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Das Ablenkungsmanöver drucken

Die Wiener dürfen also jetzt von rotgrünen Gnaden über einige politisch gesteuerte Fragen abstimmen, nachdem die Stadtverwaltung zuvor eine mit eigentlich ausreichend Unterschriften beantragte Abstimmung verhindert hat. Dem Rathaus ist es egal, dass das höchstwahrscheinlich rechtswidrig war. Neben einigen skurrilen Fragen ist dabei vor allem das interessant, worüber nicht abgestimmt wird, wo aber ein Votum viel wichtiger wäre

Es wird nicht über das Verbot von Fremdwährungsgeschäften und anderen kurzfristig das Budget schonenden, aber langfristig risikobelasteten Konstruktionen abgestimmt. Diese Frage wäre ja gerade besonders aktuell.

Es wird nicht abgestimmt über die hohen Beträge, mit denen das Rathaus alljährlich gefügige Medien besticht, pardon: mit „Medienaufträgen“ finanziert.

Es wird nicht abgestimmt über eine effektive Schuldenbremse gegen die in den letzten zwei Jahren explodierte Verschuldung der Stadt.

Es wird nicht abgestimmt über die absurden und menschenverachtenden Verkehrsprojekte der Grünen von der Sperre der Mariahilferstraße bis zur Blockade der Langegasse, die den innerstädtischen Verkehr zwischen Gürtel und Zweierlinie total zum Erliegen bringen werden.

Es wird nicht gefragt, ob für die sogenannten Parkpickerl weiterhin Gebühren eingehoben werden, die weit über die eigentlichen Ausstellungskosten hinausgehen.

Es wird nicht gefragt, ob weiterhin Radfahrer Fußgänger gefährden dürfen, insbesondere durch Radwege auf Gehsteigen.

Dafür dürfen wir abstimmen, ob Wien ein paar Milliarden als Austragungsort von Olympia 2028 hinauswerfen soll. Das müssten freilich erst die Nachnachfolger der jetzigen Rathausmänner irgendwie finanzieren, was sie aber mit Sicherheit nur mit einer neuen Olympia-Abgabe und weiteren Schulden schaffen werden. Vorerst darf jedoch der von Steuergeldern lebende Boulevard mit diesem Thema von allen wirklichen Problemen der Stadt ablenken.

Dafür wird mit polemischen Formulierungen gefragt, ob der letzte europäische Realsozialismus, nämlich die teuren und spekulationsfreudigen Wiener Parteibetriebe, offiziell: „kommunalen Betriebe“ so aufrechterhalten werden wie bisher. Diese Frage bedeutet im Klartext, ob all die dortigen Protektionsbonzen weiterhin vor Leistung und Wettbewerb „geschützt“ bleiben, wie es im Wortlaut der Frage heißt. Das ist im übrigen auch eine Frage, die mit großer Wahrscheinlichkeit gegen das EU-Recht verstößt.

Dafür wird nach einem völlig unklaren Modell einer Wiener Parkraumregulierung gefragt werden und gar nach einem subventionsverschlingenden Solarkraftwerk.

Das ist rot-grüne Realität. Das ist Wien. Hier wird nicht wie in der Schweiz über all das abgestimmt, was die Bürger für wichtig halten, sondern nur über solche Themen und Themchen, mit denen das Rathaus die Bürger ablenken will.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2012 13:41

    Das Wahlkampfjahr 2013 wird mit dieser Alibi-Volksabstimmung eröffnet und man kann sich vorstellen, welche Ablenkungsmanöver von den eigentlichen Problemen, bei deren Lösung die Sozialisten mitsamt den Grünen auf fast allen Linien versagen, da noch auf uns zukommen. Gleichzeitig erkennt der Bürger glasklar was das "Rothaus" unter direkter Demokratie bzw. Einbeziehung der Bevölkerung versteht, nämlich die vollkommene Verar...ung derselben.

    Ich hoffe, die Wiener haben nun endgültig kapiert, wohin die Reise mit der rot-grünen Chaostruppe geht und geben die entsprechenden Antworten auf diese Augenauswischerei: Bitte, bitte - bei allen Fragen (und seien sie noch so insistierend) genau das Gegenteil von dem ankreuzen, was die abgehobene Wiener Politschickeria erwartet!!!!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2012 13:30

    Diese Befragung der Wiener im März 2013 ist völlig sinnlos, da deren Ausgang für die Stadtregierung in keiner Weise bindend ist.

    1. Die Fragestellung zur Parkraumbewirtschaftung lässt nur 2 vorgegebene Alternativen nach kommunistischer Art zu, somit kann z.B. dem Wunsch eines für das ganze Stadtgebiet gültigen "Pickerls" nicht Ausdruck gegeben werden.
    2. Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2028: Dazu müssten auch die voraussichtlichen Kosten pro Einwohner genannt werden, denn eine Blankoscheck gibt man doch nicht gerne her.
    3. Die Frage der möglichen Privatisierung von Kommunaleinrichtungen (Müllabfuhr usw.) ist ebenfalls sinnlos, denn wenn uns die EU eine öffentliche und europaweite Ausschreibung dieser Dienstleistungen vorgibt, dann kann die Stadt Wien gar nichts dagegen machen.
    4. Schliesslich sind Solarkraftwerke und sonstige Energieprojekte, welche großteils von den Bürgern finanziert werden, auch nur eine Augenauswischerei, denn über eventuelle Förderungen wurde ja auch in der Vergangenheit der Souverän nie befragt.

    Genau genommen ist diese Volksbefragung mit einem Aufwand von 8 Millionen Euros ein hinausgeschmissenes Geld, welches woanders sinnvoll eingesetzt werden könnte, aber vermutlich ohnehin nicht vorhanden ist, sondern durch einen weiteren Kredit finanziert werden muss.

    Mir fehlt eigentlich die 5. und wichtige Frage zur Abstimmung:
    Geben wir weiterhin dieser SP/Gr-Stadtregierung das Vertrauen oder sollte sie vorzeitig zurücktreten und Neuwahlen veranlassen?

  3. Ausgezeichneter KommentatorKein Genosse
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Dezember 2012 18:23

    Volksverblödung vom Allerfeinsten.................

    Die Rathauskommunisten zeigen ihr wahres Gesicht!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkaffka(keinePartnerin)
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2012 13:32

    OT ! Viel wichtiger als Wiener Wählerfoppereien ist meiner Meinung nach:

    Deutscher Bundestag beschliesst ein (zumindest in Österreich) verfassungswidriges Gesetz. (Kurier 13.12.2012)

    Das Verbrechen der Schweren Körperverletzung unter dem Titel "religiöse" Beschneidung an "Buben" wird als zulässig erklärt!

    Die Österreichische Verfassung verbietet ausdrücklich eine Diskriminierung aus Gründen der Religion, aus Gründen des Geschlechtes.
    "Die Eltern dürfen demnach ihre männlichen Nachkommen ohne Altersbeschränkung beschneiden lassen"!

    Selbstverständlich dürfen sie aus verfassungsmässigen Gründen auch ihre weiblichen Nachkommen ohne Altersbeschränkung beschneiden lassen, denn Diskriminierung aus Gründen des Geschlechts ist verboten!

    Selbstverständlich ist eine Beschneidung an männlichen wie weiblichen Nachkommen allen Eltern (auch nichtjüdischen oder nichtmoslemischen Glaubens) erlaubt, denn eine Diskriminierung aus Gründen der Religion ist verfassungswidrig!!

    Selbstverständlich ist es dann auch erlaubt bei Mädchen Schamlippen zuzunähen und die Clitoris abzuschneiden wenns doch ein Ritual in irgendeinem Negerkral ist, denn Diskriminierung aus ethnischen Gründen ist auch verboten!

    Und wenn dann die Eltern so musikalisch sind, dass sie die Stimme Ihres Sohnes
    so jung erhalten wollen, dürfen Sie ihm auch die Hoden abschneiden lassen um den Stimmbruch zu verhindern. Auch als Wächter in den Patchworkfamilien mit mehreren Frauen wären sie dann einen sicheren Arbeitsplatz.
    Es ist noch nicht lange her, dass diese Vorgangsweisen weltweit üblich waren.

    Die einzige Einschränkung die zulässig ist, ist dass ein "Beschneider" sowie natürlich auch eine muslimische "Scheidenzunäherin und Klitorisabschneiderin" sich an die "Regeln der ärztlichen Kunst (???) hält.

    Um diesen Unsinn und dieses Verbrechen in gesetzliche Formen zu giessen mussten diese "Bundestags Gangster" obendrein auch noch lange diskutieren!!

    Schande über sie!!!

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  1. bürgerIn (kein Partner)
    16. Dezember 2012 10:52

    für die so genannte "volxbefragung" gibt es nur eine kurzversion: MANIPULATION mit Steuergeld. Strafrechtlich ok?

  2. Tullius Augustus
    15. Dezember 2012 22:19

    Andreas Schwarz am 15.12.2012 im KURIER:

    Ablenkungsrentabilität

    Bis vor Kurzem hat man darüber herrlich blödeln können. Denn die kolportierte Schnapsidee, die Wiener über eine Olympia-Bewerbung abstimmen zu lassen, hätte sich ja auch noch als Irrtum erweisen können. Aber seit Ende der Woche ist sie beschlossene Sache. Und damit ist Schluss mit lustig.

    Die Uridee der Volksbefragung war der rot-grüne Parkpickerl-Pallawatsch. Der ist jetzt Inhalt nur einer Frage, die sinngemäß lautet: Soll der Pallawatsch so bleiben, wie er ist, oder sollen die Autofahrer aller Bezirke blechen?

    Als Belohnung dürfen sie sich Olympia 2028 wünschen. Im Ernst: Eine Stadt, in der Flughafenausbauten das Doppelte kosten als geplant, abbruchreife Bäder millionenteuer saniert und Bahnhöfe ohne U-Bahn-Zugang gebaut werden, will ein Megaprojekt Olympia unfallfrei schultern?

    „Enorme Impulse“ und die berühmte Umwegrentabilität erwartet sich der Bürgermeister. Ablenkungsrentabilität vom Schlamassel wäre treffender. [Ende]

    Link: http://kurier.at/meinung/kolumnen/ohrwaschl/ohrwaschl-ablenkungsrentabilitaet/1.884.410

  3. buergermeister (kein Partner)
    15. Dezember 2012 22:01

    hoechste zeit fuer eine buergerliche oppositionsliste jenseits der hoffnungslosen övp

  4. ANNAFREUD (kein Partner)
    15. Dezember 2012 17:30

    ---- UND TROTZDEM WERDEN DIE WIENER IMMER ROT (VIELLEICHT EIN BISSI GRÜN) WÄHLEN!

    • Wapplerblogleser (kein Partner)
      16. Dezember 2012 12:00

      Was wäre denn in Wien die Alternative. Die NS-Burschenschafter vom "Format" eines Gudenus?

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. Dezember 2012 12:30

      Wer mit 22 Jahren in eine Mittelschüler-Verbindung (pennale B! Vandalia) eintritt, kann wohl nicht als "Burschenschafter" bezeichnet werden.

      Ihr persönlicher Wertungsexzess "NS-B!" disqualifiziert sich (und sie) darüber hinaus von selbst.

  5. Wapplerblogleser (kein Partner)
    15. Dezember 2012 16:41

    Eine Fussgängerzone in der Mariahilfer Strasse ist "menschenverachtend"?
    Herr Unterberger, sind Sie betrunken?

    • Trollwatsch (kein Partner)
      15. Dezember 2012 17:19

      Aber aber

      "menschenverachtend" ist ein Wort aus der Garküche der linken Politruks. Was man sich darunter denken sollte, war immer fraglich. Wesentlich daran war lediglich, dass TypIenen wie die Laura Rotatsch ihre Dackelfalten besorgt in Pose werfen konnten.

      Wenn man sich aber den inflationären Gebrauch in letzter Zeit gelegentlich von allerhand Quisquilien anschaut, dann kann es nicht so gravierden gewesen sein.

      Wichtig ist daher jetzt, dass es für möglich viele der roten Schandtaten verwendet wird, damit die verbissen an der Macht flachwurzelnden Löwelstrassler bei weiterem Fortschreiten der von Ihnen zu verantwortenden Volksverdummung in 10 Jahren dann nicht sagen können, sie hätten anno '12 gegen die Verachtung von Menschen heroisterweise gekämpft.

      In diesem Sinne also, beiben Sie weiterhin so menschenverachtend, Sie Wappler

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Dezember 2012 18:12

      "Betrunken" dürfte der Herr Blimlinger* sein. Und zwar ständig.
      * "Weil ich es so will ..." soll dort eine Fußgängerzone entstehen.
      Na, wer ist er denn schon?
      Bezirksvorsteher ist er, nimmt also ein Amt auf Zeit ein.

      "Menschenverachtend" bedeutet hier, dass jegliche menschliche Vernunft mit Füßen getreten wird.
      Ersten "gehört" ihm nur die Hälfte der Mariahilferstraße, zweitens zerstört er damit eine florierende Geschäftsstraße, eine den Linken zwar inhärente Grundhaltung (da die ja sichtlich die "ewige Armut der anderen" auf ihre Fahnen geschrieben haben), aber für die Allgemeinheit alles andere als wünschenswert, und er kanzelt drittens alle Gegner seiner "Vision" als beschränkt ab, weil diese die Genialität seiner Ambition nicht erkennen wollen.
      Dabei müsste er nur an der "Fuzo Favoritenstraße" Maß nehmen, um zu sehen, was aus einem derartigen Projekt alles werden kann.
      Dort ist längst "Ende im Gelände" der attraktiven Einkaufsstraßen.
      Damit treibt der "Grüne (wo; hinter den Ohren?) Bezirkskaiser" die Konsumenten doch nur in die Peripherie oder darüber hinaus, was mit "grünen Grundsätzen" ja nun wirklich nicht zu vereinbaren ist.
      Da schlägt Marx den Umweltschutz und heraus kommt Murx.

      Und zeigt die wahre Gesinnung der Grün-Terroristen auf:
      "Wenn wir an der Macht sind, dann setzen wir unsere krausen Ideen gegen jede Vernunft um." Die Medien helfen ihnen dabei noch.

      Man sieht ja diesen Anflug von Machtrausch auch am Verhalten der "Eule aus Athen", man kennt sie auch als Maria Vassilakou.
      Die "griechische Geschäftstüchtigkeit" dieser Frau wird uns noch allen auf den Kopf fallen.

      Also hilft nur noch das schnelle Abwählen dieser politischen Guerilleros, bevor die ihren Abgang unter Zurücklassung von Wohlstandruinen selbst vollzogen haben.
      Wehret den Anfängern.
      Die Zeit ist nicht für Experimente weltfremder Öko-Fundamentalisten geeignet.

    • Wapplerblogleser (kein Partner)
      16. Dezember 2012 11:59

      Mein Gott, ihr seids ja auch nicht ganz dicht.

  6. Josef Maierhofer
    15. Dezember 2012 16:38

    Demokratie gibt es in Wien keine mehr, nur noch Parteidiktat.

    Vielleicht werden die Wähler endlich diese unseligen 'Spezialdemokraten' aus ihren Verpflichtungen erlösen.

  7. numerus clausel (kein Partner)
    15. Dezember 2012 16:05

    Ich bin für Olympische Winterspiele in Mundltown. Wenn schon surreale Vorschläge, dann bitte richtig.

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      15. Dezember 2012 17:22

      Mit einer Sonderdisziplin für die gelernten Österreicher "Haut den Häupel"

  8. consuela rodrigez (kein Partner)
    15. Dezember 2012 14:25

    Willkommen im Online-Kurs

    “Empirische Rechtswissenschaft”!

    Lektion I: Die Unabhängigkeit der Justiz.

    Um diese ranken sich falsche Vorstellungen, welche leider auch auf der Uni gelehrt werden. Tatsächlich ist es so:

    Unabhängigkeit der Justiz heißt, daß selbige VOM VOLK unabhängig ist. Das bedeutet im Einzelnen:

    a) Das Volk hat auf die Besetzung der Richterposten keinerlei Einfluß

    b) Das Volk hat auf den Inhalt richterlicher Entscheidungen keinerlei Einfluß.

    Lektion II: Staatsrecht

    Wie ganz richtig in manchen religiösen Schriften geschrieben steht, sind wir Nutztiere. Der Stall ist der Staat.

    Der Stall beherbergt außer den Nutztieren noch manch nützliches Inventar. Zum Beispiel eine Melkmaschine. Das ist das Finanzamt. Und mehrere Peitschen. Eine heißt „Justiz“, eine heißt „Polizei“, eine heißt „Verwaltung“.

    Melkmaschine und Peitschen sind nur Werkzeuge in der Hand des Stallbesitzers.

    Selbstverständlich haben die Nutztiere auch Rechte: Das Recht, gemolken und geschlachtet zu werden.

    Nun, Rindviecher sind genügsam. So lange sie zu fressen haben und ab und zu eine Kuh besteigen dürfen, stellen sie das System nicht in Frage.

    … selbstverständlich kann der Stallbesitzer, ohne seine alten Rinder zu fragen, auch eine neue Rinderrasse in seinen Stall aufnehmen, diese auch bevorzugen, sodaß sie zwar fressen dürfen, aber nicht gemolken werden. Dann sieht er zu, wie die neuen Rinder sich mit seiner alten Rinderrasse kreuzen und züchtet sich eine eigene, neue Rinderrasse heraus. Ganz nach Belieben.

    Da sieht man wieder, wie man mit Definitionen tricksen kann. Der eine meint die Unabhängigkeit von politischer Einflußnahme, der andere die Unabhängigkeit vom Volkswillen.

    Genauso wie Fekter sagt: “Keiner profitiert von Europa so sehr wie wir”

    Der Österreicher hört den Satz und denkt, mit “wir” seien die Österreicher gemeint. In Wirklichkeit meint Fekter aber nur sich und ihre Clique von despotischen Machthabern.

    Sie hat die Wahrheit gesagt, was kann sie denn dafür, daß wir sie die ganze Zeit falsch verstehen? Aber sie gibt sich auch nie wirklich Mühe, den Irrtum aufzuklären.

    Wer schlau ist, versteht die Hinweise die ihm das System gibt.

  9. consuela rodrigez (kein Partner)
    15. Dezember 2012 13:55

    Heini Staudinger zum Bankenstreit: Bürgerrecht statt Bankenrecht

    Die Fragen stellt Teresa Arrieta. | Heini Staudingers Konflikt mit der FMA wurde im Licht der Öffentlichkeit ausgetragen. 1999 wollten ihm die Banken trotz guter Bilanzen keinen Kredit in der benötigten Höhe gewähren. Daraufhin borgte er sich von Freunden, KollegInnen und KundInnen Gelder in Millionenhöhe. Aufgrund des GEA Sympathiebonus – ökologisch und nachhaltig orientiertes Unternehmen schafft Arbeitsplätze in der Waldviertler Krisenregion – übertraf die Geldleih-Bereitschaft und somit das Vertrauen, das Menschen ihm in Form von Geld entgegenbrachten, die kühnsten Erwartungen. Doch sein privat organisiertes Geldbeschaffungssystem ist der österreichischen Finanzmarktaufsicht ein Dorn im Auge.

    Ein Change-TV-Gespräch mit Heini Staudinger, Gregor Sieböck, Michael Kislinger u.a.
    http://www.w4tler.at/geaneu/3392/fma-vs-gea/interview-mit-heini-staudinger

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. Dezember 2012 14:12

      Wer jetzt noch nicht kapiert hat, dass die Klein- und Mittelbetriebe mit Absicht ruiniert werden, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Alles was in der Politik geschieht wurde vorher geplant.
      Also ROT/SCHWARZ/GRÜN sind unser Untergang.
      Ich verweise noch einmal auf die Protokolle der Weisen von Zion(isten) in denen alles haargenau beschieben wurde, was jetzt gerade abläuft. Hörbuch:
      http://www.youtube.com/watch?v=CneVXHE7g4w

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. Dezember 2012 14:17

      (Bank-)Beamte eben:
      "Des hamma immer scho so gmocht, des hamma no nia so gmocht, do kunnt a jeda kumman."
      Da wird das "Geldausleih- und Verleihmonopol" mit Klauen und Zähnen verteidigt.
      Und die "blöden und faulen" Politiker (Zitat Treichl) helfen den Bankstern noch nach Kräften dabei.

      Warum will mir dazu nur die "Die deutsche Sonderwirtschaftszone" einfallen?

      Auszug aus dem Buch von Schultze-Rhonhoff -
      "Der Krieg, der viele Väter hatte":

      Die deutsche Sonderwirtschaftszone
      Auf dem zweiten Gleis spielt sich der deutsche Außenhandel ab. Das Deutsche Reich schließt mit 25 devisenschwachen Ländern in Südosteuropa, im Nahen Osten und in Südamerika zweiseitige Verträge über einen zahlungsfreien d.h. devisenlosen Außenhandel , also Ware gegen Ware, z.B. Linsen aus Chile gegen Lokomotiven aus Deutschland. Der Warenaustausch zwischen Deutschland und den Partnerländern wird monatlich Wert gegen Wert verrechnet, ohne daß noch Devisen zur Bezahlung fließen, und ohne daß der Handel mit geliehenem und verzinsten Geld vorfinanziert werden müßte. So baut sich Deutschland zwischen 1932 und 1936 eine informelle Sonderwirtschaftszone auf, ein deutsches Präferenzsystem . Die meisten der Vertragspartnerländer sind seit der Weltwirtschaftskrise so knapp an Devisen, daß sie Ihren Devisenaußenhandel staatlich kontrollieren müssen; daher die Bezeichnung Devisen-Kontroll-Staaten. An dem System des devisenlosen und weitgehend zinsfreien Außenhandels profitiert jedes Land, das sich vertraglich an Deutschland bindet. Dabei aber - und das ist der Pferdefuß - verlieren die USA, Großbritannien und Frankreich auf Märkten große Marktanteile, auf denen sie bisher beherrschend waren, besonders die USA in Südamerika. Außerdem verlieren New York und London ihre Kreditgeschäfte bei der Vorfinanzierung des Außenhandels in den Staaten, die jetzt Tauschhandel mit den Deutschen treiben.


      Auf jeden Fall sieht man, wo die wahre Macht sitzt.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. Dezember 2012 15:17

      Neppomuck@
      Das war ja auch der Grund warum man Deutschland in einen Krieg zwang. Es gibt unzählige Zitate von Persönlichkeiten, die dies bestätigen. Aber das darf man ja nicht sagen, dass ist ja ganz böööööse und ist nicht die Meinung des Mainstream. Darum sage bzw. schreibe ich ja immer: wer die Geschichte kontrolliert (geschrieben von den Siegern) kontrolliert die Gegenwart und Zukunft. Oder: wer die (wahre) Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt sie wieder zu erleben.
      1871 wurden alle 3 Weltkriege (wobei sich mir die Frage stellt, was sind dann die Kriege, die seit 1945 überall auf der Welt durch die USA bzw. NATO stattfanden und noch immer andauern) geplant. Zwei sind schon abgehakt am Dritten arbeitet man schon heftig. Wenn man sieht, wie deutsche Fahnen mit Hakenkreuz in GR verbrannt werden und wie in unseren Breiten vom Mainstream verbreitet wurde, dass die Griechen so faul sind (obwohl unser Schein-Geld nur bei den Banken angekommen ist), dann kann man es erahnen.
      Es waren nie die Völker die Kriege angezettelt haben, es waren immer die Repräsentanten. Allen voran England, USA, Frankreich, Israel und sämtliche NATO-Mitgliedsländer.

  10. Valorisierungsgesetz (kein Partner)
    15. Dezember 2012 13:49

    "Der Rechnungshof hat festgestellt, dass die Stadt Wien bei der Einhebung der Wasser-, Abwasser- und Müllgebühren „saftige“ Überschüsse erzielt.

    Die Stadt Wien führte die in den Jahren 2005 bis 2007 erzielten Überschüsse aus den (kameralen) Gebührenhaushalten Kanal, Wasser und Abfall in der Höhe von rund 390 Millionen Euro nicht zweckgebundenen Rücklagen für zukünftige Investitionen zu, sondern verwendete sie für den allgemeinen Haushalt. Zwischen 2001 und 2010 lag die Überdeckung bei 1,06 Milliarden Euro oder rund 100 Millionen Euro pro Jahr."

    http://www.biallo.at/artikel/Recht_Steuer/wohnkosten-was_wohnen_in_wien_wirklich_teuer_macht.php

    (vgl auch http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1308956/Wien-will-Geld-fuer-defizitaere-Kraftwerke
    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1298043/Teures-Wiener-Paradies )

    Es kann doch nicht sein, dass jeder Wiener für die "panem et circenses" der roten-grünen Rathausoligarchie durch damit nicht zusammenhängender objektiv überhöhter Gebühren aufkommen muss !?

  11. kaffka(keinePartnerin) (kein Partner)
    15. Dezember 2012 13:32

    OT ! Viel wichtiger als Wiener Wählerfoppereien ist meiner Meinung nach:

    Deutscher Bundestag beschliesst ein (zumindest in Österreich) verfassungswidriges Gesetz. (Kurier 13.12.2012)

    Das Verbrechen der Schweren Körperverletzung unter dem Titel "religiöse" Beschneidung an "Buben" wird als zulässig erklärt!

    Die Österreichische Verfassung verbietet ausdrücklich eine Diskriminierung aus Gründen der Religion, aus Gründen des Geschlechtes.
    "Die Eltern dürfen demnach ihre männlichen Nachkommen ohne Altersbeschränkung beschneiden lassen"!

    Selbstverständlich dürfen sie aus verfassungsmässigen Gründen auch ihre weiblichen Nachkommen ohne Altersbeschränkung beschneiden lassen, denn Diskriminierung aus Gründen des Geschlechts ist verboten!

    Selbstverständlich ist eine Beschneidung an männlichen wie weiblichen Nachkommen allen Eltern (auch nichtjüdischen oder nichtmoslemischen Glaubens) erlaubt, denn eine Diskriminierung aus Gründen der Religion ist verfassungswidrig!!

    Selbstverständlich ist es dann auch erlaubt bei Mädchen Schamlippen zuzunähen und die Clitoris abzuschneiden wenns doch ein Ritual in irgendeinem Negerkral ist, denn Diskriminierung aus ethnischen Gründen ist auch verboten!

    Und wenn dann die Eltern so musikalisch sind, dass sie die Stimme Ihres Sohnes
    so jung erhalten wollen, dürfen Sie ihm auch die Hoden abschneiden lassen um den Stimmbruch zu verhindern. Auch als Wächter in den Patchworkfamilien mit mehreren Frauen wären sie dann einen sicheren Arbeitsplatz.
    Es ist noch nicht lange her, dass diese Vorgangsweisen weltweit üblich waren.

    Die einzige Einschränkung die zulässig ist, ist dass ein "Beschneider" sowie natürlich auch eine muslimische "Scheidenzunäherin und Klitorisabschneiderin" sich an die "Regeln der ärztlichen Kunst (???) hält.

    Um diesen Unsinn und dieses Verbrechen in gesetzliche Formen zu giessen mussten diese "Bundestags Gangster" obendrein auch noch lange diskutieren!!

    Schande über sie!!!

    • kaffka(keinePartnerin) (kein Partner)
      16. Dezember 2012 10:23

      Es freut mich sehr, erstmalig wenigstens von einem Poster ein Sternderl bekommen zu haben.
      Noch mehr hätte es mich gefreut, wenn er auch eine Stellungnahme gepostet hätte.
      Trotzdem herzlichen Dank
      Kaffka

    • Günther (kein Partner)
      16. Dezember 2012 12:10

      Es ist eigentlich unfaßbar, was sich vor unser aller Augen da abspielt.
      Es werden Säuglinge ohne Narkose/ Lokalanästhesie von einem Nicht- mediziner schmerzhaft verstümmelt ( laut Deutschem Gesetz bis 6 Monate ohne Betäubung erlaubt - ja hat denn ein Mensch unter 6 Monate kein Recht auf Schmerzfreiheit ?).

      Bei den Mohamedanern wird bei uns jedenfalls ein Eingriff mit mehreren Jahren in Narkose unter dem Vorwand einer Vorhauverengung durchgeführt, wenigstens von einem Mediziner.

      Es muß ein allgemeines Verbot der Beschneidung aus religiösen Gründen erlassen werden.

  12. Brigitte Imb
    14. Dezember 2012 21:34

    Häupl ist doch mehr als vorausschauend und ein treuer Schröpfer seiner Bürger.
    Klar ist es sein Bestreben, die Olympischen Spiele nach Wien zu holen, denn alleine durch die zu erwartende Bautätigkeit würden viele SPÖ nahe Firmen - und damit auch die SPÖ "Familie" selbst - profitieren.
    Weitere Schulden spielen ja angeblich in Wien keine Rolle, wo doch die Stadt mit ihren 4 Mrd.€ Miesen ohnehin recht solid aufgestellt sein soll, lt. Brauner.

    • La Rochefoucauld
      14. Dezember 2012 23:13

      "... antizyklisch aus der Krise heraus investieren ..." nennen das die Rotgrünen. Wir verstehen das nur nicht.

  13. La Rochefoucauld
    14. Dezember 2012 21:22

    Wien wird von Alkoholikern und Kommunisten regiert.

  14. Claudius
    14. Dezember 2012 20:18

    Wiener werden für dumm verkauft (14.12.2012, DIETMAR NEUWIRTH dietmar.neuwirth@diepresse.com , Die Presse)

    Bürgermeister Häupl hat den Text der vier Fragen an das Volk vorgelegt.

    Advent, die Zeit des Wartens. In der vom liturgischen Kalender relativ und absolut unbeeindruckten Wiener Kommunalpolitik hat das Warten ein Ende gefunden. Das Warten auf den Text der Volksbefragung 2013.

    Höchst Unerwartetes hat der Bürgermeister seinem Volk kundgetan. Er will beispielsweise wissen, ob die Wiener wollen, dass Wasser, Kanal etc. „vor einer Privatisierung geschützt“ werden sollen, wie die genaue Formulierung lautet.
    Im Ernst. Vorsichtig, abwägend, völlig sachlich, neutral also, wie es im demokratiepolitischen Lehrbuch steht.

    Haben es die Wiener notwendig, auf derart plumpe Art manipuliert und für dumm verkauft zu werden? Niemand, auch nicht eine zum Popanz gemachte neue EU-Richtlinie verlangt die Wasserprivatisierung. Damit und mit der stadtbewegenden Frage, ob weitere Energieprojekte mit finanzieller Bürgerbeteiligung realisiert werden sollen, wird das Instrument der Volksbefragung diskreditiert.

    Die hochgespielte Frage nach einem Parkpickerl für ganz Wien fällt in die Kategorie „Nett gemeint“.

    Lediglich das Erkunden des Bevölkerungswillens hinsichtlich Bewerbung für Olympische Sommerspiele hat Sinn. Die Frage wird auch ein Test dafür sein, wie weltoffen und für (nicht risikolose) Visionen empfänglich Wien ist. [Ende]

    Link: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1324278/Wiener-werden-fuer-dumm-verkauft

  15. Kein Genosse
    14. Dezember 2012 18:23

    Volksverblödung vom Allerfeinsten.................

    Die Rathauskommunisten zeigen ihr wahres Gesicht!

    • FranzAnton
      14. Dezember 2012 18:50

      Kommunisten passt m.E. nicht exakt genug, Marxisten erschiene mir umfassender und präziser. Im übrigen finde ich folgendes Bonmot verbreitenswert: "Wo immer Marxismus regiert, wird hauptsächlich Murks produziert".

    • DerTurm
      15. Dezember 2012 00:10

      ...abgesehen davon, dass die meisten Marxisten Das Kapital nur vom Hörensagen kennen. Und die meisten derjenigen, die es tatsächlich gelesen haben, haben es auch wirklich verstanden....

    • cmh (kein Partner)
      15. Dezember 2012 17:26

      Sie haben recht. Es soll ja bekanntlich auch anständige Kommunisten geben.

      Diese anständigen Kommunnisten sollten sich endlich gegen den Missbrauch ihrer Ideologie durch dieses Pasitenpack aussprechen.

  16. Erich Bauer
    14. Dezember 2012 18:05

    Allright... bald kommt mein Flughafentaxi... und ab geht's wieder nach London. Der Blog hat von mir bis... naja... Dienstag a Ruh' von mir...

    Der Einzíge, der vielen hier die christlichsoziale Ruhe (das hat nichts mit konservativen Werten zu tun) versdchaffen könnte, ist AU. Indem er mir die Beträge meines Dauerauftrages zurücküberweist.... Ich hoffe sehr, daß es nicht soweit kommt.

    PS: An alle Illusionisten, die da glauben, man könnte christlichsoziale Bürger für irgendwelche "Aktionen". oder sogar "Demonstrationen" aufrufen... Vergessen Sie das! Diese Herrschaften befinden sich im Kindergarten... Sie sind traumatisiert... sie haben das "Rohrstaberl" nicht überwunden...

  17. DerTurm
    14. Dezember 2012 17:45

    Solarkraftwerke sind der größte Schwachsinn, denn dies ist (außer in ökopolitischkorrektreligiös verklärten kreisen) bekanntermaßen die teuerste Variante zur Erzeugung von (elektrischer) Energie.

    • DerTurm
      14. Dezember 2012 17:46

      p.s. aber die Kosten waren den ökosozialpolitischkorrekten ja schon immer egal.

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 18:12

      DerTurm,
      "...die Kosten..."

      Ich bitte Sie... nach phaidros ist das doch gar nix. Was regen Sie sich da auf! Laß man sie doch sitzen auf den Bäumen, mit ihren Thermometern. Die paar Deppen die das machen... Es wird doch soviel Geld rausgeschmissen...

    • FranzAnton
      14. Dezember 2012 19:13

      @Solarkraftwerke sind der größte Schwachsinn ............
      Das ist mit absoluter Sicherheit komplett falsch, und würde sozusagen das Kind mit dem Bade ausgießen. Zum einen werden sich im Laufe der Zeit die Kosten der Solarmodule derart verringern, daß ihre Stromerzeigung konkurrenzfähig wird; zum anderen wird die Technologie verbessert werden, was ggf. länger dauern kann; als Beispiel möchte ich die KFZ - Technologie nennen, welche in den letzten Jahrzehnten unglaubliche, insbesondere wirkungsgradtechnische Fortschritte gemacht hat, und das erst am Ende einer hundertjährigen Entwicklung! Zum dritten müssen wir mit derselben Gewissheit danach trachten, die von der Natur binnen Jahrmillionen ief vergrabenen Kohlenstoff - Unmengen nicht auf Teufel komm raus in die Atmosphäre zu pusten, weil wir das damit verbundene Risiko vernünftiger Weise nicht tragen sollten. Die grosso modo ungenützten irdischen Wüstengebiete bieten sich hiefür an, aber auch dezentraler Gewinn elektrischer (oder chemischer) Energie, etwa auf Hausdächern, wird jedenfalls einmal sinnvoll sein. Daß für all diese goodies noch erhebliches Gehirnschmalz eingesetzt werden muss, ist ja gewiss kein Schaden.

    • DerTurm
      15. Dezember 2012 00:17

      @FranzAnton:

      Tu ma bitte nicht über ungelegte Eier fantasieren...

      Fakt ist, dass Heute, Hier und Jetzt sowohl Solarthermie, als auch Photovoltaik die größten Kosten pro kWh haben (vergleichen mit allen anderen halbwegs praktikablen Methoden zur Energieerzeugung).

      DANN, aber erst DANN, wenn tatsächlich zu einem konkurrenzfähigen Preis produziert werden kann, genau DANN werden die Leute diese Technologie auch von sich aus einsetzen.

      Alles, as derzeit passiert, ist die Verschiebung von Unmengen von Geld von den einfachen Leuten zu ein paar reichen Investoren da oben.

      Praktisch alle Solarfirmen, die mit Pomp und Pump (= Milliarden an Steuergeldern) aufgestellt wurden, sind heute Pleite (oder knapp davor), die Bosse haben einige Jahre gut verdient und sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht.

      Das kann doch nicht ernsthaft gut geheißen werden?????

      Es gibt wesentlich sinnvollere Wege des Naturschutzes, als die Entsorgung von Silizium auf Hausdächern.

    • FranzAnton
      15. Dezember 2012 07:09

      @DerTurm:
      Hat man die Ursache einer Krankheit erkannt, geht's ans Medikamenteentwickeln. Das ist ungeheuer teuer und ebenso ungeheuer zeitaufwändig, weil man aus Versuch und Irrtum lernen muss. Bezahlt wird das ganze von den (Zwangs)- Krankenversicherungen bzw. den Steuerzahlern und Patienten, weil zu den Medikamenten - Herstellungskosten die Entwicklungskosten hinzugerechnet werden.
      Hauptproblem hiebei ist natürlich der öffentlich ausgeübte Zwang, welcher unerfreuliche Nebenwirkungen, wie etwa Überteuerung, Bevormundung und Korruption generiert.
      Mit der Solarenergie verhält es sich m.E. analog. Persönlich hätte ich gern Warmwasserkollis auf dem Dach, allerdings haben sämtliche von mir ins Auge gefassten Kollektortypen so ihre Macken, weshalb ich derzeit noch abwarte. Die öffentliche Hand subventioniert das Unvollkommene, damit überhaupt etwas weitergeht. Unser Nachbar liess sein riesiges Stadeldach soeben mit Photovoltaikzellen vollpflastern, und erwirtschaftet damit gewiss eine Gewinn, den ihm natürlich alle Stromkunden bezahlen; dadurch werden aber die Photovoltaik - Firmen zum Weitermachen und Weiterentwickeln motiviert, was die Positivseite der Sache darstellt. Ideal ist das gewiss nicht, schwachsinnig aber auch nicht.

    • DerTurm
      15. Dezember 2012 10:00

      @FanzAnton:

      Unser Gesundheitssystem ist meiner bescheidenen Meinung nach eines der schlechtesten Beispiele, dass Sie anführen können. Es hat unterm Strich außer Nachteilen nur Nachteile - für alle beteiligten (und vorallem für die nicht-Beteiligten)

      Solarthermie zahlt sich in unseren breiten nicht aus, solche Anlagen amortisieren sich erst nach Jahrzehnten, und dann auch nur unter der Voraussetzung, dass niemals Reparaturen nötig waren.

      Noch schlimmer ist es mit der Photovoltaik, die rentiert sich in unseren breiten energetisch niemals, da mehr Energie in die Produktion des Systems hineingesteckt werden muß, als man jemals innerhalb der Nutzungsdauer damit erzeugen kann (wenn man alle Produktions- Transport- und Betriebsfaktoren berücksichtigt), finanziell bezweifle ich, dass die heute installierten Panels tatsächlich nach mehr als 15 Jahren auch noch einen brauchbaren Wirkungsgrad haben. Abgesehen davon, dass beispielsweise der Wechselrichter (erfahrungsgemäß) alle paar Jahre den Geist aufgibt. (Einer meiner Arbeitskollegen erzeugt auch stolz seinen eigenen Strom, aber da er weniger dafür bekommt, als er für Strom vom Energieerzeuger bezahlen muss, kann er keinen "Gewinn scheffeln". Er meine ganz stolz, dass er auch 25 Jahre Garantie auf seine Ablage hätte - tja, leider nur bis ich ihn darauf hinwies, dass die Garantie nur für die Panels selbst gilt, und auch nur dann, wenn er einen teuren - daher von ihm nicht abgeschlossenen - Wartungsvertrag hätte, und zu obendrein kann er seine hypothetischen Garantieansprüche bereits heute in die Haare schmieren, weil der Hersteller kürzlich - erraten - pleite gegangen ist.)

      Die Realität sieht also recht ernüchternd aus. Die Sonneneinstrahlung ist bei uns viel zu gering, als dass man solche Systeme sinnvoll nutzen könnte (Professor Kordesch ist schon in den 60er Jahren mit einem Wasserstoff-Auto durch Graz und Wien gefahren, trotzdem ist dies heute noch immer keine praktikable Technologie).

      Das einzige, was für mich ansatzweise akzeptabel wäre, sind Forschungsförderungen, aber niemals so tolle Umweltförderungen für völlig unausgereifte Produkte wie Photovoltaik oder Solarthermieanlagen (von den e-Bikes ganz zu schweigen).

      Überall profitieren hier windige Geschäftemacher zu Lasten der Allgemeinheit. Die politischen Profiteure verdienen sich goldene Nasen und sind weg, bevor die eigentlichen Probleme der (gutgläubigen) Käufer anfangen. Auch unter dem Deckmantel des Schutzes der achsolieben Mutter Natur ist dies völlig inakzeptabel.

      Die Politik ist hier lediglich dummer (und immer mehr nihilistischer) Steigbügelhalter für Geschäftemacher.

      Das kann ja wohl nicht "gut" sein, oder?

    • FranzAnton
      15. Dezember 2012 17:52

      @DerTurm
      "Solarthermie zahlt sich in unseren Breiten nicht aus" ..........

      Alle Ihre Einwändungen/Argumente haben etwas für sich; wie schon gesagt, warte auch ich noch auf ausgereiftere Warmwasserkollis.

      Dennoch: Der aktuell eingeschlagene Weg scheint mir gangbar zu sein, bloße Forschung/Entwicklung führte kaum zum Ziel, des Praxismagels wegen; außerdem gilt das Sprichwort: "Man muss rechtzeitig darauf schauen, dass man's hat, wenn man's braucht" - und genau dahin führt besagter eingeschlagene Weg.

    • inge schuster
      15. Dezember 2012 18:25

      @Turm

      Darf ich Sie auf den Artikel von Michael Graetzel "Der Natur abgeschaut: Die Farbstoffsolarzelle" hinweisen, der vor rund zwei Monaten im science blog erschienen ist?

      Diese innovative Zelle hat durchaus das Potential die Solarenergie zu revolutionieren! Der im Vergleich zur Siliziumzelle (noch) geringere Wirkungsgrad wird mehr als wettgemacht durch die billige Herstellung, den relativ geringen Einfluß von Einstrahlungswinkel und Wetter und damit die großflächige Integrierbarkeit in Gebäudehüllen. Die ersten derartig beschichteten Gebäude in unseren Breiten sind im Bau.

      Natürlich geht auch hier die Entwicklungsarbeit weiter. Immerhin hat es beispielsweise bei unserer Beleuchtungstechnik aber auch rund 30 Jahre gedauert bis aus der Kohlefaden-Glühlampe Edisons die Metallfadenlampe Auer von Welsbachs wurde.

    • phaidros
      16. Dezember 2012 14:07

      »Ich bitte Sie... nach phaidros ist das doch gar nix.«

      Würden Sie diesen Schwachsinn bitte belegen? Wann soll ich so etwas gesagt haben?

      Reden Sie absichtlich so hinterher oder passiert Ihnen das einfach so?

  18. Erich Bauer
    14. Dezember 2012 15:31

    Ein bißchen verwundert bin ich schon. Bei diesen Thema ist der "Sternderlregen" ziemlich zaaach...

    Im Gegensatz zum Thema unterhalb. Dort geht's vergleichsweise rund! Und das nur bei 7 Hauptkommentatoren, die sich untereinander selbst kommentieren... Okay 3 "Artfremde" haben sich eingemischt... TROTZDEM 55 Sterne (3-fach) fielen da runter! Und hier... bei diesem Thema? Sind wir schon an den Rand des Universums gekommen? Keine Sterne mehr sichtbar...

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 15:37

      Ergeänzung: Es liegt mir absolut fern, hier "herumzustänkern". Ich finde das alles nur höchst amüsant... noch.

    • fokus
      14. Dezember 2012 15:59

      @Erich Bauer

      Es liegt Ihnen fern?

      Warum tun Sie es dann?

      Befremdend!

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 16:05

      fokus,

      weil ich wissen will, ob ich mich da in einem Kindergarten befinde... Denn "Wickeln" will ich Sie nicht... Ich weiß, das ist heutzutage "befremdlich"...

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 16:48

      fokus!!!!!!!

      Also ehrlich... ist Ihnen die "Lad'" runtergfall'n?

    • fokus
      14. Dezember 2012 19:12

      @Erich Bauer

      Na, sicher net.

      Tät' Ihna so passen.

      Des woar zu "leichtgewichtig"!

  19. Wertkonservativer
    14. Dezember 2012 14:53

    In meinem gestrigen Beitrag schrieb ich:

    "Die Wiener Stadtverwaltung: einer Weltstadt unwürdig!

    Das trifft auch haarscharf auf den heutigen Beitrag zu!
    Armes Wien!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 15:02

      Sg. Wertkonservativer,

      also... ich weiß nicht... ich fühl' mich ziemlich wohl hier. Hab' eine schöne Wohnung. In einer von Rot/Grün bevorzugten Gegend. So gut wie keine "MigrantInnen"... Hier läßt sich's leben. Sein's doch net so tramhapert... :-)

    • Wertkonservativer
      14. Dezember 2012 15:35

      Danke fürs "tramhapert", Herr Bauer!
      Sie können's halt nicht lassen, den Wertkonservativen mit ironisch/intelligentem Schmäh ein wenig zu häkerln!
      Eigentlich macht es mir ja meist Spaß, aber ein Vorchlag: häkerln Sie vielleicht auch manchmal andere, damit nicht Ihr ganzer Schmähvorrat auf mich abgeladen wird.

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 15:48

      Ich werde mich bemühen... Sg. Wertkonservativer. Höchstwahrscheinlich wird es mir auch gelingen. Ich tu's ja auch bisweilen. Leider gibt's da kein "Feedback"... so wie bei Ihnen.

      Im übrigen: Was gefällt Ihnen an meiner, dem Forum präsentierten Lebensweise/Lebensfreude nicht?

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 17:14

      Wertkonservativer kriegt nicht einmal mehr "Halbsternderln"... Da tut sich doch was! Wenn ich nur wüßte was?

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 17:17

      Auch S.B. bekommt nur noch die ganze Ladung... 3 fach!!! Es kommt zu einem Mutationssprung! Und das noch vor Ende des Maya Kalenders...

    • Wertkonservativer
      14. Dezember 2012 18:14

      Also, Erich Bauer, das stimmt wirklich nicht, was Sie sagen: Sternderln habe ich in den vergangenen Jahren wahrlich genug bekommen; mindestens zehn Stockerlplätze sollten das belegen, und auch jetzt kann ich nicht klagen!

      Ich gestehe: ganz komme ich mit Ihren ein wenig skurrilen Äußerungen hier nicht mit.
      Macht ja nix, ist eh' nur Spaß!

      (mail to: gerhard@michler.at

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 18:29

      Sg. Wertkonservativer,
      "...Sternderln habe ich in den vergangenen Jahren wahrlich genug bekommen..."

      Hab' ich gesagt, daß Sie zuwenig Sternderl bekommen haben? Was soll diese eristische Schwachköpfigkeit... Wollen Sie mich ärgern? Nur zu...

    • Wertkonservativer
      14. Dezember 2012 18:45

      "Eristische Schwachköpfigkeit".

      auch wieder ein "Kompliment"!?

      Ich habe mich vielleicht ein wenig von Ihnen herausgefordert gefühlt, daher meine möglicherweise etwas kindische Reaktion!

      Aber wer ist schon so klug und weise, wie der Herr Erich Bauer?
      Aber nochmals: vielleicht gibt's einige Missverständnisse in unserem Diskussions-Pingpong.
      Daher: auf weiteres Klingenkreuzen, Herr Bauer!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  20. Tullius Augustus
    14. Dezember 2012 14:19

    OT: Im ORF-Radio sind die Würfel gefallen:

    Jetzt wo das Thema abgeebbt erschien und alle über den salzburger Finanzskandal reden hat sich Wrabetz doch für Edgar Weinzettl entschieden:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/1324119/Trotz-Widerstands-im-ORF_Wrabetz-bestellt-Weinzettl-?_vl_backlink=/home/index.do

    All diese Demonstrationen der ORF-Redakteure haben nichts genützt.

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 14:24

      Der Politisch-Juristisch-Mediale "Komplex"... Stalinismus pur. Alea jacta est... frei übersetzt: die Schafe sind gezüchtet. :-)

  21. Freak77
    14. Dezember 2012 14:14

    Die Volksbefragung wird vom 7. - 9. März 2013 stattfinden.
    Die vier Fragen im Wortlaut:

    1. Wie soll die Parkplatzsituation und Lebensqualität für Bezirksbewohner/innen verbessert werden?

    A) Es sollen für jeden Wiener Bezirk Parkraumregelungen eingeführt werden.

    B) Es soll Lösungen für einzelne Bezirke geben (mit Überlappungszonen in Nachbarbezirken).

    2. Soll sich die Stadt um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2028 bemühen?

    3. Die kommunalen Betriebe bieten der Wiener Bevölkerung wichtige Dienstleistungen. Zum Beispiel Wasser, Kanal, Müllabfuhr, Energie, Spitäler, Gemeindewohnbauten und öffentliche Verkehrsmittel. Sind Sie dafür, dass diese Betriebe vor einer Privatisierung geschützt werden?

    4. Soll die Stadt nach dem Beispiel der Bürger/innen-Solarkraftwerke weitere erneuerbare Energieprojekte entwickeln, die mit finanzieller Beteiligung der Bürger/innen realisiert werden?

    Link: http://wien.orf.at/news/stories/2563067/

    • Der Zweifler
      14. Dezember 2012 14:29

      Meine Antworten, ganz auf die schnelle:
      Frage 1.
      Schlecht gestellt, man will nur den Bezirken die Einspruchsmöglichkeit wegnehmen.
      Antwort: Ich bin für ein flächendeckendes, kostenloses Anrainerpickerl und für Kurzparkzonen in den Innenbezirken mit gestaffelten Tarifen.
      Frage 2.
      Wen interessieren Olympiaden in 16 Jahren? Wir haben weiß Gott andere Sorgen!
      Antwort: NEIN!
      Frage 3.
      Die kommunalen Betriebe wurden Anfang des 20. Jh. von BM Dr. Karl Lueger aus guten Gründen kommunalisiert und dabei soll es auch bleiben. Allerdings gehören die derzeitigen korrupten und unqualifizierten Organe dieser Betriebe fristlos gefeuert
      Die Antwort ist: Nein, aber!
      Frage 4.
      Die Wien-Energie hat die Aufgabe, die Bevölkerung mit möglichst günstigen Energiepreisen zu versorgen. Durch schlechte Verhandlungsführung mit der Gazprom bezahlt sie jetzt zu hohe Preise und reicht diese an die Konsumenten weiter.
      Solarkraftwerke gut und schön, oder auch nicht, warum sollen sich die Bürger jetzt noch an "privaten" Projekten beteiligen, nachdem die kommunalen Versorger versagt haben? Ein Solarkraftwerk auf dem Kahlenberg? Nein, danke!
      Die Antwort ist eindeutig: Nein!

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 14:42

      Freak77,
      "...mit finanzieller Beteiligung der Bürger/innen..."

      Klar doch. Die "Bobos" (bolschewistischer Bohemien) sind sofort dafür. Die gehen dann, nachdem sie sich ihr Sushi-Set mit Stäbchen zugeführt haben und sich noch immer kein Sponsor für ihre "Marketingideen" gemeldet hat, schnurstracks ihre "Urli" besuchen... Im Seniorenheim... in der Kaiserstraße (Wien-Neubau). Das tun sie eh immer wenn die Leasingrate für ihren SUV ausständig ist... und dann halt noch ein kleiner "Klimabeitrag"...

    • lenz
      14. Dezember 2012 15:25

      @ freak

      wenn sie bürger ohne "innen" schreiben, sind die weiblichen eh schon dabei. es sei denn sie wollen zum ausdruck bringen, dass sie sehr "pc" sind. ;-))

  22. S.B.
    14. Dezember 2012 13:41

    Das Wahlkampfjahr 2013 wird mit dieser Alibi-Volksabstimmung eröffnet und man kann sich vorstellen, welche Ablenkungsmanöver von den eigentlichen Problemen, bei deren Lösung die Sozialisten mitsamt den Grünen auf fast allen Linien versagen, da noch auf uns zukommen. Gleichzeitig erkennt der Bürger glasklar was das "Rothaus" unter direkter Demokratie bzw. Einbeziehung der Bevölkerung versteht, nämlich die vollkommene Verar...ung derselben.

    Ich hoffe, die Wiener haben nun endgültig kapiert, wohin die Reise mit der rot-grünen Chaostruppe geht und geben die entsprechenden Antworten auf diese Augenauswischerei: Bitte, bitte - bei allen Fragen (und seien sie noch so insistierend) genau das Gegenteil von dem ankreuzen, was die abgehobene Wiener Politschickeria erwartet!!!!!!

    • Der Zweifler
      14. Dezember 2012 14:02

      Jetzt hab ich erst kürzlich für den Hundeführerschein und den Nachtbetrieb der U-Bahn gestimmt und danach hat mich ein frei laufender Rottweiler gebissen und bei einer U-Bahn-Nachfahrt wurde mir meine Brieftasche geklaut :-)

      Jetzt soll ich über die Austragung von olympischen Spielen abstimmen, welche erst in 16 Jahren stattfinden? Ja glaubt denn der Häupl, die Leut sind ganz deppert und lassen sich rund um die Uhr, rund um das Jahr nur mehr verarschen? Ich fasse es einfach nicht mehr, wir leben in einer Stadt, die angeblich zu den lebenswertesten der Welt gehört und werden regiert von Vollkoffern!

    • S.B.
      14. Dezember 2012 14:07

      @Der Zweifler

      ******! ;-))

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. Dezember 2012 13:00

      Der Zweifler
      Dass Wien eine der lebenswertesten Städte sei, das behaupten ja genau die, die an den Schalthebeln sitzen. Und sie wohnen in Villenvierteln!
      Ich glaube, dass viele die damals z.B. für den EU-Beitritt gestimmt haben heute klüger sind und es zutiefst bereuen.
      Ich habe mir gottseidank auch die Gegenargumente (damals von Haider vorgetragen) zu Gemüte geführt und gegen einen EU-Beitritt gestimmt. Ich habe mir nicht vorschreiben lassen, was ich zu denken habe. Die meisten Bürger haben nur den "Ederer Tausender" gesehen und alle Warnungen nicht mehr gehört. Jeder Kritiker wurde ja fast als Verfassungsfeind bezeichnet und mit allen (unfairen) Mitteln bekämpft. Und gerade dieses Vorgehensweise, hat mich aufgerüttelt. Doch die meisten Menschen glauben eben halt nur was die etablierten Medien berichten. Andere Quellen werden als unseriös bezeichnet. Nur derjenige kann abwägen, welcher sich beide Argumente anhört und nicht nur den linkslastigen vertraut.
      Und zu den "Vollkoffern":
      Glauben sie mir, die wissen sehr wohl was sie tun. In der Politik geschieht nichts zufällig. Der Feind sitzt in der ReGIERung und das passiert nicht zum ersten Mal. In den 20-iger Jahren hatten wir dieselbe Situation, deshalb haben damals die Menschen ja die Nationalsozialisten (nicht verwechseln mit NAtionalZIonisten) gewählt.
      Hier eine kurze Rede (Parallelen zu 2012)
      Diese Geschichte darf sich nie mehr wiederholen ... NIE MEHR !?
      http://www.youtube.com/watch?v=f9zSV61jm-Q

  23. Observer
    14. Dezember 2012 13:30

    Diese Befragung der Wiener im März 2013 ist völlig sinnlos, da deren Ausgang für die Stadtregierung in keiner Weise bindend ist.

    1. Die Fragestellung zur Parkraumbewirtschaftung lässt nur 2 vorgegebene Alternativen nach kommunistischer Art zu, somit kann z.B. dem Wunsch eines für das ganze Stadtgebiet gültigen "Pickerls" nicht Ausdruck gegeben werden.
    2. Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2028: Dazu müssten auch die voraussichtlichen Kosten pro Einwohner genannt werden, denn eine Blankoscheck gibt man doch nicht gerne her.
    3. Die Frage der möglichen Privatisierung von Kommunaleinrichtungen (Müllabfuhr usw.) ist ebenfalls sinnlos, denn wenn uns die EU eine öffentliche und europaweite Ausschreibung dieser Dienstleistungen vorgibt, dann kann die Stadt Wien gar nichts dagegen machen.
    4. Schliesslich sind Solarkraftwerke und sonstige Energieprojekte, welche großteils von den Bürgern finanziert werden, auch nur eine Augenauswischerei, denn über eventuelle Förderungen wurde ja auch in der Vergangenheit der Souverän nie befragt.

    Genau genommen ist diese Volksbefragung mit einem Aufwand von 8 Millionen Euros ein hinausgeschmissenes Geld, welches woanders sinnvoll eingesetzt werden könnte, aber vermutlich ohnehin nicht vorhanden ist, sondern durch einen weiteren Kredit finanziert werden muss.

    Mir fehlt eigentlich die 5. und wichtige Frage zur Abstimmung:
    Geben wir weiterhin dieser SP/Gr-Stadtregierung das Vertrauen oder sollte sie vorzeitig zurücktreten und Neuwahlen veranlassen?

  24. Ai Weiwei
    14. Dezember 2012 13:29

    Was viele Nichtwiener - in West- und Südösterreich - wahrscheinlich nicht wissen:

    Die Wien-Energie versorgt auch das Umland von Wien:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/48/WienStrom_Versorgungsgebiet_W_N%C3%96_B.jpg


    Auf der Karte sieht man dass ausgerechnet die reichen suburbanen Gebiete: Klosterneuburg, Schwechat, Mödling, Perchtoldsdorf, Purkersdorf usw. dabei sind.

    Also die Wien-Energie verdient gutes Geld bei NÖ Kunden! Und die Stadt Wien verdient mit!

    Warum dürfen diese Kunden in NÖ nicht ebenfalls über eine Privatisierung der Wien-Energie abstimmen?

    (dass die Wien-Energie auch NÖ-Gebiete versorgt hat seine Ursache noch in der NS-Ära, wo es ein "Groß-Wien" gab, hat mir jemand einmal erklärt.)

    • GOP
      14. Dezember 2012 13:39

      Wegen der Stromversorgung der Wiener E-Werksgesellschaft in wichtigen Teilen von NÖ hat sich schon nach dem Krieg die damalige NEWAG (heute EVN) erfolglos die Zähne ausgebissen.
      Die Burgenländer haben dies überfallsartig gemacht, indem sie über Nacht die bisherige Stromversorgung aus NÖ und Stmk. übernommen hatten. Das Burgenland hatte zum damaligen Zeitpunkt kaum eigene Erzeugungskapazitäten, aber mit Hilfe des Verbundkonzernes (und natürlich der Bundespolitik) ist ihnen dieser Streich gelungen.

    • Der Zweifler
      14. Dezember 2012 13:46

      @Ai Weiwei

      Ja, völlig richtig, es gibt aber auch gemischt versorgte Gebiete. In Klosterneuburg z.B. kommt der Strom von der Wien-Energie und das Gas von der EVN!
      Auch beim Telefon ist es lustig, Perchtoldsdorf hat die Vorwahl von Wien, Klosterneuburg eine aus NÖ.

      Die ganze Befragung ist aber ohnhin ein Witz und dient nur der Verschleierung der wirklichen Probleme der Stadt! Wen interessieren schon Olympische Spiele im Jahre 2028?

    • S.B.
      14. Dezember 2012 13:51

      @Ai Weiwei

      Ja, darf denn das überhaupt sein? Was sagt da das DÖW dazu?
      Das muß man unbedingt aufarbeiten und danach umgehend abschaffen!
      Oder verstummen die Antifa-Bewegten gar beim schnöden Mammon?

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 13:58

      Klosterneuburg wurde als 26. Bezirk, unter der Herrschaft des Nationalsozialismus, zu Groß-Wien zugeteilt.

      Ein mir lieber und werter Historiker aus Kritzendorf hat herausgefunden, daß die "Volksabstimmung" nach dem bereits vollzogenen "Anschluß" mit fast 100 Prozent (99,...) ausging. Es war jedenfalls der höchste Wert im gesamten "Anschlußgebiet"...

      Ich wundere mich, daß die Rot-Grüne Stadt-Wien diesem "unaufgearbeiteten" Geschehen nicht Rechnung trägt! Stromabschaltung SOFORT!!!

    • Der Zweifler
      14. Dezember 2012 14:11

      Erich Bauer
      Eine Abstimmung für Groß-Wien wurde ja mittlerweile mit der Abwanderung vieler Wiener in den Speckgürtel de facto neuerlich vollzogen.
      Nur mit der Infrastruktur happert es noch ein wenig, die Wiener Linien ziehen es vor, mit Ausnahme der ihnen gehörenden Badner Bahn, an der Stadtgrenze Halt zu machen :-)

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 14:15

      Der Zweifler,

      die Wiener Linien wisse halt um das damalige Abstimmungsverhalten...

  25. Politicus1
    14. Dezember 2012 13:01

    Es ist tatsächlich mehr eine VolksNICHTbefragung!
    Aber dennoch: was soll der den Mathetest für die 4.HS/NMS bestanden habende Wiener jetzt tun?
    Aus Protest NICHT hingehen? Hingehen und den Stimmzettel durch einen quer über den Zettel geschriebenen freundlichen Gruß an den allseits beleibten Bürgermeister und seine Griechin ungültig machen?

    Ich glaube nicht, dass dies sinnvoll wäre. Wenn sich die schweigende Mehrheit dieser Bundeshauptstadt auch bei der Möglichkeit, demokratisches Grundrecht auszuüben, verschweigt - dann lassen wir die "anderen" agieren, wie sie wollen ...

    Und wie fast immer in unserer Idiokratie hat der Bürger nur die Wahl zwischem Schlechten oder Ganz Schlechtem ...

    • Politicus1
      14. Dezember 2012 13:19

      aus gerade akuellem Anlass sollte noch eine Frage dazu kommen:
      Wolen Sie, dass in Wien jeden Tag maximal ein Juwelier überfallen werden darf?

  26. Herby
    14. Dezember 2012 12:46

    Ist es nicht eine Verhöhnung und Verspottung des wiener Wahlvolks wenn dieses über dümmliche Fragen abstimmen soll?

    Ich bin dennoch optimistisch dass die Wiener Bevölkerung klaren Kopf behalten wird:

    - Es gibt historische Beispiele: Die Wiener haben den ersten und zweiten Weltkrieg mit großen Opfern & hoher Leidensfähigkeit irgendwie überstanden.

    - Und sie haben auch die NS-Diktatur und zehn Jahre Besatzungszeit durch die vier Allierten (mit starker sowjetkommunistischer Präsenz) überstanden.

    Die Wiener sind nicht verblödet in diesen schwierigen Jahren.

    Und sie werden auch diese derzeitige rot-grüne Propagandawalze überstehen ohne zu verblöden. Positives Denken & Geduld ist gefragt.

    Der Geist & Vernunft wird sich seinen Weg bahnen - auch in Wien.

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 13:08

      Sie scheinen nicht sonderlich beliebt zu sein... die Halbsternderl (?) Die Optimismusnummer ist anderen vorbehalten. :-)

    • Gerhard Pascher
      14. Dezember 2012 13:43

      Erich Bauer:
      Diese Sternevergabe (mit 6 - in Worten: sechs -möglichen Stufen) sowie oft unbeabsichtigte Fehlentscheidungen durch den Cursor wurde schon oft kritisiert, da sie kaum Aussagekraft hat. Leider hat der Blogbetreiber dieses feedback noch nicht zur Kenntnis genommen.

    • Der Zweifler
      14. Dezember 2012 13:53

      So ist es Gerhard Pascher,
      es gibt in der Praxis zumeist nur 2 typische Bewertungen:
      3 Sterne: Der Kommentar gefällt mir.
      1/2Stern: Der Kommentar gefällt mir nicht.
      Alles andere sind, wie Sie richtig meinen, unbeabsichtigte Fehlentscheidungen.

    • Observer
      14. Dezember 2012 14:20

      Der Zweifler:
      Halbsternderl kann doch nicht "gefällt mir nicht" bedeuten, denn dies ist auf der 6-Stufen-Skala doch ein "halber" positiver Punkt.
      Besser wäre - wie bei vielen anderen Internetforen - die Daumen rauf/Daumen runter-Beurteilung.
      Aber diese Diskussion wird leider - wie auch bei der Wiener Volksbefragung - nichts verändern. Damit müssen wir eben leben.

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 14:27

      Observer,

      die "Daumen runter" sind dann ganz gewiss die interessanteren Beiträge. Wie in anderen Foren auch... :-)

    • Erich Bauer
      14. Dezember 2012 14:27

      Observer,

      die "Daumen runter" sind dann ganz gewiss die interessanteren Beiträge. Wie in anderen Foren auch... :-)






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