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Sie lügen und betrügen - nur um zu verheimlichen, wie schlecht die Gesamtschule ist drucken

Lesezeit: 8:00

In Deutschland ist ein Minister zurückgetreten, weil er höchstwahrscheinlich bei seiner Dissertation gelogen und betrogen hat. In Österreich hingegen denkt eine Ministerin nicht daran zurückzutreten, obwohl in ihrem Bereich noch viel schlimmere Dinge passieren. Dabei geht es da um die Bildungszukunft unserer Kinder. Diese ist für viele Österreicher ein ganz zentrales Thema - während sie an dem erschummelten Titel eines deutschen Ministers nur marginal interessiert sind.

Aber gerade bei den Debatten um die Schulauskunft wird in Österreich manipuliert und geschwindelt, gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen. Und das Alles nur, weil einige linke Politiker in manischem Gleichheitswahn verhindern wollen, dass leistungswillige und bildungsorientierte Kinder in ihrer Schulbildung rascher vorankommen dürfen als die ihrer eigenen Wählerschaft.

Dazu als weiteren Beleg zwei neue Skandale der roten Schulpolitik. Diese Beispiele sind übrigens bisher noch nie veröffentlicht worden (wofür das Tagebuch halt auf Inserate der Unterrichtsministerin verzichten muss, was es aber angesichts der Unterstützung durch seine vielen Abonnenten gerne in Kauf nimmt).

Schmied-Institut unterdrückt Beweise gegen die Neue Mittelschule

Der erste Skandal beginnt damit, dass Schulen beim Bifie-Institut freiwillig die Mathematik-Fähigkeiten ihrer Schüler testen lassen können. Das Bifie ist jenes ominöse Bildungsforschungsinstitut, das von der Unterrichtsministerin mit viel Steuergeld subventioniert wird und das die umstrittenen Pisa-Tests durchführt. Vor allem aber ist das Bifie ein Institut, das seine Daten nur sehr selektiv veröffentlicht.

Eine österreichische Schule hat ihre Schüler der siebenten Schulstufe diesem angebotenen Test unterzogen. Es bekam auch via Internet ein genaues Testergebnis. Dieses war mehr als überraschend. Weniger wegen des Abschneidens der eigenen Klasse, sondern weil dort zusätzlich auch etwas zu lesen war, was das Bifie sonst streng geheimhält: nämlich ein ganz penibler Vergleich der Ergebnisse aller Schultypen in der gleichen Altersstufe.

Und der auf diesem Umweg bekanntgewordene Erfolg beziehungsweise Misserfolg der einzelnen Typen ist mehr als eindeutig und klar:

An der Spitze liegen die AHS, wo im Schnitt 53 bis 54 Prozent der vom Bifie gestellten Aufgaben gelöst wurden.

Relativ knapp dahinter die erste Leistungsgruppe der Hauptschulen, wo das bei fast 49 Prozent der Beispiele gelang.

Dann klafft ein großes Loch bis zur zweiten Hauptschul-Leistungsgruppe. Dort waren nur noch rund 33 Prozent richtig.

Und erst dann kommen die diversen Arten der Gesamtschule, wo bloß zwischen 25 und 29 Prozent der Aufgaben gelöst wurde.

Dahinter liegt dann lediglich noch die dritte Leistungsgruppe der Hauptschule mit 22 bis 23 Prozent.

Das ist ein für die Gesamtschulen absolut katastrophales Ergebnis, das für Statistiker massiv signifikant ist.

Dieses Ergebnis macht freilich auch die ÖVP-Politik ein wenig fragwürdig, die zwar lobenswerterweise die AHS retten will (was alleine auf Grund dieser nun bekannten Zahlen auch mehr als gerechtfertigt ist), die aber die gute und ebenfalls rettenswerte Hauptschule durch die nachweislich schlechtere „Neue Mittelschule“ ersetzen will. Die noch dazu viel mehr kostet.

Das Ergebnis ist so massiv signifikant, dass es psychologisch auch mehr als nachvollziehbar ist, warum die gesamtschulfanatische Unterrichtsministerin es mit allen Mitteln geheim halten will. Der damit bewiesene Unterschied der Ergebnisse zwischen den einzelnen Schultypen soll auf keinen Fall bekannt werden. Claudia Schmieds Helfershelfer im Bifie verwenden daher normalerweise die absurdesten Ausreden, weshalb sie die Pisa-Ergebnisse nicht heruntergebrochen auf die einzelnen Schultypen veröffentlichen. Aber irgendwann bricht die Wahrheit doch durch, und sei es nur durch eine offensichtliche Panne.

Dass es ein unbeabsichtigte Panne war, ist eindeutig. Denn zu diesem die gesamte SPÖ-Argumentation über den Haufen werfenden Ergebnis gibt es noch einen Folgeskandal: Wenige Wochen nach dem Test waren die Daten für die einzelnen Schulen plötzlich aus jenem Link verschwunden, den die getestete Schule zuerst vom Bifie bekommen hatte.

Pech der Manipulatoren: Die Lehrer hatten schon vorher eine Kopie der Bifie-Daten heruntergeladen, die dem Tagebuch vorliegt.

Da bleibt nur noch eine Frage offen: Wenn schon der Vergleich mit Guttenberg Frau Schmied oder zumindest die Leitung des Bifie nicht zum Rücktritt veranlasst, dann sollte es zumindest die noch viel engere Parallele zu Griechenland tun: Auch dort hat man jahrelang mit falschen Statistiken die Öffentlichkeit angelogen, bis dann das ganze System implodiert ist.

Freilich: Vorerst rennen noch immer rote und grüne Propagandisten herum (und skurrilerweise auch orange), die behaupten, dass die AHS und Hauptschulen bei Pisa nicht signifikant besser abschneiden würden als die Gesamtschule. Ohne irgendeinen Beweis in der Hand zu haben. Den es, wie wir nun wissen, auch gar nicht gibt.

Erpressung auf burgenländisch

Ein weiterer Skandal rund um die „Neue Mittelschule“ spielt sich im Burgenland ab. Dort gibt es eine sehr engagierte Vertreterin aller burgenländischen Eltern von der Volksschule bis zur AHS namens Dr. Susanne Schmid. Sie hat zum Unterschied von den Landeselternvertretern anderer Bundesländer weder einen Schreibtisch noch einen Kopierer oder eine sonstige Infrastruktur zur Verfügung – obwohl ihre Funktion sogar im Gesetz verankert ist.

Das könnte man aber noch als eine etwas kleinliche Form der Sparsamkeit eines kleinen Landes ad acta legen. Die dynamische Frau Schmid – wohlgemerkt ohne „ie“ – hat aber dennoch reihum Briefe geschrieben und um bessere Arbeitsinstrumente als lediglich ihr privates Handy ersucht. Schließlich bekam sie von einem Mitarbeiter des Landeshauptmannes eine unglaublich skandalöse Antwort. Diese ist nur noch als Erpressung und Amtsmissbrauch auf burgenländisch zu qualifizieren. Ich würde mich übrigens freuen, wenn mich der Herr Horvath für diese Qualifizierung klagen sollte. Wobei er wenigstens den Restanstand haben sollte, die Anwaltskosten nicht vom Steuerzahler tragen zu lassen.

Am besten gebe ich seinen Brief an die Elternvertreterin Schmid einfach im Wortlaut wieder, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, wie im Burgenland mit Bürgern umgesprungen wird:

„ . . . Seit unserem Gespräch am 12. Jänner 2011 haben wir selbstverständlich Überlegungen angestellt, wie wir eine hilfreiche Unterstützung dem Landesverband der Elternvereine zukommen lassen können. Das setzt jedoch voraus, dass es wirklich zu einer unmissverständlichen Zusammenarbeit zwischen Land, Landesschulrat, Schulvertretern und Elternvertretern kommen kann.

Mit Bedauern musste seitens des Landesschulrates festgestellt werden, dass diese Kooperation leider nicht in optimaler Weise gewährleistet ist. In Hinblick auf die strategische Ausrichtung der Schule (Umsetzung einer flächendeckenden Mittelschule im Burgenland) ist unsererseits nicht nachvollziehbar, welche Position dabei der Landesverband der Elternvereine einnimmt. Das Ministerium für Unterricht und Kunst - unter Einbezug vieler Experten, Pädagogen, Schulvertreter und Elternvertreter haben eindeutig die überwiegenden Vorteile einer Mittelschule dargestellt. Das Burgenland ist auch Musterbundesland bei der Umsetzung dieser neuen Schulausbildung. Der demokratische Dialog in unserem Land lässt natürlich eine sehr fachliche und sachliche Diskussion zu. Dieser wurde auch mit Sicherheit geführt bzw. wurden alle Vor- und Nachteile einer Mittelschule beleuchtet. Auf Grund dieser Diskussion hat sich dennoch herausgestellt, dass der neue Schultyp einer Mittelschule in die richtige Entwicklung geht.

Beim „Herzstück“ der Bildungsreform, der Umsetzung der Neuen Mittelschule, gibt es weitere wichtige Entwicklungen. Die nötigen Abstimmungen unter Eltern und Lehrern sind in jenen acht Hauptschulen, die seit dem Vorjahr auf der Warteliste stehen, durchwegs positiv ausgegangen. Konkret betrifft das die Hauptschulen: St. Michael, Stegersbach, Pinkafeld, Kohfidisch, Großpetersdorf, Rust, Neusiedl/See, Theresianum Eisenstadt. Dieses Ergebnis zeige, wie groß die Akzeptanz für dieses neue Schulmodell mittlerweile ist. Deswegen wäre es auch mittlerweile angebracht, dass sich auch die burgenländischen Vertreter des Landesverbandes der Elternvereine auf diese Entwicklungen einstellen. Zu meinem Bedauern ist dies beim Landesverband im Burgenland noch nicht erfolgt. Ich finde es daher weder passend noch die Meinung der Experten, Lehrer und Eltern vertretend, wenn der Landesverband in ihrer Person diese Entwicklung öffentlichkeitswirksam ablehnt.  
Bevor wir in eine gute Kooperation eintreten
, würde es mich freuen, wenn sie sich auch mit den genannten Anregungen auseinandersetzen. Ich glaube, dass nicht nur eine optimale Elternvertretung im Burgenland wichtig ist, sondern dass als Basis eine einheitliche Bildungsstrategie vorherrschen sollte.
Mit besten Grüßen
Harald Horvath“
(Unterstreichungen und Fettungen durch das Tagebuch)

Hier sei gar nicht auf den nur selten siegreichen Kampf mit der deutschen Sprache eingegangen, der im Vorzimmers des burgenländischen Landeshauptmanns tobt (und in dem auch der dort für Bildung(!) zuständige Mann heillos untergeht). Der viel größere Skandal ist das unglaubliche Verständnis von Demokratie, das bei SPÖ und im Burgenland herrscht. Die Botschaft dieses Briefes ist ja über jeden Zweifel erhaben und sonnenklar: Der gesetzliche Landesverband bekommt erst dann die übliche Infrastruktur, wenn er die Meinung der Partei vertritt, die ja bisher (zum Glück) keineswegs die Meinung des Gesetzgebers geworden ist. Bisher dachte ich, dass es so einen Druck nur in totalitären Systemen geben kann. So kann man sich täuschen.

In einer wirklichen Demokratie müsste es allein auf Grund der beiden hier aufgezeigten Skandale Rücktritte geben. Freilich, bei uns in Österreich . . .

PS:  Einen halben, aber dennoch erfreulichen Rücktritt gibt es wenigstens in der ÖVP. Dort wurde die nervlich wie intellektuell schwer überforderte Wissenschaftsministerin Karl ihrer Kompetenzen in Sachen Schule entbunden. Nur ein kleines Beispiel ihrer Überforderung: Sie wusste im Vorjahr bei einer Diskussion ihre Unterstützung für die Gesamtschule nur damit zu begründen, dass sie ja auch selbst in eine Hauptschule gegangen sei. Was zeigt, dass sie den Unterschied zwischen der wirklich differenzierenden Hauptschule (die noch dazu am Land exzellent ist) und der Realität der überhaupt nicht differenzierenden Gesamtschule in keiner Weise begriffen hat. Oder dass sie den Unwahrheiten der Claudia Schmied in allzu steirisch-naiver Art geglaubt hat. Noch erfreulicher ist, dass Karls Nachfolger als Schulsprecher jemand ist, der es sogar gewagt hat, sich für die Wiedereinführung der Aufnahmsprüfung einzusetzen.
Im Sinne einer Klärung der Positionen wäre es jetzt übrigens auch empfehlenswert, wenn die Herren Leitl, Schilcher und Salcher ganz offiziell um ein rotes oder grünes Parteibuch ansuchen (ein oranges wäre vielleicht nicht langlebig genug). Das würde der ÖVP wieder viele Wähler zuführen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 13:52

    Seit vielen Generationen war es eine Selbstverständlichkeit, das Schulwesen immer weiter zu verbessern, die Schulkinder so gut wie möglich mit Wissen und Bildung auszustaffieren, damit sie, wenn der Ernst des Lebens beginnt, für diesen auch ausreichend gerüstet sind.

    Noch bis Anfang der 60er Jahre hatte Ös Schulwesen einen über die Grenzen des Landes hinausreichenden exzellenten Ruf; wir wurden beneidet.

    Und dann kamen die 68er mit der Dampfwalze, um alles zu verändern und vor allem zu planieren, das Rad neu zu erfinden. Abgesehen davon, daß das Rad, so wie es war, sehr tauglich war, mußte es kommen, wie es nun gekommen ist: Es wurde kein neues, besseres Rad erfunden, nein, das alte Rad wurde ersatzlos zertrümmert, und seither geht's steil bergab mit unserem Schulwesen, wie die diversen Studien ja jedem vor Augen führen.

    Immer öfter werde ich an die Bürger von Schilda erinnert. Leider kann man über unsere Schildbürgerstreiche nicht lachen oder auch nur schmunzeln.Bei uns waren die köstlichen Streiche der Schildbürger noch Lesestoff der 4. Kl. VS! Zu diesem Zeitpunkt konnte jedes normale Kind selbstverständlich sinnerfassend lesen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 08:04

    Eine milliardendefraudantin als unterrichtsministerin ???

    Claudia Schmied war voll in die zockergeschäfte der kommunalkredit verwickelt.
    Schmied war im Vorstand ab 1. Juli 2004 für Finanzierungen zuständig. Gerade in ihrer Zeit explodierten die Risiko-Geschäfte. Schmied forcierte sogenannte CDS (Wetten auf Kreditausfälle).2003 : 70 Millionen Euro, Ende 2006: 6,7 Milliarden.

    Schmied lügt sich aus ihrer verantwortung, indem sie dreist behauptet, die verluste seien erst nach ihrem ausscheiden eingetreten und sie hätte daher damit nichts zu tun....eine besonders freche darstellung...man könnte auch sagen, sie hat ein schiff demoliert und bevor es sank, schnell das weite gesucht.
    Die staatsanwaltschaft ermittelt, die öffentlichkeit wird von den bestochenen medien einschließlich ORF natürlich nicht oder nur ganz schaumgebremst informiert....

    Und dieser zockerin und defraudantin wird unsere jugend anvertraut.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 04:52

    Wie belämmert sind wir eigentlich, dass wir diese skrupellosen Bolschewiken lügend und betrügend unsere Kinder zerstören lassen. Und was werden die Kinder, ihrer Zukunftschancen beraubt, einmal über unseren Mut zum Widerstand denken. Noch, ich betone noch würde es nur Besinnung und demokratische Konsequenz erfordern, diese Figuren aus dem Amt zu jagen.

    Danke Herr Dr. Unterberger, werden sie nur nicht mürbe, diese skandalöse Herumlügnerei um die Gesamtschule anzuprangern!

  4. Ausgezeichneter KommentatorSteuerzahler
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 22:13

    Ernst Jandl sagte es auf seine witzige Art: Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Man kann denken, wohin und soweit man will. Man sollte nur die Grenzen zwischen geistiger und realer Welt erkennen. Da hapert es in manchen Gehirnen gewaltig. Das Phänomen linker Sentimentalität ist bekannt. An Naivität ist diese Weltsicht kaum zu übertreffen, doch die unbestechliche Realität holt deren Anhänger regelmäßig ein. Um den Schein wahren zu können, verstricken sich die Linken mehr oder weniger ungewollt in ein Geflecht von Lüge und Heuchelei.

    Strenge Leistungsanforderungen haben in der Schule alten Schlags für einen geordneten Ablauf des Unterrichts gesorgt. Es wurden genau definierte Leistungen verlangt, die mit Fleiß und Selbstdisziplin von den meisten Schülern erbracht werden konnten. Das verlieh dem Schulbesuch einen festen Rahmen und damit einen Sinn. Die Aufgabe der Schulkinder bestand in der Einübung kultureller Grundfertigkeiten.

    Erstmals in der Geschichte der Menschheit weigert sich die Generation der Erwachsenen, ihre von Natur aus vorgesehene Rolle als Vorbilder und Erzieher zu übernehmen: sie versagen darin, kulturelle Fertigkeiten und traditionelle Werte an die nachwachsende Generation weiterzugeben. Man überantwortet statt dessen die Kinder einer technokratisch organisierten Aufsicht im Massenbetrieb, der sich beschönigend „Schule“ nennt.

    http://ef-magazin.de/2011/01/19/2806-schulmobbing-zwischen-den-zeilen

  5. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 11:28

    Beide (ehemalige) Großparteien haben es - laut eigener Aussage - mit ihren Reformvorschlägen im Bildungsbereich GUT GEMEINT.
    Bekanntlich ist dies aber das Gegenteil von gut, also: schlecht.

    Chancengleichheit wird meist mit Nivellierung verwechselt. Wie man im Berufssleben schon mit teilweisen Erfolg die Leistungsanreize "bestraft", so will man nun auch in den Schulen langfristig möglichst viele Jugendliche ohne viel eigenes Zutun zur Maturareife bringen und später auch mit einem Magister- oder Bachelortitel versehen. Damit werden alle bisherigen Qualitätsansprüche drastisch nach unten korrigiert und vermutlich die Wirtschaft und Verwaltung durch entsprechende Gesetze gezwungen, auch solche Leute zu beschäftigen.

    Priorität hat, dass die Kinder möglichst bald nach der Geburt in ganztägige staatliche Obhut gelangen. Damit sollen alle Erziehungsberechtigten schnellstens wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert und der Nachwuchs langfristig zu braven Stimmbürgern getrillt werden. Damit wird großteils auch verhindert, dass die Jugend von den Eltern "verdorben" wird.

    Klingt doch schön, dieses Zukunftsszenario, oder? Dagegen werden wir uns aber mit aller Kraft wehren, lieber Dick und Doof!

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnita
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 01:40

    Die Vermittlung von Bildung ist definitiv nicht die Bestimmung unserer Unis oder unserer Schulen. Es geht um politische wie ideologische Agitation und um die "Aktualisierung" des heutigen Aufklärungsprogramms:

    Bildung ist das Vermögen, "sich seines Verstandes ausschließlich durch die Leitung eines anderen zu bedienen" (korrekt Gendern usw.).

    Unser "Bildungs"minister ist ein neostalinistischer Messer-Schmied.

    An den Unis von Herrn und Frau Karl herrscht die Ideologie des Gender-Mainstreaming, allgemeine Bildung und das kleine Einmaleins des Denkens wurden eliminiert. Wer nicht Propaganda für Links macht, bekommt keinen Lehrauftrag.

    Das "Volksbegehren Bildungsinitiative" von Hannes Androsch ist das richtige Signal für die hochgradige Zukunft der Bildung in Österreich: Verbrechen lohnt sich!

    Die Bildungstheoretiker setzen ihre "Theorie der Unbildung" immer brav in die Praxis um.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 00:10

    Bleibt nur zu Hoffen, daß der politerfahrene Werner Amon jetzt endlich der Frau MinisterIn Claudia Schmied ordentlich die Stirne bietet, die ÖVP noch rechtzeitig die "Bildungskurve" kratzt und sich nicht schon wieder von der SPÖ links überholen läßt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSteuerzahler
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 22:13

    Ernst Jandl sagte es auf seine witzige Art: Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Man kann denken, wohin und soweit man will. Man sollte nur die Grenzen zwischen geistiger und realer Welt erkennen. Da hapert es in manchen Gehirnen gewaltig. Das Phänomen linker Sentimentalität ist bekannt. An Naivität ist diese Weltsicht kaum zu übertreffen, doch die unbestechliche Realität holt deren Anhänger regelmäßig ein. Um den Schein wahren zu können, verstricken sich die Linken mehr oder weniger ungewollt in ein Geflecht von Lüge und Heuchelei.

    Strenge Leistungsanforderungen haben in der Schule alten Schlags für einen geordneten Ablauf des Unterrichts gesorgt. Es wurden genau definierte Leistungen verlangt, die mit Fleiß und Selbstdisziplin von den meisten Schülern erbracht werden konnten. Das verlieh dem Schulbesuch einen festen Rahmen und damit einen Sinn. Die Aufgabe der Schulkinder bestand in der Einübung kultureller Grundfertigkeiten.

    Erstmals in der Geschichte der Menschheit weigert sich die Generation der Erwachsenen, ihre von Natur aus vorgesehene Rolle als Vorbilder und Erzieher zu übernehmen: sie versagen darin, kulturelle Fertigkeiten und traditionelle Werte an die nachwachsende Generation weiterzugeben. Man überantwortet statt dessen die Kinder einer technokratisch organisierten Aufsicht im Massenbetrieb, der sich beschönigend „Schule“ nennt.

    http://ef-magazin.de/2011/01/19/2806-schulmobbing-zwischen-den-zeilen

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnita
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. März 2011 01:40

    Die Vermittlung von Bildung ist definitiv nicht die Bestimmung unserer Unis oder unserer Schulen. Es geht um politische wie ideologische Agitation und um die "Aktualisierung" des heutigen Aufklärungsprogramms:

    Bildung ist das Vermögen, "sich seines Verstandes ausschließlich durch die Leitung eines anderen zu bedienen" (korrekt Gendern usw.).

    Unser "Bildungs"minister ist ein neostalinistischer Messer-Schmied.

    An den Unis von Herrn und Frau Karl herrscht die Ideologie des Gender-Mainstreaming, allgemeine Bildung und das kleine Einmaleins des Denkens wurden eliminiert. Wer nicht Propaganda für Links macht, bekommt keinen Lehrauftrag.

    Das "Volksbegehren Bildungsinitiative" von Hannes Androsch ist das richtige Signal für die hochgradige Zukunft der Bildung in Österreich: Verbrechen lohnt sich!

    Die Bildungstheoretiker setzen ihre "Theorie der Unbildung" immer brav in die Praxis um.

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  1. Helmut (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:04

    Gute Gegenaktion. Man sollte bei JEDER Gelegenheit druaaf hinweisen, dass das Verbreiten von Nazi-Propaganda nichts, aber auch gar nichts, mit Meinungsfreiheit zu tun hat.

  2. socrates
    08. März 2011 19:01

    mahler
    Herr mahler, Sie sind und bleiben in der Frage Gesamtschule lächerlich. Sorry, aber wären Sie ein ernsthafter Blogschreiber, hätten Sie sich schon längst umfassend und am besten vor Ort über Gesamtschulmodelle im (zumindest europäischen) Ausland informiert. Nur wenn Sie das tun, sich im Ausland genau erklären lassen, wie eine getrennte Schule der 10-14jährigen funktioniert, wie zentrale Tests notwendig sind, was dort die Erfolgsgeheimnisse und vielleicht auch die Schwächen sind, haben Sie für mich die Berechtigung, sich über diese Schulform auszulassen. Derzeit haben Sie für mich diese Berechtigung nicht, denn Sie kennen diese Schulform nicht. "Leistungsschule" ist für Sie nichts weiter als nur ein Reizwort, eine Hülle, von deren Inhalt Sie keine Ahnung haben. Sie können davon ausgehen, dass sich Frau Schmied in Schulfragen um einiges schlechter auskennt als Sie es tun, denn Frau Schmied hat (nehme ich an) die Bereitschaft, sich über den Fachbereich, in dem sie sich bewegt, zu informieren und uns die Zeche zahlen zu lassen. Dazu kommt noch die große Zahl an Bildungsexperten, die diese Schule fordern und die für Sie offenbar lauter Idioten sind, in Wirklichkeit daran verdienen ohne zu unterrichten.
    Herr mahler, Sie sind nichts weiter als ein typischer Parteigänger. Dass Sie hier ab und zu auch die SPÖ kritisieren, ändert nichts an der Tatsache, dass Sie der Politik dieser Partei (bzw. ihres linken Flügels) ein willfähriges Forum bieten. Wenn die SPÖ die "Arbeiter Zeitung" auch so geführt hat wie Sie im Blog schreiben, wundert es mich nicht, dass Sie das dürfen. Sie stellen Ihre mangelde Bildung, die Sie an der IGS erworben haben, immer wieder zur Schau und geben anderen die Gelegenheit Themen, die von der SPÖ unterdrückt werden, zu behandeln und die Ahnungslosigkeit der neuen Parteigenossen aufzuzeigen. Denn eine Zeitung, die von der Republik herausgegeben wird, sollte partei-unabhängig sein. Das ist mit Göweil wohl nicht gewährleistet.

  3. mahler (kein Partner)
    08. März 2011 10:05

    Herr Unterberger, Sie sind und bleiben in der Frage Gesamtschule lächerlich. Sorry, aber wären Sie ein ernsthafter Journalist und Blogbetreiber, hätten Sie sich schon längst umfassend und am besten vor Ort über Gesamtschulmodelle im (zumindest europäischen) Ausland informiert. Nur wenn Sie das tun, sich im Ausland genau erklären lassen, wie eine gemeinsame Schule der 10-14jährigen funktioniert, was dort die Erfolgsgeheimnisse und vielleicht auch die Schwächen sind, haben Sie für mich die Berechtigung, sich über diese Schulform auszulassen. Derzeit haben Sie für mich diese Berechtigung nicht, denn Sie kennen diese Schulform nicht. "Gesamtschule" ist für Sie nichts weiter als nur ein Reizwort, eine Hülle, von deren Inhalt Sie keine Ahnung haben. Sie können davon ausgehen, dass sich Frau Schmied in Schulfragen um einiges besser auskennt als Sie es tun, denn Frau Schmied hat (nehme ich an) die Bereitschaft, sich über den Fachbereich, in dem sie sich bewegt, zu informieren. Dazu kommt noch die große Zahl an Bildungsexperten, die diese Schule fordern und die für Sie offenbar lauter Idioten sind.
    Herr Unterberger, Sie sind nichts weiter als ein typischer Parteigänger. Dass Sie hier ab und zu auch die ÖVP kritisieren, ändert nichts an der Tatsache, dass Sie der Politik dieser Partei (bzw. ihres konservativen Flügels) ein willfähriges Forum bieten. Wenn Sie die "Wiener Zeitung" auch so geführt haben wie Sie Ihren Blog gestalten, wundert es mich nicht, dass Sie geschasst wurden. Denn eine Zeitung, die von der Republik herausgegeben wird, sollte partei-unabhängig sein. Das war mit Ihnen als Chefredakteur wohl nicht gewährleistet.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. März 2011 11:26

      Frau Schmied wird ihrer Meinung nach sicherlich auch das Bankwesen intus gehabt haben, bloß das Ergebnis ließ (einige Milliarden) zu wünschen übrig.
      Man muss nur in die Site der NMS hineinschnüffeln, um zu erkennen, dass hier weniger Sachlichkeit als sozialistische Ideologie der „spiritus rector“ dieser Missgeburt war.
      http://www.neuemittelschule.at/

      Dass die Linken von einem geistigen und bildungsmäßigen Wettbewerb nichts halten, ist angesichts ihrer Ausgangslage nicht weiter verwunderlich.

      Klick – Hintergrundinformationen:
      „Spitzenleistungen brauchen eine breite Basis“
      Man liest von „Zeitgemäß, Leistungsschule, breite Palette an Bildungsangeboten etc.“
      Schöne Worte ohne Inhalt.
      Was ist schon „zeitgemäß“, was wäre „unzeitgemäß“? Was ist unter „Leistung“ zu verstehen?
      Sämtliche meiner Gespräche mit Leuten, die den wirtschaftlichen Darwinismus ablehnen haben ergeben, dass sie keine Ahnung davon haben.
      Ich bin sogar überzeugt davon, dass dies selbst hier kaum mehr als 10 % wissen, aber ich lasse mich gerne angenehm überraschen.

      Kurz: Bloße Hoffnungen als Bestätigung für die Richtigkeit geplanter Änderungen in die Waagschale zu werfen ist Gaunerei.
      Der Durchschnittsmensch ist das Mittelmaß aller Dinge.
      Spitzenleistungen brauchen Spitzen. Wenn alle durchschnittlich sind, weil die Anforderungen gesenkt wurden, wird das gesamte Niveau nicht angehoben werden können.
      Gleichmacherei hindert die Begabten.
      Ende der Durchsage!

    • mahler (kein Partner)
      08. März 2011 16:55

      neppomuck

      Sie sind ebenso lächerlich wie der Blogbetreiber! Glauben Sie, dass es in Ländern mit Gesamtschule (die meisten Länder der Erde) keine Spitzenkräfte, Eliten u. dgl. gibt? Im Gegenteil, in Ländern mit Gesamtschule ist die Akademikerquote im Schnitt ungleich höher als bei uns. Im Internet gibt es dazu zahlreiche Statistiken. Österreich ist betreffend Akademikerquote weit unter dem EU - Schnitt. Und warum? Weil bei den Kindern viel zu früh ausgesiebt wird! Aber bei Leuten, die a) selbst nicht mehr in die Schule gehen und die b) sich für etwas besseres halten (und dieses Forum ist offenbar voll von solchen Leuten), kommt man mit solchen Argumenten absolut nicht durch, obwohl sie hieb und stichfest beweisbar sind.
      Nicht die Gesamtschulländer haben zuwenig Spitzenkräfte, Österreich hat davon zuwenig. Und das wirkt sich auf Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung extrem negativ aus. Und die Spirale dreht sch weiter abwärts. Und das liegt an unserem Schulsystem, in dem viel zu früh vorselektiertt wird. Wenn Österreich weiter bei seinem jetzigen Schulsystem bleibt, wird das Land noch sehen, wohin das führt.
      Ende meiner Durchsage.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. März 2011 19:45

      Alpiner Ski-Weltmeister wird man nicht, wenn man mit 15 aus dem Burgenland in Richtung untergehender Sonne fährt, um einen Hang zu finden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. März 2011 21:15

      Oder, falls diese Metapher zu kompliziert für ihr neues Mittelschulhirn war, mahler:

      Man wird nicht Mitglied der Wiener Philharmoniker, wenn man bis 15 nur am Kamm blasen gelernt hat.

    • mahler (kein Partner)
      08. März 2011 21:51

      Das Argument, dass in Ländern mit Gesamtschule die Akademikerquote tendenziell höher ist als bei uns, können Sie damit nicht entkräften. Das ist nämlich überprüfbare Tatsache. Offenbar ist der Erwerb eines akademischen Titels von seiner Methodik her mit musikalischer Virtuosität oder sportlichen Höchstleistungen nicht vergleichbar.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. März 2011 22:57

      Von einer Quote kann man nicht abbeißen.
      Das werden die Verfechter der Frauenquoten auch noch merken.

    • mahler (kein Partner)
      09. März 2011 12:11

      von einer Akademikerquote indirekt schon. Ein Land, das im Vergleich zu anderen Ländern zu wenig Akademiker hat, hinkt in Sachen Wissenschaft und Forschung hinterher. Das wirkt sich auch auf die Wirtschaft aus. Der Fachkräftemangel in Ö und der daraus entstehende Wunsch, solche Leute aus dem Ausland anzuwerben, ist eine Folge davon. Aber Österreich ist wohl weltweit das einzige Land, in dem die Akademiker, die es trotz des dzt. Schulsystems dorthin geschafft haben, sich die Existenz von Hürden dorthin weiterhin wünschen, damit sie weiterhin das Gefühl haben, eine elitäre Minderheit zu sein. In kommunistischen Staaten wurden bzw. werden Leute von höheren Schulen und Universitäten ausgeschlossen, wenn sie politisch nicht opportun erschienen. In Österreich will man Leute auf Grund ihrer Herkunft von höherer Bildung ausschließen. Irgendwie haben jene Leute, die die Gesamtschule ablehnen und daher eine Chancenverringerung wollen, etwas von diesem kommunistischen Geist in sich.

    • Neppomuck (kein Partner)
      09. März 2011 13:12

      Na dann.

      Indirekte Mahlzeit ....

    • durga
      09. März 2011 15:04

      Lieber Herr Mahler,

      In Sachen Gesamtschule argumentieren Sie - zusammen mit der "großen Zahl an Bildungsexperten" - ja wirklich (?) überzeugend.

      In meiner - nun schon sehr lange zurückliegenden - Jugend war es mir wahrscheinlich nur auf Grund meiner "hochadeligen" Herkunft (Mutter: Burgenland-Kroatin, Vater Burgenland-Ungar - beide aus dem Nachbarort des inzwischen weltberühmten Minihof) bereits vor einem halben Jahrhundert möglich ein Studium - noch dazu ein naturwissenschaftliches - zu beginnen und sehr rasch abzuschliessen. Dies obwohl eine früh-selektierende AHS voanging (pfui - ein humanistisches Gymnasium). Ich brauchte nicht einmal Förderunterricht, sondern verdiente mit ebendiesem in allen Hauptfächern wesentlich mehr als andere Taschengeld erhielten. Auch mein weiterer beruflicher Werdegang und eine internationale Akzeptanz in meinem Fachgebiet waren ausschließlich durch Qualifikation/Leistung und nicht durch Herkunft geprägt.

      Gesamtschule: hätte ich mir - zumindest für mich - nicht vorstellen können, außer man hätte mir erlaubt mit 14 oder 15 zur Matura anzutreten. Die Vorstellungen der Schmiedin kann ich nur kommentieren mit "wie hat denn die das wissen können?" (Zu Ihrer Information: ich sehe mich politisch weder rechts -noch links-orientiert.)

    • mahler (kein Partner)
      09. März 2011 15:48

      durga

      Es sei Ihnen zu Ihrem Werdegang von Herzen grautliert. Nur leider sind Sie nicht repräsentativ. Politische Entscheidungen müssen im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung getroffen werden und nicht mit Blick auf einige herausragende Einzelfälle. Andernfalls gibt es in Österreich bald wirklich nur mehr genauso viel Akademiker wie international erfolgreiche Spitzensportler oder virtuose Musiker. Und das wäre in beiden Fällen definitiv zu wenig. Leute wie Sie sind die berühmte Ausnahme, die die Regel bestätigen.

    • durga
      09. März 2011 16:42

      @mahler

      die meisten meiner Studienkollegen, darunter auch mein Mann, kamen aus ähnlichen Verhältnissen wie ich - nach Ihrer Diktion sind wir also eine ganze nicht-repräsentative Generation von Ausnahmen. Davon gab es aber auch später noch mehrere.

      Wenn politische Entscheidungen in Hinblick auf die "Gesamtbevölkerung getroffen werden müssen", aber nicht darauf, welche besonderen Fähigkeiten stimuliert und gefördert werden können, dann enden wir in allem und jedem bei dem unverantwortlich primitiven Niveau, wie es uns in zunehmendem Maße die Medien bieten. Wenn ich es allen recht machen möchte - Leistungsschwache/ Leistungsverweigerer ebenso zu integrieren versuche wie Leistungsträger -, dann kann das Niveau nur maximal durchschnittlich werden - ebenso wie Opernaufführungen, in denen ein oder mehrere indisponierte Sänger mitwirken, kaum durch einen Sänger in Topform "gerettet" werden.

    • mahler (kein Partner)
      09. März 2011 17:24

      durga

      Dass das österr. Bildungssystem dazu beiträgt, dass der Bildungsgrad der Leute "vererbt" ist, ist statistisch erwiesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder von Eltern mit geringer Bildung selbst nur eine niedrigen Bildungsgrad erwerben, ist in Österreich wesentlich höher als in den meisten anderen europäischen Ländern. Daran können auch Sie und Ihre Studienkollegen nichts ändern. Und was den Blick auf die Gesamtbevölkerung betrifft, verweise ich auch auf andere europäische Länder mit Gesamtschule: Dort ist der % - Satz an Akademikern z.T. doppelt so hoch wie bei uns (z.b. in Norwegen).

  4. Segestes (kein Partner)
    07. März 2011 19:57

    Warten wirs ab, ob die Gesamtschule wirklich so schlecht ist, wie von Herrn Unterberger behauptet.
    In ein paar Jahren wissen wirs.

    Was wir allerdings heute schon wissen ist, dass das gegenwärtige System, unser Land regelmäßig auf die hinteren Ränge von vergleichenden Bildungsstudien befördert.
    Daran nun trotzdem festhalten zu wollen, ist wohl die dümmste aller Möglichkeiten.

    PS: Unterbergers Themen-Portfolio würde durchaus eine Erweiterung vertragen.
    Immer die gleichen abgenudelten Platten aufzulegen, ermüdet irgendwann auch seine größten Verehrer.

    • Systemfehler (kein Partner)
      07. März 2011 20:39

      Das muss man schon verstehen. Unterberger ist von Faymann persönlich aus der Wiener Zeitung rausgeworfen worden (nachdem er wahrscheinlich auch aufgrund einer linken Intrige aus der Presse entfernt wurde) und jetzt findet er keinen gscheiten Job mehr, weshalb er Michael Kohlhaas gleich Amok läuft gegen alles Linke und die Schuld für sein Versagen bei den bösen Sozis sucht. Naja, und seine Hass-Tirarden gegen die bösen Sozis kann man halt am einfachsten bei den immerselben 5-6 Themen abladen, ohne lang recherchieren zu müssen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. März 2011 22:48

      Das "gegenwärtige System" hat unser Land an die Spitze der "vergleichenden Bildungsstudien" befördert.
      Nur Dummköpfe wechseln das System, bevor sie auf Fehlersuche gegangen sind.

      Und die Fehler sind wohl evident, oder?
      Warum stellt man die Ergebnisse des PISA-Studie nicht im Spiegel der Sprachkenntnisse der diesem Test unterzogenen Schülergruppen/Schulen dar?

      Da wird es Gründe geben.
      Wer die Unterrichtssprache (das ist Deutsch, segestes) nicht einigermaßen versteht, wird vom Unterricht nicht allzuviel mitbekommen.
      Oder ist das so schwer zu begreifen?

    • Steuerzahler (kein Partner)
      08. März 2011 01:42

      Das "gegenwärtige System" ist eigentlich darauf ausgerichtet, den Nachwuchs einer abendländischen Kultur, in der Einübung kultureller Grundfertigkeiten auf das Leben vorzubereiten. Nachdem unser eigener Nachwuchs subventioniert abgetrieben und verhindert wird, und an deren Stelle die Brut des Morgenlandes gefördert hineingetauscht wird, ist es wahrlich dumm daran festzuhalten.Diese Morgenländer können niemals, aber vor allem wollen sie kulturell überhaupt nicht mithalten! Nach deren Meinung sind sie uns eben haushoch überlegen, und haben ausgenommen von den Sozialleistungen die wir ihnen zahlen dürfen(!), auch keine sonstigen Interessen an abendländischer Kultur.
      Über die hinteren Ränge von vergleichenden Bildungsstudien brauchen wir uns gar keine Gedanken mehr machen. Nachdem der Austausch durgeführt ist, wird es mangels Sinnlosigkeit, keine vergleichenden Studien mehr im ehemaligen Österreich geben. Nur noch beim Rezitieren von Koranversen, und deren Nebenerscheinungen, werden die neuen „Herren“, und deren Mitläufer sicherlich im Spitzenfeld landen.

    • karl berger (kein Partner)
      08. März 2011 09:26

      Sie sind ja das ideale Stimmvieh für den Faymann-Kaschperl und beten den Schwachsinn von Schmied & Co nach: Die Pisa-Studie stellt unserem Bildungssystem ein schlechtes Zeugnis aus. Also kann eine Reform nicht schaden. Na bravo, sehr weit gedacht!
      * Wieso sollte aber im Zuge der Reform, der Schultyp der die besten Pisa-Ergebnisse bringt ruiniert werden?
      * Warum sollten Leute wie Schmied & Co und die linke "Bildungs"schickerie, die uns das jetzige Bildungssystem beschert haben, nun plötzlich den Stein der Weisen gefunden haben. Die Erfahrung lehrt: Nach jeder Reform werden unsere Schüler im Durchschnitt blöder!
      * Wieso sollte gerade ein Schulsystem (Gesamtschule), das in anderen Ländern gescheitert ist, hier in Österreich erfolgreich sein?
      * Die Zahlen oben haben Sie ja gesehen: Warum soll flächdeckend ein Schultyp eingeführt werden für absolut alle (außer für die roten Elitekinder, die weiterhin ins Lycée oder katholische Privatschulen gehen werden), der schlechter abschneidet als die 2. Leistungsgruppe einer Hauptschule?!

    • hoola (kein Partner)
      08. März 2011 20:08

      @karl berger

      "Die Zahlen oben haben Sie ja gesehen"...um die zahlen ernst nehmen zu können wre es erst mal notwendig zu wissen, welche Neuen Mittelschulen verglichen wurden. da diese ja bist jetzt nur unter dem titel "modellversuche" laufen besteht natürlich die frage, welche (lehr-)personelle (quantitativ u qualitativ!!! im sinne von ausbildung) ausstattung an den einzelnen schulen vorhanden war, denn davon hängt ein gutteil der ergebnisse ab.
      natürlich ist die NMS von 10-14 ein prestigeprojekt der spö. aber jetzt mal objektiv betrachtet: glauben sie wirklich, dass alle schülerInnen, die im alter von 10 jahren "aussortiert" u getrennt werden, und ich sprech jetzt den teil an, der in die hauptschule geht, nicht die kompetenz hätte in einer ahs durchzukommen? so naiv sind sie sicher nicht!!!! dementsprechend: gemeinsame schule von 6-12,13 od 14 (schon mit innerer diefferenzierung!), denn dann kann man schon eher potentiale und tendenzen der schüler erkennen!! und differenzierung noch früh genug durchführen! und in dieser gemeinsamen schule deutlich andere didaktische methoden (mehr praxisorientiert, gruppenarbeit = soziale kompetenzen fördern etc...) einführen.

  5. Hotelerbe (kein Partner)
    07. März 2011 18:45

    Politiker sind halt die perfekten Kontraindikatoren. Wann immer ich mir eine Frage zur Bildung meines Kindes beantworten muß, schaue ich genau, was Politiker mir empfehlen würden. Und dann mache ich das genaue Gegenteil. Oder ich schaue mir an, was diese Politiker mit ihrem eigenen Nachwuchs machen. Wer so verfährt, hat den Erfolg für sich gepachtet.

    Der Erfolgsweg lautet: Privatvolksschule, Privatgymnasium, auch einige wenige öffentiche Gymnasien sind noch zu empfehlen, Universität, Auswandern!

    Na, lieber Politiker, gefällt euch das? Das ist meine Antwort auf eure Politik. Deutlich genug?

  6. A.E.I.O.U (kein Partner)
    07. März 2011 18:24

    Das Lügen und Betrügen hat System in der Politik, weltweit versteht sich.

    An 3 Beispielen soll das verdeutlicht werden.

    Schauen wir uns die "Staatsschulden" an. Durch Auslagerungen, Überbewertungen, nicht erfolgten Berichtigungen und sonstigen Tricksereien werden die künstlich niedriger gerechnet.

    Oder betrachten wir die "Arbeitlosenzahlen". Da gibt es gleich mehrere Berechnungsarten, um auf das gewünschte geschönte Ergebnis zu gelangen. Auch in diesem Bereich gibt es eine akrobatische Verharmlosungs-Vielfalt.

    Und bei der "Inflationsrate" ist es ganz genauso. Diese ist immer mindestens doppelt so hoch wie die offziell verlautbarte. Und selbst diese ist einigen Politikern zu hoch, sodass der "Warenkorb" permanent angepasst wird, um diese nichtssagende rechnerische Durchschnittsgröße niedriger zu halten als sie in Wirklicheit ist.

  7. berger karl (kein Partner)
    07. März 2011 16:59

    Die österreichische Bildungspolitik ist eine Veranstaltung, die "des Kaisers neuen Kleidern" ähnelt. Gut, dass wenigstens irgendjemand ruft: der ist nackt!

    Das Argument für die Gesamtschule ist ja hanebüchen: Schlechte und gute Schüler lernen gemeinsam und das Ergebnis ist im Durchschnitt besser, als wenn gute Schüler in einer eigenen Schule unterrichtet würden! Jeder der jemals in einer Schule war, weiß in welche Richtung die Nivellierung erfolgt!

    Es ist eines der großen Rätsel dieser Republik, warum eine ausgewiesene Bankrotteurin, eine der Abkassierer, eine derjenigen, die für die Finanzkrise mitverantwortlich und für die Riesenverluste aus der Krise für Österreich hauptverwantwortlich ist, warum diese Frau entscheiden soll was in welcher Schule unterrichtet werden soll. Denn ihr Lebenwandel - 50 Jahre, ledig, keine Kinder, ist ja auch nicht gerade ein Auftrag über anderer Leute Kinder zu entscheiden.

    Zum morgigen Frauentag noch etwas zum Nachdenken: Hier ein Artikel aus der Wiener Zeitung (*schäm schäm* Herr Unterberger ;)): http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&lexikon=Karriere&letter=K&cob=197098
    Darin wird gefeiert, dass endlich, endlich eine Frau !!!! in den Vorstand einer Bank einzieht! Der Tod dieser Republik: die Quotenfrau!

  8. Wolfram Schrems (kein Partner)
    07. März 2011 16:50

    Der Brief des Herrn Horvath verschlägt auch geeichten Beobachtern des linken österreichischen Neofaschismus die Rede.

    Frech, undemokratisch und schlechtes Deutsch - das ist zuviel.
    "Einheitliche Bildungsstrategie" - könnte auch aus der "DDR" oder dessen Vorgängerstaat stammen.

    Man beachte übrigens auch den unvermeidlichen Verweis auf die - namentlich nicht weiter genannten - "Experten". Diese meist anonym in Erscheinung tretende amorphe Masse muß für alle möglichen Maßnahmen in Richtung Meinungsdiktatur (und weiter, eben in Richtung Faschismus, siehe oben) herhalten.

    Nein, Herr Horvath, die "Experten" sind uns egal! Niemand hat sie gewählt. Wir wissen auch, daß sie gutbezahlte Propagandisten Ihres weltanschaulichen Lagers sind.

    Abscheulich.

  9. Tertullian (kein Partner)
    07. März 2011 15:45

    man könnte überspitzt ergänzen:
    sie lügen, sobald sie den Mund aufmachen!

    • numerus clausel (kein Partner)
      07. März 2011 16:31

      Allein an der Mimik und Gestik erkennt man die Lüge, die brauchen ihren Mund gar nicht erst aufmachen.

    • Josef Maierhofer
      07. März 2011 19:20

      Beim Villacher Fasching gab es schon lange nicht mehr den 'Lügendetektor' für einheimische Politiker und schon gar keinen für die EU-Politiker, die 27x so viel lügen, da geht das 'Lügenlicht' überhaupt nicht mehr aus ...

  10. Brigitte Imb
    07. März 2011 15:37

    Die NMS u. die Sonderschule sind gleichauf im Migrantenanteil.
    Was sagt uns das?
    Es mag sich jeder selbst seinen Reim darauf machen welches Niveau in einer NMS herrscht.

    Dabei ist hier der österr. Durchschnitt berechnet , 28%!, und wenn man bedenkt, dass in ländl. Gebieten, bzw. Schulen wenige bis keine Migranten sind, ist es nicht verwunderlich, in Städten einen Anteil v. 80% und mehr zu finden.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      07. März 2011 16:21

      ... und dreimal dürfen wir jetzt raten,
      auf welche Schul'n die Bonzokraten
      ihre brennten Kinder schicken werden,
      sofern sie welche hab'n auf Erden:
      Schottenstift und Theresianum.
      Manus lavat? Manus lavat manum.

      Ich muß mich korrigieren: Einmal raten genügt.

    • numerus clausel (kein Partner)
      07. März 2011 16:33

      Darum schickt auch der Initiator des "Bildungsvolksbegehrens" seinen jüngsten Nachkömmling ins Bischöfliche Gymnasium in Graz. Wasser predigen, Geld vom reichen Onkel einstecken, oder hab ich da jetzt was verwechselt?

  11. DDr. Peter Alexander (kein Partner)
    07. März 2011 09:02

    Wer den Herrn Harald Horvath wissen lassen will, was man von seinem DDR-Verständnis von Meinungsfreiheit hält: vorname.nachname@bgld.gv.at

    Und: Tragt diese zwei Skandale in die Welt hinaus!

  12. durga
    07. März 2011 00:59

    Unsere jungen Freunde vom www.schuelerbegehren.at haben dankenswerter Weise eine sehr umfangreiche Kollektion von Berichten aus Deutschland und einigen anderen Ländern zusammengestellt, die den Qualitätsvergleich Gesamtschule zu selektiven Schulformen zum Inhalt haben (alles mit Quellenangaben). Diese Quellen stehen in ekklatantem Wideerspruch zu den auf Unwahrheiten, Verschleierungen und Sozialromantik basierenden Heilsversprechungen aus BMUKK und bifie.

    Zwei Zitate aus dem Schuelerbegehren:

    "„(Die Gesamtschule) hat jedenfalls ihre Ziele keinesfalls erreicht. Weder ausreichende Qualität noch mehr Gerechtigkeit.“: Bildungsministerin Annette Schavan („Die Presse“ 5. Juli 2010).

    "„Die Integrierte Gesamtschule in Deutschland stagniert auf niedrigem Niveau. Sie rangiert mindestens ein Lernjahr hinter der Realschule und rund drei Lernjahre hinter dem Gymnasium. Dass die Hauptschule noch etwas schwächere Ergebnisse als die IGS hat, ist vor allem mit ihrer unvergleichlich schwierigen Schülerklientel zu erklären. Die Aufmerksamkeit der Schulpolitik sollte deshalb vor allem der Hauptschule gelten, aber nicht generell der Strukturfrage. Letztere ist eindeutig beantwortet, zumal die Gesamtschule nicht einmal in der Lage scheint, die Potentiale ihrer Schülerschaft auszuschöpfen." J. Kraus, Präsident Deutscher Lehrerverband, 19. 11. 2008.

    Resumee in den Worten von Tony Blair vor etwa 10 Jahren "(dieser ließ, wie fast alle Gesamtschulpolitiker, seine eigenen Kinder auch nicht in einer öffentlichen Gesamtschule, sondern in einer äußerst elitären „faith school“ erziehen), die Gesamtschulen seien ein „Misserfolg“ und die Ausbildung ohne Selektion habe keine besseren Bildungs- und Aufstiegschancen gebracht"

    • numerus clausel (kein Partner)
      07. März 2011 16:41

      Sogar der "Lichterlträger" Dorfer spricht sich gegen die Gesamtschule aus. Was ist mit dem bloß passiert? Hat er sich doch so den Roten angebiedert und deren Schwachsinn weiterverbreitet. Sollte er doch wieder vernünftig geworden sein? Wenn schon die wackeren Parteigünstlinge sich kritisch äußern, dann ist´s um die Schmied schon sehr schlecht bestellt.
      Offensichtlich ist die Gemeinbevölkerung doch nicht so geistig beschränkt und erkennt mittlerweile, welche Sauerei hier betrieben wird.
      Sohin wünsche ich dem "Bildungsvolksbegehren" vom rechtskräftig verurteilten ehemaligen Finanzminister H.A. dass es das Ergebnis bringt, das diesem Schwachsinn zusteht.

    • berger karl (kein Partner)
      07. März 2011 17:44

      Danke für den Link! Das ist ja eine super Website mit allen Argumenten. Da spar ich mir jede Anmerkung und bitte alle Leser bei www.schuelerbegehren.at zu unterschreiben. Ich habe mit der Website wirklich nichts zu tun und habe diese heute zum ersten Mal bemerkt.

  13. socrates
    06. März 2011 23:13

    Auch die Schüler betrügen: In Laptopklassen dürfen die Schularbeiten auf dem PC gemacht werden, eine Einladung über das Internet zu kommunizieren. Auch Facebook bietet sich zur Informationsbeschaffung an. Beliebt ist auch mit dem Handy den Text zu fotografieren und einem Ghostwriter zu senden, der die Lösungen zurückpostet.
    Wenn die Leute dumme Kinder wollen, werden sie diese auch bekommen!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      07. März 2011 01:20

      Die Verwexxxlung (oder Gleichschaltung) von Computerei mit Bildung ist natürlich auch ein Teil des Plans zur bewussten Verblödung.
      Denn der Computer ist ein Werkzeug, überaus brauchbar — sofern man das geistige Rüstzeug zuvor erworben hat. Ansonsten ist er kaum mehr wert als eine Kombizange, wie wir alltäglich erleben dürfen. Bei unsachgemäßer Benützung richten beide Werkzeuge mehr Schaden und Mehrarbeit an, als sie nützen.

    • RB (kein Partner)
      07. März 2011 13:40

      @socrates
      Ich kann es kaum glauben, darf doch nicht wahr sein..... :-((

  14. Alexander Renneberg
    06. März 2011 21:07

    harald.horvath@bgld.gv.at

    der herr horvath freut sich sicher über einige aufmunternde mails. oder so ;-)

  15. Anton Volpini
    06. März 2011 18:23

    Uuuuuund ! Gestern die Trolle vorzeitig im Blog, was ein Spaß war. Weil nur die gscheiten und lieben Trolle das begriffen haben.
    Und heute,....hatten wir das nicht schon einmal?

  16. *548921* (kein Partner)
    06. März 2011 12:12

    Diese Lügereien und Betrügereien über Adam und Eva im Paradies unter Kirschenbäumen ist doch wirklich kein Deutsch auf Dauer.g
    Aber es gibt ja schon die Rechtschreibprüfung, Glück - und man kann Fehler schon vermeiden...

    • Junggeselle (kein Partner)
      06. März 2011 12:15

      sie herr/frau nummer, es gibt nur eine wahrheit in ewigkeit und dafür kämpfen und nochmals kämpfen.
      Leben!

  17. Torres (kein Partner)
    06. März 2011 12:05

    Es ist ja wirklich erschütternd, wenn die Schulagenden von der hochgebildeten und flexiblen Dr. Beatrix Karl an den Handelsschüler Werner Amon, langjähriges Mitglied der ÖVP-Betonfraktion, übertragen werden. Damit hat die ÖVP wieder einmal bewiesen, dass es ihr um nichts anders geht, also ums Blockieren.
    Und was die Sprachkenntnisse des Herrn Hovath anbelangt, ist es immer wieder lustig zu sehen, wie Leute, die selbst größte Schwierigkeiten mit der deutschen Sprachen haben (wie eben Herr Unterberger) sich zu Kritikern anderer aufspielen.

    • Schani
      06. März 2011 18:10

      Wer im Glashaus sitzt................!Beherzigen Sie das.

    • Undine
      06. März 2011 19:32

      @Torres

      Ach Torres, sollten Sie wirklich der einzige Mensch unter der Sonne---oder in diesem Blog--- sein, der nicht weiß, daß Dr. Unterberger seit eh und je einen GHOSTWRITER beschäftigt? Selbst als er Chefredakteur bei der PRESSE war, stammte keine Zeile aus seiner Feder. Der Grund: Sein Deutsch ist so mangelhaft, sowohl was den Stil als auch die Rechtschreibung anbelangt. Ist Ihnen tatsächlich entgangen, daß gelegentlich der Stil etwas verändert ist? Das passiert, wenn der HAUPTGHOSTWRITER Urlaub macht. Die häufig wechselnden Vertretungen sind nicht so besonders.

      Angefangen hat's ja schon in der Schule. Das Maturazeugnis kostete seine bedauernswerten Eltern ein Vermögen, sag ich Ihnen. Na, und auf der Uni dann halt das Übliche, die Dissertation NATÜRLICH ein PLAGIAT! Und so hat sich unser Dr. Unterberger BIS HEUTE durchgeschwindelt mit seinen zum Himmel schreienden mangelhaften Deutschkenntnissen. Ja, und dann spielt er sich noch, wie Sie richtig bemerkten, zu Kritikern anderer auf. Die Welt steht nicht mehr lang, Sie werden es sehen! :-)

    • Brigitte Imb
      06. März 2011 19:53

      Torres,

      tun Sie sich a bisserl informieren bevor Sie schimpfen, denn womöglich kennt sich der Hr. Amon doch ein wenig aus...

    • Torres (kein Partner)
      07. März 2011 11:06

      @Undine
      Unterberger beschäftigt definitiv keinen Ghostwriter, wer hat Ihnen denn diesen Unsinn eingeredet? Und wie blöd muss man wohl sein, um so etwas zu glauben? Dass man allerdings mit derartigen Sprachfehlern schwer ein Maturazeugnis bekommt, glaube ich schon eher. Außerdem habe ich ja auch nie behauptet, dass Unterbergers Deutsch grundsätzlich mangelhaft ist, sondern dass er leider immer wieder kleine oder größere Fehler (sehr gerne Fallfehler: es wäre ihm sehr zu empfehlen, etwa die Veröffentlichungen von Bastian Sick "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" zu lesen) einstreut. Ein Lektor wäre ihm immerhin dringend anzuraten.

    • falsus procurator (kein Partner)
      07. März 2011 11:29

      @torres:
      ojeeeeeee, ironieresistent auch noch?

    • Undine
      07. März 2011 11:52

      @Torres

      Ja, haben Sie allen Ernstes meine Worte für bare Münze gehalten???
      Haben Sie diese absurde Idee wirklich nicht als IRONIE gesehen?
      Also, da kann ich Ihnen auch nicht helfen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. März 2011 13:27

      @torres dürfte zu den Vertretern der "sitcom-geschädigten" Generation angehören, die ohne entsprechenden Emoticon (möglichst animiert) nicht wissen, ob sie lachen oder weinen sollen.

      Die Frage nach der solchen Leuten innewohnenden Intelligenz wollen wir lieber nicht stellen.

    • Xymmachos
      07. März 2011 17:37

      @Torres: Willkommen, willkommen! Auf jemanden wie Sie haben wir hier schon lang gewartet! Hochgebildet und flexibel, wie Sie offenbar sind (fast so hochgebildet und flexibel wie die Frau Karl), und dazu noch ein Germanist von Graden, der dem des Deutschen nur ansatzweise mächtigen A.U. endlich die Maske vom Gesicht reißt... Ja, von Ihnen ist hier Großes zu erwarten! Ihr hohes Niveau verdanken Sie vermutlich dem Besuch der Vorläufer-Institution der Gesamtschule? Aber wieso glauben Sie eigentlich der Undine nicht, daß sich A.U. nur mit Hilfe eines Ghostwriters (der's, wie man sieht, freilich auch nicht kann, aber einen besseren kann er sich halt nicht leisten) so recht und schlecht durchschlägt? Ihnen gesagt: die Dame wird wegen ihres Insider-Wissens in Fachkreisen sehr geschätzt! Mein Tip für Sie: Ghostwriter für A.U., das wär' doch (endlich) ein Job!? Allemal besser als jede Woche beim AMS anstellen.

  18. Zellenforscher (kein Partner)
    06. März 2011 11:17

    Was die Welt braucht sind Intelligenzen und bitte keine Trotteln.
    Dafür kann man sich einsetzen.

    • Wichtiger Gut (kein Partner)
      06. März 2011 11:31

      Das eigentliche Problem ist der falsche Lösungsversuch...*

  19. Ungut Heinz (kein Partner)
    06. März 2011 11:10

    es gibt und gab niemals ein gemeinsames inneres weltbild bei diesen zellen, was man menschen nennt.
    es gibt und gab im kreislauf ein mehr oder weniger zerrissenes inneres weltbild.
    die zeiten sind schon längst reif um nach diesen sternen zu trachten und aber auch um dieses weltbild zu verstehen.
    eine matura oder ein titel kann nicht wirklich unbedingt dabei helfen.
    was haben die vorfahren im hirn gehabt, als welches bewusstsein und welches hirn oder bewusstsein haben die heutigen.
    hirn ist nicht hirn und bewusstsein ist nicht bewusstsein.
    ich würde gar nicht von lügen oder betrügen reden.
    ich würde vielmehr sagen, man wurde in der vergangenheit mit kleine gehirnen nicht fertig, weil sie ihr weltbild im ganzen durchsetzen wollten - also herrschen und macht ausüben - aber nicht verstehen oder bilden - also weiterentwickeln...

  20. byrig
    06. März 2011 00:55

    ein weiterer unterberger-hammer!
    nicht einmal in der presse war bis jetzt von diesen skandalen zu lesen.
    wenn man bedenkt,was diese schiache lesbe und dieser burgenländische zigeuner für eine macht-unhinterfragt-ausüben,wundert man sich,dass die sogenannte 4. macht-die presse-so still bleibt.
    die konklusio:die sozis haben noch unglaublich viel macht,die bürgerlichen sind teilweise,zumindest z.z,unfähig.und haben verräter in ihren reihen wie diesen ungustl schilcher und den kaum sympathischeren aber angeblich mächtigen bladen konrad.

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. März 2011 11:00

      Schwarz und Rot sind doch nur Hilfsköche bei der Herstellung des mulitikulturellen Eintopfes, den die "One-world-Mamarilla" EU und Europarat aus uns zubereiten will.

      Verflochten durch "übergeordnete Interessensgemeinschaften" spielen sie uns die 'Schmierenkomödie Demokratie' so lange vor, bis der letzte einigermaßen denkfähige Bürger sein Kreuzerl bei den "rechten Schmuddelkindern" abliefert.
      Dann gibt es entweder wieder "Sanktionen" oder der eine oder andere "agent provocateur" liefert (siehe Franz Fuchs) eine Einlage, die den Höchstgerichten diesmal "genug" Material in die Hand gibt, die Freiheitlichen zu verbieten.

      Notfalls instrumentalisiert man "Einzeltäter", die für einen Heimgang der blauen Galionsfigur sorgen.
      Wer dazu noch die Medien in der Hand hat, braucht dabei nicht einmal besonders clever zu sein, bzw. kann sich auch eine dilettantische Ausführung leisten, die Indizien, die zum Täter führen könnten, werden einfach ignoriert oder weggeschrieben.

  21. Marcus Aurelius (kein Partner)
    06. März 2011 00:50

    Hab' ich heute meinen pessimistischen Tag? (Grübel. Selbst erforsch.)
    Nein, nur meinen realistischen.

    Wir können uns die Ergründung und das Beklagen des real existierenden Sozialismus schenken. Denn er hat gesiegt, an so ziemlich allen Fronten. Wir werden bevormundet, gleichgeschaltet, entrechtet und geschröpft. Niemand steht dagegen auf; wir jammern, aber wir lassen uns unsere Versklavung gefallen.
    Und die schreitet munter voran, unaufhaltsam.
    Denn der planmäßig beschrittene "Weg zur Knechtschaft" (Hayek), der uns noch als solcher auffällt und Brechreiz erzeugt, stört schon heutige Heranwachsende nicht mehr — und wird folgenden Generationen als völlig normal erscheinen.

    Dieser Weg ist bald vollendet, sein Ziel erreicht: eine amorphe, dumpf willenlose Masse von nicht einmal halbgebildeten Proletariern, die als passives Stimmvieh herangezogen werden, um sozialmafiösen Politikern die Füße zu küssen, von denen sie wie Hamster im Käfig gehalten werden ... immer was zu fressen, aber ansonsten das Maul und die die Gulag-Regeln einhalten!
    Die seit Jahrzehnten verfolgte Nivellierung des Bildungswesens (von der Volksschule bis zur Uni) zu Kaderschulen der Verblödung und Leistungsfeindlichkeit hat eben Methode und Absicht. Jede neue "Reform" dient diesem Zweck, der dem Staatsvolk als "Fortschritt" und "Chancengleichheit" in die Ohren geblasen wird.

    Oisdann: Der Niedergang unserer Insel der Phäaken (und der meisten EU-Länder) ist nicht mehr aufzuhalten. Eine einzige Frage bleibt offen: Wer unter all den antriebslosen Einfaltspinseln, die unsere Schulen hervorbringen, soll die horrenden Steuern bezahlen, ohne die dieses System der Zwangsbeglückung so krachend implodieren wird wie der Ostblock?

    • Undine
      06. März 2011 12:00

      @Marcus Aurelius

      Wem Ihr heutiges "Wort zum Sonntag" nicht in alle Knochen fährt, der kann nur blind oder taub oder eher Beides zugleich sein! Leider haben Sie mit jedem Satz, mit jedem Wort ins Schwarze getroffen.

      Wenn man überlegt, was einst die Gründe für die Entstehung der Sozialdemokratie, später dann jene ihrer häßlichen, mörderischen Karikatur, des Kommunismus, waren, findet man keine Parallelen.

      Die Anfänge der Sozialdemokratie in der Mitte des 19. Jahrhunderts waren zu verstehen. Die Armut und Ungerechtigkeit, unter der ein sehr großer Teil der Bevölkerung litt, konnte so nicht ewig weitergehen. Das Hainburger Programm 1888/89 war gewiß ein Meilenstein in der Geschichte.
      Für die Gründung des Kommunismus, der wirklich nichts als Leid über die Menschheit brachte, kann man schwer Verständnis aufbringen.

      Tatsache ist, daß bei der Gründung von Beidem, sowohl des SOZIALISMUS als auch des KOMMUNISMUS, bittere Armut Pate gestanden ist.

      Aber was ist heute die Ursache für die schleichende Einführung der LINKEN DIKTATUR, deren endgültiges Finale vor zwei Jahrzehnten von den meisten Menschen (mit Ausnahme von Alfred Hrdlischka, Elfriede Jelinek und anderen Ewiggestrigen!) mit so viel berechtigtem Jubel und Freudentränen begrüßt und besiegelt worden war?

      Noch herrscht (allerdings oberflächlich) Wohlstand, also nicht der geringste Anlaß, den KOMMUNISMUS dürch die Hintertür einzuführen. Man war überzeugt, dieser Hydra alle neun Köpfe abgeschlagen zu haben. Leider ist das Gegenteil der Fall: Diesem neunköpfigen Seeungeheuer der griechischen Mythologie sind die abgeschlagenen Köpfe DOPPELT nachgewachsen!

      Der angestrebte Siegeszug des Kommunismus wurde nur vorübergehend durch den WKII unterbrochen, feierte dann wieder fröhliche Urständ', brach 1989/90 zusammen, wurde für TOT erklärt, was sich als fataler Irrtum erwies, denn er war leider nur SCHEINTOT.

      Und nun geht's mit neuem Elan weiter, diesmal aber ganz subtil, bis der marxistische Traum erreicht ist und ganz Europa sturmreif ist.

    • Undine
      06. März 2011 12:30

      Muß im 2. Absatz heißen:....findet man keine Parallelen ZU HEUTE

    • durga
      07. März 2011 09:11

      @Undine

      Liebe Undine,

      der Kommunismus ist nicht scheintot, er ist ein Untoter. Er lebt von der Kraft seiner leicht manipulierbaren Opfer, die - blutleer gesaugt - weitere Opfer finden müssen um existieren zu können; ein Totentanz der Vampire.

  22. Undine
    05. März 2011 23:36

    Bis Ende der 60er Jahre gab es noch die VS-Oberstufe. Auf dem Land hatte dieser Schultypus ein erstaunlich hohes Niveau aufzuweisen, selbst in winzigen 2-klassigen Volksschulen! In Orten, in denen es hingegen eine HS gab, erfüllten die VS-Oberstufen eher die Aufgaben einer "Sonderschule".

    Beides, VS-Oberstufe und Sonderschule wurden plötzlich abgeschafft---wegen Diskriminierung". Nicht aber abschaffen konnte man die DUMMHEIT; die ist leider UNAUSROTTBAR.

    Diese ehemaligen Anwärter für VS-Oberstufe, bzw. Sonderschule bevölkerten von nun an die Hauptschulen. Es wurden die unterschiedlichen Klassenzüge---A, B und C--- eingeführt, um irgendwie differenzieren zu können. Differenzierung war damals noch nicht verpönt!

    In der Zwischenzeit entstanden löblicherweise an vielen größeren Orten Gymnasien. Dies hieß, daß sehr begabte Kinder auch vom Land nicht zwangsläufig mehr in Internate geschickt werden mußten.Die Glücklichen!

    Währenddessen hatte der einst sehr gute Ruf der Hauptschulen zusehens stark gelitten. Besorgte Eltern schickten vermehrt ihre Kinder in die neu entstandenen Gymnasien. Der Zugang war durch den Wegfall der Aufnahmsprüfungen sehr erleichtert, was natürlich auch nicht so überaus begabten Kindern Tür und Tor öffnete. Die Folgen zeigten sich alsbald. Nun ist man am Ende der Fahnenstange angelangt: ALLE gehen in die NMS!

    Dieser Abstieg ging einher mit den wechselnden Figuren, die das Amt des Unterrichtsministers bekleideten. Unter Unterrichtsminister Dr. Heinrich Drimmel, einem Mann mit hoher, ja höchster Bildung war unser Schulwesen wirklich hervorragend. Piffl-Percevic hielt den Standard, dann aber ging's rapide bergab mit Sinowatz, Scholten, usw. Und nun sind wir am schulischen Tiefststand angelangt unter kräftiger Mithilfe der letztklassigen Claudia Schmid. Ein Trauerspiel!

  23. Rosi
    05. März 2011 22:48

    Jahrelang hat man von Tests zur Gesamtschule gelesen, nie von Ergebnissen dieser Tests. Jeder logisch denkende Mensch konnte sich darauf einen Reim machen. Nun - endlich - liegt auch der Beweis auf dem Tisch.
    Was das Demokratieverständnis der SPÖ betrifft, scheint es so zu sein, daß alles, was der Meinung der SPÖ selbst entspricht, 'demokratisch' ist. Alles andere nicht. Eine einfache Welt.
    Und so schließt sich der Kreis wieder, und wir wissen, weshalb es in den Augen der SPÖ eine Gesamtschule geben muß.

  24. Steuerzahler (kein Partner)
    05. März 2011 22:13

    Ernst Jandl sagte es auf seine witzige Art: Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Man kann denken, wohin und soweit man will. Man sollte nur die Grenzen zwischen geistiger und realer Welt erkennen. Da hapert es in manchen Gehirnen gewaltig. Das Phänomen linker Sentimentalität ist bekannt. An Naivität ist diese Weltsicht kaum zu übertreffen, doch die unbestechliche Realität holt deren Anhänger regelmäßig ein. Um den Schein wahren zu können, verstricken sich die Linken mehr oder weniger ungewollt in ein Geflecht von Lüge und Heuchelei.

    Strenge Leistungsanforderungen haben in der Schule alten Schlags für einen geordneten Ablauf des Unterrichts gesorgt. Es wurden genau definierte Leistungen verlangt, die mit Fleiß und Selbstdisziplin von den meisten Schülern erbracht werden konnten. Das verlieh dem Schulbesuch einen festen Rahmen und damit einen Sinn. Die Aufgabe der Schulkinder bestand in der Einübung kultureller Grundfertigkeiten.

    Erstmals in der Geschichte der Menschheit weigert sich die Generation der Erwachsenen, ihre von Natur aus vorgesehene Rolle als Vorbilder und Erzieher zu übernehmen: sie versagen darin, kulturelle Fertigkeiten und traditionelle Werte an die nachwachsende Generation weiterzugeben. Man überantwortet statt dessen die Kinder einer technokratisch organisierten Aufsicht im Massenbetrieb, der sich beschönigend „Schule“ nennt.

    http://ef-magazin.de/2011/01/19/2806-schulmobbing-zwischen-den-zeilen

  25. carlo soziale (kein Partner)
    05. März 2011 20:17

    Die sozialistische Schulpolitik seit den 1970er Jahren hat die Wiener AHS (in der Provinz ist es angeblich noch nicht so schlimm) zu Proletengymnasien werden lassen. Die ehemaligen Hauptschulen sind eigentlich Sonderschulen. In diesen Gymnasien werden viele Minderbegabte durch teure Lehrer (universitäre Ausbildung und hohe Gehaltstufe durch das Dienstalter der Professoren) unterrichtet. Jetzt erkennen sogar die Linken, dass es keinen Sinn hat "Säue mit Perlen zu füttern". Die Gesamtschule für alle 6- bis 14-jährigen muss her, unterrichtet von kostengünstigeren PH-Absolventen.
    Anfangs verwässerten sie die Förderung der Begabten, indem sie auch Unbegabtere ins Gymnasium schickten, es gab aber noch die Hauptschule für extrem Unbegabte (respektive Unwillige). Jetzt wollen sie alle in den Schultyp (HS mit NMS-Schild an der Eingangstür) für die Unbegabten schicken.
    Die Gegner solcher Bestrebungen werden durch Studien gekaufter Experten bekämpft, ignoriert oder lächerlich gemacht.
    Österreich, der DDR-Nachfolgestaat schlechthin.

  26. Ritter vom Kapall
    05. März 2011 19:22

    Wenn man so die diversen Meldungen und Kommentare durchsieht, so sind die Linken massiv verstört durch die Entscheidung des ÖVP-Obmanns, Karl aus der Schulreformdiskussion abzuziehen. Sie sehen ihr ideologisches Leitprojekt dahinschwimmen, weil eine Rechnung nicht aufgegangen ist.

    Und der liebe ÖVP-Obmann hat schlußendlich dem Druck jener vernuftorientierten und verantwortungsvollen Kräften in seiner Partei nachgeben müssen und auf diese Weise den Zug Richtung integrierte Gesamtschule vorerst gestoppt. Die Beharrlichkeit und Standhaftigkeit vieler in der ÖVP hat sich ausgezahlt.

    Werner Amon mag zwar kein wirklicher Experte in Schulfragen sein, aber er ist ein erfahrener Verhandler und kennt das politische Spiel. Wichtig ist nun, nicht locker zu lassen und weiter für die Qualitätserhaltung des österreichischen Schulsystems zu kämpfen.

    Dank an Andreas Unterberger für dieses exzellent Argumentarium! In der Lichtenfelsgasse werden das einige sicher gerne aufnehmen. Nicht unbedingt in der Bundespartei, aber sicher eine Etage darunter - beim ÖAAB!

    • numerus clausel (kein Partner)
      06. März 2011 09:23

      Jetzt kann der Neugebauer ordentlich loslegen. Man mag von ihm halten was man will, aber wenn er mal auf den Tisch haut, dann erbebt das ganze Haus. Wär zu schön, wenn er den Schwachsinn zu Fall bringen würde und die Schmied das Handtuch werfen muss.

  27. jessasmaria (kein Partner)
    05. März 2011 17:57

    also - ist die Gesamtschule schlechter als die Hauptschule ??
    wie ist das noch möglich ??

    meine 4 Kinder haben allesamt Hauptschule, anschliessend 2 in BHS 2 in ORG alle 4 Matura, anschl. Studium -... und abgeschlossen !
    Was wäre aus meinen Kindern geworden wenn sie erst eine AHS-Unterstufe besucht hätten - die Elite-Schmiede für gehobene bürgerliche Kinder !!!

    Oder ist das alles Einbildung? - Wären Leistungsgruppen im AHS-UStufe nicht auch gut ? -
    Sind den Hauptschullehrer zu minder für gehobene bürgerliche Kinder ??
    - oder wollen wir die Kinder der Proleten weit weg haben ?? -- im späteren leben werden unsere gehobenen bürgerlichen Kinder auch mit den Proletenkindern und Zuwanderern in direkter Konkurrenz stehen -- das sollten sie früher lernen !

    Also fürchtet Euch nicht - oder sind eure Kinder gar nicht so gut wie ihr vorgebt?

    • Heri (kein Partner)
      05. März 2011 18:06

      Ja genau das ist ja das Problem: Heute studieren ja offensichtlich schon alle (ja sogar auch Ihre Kinder) und damit ist klar, dass es keiner außergwöhnlichen Leistung mehr bedarf bei uns zu studieren. Macht ja eh schon jeder (und da spreche ich auch aus Erfahrung :-)).
      Und dann jammern die Sozis wenn die Studiosis keinen Job bekommen...

    • Josef Maierhofer
      05. März 2011 18:21

      Das liegt aber schwarz auf weiß vor.

      Ich vermute, Ihre kinder sind schon älteren Semesters.

      Ich selbst war auch in der Hauptschule und die war gut, in den 1950-er Jahren, wenn ich die Hauptschule ums Eck, nunmehr seit zwei Jahren 'neues Gymnasium' ansehe, da würde weder ich hingehen, noch meine Kinder hinschicken.

  28. M.S.
    05. März 2011 17:46

    Die Tatsache, dass diese Skandale offenbar in keinem Medium behandelt wurden, zeigt den erschreckenden Zustand unserer Republik in aller Deutlichkeit auf. Offenbar scheinen bereits alle Medien unter Druck der Staats- oder Parteigewalt zu stehen. In diesem Ausmaß gibt es dies nur mehr in den schlimmsten Diktaturen dieser Erde.
    Leider kann ich nicht umhin, wiederum die ÖVP zumindest als Mitschuldige an diesen Zuständen anzuklagen. Mit einer Partei wie der SPÖ, die sich so rücksichtslos solcher Methoden bedient und sich über demokratische Spielregeln hinwegsetzt kann man einfach nicht mehr verhandeln. Da nützt auch der Einsatz eines neuen "Verhandlers" nichts mehr. Da gibts nur mehr sofortige Flucht in Neuwahlen. Je länger dieser Zustand andauert, desto größer wird das zukünftige Debakel der ÖVP ausfallen.

    • schwejk (kein Partner)
      05. März 2011 18:33

      Hier noch ein Skandal. Allerdings viel gefährlicher:

      Der Frankfurter Terrorist hatte Kontakt zum Wonder-Hassprediger Abdellatif, der in Deutschland wegen Rekrutierung zum Heiligen Krieg verhaftet wurde! Das heißt in Österreich laufen 50 tickende Zeitbomben frei rum.

      Gleichzeitig haben die Ansprechpartner der muslimischen Community in dieser Sache allesamt schon gelogen: Anas Schakfeh, Omar al-Rawi und die Wonder-Vertreter!

      http://redegefahr.com/2011/03/05/frankfurter-terrorist-hatte-kontakt-zu-wonder-hassprediger-sheik-abdellatif/

    • byrig
      06. März 2011 00:59

      schwejk-natürlich haben die alle schon gelogen-und tun das bis heute.und innerlich haben alle die obgenannten ihre klammheimliche freude mit jedem christlichen toten.

  29. Gasthörer (kein Partner)
    05. März 2011 17:01

    Weil ich erst den ÖH-Zwangsbeitrag eingezahlt habe, will ich mein Mütchen kühlen, indem ich auf diese Skurilität hinweise:

    In den Stellenanzeigen vom "Standard" findet sich heute folgende Anzeige der ÖH:
    http://www.vegan.at/forum/YaBB.pl?num=1298643606/3

    "Kellner*in

    Für den Service in einem neuen „StudiBeisl“ in Uninähe werden Kellner*innen gesucht.

    Wir bieten 5 Teilzeitstellen (15 Stunden/Woche) sowie 5 geringfügige Stellen (40 Stunden/Monat).

    Gehalt: netto 9 Euro/Stunde + Trinkgeld

    Anforderungen:

    * Erfahrung in der Gastronomie und als Kellner*in
    * Bereitschaft die Grundsätze des Vereins (basisdemokratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch) umzusetzen.
    * Bereitschaft mit den Gremien des Vereins „StudiBeisl“ zusammen zu arbeiten
    * Teamfähigkeit

    Bitte um Bewerbung bis zum 14.3.2011 per E-Mail mit folgenden Unterlagen:

    * Motivationsschreiben
    * Tabellarischer Lebenslauf"

    Was ist nun das Studibeisl (ich kannte es bislang noch nicht - doch dazu gibt die Seite der ÖH Aufschluss):

    "....Ein politischer Ort mit linken Grundsätzen..."

    "Wichtig sind hierbei unsere Grundsätze – das Studibeisl soll ein Freiraum sein, in dem sexistische Witze, homophobe Äußerungen und rassistische Übergriffe absolut tabu sind: Alle sollen sich hier wohl fühlen können! Unsere Grundsätze sind: basisdemokratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch.

    Du hast weitere Fragen? Dann schreib uns unter: oeh@oeh.univie.ac.at"

    • Heri (kein Partner)
      05. März 2011 18:16

      Also nur wer die "richtige" Einstellung (= brain-wash) hat darf dort arbeiten?
      Das erinnert doch ein bisserl an die guten alten Zeit unter Adolf Hitler. Die linken, grünen Ökos sind genau das gleiche Gesindel in rot/grün... :)

    • Reflecting
      05. März 2011 19:23

      In den erwähnten Stellenangeboten wird - wie schrecklich - ausgerechnet für die Reinigungskraft die Umsetzuung der Grundsätze des Vereins zur Förderung der Emanzipation von Studierenden NICHT verlangt! Wohin sollen diese Klassenunterschiede führen? Warum soll eine Reinigungskraft keine wirksame Vertretung der Grundsätze wie basisdemopkratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, anitrassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriachal, antiheteronormativ, antikapitslistisch und solidarisch vollbringen können?

    • simplicissimus
      08. März 2011 09:28

      reflecting: irgeneiner muss ja diesen anti-müll wegräumen!

  30. numerus clausel (kein Partner)
    05. März 2011 16:57

    In der heutigen Ausgabe der "Krone" zeigt der Pandi Klaus sein Entsetzen ob der Absetzung der Karl in den Schulangelegenheiten. Er stellt die ÖVP wieder als Blockierer hin, aber ehrlich gesagt, wenn man jemanden sieht, der ungebremst gegen die Wand fahren will, was soll man machen? Zujubeln und helfen, das Gaspedal weiter durchzudrücken? Oder doch versuchen, den Bremsanker auszuwerfen?
    Vielleicht ist es möglich, diese von Dr. U angeführten Unterlagen allen Zeitungen zukommen zu lassen, wenn schon "Österreich", "Standard" und die "Krone" nicht darauf eingehen werden, vielleicht ist "Die Presse" doch noch nicht so verkommen und traut sich diese Fakten zu veröffentlichen. Ansonsten können wir mit den hier vorliegenden Fakten auch die Foren der lustigen linken Zeitungen zupflastern.

  31. Charlesmagne
    05. März 2011 14:46

    Endlich hat die ÖVP eine absolut richtige Entscheidung getroffen diese unsäglich ahnungslose und überforderte Frau Karl in die Bildungswüste zu schicken. Nichts könnte die Richtigkeit dieser Entscheidung besser beweisen, als Herrn Schilchers Feststellung in der Kleinen Zeitung, dass er darüber "entsetzt" sei.

    • Wertkonservativer
      05. März 2011 18:42

      Vollkommen richtig, werter Charlemagne!

      Hin und wieder macht die ÖVP ja auch etwas richtig (auch Herr Kopf ist ein positiver Mann!).

    • Schani
      05. März 2011 19:53

      Ich hörte und sah diesen Herren Schilcher gestern in der TV und dachte bei mir:"nomen est omen."

    • Observer
      05. März 2011 20:00

      Werter Wertkonservativer:
      Aus gut informierten Kreisen höre ich, dass ÖVP-intern eifrig nach einem neuen Profil und mehr Schlagkraft gegenüber dem Koalitionsparter gerungen wird. Die Nominierung von Werner Amon ist zumindest schon ein kleiner Erfolg.
      à-propos "Erfolg": beschäftigen Sie und Ihre Gattin sich in den nächsten Tagen nicht mit zuviel Politik, sonst wird Ihr Kurerfolg infrage gestellt. :-)

    • Wertkonservativer
      06. März 2011 11:14

      Danke, werter Observer!
      Wir werden Ihren Rat schon im Eigeninteresse befolgen!

  32. Anton Volpini
    05. März 2011 14:41

    Version von 2003 top

    Realschule 1960:
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 DM. Die Erzeugerkosten betragen 40 DM. Berechne den Gewinn!

    Sekundarstufe 1970:
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 DM. Die Erzeugerkosten betragen 4/5 des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn des Bauern? (Rechenschieber nicht erlaubt)

    Sekundarstufe 1980:
    Korrektur der Formulierung (Identische Neuauflage von 1970):
    Ein/e Bauer/in verkauft einen/e Sack/in Kartoffeln/innen einem/er Kunden/in für DM 50,-. Die Erzeuger/innen Kosten betragen 4/5/innen des Erlöses. Wie hoch ist der/die Gewinn/in des/der Bauern/in? (Keine Taschenrechner/innen verwenden)

    Gymnasium 1990:
    Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Solanum tuberasum für eine Menge Geld (=G). G hat die Mächtigkeit 50. Für die Elemente aus G=g gilt: Die Menge der Herstellungskosten (=H) ist um zehn Elemente weniger mächtig als die Menge G. Zeichnen Sie ein Bild der Menge H als Teilmenge G und geben Sie die Lösungsmenge X für folgende Frage an: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?

    Freie Waldorf-Schule 1995:
    Male einen Sack Kartoffeln und singe ein Lied dazu.

    Integrierte Gesamtschule 1999:
    Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50,-. Die Erzeugerkosten betragen 40,-. Der Gewinn beträgt 10,-. Unterstreiche das Wort "Kartoffeln" und diskutiere mit deinen 15 Mitschülern aus anderen Kulturkreisen darüber. Waffen sind dabei nicht erlaubt.

    Schule 2005 (nach der Bildungs- und Rechtschreibreform):
    Ein agrargenetiker ferkauft ein sagg gatoffeln für 6,25 €. Die kosden bedragen 5 €. Der gewin bedregt 1,25 €. Aufgabe: margiere den term gardoffeln und maile die losung im pdf-format an classenleerer@schule.euroba

    Jor 2010:
    Sorrie, es gipt keine gartoffeln meer! Nur noch pom fritt bei mc donels. Es lebe der fordschridd!
    Quelle: Unbekannt

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. März 2011 15:03

      Aufnahme-Test bei der 'Neuen Walddorf-Austria-Mittelschule':

      „Die dicksten Geld-Säcke haben die dümmsten Kartoffel-Bauern in die Regierung gesetzt.“

      Welche Wörter muss man streichen, um den Rest zu einem volkstümlichen Sprichwort umreihen zu können?

    • Anton Volpini
      05. März 2011 17:39

      @Neppomuck

      Da fragen Sie am Besten den Grafen...

      Und was die dummen Kartoffelbauern betrifft, sie singen das Lied der Geldsäcke! :-)

    • Anton Volpini
      05. März 2011 17:43

      ......und bitte keine Sterne, ich hab nur kopiert...keinen einzigen Buchstaben selbst geschrieben. Das kann man heutzutage in Deutschland lernen.

  33. Wolfgang Salzer (kein Partner)
    05. März 2011 14:17

    Gratulation an Frau Schmidt, dass sie der Pression nicht nachgegeben und den Weg in die Öffentlichket gewagt hat. Ich weiß aus Erfahrung, dass derlei seitens der Mächtigen im Land entsprechend "belohnt" wird.

    Zur NMS-Realität im Burgenland:
    - Heuer müssen alle AHS-Unterrichtspraktikanten in der NMS unterrichten, viele an 2, einige sogar an 3 Schulen. Hätten sie sich geweigert, hätten sie keinen Vertrag im Land bekommen, das hat man ihnen - natürlich nur mündlich - absolut deutlich gemacht.
    - Was das für die Anfänger an Belastung bedeutet, können sich wohl nur Praktiker vorstellen.
    - Wenn diese sicher meist bemühten "Lehrlinge" nun als Partner mit arrivierten Hauptschullehrer/-innen zusammengespannt werden, was so Besonderes können die in den NMS-Unterricht einbringen - ohne Erfahrung, ohne Unterrichtspraxis...
    - Und dennoch müssen es wohl auch in Zukunft AHS-Lehrer/-innen sein, Feigenblätter für ein medial hochgestyltes NMS-Image, das der Realität nicht standhalten kann.
    - Wie willkommen werden diese Kolleg/-innen sein, wenn sie für 2 Wochenstunden in der Klasse/der Schule auftauchen, um dort den "AHS-Zampano" zu geben? Die Vorbehalte der HS-Kolleg/-innen sind doch mit Händen zu greifen!
    - Ich sage schon seit Beginn der NMS-Geschichte: Lasst die erfahrenen HS-Kolleg/-innen das Teamteaching betreuen, die können das besser, die arbeiten ja mit ihren Partner/-innen seit Jahren an der Schule zusammen.
    - Allerdings würde dann das PR-Argument wegfallen, dass ja in der NMS in den wichtigsten Fächern Gymnasium-Lehrer/-innen unterrichten und daher kein so großer Unterschied zum Gymnasium bestehen kann... Und PR ist ja im LSR und im BMUKK wesentlich wichtiger als echte Ergebnisse....

  34. Celian
    05. März 2011 14:10

    Die Bildungsministerin schreitet auf dem Holzweg hurtig voran, obwohl sie ganz genau Bescheid weiß, wie man an der irrtümlichen Veröffentlichung ihres bifie-Institut sieht.

    Das läßt nur einen Schluß zu: Sie aber viel mehr die SPÖ würde ihr Gesicht verlieren, wenn herauskäme, was für ein Reinfall die Gesamtschule ist. Man müßte eingestehen, daß man sich geirrt hat. Und da bei der SPÖ jeglicher Inhalt ideologisch durchsetzt ist, hat man gar keine Chance einen Fehler einzugestehen. Dieses Eingeständnis wäre auch ein schwerer Schlag gegen die Sozialdemokratie selbst. Eine ihrer wichtigsten Doktrinen, nämlich die von der Gleichmacherei, würde wanken. Die Menschen müßten sich umsehen und neu orientieren, sie würden eventuell gar aufwachen und sich von der Sozialdemokratie betrogen und getäuscht fühlen. Und vor allem: Der nächste Wahlsieg wäre in weite Ferne gerückt. Deshalb kann nicht sein,was nicht sein darf, es wird weiter stramm an der Gesamtschule festgehalten als wärs der Stein der Weisen und die Bevölkerung bewußt im Dunkeln gelassen. Denn die Hauptsache ist, daß auch weiterhin die SPÖ die Nummer Eins in dieser Republik ist. Koste es, was es wolle. Und wenn die Bildungswelt daran zugrunde geht.

    • Johann Scheiber
      06. März 2011 02:38

      Werter Celian, so lange sie glauben, dass irgendeine dieser Figuren ein Gesicht verlieren kann, sind sie ihnen strategisch unterlegen!

  35. Undine
    05. März 2011 13:52

    Seit vielen Generationen war es eine Selbstverständlichkeit, das Schulwesen immer weiter zu verbessern, die Schulkinder so gut wie möglich mit Wissen und Bildung auszustaffieren, damit sie, wenn der Ernst des Lebens beginnt, für diesen auch ausreichend gerüstet sind.

    Noch bis Anfang der 60er Jahre hatte Ös Schulwesen einen über die Grenzen des Landes hinausreichenden exzellenten Ruf; wir wurden beneidet.

    Und dann kamen die 68er mit der Dampfwalze, um alles zu verändern und vor allem zu planieren, das Rad neu zu erfinden. Abgesehen davon, daß das Rad, so wie es war, sehr tauglich war, mußte es kommen, wie es nun gekommen ist: Es wurde kein neues, besseres Rad erfunden, nein, das alte Rad wurde ersatzlos zertrümmert, und seither geht's steil bergab mit unserem Schulwesen, wie die diversen Studien ja jedem vor Augen führen.

    Immer öfter werde ich an die Bürger von Schilda erinnert. Leider kann man über unsere Schildbürgerstreiche nicht lachen oder auch nur schmunzeln.Bei uns waren die köstlichen Streiche der Schildbürger noch Lesestoff der 4. Kl. VS! Zu diesem Zeitpunkt konnte jedes normale Kind selbstverständlich sinnerfassend lesen.

    • Schani
      05. März 2011 19:42

      Ich kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern,als unter dem Unterrichtsminister Sinowatz der Abstieg begann!

    • Undine
      05. März 2011 23:49

      @Schani

      Ist es nicht tatsächlich so: Alles, was die SOZIS in die Hand nehmen, geht den Bach hinunter: Verstaatlichte Industrie, Banken, Konsum, Schulwesen, etc.
      So stümperhaft, wie die agieren, ist es schon erstaunlich, daß sich immer noch Leute finden, die so dumm sind, sie zu wählen.

    • HJR
      06. März 2011 09:02

      Das Problem an dieser Stelle ist allerdings, dass nur der nicht nicht alimentierte, produktive Teil (man könnte den auch "bürgerlich" oder "konservativ" nennen) diese Sicht auf Dinge hat. Und der Anteil dieser Leute - die sich ursprünglich aus den 68ern und deren Nachkommen rekrutierten - nimmt heute allein schon wegen des Zuzuges (sprich Immigration) zu, denn diese Leute kommen ja nicht zu uns, um unser Bruttosozialprodukt zu steigern, sondern um sich zumindest zunächst alimentieren zu lassen. Und Alimentierung (sprich "Umverteilung) ist nun mal die Domäöne der Linken, weshalb deren Wähleranteil (ob SP oder Grün ist ziemlich egal) in Zukunft eher noch steigern wird.

  36. A.K.
    05. März 2011 13:46

    Dr. Unterberger herzlichen Dank für die Berichterstattung bezüglich der zwei zitierten Skandale.
    Bei dem burgenländischen Brief stelle ich an die Juristen im Forum die Frage, ob es sich dabei nicht um - etwas wie – Nötigung, o.ä, handelt.

  37. Josef Maierhofer
    05. März 2011 13:16

    Das mit der Manipulation und Lüge war mir klar, das mit der Erpressung ist leider auch nicht neu.

    Danke für diese Unterlagen !

    Daß die neue Mittelschule ein Totalflop ist, das sehe ich in der ehemaligen Hauptschule um die Ecke und an den Gesprächen mit frustrierten Eltern und Lehrern und am Benehmen der Kinder.

    Es ist bereits so weit bei uns gekommen, daß man eine offizielle Meinung haben muß und die eigene für sich behalten muß um sein Kind vor Parteiangriffen solcher Art zu schützen. Auch meine Tochter war so ein Opfer. Ich habe sie unterstützt und ihr Beispiel gegeben und wir haben halt die Schule gewechselt und dem angriffigen Direktor samt seinen 4 Professorenvasallen die Wahrheit ins Gesicht gesagt. Das ganze bloß, weil ich bei einem Mobbing gegen einen sehr guten Lehrer nicht mitgemacht habe als Elternvertreter. Viele aber haben sich der 'offiziellen' Meinung angschlossen und manche sogar noch Taten dazu gesetzt.

    Eine ÖVP, die da nicht reagiert, die da nicht einschreitet, die die Bevölkerung da nicht schützt, die da mitmacht, muß genauso, wie die Stasi-Partei SPÖ und Linksgrün, abgewählt werden, wollen wir nicht zu einer offenen Diktatur mit Parteienwillkür verkommen, ziemlich weit sind wir ja schon auf diesem Weg.

    Daß die Österreicher das alles nicht sehen, glaube ich nicht. Daß sie nicht reagieren können glaube ich auch nicht. Daß die Parteien das nicht wissen, glaube ich auch nicht. Daß es noch aufrechte Österreicher gibt, in FPÖ und teilweise in der ÖVP, das weiß ich.

    Werdet aktiv in der Sache, bevor es für Österreich zu spät ist !

  38. Neppomuck (kein Partner)
    05. März 2011 12:45

    Der Indizienprozess „Gesellschaft vs. Gesamtschule“ sollte damit abgeschlossen sein und mit einer Verurteilung der Gesamtschule ausklingen.

    Die Mitangeklagten werden ihrer Ämter enthoben, die mittelbaren Komplizen werden wegen Beweisunterdrückung und damit Vorschubleistung mit Vertrauensentzug, bedingt auf 18 Monate, bestraft.

  39. Cotopaxi
    05. März 2011 12:18

    Wenn die Schwarzen jetzt schon in den Amon ihre letzten Hoffnungen setzen müssen, ja dann................

  40. Celian
    05. März 2011 12:12

    Der Parteibonze Harald Horvath besitzt auch noch die Frechheit schriftlich in aller Form freimütig darzulegen, daß Leute, die der Parteidoktrin nicht folgen, alle Hoffnung auf Unterstützung fahren lassen können, da können noch so sehr gesetzliche Bestimmungen davon faseln, daß es einen Elternvertreter geben muss, alles Schall und Rauch. Das Einzige, was zählt, ist die Ideologie der Partei.

    Dieser Mann strömt den süßlichen Gestank des ausgehenden 20. Jahrhunderts aus, den Gestank eines längst überwunden geglaubten DDR-Kommunismus, der im hintersten Bundesland Österreichs aber immer noch seine fröhlichen Urständ feiert.

    Kann man dieses Bundesland nicht wieder an Ungarn zurückgeben? Damit Viktor Orban diesem sozialistischen Dinosaurier den Marsch blasen kann. Der weiß ja wie man mit derlei Personen umgehen muss. Denn von der Größe eines Guttenbergs, der wegen weit Geringem von selbst den Hut genommen hat, sind ja bekanntlich solche Leute weit entfernt.

    • ja (kein Partner)
      05. März 2011 12:57

      celian, sie dürfen dieses schreiben nicht ernst nehmen, das war ein witz, ein burgenländischer.
      darf ich einen vorbringen?
      ein burgenländer bekommt einen job in wien. er nimmt einen sprachlehrer um nicht gleich als burgenländer erkannt zu werden. nach einigen monaten training und nachdem er auch einen schwierigen satz problemlos sagen kann, gibt ihm der lehrer den sanktus nach wien. der satz ist aber auch wirklich schwierig: " ich hätte bitte gerne eine leberkässemmel" . in wien angekommen geht er sofort in ein geschäft und probiert es gleich aus. der verkäufer hört ihm zu und anwortet spontan: "sie sind ein burgenländer"! dieser ist entsetzt und fragt, ob er einen fehler gemacht habe. antwort "nein, aber sie sind in einer eisenhandlung"!

    • byrig
      06. März 2011 01:07

      horvath-ein burgenländischer,stinkiger zigeuner!und so eine kreatur will unsereinen belehren!

  41. Observer
    05. März 2011 11:28

    Beide (ehemalige) Großparteien haben es - laut eigener Aussage - mit ihren Reformvorschlägen im Bildungsbereich GUT GEMEINT.
    Bekanntlich ist dies aber das Gegenteil von gut, also: schlecht.

    Chancengleichheit wird meist mit Nivellierung verwechselt. Wie man im Berufssleben schon mit teilweisen Erfolg die Leistungsanreize "bestraft", so will man nun auch in den Schulen langfristig möglichst viele Jugendliche ohne viel eigenes Zutun zur Maturareife bringen und später auch mit einem Magister- oder Bachelortitel versehen. Damit werden alle bisherigen Qualitätsansprüche drastisch nach unten korrigiert und vermutlich die Wirtschaft und Verwaltung durch entsprechende Gesetze gezwungen, auch solche Leute zu beschäftigen.

    Priorität hat, dass die Kinder möglichst bald nach der Geburt in ganztägige staatliche Obhut gelangen. Damit sollen alle Erziehungsberechtigten schnellstens wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert und der Nachwuchs langfristig zu braven Stimmbürgern getrillt werden. Damit wird großteils auch verhindert, dass die Jugend von den Eltern "verdorben" wird.

    Klingt doch schön, dieses Zukunftsszenario, oder? Dagegen werden wir uns aber mit aller Kraft wehren, lieber Dick und Doof!

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. März 2011 12:25

      Die Biomasse aller Ameisen auf der Erde umfasst mehr als die Hälfte der Gesamtbiomasse aller anderen Insekten zusammen und übersteigt jene der Menschen.

      Damit das so bleibt, muss die schnell wachsende Menschheit zumindest teilweise zu Ameisen gemacht werden.
      Denn auch andere Ungeziefer werden immer mehr.

  42. alfons adam (kein Partner)
    05. März 2011 11:22

    Eine gestrige Nachrichtensendung von Ö1 habe ich so in Erinnerung, daß von Demolierung der Ministerin Karl durch die eigene Partei berichtet wurde, weil sie sich für die von allen internationalen Experten befürwortete Gesamtschule ausgesprochen habe und die ÖVP dazu ihre alten Positionen einnehme.
    So oder so ähnlich läuft die Desinformationskampagne aller Medien. Deshalb muß man Andreas Unterberger besonders dankbar sein für solche Informationen.
    In diesem Zusammenhang läßt mir der Gedanke keine Ruhe, wie es möglich wäre, diese Fakten auf wirksame Weise unters Volk zu bringen.

    • ulrike (kein Partner)
      05. März 2011 15:28

      "In diesem Zusammenhang läßt mir der Gedanke keine Ruhe, wie es möglich wäre, diese Fakten auf wirksame Weise unters Volk zu bringen."

      Man könnte dem Volksbegehren des Rechtsbrechers Hannes Androsch ein Volksbegehren zum selben Thema entgegensetzen. Von der Loge gibt es zwar keine finanzielle Unterstützung und keine mediale Propaganda, denn diese bekommt Androsch, aber man könnte mit einem Bildungsvolksbegehren, das seinen Namen auch verdient, einmal feststellen, wie propagandaresistent und vernünftig die Bevölkerung ist.

    • HJR
      05. März 2011 19:23

      @ulrike
      Leider, so befürchte ich, ein von "ulrike" und "HJR" initiiertes Volksbegehren würde die notwendige Unterstützung nicht erfahren.

  43. cmh (kein Partner)
    05. März 2011 11:06

    Warum überrascht mich das alles gar nicht?

    • Undine
      05. März 2011 12:00

      @cmh

      Weil es ein weiterervorhersehbarer und deshalb logischer Schritt in die angestrebte noch "linkere" Zukunft nach dem großen Vorbild der verblichenen DDR ist, wobei ich glaube, daß die Schulerfolge dort besser waren, als man sie bei uns überhaupt anpeilt. Dort gab's ja auch keine Überzahl an weitgehend "lernschwachen" Türkenkindern, die das Niveau hätten drücken können. Die Vietnamesen, die sich in der ehem. DDR aufhielten, waren strebsamer.

  44. OhGlückesGeschickTürelie! (kein Partner)
    05. März 2011 10:59

    Wir Trolle dürfen offenbar sofort posten!? Ja, was ist denn da gelaufen?

  45. socrates
    05. März 2011 10:38

    Würde man Schmied mit derselben Akribie verfolgen wie KHG oder Guttenberg, wäre sie längst angeklagt und müsste vor einem Untersuchungsausschuß aussagen.
    Bei einem Zypernbesuch erfuhr ich daß Zypern aus 3 Teilen besteht: englisch, griechisch und türkisch. Zu den wenigen Möglichkeiten Geld zu verdienen gehört das Offshorebanking. Das begründet den schlechten Ruf Zyperns und ist nur für Profis a la Flöttel zu durchschauen. Dorthin ging Schmied und wurde unter dem Gelächter der Einheimischen entsprechend geschoren. Da sie aber roter Adel ist, wie Flöttl, passierte nichts und sie bekam eine neue Sinekure um die Parteilinie P.C.-mäßig durchzusetzen, das Unterrichtsministerium. Dagegen ist KHG ein Klacks.
    Sie hat die Aufgabe die österreichische Jugend zu verblöden und die Geschichte zu fälschen, um die sozialistischen Tabus zu bewahren. Das macht sie gut, wie die Trolle, die hier posten, beweisen.
    Ein Beispiel gefällig? Kreisky hat in den 70ern mehr für Juden getan wie jeder andere Staatsmann: Er ermöglichte ca. 1,500.000 Juden die Ausreise aus der UdSSR. Sie wurden nach Wien geholt, hier untergebracht (Schloß in der Dreherstraße) und reisten, nach Überprüfung auf Echtheit durch Israel, dorthin. "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen", heißt es.
    In den 70ern, als die Integrierte Gesamtschule gegründet wurde und es für berufsbildende Schulen noch Aufnahmsprüfungen gab, gab es von Mathematikern gemachte Statistiken über die Leistungen:
    Platz 1: Gymnasium / AHS
    2: Hauptschule Weinviertel und Nordburgenland
    3: HS Wien A-Zug (Mit großem Abstand)
    4: Integrierte Gesamtschule
    5: HS B-Zug (mit sehr großem Abstand)
    Der politische Wille der roten Front war die Abschaffung der Aufnahmsprüfung. Da dies nicht gleich möglich war, wurde zunächst die Auswertung der Deutschtests verboten. Dann , da die ÖVP auch im Liegen umfällt, wurden die Aufnahmsprüfungen abgeschafft. Von nun an gings bergab. Aber man konnte dem Volk etwas schenken, das nichts kostete. Parallel dazu wurde der Lehrstoff reduziert, der "Mut zur Lücke" propagiert und, da die berufsbildenden Schulen Gewerbeberechtigugen für ihre Absolventen anboten, wurden diese Anforderungen dort reduziert oder die Berechtigungen abgeschafft. Zum Nutzen der Arbeiterklasse? Die Dummheit ist grenzenlos.
    Ich heiratete nach Ottakring, ein "Glasscherbenbezirk", der mich nie interessierte, da es hier nur Industrie, Schmutz und Wirtshäuser gab. Beim Studium der Bezirksgeschichte dieses erzroten Pflasters stieß ich auf lauter Lügen und Weglassungen. Hier war die Metallindustrie zu Hause. Die Namen der Straßen lauten auf Arbeiterführer, aber deren Fabriken, bis auf die Brauerei, verschweigt die Chronik: In Ottakring wurden Waffen gebaut, Leopold Gasser gründete 1869 die größte Fabrik für Revolver in der Monarchie und ebenso eine große Eisengießerei. Die KK-Monarchie war der 1. Staat, der Revolver mit Zentralfeuerpatronen einführte. Seine Gruft am Ottakringer Friedhof verfällt, in den Museen vom XVI und XVII fehlt jeder Hinweis. Wie soll sich die Jugend mit der Heimat identifizieren, wenn man alles positive unterdrückt. