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Warum nur, warum? drucken

Es gibt viele Fragen, bei denen man sich mit gutem Grund vor den wahren Antworten fürchtet. Daher fragen wir heute nur. Dem werten Leser bleibt die Wahl zwischen erträglicher Verdrängung und schmerzhafter Antwort frei. Etwa auf Fragen nach politischen Rachefeldzügen via Strafrichter, nach einem sein Maturazeugnis versteckenden Kanzler, nach der Familienfeindlichkeit der Industriellenvereinigung, nach sparunwilligen Abgeordneten, nach linker Medienpolemik, nach der Feigheit der Stadt Brüssel.

Warum etwa kann in diesem Land ein Buch mit schwerwiegenden Indizien gegen den Regierungschef erscheinen (Ernst Hofbauer: „Faymann, der Kanzler im Zwielicht“), ohne dass über die Vorwürfe eine intensive öffentliche Debatte ausbricht? Sind die Medien schon so sehr mit immunisierenden Inseraten zugepflastert, dass sie fast alle nur noch den wortgleichen Text zu dem Buch veröffentlichen, der klingt, als ob er direkt aus der SPÖ-Zentrale käme? Warum stellt der SPÖ-Chef, dem vorgehalten wird, gar keine Matura zu haben, nicht einfach eine Kopie seines Maturazeugnisses ins Internet (die konkreten Noten könnte er ja schwärzen, falls er sich dafür genieren sollte)? Warum fällt Werner Faymann nur noch betretenes Schweigen zu den Indizien des Autors ein, die übrigens zum Gutteil schon in diesem Tagebuch erschienen sind? Warum veröffentlicht, um ein positives Gegenbeispiel zu nennen, der amerikanische Präsident sofort alle Dokumente, wenn Vorwürfe gegen ihn (etwa bezüglich seines Geburtsortes) auftauchen? Warum tut das nicht auch der österreichische Bundeskanzler?

Warum bekommt man bei den sich häufenden Verurteilungen von Politikern zu saftigen Strafen – beginnend mit dem Kroaten Sanader über die Ukrainerin Timoschenko bis zu einigen sich politisch unkorrekt ausdrückenden FPÖ-Politikern – ein ganz übles Gefühl im Magen? Hängt das üble Gefühl vielleicht damit zusammen, dass es die Verurteilungen immer dann regnet und nur dann, wenn andere Parteien an die Macht kommen? Riechen diese Verurteilungen nicht allzu sehr nach politischer Rache? Besteht das Wesen der Demokratie neuerdings nicht mehr in geordnetem Machtwechsel, sondern in Vernichtungs-Feldzügen gegen den Gegner? Könnte nicht bei solchen – im Kampf gegen Korruption prinzipiell notwendigen! – Prozessen die obligatorische Beiziehung internationaler Richter für Objektivität sorgen?

Warum ruft die österreichische Industriellenvereinigung im Gegensatz zu ihrer sonstigen Sparsamkeits-Rhetorik ständig nach immer noch mehr Ausgaben für ein ohnedies extrem teures Bildungs-System? Warum verlangen die Spezialisten für Investitionen ausgerechnet bei der allerwichtigsten Zukunfts-Investition, also bei den Kindern, ständig Kürzungen? Warum sind den Industriellen insbesondere Familien mit mehreren Kindern so sehr ein Dorn im Auge? Warum wollen sie mit aller Gewalt die Mütter möglichst rasch von den Kindern weglocken/wegtreiben, obwohl alle bekannten Studien zeigen, dass der Verbleib von bildungsbewussten Müttern bei den Kindern in deren ersten Lebensjahren die weitaus beste Chance für die Entwicklung der künftigen Leistungsträger darstellt? Ist die Industrie so kurzsichtig geworden, dass sie nur noch nach den tüchtigen jungen Frauen als sofort verfügbare Arbeitskräfte giert und dass sie zugleich in Hinblick auf die Zukunft den drohenden Mangel an gut erzogenen und gebildeten Mitarbeitern völlig ignoriert? Denkt man in der Industrie wirklich nur noch in Quartalsergebnissen, hinter denen die Sintflut kommen mag?

Warum ist es nicht einmal Bundes- und Vizekanzler vereint möglich, den Nationalrat samt der dortigen Opposition zu einer Verkleinerung der Abgeordnetenzahl zu bewegen? Sind die beiden schon so schwach? Glauben die 183 Parlamentarier wirklich, dass jeder einzelne von ihnen unersetzlich ist? Kann dort wirklich jeder Hinterbänkler, der um sein Mandat zittert, eine zumindest symbolisch wichtige Reform verhindern? Verstehen die alle nicht, dass sie mit ihrem Njet die Demokratiemüdigkeit der Bürger weiter vergrößern? Würde es nicht auch fürs Budget mehr bringen, bei der Zahl der Mandatare zu sparen, als wegen der jährlichen Inflationsanpassung ihrer Bezüge kleinlich herumzuknausern?

Warum arbeiten so viele Medien immer mehr mit miesen und falschen Klischees aus der linken Propaganda-Werkstatt? Warum wird dem neuen Parteichef der französischen Konservativen Jean-François Cope sofort in übler Polemik vieler österreichischer Medien „knallhartes“, ja sogar „rechtsextremistisches“ Denken nachgesagt, weil er von „Rassismus gegen Weiße“ in etlichen französischen Stadtregionen spricht und davon, dass Schulkinder attackiert werden, nur weil sie während des Ramadan Schokolade essen? Können sich all diese dumpfen linken Journalisten nicht vorstellen, dass Cope vielleicht einfach nur Wahrheiten und Fakten ausgesprochen hat? Oder sind für sie immer und prinzipiell nur Europäer „Rassisten“, während das beispielsweise moslemische Zuwanderer nie sein können?

Warum verbannt in Brüssel die Stadtverwaltung Christbaum und Krippe und ersetzt sie durch einen elektronischen „Winterbaum“ ohne Krippe? Ist es nicht eine skandalöse Schande, dass sich die Hauptstadt Belgiens erklärtermaßen davor fürchtet, dass die Gefühle von Moslems durch einen Bezug auf Weihnachten verletzt werden könnten? Warum soll auch nur ein einziger Tourist noch Geld in eine solche widerliche Metropole tragen? Begreifen die Brüsseler nicht, welchen emotionalen Schaden sie damit der ganzen Idee Europas versetzen, das ja dort seinen Hauptsitz hat?

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHarun al Raschid
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2012 01:10

    Ja, warum - das überlegte ich auch, als ich dieser Tage wieder einmal verkleidet durch meine Stadt wanderte. Warum nur werfen sich die Abendländer vor uns Moslemin in den Staub, bevor wir es überhaupt verlangen? Und ich stellte mir vor: Die heilige Stadt der Christen - letztes Jahr war ich dort, und es hat mich, obwohl ich natürlich ein treuer Diener Mohammeds blieb, sehr beeindruckt. Andererseits: in unsere heilige Stadt darf einer, der sich nicht zum Propheten bekennt, nicht einmal hinein. Was würde geschehen, wenn nun der oberste Khalif der Christen analog unserer Tradition verfügte, dass Nichtchristen Rom nicht betreten dürften? Er würde wohl, zumindest mit Worten, verprügelt wie ein Hund - und zwar zuvorderst von anderen christlichen Mullahs, aber natürlich auch von den elektronischen Märchenerzählern und ihren dunklen Hintermännern. Ich liebe unsere Traditionen; aber selbst als orientalischer Fürst muss ich mich fragen: Sind die Bewohner des Abendlandes noch bei Trost? Wahrlich: geschähe solches in meinem Lande...

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2012 13:57

    OT, aber ehe ich vor Wut platze, riskiere ich lieber den Unmut einiger Mitposter!

    Da hat doch der präpotente Hannes Androsch, der es einfach nicht wahrhaben will, daß sein Geltungsdrang auf wenig Verständnis stößt, wieder einmal für nötig gehalten, im Mittagsjournal seine Stimme zur Ganztagsschule zu erheben.

    In der SPÖ-Diktion heißt das g a n z t ä g i g e r VERSCHRÄNKTER Unterricht.

    Wer jemals in einem Internat bis zur Matura gelebt hat (ich weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, wovon ich rede!), kann sich ausmalen, was das bedeutet: Man ist den GANZEN Tag vom Morgen bis zum Abend mit den gleichen Leuten zusammengesperrt! Keine Minute des Tages hat man die Möglichkeit, ALLEINE zu sein, was man aber SO DRINGEND BRAUCHT.

    Ich habe mich manchmal in meiner Verzweiflung mit einem Buch in der Hand in der Freistunde zw. Unterricht und Studierzeit von 16h und 17h auf ein kaum frequentiertes WC neben dem Dachboden zurückgezogen. Es war im Winter unbeheizt, aber das war mir auch schon gleichgültig; Hauptsache, ich konnte wenigstens ein bißchen alleine sein.

    Das, also die Unmöglichkeit, jemals alleine zu sein, war für mich eine Qual. Es ist aber beileibe nicht der einzige Nachteil dieser verdammten Ganztagsschule mit "verschränktem Unterricht".

    Vom Internat unterscheidet diesen angepeilten Unterricht einzig und alleine der Umstand, daß die Kinder wenigstens noch zuhause schlafen dürfen. Eltern und Geschwister, so überhaupt noch vorhanden, haben keinerlei Berührungspunkte mehr.

    WOLLT IHR DIE TOTALE AUFSICHT ÜBER UNSERERE KINDER? Nein, das fragt nicht Goebbels.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2012 17:02

    Mit der Industriellenvereinigung tut man sich leichter, wenn man sie als das begreift, was sie mittlerweile geworden ist, eine Konzernvereinigung.Konzernbürokraten haben nichts mit dem gemeinsam, was man früher einen Unternehmer oder einen Industriellen genannt hat, sie sind die Nomenklatur der transnationalen ökonomischen Megakonglomerate und der Geldmacht. Nomenklatur hieß in der Sowjetunion bedingungslosen Gehorsam gegenüber dem System, dafür aber hat  das System diese Klasse praktisch pragmatisiert. Man konnte zwar degradiert werden, fiel aber aus dem System des kollektiven Verrates am Volk und den dafür gewährten Bonifikationen nie heraus. Und genauso funktioniert auch die Nomenklatur des Westens, die Managerklasse. Scheinbar paradox ist es, dass die Konzernvereinigung  mit Multikulti, Queer, Gender, Familienbekämpfung und dergleichen mehr nun aber die bolschewistische Gesellschaftspolitik der Grünen und der Linken forciert. Verständlich wird die Sache dann, wenn man begreift, dass der Kapitalismus mit der neoliberalen wirtschaftlichen Hegemonie ebendasselbe Ziel verfolgt wie der Sozialismus mit der neomarxistischen kulturellen Hegemonie. Überbau und Unterbau, Sein und Bewusstsein werden gleichzeitig transformiert - es gibt Leute die Hegel verstanden haben!Das Ziel der Transformation ist ein globaler Sozialismus mit vollkommen homogenisierten und neutralisierten Individuen einerseits und einer endgültig etablierten Geldelite-Oberschicht andererseits. Das Wirken der neomarxistischen Hegemonie durch Gramsci, die Frankfurter Schule und anderen, ist mittlerweile in das Bewusstsein der Menschen gedrungen. Weniger bekannt ist das Wirken der neoliberalen Hegemonie, die im Kern an der Mont Pelerin Gesellschaft festzumachen ist. Dort wurden zuerst die ursprünglichen Neoliberalen der Sozialen Marktwirtschaft ausgesondert um dann in einem Transformations- und Expansionsprozess ganz in das Wasser der Austrians und der Libertären einzuschwenken. Der Washington Consensus signalisiert de facto den hegemonialen Sieg des sogenannten Neoliberalismus und hatte zur Folge die schrankenlose  Ausbreitung des Raubtier- und Finanzkapitalismus der Banken und Konzerne, oder kürzer, von Money Power. Nun schließt sich der eiserne Ring des Zangenangriffes über Links und Rechts, das Gehäuse der Hörigkeit ist vollendet: Die durch den Neoliberalismus herrschend gewordenen  Konzerne betreiben die Gesellschaftspolitik der marxistischen Kulturrevolution und die linken Genossen der Bosse, wie Schröder und Androsch frönen unverhohlen dem Neoliberalismus – und die Kabale wird erkennbar: Sozialismus und Kapitalismus haben denselben Kern, den Internationalismus, oder, vielleicht besser gesagt, den Globalismus.  Mont Pelerin und Frankfurter Schule gehören zusammen, Hayek selbst wirkte, bevor er sich bei Mont Pelerin betätigte, bei der sozialistischen Fabian Society mit, er ist mit seiner Biographie ein Bindeglied zwischen Sozialismus und Kapitalismus!!Und auf der Opferliste der Kabale stehen: Die Religion, die Familie, der Mittelstand, der Unternehmer, die  Nation und der Staat. Die  Kultur wird besieg und ersetzt  durch das Arbeitshaus und die Barbarei! Der Teufel  der ist alt, drum werdet alt, den Teufel zu verstehen! ( Goethe, Faust)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormschoss
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2012 08:09

    Ich frage mich ernsthaft, hatte dieser Faymann keine Mitschüler? Oder hat er so oft die Schule gewechselt und Klassen wiederholt, daß sich keiner mehr an ihn erinnert? Oder gibt es genügend Zeugen aus seiner Schulzeit, die sich auch gemeldet haben aber die Medien kehren das unter den Teppich? Man muß nicht unbedingt maturiert und studiert haben um ein integrer Mensch zu sein, nur das ist er zweifellos nicht, da er außer sozialistischen Phrasen kein Wertesystems hat kann er auch nicht danach handeln.

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  1. Jerobeam (kein Partner)
    23. November 2012 18:58

    http://english.alarabiya.net/articles/2012/11/22/251255.html

    Und jetzt bitte aufgepaßt !

    Und 2, 3 bitte: Und der Werner und der Spindel und die Grüne singen den obigen Text zur Melodie "An der schönen blauen Donau" ....

    Und wir im Refrain: "Das hat alles nicht mit dem Koran zu tun."

    • Jerobeam (kein Partner)
      23. November 2012 19:02

      Ein besonders "Geistreicher" von der Saudi Halbinsel meinte vor Jahren bereits, daß GPS-Sender mit Gift implantiert werden können um weltweit im Bedarfsfall ..... an muslimische Männer dürfte er nicht gedacht haben .......

      Und wir singen zur sozialistischen Internationalen einen neuen Refrain: Der Hitler und der Amin al Husseini haben sich nie gekannt, hurra, hurra, hurra !

    • Jerobeam (kein Partner)
    • Bodo
      23. November 2012 20:45

      @Jerobeam

      Jetzt hören Sie doch endlich einmal auf, ihren geistigen Müll hier abzuladen. Wegen Ihres sinnlosen, wirren Geschwafels, das ohnedies kein Schwein liest, braucht man ewig lange, um zu den normalen Kommentaren zu kommen. Probieren Sie's einmal bei einem anderen Blog oder wurden Sie schon überall gesperrt?

  2. Susanna (kein Partner)
    23. November 2012 12:08

    Der Weg in die Zukunft: (Es folgt eine Bemerkung der Präsidentin der WK Wien)
    "Eltern sind beispielgebend für ihre Kinder, insbesondere, was die Berufsplanung betrifft. Ich unterstütze daher den Ansatz, dass Kinder sehr früh in Einrichtungen sein sollen, die nicht das Elternhaus sind." Nachzulesen in Ausgabe 46, Seite 6 der Zeitschrift Wiener Wirtschaft.

    • Undine
      23. November 2012 18:44

      @Susanna

      So ein Satz, noch dazu aus dem Mund einer Frau, macht einen sprachlos; wenn eine Erzkommunistin so etwas über die Lippen bringt, wär's kein Wunder, aber so.....

    • Neppomuck (kein Partner)
      23. November 2012 20:13

      Die "gute" Frau Jank war mir immer schon suspekt.

  3. Jerobeam (kein Partner)
    23. November 2012 11:01

    http://www.kybeline.com/2012/11/22/mursi-absolutismu/

    http://www.pi-news.net/ ....der Link direkt auf den Artikel zu Mursi`s beginnender Dikatatur funzt zur Zeit nicht. Titel: "Ägyptens Mursi hält nichts von Gewaltenteilung".

    ......bei dem wie in Österreich Staatsanwaltschaften segregationistisch unterwandert sind ist der Unterschied zu Österreich nicht mehr allzu groß ..... und die sinnvollen Teile, bzw in Richtung sinnvoll Menschlich gehaltenen Teile der Verfassung bereits sowieso durch Paragraph 183 des Stbg in Dichotomiehaft genommen ..... mit in vielen Entscheidungen Gewicht auf der Scharia. Die Liste dafür ist schon ziemlich lang.

    Die Wiederwahl des Muslims Obama hat dort in Neben-Arabien wie ein gigantischer Katalysator gewirkt .....im Juni 2009 ists gewesen als er seine Startsignalrede in Kairo hielt .... ihr gemeinsames Ziel: Die totale Zerstörung von Israel ..... scheint derzeit nur noch eine Angelegenheit von vielleicht maximal wenigen Monaten zu sein.

    Das Ringen um die militärische Schlagkraft der USA hinter den Kulissen zwischen den Mutigen und den Islamofaschisten in den USA muß derzeit extrem sein ....... während die Mutigen die US Seestreitkräfte dort sicher massiv verstärken und dauerhaft in Bereitschaft halten wollen, wird Obama suchen die krisösen Entwicklungen herunterzuspielen um einen Abzug "rechtfertigen" zu können ...... und das "Zu Spät kommen" bei einem allseitigen muslimischen Überfall auf Israel wäre dann "ein Fauxpauxs"...

    Doch so blöde sind die Blödesten Amis nicht ..... das weiß Obama auch, also sucht er Bündnispartner die den Vorwand liefern, damit er seine muslimische Haut aus der Sache ziehen kann.
    Den Schahids ist sowieso nicht sonderlich wichtig ob sie nun durch eine US Rakete sterben oder durch eine von einem Israeli abgefeuerte Patrone ....das einzige was solchen wirklich zählt ist: Die genozidale Vernichtung aller Israelis ........ so wie dies von ihrem und Obama`s "Propheten" befohlen ist.

    Und die Weltherren in Riad. Die Lenker all dieser Entwicklungen ....... die spüren wie die Aufklärung über den Islam in Europa stärker und stärker wird haben genau überlegt wieso genau jetzt und nicht später ........

    Zur Zeit ists vermutlich eine Frau die all die Pläne der saudischen Mörderstrategen durchkreuzen kann: Hillary Clinton.

    Und Rasmussen sollten den VOLLIDIOTEN IN DER NATO SCHNELL DEUTLICH MACHEN WER WIRKLICH IHRE FEINDE SIND ....... von wegen muslimische Demokraten.

    Das was ein Saddat oder ein jordanischer König und sein derzeitige Sohn oder ein Kemal Attatürk gegen das Museltum einst zustande brachten .... zerstören solche, welche ihre Zeit für das Böse nutzen.

    Ihrem Kult mit menschlichen Augen auf den Grund gegangen sind sie nicht ...... sondern nur wie Tiere die nach dem grösseren Tier Ausschau hielten.

    Sure 65, Vers 4 ....... der Durchbruch einer Grenze welche sogar die meisten Tiere wahren.

    • Jerobeam (kein Partner)
      23. November 2012 11:08

      Danke Wertkonservativer.

      Obigen Text habt ihr dem "Wertkonservativen" zu danken....

    • Wertkonservativer
      23. November 2012 12:40

      Wie komme ich zu dieser "Ehre", @ Jerobeam?

      Zu keinem der von Ihnen angesprochenen Außenpolitik-Themen habe ich mich hier je geäußert.
      Außer meiner "Bitte" an Sie, etwas komprimierter, strukturierter und vielleicht auch etwas allgemeinverständlicher zu schreiben, um die Langmut der Mitposter nicht zu sehr zu beanspruchen, wüsste ich nicht, warum Sie mich hier so speziell hervorheben.

      Nun, ich weiß nicht, ob mich da geschmeichelt fühlen soll, darf oder kann: irgendwie kenne ich mich bei Ihnen nicht aus!

      Aber tun Sie, was Sie nicht lassen können: der Unterberger-Blog hat schon etliche sich etwas eigenartig gebärdende Zeitgenossen ausgehalten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Jerobeam (kein Partner)
      23. November 2012 14:15

      Nun, ich bin kein Genosse.

      Zumindest dies sollte ihnen beim Lesen bezüglich dessen wie ich aufwuchs klar geworden sein.

      Sie kamen zu dem "Lob" .... indem ich entschied ihre Worte bezüglich meiner Kommentare ERNST zu nehmen.

      Und nicht ihren Hohn.

    • Jerobeam (kein Partner)
      23. November 2012 14:54

      Die Österreichische Bundesverfassung

      Artikel 1.
      Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.

      Zitat Ende

      Da ists noch eine Demokratie gewesen..... und irgendwie bestimmte vieles in den Nachkriegsjahren noch die Gemüter auch der Politiker.... von diesem Satz.

      Doch dann.... irgendwann... kam er der versteckte Angriff der Adlerkultler:

      Artikel 8:
      (2) Das Wappen der Republik Österreich (Bundeswappen) besteht aus einem freischwebenden, einköpfigen, schwarzen, golden gewaffneten und rot bezungten Adler, dessen Brust mit einem roten, von einem silbernen Querbalken durchzogenen Schild belegt ist. Der Adler trägt auf seinem Haupt eine goldene Mauerkrone mit drei sichtbaren Zinnen. Die beiden Fänge umschließt eine gesprengte Eisenkette. Er trägt im rechten Fang eine goldene Sichel mit einwärts gekehrter Schneide, im linken Fang einen goldenen Hammer.

      (3) Nähere Bestimmungen, insbesondere über den Schutz der Farben und des Wappens sowie über das Siegel der Republik werden durch Bundesgesetz getroffen.

      Zitat Ende

      Und gleich darunter wie zum Hohn:

      Artikel 9.
      (1) Die allgemein anerkannten Regeln des Völkerrechtes gelten als Bestandteile des Bundesrechtes.

      Zitat Ende

      Nur Narren erkennen in dieser REIHENFOLGE nicht den Hochmut der da seine Bahn bricht.
      Für die Dümmsten: Merke auf ! Der ÖSTERREICHISCHE ADLER ist den Verfassungsmachern wichtiger wie das Völkerrecht.

      Und der Logik der Bosheit folgend - da auch Österreich unter dem Völkerrecht ist und der Adler "davorkommt" kommen die Adlerkultler schliesslch auch über Österreich.....

      Siehe hier:

      Artikel 24.
      Die Gesetzgebung des Bundes übt der Nationalrat gemeinsam mit dem Bundesrat aus.

      .....

      Ende Zitat

      Und nur Narren erkennen nicht, daß Artikel 24 niemals unter Artikel 1 paßt.

      Und nur Narren lassen sich ihr Bewußtsein durch die "KO Tropfen" der Adlerkultler beträufeln ......

      Ob viele Römer, Mohammed sowieso (zumindest bei der Schlacht von Badr), die kriegsgeilen unter den Preussen, Hitler und und und und ....... eins der zentralsten Insignien von Faschisten ist das offene Führen von Raubtierzeichen .... und unter diesen bevorzugt meist Adler.

      Und - im immer faschistoid werdenden Europa werden nicht Muslime verabschiedet, sondern Juden flüchten wieder ...... komisch, woher das kommt ?

      Eben: Menschen und keine Adlerkultler.

      Kaum ein Volk auf diesem Planeten ist weniger expansiv und weniger Landinanspruchnahmewillig wie dieses UND DIES SEIT JAHRTAUSENDEN ! ....... und sogar die kleinen Flecken URISRAELISCHES LAND wollen ihnen ihre FEINDE nicht gönnen, die Adlerkultler dort um Israel und hier in Österreich.

      EUER SCHWEIGEN IHR BONZEN STINKT ZUM HIMMEL UND DARÜBER HINAUS ....

      Und wegen der Reduktion der Nationalrats"teilnehm".... "Adler frißt Adler". Die setzen sowas als KO Tropfen deswegen "unters Volk", weil sie nicht wirklich auf eine sinnvolle Steuerausgabenpolitik aus sind (vielleicht einige wenige nur dabei) ....sondern deswegen, weil das erst mal den Eindruck von Kasteiung erweckt .....und der damit verbundenen Läuterung ....... doch wofür machen sie das wirklich ? ... weil sie für ihre nächste selbstbeschlossene Gehalterhöhung nebst "Diäten" ( "Diät" für MEHR GELD ? Teuflische Heuchler spielen mit sowas gern ....) etwas mehr "emotionale Bahn" "im Volk, bei den Blöden da draussen" haben wollen.

      Diese Bundesverfasssung ist ein Betrug am Prinzip der Demokratie ... sie grenzt die empathisch wertvollsten Gruppen in der Bevölkerung aus: Ärzte, Rettungsdienste, Feuerwehr, Pflegedienste, die Guten in der Exekutive, die Guten im Heer, ...... und und und bis zu denen die die Kanäle in Ordnung halten .... ALSO ALL JENE DIE WIRKLICH DIENST IN LIEBE TUN ......... während die sesselpubsenden Schreiberlinge, machtgeile Seelen und Verdreher der Macht wegen, Lügner und Täuscher der Macht wegen ... DIE ÜBERFLIEGER, die kaum einmal wirklich lieben .... weil sie hochmütig sind .... sich dieses Land, dieses "Volk" für ihre plünderischen Bosheiten bis hin zu mörderischer Brutalität KRALLEN. Und das bequemste für Adler: Wenn etwa zwei "Steinböcke" sich befetzen und dabei abstürzen ....... und der massive Import des Islams nach Europa fällt genau in diese Linien.

      Ihr seid Lumpen. Von ganzem Herzen seid ihr das.

      Und ihr merkt, ..... so dumm wie ihr euch das wünscht, sind die hier "heraussen" nicht ...... denn gerade im einfachen Volk brodelt der Unmut mehr und mehr über solche die mit Artikel 24 die Macht an sich rissen ..... zum Schein Demokratie "spielen" und nicht mal schützen, wer wirklich den Durchbruch zur Demokratie bringen will, ... denn nicht mal diesen Mindestanstand habt ihr noch.

    • Jerobeam (kein Partner)
      23. November 2012 15:25

      Der Text ein wenig gebessert ---- und mit mehr Distanz zu den Lügnern entwickelt kann die Medizin bringen, welche die Heilung vom derzeitigen Niedergang bewirkt ..... dieser bis ins Lemminghafte gesteigerten Ohmacht, die enstanden ist unter den "Ägiden" der Adlerkultler.

      Ich kann mich noch erinnern, wie Spindelegger einmal wegen einer dieser muslimischen Bosheiten aus Protest die UN Zentralversammlung verließ ....... er hätte damals bleiben sollen und protestieren ..... nich weggehen !

      Das uralte Problem unter den Adlerkultlern ist .......... wenn sie die Schwingen eines mächtigeren "Adlers" spüren.... flutschen sie - unter Protest - ab ......

      Moral von Adlerbeschwingten tut keiner Bevölkerung gut.

      Wieviele Österreicher und Österreicherinnen der über 60 Jährigen würden dafür stimmen, daß die Scharia in Österreich niemals eingeführt werden darf ?

      Wieviele Jugendliche würden dies für sinnvoll halten, daß ihnen die ALTVORDEREN JETZT NOCH EINE HANDREICHUNG BIETEN und GESETZLICHEN RÜCKHALT DIESER ART, als das was später unweigerlich in noch grösserem Masse an brutaler Gewalt auf sie zurollt ..........

      Stattdessen tun sie anderes ..... Dialogzentrum.

      Und wieso richtet ihr kein Dialogzentrum für den Nationalsozialismus ein ?

      Vielleicht deswegen, weil das nur die "kleinen Adler" sind ?

      PS.: An die historisch Ungebildeten: Der Islam verursachte weltweit die mit Abstand größte Anzahl an Morden (um die 300 Millionen) und ist derzeit auch - wie so oft zuvor - der weltweit größte Krieg.
      Und Hitler, so wie Himmler, Göring, ...etc sind große Bewunderer des Islams gewesen. Amin al Husseini (der auch später den Krieg gegen die Israelische Nationenbildung anzettelte) dürfte vermutlich DER ENTSCHEIDENDE HASSER gewesen sein, weswegen Hitler KZ in Massenvernichtungsanstalten umbauen liess....

      Die bösen Spiele derer die auf das Vergessen hoffen um ihre neuen Teufeleien aushecken zu können .......

      ..... diese Generationen - wegen der vielen Möglichkeiten sich zu informieren - stürzen sich selbst in größere Schande, wie solche die damals Hitler nicht genug wehrten!

      Glaubt zumindest Buddha, wenn ihr dem nicht Glauben schenkt wie im Buch Daniel bereits beschrieben ist .......

      Volksbegehren: Schariaverbot im Verfassungsrang

      Volksbegehren: Völlige Aufhebung des Betrugsartikels 24.

      Volksbegehren: Ende der Adlerverehrung in Österreich ---- genug wenn wirkliche Adler dort oben herumfliegen.

      Volksbegehren zur Herstellung demokratischer Verhältnisse nach Artikel 1 der Österreichsichen Bundesverfassung ...... und DARÜBER und DAVOR jener Gebotsreigen der in Europa die Räuberseelen mehr und mehr zum Aufgeben gezwungen hat, wovon ein Grundsatz ist: "Stiehl nicht!"

    • Wertkonservativer
      23. November 2012 16:19

      No further comment!

      Gerhard Michler

  4. dieOrange-derNacht (kein Partner)
    22. November 2012 22:13

    Also im Vergleich zum Werner muss ich mein Reife und Diplomprüfungszeugnis nicht verstecken (maximal meine Wertgegenstände)in meiner Zeit hat nämlich das bestehen der Matura selbst mit zweitschlechstmöglichen Notendurchschnitt schon keine Häufigkeit dargestellt. Ein Kollege hat sogar nurzur Erlangung der Auszeichnung berufen. Also.. faymann traue icheher

    die b-matura zu! (beamtenmatura) die auch mit seinem lebenslauf(wiener wohnen koreliert)

    AU hat auch damit recht das oppositionspolitiker oder andere zyniker immer dann
    verurteilt werden wenn sie der regierung auf die zehen treten (westenthaler bei karin gastiner,susann winter, sogar olah (ex-spoe)
    kurt waldheim,joerg haider
    viele Anpatzversuche kaum Erfolge!

  5. arthi4 (kein Partner)
    22. November 2012 22:02

    Endlich ein Titel, der den (pessimistisch weinerlichen) Tonfall dieses Blogs und seiner Fans treffend zusammenfasst. Warum nur, warum? Warum muss nur die "gute alte Zeit" von uns weggehen? Warum? Ohne sich nach uns umzuschauen? Hier das Lied dazu: http://www.youtube.com/watch?v=jI6gnEftRsA

  6. bürgerIn (kein Partner)
    22. November 2012 19:50

    ad posting mschoss von 08:09: " ich frage mich ehrlich, hatte faymann keine mitschüler...". exakt - allein diese frage habe ich mir schon hundertmal gestellt. sind alle parlamentarischen mitarbeiter der fpö oder övp zu träge zum recherchieren, wo diese lieblinge postenversorgt sitzen???

  7. Erich Mielke (kein Partner)
    22. November 2012 14:48

    Schade, daß es die DDR nicht mehr gibt - alle die Schwuchtln vom ekelerregenden Unterberger-Blog würden in Bautzen das Scheisshaus putzen!!!

    • Lieschen Müller (kein Partner)
      22. November 2012 15:51

      Genau deswegen gibt es die DDR nicht mehr. Denn ohne Leistungsträger gibt es vielleicht saubere Klos, aber keiner hat mehr was zum Fressen, was er dort hineinscheißen könnte.
      Aber das war schon für einen anderen Erich zu hoch.

  8. Anonymer Feigling (kein Partner)
    22. November 2012 12:39

    !!! Mozilla Add-on für Unterberger-Forum !!!

    Das ist hier zwar sachfremd (Neusprech: off-topic), aber ich möchte es gerne ankündigen.

    Es gibt für den Firefox-Browser ein eigenes Add-on, das das Lesen des Unterberger-Forums erleichtet.
    1. Der dunkle Hintergrund wird durch einen weißen ersetzt. Das erleichtert das Lesen ungemein.
    2. Überlange Kommentare werden bei einer definierbaren Länge abgeschnitten. Der abgeschnitten Text kann natürlich auf Wunsch wieder eingeblendet werden.
    3. Kommentare von Trollen (konfigurierbar) werden vollständig ausgeblendet. Der Text kann natürlich wieder auf Wunsch eingeblendet werden.

    Installation:
    Diese Erweiterung kann über folgenden Verweis installiert werden: https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/unterberger/

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. November 2012 14:36

      Sehr nett. Soll ich geehrt sein, dass man mich ausgeblendet hat und nicht den Jimbeam? :-) Dabei war ich doch ganz vernünftig...

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      22. November 2012 14:54

      @ Trollfresser
      Nicht persönlich nehmen, aber mozilla.org hat auf einen Screenshot bestanden und was gibt es besseres, einen 'Trollfresser' als Demo für den Troll-Filter herzunehmen?
      LG

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. November 2012 14:58

      Ich nehm's eh nicht persönlich, ich finde es eher witzig. Selbst gebastelt? Nicht schlecht.

  9. cmh (kein Partner)
    22. November 2012 12:26

    Ist Faymann nicht eine Kunstfigur wie der Dr. Kurt Ostbahn. Vielleicht sollte man einmal nachprüfen, ob es überhaupt eine Sozialversicherungsnummer zu einem Individuum Faymann gibt.

    Oder ist Bundeskanzler Faymann nur die Sockenpuppe, die abwechselnd von Ostermayer und Laura am Leben gehalten wird.

    • Anonymer Feigling (kein Partner)
      22. November 2012 16:40

      > Oder ist Bundeskanzler Faymann nur die Sockenpuppe, die abwechselnd von Ostermayer und Laura am Leben gehalten wird.

      Da fällt mir Prokofjews Leutnant Kije ein:
      Kije ist keine wirkliche Person, sondern ein Versehen der Bürokratie.
      Aber eine Bürokratie gibt doch keine Fehler zu, also läßt sie ihn heiraten, Karriere machen und zuletzt auch sterben.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. November 2012 21:49

      Ich glaube eher, Faymann ist eine Kunstfigur wie der Dr. Andreas Unterberger!

  10. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    22. November 2012 11:56

    Das mit dem Nationalrat wäre ganz einfach.

    Nach der Wahl werden die Mandet zugeteilt. Im Anschluss werden alle Fraktionen im Ausmaß der Wahlebeteiligung gekürzt. Bei 50% Nichtwählern fliegen 50% der Abgeordneten wieder hinaus, wer zu klein ist, verschwuindet eben ganz.

    Das würde ein wenig Realitätsbezug in die ganze sache bringen.

  11. Neppomuck (kein Partner)
    22. November 2012 11:04

    "Warum ist die Banane krumm?"

    Wer sich selbst antworten - also der Wahrheit auf den Grund gehen - will, muss viele/möglichst alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und diese Liste dann nach einem Eliminationsverfahren bzw. nach der Wahrscheinlichkeit ihrer Inhalte bereinigen.

    Wer informative Antworten will, muss überdies gezielt(e) Fragen stellen.

    z.B.:
    Warum ist Faymann Bundeskanzler und wer aus dem Kreise der roten Feudalherren hat ihn nominiert, obwohl er gewusst haben muss, wie viele Achillesfersen der gute Werner so mit sich schleppt?

    Verkürzte, also nicht taxative Aufzählung möglicher Antworten:
    1. Man wollte ihn aus Wien weg haben. (Seine Tätigkeit [?] als Wohnbaustadtrat ist etlichen Genossen, und nicht nur diesen, sauer aufgestoßen).
    2. Sein Naheverhältnis zu Hans Dichand (Friede seiner Asche) schien denen, die ihn auf den Schild gehoben haben, wichtiger zu sein als das Risiko, mit ihm bei der nächsten Wahl einen massiven Bauchfleck zu landen.
    3. Weil er so schön ist.
    Usw.

    Natürlich können auch übergeordnete Mächte Einfluss genommen haben:
    Die Gesetzmäßigkeit der "schiefen Ebene" - oder die "Qualspirale der roten Bundeskanzler".
    Nach Sinowatz, Vranitzky, Klima und Gusenbauer bleibt der Trend nach unten aufrecht
    .
    Oder er hat international tätige Befürworter, die seine Schwächen zu nutzen gedenken.
    Oder, oder ...

    Es ist eben alles sehr kompliziert.

  12. Torres (kein Partner)
    22. November 2012 10:48

    Vorab, um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Ich bin, ebenso wie sehr viele andere, der Meinung, dass Faymann weit davon entfernt ist, ein echter Kanzler zu sein und dass er tatsächlich eine Schande für Österreich ist. Allerdings finde ich auch (ganz allgemein), dass, wenn jemand eine Anschuldigung erhebt, die Beweislast bei eben diesem "jemand" liegt, und dass sich der Beschuldigte nicht immer sofort rechtfertigen und den Beweis dafür liefern muss, dass die Beschuldigung eventuell falsch ist. Da hätte wohl Faymann (und auch andere Politiker) viel zu tun, ständig jede Zeitung und jede noch so zweifelhafte Veröffentlichung nach Anschuldigungen durchzusuchen, um diese sofort zu dementieren. Ignorieren ist hier sicher die beste Antwort.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. November 2012 11:47

      Naja, außer man kommt aus dem sogenannten "rechten Spektrum"; da reicht die bloße Anschuldigung aus, um sofort die Beweislast dem Beschuldigten zu übertragen. Schweigen gilt als Schuldeingeständnis. Die Unfähigkeit, seine Unschuld eindeutig zu beweisen, gilt als Schuldbeweis. Inquisition in Reinkultur.
      Also, immer schön nach links ducken, solange nach rechts die Schmutzkübel fliegen...

  13. Trollfresser (kein Partner)
    22. November 2012 08:48

    Faymann hat natürlich mit Auszeichnung maturiert und geniert sich jetzt dafür, weil es nicht dem Mittelmäßigkeitsanspruch seiner Partei entspricht.

    • Trollwatch (kein Partner)
      22. November 2012 12:28

      Versuchst Du Dich jetzt mit einschleimen?

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. November 2012 14:38

      Wieso denn? Ich war doch immer gegen die Sozen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      22. November 2012 14:43

      @Trollwatsch
      Falls du das nicht mitbekommen hast, habe ich haupstächlich versucht, den Jimbeam zu verjagen. Aber das ist offenbar eh nicht mehr notwendig.

  14. mschoss (kein Partner)
    22. November 2012 08:09

    Ich frage mich ernsthaft, hatte dieser Faymann keine Mitschüler? Oder hat er so oft die Schule gewechselt und Klassen wiederholt, daß sich keiner mehr an ihn erinnert? Oder gibt es genügend Zeugen aus seiner Schulzeit, die sich auch gemeldet haben aber die Medien kehren das unter den Teppich? Man muß nicht unbedingt maturiert und studiert haben um ein integrer Mensch zu sein, nur das ist er zweifellos nicht, da er außer sozialistischen Phrasen kein Wertesystems hat kann er auch nicht danach handeln.

  15. Haider
    21. November 2012 21:31

    Die modernen Erziehungswissenschaften arbeiten mit allen Mitteln am linken Einheitsklon. Vor lauter Verbissenheit haben sie völlig übersehen, daß inzwischen der Marxismus völlig zu Recht im Mistkübel der Geschichte entsorgt wurde. Traurig ist nur, daß ehemals staatstragende Institutionen wie z.B. die Kirche dem Zeitgeist völlig erlegen sind und mit unbändigem Eifer ihr eigenes Grab schaufeln.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. November 2012 06:23

      Genau das ist der große Irrtum: Der Marxismus wurde absolut nicht entsorgt.
      Entsorgt wurde die sich auf Marx berufende sozialistische Diktatur sowjetischen Schnitts. "Sowjet" heißt übrigens "Rat", und wenn man die "Volksräte" den Leuten als "demokratisch" verkauft, dann springen sie auf den Zug sofort wieder auf. Man muss es ja nicht mehr "Volksrepublik" nennen; mit Namenswechseln kann man dem tumben Wahlvolk aber alles verkaufen.
      Der Marxismus als Ideologie lebt zwischen den Ohren der Menschen durchaus weiter, nur haben seine bissigsten Wölfe gelernt, sich von Kreide zu ernähren, seit sie aus dem Scheitern des letzten Versuches gelernt haben, dass man dem Volk niemals das Gefühl von Wertlosigkeit und Eingesperrtsein vermitteln darf.
      Man darf das Volk nicht einsperren, weder körperlich noch geistig, sondern man muss ihm das Gefühl geben, diesen Zusatnd selbst zu wollen. Man muss es psychisch dazu führen, nach den rettenden Marxisten zu rufen und ihr Kommen zu bejubeln.
      Wenn das mit reiner Propaganda nicht funktioniert, dann muss man eben früher ansetzen. Das erklärt viele reale und auch angestrebte Entwicklungen im Bildungswesen.
      Und man schafft künstlich die Basis für Krisen, die den Keim der angestrebten Veränderungen bereits in sich tragen. Denn wann immer eine Bank kracht, ein Unternehmen wackelt oder einfach irgendwo Geld zu holen ist, wird der von gekauften Tintenstrolchen angefachte Empörungssturm zum Ruf nach "mehr Staat!" aufgebauscht. Verstaatlichung der Wirtschaft, Abschaffung des Eigentums, Videoüberwachung an jeder Ecke und staatliche Kontrolle bis ins Kinderzimmer, ja sogar dessen Abschaffung durch postnatale Übergabe der Sprösslinge an den Staat - all das wird von den Neuen Marxisten nicht per Dekret erpresst, sondern durch manipulierte Berichterstattung als einzige Rettung der Welt und des Klimas verkauft, bis das politisch korrekt vorgeformte Menschenmaterial begeistert selbst danach fordert.
      Bis jetzt stoßen sie dabei immer wieder auf Widerstand, aber wer die Entwicklung verfolgt und das in den Schulen nachgezüchtete Prekariat betrachtet, merkt, dass dieser schwindet.
      "Macht's doch, was ihr wollt, Hauptsache ich hab iPhone und XBox..."
      Und dann machen sie, was sie wollen.
      Der Marxismus ist die brutale Diktatur einer sich hinter "Gerechtigkeits-"Floskeln versteckenden Ausbeuterkaste, die gelernt hat, dass die psychische Unterwerfung viel nachhaltiger und sicherer ist als die physische. Gegen physische Gewalt haben wir Mechanismen des Widerstands aufgebaut, aber psychisch lassen wir uns noch immer locker verscheißern.
      Das weiß nicht nur jeder Werbefuzzi.

    • Undine
      22. November 2012 08:35

      @Reinhard

      **************************************************+!
      Sie haben meine vagen Vermutungen in glasklaren Worten zusammengefügt; und Sie wissen aus eigener leidvoller Erfahrung ganz genau, wovon Sie schreiben.

      Am Anfang von Kommunismus I stand die Revolution; am Beginn von Kommunismus II schleicht er sich gemächlich ein und gibt sich sanft und hilfreich---neu und vorteilhaft gewandet und mit einer freundlichen, gütigen Maske vor seiner Fratze unkenntlich gemacht. Und keiner schaut hinter die Maske!

    • Haider
      23. November 2012 00:25

      @Reinhard
      Gerne stimme ich Ihrem Beitrag voll zu. Der Ausdruck "entsorgt" wurde wohl etwas unreflektiert von mir gewählt. Ich bezog mich jedoch eher auf die Idee als die Realität. Natürlich ist der Marxismus/Leninismus/Trotzkismus/Maoismus/... noch immer in manchen Köpfen virulent: siehe z.B. jüngste Bürgermeisterwahlen in Karlsbad. Aber derartige Beispiele gibt es zugegebener Maßen leider noch viel zu viele.

  16. Johann Scheiber
    21. November 2012 17:02

    Mit der Industriellenvereinigung tut man sich leichter, wenn man sie als das begreift, was sie mittlerweile geworden ist, eine Konzernvereinigung.Konzernbürokraten haben nichts mit dem gemeinsam, was man früher einen Unternehmer oder einen Industriellen genannt hat, sie sind die Nomenklatur der transnationalen ökonomischen Megakonglomerate und der Geldmacht. Nomenklatur hieß in der Sowjetunion bedingungslosen Gehorsam gegenüber dem System, dafür aber hat  das System diese Klasse praktisch pragmatisiert. Man konnte zwar degradiert werden, fiel aber aus dem System des kollektiven Verrates am Volk und den dafür gewährten Bonifikationen nie heraus. Und genauso funktioniert auch die Nomenklatur des Westens, die Managerklasse. Scheinbar paradox ist es, dass die Konzernvereinigung  mit Multikulti, Queer, Gender, Familienbekämpfung und dergleichen mehr nun aber die bolschewistische Gesellschaftspolitik der Grünen und der Linken forciert. Verständlich wird die Sache dann, wenn man begreift, dass der Kapitalismus mit der neoliberalen wirtschaftlichen Hegemonie ebendasselbe Ziel verfolgt wie der Sozialismus mit der neomarxistischen kulturellen Hegemonie. Überbau und Unterbau, Sein und Bewusstsein werden gleichzeitig transformiert - es gibt Leute die Hegel verstanden haben!Das Ziel der Transformation ist ein globaler Sozialismus mit vollkommen homogenisierten und neutralisierten Individuen einerseits und einer endgültig etablierten Geldelite-Oberschicht andererseits. Das Wirken der neomarxistischen Hegemonie durch Gramsci, die Frankfurter Schule und anderen, ist mittlerweile in das Bewusstsein der Menschen gedrungen. Weniger bekannt ist das Wirken der neoliberalen Hegemonie, die im Kern an der Mont Pelerin Gesellschaft festzumachen ist. Dort wurden zuerst die ursprünglichen Neoliberalen der Sozialen Marktwirtschaft ausgesondert um dann in einem Transformations- und Expansionsprozess ganz in das Wasser der Austrians und der Libertären einzuschwenken. Der Washington Consensus signalisiert de facto den hegemonialen Sieg des sogenannten Neoliberalismus und hatte zur Folge die schrankenlose  Ausbreitung des Raubtier- und Finanzkapitalismus der Banken und Konzerne, oder kürzer, von Money Power. Nun schließt sich der eiserne Ring des Zangenangriffes über Links und Rechts, das Gehäuse der Hörigkeit ist vollendet: Die durch den Neoliberalismus herrschend gewordenen  Konzerne betreiben die Gesellschaftspolitik der marxistischen Kulturrevolution und die linken Genossen der Bosse, wie Schröder und Androsch frönen unverhohlen dem Neoliberalismus – und die Kabale wird erkennbar: Sozialismus und Kapitalismus haben denselben Kern, den Internationalismus, oder, vielleicht besser gesagt, den Globalismus.  Mont Pelerin und Frankfurter Schule gehören zusammen, Hayek selbst wirkte, bevor er sich bei Mont Pelerin betätigte, bei der sozialistischen Fabian Society mit, er ist mit seiner Biographie ein Bindeglied zwischen Sozialismus und Kapitalismus!!Und auf der Opferliste der Kabale stehen: Die Religion, die Familie, der Mittelstand, der Unternehmer, die  Nation und der Staat. Die  Kultur wird besieg und ersetzt  durch das Arbeitshaus und die Barbarei! Der Teufel  der ist alt, drum werdet alt, den Teufel zu verstehen! ( Goethe, Faust)

    • Erich Bauer
      21. November 2012 17:44

      Dazu einfach passend: The "Stones"

      Please allow me to introduce myself
      I'm a man of wealth and taste
      I've been around for a long, long year
      Stole many a mans soul and faith
      And I was round when jesus christ
      Had his moment of doubt and pain
      Made damn sure that pilate
      Washed his hands and sealed his fate
      Pleased to meet you
      Hope you guess my name
      But what's puzzling you
      Is the nature of my game

    • Erich Bauer
      21. November 2012 18:07

      Ich denke, "Sympathie for the Devil" wäre in der Tat die angemessene "EU-Hymne"... weil so authentisch...

    • Anton Volpini
      21. November 2012 22:00

      So ist es Johann!

      Zuerst hat sich die Staatsbürokratie der Wirtschaftskammer bemächtigt, und sie für uns bodenständige Unternehmer zur unkenntlichen und unverständlichen " Interessensvertretung" deformiert, die sich heute in ihrer Wirkung mehr gegen gegen uns zwangsverpflichtete Unternehmer richtet, als sie für uns Gutes tut.
      Jetzt machen die Konzerntechnokraten, die sich Manager nennen, das Gleiche mit der Industriellenvereinigung. Den dort handelnden, unternehmerverbundenen Akteuren muß man aber zugute halten, daß sie diese Entwicklung sehr wohl erkannt haben, und bestrebt sind, mit aller Kraft zu korrigieren, aber so wie es im Moment ausschaut, leider auf verlorenem Posten stehen.
      Aber Du weißt schon, wer die Hände in den Schoß legt, und glaubt, nicht mehr kämpfen zu können, weil die Gegner ürbermächtig scheinen, der hat in demselben Moment schon verloren.
      Also laß uns weiterkämpfen, und jenen Führern in der Industriellenvereinigung, die für das bodenständige, österreichische Unternehmertum Gutes wollen, zumindest die Daumen halten.

      Und wenn auch in unserem Heute das Diabolische die Oberhand zu haben scheint, so wissen wir, daß wir Kraft unseres Glaubens den längeren Atem haben.

    • Johann Scheiber
      21. November 2012 22:42

      But whats buzzling you,
      is the nature of the game.

      Geniale Beobachtung, Erich Bauer!

    • Haider
      21. November 2012 23:48

      Jetzt habe ich mich durch Ihren Text gekämpft (es ist immerhin fast Mitternacht). Ich gebe Ihnen in allem Recht. Ob ich's wirklich verstanden habe, weiß ich nicht. Aber kann man sagen: (Neo)Kapitalismus und Kollektivismus sind gleich gefährlich; wie es eben "-ismen" fast immer sind?
      Für mich sind unbarmherziger Radikalismus und blinder Fanatismus die größten Gefahren. Religiöse Intolleranz gepaart mit parteipolitischer Blindheit ruiniert jedes vernünftige Zusammenleben!

    • Sensenmann
      22. November 2012 01:20

      Danke für die Zusammenfassung!
      Ja, und das Dank Sozi-Schulwesen blöd gehaltene Volk sieht das alles nicht. Schaut in die Luft und lässt es geschehen. Kapaunisiert. Gefühlsduselig die Mädchen, effeminiert die Burschen. Kein Wille zur Veränderung, kein Wille zur Macht. Ehe man sich gegen die Umstände wehrt, bietet man lieber dem Bolschewismus die Kehle zum Schnitt.
      Aber was will man von einem Staat, in dem selbst der Polizeikommandant von Wien (dieser Mahrer) öffentlich sagt, er halte den Waffenbesitz für Private für absolut unrichtig und ungeeignet. Wenn Einbrecher kommen, sollen sie sich nehmen was sie wollen, denn sie wären immer besser vorbereitet und man ziehe da immer den Kürzeren.
      Ja, man sorgt sich also um den Gesundheitszustand der Verbrecher, denn so ein armes Raubmörderli könnte sich ja eine perakute Vergiftung durch plumbum ballisticum zuziehen und das wäre doch schrecklich, weil das die Jugend nachhaltig am Wachstum hindert! Ja, Verbrecher müssen leben, auch wenn wir sterben müssen! Neben den Politikern der Volkszertreter also auch die Polizeiobrigkeit auf der Seite der Verbrecher.

      Sagte ich schon, daß Österreich ein Dreckstaat ist?

      Und wenn wir schon bei englischsprachigen Liedertexten sind, passt als Erklärung, warum es so ist, Alan Parsons Project:

      Pay no attention to the writing on the wall
      The words seem empty cause there's nothing there at all
      We let the wise men beat the drums too soon
      We were just children of the moon
      No one to turn to
      Nowhere to run to even if we could
      Too late to save us but try to understand
      The seas were empty there was hunger in the land
      We let the blind man lead the way too long
      Easy to see where we went wrong
      Nothing to live for
      Nothing to die for
      We're lost in the middle of a hopeless world
      Lost in the middle of a hopeless world
      Children children of the moon watch the world go by
      Children children of the moon are hiding from the sun and the sky
      Children children of the moon watch it all go by
      Children children of the moon are blinded by the light in their eyes
      No one to turn to
      Nowhere to run to even if we could
      Follow the pilgrim to the temple of the dawn
      The altar's empty and the sacrifice is gone
      We let the madmen write the golden rules
      We were no more than mortal fools
      Nothing to live for
      Nothing to die for
      We're lost in the middel of a hopeless world
      Lost in the middle of a hopeless world
      Children children of the moon watch the world go by
      Children children of the moon hiding from the sky
      __________________________________________

      Die Guckindielufts werden böse aus ihren Träumen gerissen werden, wenn die Wende der Zeiten kommt. Es muss die Dosis der Minderwertigkeit noch gesteigert werden, auf daß der Furor teutonicus geweckt werde.
      Wenn die Duldsamkeit von unserem Volk abfällt, dann pflegt meist die Weltbühne zu wackeln.
      Halten wir's aus?

      Aber ja!

    • Wertkonservativer
      22. November 2012 07:51

      @ Sensenmann:

      Hier kann ja wirklich jeder schreiben, wonach ihm ist (siehe Jerobeam klarer, realistischer Blick für die wirkliche Befindlichkeit unseres Landes, Vorurteilslosigkeit: Kriterien, die hier bestenfalls bruchstückhaft, wenn überhaupt, in die Diskussion einfließen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      22. November 2012 07:52

      Johann Scheiber,

      was Sie über die IV sagen, kann man nur doppelt unterstreichen. Sie ist der natürliche Feind des Unternehmers. KMUs sind für sie bestenfalls "Outsourcing-Objekte"... auspressbar, erpressbar... wenn sie nicht spuren, bekommen sie die "Marktbereinigung" zu spüren.

    • Wertkonservativer
      22. November 2012 07:57

      Da ist mir die Sache vorzeitig entglitten und in die Öffentlichkeit gerutscht:

      Nun gut, die Essenz ist angekommen: ich habe mich gegen die Herabsetzung Österreichs als "Drecksstaat" verwahrt und Verhältnismässigkei, klaren Blick für die realen Verhältnisse eingemahnt!

      Meine Meinung ist klar, weiter ist nichts zu sagen! Punktum!

      Gerhard Michler

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. November 2012 08:14

      Wow, was ist das denn heute für ein wilder Rock'n'Roller-Treffpunkt?

    • Erich Bauer
      22. November 2012 08:31

      Schnabeltierfresser,

      :-))) Habe seit langem wieder "Sympathie for the Devil" gehört... Das ist... das hat was... noch immer... und wahrscheinlich noch für sehr lange... :-)

    • Johann Scheiber
      22. November 2012 09:58

      @Erich Bauer, Sensenmann

      Ich war früher auch ein totaler Stones-Fan und Sympathie for the Devil war ganz oben auf meiner Liste. Auf die Texte habe ich allerdings viel zu wenig geachtet. Auch Alan Parsons Project habe ich sehr gerne gehört. Erstaunlich, was diese Texte für unsere Gegenwart hergeben.
      Daher vielen Dank für die Hinweise.

    • Wertkonservativer
      22. November 2012 14:04

      Um meinen verunglückten Erst-Subbeitrag heute doch noch zu vervollkommnen, möchte ich meinem Protest gegen Sensenmanns Äußerung "Österreich ist ein Drecksstaat" noch einmal präziser und komplett abgeben:

      Österreich ist - das glauben doch die meisten von uns sicher auch - absolut kein Drecksstaat!
      Wir leben in einem guten, prosperierenden Land mit funktionierenden Verwaltungsstrukturen, erstklassiger Infrastruktur, sozialem Frieden, mit weiterhin boomender Wirtschaft, mit einem durchaus noch funktionierendem Netz für Bedürftige: all das beweist, dass wir - trotz zumindest teilweise minderqualifizierten Staats- und Landesverantwortlichen, und trotz einiger negativer Begleiterscheinungen wie Verwaltungs-Hype und teilweiser Korruptionsanfälligkeit mancher Polit-Verantwortlicher - immer noch in einem Land leben, das lebens- und liebenswert ist.

      Die hier nmA. oft maßlosen Übertreibungen hinsichtlich der negativen Lebensumstände hier im Lande sind - glaube ich zumindest - total überzogen und von Frust und Zorn geprägt.
      Nochmals: manches gehört bei uns geändert und verbessert; die hier laufend vorgebrachten Österreich-Beschimpfungen empfinde ich jedenfalls als unverhältnismäßig, überzogen und unfair!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Sensenmann
      22. November 2012 20:18

      @Wertkonservativer
      Ich beknirsche mich. Sie haben natürlich Recht! Ich habe die Bezeichnung dieses Staates natürlich falsch gewählt! Das Gegenteil ist der Fall!
      Ein Staat, der Volkseigentum zerstören lässt, ein Staat, der gegen Recht und Verträge und gegen den Willen der Mehrheit Steuergeld an fremde Mächte verschenkt ist geradezu vorbildlich.
      Ebenso ist das Muster eines Staates ein Staat, in dem Mörder mit bedingten Strafen aus dem Gerichtssaal gehen, Einbrecher nach der Tat auf freien Fuß gesetzt werden, Jugendliche fast totgeschlagen und auf einem Auge blind kein Grund sind, eine Verfolgung der Täter einzuleiten, ein Staat in dem es keine sexuelle Belästigung ist, eine fremde Frau nötigend anzuhalten und ihr auf den Hintern zu fassen (allerdings nur, wenn es ein Affghane macht - nein, ich meine nicht den Hund).
      Wahrhaft vollkommen ist auch ein Staat, der jahrzehntelang massenweise Fremde ins Land holt, damit diese die Einheimischen zu Hunderten ermorden, zu Tausenden verletzen und zu Hunderttausenden berauben und bestehlen können. Ein solches Muster eines Staates sorgt natürlich nebenbei auch dafür, daß seine Polizei die Zahl der VStV erhöht, um Geld in die Kassen zu spülen, damit es nicht an Geld zur Bezahlung der Verbrecher mangle, deren Verfolgung man eben durch anderweitige Beschäftigung der willfährigen Büttel des Systems unterbindet.
      Der wahre Staat an sich ist natürlich auch der, der Korruptionisten (fast) aller Couleurs gewähren lässt, der Misswirtschaft, Geldverschwendung, Betrug und Unterschleif zu seinem Staatsziel erklärt zu haben scheint.
      Ja und wer wünscht sich nicht mehr von der Sorte Staat, die alle Werte in den Schmutz tritt, in dem Ehre, Anstand, Ordnung, Gehorsam, Pflicht als zutiefst verwerflich gelehrt werden und wo man den 6jährigen bereits Unterricht in "Sex und Intimitäten" (mit Übungen) anbietet ("Manche sind auch für jüngere Kinder geeignet") - das aber dafür auch auf türkisch.
      Daß dieses Muster eines Staates Kinder in Heimen quälte und quält, zu medizinischen Experimenten und mehr mißbrauchte, ist ja nur der sich zwingend ergebende Gipfel der Vollkommenheit eines solchen Staatswesens.
      Der vollkommene Staat ist natürlich auch der, der die nächsten drei Generationen in Zinsknechtschaft wirft, den arbeitenden Menschen mehr als die Hälfte ihres Einkommens stiehlt und dafür sorgt, daß sich die eigenen Leiute keine Kinder mehr leisten können. (Wie war das doch gleich anderen vollkommenen Systemen doch gleich mit "Vernichtung des Klassenfeindes durch Arbeit"?)
      Wenn dann das Ganze noch mit einer von staatlicher Seite bezahlten Medienlandschaft aus bolschewistischen Afterjournalisten gewürzt und mit einem dazupassenden Rundfunk garniert wird, hat der wahre Staat erst seine Vollendung erreicht. Dann wird der Ist-Zustand in den schönsten Tönen gemalt und die Welt ist heil und in Ordnung. So muss der wahre Staat sein!

      Ich sehe - geschätzter Wertkonservativer - bereits ihre begeisterte Zustimmung, denn all das ist das Ideal eines Staates.

      Für Sie.

    • panzerechse (kein Partner)
      22. November 2012 21:52

      Sensenmann,

      Biedermann und die Brandstifter. Ein Drama von Max Frisch. Nicht gerade ein metaphorikexzessiver Lyriksch.ß, aber dafür ein auf den Leib geschriebenes Drama... für manch älteren Zeitgenossen.

    • Wertkonservativer
      23. November 2012 06:31

      Danke, @ Sensenmann und panzerechse:

      Ihr seid ja so nett zu mir; wie der Vater zum unmündigen Sohn!

      Danke!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl (kein Partner)
      24. November 2012 09:33

      @ Johann Scheiber

      Sehr lesenswert zu dem Komplex (insbesondere auch die Kommentare):

      http://schwertasblog.wordpress.com/2011/05/13/die-psychopathologie-des-judentums/

      Wer also wirklich wissen will - warum nur warum - hier ist ein guter Einstieg.

  17. Undine
    21. November 2012 16:08

    A.U. schreibt:

    "Warum wollen sie mit aller Gewalt die Mütter möglichst rasch von den Kindern weglocken/wegtreiben, obwohl alle bekannten Studien zeigen, dass der Verbleib von bildungsbewussten Müttern bei den Kindern in deren ersten Lebensjahren die weitaus beste Chance für die Entwicklung der künftigen Leistungsträger darstellt?"

    1000 Dank für diesen Satz! Wer heute die ---natürlich "renommierte"!--- Kinderpsychologin Christiane SPIEL zum leidigen "verschränkten" Ganztagsunterricht gehört hat, den wundert gar nichts mehr! Wie sehr doch die Psychologie heute zum willfährigen Instrument der LINKS-Politik verkommen ist!

    Da können noch so viele Studien beweisen, WIE sehr die Kinder in den ersten Lebensjahren die Mutter als wichtigste Bezugsperson (welch trockenes Wort!) nötig haben---wenn der INTERSOZIALISMUS das Gegenteil behauptet, ist jede Diskussion fruchtlos.

    Die Crux bei dem ganzen Problem ist mMn die Verschiebung der Stellenwerte.
    Stand bis vor wenigen Jahrzehnten ein Kind ganz oben auf der Wunschliste eines Paares---mit relativ wenigen Ausnahmen---so sind es heute nach zielgerichteter Gegenpropaganda MATERIELLE Werte. Zuallerletzt schafft man sich dann ein Kind an.

    Ich finde---und ich weiß, ich denke altmodisch!---aber sobald man erwachsen ist, einen Beruf erlernt und geheiratet (oder auch nicht) hat, HATTE MAN ALS FRAU SEINE CHANCE und hat sie genützt. Das KIND aber hatte noch KEINE CHANCE, die MUSS man ihm erst geben. Und wenn sich mir die Frage stellt: Das Kind oder ich, dann sollte einem die Wahl nicht schwer werden. Warum soll ich als "bildungsbewußte Mutter" meinem Kind die gleiche Chance, die ich einst hatte, aus Egoismus vorenthalten? Was habe ich doch alles auf den Spaziergängen und Wanderungen mit meinem Vater ganz spielerisch gelernt, was alles mit meiner Mutter, die immer da war!

    Wenn sich natürlich "Ersatz" findet, etwa liebevolle Großeltern, in deren Interesse ebenfalls das gute Gedeihen der Enkelkinder liegt, ist diese Alternative auf JEDEN Fall "gleichwertig".

  18. Undine
    21. November 2012 13:57

    OT, aber ehe ich vor Wut platze, riskiere ich lieber den Unmut einiger Mitposter!

    Da hat doch der präpotente Hannes Androsch, der es einfach nicht wahrhaben will, daß sein Geltungsdrang auf wenig Verständnis stößt, wieder einmal für nötig gehalten, im Mittagsjournal seine Stimme zur Ganztagsschule zu erheben.

    In der SPÖ-Diktion heißt das g a n z t ä g i g e r VERSCHRÄNKTER Unterricht.

    Wer jemals in einem Internat bis zur Matura gelebt hat (ich weiß aus eigener leidvoller Erfahrung, wovon ich rede!), kann sich ausmalen, was das bedeutet: Man ist den GANZEN Tag vom Morgen bis zum Abend mit den gleichen Leuten zusammengesperrt! Keine Minute des Tages hat man die Möglichkeit, ALLEINE zu sein, was man aber SO DRINGEND BRAUCHT.

    Ich habe mich manchmal in meiner Verzweiflung mit einem Buch in der Hand in der Freistunde zw. Unterricht und Studierzeit von 16h und 17h auf ein kaum frequentiertes WC neben dem Dachboden zurückgezogen. Es war im Winter unbeheizt, aber das war mir auch schon gleichgültig; Hauptsache, ich konnte wenigstens ein bißchen alleine sein.

    Das, also die Unmöglichkeit, jemals alleine zu sein, war für mich eine Qual. Es ist aber beileibe nicht der einzige Nachteil dieser verdammten Ganztagsschule mit "verschränktem Unterricht".

    Vom Internat unterscheidet diesen angepeilten Unterricht einzig und alleine der Umstand, daß die Kinder wenigstens noch zuhause schlafen dürfen. Eltern und Geschwister, so überhaupt noch vorhanden, haben keinerlei Berührungspunkte mehr.

    WOLLT IHR DIE TOTALE AUFSICHT ÜBER UNSERERE KINDER? Nein, das fragt nicht Goebbels.

    • Wertkonservativer
      21. November 2012 14:32

      Liebe Undine,

      im dritten Absatz meinen Sie wohl eher:

      "ganztägiger BESCHRÄNKTER Unterricht" ?!?

      Sonst natürlich total d'accord!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • Observer
      21. November 2012 14:38

      Frau Undine:
      Obwohl für mich Goebbels kein Vorbild darstellt, hat er zumindest zwei Alternativen zur Auswahl gestellt: Butter oder Kanonen, wobei das (inszenierte) Volk dann laut mit Kaaanooooneeeen brüllend antwortete.
      So wie beim derzeitigen Bundesheer ist auch beim derzeitigen Schulsystem einiges verbesserungswürdig. Dazu gibt es nicht nur die Wundermittel Wehrpflicht bzw. Ganztagsschule zur Problemlösung.
      Die treibenden Kräfte hinter der Ganztagsschule sind sowohl die Zerstörung der Familie und der Hunger der Wirtschaft nach billigen Teilzeitbeschäftigten, denn da sind Kinder und Jugendliche "nur im Weg".

    • LF
      21. November 2012 14:49

      Mich empört besonders, dass man zwar vorerst noch sagt, die Eltern sollen die Wahlmöglichkeit haben, ob sie für ihr Kind ganztägigen Unterricht haben wollen oder nicht. Was passiert, wenn es in der näheren Umgebung nur eine Schule gibt - und das ist eine Ganztagsschule? Auch als man seinerzeit die Fünftagewoche an den Schulen einführte, wurde so lange abgestimmt, bis sich eine Mehrheit für diese Form fand. Dasselbe befürchte ich auch jetzt.
      Meiner Meinung nach sollte es das ANGEBOT der Nachmittagsbetreuung geben, aber keinesfalls den Zwang, bis 16:00 Uhr (oder später) Unterricht zu haben! Ich wehre mich gegen die geplante Zwangsbeglückung - nur weil es diese Form in anderen Ländern auch gibt.

    • S.B.
      21. November 2012 14:55

      @Undine

      Unter sozialistischer Vorherrschaft ist die Entwicklung immer mehr in Richtung Nordkorea vorgezeichnet. Die Kinder sollen dafür bereits instrumentalisiert werden und da wären eigenverantwortliche Familien nur hinderlich.

    • Undine
      21. November 2012 15:21

      @Wertkonservativer

      Einigen wir uns auf die Bezeichnung "ganztägiger beschränkter-verschränkter Unterricht"! :-)

      @LF

      Die Wahlmöglichkeit nutzt auch dann kein bißchen, wenn z.B. die Eltern der besten Freundin oder des Nachbarskindes diesen neuen Schultyp bevorzugen--da ist dann die Hölle los!

    • Erich Bauer
      21. November 2012 15:46

      Wenn diese kommende Generation bereits pränatal mit der "Internationalen" beschallt, kurz nach der Geburt (fliegender Wechsel) von der "Kinderkrippe" übernommen wird, im Anschluß daran sich in einen Day/Night-Kindergarten wiederfindet und dort, angeleitet mit aller pädagogischen Rafinesse, frühkindliche Sexualität entfalten darf... ja, dann...

      Dann ist sie auch für die beschränkte Ganztagesschule konditionert... käfighaltungskonforme Meerschweinderl...

      Die Möglichkeit, daß es mancherorts zu Szenen kommt, wie es zu Ende des preisgekrönten Lindsay Anderson Films "If..." gezeigt wird, ist natürlich immer gegeben. Für die psychologische Betreuung der käfiggehaltenen Wesen (Genoss) ist jedenfalls flächendeckend gesorgt...

    • Undine
      21. November 2012 16:13

      @Erich Bauer

      Ja dann kann ja nichts schiefgehen! Wenn die eben erst geschlüpften Kinder unmittelbar vom Kreißzimmer weg abgeholt werden, brauchen sie sich gar nicht erst lang umzugewöhnen! :-)

  19. Brigitte Imb
    21. November 2012 12:45

    Noch ein Warum:
    Warum sind 400 Lehramtsstellen von Studenten betreut? Warum zeigt die SchmiedIn keiner an?

    http://diepresse.com/home/bildung/schule/1315043/Lehrermangel-in-Wien_400-Studenten-retten-Unterricht?_vl_backlink=/home/index.do

    • Zraxl (kein Partner)
      22. November 2012 09:46

      Also das ist so:
      Die Frau Unterrichtsministerin ist nicht nur eine hervorragende Pädagogikexpertin und begnadete Personalmanagerin, Sie ist auch, und vor allem!, ein Wirtschaftsgenie. Wenn Lehramtsstudenten ab dem 6.Semester, ohne irgendeinen Abschluss, ohne Qualitätsverlust unterrichten können, dann heißt das natürlich auch, dass man die Lehramtsstudien generell auf sechs Semester begrenzen kann, und dass Abschlussprüfungen absolut unnötig sind. Stellen Sie sich vor, welche gewaltigen Einsparungen das für die Universitäten und die gesamte österreichische Volkswirtschaft bringt!

  20. machmuss verschiebnix
    21. November 2012 12:29

    Es gab schon immer Bestrebungen, Symbole des Christentums auszumerzen,
    aber solche Leute, über die Kreisky mal brummelte:
    "... die Demokratie wird's aushalten, aber ob's die Partei auch aushalten wird ...",
    die waren in den 70ern noch nicht in der Regierung vertreten.

    Jene, die schon damals jeden Katholiken als Klerikal-Faschisten hinstellten,
    und die auch heute noch zusammenzucken, wenn sie ein Trachten-Jankerl sehen,
    die sind es, welche jede nur denkbare Provokation unterstützen, um - nach
    deren Diktion - "diese Ratten aus ihren Löchern zu locken".


    Die Umformung der Gesellschaft wurde vorangetrieben unter dem Motto:
    "steter Tropfen höhlt den Stein", und so ist auch vieles gelungen.


    Immer dann, wenn es zu stocken drohte, wurde ganz einfach eines der
    "Mantras" des Antifaschismus gegen die Widerspenstigen geschleudert:
    Nazi, Faschist, neoliberaler Ausbeuter, ... und es wirkte immer und
    immer wieder (!)

    Bin ja nur gespannt, wie bald sich diese Jagdgesellschaft von uns Klassenfeinden
    dessen bewußt wird, was sie sich "eingetreten" haben mit diesem Islam, an den
    sie sich anbiedern, um unseren Widerspruch zu ernten, welcher dann in Vorwahlzeiten
    "erfolgreich be-widerstandet" werden kann.

    Bloß, der heißbegehrte Widerspruch tritt kaum noch zutage (!)

    Sogar die Kirche liegt schon in den Fesseln der politischen Korrektheit


    Ich würde sagen, Kreisky irrte - grade die Demokratie hat's nämlich nicht
    ausgehalten, es ist nur noch nicht (ganz) offenkundig, welcherart sie umgeformt
    wurde.

    .

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 18:27

      machmuss verschiebnix
      21. November 2012 12:29

      Ich pflege dieses Verhalten so zu neutralisieren, dass ich, wenn ich von einem Mitdiskutanten nur deshalb weil ich nicht seiner, sondern einer anderen Meinung anhänge als NAZI bezeichnet werde zu sagen pflege: "Ja wenn meine Meinung auch von den Nazis vertreten wird, bin ich halt ein Nazi und auch noch stolz darauf!"

      Meistens weis der Andere dann nicht was er sagen soll. Er schweigt meistens.

  21. A.K.
    21. November 2012 12:12

    In der Tagebuchnotiz „Warum nur warum?“ stellt Dr. Unterberger sehr sinnvolle Fragen:
    1.:„...Warum stellt der SPÖ-Chef, dem vorgehalten wird, gar keine Matura zu haben, nicht einfach eine Kopie seines Maturazeugnisses ins Internet?“
    Zunächst ist keine Matura zu haben kein menschlicher Mangel. Z.B. findet man über Lech Walesa bei Wikipedia: „...Wa??sas Vater war Tischler. Er wurde katholisch erzogen. Nach der Grundschule besuchte er eine elektrotechnische Berufsschule und galt als durchschnittlich begabt. Zwischen 1961 und 1966 arbeitete er als Elektromechaniker. 1967 begann er als Elektriker auf der Lenin-Werft in Danzig zu arbeiten. 1969 heiratete er Danuta Go?o?. Das Paar bekam acht Kinder. ...“.
    Ein Blick auf diese Jugendzeit Walesas zeigt einen Menschen, der mir wesentlich sympathischer ist, als z.B. ein Altpolitiker – mit Doktorat und wirtschaftlichem Erfolg – der noch immer in der österreichischen Politik umzurühren versucht.
    Falls Faymann Matura hat und auch wenn er akademische Titel hätte, stört mich doch sein (nur teilweise) bekannter (sozialistischer) Karriereweg. - Eine echte Persönlichkeit wäre hingegen auch ohne eindrucksvolle Visitenkarten leicht erkennbar.
    2. Zu „...Glauben die 183 Parlamentarier wirklich, daß jeder einzelne von ihnen unersetzlich ist?“.
    Die Herren die sich kürzlich zum Übertritt in Stronachs-Partei entschieden haben, kamen zweckmäßiger weise – es ersparte einige tausend Unterschriften - aus dem SPÖ und BZÖ–Lager. Keiner davon war mir bisher bekannt oder in ihrer Tätigkeit aufgefallen. Das beantwortet die Berechtigung Dr. Unterbergers Frage nach ihrer Unersetzlichkeit.
    3. Zu „..Warum wollen sie mit aller Gewalt die Mütter möglichst rasch von den Kindern weglocken/wegtreiben...? Die Antwort dürfte sein, daß in der österreichischen Industriellenvereinigung u.a. auch Apparatschiks am Werk sind, die das Denken anderen überlassen und das nachvollziehen, was die Linken an sozialem Unsinn und Familienzerstörung vormachen.
    4. Zu: „...Warum verbannt in Brüssel die Stadtverwaltung Christbaum und Krippe und ersetzt sie durch einen elektronischen „Winterbaum“ ohne Krippe?“
    Antwort: Die Linken haben die Medien schon so verblödet, daß nicht Entscheidungen nach „Richtig“ oder „Falsch“ – also nach dem was in Wahrheit richtig ist, gefällt werden, sondern was politisch korrekt ist.

  22. Gandalf
    21. November 2012 12:05

    Winter- statt Christbaum, Krippe - was ist das: Das erinnert doch peinlichst an die seinerzeitigen Weihnachts- Surrogate der Kommunisten mit Väterchen Frost rund um den neuen Kreml in Brüssel (und natürlich im roten Wien, wo der Oberhäupl ja offenbar vermeint, unwiderstehlich und unsterblich zu sein) verschwinden die christlichen Traditionen. Und bis die eurokratischen Dummköpfe, die das für wünschenswert halten, verjagt werden, vergehen sicher viele Jahre (wenn man sie überhaupt wieder loswerden kann). Trotzdem, oder gerade deswegen: eine gesegnete Vorweihnachtszeit!

    • Undine
      21. November 2012 20:24

      @Gandalf

      *****!
      Es ist unfaßbar, wie kriecherisch wir doch sind! Wir erwarten doch auch nicht, wenn wir ins Ausland reisen oder etwa vorhaben, dort längere Zeit zu verweilen oder gar dort seßhaft werden möchten, daß sich das jeweilige Land NACH UNS RICHTET! Wir erwarten von keinem moslemischen Land, daß es unsretwegen einführt, daß am 6. Dez. der Nikolaus mit dem Krampus kommt, daß Weihnachten wie bei uns gefeiert wird usw. Wir erwarten auch nicht, daß aus Rücksicht auf uns der Muezzin schweigt oder der Halbmond verhüllt oder gar abgenommen wird. Ebenso wenig erwarten wir von unserem Gastland, daß man dort auf die landesübliche Kleidung verzichtet und stattdessen in Lederhosen und Dirndlkleid umherrennt.

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 18:33

      Gandalf
      21. November 2012 12:05

      Bitte was ist "Vorweihnachtszeit". Meinen Sie ADVENT?
      Warum sagen Sie es dann nicht?

  23. LF
    21. November 2012 11:57

    Genau genommen hat die heutige Situation in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts begonnen. Damals sollte "mehr Gerechtigkeit" und vor allem "Gleichheit" geschaffen werden. Schritt für Schritt hat man dann scheibchenweise immer neue Forderungen gestellt. Das Wort "Pflichterfüllung" wurde zum Unwort, man bekam immer nur zu hören, welche Rechte man nicht hätte. Parallel wurde Leistung verteufelt, "Spaß haben" zum obersten Ziel - die "Fun - Gesellschaft" war geboren. Wenn Einzelne versuchten, zumindest in ihrem eigenen Umfeld gegenzusteuern, brauchten sie ein dickes Fell um ihre Psyche. Und irgendwann haben sie eben resigniert!
    Leider wurde dieser Entwicklung nicht gegengesteuert, die Parteien schielten immer nur auf die nächsten Wahlen. Damit zieht man keine fähigen Köpfe auf Dauer an! Ja: und heute haben wir das Schlamassel beisammen - der brain drain ins Ausland ist ja nicht mehr zu übersehen. Ob sich jemand findet, der diese Entwicklung noch stoppen oder sogar umdrehen kann? Ich sehe im Moment weit und breit niemanden. Aber: hoffen wird man doch noch dürfen.

  24. Wertkonservativer
    21. November 2012 11:51

    Warum nur, warum?

    Und warum, liebe Herrschaften, hat die Kokosnuss noch immer keinen Reißverschluss? Wäre doch praktisch, wenn sie einen hätte, oder?

    Und, warum nur, warum werden die Menschen seit Adam und Eva nicht gescheiter, bringen sich in Kriegen bis heute millionenfach um; bringen wahnsinnige Potentaten, Spekulanten, sowie andere Verrückte und Bösartige die Welt immer wieder in gröbste Turbulenzen?
    Die auf der Hand liegende Antwort: weil abgrundtiefe Bosheit, Gemeinheit, der Wille, Andere zu übervorteilen und - kriegerisch und/oder wirtschaftlich - zu beherrschen, in vielen Menschen tiefdrinnen steckt!
    Da nützt auch unsere schöne Demokratie nicht viel: die Menschen, ob klug, doof oder auch nur indifferent, schauen normalerweise gerade nur auf ihre eigenen kleinen Bedürfnisse, und haben (leider) auch in Summe nicht genug Power, um das Böse aus der Welt zu eliminieren!
    Wieder einmal - ganz gegen seine sonstige Wesensart - pessimistisch, der Wertkonservative !?
    Aber Sie werden doch wohl zugeben, dass ich zumindest diesmal (leider) rechthabe, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • machmuss verschiebnix
      21. November 2012 13:09

      "...genug Power, um das Böse aus der Welt zu eliminieren"

      Sie würden mir vermutlich zustimmen, wenn ich behaupte, das "Böse" ist
      Teil des menschlichen Naturells und kann nur dort gezügelt werden.

      Das Christentum ist unbestreitbar das einzige Wertesystem, welches dort wo es
      wirklich gelebt wird (und nicht als Vorwand für Greueltaten benutzt wird) für
      das Kollektiv einen unbezahlbaren Vorteil bringt.

      Alle Ideologien und Dogmen, die jemals auf diesem Planeten gescheitert sind, tun
      dies aufgrund der Schwächen des menschlichen Naturells, während aber das
      Weiterbestehen des (wahren) Christentums ganz und gar aus den im Menschen
      schlummernden positiven Kräften gespeist wird (man bedenke jedoch, woraus
      derzeit das Weiterleben der Kirche gespeist wird, und in welche Richtung
      "politische Korrektheit" zwangsläufig führen muß).

      .

    • diko
      21. November 2012 13:45

      .....das Böse aus der Welt eliminieren??

      ist doch ganz einfach: (Dabbl Juu Busch JG 1832) :
      "...... das Gute, das steht fest, ist stets das Böse, was man läßt!"

    • machmuss verschiebnix
      21. November 2012 15:09

      Ich alter Kinds-Kopf kann immer noch drüber schmunzeln:
      "ritze, ratze, voller Tücke ..."
      aber Wilhelm Busch steht heutzutage auf dem Index der gewalt-triefenden Kinderbücher,
      auch so ein Opfer der politischen Korrektheit, dabei war der Knabe nicht nur bei
      Kinderbüchern echt genial.

  25. Jewgeni Gorowikow
    21. November 2012 11:44

    Nicht ganz OT:

    Eine aktuelle Umfrage von Oekonsult in Wien - "Sonntagsfrage für die Landtagswahl in Wien":

    SPÖ: 37,1%, ÖVP: 15,7%, FPÖ: 17,6%, Grüne: 13,1%, Stronach: 6,1%, BZÖ: 4,5%


    Also Rot-Grün hat verloren v.a. wegen d. Parkpickerl-Ausdehnung. Die FPÖ verliert wegen der neuen Stronach-Partei.
    (Quelle: "Österreich, Wien-Ausgabe auf Seite 18, auf Online-Ausgabe ni. vorhanden)

    • Brigitte Imb
      21. November 2012 12:06

      Bedeutet dieses Ergebnis, daß nun in Wien doch eine Wahlrechtsreform stattfindet? Nämlich , daß bereits mit 35% die absolute Mehrheit salonfähig gemacht wird. ;)

    • Obrist
      21. November 2012 12:56

      Wenn man sich die Quelle dieser Umfrage ansieht, handelt es sich eher um das Wunschdenken der Auftraggeber in der Löblstrasse

    • Gandalf
      21. November 2012 16:43

      @Brigitte Imb:
      Die Wahlrechtsreform des roten Wiener Oberkoffers würde noch ganz anders aussehen, nämlich so, dass er ohne Wahlen der Oberhäupl bleibt, so lange er saufen kann. Und nachher ist's ihm eh wurscht. Weil für die Frau Gemahlin hat er ja schon ein neues Spielzeug in Auftrag gegeben: Das Wilhelminenspital "neu". Häuplisch!

    • H1Z
      21. November 2012 16:53

      37.1% plus 13.1% sind die Mehrheit. Nur wer sind diese 50.2% Deppen?

    • machmuss verschiebnix
      21. November 2012 17:36

      Diese Deppen verstehen zumindest, daß sie alle von der Roten Mischoche
      abhängig sind, und mehr brauchen die sowieso nicht zu verstehen (sagt Laura - LOL ).

    • Brigitte Imb
      21. November 2012 20:05

      @ Gandalf,

      *****
      China als Vorbild, natürlich auch die direkte u. indirekte familiäre Linie nicht zu vergessen...die "Rotblütigen" bauen ohnhin bereits Dynastien aus.

    • Undine
      21. November 2012 20:28

      @Brigitte Imb

      In China nennt man sie die PRINZLINGE. Von der Sorte haben wir auch ganz schön viele! Man sollte sie in alphabetischer Reihenfolge aufzählen.....

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 18:48

      Jewgeni Gorowikow
      21. November 2012 11:44

      Gott mag verhüten, dass dies auch wirklich so sein wird.
      Rot-Grün hat nicht verloren, sondern mit 50,2 Prozent die absolute Mehrheit!
      Dass das in den Mandaten nöch weiter Richtung SPÖ ausfällt, sei nur angefügt!
      Nichteinmal eine Koalition aller anderen Parteien, die aber undenkbar ist kann das ROT_GRÜN-Schlamassel verhindern.
      Die Vasilakuh bliebe uns erhalten.

    • Günther (kein Partner)
      23. November 2012 10:09

      ad H1Z. Fast alle Zuwanderer und der Rest sind unsere eigenen Sozialfälle. Das wird in Wien die nächsten Jahrzehnte locker reichen.

  26. Obrist
    21. November 2012 11:23

    Das Drama an unserem im Sterben liegenden politischen System ist, dass dem Wähler nur mehr die Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt. Auf der einen Seite gibt es die Regierungsparteien und ihr grünmarxistischer Appendix, die, nachdem sie das hart verdiente Geld der Fleißigen an ihre Komplizen verteilt hatten, ihr Heil und die Kontrolle über das zunehmend unzufriedene Volk in einem panischen Kollektivierungswahn (Schule, Gesundheitswesen, Genderismus etc.) zu finden glauben. Auf der anderen Seite ein alter Mann und seine parlamentarischen Mauerblümchen, die mit sehr einfachen Denkmustern die hochkomplexe und verfahrene Problematik unserer Situation verkennen, und schließlich eine Gruppierung um die es derzeit etwas leise geworden ist (von den Einheitsmedien totgeschwiegen?) und die nach wie vor, mangels akademischen Unterbaus und klar definierter politischer Ziele, bis Dato keine breitere Wählerbasis gewinnen konnte.
    Trotzdem scheint mir derzeit die Cholera als kleineres Übel...

  27. Brigitte Imb
    21. November 2012 10:59

    Der Selbstzweck, den Politiker mittlerweile für sich reklamieren, ist das Übel in Ö, in der EU, ja beinahe auf der ganzen Welt. Nicht für das Volk wird Politik gemacht, sondern GEGEN, das zeigt am Besten die Unterwürfigkeit vor dem Islam und deren potentiellen Wählern, dafür opfert die Politik auch gerne die Kultur, die Bildung, die Familie.
    Und zu Faymann, den ungebildetsten Kanzler den Ö jemals hatte: Keiner kann mir glauben machen, daß die Politikerkollegen nicht Bescheid wissen.
    Mein Mann hat einmal für den NR kandidiert, die Partei wußte beinahe lückenlos über ihn Bescheid, bevor noch einer mit ihm ein Wort gesprochen hat. Beim Schwindelkanzler stelle ich mir das ähnlich vor, nicht vorstellen kann ich mir die Gründe des Schweigens der Mitbewerber.
    Warum keiner interessiert ist an Aufklärung schiebe ich wieder dem Selbstzweck der Politiker zu; womöglich käme eine Lawine ins Rollen, die nicht nur für Faymann unangenhm werden könnte.

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 18:59

      Brigitte Imb
      21. November 2012 10:59

      Schon im heiligen Römischen Reich deutscher Nation haben die Kurfürsten immer jenen als Kaiser gewählt, der der Schwächste war.

      In der Politik ändert sich nichts!

  28. inge schuster
    21. November 2012 10:41

    "........dass sie (die Industrie) zugleich in Hinblick auf die Zukunft den drohenden Mangel an gut erzogenen und gebildeten Mitarbeitern völlig ignoriert? Denkt man in der Industrie wirklich nur noch in Quartalsergebnissen, hinter denen die Sintflut kommen mag?"

    Dazu möchte ich eine beispielgebende Ausnahme melden:

    Vorgestern fand im festlichen Rahmen die Verleihung der Wilhelm Exner Medaille durch den Österreichischen Gewerbeverein statt. Preisträger sind - wie bereits seit 91 Jahren - Wissenschafter, deren Durchbrüche in der Grundlagenforschung zu für die Wirtschaft maßgeblichen Innovationen geführt haben. Im heurigen Jahr waren dies drei Spitzenwissenschafter: Robert Langer (MIT), Friedrich Prinz (Stanford Univ.) und der deutsche Nobelpreisträger Ted Hänsch (MPI Quantenoptik). Der Preis für Jungwissenschaftler (unter 30 Jahre) ging an Lena Fleig, Arbeits- und Gesundheitspsychologin (FU Berlin).

    Im selben Rahmen wurden drei Unternehmer geehrt: der Biopionier Werner Lampert (Ja, natürlich! Zurück zum Ursprung), Friedrich Riess (der einen der ältesten Familienbetriebe in Österreich erfolgreich führt) und Emmerich Selch (Presse-Großvertreiber Morawa).

    Im selben Rahmen wurden auch einige langjährige, verdiente Mitarbeiter aus mehreren Betrieben geehrt!!

    Die Art und Weise wie hier außerordentliche wissenschaftliche Erfolge, großartige unternehmerische und handwerkliche Leistungen aber ebenso herausragende Mitarbeit gewürdigt wurden, sollte Schule machen!

  29. Claudius
    21. November 2012 10:15

    Das neue Buch von Ernst Hofbauer: "Faymann, Kanzler im Zwielicht" kann online bestellt werden, 356 Seiten, Preis EUR 15,- :

    http://aula.buchdienst.at/buecher/?id=1989&bezugskategorie=23&besucht=3700d2caa2d00f3d34ff30093b52b4dd


    Buchbeschreibung, kurz: http://neuebuecher.de/vlbid/0-4176439/

    Ausführliche Buchbeschreibung: http://www.zurzeit.at/index.php?id=1561

    • Claudius
      21. November 2012 11:21

      Und weil es im Zusammenhang ist:

      Nochmal das Sommergespräch 2012 mit Werner Faymann/ SPÖ - 10.09.2012 (Interviewer war Armin Wolf). Auch in diesem Gespräch kam die Jugend bzw. Gymnasialzeit bzw. Universitätszeit von Werner Faymann zur Sprache:

      http://www.youtube.com/watch?v=_lgLdo0O98o (Dauer: 51 Min.)

  30. Politicus1
    21. November 2012 09:14

    Viele dieser Fragen könnten leichter beantwortet werden, wenn wir nicht die übergeordnete WARUM-Frage stellen müssten:
    Warum herrschen in den Medien - mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen - Journalisten, Meinungsmacher und Meinungsverbreiter (genderneutral verwendet!), die sich diese Fülle von Warumfragen nicht stellen oder nur aus ihrer linken, gutmenschlichen oder sonst irgendwie politisch korrekten Sichtweise beantworten?

    Warum gibt es nicht einmal eine Hauchbreite rechts von ORF, HEUTE, ÖSTERREICH, FALTER, PROFIL eine zielgerichtete Medienpolitik?

    Liegt es wirklich daran, dass gerade der nichtlinke Österreicher so konfliktscheu ist, dass er sich lieber einer schweigenden und still duldenden Mehrheit anschließt, die sich täglich von irgendwelchen Minderheiten vorführen lässt?

    Eine schweigende Mehrheit, die sich mit Begeisterung eine von Alfons Haider (ausgerechnet der!) moderierte MISS-Wahl im Privat-TV ansehen wird und es schon als positiv wertet, dass nicht der von ihr finanzierte ORF diese Show im Hauptabendprogramm bringt...?

    • Undine
      21. November 2012 14:46

      @Politicus1

      "Warum gibt es nicht einmal eine Hauchbreite rechts von ORF, HEUTE, ÖSTERREICH, FALTER, PROFIL eine zielgerichtete Medienpolitik?"

      Sie haben recht, leider. Der EINZIGE Lichtblick ist das A.U.- Tagebuch!

  31. Alfred E. Neumann
    21. November 2012 09:12

    Noch ein weiteres "warum":

    Warum gibt es nach 36 Jahren sozialstisch dominierter Regierung immer noch arme in diesem Land? Warum hat sich die Zahl der Armen in diesem Lande in den letzten 6 Jahren verdoppelt? Läuft da etwas schief in der roten Sozialpolitik?

    http://www.arbeiterkammer.com/online/page.php?P=128&IP=59927

    • Undine
      21. November 2012 14:48

      @Alfred E.Neumann

      Für das Stellen dieser mehr als berechtigten Frage:*********!

    • Zraxl (kein Partner)
      22. November 2012 10:07

      Das ist so:
      Der Klassenfeind ist noch zu mächtig. Schauen Sie z.B. nach Nordkorea. Dort verdienen alle Menschen das gleiche. Es gibt keine Armut, weil der Medianwert des Einkommens eben diesem Einheitsverdienst entspricht.

  32. dssm
    21. November 2012 08:58

    Das Warum ist leicht und schnell beantwortet.
    Wir haben die Negativauslese unserer Gesellschaft an die Spitze gebracht!
    Schwache, moralisch verkommene Menschen neigen dazu es sich selbst gut gehen zu lassen, ohne ernsthafte Gegenleistung und dann müssen sie ihren Hass auf sich selbst irgendwie kanalisieren.

    Es wird ein Hass auf diese Gesellschaft daraus. All die Erfolge des liberalen und konservativen Bürgertums des christlichen Europas sind ihnen unangenehm, es zeigt wozu Leistung und Selbstvertrauen, Sparsamkeit und Fleiß befähigen.
    Eigenschaften welche bei diesem Gesindel nicht existieren; nein es regiert Machtsucht, Neid, Mißgunst, Gier.

    Wer aus Politik einen gut bezahlten Vollzeitberuf macht, der kann die repräsentative Demokratie gleich begraben, denn die beschriebene Negativauslese ist die logische Folge. Ein kleiner Blick auf die berufliche Herkunft unserer 'Mächtigen' reicht als Beweis.

    • brechstange
      21. November 2012 09:01

      Kennen Sie das Buch "Arschlochfaktor" von Sutton. Hierin wird beschrieben, warum Menschen dieses Charakters niemals an die Spitze kommen sollten.

    • dssm
      21. November 2012 10:03

      Nein, kenne ich nicht.
      Besorge ich mir.

  33. brechstange
    21. November 2012 08:57

    Warum dem Sanader die Stange gehalten wird, ist mir unerklärlich?

  34. Josef Maierhofer
    21. November 2012 08:42

    Linke Dummheit führt ins Verderben.

    Linke Dummheit beim Schützen von politischen Straftätern. Ist es linke Dummheit ? Oder linke Diktatur ? Oder ist es nur die Diktatur der Nomenklatura ? Sind die überzeugten Linken so blöd, dass sie sich von dieser Meute auf den Schädel sch ... lassen ?

    Linke mediale Dummheit beim Lügen und Manipulieren der Medien. Ist es Erpressung ? Ist es Korruption ? Ist es Bestechung ? Oder ist es 'nur' ein 'Einkaufssystem der linken Nomenklatura' ? Sind die Redakteure und Journalisten so blöd, die Wahrheit nicht zu erkennen ? Oder glauben sie, dass sie damit den Menschen dienen ? Im Gegenteil jede Lüge und Manipulation führt in die Irre und richtet schweren Schaden an. Wir können das an den Billionen auf der Sollseite ablesen. Wer da mitmacht ist ein Verbrecher an der Gesellschaft und an den Menschen hier. Können die Medienheinis das nicht erkennen ? Ich hoffe, sie werden dafür bestraft werden, wie ihnen dafür gebührt.

    Linke Bildungsdummheit. Glauben die 'Mainstreamheinis' wirklich, dass man auf ewig die Kinder so übel indoktrinieren kann und das ungestraft ? Ich hoffe da sehr, dass die Wähler eine klare Sprache sprechen werden und dieses Gesindel unblutig ins Jenseits der Politgeschichte befördern. Aber ist es linke Dummheit ? Ist es nicht Ideologiehörigkeit, was noch schlimmer ist als Dummheit ?

    u.s.w.

    Rätsel geben auch die Industriellen auf. Die haben offenbar genauso wenig Fundament, wie die Genossen, sie sind genauso überfüttert mit leistungslosem 'Brot', das sie nie und nimmer verdienen.

    Ich meine die Koalition muss weg.

    Wählen wir Stronach, er ist wenigstens noch ein Konzernchef mit Hirn diesen zu lenken. Wählen wir Strache, er war immer schon der bessere Sozialist. Räumen wir den Saustall aus und verlangen wir die Bestrafung der Täter, auch der Kollektivtäter und Privilegienritter. Stellen wir die Uhren wieder richtig. Wählen wir jene, die sagen 'Österreich zuerst' und das auch tun.

    Es wird ein mühsamer und schwerer und vor allem langer Weg werden, aber machen wir nie mehr die Dummheit, die Politik sich selbst zu überlassen. Wir sind das Volk und wir müssen deren Schulden zahlen, die wir offenbar proletenhaft und dumm mehrheitlich bestellt haben bei den Wahlen der letzten 40 Jahre.

    Wir sind ins Verderben geraten und müssen uns selbst da herausholen, die jetzige Politik reitet uns da immer weiter hinein.

    Weg mit der selbstbedienerischen und machtgierigen Bagage !

    • Wertkonservativer
      22. November 2012 08:57

      Lieber Herr Maierhofer,

      was hat Sie zum für mich sehr verwunderlichen Schwenk vom edelen Ritter H.C. Strache zum Alt-Industtriellen Stronach veranlasst?

      Sie suchen halt - meine ich - immer nur einen "Helden", der die bösen Rot/Schwarzen ins Ausgedinge katapultieren könnte.

      Aber dass jetzt der Herr Stronach, von dem ich derzeit noch gar nicht so sicher bin, ob er und seine paar Hilfskasperln zum Wahlzeitpunkt noch "aktiv" sein werden, Ihr "Riesentöter" werden soll, dass haut mich doch ein wenig vom Stockerl!

      Viel Unterschied zu H.C. und seiner Truppe ist ja nicht ausmachbar: beide Frontmänner sind Schwadronierer ohne wirkliches Österreich-Programm, ohne geeignetes Stammpersonal, Herr Stronach überdies in einem Alter, wo man wirklich keine längerfristigen zukunftspläne mehr schmieden sollte, usw. usf.!

      Solchen Herrschaften wollen Sie die Zukunft unseres Landes anvertrauen?
      Da kann ich mich wirklich nur wundern!

      Nichts für ungut, werter Blogfreund Maierhofer, doch da verführt Sie der Hass auf die Systemparteien zu doch etwas verwunderlichen Bocksprüngen!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • Herbert Richter (kein Partner)
      22. November 2012 13:47

      Mitläufer und schleimende, rückgratlose Schwarze, wie dieser realitätsverdrängende Wertsonst - noch - was, tragen die Hauptschuld an dem Verbleib dieses regierenden Verbrecherkonvolutes.

    • Wertkonservativer
      22. November 2012 14:16

      Haha, eigenartiger Herbert Richter, wieder einmal da zum Anschütten des Wertkonservativen?

      Apropos rückgratlos: einem wie mir, der derart gegen die herrschende Mehrheitsmeinung zu EU und ÖVP anschreibt, kein Rückgrat zuzubilligen, halte ich für nicht wirklich treffend!
      Ich vertrete meine diesbezüglichen Meinungen seit zwei Jahren ausschließlich unter meinem Nicknamen "Wertkonservativer", verstecke mich nicht, wie manche hier, immer wieder hinter "falschen Fassaden", und scheue auch keine Kontroversen mit satisfaktionsfähigen Mitpostern.
      Mit hinterfotzigen Verschleierungsakrobaten möchte ich mich normalerweise nicht beschmutzen. Das heute soll eine Ausnahme sein!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 19:26

      Wertkonservativer
      22. November 2012 08:57

      Nur Mosern und Qatschen bringt auch nichts!

      Ob Strache und Stronach etwas bringen könnte ist auch unklar.

      Aber eines ist ganz sicher: Schlechter als das System Feigmanspindi KANN es NICHT werden.

      Dann lasst Sie mal!

  35. terbuan
    21. November 2012 08:24

    Die Österreicher (und nicht nur die) sind Meister im Verdrängen, es ist den meisten egal was politisch hier an Ungeheuerlichkeiten geschieht, solange es nicht um ihr eigenes Börsel geht. Erhöhte Parkgebühren und Spritpreise, gestiegene Kosten für Bier und Zigaretten, das regt sie auf!

    Im übrigen ist der Weltuntergang nach dem Maya-Kalender inzwischen ja vom 21. Dezember 2012 auf den 15. Februar 2013 verschoben worden, da kommt dann der grpße Komet. -:)
    Bei den überbordenden Staatsschulden wir ja auch immer alles in die Zukunft verschoben, eine saturierte, geborgte Wohlstandsgesellschaft mit ungewissem aber sicherem Ablaufdatum!

    • terbuan
      21. November 2012 19:07

      Zur Illustration meines Postings von heute morgen über den "Mann von der Straße":

      Heute in Perchtoldsdorf bei Wien, bei einem der besten Heurigen (einige Freunde kennen ihn, er beginnt mit Kinder-....)!
      2 Männer im Gespräch am Nebentisch (übersetzt vom Wiener Dialekt auf hochdeutsch):

      "Wie geht es Dir?"

      "Na ja, weißt Du vorher hatte ich einen 7er (7.000 Euro/p.m.), jetzt bin ich in Pension und habe nur mehr einen 2er (2.000 Euro/p.m.)"

      "Wieso das?"

      "Na ja, vorher hatte ich einen Dienstwagen und ich konnte verschiedene Rechnungen meinem Chef bringen und der hat sie dann von der Steuer abgesetzt."

      "Und jetzt?"

      "Jetzt habe ich noch einen 10er bekommen, wegen des Weihnachtsgeldes, dann ist es aber aus, jetzt muß ich mir eine neue Arbeit suchen, schwarz natürlich, mit der Pension kann man ja nicht überleben!"

      So sieht es aus in der Realität, Wirtschafts- und Finanzkrise, kein Thema für den "Mann auf der Straße oder beim Heurigen"!

  36. Observer
    21. November 2012 07:59

    Meine Antwort zu den 6 Warum-Fragen:
    Weil sich die Politiker, die betroffenen Organisationen und die eingeschüchterten bzw. hörigen Medien sich immer die Frage stellen: Schaden solche Diskussionen und deren Auswirkungen meine Arbeit, meiner Person oder meinem Geschäft? Da die Antworten immer JA lauten, wird
    mundtot gemacht, totgeschwiegen und unter den Teppich gekehrt.

    • FranzAnton
      21. November 2012 20:34

      Ganz genau den Nagel auf den Kopf getroffen, Observer; meine Familie reagiert auch ganz verschüchtert, wenn ein Mitglied sich erkühnt, Widerstand gegen miese Zustände leisten zu wollen; da heisst es gleich: "Willst unseren Kindern beruflich schaden?" Wenn das ruchbar wird (z. B. nur Unterberger lesen und propagieren!) und dergleichen Kaliber mehr.
      Die Untertanenmentalität dürfte bereits in die Gene Einzug gehalten haben.
      Wie stets möchte ich daher für die Implementierung der Direktdemokratie plädieren; unsere Gesslertypen gehören von den Futtertrögen weggefegt.

  37. HJR
    21. November 2012 07:54

    Warum ist die Erde rund? Warum wissen viele einzelne Menschen, was tun wäre und sobald ein paar dieser Einzelnen an einer Regierung teilnehmen oder auch nur eine Partei führen (oder beides) ist die "Vernunft" und Klarsichtigkeit, von so etwas wie Fainess ganz schweigen, wie weggeblasen? Ananlog lässt sich diese Vermutung auch auf nahezu alle Zusammenballungen gleicher Interessenlagen - von Gewerkschaften über freiwillige Feuerwehren bis hin zu Schlussverkaufsteilnehmern u.a. - in unterschiedlicher Ausprägung und Stärke nachweisen.

    Ich vermute daher hinter dieser offensichtlichen Gesetzmäßigkeit so etwas Ähnliches wie "Gravitation", die - abhängig von der Masse - eine Anziehungskraft ausübt, welche insgesamt für Gestalt und Bewegung des "Universums der menschlichen Gruppierungen" bestimmend ist. Und so wie es im realen Universum Sterne und Planeten, Asteroiden, Kometen und schwarze Löcher gibt, findet man auch in den menschlichen, von unklaren Gefühlen, handfesten Interessen und - leider zu selten - auch vom Verstand geleiteten "Gruppierungen" die seltsamsten Gebilde.

    Der Einzelne kann - so wie das Staubkorn im All - auf das Ganze nur einen verschwindend kleinen (eigentlich also keinen) Einfluss ausüben und sieht sich der Gravitation der "Zusammenballungen" hilflos ausgeliefert.

    Doch manchmal befällt ein Staubkorn - wodurch auch immer - eine unglaubliche Kraft und es wird entweder zum Epizentrum einer neuen Zusammenballung oder zum Weltenzertrümmerer wie "der zwölfte Planet".

    Und wer auf dieses ihn umgebende Chaos blickt, stellt sich ebenso vergeblich die Frage "warum?", wie der Physiker (ernsthaft aber vergebens) nach dem Grund der Entstehung des Universums forscht. Und glaubt er - endlich - z.B. mit dem Nachweis des "Gottesteilchens" einen wichtigen Schritt weiter gekommen zu sein, so erweist sich wenig später, dass er damit nur die Tür zu einem unendlichen Raum mit neuen Fragen geöffnet hat und von "Antworten" so weit entfernt ist wie zuvor.

    Wenn ich mir nun ansehe, dass die heutigen Schlagzeilen der Printmedien von der "schönen Estebaliz" und von der Rabattschlacht in der EU (als ob die so etwas wie Karstatt vor dem Winterschlussverkauf wäre) beherrscht werden, dann keimt in mir noch eine Vermutung bezüglich der Kräfte im "sozialen Universum": Ich kann's nicht beweisen, aber es scheint mir eine unerwartet große Menge und starke Verdichtung von "dunkler Energie" (die sich gelegentlich in Leuten wie Hitler oder Stalin oder auch Breivik sammeln kann) vorhanden zu sein und - der Nachweis dieser "dunklen Energie" wird dann endlich alle offenen Fragen zu beantworten erlauben.

    (Allerdings besteht die aus meiner Sicht schwache Chance, dass die paar Irren, die behaupten, dass unser Universum nur die holographische Projektion der Oberfläche eines riesigen Schwarzen Loches in sein Inneres ist, Recht behalten und dass diesfall alle Fragen wieder neu gestellt und beantwortet werden müssten).
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

  38. DieWahrheit
    21. November 2012 07:50

    Irrtum, Herr Dr. Unterberger! Obama hat keinerlei echte Dokumente über seinen Geburtstort veröffentlicht. Es sind allesamt Fälschungen gewesen. Es gibt in keinem der Spitäler Hawaiis Hinweise darauf, daß ein Bub names Barack Obama und Barry Soetoro geboren wurden. Außerdem hat er bis dato keinerlei Gesundheitsinformation oder Universitätsabschlußzeugnisse vorgelegt, wie das alle seine Vorgänger getan haben.

    Das ist auch der Grund, weshalb so viele, wenn auch viel zu wenige, ihm nicht glauben, daß er, wie von US Verfassung vorgeschrieben, in den USA geboren wurde. Es gibt unzweifelhafte Indizien, daß er in Kenia geboren wurde... mit einem potentiellen Rattenschwanz an Problemen. Wobei m.E. die Geburtsturkunde das geringste Problem ist, das Obama hat bzw. das kleinste Übel, das er den USA angetan hat und antun wird.

    Obama ist ein Vertuscher. Er hat ein Interesse daran, nicht die Wahrheit zu sagen, auch wenn er vielleicht nicht im klassichen Sinn lügt.

    (Woher ich das weiß? Es gibt mittlerweile unzählige Bücher über ihn. Glenn Beck, David Limbaugh, etc. Letzter ist ganz besonders empfehlenswert, da er seine Bücher wie eine Anklageschrift verfaßt. Alle Bücher wurden von mir gelesen. Daher traue ich mich, das alles zu sagen.)

    • dssm
      21. November 2012 10:11

      Bleiben Sie konservativ!
      Immerhin hat er etwas veröffentlicht! Herr Failmann hat das nicht getan.

      Ob die Dokumente echt sind, kann ich nicht beurteilen, das ist Sache der Behörden und eines echten Journalismus.
      Und, gesetzt der Fall die Dokumente sind falsch, heißt dies nicht, das er lügt. Es könnte seine Mutter die Papiere gefälscht haben und dies dem Sohn verschwiegen haben…

      In diesem Forum haben wir uns oft genug über vorschnelle Verurteilungen durch die Presse gewehrt, das sollten wir auch selber beherzigen; auch wenn es sich im konrekten Fall um einen besonders schlimmen Sozialisten handelt.

    • DieWahrheit
      21. November 2012 12:52

      Ich bin ganz Ihrer Meinung.

      Ich stelle nur fest, daß Obamas Aussagen zu seinem Geburtsort nicht korrekt sind. Und daß ich mich wie viele andere auch fragen, was dahinter stecken mag.

  39. Cotopaxi
    21. November 2012 06:50

    Bezüglich der entfernten Krippe müssen war gar nicht nach Brüssel schauen, ein Blick auf den Wiener Rathausplatz reicht. Steht dort nicht heuer der Weihnachtsbaum erstmals ohne Krippe? Und darf man den dortigen Weihnachtsbaum überhaupt noch so nennen?
    http://www.andreas-unterberger.at/2012/11/gedanken-zum-ijadventzauberij/

    • Günther (kein Partner)
      23. November 2012 10:54

      So ist es. Ich möchte gerne wissen, in welchem öffentlichen Wiener Kindergarten noch eine Krippe aufgestellt, und den Kindern die Weihnachstgeschichte vermittelt wird ?

  40. simplicissimus
    21. November 2012 05:56

    Warum nur warum?
    Weil die sozialistische oesterreichische Arbeiterpartei aus Gerechtigkeitsgruenden ein Hauptziel verfolgt: Die ausgleichende Orientierung nach unten in allen Bereichen.
    Dafuer kupfert man gerne die erfolgreichen Propagandastrategien historischer Vorbilder ab.
    Aber vielleicht sehe ich das zu objektiv. Vielleicht geht es nur um den Machterhalt.

  41. Johann Sebastian
    21. November 2012 02:19

    Auf die Gefahr hin, naiv zu wirken, stelle ich mir bei der Maturadiskussion doch eine Reihe von Fragen: Gibt es keinen einzigen Mitschueler aus der selben Klasse (oder - im Falle eines Sitzenbleiben - Gott behuete) aus mehreren Klassen, der die Wahrheit kennt? Keinen aus Parallelklassen, einem Jahrgang darueber oder darunter? (Ich koennte noch Jahrzehnte nach der Matura aufzaehlen, wer diese geschafft hat und wer nicht).
    Keinen einzigen Lehrer aus dem Kollegium, eventuell von der "anderen" politischen Seite und/oder bereits pensioniert und daher nicht mehr abhaengig oder unter Druck zu setzen?

    Darueberhinaus sind Schulen normalerweise stolz ueber jeden Absolventen der es auch nur in die untersten Raenge von 'Prominenz" gebracht hat (sei es Politik, Wirtschaft, Medien etc). Und da gibt es einen Bundeskanzler, von dem man nicht einmal weiss, ob er maturiert hat? Hat nicht heute jede bessere Schule eine Homepage mit entsprechenden Fotos von Maturajahrgaengen etc?

    Oder sind all diese "Mitwisser" entweder eingeschuechtert oder werden totgeschwiegen? Ist es schon soweit gekommen?

    PS 1: Falls all dies schon behandelt worden ist und mir entgangen ist, bitte bereits jetzt um Entschuldigung, aber ich bin bereits seit vielen Jahren im Ausland.

    PS 2: Das Buch von Herrn Hofbauer werde ich mir auf jeden Fall zulegen, auch wenn es dem Blutdruck wahrscheinlich nicht gut tun wird. Es war ja auch sein Klestil Buch sehr brisant.

    • FranzAnton
      21. November 2012 06:25

      @ Gibt es keinen einzigen Mitschueler aus der selben Klasse .........

      Ließe sich nachverfolgen, wer von den Mitschülern als Lieferant nachteiliger Information fungierte, würde dieser wohl meinen, Repressalien befürchten zu haben.
      Dazu ein Schlaglich aus ganz anderem Gebiet, auf welchem die Politik aber stark mitmischt: Persönlich habe ich erlebt, wie Gesetzesbestimmungen von einer Behördenkamarilla einfach nicht eingehalten werden, und der davon schädlich Betroffene dagegen zwar de jure, aber nicht de facto die Möglichkeit hat, sein Recht durchzusetzen. Näheres dazu vielleicht einmal später.

      Politik mit einigen wenigen, lebenslang, ggf. in verschiedenen Positionen politisch tätigen Machthabern war allzeit ein schmutziges Geschäft, welches auszuhebeln m.E. ausschließlich per Direktdemokratie möglich ist, weshalb ich nahezu täglich in diesem Forum hiefür plädiere.

    • dssm
      21. November 2012 10:18

      @Franz Anton
      Das kann ich (leider) bestätigen.

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 20:01

      FranzAnton
      21. November 2012 06:25

      Eigentlich geht mir das ewige Gejeier nach einer Direktdemokratie schon auf die Nerven.

      Kann wenigstens einer der Schreiber sagen, was er darunter versteht?
      Sollen wirklich im Dorfwirtshaus die "Bürger" zusammenkommen und Leuten, die "kandidieren" dort an Ort und stelle wählen und der Karlionkel zieht dann ins Parlament ein, obwohl er von nichts eine Ahnung hat?
      Oder soll jährlich darüber abgestimmt werden, wer Umsatzsteuern zahlen muss oder ab die Ringstrasse umgegraben wird um einen Rasen anzulegen?
      Oder ob ab sofort alle ungeborenen Kinder abgetrieben werden müssen, weil die Alten vom Kindergeschrei schon genug haben? Oder umgekehrt alle die mehr als 60 Jahre alt sind schon genug gelebt haben und die Übervölkerung nichtmehr geduldet werden kann?

    • panzerechse (kein Partner)
      22. November 2012 21:22

      kaffka,

      Sie zeichnen hier meinen Alptraum von der direkten Demokratie in Österreich...

  42. byrig
    21. November 2012 01:44

    die iv und die sog.wirtschaft sind nicht unschuldig daran,dass unser land heute von ausländern übervölkert ist.
    diesen beiden organisationen geht es nämlich nur um profit.längerdauernde auswirkungen für unser land sind diesen verantwortungslosen managern,kammervertretern und firmenbesitzern egal.
    diese vermins der gesellschaft sind genau den linken gutmenschen equivalent.

    • dssm
      21. November 2012 10:24

      Jetzt aber mal halblang. So beschimpfen müssen Sie die Menschen welche die Wirtschaft voranbringen dann wieder nicht!

      Das Problem sind die hohen Steuern und die utopischen Sozialabgaben. Arbeit ist viel zu teuer. Es gibt viel zu viele Schreibtischtäter; nicht zuletzt weil es zu viele Maturanten und Akademiker gibt.
      Also importiert die Politik billige Arbeitskräfte um die Produktion aufrecht zu erhalten und den Einheimischen das Gefühl zu geben, keine ‚Drecksarbeit’ machen zu müssen.

      Diese ‚Einheimischen’, das sind wir!!!!

      Daneben gibt es noch den gutmenschlichen Import von bildungsfernen Schichten aus den hintersten Winkeln dieses Planeten, das ist aber ein anderes Thema.

  43. byrig
    21. November 2012 01:38

    es sind unglaublich viele,empörende "warum"-fragen.und es ist befriedigend,dass ein jounalist in diesem lande diese stellt.
    ein routinierter rechercheur und autor behauptet,dass der jetzige bk faymann nicht nur kein akademiker ist,sondern nicht einmal die matura geschafft habe.
    weiters gibr es in der biographie des werner faymann ein loch von 7 jahren.
    linken ist das anscheinend völlig egal.
    "dr" faymann sowieso.
    ein amerikanischer präsident muss sein leben völlig offenlegen,inklusive ärtzlicher befunde.
    ein österreichischer bundeskanzler kann 7 jahre seines lebens verschweigen und die österreichische nation im unklaren lassen,ob er überhaupt maturiert hat!
    zur entlastung faymanns ist allerdings eines anzuführen:er gebietet nicht über atomraketen.

    • Josef Maierhofer
      21. November 2012 08:46

      Aber er gebietet über 'Billionenraketen' ...

    • Pumuckl
      21. November 2012 13:08

      @ byring 01:38

      Daß ein Typ wie Werner Faymann ein durchaus angenehmer Tischgenosse ist, wenn er mir zufällig und unbekannt im Sporthotel gegenübersitzt, ist für mich gut vorstellbar.
      Welcher Teufel die SPÖ geritten hat als sie Kanzler Gusenbauer durch Faymann ersetzte, kann ich mir hingegen nicht vorstellen.

      Keine der Unzulänglichkeiten welche Faymann fortgesetzt vorgehalten werden,
      trifft auch auf Gusenbauer zu.

  44. S.B.
    21. November 2012 01:19

    Die Antwort auf viele dieser Fragen ist wohl die unheilvolle Symbiose zwischen Medien und Mächtigen:
    Wenn zum Beispiel in Österreich eine Erhöhung der Presseförderung von 10,8 Millionen - in Zeiten wie diesen - auf satte 50 Millionen Euro gefordert und auch erhofft wird, kann man die Hand, die das realisieren kann und somit füttert, nicht im Gegenzug (zer-)beißen. Daher wartet man auf objektive, kritische oder gar aufdeckende Berichterstattung zum Bundeskanzler und Konsorten vergeblich. Dafür muß einzig und alleine der politische Gegner herhalten.
    Daraus resultiert, daß sich der bisher unfähigste Regierungschef in unserem Land in erster Linie auf Steuerkosten im Amt hält und nurmehr der Wähler 2013 Gelegenheit hat, diesen Mißstand zu beheben.

    P.S.: Zu diesen neuerlichen, politisch überkorrekten Ausritten bzw. Kniefällen in Brüssel und Frankreich fehlen einem die Worte. Wen wundert es da noch, daß bei Wahlen in solchen Ländern Rechtsaußen immer mehr Zulauf erhält = die einzige Gegenwehr des ansonsten machtlosen Bürgers!

  45. Harun al Raschid
    21. November 2012 01:10

    Ja, warum - das überlegte ich auch, als ich dieser Tage wieder einmal verkleidet durch meine Stadt wanderte. Warum nur werfen sich die Abendländer vor uns Moslemin in den Staub, bevor wir es überhaupt verlangen? Und ich stellte mir vor: Die heilige Stadt der Christen - letztes Jahr war ich dort, und es hat mich, obwohl ich natürlich ein treuer Diener Mohammeds blieb, sehr beeindruckt. Andererseits: in unsere heilige Stadt darf einer, der sich nicht zum Propheten bekennt, nicht einmal hinein. Was würde geschehen, wenn nun der oberste Khalif der Christen analog unserer Tradition verfügte, dass Nichtchristen Rom nicht betreten dürften? Er würde wohl, zumindest mit Worten, verprügelt wie ein Hund - und zwar zuvorderst von anderen christlichen Mullahs, aber natürlich auch von den elektronischen Märchenerzählern und ihren dunklen Hintermännern. Ich liebe unsere Traditionen; aber selbst als orientalischer Fürst muss ich mich fragen: Sind die Bewohner des Abendlandes noch bei Trost? Wahrlich: geschähe solches in meinem Lande...

    • diko
      21. November 2012 07:32

      @ Harun al Raschid ****!

      der Hinweis auf die - elektronischen Märchenerzählern und ihre dunklen Hintermänner - ist mehr als trefflich!

    • Xymmachos
      21. November 2012 08:52

      Beim Barte des Propheten, das hast Du trefflich erkannt und richtig beschrieben, erhabener Kalif! Allah hat die Ungläubigen im Abendland offenbar mit Blindheit geschlagen, um der Lehre des Propheten den Siegeszug vorzubereiten.

    • machmuss verschiebnix
      21. November 2012 11:27

      Habibi hat sich seine Sternchen redlich verdient [zwinker]

    • Anton Volpini
      21. November 2012 14:08

      @machmuss verschiebnix

      Habibi heißt doch Liebling?
      Auf jeden Fall, hat der Fürst unseren Zustand sehr gut geschildert.
      Schade nur, daß solche Persönlichkeiten auch im Orient sehr selten geworden sind.

    • Undine
      21. November 2012 15:02

      @Harun al Raschid

      *****************!

      Ach, hätten wir doch auch so einen weisen und liebenswerten Mann wie Sie es sind an der Spitze unseres Staates---und nicht so eine aufgeblasene, nichtswürdige NULL!!!

    • Harun al Raschid
      21. November 2012 17:28

      Hoch verehrte Undine, halbgöttliches Wesen aus dem Abendlande!
      Habet Dank für Eure wohltuenden Worte. Eure Idee, einen Mann wie mich an die Spitze Eures liebenswürdigen Staates zu stellen, hat mich wahrlich überrascht, und ich wäre ein schlechter Morgenländer, würde mich dieses nicht freuen. Aber, seid mir bitte nicht gram: Mein Statistik- Wesir hat auf meinen Befehl nachgeforscht und teilt mir soeben mit, dass fast ein Drittel Eurer Landsleute eben jenen, den Sie wahrscheinlich sehr zutreffend charakterisiert haben, wieder zu Eurem Bundeswesir wählen würden (oder werden?).
      Habet daher Verständnis, wenn ich es vorziehe, das und dort zu bleiben, was und wo ich bin....bei uns, in Bagdad.

    • Undine
      21. November 2012 20:36

      @Harun al Raschid

      Danke für Eure Worte, erhabener Kalif (@Xymmachos möge mir den Wortraub gnädigst verzeihen!)!

    • Undine
      21. November 2012 20:36

      @Harun al Raschid

      Danke für Eure Worte, erhabener Kalif (@Xymmachos möge mir den Wortraub gnädigst verzeihen!)!






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