Abonnenten des Tagebuchs haben viele Vorteile:

Sie können: alle Texte sofort lesen (nicht erst nach 36 Stunden); das große Archiv und die vielen Daten nutzen; jedes Posting bewerten; Die automatische Zusendung jedes Eintrags bestellen; auch eigene Veranstaltungen als "Tipp" bewerben; alle eigenen Postings Jahre zurück aufrufen. Sie haben: völlig inseratenfreie Seiten; Zugang zu den Link-Tipps; Schutz ihrer Nicknamen gegen Doppelgänger; usw.

weiterlesen

 

Von Europa bis Wien: Fensterputz auf der Titanic drucken

Die Tanzenden auf der Titanic waren im Vergleich exemplarisch zukunfts- und verantwortungsbewusste Menschen. Die Reaktion der meisten Europäer auf die unvermeidliche Implosion der Schuldenkrise wird mit Sicherheit von künftigen Psychologengenerationen als Musterbeispiel einer kollektiven Verdrängung angeführt werden.

Was man praktisch täglich neu beweisen kann: In der gleichen Woche, da die Euro-Länder nun auch formell beschließen, weitere 33 Milliarden zum Zweck eines zweijährigen Sanierungsaufschubs für Griechenland zu verbrennen, da Athen Anleihen mit der lächerlichen Laufzeit von nur noch vier Wochen auflegt, da sich auch sonst die finanziellen Perspektiven der Krisenstaaten weiter verschlechtern, stößt man binnen weniger Stunden auf folgende aktuelle Fakten:

  • Zahllose griechische Bürgermeister weigern sich, die vom Parlament erst vor wenigen Tagen beschlossenen Entlassungen durchzuführen. Sie wollen nicht einmal die Namen der derzeit angestellten Gemeindebeamten bekanntgeben.
  • Laut dem nun auch im Detail durchsickernden Troika-Bericht über Griechenland hat das Land nur 32 von 67 eigentlich schon längst fälligen Zusagen erfüllt. Der Rest der Verpflichtungen ist wider alle heiligen Schwüre noch ganz oder teilweise offen. Aber trotzdem wird der Bericht als positiv für Griechenland dargestellt und als grünes Licht für die nächste Kreditrate.
  • In Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und Belgien finden Generalstreiks statt. Diese haben zwangsläufig eine weitere Vergrößerung der Staatsschulden zur Folge, da sie naturgemäß die Wirtschaft weiter schrumpfen lassen. Aber die Gewerkschaften denken nicht daran zuzugeben, dass ihre überhöhten Lohnforderungen in den letzten 15 Jahren und die von ihnen durchgesetzten üppigen Sozialleistungen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Länder schwer beeinträchtigt und damit die Schuldenkrise mit ausgelöst haben. Sie streiken lieber.
  • In Frankreich kann keine einzige der großen Tageszeitungen mehr ohne Verluste bilanzieren – obwohl die Regierung ihnen über eine Milliarde Euro zubuttert.
  • Die Fusionsgespräche zwischen Opel und dem französischen Konzern Peugeot-PSA-Citroen werden abgebrochen, weil die französische Regierung beschlossen hat, mit sieben Milliarden für PSA zu haften, und einen Jobabbau verboten hat. Das hat naturgemäß den – fast ebenso maroden – Opel-Lenkern jede Lust auf eine Kooperation geraubt. Denn dann wären nur in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut worden. So fahren halt beide Konzerne getrennt in den Abgrund.
  • Die EU-Kommission beschließt, die CO2-Zertifikate wieder dramatisch zu verteuern, was der europäischen Industrie zusätzliche Milliardenkosten verursacht. Aber die angebliche Klimarettung (die weder Chinesen noch Amerikaner noch sonst einen Nichteuropäer kümmert) ist ja wichtiger, als es die Arbeitsplätze auf dem Kontinent sind.

Das alles binnen weniger Stunden. Als kollektiver Beweis, dass sie alle überhaupt nichts verstanden haben.

Und in Österreich? Da spielt das Titanic-Orchester  besonders laut.

  • Da hat die Regierung – weil man ja auf einer „Klausur“ Arbeit simulieren will – gerade wieder ein Bündel von neuen Wohltaten für das Volk beschlossen. Sparmaßnahmen sind bei diesem Treffen nicht besprochen worden.
  • Da wird bekannt, dass sich die Zahl der Frühpensionierungen „wegen psychischer Erkrankungen“ binnen weniger Jahre mehr als verdoppelt hat. Ursache ist natürlich nicht kollektive Verblödung, sondern die moderne Medizin, die heute viel besser die früher gern vorgeschützten Gründe für Invaliditätspensionsanträge überprüfen kann.
  • Da verkündet der Wirtschaftsminister eine Erhöhung der Familienbeihilfen.
  • Da wird eine Verdopplung der Ausgaben für Ganztagsschulen beschlossen (die an sich ja sinnvoll sind, die man sich aber nicht mehr leisten kann, weil man das Geld für die absolut sinnlose Gesamtschule hinauswirft).
  • Und da – das wirklich peinlichste Beispiel von Geldverschwendung – verschickt die Gemeinde Wien um Steuergeld ein Blättchen an alle Haushalte mit einer ganzseitigen Liste, in der Männer und Frauen für jeden Wochentag von Montag bis Sonntag eintragen sollen, wer zuständig ist für „Fensterputzen“, für „Handwerk“ oder fürs „Haustier“. Aber noch bevor ich mir meine Fensterputztage aussuchen, ein Handwerk lernen und ein Haustier anschaffen kann, stoße ich auf den danebenstehenden Satz einer Frau Frauenstadträtin Frauenberger (der Name ist echt): „In mehr als 50 Prozent der Haushalte mit Kindern übernimmt die Frau die gesamte Arbeit.“ Noch frecher lügen kann man wohl nicht. Aber wenn ein Mann arbeiten geht, ist das ja offensichtlich für die Rathauspartie keine Arbeit, sondern Vergnügen.

Aber was soll’s. Warum sollte man ausgerechnet in Österreich auf den letzten Meilen der Fahrt bis zum Eisberg noch vernünftig werden?

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    14. November 2012 01:03

    die erklärung für dieses phänomen,das nichts passiert,ist einfach.
    wir spüren nichts von dieser katastrophe.
    die arbeitlosigkeit ist gering.
    das geld ist stabil.essen ist billig,die elektroangebote wohlfeil,der spassfaktor gegeben.
    in den immer weniger gelesenen zeitungen,zumindest in einigen von ihnen,wird dunkel von einer krise berichtet.
    diese krise ist einfach noch nicht real angekommen,sie ist theoretisch,wird diskutiert,mehr ist da nicht.
    und es ist auch fraglich,ob da mehr kommt.
    die fachwelt,die sich auskennen sollte,ist so gespalten,dass man auch als interessierter bürger zu keiner schlüssigen meinung kommen kann,ausser man hat vorgefasste meinungen.
    aber meinungen hat jeder.
    meine ist:griechenland gehört sofort aus der eurozone entfernt.jedes weitere abwarten gefährdet unseren wohlstand massiv.zumal die griechen selbst verantwortlich für ihren zustand sind.
    auch wenn das kostet,haben wir eine last weniger.zumal ich den eindruck habe,die griechen führen europa am nasenring herum.
    alles weitere zu seiner zeit.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    14. November 2012 05:50

    Vor ein paar Monaten unter Freunden in einer heissen Diskussion leider erlebt:

    "Unser gesamter Wohlstand ist auf den Schulden aufgebaut" (gemeint war, dass Schulden gut sind)

    "Das Zinsensystem ist schuld an der Krise"

    "Die Zuwanderung ist nicht aufzuhalten, eine schoene Bereicherung und ausserdem muss ja jemand die Pensionen bezahlen"

    "Ich waehl jetzt SPOE, die OEVP ist nicht mehr auszuhalten und die FPOE sind Nazis"

    Und wahrscheinlich ist auch noch das Argument gefallen, dass eigentlich Banken und Spekulanten Schuld sind, ich kann mich gar nicht mehr an alles erinnern. Usw.

    Alles Akademiker, im "Normalleben" nette und vernuenftige Leute.
    Dass die Medien massiv manipulieren, wird nicht wirklich erkannt.
    Die wenigen, die diese Meinung nicht geteilt haben, haben weitgehend den Mund gehalten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    14. November 2012 01:12

    Dieser politische Sauhaufen ist vergleichbar mit Boccaccios Decamerone. Während in der EU/Ö die "Pest" wütet, feiern die Politiker in Brüssel/Wien, erzählen Geschichten/ Lügen, lassen Champagner/Geld fließen, warten bis der Spuk vorüber ist um wieder zurückkehren zu können.
    Die heutige Politik verkörpert die Dekadenz dieser Erzählungen mit einer perfekten Perversität. Wie lange noch lassen wir unsere Geduld derartig überstrappazieren?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    15. November 2012 09:08

    Das Durchfüttern von Griechenland, komme was da wolle, ist längst beschlossene Sache, wie jeder sehen kann. Die Troika ist ein reines Show-Element.

alle Kommentare drucken

  1. kaffka (kein Partner)
    17. November 2012 11:47

    Ein Gleichnis:

    Der Pfarrer predigt darüber wie doch Gott so Alles harmonisch geschaffen hat. Wie sich der Wald so harmonisch im im Winde wiegt, wie gut gelungen doch auch der mensch geschaffen ist, dass er einen hübschen Kopf hat der sehr harmonisch an einem Hals über dem leib schwingt und sich nach allen Seiten drehen und biegen und neigen lässt etc.etc ...

    Nach dem Gottesdienst fragt ihn ein Buckliger, ob denn diese Harmonie auch für ihn gelte, ob er sich auch so schön in die Harmonie Gottes eingebettet fühlen kann, ob er auch so harmonisch sei? .... Nach einiger Überlegung meinte der Herr Pfarrer : "Na für einen Buckligen sind sie sehr harmonisch!

    So behandelt die Politik und die unbedarfte Journaillie auch die X-Krise , die Y- Krise die Placebo-Heilbehelfe (wie EFSM und EFM und ZEB und die Hilfsgelder....)

    Obwohl jeder Mensch der Denken kann, auch schon heute weiss, dass die Schuldenkrise durch mehr Schulden nur noch schlechter wird (Aber für die Behandlung kann man schon sagen sie wäre "sehr harmonisch", so wie der Buckel für einen Buckligen!)

  2. Torres (kein Partner)
    16. November 2012 10:52

    Die ansonsten zu Recht unbekannte (aber hochbezahlte) Stadträtin Frauenberger hat sich u.a. dadurch hervorgetan, dass sie den Ausdruck "StaatsbürgerInnenschaft" kreiert hat.

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. November 2012 11:00

      Immerhin hat sie die Erkenntnis bestätigt, dass "Multikulti tot ist".

      Witzigerweise (?) ist der Nachweis dafür schon aus dem Netz entfernt worden.

    • kaffka (kein Partner)
      17. November 2012 11:52

      Torres
      16. November 2012 10:52

      Schon wider tschänderwidrig! Es heisst richtig "Staatsbürginenschaft"

      Man darf doch nicht eine Frau mit einem Suffix zu einem Mann (erin)bezeichnen!

  3. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    16. November 2012 08:05

    Bitte mehr Sätze, in denen sowohl "zwangsläufig" als auch "naturgemäß" vorkommen!

  4. Wertkonservativer
    16. November 2012 07:43

    Ich frage mich nun wirklich: wer ist "consuela rodrigez"??
    Dieses täglich oftmals losballernde Blog-Schießgewehr pflastert uns seit kurzem unser feines Forum mit ihren Weisheiten bis zur Halskrause zu!

    Ich habe ja eine Vermutung, die in Richtung einer schon öfter aufgefallenen "Vermummungskünstlerin" geht!

    Wie auch immer, liebe Dame, eine Bitte: zwei, dreimal am Tag, das sollte genügen, Ihre Meinungen und Gegenmeinungen vor uns auszubreiten!

    Danke für baldige Einsicht!

    Höfliche Grüße,

    Gerhard Michler

    (mail to: gerhard@michler.at

    • Neppomuck (kein Partner)
      16. November 2012 09:25

      Wo war dein "Damaskus", frug neugierig Paulus den Saulus.

      Oder, volkstümlich:
      "Esel" - sagte ein Langohr zum anderen.

      Oder, für Bibelfeste:
      " .. der werfe den ersten Stein".

    • Claudius
      16. November 2012 12:29

      @ Wertkonservativer

      Ich verstehe Ihren Unmut und Kritik. Aber die consuela rodrigez sprudelt wahrscheinlich vor lauter Ideen und Kreativität nur so über.

      Deshalb möchte ich consuela rodrigez hier ausdrücklich in Schutz nehmen und verteidigen.

      Es ist für das Unterberger-Forum und alle Teilnehmer eher besser als schlechter wenn nachdenkliche Zeitgenossen hier ihre Überlegungen niederschreiben. Noch dazu wo so manche Gedanken von consuela rodrigez wohl durchdacht sind.


      Geben wir doch bitte der consuela rodrigez eine faire Chance.

  5. Jerobeam (kein Partner)
    15. November 2012 22:43

    http://www.kybeline.com/2012/11/15/in-kairo-marschiert-schon-die-sitten-polizei/

    Das Ende vom Abgesang wird sein, daß die Frauen unter die Burka gezwungen werden, weil sie dann "sicher" sind. Sure 33, Vers 59 ...... übrigens ein Surenverse der in ziemlich dubiosem "Dunst" entstand um ein eventuelles Flüchtenwollen/"Fremdgehen" von Aischa.

    Würden in Neben-Arabien (denn von Ägypten zu schreiben wäre falsch, dort wird nicht mal mehr ägyptisch gesprochen und genetisch..... siehe "Siedlungsgebiet der Araber") wirklich zivilisatorisch entwickelte Gruppierungen das "Sagen" haben würde ich die Aktion begrüssen .... doch so wie ich den Islam kenne wird dies eins der letzten Bollwerke gegen den Islamen Faschismus sein ..... und ist vermutlich schon geplant, daß die Frauenwächter zu islamischen Sittenwächter umgestaltet werden.

    Die Dirigenten sind in Riad ....... und die können ihren islamen Job und guten Willen von jungen Männern die was Gutes tun wollen brechen und umkehren ist ihr "liebstes Vergnügen"....... und so filtern sie damit die liberalsten und auch aktionsbereiten Jungs heraus, die in ihren Herzen eben alles andere sind als kernislamisch.

    Ihr Motto "Brich die Spitze einer Gegenbewegung" und die Masse der nicht so aktiven und dennoch säkularen Muslime zerbröselt .......

    Das "Spiel" treiben sie alle, die in ihren Herzen Faschisten sind ..... nicht nur die Muslime.

    • Eso-Policier (kein Partner)
    • Jerobeam (kein Partner)
      15. November 2012 23:29

      http://observers.france24.com/content/20121113-anti-sexual-harassment-squads-patrol-streets-cairo-egypt-attacks-women-men-police-insults-photos-basma?ns_campaign=observateurs&ns_source=twitter&ns_mchannel=reseaux_sociaux&ns_fee=0&ns_linkname=20121113_observers_anti_sexual_harassment_squads_patrol_streets

      Zitat vom obigen Link
      There has also been a significant rise in Egyptian women sharing their stories of harassment via the Internet, but the authorities have still not taken any measures to deal with the problem, which has created a climate of impunity. So much so that last June, a group of men sexually assaulted several protesters during a protest denouncing sexual harassment.
      Ende Zitat

      Da is er schon der Koranislam nach Sure 33, Vers 59 ....... die primäre Verantwortlichkeit für sexuelle Übergriffe liegt bei den Frauen .... nicht bei den Grapschern oder die Ärgeres tun.

      Sure 33, Vers 59

      Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand (über den Kopf) herunterziehen (yudniena `alaihinna min, dschalaabiebihinna). So ist es am ehesten gewährleistet, daß sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden (fa-laa yu§zaina). Allah aber ist barmherzig und bereit zu vergeben.

      Zitat Ende

      ......zum historischen Hintergrund. Der "gute" "Prophet" hat sie dann doch nicht ermorden lassen ...... und Aischa "verziehen"..... nachdem das Mädel fast ein Monat lang um ihr Leben fürchtete. Genau jene Aischa die er heiratete wie sie Sechs gewesen ist und sie nach den im Islam als authentischsten Quellen angesehenen Hadithen penetrierte wie sie Neun gewesen ist.

      Dies ist in Mohammeds Armee übrigens kein Einzelfall gewesen. Sure 65, Vers 4.
      Von dieser "Legislatur" zum Sex mit Kindern und dem dort beginnenden Überrollen der Wünsche von Kindern weiblicher Zukunft sinds nur wenige "Grade" düsterer Emotionalität mehr bis zu Sure 2, Vers 223 und Sure 24, Vers 33.

      Beigefüttert sind diese Degradierungen von Frauen zu ent-willten Zielen unter Vorgabe männlicher Gelüste durch vielfache zusätzliche Einschränkungen des Rechtsstatuses von Frauen ......

      Die derzeitige Situation in Ägypten ist einfach die, daß dort in ihren Herzen einigermassen vollkoranforme Männchen bereits islamisierter leben und dies umso mehr Islam umso mehr "oben" Islam ist, während die Mädchen und Frauen noch in ihren Herzen den Öffnungen nachhingen/hängen die ihnen ein Mubarak immerhin ermöglichte .... welcher auch ein Lump gewesen ist, sogar ein mörderischer, doch eben gradual weniger als solche die jetzt dort die Geschicke von Neben-Arabien leiten.

      Die Katastrophe für Mädchen und Frauen damals im Iran ist ähnlich gewesen .... doch abrupter.

      Noch ein Nachtrag: IM Islam schwingt dieses "Frauen-Versklaven", Frauen als Sexsklavinnen, Frauen als Kriegsbeute,.... unterschwellig immer mit und so kann ein Streifzug durch eine Großstadt schon mal in den Seelen etwas vom Nachempfinden von Mohammeds einstigen Razzien bewirken ...... zumal wenn eine Frau bereits durch ihre Kleidung demonstrativ zeigt, wie wenig sie vom Islam hält.
      Für den Muslim seit Mohammeds Zeiten her ist das ein Signal zur emotionalen Einschwingung und Schematisierung dieser Frauen in ein Beute .......

      Immerhin ist eine der bekanntesten Geschichten UNTER ISLAMEN die Vergewaltigung einer Jüdin - also einer nach islamer Sicht "Kuffar" - in Khaibar .... deren Vater, Brüder und Gatte zuvor ermordet worden sind .......... und wer ist der Vergewaltiger gewesen ? Mohammed selbst.

      Über das Phänomen "Vergewaltigung/en durch Islame" könnten in Europa bereits dicke Bücher geschrieben werden, während die Volksverräter an den Hebeln der Macht weiter Krieg gegen die eigenen Kinder, Jugendlichen und Frauen führen ....

      Heute las ich auf einem You tube Kommentar eines vermutlichen Amis, wie verloren derzeit die Demokratie ist ...... und wie damals vor WK 2 sind große Teile der Wirtschaft, parteipolitische Interessen über dem Volkswohl und eine verlogene lügnerische hetzerische Journaillie massiv verantwortlich für die zeitgeschichtlich schier "explosionsartige" Vermehrungen an - ich nenns mal: Stress.

      Bereits als die Wahlbeteiligungen deutlich zu sinken begannen hätte klar sein müssen, daß in Österreich und all diesen Ländern wo dies auch geschehen ist dies MASSIVE WARNRUFE gewesen sind ....nicht Fauhlheit oder poltisches Desinteresse, sondern das Erleben einer Verklüngelung der Mächtigen weg von demokratischen Vorgängen in Richtung autorkatischer Systembefestigungen ....... was willste dann noch wählen ?

      Nur noch Ausschau halten nach dem kleineren Gift ?

      Artikel 1 gehört korrekt instrumentalisiert und Artikel 24 umgeschrieben in ein Gesetzeseinbringungsbetätigungs"feld" der "Räte", welches jedoch OHNE JEGLICHE PRIVILEGIEN ist und nicht anders gereiht werden darf, wie jeder andere Gesetzesvorschlag eines Österreichers oder einer Österreicherin.

      Mit einem einfachen Rahmenwerk und guten Ideen ist dieser Staat sehr rasch wieder in eine Zustand vernünftiger "Strömungen" und einer menschlichen Richtung zu bringen.

      Was derzeit betrieben wird ist Eisbergumstellen vor den Bug der Titanic ...... dass die Titanic auf jeden Fall darauf krachen muß.

      Und das wollen offensichtlich viele ...... die genug auf die "Seite" gelegt haben, ihr Fluchtdomizil in Südamerika, Australien, sonstwo .... weil sie wissen, daß bei dieser Schrittfolg hin zum Abgrund "ihr bestes Tun" die Verschleierungen ihrer Agendas sind, was am "besten" in den Wirren von Aufständen zu machen ist ....... solche bekämpfen derzeit auch eher noch die Autochthonen, wie etwa Islamkritiker, damit die Umma in Österreich weiter wachsen kann und der Crash später die "zufriedenstellende Größe" erreicht zum Spurenverwischen ..... in der Hoffnung, daß möglichst viele anständige Österreicher die Aufstände nicht überleben.

      Für ein step bei step zum Sinnvollen ....... und größtmögliche Vermeidung von Gewaltanwendung bzw ein Mindestmaß an Gewaltanwendung sind solche nicht zu haben. Denn dann müssten sie zu lieben beginnen ...... und solchen ekelt vor sowas zutiefst.

      ... und die Größe eines Michail Gorbatschow bringt in diesem Land derzeit offensichtlich keiner zusammen.

    • Jerobeam (kein Partner)
      15. November 2012 23:32

      Tausche ein "für" für ein "gegen" ........ die Stelle ist sehr leicht zu finden.

    • Trollfresser (kein Partner)
      16. November 2012 10:02

      @ Jerobeam
      Ich empfehle dir
      www.kreuz.net

    • Jerobeam (kein Partner)
      16. November 2012 11:43

      Trollfresser versuch du dich mal in Kritik am Matthäusevangelium auf "kreuz.net".

      Und dann schreibst du hier deine Erfahrungen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      16. November 2012 13:30

      Sag bloß, dass du auf www.kreuz.net gesperrt worden bist?

  6. november (kein Partner)
    15. November 2012 22:31

    Die Reaktion der meisten Europäer auf die unvermeidliche Implosion der Schuldenkrise wird mit Sicherheit von künftigen Psychologengenerationen als Musterbeispiel einer kollektiven Verdrängung angeführt werden.

    Die Verdrängung liegt größtenteils auf Seiten der sogenannten Wirtschaftsweisen. Die katastrophale Entwicklung der europäischen Wirtschaft geht vor allem auf zwei Missverständnisse zurück, wobei diese so offensichtlich sind, dass man bald schon Absicht vermuten muss.

    1. Die falsche Vorstellung, dass wir nicht in einer (ungeliebten) Entität namens Eurozone leben sondern nach wie vor in Nationalstaaten, und dass deswegen die Lösungen hauptsächlich auf nationaler Ebene gefunden werden müssen.

    2. Die falsche Vorstellung, dass die Maastrichtkriterien für eine funktionierende Währungsunion ausgreicht hätten, dass die Krise durch Verletzung dieser Regeln entstanden wäre, und dass die Lösung im gewaltsamen Zurückdrängen der einzelnen Staaten auf diese Kritierien zu finden wäre.

    Das Ergebniss dieser Denkfehler kann man täglich in den Nachrichten bewundern, bald auch bei uns.

    Wenn wir dagegen die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt sein und bleiben wollen, sollten wir endlich anfangen, uns auch so zu benehmen.

  7. consuela rodrigez (kein Partner)
    15. November 2012 19:22

    Eine BODENLOSE FRECHHEIT: "Die Inländer-Feindlichkeit geht bei den Grünen offenbar schon so weit, dass autochthone Kinder bewusst schlechter gestellt werden sollen als ausländische Asylbetrüger."
    http://www.fpoe-wien.at/spezialseiten/news-detail/news/container-fuer-unsere-kinder-g/ Gefunden auf: https://www.facebook.com/IdentitareBewegungOsterreic

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 19:24

      Lieber Herr Unterberger!
      Bitte verbreiten sie dies (obiger Beitrag), denn es ist schon langsam unerträglich wie hier gegen die eigene Bevölkerung vorgegangen wird.

  8. kewil in PI (kein Partner)
    15. November 2012 18:21

    Euro-Süd streikt und randaliert

    Gestern streikten sie wieder von Athen bis Lissabon (Foto), demonstriertern und randalierten – Aufgehetzte, Gewerkschaften, Linke, jugendliche Gewalttäter, Kommunisten und Anarchisten in den überschuldeten Südländern. Sie verlangen Geld, Kohle, Penunzen, Schotter, Moos, Kies, EUROS. Es ist aber nichts mehr da, wie bisher immer.

    Das Geheimnis ist einfach. Die Euroländer haben sich demokratisch zwölf Jahre lang ein Paradies geschaffen und sich jeden Wunsch gegönnt. Realität zählte nicht. Geld hatte da zu sein. Wenn nicht, machte man Schulden. Wenn das nicht reicht, erhöht man die Steuern. Wenn das nicht reicht, sollen andere, z.B. die Hitler-Nachbarn, zahlen. Wenn das nicht reicht, müssen die “Reichen” ausgeplündert werden. Wenn das nicht reicht, muß Papier zu Geld gedruckt werden. Wenn das nicht reicht … Was dann? Revolution vielleicht?
    http://www.pi-news.net/2012/11/euro-sud-streikt-und-randaliert/

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 18:52

      kewil in PI
      Nicht die Völker sind schuld, sondern die ReGIERenden. Das war und ist schon immer so gewesen. Weist du dass Menschen die früher dem Mittelstand angehörten jetzt im Müll nach Essen suchen müssen und Eltern ihre Kinder ins Heim geben müssen, weil sie sie nicht mehr ernähren können. Sämtliche Milliarden die nach Griechenland geflossen sind, gingen sofort an die Banken. Die EZB leiht den Banken Geld für 0% Zinsen und diese verleihen sie dann mit hohen Zinsen wieder an die Staaten. Griechenland hat 8 Mio. Einwohner und vieviele Milliarden gingen nach Griechenland? Es ist doch ganz normal, dass Menschen auf die Straße gehen, wenn sie verzweifelt sind. Die Menschen dort wurden genauso betrogen und belogen wie wir. Auch zu uns wird diese Krise kommen. Auch bei uns werden die Löhne schon seit Jahren indirekt gekürzt, da sie einen falschen Index bekanntgeben. Auch bei uns gibt es schon arme Menschen die sich das Heizen nicht mehr leisten können. Aber in den Medien schweigt man dazu. Das müsstest du doch schon mitbekommen haben, dass unsere Medien lügen und nur hetzen. Auch die Kriegsberichterstattung ist nichts anderes als Hetze. Denn dort geht nicht das Volk gegen die Regierung auf die Straße nein es sind bezahlte Söldner, die vorher in Libyen, Irak und Afghanistan ihr Unwesen trieben. Die "freie syrische Armee" besteht aus Söldnern und das sind nicht einmal Syrer, sondern ein zusammengewürfelter Haufen aus Verbrechern, die vom Westen (dazu gehört auch die EU) finanziert, ausgebildet und mit Waffen versorgt werden. Sämtliche Revoulutionen wurden vom Westen angezettelt und finanziert. Das ist alles nur möglich weil die Medien mitspielen. Sämtliche Medien gehören 2 Banken und die sitzen in den USA und Israel. Das ist ja was die Verbrecher wollen, die Völker gegeneinander aufhetzen. Vor der EU gab es das nicht. LG aus OÖ.

  9. consuela rodrigez (kein Partner)
    15. November 2012 17:48

    Glaube NICHTS
    “Glaube nicht an irgendetwas einfach nur,
    weil du es gehört hast.
    Glaube nicht an irgendetwas einfach nur,
    weil viele darüber sprechen.
    Glaube nicht an irgendetwas einfach nur,
    weil du es in einem religiösen Buch geschrieben fandest.
    Glaube nicht an irgendetwas nur
    wegen der Autorität deiner Lehrer und der Alten.
    Glaube nicht an Traditionen,
    weil sie über viele Generationen überliefert worden sind.
    Wenn du aber beobachtet und analysiert hast,
    wenn du zu der Auffassung gelangt bist
    dass etwas vernünftig ist und zum Guten hinführt
    und dem Einzelnen und der Allgemeinheit nützt,
    dann akzeptiere es und lebe dementsprechend.”

    (der Buddha)

  10. consuela rodrigez (kein Partner)
  11. consuela rodrigez (kein Partner)
    15. November 2012 13:45

    Schon mal was von FEMA-Camps (Konzentrationslager) in den USA gehört? Nein?
    Na dann ..... Man kennt es doch... was in den Vereinigten Staaten funktioniert, wird von Europa gerne übernommen.
    Die Federal Emergeny Management Agency (FEMA) ist die nationale Koordinationsstelle der Vereinigten Staaten für Katastrophenhilfe und ist dem Heimatschutzministerium unterstellt.
    Wenn der Präsident der Vereinigten Staaten das Kriegsrecht ausruft oder den nationalen Notzustand, dann hat die FEMA die völlige Kontrolle über die Bürger und Land! Die Menschen haben nach der Ausrufung des Kriegsrechtes allem folge zu leisten und haben keine Rechte mehr.
    Präsident Obama hat am 30.12.2011 den PatriotAct heimlich unterschrieben, der dies möglich macht. Auch die EU hat mit dem Lissabonner Vertrag dafür die Weichen gestellt und im Falle eines Aufstandes dürfen Soldaten auch morden um die Elite zu schützen. Deshalb gibt es auch eine eigene Söldnertruppe der EU http://www.eurogendfor.org/

    http://www.youtube.com/watch?v=s02s620udFA

  12. consuela rodrigez (kein Partner)
    15. November 2012 13:32

    Eine Gruppe von über hundert in Portugal zum Teil
    sehr bekannten Intellektuellen und Künstlern, sowie Organisationen
    in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel.
    carachancelermerkel.blogspot.pt

    Darin erklären sie die deutsche Kanzlerin zur „unerwünschten Person". Sie sei die „Hauptförderin der neoliberalen Doktrin, die Europa ruiniert".
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=U91Hs2EgGUk #!

  13. consuela rodrigez (kein Partner)
    15. November 2012 11:36

    Wir alle vergessen, dass es vor dieser unsäglichen EU ein Europa der Vaterländer gab und es funktionierte hervorragend bis die Elite durch Korruption, Verrat, Bestechung, Gesetzesbrüche und Größenwahn diese Harmonie zerstört. Es ist schon merkwürdig, dass man einem gewissen Mann Größenwahn vorwarf, aber genau dasselbe macht. Andere Länder andere Sitten und seien wir mal ehrlich, dass ist die Natur. Früher fuhr ich gerne mal nach Italien (in GR war ich nie, soll aber sehr schön sein) und ich bewunderte die lebendige Mentalität. Das Essen war typisch italienisch, ok die sanitären Anlagen waren etwas exotisch, aber alles in allem einfach wunderbar und es war dazu noch günstig, da die Italiener ihre Währung abwerten konnten. Doch die Gleichmacherpolitik will aus verschiedenen Völkern ein Mischvolk (mit weniger IQ - am besten 90% - zu dumm die Politik zu verstehen, aber noch klug genug die Sklavenarbeit zu erledigen) kreieren und das nur zum Selbstzweck. Das Credo: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit war schon immer der selbsternannten Elite, um mit ihrem Neusprech (Georg Orwell "1984") die Menschen zu blenden. Ihre wirklichen Ziele erkannten die Menschen damals genauso wenig wie heute. Damals war es die Kirche (Pfaffen) und heute sind es die Medien die die Menschen mit Schuld behaften, sie täuschen und belügen, damit ihnen die selbsternannte Elite das Geld aus der Tasche ziehen konnte. Wie sagte der Kaiser zum Pfaffen: "du hältst sie dumm ich halt sie arm". Sprichwort: es kann der Gutmütigste nicht in Frieden leben, wenn's dem bösen Nachbar nicht gefällt. Ich denke, dass 99% der Menschen eigentlich nur in Frieden leben wollen aber es immer eine "egoistische bzw. bösartige Gruppe" gibt, die wegen ihrer Ideologie des Bösen, Kriege anzetteln. Es waren immer die Repräsentanten nicht die Völker. Durch Intrigen und Verschwörungen lenkten diese Psyhopathen (meistens in hohen Positionen) die Geschichte.

    Erwin Pelzig (aus Neues aus der Anstalt ZDF) über Goldman Sachs!
    Eine rießengroße Mischpoke lenkt die Welt ...
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=1h1GaoAd8Hs

    Die Gier ist allgegenwärtig. Und ja ich halte das Geldsystem für Betrug. Denn es kann doch nicht sein, dass es Privatpersonen gestattet ist Geld aus dem Nichts zu schöpfen und dann gegen Zinses-Zins zu verleihen. Ich darf auch nicht in meinem Wohnzimmer Geld drucken und es dann verleihen. Das ist strafbar, oder nicht? Aber die FED (die noch nie eine Kontrolle zuließ) bzw. deren Eigentümer haben dieses Monopol (durch Erpressung und Mord). Kennedy wollte dies wieder rückgängig machen und wir wissen was mit ihm passierte. Er hatte sogar schon Banknoten drucken lassen. Heute sind es keine Banknoten, sondern Geld(schein)e, also Scheingeld. Am Dollar findet man nur Freimaurerzeichen, warum? Früher stand auch auf den Banknoten dass dies durch soundsoviel Gold gedeckt ist. Auf dem Euro ist ein "C", welches bedeutet, dass man, sollte man Falschgeld herstellen nur wegen "Copyright-Verstoßes" angeklagt wird. Das Gelddrucken gehört in die Hand des Volkes und nicht in private Hände, dann gäbe es keine Schulden. Und es funktionierte sogar einmal sehr gut. Es gab eine Zeit des Friedens und Wohlstand (wirklich für alle), als es das fließende Geld gab (der Österreicher Sylivio Gesell machte das in den 30-iger Jahren in Wörgl).
    Ich glaube es dauerte 300 Jahre an. Und in dieser Zeit entstanden die schönsten Gebäude und Kirchen (die heutigen Sehenswürdigkeiten). Und die Menschen arbeiteten wenn's hoch kommt mal 20 Stunden in der Woche. Aus dieser Zeit kam der Begriff: der blaue Montag. Aber komischerweise wird das in den Geschichtsbüchern nicht erwähnt, warum wohl? Ich weis nicht, ob ich es noch erlebe, dass die ganze Wahrheit für die Menschenheit offenbart wird und es wieder echte Gerechtigkeit gibt, aber dazu müssen die Menschen aufgeklärt werden. Und ich danke Herrn Unterberger sowie den Kommentatoren, dass sie mitwirken, die Ungerechtigkeiten und Verwerfungen ans Tageslicht zu bringen.
    Es gäbe eine Lösung und zwar den Plan "B" der Wissensmanufaktur. Herr Popp erklärt das Geldsystem wirklich ausgesprochen leicht verständlich (selbst ich habe es auf Anhieb kapiert)
    Hätte ich so einen Lehrer in der Schule gehabt, dann wäre ich nicht so oft eingeschlafen - grins ...
    http://www.youtube.com/watch?v=xh7MvW92Gqo

    • phaidros
      15. November 2012 11:51

      ...dass es vor dieser unsäglichen EU ein Europa der Vaterländer gab und es funktionierte hervorragend

      Mit Verlaub, unzählige nationale und 2 in Europa begonnene Weltkriege sprechen aber ein wenig gegen diese These. Der Leidtragende, und zwar in dem Zusammenhang im buchstäblichen Wortsinn, ist dabei immer der vielbeschworene »kleine Mann«. Das wird nur allzu gerne vergessen.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 12:36

      Lieber phaidros!
      Ich rede von der Zeit nach dem 2.Weltkrieg bevor diese korrupten EU gegründet wurde. Es hat den europäischen Wirtschaftsraum gegeben und das hätte genügt. Aber durch die Globalisierung die eigentlich nur den Konzernen und Banken dient, wurden die kleinen Betriebe und Bauern zerstört. Natürlich hätte die Politik das verhindern können, aber sie haben den Auftrag dieser Elite ausgeführt. Wenn man bedenkt, dass ein Arbeiter (früher nannte man es das goldene Handwerk) der durch körperlichen Einsatz etwas Produktives, welches wirklich den Menschen zugute kommt, heute fast nichts mehr verdient und dadurch beide Elternteile arbeiten müssen, aber hingegen ein Banker, welcher nur Papier schmutzig macht und nur dafür ausgebildet wurde, die Menschen zu betrügen, das hundert bis tausenfache verdient, ja dann ...
      Ich stelle mir immer vor: mit wem würde ich lieber auf einer Insel stranden, mit einem Bänkster,Rechtsverdreher (bitte nicht falsch verstehen, nicht böse gemeint) oder mit einem Handwerker. Für mich lautet die Antwort ganz klar, mit einem Handwerker. Das ist es was ich meine. Es sind durch die linke Politik nur mehr Pseudoberufe entstanden, die in keinster Weise dem Volk dienlich sind, sondern nur dazu da sind, das Volk zu unterdrücken und klein zu halten. Man nimmt durch hohe Steuern den Menschen das Geld und gibt es durch Förderungen (also Almosen) wieder teilweise zurück. Durch dieses Verfahren macht man die Menschen abhängig und außerdem ist es entwürdigend. Es wird der Eindruck erweckt, dass der Staat, welcher ja nicht eigenständig ist, sondern im Grunde genommen das Volk ist, er wäre sozial. Wenn mir der Staat nicht so viel weg nehmen würde, dann bräuchte ich diese Almosen nicht. Steuern sind nichts anderes als Schutzgelderpressung. Dieses System verschlingt viel Geld und dadurch können viele unproduktive Berufe geschaffen werden, die sonst gar nicht nötig wären.
      Könnte die Muter so wie früher bei ihren Kindern zu Hause bleiben, würden wir nicht so viele Psychologen, Sozialarbeiter, Beamte, Polizisten etc. benötigen. Diese kranke Politik macht auch die Gesellschaft krank und wer verdient wieder daran? Widerum ein Konzern (hat nicht auch ein Politiker eine Pharmafirma?) Dieses ganze System ist pervers und dient ausschließlich nur einigen Wenigen. Ach ja jetzt gibt es eine Hompage, wo sich Ärzte anonym (Whistleblower) zu Wort melden können, die die Verwerfungen und teilweise Verbrechen aufzeigen können. Ist das nicht furchtbar, dass Menschen dies nicht öffentlich tun können? Wo leben wir eigentlich? In Amerika sitzen Soldaten die es gewagt haben, auf die Verbrechen gegen die Menschlichkeit hinzuweisen, hinter Gittern und werden als Staatsfeinde angesehen. Und die Menschenrechtsorganisationen (die ja von den Konzernen finanziert werden) schweigen dazu. Sie zeigen nur auf, was den Mächtigen genehm ist.
      http://www.medleaks.org/website/

      Ich erinnere an Soddom und Gomorra, Babylon oder das dekadente Rom - Brot und Spiele (heute TV, Sport etc) oder Teile und Herrsche (Frauen gegen Männer, Jugend gegen Alte, Schwule gegen Heteros, Ausländer gegen Inländer, Arme gegen Reiche etc). Immer dann wenn diese Mischpoke die Geschicke eines Landes lenkt, passiert immer dasselbe Muster. Die Menschen werden krank, da sie wurzellos gemacht werden. Ihnen wird die Identität genommen. Ich bin heute wieder stolz und nicht mehr mit Schuld behaftet, da ich erkannt habe, dass vieles von der Geschichte die von den Siegern (Allierten) geschrieben wurde, nicht die ganze Wahrheit ist. Die herrschende Geschichte wird von den Herrschenden geschrieben. Und Cui Bono - wem hat sie genützt? Und wer hat viel Geld damit gemacht?
      Bezüglich Mischpoke, hier zeigt Pelzig auf, wie Goldman Sachs in die Politik eingreift:
      http://www.medleaks.org/website/

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. November 2012 16:16

      Kriege waren, sind und werden immer Raubkriege sein, phaidros.
      Nicht wer einen Krieg begonnen hat ist entscheidend, sondern was dem jeweiligen Krieg vorausging.

      Vom vielzitierten „kleinen Mann“ gingen Kriege nie aus. Von Nationen (die Summe aller „kleinen Männer“) auch nicht.
      Wer also bleibt über?

      Doch nur die Profiteure von Kriegen.
      Und wer ist das?
      Die Geldgeber, also die Banken.
      Und wer steht denen vor, bzw. sind Hauptaktionäre derselben?
      Also!

      Noch Fragen?

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 17:36

      Phaidros
      Wenn nur die Hälfte der Geschichte erzählt wird, entsteht ein völlig falsches Bild. In diesem Video wird versucht, die Geschichte vollständig zu zeigen, sodaß sie der Wahrheit näher kommt. Wenn allerdings die ganze Wahrheit erzählt wird, könnte die Welt grundlegend verändert werden. Das Video wurde schon gesperrt, aber dank aufmerksamer Menschen wieder hochgeladen.
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=C0BN0EcwW2Q

  14. Jerobeam (kein Partner)
  15. RB (kein Partner)
    15. November 2012 09:54

    Bei aller absolut berechtigten Kritik der Euro-Politik, den Banken gegenüber etc. etc. etc. Bibliotheken füllen schon diese Thematik, tagelang kann man sich mit Vorträgen von Ökonomen auf YouTube beschäftigen - vieles richtig und vernünftig.
    Der einzige Ausweg für Griechenland wäre den Euro-Raum zumindest temporär zu verlassen. Das Schuldengebirge können sie n i e m a l s zurückzahlen.
    ABER:
    Zahlreichen griechischen Bürgermeistern vorzuwerfen, dass sie keine Entlassungen durchführen und auch keine Namen nennen ist - für mich - mehr als verständlich.
    DER MENSCH IST EIN KLEINGRUPPENWESEN UND DER BÜRGERMEISTER HAT "SEINE" KLEINGRUPPE ZU SCHÜTZEN UND NICHT VERRAT AN SEINER DORFGEMEINSCHAFT ODER KLEINSTADT ZU ÜBEN - ES GEHT HIER UM INDIVIDUELLE MENSCHLICHE EXISTENZEN! ANGESICHT ZU ANGESICHT UND KEINE GRAUE THEORIE.
    Können vielleicht die vielen Kritiker hier im Forum ein bissl über die Konsequenzen nachdenken, die ein anderes Verhalten mit sich brächte?
    Ich bin mit diesbezüglichen Vorwürfen und Verurteilungen vorsichtiger.

    • Josef Maierhofer
      15. November 2012 15:22

      @ RB

      Aber, wie soll dann gespart werden ?

      Es gibt 2 Möglichkeiten, entweder es erhalten alle die Hälfte ihres bisherigen salärs, oder die Hälfte geht.

      Ich gebe Ihnen recht, dass man diese Maßnahme nicht einem Bürgermeister auftragen kann, der seiner Gemeinde verpflichtet ist, die Gemeinden, die allesamt aber bei den 'sozialen' Gaben der Vorregierungen, sich genommen haben, was es gab, auf Kredit, das haben die alle auch gewußt, genau, wie wir das bei uns auch genau wissen, aber auch immer wieder verdrängen wollen.

    • RB (kein Partner)
      15. November 2012 15:50

      @Josef Maierhofer

      Es freut mich, dass zumindest einer, und zwar Sie, meinen Kommentar nicht "belächeln" oder mit Zynismus antworten - danke!
      Sie haben recht, es gibt wahrscheinlich nur diese 2 Möglichkeiten und die gerechtere Lösung (von zwei Übeln, das geringere wählen) wäre die Hälfte des Gehalts, wenn man davon halbwegs (bescheiden) leben kann. Was sollte denn die andere Hälfte machen - verhungern, auf der Straße leben, auswandern, wohin?

      Es stimmt schon, dass sehr, sehr vieles total falsch gelaufen ist in Griechenland und auch in Portugal etc. Ich will jetzt nicht alles wiederholen - was jeder schon hinlänglich weiß.

      Außerdem bin ich der Meinung, dass in Österreich viele Menschen die Problematik des ewigen Kreditaufnehmens nicht verdrängen, aber die Mehrheit der Bevölkerung (so ist es leider in einer Demokratie, die ja auch Nachteile in sich birgt) ist an diesen Verwöhnmechanismus/ewige Umverteilung und immer mehr davon, gewöhnt und empfindet den "Staat" noch immer als "Tischlein deck dich" - das muss schief gehen, früher oder später und dann schauen wir ALLE "dumm aus der Wäsche". Aber das wissen Sie ebenso wie ich.

    • Brigitte Imb
      15. November 2012 21:03

      Dann sollen die Griechen das selbst in die Hand nehmen, sie sollen ihre korrupten Politiker zum Teufel jagen und endlich einsehen wer die Verursacher sind. Aber dazu sind sie wohl (noch?) nicht bereit, vielmehr verlassen sie sich auf das viel gescholtene "Naziland". Im Euro bleiben wollen sie schon, denn sie wissen genau daß es ohne Alimentierung noch härter für sie wird.

  16. Segestes (kein Partner)
    15. November 2012 09:08

    Das Durchfüttern von Griechenland, komme was da wolle, ist längst beschlossene Sache, wie jeder sehen kann. Die Troika ist ein reines Show-Element.

    • Paige
      15. November 2012 13:30

      Ich glaube, die füttern bei der Gelegenheit auch andere mit. Denn dass allein Griechenland so viel "frisst", ist schwer vorstellbar. Hingegen hat man sich daran, dass Griechenland soviele Fantastilliarden braucht, schon gewöhnt. Die Aufregung ist darum etwas geringer...

    • Segestes (kein Partner)
      15. November 2012 13:58

      Natürlich geht es hier vor allem um eine großangelegte Umverteilung von unten nach oben. Das Geld das wir nach Griechenland überweisen, geht direkt an die Hochfinanz,
      auf dass die nur ja nicht um ihre riskanten Einsätze bangen muss.

    • Paige
      15. November 2012 14:34

      Ja, sicher - der Staatsintervenismus (Sozialismus) und die "Hochfinanz" (der Cerberus mit den zwei Köpfen) teilen sich ja einen Körper.
      Das mit der Umverteilung sehe ich eher zweidimensional... ;-)

    • Undine
      15. November 2012 20:03

      @Segestes

      Ein knapper Satz, aber da steckt alles drin!*****!

      @Paige

      Na, Gott sei Dank melden Sie sich auch wieder einmal zu Wort!*****!

      "Ich glaube, die füttern bei der Gelegenheit auch andere mit"

      Und ich wüßte zu gerne, wer die Mitnascher sind!

    • Paige
      16. November 2012 08:02

      Liebe Undine, ich bin eh immer da, auch wenn ich meistens nichts sage. Da denke ich mir halt, besser kann ichs auch nicht und verteile Sternderln.

      Ja, wer wird da sonst noch mitgefüttert? Segestes hat schon einen der großen Mitesser geortet - Hedgefonds zocken mit der Griechenpleite. Ich meine allerdings, dass das Geld auf alle Pleitestaaten verteilt wird. Alles läuft sozusagen unter dem Stichwort "Griechenlandrettung" und dort ist man entsprechend frech. Natürlich geht das Geld an die Banken/Gläubiger, aber dabei muss man fragen, wer ihre Schuldner sind und wofür sie das geliehene Geld gebraucht haben. Die Schuldner der Banken der sog. Retterstaaten sind allerdings nicht nur die Griechen, sondern die Staaten selbst. Und wenn man sich das ganze Netzwerk aus Umverteilungspipelines näher ansieht, so stellt man fest, dass sie überall lecken. Das ist wie bei allen Töpfen zur Umverteilung, welche die EU angelegt hat. Der Staatsschuldentopf heißt halt Griechenlandhilfe.

      Das Volk muss darunter leiden - dort gibt es Unruhen, Massendemos, Plünderungen - hier sind schon viele Haushalte ohne Strom, die Kleinen leiden unter der Geldentwertung und der unverschämten Abgabenlast. Die Preise für Energie und Nahrung explodieren und damit auch indirekt die Massensteuern. Das ist die Realität - während in den Elfenbeintürmen die Milliarden herumgeschoben werden, sich bei jeder Gelegenheit selbst was abzwackt und man sich dafür auch noch den Friedensnobelpreis verliehen hat...

  17. november (kein Partner)
    15. November 2012 08:17

    Aber die Gewerkschaften denken nicht daran zuzugeben, dass ihre überhöhten Lohnforderungen in den letzten 15 Jahren und die von ihnen durchgesetzten üppigen Sozialleistungen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Länder schwer beeinträchtigt

    So ganz stimmt das auch nicht mit den üppigen Sozialleistungen. Aus der gestern von A.U. verlinkten Studie geht eindeutig hervor, dass Spanien von allen Eurostaaten immer die geringsten Sozialausgaben im Relation zum BIP hatte.

  18. bürgerIn (kein Partner)
    15. November 2012 07:16

    Danke, AU, für den Titanic-Vergleich! Kurz und bündig symbolisiert dieses Bild den Zustand. Aber ganz ohne Verantwortung soll man die "Kapitäne" auf der Fahrt ins Absaufen nicht davonkommen lassen. Allein: Wie sanktioniert man die bewusst in Kauf genommene Vernichtung des Wohlstandes durch unsere an der Macht befindlichen Politiker? Und wie sanktioniert man deren Agieren in der SChuldenkrise, ohne sich per Volksabstimmung die (Nicht)Zustimmung der Bürger zu holen? VErfassungsbruch hoch x - und keiner unserer Verfassungsrechtler erhebt seine Stimme......angeblich saß der Feind des Eigentums Jahrzehnte in Moskau - nunmehr sitzt er in Brüssel, und wir schauen alle blöd zu.

    • Neppomuck (kein Partner)
      15. November 2012 10:44

      Die Titanic war als Schiff ein Prototyp, der aufgrund seiner "Kammerbauweise" als unsinkbar galt.
      Bis der Eisberg kam.
      Was nicht unbedingt bedeutet, dass das Prinzip falsch war.
      Wie schnell wäre der Luxusdampfer denn gesunken, hätte es diese Kammern nicht gegeben?

      Nehmen wir jetzt zum Vergleich Europa her.
      Die Kammern entsprechen den Nationen.
      Der Kapitän tritt als solcher nicht in Erscheinung, wehrt sich aber, dass die Schotten zwischen den Einzelelementen geschlossen werden.
      Und die 20 - 25 Offiziere, die zusammen auf der Brücke kaum Platz finden, steuern mit Hochgenuss den 'Eisberg der Totalverschuldung' an. Ja rudern (oder lassen rudern) sogar noch nach Leibeskräften in diese, die falsche Richtung.

      Haben sie vielleicht einen reservierten Platz im Rettungsboot und sind an der Versicherungsleistung beteiligt.
      Der Verdacht drängt sich auf.

      Die Passagiere in der Original-Titanic trifft keine Schuld. Die vertrauten dem Reeder und dem Kapitän.
      Im "Schiff Europa" traut zwar auch keiner dem andern über den Weg, aber alle Verantwortlichen wissen - könnten wissen - müssten wissen - wie die Chose ausgeht.
      Und die Passagiere machen einen auf "japanische Affen" und halten sich Augen, Mund und Ohren zu.

      Wacht auf, Leute.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 12:57

      Neppomuck
      Super Vergleich, treffend! Volle Zustimmung! Danke

  19. Undine
    14. November 2012 20:34

    OT, aber ich wüßte es doch gerne:

    Warum trugen heute in der ZIB1 Eugen Freund und Hannelore Veith einhellig "Trauer"? Besonders die schwarze Krawatte trägt kein Mann grundlos, schon gar nicht ein ORF-Ansager. Als Haiders Tod verkündet wurde, trug Danielle Spera einen roten Blazer; für sie lag ja kein Grund vor, Trauer zu tragen, deshalb ja auch die Farbe der Freude...
    Also, wen betrauert man im ORF?

    • M.S.
      14. November 2012 21:40

      @Undine

      Vermutlich den Todestag von Ernst Happl (ehemaliger Rapidspieler und Trainer)

    • numerus clausel (kein Partner)
      15. November 2012 05:10

      Das war damals ein wirklich grauslicher Tag. Der Bundesheinzi begrüßte den Reporter in der Sondersendung mit einem "Wunderschönen guten Morgen".

    • Carlo (kein Partner)
      15. November 2012 12:05

      Undine, ich muss Ihnen leider sagen, die machen das aus lauter Boshaftigkeit heraus. Das sind Sozialisten und die sind zu allem fähig. Und wie jeder weiß, Danielle Spera ist eine Jüdin und denen kann man ja grundsätzlich nicht trauen und genau deshalb trug sie auch einen roten Blazer zu Haiders Tod.
      Und nun liebe Undine (was ist das überhaupt für ein seltsamer Name?) ist alles geklärt.

  20. Brigitte Imb
    14. November 2012 18:14

    Ein Bild mit Merkels Konterfei auf einem Galgen! Allerhöchste Zeit, daß die griechische Regierung etwas dagegen unternimmt, denn für mich ist das bereits weit außerhalb des diplomatischen Bogens. Detto in Portugal.

    http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/generalstreik-in-europa/1.185.381

  21. Freak77
    14. November 2012 17:42

    Gescheite Analyse eines gewissen Bernd Skyra:

    Warum Griechenlands Rückkehr zur Drachme verschleppt wird
    (13.11.2012, BERND SKYRA, Die Presse)

    Mit einem Bruchteil der aktuell geleisteten Zahlungen könnte man den Griechen zu einem wirtschaftlichen Neuanfang verhelfen.

    Weitere Schulden anhäufen und die Wirtschaft ruinieren ist das „Rezept“ der Hilfe für Griechenland. Ein Neuanfang mit echter Hilfe für die Griechen wird verhindert. Mit hartem Auftreten gegen die „faulen Hellenen“ will die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, ihren Steuerzahlern weismachen, das eingesetzte Geld könne man wieder zurückholen; dafür gilt sie als Wiedergängerin nazideutscher Besatzer. Das ist kein Beitrag zum Friedensprojekt Europa!

    Die Hauptgründe, warum gegen jede wirtschaftliche Vernunft die Rückkehr der Griechen zur Drachme verschoben wird, sind:

    - Erstens: Griechenland habe noch nicht genügend privatisiert. Dies ist die Medizin der ökonomischen Quacksalber, um Volkswirtschaften zum Erblühen zu bringen. In Wahrheit dient sie zum Herauspressen der letzten Werte eines Landes. Nach den Vorgaben des IWF sollte das Vermögen des Staates den Finanzhaien vorgeworfen werden.

    Wenn US-Außenministerin Hillary Clinton gemeinsam mit ihrem Mann Bill (vertritt Erdölkonzerne) in Athen auftritt, geht es nicht um unbewohnte Eilande. Erdöl- und Erdgasvorkommen sind das Objekt der Begierde. Nach dem unvermeidlichen Zusammenbruch hat Griechenland dann nichts mehr, um eine Zukunft zu finanzieren.

    Schuldenknechtschaft für Europa

    - Zweitens: Europas Umbau nach neoliberalen Vorgaben wäre plakativ fehlgeschlagen. Banken, Fonds, Spekulanten etc. würden blank dastehen. Private Zukunftsvorsorge und Pensionskassen – jetzt schon schwer angeschlagen – wären als Chimäre noch klarer erkennbar. Der heilige Gral kapitalgedeckter Zukunft zerbräche.

    - Drittens: Die Europäische Zentralbank muss Zeit gewinnen, um den Bank-Freunden Mario Draghis die Schrotttpapiere abzukaufen. Dann kann der Verlust auf alle europäischen Steuerzahler aufgeteilt werden. Schuldknechtschaft für ganz Europa, weil man aus Griechenland nichts mehr herauspressen kann.

    Draghis Goldman & Sachs hat ja bei der Bilanzfälschung der Hellenen ganze Arbeit geleistet. Die getäuschte EU hat nun den Bock zum Gärtner gemacht – oder es wurden schon damals die europäischen Bürger einvernehmlich betrogen.

    Bedrohliche Stimmung

    Das Wirtschaftsforschungsinstitut hat unlängst im Gleichklang mit Brüssel verkündet, Griechenlands Rückkehr zur Drachme würde in Österreich zum Verlust tausender Arbeitsplätze führen. Wir könnten dann nicht mehr dorthin exportieren. Derzeit ermöglicht der Euro, dass Griechenland Waren importieren kann, für die es keinen Gegenwert gibt – einer der Gründe für die Katastrophe.

    Das Handels-/Leistungsbilanzdefizit der Griechen bedeutet, dass wir unsere Exporte selber bezahlen müssen – mit Griechenland-Hilfe, ESM und unserem Anteil an der EZB. Österreich ist dabei ein dummer Mitläufer, der Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie Deutschlands und Frankreichs finanziert.

    Mit einem Bruchteil der aktuellen Zahlungen könnte man den Griechen wirklich helfen, nachdem das Land nach einem geordneten Konkurs neu anfängt. Derzeit wird die Wirtschaft aber krankgeschrumpft, die Schuldenlast steigt. Es gibt ein Heer von Arbeitslosen.

    Dafür haben die Krisenmacher aus Brüssel aber ein Rezept: die Sechstagewoche! Kein Wunder also, wenn die Menschen in Griechenland wütend sind – auf Frau Merkel und die eigene politische Klasse. Zuletzt war eine bedrohliche Stimmung spürbar. Es hat schon einmal einen Militärputsch und auch Bürgerkrieg gegeben. [Ende]

    Bernd Skyra (geb. 8.11. 1941) war nach seiner Tätigkeit als Architekt in Deutschland bis zur Pensionierung HTL-Professor in Österreich.
    Link: http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1312298/Warum-Griechenlands-Rueckkehr-zur-Drachme-verschleppt-wird

    • Freak77
      14. November 2012 18:12

      Dazu passt: Vaclav Klaus, tschechischer Staatspräsident, der gestern in Wien auf Staatsbesuch war, empfiehlt den Griechen den Austritt aus dem Euroraum und Rückkehr zur Drachme:

      http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europaeische_union/501138_Gegen-Euro-Zwang-fuer-Griechenland.html

    • Undine
      14. November 2012 18:40

      @Freak77

      *********!
      Und Sie werden sehen, die Zeche werden die Deutschen zahlen müssen und zuletzt werden sie auch noch beschuldigt werden, Griechenland und die gesamte zusammenkrachende EU absichtlich zugrunde gerichtet zu haben! Wer wagt es, dagegen zu wetten?

