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Der Maturaskandal: gleich zwei neue Kapitel drucken

Bisher ist es dem Unterrichtsministerium und seinem bifie-Institut noch gelungen, die Weiterentwicklung der Affäre geheimzuhalten. Aber der Skandal um die bundeseinheitliche Mathematik-Matura ist inzwischen gleich um zwei weitere Kapitel umfangreicher geworden. Und er hat dabei auch erstmals einen ethischen Hautgout bekommen.

Dieser macht im übrigen das Vorhaben der Obrigkeit, Kindern eine staatliche Ethik zu vermitteln, noch peinlicher, als es das immer schon war. Aber das ist heute nicht das Thema.

Was bisher im Matura-Skandal passiert ist: Im vergangenen Frühsommer hatte kombinierter Protest von Schülern, Eltern und Lehrern mit Hilfe der Öffentlichkeit nach langer Weigerung der Unterrichtsministerin eine Verschiebung der Mathematik-Zentralmatura um ein Jahr erreicht. Der Grund: Die Unterlagen und Prüfungs-Modelle fehlten. Der ursprüngliche Termin war ja für das Frühjahr 2014 angesetzt gewesen. Dabei hatten Ministerium und bifie ursprünglich das Vorliegen sämtlicher Unterlagen schon für den Eintritt der betroffenen Klassen in die Oberstufe zugesagt.

Nach der Verschiebung auf 2015 ist die Aufregung verebbt. Die bis heute gewonnene Zeit wurde aber unglaublicherweise wieder nicht genutzt: Denn auch heute, mehr als ein halbes Jahr nach der Verschiebung, liegen nicht die versprochenen kompletten Unterlagen für die einheitliche Mathematik-Matura vor. Dabei ist deren Termin nach der Verschiebung schon wieder weniger als zweieinhalb Jahre entfernt, statt der versprochenen vier Jahre. Aber Schülern kann man ja offenbar eh alles versprechen. Jene Schule, die sich freiwillig zur Durchführung der ersten Zentralmatura bereit erklärt hat, hat jetzt gar nur noch eineinhalb Jahre Zeit.

Etliche Matura-Vorbereitungs-Seminare sind daher kurzfristig abgesagt worden; bei den abgehaltenen Veranstaltungen tauchen mehr Unklarheiten und Widersprüche als Klärungen auf. Und der im bifie dafür zuständige Mathematik-Professor Hans-Stefan Siller hat inzwischen eine Berufung nach Koblenz erhalten, bleibt aber weiter zuständig. Er ist im Rahmen des bifie der Hauptverantwortliche dafür, dass die (für den Beginn dieses Schul-Jahres versprochen gewesenen) 100 „Typ-2-Aufgaben“ weitgehend noch immer nicht veröffentlicht sind.

Damit stecken unsere Schulen wieder in demselben Stadium fest, das im Vorjahr den großen Skandal ausgelöst hat, der am Schluss auch die sich lange taub stellende Unterrichtsministerin zum Verschieben der Zentralmatura gezwungen hat.

Das zweite Element des neuen Skandals: Der Österreichische Bundesverlag bewirbt schon ein Buch des gleichen Herrn Siller (mit einer Co-Autorin) und Verkaufsveranstaltungen. Die Inhalte sind genau die Dinge, die eigentlich schon längst gratis veröffentlicht sein sollten. Auf der Homepage dieses privatisierten Verlags liest man: „Mathematik Maturatraining AHS wurde gezielt für die Anforderungen der neuen schriftlichen Reifeprüfung entwickelt. In Form von vier Probematuren“ (sic! Deutsch können sie dort auch nicht . . .) finde sich darin „hilfreiches Übungsmaterial“.

Mit anderen Worten: Die versprochenen Termine werden – aus unbekannten Gründen – nicht eingehalten. Die Gratis-Informationen durch die Obrigkeit sind noch immer nicht komplett. Aber dafür setzt schon die Geschäftemacherei mit "hilfreichen" Büchern ein. Dass ausgerechnet der für die Mathematik-Zentralmatura Verantwortliche dabei an der Spitze der Geschäftemacherei steht, ist nun wirklich mehr als anrüchig (auch wenn es für seine guten Rechenfähigkeiten spricht). Dafür, dass das Geschäft wirklich gut wird, sorgen jedenfalls schon die Zahlen: Alljährlich müssen rund 20.000 Schüler zur Mathematik-Maturaklausur antreten.

Da der Mann mit Sicherheit für seine Mitarbeit im bifie sehr gut entlohnt wird, sollte er in einem anständigen Staat überhaupt keine solchen Geschäfte machen dürfen, sondern all sein Wissen in breitester Form Schülern und Lehrern zur Verfügung stellen.

In einem anständigen Staat eben. Dort sollten ja auch Abgeordnete nicht als Lobbyisten arbeiten. Und Regierungsmitglieder nicht Zeitungen bestechen.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2012 01:21

    reinhard.horner@chello.at

    Dass die akute so genannte "Bildungs"-Reform mit Bildung nichts am Hut hat und nicht den Schülern dienen will, sondern einen längst angepeilten gesellschaftlichen Umbruch beabsichtigt, ist doch offenkundig.

    Redliche Arbeit vom BMUKK ist unter dieser Ministerin nicht zu erwarten. Und das sündhaft teure BIFIE gehört längst abgeschafft oder durch eine ehrlich in pädagogischen Absichten arbeitende Einrichtung ersetzt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2012 08:26

    Nachdem Clauadia Schmied die Kommunalktredit an die Wand gefahren hat, will sie nun unser Bildungssystem kaputt machen.Wann wird unsere Unterrichtsministerin endlich durch eine vernünftige Person abgelöst?

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2012 01:12

    Wo ist da jetzt der Unteschied, wenn Frau KKP soeben erst moniert:

    ".....dass teure Paukerinstitute entstanden sind, mit deren Hilfe die Kinder auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet wurden."

    Jetzt machen das Geld mit der von den Linken so segensreich erfundenden Zentralmatura halt nicht die Privaten, sondern die involvierten Beamten selbst!
    Zum großen Geschäft kommt noch der Interessenskonflikt dazu, aber darüber haben sich Sozis noch nie ein schlechtes Gewissen gemacht.

    Es keimt die letzte Hoffnung auf, daß nicht nur zum Wohle des Bildungssystems, nach dem Wahljahr 2013 die unfähige sozialistische Ministerriege samt Entourage nicht mehr im Amt weilt und unser Land sich langsam von einer fast schon linksautoritären Bananenrepublik wieder zu einer demokratischen entwickelt, deren Recht vom Volke aus geht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Dezember 2012 14:03

    Machen wirs wie die Linken und verspotten wir die edle Dame!

    Claudia Schmied

    Klaudia Schmied

    Klautdia Schmied

    Klaut dir die Bildung - Schmied

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  1. cmh (kein Partner)
    02. Januar 2013 11:21

    Ich halte mich da an die Bedeutung des Wortes "reif".

    Das kann man nicht zentral feststellen wie bei einem Werkstück, das gewissen statistischen Kriterien genügen muss.

  2. Mag.Hildegund Ungerböck (kein Partner)
    31. Dezember 2012 06:13

    So geht das schon seit Jahren im Bifie. Aber unsere Frau (Unterrichts-) eigentlich Kunstministerin sieht diesem Treiben zu oder will absichtlich Verwirrung stiften, damit wieder einmal die Lehrer für die schlechten Ergebnisse als Sündenböcke herhalten müssen. Einmal Zentralmatura ohne Taschenrechner, dann wieder nur Teil 1 ohne, dafür Teil 2 mit Taschenrechner in einem bestimmten Format (worüber aber lange diskutiert wurde), letztendlich irgendein Taschenrechner (hier wäre natürlich der teuerste CAS-Rechner am besten!) - so werden Lehrer und Schüler seit Jahren von einem Extrem ins andere getrieben. Mit Recht haben die Schulpartner eine Verschiebung um 1 Jahr erreicht, da die Verunsicherung ein Ausmaß angenommen hat, die wirklich an den Nerven auch gestandener Mathematik-Professoren zehrt. Bei jedem Elternabend wollen die betroffenen Eltern wissen, wie es läuft, und keiner kann antworten, weil sich wieder im letzten halben Jahr alles geändert hat....
    Und auch die letzten Leiter der Arbeitsgruppen hatten wirtschaftliche Interessen im Fokus, zwar nur über FreundInnen, die Lehrbücher herausgeben, aber auch ich habe diese Werke bestellt, um meine SchülerInnen gut darauf vorzubereiten, was eventuell geplant sein könnte. Aber jetzt gibt es natürlich schon wieder einen neuen - fernen - Leiter, und das Buch dürfte sicher nicht für die Lehrer gratis sein.
    Denn inzwischen habe ich diesem Stress ein Ende gemacht und mich in meine wohlverdiente Pension "vertschüsst" (um im selben "Deutsch"mit "Maturen" zu bleiben) und schaue mir das Ganze von außen an. Mir tun nur meine KollegInnen und die dazugehörigen SchülerInnen leid, die noch 2 1/2 Jahre diesen Irrsinn aushalten müssen.
    Mit freundlichen Grüßen Mag. Hildegund Ungerböck

    • Hegelianer (kein Partner)
      31. Dezember 2012 14:49

      Ergänzen kann man noch, daß auch die geplante Punktevergabe ständigen Änderungen unterliegt: Reine "Alles oder nichts"-Fragen in Teil 1? (kleiner Vorzeichenfehler => 0 Punkte, auch wenn sonst alles stimmt?) Gewichtung Teil 1 versus Teil 2? Weit über 50% erforderliche Punktezahl in Teil 1? (schlechteres Ergebnis => "Nicht genügend", auch wenn Teil 2 komplett richtig ist) usw.
      Beim Punktesystem könnte man noch sagen, dieses beeinflußt den vorangehenden Unterricht weniger, aber für die Frage, ob man z.B. bestimmte Gleichungstypen mit dem Taschenrechner lösen darf, gilt dies schon nicht mehr. Ebensowenig für die materiale "Tiefe", an der die diversen "Kompetenzen" erprobt werden soll.
      Man glaubt offenbar, wenn die Lehrer beginnen, "endlich" kompetenzorientiert zu unterrichten, würde schon alles gut gehen. Vielleicht stimmt dies ja auch.

  3. Hegelianer (kein Partner)
    30. Dezember 2012 18:05

    Selbstverständlich darf Herr Siller ein Buch zur neuen Matura veröffentlichen, hier widerspreche ich Herrn Unterberger und sehe nichts Unethisches. Die Überschriften - beginnend mit "Kompetenzorientierung" - sind längst bekannt und auch hinreichend kommuniziert. Wo jedoch überhaupt nichts weitergeht, das ist die Präzisierung der MATERIALEN Inhalte, an denen die Schüler Kompetenzen wie Modellbildung, Darstellung, Interpretation ... zur Schau stellen sollen. DAS ist der eigentliche Punkt der Verunsicherung unter der Lehrerschaft. Das Motto der Zentralmatura ist "lieber weniger, aber das dafür wirklich verstanden". Dieses Motto ist auch sinnvoll, denn jahrelang gab es Klagen, daß Maturanten zwar komplizierte Integrale berechnen können, aber keine Prozentanteile. Jeder Mathematiklehrer kann dies vermutlich aus eigener Unterrichtserfahrung bestätigen. BLOSS: Solange nicht klar ist (um ein Thema herauszugreifen:) von welchen Funktionstypen die Schüler die erste Ableitung ausrechnen können sollen (Genügen Polynomfunktionen? Gebrochen rationale Funktionen? Oder auch e hoch x Quadrat mal Sinus 2x?), muß man als Lehrer - sozusagen auf Verdacht und auf Vorrat - beträchtlich MEHR unterrichten als bisher, und das soll dann auch noch besser verstanden werden als bisher. Dies aber ist die Quadratur des Kreises!

  4. Neppomuck (kein Partner)
    30. Dezember 2012 14:16

    Um zu erkennen, dass Frau Schmied und Kohnsorten "reif" sind, bedarf es keiner "Reifeprüfung" (Matura), nicht einmal einer auf niedrigem Niveau, wie das bei dem "Konzept Gesamtschule" gar nicht anders zu erwarten sein wird.

    Was also ist der Hintergrund dieser suboptimalen Lösung zwecks Feststellung von Hochschulreife?
    Dass eine AHS-Matura keine wie immer geartete oder gar geeignete Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben darstellt, ist seit Jahrzehnten bekannt.
    Hier also den (kümmerlichen) Versuch umzusetzen, Standards festzulegen, die keiner will noch braucht, soll wohl Aktivität vorschützen, bzw. klingt mehr nach Verzweiflung der "Verantwortlichen auf Zeit".

