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SN-Kontroverse: Pendlerpauschale drucken

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll das Pendlerpauschale abgeschafft werden?

 

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Pendeln mit Köpfchen

 

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Wer wartet schon gerne? Als Pendlerin auf zugigen Gleisen im Winter auf Kopfbahnhöfen, wie es z.B. der Wiener Westbahnhof Richtung Salzburg ist. Da kann es kalt werden. Denn der Zug, der fahrplanmäßig gegen Mitternacht eintreffen sollte, kommt mit großer Verspätung aus Ungarn, weil die Grenzübergabe halt wieder einmal nicht geklappt hat. Oder anders herum gefragt: Wer steht gerne im Morgengrauen auf, um z. B. aus dem Mühl- oder Waldviertel in den Zentralraum zur Arbeit zu pendeln? Mit den "Öffis" geht es nicht, weil diese im Lauf der Jahre eingestellt wurden. Wie sehr verfluchen dann die Leute Gott und die Welt. Im Zweifel ist die nicht funktionierende Straßenräumung schuld, wenn man nicht pünktlich zur Arbeit erscheint.

Wer steht gerne in der Sommerhitze im Stau auf den Ring-Autobahnen?

Nicht weil es ab in den Urlaub geht, sondern die Kinder quengeln. Sie wollen schwimmen gehen, aber in letzter Minute scheitert das familiäre Vorhaben, weil die beruflichen Aufgaben nicht rechtzeitig erledigt wurden. Die hohe Mobilität verursacht hohe Kosten. Sie fair zu verteilen, ist daher nur logisch. Und es ist nicht einzusehen, dass diese Kosten nicht über einen Steuerfreibetrag (von dem man mehr profitiert, je mehr man verdient) in einen Absetzbetrag umwandelt wird. Nicht jeder verfügt über einen Dienstwagen mit Chauffeur oder hat einen U-Bahn-Anschluss direkt vor der Haustür.

Die Ausdehnung der Pendlerpauschale auf Teilzeitarbeitskräfte, denen ohnedies wenig im Geldbörsel am Monatsende übrig bleibt, ist eine kluge Idee und alles andere als ein "Wahlzuckerl". Wenn sie noch mit einem ökologischen Ansatz umgesetzt wird, haben Spindelegger & Schieder & Co. ihre Arbeit gut gemacht. Wenn auch noch ökologische Aspekte in die volkswirtschaftliche Rechnung einbezogen werden, ist das nur zu begrüßen.

 


Wählerbestechung für Niederösterreicher

 

Andreas Unterberger

Es ist mehr als offensichtlich und peinlich, warum plötzlich eine Diskussion über eine weitere Ausdehnung der Pendler-Förderung ausbricht: Niederösterreich wählt in Kürze. Und Niederösterreich hat den weitaus höchsten Pendleranteil unter allen österreichischen Bundesländern.

Das macht klar, worum es geht: Das Pendlerpauschale ist nichts anderes als gezielte Wählerbestechung. Diese baut Österreich sogar noch am Höhepunkt des Schuldenberges weiter aus. Was sich das Land aber längst nicht mehr leisten kann.

Dabei ist jede Pendlerförderung auch ökologisch unsinnig. Denn damit fördert man das, was man durch andere teure Budgetposten gleichzeitig bekämpft: nämlich Benzinverbrauch und Autofahrten, noch dazu in stauanfälligen Tageszeiten. Und zugleich zahlt Österreich Strafen, weil es das leichtfertig zugesagte CO2-Reduktionsziel nicht erreicht.

Jedes Pendlerpauschale ist überdies zutiefst ungerecht. Denn damit werden in der Regel jene belohnt, die einen relativ billigen Wohnsitz in schöner Grünlage haben. Während jene die Dummen sind, die in der Nähe des Arbeitsplatzes wohnen, oder die gar extra dorthin ziehen. Dort sind die Wohnungen aber meist weniger attraktiv und dennoch immer teurer. Aber sollte man nicht für alles sein, was die Steuer senkt? Ganz gewiss sollte man das. Nur sollte die Steuer für alle sinken und nicht nur ausgerechnet für jene, die den Verkehr vermehren und die sich für billigere und schönere Wohnlagen entschieden haben. Und wenn man trotz all dieser Argumente unbedingt doch etwas für die niederösterreichischen Pendler tun will, dann sollte man ihnen bei jeder U- und Schnellbahn-Endstation gratis Parkplätze anbieten. Dann sollte man die Wiener U-Bahnen ins niederösterreichische Umland hinaus verlängern. Dann sollte man ähnliche Lösungen auch für alle anderen städtischen Agglomerationen entwickeln.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2012 02:05

    Werte Frau KKP, Ihr Sinn von Logik ist mir ein Rätsel.
    Warum ist ein Kopfbahnhof zugiger und kälter? Und die verspätete Übergabe aus Ungarn ??!? Für einen Pendlerzug ??!? Ist das Morgengrauen im Mühl- und Weiviertel grausamer als sonstwo oder flucht man dort nur leichter? Und was hat der Zweifel mit der Pünktlichkeit am Arbeitsplatz zu tun??!?
    Die nächste Episode mit den quengelnden Kindern: welche Logik steht da dahinter ? Kein Badeurlaub auf der verstopften Ringautobahn ? Weil die beruflichen Aufgaben nicht geschafft wurden, die hohe Mobilitätskosten verursachen ?!??

    Mir wird schwindlig. Die ganze Argumentation ist schwindlig.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLa Rochefoucauld
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2012 10:20

    Pendlerpauschale greift viel zu kurz.

    Ich fordere ein staatlich reglementiertes "Lebenspauschale" für alle. Dann noch Freibier, Freifahrt und selbstverständlich soll jeden Tag ausreichend Manna vom Himmel fallen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBuntspecht
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2012 12:25

    Ganz so einfach ist die Sachlage nicht.
    Nur einige Beispiele aus meiner Umgebung: Über 3.300 Mitarbeiter der Fa. Fronius, Wels/Sattledt/Pettenbach, 400 Mitarbeiter der Firma Fröling und 1.400 der Fa. Pöttiger in Grieskirchen, 2.000 Mitarbeiter der Fa.Felbermayr in Wels, über 1.100 Mitarbeiter der Fa. Resch&Frisch in Wels, 50.000 Mitarbeiter der Fa. Voestalpine in Linz und, und, und ……. Glaubt wirklich jemand, all diese Mitarbeiter können aus den jeweiligen Orten, wo die Firmen ansässig sind ihre Mitarbeiter rekrutieren?
    Sehr viele Menschen in ländlichen Raum sind gezwungen, einer Arbeit außerhalb ihres Wohnortes nachzugehen (nicht nur im Pröll-Land), es gibt im ländlichen Raum einfach kaum Arbeitsplätze! Ob da nicht die wenigen Stadtflüchlinge unter den Tisch fallen können, um den Tausenden zu helfen, die nicht das Glück haben, in einem Ballungsraum mit öffentlichen Verkehrsanbindungen und vielen Arbeitsplätzen zu wohnen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2012 10:43

    Die letzten 3 Sätze in Unterbergers Beitrag sind (allein) entscheidend: erst wenn die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen sind - also große Park- and Ride-Anlagen an den Stadteinfahrten und leistungsfähige Verkehrsmittel bis (bzw. ab) zu den Stadteinfahrten (was zum Großteil derzeit nicht der Fall ist), kann man über die Abschaffung des Pendlerpauschales (und auch evtl. über die Ausdehnung der Kurzparkzonen über die ganze Stadt) diskutieren. Bis dahin ist das Pendlerpauschale jedenfalls unverzichtbar.

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  1. Peter Helbok (kein Partner)
    26. November 2012 12:50

    Sg. Herr Unterberger,

    bei der Pendlerpauschale liegen Sie total falsch. Diese ist nämlich keine Subvention, die für erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten ausbezahlt wird, sondern eine Folge der Besteuerung des Netto-Gewinnes bzw. des Überschusses der Einnahmen über die Werbungskosten. Hier liegen pauschalierte Werbungskosten vor.

    Ein EDV-Dienstleister aus Wien, der ein Monat oder auch 3 Jahre bei einem Kunden in Krems einen Auftrag, für den er vor Ort tätig werden muss, annimmt, wird als Gewinn richtigerweise die Einnahmen abzüglich der Kosten, wie Sozialversicherung, Material oder die Anreise nach Krems versteuern müssen.

    Wenn dieser EDV-Dienstleister aus (auf Grund der fiskalistischen Sicht unserer Finanzsenate oder des VwGH) verständlichen Gründen keinen längerfristigen Werkvertrag, sondern die gleiche Arbeit in einem zeitlich begrenzten Dienstvertrag leistet, wird er auch da die Fahrkosten zum Abzug bringen wollen, da er sonst ja viel mehr versteuert, als er tatsächlichen Einnahmenüberschuss hat. Und dieser Abzug der Fahrtkosten erfolgt durch das Pendlerpauschale.

    Sie sehen: Solange die Kosten zur Erfüllung von Aufträgen, zum Erwerb und Erhalt der Einkunftsquelle nicht Basis der Einkommensteuer-Berechnung sind (was ja sinnvoll ist), ist die Anerkennung der Fahrtkosten auch bei Arbeitnehmern - der Einfachkeit halber pauschal - richtig, systemimmanent und gerecht.

    lg
    Peter Helbok

  2. consuela rodrigez (kein Partner)
    24. November 2012 20:02

    Hätte man die ländliche Volkswirtschaft nicht absichtlich zerstört, dann müssten nicht so viele Menschen pendeln. Seit dem EU-Beitritt wurden die Klein- und Mittelbetriebe von den Konzernen ruiniert. Und es geht noch immer weiter. Auch ein Bauernsterben hatte eingesetzt. Und das in ganz Europa. Dank Globalisierung profitieren nur die Konzerne. Und mit unserem Steuergeld werden die Konzerne (EU-Fördergelder) noch dabei unterstützt in Billiglohnländer abzusiedeln um gleichzeitig bei uns Arbeitsplätze abzubauen. Dieses ganze Fördersystem ist korrupt und nicht mehr zu durchschauen. Würden unsere eigenen Produkte durch Zölle geschützt (so wie früher) wären sie billiger und dann müssten wir nicht so viel importieren und es gäbe weniger LKW's auf unseren Straßen. Heute muss man lange suchen um österr. Produkte zu finden. Wie kann es sein, dass spanische Äpfel billiger sind, als österreichische? Ich kann mich noch an die kleinen Lebensmittelgeschäfte erinnern. Es gab mehr Fachgeschäfte. Und man konnte sie zu Fuß erreichen. Wenn wir weg von diesen unnatürlichen Ballungszentren wollen, dann müssen wir wieder zurück zum Kleinen.

  3. Torres (kein Partner)
    24. November 2012 10:43

    Die letzten 3 Sätze in Unterbergers Beitrag sind (allein) entscheidend: erst wenn die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen sind - also große Park- and Ride-Anlagen an den Stadteinfahrten und leistungsfähige Verkehrsmittel bis (bzw. ab) zu den Stadteinfahrten (was zum Großteil derzeit nicht der Fall ist), kann man über die Abschaffung des Pendlerpauschales (und auch evtl. über die Ausdehnung der Kurzparkzonen über die ganze Stadt) diskutieren. Bis dahin ist das Pendlerpauschale jedenfalls unverzichtbar.

  4. Bürger (kein Partner)
    24. November 2012 09:57

    Die Geschichte ist ganz einfach - Pendlerpauschale ersatzlos abschaffen. Es ist völlig egal warum jemand da oder dort wohnt - warum sollte er dafür subventionert werden?
    Wenn sich die Fahrt zum Arbeitsplatz nicht auszahlt gibt es zwei Möglichkeiten:
    1.) Verzicht auf den Arbeitsplatz - worauf langfristig die Unternehmen reagieren werden
    2.) Umzug

    • Pumuckl
      25. November 2012 22:40

      Können Sie uns vorrechnen,, daß die Kosten der von Ihnen geforderten Maßnahmen, wie Arbeitslosigkeit und destabilisierter Finanzen vieler Landkommunen höher sind, wie jene für die Pendlerpauschale?

    • Pumuckl
      25. November 2012 22:45

      Korrektur: " Finanzen vieler Landkommunen NICHT höher sind " sollte es lauten !

  5. Sonne (kein Partner)
    24. November 2012 09:40

    Kann es sein, dass Frau Pfeifer ihren Aufsatz (ihr Beitrag klingt nach kindlichem Schulaufsatz) satirisch meint ?

    Und frieren die Niederösterreicher mehr als die Steirer, die morgens nach Wien müssen ?

    Und wie fühlt sich ein Wiener, der von einem Ende der Stadt zum anderen fahren muss, mit verschiedenen Linien - wartend in Kälte, Schnee und Nebel ? Ob die Dame schon mal solche Strecken öffentlich gefahren ist in überfüllten Bussen, vollgestopften, stinkenden Straßenbahnen - bei Endlosintervallen sobald ein Regentropfen fällt ? Nein, ich denke nicht. Ich schätze, das ist nicht ihre Realität.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. November 2012 10:20

      Die Guteste ist zu lang auf den zugigen Gleisen gestanden.
      Zu ihrem Glück kam kein Zug.

    • estate (kein Partner)
      25. November 2012 00:11

      Wenn KKP die Zugigkeit österreichsicher Bahnhöfe anspricht, dann wird sie mit jüngsten Machwert roter Idiotie in Wien gewiß ihre helle Freude haben, ist der neue Wiener Hauptbahnhof doch nicht minder eine bloß besser ausgeleuchtete Schnellbahnstation am Gürtel.

      Angesichts der nun rein beiläufig thematisierten Unlust auf allseitig offene Bahnhöfe könnte man glauben, es handle sich beim jüngst eröffneten Wr. Hauptbahnhof um eine längjährig geplante Aktion zwischen Pröll und Häupl, dem Wahlkampf mit dem Pendlerpauschale auf die Sprünge zu helfen.

    • Pumuckl
      25. November 2012 21:32

      @ Sonne

      " (ihr Beitrag klingt nach kindlichem Schulaufsatz) "

      Ich habe mich an der beißenden Hähme, welche Frau KKP von den Postern für ihre Freitag-Kolumne regelmäßig zuteil wird, nie beteiligt, obwohl ich so gut wie nie ihrer Meinung bin.

      Ihrer Beurteilung der gegenständlichen Kolumne von Frau KKP kann ich jedoch uneingeschränkt zustimmen.
      Frau KKP hat entweder diesen Beitrag nach einer durchzechten Nacht mit einigen
      Achterln zu viel verfaßt, oder sie hat nicht die geringste Ahnung vom Leben der Pendler, und ihrem sozialen Umfeld.
      Warum wohl sonst, hat sie die Interessen der Pendler so unübertroffen patschert vertreten?

  6. dxb (kein Partner)
    24. November 2012 07:32

    Diese Diskussion ist doch bestenfalls cerebrale Autoerotik für Anfänger.

    Die einzig sinnvolle Lösung wäre es, wenn allein die nachgewiesenen Aufwendungen für die Fahrt von und zum Arbeitsplatz steuerlich absetzbar wären.
    Nach Fahrtenbuch mit Einzelfahrtnachweis.
    Ganz so wie es jetzt schon für Selbständige der Fall ist.
    Damit gibt es kein Wahlzuckerl und keine "Ungerechtigkeiten".
    Damit werden Pendler auch selbst vor die Wahl des Fahrzeuges gestellt, schließlich müssen sie die Fahrtkosten selbst vorfinanzieren.

    Die Diskussion über Anhebung, Absenktung, soziale Staffelund und andere Ideen ist reichlich unnötig und dient nur der (für Steuerzahler sehr teuren) Selbstbeschäftigung der Akteure.

    • Jewgeni Gorowikow
      24. November 2012 09:38

      "cerebrale Autoerotik für Anfänger" - das ist die politisch unkorrekteste Formulierung die ich seit Langem gehrört und gelesen habe!

      Super! *****************!

      Muss ich mir merken.

    • estate (kein Partner)
      24. November 2012 23:43

      dbx,

      Sie schreiben u.a.: "Ganz so wie es jetzt schon für Selbständige der Fall ist"

      Laut EStG § 20 Lit. e dürfen auch Unternehmer und Selbständige Fahrten zwischen dem Ort ihrer Tätigkeitet und dem Wohnort (sog. Familienheimfahrten) einzig bis zur Höhe des aktuellen Pendlerpauschales für Angestellte steuerliche geltend machen.

      Die immer wieder gebrachte Behauptung, Selbständige hätten es diesbezüglich besser, ist ein offenkundig nicht aus der Welt zu schaffender Unfug.

      http://www.jusline.at/20_Nichtabzugsf%C3%A4hige_Aufwendungen_und_Ausgaben_EStG.html

    • estate (kein Partner)
      24. November 2012 23:54

      EStG § 20:

      Bei den einzelnen Einkünften dürfen nicht abgezogen werden [] *** Aufwendungen oder Ausgaben für die Lebensführung, selbst wenn sie die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung des Steuerpflichtigen mit sich bringt und sie zur Förderung des Berufes oder der Tätigkeit des Steuerpflichtigen erfolgen.*** []
      Kosten der Fahrten zwischen Wohnsitz am Arbeits-(Tätigkeits-)ort und Familienwohnsitz (Familienheimfahrten), soweit sie den auf die Dauer der auswärtigen (Berufs-)Tätigkeit bezogenen höchsten in § 16 Abs. 1 Z 6 lit. c angeführten Betrag übersteigen.
      -- Zitatende --

      Der Gesetzgeber zielt damit auf das Ergebnis einer privaten Entscheidung ab. Zugleich aber wiederum mit einer gedeckelten Absetzbarkeit dieses Prinzip zu unterlaufen, ist einmal mehr der Unfähigkeit der Politik geschuldet, nachvollziebaren Prinzipien Geltung zu verschaffen. In den ungustigen Folgen derartiger Verbiegungen baden wir gerade wieder mal unsere Finger.

    • dxb (kein Partner)
      25. November 2012 09:23

      estate,

      ich habe niemals behauptet, Selbständige haben es besser.
      Ich habe lediglich daruf hingewiesen, daß Selbständige bereits heute diese Aufwendungen dokumentieren müssen und keine Pauschalierungen erhalten.
      Von einer Besserstellung Selbständiger war nie die Rede.
      Ich war lange Jahre in Österreich selbständig und habe diese Aufwendungen alle betrieben.
      Inklusive der wiederkehrenden Diskussionen bei Steuerprüfuungen, ob ich nicht mein Fahrtenbuch ein wenig "zusammenstreichen" könnte, damit der prüfende Finanzbeamte einen "Erfolg" bei der Prüfung verzeichnen kann.

      Damit ist, allein durch den Aufwand, den man treiben muß, jeder Selbständige gegenüber den Unselbständigen benachteiligt.
      Meines Erachtens nach ist das eine zu behebende Benachteiligung und daher auch auch meine Forderung nach Gleichstellung.
      Das das Modell der Pendlerpauschale weder die tatsächliche Situation abbildet noch andere Zwecke als den der Wählerbestechung verfolgt sollte eine Änderung in Richtung der Erfassung und Abrechnung/Geltendmachung ausschließlich der tatsächlichen Aufwendungen erfolgen.

  7. haro
    23. November 2012 20:40

    Ich bin mit unserem geschätzten A. U. einer Meinung, dass es -zu diesem Zeitpunkt- um ein Wahlzuckerl geht.

    Nicht einer Meinung bin ich bezüglich Ungerechtigkeit.

    Es ist nicht schuld der Pendler dass sie zum Arbeitsplatz mehr oder weniger weite Wege zurücklegen müssen, sondern ein gravierender Nachteil der sehr wohl zu einem Teil entschädigt gehört (btw bekommen unsere Pendler nach Brüssel die kleine Pendlerpauschale oder Wohnungskosten und Flugkosten Länge mal Breite ersetzt?).

    Welcher Pendler kann es sich leisten (womöglich samt Familie) stets in die Nähe seines Arbeitsplatzes zu ziehen wo sich doch (heutzutage) auch der Arbeitsort immer öfter verlagert?
    Früher stellten die Arbeitgeber Wohnungen für ihre Arbeiter zur Verfügung. Vielleicht sollte man diese Idee wieder einführen. Die Wirtschaft ruft doch so gerne nach Arbeitskräften aus dem Ausland die man angeblich so dringend benötigt.

    Städte haben eine teure (aus Steuergeld finanzierte) Infrastruktur mit vielen spezialisierten Spitälern, Universitäten, Theater, U-Bahnen ... ein Vorteil für die Stadtbewohner wofür die Landbevölkerung genauso Steuern bezahlt aber sie nicht im gleichen Maße nutzen kann.

    Pendler sind Arbeitskräfte die Wien auch dringend braucht für diese Infrastruktur.
    Es ist also nicht angebracht zwischen Land- und Stadtbevölkerung eine Kluft zu setzen (wie dies auch die Grünen tun die meinen die Pendler wären schuld an schlechter Stadtluft. Dann sind wohl auch die Städter schuld an der schlechten Landluft entlang der Autobahnen mit immer größer werdendem LKW-Verkehr der notwendig ist um die Städter und Bobos mit allem Nötigen und Unnötigen zu versorgen).

    Schon vor vielen Jahren hätten Politiker für Parkplätze an den Endstellen der U-Bahnen sorgen müssen. Die zunehmende Parkplatznot in Wien kam auch nicht von einem Tag auf den anderen. Wen interessierte es? Auch schaffte man keine Anreize auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Ganz im Gegenteil. Teure Tickets. Überfüllte Züge. So manche Passanten zum Fürchten sodass sogar Polizeischutz abends und nächtens notwendig ist.

  8. El Barato
    23. November 2012 18:26

    Bin ich der Einzige, der Frau Pfeifer's Aufsatz für vollkommen sinnentleertes Geschwurbel ohne jeglichen Inhalt oder argumentative Conclusio hält?

    • La Rochefoucauld
      23. November 2012 19:11

      Nein, aber die anderen sind schon ein wenig abgestumpft.

    • Obersteirer
      24. November 2012 09:28

      So wie jede Woche halt. In der Deutsch hätte sie auf jede Schularbeit ein Nicht Genügend wegen Themenverfehlung.

  9. Institorius
    23. November 2012 18:04

    Herr Dr. Unterberger, heute bin ich einmal nicht ihrer Meinung:
    Nichts gegen den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, aber wenn ich mit Auto zur Arbeit fahren muss, dann sind das klassische Werbungskosten, genauso wie ein Unternehmer diese Fahrt als Betriebsausgabe absetzen kann. Eine pauschalierte Steuerberücksichtigung ist also eigentlich ein gutes Geschäft für das Budget.
    Und glauben sie mir, nicht jeder Pendler wohnt am Land, weil er die "schöne Grünlage" schätzt ...

    • dssm
      23. November 2012 19:53

      Hallo mein Guter.
      Ich bin Unternehmer, aber das mit dem Absetzen ist mir neu!
      Bitte teilen Sie mir den rechtlichen Hintergrund mit, man will ja schließlich den Leviathan nicht füttern.

    • dxb (kein Partner)
      24. November 2012 07:48

      dssm, die Absetzbarkeit der Fahrten zwischen dem Wohnort und der Betriebsstätte ist im EStGb als Betriebsaufwendungen geregelt.
      Die Kosten für den PKW können Sie über die 8 jährige Abschreibdauer bis zur "Luxustangente" absetzen.
      Die nachgewiesenen Kosten der Fahrten zwischen Wohnort und Betriebsstätte sind jedenfalls als Betriebsausgabe absetzbar.
      Allerdings müssen sie nach der BAO auch belegsmäßig nachgewiesen werden.
      Daher brauchen Sie zum Nachweis zumindest einen Eigenbeleg also z.B. ein Fahrtenbuch und die Belege für das Tanken, Reparaturen, Maut etc..
      Wenn Sie den PKW weniger als 50% beruflich nutzen können Sie eine Kilometerpauschale verrechnen, sonst die tatsächlichen Kosten.

    • Institorius
      24. November 2012 10:35

      Danke dxb für die zwischenzeitliche Übernahme der Antwort!!!

    • estate (kein Partner)
      25. November 2012 00:23

      dbx,

      Sie schreiben u.a.: "Die nachgewiesenen Kosten der Fahrten zwischen Wohnort und Betriebsstätte sind jedenfalls als Betriebsausgabe absetzbar."

      Ja, aber nur bis zur Höhe des Pendlerpauschales für Dienstnehmer! - Siehe EStG § 20 Lit. e.
      Es handelt sich dabei für Unternehmer aber definitiv nicht um Betriebsausgaben, sondern jene, die laut Gesetz der Lebensführung zuzuschreiben sind. Solche Kosten sind aus gutem Grund nicht abzugsfähig, bei den sog. Heimfahrten wurde aber eine /gedeckelte/ Ausnahme gemacht.

      Das ist ein idiotischer Prinzipienbruch -- die leidige und immer wieder aufpoppende Debatte ist damit aufgelegt wie das jeweils morgige Kalenderblatt.

    • dxb (kein Partner)
      25. November 2012 09:27

      estate,

      mag sein, ich bin seit ein paar Jahren nicht mehr in Östereich steuerpflichtig und habe den administrativen Schwachsinn der Republik großteils hinter mir.
      Allerdings war es mir bis 2002, bis dahin war ich in Österreich steuerpflichtig, durchaus möglich alle Kosten meiner beruflichen Fahrten in voller Höhe abzusetzen.
      Möglicherweise lagen die unter dem damals geltenden Pauschalsatz.
      Diese Zeiten sind für mich lange vorbei und ich bin gerade dabei zu verhindern, daß ich jemals noch in Österreich steuerpflichtig werde.

  10. RR Prof. Reinhard Horner
    23. November 2012 16:35

    reinhard.horner@chello.at

    Ist Sachlichkeit möglich und wünschenswert?

    Wann ist das Pendlerpauschale eingeführt worden und zu welchen Zwecken? Als „gezielte Wählerbestechung“? Was würde mit einer „Abschaffung“ bewirkt? Wen könnte man damit „gezielt bestechen“? Sollte nur die aktuell vorgeschlagene Änderung unterbleiben? Oder was sollte daran konkret wirksam verbessert werden?

    Da wird gegen die Pendler aus NÖ polemisiert, ihnen ein „relativ billigerer Wohnsitz in schöner Grünlage“ vorgeworfen und der Ausbau der U-Bahnen nach NÖ gefordert. Auch Gratisparkplätze zu den U- und Schnellbahnen.

    Gibt es bereits jemanden, der gegen den Privatverkehr nach und in Wien agitiert? Gewonnen: Frau Vassilakou! Dr. Unterberger als Vassilakou-Anhänger kontra NÖ?

    Dass Pendler nicht nur aus NÖ nach Wien kommen, wird sich noch herumsprechen. Ebenso die Problematik der Absiedlungen von Arbeitsplätzen aus Wien.

    Wollen wir in Wien Arbeitspendler, Einkaufspendler, Kulturpendler und allenfalls Touristenpendler? Oder sollen wir bloß wie Frau Vassilakou unsere Autobenützung verstecken? Aber wo?

    • Erich Bauer
      23. November 2012 17:18

      RR Prof. Reinhard Horner,
      "...Da wird gegen die Pendler aus NÖ polemisiert..."

      Dieser griechischen Melone ist da etwas gelungen, da bleibt einem einerseits die Spucke weg und andererseits bestätigt es, daß 100prozentig darauf "Verlaß" ist, daß mit einem kleinen "Knopfdruck" das Wahlvolk sich jederzeit als "von allen guten Geistern verlassen" präsentiert... Die LUXUSPENDLER, die muß man bekämpfen! "De derfn net eina!" Der Gendefekt "Neid", auch wenn der Grund dafür mikroskopisch klein ist, ist jederzeit abrufbar...

      Sagt's es depperten Weaner, macht's doch bitte einen Zaun, bepflanzt ihn mit Tujen, damit ihr gar nicht mehr raussehen könnt... Die Tujen wären auch wichtig, damit man nicht mehr reinsehen kann. Dann können die Mundls und Sackbauers sich an der Bierflasche delektieren. Und nicht zu vergessen die Bobos, die dann ihre rosa Cocktails schlürfen.

      Aber... wenn ihr irgendwann einen Installateur zum "Einpendeln" braucht, seid euch gewiß, daß dieser wirklich wichtige Mensch erst dann die Pendel-Erlaubnis bekommt, wenn man die Chose schon bis Mödling riecht...

      Übrigens: Ist irgendjemand schon auf die Idee gekommen, daß der Fahrtkostenersatz so etwas wie eine "Betriebsausgabe" sein könnte?

    • estate (kein Partner)
      25. November 2012 00:27

      Erich Bauer,

      Sie schreiben u.a.: "Übrigens: Ist irgendjemand schon auf die Idee gekommen, daß der Fahrtkostenersatz so etwas wie eine "Betriebsausgabe" sein könnte?"

      Diese Interpretation geistert wie ein Zombie umher, sie deckt sich aber definitiv nicht mit jener der Finanz, die hierbei ausdrücklich von "Ausgaben für die Lebensführung" schreibt.

  11. Buntspecht
    23. November 2012 12:25

    Ganz so einfach ist die Sachlage nicht.
    Nur einige Beispiele aus meiner Umgebung: Über 3.300 Mitarbeiter der Fa. Fronius, Wels/Sattledt/Pettenbach, 400 Mitarbeiter der Firma Fröling und 1.400 der Fa. Pöttiger in Grieskirchen, 2.000 Mitarbeiter der Fa.Felbermayr in Wels, über 1.100 Mitarbeiter der Fa. Resch&Frisch in Wels, 50.000 Mitarbeiter der Fa. Voestalpine in Linz und, und, und ……. Glaubt wirklich jemand, all diese Mitarbeiter können aus den jeweiligen Orten, wo die Firmen ansässig sind ihre Mitarbeiter rekrutieren?
    Sehr viele Menschen in ländlichen Raum sind gezwungen, einer Arbeit außerhalb ihres Wohnortes nachzugehen (nicht nur im Pröll-Land), es gibt im ländlichen Raum einfach kaum Arbeitsplätze! Ob da nicht die wenigen Stadtflüchlinge unter den Tisch fallen können, um den Tausenden zu helfen, die nicht das Glück haben, in einem Ballungsraum mit öffentlichen Verkehrsanbindungen und vielen Arbeitsplätzen zu wohnen?

    • Pumuckl
      23. November 2012 22:22

      @ Buntspecht 12:25

      Danke für das Durchbrechen der bisher einseitigen Betrachtung des Themas, durch Dr. Unterberger und vielen sonst sehr geschätzten Kommentatoren!

      Ja, den Mißbrauch, etwa durch wohlbesoldete Ministerialräte, welche in ihrer schönen Stadtwohnung nur die studierenden Kinder angemeldet haben, selbst aber das feudale Haus in der Provinz als Hauptwohnsitz melden, nur um für ihre Anreise ins Amt Pendlerpauschale zu beanspruchen. Dies, obwohl sie wochentags sehr oft in der Stadtwohnung bleiben, und damit die tägliche Fahrt ins Amt garnicht stattfindet.
      Dies nur als konstruiertes Beispiel für viele ähnlich gelagerte Mißbrauchsfälle, welche man abstellen sollte.

      Man kann auch die Modalitäten der bisherigen, und der nun als "Wahlzuckerl" geplanten Veränderungen der Unterstützung des Pendelns diskutieren.

      EINE GÄNZLICHE ABSCHAFFUNG EINER STEUERLICHEN WÜRDIGUNG DER ANREISE ZUM ARBEITSPLATZ WÜRDE MIT ERHEBLICHEN NACHTEILEN ERKAUFT !

      Einige Beispiele:

      ° In vielen Unternehmen der Ballungsräume würden einpendelnde mittlere Angestellte und Spitzenfacharbeiter vor die Alternative gestellt, gleich ins immer noch besser zahlende Ausland, wie Schweiz, Lichtenstein und Deutschland zu pendeln. Diese Unternehmungen würden im internationalen Wettbewerb durch Mangel an diesen Fachkräften geschwächt! Ihre Wettbewerbsfähigkeit ist ja nicht zuletzt diesen Fachkräften zu danken.

      ° Wenn die Pendler, wie von A U gefordert, auf ihre "Luxusdomizile" verzichten und in die Ballungsräume ziehen würden, entstünden jedenfalls auch Probleme in den Ballungsräumen.
      Die Ausdünnung der Bevölkerung im ländlichen Raum wäre aber sicher mit noch viel größeren Problemen verbunden. Schulen und Einrichtungen für medizinische Versorgung, u.s.w. bekämen dort Auslastungsprobleme. Die Zahlenmäßige Ausdünnung der Kommunen würde ganz allgemein zu Versorgungsproblemen führen.

      ° Wie sähe die Sache aus der Sicht jener "Schmarotzer" aus, welche durch den Wegfall einer steuerlichen Würdigung der Kosten des Pendelns, zum Umzug in einen Ballungsraum gezwungen würden.

      a) In Ballungsräume umgezogene Familien verlieren nicht nur den "Luxus" in schöner ländlicher Umgebung zu wohnen. Viel schwerer wiegt, der im Tagebuch schon oft beklagte, Verlust des wertvollen sozialen Umfeldes in der Großfamilie und in der Dorfgemeinschaft.
      Die Kinder der Berufstätigen verlieren die wichtige Zuwendung von Großeltern und anderen naher Verwandter, sowie die Freiheit, unbeaufsichtigt die Natur zu
      "erobern".
      Die Alten verlieren ihre Familie, in welcher sie betreut werden und in Würde ihren letzten Lebensabschnitt verbringen können. Oft fallen sie dann, in demütigender Weise in Altersheimen, der Allgemeinheit zur Last.

      b) Viele Schulen, mit Sicherheit die Hauptschulen, haben in Landgemeinden ein deutlich höheres Niveau. Der Übertritt in Oberstufengymnasien oder berufsbildende höhere Schulen ist von diesen guten Landhauptschulen problemlos möglich!
      Der Umzug in die Ballungsräume senkt in der Regel das Ausbildungsniveau der Kinder. Das gereicht auch der Gesellschaft zum Nachteil!

      c) Diese Pendler stellen oft die Elite dieser Dorfgemeinschaften dar. Sie bekleiden in Vereinen und oder im Gemeinderat oft wichtige Funktionen, und hinterlassen, wenn sie in die Ballungsräume ziehen, Lücken welche nicht geschlossen werden können.

      Diese Betrachtung könnte durch viele weitere Beispiele untermauert werden, und Soziologen hätten kein Problem, mit dem Thema ein Buch zu füllen.

      Ich glaube, die sehr geschätzten Mitposter sollten solche Gesichtspunkte bei ihrer Beurteilung nicht übersehen!

      °

    • Sonne (kein Partner)
      24. November 2012 10:19

      @ Buntspecht, @ Pumuckl

      Ihre Argumentation macht schon nachdenklich. Sie haben nicht unrecht. Ich hatte meine Meinung vorschnell gefasst. Man denkt immer sofort an jene, die es zu unrecht ausnutzen wollen. Das ist nicht fair gegenüber jenen, die es wirklich brauchen. Vor allem finde ich es auch wichtig, dass Dörfer bewohnt und belebt bleiben.

      Danke.

  12. ambrosius
    23. November 2012 11:14

    Ich bin verblüfft: diesmal ist der Diskussionsbeitrag der Dame wenigstens ansatzweise als konstruktiv zu bezeichnen.Man muß ihr nur klar machen, daß es nicht sehr sinnvoll ist, einen aus arbeitsökonomischen Gründen pauschalierten Absetzbetrag von der Einkommens/Lohnsteuer mit Umverteilungsphantastereien und ökologischem Schwachsinn bis zur Unkenntlichkeit zu überfrachten.

    Unser, von mir sonst durchaus geschätzter Blogvater hat leider nichts, aber auch überhaupt NICHTS verstanden und nur paläosozialistische Sprechblasen nachgebetet. Ich bin schwer enttäuscht.

  13. La Rochefoucauld
    23. November 2012 10:20

    Pendlerpauschale greift viel zu kurz.

    Ich fordere ein staatlich reglementiertes "Lebenspauschale" für alle. Dann noch Freibier, Freifahrt und selbstverständlich soll jeden Tag ausreichend Manna vom Himmel fallen.

    • La Rochefoucauld
      23. November 2012 11:59

      ... und konsequent weiter gedacht, wären dann in die Grundrechte noch aufzunehmen:

      - Grundrecht auf Wohnraum
      - Grundrecht auf Strom/Gas (wie erst unlängst von den üblichen Verdächtigen gefordert)
      - Grundrecht auf Bier, Wein und Schnaps
      - Grundrecht auf Smartphone und iPad
      - Grundrecht auf Flatscreen-TV
      - Grundrecht auf Internet-Account für Facebook

    • S.B.
      23. November 2012 12:45

      Und nicht zu vergessen ein

      - Grundrecht auf die Limousine vor der Haustüre!

    • La Rochefoucauld
      23. November 2012 13:10

      @S.B.

      Um Gottes Willen nein!

      - Grundrecht auf Elektrofahrrad oder Elektroauto (wahlweise)

      Die Limousine samt Chauffeur ist der hart arbeitenden und uns regierenden Elite vorbehalten. Die schuften sich ab für uns undankbares Volk und haben sonst überhaupt keine Vorteile oder Statussymbole!

    • Gerhard Pascher
      23. November 2012 17:37

      La Rochefoucauld:
      Wenn ich Karl Marx richtig in Erinnerung habe, dann wollte er ja auch freies Wohnen, freie Lebensmittel, freien Transport, frei Schule usw. In der Sowjetunion hat dies 70 Jahre nicht funktioniert.
      Vielleicht eine gute Idee, aber wir Menschen sind dafür nicht geeignet.

    • La Rochefoucauld
      23. November 2012 19:09

      @Gerhard Pascher

      Offensichtlich genau deswegen wollen die Kollektivisten dieser Erde neue gutmenschliche und korrekte Menschen züchten (bzw. dazu umerziehen).

    • Eva
      23. November 2012 21:04

      @La Rochefoucauld

      "... und konsequent weiter gedacht, wären dann in die Grundrechte noch aufzunehmen:

      - Grundrecht auf Wohnraum
      - Grundrecht auf Strom/Gas (wie erst unlängst von den üblichen Verdächtigen gefordert)
      - Grundrecht auf Bier, Wein und Schnaps
      - Grundrecht auf Smartphone und iPad
      - Grundrecht auf Flatscreen-TV
      - Grundrecht auf Internet-Account für Facebook"

      Und bitte nicht auf das Grundrecht auf TASCHENGELD zu vergessen, und zwar nicht zu knausrig, sonst sind unsere lieben Migranten unzufrieden---oder habe ich etwas falsch verstanden?

    • La Rochefoucauld
      23. November 2012 22:29

      @Eva

      Wie konnte ich darauf nur vergessen. Ich hetero-normativer alter Trottel. Natürlich:

      - Grundrecht auf Integration
      - Grundrecht auf Wellness-Ressort im Flüchtlingsheim
      - Grundrecht auf Arbeitsplatz
      - Grundrecht auf eh alles ..... auch schon wurscht. Zahlen eh wir.

    • Undine
      24. November 2012 09:52

      @La Rochefoucauld

      Und bitte nicht auf das Grundrecht für Muselmanen auf Zweit- Dritt- und Viertfrauen zu vergessen!
      Und für kleine moslemische Macho-Buberl das Grundrecht auf männliches Lehrpersonal, denn wie kommt so ein Kerlchen dazu, sich von einer Lehrerin---und sei sie noch so links gestrickt---etwas sagen zu lassen.

  14. Johann Scheiber
    23. November 2012 09:27

    OT
    Das ist wirklich unglaublich!

    '(M)eine unglaubliche Geschichte oder: wie es einer Bank mit Regierungsbeteiligung fast gelungen wäre, Schwarzgeldverschiebungen zu vertuschen und einen Kritiker ohne Lobby über den Missbrauch forensischer Psychiatrie und fachlicher Gutachten mundtot zu machen."

    http://www.gustl-for-help.de/

    • FranzAnton
      23. November 2012 10:21

      @ "Das ist wirklich unglaublich!"
      Wer das selbstherrliche, zwar de jure, aber nicht de facto strafbare, illegale Agieren unserer Behörden kennt, weiß, dass Solches auch bei uns passieren könnte. Bei Gelegenheit beabsichtige ich ein Musterbeispiel zu liefern.

    • GOP
      23. November 2012 10:50

      Ich verfolge diese Sache auch schon einige Zeit und hoffe, dass nun in Bayern ein Umdenken stattfindet.
      Es gibt auch in Österreich ein Grundgesetz, welches den einzelnen Staatsbürger schützt. Sicher auch eine "ungeschriebenes" Zusatzgesetz, welches lautet:
      § 1: die Justiz hat immer Recht.
      § 2: Sollte einmal die Justiz nicht Recht haben, tritt automatisch § 1 in Kraft.
      Manchmal sollte man sich aber vor Leuten in weissen Kitteln (in diesem Fall: Psychiater) mehr fürchten, als vor schwarzen Roben.

  15. Josef Maierhofer
    23. November 2012 08:41

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Damit Sie nicht im Stau stehen, weil zuviele mit dem Auto fahren, damit die Menschen staufrei und sicher an ihren Arbeitsplatz kommen, sollten die Öffis benutzt werden.

    Aber fahren Sie mal an die Stadtränder, dort fahren Sie in leeren Bussen und Zügen, dank der generösen Förderung.

    Wenn ich sage, jede Förderung ist schlecht und kann nur was für den Augenblick sein und nicht auf Dauer, so ist das bis zu Ihnen offenbar noch nicht durchgedrungen, dass dem tatsächlich so ist. Sie reden bloß von Gleichmacherei, etwa, wo kommen wir da hin, dass nur Menschen, die was verdienen und dafür Steuer zahlen, Vorteile haben, so Ihr Gleichmacherjargon. Ich bin auch gegen die 'Steuervorteile', denn auch die sind nichts anderes als Förderungen und haben Österreich zu einer Privilegiertenschicht verholfen. Wir haben die höchsten Steuersätze in Europa und vermutlich auch auf der Welt, aber wir haben fast nur Ausnahmen davon, was unnötigen Gesetzesballast und unnötige Verwaltung schafft.

    Je einfacher, desto besser, so meine Meinung dazu.

    @ Dr. Unterberger

    'Pröll'sche' Wahlzuckerl und die bitteren weiteren Pillen als 'Wahlzuckerl' getarnt, mit Erfolg verkauft bei jeder Wahl sind abzulehnen, das könnte ich nur gutheißen, wenn wir keine Schulden hätten und echte Überschüsse verteilen könnten, nicht vermeintliche.

    Dem 'Neidargument' billiger und schöner wohnen draussen kann ich zwar nichts abgewinnen, aber dem Argument, dass die Fahrkosten und die Ökostrafen dem Steuerzahler aufgehalst werden sollen, bzw. auf Kredit geschehen sollen. Schliesslich soll jeder leben, wie er will und kann, geht niemand was an, wie er dann zum Arbeitsplatz kommt.

    Förderungen sind abzulehnen, vor allem in der derzeitigen Situation.

    @ mein kleiner Beitrag zum Thema

    Ich war im letzten jahr relativ oft in Deutschland mit der Bahn und den Öffis unterwegs.

    Große Verkehrsverbünde um die Städte bis zu 120 km nach aussen, überall verlängerte U-Bahnen, günstige Wochentickets, Monatstickets, Jahrestickets, eine hohe Mobilität und auch Auslastung, nicht wie bei uns mit leeren Zügen und Bussen - und auf der Autobahn daneben stehen Sie im Stau finanziert vom Steuerzahler und auf Kredit.

    Nein, ich bin gegen Steuerzuckerl, Förderungen, etc. und habe auch mein Leben lang das gelebt und stets die volle Steuer bezahlt, nie Förderungen beansprucht, als mich nie schmutzig gemacht mit den staatlichen 'Segnungen' auf Steuerzahlers, also eigene, Kosten.

    Bloß die 'Gleichmacher' haben uns trotzdem verschuldet bis zum 'geht nimmer', unsere verblödeten Linksdenker, leider aus allen Parteien, und speziell die Pröllsippe im aktuellen Anlassfall.

  16. dssm
    23. November 2012 08:28

    Aufgepasst, hier ist die typische Sozialistin beim Zerstörungswerk.
    Zwischen den Zeilen liest man bei Frau KKW, daß das Pendeln nicht der Weisheit letzter Schluss ist, gleichzeitig die Einschränkung mit 'wenn es gelingt ökologisch …'.
    Trotzdem hat sie sich in die Lobpreisung geradezu verbissen, denn wieder wird es dem Staat und seinen Experten ermöglicht ein kleines Stück bürgerlicher Freiheit zu usurpieren.

    Würde man eine Diskussion mit ihr beginnen, so kommen rührselige Einzelfälle von armen Pendlern welche über verschneite Straßen zur Arbeit fahren.
    Und gerade hier passiert dem typischen konservativen oder liberalen der Kardinalfehler, man begibt sich in das glitschige Terrain der Linken und kommt mit ebensolchen Einzelfällen des gutbetuchten Ehepaares, welches eine Traumlage im Grünen dem Lärm und Staub der Großstadt vorzieht und dafür dann noch steuerlich besser gestellt wird.

    Ein Lob an Herrn AU, seine Argumentation ist vollkommen auf wirtschaftlichen Fakten aufbauend, für unsere Linken gibt es keinen Ansatz für ein Gejammer über Ungerechtigkeit.

    • H1Z
      23. November 2012 13:06

      Dazu passt gut das Sprichwort:
      "Lass Dich nie mit Idioten (und -Innen) ein,
      erst ziehen sie Dich auf ihr Niveau
      und schlagen Dich dann mit ihrer Erfahrung!"

  17. DerTurm
    23. November 2012 07:54

    LLP spricht wieder einmal wirr aus eigens fabrizierter Erfahrung.

    Schuld an Verspätungen sind meist nicht die bösen Ungarn (Ungarn-Bashing scheint unter Sozen derzeit top-aktuell zu sein), sondern die österreichische Staatsbahn.

    Ich erinnere mich auch noch an Zeiten, in denen man auf einer Bahnfahrt nach Budapest auf österreichischem Staatsgebiet länger unterwegs war, als auf ungarischem (obwohl die Strecke hierzulande deutlich kürzer ist).

    Wieder einmal verfehlt KKP grandios das Thema, und so zitiere ich den Fleischhauer, weil es ganz gut zu KKP passt:

    „Die Grünen sind die richtige
    Partei für alle, die ihre Schäfchen im Trockenen haben. Wenn sie über
    den Postmaterialismus als kommende Gesellschaftsform dozieren, ha-
    ben sie keinen Einkommensverzicht im Sinn, jedenfalls nicht für die
    eigene Klientel. In dieser Welt kommt alles Gute von oben, also vom
    Staat, wo praktischerweise ein Großteil der grünen Anhänger auch in
    der einen oder auch anderen Weise angestellt ist. Für die Finanzierung
    sorgen in dem Modell vorzugsweise diejenigen, die nicht das Glück
    hatten, beizeiten eine Lebenszeitanstellung mit dynamisiertem Ren-
    tenanspruch zu erwerben.“

  18. Observer
    23. November 2012 07:53

    Jedes beschlossene Gesetz und jede Gesetzesänderung bewirken zusätzliche Ausgaben. Und zwar Ausgaben, welche in allen folgenden Jahresbudgets als fix und nicht mehr verhandelbar eingesetzt werden müssen.
    Mir ist so eine Politik in Zeiten der Geldknappheit völlig unverständlich. Jede Firma und jede Familie reagieren bei hohem Schuldenstand völlig anders. Gelten bei Bund, Ländern und Gemeinden andere Spielregeln? Ich betrachte solche Dummheiten schon als Wählerstimmenkauf für die 2013 anstehenden NR- und Landeswahlen.

    Das militärische Kommando sollte sofort lauten: "Bundesregierung habt acht! Links um! Abtreten und abrüsten!". Frau KKP darf bleiben, damit wir auch nächsten Freitag etwas zum Schmunzeln haben.

  19. Jewgeni Gorowikow
    23. November 2012 07:47

    Ich bin direkt Betroffener beim Thema Penderpauschale. Und ich finde die Diskussion darüber unnötig. Dr. Unterberger ist recht zu geben: dieses Thema kommt einzig und allein wegen der NÖ-Landtagswahl aufs Tapet.

    Als direkt Betroffener fühle ich mich komisch, da ich man mir von seiten der Politiker jetzt "Bestechungsgeld" anbietet. Wenn es nach mir ginge, so hätte ich 'Danke' gesagt.

    Und es zeigt auch, wie es derzeit mit der Kompetenz und Problemlösungsfähigkeiten unserer Politiker derzeit aussieht:

    Mit Verve stürzen sich unsere Politker auf die Problemfelder Diplomatenpässe und Pendlerpauschale, geben lange Interviews und Pressekonferenzen darüber.

    Sie sind aber schon unfähig, ein paar hundert Flüchtlinge vom überfüllen Traiskirchen auf alle neun Bundesländer gerecht aufzuteilen.

    Und bei der Gesundheitsreform hat die Politik die allerwichtigste Berufsgruppe, die Ärzte eiskalt vor den Kopf gestoßen und von den Verhandlungen ausgeschlossen. Folge: demonstrierende & bald streikende Ärzte, also genau das was Österreich braucht.

    Von den anderen großen Brocken: Pensionsreform, Budgetreform, Mitwirkung im EU&Euro-Schlamassel ganz zu schweigen.

  20. Politicus1
    23. November 2012 07:18

    Das Pendlerpauschale ist ein gutes Beispiel dafür, dass jedes Gesetz, das eine an sich sinnvolle Fördermassnahme zum Inhalt hat, noch vor der Beschlussfassung auf jeden möglichen Missbrauch geprüft werden muss.
    Ursprünglich war das Pendlergeld zur Unterstützung jener Leute gedacht, die in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung keinen Arbeitsplatz finden, wie z.B. im nördlichen Wald- und Weinviertel oder im Südburgenland.
    Mittlerweile profitieren auch viele Stadtflüchtlinge davon, die sich aus der Wohnung in der Stadt verabschiedet und oft mit einer Wohnbauförderung am Land angesiedelt haben.
    Diese Leute haben sich also ihre Flucht weg vom Arbeitsplatz mit Hilfe von Steuergeldern finanziert und bekommen jetzt noch die zusätzliche Geldspritze für ihre tägliche Fahrt vom schönen Wohnort zurück zur Arbeitsstätte.
    Dass dies nie und nimmer die Grundidee des Pendlerpauschales gewesen sein kann, muss jedem einleuchten.
    Wie aber die "echten", gezwungenen Pendler von den neuen "Suburbians" trennen? Jetzt ist es dafür wohl zu spät.
    Man hätte vielleicht von Anfang an eine Sperre ins Gesetz nehmen können, dass z.B. nur jene Berufspendler gefördert werden, die nachweislich einen längeren Zeitraum an ihrem vom Arbeitsplatz weit entfernten Wohnort gemeldet sind - z.B. 15 Jahre (entspricht der Zeit ab Geburt bis Antritt einer Lehrstelle).

  21. Markus Theiner
    23. November 2012 06:52

    KKP's Ansatz: "Die hohe Mobilität verursacht hohe Kosten. Sie fair zu verteilen, ist daher nur logisch."
    Wenn wo Kosten entstehen muss die Allgemeinheit die tragen. Das ist schon die ganze Argumentation! Geradezu ein Umverteilungsreflex. Man fragt sich fast wo man seinen Beitrag für Elsners Ferienhaus in Frankreich einzahlen kann...

    Sogar Sibylle Hamann - nicht unbedingt eine klassische Neoliberale - betont, dass es prinzipiell Sache der Betroffenen selber ist ihre Kosten zu tragen und der Staat nur finanziell eingreifen darf, wenn es dafür entsprechende Gründe gibt. Obwohl Hamann bei der Annahme solcher Gründe für meinen Geschmack weit über das Ziel hinaus schießt ist der Ansatz der einzig richtige. Und wenigstens argumentiert sie mit Gründen, das ist ja schon mehr als man von unseren Wohltätern in der Politik - und anscheindend auch Journalisten - erwarten kann.

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/sibyllehamann/1314927/Pendeln-oder-nicht-pendeln-Private-Frage-mit-einer-oeffentlichen

  22. Brigitte Imb
    23. November 2012 06:24

    Kurz vor der Wahl, Almosen für's Volk - 110 Mio. (ist in der Summe bereits die Verwaltung eingerechnet?) -, sollte mM genommen werden, weil's angesichts der Schuldenberge ohnehin völlig "wurscht" ist (kann sowieso keiner zahlen) und das Volk ohnehin selten etwas zurückbekommt und mit Sicherheit rasch nach der Wahl der ZASTER von den Politikern wieder frech eingefordert wird.

    Um einer Wählerbestechung entgegenzuwirken, sollte die Wertigkeit publiziert werden. Teile des Volkes sind den repräsentativen Politikern nun 110 Mio wert (die es ohnehin wieder selber erwirtschaften muß...) - wie edel, od. sollte es nicht doch 'wie mickrig' heißen, wenn man den Betrag mit dem der Bankenrettung vergleicht, der da den Politikern inetwa 5,8 Mrd. wert war/ist.

  23. Anton Volpini
    23. November 2012 04:56

    Richtig, Dr. Unterberger, die jetzt vorgeschlagene Pendlerpauschale ist nichts anderes als Wählerkauf. Diesmal kommt der korrumpierende Vorschlag von der ÖVP. Genauer gesagt von der Mikl-Leitner. Ganz nach dem Motto, her mit dem Zaster, her mit der Marie.
    Profitieren wird davon haupsächlich die Beamtenschaft, mittlerweile ja das Hauptklientel der ÖVP. Weit haben wir es gebracht!

  24. efrinn
    23. November 2012 02:05

    Werte Frau KKP, Ihr Sinn von Logik ist mir ein Rätsel.
    Warum ist ein Kopfbahnhof zugiger und kälter? Und die verspätete Übergabe aus Ungarn ??!? Für einen Pendlerzug ??!? Ist das Morgengrauen im Mühl- und Weiviertel grausamer als sonstwo oder flucht man dort nur leichter? Und was hat der Zweifel mit der Pünktlichkeit am Arbeitsplatz zu tun??!?
    Die nächste Episode mit den quengelnden Kindern: welche Logik steht da dahinter ? Kein Badeurlaub auf der verstopften Ringautobahn ? Weil die beruflichen Aufgaben nicht geschafft wurden, die hohe Mobilitätskosten verursachen ?!??

    Mir wird schwindlig. Die ganze Argumentation ist schwindlig.

    • simplicissimus
      23. November 2012 05:35

      Was kann man sich von der linken Elite schon erwarten als Schoengefasel.

    • Gandalf
      23. November 2012 11:26

      Ein Mitposter hat es schon geschrieben: Frau Krawagna ist es, wie meistens, gelungen, total am Thema vorbeizuschreiben; langsam kommt der Verdacht auf, dass sie das nicht tut, wiel sie es (politisch) will, sondern, weil sie intellektuell nicht in der Lage ist, den Kern der Sache zu erkennen.

    • Undine
      23. November 2012 11:29

      @efrinn

      *****!
      SO tickt eben die KKP---stellvertretend für alle Linxlinken!

  25. S.B.
    23. November 2012 01:43

    Als vernunftbegabter Mensch kann man dem Tagebuchautor nur in allen Punkten zustimmen. Obwohl ich überzeugt bin, daß er auch ohne diese Wahlzuckerln LH bleibt, geht Onkel Erwin wie eh und je mit schlechtem Beispiel voran und wirft wieder einmal hart verdientes Steuergeld zwecks Machterhalt unters Wählervolk.
    Die Altpolitiker lernen nicht mehr dazu, die letzte Hoffnung ruht auf der nachkommenden, jungen Generation?

    P.S.: Wenn überhaupt Pendlerpauschale, dann unterstütze ich die Idee, daß Autopendler die halbe Pauschale erhalten sollten und Öffi-Benützer die volle, weil letzteres mühevoller und umweltfreundlicher ist.






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