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Radikalen- und Schwulen-Privilegien: Lob der ÖVP drucken

Man muss auch loben, wo es etwas zu loben gibt. Die ÖVP hat es trotz des derzeit in anderen Fragen herrschenden (und von der Obsorge bis zur Lehrerausbildung zu schlechten Ergebnissen führenden) Konsens-Drucks gewagt: Sie sagt glatt Nein zur von der SPÖ geplanten Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes, das politisch Radikalen und schwulen Aktivisten provozierende Privilegien verschafft hätte. Das ist erfreulich und durchwegs positiv. Das ist auch deshalb zu vermerken , weil sich hier das Tagebuch als erstes an vorderster Front engagiert hat. Jetzt muss man freilich weiterhin Obacht geben, ob dieses Nein auch nachhaltig ist – und endlich auch auf EU-Ebene praktiziert wird.

Besonders übel ist, dass die Frauenministerin Heinisch-Hosek ihr Engagement für dieses Privilegiengesetz mit wilden Attacken auf die Kirche verbindet, obwohl es um diese nur am Rande geht. Diese Attacken sind freilich nicht ganz überraschend: Stimmen doch die europäischen Sozialisten im EU-Parlament derzeit gerade mehrheitlich gegen einen maltesischen EU-Kommissar, nur weil sich dieser als gläubiger Katholik bekennt.

Die Sozialdemokratie braucht offenbar einen neuen Kulturkampf, nachdem ihr bisheriges Wohlfahrtsstaats-Dogma in der Schuldenkrise gerade krachend eingestürzt ist. Da versucht man sich halt zur Anti-Kirchen-, Pro-Radikalen- und Pro-Schwulen-Organisation zu wandeln.

Was dieser Gesetzesvorschlag des sich nach außen gerne als umgänglich und zivilisiert präsentierenden Sozialministers bedeutet hätte, ist in einem Tagebuch-Eintrag ausführlich dargelegt worden, ebenso in diesem und in diesem Gastkommentar. Die Novelle hätte eine üble Einschränkung der persönlichen und unternehmerischen Freiheit gebracht. Vermieter, Dienstleister, Rechtsanwälte und Arbeitgeber hätten durch eine absurde Umkehr der Beweislast belegen müssen, dass sie einen Stellensuchenden oder Mietwerber oder Möchtegern-Klienten oder Kunden nicht wegen seiner Homosexualität oder seiner radikalen Weltanschauung unberücksichtigt gelassen haben.

Festzuhalten bleibt, dass die Wirtschaftskammer des unsäglichen Christoph Leitl schon wieder vor einem unternehmerfeindlichen Gesetzesentwurf in die Knie gegangen war. Nur der schwarze (sowie der derzeit weniger relevante blaue) Parlamentsklub hat sich im letzten Augenblick zum notwendigen Stoppsignal aufgerafft. Die Anerkennung gilt insbesondere der schwarzen Frauensprecherin Dorothea Schittenhelm.

Doch ist damit alles gut? Gewiss nicht. Denn die Linke ist mit ihren Versuchen zäh, die Freiheit einzuschränken. So versucht sie beispielsweise schon seit 90 Jahren die zwangsweise Gesamtschule durchzudrücken. Und irgendwann könnten Rot und Grün zusammen wenigstens einmal doch die so ersehnte Mehrheit schaffen.

Auch muss man auf den peinlich herumeiernden Wirtschaftsminister aufpassen, der lange nicht so mutig und klar wie Schittenhelm Nein zur Hundstorfer-Novelle sagt.

Vor allem aber ist es jetzt dringend notwendig, dass die ÖVP auch auf europäischer Ebene ein Nein Österreichs durchsetzt. Denn dort agiert bisher der Sozialminister ungehindert im Alleingang. Selbst der Widerstand des Wissenschaftsministeriums und des – erstaunlich, erstaunlich! – Unterrichtsministeriums gegen die Einbeziehung des Bildungsbereichs wird vom Tisch gewischt. In den europäischen Arbeitssitzungen zu dem Versuch, eine inhaltlich deckungsgleiche Richtlinie durchzusetzen, ist einzig und allein vom Deutschland der Angela Merkel ein Veto vermerkt. Aus Österreich (=Sozialministerium) ist dort hingegen eine Zustimmung festgehalten. Deutschland ist natürlich wichtiger. Aber auch Merkel und vor allem die FDP an ihrer Seite sind nicht unsterblich.

Die Vorgangsweise in Österreich zu Beschlüssen eines EU-Ministerrats ist jedenfalls dringend überholungsbedürftig. Denn während sich bei österreichischen Gesetzen jeder Minister in Regierung und Koalition erst einen allgemeinen Konsens suchen muss, kann der gleiche Minister den gleichen Inhalt auf europäischer Ebene im innerösterreichischen Alleingang durchdrücken. Einzige Bedingung: Auch die Spezialminister aus den anderen EU-Ländern müssen der gleichen Ansicht sein. Man hat sich nämlich in der Koalition ausgemacht, dass man einander beim Abstimmungsverhalten in den EU-Räten gegenseitig nicht dreinredet. Dabei sieht die Bundesverfassung etwas ganz anderes vor.

Das ist eine völlig absurde Konstruktion. Denn während jedes österreichische Gesetz von einer späteren anderen Mehrheit wieder aufgehoben werden kann, sind europäische Richtlinien de facto irreversibel. Und sie sind jedenfalls einem österreichischen Zugriff entzogen. Wir dürfen nach Inkrafttreten einer EU-Richtlinie nur noch das befolgen, was ein einzelner Minister einmal in der EU abgesegnet hat. Denn auf das EU-Parlament als Verhinderer sollte man ja angesichts der dort vorherrschenden prinzipiellen Regulierungswut nicht einmal eine Sekunde lang hoffen.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2012 18:38

    Also, heutzutage zahlt es sich in Ö aus, wenigstens etwas dunklere Haut zu haben, wenig bis gar nicht deutsch zu können, schwul/lesbisch oder ein Zwitter zu sein---es genügt auch, wenn man etwa als Mann in Frauenkleidern umherrennt.

    Weiters ist man hierzulande am besten moslemisch, denn da traut sich keiner etwas dagegen zu haben, wenn man leicht rabiat wird und das Messer zückt oder den Schlagring schnell bei der Hand hat; auch Rauschgiftkonsum hebt in manchen Kreisen das Ansehen und ist als Entschuldigung für eigentlich alles ein sicherer Tipp.

    Sehr zu empfehlen ist auch die Behauptung, Künstler zu sein; da wird man ungeprüft angebetet und der Geldhahn sprudelt. Man kann auch ohne weiteres nationalistisch sein; das ist nur Österreichern und Deutschen untersagt. Ja, und wenn man dann noch angibt, Tierschützer zu sein, kann man sich praktisch ALLES erlauben und wird auch noch anständig versorgt; die haben's ja! Ja, fast hätte ich es vergessen: Links muß man sein; je linker, je lieber!

    PS: Eine gute Phantasie ist auch wichtig zwecks Erfindung eines triftigen Grundes zur Gewährung von Asyl.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2012 15:49

    "Stimmen doch die europäischen Sozialisten im EU-Parlament derzeit gerade mehrheitlich gegen einen maltesischen EU-Kommissar, nur weil sich dieser als gläubiger Katholik bekennt."

    Hier tritt einmal mehr die unerträgliche Doppelbödigkeit der Sozis zutage.
    Das ist ein klassischer DISKRIMINIERUNGSFALL auf Grund seines Religionsbekenntnisses und niemand - außer lobenswerterweise der Tagebuchautor - lehnt sich dagegen auf und auch Straßburg wird nicht tätig.
    Gelten die entsprechenden Gesetze nurmehr für Muslime u.ä.?
    Dann gräbt sich das chritstliche Abendland unaufhaltsam sein eigenes Grab!

    Hoffentlich haben die zahlreichen französischen Demonstranten das Umdenken im ÖVP-Klub bewirkt und es erhebt sich die Frage, wie sich in Hinblick auf die nächsten Wahlen der Stronach-Klub zu diesem sensiblen Thema stellt.
    Österreich muß sich klar entscheiden, denn von der EU ist auf diesem Gebiet nichts Vernünftiges mehr zu erwarten, wie man am obigenBeispiel des maltesischen EU-Kommissars klar erkennen kann.

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2012 16:34

    (Zitat: AU) - "...europäische Richtlinien de facto irreversibel..."

    Delenda EU!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRado
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    22. November 2012 19:04

    Die ÖVP spürt bereits den Hauch des Todes im Genick bei der nächsten Wahl und frisst Kreide. Wer diese Partei in den letzten fünf Jahren beobachtet hat, weiß wofür sie steht. Für gar nichts, ausser für sich selbst und ihre Seilschaften aus den Zirkeln der Parteikader und des Cartellverbands.
    Nebenbei (als gelegentlicher Insider) bemerkt: Kennen sie die Homosexuellequote dieses letzteren Zirkels? Sie würden sich wundern!

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  1. Rado (kein Partner)
    22. November 2012 19:04

    Die ÖVP spürt bereits den Hauch des Todes im Genick bei der nächsten Wahl und frisst Kreide. Wer diese Partei in den letzten fünf Jahren beobachtet hat, weiß wofür sie steht. Für gar nichts, ausser für sich selbst und ihre Seilschaften aus den Zirkeln der Parteikader und des Cartellverbands.
    Nebenbei (als gelegentlicher Insider) bemerkt: Kennen sie die Homosexuellequote dieses letzteren Zirkels? Sie würden sich wundern!

    • panzerechse (kein Partner)
      22. November 2012 21:37

      Rado,
      "...Kennen sie die Homosexuellequote dieses letzteren Zirkels?..."

      Ja. Ich komm' dort auch in letzter Zeit immer ins Schwitzen. Ich habe mir angewöhnt dort immer mit dem Rücken zur Wand zu stehen...

    • Karl (kein Partner)
      23. November 2012 09:40

      Nein, bin kein Insider. Is wahr? Fehlen nur noch die Eunuchen.

    • franz ferdinand (kein Partner)
      23. November 2012 09:53

      Ach ja? Dann erzählen Sie "gelegentlicher Insider" einmal, wie hoch ist denn die Quote und wie haben Sie diese denn genau erhoben? Durchgefragt? Geschätzt? Oder eh einfach nur erfunden, um sich im Internet ein bisschen wichtig zu machen?

    • FFC-Ätzer (kein Partner)
      23. November 2012 10:12

      hahaha, was is @ferdl? mitglied dieses zirkels?

    • cmh (kein Partner)
      23. November 2012 10:25

      Schon lustig, dass die überall hofierten Schwulen, Lesben und Transen für die roten Schwulenlesbenundtransenflüsterer sofort sowas von pfuigaga sind, wenn sie zufällig bei CV sein sollten.

    • franz ferdinand (kein Partner)
      23. November 2012 11:28

      ad Ätzer:

      Ja und stolz darauf. Sie dürfen gerne jetzt auch dazu irgendeine halblustige Anspielung abgeben und dazu ganz laut kichern, wenn das Ihnen den Tag versüßt.

      Jedenfalls habe ich doch um einiges mehr Einblick als so mancher selbsternannter Insider aus dem Internet. Und da ich viel herumgekommen bin und in 16 Jahren genau Einen getroffen habe, wo es denn wohl wirklich so sein dürfte, kann ich versichern, dass das vorgebrachte Gerüchtchen nur zwei Dinge darstellen kann: das Gerülpse eines uninformierten Wichtigmachers oder bewusste Falschpropaganda.

    • Rado (kein Partner)
      23. November 2012 13:44

      @franz ferdinand 23. November 2012 09:53
      Ja genau und Sie besorgen mir vorher den Behindertenausweis von Othmar Karas und den ärztlichen Befund zum Lungeninfarkt von Josef Pröll. Haha!

  2. Eso-Policier (kein Partner)
    22. November 2012 17:08

    Zitat Andreas Unterberger: "Die Sozialdemokratie braucht offenbar einen neuen Kulturkampf, nachdem ihr bisheriges Wohlfahrtsstaats-Dogma in der Schuldenkrise gerade krachend eingestürzt ist. Da versucht man sich halt zur Anti-Kirchen-, Pro-Radikalen- und Pro-Schwulen-Organisation zu wandeln."

    Der richtige Standpunkt zu diesen Themen ist ganz einfach. Es ist gut, wenn der Gottglaube bekämpft wird. Aber man muss auch die Konfessionslosigkeit bekämpfen. Die Natur bzw. das Leben ist etwas Religiöses. Dies wird jedoch von orthodoxen Wissenschaftlern bestritten, die z. B. behaupten, dass es nur endlich viele Lebewesen im Universum gibt. Im Übrigen gibt es außer der uns bekannten Natur noch andere religiöse Dinge, aber keinen Gott.
    Und zum Thema Homosexualität: Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren, und die Männer ihre Männlichkeit. Man muss Homosexuelle wie Kranke behandeln, ohne sie zu diskriminieren. Und der CSD gehört abgeschafft. Mehr dazu auf meinem Blog.

  3. Erich Bauer
    22. November 2012 16:39

    (Zitat: AU) - "...das politisch Radikalen und schwulen Aktivisten provozierende Privilegien verschafft hätte..."

    Ansicht einer Islamlehrerin: „Homosexuelle gehören verbrannt“

    „Homophobe Hetze kann in Österreichs Schulen nicht toleriert werden“, meint der Grüne Bundesrat Marco Schreuder auf der Webseite „gruene-andersrum.at“. Anlass für seine durchaus berechtigte Kritik ist ein Vorfall an einer Wiener Schule. Dort vertrat eine Islamlehrerin die Meinung, dass Homosexuelle verbrannt werden sollten.

    Die Stellungnahme der IGiÖ zeigt von Toleranz:
    „Wahrscheinlich, so heißt es seitens der IGiÖ, habe sie nach ihrem jahrelangen Aufenthalt nahe Mekka, der Geburtsstadt des Propheten Mohammed, das Gespür dafür verloren, was man in einer westlichen Gesellschaft sagen kann.“ (Zitat: derstandard.at)

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 20:29

      Erich Bauer
      22. November 2012 16:39

      Naja! Warum soll man dann die Moslems nicht unterstützen?

      Sie würden uns nicht nur die Schwulen und Lesben (etc) vom Leibe schaffen, sondern andere ..auch!

      Es gibt also nicht nur Schlechtes ohne Gutem!

    • panzerechse (kein Partner)
      22. November 2012 21:30

      kaffka,

      ja eh, das Böse will ich, allein das Gute schaff' ich...(ggg) Ob die Moslems die Schwuchteln an den Eiern die Kräne hochziehn' lassen, oder sonstwas... ist mir einerlei... Man darf halt die Kontrolle nie verlieren. Vor allem nicht über die Eingeborenen Scharia-Knechte und Scharia-Mägde... (ggg)

  4. Torres (kein Partner)
    22. November 2012 15:58

    Teilweise völliger Unsinn, was Unterberger da von sich gibt: "... kann der gleiche Minister den gleichen Inhalt auf europäischer Ebene im innerösterreichischen Alleingang durchdrücken". Wir haben (leider oder Gott sei Dank) keine zwei (oder mehr) "gleiche" Minister (ist auch genetisch nicht möglich: nicht einmal eineiige Zwillinge sind völlig gleich); es handelt sich immer um den SELBEN Minister. Möglicherweise meint Unterberger ohnehin dieses, ist aber sprachlich nicht in der Lage das auch verständlich auszudrücken. Vieleicht sollte er sich mit den Beiträgen der Abonnenten einen Lektor leisten?

    • Peter (kein Partner)
      24. November 2012 07:22

      @Torres
      Laaangweilig! Die semantische Haarspalterei um gleiche und selbe. Völlig irrelevant wenn man Sinn erfassend lesen kann.

  5. A.K.
    22. November 2012 12:14

    Dr. Unterberger schreibt in „Radikalen- und Schwulen-Privilegien: Lob der ÖVP“: „...Stimmen doch die europäischen Sozialisten im EU-Parlament derzeit gerade mehrheitlich gegen einen maltesischen EU-Kommissar, nur weil sich dieser als gläubiger Katholik bekennt.“
    Zunächst mußte der maltesische Außenminister Tonio Borg, vorgeschlagen als EU-Gesundheitskommissar, am 13. Nov. 2012 Fragen über seine Einstellung zur Homosexualität und Abtreibung ertragen. Ihm wurde vorgeworfen, er habe in Malta gegen die Abtreibung lobbyiert und sei dagegen, den sozialen Wohnbau für homosexuelle Paare zu öffnen. Schon 2004 mußte Italien die Nominierung von Rocco Buttiglione, eines gläubigen Christen, - auf Druck des EU-Parlaments - zurücknehmen, weil dieser Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte.
    Nun hat sich doch das Europäische Parlament in geheimer Abstimmung für Borg als Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz ausgesprochen. 386 Abgeordnete stimmten mit Ja, 281 mit Nein und 28 enthielten sich der Stimme.
    Der ÖVP-EU-Parlamentarier R. Seeber kommentierte: Tonio Borgs fachliche Kompetenz und sein Bekenntnis zu europäischen Werten habe für diesen den Ausschlag gegeben.
    Nach Zeitungsberichten hat die SPÖ-Abgeordnete Karin Kadenbach wegen „frauenfeindlicher und homophoben Grundhaltung gegen Toni Borg gestimmt.
    Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Kadenbach
    erfährt man über diese SPÖ-EU-Parlamentarierin Kennzeichnendes.

  6. terbuan
    21. November 2012 19:40

    O.T.
    Die Wortspenden des französischen Industrieministers schlagen ja noch die Aussagen unserer Miki.Leitner:

    "Deutschland muss endlich die Löhne erhöhen, fordert der französische Industrieminister Montebourg. Nur so könne die Binnennachfrage gestärkt und Wachstum in der Eurozone gefördert werden. Schließlich habe das Land eine Verpflichtung."
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/11/48263/

    Bitte welche Verpflichtung und gegenüber wem? SAGENHAFT!!!!

    • brechstange
      21. November 2012 21:31

      Da hat der Montebourg mit Flassbeck, Bofinger, SPD und Grüne prominente Unterstützer in Deutschland.
      Rot-Grün unter Bilderbergers Gnaden ist das Ziel in Deutschland. Daran wird stetig gearbeitet. Man kann nur hoffen, dass sich die Deutschen nicht einlullen lassen von diesen Rattenfängern.

    • Johann Scheiber
      22. November 2012 10:35

      terbuan, brechstange, ich denke dieses Argument ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Deutschland hat um auf dem Weltmarkt erfolgreich zu sein mit der Agenda 2010 seine Löhne gesenkt, damit aber gleichzeitig die Partnerländer in der EU enorm unter Druck gesetzt. Nun ist aber bereits eine neue Agenda fällig, um im race to the bottom erfolgreich zu sein. Aber auch Deutschland kann langdristig gegen Asien mit dieser Strategie nicht bestehen. Auch die europäischen Länder könnten aus Deutschfeindlichkeit beginnen ihre Nachfrage nach Industrieproukten aus Germany im Osten zu substituieren.

      Gero Jenner hat ein sehr interessantes neues Buch veröffentlicht: "Eurokalypse Now? Es gibt einen Weg aus der Krise!" Darin schlägt er vor, dass Deutschland, um nicht alles zu verlieren, auf den Weltmarktanteil verzichten und sich ganz der EU zuwenden soll. Dazu müsste in Form einer echten Zollunion der Markt in Europa für billige Produkte aus Asien wesentlich behindert und die Kapitalsverkehrsfreiheit aufgehoben werden. Dazu müsste aber die Macht der Freihandelsreligion der Konzerne und des internationalen Kapitals gebrochen werden. Ende des Washington Konsenses, Ausstieg aus WTO, Währungsfonds etc.
      Europa ist in sich und aus sich heraus stark genug!

      Das wäre ein Spass! Aber wahrscheinlich mit schlimmen Konsequenzen durch unsere transatlantischen Freunde und Kolonialherren.

      Aber Europa muss das Joch des Freihandelskolonialismus abwerfen!!!

    • Erich Bauer
      22. November 2012 11:00

      Johann Scheiber,
      "...Deutschland kann langdristig gegen Asien mit dieser Strategie nicht bestehen..."

      Deutschland ist das einzige Land in Europa, welches in China sich sehr stark exponiert und dort auch Fuß gefaßt hat. Die Chinesen wollen deutsche Wertarbeit. Auch hochpreisig. Audi und VW machen dort Rekordgewinne... Im Gegensatz dazu z.B. die französiche Autoindustrie. Deutsche Ingenieurstechnik ist dort längst gefragt. Chinesische Kopien sind für den Rest der Welt...

      Ich finde, Deutschland sollte zu seiner eigenen "Sicherheit" dieses "zweite Bein" nicht nur bewahren sondern ausbauen... das werden sie aber eh tun.

      (Zitat: Johann Scheiber) - "...einer echten Zollunion..."

      Der vordringlichste Wunsch der Konzerne, im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung, war die Abschaffung des Ursprungszeugnisses... alles andere hat sie nur sehr am Rande interessiert.

    • Erich Bauer
      22. November 2012 12:13

      Ergänzung:

      Auch die Handschlagqualität eines Putin wage ich höhe einzuschätzen, als die der innereuripäischen "Nazijäger"... zukunftsträchtiger sind die nunmehr aufgenommenen Deutsch/Russischen Wirtschaftsbeziehungen allemal.

    • kaffka (kein Partner)
      22. November 2012 20:37

      terbuan
      21. November 2012 19:40

      Wahrscheinlich hat der franz. Industrieminister gemeint, dass die EZB jedem einzelnen deutschen Unternehmen die Lohnerhöhungen aus der Portokasse bezahlt!
      Kein Deutscher würde sich gegen die Annahme dieser Förderung entgegensetzen.
      Ich auch nicht?!

  7. Josef Maierhofer
    21. November 2012 19:12

    Wenn es was Vernünftiges zu loben gibt, da schließe ich mich natürlich an.

    Frage an die Frau Innenminister: Wie geht es dem von Ihnen aus formalen Gründen abgelehnten EU-Austritts- Volksbegehren mit einer hohen Unterschriftenzahl für die Einleitung eines solchen ? Darf man so mit dem Volkswillen umgehen ?

    Vielleicht finden sich noch einige Initiativen, die auch solche Begehren abgeben und die Unetrschriften dafür sammeln.

    Denn eine solche EU können wir nicht brauchen, die ruiniert uns.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. November 2012 16:20

      Unabhängig davon, wie man zum Sachverhalt steht, gibt es in der Weststeiermark gerade ein Lehrbeispiel österreichische Demokratie: In einem Bezirks-Volksbegehren haben 13.000 Menschen, fast die Hälfte der Wahlberechtigten, ihre Stimme für ein Überdenken der Schließung der dortigen Geburtenstation abgegeben. Es gibt sachliche Gründe, die den Spareffekt mehr als fraglich erscheinen lassen, die aber scheinbar nicht diskutiert werden dürfen.
      Die Reaktion der Frau Edlinger-Ploder (ich mag langsam keine Doppelnamen mehr hören...) war bereits im Vorfeld: Die Leute können unterschreiben, was sie wollen, die Schließung steht fest!
      Das ist Demokratieverständnis unserer Parteifeudalherren und -innen: Das Volk soll gefälligst das Maul halten und wenn es die ohnehin dürftigen legalen Instrumente der Willensbekundung nutzen will, wird es kaltschnäuzig bedient.
      Werden solche widerlichen Gestalten von 20% der Wahlberechtigten gewählt, jubeln sie über den grandiosen Sieg und leiten daraus Machtansprüche ab, aber artikulieren 50% der Wahlberechtigten ihren Willen, wird das vom Tisch gewischt.
      WIR LEBEN NICHT IN EINER DEMOKRATIE!!!

      Aufgabe wäre es, in einer Landtagssitzung die Gegner zu Wort kommen zu lassen und ihre Argumente sachlich zu widerlegen. Aber das müssen nur Demokraten, Diktatoren bestimmen und basta! Wieso der Plebs etwas erklären, die sind eh zu blöd was zu begreifen...
      Ach übrigens, die Doppelnamenmagistra ist junge aufstrebende ÖVP-Politikerin. Die aufzulassende Geburtenstation liegt ebenso in einer roten Gemeinde, wie das gewinnende LKH in einer schwarzen Stadt steht.
      Rein zufällig, natürlich.

  8. dssm
    21. November 2012 18:47

    Nach dem Tag, sehe ich das erwartete Licht am Ende des Tunnels.
    Seit Lehman Brothers hat Bloomberg nicht so viele erfreuliche (für micht) Nachrichten an einem Tag gebracht.
    Die schönste war natürlich das 8:1 der BOE, insbesondere die Begründung.
    Da ist die EU gleich nur mehr halb so fürchterlich. Auch das Umsieldungsverbot (http://www.orf.at/#/stories/2152177/ ) entlockt mir bestenfalls ein Gähnen - auch wenn es ein klarer Verstoss gegen die Menschenrechte ist, aber auch das ist man inzwischen von dem Gesindel gewohnt.

  9. Undine
    21. November 2012 18:38

    Also, heutzutage zahlt es sich in Ö aus, wenigstens etwas dunklere Haut zu haben, wenig bis gar nicht deutsch zu können, schwul/lesbisch oder ein Zwitter zu sein---es genügt auch, wenn man etwa als Mann in Frauenkleidern umherrennt.

    Weiters ist man hierzulande am besten moslemisch, denn da traut sich keiner etwas dagegen zu haben, wenn man leicht rabiat wird und das Messer zückt oder den Schlagring schnell bei der Hand hat; auch Rauschgiftkonsum hebt in manchen Kreisen das Ansehen und ist als Entschuldigung für eigentlich alles ein sicherer Tipp.

    Sehr zu empfehlen ist auch die Behauptung, Künstler zu sein; da wird man ungeprüft angebetet und der Geldhahn sprudelt. Man kann auch ohne weiteres nationalistisch sein; das ist nur Österreichern und Deutschen untersagt. Ja, und wenn man dann noch angibt, Tierschützer zu sein, kann man sich praktisch ALLES erlauben und wird auch noch anständig versorgt; die haben's ja! Ja, fast hätte ich es vergessen: Links muß man sein; je linker, je lieber!

    PS: Eine gute Phantasie ist auch wichtig zwecks Erfindung eines triftigen Grundes zur Gewährung von Asyl.

    • dssm
      21. November 2012 18:57

      Schauen Sie einmal nach Griechenland. Die Schuldenkrise hat sehr 'nette' Nebeneffekte. Wie halt hier im Forum richtig vorhergesagt. Da unten möchte ich jetzt kein 'Kulturbereicherer' sein. Und in Südspanien ist es nicht viel besser für die 'Fachkräfte'. Auch in Frankreich ist es nicht gut um Multikulti bestellt, wie eine Regierungsumfrage zu Tage förderte.
      Das furchtbare, aber absehbare, letzte Kapitel hat begonnen, jetzt ist es besser, daß Sie nicht zum Kreis der Leseben/Schwulen/Tierschützer/Moslems gehören; es könnte sonst gleich ein bisschen weh tun.

    • Wolfgang Bauer
    • Undine
      21. November 2012 20:06

      @dssm

      "Auch in Frankreich ist es nicht gut um Multikulti bestellt, wie eine Regierungsumfrage zu Tage förderte."

      Bis diese neue "Strömung" in Ö ankommt, dauert's erfahrungsgemäß noch ein ganz schönes Weilchen, wohl auch deshalb, weil die Franzosen nicht so "geknebelt" sind wie wir; bei uns werden noch so lange wie möglich ganze Familienclans alimentiert, nur weil wir Angst davor haben, als ausländerfeindlich zu gelten. Das ist heutzutage nämlich DIE Sünde schlechthin.

      "Das furchtbare, aber absehbare, letzte Kapitel hat begonnen....."

      Das, was Sie jetzt mit Recht befürchten, hätte leicht vermieden werden können, wenn unsere Politiker eine Ausländerpolitik mit Maß und Ziel betrieben hätten. Denn daß ein Ausländeranteil wie in den 70er-Jahren niemanden gestört hätte, ist klar. Begonnen hat die Misere mit der "Familienzusammenführung". Das war ein Verbrechen gegenüber der einheimischen Bevölkerung.
      Der bekannte Satz von Paracelsus ist auch hier anwendbar:

      "Sola dosis facit venenum"---"Nur die Dosis macht das Gift"
      Mit anderen Worten: Auch der "Volkskörper" verträgt nicht ein Zuviel an Zuwanderung.

    • plusminus
      21. November 2012 20:40

      @Undine

      Wenn es in absehbarer Zeit mit dem Wohlfahrtsstaat vorbei ist, haben auch Minderheiten nichts mehr zu lachen, das nennt man gerechten Ausgleich!

    • dssm
      21. November 2012 21:41

      @Undine.
      Die Familienzusammenführung kann ich als konservativer Mensch nicht ablehnen. Auch ich würde alles versuchen, im unwahrscheinlichen Fall der Auswanderung, meine Frau nachzuholen. Schlimmer noch, aus Ihrer Sicht, wenn es 'zu Hause' ganz arg werden würde, wäre all mein Trachten und Sorgen für einen schnellen und halbwegs legalen Transfer von der ganzen Familie ins neue Gastland.
      Die Familie ist der Kern der Gesellschaft!

      Hier liegt auch nicht das Problem. Das Problem sind wir! Jeder muss studieren oder mindestens eine Matura haben; bleibt die Frage: Wer räumt den Müll weg?
      Wir senken permanent die Anforderungen für die Matura und die Studien, daher gibt es mehr und mehr zukünftige Bürokraten. Irgendjemand muß aber arbeiten!
      Die Neuankömmlinge beginnen als Putzfrau und Hilfsarbeiter, dies war zu allen Zeiten so, diesen zuwandernden Menschen ist kein Fehl nachzuweisen. Versagt haben wir, weil es zu viele sind und wir so unendlich faul sind. Die Integration klappt nicht mehr, Gettos entstehen, Parallelwelten werden normal.

      Aber nochmal: Schuld sind wir! Wir sind zu faul zum Arbeiten.
      Die zweite Welle der Migration, nämlich die faulsten und bildungsfernsten Schichten sind eine andere Geschichte – aber diese zweite Welle ist noch in der Minderheit.

    • Undine
      21. November 2012 23:03

      @dssm

      "Die Familienzusammenführung kann ich als konservativer Mensch nicht ablehnen. Auch ich würde alles versuchen, im unwahrscheinlichen Fall der Auswanderung, meine Frau nachzuholen"

      Das sehe ich genau wie Sie----wäre da nicht doch ein haushoher Unterschied:

      Werter @dssm, diese gutgemeinte "Familienzusammenführung" wurde von viel zu vielen Menschen nämlich in DIESEM Sinne AUSGELEGT und insofern weidlich AUSGENÜTZT, als man als FAMILIE einen vielköpfigen CLAN, bestehend aus Frau (in Frankreich auch noch mehrere Nebenfrauen!) und "eigenen" Kindern, aber auch "adoptierte" Kinder, verheiratete Geschwister samt deren Anhang über die Großeltern, Schwiegereltern, Onkel und Tanten samt Anhang in Bausch und Bogen IMPORTIERTE. Die waren "selbstverständlich allesamt auch automatisch krankenversichert und mit allen anderen Segnungen unseres Wohlfahrtsstaates ausgestattet.

      DAS ist es, was der einheimischen Bevölkerung sauer aufstößt, und zwar mit Recht, denn da handelt es sich eindeutig um MISSBRAUCH des Gastrechts.

      Und noch einmal muß ich Ihnen widersprechen: Wären Sie in der Situation, Ihre Familie nachholen zu wollen/zu müssen aus welchen Gründen auch immer---würden Sie ERWARTEN, daß Ihre Familie (und vermutlich nicht Ihre gesamte Verwandtschaft und die Ihrer Frau) gratis und franko mit allem gratis ausgestattet wird, was sich die Menschen in Ihrem Gastland um ihr eigenes Geld kaufen müssen?

      SO aber wurde von sehr vielen unserer Zuzügler die "Familienzusammenführung" aufgefaßt und ausgenützt!

      Sie, werter @dssm, sind aus anderem Holz geschnitzt und deshalb würden Sie keine übersteigerten Ansprüche stellen, davon bin ich fest überzeugt. Ihnen läge es nicht zu schmarotzen, ebenso wenig wären Sie der Mensch, der jedes Hintertürchen nützte, um sich zu bereichern. Aber zu uns strömen Leute, die anders gestrickt sind, nicht nur, aber dennoch nicht zu wenige. Und das ist es, was die Österreicher nicht schätzen.

    • KÖL
      21. November 2012 23:17

      Undine
      ***

      dssm
      hoffen wir, dass es den Kulturbereicherern in Ö. bald genauso geht wie in Griechenland...wird immer schlimmer hier in Wien, man hat das Gefühl jeder zweite hat ein Messer einstecken, in manchen Straßenbahnen hört man kein deutsches Wort mehr und überall laufen diese Pinguine herum.

    • Einspruch! (kein Partner)
      22. November 2012 17:24

      Mein Kompliment, liebe Undine. Genau so ist es. Und ich werde den Eindruck nicht los, dass die Spitzenriege unserer Politiker von Rot und Schwarz, vom Nichts namens Faymann über die meisten Minister bis zu Herrn Leitl, diesem wirklich gleichwertigen Gegenstück zu Faymann, zu dumm dazu ist, zu begreifen, was sie anstellen, indem sie zu diesen Zuständen entweder zustimmen oder jedenfalls nicht mit aller Kraft "Schluß damit!" rufen. Eine derartige negative Auswahl in praktisch jedem Amt der Republik hatten wir seit einem halben Jahrhundert nicht. Leider hatten wir aber auch noch nie eine derartig - es muss einmal gesagt werden - dumme Bevölkerung, was ihr Wahlverhalten (und damit die wissentliche Auswahl dieser Art von Politikern) betrifft.

  10. Erich Bauer
    21. November 2012 16:34

    (Zitat: AU) - "...europäische Richtlinien de facto irreversibel..."

    Delenda EU!

    • Gandalf
      21. November 2012 16:59

      @Erich Bauer
      ...de facto irreversibel - Delenda EU: Da haben Sie vollkommen Recht. Da sich nicht ein ganzer Kontinent laufend Blödsinn aufoktroyieren lassen kann, sollte (und wird) die Folge sein, dass man die gesamte derzeitige EU inklusive ihrem vertrottelten Bürokratenvolk in die Luft sprengen, zumindest aber mit Schimpf und Schande davonjagen wird. Und es fällt mir schwer, dies zu bedauern. Schade ist nur, dass dadurch auch die positiven Ansätze, die in den europäischen Einigungsbestrebungen durchaus vorhanden waren, mit beschädigt und daher zumindest für viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte nicht mehr verwendbar sind.

    • Erich Bauer
      21. November 2012 17:08

      Gandalf,

      "Wenn der Wein sauer ist, schütte ihn weg!" ALLES ist besser, als diesen "Saurampfer" zu saufen...

      Ich bin mir sicher, daß man danach einen besseren Wein keltern wird... Man wird es nicht mehr wagen uns so ein Gesöff von der "Köllastiagn" vorzusetzen.

    • terbuan
      21. November 2012 18:03

      In der Realität lautet es leider: "GERMANIA DELENDA EST!"

    • Erich Bauer
      21. November 2012 18:14

      terbuan,

      also, das glaub' ich nicht. Jedenfalls müssen sie das nicht. Und wenn die Germanier unbedingt "delendieren" wollen... :-) da gäb's vor allem bei den anderen Europäern Heulen und Zähneknirschen... :-) Ganz so ist das nicht, lieber terbuan.

    • terbuan
      21. November 2012 18:27

      Ich wäre da nicht so optimistisch, Deutschland hat seit 1871 jeden Krieg verloren und es sieht verdammt nach Krieg aus, wenn auch nicht mit Bomben und Granaten!

    • Erich Bauer
      21. November 2012 18:29

      Der Krieg ist doch längst im vollen Gange...

    • Erich Bauer
      21. November 2012 18:36

      Ich hatte in den 90ern viele Kontakte zum Außenamt. Bei einer Unterhaltung zum EU-Beitritt sagte ich damals, daß DIESE "eu" kein Friedensprojekt ist, sondern in letzter Konsequenz zum Krieg führen muß. Man würdigte diese Bedenken mit resignativen Kopfwiegen... wenn auch mit diplomatischen Vorbehalten...

    • oberösi
      21. November 2012 18:38

      ....dies erledigen wir gerade selbst, aber leider nicht die EU, sondern das, was einmal Europa geheissen und sich als solches begriffen hat.
      Wahrscheinlich schafft die Vernichtung des Europäischen erst die Voraussetzung für das mehr und mehr alle Bereiche des Persönlichen und Öffentlichen totalitär durchdringende Regime namens EU.
      Es läßt einen schaudern, wie jene Vision, die Jean Raspail mit seinem "Heerlager der Heiligen" bereits 1973 als Menetekel an die Wand geworfen hat, Tag für Tag mehr zur Realität wird.

    • Josef Maierhofer
      21. November 2012 19:06

      @ Erich Bauer

      So ist es.

      Eine solche EU zerstört Europa und hat das schon weitgehend geschafft.

      Solche 'Ösi-Minister' und sonstige solidarische 'Bolidiga', allesamt links angehaucht bis ideologisch verblendet, die schaffen den Boden dafür.

      Kommen wir in Österreich nicht durch, dann probieren wir's bei der EU. Genau so ein Volksverrat wie damals mit Waldheim, wie damals beim Amtsantritt von Dr. Schüssel.

      Dass die Österreicher das wollen und dafür auf die Straße gegangen sind, wird mir ein Rätsel bleiben.

      Aber das Rätsel löst sich selbst, wenn dann die Folgen des von Links verschuldeten Schuldenzusammenbruchs wirksam werden, dann müssen die Menschen wieder selbst denken.

  11. S.B.
    21. November 2012 15:49

    "Stimmen doch die europäischen Sozialisten im EU-Parlament derzeit gerade mehrheitlich gegen einen maltesischen EU-Kommissar, nur weil sich dieser als gläubiger Katholik bekennt."

    Hier tritt einmal mehr die unerträgliche Doppelbödigkeit der Sozis zutage.
    Das ist ein klassischer DISKRIMINIERUNGSFALL auf Grund seines Religionsbekenntnisses und niemand - außer lobenswerterweise der Tagebuchautor - lehnt sich dagegen auf und auch Straßburg wird nicht tätig.
    Gelten die entsprechenden Gesetze nurmehr für Muslime u.ä.?
    Dann gräbt sich das chritstliche Abendland unaufhaltsam sein eigenes Grab!

    Hoffentlich haben die zahlreichen französischen Demonstranten das Umdenken im ÖVP-Klub bewirkt und es erhebt sich die Frage, wie sich in Hinblick auf die nächsten Wahlen der Stronach-Klub zu diesem sensiblen Thema stellt.
    Österreich muß sich klar entscheiden, denn von der EU ist auf diesem Gebiet nichts Vernünftiges mehr zu erwarten, wie man am obigenBeispiel des maltesischen EU-Kommissars klar erkennen kann.

  12. S.B.
    21. November 2012 15:49

    "Stimmen doch die europäischen Sozialisten im EU-Parlament derzeit gerade mehrheitlich gegen einen maltesischen EU-Kommissar, nur weil sich dieser als gläubiger Katholik bekennt."

    Hier tritt einmal mehr die unerträgliche Doppelbödigkeit der Sozis zutage.
    Das ist ein klassischer DISKRIMINIERUNGSFALL auf Grund seines Religionsbekenntnisses und niemand - außer lobenswerterweise der Tagebuchautor - lehnt sich dagegen auf und auch Straßburg wird nicht tätig.
    Gelten die entsprechenden Gesetze nurmehr für Muslime u.ä.?
    Dann gräbt sich das chritstliche Abendland unaufhaltsam sein eigenes Grab!

    Hoffentlich haben die zahlreichen französischen Demonstranten das Umdenken im ÖVP-Klub bewirkt und es erhebt sich die Frage, wie sich in Hinblick auf die nächsten Wahlen der Stronach-Klub zu diesem sensiblen Thema stellt.
    Österreich muß sich klar entscheiden, denn von der EU ist auf diesem Gebiet nichts Vernünftiges mehr zu erwarten, wie man am obigenBeispiel des maltesischen EU-Kommissars klar erkennen kann.






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