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Fußnote 255: Ein Sittenbild in vielen Farben drucken

Im Grund haben wir es immer geahnt, welch Sittenbild hinter den Kulissen dieser Republik zu sehen wäre. Jetzt wissen wir es.

Gusenbauer, Blecha, Strasser auf der Payroll eines dubiosen Lobbyisten. Das BZÖ lässt sich seinen Wahlkampf von der Telekom bezahlen. Die ÖVP schickt der (staatseigenen) Telekom unverblümte Zahlungsaufforderungen. Im blauen Kärnten verlangt man Parteispenden für Staatsbürgerschaftsverleihungen. Das rote Rathaus deckt bis heute die Megakorruption an der Spitze des AKH. Und die vorerst persönlich am saubersten wirkenden Grünen machen der Rathaus-Bande seit einem Jahr bei sämtlichen Sauereien eiskalt die Mauer. Woran wohl wird diese Demokratie am Ende zugrunde gegangen sein?

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorKR Ing. W. Maurer
    27x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2012 11:20

    Diese Demokratie wird dereinst an der verluderten Medienkultur Österreichs zugrundegegangen sein. Die jetzt, ob der Korruptiongeschichten so empörten Print- und elektronischen Medien ließen sich jahrzehntelang von den Parteien und Politikern kaufen und haben ihnen nach dem Mund geschrieben und berichtet.

    Die Qualität und Anständigkeit einer funktionierenden Demokratie gehen Hand in Hand mit der Qualität und Anständigkeit der gesamten Medienlandschaft eines Landes.

    Daher nochmals die Antwort auf die gestellte Frage:

    Diese Demokratie wird dereinst an der verluderten Medienkultur zugrundegegangen sein.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaargenau
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2012 11:39

    Alle haben offenbar zugegriffen bei der Telekom, völlig unabhängig von der Partei. Ein Name scheint allerdings nicht auf: Wolfgang Schüssel

    Was aber macht der ORF in den Morgennachrichten auf Ö3? Es wird von Geldflüssen von der Telekom an die ÖVP während der Ära Schüssel berichtet. Wenn man über einen erfolgreichen Kanzler keine belastenden Fakten findet, dann patzt man ihn halt einfach irgendwie an. Nach dem Motto: wird schon was an seiner Reputation hängen bleiben. Typisch für die manipulative, unseriöse ORF-Berichterstattung...

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2012 17:58

    Sittenbild hin oder her. Auch wenn jetzt wieder das Bild von der Schwarz-Blauen Chaos- und Korruptionstruppe gezeichnet wird, so wie zB vom linkslinken Votzi im Kurier:

    http://kurier.at/nachrichten/4485194-blindenhund-der-blauen.php
    Als Blindenhund einer im Umgang mit Bürokratie und Wirtschaft ahnungslosen Desperado-Truppe, die im Jahr 2000 über Nacht zu Ministerehren und Verfügungsgewalt über Milliardenbudgets kam.

    Es ist die Frage, welche Regierungskonstellation Österreich genutzt hat. Eine Bilanz:

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/maastricht-indikatoren/oeffentlicher_schuldenstand/019895.html

    Jahr - Schuldenstand (% des BIP) - Bundeskanzler - Veränderung (in %-Punkten)

    1983: 43.5% Kreisky (SPÖ) +28%
    1986: 52.4% Sinowatz (SPÖ) +8.9%
    1997: 64.1% Vranitzky (SPÖ)+11.7%
    2000: 66.2% Klima (SPÖ) +2.1%
    2007: 60.2% Schüssel (ÖVP) -6.0%
    2019: 71.8% Faymann (SPÖ) +11.6%

    Der einzige, der die Staatsfinanzen halbwegs in Ordnung brachte, war Wolfgang Schüssel mit seinem Finanzminister Karlheinz Grasser! Die Sozis greifen genauso in jeden Topf wie natürlich auch die Grünen. Nur, die rot-grünen Greifer ruinieren nebenher Österreich.

    Hochegger Payroll:
    http://kurier.at/nachrichten/4485119-hocheggers-payroll.php
    5 Rote
    5 Schwarze
    5 Blau-Orange
    4 Grüne

    Die Grünen stellen als kleinste Partei im Parlament pro Abgeordneten die meisten Greifer. Wird aber vermutlich im ORF und in den bestochenen Medien nicht das Hauptthema sein. Der linkslinke ORF zahlt ja an sein rot-grünes Personal doppelt so hohe Gehälter wie in der Branche üblich, was den Gebühren- und Steuerzahler JEDES JAHR 135 Millionen Euro kostet. Neben den 100 Millionen Euro für die Bestechungsinserate natürlcih. Man müßte den Hochegger fast zum ORF-Generaldirektor machen. Wäre für den Gebührenzahler vermutlich viel günstiger.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReinhard
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2012 13:23

    Hochegger hat ausgepackt.
    Und was fällt auf?

    http://www.kleinezeitung.at/system/galleries/upload/1/2/0/2949200/2012-02-17-Hochegger-Netz.pdf

    1. Alle relevanten Parteien sind vertreten, aber auch alle.
    2. Auch die Grünen, sich selbst immer als Weltenretter und Allzugutmenschen hochstilisierend finden sich im gleichen Club wie Strasser, Gorbach und andere Lieblingsfeinde
    3. Selbst der rote Ex-Bundesknzler wird genannt; dass jemand der über die SIGNA fette Bezüge von einem griechischen milliardenschweren Reeder bekommt, der gute Connections benötigt um seine Kohle außer Landes zu schaffen, ehe die griechsiche Finanz noch unbestechliche Beamte auftreibt damit in ein schiefes Licht gerät, dürfte die linke Jagdgesellschaft aber nicht kratzen, die sind immer noch auf Grasser fokussiert.
    Ach ja, fast vergaß ich:
    4. Der Name Grasser taucht auf der Liste gar nicht auf.
    Ui.
    Dann ist ja alles klar. Der Hochegger muss gelogen haben. Anders kann man sich das gar nicht erklären, ohne dass das rote oder grüne Parteibuch in der Gesäßtasche Feuer fängt.

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  1. Segestes (kein Partner)
    17. Februar 2012 15:46

    Ich empfehle die gestrige ZiB 24!

    Ausgerechnet die grün gefärbte VORSITZENDE DES
    UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSSES,
    Gabriele Moser, verstieg sich, auf den von einer
    ORF-Nachrichtenvorleserin überaus leise
    vorgetragenen "Vorwurf", auch die Grüne Monika Langthaler
    stünde auf der "Payroll" von Herrn Hochegger, zu folgender,
    famoser Rechtfertigung:

    "Langthaler hatte keinerlei Lobbyingarbeit für Hochegger betrieben,
    es ist nur einmal Telekom-Geld als Sponsoring - mit einer
    Gegenleistung (Anm.: Welche???) - für eine Filmveranstaltung
    ihres Mannes geflossen."

    Hört sich doch supersauber und total plausibel an, oder?
    Zumindest wenn man eine Grüne ist. Bei jeder anderen
    Partei wäre jetzt hingegen der Teufel los und beim GiftPilz
    würden Stichflammen aus dem Allerwertesten züngeln.

    http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24

    Übrigens: Bei keiner anderen Nachrichtensendung des ORF,
    wurde gestern explizit erwähnt, dass auch grüne Politiker
    auf Hocheggers Liste stehen.
    Erst nach Mitternacht, in der ZiB 24, hat man dieses Faktum
    in der Berichterstattung eingebaut - oder besser gesagt,
    "versteckt"!

    • Patriot
      17. Februar 2012 16:11

      Ja ja die Grünen! Es ist höchste Zeit für eine Vorladung im Untersuchungsausschuss, und natürlich für die Veröffentlichung des kompletten Email-Verkehrs innerhalb der Langthaler-Firma.

      Langthaler mit ihrer "brainbows" -Firma:
      Brainbows ist Spezialist für Umwelt-, Energie- und Nachhaltigkeitsbelange.

      Ich frag mich, wo die Leistung der GrünInne gegenüber der Telekom war. Wahrscheinlich die Untersuchung der Hochöfen der Telekom.

      Gestern hat sie noch dementiert:
      Es gab im Auftrag von Peter Hochegger nie - weder direkt noch
      indirekt - irgendwelche Lobbyingaktivitäten seitens brainbows oder
      einem/einer ihrer MitarbeiterInnen. Dementsprechend gab es auch
      diesbezüglich keine Aufträge, Verträge, geschweige denn irgendwelche
      Zahlungen.


      Ja, gezahlt hat immer die Telekom, wie bei allen anderen Greifern. Hochegger hat halt der Telekom gesteckt, wer zu bedienen wäre, und welche Gegenleistungen zu erwarten wären.

    • Segestes (kein Partner)
      17. Februar 2012 16:44

      @Patriot:
      So ist es - Hochegger ist natürlich nicht
      in die grüne Parteizentrale marschiert,
      und hat dort ein Bündel Geld auf den
      Tisch geknallt.
      Seine Methode war es, hinten herum,
      über "Privatpersonen" (= private Politiker,
      Politiker ganz privat) und ehemalige
      Parteifunktionäre, Einfluss auf die
      Politik zu nehmen.
      So auch bei den Grünen - die im
      Ostmärkischen Rundfunk allerdings eher
      sakrosankt zu sein scheinen wenn man
      sich die servile Berichterstattung
      dazu ansieht:
      Statements der Grünen bleiben in der
      Regel unkommentiert.
      Anschuldigungen in Richtung der
      Roten werden mit dem Hinweis
      beendet, dass diese eh heftig dementieren.
      Bei Orangen und Blauen hingegen wird
      sarkastisch nachgetreten und die
      Glaubwürdigkeit der Aussage gezielt in
      Zweifel gezogen.
      Das darauf abzielende Schlusswort aus
      dem Off, bleibt dem Seher schließlich am
      ehesten im Gedächtnis hängen.
      Die typische ORF-Methode also.

  2. till uilenspygel (kein Partner)
    17. Februar 2012 14:19

    Vollkommen falsch!

    Wenn sich Grüne und Rote im selbstlosen Kampf gegen die Missstände dieser Welt finanzielle Unterstützung holen, ist das nicht mehr als ein solidarischer Ablass-Handel seitens der Verursacher und daher ausgleichende Gerechtigkeit.
    Immerhin heiligt der Zweck die Mittel, gell?!
    ...oder die nützlichen Idioten.

    Während das korrupte Anfüttern der reaktionären Apologeten eines Schweine-Systems natürlich moralisch höchst verwerflich und daher in Schau-Prozessen medial abzuurteilen ist. Immerhin wird durch pekuniäre Zuwendungen an diese Buben das Übel dieser Welt erst ermöglicht.

    Die Guten und die Bösen, klar!
    Nachzulesen im lachsrosa Parallel-Universum.

    ...und wer's noch immer nicht glaubt, kriegt zur Strafe ein Gratis-Jahres-Abo des Zeitungs-Derivates N.(icht) E.(in) W.(ort) S.(timmt).

  3. Reinhard (kein Partner)
    17. Februar 2012 13:23

    Hochegger hat ausgepackt.
    Und was fällt auf?

    http://www.kleinezeitung.at/system/galleries/upload/1/2/0/2949200/2012-02-17-Hochegger-Netz.pdf

    1. Alle relevanten Parteien sind vertreten, aber auch alle.
    2. Auch die Grünen, sich selbst immer als Weltenretter und Allzugutmenschen hochstilisierend finden sich im gleichen Club wie Strasser, Gorbach und andere Lieblingsfeinde
    3. Selbst der rote Ex-Bundesknzler wird genannt; dass jemand der über die SIGNA fette Bezüge von einem griechischen milliardenschweren Reeder bekommt, der gute Connections benötigt um seine Kohle außer Landes zu schaffen, ehe die griechsiche Finanz noch unbestechliche Beamte auftreibt damit in ein schiefes Licht gerät, dürfte die linke Jagdgesellschaft aber nicht kratzen, die sind immer noch auf Grasser fokussiert.
    Ach ja, fast vergaß ich:
    4. Der Name Grasser taucht auf der Liste gar nicht auf.
    Ui.
    Dann ist ja alles klar. Der Hochegger muss gelogen haben. Anders kann man sich das gar nicht erklären, ohne dass das rote oder grüne Parteibuch in der Gesäßtasche Feuer fängt.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 14:14

      Ja!

      Und damit ist Grassers Superreine Weste endlich erwiesen!
      Weil er ja auf Hocheggers Liste gar nicht ud nirgends drauf steht.
      Da bin ich aber jetzt schon sehr froh und erleichtert!

      (Ex) Schwiegermütter, atmet auf!

      Übrigens: Auch die "Schwarzen" haben Parteibücher, oder etwa nicht??

    • Trollfresser (kein Partner)
      17. Februar 2012 15:10

      Mutig bietet unser Dillkraut allem die Stirne, was er nicht versteht.

      Dabei sieht er die Felle der rosa Denkunsart davonschwimmen. Und dem muss in bewährter Manie(r) entgegengewirkt werden. Daher (seht und staunet) wird -was? - ohne weiterein Zusammenhang harausgezogen das:

      http://www.youtube.com/watch?v=0Kut87cTRVk&feature=related

      Ja - Grassser!

      Denn es kann ja kein Zufall sein, dass immer der Grasser genannt wird, wenn Geld im Spiel ist. Und alles schunkelt und dreht sich Kreise. Und zum Schluss reiht sich unser Dillkraut auch in die Reihen der Klatscheranten ein.

      Goldig!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 15:15

      Ja!
      Ich behaupte:

      >>> Grasser ist unschuldig und seine Weste SUPERSAUBERWINTERWEIß!

  4. Hummel (kein Partner)
    17. Februar 2012 12:09

    Ich finde dass bei dieser ganzen Diskussion etwas übersehen wird.
    Schon klar, es ist nicht wirklich überraschend, dass sich die Politiker an den staatsnahen Betrieben bereichern, nicht umsonst sind die Postenbesetzungen immer wieder das wichtigste Thema bei Regierungsverhandlungen. Neben der Post, wird auch die OMV und alle die anderen Energieversorger als Geldquelle für die Parteien dienen (es gilt natürlich die Unschuldsvermutung).
    Aber eines finde ich viel bedenklicher in dieser Sache. Man muss sich dass einmal bildlich vorstellen, dass ein Telekomunternehmen den (natürlich ausschließlich linken) Zeitungen einfach tausende Emails zur Veröffentlichung übermittelt !
    Neben Gerichtsakten werden auf Kommando von der Parteizentrale auch abgehörte Telefonate ohne Bedenken veröffentlicht ! Und das von Personen, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht unter Verdacht gestanden sind ! Und das macht ein Telekomunternehmen, welches die strengsten Datenschutzregeln überhaupt hat. Wissen sie was passiert, wenn das in einem anderen Staat der Fall ist ? Bei uns ist das nicht einmal einer Diskussion wert.
    Man kann schon davon ausgehen, dass man laufend überwacht wird und bei Gefahr der Medienmeute zum Fraß vorgeworfen wird. Und initiiert wird das ausgerechnet von denen die in Ihrer Propaganda laufend heuchlerisch von der sozialen Gerechtigkeit, Diskriminierung und vom Datenschutz sprechen. Ich darf zu Hause nicht einmal eine Videokamera installieren, und dann mit den Bilder des darauf abgebildeten Einbrechers zur Behörde gehen, da ich dann damit rechnen muss, eine Strafanzeige zu bekommen !
    Nur ein Beispiel:
    Man stelle sich vor, man gründet eine nichtlinke Partei, oder man wird Parteichef der Blauen und für die Linken besteht Gefahr, in Ihren „Geschäften“ behindert zu werden. Ich bin mir ganz sicher, dass umgehend Telefonate, Emails oder Briefe aus vergangener x-beliebiger Zeit veröffentlicht werden (aus einer Zeit, zu der die politischen Ambitionen noch gar nicht zur Diskussion gestanden sind). Da gibt es eine Schublade, die macht man auf und irgend etwas wird man schon an den Unterlagen finden, was einen politisch ruinieren kann. Und wenn es eine Bestellung vom Sarazins Buch bei Amazon war. Das übergibt man dann den Staatsmedien und die Sache ist schnell erledigt.
    So und jetzt frage ich Sie, wo ist da ein Unterschied zur Stasi ?
    Doch doch, einen Unterschied gibt es: die Stasi hat man aufgelöst.
    Freundschaft !

    • Charlesmagne
      17. Februar 2012 12:53

      ********************************

    • Undine
      17. Februar 2012 16:12

      @Hummel

      *********!
      Und unser österreichischer Stasi-Chef wird auf jeden Fall Peter Pilz, der hat das Zeug dazu und ist in diesem Metier schon bestens eingearbeitet!

    • Patriot
      17. Februar 2012 16:18

      Man stelle sich vor, jemand würde sämtliche Emails der Firma der GrünInne Langthaler veröffentlichen! Oder gar des ORF! Na da wär was los!

  5. jqzzg3 (kein Partner)
    17. Februar 2012 12:06

    Ich muss leider den Herrn "patriot" und seine Zujubler von dem Glauben erlösen, dass der offenbar für manche "gottgleiche" Herr Schüssel in seiner Zeit als BK den Staatshaushalt in Ordnung gebracht hätte. Nichts dgl. ist geschehen, nicht einmal ansatzweise. Im Gegenteil: die Schulden Österreichs sind unter ihm um ca. 24 Mrd Euro gestiegen. Damit sind unter 6 Jahren Schüssel die Schulden um den gleichen Betrag gestiegen wie unter 10 Jahren Kreisky (von 1970 - 1980), wie aus der unteren Liste (Quelle www.staatsschulden.at) hervorgeht. Den ärgsten Schuldenanstieg gab es zwischen 1990 und 2000, und in dem Zusammenhang sei daran erinnert, dass damals die ÖVP mitregierte, im Ministerrat das Prinzip der Einstimmigkeit herrscht und der Bundeskanzler in Österreich (anders als in Dtld) keine Richtlinienkompetenz hat.

    2010 EUR 205.576.000.000 71,8%
    2009 EUR 191.069.000.000 69,5%
    2008 EUR 180.475.000.000 63,8%
    2007 EUR 165.024.000.000 60,7%
    2006 EUR 161.392.000.000 62,8%
    2005 EUR 157.428.000.000 64,6%
    2004 EUR 151.859.000.000 65,2%
    2003 EUR 146.859.000.000 65,8%
    2002 EUR 146.019.000.000 66,7%
    2001 EUR 143.113.000.000 67,3%
    2000 EUR 137.994.000.000 66,5%
    1995 EUR 119.207.000.000 68,3%
    1990 EUR 76.518.000.000 56,2%
    1980 EUR 27.002.000.000 35,3%
    1970** EUR 3.421.000.000 ~15%

    • Pete Sahat (kein Partner)
      17. Februar 2012 12:28

      Also die relativen Zahlen stehen klar und deutlich daneben. Ich weiß wirklich nicht, wie jemand darauf kommen kann, die absoluten Zahlen als wichtiger zu empfinden. Beispielsweise hätten Sie ja auch nicht 1970 40 Schilling für ein Bier als günstig empfunden, nur weil das heute 2.90 Euro sind. Wäre eventuell überlegenswert sich auszurechnen wieviel Bier ich für einen Durchschnittslohn bekomme und je nachdem zu beurteilen was günstig ist. ;-)
      Prost!

    • jgzzg3 (kein Partner)
      17. Februar 2012 13:17

      Das BIP, also der absolute Wert, auf den sich die 100% beziehen, ändert sich ständig, deswegen ist gerade in diesem Fall der relative Wert von geringerer Bedeutung. Aber es schaut halt besser aus, wenn der %-Satz wengier wird als wenn der absolute Betrag steigt.

    • Reinhard (kein Partner)
      17. Februar 2012 13:34

      Man kann sich alles schönreden.
      Auffallend ist, dass unter Schüssel zumindest ein Indikator besser wurde, während ab 2008 nur noch absoluter Niedergang herrschte. Zeitweise Neuverschuldung unter einer Milliarde - mit dieser Zahl können unsere heutigen Eurorettungsschirmler mit ihrem Billionenpoker gar nichts mehr anfangen.
      Ja, die Verschuldung zu anderen Zeiten erfolgte immer unter Mithilfe der ÖVP.
      Schüssel war und ist heute mehr denn je Außenseiter in seiner eigenen Partei, die sich vom wirtschaftsliberalen Sektor längst in die Bündler-, Kämmerer- und Besitzstandswahrerlogen zurückgezogen hat.
      Und noch ein Beitrag zu den absoluten Zahlen:
      Gesamte Neuverschuldung 2000-2007 etwa 27 Mrd. Euro.
      Gesamte Neuverschuldung 2007-2010 über 40 Mrd. Euro.
      Peanuts?

    • cmh (kein Partner)
      17. Februar 2012 13:38

      jgzzg3

      Na, wenigstens sind wir uns jetzt mit den Trollen einig, dass die Staatsverschuldung ein Übel ist.

      Denn ich habe noch von keinem Sozen gehört, dass der Rückgang der Staatsverschuldung unter Schüssel schlecht gewesen wäre. Es wird höchstens über relativ und absolut geredet und dass - so wie hier beim jazzfuzzy - der Rückgang so nicht gesehen werden kann.

    • Patriot
      17. Februar 2012 16:02

      @jqzzg3

      http://www.statistik.at/web_de/statistiken/volkswirtschaftliche_gesamtrechnungen/bruttoinlandsprodukt_und_hauptaggregate/jahresdaten/019505.html

      Schüssel (2000-2007):
      Schulden +24 Mrd
      BIP +66 Mrd

      Gusenbauer u Faymann (2007-2010):
      Schulden +40 Mrd
      BIP +12 Mrd

      Den Wohlstand haben die Sozn also um ganze 12 Milliarden gesteigert, die Schulden aber um 40 Milliarden, und das in ganzen 3 Jahren. Bei Schüssel war es genau umgekehrt. Er hat das BIP um 66 Mrd gesteigert, und damit natürlich auch die Steuereinnahmen. Merke, eine geringere Steuerbelastung ergibt ein höheres BIP und damit höhere Staatseinnahmen!

      Hätten die Sozn den Schüssel-Weg fortgeführt, würden wir bei der Staatsverschuldung bei ca 57% liegen. Wir würden uns jedes Jahr hunderte Millionen Euro, wenn nicht sogar über eine Milliarde Euro an Zinszahlungen sparen!

      Beim realen BIP (2. Spalte, Einrechnung der Inflation) hat es unter Gusen-Faymandl sogar eine Reduktion des Wohlstands gegeben (107.5 auf 107.3), währenddessen Schüssel von 92.0 auf 107.5 steigerte!

      Natürlich ist die ÖVP zu kritisieren. Aber es zeigt sich ganz deutlich, dass der Chaos-Faktor eindeutig bei den Sozn zu suchen ist. Das ist die absolute Laienspieltruppe, die trotz der ÖVP in der Koalition die Staatsfinanzen ruiniert. Währenddessen die vielgeschmähte FPÖ/BZÖ Beteiligung den Staatsfinanzen und unserem Wohlstand offenbar sehr gut getan hat. Und Gott verschone uns vor Rot-Grün!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. Februar 2012 14:31

      Ja komisch, dass das BIP in 3 Jahren mit Exportwirtschaftskrise nicht genausoviel steigt wie in 7 Jahren ohne. Vielleicht liegt's an Molterer, Pröll Sepp und Fekter?

    • logiker2
      19. Februar 2012 08:04

      @Patriot,Reinhard,
      sie wissen nur nicht, dass der Anstieg des Wohlstandes nicht jedem gleich zugute kam, in dieser Zeit ist nähmlich die klirrende soziale Kälte ausgebrochen, dass sogar das Ausland auf diese Wirtschaftsdaten aufmerksam wurde. Den den Wohlstand hat nur der Grasser und Schüssel eingestreift.

  6. D.I.L.E. (kein Partner)
    17. Februar 2012 11:10

    2x darf man raten??

    Demokratiezestörend ist :

    1. DIE KORRUPTION!
    Schön hier einmal ganz im Sinne (zu 100%) von Herrn Unterberger hier sein zu können.
    Er beschreibt die Szene in Österreich hier einmal tatsächlich sehr, sehr ausgeglichen.

    2. DER NEOLIBERALISMUS
    Der steht nämlich mit der Korruption in engster Verwandtschaft, ist jeodoch als solche aufs Erste nicht erkennbar, weil ja von "Wirtschaftsexperten wissenschaftlich abgesegnet" und von "Regierungen offiziell ohne Leine auf das Volk losgelassen", also mit höheren Weihen und Lizenz zum Wüten ausgestattet.
    Dass er sich genauso wenig verantwortungsbewusst um das Gemeinwohl des Ganzen schert wie die Korruptionisten hat da dann nix mehr zur Sache!

    Und hierzu wird hier gleich ein riesiges Gejaulke ertönen.

    • Trollfresser (kein Partner)
      17. Februar 2012 13:42

      Also ich bin auch der Meinung, dass der "Neoliberalismus" an allem schuld ist.

      Der "Neoliberalismus" ist dafür ja ganz besonders geeignet, deckt er doch alles ab, was nicht "sozialistisch" ist. Deswegen wird er von den Sozen ja auch als Sündenbock zur besonderen Verwendung immer wieder gehegt und gepflegt.

      Und er ist natürlich deswegen auch deswegen schuld, weil er sich den schlichteren Gemütern mit der Dillkrautperspektive auch immer so ohne weiteres anbietet.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 13:47

      Habs ja gewusst! *g*

      Jetzt leg ich noch ein Schauferl voll dazu:

      Ich bin für die "Soziale marktwirtschaft"!

    • Xymmachos
      17. Februar 2012 13:59

      @Trollfresser
      Danke, daß wenigstens Sie sich unseres DILO annehmen. Seit 11:10 h wartet er, und niemand beachtet ihn - ich kann ja nicht überall sein. Keinerlei Reaktion auf sein Geschwurbel, von einem "Gejaulke" (offenbar ein Juso-Fachausdruck) ganz zu schweigen... Der Gute wird uns ja ganz frustriert. Und wenn der Ostermayer merkt, daß den DILO hier niemand bemerkt, zieht er ihn auch ab, wie seine diversen Vorgänger & -innen. Ergo: pflegen wir unseren DILO, solang' wir ihn noch haben!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 14:07

      ... und der Nächste!

      Königlicher Xymmachos ...
      Eure monarchistische Umsicht ist rührend.

    • trollala (kein Partner)
      17. Februar 2012 15:01

      Ich bin für lauwarme Eislutscher!
      Gratis für alle außer Spekulanten, Neoliberale und Unterberger!!!
      Dafür einen extra großen für D.I.L.E.
      An der Leine.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 15:04

      Na! Wer schreibts denn??! .-)

    • Trollfresser (kein Partner)
      17. Februar 2012 15:14

      Marktwirtschaft mit großem "M" - wie in Muzikant.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. Februar 2012 15:17

      Danke für die Korrektur...
      ... wollte sie mir/Euch ersparen ...

    • Bodo
      17. Februar 2012 16:23

      @Xymmachos

      Finden Sie nicht, dass der DILO einen gewissen Unterhaltungswert aufzuweisen hat? Sie werden jetzt halt schön langsam nervös, unsere linxlinken Lichtgestalten mit den grünen Farbtupfern, was ja auch zu verstehen ist, nicht wahr. Wenn der Hochecker erst einmal so richtig auspackt.....

    • Xymmachos
      17. Februar 2012 18:39

      @Bodo
      Was heißt "gewissen Unterhaltungswert"? War ich immer noch nicht enthusiastisch genug? Also ganz deutlich: der DILO ist eine echte Bereicherung dieses Blogs. Er nimmt seinen Auftrag ernst, sitzt Tag und Nacht(!) in seinem Stübchen und kämpft mit allem, was er hat, gegen die bösen Rechten. Ich meine, der Ostermayer kann mit ihm bisher durchaus zufrieden sein.

  7. HDW
    17. Februar 2012 10:59

    @Wertkonservativer
    16. Februar 2012 14:10
    Eine klassische Stellungnahme des WK! Das genau ist die Matrix der Perversion der Demokratie genannt "Grosse Koalition" : Wenns alle machen wärs doch blöd von mir, nicht mitzumachen! Viel anders legitimiert sich die italienische Mafia gegenüber dem Volke ja auch nicht! Alles geht natürlich historisch vom Roten Wien aus! Übrigens wieso redet niemand von dem lukrativsten Organ der Wiener Parteikader diesbezüglich, nämlich der MA37 vulgo Bauamt?

    • Wertkonservativer
      17. Februar 2012 14:03

      @ HDW:

      Danke! für die Aufmerksamkeit, und gleich doppelt im Hauptprogramm; ich fühle mich überwertet, jedoch auch ein wenig geschmeichelt!

      Was hat das Bauamt der Gemeinde Wien hier zu suchen? Ich weiß, in der Wiener Landesregierung gibt es viele Baustellen, und auch ihr Capo wäre reif für den Ruhestand!

      Vom Mitmachen und von Verständnis für die unguten Korruptions-Zustände im Land ist bei mir jedoch wirklich keine Rede!
      Ich wollte nur (bei voller Übereinstimmung mit den kritischen Aussagen) auf die Vergleichbarkeit mit der übrigen Welt hinweisen!

      Sie wollen mir einfach eine auf den alten Schädel hauen, nicht wahr, @HDW?

      Eines noch am Schluss: jede Art ungerechtfertigter und unreflektierter Österreich-Niedermachung ist mir in der Seele zuwider!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      17. Februar 2012 14:55

      richtig:
      ... überbewertet ...

      "Matrix der Perversion"!
      Arger gehts wohl nicht mehr, oder?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Susa
      17. Februar 2012 16:30

      @HDW

      Das Bauamt? Da wird der Mann hinter Faymann, der Ariel Muzikant, sein "Berater" ihm schon flüstern, wie es dort zu laufen hat; wenn der Herr Muzikant als Chef der IKG in "Pension" geht, hat er wesentlich mehr Zeit, sich um Österreichs Finanzen usw zu kümmern.

  8. HDW
    17. Februar 2012 10:53

    Eine klassische Stellungnahme des WK! Das genau ist die Matrix der Perversion der Demokratie genannt "Grosse Koalition" : Wenns alle machen wärs doch blöd von mir, nicht mitzumachen! Viel anders legitimiert sich die italienische Mafia gegenüber dem Volke ja auch nicht! Alles geht natürlich historisch vom Roten Wien aus! Übrigens wieso redet niemand von dem lukrativsten Organ der Wiener Parteikader diesbezüglich, nämlich der MA37 vulgo Bauamt?

  9. thomas lahnsteirer
    17. Februar 2012 00:37

    Zu dem Sittenbild passt, dass am Opernball ein ORF-Trampel den Regierungschef Liechtensteins interviewte und nichts anderes zu tun hatte, als die beschleunigte Übermittlung von Grasser-Akten zu fordern (Beitrag ZiB 2)
    Dieser durch und durch korrupte und morbide Sender betreibt immer ungenierter
    rot-grüne Propaganda und auf der Strecke bleibt der Rechtsstaat........
    Auch ein schuldiger Grasser bräuchte nicht den moralisch total verkommenen ORF als Gehilfen der Staatsanwaltschaft.....

  10. FranzAnton
    16. Februar 2012 20:37

    Liebe Poster!
    Eines ist ganz gewiss: Die Moral der Politikerkaste war -(rare Ausnahmen bestätigen die Regel) seit jeher unter jeglicher Kritik; das weist die Geschichtswissenschaft, welche großteils von Horrorbegebenheiten berichtet, nach.

    Die ausschließlich einzige Methode, diese fatale Tatsache für die Zukunft zu ändern, besteht in der Ergänzung der repräsentativen Demokratie durch die Implementierung starker direktdemokratischer Elemente.

    Natürlich wird es Umstellungsschwierigkeiten geben, bis sich die Bürgerschaft, der man über die Jahrtausende hindurch beigebracht hat, vor der (zumeist angemaßten) Obrigkeit zu kuschen und den Mund zu halten, an die neuen Möglichkeiten in praxi gewöhnt hat, aber in Internet - Zeiten wird das mutmaßlich flugs gehen; Auswirkungen unvermeidlich auftretender Fehlentscheidungen würde jeder ziemlich rasch erkennen, weswegen stabilisierende Selbstregulation eingebaut wäre.

    Dem Korruptionsausschuss sei Dank; erträgt das Potential in sich, vielen Menschen die Augen zu öffnen, und als Folge dessen die Direktdemokratie zu befördern.

    • terbuan
    • logiker2
      19. Februar 2012 08:21

      auch meine einzige Hoffnung den Demokratiemissbrauch der Parteien zu beenden. Ich habe nur massivste Bedenken wie man den Österreicher von Krone, ORF und die div. anderen "Weiterbildungsmedien" heilt und zu eigenständigen demokratischen Denken und handeln bringt.

  11. Brigitte Imb
    16. Februar 2012 20:06

    OT - an der deutschen Staatsanwaltschaft könnte sich die unsrige ein Beispiel nehmen, sie fordert nämlich die Aufhebung der Immunität Wulffs und agiert nicht so windelweich, dass korruptionsverdächtige Politiker unantastbar seien. (S. Einstellung Faymann Inserate)

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-02/wulff-immunitaet

    • terbuan
      16. Februar 2012 21:28

      Brigitte
      Wenn ich mir so die deutschen Nachrichtensenduingen anhöre, dann muß ich mich schon fragen ob dies auch so gelaufen wäre, wenn der Präsident von der SPD gekommen wäre, ich habe so meine Zweifel!

    • Frusti
      17. Februar 2012 10:20

      @ Brigitte Imb
      Ich kann mir i.S. Wulff sehr gut vorstellen, dass das ein Parteien-Ränkespiel ist.

  12. perseus
    16. Februar 2012 18:17

    @Woran wohl wird diese Demokratie am Ende zugrunde gegangen sein wird?

    Wohl an der culpa in eligendo - d.h.: wir sind selbst schuld.

    Lösung: nächstes Mal anders zu wählen!

    Aus „Wikipedia zum Thema culpa in eligendo:

    Der Wähler haftet bei folgenden Eigenschaften des gewählten Politikers:

    (1) „habituell untüchtig“: Der Politiker ist aufgrund von mangelnder Ausbildung oder seiner Veranlagung untüchtig. Indizien dafür sind mehrmaliges Versagen oder ein gravierendes Fehlverhalten. In jedem Fall obliegt es dem Wähler, die Befähigung seiner Gehilfen getestet zu haben.

    (2) „wissentlich gefährlich“: Der Politiker ist gefährlich und der Wähler weiß davon (oder weiß grob fahrlässig nicht). Die Gefährlichkeit zeigt sich durch entsprechende charakterliche Eigenschaften. Indizien sind Vorstrafen oder Wissen um solche Veranlagungen (Kleptomanie).
    Ich habe die Worte „Erfüllungsgehilfe“ bzw. „Geschäftsherr“ durch Politiker bzw. Wähler ersetzt, was unsere Situation letztendlich bestens beschreibt.
    Zu (1): trifft zu – haben nicht gelernt, wie das wirkliche Leben zum Beispiel in der freien Wirtschaft funktioniert; sie glauben, weil sie in der Wiener Mietervereinigung (Faymann, Bures), oder im ÖAAB (Spindelegger) tätig waren, zu wissen, wie man ein Budget saniert. Sie haben bisher rundherum und mehrmals versagt und sind daher habituell untüchtig.
    Zu (2): entsprechende Charaktereigenschaften: sie geben immer den anderen die Schuld am Versagen; sie versprechen alles und halten nichts ein oder belügen den Wähler. Kleptomanie: sie greifen wiederholt in die Staatskasse, um Zeitungen zu bestechen, damit diese positiv über sie schreiben und sie die nächste Wahl gewinnen (Faymann, Häupl, Pröll, Berlakovich…); auch „wissentlich gefährlich“ trifft also vollinhaltlich zu.
    Wir haben also bei der letzten Wahl grob fahrlässig gehandelt und müssten es spätestens bei der nächsten wissen. Weil uns sonst wirklich nicht mehr zu helfen ist.

    • simplicissimus
    • terbuan
      16. Februar 2012 21:23

      *****!
      Ich sehe nur derzeit leider keine Alternativen,

    • Undine
      16. Februar 2012 22:35

      @perseus

      "Wir haben also bei der letzten Wahl grob fahrlässig gehandelt und müssten es spätestens bei der nächsten wissen. Weil uns sonst wirklich nicht mehr zu helfen ist"

      *****!

      Ich gehöre allerdings nicht zu denen, die grob fahrlässig gehandelt haben, weil ich beide Regierungsparteien noch nie gewählt habe (die Grünen schon gar nicht).Ein einziges Mal konnte ich mich über eine Regierung freuen, und das war die Schwarz-Blaue, obwohl da, wie ich zugeben muß, etliche FPÖ-Minister nicht nicht ganz nach meinem Geschmack waren, aber das waren Anfangsschwierigkeiten, die verbessert werden konnten.

      Obwohl ich also mit meinem Stimmzettel nie dazu beigetragen habe, daß diese unseligen Großen Koalitionen zustande kamen, muß ich die Folgen mittragen, die uns diese unfähigen Truppen bisher bereitet haben.

      Das Schweizer Modell müßte doch auch bei uns---nach anfänglichen Schwierigkeiten---einzuführen sein inclusive ein "routierender" Präsident, falls wir den nicht ohnedies als völlig unnötig teuer und sinnlos streichen können!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      20. Februar 2012 17:15

      @Undine: Das Schweizer Modell ist konsequent auf Einbeziehung aller möglichen sonst eventuell Krawall schlagenden Minderheiten und auf Kompromisse hin ausgerichtet (worden). Wollen Sie das in Österreich?

      Das Sie sich zu sagen trauen, dass Sie eine nimmermüde Vertreterin des 3. Lagers sind, ehrt Sie, auch wenn man die entsprechenden Partei(en) im Leben nie wählen würde (die GroKo bzw. Grünen auch nicht). Viele andere genieren sich ja, dazu zu stehen – und zwar nicht erst seit der Erfindung der PC.

  13. Patriot
    16. Februar 2012 17:58

    Sittenbild hin oder her. Auch wenn jetzt wieder das Bild von der Schwarz-Blauen Chaos- und Korruptionstruppe gezeichnet wird, so wie zB vom linkslinken Votzi im Kurier:

    http://kurier.at/nachrichten/4485194-blindenhund-der-blauen.php
    Als Blindenhund einer im Umgang mit Bürokratie und Wirtschaft ahnungslosen Desperado-Truppe, die im Jahr 2000 über Nacht zu Ministerehren und Verfügungsgewalt über Milliardenbudgets kam.

    Es ist die Frage, welche Regierungskonstellation Österreich genutzt hat. Eine Bilanz:

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/maastricht-indikatoren/oeffentlicher_schuldenstand/019895.html

    Jahr - Schuldenstand (% des BIP) - Bundeskanzler - Veränderung (in %-Punkten)

    1983: 43.5% Kreisky (SPÖ) +28%
    1986: 52.4% Sinowatz (SPÖ) +8.9%
    1997: 64.1% Vranitzky (SPÖ)+11.7%
    2000: 66.2% Klima (SPÖ) +2.1%
    2007: 60.2% Schüssel (ÖVP) -6.0%
    2019: 71.8% Faymann (SPÖ) +11.6%

    Der einzige, der die Staatsfinanzen halbwegs in Ordnung brachte, war Wolfgang Schüssel mit seinem Finanzminister Karlheinz Grasser! Die Sozis greifen genauso in jeden Topf wie natürlich auch die Grünen. Nur, die rot-grünen Greifer ruinieren nebenher Österreich.

    Hochegger Payroll:
    http://kurier.at/nachrichten/4485119-hocheggers-payroll.php
    5 Rote
    5 Schwarze
    5 Blau-Orange
    4 Grüne

    Die Grünen stellen als kleinste Partei im Parlament pro Abgeordneten die meisten Greifer. Wird aber vermutlich im ORF und in den bestochenen Medien nicht das Hauptthema sein. Der linkslinke ORF zahlt ja an sein rot-grünes Personal doppelt so hohe Gehälter wie in der Branche üblich, was den Gebühren- und Steuerzahler JEDES JAHR 135 Millionen Euro kostet. Neben den 100 Millionen Euro für die Bestechungsinserate natürlcih. Man müßte den Hochegger fast zum ORF-Generaldirektor machen. Wäre für den Gebührenzahler vermutlich viel günstiger.

    • Patriot
      16. Februar 2012 17:59

      uups, nicht 2019
      2010: 71.8% Faymann (SPÖ) +11.6%

    • simplicissimus
      16. Februar 2012 18:14

      danke für die analyse!

    • Patriot
      16. Februar 2012 18:16

      Sorry, nebenbei ist mir der "Kanzler" Gusenbauer mental entwischt. Das ändert natürlich nichts am desaströsen Schuldensozialismus:

      Jahr - Schuldenstand (% des BIP) - Bundeskanzler - Veränderung (in %-Punkten)

      1983: 43.5% Kreisky (SPÖ) +28%
      1986: 52.4% Sinowatz (SPÖ) +8.9%
      1997: 64.1% Vranitzky (SPÖ)+11.7%
      2000: 66.2% Klima (SPÖ) +2.1%
      2007: 60.2% Schüssel (ÖVP) -6.0%
      2008: 63.8% Gusenbauer (SPÖ) +3.6%
      2010: 71.8% Faymann (SPÖ) +8%

    • terbuan
    • Undine
      16. Februar 2012 22:46

      @Patriot

      *******!

      Dafür, daß die Grünen nur eine ganz kleine Minderheit vertreten, sind sie aber verhältnismäßig stark vertreten beim Geldeinstreifen! Daß sie bisher als "sauber" gegolten haben, hat zwei Gründe:
      1. Die anderen Parteien haben keinen Peter Pilz, den Schnüffler und Hehler der Nation.
      2. Die Grünen haben ihre Schutzengel im ORF, was man beispielsweise von den Blauen mit absoluter Gewißheit nicht behaupten kann.

  14. Roland Wagner
    16. Februar 2012 16:58

    Das ist erst der Anfang. Ob es sich ändern wird? Ich habe so meine Zweifel. Immer wieder - selbst ex-RH Präsident Fiedler in der gestrigen ZiB 2 - werden neue Gesetze, Regelungen, Sanktionen und Kontrollmöglichkeiten gefordert.

    Das fehlt vielleicht auch. Was sicher fehlt, und daher meine Zweifel, sind Gewissen, Moral und Anstand.

    Nur sind halt diese Grundtugenden neben der grundsätzlichen Befähigung die eigentliche Voraussetzung für eine politische Tätigkeit als Nationalratsabgeordneter oder gar mehr.

    Die meisten Abgeordneten, ach was, die Meisten vergessen, dass die Verfassung diese Tätigkeit nicht als Beruf, sondern als Berufung wertet, weswegen etwa auch die Forderung nach der Offenlegung der Nebentätigkeit von Mandataren Mumpitz ist. Die Abgeordnetentätigkeit sollte die Nebentätigkeit sein, die Damen und Herren sollten einen anständigen Beruf ausüben, nach Möglichkeit nicht im geschützten Bereich.

    All das sehe ich nicht, deswegen meine Zweifel. Solange es zu keiner Zwangsbelüftung kommt und in regelmäßigen Abständen neue Leute die Vertretung der Allgemeinheit übernehmen, wird sich nichts ändern. Weil, obwohl Haider anno Schnee die AK-Rechbergers aufgedeckt hat, fährt der Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich einen 100.000 Euro Schlitten auf Kosten der Allgemeinheit. Wer sich frägt, wie weit der Sumpf geht, also jedenfalls so weit. Und wenn ich lese, dass die Bezirkskommandanten der Feuerwehr in NÖ BMW X3 als "Dienstautos" fahren, dann handelt es sich um die erläuternden Benerkungen zu den "Enthüllungen" im U-Ausschuss. Wie gesagt, das ist erst die Spitze des Eisbergs, der in allen Parteifarben der Republik schillert.

    Besserung ist keine in Sicht. In keiner Partei. Denn sollte zufällig jemand anständig sein, scheint ihm bereits auf den ersten Blick die Befähigung zu fehlen.

  15. contra
    16. Februar 2012 15:32

    OT

    Könnte das eine echte Alternative werden?

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2949100/neue-partei-pdf-will-bei-nr-wahl-2013-antreten.story

    Möge die Übung gelingen, wünschen wir einem unserer Teilnehmer hier.

    • Observer
      16. Februar 2012 16:08

      Die PDF (hat nichts zu tun mit dem "Portable Document Format" am Computer!) will die Freigabe von Cannabis.
      Nein danke!

    • terbuan
      16. Februar 2012 16:28

      Die PDF hat ein recht vernünftiges Programm, wie die Straffreiheit von Cannabis in die Presseaussendung hingekommen ist, ist mir schleierhaft.
      Einer der Proponenten ist unser Spitzenposter Helmut Oswald. Hier das Programm:

      http://www.parteiderfreiheit.at/

    • Brigitte Imb
      16. Februar 2012 17:08

      Es soll sich keiner wegen Cannabis ins "Höschen machen", das ist weniger gefährlich als der offizielle Alkohol.

    • simplicissimus
      16. Februar 2012 17:09

      lieber terbuan: mir geht ein ganz wesentliches thema ab: familienpolitik. das programm als solches ist auch zu dünn, unausgegoren. da muss noch viel gefeilt werden.

    • Florin
      16. Februar 2012 17:42

      Das Bürscherl drückt sich ja sehr gewählt aus...
      Zu "Wir sind auch auf der Suche nach größeren Sponsoren" bäte sich die Telekom an;)

      Abgesehen davon klingt "Die Freiheit des Individuums" wirklich gut, nur interessiert sie den gelernten Durchschnittsösterreicher herzlich wenig.

    • Observer
      16. Februar 2012 18:35

      Brigitte Imb:
      Mit Ihrer langjährigen Erfahrung wissen Sie genau, dass es bei vielen Sachen (Up- and down-Mitteln) immer auf die Dosierung ankommt. Und ausserdem wissen Sie genau, wie eine Sucht beginnt. Ich nehme nicht an, dass Sie in Ihrer Praxis zusätzliche Patienten brauchen oder das Hanfzeug zeitweise selbst konsumieren.
      Also bitte nicht die Cannabis entkriminalisieren.

      Der PDF wünsche ich viel Erfolg, werde sie aber weder unterstützen noch wählen. Denn eine Partei, welche im Programm auch die aktive Sterbehilfe will, ist nicht die Meine.

    • brechstange
      16. Februar 2012 21:18

      Frau Imb,
      bezüglich Cannabis bin ich nicht Ihrer Meinung. Cannabis löst bei 7 % der Konsumenten, auch Erstkonsumenten Schizophrenie aus. Ganz unvermittelt, also meiner Meinung nach wesentlich gefährlicher als Alkohol.
      Daher bin ich gegen die Freigabe.

    • Brigitte Imb
      16. Februar 2012 22:49

      @ brechstange, Observer,

      mir pers. ist es ziemlich egal ob es legalisiert wird od. nicht und leider habe ich grad keine Zahlen über Cerebralschäden und viele weitere, dch. Alkohol zur Hand. Cannabis wird auch medizin. eingesetzt (auch in Ö! und zwar ganz seriös), z.B. bei Chemotherapie ( gegen Übelkeit, schmerzlindernd, appetitanregend) und ist zunehmend, aufgrund dieser Wirkungen, in der Geriatrie beliebt. Rauchen ist dazu nicht nötig, die Applikationen gibt es auch in flüssiger-, also Tropfenform.

    • byrig
      16. Februar 2012 23:53

      Frau imb:cannabis ist sicher nicht weniger gefährlich als alkohol.alkohol kann immensen schaden verursachen,cannabis noch grösseren nach seiner freigabe.cannabis macht "die birne weich",im sinne von verlieren aller lebensziele,abrutschen in der laufbahn,gleichgültigkeit anderen und sich selbst gegenüber,bei belustigter grundstimmung während der akuten beeinträchtigung.

      alkohol kann leben und karrieren zerstören,thc tut es sicher bei regelmässigem gebrauch.

    • Undine
      17. Februar 2012 09:16

      @byrig

      ***!
      Außerdem ist es ein großer Unterschied, aus welchem Grund ein Glas Wein getrunken oder Cannabis geraucht(?) wird: ein Glas edlen Weines ergänzt und erhöht für viele den Genuß einer guten Speise, gehört also irgendwie dazu; aber wozu dient Cannabis?

    • Udo (kein Partner)
      17. Februar 2012 11:13

      Nicht ganz vorurteilsfrei, die Meinungen hier.
      Vielleicht glaubt man ja der BBC:

      http://www.youtube.com/watch?v=yLrYdbwfeGs

      Frau Imb hat eine gesunde Einstellung dazu, die ich voll teile.
      Und man bedenke die Steuereinnahmen, die uns derzeit entgehen.

    • Sensenmann (kein Partner)
      17. Februar 2012 23:28

      @Observer ".. eine Partei, welche im Programm auch die aktive Sterbehilfe will, ist nicht die Meine."
      Welche dann? Eine, die Menschen vor Schmerzen wahnsinnig in den Selbstmord treiben lässt? Eine,die dem Menschen nicht die Entscheidung über sein Leben lässt. Eine die dem Menschen die Gnade verwehrt, die man jedem Hund zugesteht?

      Ich finde die Forderung und die Prämissen für eine Sterbehilfe, wie von der PDF zusammengefasst, sehr vernünftig. Ich bin allerdings medizinisch vorbelastet und frei von christlichen Anwandlungen. deshalb kannn eine Partei, die vom Menschen verlangt, nötigenfalls und im 21. Jahrhundert elendiger zu krepieren als das letzte Tier, nicht die Meine sein.
      Aber jeder hat halt so seine Präferenzen, sonst wäre die Welt ja nicht richtig...

  16. socrates
    16. Februar 2012 15:10

    Die US- Kreditgeber verlangten Strukturreformen statt abkassieren bei den Wehrlosen! Sie wußten warum.
    O.T. ad ACTA
    Was halten die Liberalen von Monopolen? Warum kämpfen sie beim Immaterellen Güterrecht so dafür und opfern jede `Geistige Freiheit?´ Einige Auszüge, es ist äußerst lesenswert!
    ACTA: Geheimdiplomatie im Zeitalter der Globalisierung
    Acta ist nur ein besonders dreister Fall für undemokratische internationale Normsetzung. Es ist an der Zeit, das Monopol der Regierungen über zwischenstaatliche Verhandlungen in Frage zu stellen
    Andreas Bummel http://www.heise.de/tp/artikel/36/36418/1.html
    Statt gewählter Volksvertreter sowie unabhängiger Experten der Zivilgesellschaft und Wissenschaft wurden Vertreter von einschlägigen Lobbyverbänden und Großkonzernen gezielt und im Rahmen von Stillschweigevereinbarungen eingeladen, ihre Regelungs- und Änderungswünsche einzubringen. Das US-Handelsministerium sandte ACTA-Entwürfe unter anderem an die schon erwähnte MPAA, an Sony Pictures Entertainment, Time Warner, die International Intellectual Property Alliance, die Recording Industry Association of America oder die Coalition for Intellectual Property Rights. Die EU-Kommission ließ das Europaparlament außen vor. Der Berichterstatter im Europaparlament, Kader Arif, ist nach der Unterzeichnung des Vertrages durch die EU aus Protest gegen das ganze Procedere zurückgetreten.
    Mit den sogenannten "plurilateralen Verhandlungen" wurden außerdem fachlich zuständige internationale Organisationen wie die Weltorganisation für geistiges Eigentum oder die Welthandelsorganisation umgangen. Die ACTA-Verhandlungspartner haben damit sichergestellt, dass unwillige Regierungen bei den Gesprächen gar nicht erst an Bord sind.
    Nach Einschätzung des kanadischen Professors Michael Geist, der zu den besten Kennern der Materie gehört, war ihr Kalkül, dass die vom Prozess ausgeschlossenen Regierungen sich später nicht mehr gegen einen Beitritt wehren können. Die ACTA-Regelungen seien in manchen Bereichen wie dem Umgang mit Generika sogar gerade auf sie zugeschnitten. Indien geht deshalb bereits schon länger gegen ACTA auf die Barrikaden.
    Genau das passiert. Lobbyisten haben das Spiel verstanden und setzen da an, wo sie Einfluss ausüben können, nämlich direkt während der Verhandlungen. Hinter den verschlossenen Türen internationaler Verhandlungen finden sie optimale Bedingungen vor. Die Regierungen können sich dann auf den bequemen Standpunkt stellen, dass internationale Vorgaben, die sie freilich selbst mit formuliert haben, umgesetzt werden müssten. In aller Regel stimmen die Parlamente den vorgelegten völkerrechtlichen Verträgen zu, um die eigene Regierung nicht zu destabilisieren. Sie werden auf Abnickorgane reduziert.
    Auch unsere Erfüllungsgehilfen haben ACTA abgenickt!

    • Johann Scheiber
      16. Februar 2012 21:03

      Der Grund fuer das Abnicken wird ja gerade hier thematisiert: Korruption!
      Die Politbuettel werden geschmiert und tun, was von ihnen verlangt wird.

  17. zweiblum
    16. Februar 2012 14:54

    Eine Verleihung der Staatsbügerschaft um 7,500.000€ ist ganz in Ordnung. Kanada und Australien machen es billiger, mit sehr guten Erfahrungen. Alle anderen raus!

  18. thomas lahnsteirer
    16. Februar 2012 14:01

    Am schlimmsten in dieser ganzen Angelegenheit sind aber die korrupten und durch und durch kriminellen "Aufdeckungsmedien" allen voran NEWS:

    In NEWS wurde Elfriede Jelinek. als sie das Chefredakteursbubi kritisiert hat, sofort in die Nähe von Neonazis gerückt.
    Im Blatt wimmelte es von Inseraten der Gemeinde Wien und von diversen Ministerien. Damit erkaufen sich diese einen strammen linken Kurs.
    Das üble Denunziantenblatt zeigt auch gerne missliebige Personen zB wegen Beleidigung Mohameds bei der Staatsanwaltschaft an.
    Und diese widerwärtige, bestochene Gossenilustrierte spielt sich als Hüterin der Moral und Anständigkeit auf und hat die 200.000 mails natürlich gratis bekommen. Die mails wurden NEWS "zugespielt". Selbst dann bliebe aber die Veröffentlichung eine Straftat und eine Verhöhnung des Rechtsstaates.

    In diesem erlauchten Kreis der Entrüsteten darf natürlich der ORF nicht fehlen.
    Diese Verwandten- und Mätressenversorgungseinrichtung mimte
    gestern in seinen "Informationssendungen" die geschockte Gutmenschenorganisation.
    Dass ein Stiftungsrat und Wrabetzwähler mit dem Posten des Landesintendanten bestochen wurde fand im Kommunistensender natürlich nie Erwähnung. Auch dass die dort tätigen Politruks das Mehrfache der Gehälter der Privatsender erhalten wird natürlich verschwiegen. Und das auf Kosten der Zwangsgebührenzahler und seit neuestem auch auf Kosten der Steuerzahler....

  19. Brigitte Imb
    16. Februar 2012 14:01

    Ein Sittenbild der Justiz und der Medien - die Akte Grasser zum Downloaden!

    http://www.profil.at/articles/1207/560/319230/der-stand-dinge

  20. Brigitte Imb
    16. Februar 2012 13:36

    Kann mir bitte irgendjemand erklären, warum WIR - das Volk - uns all diese Sauereien gefallen lassen?

    Die Ersteller von Gesetzen - also unsere Politiker - maßen sich an dem Volk das Geld aus der Börse zu stehlen, um sich kehrt um die Hand selbst in einem unverschämten Ausmaß zu bedienen.

    Sie machen nicht einmal Halt davor den Bausparern die vertraglich zugesagte Prämie zu halbieren die im Jahr 36(!) € ausmachen würde (zugegeben, dass das grundsätzlich nicht nötig wäre), aber anhand der in den Medien kolportierten Summen, die unsere Amtsträger so nebenbei kassieren und die zumeist das Jahresgehalt eine absoluten Gutverdieners darstellen, ist diese Sparmaßnahme mehr als zu hinterfragen.

    Die Aussagen Hocheggers sind für mich quasi die Bestätigung, dass das Volk offiziell von seinen Repräsentanten betrogen wird und geben gleichzeitig ein Zeugnis ab, wie verdummt das Volk bereits ist, denn all das zu ertragen und hinzunehmen ist eine Bankrotterklärung des Souveräns, zu der sich ebenso eine Bankrottsituation unserer Justiz gesellt.

  21. M.S.
    16. Februar 2012 13:18

    Man gewinnt immer mehr den Eindruck, dass hier ein weitverzweigtes Syndikat am Werk ist, das sich wie eine gefräßige Krake in allen öffentlichen und privaten Institutionen dieser Republik festsetzt und ihr langsam das Lebenslicht auslöscht.

    • Brigitte Imb
      16. Februar 2012 13:42

      Ein klarer Fall für viele Anklagen, aber auf den Staatsanwalt brauchen wir nicht hoffen, auch nicht, dass diese Gauner das Geld, das eigentlich UNS gehört, zurückzahlen werden. Dieser Staat hat durch seine korrupten und unfähigen Politiker jegliche Moral abgelegt.

    • M.S.
      16. Februar 2012 14:47

      @Brigitte Imb

      Das einzige was bleibt, ist die Hoffnung, daß doch viele Bürger aus ihrer Lethargie erwachen und diese Regierung bei den nächsten Wahlen massiv abstrafen. Wenn das nicht passiert, muß man wirklich verzweifeln. Ich stelle allerdings immer wieder in meinem Bekanntenkreis fest, dass sich viele Menschen sehr wenig mit den innenpolitischen Vorgängen beschäftigen, sei es aus Zeitmangel oder Desinteresse. Solange keine wirklich allgemein spürbaren wirtschaftlichen Verschlechterungen eintreten, wird sich da wahrscheinlich leider nicht viel ändern.

  22. mike1
    • Undine
      16. Februar 2012 23:09

      @mike1

      Danke für den Link! Wie sich die Bilder gleichen; da steckten die Griechen also vor 150 Jahren in dem gleichen Schlamassel wie jetzt! Die Hoffnung darauf, daß ein Volk aus seiner Geschichte lernt, kann man vergessen.

      Übrigens: Ist das in Griechenland so üblich, daß die Balkons VORNE OFFEN sind? Gestern in der ZIB sah man eine Frau auf dem vorne offenen Balkon sitzen, die mit dem Hinunterspringen drohte. Es waren aber bei mehreren Balkons dieses Gebäudes keine Vorderseiten zu sehen. Eine Baubehörde gibt's dort offensichtlich nicht.

    • Haider
      17. Februar 2012 00:37

      @Undine
      Gäb's in Griechenland eine Baubehörde, so wäre dort der Bestechungssumpf noch tiefer.

  23. mike1
    16. Februar 2012 12:56

    wenn man diese sache verfolgt, muss man sich schon die frage stellen, warum hier in den letzten jahren an strafrechtlichen konsequenzen überhaupt nichts geschehen ist.

    das hat alles niemand gewusst, dass hier öffentliche gelder einigen politikern in die taschen gestopft wurde ?

    sind hier so viele korruptionisten bestochen worden, dass nicht einmal ein einziger eine anzeige gewagt hat?

    es ist wirklich unfassbar, was da alles herauskommt - also kein wunder, dass sich alle parteien vor einsetzung des ausschusses so gewunden haben....

    schon langsam muss man sich als österreicher genieren !

    • Wertkonservativer
      16. Februar 2012 14:10

      Stimmt alles, was Du sagst, Mike!

      Wir sollten aber bei unseren Selbstgeisselungen nicht vergessen, dass es anderswo auch nicht anders zugeht.
      Schau in die Welt, lieber Freund: es gibt wohl kaum ein Land, wo nicht Korruption, Betrug am Volk und vielfaches Politikerversagen unfröhliche Urständ' feiern! Das dringt natürlich nur in "glamourösen" Fällen bis zu uns durch; vom alltäglichen Korruptionismus in anderen Ländern hören wir natürlich kaum was!

      Bei uns sind diese Enthüllungen ziemlich am Anfang, daher schmerzen und schockieren sie derart!

      Also Kopf hoch, lieber Freund: noch ist Österreich nicht verloren!

      Liebe Grüße,

      Gerhard

    • Frusti
      16. Februar 2012 15:57

      @ Wertkonservativer
      S.g.Wertkonservativer!
      Nur, weil es anderswo nicht besser ist, muss man doch nicht damit einverstanden sein, oder?
      In meinem Bekanntenkreis habe ich mich darüber aufgeregt, dass die Gemeinden G eld verzocken - die Antwort war: "Hätten sie es nicht gemacht, wären sie von den anderen blöd angesehen worden." Solange diese Meinung vorherrscht, wird sich kaum etwas ändern.

    • Wertkonservativer
      16. Februar 2012 16:15

      Habe ich nicht von Schmerz und Schock gesprochen, werte(r) @ Frusti?

      Das zeigt doch wohl ganz klar, dass ich mit derlei Machenschaften nicht einverstanden bin!
      Ich hoffe, Sie nehmen mir das ab! Mike kennt mich und weiß sicher, wie ich das meine!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  24. logiker2
    16. Februar 2012 12:45

    Könnte man nicht Ratingagenturen für das Sittenbild der heimischen Politik und der Medien organisieren ? Von AAAA bis 0000.

  25. Gerhard Pascher
    16. Februar 2012 12:34

    Nun lässt sich nichts mehr verheimlichen oder schönreden:
    Die Telekom war für viele Jahare der Selbstbedienungsladen der Parteien (Grüne vielleicht ausgenommen). Wie haben diese Zahlungen eigentlich die TA-Manager verbucht, dass die Scheinrechnungen niemand aufgefallen sind? Da müssen doch auch Mitarbeiter der mittleren TA-Ebene "ruhiggestellt" worden sein, oder?
    Die Parteien- und Wahlkampffinanzierung gehört in der jetzigen Form abgeschafft bzw. auf völlig neue Beine gestellt.

    • brechstange
      16. Februar 2012 12:47

      Was ist mit Monika Langthaler?

    • Observer
      16. Februar 2012 14:29

      brechstange:
      ich war der Ansicht, dass Monika Langthaler's Firma "Brainbows*) Informationsmanagement" nun mit den schwarz geführeten Ministerien Geschäfte macht, welche sich nun nicht den geforderten parlamentarischen Kontrollen unterziehen wollen.
      Ist sie eigentlich keine "Grüne" mehr? Oder ist das Ganze nur ein Schauspiel, welches sie von ihrem Lebenspartner und Schauspieler Michael Rosenberg gelernt hat?

      *) Brainbows-Neuroimaging-Technik: ist dies nicht eine Methode, um Gehirnregionen mittels grün flouresziernden Proteinen zu markieren und so von anderen Teilen in jeder Farbe (auch rot und blau) auffällig kennzuzeichnen und zu unterscheiden? Vielleicht auch schwarze Farbderivate/Gehirne?

    • Undine
      16. Februar 2012 23:17

      @Observer

      War nicht der frühere Auslandskorrespondent und eingefleischte Trotzkist Franz Köstler der Lebensgefährte von Monika Langthaler?

  26. Wertkonservativer
    16. Februar 2012 12:17

    Stimmt schon, werter Dr. Unterberger,

    die politische Landschaft Österreich hat sich in den letzten Jahren in einen politischen Saustall verwandelt, dessen unangenehme "Düfte"zum Himmel stinken!
    Die Blauen (hier nicht expliziert genannt) und ihre Abspalter sind allerdings im Saustall recht zahlreich und prominent vertreten, da sei deren Peter Hochegger vor!

    Die Demokratie in Österreich wird wohl nicht untergehen!
    Die "sauren Wiesen" sollten jedoch rasch trockengelegt, der erwähnte Saustall
    ohne Ansehen der dort in Kost und Logis weilenden Personen und Organisationen mit einem hartborstigem Besen ausgemistet werden.

    Wie gesagt, um die Demokratie in unserem Land mache ich mir keine ernstlichen Sorgen!
    Was wir brauchen, ist eine neue Generation von Politikern (in allen Parteien), die charakterlich einwandfrei sind und die Herausforderungen der nächsten Zukunft seriös und couragiert angehen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  27. A.K.
    16. Februar 2012 11:48

    Wenn ich mich nicht irre, ist dieses Sittenbild im Rahmen von Untersuchungsausschüssen, z.B. Korruptionsuntersuchungsauschuß, "skizziert" worden.
    Mich stört, daß der für einen Laien - wie mich - wahrscheinlicher erscheinende Weg von solchen Dingen zu erfahren jener wäre, daß eine Behörde eine Anzeige oder ein Staatsanwalt ein Thema aufgreift und dann die Sache bei Gericht abgehandelt und eventuell bestraft wird. Davon habe ich bisher wenig gehört. Daher meine Frage: Ist eine Untersuchungsauschuß geeigneter als ein Gericht solche Korruptionsfälle aufzudecken oder sind Gerichte nicht mehr dazu geeignet oder ist doch ein Untersuchungsausschuß nur ganz allein ein politisches (Propaganda-) Instrument?

    • logiker2
      17. Februar 2012 18:44

      natürlich ist jeder Behördenleiter verpflichtet strafrechtliche Tatbestände den Srafbehörden anzuzeigen, er hat jedoch auch seine übergeordnete Dienststelle davon in Kenntnis zu setzen. Je nach Fall !!! wird die Angelegenheit übernommen und weiterbehandelt oder wegen "Geringfügigkeit" nicht weiter verfolgt. So funktioniert der Rechtsstaat.

  28. Haargenau
    16. Februar 2012 11:39

    Alle haben offenbar zugegriffen bei der Telekom, völlig unabhängig von der Partei. Ein Name scheint allerdings nicht auf: Wolfgang Schüssel

    Was aber macht der ORF in den Morgennachrichten auf Ö3? Es wird von Geldflüssen von der Telekom an die ÖVP während der Ära Schüssel berichtet. Wenn man über einen erfolgreichen Kanzler keine belastenden Fakten findet, dann patzt man ihn halt einfach irgendwie an. Nach dem Motto: wird schon was an seiner Reputation hängen bleiben. Typisch für die manipulative, unseriöse ORF-Berichterstattung...

    • leshandl
      16. Februar 2012 12:57

      Im MIttagsjournal wird "gemeldet", Schüssel habe Hochegger gegrüßt - oder umgekehrt? Wurscht, Hauptsache, man bringt den namen Schüssel irgendwie mit der ganzen Affäre in Zusammenhang - sofern man bei diesem Blödsinn überhaupt von "Zusammenhang" reden kann.

    • fenstergucker
      16. Februar 2012 13:11

      Persönlich ist nichts bekannt, aber genüßlich wurde die Förderung eines Theaterprojektes seiner Tochter sehr wohl breitgetreten!
      Eine offene Flanke?

    • Torres (kein Partner)
      17. Februar 2012 10:59

      Nun, "Ära Schüssel" ist ja - zumindest formal - nicht so falsch. Zudem ist es ja - leider oder nicht - so, dass der Höchstrangige immer die Letzverantwortung trägt, ob er nun persönlich schuldig ist oder nicht. Das ist ganz genauso in der Privatwirtschaft.

  29. Alfred E. Neumann
    16. Februar 2012 11:34

    Und weiter, die saubere Laura:

    "20.000 Euro für Laura Rudas

    Die FPÖ ist dran, deren Fraktionsleiter Walter Rosenkranz fragt nach der SP-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Hochegger: "Frau Rudas hat nie für uns gearbeitet:" Rosenkranz: "Sie hat aber eine Zuwendung bekommen - das hört sich nach Schmiergeld an, wenn es keine Gegenleistung gab." Hochegger: "Mir hat die Telekom empfohlen ihr Projekt mit 20.000 Euro zu unterstützen."

    Warum sind denn die alle noch nicht in Haft?

    • Florin
      16. Februar 2012 17:25

      So sehr es mir gefallen würde, daß dieses unsägliche Fräulein vielleicht auch beteiligt ist (nicht schön von mir, ich weiß), hat sie diese eher marginale Summe, soweit erinnerlich, schon erklärt?

  30. Alfred E. Neumann
    16. Februar 2012 11:32

    Wirklich ungeheuerlich, Originalton Hochegger:

    "100.000 Euro für Ernst Strasser

    Das Gehalt konnte sich sehen lassen: Angestellte sollen "normale Gehälter" bekommen haben, sagt Hochegger. "Ich war aber nicht zuständig für Personalpolitik". 4000 Euro pro Person gab es für Blecha und Schieder, Lederer "sicher über eine Million Euro für Telekom, ÖBB. Gusenbauer bekam 100.000 Euro. ÖVP-seitig nennt Hochegger: "Ernst Strasser hat bei der Beratung der Regierung in Bulgarien mitgearbeitet und 100.000 Euro bekommen."

    • Alexander Renneberg
      16. Februar 2012 13:44

      100.000 für eine ordentliche beratung ist ohnehin nicht viel geld. bleibt nach steuern die hälfte.
      was ist daran auszusetzen nachdem das in der zeit nach dem minsteramt war?

    • Alexander Renneberg
      16. Februar 2012 19:45

      wie zu erwarten, keine antworte vom afred neumann. Hauptsache echauffieren aber nichts dahinter.

    • Alfred E. Neumann
      16. Februar 2012 20:02

      @Renneberg
      Wieviel ist fuer Sie davon abgefallen? Und versteuert auch?

    • Alexander Renneberg
      16. Februar 2012 20:33

      neumann, offenbar frißt sie der neid. auch das war nicht anders zu erwarten.

      kommen wir zurück zu meiner recht einfachen frage:

      was ist daran auszusetzen? rest siehe oben.

      oder haben´s einfach keine antwort neumann und wollten ein bißl polemisieren?

    • Alfred E. Neumann
      16. Februar 2012 20:46

      Ja, sicherlich, Herr Renneberg. Ich polemisiere. Fein, dass Sie's bemerkt haben, Sie G'scheiterl.

    • Alexander Renneberg
      16. Februar 2012 21:03

      Neumann, des sinnerfassenden lesens sind sie offenbar nicht fähig, sonst würden sie meine einfach frage locker beantworten.

      Lesen sie es halt langsam!

      Was ist daran auszusetzen?

      Bin gespannt ob sie wieder von der frage mit billigem, dummen geschwafel ablenken oder ob sie mut genug haben sie zu beantworten.

    • Alfred E. Neumann
      16. Februar 2012 21:44

      Gute Nacht, Renneberg. Keine Lust auf bloeden Diskurs. Linker Maulwurf, Sie!

    • Alexander Renneberg
      16. Februar 2012 21:51

      neumann sie sind ja noch putziger als ich dachte. aber immerhin haben sie bewiesen, dass sie außer blöd daherreden nichts können. eine durchaus veritable leistung. gratuliere!

    • Alfred E. Neumann
    • Alexander Renneberg
      16. Februar 2012 22:42

      Neuman, neumann, sie wollen offenbar unbedingt das letzte wort haben.
      Wenn sie einfach einen punkt machen ist das auch nicht intelligenzbefreiter als alles andere was sie von sich geben.

      Subjekte wie sie machen mich immer tief betroffen und ein stückweit traurig.

    • werauchimmer
      17. Februar 2012 03:09

      @ Renneberg:

      Ja, was soll denn daran auszusetzen sein, an so ein bißchen Kleingeld, net wahr? - zB 1 Mio ATS für beratenden Beistand für die BAWAG zum Euro-Umstieg?

      Die BAWAG brauchte schließlich eine Einführung in die Geldwirtschaft, und die EU-Anlaufstellen kannten sich sicher selber nicht aus.

      Und dass es sich bei anderen Beratungen ganz anders verhält, ist sicher nur ein pöööses Gerücht, ausgestreut von schäbigen Neidhammeln, diesen G'frastern!

    • Alexander Renneberg
      17. Februar 2012 07:50

      werauchimmer

      bevor sie geifern beantworten sie meine einfach frage.

      was genau ist daran auszusetzen. was nicht regelkonform, was strafbar?

    • werauchimmer
      17. Februar 2012 12:01

      @ Renneberg:

      Daran auszusetzen ist, dass "die Optik nicht stimmt", weil nach Plausibilitätsüberlegungen Wirtschaftstreibende, die einem Wettbewerb ausgesetzt sind, der dazu verhalten soll, den Kunden Leistungen möglichst günstig anzubieten, jeden Schilling zweimal umdrehen müssten.

      Dass eine große Bank, der natürlich im Rahmen der konzertierten Euro-Umstellung der größtmögliche Beistand durch den EU-Apparat, insb die EZB-Infrastruktur, geboten wurde, einem politisch nahestehenden Altpolitiker (- und nicht besonders erfolgreichen Banker -) Beratungshonorare für die Euro-Umstellung gezahlt hat,

      obwohl andere Bankinstitute ohne eine solche ausgekommen sind, hat

      ohne weiterführende Rechtfertigungen den Ruch, dass die Gründe für den Leistungsaustausch nicht marktwirtschaftlicher Natur sind, sondern entweder auf Dankbarkeits-/Versorgungsmotiven innerhalb eines Netzwerks - oder

      auf Fürsprache-Zusagen eines hinter den Kulissen immer noch einflussreich (gewesenen) Politikers beruhten.

    • Alexander Renneberg
      17. Februar 2012 12:20

      werauchimmer

      mit der optik haben sie recht.

      aber ob die optik eine feine ist bleibt letztlich geschmackssache. das ist quasi so wie man früher sagte: das tut man einfach nicht.
      auch da gibt es immer auffassungsunterschiede was man denn genau nicht tut.

      letztlich geht es mir um die angriffe gegen personen, wie sie neumann trifft, ohne auch nur die geringsten fakten zu kennen.
      wenn jemand verurteilt ist dann ok. davor ist es einfach ein kleinkinderhaftes zorniges verhalten.

    • werauchimmer
      17. Februar 2012 14:16

      @ Renneberg:

      Wenn jede politische Kritik, die naturgemäß auch Verteilungsaspekte berührt, erst gerichtlich abgesegnet werden muss, wird sie verstummen müssen.

      Meines Erachtens unterliegen Politiker für Geschäfte, deren Abwicklung sie den Zugangsmöglichkeiten verdanken, die ihnen ein Amt im Auftrag und Interesse des Gemeinwesens verschafft hat, einer erhöhten Transparenz- und Rechtfertigungspflicht.

      Selbstverständlich bedarf es näherer Einzelheiten, ob die Leistung fachlicher Natur war, oder Einflussnahme (Verwendung), Seilschafts-"Leistungen" oder gar polit. Schutzgelder zum Gegenstand hatte.

  31. libertus
    16. Februar 2012 11:32

    Diese Demokratie wird am "Gott Mammon" zugrundegehen, dem offensichtlich eine charakterlose, ihrer Werte beraubte Gemeinschaft - allen voran die Politikerkaste mit ihrem Mediensprachrohr - nicht widerstehen kann.

  32. simplicissimus
    16. Februar 2012 11:28

    regenbogenparade!

    alle parteien friedlich vereint am futtertrog.
    aber moralisieren in alle richtungen, spar- und regierungsverweigerung und weitere entmündigung des bürgers. scheinheiligkeit, heuchelei und selbstbedienung, wohin man blickt.

    freundschaft genosse wertkonservativer! nach ihrem plädoyer gegen blau und orange in ihrem kommentar zu volpini (im letzten beitrag von herrn unterberger), in dem sie indirekt spövp und grüne aufgewertet und sich dann freundschaftlich verabschiedet haben, steht ihnen dieser gruss zu. aber ich muss zugeben, dass ich auch frustriert bin, dass blau involviert ist.

    die einzige lösung, die ich sehe: strengste bestrafung ALLER nutzniesser, sollten sie unerlaubte persönliche vorteile genossen haben. damit österreich nicht korruptistan wird.

    • Cotopaxi
      16. Februar 2012 11:52

      Ich fürchte, die linke Justiz hat keine Ressourcen mehr, denn es gilt, dem Hasen Grasser mit allen Mitteln den Garaus zu machen, bevor man sich endgültig blamiert.

    • simplicissimus
      16. Februar 2012 11:53

      ja, das befürchte ich auch.

    • M.S.
      16. Februar 2012 13:38

      @Cotopaxi

      "....mit allen Mitteln den Garaus zu machen...."
      Eine Justiz, die versucht jemanden m i t a l l e n M i t t e l n den Garaus zu machen, wann hatte Österreich zuletzt so eine Justiz?

  33. Observer
    16. Februar 2012 11:23

    Werden die (seinerzeitigen) Telekom-Manager für diese Schmiergeldzahlungen eigentlich verantwortlich gemacht?
    Da handelt es sich doch auch um Geld der Telefon-/Internetkunden, wo auch ich dazugehöre.

    • simplicissimus
      16. Februar 2012 12:02

      in diesem fall sind die manager den eigentümern gegenüber verantwortlich, nicht den kunden, die ja für ihr geld eine gegenleistung bekommen haben.
      und gegenüber dem strafrichter, sollten strafrechtliche tatbestände gesetzt worden sein.

    • Observer
      16. Februar 2012 12:28

      simplicissimus:
      stimmt schon, aber andererseits hätten ja auch die Tarife herabgesetzt werden können.
      Die Strafrichter können nur bei Anzeigen der Besitzer (Nund, auch private Aktionäre) aktiv werden. Ob dies jemals geschieht?

    • Frusti
      16. Februar 2012 12:47

      @ observer

      Meiner Meinung nach müßte die Steuerfahndung tätig werden.

    • Observer
      16. Februar 2012 13:26

      Frusti:
      Meinen Sie, weil dadurch der zu versteuernde Gewinn geschmälert wurde?

  34. Josef Maierhofer
    16. Februar 2012 11:21

    Die Demokratie ist zugrunde gegangen an:

    Geldgier, Raffgier, Gesetzlosigkeit, Korruption, Bestechung, Haberertum, etc., etc. an Blindheit, Taubheit, Egoismus, Stolz, Dummheit,Faulheit, etc., etc. an Unfähigkeit von Politik, Wahlvolk, etc. als Sammelbegriff Gewissenlosigkeit ohne jegliche Moral.

    Der Tanz ums Goldene Kalb, der wird hier vorgeführt. Verkommene Politik hat Herr Fiedler heute konstatiert.

  35. KR Ing. W. Maurer
    16. Februar 2012 11:20

    Diese Demokratie wird dereinst an der verluderten Medienkultur Österreichs zugrundegegangen sein. Die jetzt, ob der Korruptiongeschichten so empörten Print- und elektronischen Medien ließen sich jahrzehntelang von den Parteien und Politikern kaufen und haben ihnen nach dem Mund geschrieben und berichtet.

    Die Qualität und Anständigkeit einer funktionierenden Demokratie gehen Hand in Hand mit der Qualität und Anständigkeit der gesamten Medienlandschaft eines Landes.

    Daher nochmals die Antwort auf die gestellte Frage:

    Diese Demokratie wird dereinst an der verluderten Medienkultur zugrundegegangen sein.

    • M.S.
      16. Februar 2012 13:43

      @KR Ing.W.Maurer
      "Diese Demokratie wird dereinst an der verluderten Medienkultur zugrundegegangen sein."
      Ursächlich aber an ihren Regierungen, die diese verluderte Medienkultur fördern oder zumindest zulassen.

    • ambrosius
      16. Februar 2012 14:11

      Es gab damals ein Magazin von Format ( es hieß bezeichnenderw3ise anders) das investigativen Journalismus in Österreich gelebt, ja sogar eingeführt hat. Dieses Magazin hatte die entsprechenden Journalisten und auch Leser und Freiheit überdies.
      Diesem Magazin ist es zu verdanken, daß der gigantische Versicherungsbetrug der ehrenwerten Gesellschaft des Club 45 mißlang und es bloß bei einem mehrfachen Mord blieb, den auch nur der Haupttäter gebüßt hat.(die ehrenwerte Gesellschaft blieb unangetastet)
      Immerhin: wo blieb die strafrechtliche Aufarbeitung des Z/Länderbank/Girozentrale/CA/Hypo Drah di Waberls ? Wo sind die Millionen der Bawag ?
      Und wer hat dem Spuk eines unabhängigen ORF ein Ende bereitet und dem Bacher die Zähne gezogen?
      KR Maurer hat völlig recht.

    • Undine
      16. Februar 2012 23:35

      @Ambrosius

      Meinen Sie Hans Pretterebners hervorragende Zeitschrift TOP, die er dann leider einstellen mußte, weil ihm Vranitzky aus Hass und Rache einen Prozess machte, den H.P. verlor, was ihn finanziell und gesundheitlich ruinierte.

      Ohne Hans Pretterebner wäre der "Fall LUCONA" nie aufgeklärt worden. Ihm ist es zu verdanken, daß dieses rote Rattennest "CLUB 45" ausgeräuchert wurde. Allerdings reißen da trotz Verurteilung immer noch in dieses kolossale Verbrechen involvierte Politiker ihr Maul auf. Mich wundert's ja, daß noch kein Denkmal für den flotten Udo Proksch errichtet worden ist.

    • Haider
      17. Februar 2012 00:20

      @undine
      Malen Sie nicht den Pilz an die Wand. Sobald das Liebenberg-Denkmal (Bürgermeister während der 1. Türkenbelagerung) und das Denkmal Prinz-Eugens geschliffen sind, gibt es endlich würdige Plätze für Udo-Proksch- und Charlie-Blecha-Schreine. Zuerst muß jedoch noch Kim Jong Il seine Gedenkstätte vor der Präsidentschaftskanzlei bekommen.

  36. terbuan
    16. Februar 2012 11:17

    Eine Herabstufung im CPI (Korruptionsindex) wäre ÜBERFÄLLIG!!!!

  37. Cotopaxi
    16. Februar 2012 11:14

    Das Problem der politischen Kultur in Österreich ist doch nur mehr ein rhetorisches. Angesichts der ungebremsten Massenzuwanderung und Vermehrung von außereuropäischen Völkerschaften hierzulande und der Lendenschwäche der Österreicher (laut Viktor Klima ?) ist es müßig, sich über manche innenpolitische Themen weiterhin den Kopf zu zerbrechen.
    Denn ohne lebende Österreicher wird es auch kein Österreich geben, eher ein Kalifat:
    http://diepresse.com/home/panorama/religion/732574/Radikale-Islamisten-planen-Kalifatskonferenz-in-Voesendorf?_vl_backlink=/home/index.do






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