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Von der Schuldenkrise zur Rechts- und Demokratiekrise drucken

Lesezeit: 9:00

Europas Bürger erkennen zunehmend, dass in den nächsten Jahren ein gewaltiger Raubzug auf ihr Erspartes stattfinden wird, sei es durch konfiskatorische Steuern, sei es durch Inflation. Tertium non datur, sagen die Lateiner. Eine dritte Möglichkeit ist denkunmöglich. Etwas noch viel Schlimmeres haben die Bürger aber noch nicht erkannt: Es läuft gleichzeitig auch eine Attacke auf Demokratie und Rechtsstaat. Mit dieser Attacke werden noch viel wertvollere Güter zerstört als „nur“ jene Ersparnisse, mit denen die Babyboomer-Generation ihr eigenes Alter finanzieren wollte.

Diese Generalattacke ist zuletzt etwa in unverblümten Forderungen des italienischen Ministerpräsidenten Monti offenkundig geworden. Er verlangt öffentlich, dass sich die Regierungen der EU-Staaten nicht mehr „vollständig durch die Entscheidungen ihrer eigenen Parlamente binden“ lassen. Die Regierungen müssten vielmehr „Handlungsfreiheit“ gewinnen.

Das ist nun ebenso ungeschminkt wie skandalös. Diese Aussagen sind umso bedenklicher, als sie von einem Mann kommen, den man bisher für integer und korrekt gehalten hat. Wenn schon ein Monti so offen autoritär spricht, wie viel intriganter und undemokratischer muss dann der Geist bei den vertraulichen Diskussionen der EU-Regierungschefs sein, wo beispielsweise auch Putschisten wie der rumänische Ministerpräsident mit am Tisch sitzen!

Was Monti verschweigt: Wenn die Regierungen nicht mehr “vollständig“ an die Parlamente gebunden sind, dann sind sie auch nicht mehr an die Wähler gebunden. Und dann sind sie auch nicht mehr an die Gesetze gebunden, welche die Parlamente beschlossen haben. Sie wollen „legibus solutus“ sein – um noch ein letztes Mal zur Sprache der alten Römer zu greifen –, also frei von der Bindung an Gesetze. So wie einst die römischen Cäsaren waren. Oder so wie die Herrn Haider, Martinz und Scheuch glaubten zu sein.

Diese Freiheit für die Regierungen heißt freilich nicht, dass sich parallel auch die Freiheit der Bürger erhöhen würde. Diese wird ganz im Gegenteil von einer immer enger werdenden Diktatur der Politischen Korrektheit eingeschnürt. Die pikanterweise ebenfalls von der EU ausgeht.

So hat eine von allen guten Geistern verlassene Staatsanwaltschaft jetzt einen Salzburger unter anderem deshalb angeklagt, weil er bei Facebook zu islamkritischen Äußerungen ein „gefällt mir“ angeklickt hat. Zum Glück wehren sich so wie in diesem Fall häufig noch unabhängige Richter gegen diese Attacken auf die Meinungsfreiheit und die universelle Anwendung des Strafbestands der „Verhetzung“.

Vor dessen Verschärfung ist ja gerade in diesem Tagebuch intensiv gewarnt worden. Sie ist aber dennoch unter Verweis auf EU-Entscheidungen weitgehend in die Gesetzesbücher aufgenommen worden. Schuld daran war primär die linke Sozialistin Maria Berger, die in der EU der Beschneidung der Meinungsfreiheit zugestimmt (und in Österreich die Sache geheimgehalten) hat. Mitschuld sind aber auch die beiden folgenden schwarzen Ministerinnen, die der Übernahme dieses Knebelungsparagraphen keinen merkbaren Widerstand entgegengesetzt haben.

Zurück zu Montis Forderung: Auch in der Wirtschaftskrise der 30er Jahre sind von faschistischen, kommunistischen, nationalsozialistischen Bewegungen die Parlamente als „Quatschbuden“ hinweggefegt worden. Das hat in der Folge Demokratie und Rechtsstaat vernichtet. Und nichts anderes steht jetzt in diesen Wochen auf dem Spiel – auch wenn uns allen die Ablenkung durch olympische Spiele viel sympathischer erscheint.

Schuldengemeinschaft schaltet nationale Parlamente aus

Eine Sprengung von Demokratie und Rechtsstaat bedeuten aber auch die in auffälligem Gleichklang dieser Tage von den Chefs der deutschen und österreichischen Sozialdemokraten erhobenen Forderungen nach einer radikalen Vergemeinschaftung der nationalen Schulden. Sigmar Gabriel verlangt diese Schuldenunion auf direktem Weg (und lässt sich dabei vom „Finanzexperten“ Jürgen Habermas unterstützen); Werner Faymann tut dies auf einem substanziell nicht sehr unterschiedlichen Weg, indem er unbegrenzte Kreditmöglichkeiten des „Rettungsfonds“ ESM bei der Europäischen Zentralbank verlangt. Was genauso eine Vergemeinschaftung der Schulden bedeutet.

Gabriel träumt davon, dass man die einzelnen Staaten im Gegenzug zu einer strengen Haushaltsdisziplin zwingen  könnte. Nur: Diese Disziplin stand schon in den Maastricht-Kriterien festgeschrieben und wurde fast ständig und fast von allen Mitgliedsstaaten ignoriert. Das wird mit absoluter Sicherheit auch in Zukunft geschehen. Denn keine Regierung Europas lässt sich die politische Gestaltung entwinden. Aber ohne direkten und brutalen Eingriff einer solchen Schuldengemeinschaft bei Schlüsselfragen wie Pensionsalter, Studiengebühren, Sozialleistungen, Förderungen usw. (also praktisch allen Themen, welche die nationale Politik bewegen) kann sich keine Haushaltsdisziplin ergeben.

Die von Gabriel&Co vorgeschlagene paneuropäische Haftung für all diese Geldverschwendung bedeutet eine völlige Ausschaltung der Budget- und Steuer-Hoheit der nationalen Parlamente. Sie bedeutet eine ebenso gravierende wie stillschweigende Gesamtänderung der österreichischen Verfassung. Eine solche wäre eigentlich nur auf dem Weg einer Volksabstimmung möglich. Interessanterweise verschweigen sich dazu die sonst so mediengeilen Mainstream-Juristen komplett, die sogar bei der harmlosen Einführung von verpflichtenden Volksabstimmungen nach Volksbegehren vor einer Gesamtänderung gewarnt haben.

EU-Krise macht mehr Sorgen als Korruption

Die Politiker erkennen, dass sie den Schuldenkurs nur noch bei einer weitgehenden Ausschaltung der Demokratie realisieren können. Die Bürger in Europas Nordländern spielen nämlich nach drei Jahren Verwirrungspolitik nicht mehr mit. Das zeigte etwa die jüngste Repräsentativumfrage von Imas: Denn bei dieser nannten die Österreicher unter jenen Punkten, die sie besonders beunruhigen, eine Sorge deutlich am häufigsten: „die Folgen der EU-Krise (Griechenland etc.) für Österreich“. Diese verängstigt sie weit mehr als die Stichworte „Korruption“ oder Dutzende andere Besorgnisse. Dabei widmen die Mainstream-Zeitungen seit Monaten der Korruption viel mehr Platz als der Schuldenkrise.

Die Bürger haben erkannt, warum es geht. Die Politik will aber dennoch auf ihrem Kurs weiterfahren und umgeht dabei zahllose Rechtsvorschriften.

So hat sie die präzisen Maastricht-Regeln mit ihren Defizit- und Schuldengrenzen ständig und brutal verletzt. So haben die EU-Regierungschefs schon das auf allerhöchstem Rechts-Level einbetonierte No-Bailout-Verbot einfach ausgehebelt (es hatte die Übernahme von Schulden einzelner Mitgliedsstaaten durch andere Staaten, EU oder EZB strikt verboten). So hat sich die Zentralbank wider ihrem diesbezüglich eindeutigen Statut um Hunderte Milliarden wackelige Anleihenpapiere aus südeuropäischen Staaten andrehen lassen.

Wie pleite ist die EZB?

Bei all diesen durch die faktische Macht der Politik ignorierten Rechtsregeln geht es aber genau um den Kern jener Bedingungen, die Länder wie (vor allem) Deutschland zur Vorbedingung eines Beitritts zur Währung gemacht haben. Dass diese glasklar verankerten Bedingungen einfach durch die Hintertür entsorgt wurden, ist der schlimmste politische und rechtliche Betrug der Nachkriegszeit.

Alle Finanzexperten wissen, dass die EZB bei korrekter Bilanzierung und Offenlegung aller Risken eigentlich pleite wäre. Aber korrekt bilanzieren muss ja nur der kleine Kaufmann, nicht die mächtigste Finanzinstitution des Kontinents. Dort wird vieles geheimgehalten.

Das alles ist wirtschaftlich verheerend, auch wenn es Regierungen, Mainstream-Medien und interessierte Kreise immer als Erfolg darstellen, sobald durch neue Schaffung von Papiergeld der akute Ausbruch der schon längst gegebenen Insolvenz wieder ein paar Wochen hinausgeschoben wird. Aber die Tatsache, dass all diese Rechtsbrüche noch nie von einem europäischen oder österreichischen Höchstgericht auch nur behandelt worden sind, ist noch viel übler. Wenn einmal das Vertrauen ins Rechtssystem zertrümmert worden ist, dann ist eine Gesellschaft auf viele Jahrzehnte kaputt.

Die Richter werden vielfach oft vor vollendete Tatsachen gestellt. In Österreich kann der Verfassungsgerichtshof etwa über den verantwortungslosen ESM-Beitritt überhaupt erst dann zu beraten beginnen, wenn dieser schon Realität ist, wenn er aber auf Grund des internationalen Rechts gar nicht mehr gekündigt werden kann. Und der Europäische Gerichtshof kann in den heikelsten Fragen nur dann aktiv werden, wenn ihn eine Regierung einschaltet. Aber keine Regierung wird gegen das klagen, was ihr Regierungschef oder ihre Minister selbst mitbeschlossen haben.

Karlsruhe als einzige Hoffnung

Die Richter sind aber ohnedies froh, nicht entscheiden zu müssen. Wird ihnen doch von Regierungen und Mainstream-Medien ständig Angst eingejagt, dass ein Veto gegen das ständige Nachschütten von Geldern in das bodenfreie Schuldenfass schlimme Folgen hätte. Was ja an sich auch stimmt: Denn bei einem Griechenland-Bankrott müsste die EZB von den Mitgliedsstaaten viele Milliarden einfordern, weil sie dann die Wertlosigkeit der griechischen Anleihen in ihren Tresoren endlich eingestehen müsste. Verschwiegen wird freilich, dass das ständige Nachschütten beziehungsweise Verschweigen noch viel dramatischere Folgen haben wird. Wenn auch erst einige Monate, im besten Fall zwei oder drei Jahre später.

Einzig das deutsche Oberstgericht in Karlsruhe hat nun die Möglichkeit, sich mit einiger Wirksamkeit der fundamentalen Zerstörung von Demokratie und Recht entgegenzustellen. Der parteiunabhängige deutsche Bundespräsident hat – im Gegensatz zum österreichischen – mutigerweise mit der Unterzeichnung des irreversiblen ESM-Vertrags zugewartet, bis die Richter dazu grünes Licht geben. Das hat die Berliner Regierung natürlich erzürnt. Das gibt aber Hoffnungen.

Ohne Recht keinen Frieden

Allerdings hat sich auch Karlsruhe schon mehrfach den von der Politik hergestellten faktischen Zwängen gebeugt. Mehrfach haben die dortigen Richter schon bei Änderungen des EU-Rechts gesagt: Bis hierher und nicht weiter! Weiter dürfe die Einschränkung der nationalen und parlamentarischen Rechte nicht gehen. Und dann ging es beim nächsten Mal halt doch wieder ein großes Stück weiter. Die Richter haben in ihrer Ängstlichkeit nie das große Nein gewagt.

Also überwiegt auch diesmal die Skepsis. Dabei müssten intelligente Richter zweifellos wissen, dass es längst um Demokratie und Rechtsstaat und nicht mehr „nur“ um den Euro geht.

Da kann man dem deutschen Ex-Verfassungsrichter Paul Kirchhof nur zustimmen, wenn er jetzt schreibt: „Die EU steckt in der Krise, weil Recht missachtet wurde. Und wir spielen weiter mit dem Feuer: Eine Instabilität des Rechts wiegt schwerer als eine Instabilität der Finanzen.“ Deutlich weist er auch alle jene Sonntagsredner zurück, die die Schuldenpolitik als Friedenswerk verteidigen. Das Gegenteil ist wahr: „Ohne Recht gibt es keinen Frieden.“

PS: Bezeichnendes Detail am Rande: Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben auch anderswo ein gebrochenes Verhältnis zum Recht. Sie nehmen in diesen Tagen sogar den Putsch im Mitgliedsland Rumänien weitestgehend tatenlos hin. Bis auf ein paar lendenlahme Erklärungen zeigt man sich gegenüber den rumänischen Putschisten hilflos. Dort hat die Regierung den Präsidenten einfach suspendiert. Sie setzt Höchstrichter massiv unter Druck und will nun im Nachhinein ein von ihr selbst durchgeführtes und dann verlorenes Referendum über die Präsidentenabsetzung für ungültig erklären. Sie will die von der Regierung selbst erstellten Wählerlisten nachträglich ändern. Solche Methoden und deren Ziele sind seit dem Berliner Reichstagsbrand allzu gut bekannt.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2012 07:40

    Die Politiker in den EU Ländern machen es immer mehr zum System, ihre eigenen Verfassungen und Gesetze zu mißachten, wenn nicht gar zu brechen, um die Finanzwirtschaft zu retten.

    Wir müssen uns da eine grungsätzliche Frage stellen. Was ist für ein Staatswesen das höherwertige Gut? Die Rechtssicherheit, oder die Geldsicherheit?
    Und dem folgt, ob die Geldsicherheit gewährleistet werden kann, wenn die Rechtssicherheit nicht gegeben ist?

  2. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2012 07:16

    Auch ich setze meine ganze Hoffnung auf die noch ausstehende Entscheidung in Karlsruhe. Hoffentlich gibt es dort noch Leute, welche vernünftig und nachhaltig denken können. Denn von den meisten Politikern (bei uns besonders Faymann und Fischer) kann man nur sagen:
    Abyssus abyssum invocat, mit jedem Entscheidungsfehler wird einer neuer gemacht.

    Es ist höchste Zeit, dass sich in Österreich und auch den anderen EU-Ländern Gruppen bilden, welche diese regierenden Dilettanten verjagen. Der Grossteil der führenden Politiker sind nur machtbesessente Sesselkleber, welche einzig und allein dass verdiente Geld der Mitbürger für ihre zweifelhaften Ideen verwenden/vernichten wollen.

    Wenn sich die Bürger gegen diese geplanten Massnahmen nicht wehren, dann bleibt ihnen als "Todgeweihte" nur der Gruß:
    Ave imperator! Morituri te salutant.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2012 01:29

    Wie lange läßt sich die Bevölkerung Europas die rechtliche Entmündigung sowie das finanzielle Raubrittertum der politischen Führungsriege noch gefallen?
    Und ist es Zufall, daß viele dieser "Totengräber" des Euros schon einmal auf der Gehaltsliste von Goldmann & Sachs gestanden sind?

    http://www.presseurop.eu/de/content/article/1177201-goldman-sachs-meint-es-gut-mit-uns

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
    Mache sich jeder selbst seinen Reim darauf!

  4. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2012 10:34

    Ich möchte deutlich festhalten, daß ich keinerlei Sympathien für die Deutsche Neonaziszene hege. Trotzdem finde ich die Umstände des Skandals um Olympia-Ruderin Nadja Drygalla und ihre Beziehung zum Rostocker Neonazi Michael Fischer, wie sie derzeit der deutschen Öffentlichkeit päsentiert wird, sehr bedenklich. Der Skandal zeigt alle Merkmale des derzeitigen Staatsterrors „Political Correctness“. Wäre der Freund der Sportlerin bekennender Stalinist oder Förderer der Nordkoreanischen Regierung würde dies kaum Wellen in der Öffentlichkeit machen.
    Die EU und ihr Rechtsystem leidet eben unter dem – primär von den Linken vertretenen - ethischen Relativismus – bzw. dessen Kampfmethode „Political Correctness“. Alles ist erlaubt, einzige Ausnahme ist die Unterscheidung zwischen „Richtig“ oder „Falsch“. So ist es auch verpönt Schuldenmachen als falsch zu bezeichnen, richtig ist hingegen, das soziale Unrecht das den Schuldnern durch die Befriedigung der Gläubiger zugefügt wird, zu verabscheuen. Solange dieses Grundübel „Ethischen Relativismus“ nicht erkannt und vermieden wird, solange wird u.a. (!) auch die Krise andauern.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2012 14:52

    Gerichte dienen nicht dem Recht, sondern dem Staat und seinen Herrschern, das war immer so und wird immer so sein. Die Politik läßt dieses faule Gesindel in Ruhe, im Gegenzug kümmern sich die Richter um das 'richtige' Recht. Wer jemals gegen die Republik geklagt hat, kann ein Lied davon singen (sowohl über die Faulheit als auch über die Einseitigkeit).
    Monti hat Recht! Die Parlamente nicken ohnehin alles ab. Wer mit einem Abgeordneten in letzter Zeit gesprochen hat, weiß: Die wissen rein gar nichts, die lesen sich keine Texte genau durch, denen fällt nicht auf, daß wesentliche Teile fehlen oder in Fachenglisch (da tut sich sogar ein Engländer schwer) sind. Da auch dieser Abschaum zu faul zum Arbeiten ist, kann man sie ruhig übergehen, bravo und mutig von Monti dies auch klar zu sagen.
    Rechtsbrüche sind normal! Sozialismus und paternalistischer Staat heißen: Es gibt Experten und diese entscheiden vernünftiger als es die wirre Masse an Menschen je könnte. Geht etwas in die Binsen, dies passiert leider oft, dann muß den Experten mehr Macht und Information gegeben werden, oder ein Saboteur muß dran glauben, keinsfalls sind die Experten schuld! In dieser Logik ist jedes Gesetz und jeder Vertrag immer mit einer unsichtbaren Präambel ausgestattet: 1. Die sozialistischen Experten haben immer Recht. 2. Sollten sie einmal nicht recht haben, tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft!
    Poltical correctnes ist eine logische Folge unserer Welt. Es gibt zuwenige Menschen in einer freien Wirtschaft, wo man sich täglich beweisen muß. Daher haben die meisten Menschen keinerlei objektives Kriterium ob sie nun erfolgreich sind oder nicht, ob sie nun befördert, gelobt oder degradiert werden sollen. Hier nun kommen wirre Glaubenssätze ins Spiel, an die man nur fest glauben muß! Schon gibt es wieder eine klare Beurteilung.

    Lösung all dieser Probleme: Nachtwächterstaat!
    Wenn es nicht zu einer Lösung kommt: Armut für alle!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2012 10:15

    Das (zahlende) Volk sollte ein Memorandum zeichnen, indem es den Politikern mitteilt nicht mehr für die ausufernde Verschuldung die Verantwortung übernehmen zu KÖNNEN, weder finanziell noch moralisch!
    Teilen wir doch den Despoten mit wer der Souverän ist.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    7x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2012 16:28

    Religioten, Sozis, Nazis, Islamnazis, Gotteskrieger noch immer ein Herz und eine Seele!! Wie auch noch in den letzten 200 Jahren
    -besonders vorbidlich unter uns Adolf (sel.)-

    Nur ein paar Beispiele zu den hiesigen Sesselfurzern:

    Komma: 18. Juli 2011 11:20
    "Liberalismus muss genauso bekämpft werden wie Kommunismus. Bemühen müssen wir uns zum Wohle unseres Landes um eine
    Synthese von national und sozial."

    http://www.andreas-unterberger.at/2011/07/10-erklaerungen-zur-europaeischen-finanzkrise/

    ProConsul: 30. Juli 2012 09:40
    "Daher komme ich immer mehr zu dem Glauben, dass der von uns verteufelte
    Islam vielleicht gar nicht so schlecht ist."

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/07/raffiniert-wie-sie-die-krise-nutzen/

    Scipio: 03. Juni 2012 08:49
    "Wollen wir den "Untergang des Abendlandes"? Nun, wir arbeiten jedenfalls fleißig dran.
    Es genügt der von AU und vielen Postern hochgehaltene "Liberalismus."

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/der-euro-schafft-europa-ab/

    Zur Krönung der tiefschürfenden Erkenntnisse ein erhellender Sachbeitrag zum Geldwesen:

    "Der Euro ist eines der Instrumente zur „Judaisierung“ der Welt.
    Er liefert uns dem Antichristen aus.
    Karl Marx hat das in seinem Beitrag „Die Judenfrage“ auf den Punkt gebracht"

    Scipio: 18. Juni 2012 10:22
    http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/werft-die-maerkte-doch-ins-gefaengnis/
    --------------

    Religiotie ist in der Tat ein Gendefekt, der die Demokratie in ihrer jetzigen Form gefährdet.

    Plädiere dafür, diesen geisteskranken Pöbel vom Wahlrecht und Dr. Unterbergers Forum auszuschließen.
    Damit wäre schon viel erreicht.
    Kindergarten oder Klapsmühle sind geeignetere Spielwiesen.

    Da sie es besser wissen KÖNNTEN, sind die ja noch weitaus dämlicher als ihre Gesinnungsgenossen von der islamischen Pest, genannt "Bruderreligion".

    xRatio

  2. Ausgezeichneter KommentatorRS
    1x Ausgezeichneter Kommentar

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  1. Kumaha (kein Partner)
  2. Lysa (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:04

    Play inftrmaoive for me, Mr. internet writer.

  3. Malek (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:49

    The abtiliy to think like that shows you're an expert

  4. Tertullian (kein Partner)
    16. August 2012 17:30

    Wir landen in einer subtil vorbereiteten Bankendiktatur! Nach der Enteignung der Massen, bleibt nur mehr deren Verelendung. Es läuft alles nach Plan: Ordnung aus dem Chaos!!!

  5. Stefan Wehmeier (kein Partner)
    09. August 2012 14:47

    "God said 'Cancel Program GENESIS'. The universe ceased to exist."

    Sir Arthur Charles Clarke (1917 - 2008), seine letzten Worte

    Die Genesis beschreibt den Idealzustand (Paradies) und das Problem (Erbsünde), das ihn verhindert. Im Programm Genesis ist beides nicht zu erkennen, während das Wissen seit 1916 zur Verfügung steht, um das Problem zu beheben.

    http://www.swupload.com//data/Behandlung-eines-Privatpatienten.pdf

  6. Jerobeam (kein Partner)
    09. August 2012 12:59

    Ein wenig gebesserte Version:

    Der wirklich tiefe Ernst:

    Österreich und die Todeskultler und deren tötlicher bis hin zum mörderischen reichender Segregationismus zum Machtausbau

    Tötung und Mord von Winzlingen, was durch parteipolitisch gemachte Gesetze geschaffen wurde und zum parteipolitisch motivierten Machtausbau genommen wurde und genommen ist.

    Seit vielen Jahren werden in Österreich von Mädchen und Frauen in ihren Bäuchen mehrere zig-Tausende Winzlingezur Tötung oder zum Mord* zugelassen ...... nach "offiziellen" Angaben einmal sogar etwa 84.000. Schätzungen über Dunkelziffern sind mir nicht bekannt.

    Jährlich werden nach Österreich Tausende von Muslime aus muslimisch dominierten Ländern eingelassen. Dies erfolgt meist unter Missbrauch der Asylgesetze, da genau diese Muslime in ihren muslimischen Herkunftsländern ganz bestimmt nicht verfolgt sind, sondern das Gegenteil der Fall ist, Auswanderer "im Namen Allah`s" werden besonders geschätzt - während Seelen, die von ihrem Glaubensbekenntnis zu den "biblischen" Gruppen zu zählen sind und wirklich verfolgt werden und in diesen Ländern auch keine staatliche oder pseudostaatliche (Umma) Auswandererlobby** hinter sich haben ......
    Sogar wenn "Christliche" in muslimischen Ländern massiv verfolgt und unterdrückt sind - so wie dies im Koran befohlen ist - werden diese Verfolgten oft noch nicht mal vor Ort mental unterstützt.
    Viele Marxsozialisten freuen sich sogar in ihren Herzen darüber .....

    (Sie kennen meine Freude noch nicht)

    Diese Seelen - diese "Christlichen" sind größtenteils keine Katholiken und deswegen im Heuchlertum nicht so weit abgeirrt wie solche, die laut Lumen gentium "Zweites vatikanisches Konzil (1964)" "Muslime als auf dem Weg zum selben Gott" betrachten, sie entstammen uralten "christlichen" Gruppierungen, wie SyroUniierten, Chaldäische "Christen", Kopten .....größtenteilig Seelen die wissen wie riessig die Differenzen zwischen "Bibel" und Koran sind und denen niemals in den Sinn käme in diesen Büchern einen symbiotischen Ansatz suchen zu wollen und irgendwann, so wie auch die Katholiken, das Matthäusevangelium als komplette Lüge erkennen "wollen" werden.

    Offensichtlich sind die meisten der Katholischen Kirchenoberen aus einfachen machtpolitischen Überlegungen nicht daran interessiert verfolgten "glaubensnahen/glaubensverwandten" Seelen wirklich zu helfen.

    Zurück zu den Abtreibungen:
    Ein größerer Teil der Abtreibungen wird vermutlich in sozialistischen "Familien" durchgeführt .......... deswegen schweigt auch die ÖVP Spitze größtenteils zu den Abtreibungen.

    "Hinter" den Vorhängen wird über den Tötungen und Morden von Winzlingen Politik gemacht ........ viele suchen aus der so leicht gemachten Verneinung des Lebens - selbst wenn die Zeugung unter widerlichsten Umständen geschehen ist - für sich in der Mitgliedschaft oderund an der Wahlurne machtpolitische "Vorteile" zu ziehen.

    Das Recht der Väter - der Zeuger - wird in dieser Hinsicht von vielen sehr bewußt "übersehen" und viele mehr unterdrücken dieses Recht.

    Der Paragraph 97 des Strafgesetzbuches (welcher Tötung unter best. Vorbedinungen eben als STRAFBEFREIT hinstellt) bezieht die Entscheidung für die Tötung einzig bei der weiblichen Person ------- Zeuger, ohne die dies Leben nie beginnen hätte können, sind nach diesem Gesetzestext völlig "irrelevant" ....... und entmachtet.

    Und noch mehr entmachtet sind die Winzlinge die in den Bäuchen .............."gestorben" werden ... manche dieser Tötungmethoden sind dabei von einer bestialischen Grausamkeit, daß manch "Mengeles" der früheren Bestien vielleicht ein moralische Zucken verspürten ..... welches den Kalten heute nicht kommt.

    Ich habe übrigens zweifach als Behindertenbetreuer gearbeitet und weiß welch Reichtum selbst von schwer beeinträchtigten Kinderherzen kommen kann......

    Das stille Sterben in den modernen "Konzentrationslagern. wo aus Krankenhäusern parteipolitische Tötungsinstanzen gemacht sind" ist nicht neu ...... Pol Poth, Stalin, Hitler .... usw. Das Richten der brutalen Gewalt derzeit noch vor allem gegen Winzlinge und in dieser gigantischen Dimension schon... und, wie tief ist das ?
    Nicht öffentlich ist schon immer "ihre" Devise gewesen, wie das Morden in den KZ durch die NaSo ....... nur heute hintertriebiger, ihr Faschismus, ihre Machteritis noch den vielen unter ihrem Wahrnehmungsbewußtsein.
    Doch unterschwellig emotional spürens die vielen bereits ....

    Worum gehts den kalten mörderischen Parteisoldaten unter "Gott Marx" ?
    Die Fragezeichen über den Winzlingen, wie sie aufgewachsenerweise 16 Jahre später an der Wahlurne entscheiden werden (selbst wenn sie ursprünglich aus einer sozailistischen Familie kommen....) wird ersetzt durch die "Sicherheit", daß Muslime ihre im Koran zu hauf als Erzfeinde in Hassrede dargestellten "Christen" - und ergo "ihre" Parteien nicht wählen werden .... und das schon bei der nächsten Wahl.

    Daß Muslime dies mörderische Treiben vieler Marxsozialisten, eines der größten Mörderkulte weltweit - dieser Marxsozialisten, die sich als Sozialdemokraten tarnen - nur solange mithalten, bis sie die Marxsozialisten "erledigen" können ...... ist den Führern und "Führungsschichten" beider "Gruppen" bekannt.
    Wie auch immer geartete Sozialisten - auch die sozialdemokratischsten, dies sind übrigens jene "Sozialisten" die an ein Weiterleben nach dem Sterben glauben wollen und an eine höhere Gerichtsbarkeit oder diesem Sinnen zumindest aufgeschlossen sind - ......"bekommen" in Muslimstaaten sehr rasch Frieden. Jenen, der Grabesstille.

    Und unter den weltweit seit Beginn des Dschihad Ermordeten 270 Millionen sind in den vergangenen ca 15 Dekaden bereits sehr viele gemordet worden, die einst beim Jesus-Fan und späterem Jesus-und Pauschal- "Religions"-Ächter Marx ihre seelische "Zuflucht" suchten ........ dessen Seele im übrigen auch noch bevorsteht am Differenzierungsvermögen bezüglich des Lügenschriftwerks: Matthäusevangelium, seine Schatten völlig auszuloten.

    Land am Blutstrom, mörderische Zeiten anziehend .............

    Dann sind da auch noch solche, die nach ca 1390 Jahren Dschihad "träumen" immer noch welche vom Frieden mit Muslimen, den Muslime ihrerseits nur als Hudna betrachten, ihrem Idol folgend.

    Und selbst in solchen Muslime, die sehr glaubhaft mitteln - eigentlich "nur ihre Ruhe" haben zu wollen - kann sehr schnell sehr deutlich werden, welches ihr "Ruheverständnis" wirklich ist. Eines, daß ganz simpel an die Weltherrschaft des Islams gekoppelt ist ....... was sie seit langem mit massivster Gewaltanwendung versuchen, so bald ihre Mannschaftsstärke erreicht ist.

    Lügner - speziell die Todeskultler - bauen auf um Niederzureissen ........ der Neid ist ihr Antrieb. Wieso sollen ihre Kinder, die Kinder der vielen ....... Nutznieser sein, dessen was sie "vermeintlich vor allem sie" aufgebaut haben.

    Wirkliche Lebenskultler würden den zutiefst faschistischen Islam niemals ins Land lassen ......, denn sie wissen, was sie damit ihren Kindern antun.

    Und die "Traurigkeit" der Todeskulter:
    In ihrer Heuchelei sind ihre Gefühle so tief infisziert vom Lügen, daß selbst ihre "Traurigkeiten" über das Wissen über das was zukünftigen Generationen hier in Europa - bei derzeitiger Entwicklung - bevorsteht, solchen eine sadistische "Genugtuung" ist .......

    Und noch einige "Gedankentropfen":

    Das Mörderlumpenpack Himmler, Göring, Hitler ....... sie alle sind vom Islam begeistert gewesen und speziell unter jungen Marxsozialisten ist die Begeisterung für den Islam riessig ....... und ECHT, das hab ich selbst erlebt. Solche "spüren" und bestaunen alle den grösseren Faschismus.
    Wie sehr "Anti-Faschisten" in wirklichkeit vernarrt in ihre vielen falschen Sichten sind, konnte ich bei Zweien persönlich erleben, die einfach nicht hören wollten, wie sehr Hitler vom Islam begeistert gewesen ist.
    Und zwar nicht nur "gespielt" ..... was die enge Beziehung zu Amin al Husseini, zum damaligen irakischen Präsidenten, zu algerischen Gruppen bezeugt ........ und eben nicht nur "punktuell zweckpolitisch" sondern, zum Islam- an sich, wie speziell die Hitler Aussage aus 1942 belegt, in welcher er den "Seufzer" losließ, ...sinngemäß, wären doch bloß alle Deutsche Islame, die Welt würde in Kürze erobert.

    Islam in kurzen Zahlen:
    Bisher mehr wie 270 Millionen Ermordete ...... und das größte Sklavensystem der Weltgeschichte, welches zum einen fast hundertprozentig die transatlantische Sklaverei durch Raub "versorgte" und die eigene muslimische Sklaverei die gesamte transatlatnische Sklaverei um mehr wie ein Drittel übertroffen hatte. Quelle: Weltgeschichte der Sklaverei. Egon Flaig. Viele Historiker sind mit ihren Forschungen zu ähnlichen Resultaten gekommen.

    Unter dem falschen Titel - denn auch weiteres ist dort zu lesen - und in sehr "flüchtiger" Behandlung eine sehr lückhafte Darstellung des großen Dschihad seit dem Tod, dessen der ihn ihn begonnen hatte mit Namen Mohammed und dessen eigenen mörderischen Aktionen, wie etwa Vernichtung jüdischer und arabischer Stämme auf der saudischen Halbinsel und Verschleppung derer Frauen und Kinde in die Sklaverei .... nicht berücksichtigt worden sind.

    http://www.pi-news.net/2012/08/islamische-kriege-vor-dem-ersten-kreuzzug/

    Später:

    Wieso das Matthäusevangelium eine Lüge ist.
    Wieso die ursprüngliche und einzig sinnvolle Beschneidung einzig das Einritzen am Frenulum ist und dies als Initiationsritus einzig in freier Wahl der Jüngling an sich selsbt durchführen soll ....
    Wieso das Entgleiten der Samstagsruhe (Sabbatfriedens) zu immer mehr Segensrückgang führt .....
    Wieso Darwin soviel Unglück über die Seelen brachte.
    Die Stelle im Matthäusevangelium wo Marx vermutlich den Sinn für das Leben an sich selbst verriet, weil er dem Rabbi Jeschu zudenken wollte, daß diese Lüge von ihm sei.
    Die Beendigung der Adlerkulte in europäischen Parlamenten.
    Die Rückführung in demokratische Verhältnisse durch Heilbehandlung der Lügeriits, Intellektualitis, Machteritis und aller weit fortgeschrittenen Stadien des Heuchlertums.
    100 prozentige Anwendung des Phonemprinzips im Schriftrgebrauch. Das was glücklicherweise in der Mathematik/Physik/Chemie.... und Musik bereits dort an Einfachheiten und damit gewonnener Klarheit erzielt ist.

    Und hier noch eine Schlußbemerkung im schnellen Durchflug ....... ein wenig "Patchwork" Metaphorik..... Literatur als Kunst zur Wahrheit zu ziehen - zu schleppen .......... zu sticheln ............ zu helfen

    Ich brachte meine Kindheit - ein Teil meiner Ahnen sind mit FLÜCHTLINGSHINTERGRUND - mit den Briefen derer zu die nicht rausdurften (nicht flüchteten....) aus der "Stalinumklammerung" Rumäniens/Russlands(Bessarabiens).

    Ich kenne euch Marxsozialisten von Kindheit an.
    Hinter dem Lügenschild "Sozialdemokraten", die ihr nicht seid, versucht ihr eure mörderischen Agendas voranzutreiben.
    Ich kam mit solchen kurz an der Uni in Kontakt ....... mit diesen Hirnträgern, deren Herzen über klaffend offenen mörderischen Abgründen sinnen..... die für das Menschliche ihre Herzen schliessen, doch deren Ohren weit und breit werden, wenn von Pol Poth, Mao, Stalin, .....und den anderen Dämonen gesungen wird ........ nur nicht von Hitler !! - obgleich solche ganz genau wissen,
    daß auch Hitler Sozialist gewesen ist,

    nur eben ein
    Verräter in der sozialitschen Denkwelt, weil er "Bruder Stalin" angegriffen hatte.

    Auch an eurer Freundschaft zum Islam wird offensichtlich, wie ähnlich die InSo mit den NaSo in ihren Herzen sind

    Und "gepatcht"...
    Einfach mal akzeptieren, daß das Volk der Philister als völkische Einheit seit mindestens 2700 Jahren geendet hat, weil viele die Küsten im Süden Israels wieder verliessen, sie zum Teil vertrieben wurden zum Teil assimiliert worden sind ...... übrigens zuvor noch Volk auch nie tiefer ins zentrale Israel vorgedrungen sind.
    David gegen Goliath - der Philister gewesen ist. Eben !

    Die späteren Eroberer Judäas (Israels.. Gebiete des Nordreichs) machten aus "Philister" "Palästina" ..... diese typischen Wortspiele des Faschismus. Dieses "Wir bestimmen euer Denken bis in die Namensgebung hinein!". Das sind Römer gewesen.
    Und sie nannten dies Land Palästina um die jüdische Identität zu vernichten .......... mit sehr viel mehr Hass "im ideologischen Gepäck - die Vernichtung aller Juden als "religiöse Pflicht durch "Allah" vorgeschrieben" griffen spätere Besatzer, muslimische Araber, sehr sehr viel später diese Lüge auf um dort zur Taquia vor den "Westlern" (den Kuffars) sich dort als "Minderheit" zu präsentieren.
    Wer bei Wikipedia "Siedlungsgebiet der Araber" eingibt wird erkennen wie groß diese Lüge ist ........

    Die wird umso größer umso genauer hingesehen wird:

    Und tatsächlich halten muslimische Araber in Folge der Nakba - die muslimische Araber durch ihre Kriegstreibereien gegen Israel verursacht hatten - muslimische Araber in Lagern in Gefangenschaft .........

    Viele heutige Österreicher und Österreicherinnen wissen nicht viel von Gefangenschaft - doch sie spüren es ...... wie die zwei "Druckeinrichtungen" im Pendeln einander noch bestärken, der eiserne "Vorhang" des Marxsozialismus ratterte bereits vor langer Zeit über Österreich drüber ......... und die Gitterstäbe werden enger und enger gesetzt, durch das was die Muslime an Sprechzensur über die österreichische Verfassung hinweg bereits "durchdrücken" konnten.
    Das ist nicht nur, daß zum "Appeasment" in 2009 etwa fast die Hälfte des österreichischen Gardebataillions Muslime gewesen sind .......und so die gegenwärtigen Austrofaschisten an den Hebeln der Macht, die aller Demokratie nur noch spotten, gemeinsam mit ihren Lügenmonstren in den Mainstreammedien, die alles tun um die offensichtliche Krise der Demokratie "herunterzuspielen", damit deutlich machen wollen, daß sie das Land an ihre muslimischen Faschisten"kumpel" übergeben wollen.

    Wie würde eine Volksabstimmung zum Islam wohl derzeit aussehen ?

    Paragraph 283 des österr. Strafgesetzbuches ist wie ein Hohn und Zeichen der Dichotomie des teuflischesten Denkens.
    Dort wird Verhetzung gegen "Religionen" unter Strafe gestellt ........ NICHT ABER, wenn eine "Religion" die anderen "beiden" bis ins Mörderische hinein verhetzt, denn von den etwa 2000 Versen zur Gewaltandwenund, zur Unterdrückung, zur Zwangsbesteuerung, zum sexuellen Missbrauch von Gefangenen (ja.. das viele Vergewaltigen muslimischer Männer an westlichen Mädchen und Frauen hat Hintergründe die im Koran, in den Hadithen, in der Sira zu finden sind) handelt ein großer Teil gegen Juden und Christen. Was im ersteren nicht nur Glaubensfaschismus, sondern auch den Tatbestand des Rassismus erfüllt.

    .... die Reste eines KZ, Stätte vielfachen Mordes an jenen die nicht so denken wollten, wie die Mächtigen .......

    Dort in Sichtweite zum Eingangsbereich, nur etwa 20 m zu den ersten Gedenktafeln... ein Kinderspielplatz.
    Die beiden Toiletthäuschen stehen noch näher dran ....

    *..als Mord definiere ich es dann, wenn die Motivlage besonders niedrig ist, wenn Mädchen bewußt Schwangerschaft wünschen um dann "einfach mal abzutreiben".... um zun sehen " wie das ist" ......

    ** Auswandererlobby: Im Islam wird nach Koran als besonders "wertvoller Muslim" geschätzt wer auszieht um weitere Landstriche unter muslimische "Kontrolle" zu bringen und dafür gibts auch Geld von den zurückbleibenden Muslimen.

  7. Staatsbürger (kein Partner)
    09. August 2012 11:16

    Besser als jeder Fiskalpakt oder Schuldenbremse ist Warren Buffets "Politikerbremse":

    “I could end the deficit in 5 minutes. You just pass a law that says that anytime there is a deficit of more than 3% of GDP all sitting members of congress are ineligible for re-election.”

  8. RS (kein Partner)
  9. rundertischdgf (kein Partner)
    08. August 2012 23:26

    FDP Generalsekretär Döring: Wenn SPD und Grüne ihre Forderungen nach Eurobonds und Schuldentilgungsfonds durchsetzen würden, wäre das eine Haftungssumme für Deutschland von 2300 Milliarden Euro.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/08/08/wollen-spd-und-grune-das-deutschland-mit-2300-milliarden-euro-haftet/

  10. Haider
    08. August 2012 20:58

    @AU: "Dass diese glasklar verankerten Bedingungen einfach durch die Hintertür entsorgt wurden, ist der schlimmste politische und rechtliche Betrug der Nachkriegszeit." Damit kommt Dr. Unterberger zum Punkt. Wir wurden systematisch in die EU gelogen und seither systematisch von dieser EU betrogen. Mindestens zwei Generationen von verantwortungsbewußten Leistungsträgern werden um ihre Lebensleistung geprellt (werden).
    Die marxistische Maxime obsiegt: Endlich werden alle gleich dumm/arm/entmündigt! Angebeten werden: Gleichmacherei, difuse Masse und Verantwortungslosigkeit.

  11. AGLT (kein Partner)
    08. August 2012 18:56

    Es gibt nur mehr Eines: EU: del *.*

    Und NEIN: Österreich (und Europa) wird es NICHT schlechter gehen!!!

  12. Zraxl (kein Partner)
    08. August 2012 18:40

    Monti fordert für Europa ja nur das, was in Österreich lange geübter Brauch ist. Unter Parlamentarismus versteht man hier Clubzwang. Unter demokratischer Meinungsbildung versteht man hier Sozialpartnerschaft. Wenn es schnell gehen muss, beschließt der Ministerrat. Wenn Gesetze unpraktisch sind, hält sich die Regierung halt einfach nicht daran (z.B. bei der Budgeterstellung). usw.usw.

    Natürlich ist die Demokratie ein wichtiger Wert! Ebenso, wie die freiwillig erklärte immerwährende Neutralität!

  13. xRatio (kein Partner)
    08. August 2012 16:28

    Religioten, Sozis, Nazis, Islamnazis, Gotteskrieger noch immer ein Herz und eine Seele!! Wie auch noch in den letzten 200 Jahren
    -besonders vorbidlich unter uns Adolf (sel.)-

    Nur ein paar Beispiele zu den hiesigen Sesselfurzern:

    Komma: 18. Juli 2011 11:20
    "Liberalismus muss genauso bekämpft werden wie Kommunismus. Bemühen müssen wir uns zum Wohle unseres Landes um eine
    Synthese von national und sozial."

    http://www.andreas-unterberger.at/2011/07/10-erklaerungen-zur-europaeischen-finanzkrise/

    ProConsul: 30. Juli 2012 09:40
    "Daher komme ich immer mehr zu dem Glauben, dass der von uns verteufelte
    Islam vielleicht gar nicht so schlecht ist."

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/07/raffiniert-wie-sie-die-krise-nutzen/

    Scipio: 03. Juni 2012 08:49
    "Wollen wir den "Untergang des Abendlandes"? Nun, wir arbeiten jedenfalls fleißig dran.
    Es genügt der von AU und vielen Postern hochgehaltene "Liberalismus."

    http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/der-euro-schafft-europa-ab/

    Zur Krönung der tiefschürfenden Erkenntnisse ein erhellender Sachbeitrag zum Geldwesen:

    "Der Euro ist eines der Instrumente zur „Judaisierung“ der Welt.
    Er liefert uns dem Antichristen aus.
    Karl Marx hat das in seinem Beitrag „Die Judenfrage“ auf den Punkt gebracht"

    Scipio: 18. Juni 2012 10:22
    http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/werft-die-maerkte-doch-ins-gefaengnis/
    --------------

    Religiotie ist in der Tat ein Gendefekt, der die Demokratie in ihrer jetzigen Form gefährdet.

    Plädiere dafür, diesen geisteskranken Pöbel vom Wahlrecht und Dr. Unterbergers Forum auszuschließen.
    Damit wäre schon viel erreicht.
    Kindergarten oder Klapsmühle sind geeignetere Spielwiesen.

    Da sie es besser wissen KÖNNTEN, sind die ja noch weitaus dämlicher als ihre Gesinnungsgenossen von der islamischen Pest, genannt "Bruderreligion".

    xRatio

    • Zraxl (kein Partner)
      08. August 2012 18:30

      @ xRatio
      Was bedeutet das Wort Religiotie? Ist damit jener Unsinn gemeint, der auf der von Ihnen zitierten Homepage über das Christentum fabuliert wird? Oder meinen Sie mit diesem Begriff, dass sich auch unter den Christen einige Idioten herumtreiben (nona)?

    • xRatio (kein Partner)
      08. August 2012 20:00

      @ Zraxl 08. August 2012 18:30

      "Religionen" gibt es weltweit in etwa 33.000 Varianten.
      Als Liberaler sage ich dazu: Soll sich doch jeder einbilden was er will.

      Unter Religioten verstehe ich alle, die in ihrem Missionierungsdrang nicht einmal Staat und Volk auseinanderhalten, ihre häufig um fixe Ideen und Unterleib kreisenden sogenannten "Werte" anderen mit Gewalt aufoktroyieren wollen, sich sogar mit Moslems als ihrer "Bruderreligion" (sic!) zusammentun, sich gern auch als Taschendiebe betätigen und an Sozi Hitlers "Familienpolitik" und anderen sozialistischen Errungenschaften wie dem in den Exzess getriebenen "Sozialstaat" natürlich ebenfalls nichts auszusetzen haben.

      Die politische Prinzipienlosigkeit dieser auch gern auch "konservativ" oder "bürgerlich" getarnten Wirrköpfe erklärt zwanglos, weswegen sie wie schon 1933 auch heute wieder vollends im Sozialismus versacken.

      xRatio

    • Zraxl (kein Partner)
      08. August 2012 20:46

      @ xRatio

      Danke für Ihre Antwort. Ihren Ausführungen im 2. Absatz habe ich nicht viel entgegenzusetzen, weil ich mich weigere, die Küberls, Fabers und Scheuers dieser Welt rechtfertigen zu wollen.

      Wenn Sie den "Konservativen" oder "Bürgerlichen" Prinzipienlosigkeit vorwerfen, gebe ich Ihnen in vielen Fällen zwar auch recht, meine aber, dass Sie sich da als Liberaler mit Ihrer Kritik nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen sollten. Und zwar nicht aus Gleichmut anderen Gesinnungen gegenüber, sondern unter Betrachtung der eigenen Prinzipien.

    • xRatio (kein Partner)
      08. August 2012 22:42

      @ Zraxl 08. August 2012 20:46
      "...sondern unter Betrachtung der eigenen Prinzipien."

      Was soll das denn heißen ??
      Wirklich Liberale haben wohldurchdachte, knallharte Prinzipien, meine lieber Freund.

      Auch ich denke nicht daran, davon auch nur einen Millimeter abzuweichen. Habe es noch nie getan und werde es mit Sicherheit auch niemals tun.

      Es sei denn, jemand zeigt mir überzeugend, daß ich damit falsch liege.
      Den möchte ich aber erst mal sehen. Sie können ja gern mal Ihr Glück probieren. - LOL!

      xRatio

    • Zraxl (kein Partner)
      09. August 2012 08:08

      @ xRatio

      Ihr Angebot, greife ich sehr gerne auf. Bitte geben Sie mir ein paar Tage Zeit.

  14. Rado (kein Partner)
    08. August 2012 12:30

    In einem Dejavu glaubt man sich zu befinden, wenn man in alten Zeitungen blättert.

    http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&datum=19340430&seite=1&zoom=33

  15. Gasthörer (kein Partner)
    08. August 2012 12:19

    Herr Unterberger, Sie sind mit diesem Beitrag ca. 2 Monate zu spät. Alles, was Sie hier zusammenfassen wurde im Kommentarbereich bereits in extensio behandelt.

    Vor wenigen Monaten hieß es bei ihnen noch: Österreich wäre ohne EU-Beitritt in einer wirtschaftlichen Katastrophe geendet.

    Aber man hofft, dass sie als gescheiter Mensch (ich habe ihren scharfen Verstand ja einmal im 'Waldviertler-Hof' erleben dürfen) ihren sinnlosen Kampf gegen die Ratio in Sachen EU als solchen erkennen.

    Den "Wertkonservativen" haben wir wohl verloren. Dessen Liebe zur perfidesten aller Dikaturen (EU) ist inm aufgrund seines Alters nicht mehr auszutreiben.

    • Wertkonservativer
      08. August 2012 13:10

      Nett, Gasthörer, dass Sie sich um mich sorgen!
      Da jedoch - wie ich auch kürzlich an anderer Stelle bemerkte - mein armes Herz gerade generalüberholt wurde, hoffe ich, doch noch einige Jahre hier und auch andernorts meine Meinung ausdrücken zu können!

      Und noch was: auch wenn ich (was ich nicht glauben kann) der einzige hier wäre, der für die Völker Europas in der EU die bestmögliche Überlebens-Strategie im wirtschaftlichen Welt-Konkurrenzkampf sehen würde: ich bleibe bei meiner Meinung, trotz etlicher berechtigter, vielfach jedoch auch unzutreffender Gegenargumente!
      Seht bitte das große Ganze, nicht nur die Details!

      Übrigens noch:
      Reale Milliardenschulden haben wir inzwischen ganz selbstverschuldet (ÖBB jährlich, Hypo, Volksbank, Kommunalkredit, Milliarden-Staatshaftung für Kärnten, jährliche Milliarden-Abgänge im Staatsbudget, usw.) im Inland verbraten; auch ohne die hier täglich angeführten Haftungen für die Südländer haben wir den Buckel bereits voll bepackt mit selbstverursachten Schuldenbergen jenseits EU und Euro!

      (mail to:gerhard@michler.at)

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. August 2012 14:29

      Kennt er die Fabel vom Schlitten und vom Floh, werter Wertkonservativer?

      Quintessenz daraus:
      "Nie mehr aufladen, als man schultern kann."

      Für Begriffsstützige:
      "Wenn die Grenzen der Zuladungskapazität überschritten werden, kann es jeden Moment krachen."
      Auch wenn nur mehr wenig dazukommen sollte.

      Wobei man hier über die Maßeinheit "wenig" durchaus unterschiedlicher Meinung ein kann.
      Die Krux liegt in den Haftungen.

    • Wertkonservativer
      08. August 2012 16:12

      Ich neige mein Haupt, Neppomuck!

      Klar, dass wir schon selbst genug Dreck am Stecken haben, den zusätzlichen der Südländer bräuchten wir ja wirklich nicht!
      Aber nur so zu tun, als ob die EU und der Euro an ALLEM schuld wären, ist halt auch nicht redlich kommentiert! Das wollte ich herausarbeiten!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Gasthörer (kein Partner)
      08. August 2012 17:35

      Zunächst, Herr Wertkonservativer, bin ich ca. halb so alt wie sie und wünsche Ihnen selbstverständlich ein außerodentlich lange Leben.

      Sie schreiben "Seht bitte das große Ganze, ..." Aber genau das "große Ganze" ist es ja, mit dem ich solch ein Problem habe und mit dem kein Christ bzw. Demokrat sich abfinden kann.

      Nennen Sie mir nur einen Vorteil, den ich oder Max Mustermann aus der Mitgliedschaft von Ö. in der EU direkt ableiten kann. Aber bitte keine Propagandamärchen aus den Mainstream-Medien, das binnen Sekunden zu dekonstruieren ist. Ich nennen Ihnen dann einen Nachteil usw. Wer das wohl gewänne...

  16. Claudius
    08. August 2012 10:57

    Profil-Interview mit Gauweiler zu seinen Verfassungsklagen gegen d. ESM: http://www.profil.at/articles/1231/560/337243/euro-peter-gauweiler-das-atombombe

    Peter Gauweiler: „Das wäre die Atombombe“

    Peter Gauweiler, CSU-Abgeordneter und Kläger gegen fast jede Maßnahme zur Euro-Rettung, über seine Angst vor einer Finanzdiktatur, die Selbstverstümmelung der Demokratie und vorinsolvenzartige Zustände in Deutschland. (4.8.2012, Interview: Martin Staudinger und Robert Treichler)

    profil: Frankreich und Italien wollen, dass der neue Rettungsschirm ESM ohne Limit von der Europäischen Zentralbank finanziert wird, um Staatsanleihen in unbegrenzter Höhe kaufen zu können. Die bisherigen Mechanismen zur Rettung des Euro wurden bereits als „Bazooka“ oder in Anspielung auf die legendäre Kanone „Dicke Berta“ bezeichnet: Was wäre jetzt ein angemessener Vergleich?

    Gauweiler: Wenn man diese verräterische Sprache benutzt, die nicht die meine ist, dann wäre das die Atombombe. Bazooka, Dicke Berta – das sind doch Mechanismen, die auf Vernichtung angelegt sind.

    profil: Der ESM ist aber nicht zur Vernichtung gedacht, sondern zur Abschreckung.

    Gauweiler: Schon gut. Nur: Gut gemeint ist ja noch lange nicht gut. In der aktuellen Debatte geht es für Deutschland doch darum, ob das Haftungsvolumen und das damit verbundene Gesamtrisiko noch verantwortbar sind. Unserer Meinung nach …

    profil: … Sie sprechen im Namen der Kritiker …

    Gauweiler: … ist es völlig unverantwortbar. Der deutsche Kapitalanteil am ESM beträgt jetzt mindestens 190 Milliarden Euro. Unser Argument ist, dass man die Haftungsrisiken, die Deutschland eingegangen ist, zudem in der Summe sehen muss.

    profil: Wie setzt sich diese Summe zusammen?

    Gauweiler: Sie ergibt sich aus beiden Griechenland-Rettungspaketen plus dem ESM und EFSF. Dazu kommen unsere Anteile an den Zahlungen des IWF, den Anleihenkäufen der EZB und den so genannten Target-2-Krediten, die fällig werden, wenn einzelne Euromitglieder ausscheiden, zum Beispiel ein Ausfall aus dem Kreis der so genannten „GIPSI“-Staaten, Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Italien.

    Wenn sich Deutschland potenziell so hoch verbürgt und verschuldet, läuft die Haushaltsautonomie praktisch vollständig leer. Außerdem kollidiert ein solches uferloses Haftungsvolumen mit der Schuldenbremse unseres Grundgesetzes. Letztlich geraten wir selbst in vorinsolvenzartige Zustände und sind nicht mehr handlungsfähig.

    profil: Auch wenn Ihnen das missfällt: Es zeichnet sich eine Tendenz in Richtung einer Vergemeinschaftung der Schulden ab.

    Gauweiler: Die Vergemeinschaftung der Schulden haben Sie vor Augen, wenn Sie Ihre Steuererklärung anschauen.

    profil: Wir sprechen von der Vergemeinschaftung auf gesamteuropäischer Ebene.

    Gauweiler: Die Tendenz ist: Schuldenfinanzierung mittels Aufkäufen von Staatsanleihen durch die Europäische Notenbank immer attraktiver zu machen und Staaten, die ihre Zahlungsfähigkeit längst verloren haben, durch Bürgschaften in die Lage zu versetzen, Zinsen und Zinseszinsen an ihrerseits überschuldete Banken zu zahlen. Ich sage: Man kann Drogenkranke nicht mit der Dicken Berta behandeln.

    Das System des ESM gibt Banken weiterhin die Möglichkeit, darauf zu setzen, dass die Investition in Staatspapiere überschuldeter Problemstaaten für sie risikofrei wird und dass man an dieser Spirale ewig weiterdrehen kann. Griechenland hat heute mehr Schulden als vor zwei Jahren. Die Gelder, die aus Österreich, Finnland oder Deutschland gezahlt werden, haben ja nicht dazu gedient, irgendwelche Investitionen anzukurbeln oder irgendwelche Wachstumseffekte zu erzielen.

    Sie haben im Gegenteil zur völligen Entmündigung und einer Depression der Bevölkerung geführt, womit jeder Anreiz sowohl zur Konsolidierung der Staatshaushalte als auch zu einer Investitions- und Wachstumspolitik genommen ist, was – Beispiel Griechenland – die Wirtschaft noch mehr geschwächt hat.

    profil: Die FDP hat diese Woche angedroht, die EZB vor dem Europäischen Gerichtshof zu klagen. Sie werfen der EZB vor, sich entgegen ihrem Auftrag nicht um Geldwertstabilität zu kümmern, sondern Staatsanleihen aufkaufen zu wollen. Weder der Bundestag noch das Bundesverfassungsgericht können die EZB stoppen – ist das Ihr Albtraum?

    Gauweiler: Ich vermute, dass Sie Verständnis für den Ansatz der EZB haben, aber letztlich bedeutet das: Adieu, Demokratie! Einst haben EU-Kritiker den bösen Satz gebraucht: „Das Zentralkomitee zieht von Moskau nach Brüssel.“ Die Frage ist heute: Wer hat denn euch gewählt? Wem seid ihr verantwortlich? Hier entsteht eine Finanzdiktatur!

    profil: Die USA haben mit der Federal Reserve, der US-Notenbank, eine Institution, die ähnlich handelt, wie die EZB es gern tun würde. Dennoch herrscht in Washington keine Finanzdiktatur.

    Gauweiler: In den USA können einzelne Bundesstaaten oder auch Städte pleitegehen. Sie haften für ihre Schulden selbst. Die Insolvenz fungiert als Gesundungsprozess, durch den jeder Staat neu anfangen kann. Unabhängig davon: Ihre Überziehungsschulden, die mit den Target-Salden vergleichbar sind, müssen die US-Bundesstaaten mit marktgängigen Wertpapieren tilgen. Wir in der EU wären froh, wenn wir diese Verpflichtung hätten und nicht das Target-System der EZB.

    profil: Sie haben bereits versucht, den ersten Rettungsschirm per Klage zu verhindern. Wo würde Europa heute stehen, wenn das durchgegangen wäre?

    Gauweiler: Wir hätten zum Beispiel all die Gelder, die für die Rettungspolitik in Sachen Griechenland ausgegeben wurden, nicht verloren bzw. verschleudert. Griechenland wurde ja nicht gerettet, es steht heute ärmer und kaputter da als zu Beginn der Rettungsaktion. Nicht einem einzigen armen Griechen wurde geholfen. Die Denkschule der „Bazooka und Dicken Berta“ hat sich hier bereits als Desaster erwiesen. Diese Denkschule will unbegrenzt virtuelles Geld den Banken in der Hoffnung zur Verfügung stellen, dass damit die Spekulation ins Leere läuft.

    Die Gegenmeinung sagte, dass dies der beste Weg ist, Geld als Wertaufbewahrungsmittel radikal zu entwerten und damit die Basis der eigenen Realwirtschaft zu zerstören. Diese Positionen stehen immer noch einander fast unversöhnlich gegenüber.

    profil: Richtig, allerdings hat erstere Denkschule – die Sie ablehnen – bisher die Mehrheit. Sie argumentieren, dass es bei Ihren Klagen um die Bewahrung der Demokratie geht. Wenn es damit ernst ist, müssen Sie das wohl anerkennen.

    Gauweiler: Wollen Sie bestreiten, dass es demokratisch ist, dagegen mit den Mitteln des Rechts anzugehen? Dass sich das deutsche Parlament überhaupt mit dem Vollzug des Europäischen Stabilisierungsmechanismus befassen darf, liegt nur daran, dass ich und andere gegen die geplante Ausschaltung der Parlamente geklagt haben. Ohne juristische Intervention wäre die Frage, ob diese immer größere Kreditfinanzierung zulasten der Staaten beziehungsweise ihrer Steuerzahler fortgesetzt werden soll oder nicht, nur von der Exekutive entschieden worden.

    Die Parlamente, so meinte man, ginge das nichts an. In Deutschland behauptete die Regierung sogar, der ESM und seine Beratung durch den Gesetzgeber sei kein Anwendungsfall für jenen Artikel des Grundgesetzes, der für die Übertragung von Rechten in europäischen Angelegenheiten besondere Mehrheiten und Verfahren vorschreibt. Auch um das zu widerlegen, bedurfte es der Einschaltung des Verfassungsgerichts, das in diesem Fall von den Grünen angerufen worden war.

    profil: Sollte Ihre Klage gegen ESM und Fiskalpakt zurückgewiesen werden, erkennen Sie dann die Rechtmäßigkeit der Beschlüsse an?

    Gauweiler: Wenn unabhängige Richter sagen, dass der ESM mit unserer Grundordnung vereinbar ist, dann muss ich den Kopf senken – ich bin zwar politisch immer noch anderer Meinung, aber dann ist der Demokratie, zu der ja auch die Einhaltung des Rechts gehört, Genüge getan.

    profil: Haben Sie Verständnis dafür, dass derzeit bei den Maßnahmen, die den Euro oder einzelne Staaten retten sollen, solche Eile an den Tag gelegt wird?

    Gauweiler: Nein.

    profil: Ist es nicht notwendig, rasch zu handeln, wenn jedes Zögern der EU von den Finanzmärkten als Schwäche interpretiert wird und langwierige parlamentarische ¬Debatten ein enormes Risiko darstellen können?

    Gauweiler: Ich sehe genau darin den Fehler. Wir erleben seit der Lehman-Krise 2008 eine Politik übertriebener Hast und Hysterie. Man hat nicht das Gefühl, dass die zuständigen Amtsträger die Dinge durchdenken, sondern nur den Märkten – oder was sie dafür halten – nachlaufen. Das spiegelt sich in der Tatsache wider, dass die Politik alle ihre Entscheidungen innerhalb sehr kurzer Zeit wieder korrigieren musste.

    profil: Würden Sie von Notstandsgesetzgebung reden?

    Gauweiler: Ich hab mir manchmal überlegt, ob das Wort Ermächtigungsgesetz nicht zu hart ist, weil es mit dem Beginn der Diktatur in Deutschland zusammenhängt. Aber es ist schon bedenklich, wie die Parlamente derzeit ihre Rechte an anonyme supranationale Instanzen weggeben, sich damit selbst verstümmeln und den demokratischen Souverän enteignen.

    profil: Riskieren Sie einen Blick in die Zukunft: Wenn die „Atombombe“ zwischen Frankfurt, Luxemburg und Brüssel gebaut wird …

    Gauweiler: … dann wollen wir nicht Hiroshima sein!

    profil: Wie sieht denn Ihr Katastrophenszenario aus, sollten Ihre Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht folgenlos bleiben?

    Gauweiler: Ich sage Ihnen lieber, was ich mir wünsche: eine Änderung des Lissabon-Vertrags, damit Staaten, die nicht mehr zahlungsfähig sind, aus dem Euro ausscheiden müssen.

    profil: Dann wäre der Euro ein Durchhaus, in dem permanent ein Kommen und Gehen herrscht.

    Gauweiler: Kann sein. Weiter würde ich mir wünschen, dass solche Länder im Solidarsystem der EU bleiben können. Und ich bin schließlich im Gegensatz zu Ihnen absolut nicht der Meinung, dass man gewissen angelsächsischen Top-Ökonomen und Großspekulanten folgen sollte, die fordern, dass Deutschland generell, vor allem aber beim Schuldenaufkaufen, eine Führungsrolle in Europa übernehmen sollte.

    Da läuft es mir auch aus historischen Gründen kalt über den Rücken runter. Ich glaube, wir wären dann relativ schnell am „Schlund des Grundes“ angekommen, wie Thomas Mann formulierte.

    profil: Sie meinen, dass auch Deutschland wirtschaftlich in Probleme kommen könnte?

    Gauweiler: Das sind wir ja längst. Es besteht ein Konsens aus allen gesellschaftlichen Richtungen, dass die Sache so nicht weitergehen kann.

    profil: Noch stehen alle maßgeblichen Parteien hinter der Euro-Rettung, wie wir sie kennen.

    Gauweiler: Sagen wir: Die Spitzen der politischen Klasse sind dieser Meinung; weil sie ihre Fehleinschätzung bei der Euro-Einführung die Ursünde der heutigen Probleme – nicht zugeben wollen. Mich wundert bloß, dass sich die Normalverbraucher und Sparer nicht vehementer gegen diese Politik der Entwertung ihrer Währung wehren – sie werden durch solche Manöver ja um die Früchte ihrer Lebensleistung gebracht. In Spanien verschandeln verrottende Immobilien die Küsten des Mittelmeers.

    Die Gewinne, die damit gemacht wurden, wurden schon verdient und haben sich nicht in Luft aufgelöst – aber diejenigen, bei denen diese Gewinne gelandet sind, zahlen nicht für das Desaster. Das Zahlen übernimmt auf Wunsch der Regierungen in Berlin und in Wien stattdessen die Kassiererin beim Hofer in Innsbruck oder beim Aldi in Rosenheim, der bei 1500 Euro Einkommen mindestens 500 Euro Steuern und Abgaben abgezogen werden. Das ist jetzt, wenn Sie wollen, ein linkes Argument.

    profil: Schön, von Ihnen auch ein linkes Argument zu hören.

    Gauweiler: Die ganze Diskussion ist ja auch eine Rechts-links-Mischung. Ich bin kürzlich bei einem Vortrag in Brüssel gefragt worden, ob es der vergrämte deutsche Nationalismus ist, der aus mir spricht. Meine Antwort war: Vergessen Sie nicht, dass ich aus Bayern komme. Ob uns Berlin oder Brüssel vorschreibt, was wir zu tun haben, ist uns graduell wurscht. Nur beide zusammen und alle auf einmal, das schaffen wir in Bayern nervlich nicht mehr.

    Peter Gauweiler, 63, hat aus seiner kritischen Haltung gegenüber der EU nie ein Geheimnis gemacht: Vergangenes Jahr stellte er sich am CSU-Parteitag als „berufsmäßiger Vertreter der Euroskeptiker“ vor. Das hätte er nicht tun müssen. Nicht nur die Delegierten kennen den gelernten Rechtsanwalt seit Jahrzehnten.

    Ob als jüngster Stadtrat Münchens (ab 1972), als Staatssekretär des bayerischen Innenministeriums (1986–1990), als Landtags- oder Bundestagsabgeordneter: Der politische Ziehsohn von CSU-Legende Franz Josef Strauß polarisierte durch markige Worte und Hardliner-Positionen. Bewusste Unpopularität war einerseits Teil seines Erfolgs, führte gleichzeitig aber mehrfach zu Karriereknicks – vergangenen Herbst scheiterte etwa seine Bewerbung als stellvertretender CSU-Chef.

    Gauweilers Isolierung in den eigenen Reihen habe jedoch eine „Metamorphose“ ermöglicht, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ bereits 2003: „von einem rechten Law-and-Order-Fanatiker zu einem der ganz wenigen politischen Intellektuellen, die das bürgerliche Lager zu bieten hat“. Jetzt kämpft Gauweiler im Namen der Demokratie gegen das, was er als ein Zuviel an Europa betrachtet.

    Auf dem Klagsweg ist er bereits gegen den EU-Verfassungsvertrag und die Begleitgesetze zum Lissabon-Vertrag vorgegangen. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Eurokrise – den Rettungsschirm, den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und den Fiskalpakt – hat er ebenfalls juristisch beeinsprucht.
    [Ende]

  17. rundertischdgf (kein Partner)
    08. August 2012 09:14

    Monti und Draghi sind aber die Welt von heute und denken auch nur in der Gegenwart zu ihrem Vorteil und wahrscheinlich auch ihres Landes. Das tun wir Deutschen nicht.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/08/07/die-italiener-monti-und-draghi-spielen-hand-in-hand/

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. August 2012 09:41

      Ja ja , die "Erbsünde".

      Den einen redet man ein zu sündigen, die anderen (wollen) erben.

      "Induziertes Irresein" sagt man dazu.

  18. Alfred E. Neumann
    07. August 2012 21:08

    OT: bereitet da jemand wieder was vor? Einen Weltkrieg etwa?

    http://m.diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1276437/index.do

    • Undine
      07. August 2012 21:52

      @Alfred E. Neumann

      Es ist erschütternd, wie europaweit der Haß auf die Deutschen ungehindert und ungestraft geschürt wird. Die Brandstifter wissen genau, wie weit sie mit dem Zündeln gehen können, nämlich sehr weit! Die Deutschen können es den Anderen nie rechtmachen, und wenn sie noch so viel zahlen. Schlimmer hätte es auch nicht kommen können, wenn sie sich geweigert hätten zu zahlen. Der Effekt wäre der gleiche.

      "Samma liaba glei bes" (Nestroy oder Girardi?), auf hochdeutsch: "Seien wir lieber gleich böse" wäre die richtige Antwort der Deutschen gleich zu Beginn der Betteltour im großen Stil gewesen auf die schamlosen und für D ruinösen Forderungen aller unfähigen Schmarotzerländer.

  19. Undine
    07. August 2012 21:06

    OT, aber eine kleine Auflockerung schadet nicht! Soll man lachen oder eher weinen?

    http://www.unzensuriert.at/content/009548-Oxford-Universit-t-ndert-Kleiderordnung-f-r-Transsexuelle

  20. socrates
    07. August 2012 20:13

    O.T.: Telepolis - heise online
    www.heise.de/tp/
    vor 2 Stunden – Nach Kollektiv-Suizid von Tatort-Drehbuchautoren fordert "Das Syndikat" die Wiedereinführung von Urheberrecht in NRW. Markus Kompa ...

  21. Herby
    07. August 2012 18:59

    Beim Thema Inflation sollte auch das Thema "wahrgenommene Inflation" diskutiert werden, womit sich Univ. Prof. Hans Wolfgang Brachinger intensiv beschäftigte: http://de.wikipedia.org/wiki/Index_der_wahrgenommenen_Inflation

    Ich werde jedenfalls das Gefühl nicht los, dass die Statistik Austria die Inflation bewusst und manipulativ (für die Öffentlichkeit) niedrig hält, bzw. niedrig darstellt. Ich habe da ein gewissen Misstrauen was diesen 'Warenkorb' betrifft.

    Es wird wohl cirka die Formel stimmen: die wahrgenommene (gefühlte) Inflation ist knapp doppelt so hoch wie die amtliche Inflation:
    http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article106194552/Gefuehlte-Inflation-doppelt-so-hoch-wie-offizielle.html

    Jedenfalls hoffe ich dass es nicht mehr soweit kommt, wie es 1924 in Deutschland war, die Banknote mit der höchsten Zahl:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/59/100-Billionen-Geldschein.jpg

    Der Wert war: 100.000.000.000.000,- Mark, für all die Nullen war kein Platz auf der Banknote.

  22. socrates
    07. August 2012 17:54

    "Auch in der Wirtschaftskrise der 30er Jahre sind von faschistischen, kommunistischen, nationalsozialistischen Bewegungen die Parlamente als „Quatschbuden“ hinweggefegt worden. Das hat in der Folge Demokratie und Rechtsstaat vernichtet."
    In den 30er Jahren verloren in Europa die Liberalen und ihre Hintermänner gegen die anderen Ideologien. Sie schrieben "Demokratie" auf ihr Banner, warben dafür und gewannen. Jetzt sind sie selbst an der Macht und unterdrücken uns genauso wie es die anderen Ideologien getan haben.
    Näheres bei Thukydides: Der Peloponnesische Krieg.

    • dssm
      07. August 2012 22:38

      Wir sollten uns ein kleines Lexikon der Wörter erstellen.
      Ich stimme zu: die Liberalen wurden in den 30ern ...
      Ich sage aber: jetzt sind die Sozialisten an der Macht und meine damit ausdrücklich keine liberale Gruppe.
      Für mich ist die amerikanische Auslegung von 'liberal' nicht schlüssig, vielleicht meinen Sie ja diese? Dann wären in den 30ern die Liberalen und die Libertären ...

      Wer oder was ist liberal?

    • socrates
      08. August 2012 00:21

      dssm
      Die Geldmafia regiert die Welt, sie stand immer dem Sozialismus / Kommunismus nahe. Solschenitzyn beschreibt es. Außerdem sind die Roten leichter zu kaufen, es ist die einzige Art für sie ans große Geld zu kommen. Ein Lafontaine mit eigenem Flugzeug und Hirn ist schwer zu kaufen, aber unsere Garnitur ohne Bildung, Ausbildung und Idealismus ist billig und vewirklicht nur ihre pubertären Ideen, Niveau Gemeindebau. Deutschland wurde der Krieg 1934 erklärt, weil es gegen die Regeln verstieß. Nur Kuba hat bis jetzt so etwas überlebt. Heute war eine brauchbare Sendung darüber in Arte.
      Erol Flynn drehte "CUBAIN STORY" auf eigene Kosten, bei Amazon oder im Netz zu finden, in dem er zeigt wie die amerikanische Mafia einen eigenen Staat errichtete.
      Nach der gescheiterten Landung in der Schweinebucht versucht es die USA mit Sanktionen.

    • socrates
      08. August 2012 16:10

      dssm
      http://video.google.com/videoplay?docid=-2748872556869712014
      Einst gab es die "CUBAN STORY" frei im Netz, jetzt ist sie, obwohl sicher frei, nur bezahlt bei Amazon zu finden. Ansehen!

    • dssm
      08. August 2012 22:01

      Danke socrates, das war eine klare Ansage.
      Das mit der Geldmafia sehe ich genau so.

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 09:18

      @Socrates
      Erol Flynn war aber in den 30 ern ein begeisterter Freund der Nazis und nicht der Liberalen, das sollte man dazusagen, bevor man ihn preist.

    • socrates
      09. August 2012 09:45

      Maybach
      Preisen tue ich den Erfinder der Strumpfhosen, wie er auch bezeichnet wird, nicht.
      In der TV-Sendung vom 6.8.12 zeigten Meyer Lansky, einen polnischen Juden, wie er den Mafiastaat Cuba aufbaute und seinen Traum: von Florida nach Cuba verwirklichte.
      Jeder, der gegen die "Cosher nostra" war, die mit Luchy Luciano gegen Deutschland kämpfte und dafür Stralerlaß bekam, gilt heute als Nazi. Von Erol Flynn ist als Nazi ist mir nichts bekannt, wohl aber von den Mordpraktiken seiner Gegner.
      Meyer Lansky
      Maier Suchowljansky (Meyer Lansky), the son of Jewish parents, was born in Grodno, Russia (now in Poland) on 4th July, 1902. The family moved to the United States in 1911 and the settled in New York. After leaving school he became an apprentice toolmaker.
      In 1920 Lansky met Bugsy Siegel and Lucky Luciano. The three young men became involved in crime and by the 1920s Lansky had his own gang and was involved in bootlegging and the protection racket.
      Lansky also worked for New York's leading crime boss, Joe Masseria. In 1931 Lansky joined with other gang members, Lucky Luciano, Bugsy Siegel and Albert Anastasia, in the killing of Masseria.
      In 1936 Lansky established gambling operations in Florida, New Orleans and Cuba. He was also the major investor in the Flamingo Hotel and Casino started by Bugsy Siegel in Las Vagas. He arranged Siegel's execution in June, 1947 when he became convinced that his partner was fiddling the books.
      By the 1960s Lansky was involved in drug smuggling, pornography, prostitution and extortion. He had also invested heavily in legal businesses such as hotels and golf-courses. It was estimated at the time that his total holdings were worth $300,000,000.
      In 1970 plans were made to arrest Lansky on suspicion of income-tax evasion. When Lansky heard the news he fled to Israel. He was eventually arrested and returned to the United States but in 1973 he was acquitted of income-tax evasion. Other charges were abandoned because of Lansky's poor health. Meyer Lansky died of lung cancer in Miami Beach, Florida, on 15th May, 1983. It has been estimated that when he died Lansky was worth over $400 million.

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 10:40

      @Socrates
      Schrieb nicht dass er Nazi war, sondern mit ihnen sympathisierte, und Fakt ist, dass er von leidenschaftlichem Antisemitismus besessen war bis an sein Lebensende.
      Aber auch für Sie scheint die ethnisch-religiöse Herkunft von gewissen Verbrechern wie Meyer Lansky wichtig zu sein ...

    • socrates
      09. August 2012 11:18

      Maybach
      Erol Flynn arbeitete fast immer mit Zionisten zusammen, war der Star von Warner Brothers, nahm sich nie ein Blatt vor dem Mund, wurde öfters ungerecht angeklagt, auch wegen Sex mit Minderjährigen, vertraute sein ganzes Geld diesen Leuten an und verlor alles. Als nazifreundlich hat ihn kein Zionist bezeichnet, das konstruieren die Erben. Ein Rabbiner sagte mir: Haben se a Ahnung, was es in Israel für schlechte Leit gibt!
      Ich habe kein Wort von ethnisch-religiösen Herkunft geschrieben, das ist Ihr Werk! Sie gehören offenbar zu den Tempelwächtern, die Anderen etwas unterschieben um sie schlecht zu machen! Der Hinweis auf den Juden Meyer Lansky war im TV, wie angegeben. Laden Sie Ihren Mist dort ab! Weder die "COSHER NOSTRA" noch die "Cosa Nostra" sind meine Erfindung.

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 12:43

      Ja, ja, ist ja gut, nicht gleich so aufregen. Aber mir ist es wurscht ob es in Israel gute oder schlechte Leit gibt, das ist nämlich überall auf der Welt so, egal welche Nation oder Religion. Wenn ich durch einen jüdischen Bankier Verluste mache, gebe ich auch nicht dem gesamten Judentum die Schuld, aber diese Einsicht fehlte Menschen wie Flynn scheinbar.

    • socrates
      09. August 2012 13:52

      Maybach
      Ich weiß nicht, was Sie an Flynn stört. Er meldete sci als Freiwilliger im WK2 um gegen die Nazi´s zu kämpfen, die Zionisten, die an ihm gut verdienten, verhinderten seine Einberufung, er wurde aus gesundheitlichen Gründen abgewiesen. Was ihresgleichen alles Antisemitismus nennen dient nur dem verschleiern der Wahrheit. Ihr seit echte Rassisten!
      All das findet man im Internet. Ihr sucht immer ein Ziel für die Nazikeule, ohne nachzusehen oder zu recherchieren. Miese Pocher!

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 15:13

      @Socrates
      Wieso bin ich ein Rassist, wenn ich bemerke, dass Flynn sich zeitlebens sehr antisemitisch, um nicht zu sagen judenfeindlich, geäußert hat? Dieses Mirakel müssen Sie mir erklären. Wen diskriminiere ich denn damit? Ahso, bin ich vielleicht Antisemiten-feindlich? Sie sind ein spaßiger Typ.

    • socrates
      09. August 2012 16:47

      Maybach
      Sie sind ein Rassist, weil Sie behaupten, daß Flynn judenfeindlich war, ohne dies zu belegen.
      "Aber auch für Sie scheint die ethnisch-religiöse Herkunft von gewissen Verbrechern wie Meyer Lansky wichtig zu sein ..."
      Sie diskriminieren, ich weiß nicht einmal welche Religion Meyer Lansky hatte, und die Quelle interessiert Sie nicht, Sie gehen Ösis haun.
      "Ahso, bin ich vielleicht Antisemiten-feindlich? "
      Sicherlich, da Sie diese Behauptungen, die nichts mit der Sache zu tun haben, herbeizerren.
      "Sie sind ein spaßiger Typ."
      Nicht für Rassisten!

    • Maybach (kein Partner)
      10. August 2012 08:55

      @Socrates
      Wo bleibt Ihre Logik, wenn ich einem Individuum was unterstelle, kann ich nicht rassistisch sein. Wenn ich sage Obama ist ein Versager, dann bin ich ja nicht negerfeindlich, genauso wenig wie ich zigeunerfeindlich bin, wenn ich sage, dass dem Stricker Toni seine Musik zum kotzen ist.
      Das sieht bei Flynn schon anders aus: in an intercepted letter in September 1933, Flynn wrote to Erben: "A slimy Jew is trying to cheat me… I do wish we could bring Hitler over here to teach these Isaacs a thing or two. The bastards have absolutely no business probity or honour whatsoever."
      Sie wissen nicht was Meyer Lansky für eine Religion hatte? Warum schreiben Sie dann polnischer Jude und nicht einfach "Pole"?
      Und Ösis hau ich sicher nie, denn ich bin selber einer ...
      Und mir ist offener Antisemitismus lieber, weil ehrlicher, als dieses geheimnisvolle Herumgeschwurble

    • socrates
      10. August 2012 12:54

      Maybach
      "Sie wissen nicht was Meyer Lansky für eine Religion hatte? Warum schreiben Sie dann polnischer Jude und nicht einfach "Pole"?"
      Der Bericht über Meyer Lansky ist aus Wikipedia, laden Sie dort Iihren Dreck ab und zensurieren Sie dort. Über Errol Flynn findet man dort: Errol Flynn was born in Hobart, Tasmania, where his father, Theodore Thomson Flynn, was a lecturer (1909) and later professor (1911) of biology at the University of Tasmania. Über Religion steht nichts. Nazikeuler lesen gar nicht, sie schlagen zu um zu erben. Miese Pocher!
      " in an intercepted letter in September 1933": Was ist das? Hat er vor einem US-Gericht als Beweis Gültigkeit? Hat er sein ganzes Leben, wie Sie behaupten, solche Briefe geschrieben? Judenfeidlich Gesagtes können Sie, im Gegensatz zu ihren Behauptungen, nicht nachweisen.
      Was heißt "Faktum ist" Herr Logiker? Sie brauchen keine Beweise, die sind nur für Nichtjuden notwendig.
      "Und Ösis hau ich sicher nie, denn ich bin selber einer ..."
      Ösis sind viele Juden auf Grund unserer Gesetze geworden, sie bekommen viel Geld und bilden hier eine bevorzugte Minderheit mit Waffenpaß. Trotzdem hauen sie auf die Ösis mit der Nazikeule hin. Sie z.B. schreiben Beim Thema "Von der Schuldenkrise zur Rechts- und Demokratiekrise" mit meinem Hinweis auf Errol Flynn nur Gelogenes, ohne Beweis, um mir Antisemitismus zu unterschieben. Zum Thema wissen Sie nichts, es geht Ihnen nicht darum.
      Aber sogar Juden wird Antisemitismus von den Profiteuren unterstellt, Kreisky war ein gutes Beispiel.
      "Und mir ist ein offener Jude lieber, weil ehrlicher, als dieses geheimnisvolle Herumgeschwurble
      "Maybach" baute U-Boot Motoren für Hitler, ein gutes Pseudonym für ihresgleichen.

    • Maybach (kein Partner)
      11. August 2012 13:55

      Jawoll, sicher, natürlich, ich bin unbedingter Hitleranhänger, Sie haben mich enttarnt und ich bin beschämt. Leider gibt es heute scheinbar keine echten Antisemiten mehr, weil sich alle anscheißen, zuzugeben, dass Sie keine Juden mögen. Leute wie Sie die schreiben:

      "Ösis sind viele Juden auf Grund unserer Gesetze geworden, sie bekommen viel Geld und bilden hier eine bevorzugte Minderheit mit Waffenpaß."

      Was soll das denn heißen? Ich bin nicht jüdischer Abstammung und habe auch keine großen Sympathien für das Judentum, aber was Sie so zusammenfabulieren ist ja echt ziemlich schräg. Kann ein Jude überhaupt Ösi werdenß Wie konnte sowas passieren. Oder dürfen nur echte Österreicher Ösis sein. Geh bitte verschonen Sie mich mit Ihrem kranken Weltbild.

    • socrates
      11. August 2012 22:00

      Der Sabbath ist vorüber, Sie schreiben wieder. Ich kann Alles, was ich geschrieben habe, mit Dokumenten aus der Familie belegen, Sie nichts. Lügen Sie ruhig weiter, mit einem Nick eines Paladin des Führers auf Jagd nach Antisemiten gehen und nichts zu finden ist ein trauriges Schicksal.
      In der Taborstraße war das Amt für Wiedergutmachung, Krauland war der zuständige Minister, er war korrupt und kam nie vor Gericht. Wir bauten Häuser nur für Juden, viele von ihnen bekamen auch Wohnungen von Nazis, 10 Jahre steuerfrei, ein Kriegsopferausweis, der heute noch alle Türen öffnet und den Enkeln Opernfreikarten beschert (schauen Sie nach), etc. Wer will das nicht?

    • socrates
      11. August 2012 23:38

      Maybach
      Im Immokurier wird eine EW in 1010 Gonzagagasse angeboten. Dort können Sie Ihr Weltbild zurechtrücken.

    • Maybach (kein Partner)
      12. August 2012 10:24

      @Socrates
      Sie finden nicht, dass die Juden einen hohen Preis für die Zuckerln bezahlt haben?
      Ich finde die Politik Israels heute grundfalsch, aber dass wir Österreicher einen gehörigen Anteil an der Vertreibung, Ausraubung und Tötung getragen haben, ist für mich auch offensichtlich. Dass bei der Wiedergutmachung Missbrauch getrieben wurde ist schlimm, aber noch mehr Schicksale von jüdischen Menschen gab es, die niemals mehr ihr rechtmäßiges Eigentum zurückbekommen (konnten).
      Wenn Sie mich deswegen für verrückt erklären, ist mir wurst. Genauso wie ob Sie ein Antisemit sind, ihre Sprache sagt genug über Sie aus.
      Karl maybach war kein Paldin und auch kein Nazi, sondern Ingenieur für Panzermotoren.

    • socrates
      12. August 2012 14:35

      Maybach
      Sie lügen hier notorisch. Ich bin kein Antisemit, sondern Antirassist. Wenn jemand nur für die Juden ist, ist das Rassismus per Definitionem. Das Leiden der Juden liegt Ihnen am Herzen, das der Sudetendeutschen nicht. Kreisky war auch bekennender Sudetendeutscher, Vorsitzender eines Sudetendeutschen Tages,das mißfiel den Juden.
      Ich finde die Politik Israels heute grundfalsch, aber dass die Siegermächte einen gehörigen Anteil an der Vertreibung, Ausraubung und Tötung getragen haben, ist für mich auch offensichtlich. Dass bei der Wiedergutmachung Missbrauch getrieben wurde ist schlimm, aber noch mehr Schicksale von deutschen Menschen gab es, die niemals mehr ihr rechtmäßiges Eigentum zurückbekommen (konnten). Juden bekamen alles zurück, Deutsche nicht. Soweit, so gleich.
      Wenn Sie mich deswegen für verrückt erklären, ist mir wurst. Genauso wie ob Sie ein Jude sind, ihre Sprache sagt genug über Sie aus.
      Auf das Thema beziehen Sie sich nicht, relativieren Ihre Aussagen, wenn ich Ihnen die Unwahrheit nachweise, erwiedern nichts auf die Vorwürfe, die ich Ihnen mache und lügen weiter:
      "Karl maybach war kein Paldin und auch kein Nazi, sondern Ingenieur für Panzermotoren." Daszu: de.wikipedia.org/wiki/Karl_Maybach
      Karl Maybach war der älteste Sohn des Automobilkonstrukteurs Wilhelm Maybach. ... für den Schienen- und Schiffsverkehr, insbesondere auch für U-Boote.
      Mit diesem Wissen gelang es Karl Maybach, nach dem Zweiten Weltkrieg durch einen Entwicklungsauftrag der französischen Armee für einen Panzerdieselmotor sein Werk zu erhalten. Ab Dezember 1946 arbeiteten etwa 75 seiner Ingenieure und Techniker am Laboratoire de recherches balistiques et aéro-dynamiques in Vernon, er selber wohnte mit seiner Familie dort ab September 1947
      Nach dem WK2 arbeitet er für die Sieger. Ihr Nick, ihre Lüge.

    • Maybach (kein Partner)
      13. August 2012 11:25

      @Socrates
      Sie verzapfen ziemlich wirres Zeug.
      Sie drehen meine Argumente um. Was haben die Sudetendeutschen damit zu schaffen, wenn man von den Verbrechen an Juden spricht? Die Agression ist von den Deutschen ausgegangen, aber das werden Leute wie Sie nie anerkennen. Wahrscheinlich waren die Juden an Ihrem Schicksal selber schuld, nicht wahr?

    • socrates
      13. August 2012 14:30

      Maybach
      Alle Menschen sind gleich und haben gleiche Rechte. Falls Ihnen das nicht passt, sind Sie ein Rassist und für mich nicht diskussionsfähig.
      Das Thema heißt: "Von der Schuldenkrise zur Rechts- und Demokratiekrise"
      Dazu wissen Sie nichts, sie machen in Rassismus ohne jeden Anlaß und lügen.
      Die Agression ging nicht von den Deutschen aus und die Juden erklärten D 1933 den Krieg.

    • Maybach (kein Partner)
      14. August 2012 09:13

      @Socrates
      Die Juden sind also selbst schuld am Holocaust und wurden zurecht von den Deutschen für Ihre Kriegserklärzung bestraft. Nichts anderes sagen Sie doch. Die Juden und Freimaurer beherrschen die Welt, nichts andres sagen Sie doch. Seien Sie wenigstens einmal ein Mann und stehen Sie dazu! Hier können Sie ohnehin nicht belangt werden!
      Dass Unterberger Menschen wie Sie hier duldet, spricht massiv gegen ihn, wenn er nur eine Zeile von Ihrem Geschwätz unterschriebe, müsste ich ihn zutiefst verachten. Wenn ich sage dass Sie ein kleines, mieses, selbstmitleidiges Spottbild eines Menschen sind, dann ist das sicher kein "Rassismus", sondern einach eine zutreffende Diagnose Ihres Charakters. So und jetzt wagen Sie sich mit mir vor gericht. ich möchte Ihre Fratze gerne sehen.

    • socrates
      14. August 2012 18:23

      Maybach
      Wer die Menschenrechte als Antisemitismus betrachtet schreibt so.

  23. dssm
    07. August 2012 14:52

    Gerichte dienen nicht dem Recht, sondern dem Staat und seinen Herrschern, das war immer so und wird immer so sein. Die Politik läßt dieses faule Gesindel in Ruhe, im Gegenzug kümmern sich die Richter um das 'richtige' Recht. Wer jemals gegen die Republik geklagt hat, kann ein Lied davon singen (sowohl über die Faulheit als auch über die Einseitigkeit).
    Monti hat Recht! Die Parlamente nicken ohnehin alles ab. Wer mit einem Abgeordneten in letzter Zeit gesprochen hat, weiß: Die wissen rein gar nichts, die lesen sich keine Texte genau durch, denen fällt nicht auf, daß wesentliche Teile fehlen oder in Fachenglisch (da tut sich sogar ein Engländer schwer) sind. Da auch dieser Abschaum zu faul zum Arbeiten ist, kann man sie ruhig übergehen, bravo und mutig von Monti dies auch klar zu sagen.
    Rechtsbrüche sind normal! Sozialismus und paternalistischer Staat heißen: Es gibt Experten und diese entscheiden vernünftiger als es die wirre Masse an Menschen je könnte. Geht etwas in die Binsen, dies passiert leider oft, dann muß den Experten mehr Macht und Information gegeben werden, oder ein Saboteur muß dran glauben, keinsfalls sind die Experten schuld! In dieser Logik ist jedes Gesetz und jeder Vertrag immer mit einer unsichtbaren Präambel ausgestattet: 1. Die sozialistischen Experten haben immer Recht. 2. Sollten sie einmal nicht recht haben, tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft!
    Poltical correctnes ist eine logische Folge unserer Welt. Es gibt zuwenige Menschen in einer freien Wirtschaft, wo man sich täglich beweisen muß. Daher haben die meisten Menschen keinerlei objektives Kriterium ob sie nun erfolgreich sind oder nicht, ob sie nun befördert, gelobt oder degradiert werden sollen. Hier nun kommen wirre Glaubenssätze ins Spiel, an die man nur fest glauben muß! Schon gibt es wieder eine klare Beurteilung.

    Lösung all dieser Probleme: Nachtwächterstaat!
    Wenn es nicht zu einer Lösung kommt: Armut für alle!

    • Normalsterblicher
      07. August 2012 17:48

      Ausgezeichnet! Ich würde auch meinen, es ist besser, eigene Fehler begehen und dafür verantwortlich sein zu dürfen, als aus Sicht der Autokraten (fast) immer richtig zu liegen.

      Gerichte dienen nicht dem Recht, sondern dem Staat und seinen Herrschern, das war immer so und wird immer so sein.

      Bekennen tun sich dazu allerdings nur unverhohlene Diktaturen bzw totalitäre Ordnungen. Nur die Rechtsprechung des Gerichthofes (EuGH) der Europäischen Union (Letztere als solche - noch - weit entfernt davon sich zur Diktatur zu bekennen) hat auch ihren "Effet Utile" - das also gut ist, was dem (EU-)Machtgefüge nützt. Natürlich war es bei den Nazis und den Bolschewisten genau so im Bezug auf die jeweilige Ordnung.

      Im Umkehrschluss kann man also daraus Hoffnung schöpfen, wenn gerichtliche Institutionen sich gehalten fühlen, den Schein zu wahren.

    • Normalsterblicher
      07. August 2012 18:03

      Nachtrag für oberg'scheite Juristen:

      Anders als im sonstigen Völkerrecht wird im Rahmen des Unionsrechts innerstaatliches Recht durch EU-Recht unmittelbar verdrängt.

  24. Wolfgang Bauer
    07. August 2012 14:35

    Immerhin hat Herr Swoboda den Herrn Ponta flammend verteidigt: Etwa so: Lasst Ponta und sein Team arbeiten!

  25. Komma
    07. August 2012 14:33

    Was eigentlich ist die Aussage von AU?

    Dass wir als Bürger unsere Ersparnisse verlieren? Das war schon beim Beitritt zur EU zu erwarten (siehe Manifest der Diözese St. Pölten zum (dort abgelehnten) EU-Beitritt aus dem Jahr 1993!).

    Dass "Demokratie und Rechtsstaat" in Gefahr sind? Demokratie und Rechtsstaat schließen einander aus. Geht das Recht vom Volk aus, ist es kein Recht mehr, sondern Willkür.

    "Letzte Hoffnung Karlsruhe"? Noch immer war und ist "die Justiz eine Hure der Politik". (Charles Maurice de Tallerand).

    "Parlamente an Wähler gebunden"? Das wäre im Gegensatz zu unserer Verfassung. Die kennt kein "imperatives Mandat".

    "Parlamente Quatschbuden"? Was sind sie denn anderes? Mehrheitlich Abnicker von Regierungsbeschlüssen? Oppositionsreden "zum Fenster hinaus"?

    Gabriels Vorschläge zur "Schuldenunion", Abtretung von Steuer- und Budget-"Hoheit"? Jeder, der den Beitritt zur EU und zur Währungsunion bejaht hat (darunter war auch AU!), mußte wissen, dass alles auf "Vereinigte Staaten von Europa" hinausläuft.

    "Verabschiedung von der Demokratie"? Natürlich. Wer den Nationalstaat verneint, verneint auch die Demokratie. In internationale Institutionen gibt es keine Demokratie. One State - one Vote. Malta hat z. B. in der EZB formal dasselbe Stimmrecht wie Deutschland.

    "Ohne Recht kein Friede" (Kirchhof)? Dagegen steht: "Not kennt kein Gebot". Schäuble hat sich vor dem BGH auf diesen Satz berufen, um die Rettungsmaßnahmen für den EURO und die Aufrechterhaltung des Friedens in Europa zu rechtfertigen. Goethe sprach von Recht und Gesetz als "Plage".

    Also, was ist die Aussage von AU? Will er nur "Zeilen füllen"? Will er zur "Empörung" aufrufen? Zur Kritik beitragen? Was legt er konzeptionell vor? Bin für jede Erläuterung dankbar!

    • GOP
      07. August 2012 15:29

      Komma:
      Wenn Sie schon länger in diesem Forum lesen, dann wissen Sie, dass AU seine Gedanken immer überausführlich niederschreibt. Vielleicht handelt er wie Johann Wolfgang von Goethe, welcher einmal schrieb: "Entschuldige die Länge des Briefes, ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen". Die kürzeste journaliste Form wäre die Beantwortung der berühmten sechs "W-Fragen", wer, was, wann, wo. warum und wie. Natürlich sollte das wichtigste W am Beginn stehen und es müssen nicht alle W vorkommen.

      Nun zu der heutigen Überschrift "Schulden-, Rechts- und Demokratiekrise":
      es ist nicht leicht, genaue Grenzen zu ziehen, wo es mit der Solidarität, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft vorbei ist. Die Geschichte hat gezeigt, dass der Kommunismus wie auch der Sozialismus für den Fortbestand der Menschheit ungeeignete Ideologien sind. Trotzdem versuchen nun die europaweit agierenden Linken (nennen sich nun vorwiegend Sozial"demokraten") die aktuelle Schuldenkrise durch Verletzung der rechts- und demokratiestaatlichen Normen zu lösen. AU sieht nur zwei Möglichkeiten der Krisenbewältigung: hohe Inflation oder Steuererhöhungen bzw. neue Abgaben. Ich glaube es gibt noch eine dritte Alternative: gezieltes Sparen und manche persönliche Einschränkungen. Viele Leute helfen auch kurzfristig gerne Mitmenschen, welche unverschuldet in Notlage geraten sind. Aber bei den um Hilfe rufenden Südbanken, Provinz- und Landesregierungen heisst es bei mir: Schluss mit lustig.

    • simplicissimus
      07. August 2012 16:25

      komma, ich glaube der artikel ist verständlich genug, dass sich jeder selber seine meinung bilden kann. nehmen sie es doch einfach mal als informativen kommentar zum derzeitigen geschehen und ziehen sie ihre eigenen schlüsse, was immer sie für sich richtig halten.
      ich persönlich interpretiere es für mich hauptsächlich als kritik an vielen derzeitigen regierungen/parteien, die europas zukunft nicht nur finanziell gefährden, sondern auch den fortbestand der demokratie und des rechtsstaates.
      und für mich sind auch die wähler mit daran schuld, die fortgesetzt dieselben parteien wählen, die dieses verbrechen. auch wenn es milderungsgründe wegen der ununterbrochenen medialen gehirnwäsche gibt. einmal mit der wahrheit konfrontiert, fällt dieser milderungsgrund allerdings weg.

  26. Claudius
    07. August 2012 14:24

    Zum Thema wird auch im Mittagsjournal vom 7.8.2012, 19. Minute berichtet. Verfassungsrechtler Heinz Mayer und Theo Öhlinger äußern sich auch:

    http://oe1.orf.at/konsole?show=ondemand

    • Claudius
      07. August 2012 14:26

      Sorry, das gehört zu d. Gastkommentar "Diskriminierung beim Medizintest".

  27. Claudius
    07. August 2012 12:42

    Ich habe mir wieder den ARD-Film "Der große Euro Schwindel - Wie Europa betrogen wurde"
    http://www.youtube.com/watch?v=OGoDM4Grtlk

    angesehen.

    Der Film beweist: Schon am Beginn des Euor in den 1990er-Jahren wurde getrickst und geschwindelt, zur Zeit als die großen Weichen gestellt wurden.

    Auch jetzt werden wieder große Weichen gestellt (ESM, Schuldenunion usw.). Läuft jetzt, 2012 alles sauber & tansparent? Wird jetzt nicht getrickst und geschwindelt? Ein gesundes Mißtrauen ist nötig!

  28. Freak77
    07. August 2012 12:29

    Direkte Nazikeulen italienischen Zeitungen: 'Libero' und 'il Giornale': Viele Italiener bewegen sich geistig in die Zeit des 2. Weltkriegs zurück:

    Nach zwei Weltkriegen mit Millionen von Toten hätten die Deutschen immer noch nicht genug, schreibt dort Chefredakteur Alessandro Sallusti. „Jetzt kehren sie zurück, nicht mehr mit Kanonen, sondern mit Euro. Die Deutschen sehen sie als ihre Sache an, wir müssen alles hinnehmen, uns dem neuen Kaiser namens Angela Merkel unterwerfen, die nun auch bei uns zu Hause kommandieren will.“

    FAZ-Link: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vom-vierten-reich-und-nazideutschen-antideutsche-stimmung-kocht-in-italien-hoch-11846313.html

    • M.S.
      07. August 2012 22:58

      Wenn die Italiener das Gefühl haben von Merkel kommandiert zu werden, haben sie ja die Möglichkeit aus der Eurozone, oder überhaupt aus der EU auzutreten.

  29. plusminus
    • Cotopaxi
      07. August 2012 12:21

      Ich verstehe nicht, warum man in diesem Zusammenhang ein Erdöl-Unternehmen als Ratte bezeichnet?
      Was anderes wäre, würden EU-Mandatare ihr Diebsgut außerhalb der EU bunkern.

    • plusminus
      07. August 2012 13:55

      Es war sprichtwörtlich gemeint und nicht als Beschimpfung, wobei Shell nicht gerade ein zimperlicher Konzern ist und es sicherlich aushalten würde.

  30. Claudius
    07. August 2012 11:41

    O.T.: Der Martina-Salomon-Kommentar zur Olympiade ist lesenswert: "Wo Elite tabu ist ..." http://kurier.at/nachrichten/4506999-wo-elite-tabu-ist-wird-niemand-spitze.php

    • mike1
      07. August 2012 13:50

      genau so ist es - salomon hat recht auf allen linien !

    • Erich Bauer
      07. August 2012 14:00

      (Zitat: Salomon): "Sport spiegelt auch den Zustand eines Landes wider."

      ??? DDR ??? Naja... Darabosch ist ja wirklich sehr verärgert!

  31. A.K.
    07. August 2012 10:34

    Ich möchte deutlich festhalten, daß ich keinerlei Sympathien für die Deutsche Neonaziszene hege. Trotzdem finde ich die Umstände des Skandals um Olympia-Ruderin Nadja Drygalla und ihre Beziehung zum Rostocker Neonazi Michael Fischer, wie sie derzeit der deutschen Öffentlichkeit päsentiert wird, sehr bedenklich. Der Skandal zeigt alle Merkmale des derzeitigen Staatsterrors „Political Correctness“. Wäre der Freund der Sportlerin bekennender Stalinist oder Förderer der Nordkoreanischen Regierung würde dies kaum Wellen in der Öffentlichkeit machen.
    Die EU und ihr Rechtsystem leidet eben unter dem – primär von den Linken vertretenen - ethischen Relativismus – bzw. dessen Kampfmethode „Political Correctness“. Alles ist erlaubt, einzige Ausnahme ist die Unterscheidung zwischen „Richtig“ oder „Falsch“. So ist es auch verpönt Schuldenmachen als falsch zu bezeichnen, richtig ist hingegen, das soziale Unrecht das den Schuldnern durch die Befriedigung der Gläubiger zugefügt wird, zu verabscheuen. Solange dieses Grundübel „Ethischen Relativismus“ nicht erkannt und vermieden wird, solange wird u.a. (!) auch die Krise andauern.

    • simplicissimus
      07. August 2012 16:54

      Eine Liebesbeziehung zu einem Verbrecher zu haben ist nicht verboten.
      Eliminierung aus einem Olympiateam deswegen wäre eindeutige Diskriminierung und faschistoides Verhalten.
      Wenn es aber ein NPD-Freund ist, sind alle humanen und rechststaatlichen Grundsätze vergessen.
      Bei den NPDlern weiss man ja, dass sie Nazis sind, also ist der als freiwilliger Rücktritt getarnte Rauswurf gerechtfertigt, nach dem Motto:
      "Deutsches Mädel, lass Dich nicht mit Nazis ein!".
      Hab ich so ein ähnliches Plakat nicht einmal in einem Geschichtsbuch gesehen?

    • Sensenmann (kein Partner)
      08. August 2012 01:51

      Wer bei der Wiedervereinigung wen übernommen hat, braucht man hier ja nicht mehr zu erläutern. Die BRDDR hat sich längst zur DDR 2.0 gewandelt. Eventuell bewegt sie sich sogar rückwärts. Hat man nicht den Olympioniken von 36 auch nahegelgt, sich von jüdischen Partnern zu trennen? Wo ist denn da noch der Unterschied? Muss in der DDR 2.0 demnächst jeder vom Reichsgesinnungshauptamt einen Persilschein haben, wenn er Sport treiben will? Irgendwo steht zwar, niemand darf wegen seiner Gesinnung dirkriminiert werden, aber auch die DDR war ja demokratisch...
      Es ist außer widerlich nur noch widerlich. Irgendwann wird der Tugendterror aber so unerträglich werden, daß das Pendel ins andere Extrem ausschlägt. Dann wird es Leute geben, die mit gleicher - oder schlimmerer - Münze zurückzahlen.
      Dann werden wieder alle jaulen "Wie konnte das nur kommen!".
      SO!

    • Undine
      08. August 2012 08:51

      Alle: ************!

  32. Brigitte Imb
    07. August 2012 10:15

    Das (zahlende) Volk sollte ein Memorandum zeichnen, indem es den Politikern mitteilt nicht mehr für die ausufernde Verschuldung die Verantwortung übernehmen zu KÖNNEN, weder finanziell noch moralisch!
    Teilen wir doch den Despoten mit wer der Souverän ist.

    • dssm
      07. August 2012 15:01

      Nett.
      Also wir, welche einer Arbeit nachgehen, für die jemand anders freiwillig(!) bezahlt, zeigen es den Despoten.
      Bei der nächsten Wahl werden wir geschlossen ...
      Leider sind wir höchstens 10%!
      Wollen Sie die Reaktion der anderen 90% wissen: Schlagen Sie in einer x-beliebigen südeuropäischen Zeitung nach, wie dort über D (und den sonstigen Norden) berichtet wird.

    • Brigitte Imb
      07. August 2012 15:26

      @dssm,

      glauben Sie nicht, dass doch viele eine derartige Petition unterschreiben würden? Natürlich geht mein Wunschgedanke in Richtung 50% +...

    • dssm
      07. August 2012 15:47

      @Brigitte Imb.
      Nein!
      Die grosse Masse lebt direkt oder indirekt vom Staat - leider.

    • M.S.
      07. August 2012 15:50

      @Brigitte Imb

      Ich glaube nicht, dass derzeit mehr als 20% herauskommen würde. Bei der Mehrzahl der Bürger sind noch keine Auswirkungen der Krise spürbar und sie glauben daher noch immer, dass sich die Situation schon irgendwie zum Besseren wenden wird. In den Boulvardmedien (einschließlich ORF) wird ja auch tunlichst vermieden, die Möglichkeit des katastrophalen Finales anzusprechen. So geht man halt seinen Beschäftigungen und Freizeitvergnügen nach ("man kann sowieso nichts erreichen") und wird sich dann plötzlich vor vollendeten Tatsachen befinden. Schuld werden dann die bösen Spekulanten, die Reichen und Schüssel und Grasser sein.

  33. ProConsul
    07. August 2012 10:11

    Ich halte aus religiöser und philosophischer Sicht nichts von Demokratie. Ich glaube an einen Gott und an Könige aber nicht an das Volk und den Pöbel. Prof. Rudolf Burger, ehem. Rektor der Universität für angewandte Kunst und neben Konrad Paul Liessemann der prominenteste Philosoph Österreichs kritisiert in einem lesenswerten Aufsatz die liberalen Massendemokratien:

    "Im Namen der Demokratie wird interveniert, protektioniert und diskriminiert, vor allem wird in ihrem Namen moralisiert. Deshalb war in letzter Zeit auch viel von „demokratischen Werten“ die Rede, und weilein bisschen Pathos nicht schaden kann, hat man gleich die „demokratischen Grundwerte“ beschworen (was für feinere Ohren freilich so albern klingt wie „eherne Gesetze“): die Menschenrechte und die Humanität. Aber so wertvoll diese Werte auch sind, demokratische Werte sind sie nicht. Und dies nicht deshalb, weil sie undemokratisch wären, sondern weil es überhaupt keine demokratischen Werte gibt. Schon Kelsen hat gesagt, dass der demokratische Gedanke den Relativismus als Weltanschauung voraussetze. Es gibt demokratische Strukturen und Verfahrensweisen, aber es gibt keine ethische Norm, die unablöslich mit Demokratie verbunden wäre, es liegt ganz im Gegenteil im dynamischen Wesen der Demokratie, dass sie alle Werte zur Disposition stellt; sie selbst ist moralisch leer. Demokratie ist formal, oder sie ist keine, und der Begriff einer „inhaltlichen Demokratie“ ist ein Oxymoron, politisch eine Mogelpackung. Demokratie heißt Herrschaft des Demos, also Volksherrschaft, und die ist, nimmt man den Begriff in seiner prägnanten Bedeutung, nicht unbedingt erfreulich. Denn reine Demokratie hat ihr Telos nicht in der Freiheit, in deren Namen sie propagiert wird und mit der man sie legitimiert, sondern in der Diktatur und im Terror. Die gesamte klassische Staatstheorie hat das gewusst, von Platon über Kant bis Hegel, aber die heutige Politrhetorik hat es vergessen gemacht." (Rudolf Burger, Die ganz große Phrase)

    Es wundert mich, dass hier unter den Gebildeten noch immer so viele Altliberale an die Demokratie glauben, dabei ist es doch offensichtlich, dass just zu dem Zeitpunkt als die heilige Ordnung von Thron und Altar zerstört wurde, sämtliche zerstörerische und mörderische Einflüße und Ideologien aufgekommen sind.

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 11:03

      Lieber ProConsul,

      glauben Sie mir bitte: ich bin auch ein gläubiger Christ, auch sehr konservativ, und salopp gesagt, recht altmodisch in Tun und Denken!

      Ihre Hoffnung auf Thron und Tiara, in Bezug auf Staatenlenkung und Zusammenleben der heute urban geschichteten Bevölkerungen, vermag ich jedoch nicht zu folgen!
      Die Demokratie ist - ein vielgebrauchtes Wort - zwar recht unvollkommen in ihren Ausformungen und Problembewältigungen, aber doch wohl die einzige Regierungsform, die der Mehrheit des Volkes Gerechtigkeit, Wohlstand und einigermaßen Zufriedenheit bringen kann!
      Das Volk ganz ganz allgemein und ungeniert als Pöbel zu bezeichnen, halte ich für äußerst anfechtbar, extrem unpassend und - den vielen positiven Elementen gegenüber - einfach unfair!

      Das ist meine Meinung, werter ProConsul! Ihre Gedanken und Vorstellungen mögen elitär und im Grund auch da und dort auch begründbar sein: ein taugliches Rezept zur Bewältigung unserer Problem kann ich aus ihnen nicht herausfiltern!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Scipio
      07. August 2012 13:15

      Verehrter Herr ProConsul!

      Es ist vollkommen sinnlos, mit Blinden über Farben zu reden. Ein Herr Michler wird den Satz von Burger nie begreifen: "Demokratie hat ihr Telos in Diktatur und Terror".

      Eine derartige Dummheit kann auch nur ein Herr Michler produzieren: Die Demokratie ist - die einzige Regierungsform ... die der Mehrheit des Volkes Gerechtigkeit, Wohlstand und einigermaßen Zufriedenheit bringen kann!"

      Er wird nie begreifen, dass die Demokratie "eine Fehlgeburt der Geschichte ist" (Nicolas Gomez Davila), sie jede höhere Kultur niederzieht und zerstört (Plinio Correa de Oliviera), sie "die Völker spaltet" (Codreanu) und so zum Beuteobjekt der "Eingeweihten" und "Auserwählten" macht. Vielleicht liest der gute Herr Michler einmal vom Chefkulturredakteur der FAZ, Lorenz Jäger, "Hinter dem Großen Orient.Freimaurerei und Revolutionsbewegungen" (Karolinger-Verlag, Wien 2009), dann begreift er vielleicht die Netzwerke, die in der Demokratie "regieren" und das Sagen haben. Mit "Verschwörungstheorie" läßt sich Jäger nicht beikommen, er ist ein ausgewiesener Kenner der Geschichte der Moderne und lehrte an so anerkannten Univesitäten wie jener von Stanford.

      Soziologische Studien, die nachweisen, dass demokratische Strukturen dem "Gesetz der Oligarchisierung" (Robert Michels) niemals entrinnen können und in einer Herrschaft der Gewählten über die Wähler ausmünden, sind Herrn Michler ja von vorneherein unzumutbar.

      Lassen Sie sich es nicht verdrießen, Herr ProConsul. "Wertkonservative" und "christliche" Schwätzer wie Michler kann man nur ignorieren.

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 13:40

      Na, da bin ich ja selbstverschuldet in die Schusslinie des @ Scipio geraten!

      Wie kann man aber auch die Demokratie verteidigen, in der wir - trotz täglicher Verächtlichmachung - alle miteinander immer noch recht gut und auskömmlich leben!

      Ich muss mich schon wieder wundern: gibt's denn hier wirklich niemanden, der derart aufgelegten Unsinn über die Wertigkeit der Demokratie für unser Land und die Menschheit insgesamt, als das anprangert, was es ist: elitäres Wunschdenken Einzelner ohne jeglichen Wirklichkeitsbezug! T
      Tut leid, ProConsul!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      07. August 2012 14:05

      @ Wertkonservativer 07. August 2012 13:40.

      lieber Gerhard, ich hoffe, Du vestehst, warum ich mich in solche Diskussionen mit so eigenartigen personen wie proconsul oder scipio gar nicht einlassen möchte ?! die lächerlichen weltverschwörer sind wieder unterwegs....man soll und kann sie nur ignorieren !

      ich melde mich deswegen hier auch nur mehr sehr sporadisch, weil es keinen sinn macht, hier zu argumentieren, weil argumente von vielen gar nicht mehr wahrgenommen werden. oder meinen, sie haben die weisheit mit dem löffel gefressen !

      ich war jetzt mehrere wochen im netzlosen raum - es war herrlich, von solchem blödsinn, wie er hier (und natürlich auch woanders) von einigen verbreitet wird, verschont geblieben zu sein.

      alles Liebe und beste Grüße !

      Mike

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 14:30

      Fein, dass Du wieder da bist, lieber Mike; bist mir schon abgegangen!

      Über die Qualität mancher Aussagen und Repliken hier sind wir uns ja einig: das hast Du trefflich in die Tasten getrommelt!

      Bis auf bald!

      Grüße,

      Gerhard

    • dssm
      07. August 2012 15:07

      Ein Faktum ist: Unsere Demokratie hat uns nun viele Jahre ein gutes Leben beschert. Nun kommen die schlechten Seiten drastisch zum Tragen, deshalb sollte man nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
      Es gibt keine perfekte Regierungsform. Jetzt endet die Demokratie wie sie bisher war, eine Demokratie die gar nicht so demokratisch war; wer weiß ob nicht morgen, aus dem Chaos, eine neue, andere Demokratie hervorkommt.

    • inside
      07. August 2012 15:11

      WK und sein Bludsbruder mike1

      "... alle miteinander immer noch recht gut und auskömmlich leben!"

      Es lebe das Mittelmass - in jeder Beziehung...

      Scipio
      ****!

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 15:28

      Ja, @ inside:

      Blud (haha!!) ist halt stärker als Wasser!
      Was hat - übrigens - "gut und auskömmlich leben", mit "Mittelmaß" zu tun?

      Ihr Oberg'scheiten lebt ja auch ganz gut in der Demokratie!
      Und seid doch wahrlich kein Mittelmaß, da sei Gott und die Überheblichkeit vor!

      (mail to: gerhard@michler.a)

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 18:16

      soll heissen:
      ..."schwerer als Wasser!

    • Maybach (kein Partner)
      08. August 2012 09:06

      @Wertkons
      Sg Wertkonservativer, Diese ultrarechten Thron- und Tiaraspinner sollte man nicht ernst nehmen, mit konservativ hat das Ganze nichts zu tun, die wollen das Rad der Geschichte vor die Französische Revolution zurückdrehen. Auch die Aufklärung ist ihnen ein Greuel, sie träumen davon, wieder als Feudalherrn über das nicht aufmuckende Volk zu herrschen. So weit wird es nie wieder kommen, auch wenn das heutige System weit entfernt davon ist, perfekt zu sein, dann garantiert es doch Sicherheit und Wohlstand für die allermeisten. Wie die Freiheit der Herren Scipio und ProConsul für die meisten von uns aussähe, wage ich mir lieber nicht vorzustellen. Gottseidank gibt es nur wenige derartige Existenzen.

    • ProConsul
      08. August 2012 10:15

      Wie der Kommentator "Komma" weiter oben bereits schrieb fehlt es AU und den meisten anderen Mitkommentatoren, von denen ich viele persönlich kenne und auch sehr schätze an einen Konzept, einem Gegenkonzept. Es nützt doch nichts bloß zu analysieren und Dampf abzulassen. Die Linken haben ein (teuflisches) Konzept, welches (fast) alle Lebensbereich umfasst, siehe Multikulti, Gender, P.C. Sozialismus, etc. Was haben wir? Gar nichts, wir kritisieren nur und entlarven zwar in unseren Zirkeln die teuflischen Pläne, aber wir stellen kein Gegenkonzept auf; zumindest kein umfassendes. Das bissl Blabla welches von der ÖVP kommt wie mehr Privatisieren, eine Charta, in der man sich verpflichte soll als Politiker ethisch zu handeln und andere lächerliche Symptomkuren sind kein wirkliches Konzept.
      Aus historischer Sicht kann in Österreich nur eine Monarchie und eine starke Kirche ein solches Gegenkonzept bieten. Der österreichische Ständestaat unter dem Heldenkanzler Dollfuß hat damals in größter Not versucht Österreich vor dem nationalen und internationalen Sozialismus zu retten. Ich wage zu behaupten, dass wir auch heute wieder vor einer ähnlichen Situation stehen. Und auch heute kann uns nur eine starke Monarchie - Dollfluß wollte kurz vor seinem Tod die Monarchie als weiteres Bollwerk einführen - und eine starke Kirche retten. Leider betrügen sich die meisten Zeitgenossen selbst, in dem sie es nicht wagen den Gedankengang konsequent zu Ende zu führen.

      ddsm
      ich schätze ihre Kommentare sehr, glaube aber, dass unsere Demokratie zu einem großen Teil nur deswegen so gut und lange funktioniert hat, weil wir ein reiches Erbe aus der Monarchie haben. Dieses Erbe ist geistig gesehen fast aufgebraucht. Der Wiener Tourismus lebt noch immer davon.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      08. August 2012 10:17

      Und wieder schwaffelt der alte Mann, vulgo WK von Achtung für das gemeine Volk..... vor wenigen Wochen noch, hat er in üblester Weise das Tiroler Volk selbst herablassen diffamiert! Aber gegen Landsleute abzukotzen ist ja oportun.......?

    • Wertkonservativer
      08. August 2012 14:36

      ProConsul:

      O.K., Sie bleiben bei Ihrer Meinung; das ehrt Sie, wird Ihnen jedoch kaum große Zustimmung und Anhängerschaft bringen. Ihre Geschichts- und Politik-Auffassung haben die Weltkriege und Gesellschafts-Umschwünge aller Art ad absurdum geführt.
      Die Welt ist heute eine andere, als vor hundert Jahren! Mit Rezepten aus längst untergegangner Feudalzeit kann man sie heute nicht kurieren!

      Herbert Richter:

      helfen Sie mir bitte, und sagen Sie mir doch, was ich Böses gegen die wackeren und von mir sehr "gemögten" Tiroler gesagt haben soll. Falls ich da wirklich etwas verbrochen hätte, wäre ich unverzüglich bereit, mich öffentlich beim sympathischen Tirolervolk zu entschuldigen. Danke im voraus für Ihr Mühe!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • xRatio (kein Partner)
      08. August 2012 16:47

      Religioten, Sozis, Nazis, Islamnazis, Gotteskrieger noch immer ein Herz und eine Seele!!
      Wie auch noch in den letzten 200 Jahren -besonders vorbidlich unter uns Adolf (sel.)-

      Nur ein paar Beispiele zu den obigen Sesselfurzern:

      Komma: 18. Juli 2011 11:20
      "Liberalismus muss genauso bekämpft werden wie Kommunismus. Bemühen müssen wir uns zum Wohle unseres Landes um eine
      Synthese von national und sozial."

      http://www.andreas-unterberger.at/2011/07/10-erklaerungen-zur-europaeischen-finanzkrise/

      ProConsul: 30. Juli 2012 09:40
      "Daher komme ich immer mehr zu dem Glauben, dass der von uns verteufelte
      Islam vielleicht gar nicht so schlecht ist."

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/07/raffiniert-wie-sie-die-krise-nutzen/

      Scipio: 03. Juni 2012 08:49
      "Wollen wir den "Untergang des Abendlandes"? Nun, wir arbeiten jedenfalls fleißig dran.
      Es genügt der von AU und vielen Postern hochgehaltene "Liberalismus."

      http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/der-euro-schafft-europa-ab/

      Zur Krönung der tiefschürfenden Erkenntnisse ein erhellender Sachbeitrag zum Geldwesen:

      "Der Euro ist eines der Instrumente zur „Judaisierung“ der Welt.
      Er liefert uns dem Antichristen aus.
      Karl Marx hat das in seinem Beitrag „Die Judenfrage“ auf den Punkt gebracht"

      Scipio: 18. Juni 2012 10:22
      http://www.andreas-unterberger.at/2012/06/werft-die-maerkte-doch-ins-gefaengnis/
      --------------

      Religiotie ist in der Tat ein Gendefekt, der die Demokratie in ihrer jetzigen Form gefährdet.

      Plädiere dafür, diesen geisteskranken Pöbel vom Wahlrecht und Dr. Unterbergers Forum auszuschließen.
      Damit wäre schon viel erreicht.
      Kindergarten oder Klapsmühle sind geeignetere Spielwiesen.

      Da sie es besser wissen KÖNNTEN, sind die ja noch dämlicher als ihre Gesinnungsgenossen von der islamischen "Bruderreligion".

      xRatio

  34. Herby
    07. August 2012 09:58

    " ... Sie bedeutet eine ebenso gravierende wie stillschweigende Gesamtänderung der österreichischen Verfassung. Eine solche wäre eigentlich nur auf dem Weg einer Volksabstimmung möglich.
    Interessanterweise verschweigen sich dazu die sonst so mediengeilen Mainstream-Juristen komplett, die sogar bei der harmlosen Einführung von verpflichtenden Volksabstimmungen nach Volksbegehren vor einer Gesamtänderung gewarnt haben ... "


    Wo sind unsere Verfassungsjuristen Mayer, Funk usw., warum melden sie sich zu diesem Siegmar-Gabriel-Vorschlag nicht zu Wort? Die sieht man ansonsten fast jeden Tag in der 'Zeit im Bild1'. Sind sie in Griechenland auf Urlaub?

    • M.S.
      07. August 2012 15:27

      @Herby

      Die melden sich deshalb nicht, weil der ORF derzeit keine Zeit hat, sich mit den für uns nebensächlichen Angelegenheiten wie Euro-, Finanz-, Schulden-, Budget- uns sonstigen EU -Krisen zu befassen. Wird doch fast stündlich in allen Nachrichten- und Sondersendungen (vielleicht auch bald in allen Unterhaltsungssendungen) ausführlichst und fast ausschließlich über die für Österreich von existenzieller Bedeutung ablaufenden Vorgänge in Kärnten berichtet. Vielleicht gelingt es auf diese Weise doch noch den Verlust der relativen Mehrheit der SPÖ bei den nächsten Nationalratswahlen und damit den Untergang der Republik zu verhindern.

    • Undine
      07. August 2012 18:28

      @M.S.

      *******!
      Dank Kärnten-Sonderprogramm kann der K.-H. Grasser ein bisserl verschnaufen!

  35. Josef Maierhofer
    07. August 2012 09:22

    Auch brennende Parlamente bringen da nichts mehr.

    40 Jahre lang haben wir die gewählt, die jetzt mit unserer Stimme abgehoben haben.

    Disput:

    Ich kenne da einen Gesellschaftsverweigerer, echter Doktortitel und sehr intelligent, der mich nach jeder Wahl gefragt hat, na und, hast Du Deine Stimme 'abgegeben' ?

    Worauf ich antwortete, und Du, hast sie nicht 'abgegeben', aber auch nicht erhoben.

    Ich erhebe sie, indem ich bei diesem Schmarrn nicht mitmache.

    Aber Sozialhilfe kassierst Du schon.

    Ja, aber die wird sicher bald eingestellt, denn diese Gesellschaft geht zu Bruch und es herrscht ohnehin bereits Willkür und das Recht des Stärkeren.

    Also Anarchie und nackte Gewalt.

    Ja, darum nehme ich mir, was ich brauche.

    Solange es noch was gibt ?

    Dann geht es halt dann noch gewalttätifger zu, ich trainiere ja schon dafür.

    Disput Ende.

    Nun, so weit sind wir noch nicht, aber bald, Dr. Unterberger meint maximal 3 Jahre, dann kommt auch für diese abgehobenen Wahnsinnigen der parteidiktatorischen solidarischen Politik das Aus, weil sie keinen Kredit mehr bekommen, weil die Konzerne bereits das Geld aus Europa abziehen, weil das Kapital flieht.

    Brennende Parlamente helfen da auch nichts mehr, leider.

    Denken wir lieber dran, wie wir unser Leben neu ordnen und lassen wir die, wie @ Wertkonservativer auch irgendwie meint, 'die da hoch oben Sitzenden' das wahnwitzige Schulden-Zerstörungswerk vollenden.

    Dann sind wir wieder dran, das alles zu bezahlen, trotzdem wir dann nichts mehr haben werden.

    Richten wir uns darauf ein ! Verabschieden wir uns von dem, was wir ohnehin in den letzten 40 Jahren zu viel hatten, was wir weder gebraucht haben noch uns nützlich war, und von der Unnötigkeitsgesellschaft und beginnen wir an das Notwendige zu denken ! Viele werden sich nicht nur von ihren Werten verabschieden, sondern auch von ihrer Heimat, ihre Nachfolger wohnen ja schon im Wiener Gemeindebau.

    Europa schafft sich selbst ab. Das Ziel ist bald erreicht.

    Da müssen wir durch, brennende Parlamente helfen da auch nichts mehr. Nachdem es kein Gestz und keine Justiz mehr gibt, werden auch die Verantwortlichen nicht zur Verantwortung gezogen werden.

    Umkehr war nicht möglich, also ab ins Verderben, der Wille der Bürger ist das nicht, aber er war nicht wachsam genug, dem rechtzeitig Einhalt zu gebieten und auch nicht aktiv genug dazu.

    Das Ergebnis wird frei Haus geliefert werden, sehr bald. 2,3 Jahre noch, dann ist sicher Schluß mit diesen Wahnsinnigen, dann haben sie sich selbst erledigt.

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 10:31

      Nett, dass Sie mich persönlich ansprechen, werter Josef Maierhofer.

      Ihre täglichen Brandreden beantworten jedoch nicht die heute von mir erbetene Auskunft, wie Sie sich einen erfolgreichen Kampf gegen die heimtückischen und unheilvoll agierenden Institutionen vorstellen!
      Mit unseren täglichen Befunderhebungen und mit Hoffnungen auf den blauen Messias hier in unserem Lande wird's wohl nicht reichen, die unheilvolle Entwicklung auch nur bruchstückhaft zu ändern.
      Ich wiederhole meine Bitte: wie sollen wir (international) die nächsten Schritte setzen?
      Was glauben Sie, können die Faymanns, Spindeleggers, Fekters (aber auch Herr Strache nach allfälligem Sieg) wirklich tun, um den Europa-Karren wirkungsvoll umzulenken?
      Ich würde mich über eine fundierte Auskunft ehrlich freuen!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Erich Bauer
      07. August 2012 13:18

      Josef Maierhofer,
      "...Denken wir lieber dran, wie wir unser Leben neu ordnen und lassen wir die,........ die da hoch oben Sitzenden' das wahnwitzige Schulden-Zerstörungswerk vollenden...."

      Ja. Dieser "Wohlfahrtskahn" wird sowieso immer unerbittlicher vom Sog der Niagarafälle angesogen... Er wird zerschellen. Ich bin schon ganz wild auf den "Rafting-Kick". Da will ich doch die Schwarz- und Rotkappler-Offiziere nicht vom Kurs abbringen wollen. Danach werden die Karten neu gemischt und die Falschspieler sind draußen... (deren Latifundien werden natürlich erbarmungslos eingezogen).

      Den Bürokraten werden wir natürlich die "Wadln virerichten"... und der Masse der (von uns) verwöhnten Jungend natürlich auch... :-) Jeder Neuanfang hat einen Zauber inne...

    • Josef Maierhofer
      07. August 2012 14:42

      @ Erich Bauer

      Das müssen wir alles nicht tun, die Menschen werden rasch viel wieder lernen von bereits Vergessenem, die Intelligenten wenigstens und die Fleißigen werden sowieso keine Angst haben müssen, sie haben ja sich, den Fleiß und ihre Fähigkeiten, aber die 'Grundgesicherten', die zuerst die Arbeit weggeschmissen haben und gegen das süße Faulheitsleben getauscht haben, die werden, da sie alles andere auch weggeworfen haben, wie Bildung, Berufsausbildung, etc., zum großen Problem werden.

      Lassen wir die Kasperln sich und uns an die Wand fahren, sie fahren nur die an die Wand, 'für' die sie da waren und von denen sie gewählt wurden. Für die anderen wird es unangenehm bis schwierig, aber nicht hoffnungslos.

      Gewarnt wurde genug, Konsequenzen wurden genug aufgezeigt, man hörte auf nichts und ging seiner Wege abseits vom Bürger, mögen sie den Weg der Schulden und Tränen zu Ende gehen, die Tränen kommen ihren Wählern dann erst wirklich.

      Den Bürokraten müssen wir auch keine 'Wadln virerichten', die richten sich selbst, wenn nämlich das Mysterium nicht mehr zahlen kann, weil es keinen Kredit mehr bekommen kann. Ist ja alles schon vorexerziert von Griechenland, was dort passieren wird, wenn der Kredit dann zu Ende sein wird und das Ende kommt bald.

      @ Wertkonservativer

      Sie hätten können dem ESM nicht zustimmen, sie hätten können der Griechenlandhilfe nicht zustimmen, sie hätten können aus der Eurozone aussteigen, sie können das nach der ESM - Unterschrift nun nicht mehr.

      Jetzt zu sagen, was können sie jetzt tun, ist etwas zu spät. Jetzt können sie mit dem Schlafwagenexpress die Schuldenschlucht ansteuern und die Niagarafälle hinunterstürzen und am besten gleich unten bleiben.

      Den Karren umzulenken ginge ganz einfach, unter Einhaltung der EU-Gesetze, wie es nun bald auch für alle Bürger kommen wird, sie werden auch sehr bald in die Eigenverantwortung entlassen werden (müssen), schaut's halt, wie's weiterkommts, wenn nämlich der ganze Pressionszauber, die ganze Freiheitseinschränkung und die ganze Verblendung weggeblasen sein wird und der Staat zusammengebrochen sein wird, genauso wie die Akteure und Nutzniesser dann am Pranger stehen werden.

      Vorher werden sie aber noch Unheil anrichten, denn keiner dieser Privilegierten verlässt seine 'Position' freiwillig und ohne zusätzlichen Schaden. Die sind nicht für das Volk sondern gegen das Volk.

      Das Ende der gutmenschlichen, treuherzigen Spaßgesellschaft, sie nimmt ihr furchtbares Ende.

      Das Leben wäre so einfach schön zu gestalten, Sie haben es heute selbst beschrieben, Familie, Strebsamkeit, etc. und auch die Politik, würde sie sich an Regeln des Gewissens und der Moral halten, würden sie Demokratie leben und nicht Unfug und 'Mehrheitsbildung', etc.

      Zuerst wird es furchtbar, dann wird alles wieder neu aufgebaut werden, Europa wird nicht mehr das alte sein, denn das, was vorher passieren wird, wird sehr schlimm sein. Unsere gewählten Mandatare tun das alles gegen uns.

      Uns wird es noch geben, auch wenn es diese Mandatare nicht mehr geben wird.

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 15:41

      Da reden Sie sich, wie täglich bereits am Morgen, ja schon wieder die schauerlichsten Greuelszenarien von der Seele, werter Josef Maierhofer!
      Dass Sie überhaupt noch ruhig schlafen können! Da war ja - bitte nichts für ungut - der alte Hiob gegen Sie ein Waisenknabe!

      Sicher kommen problematische Zeiten auf uns zu, doch derart schwarz zu sehen, ist -mit Verlaub - ziemlich sicher gesundheitsschädlich, und bringt darüberhinaus nichts, gar nichts! Mit täglichen Jeremiaden verstellen wir uns lediglich den Blick auf die positiven Seiten des Lebens, und das ist mehr als schade!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      07. August 2012 18:52

      @ Wertkonservativer

      Die positiven Seiten in Ihrem Sinn wünsch ich Ihnen und mir wünsch ich, dass Sie Recht haben mögen.

      Nein, schlafen kann ich da wirklich nicht gut in dieser aussichtslosen Situation, die mich persönlich treffen wird mittels Pensionsentwertung, denn 10-15 Jahre schätze ich, habe ich noch zu leben und die Pension beginnt 2013 für mich.

      Ich glaube, es wird den Euro zerbröseln und ich fürchte, auch die EU daraufhin, wenn man sich nicht einig ist.

      Aber sich auf diese Weise einig zu sein, wie es jetzt ist, schnurstracks die Niagarafälle hinunter, hat eher fatale Folgen zu erwarten, leider.

      Die Menschen selbst werden leben, so oder so, ärmer halt und hoffentlich dann bewusster und prinzipieller, diese positive Aussicht kommt aber leider erst nach der Zerstörung, die sich ganz klar abzeichnet.

  36. knieriem
    07. August 2012 09:11

    Wer es noch nicht bemerkt haben sollte, dem sage ich es hier nochmals in aller Deutlichkeit:

    Das ENDE (der EU) hat bereits BEGONNEN!

    Und das merkt man nicht nur an den von AU heute aufgelisteten Indizien, sondern auch daran, dass nun Hinz und Kunz oder eben die deutsche Familienministerin Schröder (vgl. Link *) oder auch unsere famosen Medizin-Unis, die "gendergerechte Test-Interpretazion" betreffend.

    Ich glaube zwar nicht an Gott (der ist bekanntlich tot), auch glaube ich nicht, dass der Mensch schon intelligent oder klug oder mächtig genug ist, um z.B. das Klima wirklich (zum Guten oder Schlechten) beeinflussen zu können, aber ich glaube ernsthaft, dass der homo sapiens sapiens als Spezies zu blöde ist um zu wissen was er tut und aus purer Unwissenheit auch jene Systeme ruiniert, welche gerade eben noch einigermaßen zufriedenstellend funktioniert haben - wie Demokratie und Gesellschaft.

    (*)
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108501485/Schroeder-will-Homo-Ehe-steuerlich-gleichstellen.html

    • Herby
      07. August 2012 09:19

      In Deutschland kann die Bundeskanzlerin da mitreden was die Regierung beschließt.

      Ich hoffe dass die Frau Merkel der Frau CDU-Ministerin Kristina Schröder einmal erklärt was der Unterschied von CDU und SPD ist und was "christlich" und "konservativ" bedeutet.

    • knieriem
      07. August 2012 15:53

      @Herby
      Sind Sie sicher, dass die Frau Merkel den von Ihnen angesprochenen Unterschied kennt?

  37. Freak77
    07. August 2012 08:47

    Der bayerische Finanzminister Markus Söder ( http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_S%C3%B6der ) hat es sich als einer der ganz Wenigen zu sagen getraut: Griechen-Austritt aus dem Euro:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108481717/Soeder-fordert-Griechen-Austritt-bis-Jahresende.html

    Es muss ein Exempel statuiert werden!

    a) Entweder bei Griechenland, nach drei Jahren Hinauszögern den Weg in die Staatspleite öffnen.

    b) Oder: Der Gerichtshof in Karlsruhe getraut sich ein Exempel zu statuieren.

    c) Oder anderswo.

    Das "Statuieren eines Exempels" ist eine Notmaßnahme um im letzten Augenblick eine Katastrophe zu verhindern.

    Und genau dieses "Statuieren eines Exempels" ist von den Linken sowie Griechenland&Co. sowie ihren Verbündeten immer verhindert worden!!

    Vor allem weil die PIIGS-Staaten sowie Hollande-Frankreich und Co. in den EU-Gremien schon die Mehrheit haben.

    In einem Jahr sind NR-Wahlen in Österreich: Die Bürger haben die Macht wenigstens hier ein Exempel zu statuieren!


    Wer erinnert sich noch wie entschlossen das Vorgehen der EU war als es eine ÖVP-FPÖ-Regierung in Österreich im J.2000 gab. Plötzlich gab es wirkungsvolle Maßnahmen um Österreich unter Druck zu setzen.

    Wer erinnert sich als in Ungarn Viktor Orban mit Zweidrittelmehrheit gewählt wurde - plötzlich war die EU sehr "entschlossen" und setzte wirkungsvolle Maßnahmen .....

  38. Anton Volpini
    07. August 2012 07:40

    Die Politiker in den EU Ländern machen es immer mehr zum System, ihre eigenen Verfassungen und Gesetze zu mißachten, wenn nicht gar zu brechen, um die Finanzwirtschaft zu retten.

    Wir müssen uns da eine grungsätzliche Frage stellen. Was ist für ein Staatswesen das höherwertige Gut? Die Rechtssicherheit, oder die Geldsicherheit?
    Und dem folgt, ob die Geldsicherheit gewährleistet werden kann, wenn die Rechtssicherheit nicht gegeben ist?

    • Josef Maierhofer
      07. August 2012 18:41

      Eigentlich kann die Politik gar nichts gewährleisten, solange es kein Gesetz gibt, das eingehalten wird.

      Geldsicherheit kann die Politik auch nicht herstellen, die müssen ehrliche Kaufleute und fleißige Bürger herstellen. Die Politik kann natürlich mit Gesetzen helfen, die sollten aber für das Volk sein und nicht gegegn das Volk, wie es derzeit geschieht, dass man nämlich den Bürger ausschaltet und abschlachtet.

      Alles, was die Politik können müsste, ist die moralische Instanz, die Gesetzesvorschläge, die Gesetzesbeschlüsse, was sie noch beinflussen kann ist die Exekutive und die Steuerhoheit, aber dass irgendwelche dahergelaufene 'Volksrepräsentanten', Wirtschaftsprobleme oder Rechtsprobleme lösen können, das kann nicht verlangt werden.

      Beispielwirkung und Motivation, Erklärung und Diskussion, dazu können Politiker und Parteien Beiträge liefern.

      Aber ohne Moral wird es leider nicht gehen.

      So sind wir praktisch alle heutigen Sünden durch.

  39. Wertkonservativer
    07. August 2012 07:18

    Das ist zuviel für meinen nüchternen Magen, zumal ich vor dem anstrengenden Reha-Tagesprogramm stehe!

    Im ziemlich sicheren Wissen, dass wir hier alle - außer frustrierte Wortspenden - gegen die schicksalhaft auf uns zukommenden Um- und Zustände im Land, in Europa und in der Welt praktisch kaum Wirkungsvolles unternehmen können, bleibt eigentlich nur ein schales, bitteres Gefühl der Resignation.

    Für mich persönlich bleibt derzeit nur eines: Rückzug auf die Werte der Familie, Frieden und Freundschaft im persönlichen Bereich.
    Das bedeutet jedoch nicht, dass - sollten sich neue Entwicklungen in der Abwehr der ärgsten schadensverursachenden Entwicklungen ergeben - ich nicht trotz meines Alters noch gerne einmal "auf die Barrikaden steigen würde".

    Nur - werte Freunde - wer weist uns den Weg? Wer und wo sind die Charismatiker mit Kraft und Mut, die uns aus dem "Tal der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung" führen könnten?

    Ich, hier sonst als Hardcore-Optimist bekannt, würde von Euch gerne hören, wie Ihr Euch einen Ausweg aus dem Schlamassel vorstellen könntet!
    Pessimistisch getönt bin ich heute selber: positive Meinungen sind erbeten!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      07. August 2012 08:54

      @ WK

      Sie wollen uns ernstlich verklickern, dass die auf uns zukommende Katastrophe "schicksalshaft" sei, wie etwa ein Erdbeben oder ein Blitzschlag?
      Ist das die neue Strategie der Systemparteien, die ganze Misswirtschaft und die Fehlentwicklungen als von den Göttern verursacht darzustellen und selber hat man nichts zu verantworten?

      Sie kommen mir vor wie der Martinz, der alle Schuld auf einen Toten schieben möchte, dabei aber möglicherweise zusammen mit seinen Wiener Schwarzen Freunden das Ganze ausgeheckt hat.

      Ja, feige sind sie, die Schwarzen und verantwortungslos.

    • Josef Maierhofer
      07. August 2012 08:55

      @ Wer weist uns den Weg ?

      Spindelegger/Faymann, unser 'Erfolgszwilling', Swoboda, Berger, Karas, Strache, & Konsorten ???

      Barroso & Konsorten ?

      Die Bürger werden ausgeschaltet, die Politik hat sich verselbständigt, sie hat abgehoben, ... und weist den Weg ins Verderben.

      Auch brennende Parlamente bringen da nichts mehr.

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 09:33

      Feigheit lasse ich mir auch von Ihnen @ Cotopaxi, nicht nachsagen!

      Möchte nicht wissen, wer von uns beiden in seinem Leben mehr Positives und Zukunftsträchtiges geleistet hat!
      Große Töne spucken, DAS können Sie gut!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      07. August 2012 09:40

      @ WK

      Für Menschenwerk das Schicksal, höhere Gewalt, die Götter oder einen wehrlosen Toten verantwortlich zu machen, nur weil man nicht über seinen Schwarzen Schatten springen will, halte ich für feige.

      Leider werden Sie dank der Schwarzen und der Roten in diesem Lande umsonst Zukunftsträchtiges geleistet haben, sorry.

    • Wertkonservativer
      07. August 2012 09:48

      @ Cotopaxi:

      einmal möchte ich von Ihnen eine Replik lesen, wo Sie nicht "die schwarze Katze" herauslassen. Sie kommen immer wieder darauf zurück, auch wenn ich keinerlei Äußerung hinsichtlich der ÖVP mache!

      Bitte, bitte, wechseln Sie die Platte; die G'schicht wird eintönig!

      In dieser Hoffnung verbleibe ich
      Ihr Wertkonservativer!

    • Observer
      07. August 2012 10:05

      Geehrter WK:
      Ich bin immer (noch) Optimist.
      Auf meinem Schreibtisch lese ich täglich zwei sinnvolle Sprüche/Aufforderungen:
      YOU SHOULD NEVER GIVE UP! NEVER QUIT!
      Jede Krise ergibt auch neue Möglichkeiten für einen neuen Anfang. I freue mich immer über das, was ich noch habe - und jammere nicht dem nach, was schon verloren und nicht mehr gutzumachen ist. Natürlich muss man sich auch einsetzen, dass es Auswege gibt und es wieder besser wird.

      In unserer Demokratie hat man (noch!) die Freiheit, seine Meinung kundzutun, in bereits vorhandenen Parteien Einfluß auszuüben bzw. neue Bewegungen und Parteien zu gründen. Die neuen Kommunikationsmittel werden dazu noch viel zu wenig genützt! In manchen "Halb"-Demokratien zieht oft auch das Militär für eine limitierte Zeit die Macht an sich, was manchmal auch eine Alternative zur Reinigung und Verbesserung der Politlandschaft darstellt. Eigentlich war ich früher immer der Ansicht, dass ein völlig unabhängiger Bundespräsident dafür Sorge trägt, dass ausufernde negative Entwicklungen aufgezeigt und eingebremst werden. Leider ist dies nicht der Fall. Entweder erlaubt unsere Verfassung keine solche Aufgaben oder - was ich eher vermute - die bisherigen Amtsträger sind dazu nicht willens und fähig.

    • Observer
      07. August 2012 10:08

      Verbesserung zur 4. Zeile:
      Ich freue mich immer ....
      Das kommt davon, wenn man in einem zweisprachigen Haushalt lebt :-) ;-(

    • M.S.
      07. August 2012 16:07

      @Observer

      Glauben Sie, dass in Österreich das Bundesheer imstande ist, auch nur für einen Tag die Macht zu übernehmen?

    • Observer
      07. August 2012 19:45

      M.S.:
      mein Hinweis bezüglich Militärputsch bezog sich auf manche Halbdemokratien, wo zumindest für einige Zeit Despsoten ausgeschaltet werden - allerdings ist nicht sicher, was danach kommt.
      Das österreichische Bundesheer ist nicht in der Lage, UHBP, die Regierung und das Parlament auszuschalten. Vor allem fehlen uns mutige und weitblickende Generäle, welche dies veranlassen könnten.

    • Alfred E. Neumann
      07. August 2012 21:21

      @ cotopaxi
      Da gab es doch Geruechte ueber ein "Wodkatampon"? ...

  40. Observer
    07. August 2012 07:16

    Auch ich setze meine ganze Hoffnung auf die noch ausstehende Entscheidung in Karlsruhe. Hoffentlich gibt es dort noch Leute, welche vernünftig und nachhaltig denken können. Denn von den meisten Politikern (bei uns besonders Faymann und Fischer) kann man nur sagen:
    Abyssus abyssum invocat, mit jedem Entscheidungsfehler wird einer neuer gemacht.

    Es ist höchste Zeit, dass sich in Österreich und auch den anderen EU-Ländern Gruppen bilden, welche diese regierenden Dilettanten verjagen. Der Grossteil der führenden Politiker sind nur machtbesessente Sesselkleber, welche einzig und allein dass verdiente Geld der Mitbürger für ihre zweifelhaften Ideen verwenden/vernichten wollen.

    Wenn sich die Bürger gegen diese geplanten Massnahmen nicht wehren, dann bleibt ihnen als "Todgeweihte" nur der Gruß:
    Ave imperator! Morituri te salutant.

    • knieriem
      07. August 2012 15:42

      @Observer
      "... Auch ich setze meine ganze Hoffnung auf die noch ausstehende Entscheidung in Karlsruhe ..."
      Ich hoffe, Ihnen ist bewusst, dass "Karlsruhe" keine für die österreichische Bundesregierung oder das österreichische Parlament verbindliche Urteile fällen kann.

      [... Es ist höchste Zeit, dass sich in Österreich und auch den anderen EU-Ländern Gruppen bilden, welche diese regierenden Dilettanten verjagen ...]
      Regierungen werden nur von hungerndem Volk verjagt, denn erst dann ist die Alternative "verhungern oder an den Barrikaden sterben" von etwas gleichwertigem Erfolg gekrönt.

    • knieriem
      07. August 2012 15:44

      Da die Syrer aber offenbar nicht gehungert haben, muss man wohl auch Hass und/oder religiösen Fanatismus als Ursache für Aufstände gelten lassen.

    • Observer
      07. August 2012 19:38

      knieriem:
      Natürlich ist ein Urteil aus Karlruhe für Österreich nicht bindend, aber wenn dadurch Deutschland blockiert, dann kommt der Vertrag EU-weit nicht zustande.

  41. contra
    07. August 2012 01:29

    Wie lange läßt sich die Bevölkerung Europas die rechtliche Entmündigung sowie das finanzielle Raubrittertum der politischen Führungsriege noch gefallen?
    Und ist es Zufall, daß viele dieser "Totengräber" des Euros schon einmal auf der Gehaltsliste von Goldmann & Sachs gestanden sind?

    http://www.presseurop.eu/de/content/article/1177201-goldman-sachs-meint-es-gut-mit-uns

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
    Mache sich jeder selbst seinen Reim darauf!

    • Eva
      07. August 2012 14:52

      @contra

      Danke für den Link!

      "Mario Monti, Lukas Papademos und Mario Draghi haben eines gemeinsam: Alle drei haben für die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet. Kein Zufall, sondern eine STRATEGIE der EINFLUSSNAHME, die vielleicht heute an ihre Grenzen gestoßen ist."

      Eine Strategie der Einflußnahme---und ob!

      Was in unserer Zeit Goldman Sachs ist, war zu Beginn des 19. Jhdts. die Familie Rothschild. Vater Rothschild entsandte seine 5 tüchtigen Söhne nach London, Paris, Wien und Neapel; einer blieb in Frankfurt. Für die damalige Zeit war damit Europa " größtenteils abgedeckt".

      Und noch eine kleine "ergoogelte", natürlich bekannte Geschichte:

      "Ein sehr bekanntes Beispiel ist folgendes: Nach der Schlacht von Waterloo im Juni 1815 liess Nathan Rothschild in London die Nachricht verbreiten, Napoleon sei als Sieger aus der Schlacht hervorgegangen. Rothschild hatte durch eine Brieftaube vom Ausgang des Kampfes erfahren und wusste, dass Wellington und Blücher gewonnen hatten. Die Fehlinformation verursachte natürlich Panik, und an allen Börsen sanken die Aktienkurse auf Rekordtiefe. Nathan Rothschild kaufte diese Aktien für ein Butterbrot auf."

      Nach der Schlacht von Waterloo im Juni 1815 liess der Jude Nathan Rothschild in London die Nachricht verbreiten, Napoleon sei als Sieger aus der Schlacht hervorgegangen. Rothschild hatte durch eine Brieftaube vom Ausgang des Kampfes erfahren und wusste, dass Wellington und Blücher gewonnen hatten. Die Fehlinformation verursachte natürlich Panik, und an allen Börsen sanken die Aktienkurse auf Rekordtiefe.

    • knieriem
      07. August 2012 15:50

      @Eva
      Ja, damals in der guten alten Zeit, verwendete man noch Brieftauben. Dank des technischen Fortschrittes muss man heute nur zum Handy greifen, den Faymann anrufen und sagen: "Hier spricht der Markt".

    • Eva
      07. August 2012 18:48

      @Knieriem

      Ein Handy hat heute jeder, aber eine Brieftaubenflotte konnte sich in der guten alten Zeit nicht jeder halten! :-)





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