Christenverfolgung – ORF hat andere Prioritäten drucken

Bereits bei Dunkelheit und bei niedrigen Temperaturen fand am UNO-Tag der Menschenrechte in Wien ein Fackelzug gegen die Christenverfolgung in der Welt statt. Der Demonstrationszug gab den Organisatoren der Veranstaltung (zwanzig christliche Menschenrechtsorganisationen) Gelegenheit, auf zahlreiche Verstöße gegen das Menschenrecht der Religionsfreiheit in Nordkorea, Iran, Irak, Ägypten, Syrien, Nigeria, Sudan, Saudi-Arabien, Vietnam und anderen Ländern hinzuweisen.

Beim anschließenden ökumenischen Gottesdienst berichteten Vertreter verschiedener christlicher Bekenntnisse nochmals über die katastrophale Situation in einzelnen Staaten und plädierten zugleich für Versöhnung. Berichte über Verleumdung, Verfolgung, Vertreibung, Anschläge, Ermordung, Entführung, Vergewaltigungen und Zwangskonvertierungen von Christen, Folter, berufliche und soziale Benachteiligungen waren auch aus verteilten Flugblättern zu entnehmen.

Lebendiges Zeugnis für die Unterdrückung von Christen ist der Lebensweg von Sabatina James – einer Ex-Muslima, die zum Christentum übergetreten ist und seither  mit dem Tode bedroht wird. Diese bewundernswert tapfere Frau, die sich dem Schutz verfolgter Frauen widmet, konnte auf der am Vormittag stattfindenden Pressekonferenz zum Thema Christenverfolgung Erschütterndes aus ihrer internen Sicht berichten. Wegen Frau James musste die Pressekonferenz unter Polizeischutz stattfinden. Polizei begleitete dankenswerter Weise auch den Fackelzug.

Und was berichten darüber die Medien? Berichtet haben „Massenmedien“ wie Kathpress, die Erzdiözese Wien, die Internetseite des Außenministeriums(!), die APA, diesmal aber auch die Wiener Zeitung, Presse, Kurier und „heute“. Bei Standard und Salzburger Nachrichten wurde ich nicht fündig, Kronenzeitung und „Österreich“ konnten nicht gecheckt werden.

  • Eine Pressekonferenz über Christenverfolgung unter Polizeischutz
  • Ein Fackelnzug gegen Unterdrückung der Religionsfreiheit mit einigen hundert Teilnehmern
  • Informationen über Aussagen von saudischer Seite aus dem neu eröffneten Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog wie: „Religionsfreiheit ist kein unveräußerliches Menschenrecht“
  • Die Initiative des Außenministeriums, ein EU-Frühwarnsystem für religiös Verfolgte/gegen Unterdrückung der Religionsfreiheit zu etablieren
  • Die Information, dass durchschnittlich alle fünf Minuten ein Christ getötet wird:

All das war kein Grund für den ORF, darüber in einer ZiB oder auch nur in einer anderen Sendung zu berichten. Dabei ist er noch immer das Medium, über das sich vermutlich die meisten Österreicher informieren; speziell jene, die sich nicht den Luxus leisten können, jeden Tag drei Zeitungen zu lesen. Stimmt nicht ganz: Verborgen im ORF-Internettext (religion.orf.at) und auf Ö1 wurde „berichtet“. Eine Alibiaktion pur. Und es wird voraussichtlich auch nichts mehr kommen, auch in keiner Themensendung über Religion.

Da ist es natürlich wesentlich wichtiger, auf die große Gefahr von rechts hinzuweisen, zuletzt in einem Bericht am Ende einer ZiB2 (der schon im Vorspann bedeutungsschwanger erwähnt wurde) vor circa zehn Tagen mit folgendem Österreich-Bezug: Neonazi-Rockveranstaltung in Eferding. Wann war diese? 2006! Wirklich brandheiß, oder? Verpackt war das in einen Bericht über ein Politfilmfestival in Innsbruck. In meinen Augen ist eine derartig einseitige und manipulierte Berichterstattung ein Skandal der Sonderklasse. Und keiner merkt es oder tut etwas dagegen.

