Endkampf um den Euro drucken

Hätte die Sache einen weniger dramatischen und für alle Bürger Eurolands so unerfreulichen Hintergrund – man könnte über die wirtschaftsrelevanten Nachrichten der letzten Tage und Wochen glatt in Heiterkeit ausbrechen: „Griechenland wird seine Zusagen einhalten – oder auch nicht. Spanien wird sich unter den „Rettungsschirm“ begeben – oder doch nicht. Sollte man in Deutschland über einen Austritt aus der Eurozone und eine Rückkehr zur DM nachdenken (ein Schritt, den bereits 55 Prozent der Bundesbürger befürworten) – oder besser nicht?“ Die Halbwertszeit der Agenturmeldungen liegt inzwischen bei weniger als einem Tag.

Jetzt also ist, allen vorangegangenen Dementis zum Trotz, Spanien dran – vorerst einmal nur der Finanzsektor. Einige Banken des Landes sind, dank des Platzens einer kreditfinanzierten Immobilienblase, offenbar konkursreif. Man könnte in diesem Zusammenhang von einem wahren Triumph der „österreichischen“ Konjunkturtheorie sprechen, denn der spanische Immobilienboom und sein unheilvolles Finale bilden in beispielhafter Weise die verheerenden Folgen ab, die eine Vergabe aus dem Nichts geschaffener „Zirkulationskredite“ nach sich zieht.

Auf dem Kapitalmarkt kann sich Spanien nur noch zu Zinsen jenseits der sechs Prozent-Marke Geld leihen. Damit ist die „Todeszone“ erreicht. Dabei sehen die offiziell kolportierten Zahlen gar nicht so übel aus: Bei einem Bruttonationalprodukt von 1.295 Milliarden Dollar, werden die Verbindlichkeiten mit „nur“ 68,5 Prozent des BIP ausgewiesen. Unter Einbeziehung von Garantien und Haftungen, steht Spanien allerdings mit insgesamt 1.733 Milliarden Dollar in der Kreide (das sind 134 Prozent des BIP. Quelle: http://www.zerohedge.com/news/spain-greece-after-all-here-are-main-outstanding-items).

Seit dem zurückliegenden Wochenende steht fest, dass Spaniens Finanzhäuser von den Steuerzahlern der solide gebarenden Provinzen der EU mit 100 Mrd. Euro unterstützen werden. Wie immer handelt es sich dabei um Geld, das – nach bewährtem Muster – mittels Luftbuchungen aus dem Nichts geschaffen wird. Es wird – wie die an Griechenland umverteilten Mittel – nie zurückgezahlt werden.

Parallel dazu erreichen uns Meldungen vom Sieg der Linken bei den Parlamentswahlen in Frankreich. In einer Woche wird das auch in Griechenland der Fall sein. Das ist vielleicht gar nicht so übel, da der stark schlingernde Eurodampfer folglich mit noch größerer Wucht gegen das Riff gefahren wird.

Bis dahin kann der Deutsche Michel sich darauf einstellen, balkanischen und welschen Schlendrian und Müßiggang durch noch höhere Haftungsübernahmen – demnächst auch über die von vielen Zentralisten geforderten „Eurobonds“ – finanzieren zu dürfen. Die mit Fortschreiten der Krise im Rest Eurolands immer mehr verhassten Teutonen haben es schließlich auch nicht anders verdient, als bis 67 zu roboten, um 60jährigen Franzosen die Frührenten und den Italienern ihr dolce vita zu finanzieren – schließlich sind sie ja doch irgendwie allesamt immer noch Nazis…

Wie man es auch dreht und wendet, und wie weit sich Eurokratie, Geburtshelfer und Apologeten des Euro auch immer aus dem Fenster lehnen mögen: Schuld an dem unbeschreiblichen Debakel ist das bürokratische Projekt Euro, das den Völkern Europas von einer größenwahnsinnigen Elite aufgezwungen wurde. Europas Stärke lag und liegt in seiner Vielfalt und seinen Gegensätzen – niemals in seiner Einigkeit und Gleichschaltung. Die Länder Europas waren – und sind immer noch – zudem marktwirtschaftlich orientiert. Zu freien Märkten aber verhält sich ein aus ausschließlich politischen Gründen oktroyiertes Zwangsgeld so wie Feuer zu Wasser: Am selben Ort zur selben Zeit kann es nicht beides geben.

Das ist natürlich auch dem Establishment bewusst. Die von den sich täglich weiter von der Basis entfernenden politischen Eliten ausgesandten Signale sind daher unüberhörbar. Unermüdlich werden deren Forderungen nach einer raschen Verwirklichung der „Vereinigten Staaten von Europa“ lauter. Das von Anfang an als Vehikel zur Erreichung dieses Ziels gedachte Esperantogeld soll nun endlich zum Erfolg führen. Die von der Nomenklatura gezeigte Wirklichkeitsverweigerung – die Bürger zwischen Lissabon und Riga wünschen nämlich keinen Einheitsstaat! – wurde von einigen Kommentatoren bereits deren „Bunkermentalität“ zugeschrieben.

Dass dieser Tage ausgerechnet einer der neokeynesianischen Hohepriester staatlicher Misswirtschaft, Joseph Stiglitz, den Eurorettungsbrigaden die Umsetzung von „Voodoo-Ökonomie“ vorwirft, entbehrt nicht der Pikanterie. Ihn stört nicht etwa der Umstand, dass die Eurokratie – nunmehr in Spanien – wirtschaftliches Fehlverhalten belohnt und Konkursverschleppung betreibt! Was ihm sauer aufstößt, ist vielmehr, dass der planwirtschaftliche Wahnsinn nicht weit genug getrieben und die von ihm propagierte europäische Finanzunion nicht endlich verwirklicht wird. Wenn ein Mittel (z. B. die hemmungslose Geldproduktion) nicht wirkt, dann kommt als Erklärung dafür nicht etwa in Frage, dass es sich um die falsche Arznei handeln könnte! Vielmehr liegt für Herrn Stiglitz auf der Hand, dass nur die Dosis weiter erhöht werden muss!

Eines muss indessen auch der Politelite klar sein: Sollten die feuchten Träume von Stiglitz & Genossen umgesetzt werden, kann die zur „Rettung Europas“ geforderte „Aufgabe nationaler Hoheitsrechte“ nur bedeuten, den Kontinent radikal zu germanisieren. Denn es ist völlig klar, dass nur die Übernahme offensichtlich funktionierender Prinzipien durch alle anderen das Heil bringen kann. Eine Ausdehnung griechischer, italienischer, französischer oder spanischer Verhältnisse auf ganz Europa hätte dagegen dessen kollektiven Untergang zur Folge. Mit 60jährigen Rentnern, pragmatisierten Arbeitnehmern, flächendeckender Korruption und pausenloser Fiesta kann die Alte Welt im Wettbewerb gegen internationale Herausforderer nämlich nicht bestehen. Es muss daher schon eine deutsche Rosskur sein, der sich der Rest Eurolands unterwirft (wie Thilo Sarrazin in seinem jüngsten Bestseller „Europa braucht den Euro nicht“ schlüssig darstellt).

Franzosen, Spanier und Italiener, die sich unter Berlins Fuchtel beugen, um am Deutschen Wesen zu genesen? Ha! Kein einigermaßen urteilsfähiger Zeitgenosse kann allen Ernstes an die Umsetzung eines solchen Szenarios glauben! Wie tief also müssen die um Macht und Pfründe fürchtenden Machthaber sich in ihre ideologischen Bunker verkrochen haben, um zu erwarten, dass das jemals geschehen könnte?

Gewaltfrei jedenfalls kann es nicht funktionieren, soviel ist sicher. Lenkt am Ende gerade diese Einsicht die Handlungen der Politbüros? Schließlich waren und sind (Bürger-)Kriegszeiten für die Führungskader stets die einträglichsten…

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorMarie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2012 10:44

    Endkampf kling ein wenig streng.

    Eine Teilung in Nord & Südeuro, wie sie Hans Olaf Henkel propagiert, könnte ein Variante sein.

    Was viel schlimmer wiegt, ist die Unklarheit und Unsicherheit in der wir Bürger uns befinden.

    Aber wer weiß, vielleicht sind die Regierenden ebenso ratlos wie wir.

    Das wäre allerdings blöd.

  2. Ausgezeichneter KommentatorScipio
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2012 10:21

    1. Deutschland war nach 1945 nie souverän (Egon Bahr). Auch Frau Merkel mit ihrer CDU muss nach der Pfeife von USreal tanzen, und alle Parteien von Belang tanzen mit: die CSU mit Herrn Seehofer, die FDP mit den Herren Rösler und Brüderle, die SPD mit Ihrer Troika aus Gabriel, Steinmeier und Steinbrück, die Grünen mit Frau Künast, Herrn Bilderberger-Trittin und Herrn Öcmir. Die internationalistische „Linke“ leistet keine wirkliche Opposition!

    2.Die deutsche Parteieelite betreibt zwecks Depotenzierung Deutschlands Selbstkastration. (Beispiel Joschka Fischer:„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden. Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“ Joschka Fischer ist nur das Echo der „Atlantiker“ mit Obama, Cameron, Hollande, Monti, Juncker, Barroso oder Leuten wie Stiglitz, Krugman, Roubini.

    3..EU und EURO dienen allein dem Zweck, die „deutsche Gefahr“ zu bannen (Verheugen: „Dieses Projekt Europäische Einheit ist wegen Deutschland notwendig geworden. Es geht immer dabei [darum], Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr für andere wird.“.

    Die Frage ist ja nur, warum Österreich bei dieser Depotenzierung und Selbstkastration mitmachen soll? Nur weil wir von solchen Würstchen wie Faymann, Spindelegger, Fekter, Schieder regiert und von den „Grünen“Nullen wie Herrn Kogler oder vd Bellen verraten werden? Oder Herr Strache und Herr Gudenus jun., statt sich den Überlebensfragen Österreichs zu stellen, sich über Parkpickerl und Hundesteuer alterieren und mit den Berufsbezeichnungen des Herrn Graf herumschlagen müssen?

    Herr Tögel bleibt uns leider die Antwort schuldig, was auf den „Endkampf um den Euro“ folgen soll. Er zieht keine Schlüsse aus seiner an sich richtigen Analyse. Die können ja für Österreich nur lauten: Raus aus dem Gemeinsmen Markt, raus aus dem Euro, raus aus der WTO-Globalisierung. Rückkehr zur eigenen Währung, zu eigener Notenbank und zu eigener Wirtschaftspolitik nach dem Muster der Schweiz.

     

  3. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2012 10:25

    Eine " Germanisierung " Europas in Form der, von einer wahnsinnig gewordenen " Elite " gewünschten, vereinigten Staaten von Europa, also die in ganz Europa allgemein gültig werdenen Grundsätze von Ethik und wirtschaftlicher Vernunft nach Vorbild der Deutschen kann es m.E. aus politischen Gründen nicht geben, auch wenn das selbst ein garnicht so kleiner Teil der Bevölkerung der Pleitestaaten in Europa begrüßen würde.
    Man übersehe auch nicht, daß diese Werte selbst in Deutschland aus Erschöpfung nicht mehr so stark sind, wie einst.
    Ich sehe die Lage der Republik Deutschland derzeit eher so wie die eines ausgewachsenen, fetten Regenwurms, der von hunderten von Armeisen attakiert wird, wild aber schwächer werdend, um sich schlägt und schließlich den Ameisen zum Opfer fällt und verdaut wird bzw. zur Aufzucht der Brut von neuen Ameisen verwendet wird.
    Europa geht kollektiv " den Bach hinunter " was aber garnicht so auffällt, weil ja die USA in der gleichen Situation sind, Japan schon lange dort ist.
    Auch Chinas Bäume wachsen nicht in den Himmel und auch in China lauern gewaltige politische Gefahren. Daß Lateinamerika erwacht ist, wird auch schon wieder durch die dorft regierenden Sozialisten konterkariert. Bleibt also Afrika, dessen Erwachen noch kaum jemand bemerkt hat und Süd-Südostasien, das uns aufzeigen kann, was für Versager wir sind. Das Gos der Bevölkerung wird das aber kaum bemerken. Schließlich fühlen sich die Österreicher je auch heute noch als die Reichsten der Welt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorQuaxi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juni 2012 12:18

    Natürlich wird in den sozialistischen Geschichtsbüchern der 2050er-Jahre auch nicht ein Wort des Scheiterns des in Österreich wiedererstarkten real existierenden Sozialismus, der ja wunderbar durch die SI gestärkt und gefüttert wird, stehen. Eigentlich fehlen vollkommen die Worte, wie gehirngewaschen die breite Öffentlichkeit die wirtschaftlichen und politischen Tatsachen betreffend bereits ist.

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  1. libertus
    19. Juni 2012 22:26

    Der Endkampf wird mit Spanien und Italien noch viel grausamer!

  2. Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    18. Juni 2012 22:27

    Der Endkampf hat mit dem Wahlergebnis in Griechenland begonnen. Wie sollen die jemals wieder auf die Beine kommen wenn ihnen immer jemand "solidarisch" hilft?

  3. Geheimrat
    14. Juni 2012 20:46

    EU-Schulden-Debakel: Euro-Titanic hat nicht genügend Rettungsboote

    Spanien braucht in Wirklichkeit EUR 400 Milliarden und die EZB ist auch bald pleite: Der EU-Parlamentarier Nigel Farage gibt den Zentralplanern Nachhilfe in Sachen Staatsfinanzierung

    Nigel Farage, UKIP.org, 13.06.2012
    Rede vor dem EU-Parlament am 13.06.2012

    http://www.propagandafront.de/1116770/eu-schulden-debakel-euro-titanic-hat-nicht-genugend-rettungsboote.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+Propagandafront+%28PROPAGANDAFRONT%29

  4. Quaxi (kein Partner)
    14. Juni 2012 12:18

    Natürlich wird in den sozialistischen Geschichtsbüchern der 2050er-Jahre auch nicht ein Wort des Scheiterns des in Österreich wiedererstarkten real existierenden Sozialismus, der ja wunderbar durch die SI gestärkt und gefüttert wird, stehen. Eigentlich fehlen vollkommen die Worte, wie gehirngewaschen die breite Öffentlichkeit die wirtschaftlichen und politischen Tatsachen betreffend bereits ist.

  5. dssm
    13. Juni 2012 23:01

    Die Rache für die Subvention der Eisen- und Stahlindustrie über die Bahntickets. Ist schon lange her... Hat damals immerhin den englischen Lebensstil vernichtet, die Belgier verarmen lassen und die Franzosen komplett von der Weltwirtschaft abgekoppelt, selbst die Amis haben es gespürt, erst diese Subvention hat das heutige Europa geschaffen. Nur wer dieses kleine Detail kennt, versteht, all die Propaganda gegen Deutschland in all den 140 Jahren. Es war nie der deutsche Fleiß, welcher die deutsche Wirtschaft zuungunsten der anderen Länder wachsen ließ – es ist geradezu lustig zu sehen wie fleißig die (Süd-)Deutschen jetzt sein müssen um ganz Europa zu erhalten.

    • dssm
      13. Juni 2012 23:17

      Verzeihung, da dieses Thema den meisten fremd sein wird hier ein Autor (techniker) um einmal in Kontakt zu kommen: Ulrich Wengenroth (Die deutsche und die britische Stahlindustrie 1865-1895) - ist sehr technisch, der historische Teil kommt so nebenbei.

  6. RR Prof. Reinhard Horner
    13. Juni 2012 14:49

    reinhard.horner@chello.at

    Die Frage bleibt offen, wie sich die übermächtige Finanzherrschaft ohne EURO verhalten wird.

  7. Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    13. Juni 2012 10:44

    Endkampf kling ein wenig streng.

    Eine Teilung in Nord & Südeuro, wie sie Hans Olaf Henkel propagiert, könnte ein Variante sein.

    Was viel schlimmer wiegt, ist die Unklarheit und Unsicherheit in der wir Bürger uns befinden.

    Aber wer weiß, vielleicht sind die Regierenden ebenso ratlos wie wir.

    Das wäre allerdings blöd.

    • ambrosius
      13. Juni 2012 12:08

      1) die Politiker sind nicht nur ebenso ratlos wie wir sondern auch ebenso ignorant bzw. uninformiert: Da gibt einen Zeisig-pardon: Stieglitz-mit seinem gebetsmühlenartig hergeplapperten Vulgärkeynsianismus.
      Da gibt einen Hamburger Wirtschaftsprofessor, der da meint, die Deutschen hätten nach EU-Recht verstoßen, weil sie ihre Lohnstückkosten nicht um 2 % sondern nur um ein Prozent gesteigert haben(Im EU-Rahmen) und wischt das Argument des Wettbewerbs mit nicht EU-Lädern wie China,Japan,USA mit absolut schwachsinnigen Pseudoargumenten weg.
      Dann gibt es noch die Linken aller Couleurs, die meinen, das Geld kommt aus der Druckerpresse.
      Schließlich gibt es dann noch die Mami Merkel, die eben draufgekommen ist, daß die Südeuropäer nicht einfach Abwerten können, wie dazumal in der guten alten Zeit.

      Die Kontinentalscholle Europa wird wohl auseinanderbrechen. Für Südeuropa habe ich auch schon eine neue Währung, den PINI, den Pinienkern. Eine nachhaltig und in der Gegend überall wachsende Commodity, die unverzichtbar für ein gutes Pesto ist, also durchaus einen Tauschwert gegenüber dem Nordeuro ( Neuro ?) hätte. Spekulationsblasen im Pini könnten auch nicht entstehen, da die lokale Mäuse- und Rattenpopulation überschießende Geldmengen inflaltionsneutral auffressen würde.
      Ob ich wohl-mit Blickrichtung auf den Stieglitz- auch einen Nobelpreis bekommen könnte ???

    • Paige
      14. Juni 2012 01:34

      Was kommen wird? Merkel hat es ja schon gesagt: "Wir brauchen mehr Europa. Wir brauchen nicht nur eine Währungsunion, sondern wir brauchen auch eine so genannte Fiskalunion, also mehr gemeinsame Haushaltspolitik. Wir brauchen vor allen Dingen auch eine politische Union."

      Also kommt die EUdSSR. Ordnung aus dem Chaos quasi. Die Menschen haben zwar die Schnauze gestrichen voll von der EU, aber das beirrt diese Wahnsinnigen nicht. Man wird mal wieder zwangsbeglückt. Hoffentlich überlebt es wenigstens die Menschheit.

    • Gasthörer (kein Partner)
      16. Juni 2012 16:58

      Paige, exakt so, wie ich das sehe! Bis auf den letzten Satz.

  8. ambrosius
    13. Juni 2012 10:25

    Eine " Germanisierung " Europas in Form der, von einer wahnsinnig gewordenen " Elite " gewünschten, vereinigten Staaten von Europa, also die in ganz Europa allgemein gültig werdenen Grundsätze von Ethik und wirtschaftlicher Vernunft nach Vorbild der Deutschen kann es m.E. aus politischen Gründen nicht geben, auch wenn das selbst ein garnicht so kleiner Teil der Bevölkerung der Pleitestaaten in Europa begrüßen würde.
    Man übersehe auch nicht, daß diese Werte selbst in Deutschland aus Erschöpfung nicht mehr so stark sind, wie einst.
    Ich sehe die Lage der Republik Deutschland derzeit eher so wie die eines ausgewachsenen, fetten Regenwurms, der von hunderten von Armeisen attakiert wird, wild aber schwächer werdend, um sich schlägt und schließlich den Ameisen zum Opfer fällt und verdaut wird bzw. zur Aufzucht der Brut von neuen Ameisen verwendet wird.
    Europa geht kollektiv " den Bach hinunter " was aber garnicht so auffällt, weil ja die USA in der gleichen Situation sind, Japan schon lange dort ist.
    Auch Chinas Bäume wachsen nicht in den Himmel und auch in China lauern gewaltige politische Gefahren. Daß Lateinamerika erwacht ist, wird auch schon wieder durch die dorft regierenden Sozialisten konterkariert. Bleibt also Afrika, dessen Erwachen noch kaum jemand bemerkt hat und Süd-Südostasien, das uns aufzeigen kann, was für Versager wir sind. Das Gos der Bevölkerung wird das aber kaum bemerken. Schließlich fühlen sich die Österreicher je auch heute noch als die Reichsten der Welt.

    • Normalsterblicher
      14. Juni 2012 00:40

      Sogar in den USA lauern politische Gefahren, meines Erachtens.

    • ambrosius
      14. Juni 2012 08:23

      Und nicht zu kanpp, mein lieber Normalsterblicher! Das amerikanische Phänomen ist der " amercian dream". Selbst heute, wo ein großer Teil der us Mittelschicht in Zeltstädten am Rande der Städte lebt, eben jene Schicht, die den american dream sogar eine Zeitlang erfolgreich gelebt haben, glauben sie noch immer daran. Bei der Unterschicht ist das noch viel stärker. Die halten sich- in gewissen Maße sogar durchaus zu Recht-für Versager, weil sie zur Unterschicht zählen, verhalten sich still, passiv und schämen sich. Die große politische Gefahr in den USA liegt darin, daß die für das System notwendige Durchlässigkeit von unten nach oben und von oben nach unten nicht mehr ausreichend gegeben ist. Es gibt sogar Meinungen, die- verblüffenderweise- behaupten, daß Europa heute durchlässiger ist als Amerika.
      Sollte sich das bei den Massen herumsprechen, dann ...

  9. Scipio
    13. Juni 2012 10:21

    1. Deutschland war nach 1945 nie souverän (Egon Bahr). Auch Frau Merkel mit ihrer CDU muss nach der Pfeife von USreal tanzen, und alle Parteien von Belang tanzen mit: die CSU mit Herrn Seehofer, die FDP mit den Herren Rösler und Brüderle, die SPD mit Ihrer Troika aus Gabriel, Steinmeier und Steinbrück, die Grünen mit Frau Künast, Herrn Bilderberger-Trittin und Herrn Öcmir. Die internationalistische „Linke“ leistet keine wirkliche Opposition!

    2.Die deutsche Parteieelite betreibt zwecks Depotenzierung Deutschlands Selbstkastration. (Beispiel Joschka Fischer:„Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden. Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“ Joschka Fischer ist nur das Echo der „Atlantiker“ mit Obama, Cameron, Hollande, Monti, Juncker, Barroso oder Leuten wie Stiglitz, Krugman, Roubini.

    3..EU und EURO dienen allein dem Zweck, die „deutsche Gefahr“ zu bannen (Verheugen: „Dieses Projekt Europäische Einheit ist wegen Deutschland notwendig geworden. Es geht immer dabei [darum], Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr für andere wird.“.

    Die Frage ist ja nur, warum Österreich bei dieser Depotenzierung und Selbstkastration mitmachen soll? Nur weil wir von solchen Würstchen wie Faymann, Spindelegger, Fekter, Schieder regiert und von den „Grünen“Nullen wie Herrn Kogler oder vd Bellen verraten werden? Oder Herr Strache und Herr Gudenus jun., statt sich den Überlebensfragen Österreichs zu stellen, sich über Parkpickerl und Hundesteuer alterieren und mit den Berufsbezeichnungen des Herrn Graf herumschlagen müssen?

    Herr Tögel bleibt uns leider die Antwort schuldig, was auf den „Endkampf um den Euro“ folgen soll. Er zieht keine Schlüsse aus seiner an sich richtigen Analyse. Die können ja für Österreich nur lauten: Raus aus dem Gemeinsmen Markt, raus aus dem Euro, raus aus der WTO-Globalisierung. Rückkehr zur eigenen Währung, zu eigener Notenbank und zu eigener Wirtschaftspolitik nach dem Muster der Schweiz.

     

    • Andreas Tögel
      13. Juni 2012 14:00

      Verehrter Scipio,
      die Frage, „was soll auf den Endkampf um den Euro folgen?“ ist deshalb so schwer zu beantworten, weil - meiner Meinung nach - das Richtige politisch nicht umsetzbar und das politisch Durchsetzbare nicht richtig ist. Ich habe diesen Punkt deshalb offen gelassen, weil er den Rahmen dieses Beitrags sprengen würde, und weil ich ohnehin vorhabe, in einem meiner nächsten Kommentare darauf einzugehen.

      Einen Ausstieg Österreichs aus der EU und dem Euro im Alleingang kann ich mir nicht vorstellen. Selbst die wirtschaftlich besser aufgestellte und weit finanzkräftigere Schweiz mußte klein beigeben, sich dem Eurodiktat unterwerfen und hat ihre Geldmenge seit 2002 verfünffacht(!), um mittels massiver Eurostützungskäufe ihre Wirtschaft vor einer dramatischen Frankenaufwertung zu bewahren - ohne selbst Mitglied des Schuldensyndikats zu sein.

      In der EU steht und fällt alles mit Deutschland. Sollte Deutschland aussteigen (wozu allerdings ein entschlossener Mann vom Zuschnitt Margaret Thatchers an der Staatsspitze und keine verzagte Ex-FDJ-Aktivistin wie Merkel nötig wäre!) sähe die Sache anders aus.

      Würde sich die EU übrigens als eine erweiterte Fortsetzung der EWG verstehen, wäre nichts gegen sie einzuwenden, da Freihandel der Schlüssel zu kollektivem Wohlstand ist und bleibt…
      Mit freundlichen Grüßen,
      A. Tögel

    • plusminus
      13. Juni 2012 18:15

      @Andreas Tögel

      Bleibt nurmehr die Hoffnung, daß wir Merkel grob unterschätzen!

    • Scipio
      13. Juni 2012 18:54

      Die Schweiz sar in allen Indikatoren der letzten Jahre besser als Österreich:
      pro Kopf-Einkommen, Wachstum, Arbeitslosigkeit, Außenhandelsbilanz, Preisstabilität, und das mit einer Währung, die gegenüber dem Euro seit Einführung 30% gewonnen hat.

      Sie haben leider sowohl den Beitritt zur EU und zum Euro szt. vehement begrüßt und damit ihr Unvermögen in wirtschaftspolitischen Fragen zu urteilen unter Beweis gestellt.

      Un d jetzt wieder deuten Sie an, dass ein Austritt nicht machbar wäre und drücken damit neuerlich ihre Anschlußbegeisterung und ihren Zweifel an der Lebensfähigkeit Österreichs aus. Heute wird von allen Seiten Druck ausgeübt, dass der Nationalstaat wesentliche Teile seiner Souveränität nach Brüssel bzw. an anome Institutionen abtreten möge, weil sonst der Euro nicht zu retten ist. Das aber heißt, dass wir für die Schulden anderer Staaten aufkommen sollen!
      Schuldenpool, Eurobonds, Fiskalpakt, Haftungsunion, Transferunion - ein Horror zeichnet sich ab.

      Die vielberufene strenge "Konditionalität" für Hilfen wurde bereits aufgegeben (Spanien). Jetzt wird nur noch "ausgeschüttet". Finnland verlangt für seine Beiträge wiederum Sicherheiten, unser Schnattermaul Fekter verzichtet darauf. Sie will den ESM mit einfacher Mehrheit am 4. Juli beschließen lassen, obwohl mit dem ESM eine "grundlegende Verfassungsänderung" erfolgt. Alle Versprechen bei Einführung des EURO wurden gebrochen, Maastrichtkriterien nicht beachtet, das Bailout-Verbot aufgehoben, das Verbot der Staatsfinanzierung durch EZB umgangen etc. Und in diesem Sauhaufen sollen wir drinbleiben? Das können nur Wahnsinnige empfehlen.

      Daher Bonne nuit Europe, wir machen beim ESM nicht mit, und schon sind wir draußen!

    • Andreas Tögel
      14. Juni 2012 07:43

      Ad Scipio: Zu Ihrem zweiten Kommentar:
      Ob es viel bringt, immer wieder darauf herumzureiten, daß ein Mensch vor 10 - 15 Jahren anders gedacht hat als heute? Als Kaufmann lebe ich nach dem Grundsatz von Treu und Glauben. Man kann ein Unternehmen nämlich nicht führen, wenn man seine Geschäftspartner grundsätzlich für Gauner hält und daher von Vornherein nicht erwartet, daß sie Verträge einhalten werden.

      Was ich in den letzten Jahren dazugelernt habe: Für Politiker gilt dieser Grundsatz ganz offensichtlich nicht - im Gegenteil. Im Bereich der Politik gilt - anders als auf dem Markt - die Betrugserwartung! Daß es ein Zeichen meines ökonomischen Unverstandes sein soll, vor Einführung des Euro erwartet zu haben, daß dem ihm zugrundeliegenden Vertragswerk Bedeutung zukommt, würde ich daher bestreiten. Ich hegte dmals einfach noch einen naiven Glauben an die Redlichkeit der politischen Klasse - und das war ein Fehler, der mit meiner Urteilsfähigkeit in Wirtschaftsfragen nichts zu tun hat.

      Ich drücke keineswegs "Anschlußbegeisterung" aus - wie aus meinen Publikationen der letzten Jahre mehr als deutlich hervorgeht! Ich halte es nur für völlig illusorisch, daß Österreich diesen Schritt (zum Austritt) alleine tun könnte. Österreich hatte auch vor der Euro-Einführung de facto keine eigene Währung, sondern die DM mit anderer Bezeichnung. Ohne Bindung unserer Währung an die eines starken Partners wäre es auch damals kaum gegangen.

      Wie gesagt, werfen Sie einen Blick auf die Geldpolitik der Schweiz - die hat sich - mangels brauchbar erscheinender Alternativen - vollständig dem Eurodiktat unterworfen, obwohl sie über eine ungleich stärkere Finanzindustrie verfügt, als unser Land.

      Wir debattieren hier aber um des Kaisers Bart, weil das Ende des Euro ohnehin täglich näher rückt. Dann wird Kakanien eben wieder mit den Deutschen im selben Boot sitzen...
      Mit freundlichen Grüßen,
      A. Tögel

    • Gasthörer (kein Partner)
      16. Juni 2012 17:10

      Scipio sowie Tögel auf höchstem Niveau, gefällt mir, mehr davon!

    • Scipio
      20. Juni 2012 11:07

      Verehrter Herr Tögel,

      sich bei Politikern auf Treu und Glauben zu verlassen, ist zwar naiv, doch das werfe ich Ihnen nicht vor.

      Den Vorwurf, deb ich Ihnen mache, ist dass Sie früher für die Währungsunion eingetreten sind und damit nationalökonomische Unkenntnis bewiesen haben.
      Denn die Währungsunion verstößt gegen eines der Urprinzipien der Geldtheorie: "One State - One Money" (Prof. Breuss). Deshalb haben ja 700 Nationalökonomen in diversen Manifest vor der Einführung der Einheitswährung gewarnt und auf die Nachteile aufmerksam gemacht.

      Sie haben die Verrücktheit der Politiker unterstützt, eine Währungsunion ohne Politische Union (= Vereinigte Staaten von Europa", "Bundesstaat") zu schaffen und durchzusetzen. Sie sind also an dem Schlamassel, in dem wir heute stecken, mitschuld. Dass ist mein Vorwurf!

  10. Dr. Dieter Zakel MA
    13. Juni 2012 10:07

    Der Rettungsschirm kostet 2 Billionen.
    Auf alle Europäer und 10 Jahre aufgeteilt ist das 1 Euro pro Tag.
    d.h. 1 Espresso weniger pro Tag :-)

    • fenstergucker
      13. Juni 2012 15:16

      Wo bitte, gibt es noch einen Espresso um 1,-- Euro, außer vielleicht im eigenen Haushalt?

    • ambrosius
      13. Juni 2012 15:52

      Aber die Griechin sagt, daß es dafür eine Jahreskarte bei der Bim gibt.( Die Zuschüsse aus der Steuerzahlerkasse verschweigt sie natürlich)

    • terbuan
      13. Juni 2012 16:44

      fenstergucker
      In Italien gibt es ihn noch, den Espresso um 1 Euro, allerdings nur stehend an der Bar :-)

    • Schani
      13. Juni 2012 20:16

      Herr Doktor, Sie sind genial! Sie sind die Lösung meiner Probleme! Wenn mir jeder Österreicher einen Euro zahlt, bin ich fein heraus und ich kann, wie die Franzosen in Frühpension gehen, daneben meine Schulden schlagartig zahlen, ohne mich kaputt sparen zu müssen, sowie ein Konto in der Schweiz anlegen, so wie jetzt in aller Eile noch so mancher Grieche, und..und..und!
      Ich bin dafür, Sie für den Wirtschafts-Nobelpreis zu nominieren!!!

    • Susanna (kein Partner)
      14. Juni 2012 10:23

      Irgendwie sind Sie erfrischend pragmatisch, Herr Dr.Zakel! Sozusagen eine Form des angewandten Optimismus...

  11. terbuan
    13. Juni 2012 08:02

    Danke Andreas Tögel wird diesen wieder ausgezeichneten Kommentar.
    Dazu ein Beitrag aus der FAZ von heute:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schuldenkrise-barroso-bankenunion-auch-ohne-vertragsaenderung-11782806.html

    Wie der Oberungustl und -Konkursverschlepper Barroso eine Bankenunion durch die Hintertür einführen will und Deutschland immer mehr von den Schuldenkaisern eingekreist wird.

    Italien, der nächste Kandidat für den viel zu kleinen Rettungsschirm, wir nähern uns sehenden Auges gemeinsam mit sich exponentiell steigernder Geschwindigkeit dem Untergang an!

    • terbuan
      13. Juni 2012 08:20

      Ergänzung:
      Der Rotfunk meldet gerade euphorisch wie der unsägliche Swoboda vehement Eurobonds fordert.
      Svobada bedeutet im tschechischen "Freiheit", dieser EU-Bückling fordert jedoch von uns Knechtschaft!

  12. libertus
    13. Juni 2012 01:35

    Es fragt sich nur, wie lange Merkel sich noch gegen die immer lauter werdende Forderdung der EU-Schuldenländer nach EUROBONDS stemmen kann?
    Erste Stimmen hört man ja schon, daß es sie vorerst PROJEKTBEZOGEN geben soll und damit wird der Damm gebrochen.

    Dann treten sehr wohl "eine Ausdehnung griechischer, italienischer, französischer oder spanischer Verhältnisse auf ganz Europa" in Kraft und der unvermeidbare "kollektive Untergang als Folge".

    Denn hätte auch nur eines der jetzt schwankenden Länder für die Zukunft den Vorsatz einer erfolgversprechenden "radikalen Germanisierung", wären Eurobonds gar nicht erst notwendig.

    Daran erkennt man eindeutig, wohin die Reise der EU geht - nämlich ins wirtschaftliche Nirwana. Wie friedlich das abläuft, werden wir alle noch erleben.

  13. Helmut Oswald
    13. Juni 2012 01:20

    Es wird so neuerlich einen deutschen Freiheitskrieg geben.
    Darabos, Grüne und Sozialisten haben sich schon an die Seite der Flankenmächte gestellt, die davon profitieren werden. Aber wer weiß, vielleicht hält das nächste Tauroggen ?

  14. Schani
    13. Juni 2012 00:54

    Wenn ein Mittel - eine Arznei - nicht wirkt, könnte es sich ja vielleicht um den "falschen" Patienten handel, und die Nomenklatura sollte diesen austauschen! Das hat allerdings schon in der 1.DDR nicht funktioniert und ich fürchte, daß künftige Revolutionen nicht so friedlich verlaufen, wie es 1989 der Fall war! Ich wage es nicht zu denken: steht uns ein neuerlicher 30-jähriger Krieg ins Haus?






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