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Der Untergang der Glaubwürdigkeit in Salzburgs und Kärntens Seen drucken

Der Salzburger Landesfinanzreferent tritt ab. Kärnten wählt früher, Salzburg wählt früher. Ringsum Turbulenzen, die dieser Republik keine erfreuliche Visitenkarte ausstellen.

Der Rücktritt von David Brenner war längst unvermeidlich gewesen. Das Gerede, er müsse jetzt noch selbst für Aufklärung sorgen, war absurd. Zwar ist weiterhin vieles unklar, was sich da in Salzburg eigentlich abgespielt hat. Aber eines ist jetzt schon eindeutig: Der Landesfinanzreferent hat persönlich versagt. Entweder hat er mehr gewusst, als er zugibt (worauf ja zumindest die Aussagen der suspendierten Beamtin hindeuten), dann trägt er für die offenbaren Verluste auch strafrechtlich und haftungsmäßig die Verantwortung. Oder er hat wirklich nichts gewusst und geahnt: Dann ist ihm seine Ahnungslosigkeit, das Versagen bei seiner Kontrollaufgabe vorzuwerfen. Offen mag bleiben, wieweit sich die Landeshauptfrau selbst noch einmal herauswinden kann.

Mit Sicherheit wird uns die Affäre noch auf viele Jahre beschäftigen. Und es werden wohl noch etliche bisher unbekannte Details herauskommen. Die gegenseitigen Schuldzuschiebungen zwischen den einzelnen Politikern, Beamten und Bankern werden noch recht lustig – für die Steuerzahler sind sie freilich weniger lustig.

Jetzt folgen unweigerlich Neuwahlen, obwohl sich keine Partei offenbar wirklich darum reißt. Auch die sonst so wahlfreudigen Blauen sind wenig begeistert. Aber die politische Eigendynamik ist längst nicht mehr zu stoppen.

Die Wahlen werden natürlich keine Sachaufklärung bringen. Womit die SPÖ recht hat. Es ist aber umgekehrt auch mindestens genauso lächerlich,  dass sie argumentiert, man solle nicht wählen, weil das die Aufklärung behindere. Kein Mensch glaubt doch, dass ausgerechnet ein Untersuchungsausschuss des Salzburger Landtags die nötige Klarheit zutage fördern könnte. Das kann er weder binnen weniger Wochen noch binnen weniger Monate. Es haben ja auch die Nationalrats-U-Auschüsse nie wirklich etwas geklärt.

Hoffnung auf Klarheit gibt es nur durch Gerichte, Korruptionsstaatsanwaltschaft (wobei deren neue Leiterin freilich die diesbezüglichen Perspektiven nicht gerade verbessert), Rechnungshof und insbesondere durch externe Experten – Buchsachverständige und Wirtschaftsprüfer.

Und das wird dauern.

Eines ist freilich heute schon offenkundig: Diese Salzburger Spekulationsgeschäfte sind ebenso wie jene aus anderen Körperschaften nicht primär Produkt von Sehnsucht nach adrenalinfördernden Risiko-Eskalationen. Dahinter stecken vielmehr die durchwegs überschuldeten öffentlichen Finanzen. Da ist man als Politiker dann immer der Verlockung von solchen Konstruktionen verfallen: Diese haben nämlich fast immer kurzfristig eine deutliche Ergebnisverbesserung gebracht, billigere Finanzierungen, bessere Veranlagungen. Der Preis dieser Vorteile lag hingegen in fernerer Zukunft. Er bestand in erhöhtem Risiko, von dem man ja hoffen konnte, es würde nicht schlagend werden. Und wenn, dann halt erst nach den nächsten Wahlen. Das ist im typischen Politikerkalkül weitaus vorteilhafter als unpopuläre Sparmaßnahmen.

In Kärnten kann sich nach den diversen blau-orange-schwarzen Skandalen wenigstens die SPÖ richtig auf die Wahlen freuen. Was das heitere Ergebnis brächte: Sie könnte dort den Landeshauptmann erobern, den sie in Salzburg wohl verlieren dürfte.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2012 11:32

    OT - Die rote Riesenkrake

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1324223/Bildungsstandards_Keine-Bestaetigung-fuer-AHS?_vl_backlink=/home/index.do

    Daraus: Die Presse: „Ein Badezimmer hat eine Bodenfläche von 7,2 Quadratmetern. Eine Packung Fliesen reicht für 1,2 Quadratmeter. Wie viele Packungen Fliesen benötigt man mindestens?“ – Rund 43 Prozent aller 14-Jährigen können triviale Fragen wie diese „nicht“ oder nur „teilweise“ lösen.

    Gleichwohl behält die Krake mit einem ihrer Tentakel (Claudia Schmied) das Schulsystem fest im Griff!

    Einer der jüngeren Beiträge AUs berichtet wieder einmal von einer Aktion des zweiten Tentakels, dessen Würgegriff den ORF "auf Kurs hält".

    Was die übrigen Extremitäten (für biologisch Vorgebildete: Riesenkraken sind eigentlich Kalmare und haben zehn "Arme" von denen zwei zu Tentakeln umgebildet sind - sagt Wikipedia) anbelangt, ist in den Annalen dieses Blogs hinreichend beschrieben wozu diese in der lage sind.

    Alles in allem betrachtet ist der hier besprochene Riesenkrake das fürchterlichste Ungetüm, dem man im Ozean der "Demokratie" begegnen kann, einem Ozean, welcher sich aus der Pluralität seiner Ideen, seiner handelnden Subjekte und seiner Reflexionen über sich selbst erklärt. Dabei ist das, was diese "Pluralität" eint, ein etwas abstrakter Freiheitsbegriff (ein Vokabel, das in sozialistischen Kreisen strengstens verpönt ist und - wenn überhaupt - dann nur im Zusammenhang mit Systemkonformität ausgesprochen werden darf) ein sehr betonter und eigentlich an erster Stelle rangierender Gleichheitsbegriff (dem sozialistischen Inbegriff von "Glückseligkeit") und einem seltsam verkrüppelten (und daher kaum wiedererkennbaren) Gerechtigkeitsbegriff.

    Das Schlimmste, was man diesem Kraken antun kann ist es, sich außerhalb der Reichweite seiner Arme zu bewegen. Darum tut der Krake auch alles ihm Mögliche, um das Längenwachstum seiner Arme zu vergrößern. Jedes Mittel ist ihm dazu recht und er achtet dabei weder Freund noch Feind - denn ALLES hat in seinem Griffbereich zu liegen, ALLES hat seinem Willen zu gehorchen! Und das sicherste Mittel dazu scheint ihm die "Gleichheit" zu sein; Gleichheit in dem Sinne, dass sie jeglicher Individualität entsagt, denn diese ist der Keim für die Todsünde des "Dissidententums"!

    Natürlich ist es schwer, eine auch nur geringe Zahl von Individuen dauerhaft in einem solchen Gehege zu halten. Bisher ist das noch nicht dauerhaft gelungen, nicht einmal der DDR, nur UHBPs Freundesland Nordkorea scheint derzeit noch ein letzter Hort "der reinen Lehre" zu sein. Die Chinesen haben sich ja schon - vorsichtig zwar und nur im Rahmen privatwirtschaftlich möglicher Eigeninitiative - etwas aus der Ideallinie hinausbewegt.

    Dabei muss man den (österreichischen) Sozialisten höchsten Respekt für ihre strategische und taktische Leistung zollen. Schaffen sie es doch trotz teilweisende rasant abnehmenden Wählerpotentials immer noch, so viele Wählerstimmen zu erhalten, dass es für eine relative Mehrheit reicht. Und mit Hilfe der Ökofaschisten und Ökomarxisten und diverser "Vorfeldorganisationen" wie der grün-stalinistischen ÖH - die vom Idividuum ebensoviel halten wie Lenin oder Stalin - lässt sich die lästige Minitruppe der ewig gestrigen "Bürgerlichen" allemal im Zaum halten.

    Allerdings sollten wir allmählich darüber nachzudenken beginnen, wo die Grenze verläuft, jenseits derer es so etwas wie ein "Notwehrrecht des Volkes" gibt. Andernfalls ...

    ... Vae Victis!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2012 11:41

    Wer hat immer am lautesten gewettert gegen

    * die sogenannten Heuschrecken

    * den Raubtierkapitalismus

    * die Börsenspekulanten

    * die Casino-Banken, die der Steuerzahler retten muß?

    Das sind nur einige Schlagworte, mit denen genau jene heuchlerischen Politiker zwar das Volk verdummen, die sich jedoch selbst solcher Mechanismen bedienten und nun im tiefsten Finanzsumpf stecken.

    Wer weiß, was da noch in diversen Bundesländern schlummert, allen voran wieder einmal Wien, wo die Genossen noch viel gründlicher "mißwirtschaften":

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/681071/Streit-ueber-Milliardenverlust-der-Stadt-Wien

    Wir brauchen nicht nur NEUwahlen, sondern am dringendsten eine NEUE Spezies von Politikern, nämlich glaubwürdige, verantwortungsbewußte, dem Wähler verpflichtete, sorgfältig wirtschaftende, vertrauenswürdige und INTEGRE Volksvertreter.

    Ich fürchte, das ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen und wir werden wie einst der legendäre Don Quijote mit unserem unmöglichen Traum auf der Strecke bleiben.

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2012 12:06

    Ein neuer Politiker Gag:
    Die Landeshauptfrau weint, die "Krone“ ist gerührt, der Steuerzahler zahlt. Wenn „Gender-gerecht" bedeutet, daß statt betroffen schauenden männlichen Politkern, nun Politikerinnen öffentlich weinen, statt ihrer Verantwortung gerecht zu werden und auch persönlich zu haften, dann können die Steuerzahler auf solches verzichten.
    Die „Landeshauptfrau“ möge rasch „gehen“!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRado
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2012 10:30

    Ein paar Links mit SPÖ-Salzburg-Bezug nur zu Unterhaltung:

    http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=49342
    Salzburger Landeskorrespondenz, 4. Juli 2012
    " ... Für LAbg. Mag. Adelheid Hirschbichler (SPÖ) ist das Vertragswerk (gemeint ist der ESM) von Experten durchdacht und führe weg vom neoliberalen Trend.
    Mag. Monika Rathgeber vom Referat Budgetangelegenheiten des Landes informierte, dass die Krise weniger durch Spekulantentum, sondern durch einen Vertrauensverlust durch die Abwertung von Staatsanleihen entstanden sei. Der ESM sei ein Versuch einer Rettung, der vermutlich nicht ausreichend sei. ..."

    http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/14Gesetzgebungsperiode/4Session/7s4s14gp.pdf
    (Protokoll aus dem Salzburger Landtag, Juli 2012, ab ca. Seite 664)
    Abgeordneten Mag. Adelheid Hirschbichler (SPÖ) zum Thema ESM, Finanzmärkte und “Zockerei”:

    " ... Ja, dass man die Zockerei nicht in den Griff bekommt. Aber genau das ist der Punkt, warum die Sozialdemokratie für den ESM ist, weil damit das Zocken auf die Staaten aufhört. Das ist der Punkt, Kollege Schnell, und es ist auch ein Verdienst der Sozialdemokratie, dass beim letzten EU-Gipfel endlich über den Pakt für Wachstum und Beschäftigung gesprochen wurde, damit die Bürger Europas endlich etwas haben von dem Kuchen. Es ist auch ein Verdienst der Sozialdemokratie, dass wir in Sachen Finanztransaktionssteuer – auch ein adäquates Mittel, Kollege Schnell – , endlich hier vorwärtskommen. Und der nächste wichtige Schritt, Kollege Schnell, die Eurobonds, die müssen und die werden folgen, weil “geheim” haben wir sie ja schon. Also es liegt an uns, ob wir sagen Europa ist eine Katastrophe oder ob wir sagen wir müssen jetzt endlich das Ruder herumreißen, den Spekulanten den Kampf ansagen und die Verteilungsgerechtigkeit in Europa beschleunigen, damit die Menschen in Europa endlich Europa spüren, und zwar positiv spüren. Danke. (Beifall der SPÖ-Abgeordneten) ...”

    http://www.salzburg.spoe.at/index.php?pid=8713&id=4598
    SPÖ Salzburg, September 2011
    ” … Nicht regulierte Finanzmärkte und die Gier der Spekulanten stürzten die Welt beinahe in den Abgrund. Nur der massive Einsatz öffentlicher Mittel konnte den Zusammenbruch verhindern. Salzburg hat rasch reagiert und frühzeitig entsprechende Anstrengungen unternommen, …”

    http://salzburg.spoe.at/?pid=5911&id=3106
    Als Höhepunkt (unbedingt ansehen)!!!!!
    SPÖ-Salzburg Video, 23.6.2010, Gabi Burgstaller und David Brenner über die unglaubliche Gier der Spekulanten.

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  1. Rado (kein Partner)
    18. Dezember 2012 20:44

    Noch zwei Links:
    "Salzburger Fenster" ausführliche Reportage von heute. Mit Faksimile von E-Mails.
    Brenner wusste definitiv schon seit dem Sommer von den Verlusten.
    Dann wusste es mE. mit Sicherheit auch Burgstaller.

    http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/aktuelle_berichte/die_e_mails_der_streit_zwischen_monika_r_und_finanzabteilungsleiter_eduard_paulus_art2319/

    http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/aktuelle_berichte/brenner_geht_im_finanzreferat_herrschte_schon_seit_mai_panik_art2307/

  2. socrates
    18. Dezember 2012 17:47

    An Wahrheitsverweigerer, die mit Lügen PÜolitik machen:
    Widersprüchliche Meldungen gibt es zum Besuch von Schießsportanlagen, zu denen die mit vier Kopfschüssen und im Schlafanzug tot in ihrem Bett aufgefundene Nancy Lanza ihren Sohn angeblich mitnahm. Ginger Colbrun, eine Sprecherin des Bureau of Alcohol, Tobacco and Firearms, sagte der Presse gestern, es sei keineswegs klar, ob Adam Lanza dort jemals einen Schuss abfeuerte.
    Gesicherter scheint dagegen die Erkenntnis, dass der 20-Jährige am Dienstag vor dem Massaker versuchte, sich bei Dick's Sporting Goods im Nachbarort Danbury eine Waffe zu kaufen. Diesen Versuch soll Lanza aufgegeben haben, nachdem er von den (im Vergleich zu anderen US-Bundesstaaten) relativ strengen Bedingungen und der vierzehntägigen Wartezeit für eine Überprüfung des Käufers erfuhr. Dem US-Waffenbesitzerverband NRA nach hätte er nach einer Prüfung auch keine Waffe ausgehändigt bekommen, weil er dafür zu jung war.

  3. Rado (kein Partner)
    17. Dezember 2012 17:59

    Und noch ein Link!

    http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2009/berichte/berichte_laender/salzburg/Salzburg_2009_03.pdf

    Rechnungshofbericht 2009, Finanzierungsinstrumente des Landes Salzburg,
    Suchbegriff "derivat".
    Beachten Sie die Bemerkungen des RH zu den Risiken der Salzburger Börseneschäfte.

    • Francois Villon (kein Partner)
      18. Dezember 2012 19:39

      Aus dem – quer gelesenen - RH-Bericht ist nicht unbedingt eine sehr scharfe Kritik an den Salzburger Finanzgeschäften herauszulesen.

      Für die Zeit, wo es noch keine „Risikobewertung“ gab, wurde - nach Angabe der Landesregierung - eine monatliche Überprüfung vorgenommen und der LR berichtet, womit sich – angeblich – das kalkulatorisch bewertete Risiko wegen der kurzfristigen Überprüfung um 70% niedriger ausweisen würde als bei der später eingeführten Bewertungsmethode. D. h. diese Vorgehensweise wäre - lt. LR - sogar „sicherer“ gewesen als die spätere – also unbeanstandete – value at risk-Bewertung.

      Kritisiert wird die Höhe in Relation zur Verschuldung des Landes, und daß der angebliche Bezug zu Grundgeschäften solche von ausgelagerten (Landes-)Gesellschaften beträfe, aber nicht jene des Landes selbst. Hier wurde offenbar geschönt, was der RH auch nicht akzeptierte.

      Es wurde auch mehrfach ein positiver Saldo (über 200Mio.) dieser Geschäfte (positiv) erwähnt, von dem 65 Mio. ins Budget des Landes überwiesen wurden, die auch zur Bedienung der Zinsen der Landesschulden gereicht hätten. Hierin konnte ich auch keine Kritik des RH erkennen.

      Kritisch erwähnt wurde, daß das Risiko (value at risk) von 2006 auf 2007 stark gestiegen ist, wenn ich mich recht erinnere von ca. 150 Mio. auf ca. 178 Mio., rund 40% der ausgewiesenen Gesamtschulden des Landes von ca. 440 Mio. In diesem Zusammenhang erwähnte der RH ausdrücklich, daß das Risiko-Limit mit ca. 201 Mio. dafür gesetzt war.

      D. h., erstens, daß die Vorgesetzten und politisch Verantwortlichen sehr wohl tief involviert waren und wußte was los ist,
      zweitens, daß die Beamtin offenbar noch innerhalb ihrer Limits operierte, aber schon dicht an diese herangekommen ist, was
      drittens die Frage aufwirft, warum die Vorgesetzten und politisch Verantwortlichen in der LR hier nicht gleich die Notbremse zogen und striktere Kontrollen veranlaßten.

      Es wird im LH-Bericht auch sehr umfangreich beschrieben, welcher Art die Richtlinien und Befugnisse für die Abwicklung der Spekulationsgeschäfte waren. Da diese aber kaum von der Beamtin selbst erlassen worden sein konnten, sondern vom Vorgesetzten im Zusammenwirken mit den politisch Verantwortlichen, fällt die „Nicht-gewußt“ und „Täuschungs“-Erklärung wohl als Märchen in sich zusammen. Vor allem, weil ja von der Politik diese Stelle und genau diese Aufgabe überhaupt eingerichtet wurde. Die Beamtin tat, weswegen sie überhaupt an dieser Stelle saß.

      Sich nun auf Verletzung der Berichtspflicht, Überschreiten der Kompetenzen, etc. bei ihr abzuputzten ist zwar üblich, nichts desto weniger schäbig. Der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken.

      Mir kommt auch vor, daß die „Überschreitung“ von Risko-Limits erst ex post festgestellt werden kann, nämlich wenn sich „überraschend“ die Markbewertung drastisch geändert hat. Dann war aber das „Geschäft“ bereits abgeschlossen.

      Was aber viel mehr noch auffiel, in welcher astronomischen Höhe das Land Niederösterreich hier mitspielt und wie sich die Schulden des Bundes als Riesengebirge auftun.

      Man hat den Eindruck, daß auch dem RH die Derivat-„Geschäfte“ durchaus als gutes Mittel zum Zweck erschienen sind.

      Im ganzen RH-Bericht ist weniger eine Kritik an den Spekulationsgeschäften überhaupt enthalten, als vielmehr eine Aufzählung von No-Na-Empfehlungen, die in ihrer Allgemeinheit zwar ganz richtig, aber halt nicht wirklich konkret sind.

      Mich erinnert das an Eugen Roth:

      „Ein Mensch wollt´ sich ein Weib erringen,
      doch leider konnt´s ihm nicht gelingen.
      ... Nur nicht gleich küssen, tätscheln, tappen,
      greif herzhaft zu, dann wird´s schon schnappen.
      ...
      Zwar stimmte jeder Rat genau,
      doch jeweils nicht für jede Frau.“

    • Rado (kein Partner)
      18. Dezember 2012 20:23

      @Francois Villon (kein Partner) 18. Dezember 2012 19:39
      Dass die politisch Verantwortlichen wesentlich früher Bescheid wussten, als sie heute zugeben, ist anzunehmen. Laut Artikel im Salzburger Fenster vermutlich spätestens Mai 2012.

      http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/aktuelle_berichte/brenner_geht_im_finanzreferat_herrschte_schon_seit_mai_panik_art2307/

  4. consuela rodrigez (kein Partner)
    16. Dezember 2012 17:28

    Ich denke, dass das bei uns nicht anders ausschaut!
    Endlose Justizverbrechen durch Richter – Aussagen namhafter Richter und Erfahrungen von Organisationen -
    http://www.brd-schwindel.org/endlose-justizverbrechen-durch-richter-aussagen-namhafter-richter-und-erfahrungen-von-organisationen/

  5. consuela rodrigez (kein Partner)
    16. Dezember 2012 17:05

    Die Sozialdemokratie kämpft seit langer Zeit gegen Standesdünkel. Doch in Wien ähnelt die SPÖ einem Adelsgeschlecht. Wenige Familien besetzen die Posten mit Freunden und Verwandten.
    http://www.unzensuriert.at/content/0010770-Freundschaft-Unter-roten-Genossen

  6. Francois Villon (kein Partner)
    16. Dezember 2012 15:25

    Anmerkung zum Salzbuger Derivate-Skandal

    Die Schotter-Mitzi hat zwar eine Stimme wie ein Feldwebel, aber die damit vorgetäuschte Autorität oder Kompetenz wird damit nicht bewiesen.

    Ihre Sprüche und Schalmeien über Österreichs Haftungen und direkten Zahlungen für andrer Länder Schulden beweisen eigentlich nur, daß sie nachplappert, was bei den so häufigen EU-„xy-Tagungen“ als zu befolgende Parole – also eine ordre di mufti - ausgegeben wird. Wenn sie glaubt, daß diese Kredite, Haftungen, etc. für Österreich „ein gutes Geschäft“ seien, dann kann man solche Meinung nur als besonders dumm bezeichnen, wenn sie´s aber ohnedies auch nicht glaubt und trotzdem solche Sprüche und Wortspenden absondert, dann wär´s Betrug am Volk und Steuerzahler.

    Um ihre besondere Wichtigkeit auch den Hausmeistern in Wien zu beweisen, meinte Sie ja einmal – dem J. C. Juncker zuvorkommend – den „Durchbruch“ bei einem der nicht mehr zählbaren Gipfel zur Lösung der Finanzkrise gleich selbst verkünden zu müssen. (Ach die Gute, wußte sie denn nicht, daß das Capitol schon vor über 2000 Jahren gerettet worden ist?)

    Vor ein paar Tagen lieferte die Schotter-Mitzi einen neuen Beweis ihrer
    a. Lernfähigkeit und
    b. strategischen Urteilsfähigkeit.

    Sie wolle eine „Troika“ nach Salzburg schicken.

    Der erhabene Begriff „Troika“ im heutigen Polit-Sprech kommt ja aus Brüssel. Dort steht er für die unheilige Dreifaltigkeit jener Finanzbetrüger – EZB, IMF und „Jean-Claude“ als Euro-Gruppenchef – die uns bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren zu ziehen sich vorgenommen haben. – Die Mitzi hat also gelernt, was und wie man´s (nach-)machen muß. Bravo!

    Was die Urteilsfähigkeit betrifft, hat sie nach Cowboy-Art erst einmal geschossen und fragt - vielleicht - hinterher, ob´s eh der Richtige war, den sie umlegte – bildlich gesprochen. Da in Österreich zumindest noch auf dem Papier eine Verfassung besteht, ist es ja kaum möglich ex catedra den Ländern sozusagen das Haushaltsgeld zuzuteilen.

    Da überdies ja auch im Bund in selber Manier spekuliert wurde und wird, etliche Blankovollmachten von der Regierung in Milliardenhöhe am laufenden Band ausgestellt wurden und werden, fragt man sich, ob sie hier nicht den Bock zum Gärtner machen möchte. – Soviel zur Urteilfähigkeit.

    Die Frau Landeshauptmann Burgstaller, zwar in der Salzburger Verzockerei nicht so unschuldig, wie sie´s gerne tränenreich darstellen möchte, hat auf diesen „konstruktiven Vorschlag“ der Schotter-Mitzi die einzig zutreffende Charakterisierung geliefert: dieser ist letztklassig.

    Das trifft auch für das Geschrei der ÖVP zu. Eine Variation des „Haltet den Dieb!“-Geschreis. Denn dafür, daß diese Spekulations-„Geschäfte“ überhaupt möglich wurden, ist offenbar ein schwarzer Landesrat verantwortlich gewesen. Und wer glaubt, daß dem schwarzen Koalitionspartner die „Besorgnis hochrangiger Bankmanager“, die diese dem Land samt Kündigung der Geschäftsbeziehung kommunizierten, entgangen sein könnte, der glaubt wohl auch noch ans Christkind.

    • JEZ (kein Partner)
      16. Dezember 2012 16:32

      Franzi villauch
      mit den Troikas ist es so eine Sache:
      da wurde 2000 schon eine "Troika" (3 Kasperln) nach Wien geschickt, die sollten feststellen, ob Österreich politisch ganz ganz böse rechts steht.
      Ergebnis: der Oberschreier Schulz (SPD) ist jetzt Oberkasperl in deer EU.

  7. consuela rodrigez (kein Partner)
    16. Dezember 2012 14:16

    Schweinegrippe, Vogelgrippe ..... kein Zufall? Diese Viren wurden in einem amerikanischen Labor entwickelt. Auch die spanische Grippe am Anfang des 19. Jhdt. wurde absichtlich in Umlauf gebracht!
    Eine mutige Journalistin hat geklagt! http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=mJesieRT5w0

  8. cmh (kein Partner)
    16. Dezember 2012 13:58

    Nicht ganz o.t.:

    Wann wird es sich endlich durchsetzen, dass die weibliche Form von "Mann" das altertümliche "Weib" ist und nicht die "Frau". Letzteres ist die moderne weibliche Form des veralteten "fron".

    Interessant am "Weib" ist die Aufspaltung seiner Verwendung in eine verächtliche Bedeutung und in eine besonders anerkennende, wenn auch mit starker sexueller Konnotation. Welch letztes eigentlich die Absicht viel besser treffen würde.

    Der "Herr", der heute zumeist als weibliche Form der "Frau" verwendet wird, stammt ürsprünglich von "grauhaarig-alt" und ist eigentlich eine Lehnübersetzung des lateinischen Greises - senex - Senior (siehe monSenior oder senior o.ä. in den romanischen Sprachen). Ein Wortsinn, der dem Tschändern eigentlich entgegensteht.

    Das Wort "Dame" ist die weibliche Form der "dominus" und wer würde schon gerne zugeben, eine "Domina" zu sein.

    Als richtige Anrede für die Frau Burgstaller sollte daher eigentlich, wie schon bei Frau Klasnic, Frau Landeshauptmann verwendet werden. Was aber nicht der eigentliche Punkt meines Postings ist.

    Dieser ist vielmehr, dass schon die verschiedenartigen, verschieden schattierten und auch schillernden Bedeutungen und Verwendungen eines einzigen Wortes bzw. Wortfeldes den eigentlichen Reichtum einer Sprache ausmachen, der durch die Engführungen des Tschänderns eigentlich ohne zwingenden Grund weggeworfen und verdorben werden.

    Welche Ironie, dass die Ausschrache des oktroirten "genderns" als "Tschändern" unter Wegfall an "T" am Beginn des Wortes rasch in "schändern, schänden" übergeht.

  9. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    16. Dezember 2012 12:39

    Auffallend, wie oft der ORF zur Tag- und Nachtzeit einen amerikanischen Präsidenten Obama zeigt, der angesichts des Amoklaufes eines Irrsinnigen in einer Schule bei einer Pressekonferenz mit den Tränen kämpft. Warum wohl?

    Das geschieht deshalb, weil die "Landeshauptfrau" (die hoffentlich bald eine "Landesnebenfrau" sein wird) auch vor der Kamera geheult hat. Botschaft des ORF: Heulen ist groß, ist verantwortungsvoll, ist präsindentenwürdig. So jemand kann nur "unschuldig" sein.

    Dass das lächerliche Gesumse und Geschluchze der Frau Landeshauptfrau zu allererst aus blankem Selbstmitleid erfolg ist, das liegt (trotz ihres prompt nachgeleferten Dementis "meine Tränen haben dem Land gegolten . . . " - das glaubt sie ja selber nicht) für jeden klar denkenden Beobachter auf der Hand. Die sagenhaften Pfründe einer "Landeshauptfrau" sind schon ein paar Abschiedtränen wert.

    Sie soll schleunigst gehen, die Frau Landeshauptfrau, bevor das ganze Land (oder halt die von uns, die trotz der ORF-Gehirnwäsche noch zu einer selbstständigen Beurteilung fähig sind) vom kollektiven Brechreiz erfasst werden.

  10. consuela rodrigez (kein Partner)
    16. Dezember 2012 10:44

    Wir schimpfen immer über die Journalisten (ich auch), aber in der heutigen Zeit hat diese Berufsgruppe einen sehr schweren Stand. Wer nicht mitschwimmt mit dem Mainstraem ist sehr schnell seinen Job los.
    Hier sprechen unabhängige Journalisten (auch bekannte) wie dieses Geschäft funktioniert.
    Hochinteressant!
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qatVmhxnyWs

    • cmh (kein Partner)
      16. Dezember 2012 14:09

      Denken hilft!

      Aber schon Schopenhauer schreibt, dass die Leute lieber sterben als denken.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      16. Dezember 2012 14:20

      cmh
      Stimmt!
      Leider beginnen die Menschen erst zu denken, wenn es ihnen schlecht geht.
      LG aus OÖ.

  11. Rado (kein Partner)
    16. Dezember 2012 10:30

    Ein paar Links mit SPÖ-Salzburg-Bezug nur zu Unterhaltung:

    http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&nachrid=49342
    Salzburger Landeskorrespondenz, 4. Juli 2012
    " ... Für LAbg. Mag. Adelheid Hirschbichler (SPÖ) ist das Vertragswerk (gemeint ist der ESM) von Experten durchdacht und führe weg vom neoliberalen Trend.
    Mag. Monika Rathgeber vom Referat Budgetangelegenheiten des Landes informierte, dass die Krise weniger durch Spekulantentum, sondern durch einen Vertrauensverlust durch die Abwertung von Staatsanleihen entstanden sei. Der ESM sei ein Versuch einer Rettung, der vermutlich nicht ausreichend sei. ..."

    http://www.salzburg.gv.at/00201lpi/14Gesetzgebungsperiode/4Session/7s4s14gp.pdf
    (Protokoll aus dem Salzburger Landtag, Juli 2012, ab ca. Seite 664)
    Abgeordneten Mag. Adelheid Hirschbichler (SPÖ) zum Thema ESM, Finanzmärkte und “Zockerei”:

    " ... Ja, dass man die Zockerei nicht in den Griff bekommt. Aber genau das ist der Punkt, warum die Sozialdemokratie für den ESM ist, weil damit das Zocken auf die Staaten aufhört. Das ist der Punkt, Kollege Schnell, und es ist auch ein Verdienst der Sozialdemokratie, dass beim letzten EU-Gipfel endlich über den Pakt für Wachstum und Beschäftigung gesprochen wurde, damit die Bürger Europas endlich etwas haben von dem Kuchen. Es ist auch ein Verdienst der Sozialdemokratie, dass wir in Sachen Finanztransaktionssteuer – auch ein adäquates Mittel, Kollege Schnell – , endlich hier vorwärtskommen. Und der nächste wichtige Schritt, Kollege Schnell, die Eurobonds, die müssen und die werden folgen, weil “geheim” haben wir sie ja schon. Also es liegt an uns, ob wir sagen Europa ist eine Katastrophe oder ob wir sagen wir müssen jetzt endlich das Ruder herumreißen, den Spekulanten den Kampf ansagen und die Verteilungsgerechtigkeit in Europa beschleunigen, damit die Menschen in Europa endlich Europa spüren, und zwar positiv spüren. Danke. (Beifall der SPÖ-Abgeordneten) ...”

    http://www.salzburg.spoe.at/index.php?pid=8713&id=4598
    SPÖ Salzburg, September 2011
    ” … Nicht regulierte Finanzmärkte und die Gier der Spekulanten stürzten die Welt beinahe in den Abgrund. Nur der massive Einsatz öffentlicher Mittel konnte den Zusammenbruch verhindern. Salzburg hat rasch reagiert und frühzeitig entsprechende Anstrengungen unternommen, …”

    http://salzburg.spoe.at/?pid=5911&id=3106
    Als Höhepunkt (unbedingt ansehen)!!!!!
    SPÖ-Salzburg Video, 23.6.2010, Gabi Burgstaller und David Brenner über die unglaubliche Gier der Spekulanten.

    • Einspruch! (kein Partner)
      16. Dezember 2012 18:12

      Sehr geehrter Rado, DANKE, wirklich DANKE,

      dass Sie uns auf diesen Skandal hingewiesen haben. Das Video vom 23.6.2010 schlägt wirklich dem Faß den Boden aus. So etwas wie die beiden Hansln da abziehen, wenn sie vor laufender Kamera sagen: "Der Steuerzahler darf nicht für die Verluste der Spekulanten aufkommen", während ein paar Häuser weiter zur gleichen Zeit Milliarden Schilling verzockt werden, sowas kann sich ein normaler Mensch garnicht ausdenken, sowas kann man auch nicht bei der Tschaunerin sehen, sowas kommt nur in Wirklichkeit und nur bei unseren ebenso ahnungslosen wie unehrlichen Sozialisten vor.

      Es soll mir niemand einreden wollen, dass die Spekulationsgeschäfte ja angeblich den Politkern nicht bekannt waren! Das ist unmöglich. Aber wenn es zum Prozess kommt, und es kommt sicher dazu, dann werden wir ja im O-Ton erfahren, wer aller diese Spekulationen ohne Hirn und ohne Erfolg beauftragt hat (nur ein Dorftrottel glaubt den Politikern, dass das ein Werk einer einzelnen wildgewordenen Spekulantin war und niemand etwas wissen konnte), wir werden erfahren, wer sie kontrolliert hat alle vierzehn Tage, und wer wann wovon gewußt hat.

      Die unerträgliche Frau Landeshauptfrau soll sich ihre Tränchen für diesen Zeitpunkt aufheben!

    • Brigitte Imb
      16. Dezember 2012 18:55

      Wirklich krass!
      Herzlichen Dank Rado, geben Sie das bitte in alle Zeitungen wo Sie ev. posten. Krone und Kurier könnte ich übernehmen, die Presse hat mich als Schreiber gesperrt, dort darf ich nur noch bewerten.
      Die Bevölkerung muß über die permanenten Lügen der Politiker informiert werden!!

  12. Neppomuck (kein Partner)
    16. Dezember 2012 10:22

    Pech oder Dummheit, wenn man Bechstein als Maß für die Finanzmärkte und damit für seine Fiskalpolitik hernimmt?

    Mit "Esel streck dich, Tischlein deck dich" allein ist man zu kurz gesprungen, liebe Politiker.
    Den Esel gibt es so nicht, der schreit bloß "IA" ("ich auch", und zwar möglichst viel), und den gedeckten Tisch zahlen meist andere. Jene, die von den Brosamen des Backwerks, die von den Tischen der Großkopfeten herunterfallen, leben müssen, das sie überdies selber geschaffen haben.

    Am Schluss kommt nämlich der "Knüppel aus dem Sack".
    Wollen wir hoffen, dass sich das unter den Bürgern = Wählern auch herumspricht.

  13. consuela rodrigez (kein Partner)
    16. Dezember 2012 09:09

    Völlig verblödet – Einstein hatte Recht: “Ich fürchte den Tag, …..
    …..an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein.”
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/12/15/vollig-verblodet-einstein-hatte-recht-ich-furchte-den-tag/

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Dezember 2012 10:04

      Einstein auf dem anderen, oder "hin oder her", das ist Unfug und erinnert mich an den legendären Karl Valentin, der da gesagt haben soll" "Ich weiß jetzt nicht, war es gestern oder im ersten Stock".

      Technologie hat nichts mit Tugenden zu tun und man kann niemanden verblöden.
      Entweder man ist blöde oder nicht.
      Man kann mit Hilfe der Technik (insbes. der Nachrichtentechnik) Dogmen verbreiten, desinformieren, von den entscheidenden Spuren ablenken, die wahren Ziele verschleiern etc., aber man kann keinem den Verstand rauben und damit seine Menschlichkeit. Das sind zwei gänzlich verschiedene "Baustellen".
      Wobei unter "verschieden" nicht "verblichen" gemeint ist.

      Man muss diesen Verstand nur richtig einsetzen und das ist erlernbar.
      Wenn man denn will.

  14. Segestes (kein Partner)
    16. Dezember 2012 08:47

    Eine Chuzpe der Sonderklasse, waren die wohlkalkulierten Tränen des Selbstmitleides, die die vollschlanke Landesmutter öffentlichkeitswirksam vor den ORF-Kameras vergoss!

    Die eher geschmacklose Laternen-Metapher erspare ich mir; jedoch nicht jene mit dem nassen Fetzen ^^
    Dass Burgstaller in die politische Wüste gejagt wird, dürfte im Übrigen in der SPÖ einigen Leuten sehr zupass kommen....

    • Wunschträumer (kein Partner)
      16. Dezember 2012 09:51

      @segestes

      Auch wenn Frauen in der Produktion von Krokodilstränen unschlagbar sind - ich nehme sie ihr ab. Selbst auf die Gefahr, dass ich naiv erscheine. Meine Erklärung dieses Fiaskos: "Schuster bleib bei deinem Leisten..." Sie hat das Ganze nie so richtig mitbekommen...
      Zur leichteren Verständlichkeit: Es ist ungefähr so, wie wenn Herr Unterberger als Lokführer agieren würde...

    • socrates
      16. Dezember 2012 11:36

      Wunschträumer
      Obama weint auch sehr photogen. Die Presse will dann ein neues Waffengesetz für die USA, daß die Mutter des Autisten die Waffen besorgt hat und dem Sohn den Zugang ermöglichte, wird nich kritisiert. Schließlich könnte amn auf schlechte Ideen kommen bie der gemeinsamen Schule. Jeder weint nach seinem Bedarf.
      A.U. führt keine Lokomotive, die SPÖ soll sich ein Beispiel daran nehmen.

    • Segestes (kein Partner)
      16. Dezember 2012 12:59

      Doch, das wird schon auch kritisiert. Und man stellt die Frage, wozu die gute Frau überhaupt ein automatisches Sturmgewehr benötigt hat. Die Dinger waren zwischenzeitlich in den USA schon mal verboten.

      Wer gewisse Amis und ihren Schusswaffenfetisch verstehen möchte, dem sei folgender Youtube-Kanal ans Herz gelegt:
      http://www.youtube.com/watch?v=a56oB9or_mA
      Die beiden Herren in dem Video, sind beispielsweise schwer dafür, dass nun auch jeder Lehrer und College-Student mit Schusswaffe ausgestattet wird ^^

      Auch nicht schlecht, mit 300 000 Abonnenten (für die älteren Semester):
      http://www.youtube.com/watch?v=cVSabiYypEc

      Und letztendlich der König der Waffen-Youtuber, ein Ami mit falschem, russischem Akzent (für die jüngeren Waffennarren empfehlenswert): http://www.youtube.com/user/FPSRussia

    • socrates
      16. Dezember 2012 18:24

      Segestes
      Wo wird „Schon auch“ kritisiert? Vom Einzelfall auf den Rest der Welt schließen ist falsch und dumm.
      Das Leben im Gemeindebau auf die Outbacks umzulegen ist besonders dumm oder von Linken gekauft. Die Gesetze sind in den US-Staaten daher auch unterschiedlich, was die Kritiker stets ignorieren.
      Aus youtube Beiträgen irgendetwas zu schließen ist, mit Verlaub, besonders dumm und reißerisch: Kaninchen vergewaltigt Katze, die Beiträge der Woche, etc. Als Gesetzesgrundlage sind sie ungeeignet.
      Die „amendments“ der US-Verfassung, die vom Präsidenten und seinen Mitarbeitern an die von La Fayette mitgebtrachte Verfassung angehängt wurden, hatten ihren guten Grund: Die Sonderrechte des Adels und des Großbürgertums sollte auch für alle US-Bürger gelten.
      In keinem Rechtssystem bekommen geistg schwerbehinderte Zugang zu Waffen, und das ist gut so. Bei uns werden höchstens normale Menschen in geschlossene Anstalten eingesperrt, die Banken wegen Diebstahls anzeigen. Daraus macht man auch keine Gesetze.

    • socrates
      16. Dezember 2012 21:41

      Segestes
      In Damaskus wurden am selben Tag in einer Schule 16 Personen getötet. Unsere Medien, die viele Seiten dem Waffenverbot widmen, sind dort nicht zuständig.

    • Segestes (kein Partner)
      17. Dezember 2012 05:02

      Dumm ist es eher...

      1. ...so zu tun, als ob die USA nur aus "Outback" besteht und sich daher immer ein ganzes Arsenal an Schusswaffen in Reichweite befinden müsste.

      2. ...sich hier mit leeren Kampfvokabeln wie "die Linken" eine schlüssige Argumentation ersparen zu wollen

      3. ...mit Verfassungszusätzen hausieren zu gehen, die der Lebensrealität einer kriegstraumatisierten Gesellschaft des 18. Jh. entsprungen sind und mit der Gegenwart absolut nichts zu tun haben. Tradition ist schön, aber in Maßen, wie bei den Tiroler Schützen. Die Zeit des Landsturms ist vorbei. Auch in den USA, deren Armee bestimmt keine Dilettanten benötigt um die Landesverteidigung zu gewährleisten.

      4. ...die Stimme des Volkes zu ignorieren, nur weil diese Stimme eher peinliche Misstöne produziert. Die drei von mir verlinkten Youtube-Kanäle, gehören in ihrer Sparte zu den beliebtesten; die Kommentare der meist aus den USA stammenden Nutzer, spiegeln die ungefilterte Meinung der Waffen tragenden Rednecks und Hillbillies wieder, deren Interessen die berüchtigte NRA so erfolgreich vertritt.

      5. ... von Einzelfällen zu schwadronieren, wo in den USA jedes Jahr 30000 Menschen durch Schusswaffen sterben (Tendenz seit Jahrzehnten steigend!)

      Der Vergleich mit Damaskus/Syrien hinkt übrigens; es sei denn, die angeblich zivilisierten USA sollen mit einem muselmanischen Bürgerkriegsstaat in einen Topf geworfen werden.
      Sollte der Trend zu Amokläufen in den USA allerdings weiter ansteigen, was zu befürchten ist, dann kann man ruhig davon ausgehen, dass die Medienmacher irgendwann auch hier die Lust verlieren, jedesmal in epischer Breite zu berichten.

    • Wunschträumer (kein Partner)
      17. Dezember 2012 10:55

      Wir entwickeln uns ganz tüchtig in Richtung USA. Trotz restriktiven Schusswaffengesetzes. Was ich im Übrigen durchaus in Ordnung finde! Hilft es? Woher diese Entwicklung wohl kommen mag?
      Fazit: Wer will, wird IMMER Waffen finden.

    • socrates
      17. Dezember 2012 12:00

      Dumm ist:
      1. ...so zu tun, als ob die USA nur aus "Outback" besteht und sich daher immer ein ganzes Arsenal an Schusswaffen in Reichweite befinden müsste. In jedem US-Gliedstaat gibt es andere Waffengesetze, ist also Bundesländersache. In NY bekommen nur Auserwählte die Erlaubnis für Waffenerwerb und -tragen, die Eskimos brauchen sie zum überleben. Die Großstädte nehmen jedenfalls weniger Fläche ein wie die Outbacks.
      2. ...sich hier mit leeren Kampfvokabeln wie "die Linken" eine schlüssige Argumentation ersparen zu wollen
      Nehmen Sie als „Linke“ Sozialisten und die Vereinigung gegen“ small arms“.

      3. ...mit Verfassungszusätzen hausieren zu gehen, die der Lebensrealität einer kriegstraumatisierten Gesellschaft des 18. Jh. entsprungen sind und mit der Gegenwart absolut nichts zu tun haben. Das tun Sie selber: Den Landsturm hat Metternich beseitigt um die Bevölkerung zu entwaffnen, so wie Sie es wollen. Ist halt eine Weile her. Aber Zensur lieben die Roten genauso wie er.
      Da habe ich kürzlich eine „Schutzbundpistole cal 7,65“ aus 1930, von den Roten produziert und verwendet, gesehen. Gilt die nicht? An der Macht angekommen sollen alle Waffen verboten werden.
      4. ...die Stimme des Volkes zu ignorieren, nur weil diese Stimme eher peinliche Misstöne produziert. Woher wissen Sie daß das die Stimme des Volkes ist? Demokratie neu? Eine Abstimmung in den USA war immer gegen eine Verfassungsäderung.
      Youtube als "Stimme des Volkes" zu bezeichnen
      ...von Einzelfällen zu schwadronieren, wo in den USA jedes Jahr 30000 Menschen durch Schusswaffen sterben (Tendenz seit Jahrzehnten steigend!) Klingt für Leute, die nicht rechnen können, toll. Bei 317,500.000 Einwohnern ist das weniger als 1 pro 100.000. Dummsprüche aus den Standard sollen hetzen. Autotote gibt es doppelt so viele.
      5. Ich nehme zur Kenntnis, daß Sie bei Menschenleben rassische Unterschiede machen. Arm , die Medienmacher, die immer lügen müssen um gut zu leben. Es geht also nicht um Schüler und Menschenleben sondern um Waffen verbieten.

  15. numerus clausel (kein Partner)
    16. Dezember 2012 08:28

    Wie hier schon öfters von mir kundgetan: Wer sagt, daß es bei den 340 Millionen bleibt? Diese Zahl wurde von der Rathgeber selbst genannt. Das Gesamtvolumen bläuft sich auf ca. 1,8 Milliarden. Sind daher die 340 Millionen der Anteil an Provisionen für sie und die SPÖ, natürlich mit Unschuldsvermutung, die sie den Bach runtergehen gesehen hat?
    Interessant ist auch ihr Dienstvertrag, der ihr vom roten Buchinger gegeben wurde. Welche Befugnisse und Entlohnung wurden ihr darin zugesagt?
    Daß ihre Vorgesetzten von den Vorgängen nichts wußten, kann wohl keiner glauben, höchstens, daß die beiden, vor allem der Brenner mit einem P-Studium, das nicht verstanden haben. Und das geht geht weiter rauf bis zur "Heul-Gabi", die sich allein damit als unseriös offenbart hat. Typisches weibliches Verhalten, wenn was nicht passt, dann wird drauflosgeheult, schließlich sind die anderen an allem Schuld. Die Gabi hat sich doch immer gefreut, wie gut die Salzburger Regierung wirtschaftet, also hatte sie auch Einblick in die Vorgänge der Veranlagung. In der Presse sind hierzu in den Kommentaren etlichen Sitzungsprotokolle zu finden, wo die "Heul-Gabi" genau solche Spekulationen ankreidet. Eine fürwahr traurige Gestalt.
    Daß diese Gabi jetzt aber hergeht und behauptet, Neuwahlen würden nichts bringen, außer der ÖVP den ersten Platz, dann hat sie mit ersterem Unrecht und das zweite ist zu hoffen. In Kärnten haben´s noch lauthals geschrien für Neuwahlen, da hoffen sich die Sozen den Landeshauptmann. Warum soll nicht gleiches für Salzburg gelten?
    Normalerweise müßte die StA alle Büroräumlichkeiten sperren und alle Akten mitnhemen zum Auswerten. Was passiert aber in Salzburg? Der Brenner geht zwar irgendwann, hat aber nach wie vor vollen Zugriff auf alle Unterlagen. Na was der wohl damit machen wird?
    Letztendlich wird es von den Sozen und ihren unterworfenen Medien so ausgehen, daß natürlich Schüssel und Haider an allem Schuld seien.
    Der Rathgeber, die offensichtlich innerhalb ihrer Befugnisse gearbeitet hat, wünsche ich jedenfalls viel Gesundheit und Glück, das wird sie bei diesen Gegenspielern sehr nötig haben.

  16. leshandl
    15. Dezember 2012 18:02

    Was passiert eigentlich mit dem beamteten Leiter des Finanzreferates, dem Herrn Paulus? Der hat doch offensichtlich seine Pflichten ebenfalls gröblich verletzt und müsste suspendiert werden.

    • dssm
      15. Dezember 2012 19:02

      Sie sprechen das wahre Problem unserer Gesellschaft an.
      Die politisch besetzen Beamten.
      Dem wird rein gar nichts passieren, maximal ein 'golden handshake' und dann ab in die gut dotierte Pension, aber selbst dieses Szenario ist wenig wahrscheinlich.

      Beobachten Sie einfach die Berichterstattung und dann denken Sie an all die Formvorschriften welche im konkreten Fall erfüllt werden mussten - ein Hinweis auf die wahren Herrscher in diesem Land.

    • Anton Volpini
      16. Dezember 2012 15:31

      Aufpassen dssm, Paulus ist kein irgendwelcher Beamter, sondern er ist außerdem der Chef der österreichischen Offiziersgesellschaft. Als solcher ist er bisher immer extrem sachlich und integer aufgefallen. Ich selbst zittere momentan mit ihm mit, denn ich weiß genausowenig wie Restösterreich, was da in Salzburg wirklich abgelaufen ist.
      Brechen wir den Stab erst, wenn wir absolute Klarheit haben.

    • dssm
      17. Dezember 2012 21:46

      @Anton Volpini.
      Ein guter Tipp, distanzieren Sie sich!
      Wenn es ein wirklich guter Freund ist, dann stehen Sie zu ihm, es wird nicht leicht werden.
      Da gibt es noch eine ganz Reihe unschöner Details; nur wenn das Land Salzburg ohne mit der Wimper zu zucken zahlt, kann das verheimlicht werden. Da es aber veruntreutes (das ist ein Offizialdelikt!) Bundesgeld ist und in Salzburg die Kassen leer sind ...
      Dazu wird wegen der Wahl die Sache in die Länge gezogen, das wird unschön.

  17. Josef Maierhofer
    15. Dezember 2012 16:56

    Für mich ist die Politik schon lange nicht mehr glaubwürdig und sollte ersetzt werden.

    Nachdem wir als Volk aber auch lieber den bequemen Weg der repräsentatitven Politik im wahrsten Sinn des Wortes gewählt haben, werden wir wohl das jetzt ändern müssen und ie alle abwählen.

    Es gibt im Leben nichts gratis, leider, auch keine Volksvertretung.

    Unverbrauchte Parteien, auch, wenn sie Einmannshows sind, sind allemal besser als diese professionellen Ideologen, Selbst- und Klientelbediener, die jetzt endgültig weggehören.

  18. Dr. Otto Ludwig Ortner
    15. Dezember 2012 16:02

    Von 1958 bis 1998 war ich in der Wirtschaftsanwaltschaft tätig,davon 1970 bis 1998 als selbständiger Anwalt und sehr viel im internationalen Finanzgeschäft tätig - so erwirkte ich 1976 gegen den Widerstand von Emigranten die Zulassung der Republik Östereich an der New Yorker Börse. Ende der 19achtziger Jahre wurden die "Swap-Verträge" eingeführt, mit unbestimmtem Gewinn/Verlust- also spekulativ. Da ich die "Rothschild-Regel" vom Studium kannte (Kapital trägt 2%, alles darüber ist Inflation oder Spekulation), war ich über diese Finanzpolitik besorgt und drückte das auch in einem Artikel im "Österr. Bankarchiv" aus. Allerdings wurde man vor dem Lehmann-Konkurs beim Zitat der "Rothschild-Regel" ausgelacht. Meine - sowhl fachlich als auch finanziell sehr erfolgreiche - Praxis fand ihr Ende, als mich der Syndikus für das Kreditwesen der WKÖ Dr. Pichler in einer Veranstaltung der bankwissenschaftlichen Gesellschaft im März 1998 öffentlich beleidigte, zu seinem Pech in Gegenwart meiner Tochter, die daraufh in die Schweiz emigrierte, wo sie seither in einer Bank ohne Skandale tätig ist -auch das ist möglich. Selbst habe ich gut gewirtschaftet und Geldvermögen von Verwandten mit Ertrag durch die Krise gebracht, unter Beachtung von §§ 230ff ABGB. (Mündelsicherheit). Dauernder Wohlstand erfordert Ethos ("Suchet zuerst das Reich Gottes, alles andere wird euch hinzugegeben werden" (Aus der 'Bergpredigt' Matth.6/33). Vielleicht sollte man an die böhmischen Heimatvertrieben denken, die 1945 arm wie Kirchemäuse waren, aber nicht lang! Die politische Entscheidung, die öffentlichen Finanzen mit ungewissem Ausgang zu riskieren, war prinzipiell unethisch. Spielen kann ich nur mit eigenem Geld! Die jetzt eintretenden Verluste sind daher nicht von den Ausführenden kriminell zu verantworten, sondern - mit dem geflügelten Wort ausgedrückt -" part of the game". Das österreichische Zivilrecht - dem Kenner als jüdisches Erbe bekannt - hat das in den zitierten Paragraphen auch ganz klar ausgedrückt.

  19. Brigitte Imb
    15. Dezember 2012 13:22

    OT - Die Steuerzahler können sich "glücklich" schätzen, dürften sie doch für das 3.Quartal ca. eine halbe Milliarde alte ÖS an Inseraten u. Werbung zusätzlich erwirtschaftet haben. Od. handelt es sich bei den 37 Mio.€ doch um zusätzliche Schulden, die den Steuerzahlern zugunsten der Politikerwerbung berappen darf?

    http://orf.at/#/stories/2156551/

    ALLEN Politikern gehört die alleinige Budgethoheit entzogen! Das Volk muß beim Geldausgeben mitreden dürfen, das sollte ein erklärtes Ziel sein.

  20. Anton Volpini
    15. Dezember 2012 13:10

    Heute möchte ich etwas tun, was ich schon sehr lange nicht mehr getan habe.
    Eigentlich hab ich in den vergangenen Jahren eher mehr das Gegenteil dessen getan.

    Ich möchte heute ein begeistertes Plädoyer für die ÖVP halten!
    Nicht für die Bundes-ÖVP, sondern für die Kärntner-ÖVP unter der Leitung von Gabriel Obernosterer und dem Clubobmann Ferdinand Hueter.
    Zwar habe ich noch nicht ganz verstanden, warum man uns den leider farblosen Landesrat Waldner geschickt hat, der den bürgerlichen Meinungsträgern wieder einmal als Ausrede gilt, warum man mit der ÖVP nicht könne, ich selbst konnte aber in den letzten drei Wochen eine kämpferische ÖVP erleben, die, speziell unter der Führung von LA Hueter, als letzter politischer Verteidigungsposten fürs Eigentum auftrat.
    Hintergrund meiner Begeisterung ist eine Entwicklung in unseren schönen Nockbergen, wo wir seit vielen Jahren versuchen, die Todgeburt eines Nationalparks durch einen lebendigen Biosphärenpark zu ersetzen.
    Nachdem wir 2010 ein kompromissfähiges Ergebnis ausverhandelt hatten, ist uns Grundbesitzern und Almbauern einige Monate später der Naturschutzreferent Uwe Scheuch mit einer gegenteiligen Verordnung in den Rücken gefallen. Die sehr scheinheilig agierenden "Naturschützer" haben in Geheimverhandlungen mit Scheuch unseren Kompromiss ins Gegenteil verkehrt.

    Der Uwe kam uns aus allgemein bekannten Gründen abhanden, und wurde durch seinen Bruder Kurt ersetzt. Wärend Kurt Scheuch noch unter Haider ganz klar für den Vertragsnaturschutz eintrat, tritt er jetzt machtgeil und faschistoid, unter Mißbrauch des staatlichen Gewaltmonopols, für den Verordnungsnaturschutz ein. Zwangsbeglückung von oben also, mit unglaublichen Eigentumseinschränkungen für alle Betroffenen, und teilweiser Abgeltung von Ertragsminderungen nur für jene Almbauern, die sich mit Verträgen kaufen lassen.
    Der Alpenverein ist glücklich, die UNESCO, als Biosphärenpark-Hüterin, spielt mit, und die FPK, die Sozialisten und die Grünen haben letzten Donnerstag, den 13. Dezember gegen die Stimmen der geschlossenen ÖVP das Gesetz beschlossen.
    Ferdinand Hueter hat mit seinen Mannen gekämpft wie ein Löwe, aber wurde mit einer unglaublichen Polemik überschüttet.

    Und somit haben die eigentumsfeindlichen kärntner Parteien wieder eine Todgeburt geschaffen, weil sie über die Bauern in den Nockbergen drübergefahren sind.

    Wir haben zwar eine Schlacht verloren, die ÖVP Kärnten hat aber in mir einen Wähler gewonnen!

    PS.: Ein bonmot eines führenden Alpenvereinsler während einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung: "Die Grundbesitzer haben die soziale Verantwortung, ihr Grundeigentum dem Naturschutz zur Verfügung zu stellen!"

    • Cincinnatus
      15. Dezember 2012 15:00

      Es ist für mich eine höchst interessante Erfahrung, daß nunmehr auch der Alpenverein neben anderen, für mich mittlerweile unerträglichen natur-
      und umweltbewegten Organisationen linkes, im vorliegenden Fall auf Rousseau basierendes Gedankengut pflegt. "Der Sündenfall in seinem Garten Eden wird bei Rousseau durch das Privateigentum ausgelöst, das ist die Katastrophe, die das Böse in die Welt bringt ", schreibt Jan Fleischhauer in seinem nach wie vor äußerst vergnüglich zu lesenden Buch "Unter Linken".

    • Anton Volpini
      15. Dezember 2012 15:28

      Cincinnatus, ist dieser Jean Jacques Rousseau nicht der, der mit seiner Haushälterin ein jahrelanges Verhältnis pflegte, bevor er sie heiratete.
      Das wäre auch noch nicht so schlimm, hätte er nicht alle 5 Kinder aus diesem Verhältnis sofort nach der Geburt in ein Waisenheim gebracht.
      Den meinst Du doch, oder?
      Glaubst Du, daß es sein könnte, Cincinnatus, dieser Schmutz von Gedanken ist in einzelne Mitglieder vom Alpenverein gefahren?

    • Cincinnatus
      15. Dezember 2012 16:52

      Anton, ich bin nicht sicher, ob einzelnen Alpenvereinsexponenten bewußt ist, welche menschliche Niete Rousseau gewesen ist. Aber Ansätze seiner Überlegungen dürften sie mittlerweile zu deren Katechismus erhoben haben.

  21. A.K.
    15. Dezember 2012 12:06

    Ein neuer Politiker Gag:
    Die Landeshauptfrau weint, die "Krone“ ist gerührt, der Steuerzahler zahlt. Wenn „Gender-gerecht" bedeutet, daß statt betroffen schauenden männlichen Politkern, nun Politikerinnen öffentlich weinen, statt ihrer Verantwortung gerecht zu werden und auch persönlich zu haften, dann können die Steuerzahler auf solches verzichten.
    Die „Landeshauptfrau“ möge rasch „gehen“!

  22. S.B.
    15. Dezember 2012 11:41

    Wer hat immer am lautesten gewettert gegen

    * die sogenannten Heuschrecken

    * den Raubtierkapitalismus

    * die Börsenspekulanten

    * die Casino-Banken, die der Steuerzahler retten muß?

    Das sind nur einige Schlagworte, mit denen genau jene heuchlerischen Politiker zwar das Volk verdummen, die sich jedoch selbst solcher Mechanismen bedienten und nun im tiefsten Finanzsumpf stecken.

    Wer weiß, was da noch in diversen Bundesländern schlummert, allen voran wieder einmal Wien, wo die Genossen noch viel gründlicher "mißwirtschaften":

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/681071/Streit-ueber-Milliardenverlust-der-Stadt-Wien

    Wir brauchen nicht nur NEUwahlen, sondern am dringendsten eine NEUE Spezies von Politikern, nämlich glaubwürdige, verantwortungsbewußte, dem Wähler verpflichtete, sorgfältig wirtschaftende, vertrauenswürdige und INTEGRE Volksvertreter.

    Ich fürchte, das ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen und wir werden wie einst der legendäre Don Quijote mit unserem unmöglichen Traum auf der Strecke bleiben.

    • simplicissimus
      15. Dezember 2012 12:14

      Irgendwann werden sie zum Teufel gejagt/wir sie zum teufel jagen.
      Die Frage ist wann und was kommt nach?

    • FranzAnton
      15. Dezember 2012 18:22

      @Ich fürchte, das ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen ............

      Wenn wir, - ja, auch wir, die wir in diesem Forum unsere Ansichten deponieren - nichts aktiv unternehmen, um die beklagten Umstände zu ändern, dann stimmt das.

      Wie schon "zehntausendmal" in diesem Forum dargelegt, plädiere ich für die Implementierung von Direktdemokratie in unsere Verfassung, da mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur per direktdemokratischer Methoden die obwaltenden allgegenwärtigen Missstände in den Griff zu bekommen wären. Einmal in 5 Jahren zur Wahlurne zu schreiten, und in der Zwischenzeit unsere wohlgenährten, von Parteiapparaschiks (anstatt vom Volk) ausgewählten Politpopanze schalten und walten zu lassen, wie es denen gefällt, führt, wie tagtäglich erkennbar, ins Generaldesaster.

      Nahezu täglich erhalte ich Mails von AVAAZ, welche zur Unterstützung von irgendwelchen, zwar weltweit verorteten, Anliegen aufrufen. Die politische Einstellung von AVAAZ ist dabei ganz egal, auf die Methode kommt es mir an; es wird nämlich dabei versucht, so viel wie möglich Unterstützer zu "lukrieren", um die Politik in die gewünschte Richtung zu drängen. Jeder Teilnehmer erhält umgehend feedback, indem ihm seine Teilnahme bstätigt, und die Anzahl der bis dato Zustimmenden bekanntgegeben wird. Und es scheint zu funktionieren!

      Dieses prinzipielle System, umgelegt auf Österreich, kann Erfolg haben, wenn etliche Leute sich bereitfinden, es aufzubauen. Herr Bauer hat etwas ähnliches versucht, AVAAZ funktioniert aber unmittelbarer, und mit viel, viel mehr Thematiken.
      Wer will sich engagieren?

  23. HJR
    15. Dezember 2012 11:32

    OT - Die rote Riesenkrake

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1324223/Bildungsstandards_Keine-Bestaetigung-fuer-AHS?_vl_backlink=/home/index.do

    Daraus: Die Presse: „Ein Badezimmer hat eine Bodenfläche von 7,2 Quadratmetern. Eine Packung Fliesen reicht für 1,2 Quadratmeter. Wie viele Packungen Fliesen benötigt man mindestens?“ – Rund 43 Prozent aller 14-Jährigen können triviale Fragen wie diese „nicht“ oder nur „teilweise“ lösen.

    Gleichwohl behält die Krake mit einem ihrer Tentakel (Claudia Schmied) das Schulsystem fest im Griff!

    Einer der jüngeren Beiträge AUs berichtet wieder einmal von einer Aktion des zweiten Tentakels, dessen Würgegriff den ORF "auf Kurs hält".

    Was die übrigen Extremitäten (für biologisch Vorgebildete: Riesenkraken sind eigentlich Kalmare und haben zehn "Arme" von denen zwei zu Tentakeln umgebildet sind - sagt Wikipedia) anbelangt, ist in den Annalen dieses Blogs hinreichend beschrieben wozu diese in der lage sind.

    Alles in allem betrachtet ist der hier besprochene Riesenkrake das fürchterlichste Ungetüm, dem man im Ozean der "Demokratie" begegnen kann, einem Ozean, welcher sich aus der Pluralität seiner Ideen, seiner handelnden Subjekte und seiner Reflexionen über sich selbst erklärt. Dabei ist das, was diese "Pluralität" eint, ein etwas abstrakter Freiheitsbegriff (ein Vokabel, das in sozialistischen Kreisen strengstens verpönt ist und - wenn überhaupt - dann nur im Zusammenhang mit Systemkonformität ausgesprochen werden darf) ein sehr betonter und eigentlich an erster Stelle rangierender Gleichheitsbegriff (dem sozialistischen Inbegriff von "Glückseligkeit") und einem seltsam verkrüppelten (und daher kaum wiedererkennbaren) Gerechtigkeitsbegriff.

    Das Schlimmste, was man diesem Kraken antun kann ist es, sich außerhalb der Reichweite seiner Arme zu bewegen. Darum tut der Krake auch alles ihm Mögliche, um das Längenwachstum seiner Arme zu vergrößern. Jedes Mittel ist ihm dazu recht und er achtet dabei weder Freund noch Feind - denn ALLES hat in seinem Griffbereich zu liegen, ALLES hat seinem Willen zu gehorchen! Und das sicherste Mittel dazu scheint ihm die "Gleichheit" zu sein; Gleichheit in dem Sinne, dass sie jeglicher Individualität entsagt, denn diese ist der Keim für die Todsünde des "Dissidententums"!

    Natürlich ist es schwer, eine auch nur geringe Zahl von Individuen dauerhaft in einem solchen Gehege zu halten. Bisher ist das noch nicht dauerhaft gelungen, nicht einmal der DDR, nur UHBPs Freundesland Nordkorea scheint derzeit noch ein letzter Hort "der reinen Lehre" zu sein. Die Chinesen haben sich ja schon - vorsichtig zwar und nur im Rahmen privatwirtschaftlich möglicher Eigeninitiative - etwas aus der Ideallinie hinausbewegt.

    Dabei muss man den (österreichischen) Sozialisten höchsten Respekt für ihre strategische und taktische Leistung zollen. Schaffen sie es doch trotz teilweisende rasant abnehmenden Wählerpotentials immer noch, so viele Wählerstimmen zu erhalten, dass es für eine relative Mehrheit reicht. Und mit Hilfe der Ökofaschisten und Ökomarxisten und diverser "Vorfeldorganisationen" wie der grün-stalinistischen ÖH - die vom Idividuum ebensoviel halten wie Lenin oder Stalin - lässt sich die lästige Minitruppe der ewig gestrigen "Bürgerlichen" allemal im Zaum halten.

    Allerdings sollten wir allmählich darüber nachzudenken beginnen, wo die Grenze verläuft, jenseits derer es so etwas wie ein "Notwehrrecht des Volkes" gibt. Andernfalls ...

    ... Vae Victis!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

    • Undine
      15. Dezember 2012 15:38

      @HJR

      ************!

      Wenn ich heute von einer Riesenkrake "albträume", ist es Ihre Schuld! Dank Ihrer Schilderung dieses gräßlichen Wasserungeheuers sah ich jede Bewegung der fürchterlichen Fangarme vor mir! :-)

      Leider haben Sie mit jedem Wort Recht.

  24. Majordomus
    15. Dezember 2012 10:25

    Apropos Kärnten. Einige FP-Politiker könnten sich demnächst vor Gericht wiederfinden:

    Schloss Reifnitz: Fall für Korruptionsermittler

    Der Billigst-Verkauf an Magna bzw. Stronach wird von der Oberstaatsanwaltschaft geprüft.

    Die Polit-Affäre um den umstrittenen Billigst-Verkauf des Kärntner Schlosses Reifnitz an Magna bzw. Frank Stronach ist nun ein Fall für die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat den Fall an Wien abgetreten, da der mutmaßliche Schadenswert mehr als Fünf-Millionen-Euro übersteigt. Ab fünf Millionen Euro ist die WKStA zuständig.

    Nach einer Sachverhaltsdarstellung eines Kärntner Immobilienmaklers liegt der WKStA nun eine umfangreiche Anzeige der Wiener Anwältin Daniela Ehrlich vor. Diese betrifft jene FPK und SPÖ-Gemeinderäte von Maria Wörth/Reifnitz, die den Deal mit Magna/Stronach 2004 abgesegnet und dann 2011 – gegen Zahlung von einer Million Euro – auf ein Rückkaufsrecht verzichtet haben. Doch die WKStA konnte ihre Ermittlungen noch nicht starten. Das Problem heißt Immunität.

    Unter den Angezeigten sind der Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Adolf Stark, FPK, und der Gemeinderat und FP-Nationalrat Martin Strutz. „Es gibt einen Vorhabensbericht an die Oberstaatsanwaltschaft“, bestätigt Eva Habicher von der WKStA. Im Mittelpunkt soll ein Antrag auf Aufhebung der Immunität der Politiker stehen. Der Vorwurf, das Schloss Reifnitz sei auffällig weit unter dem Marktpreis an Magna/Stronach verkauft worden, wird bestritten.

    Quelle:
    http://kurier.at/politik/inland/stronach-schloss-reifnitz-fall-fuer-korruptionsermittler/1.820.396/print

    • schreyvogel
      15. Dezember 2012 10:42

      Ob sich Stronach wohl klar war, auf welches Minenfeld er sich mit seinem Ausflug in die Politik begeben hat? Im Nu wird er selber Strafanzeigen am Hals haben!

      Die Lehre für uns alle: Schlösser stets zu Liebhaber- aber nie zu Schnäppchenpreisen kaufen! Dann ist man auf der sicheren Seite.

    • Majordomus
      15. Dezember 2012 10:46

      @schreyvogel:
      Stronach wird es genauso machen wie es in Salzburg vorgespielt worden ist: Erst mal versuchen, die Schuld auf andere abzuwälzen. Was ihm aufgrund des kaum entwirrbaren Firmengeflechts jedoch besser gelingen könnte als der Salzburger Landesregierung.

  25. dssm
    15. Dezember 2012 10:23

    Eigentlich tut mir Landesfinanzreferent Brenner leid. Er war zwar persönlich ein bisschen zu Machtversessen, aber ansonsten sympathisch und hätte durchaus das Zeug für höhere Weihen gehabt.

    Er verliert gegen Burgstaller, welche sich an die Macht klammert. Sie hat schon den Festspielskandal überstanden, trotz dem sie auf Landeskosten (sagt viel über den Charakter) ihre Unschuld herbeiprozessieren wollte und dabei mit Bomben und Granaten verloren hat.
    Sie war beim ASKÖ nachweislich ganz im Mittelpunkt des Geschehens, aber Brenner bekam die Schläge.
    Erneut versucht sie im aktuellen Skandal mittels Tränendrüse aus dem Schlamassel herauszukommen und es könnte ihr erneut gelingen.

    Dabei hilft die Berichterstattung. Seit Jahren(!) waren diese Spekulationen bekannt, aber aus vielen Berichten entsteht der Eindruck, es ginge um ein paar Monate. Die linke Journaille deckt das System Burgstaller; unfähig und dumm werden dreiste Streiche gespielt und dann wird unter Tränen die eigene Verantwortung geleugnet.

  26. DerTurm
    15. Dezember 2012 10:22

    Dieser Untersuchungsausschuss-Fetisch ist ja wirklich der Hammer!

    Warum bitte bitte sollen ausgerechnet Politiker (die selten mit hinreichender Sach- und Fachkenntnis, geschweige denn der dringend nötigen Erfahrung bei der Analyse komplexer Zusammenhänge gesegnet sind) auch nur irgend etwas sinnvolles in einer einzigen Causa zustande bringen sollen?

  27. Dr. Dieter Zakel MA
    15. Dezember 2012 09:42

    Willkommen im Raubtier-Föderalismus :D

  28. Observer
    15. Dezember 2012 08:31

    Bei den diversen Spekulationen ist es anfangs meist ziemlich gut gelaufen und dies wurde sicher von allen Stellen begrüsst bzw. zumindest geduldet. Und dann kommt die menshclich übliche Casinoreaktion: wenn es Verluste gibt, dann wird nicht sofort ein Rückzug gemacht, vielmehr will man durch noch riskanteres Spielen die bereits erlittenen Verluste wieder ausgleichen. So war es auch in Salzburg der Fall.

    Salzburgwahl: da erwarte ich wieder einen schwarzen LH, obwohl er vermutlich nur mit einer zweiten Partei regieren kann.

    Kärntenwahl: dies ist für die SP noch keine "gmahte Wiesn", denn ÖVP und Stronach werden sich ordentlich anstrengen und nicht zu vergessen, die FPK hat noch sehr viele Anhänger, welche uns alle überraschen können.

    Untersuchungsausschüsse: wenn parallel dazu gerichtliche Verfahren stattfinden, dann werden die meisten Zeugen - so wie in der Vergangenheit - vom Recht der Verweigerung der Aussage Gebrauch machen. Daher kann dort nichts herauskommen.

  29. Wertkonservativer
    15. Dezember 2012 07:27

    Wer wem, wann und wieviel gesagt bzw. geflüstert hat, ist eigentlich ziemlich unerheblich.
    Klar ist jedoch die nach ersten "Einflüsterungen" (sogar durch die Haupttäterin selbst bereits vor Monaten) absolut notwendige Sofortreaktion der für die Salzburger Finanzen Verantwortlichen, und das sind nun mal der Herr Brenner, und die für das Land Hauptverantwortliche, die sichtlich überforderte und nun auch noch auf die Tränendrüsen drückende Frau Burgstaller!
    Mutige Verantwortungsübernahme, zumindest Schuldeingeständnis hinsichtlich politschen Wegschauens und Wegduckens; Demissionsangebot der Letztverantwortlichen, alle diese in normalen Demokratien üblichen Handlungsweisen, die findet man in Salzburg derzeit vergeblich!

    Da gibts in der Mozartstadt, und auch anderso in unserem schönen Lande, noch erheblichen Nachholbedarf!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  30. socrates
    15. Dezember 2012 07:15

    Die Aussage, daß Wahlen keine Sachaufklärung bringen, zeigt, daß Verantwortung der SPÖ fremd ist. Wenn eine Mörderin zur Verantwortung gezogen wird, macht das den Toten nicht wieder lebendig. Daraus abzuleiten, daß Schuld und Sühne nicht existieren, führt zum Faustrecht zurück.
    Wenn die „Costa Catastropha“ auf Grund läuft, ist in erster Linie immer der KapitänIn schuld, dann kommt lange nichts und dann werden Mitschuldige gesucht. Das gilt auch, wenn der/die Schöne gerade beim Paarturnen war.
    Natürlich wäre die Reichsbrücke nicht mehr ganz geworden, wenn man Poldi Gratz zur Verantwortung gezogen hätte, aber die Wähler hätten noch an die Gerechtigkeit geglaubt. Und wenn man ihn schon beim Rinterzelt in die Mangel genommen hätte, stünde sie vielleicht noch.
    Die „white collar“ Kriminalität gehört zur Verantwortung gezogen. Sie haben sich in den Job gedrängt und wurden gut bezahlt. Gerechtigkeit darf nicht bei Managern und Bonzen aufhöhren.

  31. ambrosius
    15. Dezember 2012 03:56

    Egal was da in Salzburg wirklich gelaufen ist. Es ist -wieder einmal- ein Beweis für die Präpotenz und Ignoranz von Politikern und Beamten.
    Man gibt dieser Clique, egal ob auf Gemeinde-,Landes-,Bundes- oder Europaebene viel zu viele Kompetenzen und viel zu viel Geld. Die einzige Lösung ist eine radikale Beschneidung der Komptenzen/Aufgaben, die dieses ebenso gefräßige wie inkompetente Volk ohnehin nicht erfüllen kann und eine entsprechende Streichung der Steuern.
    Kleine Quizfrage am Rande: welche Landeshypo hat in den letzten Jahrzehnten nicht Aasgeruch ausgeströmt oder Steuergeld gekostet ? Die SALZBURGER Hypo !
    (die hat nämlich ein vernünftiger ( ÖVP) Landeshauptmann vor Jahren an Raiffeisen verkauft und seither funktioniert es dort.
    Die Frechheit zum Tage : der Landeshauptmann von Tirol welcher- nachdem seine Hypo schon zweimal mit Riesenbeträgen aus Steuergeld saniert werden mußte- sich eine Einmischung der Finanzaufsicht in seine Finanzautonomie verbittet, weil sein Land so vorzüglich verwaltet wird.(Womit keineswegs behauptet werden soll, daß es die Fianzmarktaufsicht besser könnte)

    Schlußfolgerung: das Stimmvieh sollte endlich erkennen, daß der Nachtwächterstaat das Gebot der Stunde ist.
    Ab er das ist leider eine " erzieherisch unzulässige Wahrheit" wie Golo Mann einmal festgestellt hat.

  32. ambrosius
    15. Dezember 2012 03:56

    Egal was da in Salzburg wirklich gelaufen ist. Es ist -wieder einmal- ein Beweis für die Präpotenz und Ignoranz von Politikern und Beamten.
    Man gibt dieser Clique, egal ob auf Gemeinde-,Landes-,Bundes- oder Europaebene viel zu viele Kompetenzen und viel zu viel Geld. Die einzige Lösung ist eine radikale Beschneidung der Komptenzen/Aufgaben, die dieses ebenso gefräßige wie inkompetente Volk ohnehin nicht erfüllen kann und eine entsprechende Streichung der Steuern.
    Kleine Quizfrage am Rande: welche Landeshypo hat in den letzten Jahrzehnten nicht Aasgeruch ausgeströmt oder Steuergeld gekostet ? Die SALZBURGER Hypo !
    (die hat nämlich ein vernünftiger ( ÖVP) Landeshauptmann vor Jahren an Raiffeisen verkauft und seither funktioniert es dort.
    Die Frechheit zum Tage : der Landeshauptmann von Tirol welcher- nachdem seine Hypo schon zweimal mit Riesenbeträgen aus Steuergeld saniert werden mußte- sich eine Einmischung der Finanzaufsicht in seine Finanzautonomie verbittet, weil sein Land so vorzüglich verwaltet wird.(Womit keineswegs behauptet werden soll, daß es die Fianzmarktaufsicht besser könnte)

    Schlußfolgerung: das Stimmvieh sollte endlich erkennen, daß der Nachtwächterstaat das Gebot der Stunde ist.
    Ab er das ist leider eine " erzieherisch unzulässige Wahrheit" wie Golo Mann einmal festgestellt hat.






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