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Die BBC, das Wiener Rathaus und Hunderte Kinder drucken

„Missbrauch in noch nie da gewesenem Ausmaß“: So hört man es nun auf der BBC. Weit über 400 britische Kinder waren sexuelle Opfer eines zeitgeistig-dümmlichen BBC-Moderators geworden. Alle haben weggeschaut, wie dieser seine berufliche Stellung und Popularität unter Kindern über Jahrzehnte so arg missbraucht hat. Erst nach seinem Tod darf jetzt die große Aufregung ausbrechen. Jede Wette: Davon müssen viele andere aus der sich immer ach so gutmenschlich gebenden Kunst-, Sozial- und Medien-Szene gewusst haben, wenn sie nicht gar Mittäter gewesen sind. Es kann schon rein logistisch nicht anders gewesen sein.

Aber wahrscheinlich wird auch deren Schuld erst nach ihrem Tod aufgearbeitet werden. Dann kann man sich auch über sie leicht erregen. Solange sie leben, braucht man sie ja als Quotenbringer (wie offenbar auch der ORF einen zutätowierten bundesdeutschen Gewalttäter).

In den Jahrzehnten vor Ausbruch der Aids-Epidemie hat die 68er Generation überall um freie Bahn für Sex, Sex und noch mehr Sex gekämpft. Europäische Grüne haben sich sogar ganz offen zu einschlägigen pädophilen „Erlebnissen“ bekannt (ungestraft sitzt bis heute einer von den erklärtermaßen kinder„lieb“habenden Grünen an führender Stelle im EU-Parlament und moralisiert dort noch immer lautstark).

In Deutschland wollten die Grünen einst sogar ganz parlamentsoffiziell Sex mit Kindern straffrei stellen. So kämpfen sie jetzt überall um das Recht schwuler Paare auf Kindesadoption – trotz amerikanischer Studien, die zeigen, dass gleichgeschlechtliche „Eltern“ für die Kinder eindeutig suboptimal sind. Um es gelinde auszudrücken.

In den letzten Jahren hat sich zwar jeder drittklassige Leitartikel-Schreiber über die Frage ausbreiten dürfen, ob unter katholischen Priestern auf Grund ihrer Zölibatspflicht ein überdurchschnittlicher Anteil an Pädophilen zu finden ist. Die gleiche Frage in Hinblick auf homo- oder bisexuelle veranlagte Menschen aufzuwerfen, wagen sie aber alle nicht. Oder nicht mehr.

Statt dessen hat die BBC-Redaktion wenige Tage nach Auffliegen des Lebenswerks ihres toten Moderators einen konservativen Politiker des gleichen Delikts geziehen. Ohne jeden Beweis und zur offensichtlichen Ablenkung von der eigenen Schande. Zwar mussten dort nachher einige für diesen Falschbericht – formal – Verantwortliche wegen ihrer Ahnungslosigkeit zurücktreten. Die wirklich Verantwortlichen für die Denunziation des einen wie auch die Nichtverfolgung des anderen sind aber offensichtlich immer noch ungehindert aktiv.

Auch unter den österreichischen Medien hat kein einziger Journalist bisher Gewissensbisse oder gar Rücktrittsabsichten gezeigt, nachdem fast alle die Kirche zwei Jahre lang als Missbrauchs-Anstalt geprügelt hatten. Sie taten das so lange, bis sich herausstellte, dass die üblen Dinge in etlichen kirchlichen Heimen weit von dem übertroffen wurden, was sich in staatlichen Anstalten, vor allem jenen der Bundesländer abgespielt hatte.

Und dann ist das Interesse an einer Skandalisierung des Themas oder an einer Suche nach den Vergewaltigern.ganz versiegt: Das passierte genau zu dem Zeitpunkt, da offenkundig wurde, welche Schuld Exponenten der Gemeinde Wien auf sich geladen hatten: Sie hatten den Wilhelminenberg in ein Kinderbordell mit (zu ihrem angeblichen Schutz!) zwangseingezogenen Opfern verwandelt. Zugunsten von bis heute unbekannten Tätern.

Insbesondere der ORF hat über die Untaten von Kirchenmännern ungefähr zehn Mal so intensiv berichtet wie über jene aus dem öffentlichen Bereich. Was Herrn Küberl, den angeblichen Kirchenvertreter im ORF-Stiftungsrat, nicht daran hindern wird, auch künftig den dafür letztverantwortlichen ORF-Bossen mit seiner Stimme zur Mehrheit zu verhelfen.

Nicht einmal der unglaubliche neue Skandal, dass die Gemeinde sogar noch heute Akten über die damals Verantwortlichen zurückhält, findet irgendwo sonderliche Beachtung. Dabei deutet gerade dieses Indiz an, dass unter den – vorerst völlig namenlosen – Kinder-Vergewaltigern sehr prominente Namen gewesen sein müssen. Aber die Millionen an Inseratenumsätzen, die praktisch alle Medien aus dem Rathaus beziehen, sprechen halt eine viel stärkere Sprache als der angebliche Wille zur Objektivität und zum investigativen Journalismus.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2012 08:05

    Es ist fuer jeden politisch interessierten und einigermassen neutral und offen eingestellten Beobachter offensichtlich, dass die "progressive" Linke moralistischer Weltmeister hauptsaechlich in der Anschuettung politischer Gegner ist und in der Durchsetzung ihrer eigenen Interessen das gesamte Klavier von Schmutzkuebelkampagnen medial und persoenlich perfekt beherrscht. Diskrimierung von Alter (Kinder), Geschlecht (heterosexuelle Maenner), Religion (Christen), Rasse (Weisse, Deutsche) wird durch zunehmend faschistoides Verhalten kalt laechelnd mit Antidiskriminierung (nur bei den anderen), positiver Diskriminierung (was fuer ein schwachsinniger Widerspruch!), Antiheterosexuellnormativ(ismus) (der abwertende Ausdruck fuer die reproduzierende normale Gesellschaft), Religionstoleranz (nur bei den Nichtchristen) und Antirassismus begruendet.
    Diese unglaubliche Einseitigkeit, Verlogenheit und Ausuebung genau derselben Schweinereien mit umgekehrtem Vorzeichen nun gegen andere Menschengruppen gerichtet, wird durch mediales politisch correctes Trommelfeuer unter Berufung auf "Toleranz" und beruhend auf der Behauptung einer einzig wirklichen Wahrheit unters Volk gebracht. Gegenbeispiele, die diese zerstoererische Politik in Frage stellen, werden durch "Ethik" im Journalismus totgeschwiegen.

    Wann erkennt das die Mehrheit der Buerger endlich?
    Wann beschliesst der einzelne, sich dieser unverschaemten miesen Manipulation entgegenzustellen?

  2. Ausgezeichneter KommentatorGOP
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2012 08:12

    Nochmals, da unvollständig wiedergegeben:

    Die Pädophilie wie auch die Homosexualität ist eine A(b)normalität bei manchen Menschen und schon so alt wie die Menschheit. Eigentlich sind es Krankheiten, welche heutzutage in vielen Fällen auch heilbar sind - nur wollen die Betroffenen dies meist gar nicht. Darüber wurden schon viele Untersuchungen und Studien angestellt.

    Leider wird in der heutigen Gesellschaft und besonders von manchen Entscheidungssträgern (welche selbst davon betroffen sind!), solche Entgleisungen verharmlost bzw. toleriert. Wie man aus der nunmehr möglichen Homoehe sowie Bemühungen zur Kinderadoption sieht, findet sogar eine gewisse "Förderung" durch manche Kreisen statt.
    Auf alle Fälle gehören die Kinder und unmündigen Jugendlichen vor solchen Strolchen geschützt, denn diese sind meist völlig wehrlos und besitzen keinerlei Rechte.

    Zur Pädophilie siehe auch: http://www.sexmedpedia.com/artikel/paedophilie-ursachen-formen-behandlung

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    18. November 2012 12:30

    In Großbritannien wird ein Kindesmißbrauchsskandal jahrzehntelang vertuscht, in Brüssel darf ein bekennender Kinderschänder die grüne Fraktion führen, in Österreich wird eine ehemalige Erzieherin, die Kindesmißhandlungen eingesteht mit Auszeichnungen überhäuft. Aber wehe irgend jemand erlaubt sich lediglich eine der linken Ideologie zuwiderlaufende Meinung zu vertreten. Er läuft sofort Gefahr, seiner Existenz verlustig zu gehen und womöglich noch vor dem Richter zu stehen.
    Die Demokratie ist längst zur linxlinken Demokratur verkommen.

    Dazu noch zwei passende Links:

    http://kurier.at/chronik/oesterreich/ute-bock-muss-quartiere-raeumen/1.081.829

    http://frauenfoerderer.bplaced.net/gruene/bendit_basar/index.html

    Am Beginn des kulturellen Unterganges eines Volkes stand meist die Akzeptanz sexueller Widernatürlichkeiten wie Homosexualität und Pädophilie.
    Läuten wir mit diesen deutlichen Anzeichen bereits den Anbruch unserer eigenen Götterdämmerung ein?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2012 11:52

    Wenn ein Herr mit richtiger Weltanschauung Kleinkindern im Höschen herumfummelt, ist das "Förderung frühkindlicher Sexualität" und somit etwas Gutes.
    Wenn ein anderer Herr aus südlicheren Gefilden mit jugendlichen Prostituierten Bunga-Bunga-Partys feiert und dabei auch einer 17-jährigen in die Bluse glotzt, dann wird von Kinderschänderei und Missbrauch Jugendlicher gezetert.
    Von den gleichen, die kurz davor jubelten, dass ein ihnen genehmer Regisseur vor der Justiz flüchten konnte, der es nachweislich mit einer 13-jährigen getrieben hatte.
    Ach ja, die 13-jährige tat es freiwillig und log über ihr Alter.
    Machte Berlusconis Lolita-Hure zwar auch, aber das ist ja, wie wir wissen, etwas anderes.

    Linksgrüne stehen ganz offen für:
    Mord an ungeborenen Kindern
    Sex mit Minderjährigen
    Internierung Minderjähriger
    Niederreißen der familiären Trutzburg
    Verteilung von Drogen an Minderjährige
    - zumindest, so lange sie selbst daran ihren Spaß haben oder verdienen.

    Die Tatsache, dass diese als sozial gerechte und umweltfreundliche Moralapostel getarnten ekelhaften Gestalten hauptsächlich von jungen Mädchen und deren Müttern gewählt werden, lässt die Frage auftauchen, ob das Wahlrecht für Frauen wirklich eine gute Idee war. Wenn der Wolf genug Kreide frisst, sind die Lämmer wirklich so dämlich wie im Märchen.

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  1. Christian (kein Partner)
    22. November 2012 01:14

    Es ist wirklich ärgerlich, dass Sie im Eifer des Gefechts immer vergessen zu differenzieren. Es gibt genug Schwule, die sehr gute Eltern sein können und heute schon sehr gute Pflegeeltern sind. Die Mehrheit der pädophilen Menschen übt keine sexuelle Gewalt gegen Kinder aus und ist auch nicht irgendwie krank. Für diese Mehrheit waren auch irgendwelche Gesetzesentwürfe von anno dazumal geplant - und zu was? Zu recht.

    PS: Dass Ihr Beitrag es auf kath.net geschafft hat, sagt eigentlich auch schon alles über ihn aus.

  2. anatol (kein Partner)
    19. November 2012 23:25

    Schon vor über 10 Jahren hat mich ein Bekannter informiert, dass es die allerhöchsten SPÖ-Kreise sind, die sich an den Kindern vergangen hätten. (Vermietung über Saunaclubs oder so)
    Ich hab's nicht geglaubt. Es gäbe ein System , das dem Belgischen ähnlich war...
    Der selbe Bekannte hat auch behauptet, dass Jörg Haider schwul sei. Meine Reaktion? s.o.

    Es dürfte eine echte Brut sein. Egal wie groß das Ausmaß ist...

    Das Beschämendste daran ist aber dass die Linke alle Medien in der Hand hat. Und, dass es eine Langzeitstrategie gab/ gibt. Heute ernten diese Kreise eine wirklich üppige Ernte...

    Ich kann's nicht beweisen. Bitte Sie, Herr Unterberger, diesen Themen weiterhin treu zu sein und darüber zu berichten.

    Das hat sich Österreich wirklich nicht verdient.

  3. Civil Qurage (kein Partner)
    19. November 2012 18:09

    @f.m. "Evang.Matthäi 8, 9 hat NICHTS mit diesem ... Gedicht zu schaffen!"
    Ist von Ihnen nicht auch der weltberühmte Aufsatz der Literaturwissenschaft zu Goethes biografischer Notiz: "Ich war grenzenlos glücklich an Friedrikens Seite"? Jener, der mit den Worten "Hier irrt Goethe" beginnt? ;-)

    • Civil Qurage (kein Partner)
      19. November 2012 18:10

      oh, das gehört nach unten zum Wertkonservativen ... Antwort auf Beitrag von f.m.

  4. Jerobeam (kein Partner)
    19. November 2012 18:04

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=i4xGBKd3lEc

    Weil sie feige sind, weil sie hinterhältig sind, kurz weil sie das Böse mögen und sie so tief in ihrem Sumpf der Lügen sind, daß sie das ehrliche Tapfere zu sinnen gar als "Verbrechen" denken.

  5. consuela rodrigez (kein Partner)
    19. November 2012 17:19

    Lieber Herr Unterberger!
    Ich danke Ihnen für Ihren Mut, dass Sie sich dieses traurigen Themas angenommen haben. Ein Kind welches so etwas erleben musste, ist für sein ganzes Leben traumatisiert.
    Wie kann so etwas unter den Tisch gekehrt werden? Meine Meinung dazu ist, dass es in gehobenen Positionen (Richter, Politiker, Medienvertreter, Polizei etc.) wahrscheinlich mehrere solcher Kreaturen (sorry für den Ausdruck) gibt und deshalb die Strafen so gering ausfallen (Fußfessel), sollten diese Delikte überhaupt das Licht der Öffentlichkeit erblicken, denn die Medien schweigen dazu. Ich hatte es in einem vorherigen Kommentar schon geschrieben: je kranker und perverser die Politik je kranker die Gesellschaft. Das hat System. Jetzt wird sogar geworben mehr männliche Kindergarten(tanten) dafür zu gewinnen. Wer kann sich noch daran erinnern, als voriges Jahr (aufgedeckt von der Seite SOS-Österreich, welche nun abgedreht wurde) ein Muselmann seinen Sohn von hinten beglückte und dies auf Fotos festhielt. Eine Dame, welche in einer Drogerie arbeitet, fiel ein Pack Fotos auf den Boden und dabei sah sie die Aufnahmen. Sie machte Meldung. Ein kurzer Bericht und das war's schon.
    Aber wenn eine Dame (FPÖ) eine Aussage macht, dass Mohamed in der heutigen Zeit eigentlich als Pädophiler bezeichnet würde, ja da überschlagen sich die Medien und sie wird sogar verurteilt. Menschen die nicht systemkonform sind und die Wahrheit sagen werden ins Kittchen gebracht (in der BRD sind es tausende - wird in Ö. nicht anders sein) aber Verbrecher, die sich an Kindern vergehen laufen frei herum und die Opfer werden verhöhnt. Auch ein Fall den die FPÖ aufgedeckt hat. Solange die Medien (nicht die Journalisten perse, die verlieren ihren Job, sollten sie nicht politisch korrekt berichten) in der Hand solcher kranker Individuen sind, wird sich nichts ändern, da nichts aufgedeckt wird.
    Dass sich die ÖVP dafür hergibt .... ja die Gier!
    Immer wenn die Linken mitregieren, entstehen solche Gesellschaften. Man erinnere sich an das alte Rom, Soddom und Gomorra oder Babylon. Aber alle waren dem Untergang geweiht.
    Mit ihrem Slogan "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" blenden sie die Menschen und die fallen immer wieder darauf herein. Das kann nur passieren, weil sie uns eine falsche Geschichte erzählen, denn: die Herrschenden und Sieger schreiben die Geschichte. Wer die Vergangenheit kennt, lenkt die Gegenwart und Zukunft. Oder wer die Vergangenheit nicht kennt ist dazu verdammt sie immer wieder zu erleben.

  6. haglbuach (kein Partner)
    19. November 2012 17:17

    Vergleicht man die Misbrauchsfälle der österreichischen Kirchenmänner mit denen die sich laut Dr. Barbara Helige im Heim Wilhelminenberg abzeichnen, dann schlägt dieses Wiener Heim ein eigenes Verbrechenskapitel auf. Zugegeben, für die Opfer "kann" sexuelle Belästigung wie oftmals in der Kirche beobachtet genauso traumatisierend sein wie eine Vergewaltigung (Betonung liegt auf "kann), nur ist das Täterprofil ein gänzlich anderes.

    Ein Verbrecher an der Kinderseele muss ja mit viel Druck und Geschick die Schweigsamkeit des Kindes durchsetzen oder deren Glaubwürdigkeit in der Gesellschaft vermindern, weshalb nicht weiter verwunderlich die meisten Fälle im Familien und Verwandtenkreis auftreten. Wer dies als Verbrecher nicht zur Verfügung hat muss sich zwangsläufig einen Job suchen der mit Kindern zu tun hat und in dem obige Dinge durchsetzbar sind. So weit so schlecht, nur gibt es Hinweise, dass eben nicht nur die direkten Erzieher im Wiener Heim Vergewaltigungen dort durchgeführt haben. Heimfremde Kindesverbrecher benötigten also Einfluss, Geld und Macht um in so einem System mit wenig Risiko einzudringen und sich bewegen zu können. Ich bin mir sicher, wären diese Täter aus der Schicht der üblichen sozialistischen Arbeiterschaft, dann wären diese schon längst bekannt und auf Ewigkeit aus der SPÖ verbannt (die ist ja Rein). Der verbliebene Rest der Täter wird so wie es aussieht vom linken SOZI System gedeckt bis zum heutigen Tag.

    Aber wer weiß, vielleicht führt stetige Thematisierung doch zum Fahndungserfolg.

  7. Torres (kein Partner)
    19. November 2012 13:36

    Unterberger scheint es nach wie vor nicht klar zu sein, dass es einen ganz wesentlichen Unterschied darstellt, ob ein Laie oder ein katholischer Priester, der eine moralische Instanz ist und Gottes Wort verkünden und auch vorleben soll, Kinder missbraucht. Gerade Unterberger, als gläubiger Christ, sollte das sehr genau wissen (oder zumindest empfinden). Daher ist die Tatsache, dass über die "Untaten von Kirchenmännern ungefähr zehnmal soviel berichtet wird" als über andere, durchaus berechtigt und logisch.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. November 2012 14:05

      Wenn Kindesmissbrauch in den 10 Geboten geregelt wäre, könnte man das einsehen.
      Ist aber nicht.
      Somit besteht kein Unterschied zwischen G/geistlichen und weltlichen Würdenträgern.

      "Dignitas delictum auget" (Die Würde - des Amtes - steigert die Schwere des Verbrechens) gilt hier sowohl als auch.
      Es sei denn, man hat sich damit abgefunden, dass Politiker oder durch solche geschützte Kreaturen sakrosankt zu sein haben.
      Was äußerst bedauerlich wäre. Zumal das allenfalls das Fehlen jeglichen demokratischen Bewusstseins signalisierte, es könnte auch sein, dass da etwas verrückt wurde.
      Oder man ist.

    • till uilenspygel (kein Partner)
      19. November 2012 15:33

      ...da haben Sie Recht: eine "Genossin Tante" im Kinderheim ist wirklich keine moralische Instanz!

    • Sonne (kein Partner)
      19. November 2012 15:33

      @ Torres

      Erzieher in einem Kinderheim - also Menschen, die schützen sollten, Kindern beistehen, die es offenbar eh schon schwer genug daheim hatten, dürfen sich also in ihren Augen eher an Kindern bedienen als Priester und es ist "durchaus berechtigt und logisch", dass über diese mehr hergezogen wird als über jene ? Was für eine Dreistigkeit, bei Kindesmissbrauch zu unterscheiden, bei wem es angebrachter wäre und bei wem nicht !

      Aber da zeigt es sich wieder:
      Linke haben zweierlei Maß, wenn es um ihren Dreck geht.

    • heartofstone (kein Partner)
      19. November 2012 19:27

      Das Posting von torres ist nur ein weiterer Beweis für die ekelhafte Doppelmoral des linken "Abschaums" ... einmal Sozi, immer Sozi ... egal ob National oder International ... diese linke Brut gehört aus allen Ämtern entfernt ... für immer ...

    • Torres (kein Partner)
      20. November 2012 11:11

      @Neppomuk
      In den dienstlichen Anweisungen für Polizisten steht sicher auch nicht drinnen, dass sie z.B. keine bewaffneten Raubüberfälle begehen dürfen; wenn ein Polizist das trotzdem tut, ist das wohl etwas ganz anderes (und wird sicherlich auch in de Medien groß behandelt), als wenn das der Herr Y oder Y tut. Das ist durchaus mit Kindesmissbrauch durch Pfarrer bzw. durch Laien vergleichbar.

  8. AppolloniO (kein Partner)
    19. November 2012 12:03

    Pädophil...das klingt mir viel zu Gender-neutral.

    Sind das doch mehrheitlich schwule Männer die sich dieses Deliktes schuldig machen. Ursache und Wirkung liegen nirgedwo deutlicher auf der Hand.

  9. Reinhard (kein Partner)
    19. November 2012 11:52

    Wenn ein Herr mit richtiger Weltanschauung Kleinkindern im Höschen herumfummelt, ist das "Förderung frühkindlicher Sexualität" und somit etwas Gutes.
    Wenn ein anderer Herr aus südlicheren Gefilden mit jugendlichen Prostituierten Bunga-Bunga-Partys feiert und dabei auch einer 17-jährigen in die Bluse glotzt, dann wird von Kinderschänderei und Missbrauch Jugendlicher gezetert.
    Von den gleichen, die kurz davor jubelten, dass ein ihnen genehmer Regisseur vor der Justiz flüchten konnte, der es nachweislich mit einer 13-jährigen getrieben hatte.
    Ach ja, die 13-jährige tat es freiwillig und log über ihr Alter.
    Machte Berlusconis Lolita-Hure zwar auch, aber das ist ja, wie wir wissen, etwas anderes.

    Linksgrüne stehen ganz offen für:
    Mord an ungeborenen Kindern
    Sex mit Minderjährigen
    Internierung Minderjähriger
    Niederreißen der familiären Trutzburg
    Verteilung von Drogen an Minderjährige
    - zumindest, so lange sie selbst daran ihren Spaß haben oder verdienen.

    Die Tatsache, dass diese als sozial gerechte und umweltfreundliche Moralapostel getarnten ekelhaften Gestalten hauptsächlich von jungen Mädchen und deren Müttern gewählt werden, lässt die Frage auftauchen, ob das Wahlrecht für Frauen wirklich eine gute Idee war. Wenn der Wolf genug Kreide frisst, sind die Lämmer wirklich so dämlich wie im Märchen.

    • Bürger (kein Partner)
      19. November 2012 14:38

      Wenn ein Herr mit richtiger Weltanschauung Kleinkindern im Höschen herumfummelt, ist das "Förderung frühkindlicher Sexualität" und somit etwas Gutes.
      Wer sagt das? Kommen Sie mir jetzt nicht mit "die Grünen". Das waren eine Splittergruppe der Grünen im Deutschland der 60er aber hier überträgt man sowas natürlich immer gerne auf alles was irgendwie links (= nicht ganz rechts) ist.

      Wenn ein anderer Herr aus südlicheren Gefilden mit jugendlichen Prostituierten Bunga-Bunga-Partys feiert und dabei auch einer 17-jährigen in die Bluse glotzt, dann wird von Kinderschänderei und Missbrauch Jugendlicher gezetert.
      War sie denn nicht minderjährig? Gibt es bei solchen Verhaltensweisen keinen Grund zu zetern?

      Von den gleichen, die kurz davor jubelten, dass ein ihnen genehmer Regisseur vor der Justiz flüchten konnte, der es nachweislich mit einer 13-jährigen getrieben hatte.
      Wer waren denn "die"? Können sie ein paar konkrete Beispiele für diese Jubelnden bringen?

      Linksgrüne
      Aaah, die Linksgrünen...natürlich, wer denn auch sonst. Jaja DIE na dann ist ja alles klar...Gibts eigentlich auch Rechtsgrüne? Was ist mit den Rotlinken, den Linksroten und den Rotgrünen (Rotzgrünen wie man in rechtsblauen Kreisen gerne sagt hihi)?

    • sonne (kein Partner)
      19. November 2012 15:26

      @ Bürger

      Ich werde mit Sicherheit keinen Berlusconi verteidigen - obwohl ich denke, dass Kleinkinder weiß Gott schutzbedürftiger sind als erwachsene Prostituierte.

      Wie ist es möglich, dass dieser Herr als Vertreter der Grünen in einem Europaparlament sitzt - vonwegen "Splittergruppe der Grünen" - linker gehts bei dem Herrn wohl kaum noch. Aber man stelle sich vor, er wäre katholischer Geistlicher - eigentlich würde es schon reichen, wenn er ein konservativer Politiker wäre, der je solche Aussagen getätigt hätte - da wäre der Teufel los im linken Blätterwald. Aber für Grüne herrsche offenbar andere Maßstäbe - da relativiert man schon gerne, oder ?

      http://www.youtube.com/watch?v=M0qvkg2nzg8

      Nehmen sie doch ihre Scheuklappen ab !

    • Bürger (kein Partner)
      19. November 2012 16:41

      Wie ist es möglich, dass dieser Herr als Vertreter der Grünen in einem Europaparlament sitzt
      Nun das liegt wohl daran, dass schmieriege Andeutungen über Kindesmissbrauch nicht strafbar sind. Dieser Mann ist nicht "die Grünen", "die Linksgrünen" oder sonstwas. Das ist ein grüner Politiker und dessen (zweifellos übles) Geschwafel von vor 30 Jahren.

      Aber für Grüne herrsche offenbar andere Maßstäbe - da relativiert man schon gerne, oder ?
      Wer relativiert hier? Das ist ekelhaftes Geschwafel und ich lehne solche Ideen zu 100% ab, würde Cohn-Bendit übrigens auch nicht wählen. Was das aber mit dem hier so primitiv kultivierten Feindbild irgendwelcher Linksgrünen zu tun hat ist mir nicht klar. Cohn-Bendit ist nicht die Grünen, wenn sie der Meinung sind, dass seine Ideen über die Sexualität von Kindern in die Grünen von heute eingeflossen sind, so sollten sie das belegen. Steht im Parteiprogramm etwas von der Legalisierung von sexuellen Kontakten zu Kindern? Haben relevante Parteimitglieder in letzter Zeit etwas in diese Richtung gefordert?

      Und was sollen überhaupt diese dümmlichen Kampfbegriffe über irgendwelche Linksgrünen? Es ist doch hier sowieso klar, dass Grüne links sind wozu das noch erwähnen?

      Diese Übertragungen sind einfach ein Zeichen für einen erbärmlichen Diskussionsstil. Statt mit Argumenten aufzutreten werden hier regelmäßig Tendenzen oder gar Einzelfälle auf die Feindgruppe (alles was irgendwie ansatzweise links ist) projiziert.

    • sonne (kein Partner)
      19. November 2012 17:39

      Aber ja doch bin ich der Meinung, dass Grüne (Linksgrüne, wenn sie so wollen), also Linke, dafür gesorgt haben, dass sich moralische Werte - in jeglicher Hinsicht relativiert haben. Wie wehleidig sie doch sind, wenn man sie "linksgrün" nennt - wohingegen doch gerade die Linken es sind, die alle Andersdenkenden, alle Konservativen mit ihren "Nazikeulen" niederbügeln, alles sofort als "rechtsextrem" bezeichnen, was nicht dem linken Mainstream entspricht.

      Ist dieses schwarz/weiß Schema nicht eher der Argumentationsstil ihrer Gesinnungsgenossen ?
      Ich mein ja nur - vonwegen "Projektionen" und so ... ;-)

      Die grüne "Splittergruppe" gibt es übrigens nach wie vor. Herr Fischer, der steinewerfende "Pazifist" ist auch einer davon, wenngleich offenbar schon in üppiger Pension. Ja, ich denke, dass viel Gedankengut der Gründerväter der Grünen in die Partei eingeflossen ist - auch hinsichtlich der "liberalen" Sexualität.
      Hier noch zur Ergänzung, habe ich extra für sie gegoogelt - damit sie ein Zitat aus Cohn-Bendits Buch auch noch nachlesen können.

      http://netzwerkb.org/2011/07/16/kindesmissbrauch-daniel-cohn-bendit/

      Vergessen sie nicht: Die Postulate jener Leute haben wohl viele Leute als "gängig" übernommen. Haben womöglich gedacht, dass sei jetzt "normal", wenn es schon wie "selbstverständlich" im TV übermittelt wird. Man achte darauf, dass der Rest der Diskussionsrunde auf dem Video sich nicht empört, sondern auch noch lacht darüber. Wollen sie also behaupten, dass das gesellschaftspolitisch keinen Einfluss hatte/hat ?

      Es gab auch mal kurz "bürgerlich-grüne". Daher vielleicht auch die Betonung des Begriffes "links-grün".

    • Bürger (kein Partner)
      19. November 2012 18:34

      Ups und schon wieder, Sie sind wohl ein hoffnungsloser Fall. Weder bin ich ein Linker, schon gar keiner der Gruppe "die Linken" und ich bezeichne auch niemanden wahllos als rechtsextrem.
      Ich bediene mich auch keiner Argumentationschemata meiner unterstellten Gesinnungsgenossen. Da hilft ein "die tun das ja genauso" auch nicht, es zeigt nur nochmal deutlich wie Sie(!) ticken und bestätigt meine Kritik.

      Es gibt übrigens einen Unterschied zwischen liberaler Sexualität und der de facto Legalisierung von Kindesmissbrauch. Erstere befürworte ich, Stichwort persönliche Freiheit, zweiteres lehne ich entschieden ab. Beispiele für den angeblichen Einfluss des Gequatsches von Cohn-Bendit konnten sie wieder nicht bringen. No na stehen die Grünen tendentiell für einen liberaleren Zugang zur Sexualität, aber soweit ich weiß erstreckt sich das im hier und jetzt eindeutig auf erwachsene Menschen, egal was Conhn Bendit für kranke Geschichten erzählt hat. Warum verschwende ich mit Ihnen überhaupt meine Zeit?

    • Reinhard (kein Partner)
      19. November 2012 19:32

      "War sie denn nicht minderjährig? Gibt es bei solchen Verhaltensweisen keinen Grund zu zetern?"
      Eigentlich nicht, denn sie selbst hat sich als 18-jährige ausgegeben, um an dieser Party teilnehmen zu können. Zu zetern gibt es höchstens etwas am gockelhaften Gehabe des alten Knilches, aber das ausgerechnet jene, die mit Polanski kein Problem hatten, bei Berlusconi "Skandal!" brüllten, können auch Sie nicht widerlegen.

      Zum Thema "Splittergruppe" rutscht mir höchstens heraus, dass auch nur eine Splittergruppe der deutschen Nationalsozialisten auf einen Krieg hinarbeiteten. Wenn geduldete und in Führungsetagen etablierte "Splittergruppen" als Entschuldigung in linken Kreisen dienen, dann wundert mich die geforderte Sippenhaftung eines ganzen Volkes über Generationen für Verbrechen einer Splittergruppe ihrer Vorvorvätergeneration schon gewaltig.

      "Können sie ein paar konkrete Beispiele für diese Jubelnden bringen?" Könnte ich sicher, man muss nur die Kommentare im linkslastigen Feulleton zur Zeit von Polanskis Flucht vor dem FBI wieder ausgraben. Aber die Mühe der Recherche überlasse ich Ihnen gerne selbst. Für das Alzheimer jener, die ihr selektives Erinnerungsvermögen nach politischer Relevanz sortieren, kann ich nichts.

      Und wenn Ihnen "Linksgrüne" nicht passt, dann tut es mir Leid. Da sich aber die großen Moralapostel mit dem Dreck am Stecken aber hauptsächlich dort finden, lassen Sie mir dieses Feindbild. Sie können Ihres ja auch gerne behalten.

    • socrates
      21. November 2012 19:44

      Reinhard
      Berlusconi zahlt für Nichtsex und kann dies jederzeit mit medizinischen Gutachten belegen. weg ist weg. Er dient den Leuten, die nicht nachforschen, als Sündenbock, um die eigenen Missetäter zu schonen.
      Cohn kommt zum Arzt und klagt: Blau erzählt, er kann 17 mal am Tag !
      Der Arzt: Na und? Sag es auch!

  10. Bürger (kein Partner)
    19. November 2012 11:17

    – trotz amerikanischer Studien, die zeigen, dass gleichgeschlechtliche „Eltern“ für die Kinder eindeutig suboptimal sind. Um es gelinde auszudrücken.

    Auf welche Studien bezieht sich der werte Autor hier?

    ob unter katholischen Priestern auf Grund ihrer Zölibatspflicht ein überdurchschnittlicher Anteil an Pädophilen zu finden ist. Die gleiche Frage in Hinblick auf homo- oder bisexuelle veranlagte Menschen aufzuwerfen, wagen sie aber alle nicht. Oder nicht mehr.

    Beim Zölibat wird die zwischenmenschliche Sexualität (ein Trieb) unterdrückt (nicht unbedingt erfolgreich, auch wenn man von Missbrauch absieht), bei Homo- oder Bisexualität ist dieser ganz oder teilweise auf das eigene Geschlecht gerichtet, wird aber üblicherweise ausgelebt. Wenn wir das also aus der Perspektive der Triebabfuhr denken, liegt die Frage nach der Rolle des Zölibats wesentlich näher als die Frage nach Homosexualität. Selbstverständlich ist aus wissenschaftlicher Sicht auch die Frage nach Zusammenhängen zwischen Homo- und Bisexualität und Pädophilie zulässig, wobei der Autor hier diese offenbar mit Kindesmissbrauch gleichsetzt, was "technisch" nicht korrekt ist.
    Beide Fragestellungen dürften allerdings aufgrund der strafrechlichen Relevanz und der sozialen Erwünschtheit recht schwer zu beantworten sein, mit einer einfachen Umfrage dürfte man wohl nicht besonders weit kommen.

    Davon abgesehen interssiert mich folgendes: Welche Akten werden zurückgehalten und welche Indizien gibt es für ein Kinderbordell? Nicht, dass Missbrauchsfälle nicht schlimm genug wären aber der Unterschied zu einem Kinderbordell ist doch noch gewaltig. Ich finde es jedenfalls ungehörig hier nebulose Anschuldigungen zu verbreiten, ohne auch nur eines der angeblichen Indizien vorzubringen.

    • A.K.
      19. November 2012 12:14

      @Bürger
      Lieber Bürger!
      Darf ich aus Ihren kritischen Anmerkungen eine gewisse Sympatie für Homosexualität und eine Abneigung gegen homo-und bisexuelle Triebunterdrückung herauslesen?
      Wenn dies der Fall ist, dann schreiben sie es einfach offen.

    • Bürger (kein Partner)
      19. November 2012 14:10

      @ A.K.
      Lieber A.K., Sie dürfen aus meinen kritischen Anmerkungen herauslesen was Sie wollen, Tatsache ist, dass Ihr Posting im Wesentlichen nichts mit dem Inhalt meines Postings zu tun hat.

      Ich hege keine generelle Sympathie für die Homosexualität genauso wenig wie ich Sympathie für die Heterosexualität, die Präferenz der Autofarbe meines Nachbarn oder seine bevorzugte Dachform hege. Das ist mir alles ziemlich egal zumal es in der persönlichen Freiheit liegt. Ob X mit Y oder Z schläft/ihn oder sie liebt oder sonstwas ist alleine dessen Sache, solange das einvernehmlich zwischen erwachsenen Personen geschieht kann das für mich höchstens eine Geschmacksfrage sein. Wenn es um Geschmacksfragen geht, kann ich Ihnen verraten, dass ich Frauen, schwarze Autos und Flachdächer mag. Über Geschmäcker kann man bekanntlich streiten aber üblicherweise lohnt sich das nicht besonders, insofern soll das vor allem bei solch harmlosen Fragen nicht weiter problematisch sein.
      Warum ich von Ihnen dazu aufgefordert werde hier meinen Geschmack zu erörtern ist mir allerdings noch immer nicht klar.

    • haro
      19. November 2012 20:10

      @Bürger

      Es gibt außer zölibatär lebenden Priestern auch viele andere Menschen die ohne zwischenmenschliche Sexualität leben. Es wird ihnen aber nicht aufgrund "Triebunterdrückung" sofort ein überdurchschnittlicher Anteil an Pädophilen ( und Kindesmissbrauch) unterstellt.

      Es geht nicht nur um die "Perspektive der Triebabfuhr" sondern auch um den bei manchen sehr hohen Stellenwert der Sexualität und da sind wir wohl näher bei der Homosexualität als beim Zölibat.

      Der Ausdruck "Kinderbordell" für jene Wiener Kinderheime in denen wiederholter so schrecklicher Kindesmissbrauch statt gefunden hat missfällt Ihnen so sehr dass Sie nach "Indizien" rufen und von "nebulosen Anschuldigungen" reden ...

    • A.K.
      20. November 2012 14:23

      @Bürger
      Bei der Ablehnung von Homosexualität geht es aber nicht nur um strafrechtliche Relevanz bezüglich ihrer Erwünschtheit und auch nicht nur um die damit erzielte Triebabfuhr wie sie schreiben. Es geht darum, daß auf diesem Irrweg sicher keine neuen Generationen entstehen können, die den Homosexuellen ihre Altersversorgung und Pflege sichern. Trotzdem gehen aber deren aktuelle Forderungen in Richtung Gleichstellung mit der Ehe bezüglich Pensionsberechtigung für die Partner.

  11. Wolfram Schrems (kein Partner)
    19. November 2012 10:59

    Eine Sache hat A. U. vielleicht etwas zu wenig herausgestellt, nämlich, daß am Höhepunkt der Kampagne gegen die Kirche wegen wirklicher oder angeblicher Fälle von sexuellen Verfehlungen POGROMSTIMMUNG geschürt wurde.

    Ich habe selbst bei einer Pressekonferenz, bei der es eigentlich um etwas ganz anderes ging, eine wüste, pauschale und haßerfüllte Attacke auf die Priester gehört. Das war so kraß formuliert, daß ich es hier nicht wiedergeben möchte. Der betreffende Hetzer, der sich unter Pseudonym vorstellte, bekannte sich übrigens als Journalist.

    Auch sonst waren und sind die Attacken gegen die Priester in ihrer überschießenden Art zutiefst pathologisch. Man sieht förmlich die triefenden Lefzen.
    Ist man etwa insgeheim froh, daß sich auch Menschen mit hohen moralischen Standards verfehlten? Klagt man im sich verfehlenden Priester etwas an, was eigentlich im eigenen Inneren ein böses Gewissen verursacht und Verwüstungen anrichtet? Will man den Gewissenswurm zum Schweigen bringen, indem man sagt, es gibt gar keine Gebote?
    Völlig pervers waren und sind daher die Attacken gegen die kirchliche LEHRE, denn diese schützt ja gerade die Integrität des Nächsten. Und steht somit im Gegensatz zu den marxistischen o. a. Pseudo-Ethiken.

    Eine Gesellschaft, in der das 6. und 9. Gebot (und die anderen) eingehalten würden, wäre viel friedlicher, gewaltfreier und neidfreier als die unsrige. Aber man will es eben anders.

    Der Kampagne gegen die Kirche- das sieht man ganz deutlich - geht es nicht um Opferschutz o. dgl., auch nicht um Gerechtigkeit, sondern um das Befriedigen alter Ressentiments und der Haßgefühle gegen die moralischen Mahner. Der Pöbel soll wohl zu Gewalttaten gegen Kirchengebäude und Priester ermutigt werden, damit sie verschwinden und kein schlechtes Gewissen verursachen.

    Werden wir übrigens eine rückhaltlose Aufklärung bezüglich der Opfer der städtischen Kinderheime bekommen? Und ein "Mea culpa" der Verantwortlichen?

    • Zraxl (kein Partner)
      19. November 2012 12:54

      Ihren Ausführungen stimme ich durchaus zu. Leider spielt aber die Leitung der Katholischen Kirche dabei selbst eine sehr unrühmliche Rolle. Hier nur ein paar Beispiele:

      * In der Klassnic-Kommission sitzen bzw. saßen Personen, die vormals im August-Eichhorn Haus als Aufsichtsorgane aktiv waren.

      * In der Tageszeitung "Die Presse", die im Besitz der Katholischen Kirche steht, wurde von einem Fall in Deutschland berichtet, bei dem ein katholischer Religionslehrer pornographische Photos von Schülerinnen angefertigt und verbreitet haben soll. Das war jedoch die glatte Unwahrheit, denn der betreffende Leherer war Philosopielehrer. Offenbar ist es ein Ziel dieser Tageszeitung, eine gewisse Stimmung gegen katholische Religionslehrer zu erzeugen. Schließlich war das ja nicht der erste Fall von Desinformation. Das Onlineforum dieser Zeitung bildet zudem eine Plattform für jegliche Hetzerei gegen die Kirche, wohingegen sachliche Richtigstellungen entweder gar nicht, oder nur mit großer Zeitverzögerung freigeschaltet werden.

      * Der kirchliche Sender "Radio-Stephansdom" wirbt ausgerechnet für die Tageszeitung "Der Standard", die sich durch mieseste antikirchliche Stimmungsmache hervortut. Der Geschäftsführer dieser Zeitung hetzt in einem speziell dafür eingerichteten Blog gegen die Kirche. Und die im "Standard" geschaltete Werbung für ein Anti-Kirchen-Volksbegehren bezichtigt gleich die ganze Katholische Kirche als Kinderschänderverein.

      Darauf, dass die Kirchenleitung gegen diese antikirchliche Hetzerei auftritt, wartet man vergebens. Statt dessen biedern sich die Kirchenfürsten bei den Obersozis an, dass einem graust. Rückendeckung für Priester, Religionslehrer oder andere Personen im Kirchendienst gibt es keine. Im Gegenteil: Wenn gegen eine solche Person eine Anschuldigung kommt, zählt die Wahrheitsfindung nichts mehr.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      19. November 2012 13:37

      @Zraxl

      Ihren wichtigen Ergänzungen muß ich leider zustimmen:

      Die Bischöfe haben bei ihrer eigenen Erpressung tatkräftig mitgewirkt und haben der Kirche großen Schaden zugefügt. Die Klasnic-Kommission ist ein von den Bischöfen bestelltes antikirchliches Inquisitonstribunal. Über deren Mitglieder könnte man einiges schreiben.

      Daß die Medien, die im Kirchenbesitz sind, vom katholischen Selbstverständnis weit entfernt sind, scheint kaum jemanden zu stören.

      Auch mit der Anbiederung haben Sie leider recht.

      Daß ich das in meiner obigen Stellungnahme nicht erwähnt habe, liegt daran, daß ich auf eine andere Facette dieses Dramas eingehen wollte und Postings nicht zu lange ausfallen sollten.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      19. November 2012 13:40

      @Zraxl
      Danke für Ihre treffliche Darstellung. Dieser Text sollte täglich mehrmals in Fernsehen und Radio verlesen werden! Vielleicht käme dann doch noch der eine oder die andere zum Nachdenken! (Wird wohl Wunschtraum bleiben)

    • Bürger (kein Partner)
      19. November 2012 14:20

      Das sind wieder die üblichen Reflexe. Irgendein soziales Gemenge (die Journalisten/Grünen/Linkslinken/Rotgrünen - also eigentlich eh alle bis auf die kreuz.net Crew) ist ganz furchtbar böse gegenüber der Kirche, vor Übertreibungen wie Pogromstimmung wird nicht zurückgeschreckt.

      Anektotische Einzelbeispiele werden ggf. übertrieben und auf das Feindbild übertragen. Irgendein Journalist macht angeblich irgendwas nicht näher spezifiziertes und das darf dann als Beispiel für die Verkommenheit der ganzen Feindgruppe herhalten. Erstaunlich auch, dass gerade ein Mensch der eher nicht durch moderaten Dialog oder Versöhnlichkeit auffällt hier den Hass beklagt. An verbalem Hass dürfte er selbst die Mehrheit der radikalsten Kirchenkritiker übertreffen.

    • Zraxl (kein Partner)
      19. November 2012 15:57

      @ Bürger
      Mich interessiert das tatsächlich: Warum wischen Sie alle Fakten weg und verbreiten Unwahrheiten? Warum tun Sie das?

    • Bürger (kein Partner)
      19. November 2012 16:55

      @ Zraxl:
      Mich interessiert das tatsächlich: Von welchen Fakten sprechen sie?

      Übrigens: Es gibt kein Anti-Kirchen Volksbegehren, es gibt eines gegen Kirchenprivilegien.

    • Zraxl (kein Partner)
      19. November 2012 18:02

      @Bürger

      Sie haben recht, das betreffende Volksbegehren heißt "Kirchen-Privilegien-Volksbegehren". Und da Sie offensichtlich dieses Volksbegehren kennen, wissen Sie auch, dass mit diesem Volksbegehren "Kein Steuergeld für Missbrauchstäter" gefordert wird. Und dann wissen Sie offensichtlich auch, dass dieses Volksbegehren mit einem Verbotsschild wirbt, auf dem dargestellt ist, wie ein Geistlicher Kindern nachjagt. Diese Darstellung ist aber kein "anektotisches Einzelbeispiel", sondern übelste Hetzerei. Und Sie wissen das!

      Dass in der Presse die Übeltat eines Philosophielehrers ausdrücklich einem katholischen Religionslehrer zugeschrieben wird, ist ebenfalls kein "anektotisches Einzelbeispiel", sondern Desinformation zum Zweck der Stimmungsmache.

      Dass seit dieser Missbrauchsberichterstattung Anpöbelungen von Priesteren und Vandalismus an Kirchen massiv zugenommen haben, ist ebenfalls ein Faktum.

      Dass der Herr Cohn-Bendit noch immer EU-Parlament als Chef der Grünen herumsitzt, ist ebenfalls ein Faktum.

      Dass in den 70er Jahren alle möglichen linken Institutionen Kindesmissbrauch propagiert haben, ist überall nachzulesen.

      Ja, und natürlich ist auch der von Ihnen behauptete Zwangszölibat ein Unfug. So etwas gibt es genauso wenig wie eine katholische Zwangsheirat.

      Dass zölibatär lebende Priester häufiger in Kindesmissbrauch involviert sind als andere Personen, ist ebenfalls ein freche Lüge.

      Aber aufgrund Ihrer Antwort fürchte ich, dass Sie Fakten nicht kümmern, sondern dass Sie handfeste Gründe dafür haben, hier Unwahrheiten zu verbreiten.

  12. cmh (kein Partner)
    19. November 2012 09:16

    Nicht vergessen sollte man auch die Machenschaften eines anderen "potenten" wenn auch französischen Sozialisten:

    http://www.stern.de/panorama/vergewaltigungs-klage-strauss-kahn-die-zweite-1702832.html

    Beachtenswert auch die Jugend von Tristane Banon in einer sozialistischen "Familie".

  13. Stupsi (kein Partner)
    19. November 2012 08:58

    Witzig, wollte Dr. Unterberger nicht ohne Werbung auskommen?
    Und jetzt wirbt seine Website für Apple Gewinnspiele und einsame ukrainische Frauen?

    Wird das ein neuer Geschäftszweig?

    • Trollwatch (kein Partner)
      19. November 2012 09:07

      Hat Faymann jetzt seine Facebookseite eingestellt oder haben sie Dich dort rausgeschmissen?

      Nicht wegen LInksabweichlerei, sondern eher wegen Flachwurzelei mit lesbischen Rathausfrauen.

      Oder hast Du gedacht, man würde Dir seriös kommen?

    • Stupsi (kein Partner)
      19. November 2012 09:46

      Saufst Du schon so früh am Morgen?
      Nicht nur heimlich sondern unheimlich.

  14. Undine
    18. November 2012 23:09

    Seien es nun Päderasten oder Pädophile---wer sich an Kindern vergeht, ist zurecht in den Augen der meisten Menschen das Allerletzte. Es fehlen einem die Worte, wenn man erfährt, welchem Martyrium Kinder ausgesetzt werden, wenn sie solchem Auswurf der Menschheit in die Fänge geraten.

    Schlimm genug, daß es solch perverse Menschen gibt und leider immer geben wird; schlimm aber auch, daß mithilfe der Medien massiv Parteipolitik mit diesen unsagbaren Verbrechen gemacht wird! Man soll es nicht für möglich halten, aber der ORF macht bei diesem schmutzigen Geschäft in unverschämter Weise munter mit---zugunsten der linken Politik.

    Monatelang wurden die Verbrechen, deren sich Kirchenmänner schuldig gemacht haben, vom ORF breitgetreten, während die gleichen Verbrechen in staatlichen Kinderheimen gerade einmal zwischen den übrigen Meldungen erwähnt werden, um gleich zum nächsten Thema überzugehen, und dies, obwohl sie zahlenmäßig sogar noch ein Vielfaches dessen ausmachten als das, was in kirchlichen Heimen geschah.

    Diese "wertende" Berichterstattung des staatlichen ORF ist an Schäbigkeit nicht zu überbieten.

  15. plusminus
    18. November 2012 22:42

    In Frankreich beginnt sich die schweigende Mehrheit gegen das Diktat Hollands uns seiner Partei aufzubegehren und das ist gut so:

    http://www.orf.at/stories/2151763/2151764/

    • cmh (kein Partner)
      19. November 2012 09:18

      Wieder einmal zeigt sich, dass das Diktum vom "Souverän, der sich nicht irren kann" grundfalsch ist.

      Natürlich kann sich ein Souverän in seinen Entscheidungen irren und ein absoluter Souverän irrt meist absolut.

  16. Brigitte Imb
    18. November 2012 20:27

    OT - Sparpaket: Doch keine Verkleinerung des Nationalrats

    Sparen muß nur das Volk, die Repräsentanten sind dazu nicht bereit.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1314145/Sparpaket_Doch-keine-Verkleinerung-des-Nationalrats?_vl_backlink=/home/index.do

    • terbuan
      18. November 2012 20:55

      Der deutsche Bundestag hat 620 Abgeordnete, der österreiche Nationalrat 183.
      Entweder hat Österreich um 120 zu viele Parlamentarier oder um 15 Mio. Einwohner zu wenig :-)

    • Brigitte Imb
      18. November 2012 22:11

      Noch dreister treiben es die Griechen, die leisten sich 300, od. besser gesagt die lassen 300, u. a., von uns bezahlen.

  17. Dr. Otto Ludwig Ortner
    18. November 2012 19:27

    Zum 100. Mal: Die Erhebung öffentlicher Vorwürfe, die Straftaten von Mitbürgern zum Gegenstand haben, stellen nach österreichischem Recht das Verbrechen der Verleumdung gemäß § 267 StGB. dar und sind vom Staatsanwalt anzuklagen (Strafrahmen 5 Jahre). Denn das Staatsziel der Republik ist die Unverletzlichkeit ihrer Bürger, abgesichert durch die ihnen zustatten kommende Garantie des gesetzlichen Richters (Art. 83 BV-G.). Die ständigen Vorwürfe wegen Sexualdelikten in der Öffentlichkeit sind nichts anderes als Propaganda, strafgesetzlich verpönt und als Hochverrat zu betrachten. Denn sie greifen die republikanische Staatsordnung Österreichs frontal an.

    • logiker2
      18. November 2012 20:27

      wie oft wird den ein Peter Pilz angeklagt ? Dieser von Ihnen zitierte Srafrechtstatbestand gehört doch zum Standardpolitstil dieses Grünfunktionärs. In als Politiker zu bezeichnen wäre eine Beleidigung der noch wenigen charakterlich anständigen Politiker.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      18. November 2012 20:52

      Zu Logiker: Da ich weiß, daß die Justiz ihre ausschließliche Kompetenz zur Strafverfolgung nicht verteidigt - korrumpiert durch das Recht verhöhnende Staatsorgane - wiederhole ich mein Argument. Denn es ist nicht einmal dem hohen Klerus bekannt, dem daher verständlicherweise die Gläubigen davon laufen. Zu den Grundlagen siehe Aurelius Augustinus, "de civitate dei" (vom Gottesstaat), 2. Buch, 9. Kapitel und die darin enthaltenen Zitate von Cicero : "De officiis" und des Grundgesetzes des Prototyps der Republik, der "res publica romana", das Zwölftafelgesetz, Abschnitt VIII. Die römische Republik verstand bei der Verleumdung keinen Spaß, der Verleumder wurde durch den Sturz vom tarpejischen Felsen mit dem Tode bestraft.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. November 2012 09:38

      § 267 StGB
      Urkundenfälschung.
      (1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

      § 297 StGB
      (1) Wer einen anderen dadurch der Gefahr einer behördlichen Verfolgung aussetzt, daß er ihn einer von Amts wegen zu verfolgenden mit Strafe bedrohten Handlung oder der Verletzung einer Amts- oder Standespflicht falsch verdächtigt, ist,
      wenn er weiß (§ 5 Abs. 3), daß die Verdächtigung falsch ist,
      mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr, wenn die fälschlich angelastete Handlung aber mit einer ein Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

      Es gilt die Unwissenheitsvermutung, Herr Dr.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      19. November 2012 14:13

      Daß der ö. Verleumdungsparagraph den Wahrheitsbeweis zuläßt, ist mir bewußt. Doch wenn die Verleumdung nicht vom Staatsanwalt angeklagt wird, kann die "Unwissenheitsvermutung" nicht durch diesen Beweis erhärtet werden. Ein Territorium der zügellosen Dreckschleudern - wie Österreich - ist natürlich keine Republik, sondern ein von Banditen terrorisiertes Territorium, zuweilen mörderisch , so der Fall des von dem gläubigen Volk als Heiliger verehrten Alterzbischofs von Wien , Kard. Hanns Hermann Groer. Sein Grab in Maria Roggendorf ist eine gnadenspendende Pilgersstätte des gläubigen Volkes, mit reichem Blumenschmuck, vielen brennenden Kerzen und "Ex-Voto" Tafeln für Gebetserhörungen. Ich kann diese Pilgerstätte den Lesern des Tagebuches sehr empfehlen. Als der Präsident der onkologischen Gesellschaft am 9.11.2009 meiner Frau ein Pankreas-Karzinom diagnostizierte, fuhr ich - als sein letzter Vertrauter und Verteidiger, natürlich von den staatlich kontrollierten Medien verschwiegen -dort hin. Als meine Frau am 4.12.2009 operiert werden sollte, war das Karzinom futsch und meine Frau blieb bisher bester Gesundheit. Sie ist seit 20 Jahren Krankenhaus-Seelsorgerin im AKH, auch in der Krebsabteilung. So ein Ereignis war bisher dort nicht bekannt.

  18. Josef Maierhofer
    18. November 2012 17:24

    Verdrängen, verschweigen, vertuschen.

    Das Theater um katholische Priester ist völlig abgerissen, aber auch die Berichterstattung um die Täter in den Kinderheimen der Stadt Wien und anderswo.

    Die Täter haben derzeit noch genug Einfluss, um die Vertuschung zahlen zu lassen und die Gemeinde Wien, insbesondere die Regierungsfraktion samt Schoßhunderl, zahlt gerne, handelt es sich doch um Genossen.

    Und die Medien nehmen gerne satt zu berichten und der Wahrheit nachzugehen.

    Hoffentlich merken sich die Wiener Wähler all diese Fakten bis zur nächsten Wiener Wahl. Wer die Wiener SPÖ wählt, wählt die Beschützer der Gewalttäter, wer die Wiener Grünen wählt, wählt die 'perverse Fraktion'. Wer Gleiches im Bund tut ist ebenso mitverantwortlich für die Wahl von Beschützern für Gewalttäter. Aber nicht nur das, eine Unsumme von Korruptionsfällen wären aufzuklären und anzuklagen.

    Derzeit gelten Gesetze offenbar für Regierungsmitglieder und Parteigänger von SPÖ und Grünen nicht, auch nicht die Mediengesetze, trotz aller Schweinereien, die passieren und die verschwiegen werden oder kleingeredet im Gegensatz zu den Taten offensichtlich anders Orientierter, die sofort mit viel Getöse aufgenommen werden von den Medien.

    Die Taten sind ein Skandal der Sonderklasse und schwere Verbrechen, Zuhälterei, Erpressung sind schwere Straftaten und die Verbrechen an wehrlosen Kindern wiegen noch viel, viel schwerer.

    Es ist ein Wahnsinn, dass die Gemeinde Wien die Aufklärung behindert, wie beim Lainzer Skandal, beim Steinhof Skandal, beim Kampusch Skandal (da ist es auch die SPÖ, die verschleiert und behindert), ich wäre dafür, dass die Opfer 4 Wochen lang ausführlich ihre Schicksale in der Hauptsendezeit von ORF TV frei vortragen dürfen und auch Namen nennen dürfen.

    • socrates
      18. November 2012 22:54

      Frau Dutroux ist frei und ihr Mann wird wohl bald folgen. Zu viele Prominente sind in diese Sache verwickelt.

    • cmh (kein Partner)
      19. November 2012 09:20

      Wie lange wird Dutroux in Freiheit wohl überleben dürfen?

  19. Brigitte Imb
    • terbuan
      18. November 2012 17:31

      Was er in dem verkürzten Interview gesagt hat, das reicht!
      Man kann natürlich darüber diskutieren, aber persönlich bin ich gegen jede Art von Presse- und Parteienförderung mit meinen Steuergeldern!

  20. terbuan
    18. November 2012 16:46

    O.T. "Der Sozialstaat zerstört sich selbst"
    Ein interessantes Interview mit dem britischen Ökonomen Niall Ferguson, er sieht die Welt in einer Neuauflage der 1920er-Jahre. Nur dass die Staatsschulden diesmal nicht von Kriegen kommen, sondern vom Sozialstaat.
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1313952/Historiker_Der-Sozialstaat-zerstoert-sich-selbst?_vl_backlink=/home/index.do

    Ein Poster meint:
    "Ich glaub eher dem Faymann und der Laura, die haben gesagt dass alles gut wird, wenn wir nur richtig wählen...." :-)

    • terbuan
      18. November 2012 16:52

      Und um gleich bei den Briten zu bleiben:

      "Revanche-Foul: Van Rompuy streicht Großbritannien eine Milliarde Euro
      EU-Ratspräsident Herman van Rompuy hat Großbritannien in seinem neuen Haushaltsentwurf benachteiligt. Damit reagiert die EU auf die Kritik von David Cameron, der sein Veto gegen die EU-Budgetpläne angekündigt hat."
      http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/11/48235/

      Das kann ja noch heiter werden, wir sind schon mittendrin in den Verteilungskämpfen!

  21. A.K.
    18. November 2012 16:23

    Am 14. Nov. 2012 schrieb ich zu „Von Europa bis Wien: Fensterputz auf der Titanic“ in meinem Kommentar u.a.:
    „...Der maltesische Außenminister Tonio Borg, vorgeschlagen als EU-Gesundheitskommissar, mußte am 13. Nov. 2012 Fragen über seine Einstellung zur Homosexualität und Abtreibung ertragen. Ihm wurde vorgeworfen, er habe in Malta gegen die Abreibung lobbyiert und sei dagegen, den sozialen Wohnbau für homosexuelle Paare zu öffnen. Die Nominierung von Rocco Buttiglione, eines gläubigen Christen, mußte schon Italien - auf Druck des EU-Parlaments - 2004 zurücknehmen, weil dieser Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte.“
    Die Linken zusammen mit der „68-er Bewegung“ haben es geschafft, das Terrain soweit aufzubereiten, daß bei Gegnerschaft gegen Homosexualität und Abtreibung in der EU bereits eine Rechtfertigung verlangt wird. Die bewährte Kampfmethodik dafür ist, objektiv erkennbare Wahrheiten zu leugnen und an deren Stelle politisch korrekte Strömungen als einzig gültig anzuerkennen und zu setzen.
    Kürzlich las ich in einer Tageszeitung einen Artikel über Religion. Der Beitrag war so „objektiv“ aufgezogen, daß neben „der christlichen Religion“, der Islam, Hinduismus, Esoterik, etc. und auch(!) Atheismus als Möglichkeiten einer Wahl aufgezählt wurden. Diese Wahl einer Religion sei deshalb zweckmäßig, weil es vielleicht nützlicher für die Gesundheit sei, Beruhigung durch eine Religion zu verspüren. Kurz: Wahl „der richtige Religion“ als Heilmittel bei seelischen und körperlichen Beschwerden.
    Die Autoren dieses Artikels haben den christlichen Gedanken, daß es Gott vor aller Zeit und allem Geschaffenen gibt und deshalb das Geschöpf sich fragen müsse, welchen Plan Gott für das Geschöpf habe und es deshalb bestrebt sein solle, den Plan zu erkennen und gerecht zu werden, bereits vergessen. Sie sehen Religion höchstens wie ein Heilmittel, das man bei seelischen Schmerzen mit mehr oder weniger Erfolg einnehmen könne.
    - Wenn es Gott nicht gibt, dann ist alles erlaubt. Auch (Zitat): „Mißbrauch in noch nie da gewesenem Ausmaß“:

  22. Interessierter Leser
    18. November 2012 16:03

    Wie ein dermaßen unsachlicher, unrichtiger, mit Unterstellungen gespickter, beleidigender Beitrag von GOP in diesem Forum - wenn auch nur 8 - „Sternderln“ bekommen kann, ist mir ein Rätsel. Pädophile Handlungen sind so ziemlich das Schlimmste, das man einem Kind antun kann. Diese grauslichen Taten, diese fürchterliche, krankhafte Veranlagung mit Homosexualität gleichzusetzen kann höchstens noch bei gewissen Stammtischen in Kaisermühlen - zu finden bei Elizabeth T. Spira - toleriert werden.

    • GOP
      18. November 2012 18:51

      S.g. "Interessierter Leser":
      Ich habe in keinem meiner Beiträge Homosexuelle mit Phädophilen gleichgesetzt. Es wurde jedoch von mir erwähnt, dass beide Neigungen nicht der Natur entsprechen, daher nicht normal sind. Tatsache ist aber, dass es manchmal Leute gibt, welche - zu unterschiedlichen Lebensabschnitten - beiden Gruppen angehör(t)en. Genauso wie es Erwachsene gibt, welche nach einer "normalen" Ehe und Kinderzeugung später eine Zuneigung zum eigenen Geschlecht bevorzugen. Wie eine Liebesbeziehung dazu "gefühlt" wird, kann ich mangels eigener Erfahrung nicht beurteilen.
      Wenn ich Sie - oder jemand anderen der hier interessierten Leser - gekränkt habe, dann bitte ich um Nachasicht und Entschuldigung.

    • Buntspecht
      18. November 2012 19:29

      Sie haben mich bestimmt nicht gekränkt, wie denn auch. Ich habe hier nur meine Verwunderung ausgedrückt, dass man so locker eine Menschengruppe - der ich Gott sei Dank nicht angehöre - als kranke Strolche bezeichnet und dafür auch noch Sternderl bekommt, das wundert mich nach wie vor. Betroffene werden Ihre Entschuldigung vielleicht annehmen.

    • Interessierter Leser
      18. November 2012 19:52

      Auch mich hat GOP nicht nicht gekränkt, lieber Buntspecht! Habe Ihre Beiträge unten interessiert gelesen. Auch ich musste mich - wie Sie sehen, sehr wundern. Die "Strolche" fand ich - auch als nicht Betroffener - besonders arg, wenngleich für einen Pädophilen, der sich an Kinder vergreift, der Ausdruck zu harmlos ist.

  23. terbuan
    18. November 2012 15:29

    O.T. "Eine Milliarde ist versickert in Wien"
    In der Printausgabe der "Krone" heute eine Auflistung der teuersten Skandale in Wien seit 2005, veröffentlicht von der ÖVP:
    Von A-Z, manches eine grobe Schätzung, aber irgendwie wird es schon hinkommen!
    Mit höheren Steuern und Gebühren wird gegengesteuert, trotzdem erhöhen sich die Schulden der Stadt immer rasanter!

    • Konrad Loräntz
      18. November 2012 15:48

      So O.T. ist das gar nicht. Es ist ein weiteres Beispiel für die unfassbare Einseitigkeit der medialen Inszenierungen. Aber schon morgen wird es wieder nur um Eurofigther und Hypo-Alpe-Adria gehen - also ob es auf der Welt sonst nichts gäbe.

    • Observer
      18. November 2012 15:48

      Es ist erstaunlich, dass die KRONE - welche bisher immer sehr SP-zugetan war - nun diese Schweinereien ihren Lesern bekanntgibt. Vielleicht gehen auch diesen einfachen Leuten die Augen auf, was sie mit einer (neuerlichen) Stimmabgabe zu Gunsten der SPÖ erreichen?

    • Brigitte Imb
      18. November 2012 17:28

      terbuan,

      kannst du das bitte einscannen und hier hereinstellen, denn die "Krone" kaufe ich deshalb sicher nicht. Danke.

    • terbuan
      18. November 2012 17:39

      Brigitte, das war eine Gedankenübertragung, gerade wollte ich Dir dies vorschlagen, ob der Scan allerdings auch mit der Texterkennung funktioniert kann ich noch nicht sagen, ich habe einen neuen Drucker/Scanner und die Software habe ich bisher noch nicht ausprobiert, na schau ma einmal!
      lG/terbuan

    • Brigitte Imb
      18. November 2012 17:45

      Ahh, wird schon werden und falls nicht, kann ev. ein Blogkollege aushelfen.

    • terbuan
      18. November 2012 17:54

      Für die Texterkennung müßte ich mich erst registrieren, ich sende Dir per Mail eine pdf-Datei des Scans!

    • terbuan
      18. November 2012 17:59

      Brigitte,
      schon unterwegs!

    • Brigitte Imb
      18. November 2012 19:42

      Danke, jetzt ist es angekommen.

    • S.B.
      18. November 2012 23:29

      Darf ich aushelfen?
      In der Kronen Zeitung von Samstag, 3. November 2012 wird wie folgt aufgelistet und es vergeht einem Hören und Sehen:

      *Das Stadthallenbad 18,3 Millionen statt 16,6 Millionen, aber der gesamte Bau ist eingestellt.

      *Der Patervorplatz hat 40 Millionen Euro statt veranschlagten 32 Millionen gekostet.

      *Das Ronacher (unter Kathi Zechner, Anm. von mir!) wurde statt um veranschlagte 34 Millionen um 47 Millionen "aufpoliert"

      *Die Zentralfeuerwache Am Hof wurde statt um ursprünglich veranschlagte 17 Millionen gar um 50 Millionen Euro renoviert

      *Der Skylink war bei der Grundsteinlegung mit 400 Millionen veranschlagt und kostet bis jetzt 830 Millionen

      *Der Hauptbahnhof wurde mit 420 Millionen veranschlagt und verschlang 1 Milliarde!!

      Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, daß solche Bauvorhaben in der Politik besonders beliebt sind, da die "versickerten" Geldflüsse nie mehr nachvollzogen werden können.

    • daMacG (kein Partner)
  24. terbuan
    18. November 2012 14:48

    Er ist so viel Wahres geschrieben worden heute, hier noch ein Link über den Zusammenhang zwischen Pädophilie und Homosexualität:

    http://www.antiabortionmafia.blog.com/files/2012/04/kinder_und_homos13.pdf

    Einfach nur widerlich und erschreckend!

  25. S.B.
    18. November 2012 12:30

    In Großbritannien wird ein Kindesmißbrauchsskandal jahrzehntelang vertuscht, in Brüssel darf ein bekennender Kinderschänder die grüne Fraktion führen, in Österreich wird eine ehemalige Erzieherin, die Kindesmißhandlungen eingesteht mit Auszeichnungen überhäuft. Aber wehe irgend jemand erlaubt sich lediglich eine der linken Ideologie zuwiderlaufende Meinung zu vertreten. Er läuft sofort Gefahr, seiner Existenz verlustig zu gehen und womöglich noch vor dem Richter zu stehen.
    Die Demokratie ist längst zur linxlinken Demokratur verkommen.

    Dazu noch zwei passende Links:

    http://kurier.at/chronik/oesterreich/ute-bock-muss-quartiere-raeumen/1.081.829

    http://frauenfoerderer.bplaced.net/gruene/bendit_basar/index.html

    Am Beginn des kulturellen Unterganges eines Volkes stand meist die Akzeptanz sexueller Widernatürlichkeiten wie Homosexualität und Pädophilie.
    Läuten wir mit diesen deutlichen Anzeichen bereits den Anbruch unserer eigenen Götterdämmerung ein?

    • logiker2
      18. November 2012 21:14

      wenn bestimmte Politische Parteien die wichtigsten Eckpfeiler einer funktionierenden Demokratie, nehmlich die Justiz und die Medien in ihre "Gewalt" bringen (die Mittel dürften bekannt sein und beginnen in den Unis) so besteht längst eine Ochlokratie bzw.Demokratur. Die Frage lautet: ist das Volk noch in der Lage diesen Abschaum von der Macht zu entfernen und wieder einen erträglichen Zustand wiederherzustellen, oder ist der Widerstand gegen den Untergang bereits zu schwach. 2013 wird zur Reifeprüfung der österr. Wähler.

  26. Obrist
    18. November 2012 12:19

    Langsam, viel zu langsam bröckelt auch im kinderfreundlichen roten Wien die Fassade des für Gleichheit und Gerechtigkeit aufopfernd kämpfenden Genossen und es zeigt sich das wahre Gesicht einer Bonzenkaste, die sich in ihrer Unmoral und Zügellosigkeit noch immer sicher wähnt, da sie das Schweigen ihrer Mitwisser schamlos mit unserem Steuergeld erkauft. Aber um diese Eitebeule endlich zum Aufbrechen zu bringen, müsste die Wissenschaft ein künstliches Wesen erschaffen - den unbestechlichen und moralisch integren Politiker.

  27. Brigitte Imb
    18. November 2012 11:59

    In einem Land, wo "Detschn" austeilende, unausgebildete Erzieher(innen) Ehrungen zuteil werden, braucht sich keiner wundern, daß in Heimen unakzeptable Zustände herrschen, bzw. herrschten. Es kommt einem fast so vor, als würden durch die div. Auszeichnungen der Ute Bock, über sämtliche Mißstände ein Schleier ausgebreitet, der eben Ungereimtheiten zudecken soll.
    Wehe ein kirchlicher Würdenträger hätte Aussagen (und Taten) wie Ute Bock getroffen, die Journaille, NGOs und die linken Politiker würden ihn verfolgen bis zum Exzess, während UB immer wieder freigesprochen wird, Anklagen gegen sie fallen gelassen und Ehrungen vorgenommen werden.
    Die Stadt Wien, od. besser deren Politiker, die im speziellen Fall "Wilhelminenberg" Akten zurückhält, muß es sich gefallen lassen als Mittäter angeprangert zu werden.
    Sozialistische Gerechtigkeit beinhaltet bei den Linken offensichtlich auch den Schutz von Peinigern u. Vergewaltigern, die entgegengesetzt zu den Untaten der Kirche, schöngeredet werden und der Verjährung anheim fallen. Die (schwer strapazierte) Unschuldsvermutung muß auch hier herhalten - Schande!!

    • Konrad Loräntz
      18. November 2012 15:42

      Interessant. Könnten Sie bitte den weniger informierten Lesern (wie mir) etwas mehr über die Dame, die sich nicht vor dem schwarzen Mann fürchtet, erzählen?

    • Brigitte Imb
      18. November 2012 16:06

      Konrad Loräntz,

      Sie müssen nur "googlen", dann erfahren Sie ausreichend über die "Gute".

  28. ProConsul
    18. November 2012 11:54

    Wenn wir schon beim Thema sind, der folgende Fall wäre ganz sicherlich auch einen Tagebucheintrag wert. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BM:UKK) unter der sozialistischen Minsiterin Claudia Schmied, hat gerade eine Broschüre für die Sexualerziehung von Sechs- bis Zwölfjährigen herausgeben, welche von einem dubiosen Verein ("Selbstlaut") der nur aus Frauen besteht, erarbeitet wurde. In diesem "Unterrichtsmaterial" wird die traditionelle Familie (Vater-Mutter-Kind) bloß als eine von vielen möglichen Formen dargestellt. Weiters werden die in Österreich verbotene Leihmutterschaft und die nur für Ehepartner gedachten Samenbanken als normal dargestellt.

    „Leihmutterschaft: Eine Frau trägt für eine andere Frau deren Baby aus.
    Samenbank: Die Samenbank ist ein „Geschäft“, in dem Menschen Sperma (Samenzellen) kaufen. Das machen zum Beispiel Paare, die keine Kinder kriegen können oder Frauen, die ohne einen Mann leben, aber trotzdem schwanger werden und ein Kind bekommen möchten. Oder lesbische Leute, die gerne mit einem Kind leben möchten.“ (Zitat „Ganz schön intim“, p.125)


    Das sagt das Österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz:
    § 2. (1) Eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung ist nur in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft von Personen verschiedenen Geschlechts zulässig.
    § 3. (1) Für eine medizinisch unterstützte Fortpflanzung dürfen nur die Eizellen und der Samen der Ehegatten oder Lebensgefährten verwendet werden.


    Wer Sozialisten und Grüne wählt, braucht sich nicht wundern, wenn seine Kinder dann diesen Dreck vorgesetzt bekommen. Eine couragierte Mutter Gudrun Kugler hat auf auf kath.net einen Gastkommentar geschrieben:

    http://kath.net/detail.php?id=38915

    auch in der Presse gibt es einen Artkel zu diesem Skandal:
    http://diepresse.com/home/bildung/schule/pflichtschulen/1313824/Sexualerziehung_Eltern-laufen-Sturm-gegen-Schulmaterialien?_vl_backlink=/home/index.do

    • Gerhard Pascher
      18. November 2012 14:49

      Es ist gut, dass Sie die Aktivitäten der Gruppe Selbstlaut erwähnen, welche nun stolz ist, von Claudia Schmied einen Auftrag bekommen zu haben. Der Titel der Arbeit lautet: "Ganz schön intim - Sexualerziehung für 6 - 12 Jährige". Wer sich für dieses Konvolut von Unterrichtsmaterialien näher interessiert, der kann sie online (18,5 MB!) herunterladen unter:
      http://www.selbstlaut.org/cgi-bin/TCgi.cgi?target=home&p_kat=12 (ganz unten anklicken).
      Warum will man schon Volkschüler mit diesem Mist konfrontieren? Damit wird ihnen nur ein weiteres Stück der unbekümmerten Jugendzeit gestohlen.

  29. dssm
    18. November 2012 10:19

    Da sind wir selber schuld. Wer politische Arbeit bezahlt und zum Vollzeitberuf macht, wird den absolut moralisch verkommensten Teil der Gesellschaft in politischen Ämtern wiederfinden.
    Wo arbeiten denn all die 68er? Beim Staat oder im staatsnahen Bereichen! Wer kann denn für eine (oder mehrere) Legislaturperioden mal eben schnell den Arbeitsplatz volltsändig verlassen? In der Wirtschaft angestellte Menschen und Unternehmer sicher nicht.

    Diese Gesindel ernennen dann die Beamten an sensiblen Stellen, hier in den Kinderheimen. Diese Beamten sind dann willfährige Diener ihrer 'Oberen'. Wie es weitergeht ist ja hinlänglich bekannt.

    Dies ist kein österreichisches Problem! In vielen Ländern macht man die gleichen Erfahrungen. Da hilft auch keine 'freie' Presse, die sind alle längst am finanziellen Gängelband des Staates und wer beißt schon die Hand die einen füttert, oder das Gesindel macht bei den 'Besuchen im Kinderheim' gleich mit.

    Man muß das Problem an der Wurzel ausreissen! Keine Gehälter und Pensionen für Politiker! Ein Jahresticket Erster Klasse für die Bahn und die nachweisbaren Spesen ersetzen, das sollte reichen. Dazu tagen politische Institutionen nur alle paar Wochen einmal. Und schon werden sich die selben ehrlichen und anständigen Menschen im Parlament finden, welche jetzt bei der freiwilligen Feuerwehr tätig sind.

  30. GOP
    18. November 2012 08:12

    Nochmals, da unvollständig wiedergegeben:

    Die Pädophilie wie auch die Homosexualität ist eine A(b)normalität bei manchen Menschen und schon so alt wie die Menschheit. Eigentlich sind es Krankheiten, welche heutzutage in vielen Fällen auch heilbar sind - nur wollen die Betroffenen dies meist gar nicht. Darüber wurden schon viele Untersuchungen und Studien angestellt.

    Leider wird in der heutigen Gesellschaft und besonders von manchen Entscheidungssträgern (welche selbst davon betroffen sind!), solche Entgleisungen verharmlost bzw. toleriert. Wie man aus der nunmehr möglichen Homoehe sowie Bemühungen zur Kinderadoption sieht, findet sogar eine gewisse "Förderung" durch manche Kreisen statt.
    Auf alle Fälle gehören die Kinder und unmündigen Jugendlichen vor solchen Strolchen geschützt, denn diese sind meist völlig wehrlos und besitzen keinerlei Rechte.

    Zur Pädophilie siehe auch: http://www.sexmedpedia.com/artikel/paedophilie-ursachen-formen-behandlung

    • Buntspecht
      18. November 2012 10:14

      Pädophilie mit Homosexualität gleichzusetzen ist mehr als unwissenschaftlich und daher unzulässig, wenn nicht gemein.
      Das ändert nichts daran, dass ich die Adoption von Kindern und die eheliche Gleichstellung für Homosexuelle aus guten Gründen ablehne.

    • Konrad Loräntz
      18. November 2012 10:14

      Wenn Sie Pädophilie und Homosexualität in einen Topf werfen, erweisen Sie dem Kinderschutz einen Bärendienst. Was Erwachsene konsensual machen, ist eine völlig andere Sache, als das was man einem Kind aufnötigt. Man sollte auch mit Punzierungen wie "Unnatürlich" und "Abnormal" vorsichtig sein. Vielleicht tragen Sie eine Brille - höchst unnatürlich. Und Sehschwäche ist ja auch irgendwie abnormal.

      Ad Adoption. Solange "konventionelle" Ehepaare kaum zu den ersehnten Kindern kommen können - schon gar nicht zu autochtonen - sehe ich keinerlei Veranlassung für die Ausdehnung des Adoptionsrechts.

    • dssm
      18. November 2012 10:24

      Ich sehe da schon einen Zusammenhang. Meiner Meinung nach sind Knaben die Hauptopfer.
      Ob dies aber durch die einschlägige Berichterstattung geprägt ist oder mit wissenschaftlichen Methoden beweisbar ist, kann ich nicht sagen.

      Daher eine Anregung: Im Sience Blog das Thema behandeln. Sowohl historisch als auch statistisch für das Hier und Jetzt.

    • GOP
      18. November 2012 14:33

      Buntspecht & Konrad Loräntz:
      In meinem Beitrag von 08:12 Uhr habe ich in keiner Weise diese beiden abnormalen exuellen Neigungen gleichgesetzt bzw. dies so geschrieben. Es besteht nur insoferne ein Zusammenhang, dass in beiden Fällen orale bzw. anale Reibungen zum Samenererguss führen. Wie Sie aber richtig erwähnen, wird bei der Pädophilie das Kind bzw. der Jugendliche gezwungen (oder erpresst), da mitzumachen. Und dies gilt es zu bekämpfen.
      Übrigens gibt es zwischen Pädophilie und Besuch bei Prostituierten auch einen gemeinsamen Nenner: in beiden Fällen ist der Drang nach Befriedigung beim erwachsenen Mann so stark ausgeprägt, dass er bei der Auswahl seines Objektes der Begierde nicht sehr wählerisch ist.
      Wie Sie richtig bemerken, können Erwachsene mit ihren Körpern tun was sie wollen, aber bitte nicht Kinder und Jugendliche zwingen und missbrauchen!

    • Buntspecht
      18. November 2012 15:27

      Ihre „Reibungstheorie /-phantasie“ in Ehren, diese hat nur wenig mit Pädophilie oder Homosexualität zu tun, denn diese spielt auch bei heterosexuellen Paaren eine nicht unerhebliche Rolle und bei Masturbation in allen „Lagern“ sowieso.

      Mit Ihren Aussagen: „Die Pädophilie wie auch die Homosexualität ist eine A(b)normalität“…, „Eigentlich sind es Krankheiten, welche heutzutage in vielen Fällen auch heilbar sind“, werfen sie diese Veranlagungen trotzdem in einen Topf und bezeichnen beide Betroffene als „Strolche“.
      Tatsache ist: Homosexualität ist keine Krankheit und kann auch nicht geheilt werden. Das Gegenteil behaupten nur religiöse Sekten in Amerika und einige Scharlatane auch in Europa. Homosexuell veranlagte Menschen als „Strolche“ zu bezeichnen ist eine Beleidigung und würde nur zutreffen, wenn sie diese mit Pädophilie gleichsetzen, was sie angeblich nicht tun.
      Die Liebe zwischen erwachsenen Menschen auf „Reibung“ zu reduzieren ist schon mehr als merkwürdig.
      Alles was sie über Kindesmissbrauch sagen ist nur zu unterstreichen. Ihr Problem ist, dass sie gewollt oder ungewollt generell homosexuellen Menschen diesen Missbrauch unterstellen und das ist grober Unfug.

    • Observer
      18. November 2012 15:57

      Buntspecht:
      Ich danke für Ihre neuerliche Replik und nehme zur Kenntnis, dass Sie der Homosexualität zumindest neutral gegenüberstehen. Bezüglich möglicher medizinischer Behandlung von Schwulen, Lesben und Pädophilen (ja ich erwähne nun wirklich alle in einem Satz!) gibt es tatsächlich einige erfreuliche Behandlungserfolge. Lesen Sie dazu die einschlägige Fachliteratur oder kontaktieren Sie dafür Spezialisten. Ich freue mich aber, dass Sie mir mir bezüglich missbrauchter Buben, auch Mädchen und sogar Kleinkinder (!) beiderlei Geschlechts durch Erwachsene einer Meinung sind.

    • Buntspecht
      18. November 2012 16:33

      Lieber Observer,
      ich bin mit 2 katholischen, anerkannten Psychiatern befreundet. Beide sind von der Unheilbarkeit der Homosexualität - wissenschaftlich fundiert - überzeugt!
      Aber ich kenne auch religiöse Publikationen in denen angeblich Schwule von ihrer "Heilung" berichten.

    • ProConsul
      18. November 2012 17:37

      Buntspecht

      offenbar sind sie mit den Lehren der Kirche, oder sollte man besser sagen sämtlicher Religion der Welt nicht vertraut, wenn sie behaupten nur ein paar amerikanische Sekten würden Homosexualität als abnormal (krankhaft) bezeichnen.
      Der von mir vermutete und eigentlich auf der Hand liegende Konnex zwischen Homosexualität und Pädophilie wird sich in Zukunft sicher leicht durch Statistiken bestätigen lassen, sofern er von links-liberaler Seite nicht unterdrückt wird. Der heute von Terbuan gepostete Link geht ja auch in diese Richtung. Hier nocmal der Link:
      http://www.antiabortionmafia.blog.com/files/2012/04/kinder_und_homos13.pdf

    • Buntspecht
      18. November 2012 18:11

      Proconsul
      Ich habe hier nur von der Heilbarkeit von Homosexualität gesprochen, was immer man nun hier noch hineininterpretieren möchte und bin dagegen, diese Gruppe generell als „Strolche“ zu bezeichnen.
      Dass es sicher auch unter Homosexuellen Pädophile geben wird und gibt, bestreite weder ich noch sonst jemand. Dass Kindesmissbrauch unter Priestern, Familienvätern, Erziehern u.s.w. vorkommt, beweist nicht, dass Priester, Familienväter, Erzieher generell pädophil sind, wie es auch nicht beweist, dass Homosexuelle generell zur Pädophilie neigen.
      Und eines nochmals deutlich: Keine Adoption, keine eheliche Gleichstellung für Homosexuelle, das ist falsch verstandener „Gleichheitswahn“ auf Kosten der Kinder und auf Kosten des Steuerzahlers (Pensionsanspruch und dergleichen…).
      Aber bitte keine Diskriminierung von (erwachsenen) Menschen, die sich ihr Sosein nicht ausgesucht haben und die einander aufrichtig lieben.

    • GOP
      19. November 2012 14:48

      Buntspecht -

      Als "Strolche" wurden von mir - siehe oben - nur die Kinderschänder bezeichnet, nicht aber die Homosexuellen. Der betreffende Satz steht zwar nach einer Erklärung zur Homoehe, hat aber damit direkt nichts zu tun, sondern bezieht sich auf die etwas früher genannten Pädophilen.
      Wer genau zuhören und lesen kann, ist immer im Vorteil.

    • Buntspecht
      19. November 2012 18:29

      Das mit dem Lesen und Zuhören stimmt genau. Und noch besser ist es, man kann sich so ausdrücken, dass kein fast endloser Dialog entstehen muss, weil am Ende herauskommt, dass sich die "Strolche" im dritten Absatz auf den ersten Absatz beziehen und da nur auf die A(b)normität der Pädophilie, die gemeinsam mit der A(b)normität der Homosexualität als Krankheiten bezeichnet werden, aber später nicht mehr gemeint sind, obwohl Homosexuelle im zweiten Absatz einzig Erwähnung finden und im dritten Absatz zu lesen ist, dass Kinder vor "solchen Strolchen" - ich weiß jetzt es waren nur die Pädophilen gemeint, die ihrer Neigung nachgehen - geschützt werden müssen, wo sie 1.000% richtig liegen.

      Liebe Grüße
      Ihr heterosexueller Buntspecht, mit 4 Kindern und 10 Enkelkindern,
      der sich überlegt, doch noch einen Lese- und Zuhörkurs zu besuchen, um auch Ihre etwas verworrenen Zuschriften richtig deuten zu können.

  31. GOP
    18. November 2012 08:11

    Die Pädophilie wie auch die Homosexualität ist eine A(b)normalität bei manchen Menschen und schon so alt wie die Menschheit. Darüber wurden schon viele Untersuchungen und Studien angestellt. Eigentlich sind es Krankheiten, welche heutzutage in vielen Fällen auch heilbar sind - nur wollen die Betroffenen dies meist gar nicht. Darüber wurden schon viele Untersuchungen und Studien angestellt.

    Leider wird in der heutigen Gesellschaft und besonders von manchen Entscheidungssträgern (welche

  32. simplicissimus
    18. November 2012 08:05

    Es ist fuer jeden politisch interessierten und einigermassen neutral und offen eingestellten Beobachter offensichtlich, dass die "progressive" Linke moralistischer Weltmeister hauptsaechlich in der Anschuettung politischer Gegner ist und in der Durchsetzung ihrer eigenen Interessen das gesamte Klavier von Schmutzkuebelkampagnen medial und persoenlich perfekt beherrscht. Diskrimierung von Alter (Kinder), Geschlecht (heterosexuelle Maenner), Religion (Christen), Rasse (Weisse, Deutsche) wird durch zunehmend faschistoides Verhalten kalt laechelnd mit Antidiskriminierung (nur bei den anderen), positiver Diskriminierung (was fuer ein schwachsinniger Widerspruch!), Antiheterosexuellnormativ(ismus) (der abwertende Ausdruck fuer die reproduzierende normale Gesellschaft), Religionstoleranz (nur bei den Nichtchristen) und Antirassismus begruendet.
    Diese unglaubliche Einseitigkeit, Verlogenheit und Ausuebung genau derselben Schweinereien mit umgekehrtem Vorzeichen nun gegen andere Menschengruppen gerichtet, wird durch mediales politisch correctes Trommelfeuer unter Berufung auf "Toleranz" und beruhend auf der Behauptung einer einzig wirklichen Wahrheit unters Volk gebracht. Gegenbeispiele, die diese zerstoererische Politik in Frage stellen, werden durch "Ethik" im Journalismus totgeschwiegen.

    Wann erkennt das die Mehrheit der Buerger endlich?
    Wann beschliesst der einzelne, sich dieser unverschaemten miesen Manipulation entgegenzustellen?

    • simplicissimus
      18. November 2012 09:54

      Und nicht zu vergessen:
      Verharmlosung der einen massenmoerderischen Ideologie des 20. Jahrhunderts wird unter Strafe gestellt, Verharmlosung der anderen ist nicht verboten. Nein, sie wird haeufig verharmlost und alonfaehig gemacht.
      Eine weitere widerliche Einseitigkeit, die sich nahtlos in obiges einfuegt.

    • FranzAnton
      18. November 2012 17:17

      @"Verharmlosung der einen massenmoerderischen Ideologie des 20. Jahrhunderts wird unter Strafe gestellt"
      Wie wahr! Genau das ärgert mich schon die längste Zeit. Gewiss ist es einerseits darauf zurückzuführen, daß die marxistisch-stalinistische Sowjetunion den 2. Weltkrieg nicht verloren hat, andererseits es eine bei uns lange etablierte, weniger radikale Form des Marxismus gibt, welche sich Sozialismus, bzw. verharmlosend, Sozialdemokratie nennt, aus Lohnabhängigensicht zu Recht viel Zuspruch erhalten hat, und sich nach dem 2. Weltkrieg auch nicht derartig extrem wie gegenwärtig geriert hat. Ihre Anhänger können/wollen deren jetzige perfide Bestrebungen ganz einfach nicht zur Kenntis nehmen, wie etwa auch der sympathisch wirkende Schauspieler Erwin Steinhauer, welcher (dem Sinn nach, exakt erinnere ich mich an seinen Ausspruch nicht mehr) im Rahmen einer Wahlveranstaltung meinte: "die SPÖ vertritt die Interessen der Arbeiterschaft, so einfach ist das".
      Man darf aber auch die Ursachen für das Erblühen der radikalen marxistischen Ideologie nicht vergessen: Es waren bekanntlich die historischen, unmenschlichen Verhältnisse, unter welchen die Arbeiterschaft zu leiden hatte. Hinsichtlich 68er Generation scheint es mir der Vietnamkrieg zu sein, in dessen Verlauf die USA sich entsetzlicher, bis heute nachwirkender Verbrechen schuldig gemacht hatten, wodurch Opposition hervorgerufen wurde; dazu kam noch das miese Verhalten der USA in den lateinamerikanischen Staaten, was die USA dort als Hassobjekt erscheinen lässt; gescheiter wurden sie in ihrer Politik hiedurch aber nicht, wofür der Irakkrieg ein Musterbeispiel ist. Böses gebiert Böses, heißt es, und dies hat unsere Generation zu erdulden, insbesondere auch, weil sie sich nicht energisch genug dagegen auflehnt und stemmt.

    • simplicissimus
      18. November 2012 17:52

      FranzAnton: Ich bin der Meinung, dass die Sozialdemokraten des 19.Jahrhunderts, so wie auch die Burschenschaften, allerdings auf anderer Ebene, sehr wichtige gesellschaftliche Errungenschaften durchsetzten. Im Marxismus und Sozialismus wurde, gelinde ausgedrueckt, leider die gute Idee uebertrieben, so wie natuerlich auch uebertriebener Nationalismus nichts Gutes bringt. Das Schlimme ist, dass die Menschen immer zu Uebertreibungen neigen und ihre eigene Zukunft zerstoeren.

    • HaHa (kein Partner)
      19. November 2012 09:09

      Warum nennen sich die Sozialdemokraten Sozialdemokraten?

      Weil sie weder sozial noch demokratisch sind.

  33. Observer
    18. November 2012 07:49

    Unverständlich ist für mich:

    1. Haben sich die Missbrauchsopfer nie an Vertrauenspersonen gewandt und über deren Erlebnisse berichtet?
    2. Haben diese "Vertrauens"personen nicht den Mut aufgebracht, diese Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen?
    3. Wurden eventuell erhaltene oder anonym "zugespielte" Informationen von den Behörden und den Medien - aus verschiedenen Gründen - immer unterdrückt bzw. für nicht ernst genommen?

    Weiters:
    Wie können Medien völlig unabhängig in ihrer Berichterstattung sein, wenn sie gleichzeitig bezahlte Anzeigen von Behörden (z.B. Stadt Wien, Ministerien) oder Großkonzernen akzeptieren, welche indirekt Einfluß auf die Redaktionen ausüben (können)?

    Der Unfug mit den Inseraten (Information, Rechtfertigung, Selbstbeweihräucherung) der Verwaltung gehört gesetzlich unterbunden, denn dafür werden immer Steuergelder verwendet!

  34. Wertkonservativer
    18. November 2012 07:47

    Mit Recht geißelt Dr. Unterberger hier das vielfadhe Wegschauen, Vertuschen; die Gleichgültigkeit gegenüber Leid und Unrecht, verursacht und gestützt durch charakterlose und schwache Menschen, Medien und Mächte!

    Was tut not?
    Wir brauchen hier und überall Menschen mit Vorbildcharakter, die derartigen unguten Entwicklungen in Gesellschaft und Politik kraftvoll gegenarbeiten!

    Dazu heute ein Text des großen österreichischen Dichters Franz Theodor Csokor (1885 - 1965), großartig in seiner wahrlich atemberaubenden Unerbittlichkeit und sittlichen Strenge:

    "Die Berufung des Matthäus
    (Evang.Matthäi 8, 9)

    Du da, steh auf!
    Du hast mitzugehn!
    Man braucht dich.

    Du häufst deine Habe?
    Sie war niemals dein.
    Du rühmst deine Werke?
    Vergiß sie!

    Dein Weib umhalst dich?
    Es wird dich verschmerzen.
    Dein Kind schreit?
    Dort, wo du not tust, schreit mehr.

    Fällt dich Schlaf an?
    Wachen sollst du!
    Freut dich Friede?
    Streiten mußt du!
    Glück begehrst du?
    Elend wirst du.

    Frag nicht, wofür?
    Die Erwählten gehorchen.

    Du bist gemeint!
    Nicht der neben dir.
    Komm!
    "

    Ich frage mich oft: sind wir Bürgerlichen überhaupt noch willens und in der Lage, unsere Werthaltungen und Überzeugungen einigermaßen kraft- und wirkungsvoll in der heutigen Gesellschaft und Politik zu vertreten?
    Es müssten sich aus unseren Reihen intelligente Leute (speziell jüngere Semester) in der Politik etablieren, um den linken Kolonnen wirksam Paroli bieten zu können.
    Wenn das nicht gelingt, sind wir Bürgerlichen selber schuld an unserem schleichenden Niedergang!

    Dies einfach zum Nachdenken!
    Möge sich jeder Einzelne von uns selbst die Antwort geben!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      18. November 2012 10:30

      Jetzt klingt es aber aus Ihrer Feder depressiv!
      Gerade jetzt wo das liberale (neudeutsch: libertäre) und das konservative wieder so viel Aufwind erfährt?
      Die Fehler der Vergangenheit lassen sich nicht mehr korrigieren, aber sehr wohl kann man die Mechanik dahinter heute klar erkennen und entsprechend für die Zukunft handeln!

    • f.m.
      18. November 2012 11:36

      Du häufst deine Habe?
      Du rühmst deine Werke?
      Dein Weib umhalst dich?
      Freut dich Friede?
      Glück begehrst du?

      Streiten mußt du!
      Die Erwählten gehorchen.
      Komm!

      Wie gut, dass das selbsternannte Forums-Vorbild solche Vorwürfe offensichtlich nicht treffen und dass es andere (man ist ja selbst schon zu alt dafür) auffordert, sich in der Politik zu etabliert und den Linken wirksam Paroli zu bieten!
      Seine Kinder sind sicher schon vorangestürmt.

      Auf die Gefahr, Erbsen zu zählen: Evang.Matthäi 8, 9 hat NICHTS mit diesem "in seiner wahrlich atemberaubenden Unerbittlichkeit und sittlichen Strenge großartigem" Gedicht zu schaffen!

    • Civil Qurage (kein Partner)
      19. November 2012 17:43

      Lieber Wertkonservativer, vielen Dank für den Hinweis auf Csokor und das wunderbare Gedicht. Ich kannte ihn nur dem Namen nach, habe in Wikipedia über sein Leben gelesen. Sehr, sehr schön!

    • Wertkonservativer
      19. November 2012 17:57

      Da schau her, da hat doch noch Eine(r) etwas am Gedicht des großen Franz Theodor Csokor gefunden!
      Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte, Civil Qurage!
      Ihre Zustimmung wird mich ja doch wieder ermuntern, dieses Forum von Zeit zu Zeit mit guter österreichischer Lyrik zu konfrontieren!

      Grüße

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      19. November 2012 17:57

      Da schau her, da hat doch noch Eine(r) etwas am Gedicht des großen Franz Theodor Csokor gefunden!
      Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte, Civil Qurage!
      Ihre Zustimmung wird mich ja doch wieder ermuntern, dieses Forum von Zeit zu Zeit mit guter österreichischer Lyrik zu konfrontieren!

      Grüße

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)






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