Abonnenten können: alle Texte sofort lesen (nicht erst nach 48 Stunden); jedes Posting bewerten; Mails mit jedem neuen Eintrag bestellen; Bücher und (auch eigene) Events als Tipp bewerben. Sie sehen: ausgewählte Link-Tipps; inseratenfreie Seiten; die übersichtlichen Zahlen&Daten; usw.

weiterlesen

 

Die Bezirksvorsteher in der Rathausfalle drucken

Die drei schwarzen Vorsteher in den Wiener Bezirken 13, 18 und 19 reden sich um Kopf und Kragen. Irgendwie scheint dem Rathaus damit doch das erfolgreiche Aufstellen einer Falle gelungen zu sein, in der sich die Opposition verfängt. So sehr auch die von der SPÖ mitgetragene Vassilakou-Politik die Bürger empört hat, und das ständige Hakenschlagen immer noch mehr empört.

Die an sich relativ kluge Rückzugs-Idee der Schwarzen, halt jetzt für den ganzen Westen Wiens ein gemeinsames Parkpickerl zu verlangen, wurde vom Rathaus mit dem üblichen Schmäh abgeschmettert: Das gehe leider juristisch nicht. Die rathauseigene Jurisprudenz fußt bekanntlich auf dem Rechtsgrundsatz: Erlaubt ist immer nur, was die Partei der Macht will. Und die gehorsamen Bürgerlichen glauben das auch noch und fallen solcherart jedes Mal auf einen uralten Juristen-Schmäh hinein.

Nun wollen zwei der von Pickerl-Flüchtlingen überfluteten ÖVP-Bezirke doch noch über eine nachträgliche Einführung abstimmen. Der Urzeit-Vorsteher in Döbling, Adolf Tiller, hält das hingegen nicht für notwendig. Er weiß – woher immer –, dass ohnedies 80 Prozent gegen das Pickerl seien.

Aber wirklich am Sachverstand der Herren lassen neben dieser seltsamen Einschätzung ihre Aussagen über die Verhältnisse in ihrem Bezirk zweifeln. Da behauptet der Döblinger Vorsteher wörtlich: „Wir haben im Moment außer bei den U-Bahn-Stationen keine Parkplatzprobleme.“ Und – unausgesprochen – dort steht ja eh nur der rot-blaue Karl-Marx-Hof.

Aber der Satz ist nicht nur zynisch, sondern vor allem falsch: Die Situation ist auch entlang aller drei Straßenbahnlinien im 19. Bezirk sowie auch der Schnellbahn und beider U-Bahn-Linien katastrophal. Aber das ist dem in Gutsherrenart amtierenden Mann offenbar egal. Oder vielleicht lebt er noch im Zeitalter der Pferdekutschen?

Ebenso ahnungslos scheint der Herr über den 13. Bezirk: „Mit der Ausweitung des Pickerls haben wir erstmals Probleme bekommen.“ Auch der ist offenbar in seinem Bezirk nie unterwegs, oder so wie der Döblinger nur in exklusiven Villenlagen. Denn auch in Hietzing stammt ein gutes Drittel der dort tagelang abgestellten Fahrzeuge nicht aus dem Bezirk. Und in großen Bezirksteilen finden die Anrainer keinen Parkplatz. Hietzing liegt direkt an der Einfahrt der Westautobahn, Döbling direkt an der Einfahrt der Nordautobahn.

Irgendwie interessant, wie da gleich zwei Vorsteher ihre Wähler verprellen. Sie stellen nämlich in ihrem politischen Kalkül die von der Parkplatznot schwer Getroffenen (und damit zu massiven Reaktionen an der Wahlurne Bereiten) jenen Desinteressierten gegenüber, die gar kein Auto haben oder die eine Garage benutzen. Diesen ist die Debatte weitgehend wurscht. Offenbar wollen die beiden Vorsteher in künftige Lehrbücher der Politik als Beispiele eingehen, wie man es nicht machen soll.

Freilich werden sie in diesen Büchern hinter der Wiener Obergrünen landen. Denn deren Chaospolitik ist geradezu abenteuerlich. Eine ganze Woche lang war ganz Wien einig, dass die Fragestellung bei der lustigen Wiener Volksbefragung entscheiden soll, ob jeder Bezirk selber über das Pickerl entscheidet oder ob für ganz Wien eine einheitliche Regelung gefunden werden soll. Nichts da, erklärt Vassilakou plötzlich in einem Interview. Das sei gar nicht gemeint. Jetzt weiß man überhaupt nicht mehr, worüber eigentlich abgestimmt wird.

Ich habe mich bisher immer dagegen gewehrt, der Frau ihre Abstammung vorzuwerfen. Jetzt aber kann ich den Verdacht nicht mehr loswerden, dass mit ihr die Bundeshauptstadt wirklich und direkt in griechische Chaos-Verhältnisse steuert. Das Land erinnert ja trotz EU-Mitgliedschaft in vielem zunehmend an die Dritte Welt. Andererseits brauchen sich die Wiener ja nicht zu wundern: Steuern sie doch sowieso Richtung Dritte Welt. Immerhin hat schon die große Mehrheit der Volksschulkinder in der Stadt eine nicht-deutsche Muttersprache. Und Hochrechnungen zeigen, dass Wien in diesem Jahrhundert auch noch eine moslemische Mehrheit haben wird. Warum soll dann noch die Wiener Stadtpolitik besser sein als jene in Bagdad?

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2012 11:50

    OT Wir sollten uns um die wahren Gefahren kümmern, da sind die Parkpickerl eher ein Nebenschauplatz. Wenn wir diese Entwicklungen nicht stoppen, werden voraussichtlich Blockwarte dieses Problem lösen.

    http://www.wiwo.de/politik/europa/europaeische-transferunion-sozialistische-planspiele-in-bruessel/7545674.html

  2. Ausgezeichneter KommentatorMajordomus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2012 10:46

    Die Zustände im Wiener Rathaus sind so, weil Politik ein Wettbewerb der Gauner ist. Es handelt sich im Gegensatz zur Marktwirtschaft um einen negativen Wettbewerb. Es gewinnt nicht, wer die Bedürfnisse der Menschen am Besten befriedigt, sondern wer am besten lügt. Die meisten Menschen, also auch Politiker, versuchen ihr persönliches Einkommen zu maximieren. In einer Marktwirtschaft gelingt dies, indem die Kunden zufriedengestellt werden. In der Politik genügt es, den Menschen mit Gewalt ihr Einkommen abzunehmen und die Illusion zu erzeugen, es wäre zu ihrem Besten. Unternehmen versuchen auch, Illusionen zu erzeugen, aber da kann der Kunde den Anbieter jederzeit wechseln. In der Politik kann man nur die Regierungspartei(en) wechseln, wenn viele andere Menschen das auch wollen. Letztendlich bleibt der “Anbieter” aber immer derselbe: Der Staat, der die Zahlungen mit Gewalt eintreibt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUlrich
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Dezember 2012 13:08

    off topic:
    Schon sagenhaft, wie verhältnismäßig klein gehalten der ORF über die Brandanschläge in Amstetten berichtet. In den Mittagsnachrichten wars die letzte Meldung, gleich vorm Wetter, und auf orf.at erinnert Größe und Aufmachung der Meldung an Brandstiftung an einem Heustadl. Wir sprechen bitte von drei annähernd gleichzeitigen Anschlägen, wohl auch mit dem Gedanken, die Kräfte der örtlich zeitnah verfügbaren Feuerwehr aufzuteilen. Und wenn es stimmt, dass in einem Fall noch während der Messe im EINGANGSBEREICH, somit normalerweise auch im größten AUSGANGSBEREICH der Kirche versucht wurde Feuer zu legen, dann denke ich schon an versuchten mehrfachen Mord.

alle Kommentare drucken

  1. kein-grüner-oder-grünin (kein Partner)
    25. Dezember 2012 23:10

    Ich wünschte mir nachträglich ein Verschwinden der Grünen in allen Bundesländern ,EU-Parlament sowie Nationalrat . Diese heuchlerischen Egozentriker mit enormen Linksdrall (es gibt kein Migrationsproblem,Asylanten verdienen mehr Aufmerksamkeit als der Mittelstand und andere österreichischen Steuerzahler ,Autofahrer und Rechte müssen bekämpft werden Zensur und Umverteilung ala China erzeugt werden )sollten noch vor der Nationalratswahl atomisiert werden!

  2. Hegelianer (kein Partner)
    25. Dezember 2012 21:41

    Ich war über das Vassilakou-Interview in der "Presse" eher erleichtert, denn ein Parkpickerl für ganz Wien ist fürwahr eine Schnapsidee. Es gibt Gegenden in Wien, wo es weder dichten öffentlichen Verkehr gibt (und mehr als ein halbstündig zu irgendeiner U-Bahn fahrender Bus wirtschaftlich auch nicht sinnvoll wäre) noch öffentliche Parkgaragen. Solche Gegenden würden für längere Aufenthalte, die eines Pkw bedürfen (z.B. Fahren mit mehreren Kleinkindern und/oder Gepäck), praktisch zum Sperrgebiet.
    Das Verhalten der Bezirksvorsteher von Hietzing und Währing deute ich so: Man will nicht von der wienweiten Befragung überrollt werden, wo Nichthietzinger und Nichtwähringer nach dem Motto "Warum dürfen die immer noch gratis parken und wir müssen fürs Pickerl zahlen?" die Bezirksbewohner überstimmen könnten. Man will aber auch nicht riskieren, daß der eigene Bezirk in Wahrheit ein Parkpickerl will und man bis auf die Unterhose blamiert dasteht. Also läßt man rasch vorab abstimmen und erklärt feige, keine Wahlempfehlung abgeben zu wollen. Tiller macht das besser - denn gegen das rotgrüne Wien kann man hinterher immer noch Opposition betreiben.

  3. kaffka(keinePartnerin) (kein Partner)
    24. Dezember 2012 14:20

    Grundsätzlich muss man unterscheiden, zwischen der Kurzparkzone, - die dem Zweck dient für eine bestimmte Zeit jedem zu erlauben zuzufahren um dort auf beschränkte Zeit seine Agenden zu erledigen - und dem "Privilegien-Pickerl," das den Anrainern erlaubt auf unbeschränkte Zeit Ihre Stehfahrzeuge abzustellen.

    In den Kurzparkzonen muss man für diese Möglichkeit zahlen (Parkschein), hingegen erlegt man für das Anrainer-Privilegien-pickerl einen Bagatellbetrag und lässt das Stehzeug beliebig lang herumstehen und verhindert den Zweck der Kurzparkone.
    Die Folge ist, dass die Kurzparkzonen von den Privilegien-Geniessern dauernd zugeparkt sind und niemand mehr, - auch nichtmehr gegen Zahlung zufahren kann. Da mehr Privilegienpickerl ausgegeben werden, als Kurzparkplätze vorhanden sind, muss sich jeder "Privilegierte" überlegen, ob er sein Stehzeug überhaupt in Betrieb nimmt, denn wenn er zurückkommt ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass in seiner Nähe ein anderer Privilegierte auf den Kurzparkzonenplätzen steht. -- Der mault dann am lautesten "Ich habe doch ein Privi-Pickerl und trotzdem ist allen verparkt".

    Die mM vernünftigste Lösund ist:Das Privilegienpickerl GANZ abzuschaffen oder den zu erlegenden Preis auf zumindest 75% eines Garagenplatzes anzuheben. (und von dem eingehobenen Betrag GARAGEN zu bauen, oder den Garagenneubau zu so zu subventionieren, dass der Betreiber einen angemessenen Gewinn erzielen kann!.)

  4. AGLT (kein Partner)
    • heartofstone (kein Partner)
      24. Dezember 2012 12:21

      Spätestens bei der Passage


      Sorge bereitet uns auch die Gewalt: in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.


      wird vielen Deutschen der Festtagsbraten aus dem Gesicht fallen ... die Verwandschaft in BW kriegt sich gar nicht mehr ein und möchte den Gauckler am liebsten als Laternenaufputz sehen ...

    • AGLT (kein Partner)
      24. Dezember 2012 14:10

      genau dieser Satz war es, @heartofstone, der mich zu meinem OT veranlasste :-(

    • Undine
      24. Dezember 2012 23:02

      @AGLT

      "Sorge bereitet uns auch die Gewalt: in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben."

      In der Regel ist es allerdings genau umgekehrt: Es werden Einheimische von Menschen mit schwarzen Haaren und dunkler Haut in U-Bahnhöfen oder auf der Straße angegriffen und beraubt, wenn nicht gar getötet!

  5. Eso-Policier (kein Partner)
    24. Dezember 2012 00:31

    In Österreich muss eine nicht-grüne Ökopolitik etabliert werden. Zudem ist es sinnvoll, den Unglauben und den Glauben an einen allmächtigen Gott zu bekämpfen. Die freireligiöse Bewegung muss unterstützt werden. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  6. Anton Volpini
    23. Dezember 2012 19:15

    Wir werden die Wiener nicht ändern können! Sie sind, wie sie sind!
    Daher wünsche ich allen hier in diesem Blog frohe Weihnachten.
    Und danke für all die Bereicherungen, die ich durch Euch erfahren durfte.

    • Jewgeni Gorowikow
      23. Dezember 2012 19:20

      Wien bleibt Wien.

      Wiener bleiben Wiener.


      Auch meinerseits, fröhliche Weihnachten!

      Danke, Anton für die vielen positiven und gescheiten Anregungen.

    • Anton Volpini
      23. Dezember 2012 20:49

      Kennen wir uns? :-))))

  7. machmuss verschiebnix
    23. Dezember 2012 18:14


    Eher wahrscheinlich also,
    daß ich den ersten türkisch-stämmigen Bürgermeister Wiens noch erleben werde.


    Bin ja schon gespannt, wie schnell sich die rot-grünen Islam-Liebhaber mit der
    Scharia anfreunden werden (nein - Scharia ist kein neues Lokal im Ersten [grins] ).

    .

    • La Rochefoucauld
      23. Dezember 2012 18:50

      Wien (APA). Wiens Bürgermeister Yussuf Allam kündigte heute an, dass es ab dem 1.1.2021 die Freifahrt auf allen öffentlichen Linien für Migranten aller Generationen geben wird. Möglich wird dies aufgrund der Finanzierung durch die schrumpfende autochthone Bevölkerung, die sich in den letzten Jahren ihrer Eingliederung und Integration in die schöne neue euroislamische Welt widersetzt hat und ihre zu Unrecht durch Finanzspekulation erworbenen Geldmittel und Barvermögen in liberale Blogs investiert hat. Die Betreiber dieser liberalen Blogs werden angezeigt und werden vor dem neu eingerichteten Scharia-Gericht in Wien Josefstadt zur Verantwortung gezogen.

  8. Josef Maierhofer
    23. Dezember 2012 17:50

    Ich glaube, das flächendeckende und sündteuere Wiener Parkpickerl wird bald Realität sein.

    Warum man aber nicht Garagen baut in den innerstädtischen Bezirken, um den Verkehr zu beruhigen, wird wohl an denen liegen, die das Sagen im jeweiligen Bezirk haben, bzw. an den den freien Volksbefragungsterminen.

    Vordergründig aber ist der Wiener Mehrheitspartei die Abzocke wichtig für ihre Verschwendungspolitik und Klientelpolitik, den Grünen das Zurückdrängen des Autoverkehrs, egal wo und egal wie, den Bezirkskaisern die 'Mitbestimmung', etc. und 'das Volk' 'matschgert' zwar darüber, und zahlt, statt dass es die Peiniger abwählt.

  9. socrates
    23. Dezember 2012 16:39

    O.T. Kurier: Pammesberger: Wirklich schlechte Weihnachtsgeschenke
    Ein Gratis-Zeitungs-Abo zum Abholen bei der U-bahn
    Ein Science-Fiction Roman: Erfolge der großen Koalition
    Der Rest ist schwach, aber: Ehre, wem Ehre gebührt!

  10. zweiblum
    23. Dezember 2012 16:28

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß Häupl al Räuber verkleidet und unerkannt durch Wien schleicht um die Stimme des Volkes zu hören und eventuelle Mißstände abzuschaffen.

  11. Ulrich
    23. Dezember 2012 13:08

    off topic:
    Schon sagenhaft, wie verhältnismäßig klein gehalten der ORF über die Brandanschläge in Amstetten berichtet. In den Mittagsnachrichten wars die letzte Meldung, gleich vorm Wetter, und auf orf.at erinnert Größe und Aufmachung der Meldung an Brandstiftung an einem Heustadl. Wir sprechen bitte von drei annähernd gleichzeitigen Anschlägen, wohl auch mit dem Gedanken, die Kräfte der örtlich zeitnah verfügbaren Feuerwehr aufzuteilen. Und wenn es stimmt, dass in einem Fall noch während der Messe im EINGANGSBEREICH, somit normalerweise auch im größten AUSGANGSBEREICH der Kirche versucht wurde Feuer zu legen, dann denke ich schon an versuchten mehrfachen Mord.

    • zauberlehrling
      23. Dezember 2012 13:11

      @Ulrich

      Man stelle sich vor, das wären Moscheen oder Synagogen gewesen.
      Aber es sind halt nur Kirchen von Menschen zweiter Klasse!

    • Jewgeni Gorowikow
      23. Dezember 2012 14:28

      "Selektive Berichterstattung"

    • Undine
      23. Dezember 2012 14:51

      Bezeichnend folgender Satz:

      "Gleichzeitig betonte der Diözesansprecher, dass es laut ersten Informationen seitens der ermittelnden Behörde "bislang keine Hinweise für eine politisch motivierte Tat" gäbe."

      Na, dann können wir ja beruhigt sein! Macht ja nichts; waren eh bloß katholische Kirchen. Da schwerlich schwarze oder blaue Brandstifter infrage kommen, ist alles kein Problem, vor allem kein politisches. Warum sind sich da die Leute gleich so sicher? Bei einer Synagoge oder Moschee stünden von vorne herein die Täter fest, wie die FS-Ansager mit Betroffenheitsmiene augenblicklich beteuern würden.

    • AGLT (kein Partner)
      24. Dezember 2012 09:17

      Wenn man es sich dann auch noch antut, die Kommentare dazu auf standard.at zu lesen, kommt man aus dem Kotzen nicht mehr raus. Unfassbar, welcher Hass des linxlinken Packs dort auf Kirche und Österreich rausgekotzt werden darf.

    • Johann Glaser (kein Partner)
      24. Dezember 2012 10:24

      Mich bestürzen diese drei Brandanschläge ebenfalls sehr.

      Allerdings komme ich bzgl. der ORF Berichterstattung zu einem ganz anderen Eindruck. Die Nachricht war in der ZIB um 19:30 gleich die erste, und auf ORF.at war es die meiste Zeit des gestrigen Tages ein doppelt großes Bild, und auch zwei Folgemeldungen (Phantombild, Reaktionen vom Hl. Abend) schafften es bis auf die Titelseite von ORF.at. Auch wenn ich nur ungern positiv über den ORF rede, aber hier wurde nichts verschweigen. Wie denn auch, alle österreichischen Zeitungen berichten drüber.

      Auf einem anderen Blatt steht aber die einseitige Berichterstattung: Bei einem Anschlag auf eine Synagoge oder eine Moschee gäbe es Programmunterbrechungen, tagelange Sondersendungen, Live-Schaltungen, Empörung, und natürlich (ganz "objektive" und "historisch korrekte") Dokumentationen über die Zeit des Nationalsozialismus.

      Und noch widerlicher ist die Reaktion der Diözese, es gäbe "keine Hinweise für eine politisch motivierte Tat". Klar, in den Kirchen war ja auch kein Politiker anwesend; nur dann wäre das Wort "politisch motiviert" anwendbar, oder nicht? (wer Ironie findet...)

  12. brechstange
    23. Dezember 2012 11:50

    OT Wir sollten uns um die wahren Gefahren kümmern, da sind die Parkpickerl eher ein Nebenschauplatz. Wenn wir diese Entwicklungen nicht stoppen, werden voraussichtlich Blockwarte dieses Problem lösen.

    http://www.wiwo.de/politik/europa/europaeische-transferunion-sozialistische-planspiele-in-bruessel/7545674.html

    • Freak77
      23. Dezember 2012 14:50

      @ brechstange

      In Brüssel wird jetzt der EU-Zentralstaat rasch vorangetrieben.

      Die Brüsseler Strategen denken wahrscheinlich so: "je schneller, umso besser". Und: "Wir gehen mit Überraschungseffekten vor."

      Die Vorschläge kommen derart schnell, dass die Mainstreammedien kaum mit den Analysen & Debatten nachkommen.

      Und die alternativen Medien sind halt noch klein, meist auf das Intenet beschränkt und können ihre Botschaft kaum an die Massen rüberbringen.

      Die Masse der Bürger kriegt gar nicht mit was ihnen da alles um die Ohren fliegt.

      Besondes perfide: Exakt zu den Weihnachtsfeiertagen, wo niemand an Politik denkt, wird von den EU-Zentralisten wieder irgendetwas in Richtung dieses EU-Zentralstaats beschlossen.

      Transferunion, Bankenunion, Schuldenbewirtschaftung, Fiskalkapazität usw. usf. - Mit den neuen Brüsseler Fachvokabeln kann man schon bald ein Wörterbuch füllen.

      Gleichzeitig verlangen Vranitzky, Lunacek, Menasse und einige andere eine immer stärkere Verschmelzung der europäischen Nationen zu den "Vereinigten Staaten von Europa" (V.S.E.).

      Alle Bedächtigen, die wissen & ahnen welch einen Wahnsinn das für Österreich (und Deutschland) bedeutet sollte vor allem:

      - täglich wie die Medien-Aufpasser alle diesbezüglichen Meldungen in der WiWo, FAZ, usw weitergeben, verlinken usw.

      - Und bei den nächsten Wahlen - auch Landtagswahlen - doppelt und dreifach nachdenken WEM sie die Stimme geben.


      Wer nicht wählt enteignet sich der Mitbestimmung. AUCH: Wer nicht am 20.1.2012 zur Bundesheer-Volksbefragung geht - enteignet sich der Mitbestimmung und soll dann nachher nicht jammern.

    • Wolfgang Bauer
      23. Dezember 2012 17:20

      Das nennt sich "Bedarfsorientierte Mindestsicherung", warum soll's das nicht auch für Staaten geben? Solange D, Ö, NL etc. zahlen wollen?

    • Wertkonservativer
      23. Dezember 2012 17:46

      @ Brechstange / @ freak77:

      bitte mir nicht allzu böse zu sein, doch die hier angetönte EU-Abwehr-Hysterie scheint mir langsam ein wenig skurril!
      Das Wort "'Blockwarte" sollte Sie bitte nicht im Munde führen, werte @ brechstange!
      Ich bin - das weiß man - kein p.c.-Mensch, doch derlei Vergleiche sind in meinen Augen einer intelligenten Frau nicht würdig!

      Bei @ freak77 bin ich mir der Essenz ihrer Aussage nicht sicher: außer der Ablehnung des "EU.- Zentralstaates" werden da Vorschläge für die kommenden Wahlen hereingebracht, die einer klaren Stoßrichtung entbehren.
      Wer soll wohl alle diese verdammenswerten Entwicklungen aufhalten können?
      Herr Stronach, Herr Strache? Von derartigen Laienschauspielern ohne Charisma und Stoßkraft erwarten Sie sich das Heil? Na, danke!

      Mit täglich ausgestoßenen Kampfparolen werden Sie nicht ein Fuzerl an der laufenden Entwicklung der europäischen Angelegenheiten verhindern können!
      Wenn Ihnen schon an der Abwehr der sozialistischen Hegenomie in der EU was läge, müssten Sie die bürgerlichen Kräfte im Lande und in der EU zu stärken versuchen, und nicht nur an der (sicher verbesserungswürdigen) EU herummäkeln!

      Vor allem aber eines: der Zug ist abgefahren! Sie werden die Entwicklung mit Ihren Einwendungen nie und nimmer aufhalten können!

      Tut leid, meine Damen, doch Ihre Statements wollte ich nicht unbeantwortet lassen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Freak77
      23. Dezember 2012 23:53

      Die Bedenken von Brechstange finden sich auch in diesem WiWo-Artikel wieder: Es geht weg von der Liberalität und hin in Richtung Sozialismus:

      "Europäische Kommission - Vom Freiheitskämpfer zur Übermutter"

      http://www.wiwo.de/politik/europa/europaeische-kommission-vom-freiheitskaempfer-zur-uebermutter/7520840.html

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      24. Dezember 2012 16:23

      Wertkonservativer
      23. Dezember 2012 17:46

      Ich kann weder bei brechstange noch bei freak77 etwas Anstössiges finden.
      Wenn Sie sagen, der Zug ist abgefahren, werden ihn auch die verkümmerten "bürgerlichen Kräfte" (wen meinen Sie denn da überhaupt?) nicht aufhalten können.

      Nur wer zumindest verspricht den wildgewordenen EU-Bonzen einen Schuss vor den Bug zu verpassen (noch gibt es in den verschiedenen Räten ein Veto!) kann die notwendige Notbremsung herbeiführen!

      Diese sollten dann gewählt werden. (Herabwürdigungen gegen Stronach und Strache sind unangebracht - wenn man die derzeit agierenden Nullnummern betrachtet sind die Genannten noch zumindest gewillt einen neuen Weg zu beschreiten. )

      Und schlechter als jetzt kann NICHTS werden nur BESSER!

  13. Majordomus
    23. Dezember 2012 10:46

    Die Zustände im Wiener Rathaus sind so, weil Politik ein Wettbewerb der Gauner ist. Es handelt sich im Gegensatz zur Marktwirtschaft um einen negativen Wettbewerb. Es gewinnt nicht, wer die Bedürfnisse der Menschen am Besten befriedigt, sondern wer am besten lügt. Die meisten Menschen, also auch Politiker, versuchen ihr persönliches Einkommen zu maximieren. In einer Marktwirtschaft gelingt dies, indem die Kunden zufriedengestellt werden. In der Politik genügt es, den Menschen mit Gewalt ihr Einkommen abzunehmen und die Illusion zu erzeugen, es wäre zu ihrem Besten. Unternehmen versuchen auch, Illusionen zu erzeugen, aber da kann der Kunde den Anbieter jederzeit wechseln. In der Politik kann man nur die Regierungspartei(en) wechseln, wenn viele andere Menschen das auch wollen. Letztendlich bleibt der “Anbieter” aber immer derselbe: Der Staat, der die Zahlungen mit Gewalt eintreibt.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      24. Dezember 2012 16:29

      Majordomus
      23. Dezember 2012 10:46

      Es gibt ein altes Sprichwort:

      Sozialismus ist die Maxime einer Räuberbande, "Denen, die etwas haben wegnehmen, und unter den Bandenmitgliedern verteilen."

  14. Undine
    23. Dezember 2012 10:02

    OT, aber sehr erfrischend: Ein Gastkommentar in der "Presse" vom DO, den ich, weil die "Presse"-Leser hier im Forum---aus guten Gründen!---immer weniger werden, hier veröffentlichen möchte; man reibt sich ungläubig die Augen und ist baß erstaunt, daß man so einen Kommentar heutzutage überhaupt noch zu lesen bekommt. Auch die zahllosen Leserbriefe sind eine Wonne!

    ........................................................................................................

    "Der Gesinnungsterror der grünen Meinungsjakobiner"

    Gastkommentar. Eine satte linksgrüne Mehrheit der medialen Dressurelite versucht seit Jahren, der Bevölkerung ihre Alltagserfahrungen auszutreiben.

    von Karl Weidinger

    Seit Anfang Dezember haben wir es schwarz auf weiß. Es geht um den „Journalisten-Report II“. Daniela Kraus, Astrid Zimmermann, Andy Kaltenbrunner und Matthias Karmasin erstellten die „erste repräsentative Studie Österreichs“ über jene Präferenzen, welche der Stammtisch der Leserschaft schon lange zwischen den Zeilen herausliest: Journalisten stehen politisch deutlich weiter links als die Gesamtbevölkerung.

    Ähnlich wie in Deutschland fühlen sich die meisten von ihnen den Grünen nahe. 34 Prozent verorten ihre Präferenzen in diesem politischen Bereich. (Und das sind nur die „Bekennungstäter“. Die Dunkelziffer der anonymen Schreibtischtäter wird noch höher sein.) Jeder Dritte stimmt laut Umfrage der Aussage zu: Es gehe darum, „Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu kontrollieren“.
    Politik und Medien sind kommunizierende Gefäße, die sich wechselseitig bestärken. Dabei klammern sie sich wie Ertrinkende aneinander. Und werden – wenn kein gravierendes Umdenken stattfindet – gemeinsam untergehen. Aufgrund der konzertierten Aktionen gegen das Wahl- und Zahlvolk, das beide Seiten so bitter nötig haben. Doch das wendet sich mit Grauen ab. Der Vertrauensverlust sitzt bereits tief – zu tief.

    Das Dogma regiert!

    Eine selbst legitimierte Dressurelite gibt den Ton in der veröffentlichten Meinung vor. Und das wird immer weniger goutiert. Nur die vom eigenen Bazillus der Selbstherrlichkeit infizierten Medien glauben noch an die Inhalte. Obwohl in Zeitungsköpfen das „unabhängig“ steht, wissen viele, dass jedes Medium sowohl von der Leserschaft wie auch von Inseraten abhängig ist. Nichts geschieht aus Selbstlosigkeit, alles ist Kalkül.
    Alle Parteien vertreten – angefeuert durch die harmonisierende Macht der Medien – zu den brennenden Fragen der Gegenwart wie Euro-Rettung, Genderpolitik und Frauenquote, Klima- und Energiepolitik, Zuwanderung oder Multikulturalismus eine nahezu identische gleich(geschaltet)e Meinung.

    Die vorgeschalteten Non-Government-Organisationen (NGOs) bereiten das Feld auf. Ziviler Ungehorsam wird gerne als Zeichen von gesundem Demokratieverständnis gewertet – außer es handelt sich um Protest gegen Moscheebauten. Dann ist es vorbei mit dem Recht auf Bürgerbeteiligung oder Anrainer-Notwehr. Sogleich wird die Motivation ins rechte (extreme, radikale) Eck gestellt.
    Meinungsfreiheit endet dort, wo von der vorgegebenen Multikulturalismus-Doktrin abgewichen wird. Dann ist es schnell vorbei mit dem pluralistischen Demokratieverständnis. Abweichende Gesinnung wird zum Verbrechen.

    Rassismus ist keine Meinungsfreiheit. Die Erfüllung des Tatbestandes können nur die selbst ernannten Sitten- und Tugendwächter erkennen und folgerichtig bewerten. Jede abweichende Meinung kann als demagogisch und „populistisch“ diffamiert werden. Schon erhebt sich der belehrende Zeigefinger. Die Moralkeule ist bereit zum Niedersausen.

    „Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken“, lautet ein Zitat des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach. Die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof dachte weiter: „Tendenziell ist alles, was ein Prolet macht, richtig, und alles, was ein kleinbürgerlicher Intellektueller macht, falsch.“

    Das hatte schon George Orwell in seiner Kommunismus-Satire „Animal Farm“ („Farm der Tiere“, 1948) festgestellt: „Vier Beine gut! Zwei Beine böse!“ – Also abgeleitet: Links ist richtig, rechts kann nur falsch sein? Ohne Ausnahme, ohne weitere Logik, ohne Anflug einer Diskussion?

    Opfer erster Ordnung

    Inzwischen haben sich Hierarchien in der Medien-Coverage ausgebildet. Frauen sind schützenswerte Geschöpfe. Als könnten die Powerfrauen nicht selbst auf sich aufpassen! Selbst wenn das eine oder andere „Alphamännchen“ (siehe Strauss-Kahn, Kachelmann oder Assange) mehr oder weniger ungerechtfertigt hinter Schloss und Riegel landet, trägt die männerdominierte Gesellschaft eine Mitschuld.

    Eine Ebene dahinter drängen sich die Diskriminierungsopfer, bevorzugt migrantisch. Von Behinderten-, Männer- und Altersdiskriminierung war schon lange nichts mehr zu hören oder zu lesen.
    Und drittens: Täterfokussiertheit. Opfer dürfen mit Bild und Namen vorkommen. Bei Tätern steht eine wahre Verhinderungsmaschinerie mit ihren Sanktionen bereit. Der Resozialisierungsgedanke scheint das allerhöchste Credo zu sein – statt Schutz der Gesellschaft im Sinne der Generalprävention.

    „Alle Menschen können Täter werden“, lautet ein Stehsatz. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Jeder Mensch kann ein Opfer werden. Viel eher als ein Täter; nämlich durch die grassierende Täterversteher-Industrie in den Medien, die eine beeinflussende Wirkung erzeugt.

    Gesteuerter Alarmismus

    Oder anderes Beispiel: In Japan ging nach einem Tsunami ein Kraftwerk hoch, und schon brach der grüngesteuerte Alarmismus aus. Das Thema blieb wochenlang auf der Agenda. Die genaue Anzahl der Opfer konnte noch nicht eruiert werden.

    Im Gegensatz dazu der „EHEC-Skandal“, der sich im verhätschelten Biobereich abspielte. Bei 852 Patienten führte die Infektion zu schweren Komplikationen (wie HUS, dem hämolytisch-urämischen Syndrom). 50 Patienten verstarben an ihrer Erkrankung. Außerhalb Deutschlands wurde EHEC bei 76 Menschen nachgewiesen. Die Infektion mit enterohämorrhagischen Escherichia coli forderte über 200 Opfer mit Langzeitfolgen, einer Dialyse aufgrund beträchtlicher Organschädigungen.

    Nach diesem Hygieneskandal im grünen Bereich wurde darüber kaum weiter berichtet. Wie auch Täter mit bestimmtem Hintergrund verschwiegen werden.
    Im Gegenzug wird jeder rechtsradikale Popanz aufgeblasen, als stünde die Machtübernahme der NSDAP wieder vor der Tür. Der „Kampf gegen rechts“ darf niemals ruhen; bald ist das Tragen von Thor-Steinar-Leiberln ein Straftatbestand, wenn es nach den tonangebenden Medien geht.

    Ich denunziere, also bin ich

    Das wichtigste Motto auf dieser Kommunikationsebene lautet: Ich denunziere, also bin ich. Nicht nur Schreibtisch- und Bekennungstäter, sondern auch noch echte Überzeugungstäter. Dem Kultursprecher der Grünen gelang es unlängst – nach Hinweis eines Qualitätsjournalisten –, einen ideologisch verwerflichen Auftritt einer derben Schmäh-Combo abzuwürgen. Trotz aller berechtigten Kritik an den Texten dennoch eine unverhältnismäßige Zensur- und Willkürmaßnahme von erheblichem wirtschaftlichem Schadensausmaß, bei 400 verkauften Karten und einer Absage zwei Tage vor dem angekündigten Termin.

    Und wie sehen sich die Meinungsjakobiner selber? Aufschlussreich an dieser Studie ist auch: „Gewissenskonflikte haben 72 Prozent nie.“ Wie heißt es in der Werbung: Wir sind die Guten!

    • Undine
      23. Dezember 2012 15:26

      Man merkt's natürlich noch nicht wirklich, aber man weiß es: der Tag* wächst schon wieder, die längste Nacht des Jahres haben wir "überstanden"!

      Ähnlich erscheint mir obiger Kommentar von Karl Weidinger; man merkt es kaum, aber ein Anfang ist gemacht---das Maß ist nämlich voll; die Grüne Diktatur und die ausschließlich linksgestrickte Berichterstattung gehört beendet!

      *Marie v. Ebner-Eschenbach: "Oh, wie gern sieht der die Tage wachsen, dessen eigener Lebenstag sich bereits zur Neige gewendet hat!"

    • socrates
      23. Dezember 2012 17:21

      Das Alphamännchen Strauß-Kahn hat immerhin 6,000.000$ Schadenersatz für die Vergewaltigung gezahlt, Assagne soll nur "zur Einvernahme" ausgeliefert werden, es gibt keine Anklage, und Kachelmann ist freigesprochen worden. Solche Fehler sollte Karl Weidinger nicht machen wenn er es ehrlich meint.

    • Undine
      23. Dezember 2012 18:09

      @socrates

      Aha, da war ich wohl in meiner Euphorie etwas unkritisch! :-)

    • Wertkonservativer
      23. Dezember 2012 19:18

      Ohne sachlich auf Ihren Kommentar einzugehen, möchte ich zum letzten Satz Ihres Nachtrages (Ebner-Eschenbach) das wunderschöne Gedicht Ferdinand von Saars bringen. das für uns Ältere und Alte dichterisch geradezu "maßgeschneidert" erscheint:

      "ALTER

      Das aber ist des Alters Schöne,
      Daß es die Saiten reiner stimmt,
      Daß es der Lust die grellen Töne,
      Dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt.

      Ermessen läßt sich und verstehen
      Die eigne mit der fremden Schuld,
      Und wie auch rings die Dinge gehen,
      Du lernst dich fassen in Geduld.

      Die Ruhe kommt erfüllten Strebens,
      Es schwindet des Verfehlten Pein --
      Und also wird der Rest des Lebens
      Ein sanftes Rückerinnern sein.
      "
      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

  15. dssm
    23. Dezember 2012 09:40

    Der Hinweis auf die Abstammung dieser UltraLinksGrünen Emanze aus Griechenland ist unschön.
    Griechen im Ausland sind nämlich typischerweise sehr fleißig und bringen es zu Wohlstand in den aufnehmenden Gesellschaften und zwar in der freien Wirtschaft. Sind also genau jene Zuwanderer, welche ich sehr gerne sehe!
    Dieser Erfolg sagt viel zum Zustand ihrer griechischen Heimat.
    Der katastrophale Status von Griechenland kommt von einem durch und durch korrupten Staat, niemals hatten die Griechen das Glück einen Beamtenethos, wie er einst bei uns war, kennenzulernen.

    So gesehen ist Frau Vassilakou ein Schandfleck für alle Griechen, welche die Heimat verlassen haben. Die Erwähnung ihrer griechischen Herkunft ist eine Beleidigung für die vielen fleißigen und anständigen, hier arbeitenden(!), Menschen griechischer Herkunft.

    • Gandalf
      23. Dezember 2012 14:46

      @dssm:
      Mag schon sein; aber Frau Vasil..usw. arbeitet ja nicht, sondern stiftet Unfug. Und das muss man sehr wohl sagen dürfen!

    • socrates
      23. Dezember 2012 20:38

      dssm
      Richtig! Es gibt auch sehr fesche Griechinnen......

  16. Observer
    23. Dezember 2012 09:37

    Der scheinbar endlosen Diskussion um die Parkraumbewirtschaftung in Wien bin ich schon überdrüssig geworden.
    Mein Lösungsvorschlag wäre:
    1. Jedes Fahrzeug mit Wiener Kennzeichen bekommt eine Vignette zu einem niedrigen Jahresbetrag. Damit erwirbt man das Recht, im gesamten Stadtgebiet auf den erlaubten Strassenflächen zu parken.
    2. Für Firmenfahrzeuge gilt eine ähnliche Regelung wie unter Pkt. 1 beschrieben.
    3. Fahrzeuge mit anderen Kennzeichen haben weiterhin zu den üblichen Tageszeiten eine Parkgebühr zu entrichten.
    4. Die Parkgebühren können sowohl mittels Handy, Tickets aus Automaten und auch durch anachronistische Parkscheine bezahlt werden.
    5. Parkscheinautomaten werden vorzugsweise nur an bestimmten hot-spots (touristische Sehenswürdigkeiten, Einkaufsstraßen) aufgestellt und sollten sowohl Bargeld, als auch Bankomat- und Kreditkarten und vor allem auch die künftige NFC-Technologie *) akzeptieren.
    6. Die Berufspendler haben entweder firmeneigene Parkplätze, benützen die an den Einfahrtsstrassen platzierten Parkhäuser oder machen von den staatlichen Subventionen für die Öffis künftig mehr Gebrauch.

    *) Damit können Kleinbeträge bis € 20,- durch einfaches Hinhalten (Near-Field) von Plastikkarte oder Handy zum Lesegerät bezahlt werden. Diese neuen Chips werden künftig ohnehin in allen neuen Karten und Handys integriert sein.

    • dssm
      23. Dezember 2012 09:45

      @Observer
      Ein kleiner technischer Hinweis. NFC ist noch sehr sehr selten.
      Auch die technischen Rahmenbedinungen sind noch nicht so klar.
      Es handelt sich um einen dubiosen ISO14443, also es gibt noch gar keine eigene vollständige ISO!
      Auch die Gefahren und wer diese trägt, ist nicht definiert.
      Wenn Sie Lust haben, schauen Sie bei mir vorbei, ich zeige Ihnen einmal welche Möglichkeiten diese Technologie einem kleinen Schlingel so bietet.

    • Observer
      23. Dezember 2012 13:39

      dssm:
      Natürlich haben Sie völlig recht. Für Leser, welche sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben:
      Sicherlich gibt es bei NFC noch einige Kinderkrankheiten (Sicherheitsprobleme) zu lösen, aber die ersten Handys sind schon da und die Kreditkartenunternehmen fügen schon jetzt beim Kartenaustausch diese Technologie bei. A1, ÖBB, Postbus, Paybox, MyDonalds, Merkur usw. haben aber kürzlich das Pilotprojekt wieder eingestellt und wollen die erworbenen Erkenntnisse für ein bald verfügbares verbessertes System auswerten. Also ist das Bezahlen von Kleinbeträgen (bis € 20) mit NFC nicht gestorben. Beim Test von Flughafenbus in Wien sowie Postbus Sbg-Ischl wird lediglich der Fahrplan bzw. die nächste Abfahrt via NFC abgefragt.

      Mir wurde auch einmal testweise gezeigt, wie ein auf einem Tisch eines Straßencafe liegendes und eingeschaltetes Smartphone beim "Vorübergehen" von einem anderen Gerät "ausgelesen" wurde - der Abstand der beiden Geräte musste aber für einen Bruchteil einer Sekunde unter 4 cm liegen.

      Wie bei vielen neuen Techniken gibt es zu Beginn auch Rückschläge. So hat sich z.B. das Quick-Aufladen der Bankomatkarten nicht wirklich durchgesetzt, da erwartet man von NFC schon mehr Akzeptanz und Vorteile für die Kunden.
      Auf eine etwas andere Art werden die passiven RFID-Tags eingesetzt, wo z.B. ohne Eigenenergie auf Etiketten (z.B. von Produkten oder Logistik-Paletten) deren Daten richtig ausgelesen werden können. Vielleicht wird diese Art einmals sogar den Strich- und den QR-Code ersetzen? (RFID steht für Radio Frequency Identification, QR für Quick Response).

    • Gerhard Pascher
      23. Dezember 2012 14:46

      Da fehlt noch Punkt 7:
      Herumpatrollierende Parksheriffs wird es auch nicht mehr geben, denn die von Ihnen erwähnte NFC-Methode kann dann auch erkennen, ob das geparkte Fahrzeug eine Wiener Zulassung hat bzw. eine Kurzparkgebühr schon bezahlt wurde. Alles wird vernetzt sein, der gläserne Mensch ist Wirklichkeit geworden - George Orwell mit seinem Romantitel "1984" lässt grüßen.

    • dssm
      23. Dezember 2012 20:05

      @Oberserver
      Beim Projekt mit dem Postbus (eigentlich ÖBB) war ich mit dabei, es ist allerdings hauptsächlich im Tennengau.
      Das mit den 4cm stimmt leider nicht!
      Denn Kriminelle halten sich nicht so gern an Gesetze und Normen. Also die 20Vpm muss man ja nicht einhalten; da in den USA andere Grenzwerte gelten ....
      Im Skibereich (auch 13.56 aber 15693) wird dieser Wert ja auch nicht so genau genommen.

      Die beste passive Antenne von mir kann einen 14443 (also erst recht einen NFC) auf mehr als 3m lesen und beschreiben! Dabei habe ich mich sogar an die 20Vpm gehalten! Das Teil ist halt recht groß, um genau zu sein so groß wie eine Bustüre. Gefertigt aus handelsüblichen Heizungsrohren.

      Ein zweites Problem der meisten höherfrequenten RFID-Applikationen ist der mangelnde EMV. Es ist meist möglich, die ganzen Daten bis zum nächsten Traffo/Verteiler von der Leitung abzunehmen. Aus Kostengründen wird so gut wie immer auf stromkompensierende Drosseln verzichtet!

      Wie gesagt, wenn Sie Interesse haben, ich kann Ihnen all dies live zeigen. Ich habe eigene RFID-Leser, eigene Antennen und eigene Stromversorgungen.

  17. socrates
    23. Dezember 2012 09:08

    Ein Parkpickerl für die gesamten Westbezirke um 20€ im Jahr und Kurzparkzonen von 08.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 18.00. Damit können die Leute essen gehen. Das hat sich in der Charente, wo ich viel bin, bewährt.

  18. Politicus1
    23. Dezember 2012 09:02

    If you can't beat them, join them!
    Dieser Sager aus der amerikanischen Politik trifft jetzt auch auf Wien zu.
    Nachdem die ÖVP selbst mit 150,000 Unterschriften gegen ein Parkpickerl nicht verhindern konnte, dass in mehreren angrenzenden Bezirken die "Parkplätze bewirtschaftet" werden, haben die restlichen drei gar keine andere Wahl, als ebenfalls Ja und Amen zu sagen.
    Dazu aber noch ein paar Bemerkungen:
    1) auch Garagenbesitzer wollen ein Parkpickerl, weil sie mit ihrem Auto - gerade in den mit Öffis schlecht bedienten westlichen Bezirken - auch im eigenen Bezirk unterwegs sein wollen (müssen), und hie und da auch nicht in die Garage fahren wollen, wenn sie z.B. das Auto nur eine Viertelstunde vor einer Weiterfahrt abstellen. Manche haben ihr Auto auch nicht im eigenen Wohnhaus garagiert.
    2) das Parkpickerl wird auch dazu führen, dass die immer mehr werdenden Autos mit "D"-Kennzeichen von hier arbeitenden und seit Jahren hier wohnenden Deutschen endlich ordnungsgemäß umgemeldet und auch hier besteuert werden.
    3) es werden bestimmt viele Parkplätze, die jetzt von Pendlern die ganze Woche belegt sind, auch für andere frei.
    4) wiederhole ich nochmals meinen Vorschlag, jedes "W"-Auto in ganz Wien KOSTENLOS und ohne Verwaltungsaufwand mit Pickerln und Gebühren parken zu lassen.

    Übrigens: wer sagt, dass der EUGH diese Regelung, die Nichtwiener vom Bezug des preisgünstigen Jahrespickerl ausschließt, nicht kippt?!
    Da gibt es z.B. in Bezug auf die Gartisfahrt für Senioren in allen ungarischen Öffis, die Ungarn auch allen anderen EU-Bürgern gestatten musste ....

    Schlussbemerkung:
    Da Frau V. sogar griechische EU-Abgeordnete werden wollte, kann es für sie nur ehrenhaft sein, als Griechin bezeichnet zu werden.
    Weniger ehrenhaft ist es natürlich, dass sie griechische Verhältnisse in Wien einführen möchte ...

  19. Wertkonservativer
    23. Dezember 2012 06:13

    Die Wiener Parkproblematik kenne ich als Nichtwiener lediglich von Familien- und Geschäftsbesuchen her, da allerdings aus leidvoller Erfahrung; über die Details der aktuellen Parkproblem-Diskussion bin ich nicht genügend informiert, um mitreden zu können.

    Nun wieder zu meinem sonntäglichen Lyrik-Schwerpunkt:

    da mir das von mir für den heutigen 4. Adventsonntag vorgesehene Weinheber-Gedicht ("Anbetung des Kindes") von einem lieben Blogfreund in sympathischer Weinheber-Verehrung kürzlich vorweggenommen wurde, möchte ich Ihnen heute ein Gedichtl aus "O Mensch, gib acht" bringen, das unser Menschsein in der Generationenfolge in echt weinheberschem Volkston wunderbar "verdichtet":

    "JAHRAUS, JAHREIN

    Dieweil dir Mond um Mond entglitt,
    ging einer wie ein Schatten mit,
    jahraus, jahrein und immerzu,
    durch Morgentau und Abendruh.
    Vom Kind zum Greis, wie ist so bald
    die Zeit dahin, das Wort verhallt,
    und alles fließt, und gar nichts bleibt,
    die Frucht, die fällt, der Baum, der treibt,
    das Haus, der Turm, der Schmerz, das Glück,
    das geht hinab, und sinkt zurück,
    und endlich ists mit dir so weit,
    da war es nur ein Stäubchen Zeit,
    und eh du es noch recht bedacht,
    so ist ist es schon für immer Nacht.
    Für immer Nacht? Da stockst du schon.
    Du kommst zurück in deinem Sohn,
    der geht den Weg von Anfang an,
    und tut die Werk', die du getan,
    und freut und fürchtet, hofft und sinnt
    und gibt es weiter an sein Kind,
    und hinter ihm mit leisem Schuh,
    jahraus, jahrein und immerzu,
    die Uhr zur Hand, bereit zum Schnitt,
    geht einer wie ein Schatten mit.
    "
    Nun freuen wir uns aber zunächst einmal auf einige besinnliche, doch auch fröhliche Tage im Kreise unserer Lieben!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Alexander Renneberg
      23. Dezember 2012 13:41

      auch eines für dich wertko!

      »Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
      ein milder Stern herniederlacht;
      vom Tannenwalde steigen Düfte
      und hauchen durch die Winterlüfte,
      und kerzenhelle wird die Nacht.«
      — Theodor Storm

    • Wertkonservativer
      23. Dezember 2012 14:29

      Danke, Xandel,

      Du bist ja auch ein Lyrik-Fan, wie ich schon wiederholt feststellte!

      Ganz unabhängig von der manchmal konträren Bewertung der aktuellen Querelen (bei der ÖVP-Situation sind wir uns ja irgendwie einig), eint uns jedoch die Liebe zum Schönen und Wahren!

      Danke für den "Storm"!

      Gerhard!

  20. S.B.
    23. Dezember 2012 01:34

    Gegen soviel politische Inkompetenz und finanzielle Mißwirtschaft bzw. Abzocke hilft nur mehr eines: Abwählen, abwählen, abwählen.

    Aber scheinbar sind die Wiener was Sozis betrifft lernresistent und viel zu leidensfähig!

  21. Haider
    23. Dezember 2012 01:10

    Nicht das Parkpickerl ist das Hauptproblem. Eine Regelung bei Überbeanspruchung muß gefunden werden. Eine Gemeinheit sind nur die exorbitanten Gebühren. Die rathäusliche Linke in Wien denkt immer zuerst an Bürgerabzocke - das ist ihr eben wirklich wichtig. Warum funktioniert's z.B. in Berlin mit einem Bruchteil an Gebühren für den Bürger und dort haben auch Linke das Sagen.
    Dabei ist dieser Bürgernepp noch eine Kleinigkeit gegenüber der angedachten weiteren Grauslichkeiten: Fahrradvorrangstraßen quer durch Wien, Sperre der inneren Mariahilferstraße - außer für Fahrradrowdies natürlich, Vernichtung des privaten/genossenschaftlichen Wohnbaus, Aufhebung des Verbotes organisierten Bettelns, Zwangsintegration österreichischer Kindergarten-/Schulkinder in die moslemischen Gesellschaftsstrukturen, Freigabe der Beschneidung und Genitalverstümmelung von Babies. Wollen Sie noch weitere Grauslichkeiten hören?
    Diese sozialistisch-griechische Politikpraxis in Wien ist ein Rückfall in urzeitliche Zustände.

    • Pumuckl
      23. Dezember 2012 03:07

      @ Haider 01:10

      " Nicht das Parkpickerl ist das Hauptproblem. "

      Ich denke dieser Satz trifft den Nagel auf den Kopf, denn das Parkpickerl ist nur das aktuelle Hauptsymptom einer Entwicklung, welche durch Ihre Aufzählung beschrieben wird.

      " Freigabe der Beschneidung und Genitalverstümmelung von Babies "

      Nach hygienischen Regeln mitteleuropäischer Medizin durchgeführt, soll ein solcher Eingriff bei Buben 300,- € kosten. Es dürfte doch nur eine Frage der
      Zeit sein, daß diese Eingriffe künftig durch Kassenbeiträge autochthoner Bürger
      mitzufinanzieren sind!

    • Cotopaxi
      23. Dezember 2012 06:04

      @ Pumuckl

      Bei einer medizinischen Indikation zahlt schon jetzt die christliche Allgemeinheit die Beschneidung der männlichen Babies der Muselmanen.
      Angeblich kommt das nicht so selten vor, da vermutlich manche Ärzte mitspielen, die immer öfter Muselmanen sind.

    • Nattl
      23. Dezember 2012 11:43

      Naja, mit Vergleichen mit Berlin wäre ich vorsichtig. NoGo-Areas haben wir in Wien nämlich glücklicherweise noch nicht.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      24. Dezember 2012 16:56

      Haider
      23. Dezember 2012 01:10

      Danke, dass Sie "Freigabe der Beschneidung und Genitalverstümmelung von Babies." In Ihren Katalog aufgenommen haben. Man kann diese Verbrechen weder durch Bundestagsbeschluss (wie in Deutschland) noch durch Verharmlosung (wie in Österreich) zu zulässigen Formen von "RelgionsAusübungen" verniedlichen.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      24. Dezember 2012 16:56

      Haider
      23. Dezember 2012 01:10

      Danke, dass Sie "Freigabe der Beschneidung und Genitalverstümmelung von Babies." In Ihren Katalog aufgenommen haben. Man kann diese Verbrechen weder durch Bundestagsbeschluss (wie in Deutschland) noch durch Verharmlosung (wie in Österreich) zu zulässigen Formen von "RelgionsAusübungen" verniedlichen.






verbleibende Zeichen: 2000

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden