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Der kleine Unterschied: Wie Schwarz und Blau auf Kärnten reagieren drucken

 Bei allem, was man heute zu Recht an Kritischem, auch Bösem über Jörg Haider sagen kann und muss: Mit der nun versuchten Geschichtsdarstellung darf man H.C.Strache nicht durchkommen lassen.Er und viele andere – insbesondere Kärntner – Freiheitliche haben einst FPÖ-intern ganz sicher nicht deshalb geputscht, weil sie Haidersche Korruptionsakte entdeckt oder sich darüber empört haben. Der Grund war ganz eindeutig ein ganz anderer: Sie haben  den staatstragend-unpopulistischen Kurs der damaligen Regierungsverantwortung nicht mehr ertragen. Vom Kauf von Abfangjägern angefangen bis zur Pensionssanierung zeigte das dritte Lager zumindest damals, dass es eigentlich die bequeme Oppositionsrolle des ständigen Nein-Sagens viel lieber hat als die notwendigen Begleiterscheinungen des Regierens. Dabei hatte sich das Team von Susanne Riess-Passer dieser Aufgabe trotz militanter Anfeindungen anfangs ja mit eindrucksvollem Erfolg gestellt.

Diese innere Verweigerung ist eine große Tragödie für Österreich. Daran trägt natürlich auch das ständige lächerliche Nazi-Geschrei von Medien und politischen Konkurrenten in Hinblick auf die FPÖ eine Mitschuld. Es ist jedenfalls ganz objektiv gesehen extrem destruktiv, wenn eine politische Machtstruktur durch den fremd- wie selbstverursachten Ausschluss eines Lagers nicht dem normalen demokratischen Wechsel ausgesetzt ist.

Tatsache ist, dass auch Haider selbst nicht sehr glücklich über die Auswirkungen der von ihm gewählten Regierungsbeteiligung auf die FPÖ war. Er zeigte sich in jenen Jahren als Inbegriff eines politisch Zerrissenen. Während Riess regieren wollte, Strache und die Kärntner opponieren, war Haider einmal so und einmal so gelaunt.

Aber Tatsache bleibt ebenso auch: Von Erregung über Korruption – oder auch nur von Wissen um einschlägige Vorfälle rund um die Herrn Meischberger bis Scheuch – war nie die Rede. Weder in Knittelfeld noch dann bei der eigentlichen Parteispaltung.

Strache versucht halt jetzt dennoch diesen Eindruck zu erwecken. Wenn die Linke ständig die Geschichtsschreibung manipuliert, so wird’s die Rechte ja auch noch dürfen.

Völlig recht hat der FPÖ-Chef hingegen mit seinen vom ORF kontinuierlich abgedrehten und von den Medien zu Tode ignorierten Hinweisen auf die Straffälle Faymann, Schmied und Ostermayer. Niemand kann mit objektiven Maßstäben erklären, weshalb ständig als Folge von Straferhebungen nach Neuwahlen in Kärnten gerufen wird, während die mindestens ebenso gravierenden Erhebungen  auf Bundesebene als irrelevant behandelt werden.

Doch die Menschen spüren diese Ungleichbehandlung. Daher dürfte auch diese Affäre letztlich den Freiheitlichen nur marginal schaden. Wenn die anderen so überziehen, so unterschiedliches Maß anwenden, werden sich die Blauen bald wieder als Medienopfer gerieren können.

Die Kärntner ÖVP zeigt hingegen, wie fromm sie ist: Ständige kollektive Selbstzerknirschungen, öffentliche Beichten und Schuldbekenntnisse wegen der Nehmerqualitäten des Herrn Martinz sind wohl nur durch eine sehr starke katholische Prägung zu erklären. Besonders der Ruf nach sofortigen Neuwahlen zeigt einen ausgeprägten Hang zur Selbstbestrafung, ohne dass dahinter auch nur das geringste parteitaktische Kalkül zu erkennen wäre. Denn derzeit würde die ÖVP in Kärnten mit Sicherheit schwer verlieren (so wie die dortigen Blauen). Dazu denkt sie sich offenbar: „Geschieht uns recht. Und je schneller und schwerer die Strafe ist, umso besser.“

Der normale politische Reflex in solchen Situationen wäre zweifellos das Gegenteil: Zeit gewinnen, nach einem Mega-Erdbeben tief durchatmen, die Partei wieder sauber aufstellen, eine inhaltliche Perspektive entwickeln, und ein wenig Gras über die Affäre wachseln lassen. Oder glaubt die ÖVP gar, dass ihr exhibitionistischer Masochismus am Ende doch von den Wählern belohnt wird? Nach dem Motto: „Drei Vaterunser“ und dann ist alles wieder gut.

Alles was ich übers politische Handwerk gelernt habe, führt freilich zu dem gegenteiligen Schluss: Die Steher- und Leugner-Qualitäten eines Herrn Faymann oder Dörfler haben im Vergleich zur schwarzen Antwort zumindest im Diesseits viel bessere Gewinnchancen. Oder zumindest Überlebensperspektiven.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2012 00:44

    Würde der ORF mitsamt den "Gratisblatteln" die Inseratenaffäre des Faymann-Ostermayer-Gespanns ebenso skandalisieren wie die Vorgänge in Kärnten, hätten wir auch auf Bundesebene längst freie Bahn für dringend notwendige Neuwahlen.
    Diese einseitigen Hetzkampagnen sowie das Abladen sämtlicher Mißstände auf einen Toten sind das Unappetitlichste, das Österreich seit langem erlebt und zeigt den erbärmlichen, linkslastigen Zustand dieses Landes deutlich auf.
    Es gab und gibt genug rot-grüne Stimmen, die meinen, daß ein Politiker aus Verantwortung bereits bei Ermittlungen des Staatsanwaltes zurücktreten müßte (nach dem Vorbild des deutschen Bundespräsidenten Wulffs), nur bei unserem sozialistischen Marionettenkanzler wird dieser Maßstab nicht angelegt, sondern der Mantel des öffentlichen Schweigens drübergebreitet.
    Damit sollte jeder mündig denkende Bürger wissen, wo er spätestens 2013 auf seinem Stimmzettel sein Kreuzerl SICHER NICHT macht!

  2. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2012 06:46

    Wären Wahlkämpfe und Wahlen Akte der Vernunft müsste tatsächlich die Haltung der ÖVP belohnt werden. Und Strache sollte sich hüten Knittelfeld als einen Akt der Rebellion gegen Korruption darzustellen, weil er damit zugeben müsste von der ganzen Sache gewußt zu haben, ohne etwas dagegen zu unternehmern - zum Beispiel zur Staatsanwaltschaft zu gehen oder als "whistleblower" zu den Medien.

    Aber da dem nicht so ist spielt das alles keine Rolle. Es kommt nur auf den groben Eindruck an.
    Da darf ein Politiker nie Fehler eingestehen. Wer sich von Fakten überzeugen lässt seine Position zu ändern, der handelt zwar vernünftig, wirkt aber unzuverlässig und launisch. Wer seine Position hält, egal wie absurd die aufgrund der bekannten Fakten ist, wirkt selbstbewußt und geradlinig.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2012 09:30

    Wir sollten schon bei der Wahrheit bleiben.

    Die historischen Fakten liegen ja da und die Straftaten und auch die Geschichte sollten weder beschönigt werden noch ungeahndet belassen werden.

    Masochismus betreiben alle Parteien und mit jeder Unterstützung zu einem Schuldenbeschluss schaden sie dem österreichischen Volk.

    Wir brauchen auch keine Geschichtsfälschung, weder eine rote noch eine schwarze noch eine blaue, die Österreicher und so auch die Politiker, sind halt keine Engerl, so sehr man sich das auch wünschen würde. So sagte doch auch damals Frau Hillary Clinton, ich habe ja keinen Mönch geheiratet ...

    Aber die Wahrheit brauchen wir, damit wir Demokratie ausüben können.

    Schön wäre es, wenn wir bunte oder zumindest faire und wahrheitsliebende Medien hätten, dann müsste man nicht alles selbst hinterfragen, was da an Nachrichten serviert wird, und vor allem, was verschwiegen wird, unterdrückt wird, manipuliert wird, mit Ideologie und Meinung versetzt wird. Mich als Nachrichtenempfänger interessiert prinzipiell einmal die Wahrheit, die Meinungen dazu kann man sich ja selbst denken und nicht umgekehrt, dass man aus der Manipulationsmeinung erst die Wahrheit herausfiltern muss, bzw. dass man nachsehen muss, was die Ausländer über das hier Verschwiegene so sagen und berichten.

    Für mich ist diese Meldung über versuchte Unwahrheit durch Strache das übliche österreichische Wunschgebäude von Parteien und darin unterscheidet sich die aus Steuergeldern proportional wohlgenährte FPÖ auch nicht von den anderen. Sie steht halt als Opposition zu allem als Blitzableiter für den Wählerfrust da. Machen kann sie, nachdem das Volk nun fertig verraten und verkauft ist, sehr wenig, außer Ideen zur Selbsthilfe, zu Verwaltungsreform, zum Sparen, zu Europolitik, zu Gesetzesentrümpelung, etc. zu entwickeln und einzubringen in die öffentliche Diskussion.

    Aber was tun denn die wohlgenährten Parteien ? Sie taktieren, sie lügen, sie fälschen Geschichte, verunstalten die Wahrheit und, das ist das Traurige, werden gewählt, zwar von einer Minderheit, aber das ist halt die Klientel oder die Sympathisanten oder, uns das ist das Zeichen der Zeit, den Frustrierten.

    Bei den Frustrierten hat die FPÖ die Nase vorn, sie ist in das Tagesgeschäft nicht eingebunden, wird abseits gestellt, gemobbt und daher auch nicht gefordert, sondern aus Steuergeldern gefördert, und muss nicht regieren, kann daher viel leichter kritisieren.

    Mich als Wähler würden machbare, reale Programme zur Konsolidierung Österreichs interessieren und nicht Schuldenversprechungen, Fruststatements, etc., nein konstruktive Vorschläge, die man wählen kann. Das würde ich mir unter Parteiarbeit vorstellen.

    Wie die Realität aussieht, habe ich hier schon sehr oft angemerkt, die Parteirealität sieht nur die Klientel und das Geld des Steuerzahlers, alles andere ist sekundär und nach einer Wahl vergessen und verwässert.

    Mich als Wähler würden Kandidaten, die mir vorgestellt werden, interessieren und ihre Qualifikationen und ihre Visionen.

    Die traurige Realität kennen wir, Angezeigte als Bundeskanzler und verschleppte Justizverfahren dazu, obwohl schwere Indizien zu einer Anklageerhebung vorliegen und alle diese bereits kennen, etc.

    Wenn man mich fragen würde, ob ich in die Politik gehen würde, dann würde ich ablehnen, denn es ist mir nicht möglich mit diesen dort befindlichen Personen zurechtzukommen. Aber interessiert bin ich schon, immerhin bin ich auch ein Wähler mit einer einzigen Stimme, und habe es halt wie die FPÖ, kritisieren, aber nicht tun müssen.

    Die Weichenstellung ins österreichische Verderben wurde Anfang Juli mit dem ESM beschlossen und damit die österreichische Verfassung gebrochen. Dafür müssten die alle eigentlich weg von der Regierung.

    Da hat sich die FPÖ dagegen gestellt und wurde überstimmt, nachdem man gerade mit den Grünen, die vorher stets dagegen waren und somit an deiser Stelle ihre Wähler verraten haben, gepackelt hatte.

    Ich hoffe sehr, dass die Wahrheiten und Konsequenzen alle dann noch vor der österreichischen Wahl aufbrechen und die jetzigen Lemuren Rede und Antwort stehen müssen vor dem Wähler.

    Ich glaube diesmal konnte man die Wahrheit nicht bis auf nach die Wahlen zurückhalten, zu hoch ist der Schuldendruck bereits.

    Ich bin sehr gespannt mit welchen Programmen für Österreichs Zukunft die heutigen Parteien beim Wähler antanzen werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorxRatio Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. August 2012 13:38

    Wovon redet und quatscht der Herr Dr. Unterberger hier eigentlich die ganze Zeit??
    Spekulative Personalia, Smalltalk, Stammtischgelaber über igendwelche "Motive", nichts Handfestes, nichts Prinzipielles...
    blablablabla....
    Armes Österreich mit solchen "Spitzen"...

    xRatio

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  1. xRatio (kein Partner)
    09. August 2012 13:38

    Wovon redet und quatscht der Herr Dr. Unterberger hier eigentlich die ganze Zeit??
    Spekulative Personalia, Smalltalk, Stammtischgelaber über igendwelche "Motive", nichts Handfestes, nichts Prinzipielles...
    blablablabla....
    Armes Österreich mit solchen "Spitzen"...

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    • xRatio (kein Partner)
      10. August 2012 00:48

      Strache: Kärnten: Vier tragfähige Eckpfeiler für einen Neubeginn über alle Parteigrenzen hinweg
      07. August 2012

      Klare Regeln für Wahlkampf und -werbung, Kontrollrechte ausbauen, Demokratiepaket für den Kärntner Landtag, Kärntner Landesregierung soll ihre Klage gegen den ESM einbringen können
      ...
      "Erstens ist uns wichtig, dass es gesetzliche Rahmenbedingungen gibt, die verhindern, dass im bevorstehenden Wahlkampf neue Grauzonen entstehen, die derzeit fast alle Parteien in Kärnten belasten. Daher brauchen wir in Kärnten klare Regeln, was die Frage der Wahlwerbung und der Wahlkampfkosten betrifft. Da sind jetzt alle Parteien und ihre Obleute gefordert, ihre Vorschläge einzubringen", nannte der FP-Obmann den ersten Punkt. Es könne nicht sein, dass die Bürger den Neustart, den sich alle für Kärnten wünschen, mit einem sündteuren Wahlkampf bezahlen müssten.

      "Zweitens sind wir uns einig darüber, dass die Kontrollrechte in Kärnten ausgebaut werden müssen. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass dem Rechnungshof mehr Möglichkeiten zur Kontrolle gegeben werden. Mit Bedauern stelle ich in diesem Zusammenhang auf Bundesebene fest, dass trotz aller Beteuerungen das Budget für den Rechnungshof gekürzt wurde. Über die Beschimpfungen aus Niederösterreich möchte ich erst gar nicht reden", so Strache.

      Die dritte Maßnahme sei ein Demokratiepaket für den Kärntner Landtag. Dazu gehöre, dass kleinere Fraktionen mehr Rechte und mehr Möglichkeiten bekommen, zum Beispiel auch dass die Schwelle für die Erreichung des Klubstatus gesenkt werde. "Auch hier sind alle Parteien gefordert, einen positiven Beitrag zur Diskussion zu leisten. Da verlasse ich mich voll auf das Demokratieverständnis und das Gespür von Gerhard Dörfler, der auch in heikleren Fragen schon bewiesen hat, dass er im Sinne des Landes einen guten Konsens erzielen kann. Ich erinnere nur an die Lösung des Ortstafelkonflikts unter seiner Regie", betonte Strache.

      "Und beim vierten Eckpfeiler geht es uns Freiheitlichen auch darum, dass nicht unter dem Vorwand der Skandalisierung verhindert wird, und zwar im Auftrag der rot-schwarzen Bundesregierung in Wien, dass die Kärntner Landesregierung ihre Klage gegen den ESM einbringen kann. Denn auch dieses Motiv kann man bei der aktuellen Kampagne gegen Kärnten durchaus erkennen", erklärte Strache, denn "hier erfüllen die freiheitlichen Mitglieder der Kärntner Landesregierung jene Schutzfunktion für die österreichischen Steuerzahler, die interessanterweise in Deutschland der Bundespräsident als moralische Autorität wahrnimmt. Diese geheime Absicht erklärt auch die permanenten Zurufe von Sozialisten aus Wien, die zum Teil nicht einmal vor der völlig abstrusen Idee einer Notverordnung für Kärnten zurückschrecken, um dort Neuwahlen zu erzwingen und damit zu verhindern, dass ihr Österreich-Verrat gestoppt werden kann."
      ...
      http://www.fpoe.at/news/detail/news/strache-kaernten-vier-tragf/?cHash=d10aa518e0f3baec31082032584deaed

  2. Ambra
    08. August 2012 19:32

    Als ich gestern nach der ZIB2 den ORF Kundendienst anrief und mich massiv über die Art und Weise der Frau Lou im Interview mit Strache beschwerte - sie unterbrach ihn ja in rüder Manier jedes Mal, wenn er versuchte, auf die Ermittlungen gegen Faymann & Co hinzuweisen, wurde ich in ganz ähnlicher Manier von dem am Telephon befindlichen Herrn (?) abgeschmettert und behandelt.
    Und seine Empörung wuchs noch als ich zu meinen wagte, daß Frau Lou ihren Posten ohnehin nur ihrem Mann verdankt. Da wurde ich fast angeschrien.

    Frage Nr 1: sollte ein Kundendienst nicht einfach und kommentarlos entgegennehmen und weiterleiten, was man ihm sagt ? (Außer es handelt sich um eine Frage)
    Frage Nr 2: nun werden also Stimmen, die mit dem ORF nicht einverstanden sind genauso behandelt wie wie Interviewten, wenn sie nicht ORF-konform sind:
    zahlen wir hierfür unsere zwangsgebühren ???

    • Diskussionsleiter (kein Partner)
      09. August 2012 18:39

      Das Interview mit Strache war völlig in Ordnung, Ich hab auch keine Lust, Strache über SPÖ-Skandale reden zu hören, wenn es darum geht, dass er endlich etwas zu den Skandalen in den eigenen Reihen sagen soll.

    • Trollfresser (kein Partner)
      09. August 2012 22:30

      Ich hätte auch keine Lust, Faymann über FPÖ-Skandale reden zu hören, wenn es darum geht, dass er endlich etwas zu den Skandalen in den eigenen Reihen sagen soll.

  3. Erich Bauer
    08. August 2012 13:57

    Die FPÖ ist so oder so in einer "win-win-Situation", da man sie sowieso nie an eine Regierungsarbeit hinläßt... Richtig unangenehm könnte es für sie nur dann werden, sollte sie die absolute Mehrheit erreichen... :-) Die FPÖ wird den "Wohlfahrtskahn" halt auch, wie die anderen, solange wie möglich, so stark wie möglich, belasten wollen... Und das wird ihr ganz bestimmt gelingen...

    • Erich Bauer
      08. August 2012 18:06

      Das wär' doch was für Polit-Karrieristen... Da braucht man keine neue Partei... keine neue "Farbe"... "verkauft" ist's auch schon... "Geldgeber"?... kein Problem... Nur zu! Erklärt Euch doch bereit!!!

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 09:27

      Wieso? In Kärnten hat die FP genug "Regierungsarbeit" gezeigt, -- Hunderter ans Volk verteilen und mit korrupten Notaren schachern. Wer glaubt, dass Strache anders ist, soll ihn ruhig wählen, eine Wiederholung von 2000-2006 wird sicher interessant.

    • Gerhard (kein Partner)
      09. August 2012 11:23

      Nun, man hat die FPÖ schon hingelassen. 2000 bis 2006 war´s! Mit Schüssel als Bundeskanzler!
      Die Skandale die jetzt ans Tageslicht kommen stammen alle aus dieser Zeit!
      Diese Jahre waren nach der Nazi-Zeit die dunkelsten Jahre Österreichs! Was da ruiniert wurde und unwiederbringlich verloren ging geht auf keine Kuhhaut!
      Und Dr.Unterberger weint dem auch noch nach! Realitätsverlust?

      Die Roten haben viele Skandale zu verantworten, werden aber von Schwarz-Blau weit übertroffen!

    • Erich Bauer
      09. August 2012 11:35

      Prüfungsfrage bei Zentalmatura:

      Prüfer: "Erzählen Sie uns etwas über den Elefanten!"

      Prüfling: "Der Elefant fürchtet sich vor Mäusen. Die Maus ist ein Nagetier...

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 12:39

      @Bauer
      Sie meinen wohl die FP-Strategie, immer sofort mal mit dem Finger auf die anderen zu zeigen und "Haltet den Dieb" zu rufen? Allein schon die Aussage von Petzner war bezeichnend, alles war von Martinz ausgeheckt und der Haider ein Heiliger, wer soll das glauben?

    • Erich Bauer
      09. August 2012 12:45

      Die Befindlichkeiten bzw. Taten oder Untaten der FPÖ stand in meinem Beitrag überhaupt nicht zur Debatte... Machen Sie doch einen eigenen Beitrag.

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 15:08

      @Bauer
      Ich bezog mich auf "da man sie sowieso nie an eine Regierungsarbeit hinläßt."
      was schon eines Kommentars wert sein kann, wenn man drüber nachdenkt :-)

    • Erich Bauer
      09. August 2012 15:17

      Ich denke da an die "Zukunft" im Bund... Ich dachte, das wäre im Gesamtkontext schlüssig... Mein Fehler. Der Beitrag war nicht für Eristiker vorgesehen. Babali...