    • Markus Theiner
      14. November 2012 19:14

      Ja, klar. Immer die gleichen Verschwörungstheorien. Die Neoliberalen sind schuld. Wir wissen ja alle, dass die Schuldenpolitik der Griechen, die Basel II Regulative, die Banken dazu getrieben haben griechische Schrottpapiere zu kaufen und die jetzt geschnürten Rettungspakete typisch neoliberale Rezepte sind. Wird Zeit endlich wieder zur guten alten Staatswirtschaft zurück zu kehren, weil mit verstaatlichten Betrieben und internationalen Hilfen werden die griechischen Politiker alles wieder einrenken, wenn nur erst der böse Euro weg ist. Bevor der gekommen ist hat in Griechenland ja auch alles bestens funktioniert.
      Und natürlich folgt alles einem geheimen Masterplan und von Merkel über Goldmann Sachs bis Draghi sind alle Teil der Verschwörung der alle hilflos ausgeliefert sind. Die Frage ob Politiker und Wähler irgendeine Verantwortung haben muss man nicht einmal stellen. Die übermächtige Finanzindustrie hat alles gelenkt, und wenn man

      Sarkasmus off:
      Ich halte die Rettungsmaßnahmen auch für eine schlechte Idee, aber deswegen ist noch nicht alles was sich gegen die Rettungsmaßnahmen richtet eine "gescheite Analyse".

    • Freak77
      14. November 2012 19:30

      In die gleiche Kerbe wie der Kommentar von Herrn Bernd Skyra schlägt auch dieser Diskussionsbeitrag der vom Die-Presse- Leserforum stammt, ich schließe mich der Meinung von „periskop“ an – sorry dass hier das Reizwort „Spekulanten“ vorkommt, dennoch stimme ich inhaltlich zu:

      Der Link ist: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1311344/In-der-Todesspirale-geradewegs-in-die-Staatspleite

      Von „periskop“, 12.11.2012 17:54 (4 Pluspunkte & keinen Minuspunkt)

      Ohne Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit ist alles nutzlos!

      Nach dem Eurobeitritt haben Spekulanten Griechenland mit Kapital überschwemmt, weil sie darauf vertrauten, dass die anderen Eurostaaten für die griechischen Schulden geradestehen würden, was bisher auch tadellos geklappt hat.

      Durch diese Geldschwemme sind in Griechenland Löhne und Preise explodiert, die Wettbewerbsfähigkeit ging verloren. Nach dem Abebben des Kapitalzustroms konnten die Griechen kaum mehr etwas verkaufen, hatten zu wenig Einnahmen und konnten nur mehr durch hemmungsloses Schuldenmachen überleben.

      Jetzt versucht die EU die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen, indem sie Griechenland zwingt, Löhne und Pensionen drastisch zu kürzen. Das treibt das Volk in hoffnungslose Armut ohne aber die Preise, die für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind, senken zu können.

      Die fallen nämlich nur bei einer Währungsabwertung, die mit dem Euro unmöglich ist.

      Ohne Griechenland aus der Euro-Zwangsjacke zu befreien, kann es nie wieder auf die Beine kommen und muss so lange Hilfsgelder bekommen, bis die Zahler nicht mehr können und die ganze EU den Bach hinunter geht!

      Der Euro hat Griechenland in den Abgrund gerissen, aus dem es nur ohne Euro wieder herauskommen kann! Es gibt keine Lösung des Problems, so lange die Griechen zwangsweise im Euro gehalten werden!

    • Markus Theiner
      14. November 2012 19:48

      Das ist erstens keineswegs die gleiche Kerbe.
      Zweitens auch extrem verkürzt (wenn auch nicht so schlimm wie Skyra).

      Aber wenn wir schon die Diskussion kopieren:

      "Die Euroeinführung ist an der Situation so schuld wie die Erfindung der Eisenbahn an der Verdrängung der Indianer.
      Klar hat es mit eine Rolle gespielt, weil die Eisenbahn Möglichkeiten gegeben hat die man vorher nicht hatte. Aber wie man die nutzt ist immer noch Sache der handelnden Personen, einen zwingenden Zusammenhang gibt es nicht.
      Hätten nicht mehrere Akteure auf die Euroeinführung völlig falsch reagiert hätten würde die Welt anders aussehen.
      Wenn man nicht mehr abwerten kann, dann darf man eben nicht Löhne weit über die Produktivität hinaus erhöhen und den Staatshaushalt auf Schulden aufbauen.
      Klar wäre das für Griechenland schwer gewesen, weil die schon von niedrigem Niveau aus gestartet sind.
      Aber das führt uns zum nächsten Problem: Die Euroeinführung war eine wunderbare Idee, wurde aber nicht umgesetzt. Man stelle sich mal vor die Beitrittskriterien wären ernstgenommen worden, dann wäre Griechenland nie dabei gewesen. Man stelle sich vor der Stabilitätspakt wäre eingehalten worden oder es hätte wenigstens Reaktionen auf die Nichteinhaltung gegeben. Man stelle sich vor, das bail-out-Verbot wäre eingehalten worden. Es gäbe die Kriese nicht - oder zumindest nicht annähernd in ihrer heutigen Form."

    • Freak77
      14. November 2012 20:35

      @ Markus

      Alles ohne Sarkasmus:

      Dass die Staatswirtschaft nach dem Muster der "Österr. Verstaatlichten" der 1980er-Jahre, sowie die Staatswirtschaft in Russland, VR China usw. nicht der Weisheit allerletzter Schluss sind, ist im Unterberger-Tagebuch oft ausführlich diskutiert und begründet worden.

      Dem ist nur ein Punkt hinzuzufügen:

      Ich denke, dass es einige Jahre lang, so cirka von den 1950er bis in die 1960er-Jahre auch in der Österr. Verstaatlichten gelungen ist konkurrenzfähige Produkte herzustellen und beachtliche Gewinne hereinzufahren.

      Gründe aus meine Sicht: Wohlstand & Sozialleistungen waren damals gering, die Arbeitsmoral auch bei den sozialistischen Arbeitern hoch, es war in Europa und auch in Österreich eine Wiederaufbauphase mit jährlichem hohen Wirtschaftswachstum, mit einem Wort: ein Boom. Der aber viele Misstände die später aufbrachen noch zudeckte.

      Und: Dort wo die großen Medien nicht mit grellen Scheinwerfern hinschauen, z.B. in den Gegenden in Afrika, Asien und Südamerika wo es große Waldbestände mit einzigartiger Holzqualität gibt: Da kommen amerikanische, australische, kanadische, britische, frz., chinesische usw. Holzfirmen hin, bestechen die lokalen Regierungen um Lizenzen zu erwerben und holzen diese Edelhölzer ratzeputz ab. Dasselbe gilt für alle möglichen Rohstoffe in jenen Länder: Diamanten, wertvolle Metalle usw.

      Oder es läuft halt über das Land-Grabbing, wo mit Hochtechnologie Landwirtschaft mitten in Afrika betrieben wird, aber halt zu 100% die Erträge exportiert werden und so gut wie keine Gewinne in den Ländern verbleiben.

      Also wie gesagt: da schauen die Medien nicht hin, das läuft daher "verdeckt" und es profitieren auch die korrupten Eliten in den jeweiligen Staaten. Da wäscht eine Hand die andere.

      Denken Sie dass es so etwas wie das "Ausbeuten" der Ressourcen eines Landes durch außenstehende Interessensgruppen, Konzerne, Firmen einfach nicht gibt? (eines d. besten historischen Beispiele sind die "Bananenrepubliken" Mittelamerikas)

      Denken Sie das ist reine Phantasie, alles nicht wahr oder reine Propaganda der Linken? Notwendig ist es da genau hinzusehen.

      Und warum soll es nicht geschickte Wirtschafts-Haie (mit stark eingeschränkten Moralempfinden) geben die eben auf die natürlichen Ressourcen Griechenlands ein Auge geworfen haben? Es ist nicht im Allgemeinen bekannt wo genau es in GR Erdöl & Erdgasvorkommen gibt, weil das niemand gerne preisgibt.

      Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Glauben und Vertrauen in die europäische politisch-wirtschaftliche Spitzenklasse: Unsere Merkels, Draghis, Hollandes, Junckers, Schäubles, den Herrschaften von den Banken, Ackermann, Goldman Sachs usw. usf.

      Das sind alles keine Leute ohne Eigeninteressen, Abhängigkeiten und Sachzwängen. Das sind alles keine "Mutter Theresa" und keine altruistischen Heiligen.

      Die einen nennen sich "Christdemokraten" und sind aber in Wahrheit so "christlich" nicht. Die anderen versuchen gar nicht erst unter ein Deckmäntelchen zu schlüpfen.

      Seit zweieinhalb Jahren doktert die EU-Führungsriege am Patienten 'Griechenland' herum, bisher ist es nicht besser geworden. Und es werden Schwüre und Garantien abgegeben, dass Griechenland im Euro gehalten wird (was exakt das Falsche ist).

      Dass ein Herr Draghi (achtfacher Bilderberg-Teilnehmer) nur aus reinem Altruismus seine eigenen Interessen hinter die Interessen Gesamteuropas zurückstellt und die Interessen seines Landes Italien der "europäischen Idee" selbstlos & idealistisch unterordnet glauben die wenigsten denkenen Bürger.

      Was der Herr Draghi da in seiner aktiven Zeit bei Goldman Sachs alles gedrechselt hat und ober da für den Euro-Beitrittsschwindel von Griechenland Beihilfe geleistet hatte - das weiß keiner.

      Ein Zitat aus der Bibel:

      "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.

      Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen."
      (Mt 7:16-20).

      Jesus hatte sicher keinen Blödsinn geredet. Jedenfalls, die "Früchte" die die politisch-wirtschaftliche EU-Führungsriege beim Griechenlandproblem geliefert hat sind schlecht und verfault!

      Dass so "Kleinigkeiten" wie die No-Bailout-Klausel gebrochen wurden ist schon fast vergessen. Die Steuerzahler Europas und ihre Nachkommen bis in die vierte Generation werden jetzt schon bestohlen ohne dass ein Ende des Diebstahls absehbar ist. Möglicherweise werden Deutschland und Österreich ruiniert.

      Deshalb ist es durchaus realistisch dass es hinter den Kulissen schmutzige Absprachen und Konspirationen gab und gibt. Vom Beweis des Gegenteils ist weit und breit keine Spur!

    • terbuan
      14. November 2012 20:59

      Einverstanden Freak77,
      zum Erfolg der Verstaatlichten, insbesondere der VÖEST, hat maßgeblich die Entwicklung des LD-Verfahrens beigetragen, eine österreichische Erfolgsgeschichte!
      http://de.wikipedia.org/wiki/Linz-Donawitz-Verfahren

    • Freak77
      14. November 2012 21:08

      @ Markus (19:48 Uhr)

      "Hätten nicht mehrere Akteure auf die Euroeinführung völlig falsch reagiert hätten würde die Welt anders aussehen."

      Ja wer waren und sind denn die Akteure?

      Diejenigen Griechen in Staat und in den Banken, die ab 2002 Kredite auf den internat. Finanzmärkten zu so niedrigen Zinsen bekamen wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Dahe wurde GR mit Geld "geflutet". - Haben jetzt diese Griechen völlig falsch reagiert? Antwort: Nein, denn aus ihrer Sicht haben sie logisch u. richtig gehandelt.

      Diejenigen griechischen Gewerkschafter die durch Streiks und Erpressungen immer höhere Löhne & Sozialleistungen für ihre Mitglieder herausholten - - Haben jetzt diese Griechen völlig falsch reagiert? Antwort: Nein, denn aus ihrer Sicht haben sie logisch u. richtig gehandelt.

      Die Volkswirtschaften und die Mentalitäten quer durch die verschiedenen Staaten der Eurozone waren u. sind total unterschiedlich. Die Deutschen, noch in der Kohl-Regierung, versuchten sich mit der No-Bailout-Klausel und den sog. Maastricht-Kriterien für alle Eventualitäten abzusichern.

      Es war tragisch dass die nachfolgende Schröder-Regierung dann den Sündenfall beging und die Maastricht-Kriterien (3% Neuverschuldung) ganz einfach brach.

      Das war ein Fehler in einer ganzen Kette von Fehlern.

      Bei den Franzosen (noch unter Chirac) war es so, dass sie immer darauf hinarbeiteten, dass nicht objektive, rechnerische Kriterien und Automatismen gelten sollen, sondern:

      Der Primat der Politik - dass halt zum gegebenen Zeitpunkt über die Maßnahmen verhandelt wird. Also da ging es in die Richtung "Gummiparagrafen". Bis zum Brechen des No- Bailout-Vertrags war es dann ein logischer Schritt.

    • La Rochefoucauld
      14. November 2012 21:18

      Meine Güte, wer ist denn dieser Skyra? Das ist ja abstrus! Gleich unter seinem "Erstens" entlarvt sich der Kommunist.

      Privatisierung ist ein hervorragendes Mittel, um alte verkrustete gewerkschaftliche Strukturen zu zerschlagen.

      Wir alle hier wünschen uns eine Privatisierung der Stadt (Gemeinde) Wien und dann werden hier Artikel zitiert, die gegen die Privatisierung agitieren?

      Wir krank ist das bitte?

    • terbuan
      14. November 2012 21:21

      @Freak77
      "...aus ihrer Sicht haben sie logisch u. richtig gehandelt..."

      Ihre Sicht war aber völlig falsch und zeigte nur die Begrenztheit ihres Horizonts und des total versagten Verantwortungsbewußtseins für ihr Land.
      Hätten diese Leute einen Funken Verstand gehabt und nicht nur ihren Gruppenegoismus zum Credo ihres Handelns gemacht, dann wäre es gar nicht so weit gekommen. Und das gilt nur für Griechenland sondern auch für etliche andere Länder auch!

    • La Rochefoucauld
      14. November 2012 21:34

      Skyra war Architekt und bis zur Pensionierung HTL-Professor. Also quasi ein Berufener für volkswirtschaftliche und ökonomisch komplexe Fragestellungen. Ähnliche Vollpfosten gibt es in Deutschland mit dieser komischen Architektin, die das Geldsystem kritisiert und zurück zum Steinzeitkommunismus will.

      Ich bewundere Markus Theiner für seinen Sarkasmus. Ich verliere den schön langsam. Insbesondere auch, wenn ich sehe, wie "unsere" eigenen Leute - also wir Bürgerlichen (oder wie auch immer man diese komische Spezies bezeichnen möchte) - die eigenen Gehirnzellen unter dem permanenten Linksgedrallten Propaganda-Mist verlieren. Freak77 ist ein gutes Beispiel.

    • Markus Theiner
      15. November 2012 11:42

      @ Freak:
      Ich behaupte keineswegs, dass unsere Politiker alle Engelchen wären, die keine Eigeninteressen verfolgen.
      Die sind zu einem guten Teil (gerade in Österreich) korrupte, egozentrische Abkassierer, die nur auf die Futtertröge Rücksicht nehmen.
      Und selbstverständlich kreisen (Finanz)haie um Griechenland und versuchen dort Filetstücke an Land zu ziehen. Das ist völlig normal und passiert bei jeder Insolvenz.
      Dass jemand von einer Krise profitiert heißt aber noch lange nicht, dass er sie auch von langer Hand geplant hat. Ein wirklich guter Unternehmer profitiert von jeder Situation, weil er halt der Situation angemessen handelt. Was viel einfacher ist als immer das gleiche Programm zu fahren und europaweit tausende Politiker zu bestechen (die dann halt auch noch gewählt werden müssen) um die Rahmenbedingungen so hin zu zimmern, dass man damit Erfolg hat.

      Dass Griechenland doch eh richtig gehandelt hat als es die billigen Gelder in Anspruch genommen hat ist falsch. Was man an den Folgen sieht, die sie jetzt tragen müssen. Es war kurzfristig gedacht und jetzt müssen sie die Konsequenzen tragen. So wie ihre Gläubiger jetzt dafür büßen müssten, dass sie das nicht eingeplant haben usw.
      Fehlverhalten auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, auf Ebene der Konsumenten und Wähler, die das mitgetragen haben usw. Das auf eine elitäre (neoliberale) Verschwörung abschieben zu wollen ist mir einfach zu billig.
      Die Bankenrettung ist natürlich trotzdem eine dämliche Idee.

  22. Brigitte Imb
    14. November 2012 17:25

    Zunehmend wird es ungemütlicher, die Menschen lehnen sich europaweit gegen die miserable Politik auf.

    http://www.orf.at/stories/2151090/2151095/

    • Erich Bauer
      14. November 2012 17:41

      Die "gehätschelten" Linken werden die Links-Politiker noch teeren und federn. Das ist die "Armee", die "wertkonservativer" bei uns "Bürgern" immer urgiert... Ich stehe am Feldherrnhügel und sehe zu. Und wenn irgendein produktiver Bürger in der Aufwallung beim Kampf mitmischen möchte, halte ich ihn zurück: "Kämpfen ist etwas für die Dummen..."

    • Brigitte Imb
      14. November 2012 18:18

      Ja, ich komm mit auf den Feldherrnhügel, außerdem sind die Linken sowieso besser im Krawallmachen.
      Monsieur Hollande wird sich als nächster warm anziehen müssen.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 18:24

      Brigitte Imb,
      "...Monsieur Hollande wird sich als nächster warm anziehen müssen..."

      Ein Gläschen Champagner Madame? Ein bißchen Kurzweil von der Schlacht...?

    • Brigitte Imb
      14. November 2012 19:12

      Erich Bauer,

      grundsätzlich gerne, ich liebe diesen Schaumwein (welch' Erniedriegung der gr. Nation), nur ist mir im Moment die Lust gewaltig vergangen, nachdem ich die Vorschläge für das neue EU Budget gelesen habe. Schampus werden wir uns nicht mehr leisten können....

      http://diepresse.com/home/politik/eu/1312794/EU_Briten-behalten-Rabatt-Oesterreicher-verlieren-den-ihren?offset=25&page=2#kommentar0

  23. RR Prof. Reinhard Horner
    14. November 2012 16:26

    Für die Zukunft?

    „Am Ende des Ganges beginnt der Untergang des Abendlandes. Stimmt, weil dort der Wasserhahn rinnt!“

    Wie über alle die berechtigten und wichtigen kritischen Hinweise hinweg mit der Anwendung solcher Apokalyptik das für die Zukunft Erforderliche bewerkstelligt werden soll und kann, nämlich in selektiver Bestärkung von Bewährtem und durch Schaffung von zukunftstauglichem Neuem, bleibt im Nebel, bleibt ausgespart.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 17:04

      Das Bewährte ist die Reichhaltigkeit der unterschiedlichen Mentalitäten und "Kulturen", die sich innerhalb sprachlicher Einheiten ("Staaten"?!) weiterentwickeln, oder aber auch Teile davon wieder verschwinden lassen... oder sich mit irgendwas verschmelzen.

      Das Zukunftstaugliche ist der freie Handels- und Warenverkehr... Ein paar "Rahmenbedingungen" für Gewerbe und Industrie müßte man natürlich schon neu gestalten. Das wird vielen "eu"lern wahrscheinlich gar nicht gefallen...

      Ein gemeinsames Militärbündnis? Das wär' nicht schlecht. Nur SO wäre auch so etwas wie eine gemeinsame Außenpolitik möglich. (Die WEU ist in dieser "eu" auch nicht einmal halbwegs "angedacht")

      DIESE '"eu" hat mit EUROPA gar nichts mehr zu tun. Man wird uns einen Trümmerhaufen zurücklassen. Wenn man dann gelernt hat, daß es mit "Kommissaren" und "Räten" nicht geht... hätte dieses Experiment sogar etwas gebracht.

  24. Burgus
    14. November 2012 15:13

    @Undine: Hier eine längere Erläuterung zu Deiner Frage an mich:

    Um zu verstehen, warum unsere Leute behaupten können, sich "Keine Kinder leisten zu können" muss man erst die Frage beantworten, was "sich etwas leisten können" für einen Menschen bedeutet: Jeder vergleicht seine eigene wirtschaftliche und soziale Stellung vor der Geburt eines Kindes mit der Situation, die für den Zeitpunkt nach der Geburt zu erwarten ist. Wenn die zu erwartenden Einbußen höher eingeschätzt werden, als der (emotionale, soziale und wirtschaftliche) Nutzen eines Kindes, wird die betroffene Person sagen: "Ich kann mir Kinder nicht leisten."

    Nun ist unsere Familienförderung sehr stark auf pauschale Geldleistungen und normierte Sachleistungen ausgelegt. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, die wirtschaftlichen und sozialen Einbußen mit Kindergeld, Familienbeihilfe und Gratiskindergarten vollständig zu kompensieren, bei den unteren sozialen Schichten deutlich höher. Dazu kommt, dass Personen aus anderen Kulturkreisen einen deutlichen Statusgewinn in ihrem sozialen Umfeld haben, wenn sie Eltern werden.

    Bei Personen mit einem überdurchschnittlichen Einkommen schlägt die Progression bei der Lohnsteuer voll zu, selbst wenn von dem Einkommen auf einmal vier Personen leben müssen. Familienbeihilfe und Kindergeld werden deswegen aber nicht höher.

    Jetzt kommt meist das Argument: "Dann soll die Frau halt so schnell wie möglich wieder arbeiten gehen." Wenn beide Elternteile in einer gehobenen Stellung in der Privatwirtschaft arbeiten, dann kann ein öffentlicher Kindergarten beim besten Willen nicht die Öffnungszeiten bieten, die für eine Vereinbarkeit nötig wären. (Das sollte auch garnicht angestrebt werden, ein Kind kann ja nicht über Nacht im Kindergarten bleiben, wenn die Eltern auf Geschäftsreise sind!) Die einzige humane Alternative für sie ist ein Kindermädchen. Von den Kosten dafür kann man aber nur einen Bruchteil absetzen, während jeder einzelne Platz in einem öffentlichen Kindergarten mit 8.000,- bis 10.000,- Euro pro Jahr aus unserem Steuergeld subventioniert wird! (Ausgaben der Gemeinden mit eingerechnet)

    Das die Öffentliche Hand zu Familien nicht sonderlich großzügig ist, wird auch hier gut argumentiert: http://www.leonore.at/2012/11/groszugige-offentliche-hand/ Notwendig wäre daher eine Verlagerung von Pauschalleistungen hin zu Steuererleichterungen. (Und zwar nicht erst mit dem Steuerausgleich, dem dann noch Rechungen der Omas beigelegt werden müssen)
    Josef Pröll hat ein Familiensplitting versprochen, Maria Fekter einen Kinderabsetzbetrag von 10.000,- Euro und Reinhold Mitterlehner die Ausweitung der Absetzbarkeit von Betreuungskosten bis zum 14. Lebensjahr. Durchgesetzt haben sie aber keine einzige der Forderungen. Es reicht ihnen offenbar, dass die Wähler ihnen den guten Willen abnehmen. Und während Heinisch-Hosek ganz Niederösterreich mit der Falschbehauptung zuplakatiert, Absetzbeträge wären nur ein Steuerzuckerl für ganz wenige Besserverdiener, hört man aus den schwarzen Reihen kein einziges Wort des Widerspruchs. Irgendwie hat man das Gefühl, die ÖVP-Führungsriege hat es verlernt oder ist zu bequem/zu feig dazu, ihre Positionen öffentlich und mit zeitgemäßen Argumenten zu verteidigen. Die einzige, die in diesen Fragen 100% glaubwürdig ist, ist Barbara Rosenkranz.

    Und jetzt noch die ganz persönliche Sicht: Ich "leiste" mir als Alleinverdiener eine derzeit vierköpfige Familie und hoffe, dass sich diese Zahl in den nächsten Jahren noch vergrößert. Für mich ist Familie so wichtig, dass ich Nachteile in Kauf nehme. Und diese Nachteile sehe ich sehr deutlich im Vergleich mit den (noch) kinderlosen Akademikerpaaren in meinem Freundeskreis. Von denen musste noch keiner darüber nachdenken, ob er jetzt besser zur "Clever"-Wurst greifen soll, um das Haushaltsbudget zu schonen.

    • terbuan
      14. November 2012 16:35

      @Burgus
      "ich kann mir Kinder gar nicht leisten".....
      Genau das ist der Punkt, ein Kind wird instrumentalisiert zu einer Anschaffung, einer Sache, wie ein neues Auto, eine Wohnung oder eine Reise, Verantwortung, Emotionalität oder Spiritualität haben keinen Stellenwert mehr in unserer Gesellschaft, daher ist diese auch zum Untergang verurteilt!

      Wenn ich mir heute vorzustellen versuchte, keine Kinder und Enkelkinder zu haben, mein Leben wäre so elend und armselig, ich kann es auch bei gleichaltrigen Bekannten und Freunden immer wieder feststellen wie es ihnen leid tut und deprimiert sie sind, keine Kinder in die Welt gesetzt zu haben!

    • Brigitte Imb
      14. November 2012 16:50

      Und wenn ich die ärmste Kirchenmaus geworden wäre, auf Kinder hätte ich NIE verzichtet. Das Glück hat mich besonders verwöhnt, denn ich hab' etwas bekommen das nicht vielen gegönnt ist - Zwillinge, insgesamt sind' s drei. Familie ist einfach herrlich!

    • Undine
      14. November 2012 18:09

      @Burgus

      Herzlichsten Dank für die "längere Erläuterung"! Um auf alles einzugehen, würde meine Antwort viel zu lang ausfallen. Deshalb nur so viel: Auch ich hätte, wie @Brigitte Imb schreibt, nie den geringsten Gedanken darauf verschwendet, ob ich mir ein Kind leisten kann; ich hätte auf alles verzichtet, weil Kinder für mich einfach das Beglückendste auf Erden waren und immer noch sind. Ich hatte auch nie das Gefühl, ein Opfer zu bringen, weil dies und das mit drei Kindern einfach nicht gut möglich war. Jetzt kann ich meine damals "unterdrückte" Reiselust austoben---und das ist gut so; meine Kinder freuen sich mit mir; alles schön der Reihe nach.....:-)

      "Die einzige, die in diesen Fragen 100% glaubwürdig ist, ist Barbara Rosenkranz"

      Das ist auch zu 100% meine Meinung!

      "Ich "leiste" mir als Alleinverdiener eine derzeit vierköpfige Familie und hoffe, dass sich diese Zahl in den nächsten Jahren noch vergrößert"

      Zu diesem Wunschkann ich nur gratulieren; es gibt nichts Schöneres! Es ist überaus erfreulich und leider ungewöhnlich, daß sich überhaupt noch junge Menschen finden, die von einer mehrköpfigen Familie träumen.

    • Wertkonservativer
      14. November 2012 18:15

      Wem sagt Ihr das, liebe Leute!
      Meine liebe Frau und ich haben vier Kinder in die Welt gesetzt, meine Frau war bis zur Matura des Jüngsten ganz selbverständlich zu Hause und hat das Gschroppzeug liebevoll betreut. Mein Einkommen war zunächst naturgemäß gar nicht so toll, doch wir haben's geschafft!
      Heute umvölkern uns neben unseren Vieren samt Ehepartnern neun Enkel und bereits ein Urenkel.
      Ist doch was, oder?

      Liebe Grüße allen Familien-Aktivlern!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  25. Undine
    14. November 2012 13:50

    @Burgus

    Das erklärt auch, warum man jeden Tag x-mal schwangere Ausländerinnen antrifft, die mit einem Kind im Kinderwagen und zweien, die daneben herlaufen, unterwegs sind; nebenbei sei erwähnt, daß diese Zugereisten bestens ausstaffiert sind---bevorzugte Marke "Nike", alles piekfein.

    Ist die Frage erlaubt: Wie kommt es, daß die Einheimischen klagen, sich keinen Nachwuchs mehr leisten können, wie man immer wieder zu hören bekommt, Zugereiste aber, obwohl fast ausnahmslos ohne Einkommen aus beruflicher Tätigkeit sich ohne weiteres drei und mehr Kinder leisten können?

    Ist es etwa so, daß wir uns keine eigenen Kinder mehr leisten können, weil uns die Kuckuckskinder so teuer zu stehen kommen?????

    • simplicissimus
      14. November 2012 16:13

      gehirnwäsche der mädchen (selbstverwirklichung, konkurrenzkampf mit dem mann), gesetzliche benachteiligung von vätern, fehlende negative progressive familienbesteuerung, antibabypille, spassgesellschaft, ersatz der kinder durch hunde, materialismus, lächerlichmachen von hausfrau und familienvater etc ....

    • H1Z
      14. November 2012 17:25

      Für die Kuckuckskinder 10 Sterne.

  26. A.K.
    14. November 2012 13:46

    Der maltesische Außenminister Tonio Borg, vorgeschlagen als EU-Gesundheitskommissar, mußte am 13. Nov. 2012 Fragen über seine Einstellung zur Homosexualität und Abtreibung ertragen. Ihm wurde vorgeworfen, er habe in Malta gegen die Abreibung lobbyiert und sei dagegen, den sozialen Wohnbau für homosexuelle Paare zu öffnen. Die Nominierung von Rocco Buttiglione, eines gläubigen Christen, mußte schon Italien - auf Druck des EU-Parlaments - 2004 zurücknehmen, weil dieser Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte. Tonio Borg – ebenfalls als gläubiger Christ bekannt – versprach, nichts zu unternehmen, was die Tabakrichtlinie abschwächen würde. So gelangte er doch zur Würde des „EU-Kommissars“.
    Das sind die „echten“ Sorgen des EU-Parlaments, das dabei vergißt, daß Diskriminierung wegen religiöser Zugehörigkeit (theoretisch) abgelehnt wird.
    Die Linken lösen Probleme, die ohne sie gar nicht bestehen würden und feuern zum Schaden von Europa zum wirtschaftlichen Wahnsinn an. Um dies zu erkennen, genügt es die ORF-Berichterstattung und mancher Zeitungen zu „genießen“.

  27. Dr. Otto Ludwig Ortner
    14. November 2012 13:37

    Daß ein glaubensfeindliches Europa - das ja Adenauer, Schuman und Degasperi bei seiner Gründung in der Krönungskirche des Kaisers Karl des Großen 1953 in Aachen nicht wollten - in Richtunggsprobleme kommt, ist unvermeidlich. Doch möchte als Antwort auf den Vergleich mit dem "Tanz auf der Titanic" meinen Professor in Princeton in "American Money and Banking", Chandler, zitieren:"In all out nuclear warfare monetary problems would be one of the minor worries": An Inflation stirbt man nicht (gleich). Am Glaubensverlust schon!

  28. mannbar
    14. November 2012 12:55

    Vielen Dank, für diesen guten Artikel, Dr. Unterberger!

    Die Stille ist gespenstisch. Man fühlt sich wie in einer Zeit des großen Umbruchs, der aber von niemandem kommentiert wird. Warum? Wird er nicht wahrgenommen, wird er mit Schweige-Magie zu glätten versucht? Andernorts durch Bestreikung wegverordnet? Wie auch immer, es scheint keine der Reaktionen adäquat zu sein.

    Was mir seit einiger Zeit Sorgen macht ist nicht die Finanzkrise sondern soziale und politische Erscheinungen, die mir die Demokratie in ihrer ausgeprägten Form verdächtig machen. Hatten Nietzsche und Tocqueville und all die anderen tatsächlich recht? Sind wir jetzt schon knapp davor vor der Ameisenhaftigkeit des letzten Menschen? Es scheint so. Man muss zurückdenken mindestens bis Rousseau, um überhaupt Ansätze für ein Verständnis der gegenwärtigen Krisensituation zu finden.

    Das Problem sind nicht die Griechen wie überhaupt der Süden nicht das Problem ist. Das Problem ist das oktroyierte Zusammenspannen der Völker Europas zu einem Punkt, wo sie einander wieder widerwärtig werden.

    Man muss diese EU zerschlagen. Nicht weil ich so eine Liebe zu den "Vaterländern" hätte. Im Gegenteil. Für mich sind alle "Völker" Europas im Grunde nur Stämme eines einzigen Volks. Das kommt natürlich auch daher, dass ich selbst aus 2 Stämmen gemischt bin. Man muss die Stämme aber wieder trennen, um zu jener Kleinteiligkeit zu gelangen, die einst die Europäer so groß gemacht hat. Es geht um Konkurrenz, um Alternativen. Um Selbstverantwortung. Um Freiheit!

    Die Länder in Europa müssen wieder miteinander konkurrieren, nicht aber sich zusammentun als trübsinniger Haufen, wo sich jeder nur Geld zuschiebt und sich von Einheit und Eintönigkeit das Heil erwartet. Die Zeit, als Europa über die Welt herrschte war geprägt von erbittertem Wettstreit zwischen Völkern und Fürstentümern, zwischen Adelsfamilien, Ständen. Wir aber ebnen alles ein: Alle sind gleich, alle müssen (!) gleich sein, alles eine homogene Masse.

    Der Feminismus, der ja nicht ohne Grund am Ende des Artikels auftritt, ist eine letzte Dekadenzerscheinung eines absterbenden Kontinents. Wo Männer durch den Staat ersetzt werden, Kinder abgeschoben werden, alles männlich Starke niedermacht wird - wo jeder nur mehr als Elektron herumschwirrt um den einen Kern, den vergotteten Vater Staat.

    Wir reden alle von Europa und haben dabei übersehen, dass es ein Europa nicht mehr gibt. Es gibt nur eine Masse weißer Chinesen, die schon so weit weg sind von Europa, dass sie nicht einmal mehr mit Wehmut daran denken, was sie verloren haben...

    Kurz: Ich denke, dass man in dieser Situation, die wir in Europa haben, nur eine Radikallösung gibt. Die EU zerschlagen und den Leviathan Staat zurückstutzen. Alles "Griechen hin, Griechen her" ist doch nur Kosmetik.

    • Undine
      14. November 2012 13:32

      @mannbar

      *******!

      "Die Länder in Europa müssen wieder miteinander konkurrieren, nicht aber sich zusammentun als trübsinniger Haufen, wo sich jeder nur Geld zuschiebt und sich von Einheit und Eintönigkeit das Heil erwartet."

      Nur der Selbstbewußte, Strebsame, Verantwortungsvolle ist stark---auch ALLEINE, besser gesagt: nur alleine! Der Schwache, Ängstliche, Träge hingegen, der leicht Gängelbare ist alleine schwach und braucht die anderen.

      Beispiele für ersteres: Schweiz, Norwegen.
      Man möge jetzt nur nicht mit den Schweizer Banken und dem Reichtum, der deshalb den Schweizern erwächst! Auch dieses System ist den Schweizern nicht in den Schoß gefallen.

      Mir kommt im Zusammenhang mit der EU immer wieder der Vergleich mit der so viel gepriesenen GRUPPENARBEIT in der Schule in den Sinn. Die guten Schüler machen die Arbeit, die schlechten Schüler meinen in ihrer Dummheit am Ende, das gute Resultat sei ihr gerechter Lohn---fürs bloße Dabeisein und fürs Zusehen.

    • Undine
      14. November 2012 13:34

      Soll heißen: .....und dem Reichtum, der deshalb den Schweizern erwächst, kommen!

    • Charlesmagne
      14. November 2012 13:53

      I couldn't have put it better! ************************

    • Erich Bauer
      14. November 2012 14:15

      mannbar,
      "... eines absterbenden Kontinents..."

      *********************Sie verdienen einen Sternenregen.

      Nun ein bißchen "Endzeit-Lyrik"... Weil man den Dingen ins Auge sehen muß.

      This is the end
      Beautiful friend
      This is the end
      My only friend, the end
      Of our elaborate plans, the end
      Of everything that stands, the end
      No safety or surprise, the end
      I'll never look into your eyes...again
      Can you picture what will be
      So limitless and free
      Desperately in need...of some...stranger's hand
      In a...desperate land
      Lost in a Roman...wilderness of pain
      And all the children are insane
      All the children are insane...

      Eigentlich wollte ich das ja in den "Lyrik-Thread" stellen... Aber ich glaube, das kommt dort nicht so gut an... :-)

    • Wertkonservativer
      14. November 2012 15:55

      Ich weiß schon, werte(r) @ mannbar, warum ich mich an der politischen Diskussion hier nicht mehr beteilige, und lieber "Heile-Welt-Lyrik" verbreite.

      Doch einmal will ich diesbezüglich noch in den Ring steigen:
      Ihr seid hier so viele Radikal-Aktivisten in Richtung EU- und Euro-Ausmerzung, dass ich mich mit meiner gegenteiligen Meinung auf Dauer eigentlich nur lächerlich machen kann!
      Und so dumm bin ich auch wieder nicht, dass ich mir das auf meine alten Tage auf Dauer antäte!
      Meine einzige Frage (geht auch an die liebe Brechstange): wie und mit welchen Mitteln wollt Ihr eigentlich die EU zerschlagen?
      Wird da nicht ein wenig zu hoch gepokert? Wie sind Eure Einsatzpläne, wo sind Eure Divisionen, Eure Armeen?
      Nochmals: ich will mich mit Euch wirklich nicht mehr streiten, doch wenn Ihr nicht auch die Vorteile unseres zusammenwachsenden Europas erkennt und gegen die Nachteile sachlich und unvoreingenommen abwägt, dann zweifle ich an der Verhältnismässigkeit und Ausgewogenheit Eurer Aussagen!

      Nichts für ungut, werte Damen und Herren!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      14. November 2012 16:06

      wertkonservativer:
      am anfang stand das wort ...

      mir täts um die verlorene zeit auch leid, ich will ein vereintes europa, aber sicher keines, das unter unmengen anderem schwachsinn bis hin zu generationenverbrechen nun auch kinderbücher (symbolisch) verbrennen möchte.

      und die divisionen stehen bereit: zig-millionen, vielleicht bald eine mehrheit von eu bürgern, die diesen wahnsinn nicht mehr mitmachen will.

    • mannbar
      14. November 2012 16:40

      @Undine: Ja, ganz genau. Ich sehe das Lob der "Gruppenarbeit" ganz gleich. Das ist ein Angriff auf Individualität, ein Versuch, alle gleichzumachen. Wirkliche Leistungen, wissenschaftliche Durchbrüche, große künstlerische Werke entstehen zwar auf den Schultern von Giganten stehend, dennoch aber nicht in Gruppen (von Zwergen) ;-)

      Wer die Gruppe lobt, will den Einzelnen mindern.

      @Charlesmagne, Erich Bauer: Danke sehr!

      @Wertkonservativer: Glauben Sie mir, das ist nicht leicht gesagt. Ich war glühender EU-Fan, alleine schon aus Gefühlsgründen, weil ich so sehr Europa als Heimat empfinde, weil es wunderbar ist, wenn die Europäer zusammenarbeiten. Auch weil ich eine rein-nationale Sichtweise für einen zu engen Horizont betrachte.

      Alles, das wirklich Relevanz und Wert hat(te) in Europa hat(te) Antwort-Charakter, baut(e) auf Leistungen verschiedener Länder auf. Die Leistungen einer einzelnen europäischen Nation wären nichts, wenn sie nicht eingebettet wären in einem europäischen Konzert. Das ist in Wissenschaft so wie in Kunst und Kultur. Das ist ja immer das Spannende an Europa gewesen: Man hasst einander und bekriegt einander, aber man hört italienische Oper, man spielt britische Dramen, bewundert flämische Malerei und deutsche Physik. Immer war der andere Inspiration und Quelle von Kultur, die man übernommen und weiterentwickelt hat.

      Aber was hat man daraus mit der EU gemacht? Einen Bananen-Krümmungsverein, eine Schuldenverschiebungszone. Ein Gender-Politbüro. Einen Zwangsverein, der alles nivelliert. Wenn wir Europa zusammenführen, indem wir Europa aus Europa austreiben, dann kann man diese Kooperation doch nicht goutieren! Ich weiß, dass es ein wenig dumpf klingt, wenn man sagt "Raus, aus der Union!", darum sag ich es nicht gerne, aber diese Union wird immer mehr zur super-dirigistischen Krake. Zu einem Super-Frankreich. Ein Zentralstaat.

      Mit Zerschlagen meine ich ganz simpel: Austreten. Denn anders geht es ja nicht. Man soll weiter zusammen arbeiten, nicht provinziell sein, aber alles in Freiheit und mit Alternativen. Leider wäre das die beste Lösung. Es wäre ja wunderbar, wenn die Union anders gestrickt wäre, liberaler, aber sie ist es eben nicht, und es wird immer schlimmer.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 17:07

      Jeder kreative Prozeß ist ein autoritärer Prozeß.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 17:17

      mannbar,

      als diese gefräßige Krake noch nicht mit ihren Fangarmen herumwabberte, fühlte ich mich als "östereichischer EUROPÄER". Heute ekelt mir vor diesem Eintopfgericht... Die Älteren hier werden sich vielleicht noch an diesen Spruch, den mir mein Herr Papa hinterließ, erinnern: "Eintopfgericht, Eintopfgericht, fürchtet euch nicht..."

    • Erich Bauer
      14. November 2012 17:21

      mannbar,
      "...Man soll weiter zusammen arbeiten, nicht provinziell sein, aber alles in Freiheit..."

      Und die Zusammenarbeit mit den "Augetretenen" ist für die verbliebenen "eu"ler "alternativlos"!!!

    • Undine
      14. November 2012 19:02

      @mannbar 16:40

      *******!
      "Mit Zerschlagen meine ich ganz simpel: Austreten. Denn anders geht es ja nicht. Man soll weiter zusammen arbeiten, nicht provinziell sein, aber alles in Freiheit und mit Alternativen. Leider wäre das die beste Lösung. Es wäre ja wunderbar, wenn die Union anders gestrickt wäre, liberaler, aber sie ist es eben nicht, und es wird immer schlimmer"

      Warum hat man sich nicht damit begnügt, daß die europäischen Staaten schlicht und einfach FRIEDLICH HANDEL MITEINANDER TREIBEN und nichts sonst!? Wie Sie so eindrucksvoll geschrieben haben: "Die Leistungen einer einzelnen europäischen Nation wären nichts, wenn sie nicht eingebettet wären in einem europäischen Konzert".

      Wider jede Vernunft hat man sie zwangsweise aneinandergekettet; das kann bei den Unterschiedlichkeiten einfach nicht gut gehen.

    • byrig
      14. November 2012 22:38

      auch ich war eu-befürworter.
      allerdings ahnte ich nicht(so wie die meisten anderen),dass das vereinigte europa schliesslich durch einen gesinnungsmoloch wie die europäische kommission dargestellt werden wird.
      wo es um einebnung von nationalen besonderheiten geht,die berühmte gurkenkrümmung etc.aber das war nur der anfang.
      jett sind wir soweit,dass die glühbirnen verboten sind,weiber wie diese juliane reding frauenquoten vorschreiben wollen etc.alles gegen das volk.
      und am schlimmsten:alle sollten mit allen finanziell verbunden sein:wir arbeiten also für griechen,portugiesen,spanier etc. mit.tun wir es nicht,droht uns im verbund das finanzchaos.
      nein,so nicht.dann lieber wir für uns,mit dem was wir haben und können.da haben wir ja bereits gezeigt bis 1995,dass wir`s ganz gut zusammenbringen.

    • cmh (kein Partner)
      15. November 2012 14:08

      Das ungute Gefühl teile ich. Dennoch:

      Der EU-Eintopf begann, als wir uns berechtigt fühlten, Österreicher zu sein aufgeben zu dürfen. Der vorauseigende Gehorsam der Brüssler Bürokratie gegenüber, der sich doch nur mit den Intentionen unserer Vorgesetzten und der eigenen Bequemlichkeit deckte, machte uns servil und einfallslos.

      Der Wunsch, ohne Anstrengungen jedermanns Liebkind zu sein, einfach weil wir "Österreicher" wären und sich zudem noch alle Hintertüren offenzuhalten, das macht uns unfähig, einen signifikanten Beitrag zu Europa zu leisten.

      Wenn ich jetzt höre, dass dieser Wrabetz, das durch den OGH bestätigte facebook-Verbot für den Staatssender ORF auf europäischer Ebene bekämpfen will, dann ist das nur eine weitere Aufweichung des Gesetzes in uns, ein Symptom für unsere fortschreitende Verluderung.

      Kurz, Europa ist die Summe unserer eigenen, dorthin ausgelagerten Fehler. Entweder Europa wird hier in ÖSterreich mit Sinn gefüllt oder es bleibt sinnlos.

      Und nur damit keine falschen Hoffnungen aufkommen: Sollte es tatsächlich gelingen, aus (der Wertegemeinschaft) Europa auszutreten, dann ist bei unserem derzeitigen halsstarrigen politischen Personal innerhalb eines Jahrfünfts mit gröberen Bröseln zu rechenen.

  29. Brigitte Imb
    14. November 2012 12:15

    OT - Der Genderwahn macht auch vor Kinderbüchern nicht halt.

    "Laut „Daily Mail“ plant das Europäische Parlament, Kinderliteratur mit veralteten Rollenklischees aus dem Verkehr ziehen. Da bliebe kaum ein Klassiker übrig."

    http://diepresse.com/home/kultur/literatur/1312310/Diskriminierungsteufel-steckt-in-Pippi-Langstrumpf?_vl_backlink=/home/index.do

    Werden wir wieder Bücherverbrennungen erleben? Weg mit diesen unsäglichen Brüsseler Politikern!

    • Erich Bauer
      14. November 2012 12:38

      In ihrer Raserei wollen DIE noch so viel wie möglich an Kulturverbrechen verüben! Es scheint, als spürten auch DIE schon das nahende Ende ihrer Verbrechensherrschaft...

    • brechstange
      14. November 2012 12:40

      Die sind nicht mehr ganz dicht. Jetzt wissen wir, wo das Geld versickert. ;-)

    • mannbar
      14. November 2012 12:57

      Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Ich bin schockiert!! Was für eine Generation von Barbaren ist da am Werk! Wahnsinn.

    • simplicissimus
      14. November 2012 16:02

      astrid lindgren war/ist doch eine linke gesellschaftsveränderungsvorreiterin?
      die revolution frisst ihre kinder.

  30. Burgus
    14. November 2012 11:35

    Im Familienbereich wird nicht verschwendet, sondern Jahr für Jahr versteckt gekürzt!

    Die von Mitterlehner verkündete "Erhöhung" der Familienbeihilfe deckt nur einen Bruchteil des Inflationsverlustes ab, der mittlerweile schon über 25% liegt! - trotzdem wird sie hier angeführt.
    Dass der Tagessatz für Asylwerber gerade durch die "Her mit der Marie" - Mikl-Leitner von € 17,- auf € 19,- (+12%) angehoben wurde, und damit deutlich über dem Tagessatz für Kindergeldbezieher der Langvariante (seit 2001 unverändert € 14,53/Tag) liegt, wird dagegen nicht einmal erwähnt.

    Können Sie sich ein einziges Jahr mit einer Null-Runde für Pensionisten vorstellen? Eltern haben schon mehr als zehn Jahre mit Null-Runden hinter sich!

  31. Undine
    14. November 2012 10:34

    A.U. schreibt:

    "Und in Österreich? Da spielt das Titanic-Orchester besonders laut."

    Ja, natürlich! Unsere Politiker und deren Vasallen kennen ihre Pappenheimer sehr wohl; wenn's nur laut genug tut, überhört man (gerne) das krachende Nebengeräusch des Berstens.

    Das einzige, was uns heute noch vor dem Ruin retten könnte, wäre ein konzertierter EU-weiter S T E U E R S T R E I K; aber diese Möglichkeit ist, fürchte ich, undurchführbar.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 10:48

      Der "Steuerstreik" wird sich durch das dramatische Absinken der Produktivität ganz von selbst einstellen... Und sämtliche staatliche "Beschäftigungsprogramme" werden in der Folge obsolet... Zeit, in Brüssel die Koffer zu packen. Ich möchte jedenfalls nicht, daß man unseren "EU-Kapazundern" die Heimreise bezahlt. Das beste wäre, sie würden sich gleich sonstwohin "schleichen"... Ein bißchen schnuppere ich schon die angenehme, frische Luft der Freiheit...

    • byrig
      14. November 2012 22:51

      undine,auch technisch undurchführbar:alle arbeitnehmer sehen ihre steuer ja nur auf dem lohnzettel,wenn diese schon längst beim finanzamt eingelangt ist.
      und einkommensteuerpflichtigen würde ich so eine aktion nicht empfehlen,da sie in der minderheit sind.

    • Undine
      15. November 2012 20:37

      @byrig

      Meine Idee war wohl nicht ganz ausgereift, stimmt's? :-)

      Ich vergaß, daß ja auch bei mir die Lohnsteuer bereits abgezogen ist. Aber die hohe Einkommensteuer wurmt mich trotzdem!

  32. Wolfgang Bauer
    14. November 2012 10:05

    Wenn die griechische Regierung den Interessen der Griechen verpflichtet agieren würde, würde sie den Staatsbankrott erklären und aus dem Euro aussteigen. Nur dadurch könnte Griechenland wieder Tritt fassen. Natürlich müsste dann tüchtig gearbeitet werden - und müssten Steuern (in Drachmen) bezahlt werden.

    Aber jetzt geht's so zu: In einem abgesonderten Rechnungskreis finanzieren die Eurobürger revolvierend zunehmend die Bedienung der Schulden des Griechischen Staates. Ein Gläubigerwechsel, nichts anderes. Wer als Bankmensch je Firmensanierungen durchgeführt hat, weiß, dass das alles dem Schuldner nichts bringt - und ihn keinesfalls rettet.

    Letztlich soll den institutionellen Gläubigern ermöglicht werden, die Abschreibungen eventuell nach und nach zu verkraften. Und den Politikern, nicht weggefegt zu werden. Den Griechen hilft das alles nix.

  33. Komma
    14. November 2012 09:58

    Freunde, ein beendruckender Artikel von AU und viele bedenkenswerte Postings hoher Qualität. Aber wie stellt ihr Euch die Zukunft vor?

    Lest Euch doch noch einmal die "Zehn Thesen" durch (http://www.andreas-unterberger.at/2012/10/europa-der-vaterlaender-ij-vaterland-europa-zehn-thesen/ ). Da liegt eine echte, ganzheitliche Analyse vor

    Sagt Punkt für Punkt, was ihr für richtig und was ihr für falsch erachtet.
    Dann finden wir vielleicht auch einen gemeinsamen Nenner für die politische Aktion und überwinden die "kollektive Verdrängung" der Titanic-Gefahr.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 10:24

      (Zitat: AU)- 1. Die EU leugnet von ihrem ganzen Konzept her das Naturrecht der europäischen Völker auf nationale Existenz

      DIESE "eu" hat sich zur Maßlosigkeit hin entwickelt und muß sich folgerichtig selbstzerstören. Ohne "Staat(en), die sich selbst die eigene Lebensweise, getragen von der Kultur, auswählen, wird das nix.

  34. Claudius
    14. November 2012 09:44

    Apropos "kollektive Verdrängung":

    In den Jahren von 1933 bis 1939 gab es den "deutschen Reichskanzler Adolf Hitler".

    Wie sein Charakter war hatten all die Westmächte, die Demokratien waren (Frankreich, GB, USA u.a.), schon jahrelang vorher und erst recht in den Jahren im Amt beobachten können. Schließlich hatten diese Länder auch damals schon gute Medien sowie Geheimdienste.

    Die gut gerüsteten Westmächte wollten und konnten nicht an die Kriegsgefahr durch Hitler-Deutschland glauben. Es wurde kollektive Verdrängung praktiziert.

    Nur der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuss war als weltweit einziger Politiker fähig Hitler als das einzuschätzen was er wirklich war.

    Eine ganz ähnliche Verdrängung bezüglich der Lage der Finanzen bei gleichzeitigem Verbrechen der Verschleuderung von Volksvermögen (= Untreue) findet derzeit in Österreich, Deutschland und im Euroraum statt. Und die Medien spielen willfährig mit.

  35. dssm
    14. November 2012 09:43

    Jetzt wird es wirklich brand gefährlich. Wenn selbst unser Herr AU in die völlige Hoffnungslosigkeit verfällt ist Feuer am Dach.
    Die Sozialisten aller Parteien werden scheitern wie immer ...

    • Erich Bauer
      14. November 2012 10:05

      Vielleicht versuchen's noch die Laufzeit der "Kredite" exzessiv zu verlängern. Sagen wir mal so um die 5 Millionen Jahre... :-)

  36. Josef Maierhofer
    14. November 2012 08:49

    Sie haben recht, Herr Dr. Unterberger, sie wissen's in Österreich noch immer nicht, die Privilegierten, Blödiane (Ideologen, vornehm ausgedrückt) und Volkszertreter.

    In Radio Wien konnte ich heute Hollande aus Frankreich hören, der angeblich innerhalb von 6 Monaten vom beliebtesten zum unbeliebtesten Präsidenten wurde, weil er Sparen anspricht. Er kam sogar im Originalton vor. Dramatisch, ein Linker beim Ansatz zum Sparen ! Er hat davon geredet, dass man durch Steuererleichterungen Betriebe retten muss, na so ein Sakrileg, wenn das nicht sofort einen gewerkschaftlichen Generalstreik zur Folge hat, na dann ist es um den 'Sozialismus' geschehen, so meint man das im linken 'Ösiland'.

    Man stelle sich vor, Dr. Häupel würde wirklich einmal echt sparen, ich glaube dann wird er aus der 'Baddei' ausgeschlossen und von Schmied und Heinisch-Hosek zu einem 'Binnen-I' kastriert.

    Ja der Jammer ist, dass das Begreifen der Dimension so schwer fällt, weil man die Wahrheit verschweigt, manipuliert und Falschinformationen ausstreut.

    Fakt ist jedenfalls, dass am heutigen Tag in Österreich jede Familie mit 2 Kindern mit 180 000,- Euro Staatsschulden und uneinbringelichen Staatshaftungen beaufschlagt ist und dieser Betrag sich erhöht auf etwa das Doppelte, weil etwa die Hälfte der Österreicher (40%) im arbeitsfähigen Alter und im arbeitsfähigen Gesundheitszustand gar nicht arbeitet.

    Krank sind sie, weil sie faul sind und verfaulen wollen und sich vor der Arbeit drücken wollen, weil sie nichts lernen wollen, deshalb kommt es nun zu den vielen psychologischen Krankheiten, weil man da offenbar noch 'durchkommt'. Immerhin probieren wird man's ja noch können dürfen. Krank sind sie, weil sie ungesund essen und keine Bewegung machen, 600 000 Zuckerkranke, ahbe ich heute im Radio gehört. Die alle könnten ganz schnell gesund werden, wenn man ihnen nur ordentliches Essen gibt und sie täglich mehrere Stunden am Abend nach der Arbeit spazieren schickt, um die zu sich genommene Nahrung zu verbrennen, spazieren, aber nicht zum Branntweiner ... auch nicht zum Heurigen ... auch nicht zum Wirten ...

    Der 'Ösi-Mensch' ist ein Trittbrettfahrer und ein 'Naturschmarotzer' und das sozialistische System, das passt zu ihm. Dass er dabei ins Verderben kommt, weil es im Leben nichts gratis gibt, alles muss erworben werden und bezahlt, das wird ihm von der Politik und den Mainstream Medien verschwiegen.

    In Wirklichkeit ist das System innerhalb von eigenverantwortlichen und selbst denkenden menschen ziemlich egal, bloß, wenn die Schmarotzer an die Macht kommen, dann wird alles kahlgefressen, denn auch die Proponenten der SPÖ, zum beispiel, von SPÖVP zum Beispiel, von 'den Grünen', etc. sind solchene, dann sieht die heutige Welt eben so aus.

    Ideologie ist immer schädlich. Selbst denken und selbst arbeiten, selbst leben ist immer nützlich.

    Reif für Demokratie werden wir nur durch Umdenken der Menschen, derzeit sind wir reif für Diktatur und Chaos.

    Ja, sie wissen's noch immer nicht, leider, woher denn auch. Die Medien sind ja an die 'Baddei' gekettet und werden korrumpiert und erpresst und geködert, wehe Ihr schreibt die nackte Wahrheit, die ist nämlich grauslicher alles alles Grausliche, was da so täglich passiert.

  37. Politicus1
    14. November 2012 08:07

    dazu die "Über Drüber" Meldung vom Tage:
    Der frühere Linke-Vorsitzende Oskar Lafontaine fordert alle Europäer auf, kommende Woche die Arbeit niederzulegen. "Ein europaweiter Generalstreik ist notwendig", schrieb er in einem Beitrag für die "taz".
    Arbeitnehmer, Rentner und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes würden "für die Zockereien der Banken und ihrer Kunden in brutalster Form zur Kasse gebeten", monierte er. Der Streik biete die Chance, diese Politik zu stoppen.
    Als Datum für den Ausstand plädierte der saarländische Linksfraktionschef für den 14. November. Für diesen Tag sind bereits Generalstreiks in Spanien und Portugal geplant.

    Das ist LINKE Politik vom Feinsten!
    Nur wenn ALLE streiken, wenn alle nicht arbeiten - nur dann kann Europa gerettet werden!

    Die Zockereien der KUNDEN haben die Banken in den Ruin geführt? Eine seltsame Sicht des Saarländers ...

  38. Wertkonservativer
    14. November 2012 08:03

    O.T.

    Liebe Blog-Kollegenschaft,

    ich hab' mir was ausgedacht:
    meiner Ankündigung anlässlich meines neuerlichen Wiederauftauchens" folgend, werde ich mir nun - je nach Themenstellung, Jahreszeit und persönlicher Befindlichkeit - erlauben, das löbliche Forum in Abständen mit Lyrik österreichischer Dichter zu konfrontieren, dies manchmal durchaus mit Bezügen auf aktuelle Themenvorgaben unseres Dr. Unterberger.

    Es wäre meine Hoffnung, Sie mit Mitteln der Kunst (und Lyrik ist eines der schönsten und edelsten!) hin und wieder von den hier täglich vorgebrachten Frustrations- und Anklageritualen weglocken zu können, und Ihnen zumindest kurzzeitig den Blick auf andere, hellere Horizonte zu eröffnen!

    Heute möchte ich Sie auf die stille Zeit des Jahres einstimmen, dies mit einem Gedicht aus Josef Weinhebers "O Mensch, gib acht!"

    "November"

    "Im Kirchhof brennt das stille Licht.
    Die Toten ruhen, weine nicht.
    Geborgen in der Erd, vergeht
    der Keim, umdaß er aufersteht.
    Martini Reif, Andräa Schnee,
    die Magd trägt aus ihr süßes Weh.
    Vom Hochwald dröhnt der Büchsenschall,
    es stampft das Vieh im warmen Stall,
    der Nebel hüllt das stille Land,
    die Kerze ist herabgebrannt.
    Laß frosten, laß vergehn, laß schnein!
    Der Mensch muss wach und einsam sein!"

    Bis auf weiteres!

    Ihr Wertkonservativer!

    (mail to: gerhard@michler.at"

    • phaidros
      14. November 2012 08:25

      Wie schön! Schon vorab herzlichen Dank und Anerkennung für diese erste köstliche Probe und Deine Initiative!

    • Jewgeni Gorowikow
      14. November 2012 08:52

      @ Wertkonservativer: **************!!!

    • Josef Maierhofer
      14. November 2012 09:05

      @ Wertkonservativer

      Danke !

      'Du bist vom Staub und wirst zum Staube werden'.

      Über das Wie, darüber müssen sich die noch Aktiven Gedanken machen, mehr ist es aber auch nicht. 'Die Kerze ist eben herabgebrannt'.

      Aber letzlich ist auch das begrenzt und nicht vorhersehbar, was Hoffnung keimen lässt, an dem sich alles neu von Beginn an aufbauen kann.

      Jedenfalls ich begrüße Ihre Ankündigung und werde sie, so oft ich kann, lesen.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 09:22

      Wenn die Flüsse aufwärts fließen
      und die Hasen Jäger schießen
      und die Mäuse Katzen fressen
      DANN will ich dich erst vergessen!

    • Undine
      14. November 2012 09:47

      @Wertkonservativer

      Da kann ich mir's nicht verkneifen, auf Weinhebers Gedicht "Der Phäake" aus seinem wunderbaren Bändchen "Wien wörtlich", hinzuweisen!

      Der Phäake

      Gedichte - Josef Weinheber
      Ich hab sonst nix, drum hab ich gern
      Ein gutes Papperl, liebe Herrn:

      Zum Gabelfrühstück gönn ich mir

      Ein Tellerfleisch, ein Krügerl Bier,

      schieb an und ab ein Gollasch ein,

      (kann freilich auch ein Bruckfleisch sein),

      ein saftiges Beinfleisch, nicht zu fett,

      sonst hat man zu Mittag sein Gfrett.

      Dann mach ich – es ist eh nicht lang

      Mehr auf Mittag – mein’ Gesundheitsgang,

      geh übern Grabn, den Kohlmarkt aus

      ins Michaeler Bierwirtshaus.

      Ein Hühnersupperl, tadellos,

      ein Beefsteak in Madeirasoß,

      ein Schweinspörkelt, ein Rehragout,

      Omletts mit Champignon dazu,

      hernach ein bisserl Kipfelkoch

      und allenfalls ein Torterl noch,

      zwei Seidel Göß – zum Trinken mag

      ich nicht viel nehmen zu Mittag –

      ein Flascherl Gumpolds, nicht zu kalt,

      und drei, vier Glaserl Wermuth halt.

      Damit ichs recht verdauen kann,

      zünd ich mir mein "Trabukerl" an

      und lehn mich z’rück und schau in d’ Höh,

      bevor ich auf mein’ Schwarzen geh.

      Wann ich dann heimkomm, will ich Ruh,

      weil ich ein Randerl schlafen tu,

      damit ich mich, von zwei bis vier,

      die Decken über, rekreier’.

      Zur Jausen geh ich in die Stadt

      Und schau, wer schöne Stelzen hat,

      ein kaltes Ganserl, jung und frisch,

      ein Alzerl Käs, ein Stückl Fisch,

      weil ich so früh am Nachmittag

      nicht schon was Warmes essen mag.

      Am Abend, muß ich Ihnen sagn,

      es ich gern leicht, wegn meinen Magn,

      Hirn in Aspik, Kalbsfrikassee,

      ein kleines Züngerl mit Püree,

      Faschierts und hin und wieder wohl

      Zum Selchfleisch Kraut, zum Rumpsteak Kohl,

      erst später dann, beim Wein zur Not,

      ein nett garniertes Butterbrot.

      Glauben S’ nicht, ich könnt ein Fresser wern,

      ich hab sonst nix, drum leb ich gern,

      kein Haus, kein Auto, nicht einmal

      ein G’wehr im Überrumplungsfall.

      Wenn nicht das bissel Essen wär –

      (Stimme des Volkes:)

      Segn S’, deswegen ham S’ nix, liaber Herr!

    • Wertkonservativer
      14. November 2012 10:54

      Ja, liebe Undine, köstlich wie alles in "Wien wörtlich"!

      Allerdings (etwas überzogen) ein Spiegelbild des Durchschnittsösterreichers, der schon aus diesem Grunde kaum zu Revoluzzertum und politischem Veränderungswillen neigt, wie es die liebe Brechstange, der ebenso liebe Josef Maierhofer und andere hier erhoffen und anstreben.
      Die breite Masse ist total veränderungsresistent und schaut nur auf die jeweils "eigenen Füß"!
      Wenn man es besonders bösartig (wenn auch treffend) ausdrücken will, kann man Brecht zitieren: "Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral!"

      Dank und ganz liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • durga
      14. November 2012 10:56

      Lieber Wk,

      es ist sehr schön wieder von Ihnen zu hören!

      Für das heutige Thema hätte ich auch etwas Passendes - Ihnen zweifellos Bekanntes - anzubieten:

      "Ihrem Ende eilen sie zu,
      die so stark in Bestehen sich wähnen.
      Fast schäm' ich mich,
      mit ihnen zu schaffen;
      zur leckenden Lohe
      mich wieder zu wandeln,
      spür' ich lockende Lust:
      sie aufzuzehren,
      die einst mich gezähmt,
      statt mit den Blinden
      blöd zu vergehn,
      und wären es göttlichste Götter!
      Nicht dumm dünkte mich das!
      Bedenken will ich's:
      wer weiss, was ich tu'!"

    • Wertkonservativer
      14. November 2012 11:08

      Danke, liebe Durga!

      Ja, ja, wie recht Sie haben: bereits im alten Wagner-Germanien gab es götterdämmrige Endzeit-Stimmung!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

    • simplicissimus
      14. November 2012 15:50

      ich stimme mich auf die turbulente zeit und den katzenjammer danach ein, mit einem simplen beitrag:

      wenn hinter griechen nichtgriechen kriechen, kriechen nichtgriechen griechen nach.

      zugegeben, es gibt literarisch besseres :-)

    • Gandalf
      14. November 2012 16:24

      @Wertkonservativer:
      Schön, wieder von Ihnen zu lesen. Noch schöner, und vielen Dank dafür, dass Sie für Ihren "Wiedereinstieg" ein Gedicht des grössten Dichters des 20. Jahrhunderts gewählt haben. Auf viele interessante Beiträge (und möglichst viele Weinheber - Gedichte)!

    • Alexander Renneberg
      14. November 2012 17:56

      hier gibts auch von mir sterne.

      übrigens ich war, wie einige hier wissen, schon in sorge wo du dich solange ohne posten herumgetrieben hast.

      lgar

    • Erich Bauer
      14. November 2012 18:01

      Und von mir gibt's auch drei Sterne. :-)

    • Alexander Renneberg
      14. November 2012 18:31

      na erich, vielleicht kommt der wertko ja im jänner zum treffen. war doch am montag wieder ein recht feines beisammensein.
      einladen werden wir ihn jedenfalls.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 18:38

      Klar doch Alexander. Er könnte ja seinen Freund phaidros mitnehmen...

    • terbuan
      14. November 2012 19:22

      Gute Idee Erich, ich habe kein Problem damit :-)

      Zum Thema Bücherverbrennung noch eine Randbemerkung:
      Bei unserem Treffen gab es hinter uns eine Bücherwand mit offensichtlich Potemkinschen Bücherregal-Attrappen. Ein Griff dahin belehrte mich eines besseren:
      Es war eine alte Originalausgabe von "Meyers Konservationslexikon" in Frakturschrift! Wie man sich täuschen kann....

    • Alexander Renneberg
      14. November 2012 20:38

      terbuan, ich habe auch kein problem wenn phaidros kommt. müssen ja nicht unbedingt über den klimawandel reden......
      davon versteh ich eh nix.
      erich bekommt ein paar tropfen flüssiges valium ;-) sorry erich!

      wenn sich die runde angenehm vergrößert, es zu keinen mühsamen disputen kommt, ist fast jeder (außer contra, plusminus, s.b. etc. etc. wie alle ihre namen heißen) herzlich willkommen.
      mal sehen ob sich im dezember was ausgeht. ansonsten schlage ich die zweite jännerwoche vor.

      ich werde mich jedenfalls bemühen auch den marquis de la fayette einzuladen. vielleicht hat er zeit.

      und wenn der wertko kommt ersuche ich ihn ein gedicht vorzutragen.

    • Alexander Renneberg
      14. November 2012 20:39

      erich, der nächste weiße spritzer geht auf mich! ;-)

    • phaidros
      15. November 2012 06:45

      Oh!

      Ooohh!!

      Mutti, Mutti, das ist ja so aufregend! Denk dir, die schönen Kinder »haben kein Problem damit«, wenn ich auch am Tisch sitze! Sie sehen sogar darüber hinweg, dass ich meine Meinung auf Basis recherchierter Fakten bilde und nicht nach der Mehrheit ausrichte! Bitte, leg' gleich die gute Hose raus!

      ;-)

      Im Ernst, ich halte das für keine so gute Idee und ich kann vorab beruhigen: ich werde diese zur Schau gestellte Großzügigkeit nicht dadurch strapazieren, dass ich sie in Anspruch nehme. Wer mich kontaktieren möchte, hat ohnehin jederzeit die Gelegenheit dazu.

      Selbstredend aber einen netten Abend wünscht

      phaidros

      P.S. terbuan, »Überheblichkeit« definieren wir ganz augenscheinlich unterschiedlich.

    • terbuan
      15. November 2012 15:06

      Lieber phaidros,
      ...nur weil ich angemerkt habe, dass auf Deiner HP seit Wochen kein Beitrag erschienen ist, kann man mE keine Überheblichkeit ableiten, es war nur eine Relativierung Deines Zeitaufwandes für eines Deiner Lieblingsthemen und die Absenz auf der Homepage Deines Vereins BIÖ. Keine Überheblichkeit sondern nur eine mit Verwunderung gemachte Anmerkung.

      Der Fairness halber möchte aber auch anmerken, dass heute ein sehr interessanter Artikel über das Problem der versteckten Staatsschulden erschienen ist:
      http://www.biö.at/?q=node/220
      Du hattest ja diesbezüglich kürzlich eine Diskussion mit dem STF.

      Deine Absage bezüglich eines gemeinsamen Treffens solltest Du Dir nochmals überdenken. Es gibt absolut keinen Grund, dass wir uns dort streiten sollten. Die Fronten sind völlig klar und wir alle ziehen an einem Strang!
      lG/terbuan

    • terbuan
      15. November 2012 17:04

      Und weil das ja ein Hauptkommentar vom lieben Gerhard Michler ist:
      Ich habe Dich zwar in einem Nebensatz schon lobend erwähnt, aber jetzt noch einmal direkt: Herzlich willkommen und vielen Dank für Deine Initative!
      Du bist natürlich auch von mir gerne willkommen bei einem unserer nächsten Treffen, "Conwutanten & Freunde" treffen sich zum Meinungsaustausch!
      lG/terbuan

    • kaffka (kein Partner)
      17. November 2012 12:27

      Wertkonservativer
      14. November 2012 08:03

      UND WENN DU GLAUBST
      ICH LIEB DICH NICHT
      UND TREIB MIT DIR NUR SCHERZ
      STECK MIR EIN PERSISKOP IN´N ARSCH
      UND GUCKE MIR INS HERZ!

      Gehört zwar auch nicht in diesen Blog, aber warum soll ich nicht auch zur Erheiterung beitragen!!!!

  39. brechstange
    14. November 2012 07:48

    Am fernen Horizont blitzen Lösungen auf, keine einfachen, keine leichten, aber zukunftsfähige.

    Mit Donnerwetter und Aktion lenkt man die Aufmerksamkeit in Richtung Alternativlosigkeit, Euro um jeden Preis, Friedenssicherung, Untergang Europas und Aufstieg der Schwellenländer.
    Diener und Helfer der Ablenkung und Fehllenkung sind die Organisatoren der europaweiten Generalstreiks. Wie Lemminge sollen die Menschen folgen, den Teppich bereiten für ihre eigene Unterdrückung.

    Eigenverantwortung, Subsidiarität, Marktwirtschaft in einem Binnenmarkt mit fairem freien Wettbewerb sind die Schlüssel. Öffnen wir die Tore mit Mut und Entschlossenheit, opfern wir notfalls die heiligen Kühe EU und Euro, bauen wir ein neues Europa.

    • phaidros
      14. November 2012 08:28

      Brava!

      Meine Bitte: achten wir dabei sorgfältig darauf, nicht jenes Augenmaß zu verlieren, das uns lehrt, dass das Zertrümmern jeder bestehenden Struktur, auch einer schlechten, zuallererst zu einem Trümmerhaufen führt.

    • brechstange
      14. November 2012 08:31

      @phaidros

      Die Gefahr besteht, das ist mir klar. Doch an der Zertrümmerung arbeiten bereits andere.

    • kakadu
      14. November 2012 11:46

      @phaidros

      So traurig es ist, aber die Geschichte lehrt uns, daß allzu oft erst aus einem Trümmerhaufen Neues entstehen kann. Denn bis dahin ist die Mehrzahl der Menschen zu träge, um schon vorher durchgreifende Änderungen zu vollziehen.

    • phaidros
      14. November 2012 12:25

      Keine Einwände, kakadu!

      Aber zertrümmern sollen andere, finde ich, beim Wiederaufbauen bin ich dann dabei.

      Es verbietet sich, das Haus abzureißen, in dem man wohnt.

    • brechstange
      14. November 2012 12:44

      @phaidros

      Beim Verteidigen sind Sie aber auch dabei, hoffe ich? Vielleicht gelingt es uns, den Schaden zu verkleinern. Ein bisschen Naivität kann nicht schaden.

    • phaidros
      15. November 2012 06:53

      Selbstredend!

      Die Frage ist: gegen wen? Wer ist »der Feind«?

      Die Spezies »Politiker« ist es nämlich nicht, denn die agiert so, weil sie sich in einer Art Evolution durch demokratischen Selektionsdruck so herausgebildet hat.

      Es nützt nichts, der Hydra noch so viele Köpfe abzuschlagen, es wachsen zwei nach. Man muss auf das unsterbliche Haupt im Zentrum losgehen.

  40. S.B.
    14. November 2012 05:57

    Das Titanic-Orchester spielt lauter als je zuvor- wie auch der Tagebuchautor längst erkennt, aber wenn man dann diesem österreichischen bis hin zum europäischen Untergangsszenario zustimmt bzw. immer öfter davor warnt, wird man sogar hier in diesem sogenannten mündigen, bürgerlich-intellektuellen Forum als viel zu pessimistisch verhöhnt.

    Wer wagt sich dann noch ernstlich dagegen aufzulehnen?
    Nur die, welche das Mentekel korrekt zu deuten wissen!
    Danke an Dr. A.Unterberger, als letzten journalistischen Rufer in der Wüste!

  41. simplicissimus
    14. November 2012 05:50

    Vor ein paar Monaten unter Freunden in einer heissen Diskussion leider erlebt:

    "Unser gesamter Wohlstand ist auf den Schulden aufgebaut" (gemeint war, dass Schulden gut sind)

    "Das Zinsensystem ist schuld an der Krise"

    "Die Zuwanderung ist nicht aufzuhalten, eine schoene Bereicherung und ausserdem muss ja jemand die Pensionen bezahlen"

    "Ich waehl jetzt SPOE, die OEVP ist nicht mehr auszuhalten und die FPOE sind Nazis"

    Und wahrscheinlich ist auch noch das Argument gefallen, dass eigentlich Banken und Spekulanten Schuld sind, ich kann mich gar nicht mehr an alles erinnern. Usw.

    Alles Akademiker, im "Normalleben" nette und vernuenftige Leute.
    Dass die Medien massiv manipulieren, wird nicht wirklich erkannt.
    Die wenigen, die diese Meinung nicht geteilt haben, haben weitgehend den Mund gehalten.

    • raeter
      14. November 2012 06:41

      Akademiker sind die bestgehirngewaschene Gruppe Österreichs. Vielen von ihnen wurde methodisch der Hausverstand hinausgelehrt. Zudem konsumiert diese Gruppe häufig "Qualitätszeitungen und Qualitätsmedien". Damit wird sichergestellt, dass der Hausverstand weiter verschüttet bleibt.

      Wer sich an eine falsche Vorstellung gewöhnt, dem wird jeder Irrtum willkommen sein. Johann Wolfgang von Goethe,

    • brechstange
      14. November 2012 07:31

      Es ist ein Fehler, den Mund zu halten. Ich halte ihn nicht mehr. Ich denke, es ist höchst an der Zeit Gegengewichte aufzubauen.

    • simplicissimus
      14. November 2012 08:11

      Ich halte ihn auch nicht mehr.
      Brechen der Regeln der PC ist das Gebot der Stunde.
      Dass man dabei zuerst angefeindet wird, ist klar.
      Aber es hören mehr und mehr Leute zu. Wichtig ist, dass man fair und sachlich bleibt. Was nicht immer ganz einfach ist, wenn man selbst mit Vorurteilen zugeschüttet wird.

    • phaidros
      14. November 2012 08:23

      Simplicissimus, danke für die Auflistung, die sich - leider - mit meinen eigenen Erfahrungen nur allzu gut deckt.

      Es ist mir unverständlich, wie da noch allen ernstes erklären kann, erst dann beruhigt zu sein, wenn er den Ansatz der Pädagogik*) von pares inter pares gescheitert sieht.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      *) Das Wort wurde allerdings richtig gewählt: man könnte wirklich manchmal das Gefühl haben, es mit Kindern zu tun zu haben.

    • mannbar
      14. November 2012 13:02

      Akademiker heißt gar nichts. Die Akademien sind doch schon längst verschult und indoktriniert. Qualitätsmedien gibt es kaum noch. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um festzustellen, dass es nur noch Linke in den Medien gibt.

      "Ich wähl jetzt SPÖ" - ja, wissen Sie, wenn man nur wüsste, was man wählen soll. Die ÖVP wärmt mir auch nicht das Herz. Eine echte liberale Alternative (wie eine FDP in besseren Zeiten) haben wir ja leider nicht in Österreich.

      Die Banken sind nicht schuld. Schuld ist der Staat, der Banken nicht dem normalen Konkursrecht überlässt. Könnten die "too-big-to-fail"-Banken tatsächlich auch bankrott gehen, dann wäre der ganze Schmarrn gar nicht so leicht passiert.

    • simplicissimus
      14. November 2012 13:56

      mannbar: alles ok.
      unverständlich für mich allerdings verständnis für spö-protestwähler zu haben.
      ausser den verbohrtesten müsste ja eigentlich langsam der dümmste erkennen, dass die umverteilungsverschwendungswirtschaft total überzogen und das hauptübel ist.
      aber mancher uniprofessor(!) kann/will das nicht erkennen.

      wenn man protest wählen will, dann gibt es nach der fpö, die der stimme die grösste wirkung gibt, nur eine sinnvolle alternative (die ich persönlich ablehne): stronach.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 14:01

      Schau' ma mal, wie's in einem Jahr überhaupt aussieht... Vielleicht verlängert man die Legislaturperiode nochmal. "Staatswohlverordnung" oder so...

    • Brigitte Imb
      14. November 2012 18:36

      @ Erich Bauer,

      die "Einpartei SPÖVP" am besten wie in China umsetzen......logischerweise mit unendlicher Immunität.

    • byrig
      14. November 2012 23:33

      die linke hat es geschafft,v.a.in akademischen kreisen als in und chic zu gelten.
      dazu kommt,dass viele akademiker ausserhalb ihres engen fachbereiches erschreckend ungebildet sind,gerade auch was geschichte und sogar zeitgeschichte anbelangt.
      nur so ist auch der hohe akademikerzuspruch bei den grünen und roten zu verstehen,auch aus bürgerlichem elternhaus.
      ich halte den mund bei solchen treffen nicht,bin aber bekannt dafür und es wird akzeptiert,dass es zumindest einen gibt,der nicht der pc folgt.
      und unsereiner ist bereits so in die defensive gedrängt,dass man nicht schweigen sollte.ausser man ist zu einem spö-heurigen eingeladen.(was mir eher selten passiert)

    • cmh (kein Partner)
      15. November 2012 09:28

      Auch ich habe beschlossen, bei politisch korrekten Sagern zumindest zu stänkern. Aber das jedesmal!

      Mittlerweile habe ich z.B. für fast jede Wortmeldung aus der Geschichte des Faschismus eine Antwort aus einer Epoche der wirklichen Geschichte. Besonders sprachlos sind immer alle über meine These, dass man aus der Zeitgeschichte nichts lernen kann, da diese nicht sine ira et studio erzählt wird. Brauchbare Geschichte, also solche die Lehren bietet, endet mit 1914/18.

      Dabei bieten sich überraschende Möglichkeiten.

      Zum Beispiel der arme Petreus. Um sich nur lauter erstklassige und hochgebildete Frauen. Zwar kann es schon sein, dass man ihn wie vor kurzem DSK mit offensichtlichen nicht ganz puritanischen FReizeitbeschäftigungen abgeschossen hat. Aber der Punkt ist doch, dass seine erstklassige und hochgebildete Freundin und auf West Point und Harvard emanzipiert ausgebildete Biografin sich stutenbeisserisch wie irgendeine spätpubertäre Vorstadttusse aufführt.

      Mit solchen Frauen ist freilich kein Krieg zu gewinnnen. Leider gibt es solche nicht nur im Dunstkreis der US-Army.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 16:51

      Lieber raeter
      Genau das ist das Problem. An den Unis wird nur das gelehrt, was gut für die Konzerne und Banken ist. Es gibt einige Professoren die erkannt haben, dass z.B. das Geldsystem wie wir es heute haben immer in einem Deasaster enden muss und meistens auch in einen Krieg führt. Auch in den 20-iger Jahren war dies so. Aber diese Professoren werden geächtet und die meisten verlieren ihren Posten. Herr Hörmann ist ein Beispiel. Ich denke und das ist nur meine Meinung, dass ein nicht so geblideter (also kein Akademiker) Mensch sich leichter tut die Wahrheit zu erkennen, da diese nicht so lange einer Gehirnwäsche ausgesetzt waren. Ich weis nicht, ob das stimmt und bitte nicht falsch verstehen, ist nur meine bescheidene Meinung. Ich will nicht beurteilen, sondern nur verstehen.
      Den etablierten Medien traue ich überhaupt nicht mehr. Ich erkundige mich nur mehr im Internet. Und mir fällt auf, dass auf Druck des Internets auch manche Medien nicht mehr auskönnen und ab und zu ein wenig die Wahrheit durchkommt. Wenn man bedenkt, dass es überhaupt notwendig ist sich die Wahrheit aus dem Internet holen zu müssen obwohl wir doch eine Pressefreiheit haben. Aber was nutzt es wenn die Journalisten nicht frei sind und sich dem Dogma fügen müssen.

    • Johann Glaser (kein Partner)
      15. November 2012 21:22

      > Die wenigen, die diese Meinung nicht geteilt haben, haben weitgehend den Mund gehalten.

      Klarer Fall der Schweigespirale (formuliert von Elisabeth Noelle-Neumann http://de.wikipedia.org/wiki/Schweigespirale ).

      Darum: Dieser Schweigespirale durchbrechen! Selber den Mund aufmachen und zeigen, dass es nicht nur die veröffentlichte Meinung gibt!

      Aber Vorsicht! Wer zu stark vom Common Sense abweicht wird schnell selbst abgewertet und büßt so Glaubwürdigkeit und Sympathie ein. Also wohl dosiert und immer gut begründet die Gegenargumente bringen.

    • kaffka (kein Partner)
      17. November 2012 12:05

      simplicissimus
      14. November 2012 05:50

      Mich würde sehr interessieren: " Haben Sie auch den Mund gehalten?"

  42. Anton Volpini
    14. November 2012 05:49

    Nachkommende Generationen werden unsere Zeit nicht die des kollektiven Verdrängen nennen, sondern sie werden feststellen, daß die Menschen aus den Katastrophen des 20 Jahrhunderts nichts gelernt haben.
    Soferne es in den nachkommenden Generationen noch Menschen geben wird, die es gelernt haben, in solch langen Zeiträumen zu denken, und ihnen auch das dafür notwendige ungefälschte Geschichtsmaterial zur Verfügung steht. Die jetzige politische "Elite" arbeitet ja mit Hochdruck daran, daß es eigenständig denkende nachkommende Generationen nicht mehr geben wird.

    Daher ist es die Pflicht aller halbwegs gebildeten Eltern dafür zu sorgen, daß die eigenen Kinder nicht nur langfristig denken lernen, sondern daß ihnen auch in der eigenen Bibliothek genug unverfälschbares Buchmaterial zur Verfügung steht.
    Denn im Internet wird manipuliert, daß sich die Balken biegen!

    • Pumuckl
      14. November 2012 09:12

      Danke für diesen wichtigen Beitrag!

      Zwölf Zeilen, welche wesentliche Schwächen wertkonservativer Bemühungen um die Zukunft, beschreiben.

      Es ist zu befürchten daß schon die nächste Generation große Teile der geerbten Bibliotheken, und damit wertvolles Wissen entsorgen wird.
      In der irrigen Meinung man könne sich ja jede Information viel bequemer und ohne Platzaufwand aus dem Internet beschaffen, trennt man sich von wichtigen Quellen der Wahrheit.

      Vorige Woche wurden mir EU-konforme Hausbriefkästen montiert, in welchen ich
      einen Eingriff in das Postgeheimnis sehe. Meine Post ist da nicht mehr vor fremdem Zugriff geschützt.

      Unsere Aktivitäten im Internet sind für Profis längst ausspionierbar.

      Der Verzicht auf eigene Bibliotheken raubt uns nicht nur Informationsquellen, er macht uns auch überwachbar!

      Ich bin überzeugt, daß die sozialistischen Internationalisten diese Entwicklung erkennen und gezielt für ihre Gesellschaftsveränderung einsetzen.

    • dssm
      14. November 2012 09:55

      Nicht so negativ denken.
      Schon Metternich hatte ein perfektes System der Überwachung.
      Und schon damals konnte man leicht das System umgehen.
      48 ist es dann zusammengebrochen, weil es eben doch nur Zeitverschwendung ist die Bürger auf Punkt und Beistrich zu überwachen.

      Heute ist dieses Umgehen eher einfacher als damals.

      Und Wissen geht verloren, wenn es keine gebildeten Leute mehr gibt und der Formalismus seinen Siegeszug antritt, das hat nichts mit dem Internet zu tun! Deshalb besteht jetzt(!) akute Gefahr, daß wir gar manches wieder verlernen werden.

    • Undine
      14. November 2012 10:21

      Der unangefochtene Vorreiter in Sachen "Leben ohne Bücher" ist Erwin Pröll; der hat sich erst gar keine "Bibliothek" zugelegt! Wozu auch; "Der Schatz im Silbersee" alleine braucht kein ganzes Regal. :-)

  43. Brigitte Imb
    14. November 2012 01:12

    Dieser politische Sauhaufen ist vergleichbar mit Boccaccios Decamerone. Während in der EU/Ö die "Pest" wütet, feiern die Politiker in Brüssel/Wien, erzählen Geschichten/ Lügen, lassen Champagner/Geld fließen, warten bis der Spuk vorüber ist um wieder zurückkehren zu können.
    Die heutige Politik verkörpert die Dekadenz dieser Erzählungen mit einer perfekten Perversität. Wie lange noch lassen wir unsere Geduld derartig überstrappazieren?

    • exp(i*pi)+1=0
      14. November 2012 14:11

      Der Vertreter der "Arbeiterpartei" Swoboda erklärt Österreichs Außenminister für ungeschickt und dumm. Seine politische und persönliche Gesponsin Ederer verdient nach deutschen Medien 3,8 Millionen pro Jahr und ist für die Auflöungen eines einstmals blühenden Entwicklungsbereiches in Österreich mitverantwortlich. Generell sind Proleten im Nadelstreif/Designerkleidern vermehrt im EU-Raum international tätig.

    • Erich Bauer
      14. November 2012 17:53

      "...für die Auflöungen eines einstmals blühenden Entwicklungsbereiches in Österreich mitverantwortlich..."

      Ja. Die Verkehrstechnik. Streicher, Klima, etc... Ederer eine "nette" Gehilfin, die ganz bestimmt nicht einmal wußte, was da geschah... Wahrscheinlich weiß sie bis heute nicht so ganz genau, weshalb sie mit "Silberlingen" bedacht wurde... Aber... man gewöhnt sich.

    • phaidros
      15. November 2012 07:08

      @exp(i*pi)+1=0

      Ich muss endlich die Gelegenheit ergreifen, zu Ihrem Nick zu gratulieren!!

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • exp(i*pi)+1=0
      15. November 2012 12:36

      @phaidos
      Danke - aber die Gratulation gebührt Euler. Angeblich war dies seine Lieblingsformel, weil in ihr die Basis des natürlichen Logarithmus e, die imaginäre Einheit i, die transzendente Zahl pi, die ganze Zahl 1 und auch Null vorkommt.
      Euler hat natürlich noch ein veraltetes Schulsystem, ähnlich wie angeblich auch Gauss, letzterer hat -der Fama nach - am Anfang nur eine zweiklassige Volkschule besucht, genossen.
      Es gab ja noch nicht die heutigen "Genossen", die "solchen Fachidioten" soziale Kompetenz und politische Wissenschaften lehren konnten....
      p.S.: Ich schreibe gewöhnlich unter einem anderen Pseudonym bei Dr. Unterberger und nur selten - wenn es das Thema zweckmäßig macht - unter der zitierten Formel.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 15:42

      Liebe Brigitte Imb
      Die Menschen werden solange nichts unternehmen, solange sie den Medien und korrupten (sorry) Politikern vertrauen und alles glauben. Wenn ich ehrlich bin, habe ich bis vor 2 Jahren alles geglaubt (ich bin blond und blauäugig .. grins). Umso erschütternder war ich, als ich (dank Internet) mehr über die wahren Hintergründe erfahren habe. Ich habe es in einem älteren Kommentar schon einmal erwähnt. Ich saß 2 Wochen vor'm PC und habe "Rotz und Wasser" geweint. Mein gesamtes Weltbild stürzte ein und es schien, als ob der Boden unter meinen Füßen weg wäre. Auch habe ich abgenommen bis auf 44,5 kg (ok ich bin nicht groß 1,60). So schlimm war es. Und heute kann ich sagen, dass ich nichts weis, aber dass ist schon mehr als viele andere sagen können, denn die wissen nicht einmal, dass sie nichts wissen (Wortspiel)
      Ich habe mir das gar nicht vorstellen können, dass es derart böse Gestalten gibt, die nichts anderes als ihre Aufgabe darin sehen, die Menschheit zu versklaven. Denn Geld bedeutet diesen Leuten nichts, sie können es beliebig drucken. Denn je mehr ein Land verschuldet ist, desto leichter kann man die Menschen knechten. Und nichts anderes passiert zur Zeit. Da wäre der Film "The International" sehr zu empfehlen. Alle Errungenschaften die unsere Vorfahren durch Mut erkämpft haben, werden zunichte gemacht. Die Gewerkschaften an dessen Schalthebeln wieder Leute dieser Mischpoke sitzen arbeiten gegen die Menschen. Außerdem wird vergessen, dass die Gewerkschaftsbeiträge verschleudert und gestohlen wurden (die Menschen sind so vergesslich), gab es Konsequenzen? Nein ...
      Viele Menschen wissen gar nicht wie schlimm es schon ist, z.B. in der "ach so dämokratischen BRD-GmbH". Jeder hat schon mal was von Hartz-4 gehört, aber weis nicht, dass die Menschen dort ihrer Rechte beraubt werden und sie unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen. Auch verdienen sie Vollzeit so wenig, sodass sie trotzdem ins Jobcenter (privatwirtschaftlich geführt und kein Amt mehr) müssen und um Aufstockung betteln müssen. Sie müssen eine sog. Eingliederungsvereinbarung unterschreiben und verzichten dadurch (unbewusst) auf ihre Rechte als Mensch. Bei Gegenwehr drohen Sanktionen, die bis zu 100% Auch bei uns gibt es so etwas schon. Es gibt unzählige Informationen dazu im Netz.
      Die Medien schweigen dazu. Uns wird immer erzählt wir hätten durch den Export so viel verdient. In Wirklichkeit haben nur Großkonzerne und Banken davon profitiert, die widerum Steuervorteile durch die Politik genießen. Eigentlich zahlen wir Steuerzahler diesen Exportüberschuss selbst, da durch die EU Förderungen an Konzerne verteilt um in ärmeren Ländern Arbeitsplätze zu schaffen, die bei uns dann abgebaut werden. Und dann schimpft man die Arbeitslosen als faul und macht sie zu Untermenschen. Dazu gibt es einige Zitate, die einem nur noch das Gesicht einschlafen lassen bei so viel Ignoranz. Zudem werden auch Arbeitsplätze vernichtet indem man Maschinen anschafft. Die Profite der Konzerne werden an die Eigentümer ausgezahlt, aber die Verluste muss die Allgemeinheit tragen.

      Es ist so was von pervers, wenn man dieses böse Spiel durchschaut hat.
      Die Klein- und Mittelbetriebe, die eigentlich die Stütze dieses Sozialsystems (ich kann dieses Wort sozial nicht mehr hören) sind wurden und werden zerstört und in den Ruin getrieben. Kenne einige davon. Ein Beispiel gefällig? Ein Mann hat einen Auftrag von einem großen Konzern angenommen und vorzeitig geliefert. Dieses Werkel ging früher in Betrieb als vorgesehen. Dennoch hat dieser Konzern die Rechnung nicht bezahlt und unhaltbare Gründe genannt. Die Rechnung wurde gelegt, aber niemals bezahlt, dennoch kam das Finanzamt und verlangt die Steuer. Dieser Mann konnte nicht klagen, da eine Summe bei Gericht hinterlegt (Streitwert) werden muss um überhaupt als Causa anerkannt zu werden. Das Endergebnis war der Konkurs. Er muss 7 Jahr lang zahlen. Unglaublich, aber so ruiniert man kleine Betriebe. Nun arbeitet er im Ausland, da er in Österreich keinen Job bekam. Aber uns erzählt man es gäbe einen Fachkräftemangel und man benötigt Zuwanderung. Nur mehr Lügen und noch mehr Lügen. Aber der Bürger glaubt es.
      Bei Interesse hier ein Beitrag eines Mannes der gegen dieses System ankämpfen will und sich auf das Grundgesetz beruft (BRD) "die Würde des Menschen ist unantastbar". Nicht vom Aussehen täuschen lassen - dieser Mann hat wirklich was drauf - ich verspreche das jede Minute wertvoll ist:
      Liebe Grüße aus OÖ.
      http://www.youtube.com/watch?v=hc-banXWUs4

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 15:45

      Gestern habe ich unserer Frau Justizministerin ein Zitat von Theordor Körner (1791-1813) versucht näher zu bringen:
      "Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten vom Feinde bezahlt dem Volke zum Spott, doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk dann gnade euch Gott".
      Bis heute keine Reaktion .. tja wen wundert's?

  44. byrig
    14. November 2012 01:03

    die erklärung für dieses phänomen,das nichts passiert,ist einfach.
    wir spüren nichts von dieser katastrophe.
    die arbeitlosigkeit ist gering.
    das geld ist stabil.essen ist billig,die elektroangebote wohlfeil,der spassfaktor gegeben.
    in den immer weniger gelesenen zeitungen,zumindest in einigen von ihnen,wird dunkel von einer krise berichtet.
    diese krise ist einfach noch nicht real angekommen,sie ist theoretisch,wird diskutiert,mehr ist da nicht.
    und es ist auch fraglich,ob da mehr kommt.
    die fachwelt,die sich auskennen sollte,ist so gespalten,dass man auch als interessierter bürger zu keiner schlüssigen meinung kommen kann,ausser man hat vorgefasste meinungen.
    aber meinungen hat jeder.
    meine ist:griechenland gehört sofort aus der eurozone entfernt.jedes weitere abwarten gefährdet unseren wohlstand massiv.zumal die griechen selbst verantwortlich für ihren zustand sind.
    auch wenn das kostet,haben wir eine last weniger.zumal ich den eindruck habe,die griechen führen europa am nasenring herum.
    alles weitere zu seiner zeit.

    • Schani
      14. November 2012 01:24

      Zu den Griechen: In der Antike nannte man Falotten Graeculi!
      Zu den Meinungen aller - Ihre natürlich ausgenommen - kann ich nur Dirty Harry zitieren:"Mit Meinungen ist es wie mit Arschlöchern - jeder hat eines."

    • Brigitte Imb
      14. November 2012 01:52

      "Durchgriechen"....eine Nacht zechen, durchfeiern....das beherrschen die Griechen seit Jahrhunderten und länger. Die haben darin "Kultur"...

    • simplicissimus
      14. November 2012 05:41

      byrig, 100% d'accord!

    • brechstange
      14. November 2012 07:35

      @byrig

      Damit wir weiter nicht so schnell was spüren, bauen diese Herrschaften Rettungsschirm um Rettungsschirm, retten damit ihre Sessel und vergessen dabei nicht, auf unser aller Kosten auf ihre Zukunft.

    • Undine
      14. November 2012 10:23

      @byrig

      ************!

    • cmh (kein Partner)
      15. November 2012 09:31

      Die antiken Griechen, denen wir im wesentlichen unsere Kultur verdanken, sind schon vor langer Zeit ausgestorben.

      Das was heute unter deren Namen herumrennt, sind nur Türken, die sich für Italiener halten weil sie bulgarisch sprechen.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 13:12

      cmh
      Stimmt. Und wer hat dies zu verantworten? Die linke Politik!
      Dasselbe wird auch hier in Österreich passieren, wenn das Volk nicht endlich aufwacht.

      Einige Cartoons die sehr aussagekräftig sind:
      http://www.hartgeld.com/cartoons.html

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      15. November 2012 13:12

      cmh
      Stimmt. Und wer hat dies zu verantworten? Die linke Politik!
      Dasselbe wird auch hier in Österreich passieren, wenn das Volk nicht endlich aufwacht.

      Einige Cartoons die sehr aussagekräftig sind:
      http://www.hartgeld.com/cartoons.html






verbleibende Zeichen: 2000

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden