Abonnenten können: alle Texte sofort lesen (nicht erst nach 48 Stunden); jedes Posting bewerten; Mails mit jedem neuen Eintrag bestellen; Bücher und (auch eigene) Events als Tipp bewerben. Sie sehen: ausgewählte Link-Tipps; inseratenfreie Seiten; die übersichtlichen Zahlen&Daten; usw.

weiterlesen

 

Fußnote 377: ORF zwischen Unfähigkeit und Unverschämtheit drucken

Wieder einmal hat an diesem Sonntagabend die linke ORF-Mafia ihre Umtriebe eskalieren können: von der Zeit im Bild bis zur Ankündigung der Teilnehmer an der langweiligsten Diskussionsrunde des deutschen Sprachraums.

Die ZiB-Schlagzeile lautet: „Luftangriffe gehen weiter“. Also: die bösen Israelis. Erst viel später wird eingestanden, dass auch die Raketenangriffe der Islamisten ununterbrochen weitergegangen sind. Und ganz unter den Tisch fällt, dass Israel seine Angriffe unterbrochen hat, als ausländische Politiker in Gaza waren, während die palästinensischen Raketen dennoch weitergeflogen sind. Ebenso manipulativ und linkslastig war die Ankündigung der Zusammensetzung der abendlichen Diskussion unter Leitung eines ehemaligen AZ-Redakteurs. Sie lautete: „Maria Vassilakou (Vizebürgermeisterin Wien, Die Grünen); Michael Pisecky (Obmann Immobilien-Treuhänder, Wirtschaftskammer Wien); Georg Niedermühlbichler (Mietervereinigung); Detlev Neudeck (Hausbesitzer); Markus Reiter (Sozialökonom).“  Kein Ton davon, dass der Herr Reiter ein grüner Funktionär ist, dass also die Grünen zu zweit dasitzen, während kein einziger echter Wirtschaftsexperte eingeladen worden ist. Der hätte ja die katastrophalen Auswirkungen des von den Grünen und manchen Roten neuerdings angestrebten Miet-Kommunismus und die katastrophale Wohnungsnot darlegen können, in der die grünen Pläne unweigerlich münden würden. Und auf ORF-Online ließ man Zehntausende Franzosen gegen die Pläne zur Einführung einer Homoehe demonstrieren. Bei Spiegel-Online waren es jedoch Hunderttausende. Gäbe es beim ORF eine Rücktrittskultur wie bei der BBC, wären da schon wieder ein paar Schreibtische frei.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2012 21:38

    Der ORF ist ein würdiger Nachfolger des "Deutschen Fernsehfunks" der ehemaligen DDR.
    Im Gegensatz zu anderen öffentlich-rechtlichen oder privaten Sendern gibt es
    weder Diskussionsforen, noch facebook oder twitter, alles Fehlanzeige!
    Man darf nur brav Emails schreiben, welche dann nicht oder mit vorgefertigten Worthülsen abgertigt werden.
    Gesamteindruck: Die schlechteste und kundenunfreundlichste Anstalt Europas!

  2. Ausgezeichneter KommentatorAmbra
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2012 22:50

    Ich habe aus Masochismus eben einen Teil der ORF 'Diskussion gehört und nun abgedreht. Frau Vassilakou sollte nach China auswandern, dort sind kommunistische Ideen gefragt und einen Parteienfunk gibt es auch, wie bei uns.

    Bleibt nur die Hoffnung auf die Vernunft der Wiener und die nächsten Wahlen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2012 23:08

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Es waren die zionistischen Juden, die nach dem 1. und 2. WK in Palästina eingewandert und sehr brutal die indigenen Palästinenser getötet, vertrieben und unterjocht haben. ES WAR NICHT UMGEKEHRT!

    Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie den offiziellen Bericht der UNO:
    http://unispal.un.org/UNISPAL.NSF/0/57C45A3DD0D46B09802564740045CC0A

    Bitte verstehen Sie auch, dass sich die palästinensischen Raketen keinesfalls mit den israelischen vergleichen lassen: Während die palästinensischen vergleichsweise eher Bastler-Raketen mit äußerst geringer Treffsicherheit sind , stammen die israelischen Raketen von der US-Armee und sind technologische Spitzenprodukte mit tödlicher Treffsicherheit. Mit solchen Raketen habe die Israelis bereits ganze Generationen von palästinensischen Spitzenpolitiker gezielt umgebracht (Sheik Yassin, Rantisi, Dschabari, Mordversuch an Mashal u.a. - die Palästinenser haben nichts vergleichbares.

    Herr Dr. Unterberger, Sie scheinen auf dem palästinensichen Auge blind zu sein - oder wollen Sie ganz einfach nicht das Wohlwollen bedeutender Peers wie H. Broder usw. aufs Spiel setzen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2012 00:12

    Hr. Dr. Unterberger, sie sind ein Hero, wenn sie sich noch eine ORF-Diskussion ansehen können. Ich kann das echt nicht mehr, ohne Gesundheitsgefährdung und ohne akute Gefährdung für meinen Fernseher.
    Bin aber froh und dankbar, dass ich über diesen Schwachsinn, diese Niederträchtigkeiten und gekauften linken Irrsinn wenigstens durch Blogs informiert werde.
    Leider muss ich feststellen, dass sich sogar hier in diesem Forum einige Antisemiten herumtreiben, natürlich kritisieren diese nur den "Zionismus". Da sind sie mit den rechten und linken Sozialisten in bester Gesellschaft!

alle Kommentare drucken

  1. erich mielke (kein Partner)
    21. November 2012 15:38

    Schade, daß es die DDR nicht mehr gibt - alle die Schwuchtln vom ekelerregenden Unterberger-Blog würden in Bautzen das Scheisshaus putzen!!!

  2. Politicus1
    21. November 2012 00:01

    Eine kleine, aber nicht unwichtige Ergänzung zur "objektiven" Haltung des ORF bei seiner jüngsten Sendung "Im Zentrum".
    Eine Anfrage an den von den Redaktionen des ORF unabhängigen Publikumsrat, ob es der Objektivität des öffentlich-rechtlichen ORF entspricht, dass in dieser Diskussionssendung gleich ZWEI GRÜNE politisch aktive Repräsentanten (Vassilakou und Hr. Reiter) teilnehmen durften und bei Herrn Reiter seine GRÜN politische Tätigkeit NICHT erwähnt wurde, während hingegen der Moderator bei Herrn Neudeck deutlich darauf hinwies, dass dieser auch FPÖ-Politiker sei, hatte eine überraschende Reaktion zur Folge.

    Nicht ein Vertreter des Publikumsrates antwortete, sondern der für diese Sendung veranwortliche Chefredakteur Dr. Stoppacher. Seine Erklärung möchte ich gerne mit den hier Mitlesenden teilen:
    "Herr Reiter war nicht als Vertreter der Grünen geladen, sondern als ausgewiesener Experte. Als Sozialökonom ist er mit der Problematik der Mietpreissteigerungen - im Besonderen in Wien - bestens vertraut. Darüber hinaus ist er als Geschäftsführer des Obdachlosenvereins NeunerHAUS mit einem wesentlichen Diskussionspunkt unserer vergangenen Sendung - Delogierungen und Obdachlose - täglich befasst und äußert sich dazu laufend in der aktuellen Diskussion.
    Wir sehen es als unsere Aufgabe, eine spannende und kontroversielle Diskussion zu aktuellen Themen zu zeigen. Die Sendung am 18. November war aus unserer Sicht ausgewogen mit Verantwortlichen, Betroffenen und Experten besetzt."

    Jetzt sind gleich mehrere Fragen offen:
    1) Ist der ORF-Angestellte Chefred. Dr. Stoppacher der Sprecher des Publikumsrates und dazu berufen, seine eigene Arbeit selbst öffentlich zu beurteilen? (der ORF betont, dass alle Beschwerden und Anregungen an den Publikumsrat diesem zur Kenntnis gebracht werden!)
    2) Auch Herr Neudeck war als Hausbesitzer und Mietrechtsexperte eingeladen. Wieso musste Herr Pelinka dann betonen, dass Neudeck ein FPÖ-Funktionär ist?
    3) Was ist ein Sozialökonom...?

  3. Matthias (kein Partner)
    20. November 2012 17:38

    Warum demonstriert man gegen Homoehe? Ein absolutes Randthema, welches der Herr Unterberger aber in einem Zug mit der Israelthematik nennen muss...

    Manchmal habe ich den Eindruck, hinter dem "Konservatismus" versteckt sich einfach nur Intoleranz.

    Achja Herr Unterberger, Sie haben vergessen den Klimawandel im Artikel zu erwähnen!

    • dieOrangederNacht (kein Partner)
      21. November 2012 20:38

      Ähmm...wäre Konservativismus die Lehre alles wie es ist UMZUWERFEN und KEINEN STEIN AUF DEM ANDEREN ZU LASSEN wäre es nicht Konservativismus!
      Sondern eher revolutionär-diktatorischer Ideologie wie Sozialismus, Kommunismus, Nationalsozialismus...

      Insofern verteidige ich den Konservativismus, obwohl ich eine Mischung aus Liberalismus und Konservativismus besser finde (gesellschaftlich konservativ).

  4. dieOrangederNacht (kein Partner)
    20. November 2012 15:57

    Erstens einmal Toll das auch AU endlich zum Kommunismus
    der Grünen Miet"Experten" Stellung nimmt.
    Zweitens der arabisch-jüdische Krieg ist kein harmloser er soll
    glaubt man den "Planern" derNWO im 3.WK münden der Konflikt Israel vs. Palästina juden vs. islam soll wie ein Flächenbrand Europa,Amerika;Afrika aber auch Australien(erinnert euch an die brutalen Demos wegen des Mohammedfilms...)erreichen! Stoppt drn Nahostwahnsinn! Verhandelt eie Fiplomaten bitte nicht wie Steinzeitmenschen!

  5. Der Realist (kein Partner)
    20. November 2012 13:02

    Dass auf Seite der Israelis schon seit Jahrzehnten, trotz internationaler Mitwirkung, keine echten Friedensbemühungen vorhanden sind, scheint Ihnen entgangen zu sein Herr Dr. Unterberger. Solange die USA als Schutzmacht und Sponsor Israels fungiert, wird dort nie Frieden herrschen, zu hoffen ist, dass den Amis bald das Geld ausgeht ind die Israelis dann für ihre enormen Rüstungsausgaben selbst aufkommen müsssen, zu fürchten ist dabei allerdings, dass dann die EU einspringt, um eine Pleite Israels zu verhindern.

  6. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    20. November 2012 09:48

    A.U. kann die angesprochene ORF-Sendung am Sonntag nicht gesehen haben. Er hat somit wieder einmal keine bis wenig Ahnung von der Materie, schmiert aber den Äther voll.

    Was soll der Vorwurf, dass Neudeck nicht als ehemaliger Wiener grüner Mandatar geoutet wurde ?

    Wie man sehen konnte, lagen sich Neudeck und Frau Vasilakhu permanent in den Haaren.

    Im Übrigen interessiert das ganz sicher 90 % der Österreicher wenig bis gar nicht. Genauso wie der Krieg am Gazastreifen.

    Aber ich versteh A.U. nur zu gut.
    Er kann es einfach nicht sein lassen, über seinen Lieblingssender ORF den A.U.-Hasskübel auszuschütten.
    Aber wenigstens ein Funke Rechtfertigung sollte schon dabei sein.

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. November 2012 11:11

      Sehr substantielle Kritik.
      a) Neudeck war NR-Abgeordneter in der "Haider-FPÖ".
      b) Mietpreisveränderungen interessieren natürlich keinen, außer den Mietern, Vermietern und Haus- bzw. Wohnungsbesitzern. Also eine verschwindende Minderheit von 99,9 %. Der Rest sind Obdachlose.
      c) Wenn der ORF der "Eule aus Athen" ein Forum gibt, damit die ihren etwas angekokelten Ruf (Parkraumbewirtschaftung mit dem Vorschlaghammer, also gegen die Bürger zu sein) etwas aufbrezeln kann, ist das sehr wohl ein paar Bemerkungen wert. Grüner Populismus at its best.
      Was geht ausgerechnet die Frau Vassi die Wohnungspreissituation in Österreich an? Zuerst die Bürger zu belasten, um dann unhaltbare Forderungen zu Gunsten der Reichen unter den Mietern zu stellen ist zwar typisch Grünes Verhalten, hat aber nichts mit sinnvoller Politik zu tun.

      Dass die Doppelstaatsbürgerin darüber hinaus ("Nase hoch und Daumen runter") keine Ahnung vom Tuten und vom Blasen hat, sollte auch interessieren.

    • Undine
      20. November 2012 11:56

      @Neppomuck

      Welch erfrischende goldrichtige Antwort!!!

  7. numerus clausel (kein Partner)
    20. November 2012 08:01

    Anderes zum ORF: Heute um 11:50Uhr ist eine Sendung zum 100. Geburtstag von Dr. Otto von Habsburg.
    Warum verschweigt der ORF den akademischen Grad, sowie die korrekte weitere Anrede?
    Dürfen nur mehr Doppelnamen von Frauen erwähnt werden, einem Kanzlerdarsteller, der offenbar nichtmal die Matura hat, darf überall ein Doktortitel angedichtet werden, aber bei wirklichen Persönlichkeiten wird verstohlen zur Seite geschaut und auch über den Tod hinaus die linke Denunzierung fortgeführt.
    Widerlich...

  8. carambolage (kein Partner)
    20. November 2012 00:12

    Hr. Dr. Unterberger, sie sind ein Hero, wenn sie sich noch eine ORF-Diskussion ansehen können. Ich kann das echt nicht mehr, ohne Gesundheitsgefährdung und ohne akute Gefährdung für meinen Fernseher.
    Bin aber froh und dankbar, dass ich über diesen Schwachsinn, diese Niederträchtigkeiten und gekauften linken Irrsinn wenigstens durch Blogs informiert werde.
    Leider muss ich feststellen, dass sich sogar hier in diesem Forum einige Antisemiten herumtreiben, natürlich kritisieren diese nur den "Zionismus". Da sind sie mit den rechten und linken Sozialisten in bester Gesellschaft!

    • AGLT (kein Partner)
      20. November 2012 07:51

      @Antisemiten im Forum:

      An welchen Aussagen machen Sie das fest?

    • Torres (kein Partner)
      20. November 2012 12:06

      @AGLT
      An den Aussagen von "schreyvogel" und seinen 13 (oder mehr) "Fans" : antisemitischer (und auch dümmer) geht's wohl kaum mehr.

    • Trollfresser (kein Partner)
      20. November 2012 20:11

      Der schreyvogel hat schon dümmere Sachen geschrieben. Interessant aber, dass wenn es gegen die Juden geht, selbst islamische Fundis gut genug sind.

  9. Segestes (kein Partner)
    20. November 2012 00:02

    Der nun bei vielen Jungfrauen im Paradies weilende Gaddafi, hat einmal, als man ihn danach fragte, was er denn vom Streit zwischen Juden und Palästinensern halte, kurz und bündig geantwortet: Idioten.
    Dem ist nichts hinzuzufügen

  10. byrig
    19. November 2012 23:26

    diese proisraelische haltung kann ich überhaupt nict(mehr) teilen.
    durch zufall kam ich auf wichtige stimmen in den usa,die den überprpotionalen einfluss der "israel-lobby" ebendort analysiert haben und entsprechend darstellen.(bei uns würden diese leute ja wie david irving ja sofort hinter schloss und riegel sein-was in america zu mehr als erstaunen geführt hat).
    israel und die juden in amerika,die sich israel stark verpflichtet fühlen,haben in den us gigantischen einfluss,nicht zuletzt was den jüdischen bevölkerungsanteil betrifft.(juden 2%):
    hollywood ist fast zu 100% jüdisch.mehr als die hälfte der "media",ein grossteil der akademischen welt.
    und alle sind pro-israel.
    wie einer sagte:israel hält sich die usa.
    zum nachlesen (und schauen auf youtube):mearsheimer+walt,tony judt,kevin macdonald,david duke.eine kleine auswahl.
    umso mehr,als ich mich genau an die politischen einmischungen dieses herrn muzikant erinnere,der sich darüber empörte,dass österreich es gewagt hatte,eine regierung zu bilden,die der kultusgemeinde nicht genehm war.

    • Carlo (kein Partner)
      20. November 2012 00:13

      Wer sagt: "Israel halte sich die USA", ist meiner Meinung nach nicht ganz dicht und lebt fern jeglicher Realität. Israel ist ein Verbündeter der USA. Nicht mehr und nicht weniger. Und was die Politik Israels betrifft, so muss man sagen, dass sie sich gelinde gesagt etwas ungeschickt anstellen. Und wenn der Maulheld Erdogan sagt, Israel sei ein Terroristenstaat, dann läuten bei mir alle Alarmglocken. Was ist dann bitte Gaza und die Hamas?

    • kaffka (kein Partner)
      20. November 2012 01:00

      Carlo
      20. November 2012 00:13
      Antwort auf die Frage

      ...israel ist ein rassistischer Terrorstaat.... und die Palästinenser sind die Opfer

    • AGLT (kein Partner)
    • Undine
      20. November 2012 08:59

      @byrig

      Zu den "Abhängigkeiten" paßt ganz gut dieses Video:

      http://www.youtube.com/watch?v=KDCrMlgzSIY

    • byrig
      21. November 2012 00:22

      ja,ist gut,kannte diesen film schon,danke undine.

      ad carlo:da gibt es sehr profunde experten,v.a.militärs in den usa,die meinen,dass der wert israels als verbündeter fast kaum mehr vorhanden ist.im gegenteil:die israellobby ist so stark,dass sie die usa bereits zwingt,gegen ihre interessen zu handeln.
      militärexperte mit dem nachsatz:die israellobby ist so übermächtig,dass keiner darüber zu reden wagt.
      das ist der einfluss einer lobby von leuten,die 2% der bevölkerung ausmachen!

  11. OMalley
    19. November 2012 23:17

    Warum melden Sie sich nicht ab,wie ich es getan habe.Politische Kriminalität wird es nicht wagen die nATIONALSOZIALISTSCHEN Zustände des REichsrundfunks wieder einzuführen, indem der Empfang ausländischer Sender unmöglich also de facto verboten - ist, es sei denn man bezahlte die Zwangsabgabe. Dies selbst dann wann keine Empfangsmöglichkeit für den ORF besteht. Was ist daran demokratisch, liberal ? " Stell Dir vor , es ist ein Rundfunk-Gesetz und keinen schert es. (.... es ist Krieg und keiner geht hin - )

  12. Aron Sperber (kein Partner)
    19. November 2012 23:01

    Dank des asymmetrischen Terrors der Hamas schaut die Welt nun statt auf 30.000 Tote in Syrien auf 39 Tote in Gaza:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/11/17/assad-und-das-floriani-prinzip/

  13. rumpelstilzchen (kein Partner)
    19. November 2012 22:32

    Es ist völlig unbestritten, dass Israel gegen einen kontinuierlichen Raketenbeschuss militärische Maßnahmen ergreifen muss, und zwar auch dann, wenn die Zahl der eigenen Todesopfer nicht das Ausmaß der tödlichen Arbeits- oder Freizeitunfälle eines Jahres erreichen dürfte (- freilich auch wegen Bunkerzuflucht etc).

    Und dass die palästinensischen Extremisten Zivilisten als Schutzschilder missbrauchen, indem sie von Wohngebieten aus operieren, ist ein zusätzliches Problem, dessen schwierige Handhabbarkeit Israel zugute gehalten werden muss.

    Was sich Israel aber im Rahmen der Operation "Molten Lead" erlaubt hat, war ein Hundertfaches der eigenen jährlichen Opferrate, und zwar in Bezug auf Zivilisten, also so genannte "Unschuldige". Würde die Gegenseite ihrerseits derart "potenzieren" können, hätte es über Israel vermutlich bereits eine Atombombenexplosion geben müssen.

    Überdies nimmt Israel seinerseits palästinensische Zivilisten in Geiselhaft, indem es wirtschaftliche Sanktionen durch Kontrolle und Drosselung der Einfuhr in die paläst. Gebiete verhängt, und Mauern errichtet, die den wirtschaftlichen Verkehr abwürgen.

    Wünschenswert wäre ein gemeinsamer Staat mit stark konföderalistischen Elementen, genauer: eine Staatenunion, und dass Ägypten diesem Gebilde noch etwas Siedlungsraum auf Sinai abtritt, um den Frieden zu besiegeln.

  14. Jerobeam (kein Partner)
  15. Nemo
    19. November 2012 13:49

    Kein Staat, anerkannt von der UUNO, im Fall von Israel sogar gegründet, kann tolerieren, dass Raketen, sogar in so grosser Zahl und in so langen Zeiträumen, auf sein Gebiet abgefeuert wird.
    Ich bin entsetzt über die verschiedenen anti-israelischen Kommentare, die zwar oft lang, aber einseitig und polemisch sind, höflich ausgedrückt.

  16. dssm
    19. November 2012 12:08

    Nicht ein paar Schreibtische wären frei, ALLE wären frei!

  17. Gerhard Pascher
    19. November 2012 08:52

    ad gestrige ORF-Diskussion "Im Zentrum":
    Dank ORF-TVthek kann man sich ja viele Sendungen (lt. Gesetz aber nur eine Woche lang!) mittels Internet nachträglich ansehen/anhören. Dabei gibt es sogar den Vorteil des Überspringens.
    So habe auch ich mir diese 61 Minuten zu Gemüte geführt unter:
    http://tvthek.orf.at/programs/1279-Im-Zentrum/episodes/4944165-Teures-Wohnen---Kommt-der-Mietenstopp -

    Es war eine durchaus zivilisierte und ausgewogene Diskussion wobei natürlich die unterschiedlichen Standpunkte zur Sprache kamen. Wenn AU da besonders die AZ-Vergangenheit des Diskussionsleiters erwähnt, ist dies genauso entbehrlich, wie jeder Zuseher ohnedies schnell merkt, dass die beiden Herren von der Mietervereinigung bzw. der Obdachlosenhilfe nicht die Interessen der Hausbesitzer wahrnehmen.
    Erfreulicherweise wurde schnell erkannt, dass eine von Frau Vassilakou vorgeschlagene Mietzinsdeckelung unrealistisch ist, wie aber auch die derzeitige Richtwertbestimmung mit der Vielzahl von Zu- und Abschlägen völlig daneben geht. Ebenso wurde deutlich, dass es noch viele "ererbte" Mietrechte in Altbauwohnungen zu Spottpreisen gibt und günstige Gemeindewohnungen von Politikern und ehem. Managern bewohnt werden.
    Leider wurde nicht ausführlich darüber gesprochen, dass die massive Zuwanderung der letzten Jahre viele (Sozial-)Wohnungen für suchende "Altösterreicher" blockieren und auch nicht darüber, dass sich manche Leute - ihrem Einkommen entsprechend - viel zu grosse und bestens ausgestattete Wohnungen leisten (wollen).
    Der private Wohnungsmarkt kann nicht als "freier Markt" - wo es ein gesundes Angebot:Nachfrageverhältnis gibt - funktionieren, wenn gleichzeitig der Staat durch diverse Begünstigungen für manche Bürger dieses Gleichgewicht massiv beeinflusst.

    • Pete Sahat (kein Partner)
      19. November 2012 21:43

      Ich habe mir die Diskussion gestern Abend live angesehen.

      "Es war eine durchaus zivilisierte und ausgewogene Diskussion wobei natürlich die unterschiedlichen Standpunkte zur Sprache kamen."

      Zivilisiert - ja. Ausgewogen - nur im Propaganda-Sinn des Staatsfunks. Es wurde lediglich darüber diskutiert, welches sozialistische System (Mietzinsdeckelung, Richtwertbestimmung, Gemeindebauwohnungen) denn unrealistisch oder verbesserungswürdig wäre. Kein Wort habe ich gehört, warum all dies einem freien Markt (der i.A. für mehr Wohlstand des Großteils der Bevölkerung sorgen würde) unterlegen ist.
      Abgesehen davon saßen wie immer zur Linken des Linken 3 Diskutanten, auf der Gegenseite nur 2. Aus dem Publikum durfte dann eine AK Funktionärin sprechen, und Peter Lux, der sich aber ebenfalls für staatliche Eingriffe aussprach. Im "ausgewogenen" Staatsfunk bin ich das aber schon gewohnt.

      ps: Eine Frage habe ich an Sie: Ist es diskussionswürdig, dass wohlhabende sich auch ihrem Einkommen entsprechend größere Wohnungen leisten? Das ist doch das normalste auf der Welt?

  18. Politicus1
    19. November 2012 07:43

    Danke, Dr. AU, dass Sie auf diesen neuen ORF-Skandal hinweisen!
    Frau Vassilakou möchte halt ihre Erfahrungen auf dem ach so erfolgreichen griechischen Wohnungsmarkt nach Wien importierten.
    Ihr Geschwafel war ja nur noch lächerlich!
    Da soll der alte Rentner für seine lärmumflutete Wohnung am Hernalser Gürtel genau so viel zahlen, wie der Herr Direktor für sein Villenappartement in Döbling!
    Weil für sie ist nur entscheidend, wie die Wohnung INNEN ist - ob sie ein WC und Warmwasser hat. Aber die Lage ist für eine aufrechte Kommunistin natürlich egal - da müssen alle Wohnung gleich sein. Wie halt in der ehemaligen Hauptstadt der DDR! Dort haben die SED-Bonzen ja auch genau so gewohnt, wie die Werktätigen...

    Wie lange wird unser allseits beleibter Herr Bürgermeister dem Treiben dieser Frau noch zusehen? Wann wird auch erkennen, dass die Wienerinnen und Wiener wirklich keine Ratschäge aus Athen brauchen?!

  19. DieWahrheit
    19. November 2012 07:41

    Und wieder einmal erkennt man sie, den Israel-Hasser. Der Haß auf Israel ist einfach überall.

    Von wegen Palästina ist ein Konzentrationslager... Alleine das Wort ist eine Gemeinheit gegenüber den Überlebenden der Nazi-KZs. Ich war selbst an der Grenze zum Gaza-Streifen und habe mit eigenen Augen die massiven Hilfslieferungen gesehen, die von den Israelis in den Gaza-Streifen gebracht wurden und werden. Als Dankeschön bekommen die Bewohner Raketen geschickt, die Terror unter der Bevölkerung auslösen. Ein Staat, jeder Staat ist für die Sicherheit seiner Bevölkerung verantwortlich. Israel tut genau das... seine Bevölkerung, die übrigens sehr sehr viele Araber einschließt, zu schützen. Nicht anderes wird verlangt: Schutz der Bürger vor der Hamas.

    Abgesehen davon gibt es und gab es auch nie ein Volk der Palästinenser. Das sind Araber, wie alle anderen in der Region auch.

    Und diese "armen" Palästinenser werden von ihren Glaubensbrüdern finanziell im Stich gelassen, Stichwort Saudiarabien und Golfstaaten, die keinerlei finanzielle Unterstützung gewähren, sondern lieber die bösen und schuldbelasteten Europäer ihre Dschizya abliefern lassen.

    Und noch etwas: wie soll Israel reagieren, wenn die Hamas nach wie vor und für immer und ewig in ihrer Gründungscharta die Auslöschung Israels stehen hat? Ein Friedensvertrag mit jemandem, der meine Áuslöschung verlangt, ist Selbstmord. Wie soll da jemals Frieden herrschen? Vielleicht kann mir das einer der Israel-Basher das erklären.

    Herr, laß Hirn herunterregnen!

    • Pete Sahat (kein Partner)
      19. November 2012 22:22

      Vor allem für den zweiten und fünften Absatz: ********

    • kaffka (kein Partner)
      20. November 2012 01:12

      DieWahrheit
      19. November 2012 07:41

      Wird NICHT auf immer und ewig in der Gründungscharta stehen.
      Nach der Auslöschung Israels gibt es dann keine Begründung mehr dafür!

  20. HJR
    19. November 2012 07:34

    Wenn sich in diesem unseren Lande nur "die paar Hanseln" hier im Unterberger-Forum aufregen, wenn wieder einmal - wie inzwischen fast täglich - Demokratie und Freiheit mit Füßen getreten werden, dann scheinen wir diesen "Rotfunk" samt dem "Pol-Pot-Regime", dem er hündisch zu Füßen liegt, auch zu verdienen. Wahre Demokraten kämpfen für ihre Überzeugungen - zumindest verbal oder mit den verfassungsmäßigen Mitteln der Meinungsäußerung und der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit.

    Aber wie die Dinge liegen, dürfen sich die Sozialisten und die Ökofaschisten nach jeder solchen Aktion wieder zufrieden zurücklehnen, den Champagner fließen lassen und ihren Erfolg genießen.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

  21. Observer
    19. November 2012 06:36

    Über den Dauerkonflikt Israel vs. Palästina kann man nur dann neutral diskutieren, wenn man einmal dort war und auch den starke Verbindung USA:Israel erkennt.

    Es ist leider einer Tatsache, dass im Gazastreifen seit Jahrzehnten zirka 1,5 Millionen Menschen - davon zirka 400.000 in UN-Flüchtlingslagern - auf engstem Raum (vergleichbar mit Grossstädten wie Hamburg oder München) leben und von Israel in Geiselhaft genommen sind. Israel hatte früher eine direkte und nun eine idirekte Kontrolle über das Gebiet und sogar der Zugang zum Mittelmeer wird von Israel beherrscht. Eigentlich kann man die dortige Situation ein wenig mit der Berlinblockade vor über 60 Jahren vergleichen, welche aber nur eine relativ kurze Zeit andauerte und vom Westen durch die kontuniierliche Luftbrücke gelindert wurde. Mich wundert es nicht, wenn im Gazastreifen eine "No-future"-Generation heranwächst, welche sehr zum Radikalismus neigt.
    Anders sieht es im Westjordanland aus, wo zirka 2,5 Millionen Palästinenser in sehr vielen kleinen Autonomiegebieten (eine Art Fleckerlteppich) relativ friedlich mit der umliegenden jüdischen Bevölkerung auskommen und es diesen Radikalaismus auch nicht gibt.

    Gibt es einen langfristigen Plan, wie man diesen gordischen Knoten lösen kann? Israel (und die Schutzmacht USA) haben keinen und auch die arabischen Unterstützer der Palästinenser haben kein Interesse an einer Änderung und bevorzugen lieber den unbefriedigenden Status quo (lediglich die Führung in Iran hat eine idiotische Idee, indem sie Israel "auslöschen" will).

    Schliesslich möchte ich noch darauf hinweisen, dass Israel und die israelische Diasspora im westlichen Ausland mit viel Energie die dortigen Medien stark zu israelfreundlichen Berichten beeinflussen. Sollte dies nicht gut gelingen, dann wird gleich mit dem Holocaust/Shoah-Zeigefinger nachgeholfen.

    • Observer
      19. November 2012 06:42

      Korrektur:
      im letzten Absatz sollte es richtig jüdische Diaspora lauten.

    • Pete Sahat (kein Partner)
      19. November 2012 22:36

      Zu ihrem letzten Absatz:
      Ich sehe das ein bisschen anders: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=i4xGBKd3lEc

    • byrig
      19. November 2012 23:35

      ihre hinweise sind eh dezent.die israel lobby,aipac und die anti-defamation league sind in den usa so stark,dass kein präsident seit langem mehr politik ohne der zustimmung dieser lobby machen kann.
      und das ist dann oft zum nachteil der gesamten united states of america.

    • kaffka (kein Partner)
      20. November 2012 01:17

      Observer
      19. November 2012 06:36

      Meinen Sie mit Schoas-Finger den "Stinkefinger?

    • Pete Sahat (kein Partner)
      20. November 2012 01:37

      @byrig: da ich mehrheitlich europäische (und nicht amerikanische) Medienberichte sehe, habe ich mich auf diese bezogen.
      dennoch: kennen sie die außenpolitik-ideen von ron paul?

  22. Brigitte Imb
    18. November 2012 23:55

    Der öffentlich rechtliche Sender hebt halt gerne seine linke Hauptschlagader in den Vordergrund, was wir hier ohnehin seit Langem wissen. Das Schlimme daran ist, daß womöglich weniger kritische Seher auf die Bezeichnung "öffentl. rechtl. Sender" hereinfallen und der Meinung sind, dort gebrachte Nachrichten entsprächen der Wahrheit. Daher aufklären wo es nur möglich ist und zur Abmeldung und zum Nichtsehen animieren.

    Ob Hollande mit seinem Vorhaben bei den Franzosen punkten wird bleibt zu bezweifeln, denn auch in Frankreich wird die Zahl der Homosexuellen eine prozentuelle Minderheit der Bevölkerung darstellen.
    Diese linke Gleichmachergesellschaft, die das ganze Brimborium sicherlich auch nur zur Stimmenmaximierung betreibt, muß endlich in die Schranken gewiesen werden. Seit Menschengedenken definiert sich die EHE durch Verschiedengeschlechtlichkeit und Fortpflanzung und nun wollen linke Populisten eine totale Gleichsetzung mit Gleichgeschlechtlichen und ohne Fortpflanzung. Diese Ungeheuerlichkeit gipfelt mit der Forderung nach einem Adoptionsrecht für Gleichgeschlechliche.
    Die Verleugnung der biologischen Unterschiede kann nur in kranken u. ideologischen Hirnen stattfinden, die glauben gegen Naturgesetze ankämpfen zu können.

    Palästina sehe ich als das größte Konzentrationslager der Welt.

    • GOP
      19. November 2012 06:53

      Mich stört weniger der ORF als Rot-Grünfunk - man muss ihn ja nicht hören/sehen - sondern vielmehr,
      dass ...
      ... er sich "öffentlich-rechtlich" nennt und
      ... er zu 2/3 durch Zwangsgebühren finanziert wird.

      Die Mehrheit der unkritischen Bevölkerung ist leider der Meinung, dass die dort verbreiteten Nachrichten die Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit wiedergeben.
      Warum wird der ORF nicht gleich als WAHRHEIT bezeichnet, wie in der seligen Sowjetunion die damals führende Zeitung auch diesen Titel (Prawda = Wahrheit) trug?

    • Undine
      20. November 2012 09:14

      @Brigitte Imb

      *********!

  23. schreyvogel
    18. November 2012 23:08

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Es waren die zionistischen Juden, die nach dem 1. und 2. WK in Palästina eingewandert und sehr brutal die indigenen Palästinenser getötet, vertrieben und unterjocht haben. ES WAR NICHT UMGEKEHRT!

    Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie den offiziellen Bericht der UNO:
    http://unispal.un.org/UNISPAL.NSF/0/57C45A3DD0D46B09802564740045CC0A

    Bitte verstehen Sie auch, dass sich die palästinensischen Raketen keinesfalls mit den israelischen vergleichen lassen: Während die palästinensischen vergleichsweise eher Bastler-Raketen mit äußerst geringer Treffsicherheit sind , stammen die israelischen Raketen von der US-Armee und sind technologische Spitzenprodukte mit tödlicher Treffsicherheit. Mit solchen Raketen habe die Israelis bereits ganze Generationen von palästinensischen Spitzenpolitiker gezielt umgebracht (Sheik Yassin, Rantisi, Dschabari, Mordversuch an Mashal u.a. - die Palästinenser haben nichts vergleichbares.

    Herr Dr. Unterberger, Sie scheinen auf dem palästinensichen Auge blind zu sein - oder wollen Sie ganz einfach nicht das Wohlwollen bedeutender Peers wie H. Broder usw. aufs Spiel setzen?

    • simplicissimus
      19. November 2012 05:11

      Abgesehen davon, dass AU in seiner prinzipiellen Kritik am ORF voellig recht hat, muss ich Ihren Standpunkt zu Israel unterstuetzen. Ich war selbst in Israel und habe mir ein Bild machen koennen.

    • dssm
      19. November 2012 13:57

      @schreyvogel
      Wenn es halt so einfach wäre!
      In Wahrheit ist nach dem WKII die arabische Oberschicht einfach davon gerannt. Die einfachen Leute waren Allem und Jedem schutzlos ausgeliefert – Gelegenheit schafft Diebe.
      Die vielen Flüchtlinge, welche dem Horror Europas entkommen waren, sind dann nicht besonders zimperlich gewesen.

      Ihre technische Beschreibung der Waffen mag ja stimmen, aber rein völkerrechtlich ist es entscheidend wer zuerst geschossen hat! Wer eine Waffenruhe bricht! Und da fällt immer wieder die Hamas auf.
      Abgesehen davon ist es ‚humaner’ gezielt einen Anführer zu töten, als wahllos Frauen und Kinder aufs Korn zu nehmen.

    • Pete Sahat (kein Partner)
      19. November 2012 22:07

      @schreyvogel:
      -bzgl "eingewandert": Wenn man dem Recht gibt, der zuerst da war, dann schauts für Christen und Moslems in der Region schlecht aus. Siehe 638. Aber ja; nach WKI und insbesondere WKII gab es eine große Rückkehr/Einwanderung.
      -bzgl "getötet, vertrieben und unterjocht": Da ist die Geschichte ebenfalls ein zweischneidiges Schwert ;-) Der Großmufti von Jerusalem hat sich zum Beispiel nicht ohne Grund auf den Einmarsch der Nazis in Palestina gefreut. Ich möchte auch darauf aufmerksam machen, dass heute 17% der israelischen Bevölkerung Moslems sind.
      -"lesen Sie den offiziellen Bericht der UNO": Ich hab den ersten Absatz gelesen; Zitat: "This study has been prepared by the Division for Palestinian Rights". Wenn ich das als Zeichen für Objektivität ausgelegt hätte, hätte ich vlt weitergelesen.
      -"äußerst geringe Treffsicherheit (...) technologische Spitzenprodukte": Ja, stimmt. Zweitere sind mir aber auch als Angegriffener lieber.

    • Jerobeam (kein Partner)
      19. November 2012 23:02

      schreyvogel ....... da schreit das vögelchen wieder mal in Geschichtsverfälschung.

      1) Das Volk der Palästinenser (Philister, Pelischtim - Palästinenser ist die römische Variante und die Benennung wurde aus polittaktischem Kalkül für das Gebiet gewählt) ist seit etwa 8 Jhdt als völkische Einheit unexistent. Sie zogen weiter, wurden vertrieben oder wurden assimiliert. König David der noch selbst den Philister (Palä....) Goliath als Junge im Zweikampf getötet hat hielt sich später am Hof Philister in seiner Leibgarde. So jedenfalls die Überlieferung.
      Kein Zeichen von Segregationismus, würde ich schreiben ... (und gegebenenfalls: sagen).
      2) Keine Frage, daß echte Palästinenser heute wirklich selten sind - und in Blutlinienreinheit nicht vorhanden sein dürften. Wer die Karte "Siedlungsgebiet der Araber" auf der Wikipedia "Araber" öffnet wird sofort unschwer feststellen, daß dort im heutigen Ex-Kanaan und Ur-Israel, die Nicht-Israelische Bevölkerung was ist ? Genau: Araber und zwar beinah alle was? Genau: Muslimische Araber. Die Bemäntelung mit dem Wörtchen "Palästinenser" ist ein polittaktisches, langfristig angelegtes Spielchen des Bösen, sodaß heute viele Jugendliche meinen sie wären wirklich "Philister" und nicht Araber. Das machts den Herrschaften auf der Saudischen HI auch sehr "bequem" keine unbequemen Fragen bezüglich ihrer Verwandtschaft dort im Norden gestellt zu bekommen ........ von den eigenen Blutsverwandten. Die REICHEN MUSLIME tuns sich sowieso schwer das polittaktische Spiel mit den ARMEN "nur" Glaubensbrüdern nicht zu hart zu treiben.
      Und dann wird ein Water fun Park in Gaza gebaut ...... vermutlich sogar mit EU Geldern. Der wird dann schnell abgefackelt ..... damit der Eindruck von der verursachten und gewünschten Armut nicht getrübt wird.
      3) Araber eventuell bereits früher (?); doch sicher MUSLIMISCHE Araber überfielen das erste Mal 628 das Gebiet... von den frühen 630-ern "blieben" sie dann: Das bedeutet Dischzia (50 Prozent Steuer), Kulturunterdrückung, Erpressung, Versklavung von vor allem Kindern und Frauen, Mord, Mord, Mord ...... da die dort siedelnden muslimische Araber auch die europäischen Pilger beraubten, bestahlen, ermordeten und ziemlich sicher auch vergewaltigten, die Kirchen und Synagogen plünderten und und und ..... wurde durch Pabst Urban mit dem Aufruf zu den Kreuzzügen ein erster wegweisender Entscheid getroffen dem - mittlerweile weltgrößten Mörderkult - Widerstand entgegenzubringen.
      Fakt ist also: JUDEN bzw Israelis sind dort als Volksgemeinschaften etwa 1800 Jahre hindurch seßhafte Bevölkerung gewesen bevor die muslimisch arabische Okkupation begann und bis heute dort anhält. Wenn dort also eine Volksgruppe den Anspruch "indigen" bekommen dürfte, dann sicher die Juden.... und nicht die Araber !
      4) Wie Reise-Aufzeichnungen durch die Jahrhunderte hindurch belegen blieb das Gebiet insgesamt lange Zeit dünn besiedelt.
      5) Dies wurde aus muslimischer Sicht aus politischen Gründen zu Beginn des 20 Jhdts deutlich gewandelt ---- mit dem Theme werde ich mich noch genauer befassen. Vielleicht ist dies sogar die Reaktion auf Herzls Vorstoß gewesen für die Juden dort in ihrem Ur-Stammland wieder einen Staat zu fassen. Dies wäre jedenfalls die naheliegende Variante ... wie Muslime so sinnen.........den ihr Glaube gebietet mörderische Feindschaft gegen alle Juden. Mohammed selbst hatte alle jüdischen Stämme in seinem Einflußbereich zu seinen irdischen Lebzeiten zerschlagen, vernichtet oder versklavt. Und, wem eifern Muslime nach ?
      5) Die Aufteilung der UN des britischen "Protektorats" des Gebiets ist hinlänglich bekannt. Die Prozentzahlnennung von geringfügig über 50 Prozent für die Israelis eigentlich schon irgendwie eine politische Dummheit .... denn wer setzte denn die Grenzen inner denen der den Arabern zugewiesene "Teil" bei nur knapp unter 50 Prozent gewesen ist, WO DOCH DAS GANZE UMLAND LIBANON; SYRIEN; TRANS-JORDANIEN, ÄGPYPTEN/SINAI... GENETISCH ARABISIERTE GEBIET GEWESEN SIND. Gedrängt, gedrückt und entstanden durch die entsprechenden Befehle und Aufrufe des Korans. (Versklavung der Frauen der "Ungläubigen". Verbot an Muslimas Ungläubige zu heiraten.)
      6) Nun- speziell der Agiatator und Mitproponent der Massenvernichtung von europäischen Juden Amin al Husseini schürte heftig Krieg gegen die Israelis. Was zu Progromen in nordafrikanischen Ländern gegen Juden führte und etwa eine halbe Million Juden zu Flüchtlingen machte ....... von denen heute kaum noch berichtet wird ?????
      Die muslimischen Araber verloren den von Ihnen geschürten Zwist....... wurden ihrerseits zum größten Teil vertrieben ....... und irgendwann (muß ich auch noch nachlesen, begann dann dieser UNRWA FLüchtlingswahn der bis zur Stunde anhält, wo in Freiluftgefängnissen muslimische Araber (der wievielten Generation) ALS FLÜCHTLINGE gehalten werden ....... und zwar einzig aus politreligiösen Kalkül (das taugt den Sozen so sehr... wie schlau die sind... Zynismus off). Und wer sind die Gefängniswärter (denn dort ist Ausreiseverbot, etc) dieser muslimischen Araber? Oh siehe da: Muslimische Araber sinds.
      8) Wie das einzige einigermassen NOCH unter westlichen Einfluß stehende Jordanien bewies...und beweist, wenn der Islam klein ist, ist sogar so etwas wie zumindest waffenniedergelegte Ko-Existenz möglich. Zeit zum Sinnen ........
      Umso mehr der Kern-Islam gepusht wird umso größer die Kluft ...... und klar: Das Problem wird durch Lügen nicht zu lösen sein. Das sollten mittlerweile auch die dümmsten Araber in Judäa begriffen haben....
      Die Probleme sind primärlastig aus tief "verwurzelten" Gläubigkeiten des Hasses gegen Juden.
      9) Was fehlt ist fundierte Islamkritik, "geringe" Korrekturbedarfe an den Schriften (Thora/Tanach/Bibel)... im wesentlichen die Erkenntnis, daß das Matthäusevangelium einen Lügen-"messias" schildert und bereits eine krasse Fehlleitung ist auf welcher der brutale und mörderische gesinnte Mohammed dann nochmals seine Isa Version aufbaute, dieses "Isa", der sich und seine Mutter anstelle des Ewigen anbeten lassen wollte ...... und die "Quelle" zu dieser Lüge ist in der Schlußpassage des Matthäusevangeliums mit diesem Egalisierungswahn des Trinitarismus zu entdecken...... usw usf
      Und Muslime die sich an Jizhaaks Stelle Ismael gedenkt wünschen müssen eben zur Einsicht gebracht werden, daß Mohammed (oder noch Warraq) nicht nur diesbezüglich gelogen hatte ..... sondern ihnen insgesamt unterschlug, daß das ganze Matthäusevangelium nur so stinkt vor Lüge.
      Die Warraq in seinem Herzen jedoch nicht störten ....... sondern ihn genau das tun liessen wie er tat. ..... und Mohammed später sein mörderisches Geschäftsmodell daraus entwickelt hatte.
      10) So ist das schrevogel ..... und die Israelis in diesem Meer muslimischer Araber als DIE grossen Lügner und DIE großen Betrüger sehen ZU WOLLEN zeugt schon von einem gigantischen Schaden in ihren Sichten ....... und einer extremen Neigung deren die Intellektualismusverseuchte Sichten haben das Teuflische aufzusaugen.
      Juden und Israelis der weiteren Sippen tun viel IN WAHRHEIT ....... während die Muslime dort ALLES in der Anbindung an lügenkultische "Gottheiten" unter dem Oberbegriff "Allah" verbrechen ------- Verbrecher die sie sind.

      Lesen sie hier über ihr Idol: http://mohammed.freehostyou.com/kriegszuege.htm

      Gigantische mehr wie 270 Millionen Ermordete durch diesen Kultbegründer ....... kein Wunder, daß der Faschist Hitler den grösseren und gerisseneren Faschisten Mohammed so schätzte ...... und beide trugen sie Adlerzeichen als Insignien.

      Und heute: In vielen Parlamenten - die immer mehr zu Feinden ihrer Völker verkommen - HÄNGEN SCHON WIEDER ADLER AN DEN WÄNDEN. Raubtiere, Beutegreifer, Krallen- und Hakenschnabelträger ...

      IST DENN DIESEN HOCHMÜTIGEN ARROGANTEN GESCHICHTSNEGIERENDEN VOLLTROTTELN WIRKLICH NICHT MEHR ANDERS ZU HELFEN ALS DASS SIE WIEDER BLUT ÜBER DIE LANDE FLIESSEN MACHEN UND EINANDER AN IHREN LÜGEN AUCH PHYSISCH KREPIEREN MACHEN NACHDEM SIE EINANDER ZUVOR SEELISCH IN DIE SPALTUNG "ABGETRIEBEN" HABEN ........ diese psychopathologischen Monstren welche den Teufeln alle Lügen von den Lippen saugen .... wenn die Lüge nur perfekt genug getarnt ist ?

      Vor kurzem sah ich Junker von der EU in einer Sendung des Schweizer Fernsehens .... freilich: Junker des Teufels. Der macht das Maul auf und lügt.

      Der Dreckskerl spielt den "Meister der Fürsorglichkeit" während in Griechenland Leute an Medikamentenmangel sterben ........... vermutlich deswegen, weil ihn an den Griechen stört, daß die eines der Völker in Europa gewesen sind, die trotz des Umstands von Muslimen überrannt worden zu sein ihre Stellungen wieder zurückerobern konnten .....

      Der Punkt ist: Die großen Teufel hassen immer nur soviel, daß sie nicht in die Risikozonen kommen, durch den eigenen gesäten Hass betroffen zu werden ....
      Sie befürworten den muslimischen Hass gegen UNS, weil sie so vor dem muslimischen Hass "sicher sind".... zumindest solange das Museltum sie noch als "nützlich" empfindet ....... und deswegen reissen sie auch so groß ihre Mäuler auf in der Befürwortung und im massigen Import des Islams.

      Ihr seid Hochverräter ...... so wie einst Venezianer am Sklavenhandel mit den Barbareskenstaaten tief schuldig wurden an vielen Europäern und Europäerinnen sinds heute die Junkers und Redings und und und ...... die ihre Lügenkarusselle WISSEND um die MÖRDERISCHEN DIMENSIONEN FÜR KÜNFTIGE - und wenn sie an Schulkindern in ihren gepanzerten Limousinen vorbeifahren - und innen ein Hauch von Betroffenheit entsteht dieser gleich wieder beim "nächsten Termin" weggewischt wird .. denn sie treiben die Agendas immer noch massiv voran ......

      So wie schreyvogel seine Lügenspiralen hier zu drehen sucht.

    • kaffka (kein Partner)
      20. November 2012 01:22

      simplicissimus
      19. November 2012 05:11

      Gestatten Sie mir due Frage:"Warum sind Sie nicht gleich dort geblieben?"

    • kaffka (kein Partner)
      20. November 2012 01:31

      Jerobeam
      19. November 2012 23:02

      Und nach diesem heftigen Wahnsinnsanfall wurde er ins Narrenhaus eingeliefert!

    • Trollfresser (kein Partner)
      20. November 2012 20:13

      @kaffka

      leider nicht

  24. Ambra
    18. November 2012 22:50

    Ich habe aus Masochismus eben einen Teil der ORF 'Diskussion gehört und nun abgedreht. Frau Vassilakou sollte nach China auswandern, dort sind kommunistische Ideen gefragt und einen Parteienfunk gibt es auch, wie bei uns.

    Bleibt nur die Hoffnung auf die Vernunft der Wiener und die nächsten Wahlen.

    • dssm
      19. November 2012 14:00

      Hilfe. Nicht nach China. Wenn die dort ankommt sind die Chinesen so sauer und erklären uns postwendend den Krieg!
      Abgesehen davon, China ist viel zu liberal! Als möglichen kompatiblen Partner kann ich nur Nordkorea ausmachen.

  25. S.B.
    18. November 2012 22:49

    Und die Diskussion läuft auch genauso wie der "Rotfunk" es mit der Einladung der entsprechenden Gäste beabsichtigt hat.
    Populistischer Vorwahlkampf von Rot-Grün in übelster Manier.
    Jetzt können wir erahnen was ab 2013 auf uns zukommt.

    Solange dieser links vereinnahmte ORF nicht privatisiert ist, wird sich leider nichts mehr ändern, auch wenn wir uns Blau und Schwarz ärgern! ;-)

  26. socrates
    18. November 2012 22:35

    ORF sehen verträgt mein Blutdruck nicht. Wozu auch.
    In unseren Medien steht eine andere Sicht als in den fremdsprachigen, von Le Monde bis zu Haaretz. So richten sich die deutschsprachigen Medien selbst zugrunde.
    Nochmals meine Antwort an Jerobeam bezüglich der Wahrheit in unseren Medien:
    Die Quadratur des Nahostkreises
    Martin Hoffmann 17.11.2012 heise.de/tp
    Die Eskalation im Gaza-Konflikt und die geschwächte Opposition in Israel
    Die gezielte Tötung des Chefplaners des militärischen Arms der Hamas wird als wahltaktisches Manöver seitens der Netanyahu-Regierung verstanden, das strategischen Weitsinn mangeln lässt (Wieder einmal vor den Wahlen greift Israel den Gaza-Streifen an, Tel Aviv bedroht durch Raketen aus dem Gaza-Streifen). Was laut der meisten Analysten Netanyahu auf kurze Sicht die Wiederwahl garantieren wird, könnte zu einer Radikalisierung im Gaza-Streifen führen und diplomatische Initiativen zur Konfliktlösung marginalisieren.

    Ahmad Jabari war kein Freund der Diplomatie, die meiste Zeit seines Lebens hat er daran gearbeitet, den militärischen Kampf gegen Israel zu planen. 13 Jahre saß er dafür in israelischen Gefängnissen, wo er von der Fatah zum großen inner-palästinensischen Rivalen Hamas wechselte. 2006 war er federführend bei der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Shalit, 2007 einer der Hauptprotagonisten hinter der gewaltsamen Machtübernahme der Hamas 2007 im Gaza-Streifen. Bis zu seiner gezielten Tötung durch eine israelische Rakete am vergangenen Mittwoch leitete er das Innenministerium der Hamas im Gaza-Streifen.

    In dieser Funktion konzentrierte er sich in jüngster Zeit weniger auf den militärischen Kampf gegen Israel als auf den Kampf gegen Dissidenten im Gaza-Streifen, die den Machtanspruch der Hamas gefährden könnten. Hinsichtlich der Auseinandersetzung mit Israel soll sich der einstige Hardliner in seiner neuen Machtposition zum Realpolitiker gewandelt haben, welcher in harschen Vergeltungsmaßnahmen der israelischen Armee eine Bedrohung für den Machterhalt der Hamas im Gaza-Streifen erkannte. Etliche Male soll er die Qassam-Brigaden der Hamas und radikalere Fraktionen im Gaza-Streifen in der jüngeren Vergangenheit davon abgehalten haben, Raketen auf Israel zu feuern.
    Ein strategischer Fehler
    Aus diesen Gründen hält Friedensaktivist Gershon Baskin, Begründer des Israel/Palestine Center for Research and Information mit Kontakten zu Hamas und in ägyptische Sicherheitskreise, die gezielte Tötung für einen gravierenden Fehler. Auch wenn er Ahmad Jabari für keinen vertrauenswürdigen Partner einer Friedenslösung hielt, erklärte er den israelischen Militärschlag als "schwerwiegenden strategischen Fehler, der etliche Unschuldige auf beiden Seiten das Leben kosten wird".
    Laut Baskin gab es bereits einen Entwurf, unter der Mithilfe ägyptischer Sicherheitskreise auf den Weg gebracht, der einen langfristigen Waffenstillstand zwischen der eher am eigenen Machterhalt interessierten Hamas und Israel aushandeln sollte.
    Unter israelischen Politikern quer durch das politische Spektrum gab es kaum Kritik an Netanyahus Entscheidung der militärischen Offensive. Israel ist im Wahlkampf - keiner möchte als Kandidat portraitiert werden, der die Sicherheit des Landes auf die leichte Schulter nimmt. Doch von politischen Kommentatoren wurden Zweifel hinsichtlich des gewählten Zeitpunkts aufgeworfen. So stellte Yossi Verter in Haaretz die Frage wieso die gezielte Tötung gerade jetzt durchgeführt wurde - 2 Monate vor der Knesset-Wahlen am 22.Januar.
    Wir erlebten in diesem Jahr einige Male verstärkte Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen, doch die Reaktion der Regierung war stets zurückhaltend. Eine harte Militäraktion zu einem sensiblen politischen Zeitpunkt, wirft die Frage auf: Wieso gerade jetzt?
    Die falsche Agenda zum richtigen Zeitpunkt
    Er vermutet, dass Netanyahu und Barak mit einer Militäraktion verlorenes Wählerpotential wieder gut machen wollen. In den größten Demonstrationen in der Geschichte Israels gingen im Sommer letzten Jahres Hundertausende auf die Straße, um gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Regierung Netanyahu zu demonstrieren. Die Verschiebung der öffentlichen Wahrnehmung weg von den sozio-ökonomischen Prioritäten des Sommers 2011 hinzu einem Fokus auf die Sicherheit des Landes, komme Netanyahu und dem Likud zugute, so Verter.
    Dabei gab es nach der US-Wahl Hoffnungsschimmer innerhalb der israelischen Opposition. Die Niederlage Mitt Romneys gegen Barack Obama wurde auch als innenpolitische Niederlage für Netanyahu verbucht. Allzu offen war die Parteinnahme des Premiers für Mitt Romney, allzu deutlich wurde sein Verhalten im Vorfeld der US-Wahl als brüske Einmischung in den US-Wahlkampf angesehen.
    Seitdem rankten sich die Spekulationen, welcher Politiker die Kräfte der Opposition bündeln, Netanyahu herausfordern und dem festgefahrenen Friedensprozess neues Leben einhauchen könnte. Tzipi Livni und Ehud Olmert werden als die wesentlichen Hoffnungsträger gehandelt, doch beide haben sich aus der Politik zurückgezogen und zögern bisher noch mit einer Rückkehr. Olmerts offizielle Rückkehr in die Politik wurde im Laufe dieser Tage erwartet - doch nach der jüngsten Eskalation im Gaza-Streifen aufgeschoben.
    Offensive nach innen
    So wird vermutet, dass die Entscheidung zur jüngsten Militäraktion nicht nur ein Schlag gegen weitere Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen ist, sondern auch eine Präventivschlag Netanyahus gegen mögliche Gegenkandidaten, die das ihm unliebsame Thema der 2-Staaten-Lösung zurück in die Debatte bringen könnten. So steht Benjamin Netanyahu derzeit in der Kritik von zwei Seiten.
    Einerseits bereitet der Netanyahu-Liebermann Koaltition die diplomatischen Initiative der Palästinenser-Regierung in Ramallah Sorgen. Am 29.11. soll vor den Vereinten Nationen über den Status Palästinas als UN-Beobachterstaat abgestimmt werden. Es wird erwartet, dass die überwiegende Mehrheit der Staaten für das palästinensische Gesuch stimmen wird. Auch wenn eine Aufwertung des palästinensischen Status bei den Vereinten Nationen weder die Legitimität Israels als Staat, noch israelische Menschenleben gefährden würde, schrillten innerhalb der Netanyahu-Regierung und des von Avigdor Liebermann geführten Außenministeriums die Alarmglocken. So traf Liebermann vergangene Woche in Wien alle Botschafter Israels in Europa, um eine konzertierte diplomatische Initiative gegen das Gesuch von Mahmoud Abbas zu koordinieren.
    Auf der anderen Seite sind auch im israelischen Wahlkampf zum ersten Mal kritische Töne gegenüber Netanyahu für die Blockadehaltung seiner Regierung gegenüber der 2-Staaten-Lösung aufgekommen. Einer der Hoffnungsträger einer potentiellen Anti-Netanyahu Koalition, der ehemalige Journalist Yair Lapid, erklärte während des ersten öffentlichen Auftritts seiner neu gegründeten Partei Yesh Atid ("Es gibt eine Zukunft"):
    Netanyahus Behauptung, es gäbe keinen Partner im Friedensprozess ist ein Versuch, der Realität auszuweichen. Das einzige, was diese Politik bewirkt hat, ist die Isolierung Israels in der internationalen Arena und eine Stärkung von Hamas.
    Er verkündete keiner Koalition beitreten zu wollen, die Friedensverhandlungen mit der Regierung der Autonomiebehörde in Ramallah eine Absage erteilt.
    Damit greift Lapid das Grundverständnis weiter Teile des rechten Lagers bezüglich des Friedensprozesses an. In den letzten Jahren hat sich dort die Deutung verfestigt, eine diplomatische Lösung sei nicht möglich, weil es Israel an Partnern auf der pälestinensischen Seite fehle. Unter dem Eindruck der 2.Intifada von 2000 bis 2005 und der anhaltenden Raketenangriffe aus dem Gaza-Streifen hat sich diese Sichtweise immer weiter in die gesellschaftliche Mitte geschoben.
    Die Mehrheit der Israelis ist moderater als Netanyahu
    Laut einer Studie des Walter Lebach Institute for Jewish-Arab Coexistence der Universität Tel Aviv von Mai 2012 glauben 80% der Befragten nicht daran, dass Frieden mit den Palästinensern derzeit möglich ist. Davon hält die Hälfte - immerhin 40 % der Befragten - Frieden für völlig unmöglich, die andere Hälfte für in absehbarer Zeit unrealistisch.
    Doch im Gegensatz dazu sprechen sich zwei Drittel der Befragten weiterhin für eine diplomatische Lösung aus. In der Frage einer Einigung mit den Palästinensern ist ein großer Teil der Israelis zwar desillusioniert – doch die Mehrheit hat nach wie vor eine weitaus moderatere Haltung, als die Netanyahu-geführte Regierung, die sie vertritt.
    Nicht nur die israelische Bevölkerungsmehrheit steht hinter einer diplomatischen Lösung mit den Palästinensern. Auch weite Teile des Sicherheits-Establishments teilen die Meinung, dass eine 2-Staaten-Lösung die einzige Garantie für Israels Fortbestand als jüdischer und demokratischer Staat sei. In einem Report aus dem Außenministerium wurde der Stillstand der Friedensverhandlungen als schädlich für Israels Image in der Welt dargestellt.
    Der Autor des Reports, D. Schneeweiss, erklärte, "es gibt keinen Zweifel daran, dass glaubwürdige Friedensverhandlungen mit den Palästinensern die Effekte von negativen Image-Kampagnen gegen Israel abschwächen würden". Der Stillstand der Friedensverhandlungen würde das Bild des Landes nachhaltig beschädigen und Israel auch in weiten Teilen der westlichen Welt die essentielle Unterstützung entziehen.
    Demonstrationen in Tel Aviv
    Auch wenn die Mehrheit der Israelis sich, wie schon in vorherigen Fällen in Fällen einer militärischen Eskalation, hinter die Regierung stellt, kam es in den vergangenen Tagen zu Demonstrationen gegen die Militäraktion im Gaza-Streifen.
    Vor dem Wohnsitz des Verteidigungsministers Ehud Barak in Tel Aviv demonstrierten hunderte Israelis gegen die Aktion. Für die Demonstranten zeugt der Militärschlag von einer kurzsichtigen Politik des Machterhalts der gegenwärtigen israelischen Regierungskoalition. Damit betreibe die Regierung mittel- und langfristig eher, was sie zu schwächen vorgibt: Den Machterhalt der Hamas im Gaza-Streifen. Berichte aus dem Gaza-Streifen lassen vermuten, dass durch die Militäraktion die Unterstützung der Bevölkerung für die Hamas - welche im Rahmen des arabischen Frühlings deutlich gesunken war - wieder ansteigt.
    Ob dies jedoch wirklich den Interessen der Netanyahu-Regierung widerspricht, ist eine andere Frage. Der Machterhalt der Hamas, welche mehrheitlich das Existenzrecht Israels nicht anerkennt, dient dem Narrativ des ebenso wenig an einer 2-Staaten-Lösung interessierten rechten Lagers in Israel - "Wir haben keine Partner, deswegen ist eine Friedenslösung nicht möglich." Eine Demonstrantin in Tel Aviv drückt es so aus:
    Die Eskalation stärkt die Netanyahu-Regierung, genauso wie Hamas. Keine der beiden sind an einem Ende des Status Quo interessiert.
    Mit dieser Meinung spiegelt sie die Desillusionierung weiter Teile des linken und liberalen Bevölkerungsspektrums in Israel wider - nicht nur über die Dominanz des rechten Lagers und den Stillstand der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern, sondern auch über die Schwäche des Mitte-Links-Lagers, welches keinen attraktiven Gegenentwurf zu Netanyahu entwickeln kann. Eine Teilnehmerin der Sozialproteste des letzten Sommers wurde vor einigen Wochen gegenüber diesem Reporter noch deutlicher:
    Keiner aus der gegenwärtigen politischen Klasse in Israel hat eine Vision für die Zukunft. Es ist kein Erwachsener mit Verantwortung hinter dem Steuer.

    • Mitleserin (kein Partner)
      19. November 2012 21:38

      Socrates, sehr interessant zu lesen, was Sie hier schreiben.

      Ich war auch schon in Israel und Eilat. Ich erinnere mich noch gut an den Schock, als ich aus dem Hotel springend (hatte wieder mal etwas essentielles vergessen) um die Ecke lief und im Supermarkt die vergessene Zahnpasta kaufen wollte.
      Da sah ich eine Soldatin mit Maschinengewehr. Security.
      Und mein Gedanke war schon 1985 "Um Gottes willen, wie kann ein Volk so leben. Es muss doch eine ständige Bedrohung geben, ständig irgendwie in "Alarmbereitschaft" zu leben und doch nie 100% sicher."

      Ich glaube nicht, daß Israel je in Frieden leben wird können, solange im Namen Allahs der politische Islam praktiziert wird.

      Mögen die Motive auch weltlicher Natur sein (Wiederwahl, Macht), so ist doch ursächlich, daß die Palästinenser als "Stachel" gegen Israel benutzt werden.

    • socrates
      22. November 2012 23:03

      Mitleserin
      Bei meinem Besuch in Israel fuhren wir mit einem Taxi. Der Fahrer war ein Jude aus Eilat. Unterwegs blieb er stehen und verlangte den doppelten Fahrpreis. In Afrika rechne ich mit soetwas, in Israel war es mir neu.

  27. terbuan
    18. November 2012 21:38

    Der ORF ist ein würdiger Nachfolger des "Deutschen Fernsehfunks" der ehemaligen DDR.
    Im Gegensatz zu anderen öffentlich-rechtlichen oder privaten Sendern gibt es
    weder Diskussionsforen, noch facebook oder twitter, alles Fehlanzeige!
    Man darf nur brav Emails schreiben, welche dann nicht oder mit vorgefertigten Worthülsen abgertigt werden.
    Gesamteindruck: Die schlechteste und kundenunfreundlichste Anstalt Europas!

    • terbuan
      18. November 2012 21:39

      "abgefertigt werden", bitte um Entschuldigung.

    • simplicissimus
      19. November 2012 05:07

      Es ist die Propagandamaschine einer versuchten totalitaeren Regierung.

    • HJR
      19. November 2012 08:38

      Na, ja, wenn die Kunden 'Zwangsteilnehmer' sind - dann blüht zwar der Weizen der Gebühreneinnehmer, aber nicht jener der Kunden. Aber für diese Art des Umganges haben wir ja weitere Beispiele: Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, etc.

      Wenn sich unser Parlament wenigstens aufraffen könnte, die Verwendung des Attributs "demokratisch" für alles, was der 'Staat' in die Hände nimmt, zu untersagen - das wäre immerhin ein erster Schritt.

      Aber woraus sollen sich in einem Land, in dem 20 - 30% der Bürger nicht genügend gut Deutsch sprechen, um etwas anderes als 'HÜRRIYET' oder den Sport der Kleinformate entziffern zu können und darüber hinaus aufgrund ihrer Sozialisierung in totalitären, islamisch dominierten oder paternalistisch-stammesorientierten Gesellschaften keinerlei idelle Basis für eine Vorstellung von 'Demokratie' aufweisen - UND in dem zusätzliche gefühlte 20% der 'autochthonen' Bevölkerung (darunter wahrscheinlich auch einige Minister) des 'sinnerfassenden Lesens' nicht mächtig sind, woraus also sollen sich da Parlamentarier oder Wähler rekrutieren, die eine 'dissidente' Meinung vertreten?

  28. Josef Maierhofer
    18. November 2012 21:28

    Tatsächlich sind die Schreibtische ja jetzt auch schon frei, denn was dort gearbeitet wird, entspricht nicht dem ORF Auftrag, bzw., wenn ich den Text lese, es werden halt kleine 'Fehler' gemacht, macht ja nichts ... ... hoppala ... ... kann jedem passieren ... ... tja ...

    Bloss so ist es eben nicht, und von ausgewogen keine Spur. Das wird ja auch nicht untersucht, wie hier unlängst stand.

  29. Josef Maierhofer
    18. November 2012 21:28

    Tatsächlich sind die Schreibtische ja jetzt auch schon frei, denn was dort gearbeitet wird, entspricht nicht dem ORF Auftrag, bzw., wenn ich den Text lese, es werden halt kleine 'Fehler' gemacht, macht ja nichts ... ... hoppala ... ... kann jedem passieren ... ... tja ...

    Bloss so ist es eben nicht, und von ausgewogen keine Spur. Das wird ja auch nicht untersucht, wie hier unlängst stand.






verbleibende Zeichen: 2000

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden