !

    Möge Ihr Beitrag zu Resultaten führen in Gesellschaft und Politik, zu positiven Resultaten !

    Frohe Weihnachten !

  15. Josef Maierhofer
    25. Dezember 2012 10:37

    An Herrn Landau !

    Ja, Herr Landau, mir geht es auch um ein menschenwürdiges Leben, auch für mich und die Österreicher, oder muss ich mir durch Sie und jene, die sich das nur mit Ihrer Hilfe leisten können, was sie da aufführen, ausbeuten lassen (85% meiner Einnahmen gebe ich ab) und dann auch noch 'auf den Schädel ... lassen durch so ein Benehmen dieser rotzfrechen, von links aufgehetzten, Blödiane als milder Ausdruck, oder gehören Sie auch und Herr Küberl, beide hochdotiert, zu diesen Provokateuren ? Sie mißbrauchen die Caritas für linkspolitische Agitation.

    Die Leute sollen froh sein, dass sie ein Dach über dem Kopf bekommen haben und viele davon wären besser zu Hause geblieben, denn sie sind einfache Wirtschaftsflüchtlinge.

    Ich setz mich auch nach Canada und stelle Ansprüche, weiß nicht was ich dafür ernten würde und dann erst in den Heimatländern dieser 'Flüchtlinge'.

    Nochmals, Sie missbrauchen die Caritas, es gibt wirklich arme, denen nicht geholfen wird, weil sie Österreicher sind. Schämen Sie sich, so was zu unterstützen !

    • Josef Maierhofer
      25. Dezember 2012 10:38

      Gehört zu @ HJR

      Pardon !

    • Wertkonservativer
      25. Dezember 2012 11:44

      Letzte Berichtigung:
      Dr. Rudolf HENZ (1897 - 1987), zwischen 1945 und 1957 Programmdirektor ...

      Jetzt stimmt alles; bitte um Verständnis!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      25. Dezember 2012 11:46

      Also jetzt gebe ich's langsam auf!
      Gehört als Replik zu meinem Beitrag!

  16. Wertkonservativer
    25. Dezember 2012 10:12

    Danke Dr. Unterberger:
    nochmals besinnliche Weihnachts- und Neujahrsfeiertage!

    Dr. Rudolf Lenz (1897 - 1987), zwischen 1945 und 1987 Programmdirektor des Österreichischen Rundfunks (ja, ja, dmals waren noch wirkliche Kapazunder im Rundfunk tätig!), ein Schriftstelleer von hohen Graden, schrieb dieses schöne Gedicht:

    "Spruch am Weihnachtsmorgen

    O Mensch, was ist an dir geschehn?
    Du bist erlöst und weißt es nicht.
    Den Herrn der Welt hast du gesehn
    Und gehst wie blind in seinem Licht.

    Ein Wunder ward in fernem Land.
    Du hörst es und bleibst ungerührt.
    Muß erst die Welt in Blut und Brand
    Versinken, eh' dein Herz es spürt?

    Du singst die Botschaft und bleibst hart
    Und tust, als sei Gott nicht geborn.
    Und gehst in seiner Gegenwart
    Den alten Trott, in dich verlorn.

    O Mensch, hast du nicht Aug und Ohr?
    Tu' auf die Brust! Die Botschaft hallt
    Auch noch am Tag, der Engel Chor
    Bejauchzt das Ende der Gewalt.

    Denn keine Bosheit, keine List
    Ist so groß, keine Menschenmacht,
    Daß nicht die Liebe größer ist
    Seit Behlehem, seit jener Nacht.

    (gerhard@michler.at)
    "

    • Wertkonservativer
      25. Dezember 2012 11:02

      Bitte um Verzeihung:
      Der Verfasser diese Gesichtes ist Dr. Rudolf HENZ!

    • Wertkonservativer
      25. Dezember 2012 11:15

      Heute hab' ich es mit dem Verschreiben:

      ... dieses Gedichtes ..

    • Wertkonservativer
      25. Dezember 2012 11:50

      Letzte Berichtigung:

      Dr. Rudolf HENZ (1897 - 1987), zwischen 1945 und 1957 Pro9grammdirektor des Öasterreichischen Rundfunks ...

      Jetzt stimmt alles; bitte um Verständnis!
      Dass keine falsche Meinung entsteht:ich schwöre, gestern abends im Familienkreise nur ganz mäßig getrunken zu haben!!

      (mail to: gerhard@michler.at.)

    • Undine
      25. Dezember 2012 12:44

      @Wertkonservativer

      *****!

      "Dr. Rudolf Henz (1897 - 1987), zwischen 1945 und 1987 Programmdirektor des Österreichischen Rundfunks (ja, ja, damals waren noch wirkliche Kapazunder im Rundfunk tätig!), ein Schriftsteller von hohen Graden, ....."

      Heutzutage ist es mir auf jeden Fall lieber, es wird KEIN Schriftsteller Programmdirektor des Rundfunks! Der hieße nämlich möglicherweise Robert MENASSE, das Liebkind der politisch korrekten Gutmenschen und deren ORF! Ein Alptraum! Welch steiler Weg nach unten: Hier Rudolf Henz, dort Robert Menasse.

  17. HJR
    • HJR
      25. Dezember 2012 10:57

      P.S. Allerdings vermisse ich noch immer eine genauere Bezifferung der Muslime, welche die Votivkirche 'besetzten' bzw. in den Stephansdom 'einzudringen' versuchten.

      Und schön wäre halt auch, wenn der Herr Kurz das von ihm mitbegründete 'Zentrum für islamischen Dialog' zu einer Stellungnhame in dieser Sache bewegen könnte.

    • Cotopaxi
      25. Dezember 2012 11:19

      Vom hochgelobten Herrn Kurz habe ich in der Frage der unglaublichen Unverfrorenheiten um die Votivkirche nichts gehört.
      Ich hoffe das liegt daran, dass er sich zur Zeit auf Urlaub mit seiner Freundin (Fekters Tochter) befindet.

    • Maria Kiel
      25. Dezember 2012 21:22

      Sieh an - wenn es ums eigene "Stammhaus" geht, scheint man die sog. Herbergssucher dann doch vorzugsweise draussen zu halten; das Obdach-Geben bürdet man lieber dem Pfarrer der Votivkirche auf, der sich nicht dagegen wehren darf....wie war das doch gleich mit den Pharisäern, Dr. Schönborn?

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      26. Dezember 2012 10:27

      HJR
      25. Dezember 2012 10:05

      Habe diesen Link angeklickt und auf den beiden ersten Seiten - obwohl ich nicht angemeldet war (zustimmend ) gevotet.
      Erst ab der dritten Seite der Kommentare ist das dem Zensor aufgefallen und hat mir das Benoten verboten (Zum Kommentieren müssen Sie angemeldet sein! -war der Text - wollte ich doch garnicht!)

  18. Jewgeni Gorowikow
    25. Dezember 2012 09:31

    Ein wirklich schöner Auftritt!

    Ich wünsche am heutigen Weihnachtstag

    - Herrn Dr. Unterberger, sowie Seinem Team an Mitarbeitern

    - und allen Lesern und Postern des Tagebuchs

    frohe und besinnliche Festtage!

  19. Jewgeni Gorowikow
    25. Dezember 2012 09:31

    Ein wirklich schöner Auftritt!

    Ich wünsche am heutigen Weihnachtstag

    - Herrn Dr. Unterberger, sowie Seinem Team an Mitarbeitern

    - und allen Lesern und Postern des Tagebuchs

    frohe und besinnliche Festtage!






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