    • Ambra
      09. August 2012 21:59

      Diskussionsleiter: es ist nicht in Ordnung, wenn eine Moderatorin einem Interviewten gegenüber einen solchen Ton anschlägt, ihn ständig unterbricht, interessanterweise aber nur dann, wenn er es wagt, gegen rot-grün etwas zu sagen.
      Ich bin auch keine Strache-Wählerin, aber die Art der ORF-Moderatoren, wenn es um rote oder grüne Parteifreunde geht, ist unerträglich.

    • Maybach (kein Partner)
      10. August 2012 08:43

      @Bauer
      Also wieder mal eine nichtssagende Nullmeldung, da bin ich schon lieber Eristiker (Ihr neues Lieblingswort?)

  4. A.K.
    08. August 2012 13:06

    In der Tagebuchnotiz „Der kleine Unterschied: Wie Schwarz und Blau auf Kärnten reagieren“ wird das Hauptaugenmerk auf Kärnten gerichtet. Bei der Analyse der politischen Zustände sollte man aber auch auf die Anzahl der von den Schweinereien betroffenen Bürger schauen. Die Vorwürfe gegen Faymann oder die in Wien regierenden Linken – SPÖ und Grüne – betreffen zahlenmäßig viel mehr Menschen. Doch davon wird kaum geredet, geschweige denn, daß Untersuchungen deutliche Fortschritte machen. Die ÖVP macht seit Jahrzehnten den Fehler, daß sie die Medien – allen voran ORF-Fernsehen – die Gratiszeitungen als Informationsmonopol den Linken überlassen hat bzw. weiterhin überläßt. Geldgeber aus dem Einflußbereich der Nicht-Linken stützen in Presseerzeugnissen sogar laufend dieses linke Informationsmonopol. Bei Besetzungen von Leitungsstellen in Justiz und Verwaltung werden dem linken Netzwerk viel zuwenig charismatische Persönlichkeiten entgegengesetzt. Es ist zum Weinen!

  5. Patriot
    08. August 2012 12:40

    Grüne Korruption, um die sich niemand schert: Anlässlich des jüngsten Skandals um grüne Raserei, wo das Auto der Glawischnig beim Drängeln gefilmt wurde, und wo beobachtet wurde, dass mit weit überhöhter Geschwindigkeit aufgefahren wurde.

    Viel interessanter sind allerdings die Konditionen die den Grünen das teure Elektroauto bescheren:

    http://sommertour.gruene.at/uploads/cd_page_element/1140852128/Kooperationsvereinbarung_Opel.pdf

    Der Leihnehmer (Anm. die Grünen) erhält den Gegenstand zur uneingeschränkten kostenfreien Nutzung während des oben definierten Zeitraumes. Der Leihgeber übernimmt weiters die Kosten der Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung und garantiert, dass diese für das Fahrzeug auch abgeschlossen sind.

    Opel übernimmt sämtliche Kosten für die laufende Wartung des Fahrzeuges und wird im Falle einer Störung des Fahrzeuges im Rahmen seiner Möglichkeiten Wartungspersonal beistellen, um den gemeinsamen Nutzen dieser Kooperation möglichst nicht zu gefährden.
    ...
    Die Grünen erwähnen Opel in der offiziellen Presseaussendung zur Tour als "offiziellen Mobilitätspartner der Sommertour 2012". Dies wird auch auf dem Fahrzeug im Branding berücksichtigt.
    ...
    Die Grünen werden Opel geeignete Fotos von derTour und dem Fahrzeug unetgeltlich zur Verfügung stellen.
    ...
    Die Grünen werden das Fahrzeug bei Tourstopps nach Möglichkeit für die Öffentlichkeit gut sichtbar abstellen.


    Die Grünen bekommen das sauteure Elektroauto also monatelang GRATIS zur Verfügung gestellt, und erlauben im Gegenzug der Firma OPEL Werbung für ihre sauteure, nicht funktionierende und ökoschädliche Technologie. Über politische Einflussnahme zur Förderung von Elektroautos kann nur spekuliert werden, dürfte aber "part of the game" sein. Lustig auch die Formulierung "den gemeinsamen Nutzen dieser Kooperation möglichst nicht zu gefährden". Schön wenn die Geständnisse gleich in den Vertrag hineingeschrieben werden.

    Man stelle sich vor, es würde ein Energieunternehmen der ÖVP oder der FPÖ Strom gratis zur Verfügung stellen, und diese Parteien würden im Gegenzug fest Werbung für dieses Unternehmen machen. Der Aufschrei wäre gewiss. Nicht so bei den Grünen!

    Das Mindeste bei diesem Skandal ist die sofortige Rückzahlung aller materiellen Vorteile durch die Grünen, was die Grünen bei dem sauteuren Opel Ampera mehrere tausend Euro kosten wird.

    Weiters haben die Grünen SOFORT ALLE BEZIEHUNGEN UND VERSTRICKUNGEN zu angeblichen Ökofirmen, Windradlherstellern, Ökostromherstellern usw offenzulegen. Es besteht nähmlich der starke Verdacht, dass die Grünen gegen Entgegennahme materieller Vorteile den Staat Österreich durch politische Förderung von sauteuren, nicht funktionierenden und ökoschädlichen Produkten schwer schädigen!

    Selbiges passiert natürlich auch im Umfeld der linken Sozialindustrie wo die Grünen von Personalressourcen, Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen profitieren, und im Gegenzug der linken Sozialindustrie politisch die Rutsche legen. Der grüne Misthaufen ist noch nicht einmal ansatzweise untersucht worden.

    • Erich Bauer
      08. August 2012 13:00

      "...wo die Grünen von Personalressourcen, Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen profitieren..."

      Dazu ein Ratschlag von Yves Saint Laurent: "Wer leicht rot wird, sollte beim Lügen grün tragen..."

    • Undine
      08. August 2012 22:56

      @Patriot

      *********!
      Na, hoffentlich wird dieses "Linke Ding", das da von den Grünen gedreht wird, auch publik! Und hoffentlich wird es dann auch im ORF gaaanz breit ausgewalzt! Diese grüne Heuchlerpartie gehört endlich einmal ordentlich aufgeblattelt!

      Aber als gelernter Österreicher weiß man ja, wie die Sache ausgehen wird; der ORF beschädigt doch seineeigenen Leutchen nicht, das wäre ja "Nestbeschmutzung".

  6. HDW
    08. August 2012 12:14

    Waren der Kauf des teuersten Kampfjets der Welt aus Ingolstadt samt Schmiergeldzahlungen und das Aufschieben der Steuerreform für Österreich damals wirklich so wichtig, dass Schüssel, der wegen seines einmaligen Wahlerfolgs bis heute von einigen Schwarzen, A.U. inbegriffen geradezu vergöttert wird, die Koalition mit der FPÖ aufkündigen musste? Oder stimmt doch eher die Strache Theorie, dass Haider im Bewusstsein eine notwendig schwache Mannschaft zu haben, sich den Bartensteins und dem GROKO System unterordnen musste, notabene die üblichen Schwarzen Linksüberholer-Gscheiterln wie Busek, Pröll und Neisser im Hintergrund gegen die alten Intimfeinde aus dem dritten Lager und damit gegen den "Bürgerblock" hetzten?

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 09:30

      Bürgerblock? Leben Sie in den 30ern? Die FP ist heute eine sozial Protestpartei, die zu minestens 80% von ehemals Linken gewählt wird, nur die Führungsriege besteht zu einem Großteil aus strammen Burschenschaftern, die den nationalen Traum träumen.

  7. Doppeladler
    08. August 2012 11:19

    Fromme Selbstgeiselung hin, Selbstzerknirschung her. Ein Schuldeingeständnis ist ja bekanntlich der erste Weg zur Besserung.

    De ÖVP Kärnten sollte aber vor allem eine Frage möglichst schnell und glaubwürdig beantwortet: Was ist ihre Existenzberechtigung?

    Oder ander gefragt: Was ist ihr Alleinstellungsmerkmal? Warum soll man sie wählen?

    Wenn es darauf keine glaubwürdige Antworten gibt, dann sieht es tatsächlich düster aus!

  8. Josef Maierhofer
    08. August 2012 09:30

    Wir sollten schon bei der Wahrheit bleiben.

    Die historischen Fakten liegen ja da und die Straftaten und auch die Geschichte sollten weder beschönigt werden noch ungeahndet belassen werden.

    Masochismus betreiben alle Parteien und mit jeder Unterstützung zu einem Schuldenbeschluss schaden sie dem österreichischen Volk.

    Wir brauchen auch keine Geschichtsfälschung, weder eine rote noch eine schwarze noch eine blaue, die Österreicher und so auch die Politiker, sind halt keine Engerl, so sehr man sich das auch wünschen würde. So sagte doch auch damals Frau Hillary Clinton, ich habe ja keinen Mönch geheiratet ...

    Aber die Wahrheit brauchen wir, damit wir Demokratie ausüben können.

    Schön wäre es, wenn wir bunte oder zumindest faire und wahrheitsliebende Medien hätten, dann müsste man nicht alles selbst hinterfragen, was da an Nachrichten serviert wird, und vor allem, was verschwiegen wird, unterdrückt wird, manipuliert wird, mit Ideologie und Meinung versetzt wird. Mich als Nachrichtenempfänger interessiert prinzipiell einmal die Wahrheit, die Meinungen dazu kann man sich ja selbst denken und nicht umgekehrt, dass man aus der Manipulationsmeinung erst die Wahrheit herausfiltern muss, bzw. dass man nachsehen muss, was die Ausländer über das hier Verschwiegene so sagen und berichten.

    Für mich ist diese Meldung über versuchte Unwahrheit durch Strache das übliche österreichische Wunschgebäude von Parteien und darin unterscheidet sich die aus Steuergeldern proportional wohlgenährte FPÖ auch nicht von den anderen. Sie steht halt als Opposition zu allem als Blitzableiter für den Wählerfrust da. Machen kann sie, nachdem das Volk nun fertig verraten und verkauft ist, sehr wenig, außer Ideen zur Selbsthilfe, zu Verwaltungsreform, zum Sparen, zu Europolitik, zu Gesetzesentrümpelung, etc. zu entwickeln und einzubringen in die öffentliche Diskussion.

    Aber was tun denn die wohlgenährten Parteien ? Sie taktieren, sie lügen, sie fälschen Geschichte, verunstalten die Wahrheit und, das ist das Traurige, werden gewählt, zwar von einer Minderheit, aber das ist halt die Klientel oder die Sympathisanten oder, uns das ist das Zeichen der Zeit, den Frustrierten.

    Bei den Frustrierten hat die FPÖ die Nase vorn, sie ist in das Tagesgeschäft nicht eingebunden, wird abseits gestellt, gemobbt und daher auch nicht gefordert, sondern aus Steuergeldern gefördert, und muss nicht regieren, kann daher viel leichter kritisieren.

    Mich als Wähler würden machbare, reale Programme zur Konsolidierung Österreichs interessieren und nicht Schuldenversprechungen, Fruststatements, etc., nein konstruktive Vorschläge, die man wählen kann. Das würde ich mir unter Parteiarbeit vorstellen.

    Wie die Realität aussieht, habe ich hier schon sehr oft angemerkt, die Parteirealität sieht nur die Klientel und das Geld des Steuerzahlers, alles andere ist sekundär und nach einer Wahl vergessen und verwässert.

    Mich als Wähler würden Kandidaten, die mir vorgestellt werden, interessieren und ihre Qualifikationen und ihre Visionen.

    Die traurige Realität kennen wir, Angezeigte als Bundeskanzler und verschleppte Justizverfahren dazu, obwohl schwere Indizien zu einer Anklageerhebung vorliegen und alle diese bereits kennen, etc.

    Wenn man mich fragen würde, ob ich in die Politik gehen würde, dann würde ich ablehnen, denn es ist mir nicht möglich mit diesen dort befindlichen Personen zurechtzukommen. Aber interessiert bin ich schon, immerhin bin ich auch ein Wähler mit einer einzigen Stimme, und habe es halt wie die FPÖ, kritisieren, aber nicht tun müssen.

    Die Weichenstellung ins österreichische Verderben wurde Anfang Juli mit dem ESM beschlossen und damit die österreichische Verfassung gebrochen. Dafür müssten die alle eigentlich weg von der Regierung.

    Da hat sich die FPÖ dagegen gestellt und wurde überstimmt, nachdem man gerade mit den Grünen, die vorher stets dagegen waren und somit an deiser Stelle ihre Wähler verraten haben, gepackelt hatte.

    Ich hoffe sehr, dass die Wahrheiten und Konsequenzen alle dann noch vor der österreichischen Wahl aufbrechen und die jetzigen Lemuren Rede und Antwort stehen müssen vor dem Wähler.

    Ich glaube diesmal konnte man die Wahrheit nicht bis auf nach die Wahlen zurückhalten, zu hoch ist der Schuldendruck bereits.

    Ich bin sehr gespannt mit welchen Programmen für Österreichs Zukunft die heutigen Parteien beim Wähler antanzen werden.

    • Maybach (kein Partner)
      09. August 2012 09:23

      Die FP hat in Regierungsverantwortung in Kärnten genug verbockt, lasst Sie nur im Bund auch wieder ran, damit wir nochmals sehen dürfen welche Sozialversager sie in die Regierung enstenden dürfen. Ich lehne mich entspannt zurück, weil es mir ohnehin egal ist, aber in den Blauen eine Alternative erblicken zu wollen ist blauäugig ... :-)

  9. knieriem
    08. August 2012 09:13

    Eigentlich lohnt es sich ja schon lange nicht mehr, an die österreichische (Partei-) Politik auch nur eine Zeile zu verschwenden, aber was außer Parteipolitik haben wir noch in unserem Land?

    Die von AU heute zur Debatte gestellten "kleinen Unterschiede" nähern sich asymptotisch null; profilierte und eventuell sogar auch noch "anständige" Leute sind in allen Parteien weithin nicht in Sicht und auch an Sachverstand sind wir in Österreich - übrigens schon seit der Zeit der "Wiener Schule" - auch nicht gerade gesegnet. Der Erste Weltkrieg hat uns schon wesentliche Substanz gekostet, der Zweite hat die noch vorhandenen Reste hinweggefegt und sollte danach noch etwas übrig gewesen sein, so hat die unglückliche Mischung aus kommunistischer Ideologie im Gewand der "Sozialdemokratie" und der "Grünen" in Verbindung mit der seit den 80er-Jahren wahrnehmbaren Auflösung traditionell-gesellschaftlicher Strukturen endgültig für den Zusammenbruch des Geisteslebens in diesem Land gesorgt.

    Unser gegenwärtiges Leben wird weitestgehend von "der Matrix" beherrscht, die sich von ihrem filmischen Vorbild nur dadurch unterscheidet, dass ...
    ... sie zu ihrem Betrieb keiner Monstermaschinen tief unter der Erde bedarf;
    ... jeder durch die Sozialisierung in einer orientierungslosen und gleichgültigen Gesellschaft freiwillig an die Matrix anschließt (für Startreck-Fans: "Widerstand ist zwecklos! Sie werden assimiliert!");
    ... sie sogar die Illusion erzeugen kann, die Menschen könnten - wenn sie denn möchten - durch ihre (Wähler-) Stimme und bzw. oder durch die Ausübung ihrer (meist verfassungsmäßig) garantierten Meinungsfreiheit ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen;
    ... dieses System nicht wie manche historische Vorläufer "böse" ist, sondern wahrhaft gerecht - weil "gleichmachend" und so dafür sorgt, das eine Menschheit, welche noch vor hundert Jahren aus Individuen, Familien und "Gruppierungen" (um das Wort "Gesellschaft" einmal zu vermeiden) bestand, gerade in den analogen Zustand eines "Kalbsbräts" übergeht, welches beliebig formbar, streichfähig und ungewürzt weitgehend geschmacksneutral in verschiedenste Endprodukten eingehen kann.

    Die (essentielle) Wahrheit ist, dass ein solches System keiner "Poltik" mehr bedarf, weil es keine "res publica" mehr gibt; dass ein solches System sich "Politik" nur mehr in Form einer weiteren Variante von "circenses" leisten kann, an der nur mehr die Veranstalter (und Eventmanager) verdienen.

    Nur so werden die Haiders, Straches, Dörflers etc. überhaupt möglich - vielleicht sogar notwendig, um wieder einmal ein "Wetten-Dass-Gefühl" zu vermitteln; umso besser, wenn dabei dabei mal einer spektakulär scheitert.

    Da ist es für die Akteure des Schauspiels schon essentiell wichtig, in jeder einzelnen Show das Gefühl zu vermitteln, dass die nächste Show noch spektakulärer, noch größer wird. Denn was sollten die Animateuere der Matrix denn tun, wenn das Publikum zu der Überzeugung gelangte, die eben laufende wäre die unwiderruflich letzte Veranstaltung gewesen.

    Und so wird der Zirkus weitergehen, neue Nummern werden vorbereitet, der Nibelunge (WK) und der Sozialistenfresser (ich) werden weiter im Publikum sitzen (so lange das halt noch geht) und die Veranstalter werden von unserer Anwesenheit (und auch von der AUs) nicht einmal Notiz genommen haben.

    • Wertkonservativer
      08. August 2012 10:00

      Der "Nibelunge" grüßt den "Sozialistenfresser" kollegial und freundschaftlich!

      Der letzte Absatz: ein resignativer Abgesang?
      Hoffentlich nicht ernst gemeint: ein Weilchen wird uns das Herausarbeiten unserer unterschiedlichen Meinungen doch wohl noch Spaß machen?
      Und: ein wenig häkerln wird man sich doch noch dürfen, oder?
      Wenn's auf dem bisherigen Niveau-Level bleibt, sollten wir (auch wenn's nichts nutzt!)ruhig so weitermachen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      08. August 2012 10:24

      Der "Nibelunge" und der "Sozialistenfresser" – sehr gut getroffen!
      Wir haben bisher gut mit dem System gelebt, man hat sich geärgert aber es hat einen nicht drastisch betroffen.
      Jetzt stehen wir vor einer Zeitenwende.
      Bis dorthin ist ihr gemeinsamer epischer Streit eine gute Übung um den Verstand zu schärfen, danach …

    • knieriem
      08. August 2012 11:13

      @dssm
      [... Jetzt stehen wir vor einer Zeitenwende

      Wenn's die Leute nur endlich verstünden, dass ...
      ... das weitverbreitete Unbehagen, die Kurzatmigkeit und Unambitioniertheit der Politik, die Zerissenheit der "Gesellschaft" zwischen vielen ganz unterschiedlichen Themen und Strömungen, deren Zusammenhänge untereinander und mit dem "großen Ganzen" meist ziemlich nebulös scheinen, nichts anderes sind als die Zeichen von "etwas Neuem", das da sein "Wetterleuchten" vorausschickt;
      ... man auf so einem "Treck in unbekanntes Land" am besten zusammen bleibt;
      ... man dabei Leute mit Erfahrung und Spürsinn braucht, die vorsichtig vorangehen und nicht am letzten Rastplatz herumdiskutieren ob's nun in südlicher oder in nördlich Richtung weitergeht;
      ... man in solcher Lage besser nicht die alten Wagen - nur weil ein Rad kaputtgegangen ist - am Weg liegen lässt und die Ladung auf die restlichen Fahrzeuge verteilt;
      ... man sich mal entscheiden muss, ob einen, der nicht mehr weiter kann, mitschleppt oder ....

  10. Herby
    08. August 2012 08:31

    "sehr starke katholische Prägung der kärntner ÖVP"

    mea-culpa-Bekentnisse und sich dabei auf die Brust schlagen: http://de.wikipedia.org/wiki/Mea_culpa

    Dieses Verhalten der kärntner VP'ler ist lobenswert in meinen Augen, aber im grellen Licht der Politik und der Medieninszenierungen: Ob's politisch viel bringt? Ob es die Wähler honorieren?

    In unserer schnellebigen Zeit kommt es für die ÖVP vor allem darauf an die Personalreserven in Kärnten rasch zu mobilisieren: Neue, meist junge Gesichter nach vorne, denen aber erfahrene, ziemlich professionelle Berater unauffällig an die Seite gestellt werden.
    Dr. Unterberger hat sicher recht: Wenn die kärntner VP, die immer eine Kleinpartei war, nicht verlieren möchte, so sollte sie danach trachten die Sache mit einer Neuwahl in Kärnten noch etwas hinauszuschieben.

    In Kärnten - so habe ich als Außenstehender den Eindruck - zählt der "coole, souveräne Auftritt", das überlegene Lächeln, Auftritte wo "Kärntner Modernität" rüberkommt. Das alles aber gemischt mit der richtigen Dosis Lederhose, Kärntnerjanker und Kärntner Idiom.

  11. Anton Volpini
    08. August 2012 08:29

    Noch dreister als der Geschichtsfälschungsversuch Straches, war wohl der von Petzner, als er darstellte, daß Haider Martinz mit einer Fangfrage überführte. Die daraufhin behauptete Schluß
    folgerung, daß Haider vor einem Hineinziehen in den schwarzen Korruptionssumpf gewarnt hätte, schlägt als Chuzpe jedem Faß den Boden aus.

    • Wertkonservativer
      08. August 2012 11:12

      Da haben Sie absolut recht, werter Herr Volpini;
      ist schon Strache ein ziemlich windiger und leichtgewichtiger Zeitgenosse, schlägt ihn der schleimige und charakterlose "Lebensmensch"Petzner noch um Längen!
      Der ist ziemlich sicher der Mieseste aus dem blauen Froschteich-Biotop!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Anton Volpini
      08. August 2012 18:53

      Und jetzt muß ich Ihnen was sagen, was Sie freuen wird, lieber Wertkonservativer.

      Der neue ÖVP Chef in Kärnten, Gabriel Obernosterer, hat innerhalb von 100 Stunden in seiner neuen Funktion reinen Tisch gemacht, und die Burschen Rumpold, Tauschitz und andere, die im alten Sumpf verstrickt waren, in die Wüste geschickt.
      Obernosterer ist ein Lesachtaler und damit ein ÖVP Urgestein.
      Wenn es ihm jetzt gelingt, eine neue, unverfangene Truppe aufzustellen, was ich für durchaus möglich halte, dann werde ich in Kärnten wieder die ÖVP wählen!

      Und nach einigen Gesprächen mit anderen (bisher sehr frustrierten) Kärntnern in den letzten Tagen, stelle ich erfreut fest, daß ich diesbezüglich nicht alleine da stehe.

    • Wertkonservativer
      08. August 2012 20:33

      Freut mich ganz besonders, lieber Herr Volpini, dass Sie jetzt - mit Gabriel Obernosterer an der Spitze der Kärntner ÖVP - für diese wieder einigen Aufwind erwarten bzw. erhoffen!
      Ich würde mir wirklich wünschen, dass die Kärntner ÖVP - trotz der für sie auch nicht sehr günstigen Ausgangslage - doch etliche Bürgerliche und Bäuerliche von der FPK wieder zurückgewinnen kann!
      Einen herzlichen Gruß ins schöne Kärntnerland,

      Gerhard Michler

  12. dssm
    08. August 2012 08:27

    Gelegenheit macht Diebe, es ist das System welches krank ist.
    Es ist egal, welche Partei gerade an einen Futtertrog kommt, es geschehen unschöne Dinge.
    Da dies nun bereits seit erreichen meiner politischen Mündigkeit so ist und ich lediglich unterschiedlich erfolgreiche Wellen der Aufklärung feststellen kann, muß es am System liegen und zwar seit langem.
    Natürlich bleibt ein Dieb ein Dieb, auch wenn er sehr intensiv ermuntert wurde.
    Aber die Gesellschaft muß sich bewußt sein, daß eine 'Kiste mit der Aufschrift: Vorsicht Gold' gestohlen werden wird.

  13. zweiblum
    08. August 2012 08:21

    Unterweltregel: Sagst JA, bleibst da, sagst NEIN, gehst heim.
    Das gilt auch für die "Oberen Zehntausend"!

  14. knieriem
    08. August 2012 08:03

    OT - Helmut Schmidt - ein Europäer

    Leider habe ich gestern nur einen Teil der Sendung "Helmut Schmidt bei Maischberger" gesehen. In der ARD-Videothek konnte ich die Sendung noch nicht finden, aber in der FAZ erschein dazu heute ein Artikel:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik-maischberger-waechst-aus-der-krise-noch-ein-grosser-europaeer-11848024.html

  15. Observer
    08. August 2012 07:56

    Was genau hinter den derzeitigen Überlegungen der drei Kärntner Parteien FPK, ÖVP und SPÖ steckt, sind alles nur Mutmassungen. Ebenso ist es nicht objektiv, nachträglich die Gedanken des verstorbenen Jörg Haiders zu erahnen.

    Tatsache ist aber, dass alle drei Parteien nun versuchen, im Blick auf die kommenden Neuwahlen mit dem geringsten Schaden aus der Misere herauszukommen. Da ist viel Taktik dabei und eine Büßerrolle der Katholiken in der ÖVP ist auch nur eine Hypothese. Manche glauben, das Chaos mit schnellen Wahlen für sich auszunützen, andere wiederrum sehen bessere Chancen nach einer Abkühlphase.
    Tatsache ist aber auch, dass die Staatsanwaltschaft begonnene Verfahren ohne Begründung und Rechtfertigung einstellen kann und davon auch immer wieder eifrig Gebrauch macht. Dies gehört angeprangert.

    ch bedaure es sehr, dass in diesem Zusammenhang ständig das Bundesland Kärnten negativ in den Schlagzeilen aufscheinet. Vielmehr waren und sind es nur einige machtgierige Politiker in allen Parteien, der Rest (über eine halbe Million Einwohner!) sind anständige und treue Bürger Österreichs, welche es nicht verdient haben, nun mit diesen Sauereien in direkte Verbindung gebracht zu werden.

  16. Wertkonservativer
    08. August 2012 07:13

    Über das potscherte Verhalten der ÖVP vor wichtigen Wahlen brauchen wir uns ja nicht noch einmal unterhalten: diese diversen Selbstfaller (vor Jahren leider auch Schüssel) sind mitschuld, dass die Schwarzen nicht und nicht aus ihrem "Tief" herauskommen!
    Die Roten sind halt wesentlich robuster, skrupelloser, hemdsärmeliger, und kommen daher aus IHREN "Tiefs" viel unbeschadeter heraus, zumal sie in der heimischen Presselandschaft auf recht viele "Medienanschieber" zählen können.

    Die Blauen? Ein zerstrittener "Buberlhaufen", total inhomogenes Gemenge junger "Aufsteiger", mit ganz wenigen Ausnahmen ziemlich zwielichtige Gesellen.

    Und nun der Herr Strache!
    Vor Jahren voll mit in dieser blauen Aufsteigerpartie, entblödet er sich nun nicht, seinen langjährigen Freund Haider mit Dreck zu bewerfen!
    Ein feiner Charakter; dieser Leichtgewichtler soll ein Aspirant auf "höhere Ehren" sein?

    Nun, die Bäume wachsen nicht in den Himmel, weder in Kärnten, noch im Bund!

    Es ist meine Hoffnung, dass sich in den nächsten Jahren in unseren Traditionsparteien vorzugsweise junge, seriöse und mutige Politiktalente in den Vordergrund schieben können, die unserer mühsam gewachsenen und teilweise auch gefährdeten Demokratie neuen Schwung zu geben imstande sein sollten!

    Ob's passieren wird, bin ich mir nicht ganz sicher; aber man wird ja noch hoffen dürfen, nicht wahr, liebe Kollegenschaft, oder?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Herby
      08. August 2012 08:46

      @ Wertkonservativer: Apropos: "potscherte Verhalten der ÖVP"

      Die ÖVP, und da hat diese Partei lange Tradition, schafft es manchmal nur sehr schwer die Einheit zu bewahren und auch - die Einheit nach außen darzustellen und zu kommunizieren.

      Ich führe das darauf zurück dass die Persönlichkeitsstruktur der meisten typischen VP'ler anders ist als z.B. bei der SP. Die Schwarzen sind oftmals Leute mit "starkem Ego" die auch ohne Partei durchaus erfolgreich im Leben sein können u. beispielsweise erfolgreich Unternehmen gründen und leiten.

      Auch ist die Bündestruktur (Bauenbund, Wirtschaftsbund, ÖAAB usw.) in der VP nicht für die Partei-Einigkeit der ÖVP förderlich. Unerfreuliches Beispiel in der letzten Zeit - die Zustände in Innsbruck. Die bürgerliche Namensliste des VP-Parteimitglieds Frau Oppitz-Plörer zerstritt sich mit der Innsbrucker VP:

      http://derstandard.at/1336697892994/Innsbruck-Oppitz-Ploerer-OeVP-hinkt-der-Wirklichkeit-hinterher

    • Wertkonservativer
      08. August 2012 09:48

      Zwecks Klarstellung ein kurzer Nachsatz:
      warum ich für beide (bzw. eigentlich alle) Parteien auf guten Nachwuchs hoffe?
      Die Demokratie lebt vom geordneten, intelligent geführten Wettstreit der Ideen und Weltanschauungen!
      Voraussetzung dafür sind seriöse und charakterlich einwandfreie Politmenschen aller Richtungen, die ihre Sache intelligent und beweiskräftig vertreten!
      Jeder Einzelne der Wahlberechtigten kann dann - nach möglichst eingehender Verfolgung der Diskussionen - in der Wahlzelle über seine jeweilige Präferenz zu einer Weltanschauung bzw. einer diese am besten vertretende Partei demokratisch mitbestimmen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  17. Markus Theiner
    08. August 2012 06:46

    Wären Wahlkämpfe und Wahlen Akte der Vernunft müsste tatsächlich die Haltung der ÖVP belohnt werden. Und Strache sollte sich hüten Knittelfeld als einen Akt der Rebellion gegen Korruption darzustellen, weil er damit zugeben müsste von der ganzen Sache gewußt zu haben, ohne etwas dagegen zu unternehmern - zum Beispiel zur Staatsanwaltschaft zu gehen oder als "whistleblower" zu den Medien.

    Aber da dem nicht so ist spielt das alles keine Rolle. Es kommt nur auf den groben Eindruck an.
    Da darf ein Politiker nie Fehler eingestehen. Wer sich von Fakten überzeugen lässt seine Position zu ändern, der handelt zwar vernünftig, wirkt aber unzuverlässig und launisch. Wer seine Position hält, egal wie absurd die aufgrund der bekannten Fakten ist, wirkt selbstbewußt und geradlinig.

  18. RR Prof. Reinhard Horner
    08. August 2012 01:54

    reinhard.horner@chello.at

    Reinigung und Erneuerung

    Die demokratische Politik und die gesellschaftliche Entfaltung brauchen:

    a) den (qualitativ starken) „bedeutenderen Teil der Bürgerschaft“ und

    b) daraus hervorgehende aufgaben- und verantwortungstaugliche Repräsentanten.

    Was ist zu tun, wo es daran mangelt?

    1. Das „Miterleben, Mitgestalten und Mitverantworten“ in der Bevölkerung stärken.

    2. Geeigneten Repräsentanten entsprechenden Raum geben.

    Wie weit es gelingen kann, neue Kräfte in neuen Einrichtungen aufzubauen, ist und bleibt eine offene Möglichkeit. Gewiss jedoch mit längerer Vorlaufzeit.

    Als unmittelbare Herausforderung steht jedenfalls an: die bestehenden Strukturen zu reinigen sowie inhaltlich und personell zu erneuern. Es wäre ein großer Fehler, das zu vernachlässigen. Kleine Renovierungen reichen aktuell nicht aus.

    Die erforderliche große Kraftanstrengung betrifft insbesondere Kärnten, Österreich insgesamt und unser gebendes und nehmendes Verhältnis zu Europa, speziell zur EU.

    Wer sich davonstehlen möchte, den müssen wir wirksam aufhalten. In allen Lagen und Lagern. Auf kleine Unterschiede kommt´s dabei nicht an.

    • knieriem
      08. August 2012 17:13

      Ich sehe das eher so, dass in allen Systemen - ob natürliche oder "menschengemachte" - Selbstreinigungsmechanismen vorhanden sind. Die greifen allerdings erst unter "Katastrophenbedingungen" (oder sind in natürlichen Systemen eben das, was wir "Katastrophen" nennen).

      Von den Systemelementen "Reinigung und Erneuerung" des Systems zu erwarten, ist - zumindest was das Gesellschaftssystem "Demokratie" anbelangt - wohl eher zuviel verlangt. Denn erstens ist das zu reinigende bzw. zu erneuernde systemimmanente Funktion und deren Veränderung (egal ob zu Reingungs- oder Erneuerungszwecken) ist gegen das System gerichtet. Und solche Attacken versucht jedes System mit "bordeigenen" Mitteln zu verhindern oder zu lindern. Raus kommt dann meist nichts Halbes, nichts Ganzes und auch nichts Vernünftiges (vgl. "Genderismus").

      Vielleicht hat Nietzsche Recht und man sollte solche Aufgaben den "Machtmenschen" überlassen - hätten wir sie denn.

  19. contra
    08. August 2012 00:44

    Würde der ORF mitsamt den "Gratisblatteln" die Inseratenaffäre des Faymann-Ostermayer-Gespanns ebenso skandalisieren wie die Vorgänge in Kärnten, hätten wir auch auf Bundesebene längst freie Bahn für dringend notwendige Neuwahlen.
    Diese einseitigen Hetzkampagnen sowie das Abladen sämtlicher Mißstände auf einen Toten sind das Unappetitlichste, das Österreich seit langem erlebt und zeigt den erbärmlichen, linkslastigen Zustand dieses Landes deutlich auf.
    Es gab und gibt genug rot-grüne Stimmen, die meinen, daß ein Politiker aus Verantwortung bereits bei Ermittlungen des Staatsanwaltes zurücktreten müßte (nach dem Vorbild des deutschen Bundespräsidenten Wulffs), nur bei unserem sozialistischen Marionettenkanzler wird dieser Maßstab nicht angelegt, sondern der Mantel des öffentlichen Schweigens drübergebreitet.
    Damit sollte jeder mündig denkende Bürger wissen, wo er spätestens 2013 auf seinem Stimmzettel sein Kreuzerl SICHER NICHT macht!

  20. contra
    08. August 2012 00:44

    Würde der ORF mitsamt den "Gratisblatteln" die Inseratenaffäre des Faymann-Ostermayer-Gespanns ebenso skandalisieren wie die Vorgänge in Kärnten, hätten wir auch auf Bundesebene längst freie Bahn für dringend notwendige Neuwahlen.
    Diese einseitigen Hetzkampagnen sowie das Abladen sämtlicher Mißstände auf einen Toten sind das Unappetitlichste, das Österreich seit langem erlebt und zeigt den erbärmlichen, linkslastigen Zustand dieses Landes deutlich auf.
    Es gab und gibt genug rot-grüne Stimmen, die meinen, daß ein Politiker aus Verantwortung bereits bei Ermittlungen des Staatsanwaltes zurücktreten müßte (nach dem Vorbild des deutschen Bundespräsidenten Wulffs), nur bei unserem sozialistischen Marionettenkanzler wird dieser Maßstab nicht angelegt, sondern der Mantel des öffentlichen Schweigens drübergebreitet.
    Damit sollte jeder mündig denkende Bürger wissen, wo er spätestens 2013 auf seinem Stimmzettel sein Kreuzerl SICHER NICHT macht!






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