    Mittels konfuser Aktionitis wurde noch nie jemandem geholfen.

    Und Hilfe tut Not.
    Allerdings nicht für das Endergebnis eines Schulsystems, sondern bei den begleitenden Maßnahmen für kulturfremde Mitläufer, die den Gesamtbetrieb nur bremsen bzw. durch ihre oftmalige zahlenmäßige Dominanz überhaupt zum Scheitern verurteilen.

    Also ein Scheingefecht, und das zu einem Zeitpunkt, wo es längst hart zur Sache geht.
    Die absehbare Entwicklung zur "Wirtschaftsruine Österreich" ist aufhaltbar, aber nicht von Leuten, die die Vernichtung unseres Erfolgssystems (wo gäbe es ein Besseres? - etwa unter der muslimischen Staatsfuchtel?) auf ihre Fahnen geschrieben haben.

    Merks, Wähler!

  5. Johann Glaser (kein Partner)
    30. Dezember 2012 14:03

    Machen wirs wie die Linken und verspotten wir die edle Dame!

    Claudia Schmied

    Klaudia Schmied

    Klautdia Schmied

    Klaut dir die Bildung - Schmied

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Dezember 2012 14:21

      Claudia heißt "die Hinkende".
      Unsere "Claudia" hinkt nicht mehr, die ist beidbeinig amputiert.

      Also ab in den Rollstuhl mit ihr.

  6. lehrerauswien (kein Partner)
    30. Dezember 2012 13:16

    Das paßt ganz gut zu dem "normalen" Umgehen des BMUKK mit "Reformen"...
    etwa: wer schulte die wesentlich wichtigere APPROBATIONSKOMMISSION ? Dort sitzen irgendwie "verdienstvoll" durch die LSR ausgewählte Personen (oft jahrelang und keiner kontrolliert ihre "Gutachten" - die sind auch wissenschaftl. Untersuchungen verschlossen...) und lt Aussage der BMUKK-Ministerialrätin dieser Institution "verlassen wir uns auf deren eigenständige Fortbildung..." - NA BUMMM ! Schon bei den letzten LP Reformen entstanden dann "Gutachten", die zeigten, dass sie den LP nicht verstanden haben...Schulung ? wurde vom BMUKK eingespart...
    JEDER BETREUUNGSLEHRER muß eine stärkere Schulung durchlaufen, als diese Personen in Schlüsselpositionen für den "realexistierenden Unterricht"!
    Das ist bislang in der Diskussion unter dem Tisch gefallen...
    Wöäre aber extrem wichtig: denn LehrerInnen unterrichten großteils nach den Büchern...
    Obwohl: das muß man dem BMUKK zugestehen: es gibt keinen schlagkräftigeren "Hebel" Unterricht zu beeinflussen, als eine Prüfungsordnungsreform... (deswegen geht das ja in der S II mit der Matura und NICHT bei den 6-10, bzw. 11-14jährigen... wie PISA&co zeigen....
    Insbes. in Zeiten einer wie heute grasierenden Verunsicherung...

  7. Alfred Nussbaumer (kein Partner)
    30. Dezember 2012 12:52

    Ein Ausweg? Alle Beteiligten (BMUKK, BIFIE, Lehrpersonen, Schulbuchverlage, Schülerinnen und Schüler, Eltern, ...) suchen gemeinsam eine Lösung für die Neue Reifeprüfung und bereiten diese gemeinsam für die jungen Leute wichtige Prüfung kompetent vor.

    Vermutlich kann der endgültige Termin durchaus an die erfolgreiche, kompetente Vorbereitung der Neuen Reifeprüfung angepasst werden.

  8. Torres (kein Partner)
    30. Dezember 2012 10:50

    Ich wollte ja diesmal (wieder!) großzügig darüber hinwegsehen; wenn Unterberger allerdings anderen mangelnde Deutschkenntnisse vorwirft, sollte er nie vergessen, dass er selbst in einem sehr dünnen und durchsichtigen Glashaus sitzt: "... ein Buch des gleichen Herrn Siller". Daraus folgt wohl logischerweise, dass es zwei (oder gar mehrere) "gleiche" Herren Siller gibt. Da dies aber sicher nicht der Fall ist (und natürlich auch theoretisch unmöglich wäre), meint Unterberger wohl den"selben" Herrn Siller. Aber den Unterschied wird er wohl nicht mehr lernen.

    • Einspruch! (kein Partner)
      30. Dezember 2012 11:01

      Torres, wirklich oberg'scheit, noch genügend, setzen.

    • AppoloniO (kein Partner)
      30. Dezember 2012 11:12

      Ach, wie fein. Mit diesem kleinkarrierten Kommentar gibt Torres zu, dass er fachlich gegen die Argumentation von A.U. nichts einzuwänden hat. Danke.

  9. carlo soziale (kein Partner)
  10. numerus clausel (kein Partner)
    30. Dezember 2012 08:36

    Wozu Matura? Faymann hat doch auch keine.
    Das wird wohl die Denkweise der Sozen sein.

  11. zweiblum
    29. Dezember 2012 11:35

    Das Problem der Zentralmatura ist weltweit gelöst, nur ein kleines Land mit Rotlauf schafft es nicht. Einfach Finnland kopieren, und ja nicht nachdenken, würde reichen.

  12. Josef Maierhofer
    29. Dezember 2012 10:38

    Es wird wohl der Wähler deutlich sprechen müssen im Jahr 2013 und die SPÖ überall in die deutliche Minderheit schieben zum Nachdenken.

    Österreich ist und bleibt erpresserisch und korrupt und ganz besonders die SPÖ, die über die Bürger 'drüberfährt'.

    Noch schlimmer als die SPÖ allerdings ist die Frau Bundesminister und ihre Parteivasallen, die die Schulen und die Kinder und die Lehrer venichten, ob sie die Eltern vernichtet haben wird, wird die nächste Wahl zeigen.

    Wer seinen Kindern eine zukunft sichern will, muss spätestens 2013 diese unsägliche Fehlentwicklung zum Schlechten stoppen und damit die SPÖ.

  13. socrates
    29. Dezember 2012 10:15

    Alles ist noch schlechter geworden:
    1. Alles für die Schüler, damit sie gleichverteilt dumm bleiben.
    2. Schuld sind die Unterrichtenden, Lehrer kann man nicht sagen, da die Mehrheit nicht unterrichtet und viele Beteiligte nicht qualifiziert sind, bis hinauf zur Ministerin.
    3. Die Verwaltung wird immer teuerer, und, da die Dienstpragmatik der Beamten quasi aufgehoben wurde, schneiden die Parteilieblinge, nicht zu knapp, mit.
    4. Ein neues Berufsheer unter roter Obhut könnte eine neue ÖBB werden!

  14. dssm
    29. Dezember 2012 09:28

    Nun ist auch bei dem doch eher vornehmen und zurückhaltenden Herrn A.U. die Geduld erschöpft.
    Der letzte Absatz hat es in sich.
    Dieser Verbrecherstaat wird also nun auch von Herrn A.U. als unanständig bezeichnet.

    Ich hoffe jedermann ist klar wohin der Zug fährt. Ist der Staat erst einmal in das unanständige Eck gestellt, ob berechtigt oder nicht ist hier nicht wichtig, so sind all jene, welche im und für den Staat arbeiten automatisch auch unanständig!

  15. Jewgeni Gorowikow
    29. Dezember 2012 09:12

    Dieses von Dr. Unterberger angesprochene Buch von Siller habe ich auf der Webseite des Bundesverlags nirgends finden können: http://www.oebv.at/

    Jedoch diese Veranstaltung mit Hans-Stefan Siller:

    http://www.oebv.at/sixcms/list.php?page=events_detail&sv[veranstaltungen_id]=1253&sv[eks_flag ]=

  16. Observer
    29. Dezember 2012 08:26

    Nachdem Clauadia Schmied die Kommunalktredit an die Wand gefahren hat, will sie nun unser Bildungssystem kaputt machen.Wann wird unsere Unterrichtsministerin endlich durch eine vernünftige Person abgelöst?

    • dssm
      29. Dezember 2012 09:32

      Würde wohl wenig bringen. Die Macht in den staatlichen Stellen liegt bei den Seilschaften der Beamten, ein einzelner Minister kann da wenig tun.
      Minister Haupt hat mir gegenüber, vor all seinen leitenden Beamten, seinem Frust freien Lauf gelassen: 'Soll ich sie den alle an die Wand stellen?'

    • Observer
      29. Dezember 2012 11:09

      dssm:
      Bis zu einem gewissen Grad haben Sie schon recht, aber die letzte Entscheidung trifft ein (starker) Minister schon noch selbst. Ausserdem werden bei jedem Ministerwechsel das engste Umfeld sofort im Sinn des neuen Ministers ausgetauscht und auch spätere Postenbesetzungen werden durch den Minister gemacht ("eingefärbt").

    • cmh (kein Partner)
      02. Januar 2013 11:12

      Bitte nicht, die Laura leidet mitsamt ihrer ganzen Generation immer noch unter den Folgen der schwarzblauen Regierung. Wenn irgendwas ohne die Roten passieren sollte, dann wären die so angfressen, dass es wieder Generationen brauchte.

  17. Wertkonservativer
    29. Dezember 2012 07:08

    Also, mir fällt dazu nur eines ein:

    man sollte - wie auch immer die künftigen Wahlergebnisse und Regierungs-Koalitionen aussehen mögen - zumindest das Unterrichtsministerium ja nicht den Sozis überlassen!

    Die Gefahr, dass durch das Agieren linksgestrickter Verantwortungsträger weiterhin obrigkeitsstaatlich verordnetes Unheil über unsere Jugend kommen könnte, ist einfach viel zu groß!
    Ganz allgemein gesagt: für uns Rest-Bürgerliche sollte es das oberste Ziel sein, den bis in die letzten Staats-Verästelungen hinein wirkenden Rot-Einfluss einzudämmen, und durch kluges Wahlverhalten "rechtere" Verhältnisse zu erwirken!
    Stimmen-Abgaben für Neugruppierungen und Möchtegern-Zampanos werden uns diesem Ziel wohl nicht näherbringen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Dezember 2012 01:21

    reinhard.horner@chello.at

    Dass die akute so genannte "Bildungs"-Reform mit Bildung nichts am Hut hat und nicht den Schülern dienen will, sondern einen längst angepeilten gesellschaftlichen Umbruch beabsichtigt, ist doch offenkundig.

    Redliche Arbeit vom BMUKK ist unter dieser Ministerin nicht zu erwarten. Und das sündhaft teure BIFIE gehört längst abgeschafft oder durch eine ehrlich in pädagogischen Absichten arbeitende Einrichtung ersetzt.

  19. S.B.
    29. Dezember 2012 01:12

    Wo ist da jetzt der Unteschied, wenn Frau KKP soeben erst moniert:

    ".....dass teure Paukerinstitute entstanden sind, mit deren Hilfe die Kinder auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet wurden."

    Jetzt machen das Geld mit der von den Linken so segensreich erfundenden Zentralmatura halt nicht die Privaten, sondern die involvierten Beamten selbst!
    Zum großen Geschäft kommt noch der Interessenskonflikt dazu, aber darüber haben sich Sozis noch nie ein schlechtes Gewissen gemacht.

    Es keimt die letzte Hoffnung auf, daß nicht nur zum Wohle des Bildungssystems, nach dem Wahljahr 2013 die unfähige sozialistische Ministerriege samt Entourage nicht mehr im Amt weilt und unser Land sich langsam von einer fast schon linksautoritären Bananenrepublik wieder zu einer demokratischen entwickelt, deren Recht vom Volke aus geht.

    • S.B.
      29. Dezember 2012 01:36

      "......UnteRschied......." - muß es natürlich heißen. Sry! ;-)

    • cmh (kein Partner)
      02. Januar 2013 11:15

      Sollten die Roten wirklich bei der nächsten Wahl aus dem Amt gejagt werden, dann wäre es unbedingt erforderlich, dass die aus der Geschichte gelernt habenden Blauen die Roten sowas von Grasserartig mit Strafverfahren eindeckten, dass die nie mehr auch nur "Papp" sagen könnten.

    • cmh (kein Partner)
      02. Januar 2013 11:15

      Sollten die Roten wirklich bei der nächsten Wahl aus dem Amt gejagt werden, dann wäre es unbedingt erforderlich, dass die aus der Geschichte gelernt habenden Blauen die Roten sowas von Grasserartig mit Strafverfahren eindeckten, dass die nie mehr auch nur "Papp" sagen könnten.






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