Und der Publikums- oder Stiftungsrat? Die dösen fröhlich vor sich hin. Aber keinen hundertjährigen Schlaf, soviel Zeit wird ihnen nicht gelassen werden.

Muss man wirklich Christ sein, um die Verpflichtung zu verspüren, auf Unterdrückung hinzuweisen? Oder sollte das nicht viel mehr die Pflicht und das Recht jedes Demokraten sein? Wo sind die geblieben?

Es fällt einem schwer bei dieser Verkommenheit und Einseitigkeit der Darstellungen im ORF seinen Mageninhalt nicht wieder freizugeben. Können sich die verantwortlichen Mitarbeiter wirklich am Morgen noch in den Spiegel schauen, ohne dass ihnen dabei übel wird? Auf die Unterschlagung von dutzenden Faktenberichten aus dem Internet mit denen man unsere Zukunft hochrechnen könnte möchte ich nur mehr am Rande hinweisen.

Man fühlt sich als Opfer einer Verschwörung bzw. wie in einem Albtraum und hofft endlich daraus zu erwachen.

PS.: Am gleichen Tag wurde in allen Zeit-im-Bild-Sendungen breit – und zum rund zwanzigsten Mal – über die einstigen Verletzungen berichtet, die österreichische Polizisten einem Schwarzafrikaner zugefügt hatten. Der ORF hat auch schon über zahlreiche (linke) Demonstrationen mit weit weniger Teilnehmern berichtet.

Der Autor hat aus Sorge vor Racheakten aus islamistischen Kreisen gebeten, seinen Namen nicht zu veröffentlichen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2012 02:15

    Nachdem sich sogar die für Religionsthemen vorgesehen ORF-Formate "kreuz und quer" und "Orientierung" nurmehr linkslinker Gutmenschenthemen annehmen, bleibt keinerlei Hoffnung, daß sich unser zwangsgebührenfinanzierte Rotfunk auch nur einen Moment mit dem Thema der Christenverfolgung in anderen Ländern und leider immer öfter sogar bei uns, beschäftigen könnte.

    Eine Kultur wird daran gemessen, wie weit sie ihre Werte auch verteidigt. Mit der medialen Einstellung in Österreich ist der Untergang bereits eingeleitet!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2012 01:24

    Liebe 'wertkonservative' Freunde. Ihr habt mit den Linken paktiert, über Jahre und Jahrzehnte. Jetzt habt ihr sie am Hals und werdet sie nicht mehr los.

    Euer Volk habt ihr nicht gekannt, nicht in Zeiten höchster Not - da erst recht nicht - und jetzt noch immer nicht, weil ihr auch dazu zu feige und zu bequem seid.
    Eure Politiker haben uns ebenso entwaffnet, wie sie der Entwaffnung aller Rechtschaffenen in diesem Land durch linke Politiker zugestimmt haben. Viel Spaß noch. Und rechnet nicht mit meinem Mitleid.

    Es gibt ein Feld, auf dem wachsen die eisernen Kreuze. Wenn ihr den Weg nicht findet, ich zeige ihn Euch. Klagt nicht, kämpft.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Dezember 2012 00:36

    Die Medien berichten groß über das Schulmassaker in den USA, wenig über den auzistischen Täter, der von der Mutter mit Waffen versorgt wurde und trotz psychologischer Behandlung und Medikamenten schießen lernte. Sie wollen nur alle entwaffnen, damit sich Terroristen und psychisch Kranke in aller Ruhe ihre Opfer aussuchenkönnen.
    Sie berichten nichts über Massaker am selben Tag in Damaskus:
    Am Donnerstag verübten nach Angaben der syrischen Nachrichtenagentur SANA Terroristen in Katana, einem Vorort von Damaskus, einen Autobombenanschlag in der Nähe einer christlichen Schule, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen und weitere 23 schwer verletzt wurden. Unter den Toten befinden sich auch sechs Kinder.
    Der Anschlag ist kein Ausnahmefall: Bereits am 4. Dezember starben nach einer Mörserattacke von Regierungsgegnern auf die Batiha-Schule 10 Menschen. Die Schule liegt im al-Wafidin-Lager, in dem nach 1967 Flüchtlinge aus den überwiegend drusisch besiedelten und von Israel eroberten Golanhöhen angesiedelt wurden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2012 18:33

    Rechte Backe, linke Backe.
    Liebet Eure Feinde!

    Selig sind, die Verfolgung leiden...!!!

    Hört sich doch gut an:
    http://www.youtube.com/watch?v=3jxsWAdKRXk

    Weiß also gar nicht, warum ausgerechnet Christen über Moslems jammern.
    Glauben wohl selbst nicht recht, was sie uns so inbrünstig verkünden???

    Die Amtskirchen liegen mit ihrer "Bruderreligion" jedenfalls genau richtig.

    Außerdem: Schon Jesus und die ersten Christen waren Sozialisten.
    Haben sich durch alle Jahrhunderte auch entsprechend aufgeführt:
    Gestern mit Hitler, heute mit Allah.

    Aber gleichzeitig drüber jammern? Wie paßt das eigentlich zusammen?

    Der islamische Massenmord an den "Ungläubigen" (nach seriöser Schätzung 100.000 im Jahr) ist ein Schwerverbrechen, aber sicher nicht bloß und ausgerechnet deswegen weil es sich dabei (angeblich!) um "Christen" handelt.
    Doch seid beruhigt: Pack schlägt sich Pack verträgt sich.

    http://mehr-freiheit.de/sozitech/religion.html

    xRatio

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  1. GOP
    23. Dezember 2012 18:36

    So wie wir nun wieder für die Gleichberechtigung der Männer kämpfen müssen, geht es auch den wirklichen Christen im alten Europa. Zum ORF kann ich nur sagen: wenig gute Sendungen und viele Infos sind einseitig eingefärbt bzw. manipuliert.

    Bei diesem Thema sieht man an Hand der untenstehenden Postings, dass da eine Reihe von Leuten missionarisch gegen die etablierten Kirchen auftreten und glauben, mit "rationellen und wissenschaftlichen Methoden" deren Glauben zu erschüttern. Das Gegenteil werden die hier auftretenen Kritiker erreichen, nämlich eine Glaubensfestigung der überzeugten Christen. Erstaunlich ist auch die Aussage von xRatio, "Tertullian (150-220 nach Null)" anstelle von "n.Chr." zu schreiben. Dies erinnert mit an die DDR-Zeiten, wo demonstrativ in Publikationen immer n.u.Z. (= nach unserer Zeitrechnung) geschrieben werden musste.

    Aber Achtung: weder das Neue Testament der Christen noch der Koran akzeptieren "neutrale Leute". Während es im NT nur heisst: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns (also lauwarm bzw. neutral gibt es nicht), müssen lt. Koran alle Nichtgläubigen zwangsweise islamisiert oder bei deren Weigerung umgebracht werden - in Österreich erst nach Ausrufung eines Gottesstaates und verfassungsmässiger Einführung der Scharia. Da dies hier in den nächsten 50 Jahren noch nicht geschehen wird, werden die Kirchenkritiker spätestens am Sterbebett (oder auch erst danach) erkennen, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben.

    Und noch etwas: sicher ist bei den grossen christlichen Kirchen war und ist einiges verbesserungswürdig, aber dies betrifft meist nur den Papst, die Organisation, sowiwe manche Bischöfe und Pfarrer. Diese sind alle sterblich, während die Gute Nachricht von Jesus Christus weiter bestehen bleibt - auch nach dem Tod der hier auftretenden Kirchenkritiker. Ein Nebeneinander von gläubigen Christen und gläubigen Mohammedanern ist wegen der Intoleranz der Islamisten leider nicht möglich.

    P.S.: ich verwendete hier absichtlich immer das Wort "gläubige ...", da es unter den Christen sehr viele sog. Taufscheinchristen gibt, welche nur aus Tradition und Kalkulation dabei sind. Auch der Islam kennt viele "schwache" Mohammedaner, aber wenn es sehr ernst wird, dann setzen sie sich für "Allah und seinem Propheten" mit dem eigenen Leben ein. That's the difference.

    • xRatio (kein Partner)
      24. Dezember 2012 13:33

      Werter GOP, was jemand "glaubt", ist mir herzlich egal.

      Christen und alle anderen Religioten und Ideologen interessieren einen Erzliberalen wie mich nur, soweit sie politisch, also mit Wirkung für/gegen mich oder andere aktiv werden und dazu Gewalt, wie etwa auch die Staatgewalt benutzen.

      In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Fest und "spendiere" dafür das mich immer wieder tief beeindruckende

      Halleluja von Händel.
      An ungewöhnlichem Ort. 40 Millionen Klicks in kürzester Zeit
      Christmas Food Court Flash Mob, Hallelujah Chorus - Must See!

      http://www.youtube.com/watch?v=SXh7JR9oKVE

      Herzlichst, xRatio

  2. xRatio (kein Partner)
    19. Dezember 2012 18:33

    Rechte Backe, linke Backe.
    Liebet Eure Feinde!

    Selig sind, die Verfolgung leiden...!!!

    Hört sich doch gut an:
    http://www.youtube.com/watch?v=3jxsWAdKRXk

    Weiß also gar nicht, warum ausgerechnet Christen über Moslems jammern.
    Glauben wohl selbst nicht recht, was sie uns so inbrünstig verkünden???

    Die Amtskirchen liegen mit ihrer "Bruderreligion" jedenfalls genau richtig.

    Außerdem: Schon Jesus und die ersten Christen waren Sozialisten.
    Haben sich durch alle Jahrhunderte auch entsprechend aufgeführt:
    Gestern mit Hitler, heute mit Allah.

    Aber gleichzeitig drüber jammern? Wie paßt das eigentlich zusammen?

    Der islamische Massenmord an den "Ungläubigen" (nach seriöser Schätzung 100.000 im Jahr) ist ein Schwerverbrechen, aber sicher nicht bloß und ausgerechnet deswegen weil es sich dabei (angeblich!) um "Christen" handelt.
    Doch seid beruhigt: Pack schlägt sich Pack verträgt sich.

    http://mehr-freiheit.de/sozitech/religion.html

    xRatio

    • echt komisch (kein Partner)
      19. Dezember 2012 18:59

      stimmt eigentlich wirklich - schwarze sind im grunde altes testament inkl. der amtskirche die es uns vorgaukelt irgendwie - die roten sind eigentlich irgendwie neues testament...
      der jesus war ein sozialist hatte aber wahrscheinlich mit der amtskirche pracht,macht,gier überhaupt nichts am hut, weil sie ihn nicht erkennen bzw. anerkennen wollten, also starb er halt als opfer mal so...
      komische sache glaub ich!

    • Zraxl (kein Partner)
      20. Dezember 2012 14:04

      Zur Klarstellung, weil das anscheinend wirklich nicht verstanden wird:

      Das Christentum hat mit dem Sozialismus so viel zu tun, wie eine freiwillige Geldspende mit einem Bankraub.

      In einem System, in dem es kein Verzeihen gibt, regiert am Ende nur noch der Hass. DAS ist der Sinn der Bergpredigt. Masochismus ist pervers und etwas vollkommen anderes.

      Selig sind die, die um Jesus willen Verfolgung leiden. Das ist nur die Antwort auf die Frage, ob Leisetreter und Speichellecker willkommen sind.

      Es gibt keine Bruderreligion. Dieser Begriff ist absurd. Jesus kommt auf die Welt - weil es eh wurscht ist, woran man glaubt ?!

      Jesus war sicher kein Sozialist. Jesus hat die Reichen gewarnt, dass für jene, die nur noch am Geld hängen, der Himmel verschlossen bleibt. Jesus hat niemals gefordert, dass man die Reichen enteignen soll. Die Reichen sollen selbst darbüer entscheiden, was sie tun wollen. "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist". Redet so ein Sozialist?

      Im Klerus gab es nie einen Mangel an Heuchlern und Karrieristen. Besonders in Zeiten des wirtschaftlichen Wohlstands haben sich diese wie die Schwammerl vermehrt. Wenn man sich viele Bischöfe in Österreich und Deutschland anschaut, wundert man sich, wie so viel Heuchelei unter ein rotes Kapperl passt. Da erhält eine Politikerin, die für die Abtreibung kämpft, den Gregoriusorden. Dort schimpft ein Bischofssprecher über einen Politiker, weil er eine Kirchenschändung bei der Staatsanwaltschaft anzeigt und der Kardinal wettert gegen einen anderen Politiker, weil dieser ein Kreuz hergezeigt hat. Da werden Muslime zu einer gemeinsamen Pseudomessfeier in den Dom eingeladen, weil ein Anhänger dieser Religon den Dom angezündet hat. Dort werden Anhänger der Pius-Gemeinschaft mit Schimpf und Hohn aus der Kirche gejagt, weil diese eine Katholische Messe nach einem alten Ritus feiern wollen. usw. usf. Ja, das alles ist widerliche Arschkriecherei.
      An der Gültigkeit der Lehre der Kirche ändern all diese traurigen Gestalten nichts. (Jesus hat das ja vorausgesehen: "Was sie euch sagen, das tut, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun".)

      Anders als in anderen Religionen, gibt im Christentum nirgendwo eine Unterscheidung zwischen Mord an Christen oder an Nichtchristen. Mord ist Mord. Massenmord ist Massenmord. Faktum ist aber, dass Christen in islamischen und realsozialistischen Ländern einen Völkermord erleiden.

    • Adel Geschichtsforscher (kein Partner)
      20. Dezember 2012 21:26

      alles blödsinn - römische reich (kaiser und könige) und ihre diener, eine staatsform, der adler - römisch katholisch - gottes streitigkeiten wie heute in der politik...
      gott spieler und wettbewerbe sowie ihre geschichterln...=geld und gott kopierer!

  3. xRatio (kein Partner)
    19. Dezember 2012 18:26

    "Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr hindurchgeht, als daß ein Reicher in das Reich Gottes kommt."
    Mark. 10, 21-25.

    Also Ihr Religioten !!
    Jagt die Reichen !! Seid wie Eure Freunde, die Moslems, echte Sozialisten !!
    Seid und bleibt schön doof!!

    Denn wir lernen:
    "Selig die Armen im Geiste !! Denn ihrer ist das Himmelreich !!"
    Beati pauperes spiritu, quia ipsorum est regnum coelorum (Matth. 5, 3)

    "Credo quia absurdum", meint schon Kirchenvater Tertullian (150-220 nach Null)
    Je absurder umso besser.

    http://mehr-freiheit.de/sozitech/religion.html

    xRatio

  4. leshandl
    19. Dezember 2012 15:23

    Dafür wurde am Sonntag in den Radio-Magazinen groß über eine Demonstration in Paris berichtet, wo nach Angaben der Moderatorin 10.000 - im Bericht der Korrespondetin Twaroch war nur von einigen tausend die Rede - für die Homo-Ehe berichtet. Was den OE1-Redakteueren in ihre Ideologie passt, wird aufgeblasen, was nicht, das negiert man einfach. Ich höre vermehrt die bayrischen Sender, die wesentlich objektiver und interessanter berichten.

  5. XY Ungelöst (kein Partner)
    19. Dezember 2012 08:43

    die christen und ihr altes testament, heute schon gelacht?
    sich in unschuld rein waschen - ich glaube das alte testament (amtskirche) hat jesus irgendwie zerstören lassen, durch andere (gotteshand) als gotteslästerer (reformer) - ich glaube es nur...

  6. Brigitte Kashofer
    19. Dezember 2012 00:53

    "Der Autor hat aus Sorge vor Racheakten aus islamistischen Kreisen gebeten, seinen Namen nicht zu veröffentlichen."
    Damit liefert uns der Autor auch gleich die Rechtfertigung für den ORF, darüber nicht zu berichten.
    Warum sollten ORF-Moderatoren mutiger sein?
    Europa wird an seiner Feigheit zugrunde gehen.

  7. M.S.
    18. Dezember 2012 18:36

    "Und der Publikums- oder Stiftungsrat? Die dösen fröhlich vor sich hin. Aber keinen hundertjährigen Schlaf, soviel Zeit wird ihnen nicht gelassen werden."

    Sitzt im Stiftungsrat nicht ein gewisser Küberl? Ist das nicht ein Vertreter einer kirchlichen, christlicher Institution. Ach ja, der hat ja keine Zeit sich zu Christenverfolgungen zu äußern, der hat genug zu tun mit der Betreuung von illegalen Zuwanderern. Warum sitzt der dann überhaupt im Stiftungsrat? Wen vertritt der dort?

  8. dssm
    17. Dezember 2012 17:52

    Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist der Islam in einer Zwickmühle.

    Das Christentum beruft sich in erster Linie auf das Neue Testament. Dieses wurde von Menschenhand geschrieben. Eventuelle Fehler in der Niederschrift, den vielen Kopiervorgängen und Übersetzungen sind daher Menschenwerk. Die christlichen Kirchen müssen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse fürchten.
    Auch fehlen im Wesentlichen alle genauen historischen Daten, damit ist die Verifizierbarkeit kaum möglich.

    Ganz anders der Islam. Der Koran wurde von Gott gegeben und dann mündlich(!) aber perfekt tradiert, bis er niedergeschrieben wurde und zwar sofort im Hocharabisch.
    Im Koran finden sich zahlreiche historische Daten, eine wissenschaftliche Bearbeitung wäre/ist katastrophal für die islamische Welt. Sowohl bei der Sprache, bei den verschiedenen Versionen als auch bei den greifbaren Daten ist diese Schrift längst widerlegt. Eine breitere Veröffentlichung oder gar breite Diskussion darüber muss logischerweise verhindert werden, daher die unglaublich aggressive Haltung. Wenn erst die Todesdrohungen weg sind, oder die Angst davor, bricht der Islam zusammen wie ein Kartenhaus.

    Auch die glorreiche Geschichte ist eine Geschichte der Christen (und Juden). Die Länder des Islam (Nordafrika und Arabien) blühten solange es dort genügend Christen gab, je weniger es wurden, desto geringer die Wirtschaftsleistung und Bedeutung dieser Gegend. Auch die einst blühenden Geisteswissenschaften sind verdorrt.

    So gesehen kein Wunder, dass die Christen (und sonstigen Minderheiten) verfolgt und drangsaliert werden. Kein Wunder aber auch, dass unsere ‚Eliten’ diese ewig jammernden Verlierertypen in das Herz geschlossen haben, nichts ist schöner für unsere Sozialisten als geborene Transferleistungsempfänger.

    Und dass es auch anders geht zeigt ein Blick nach Persien!

    • Carlo (kein Partner)
      20. Dezember 2012 00:17

      Vielleicht wissen Sie das, wieviele Christen lebten denn zur sogenannten Blütezeit des Islams in den nun mehrheitlich moslemischen Ländern, z.B. im heutigen Irak, Ägypten, Spanien usw.? Gibt's dazu vernünftige Statistiken? Das würde mich nämlich wirklich interessieren. Auch wie sich das im Laufe der Zeit verändert hat.

    • dssm
      20. Dezember 2012 08:16

      S.g.Carlo.
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  9. RR Prof. Reinhard Horner
    17. Dezember 2012 14:46

    reinhard.horner@chello.at

    Was ist uns das Christentum an persönlichem Einsatz wert?

    Wie im ORF die ordentlichen, die aufgaben- und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zur Geltung gebracht und die Gaunereien der desinformierenden Agitation abgestellt werden können, weiß ich nicht. Ohne massiven Einsatz der Zivilgesellschaft wird es nicht gehen, weil die politischen Repräsentanten so erbärmlich auslassen.

    Eines sollten wir vermeiden, nämlich die "islamischen Kreise" pauschal als gefährlich zu empfinden und darzustellen. Da gibt es große Unterschiede, die wir erkennen und anerkennen sollen.

    Haben wir keine Angst!

    • heartofstone (kein Partner)
      18. Dezember 2012 21:47

      Persönlich hätte ich nichts dagegen mit SSG69 und GHN-45 gegen die Feinde des Christentums vorzugehen ... nur erlaubt es mir der angeblich zivilisierte Staat namens Österreich nicht ... und bevor jemand dumm fragt ... nein ich mag die faschistische Ideologie ähhh Religion der Mohammedaner und ihre Anhänger ähhh Gläubigen überhaupt nicht ... und das Mohammed ein Räuber, Dieb und Mörder war steht wohl außer Zweifel ... Saudi Arabien bietet genug Platz für alle Islamofaschisten ähhh Mohammedaner, sie dürfen sich gerne dorthin verzupfen ...

  10. Politicus1
    17. Dezember 2012 08:04

    zum linken ORF:
    gestern in der ZIB 20 zum Wahlergebnis in Japan und dem damit verbundenen Machtwechsel:
    "neuer starker Mann wird der POPULISTISCHE HARDLINER Abe von der konservativen Liberaldemokratischen Partei"
    wer nicht links ist, muss halt ein populistischer Hardliner sein ....

    In deutschen öffentlich-rechtlichen TV-Sendern kommen auch Leute zu Wort, die auf die imminenten Gefahren der Revolution in Syrien hinweisen, dass es sich bei der Revolution nicht nur um einen Demokratisierungsschub handelt, sondern vielfach auch bloße Räuber- und islamische Mörderbanden unterwegs sind.
    Im ORF wird trotz der Ereignisse in Ägypten weiterhin alles, was in Nordafrika gegen irgendeine Regierung demonstriert und kämpft als positiv registriert - auch wenn hunderte Christen dabei ihr Leben lassen müssen und tausende vertrieben werden ...

  11. S.B.
    17. Dezember 2012 02:15

    Nachdem sich sogar die für Religionsthemen vorgesehen ORF-Formate "kreuz und quer" und "Orientierung" nurmehr linkslinker Gutmenschenthemen annehmen, bleibt keinerlei Hoffnung, daß sich unser zwangsgebührenfinanzierte Rotfunk auch nur einen Moment mit dem Thema der Christenverfolgung in anderen Ländern und leider immer öfter sogar bei uns, beschäftigen könnte.

    Eine Kultur wird daran gemessen, wie weit sie ihre Werte auch verteidigt. Mit der medialen Einstellung in Österreich ist der Untergang bereits eingeleitet!

  12. Helmut Oswald
    17. Dezember 2012 01:24

    Liebe 'wertkonservative' Freunde. Ihr habt mit den Linken paktiert, über Jahre und Jahrzehnte. Jetzt habt ihr sie am Hals und werdet sie nicht mehr los.

    Euer Volk habt ihr nicht gekannt, nicht in Zeiten höchster Not - da erst recht nicht - und jetzt noch immer nicht, weil ihr auch dazu zu feige und zu bequem seid.
    Eure Politiker haben uns ebenso entwaffnet, wie sie der Entwaffnung aller Rechtschaffenen in diesem Land durch linke Politiker zugestimmt haben. Viel Spaß noch. Und rechnet nicht mit meinem Mitleid.

    Es gibt ein Feld, auf dem wachsen die eisernen Kreuze. Wenn ihr den Weg nicht findet, ich zeige ihn Euch. Klagt nicht, kämpft.

    • Zraxl (kein Partner)
      18. Dezember 2012 15:00

      Es geht hier nicht um "Mitleid" für "wertkonservative Freunde", sondern um das Verbrechen des Völkermords, der an Christen weltweit in islamischen und sozialistischen Staaten begangen wird. Angefangen von der UNO, über die außenpolitischen Vertretungen der USA und Europa, über das österreichische Außenamt, bis zu den Massenmedien, kümmert das niemanden. Das ist der Skandal.

    • haglbuach (kein Partner)
      18. Dezember 2012 15:00

      Kampf ist sicher ein Schlagwort auf das Katholiken verstärkt setzen sollten. Es gibt für mich eine Form des Kampfes, die enorm Energieraubend ist, wenig Spaß macht und darüber hinaus mit wenig Erfolg gekrönt ist – nämlich der Kampf „gegen“ etwas. Wohingegen der Kampf „für“ etwas, längerfristig viel mehr Erfolgsaussichten hat und auch länger durchgehalten werden kann. Vergleicht man die „Linke Kampfrhetorik“ (z.B. gegen Rechts, gegen Kapitalisten usw.) mit der „Konservativen Kampfrhetorik“ wo viel öfter das Kämpfen für etwas vorkommt, dann stimmt mich das, trotz aller gegenteiliger Meldungen positiv. Wir Katholiken sollten uns nur mehr zutrauen, uns zusammenschließen und unsere Werte überzeugend gelebt unter die Leute bringen.

  13. Haider
    17. Dezember 2012 01:00

    Ich nehme natürlich ganz fest an, daß das "King-Abdullah-Zentrum für interreligiösen Dialog" ganz vorne im Fackelzug mitmaschierte. Vizepräsidentin und ex-ÖVP-Ministerin Claudia Bandion-Ortner war wohl die Fackelträgerin oder?
    Vielleicht habe ich etwas mißverstanden? Es geht bei diesem Abdullah-Zentrum im nochnichtganzmuslemischen Österreich um Andere: nämlich nicht um die duckmausenden Christen.

  14. socrates
    17. Dezember 2012 00:36

    Die Medien berichten groß über das Schulmassaker in den USA, wenig über den auzistischen Täter, der von der Mutter mit Waffen versorgt wurde und trotz psychologischer Behandlung und Medikamenten schießen lernte. Sie wollen nur alle entwaffnen, damit sich Terroristen und psychisch Kranke in aller Ruhe ihre Opfer aussuchenkönnen.
    Sie berichten nichts über Massaker am selben Tag in Damaskus:
    Am Donnerstag verübten nach Angaben der syrischen Nachrichtenagentur SANA Terroristen in Katana, einem Vorort von Damaskus, einen Autobombenanschlag in der Nähe einer christlichen Schule, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen und weitere 23 schwer verletzt wurden. Unter den Toten befinden sich auch sechs Kinder.
    Der Anschlag ist kein Ausnahmefall: Bereits am 4. Dezember starben nach einer Mörserattacke von Regierungsgegnern auf die Batiha-Schule 10 Menschen. Die Schule liegt im al-Wafidin-Lager, in dem nach 1967 Flüchtlinge aus den überwiegend drusisch besiedelten und von Israel eroberten Golanhöhen angesiedelt wurden.

    • Haider
      17. Dezember 2012 01:07

      Was fällt Ihnen ein! In Syrien morden ausschließlich die Assad-Häscher. Die von den US-Kriegstreibern und den Islamisten finanzierten "Freiheitskämpfer" betreiben ausschließlich Suppenküchen, Lazarette, Pensionistenklubs und Freizeitparks in Syrien. Für wie blöd halten eigentlich unsere Medien den selbstdenkenden Österreicher?






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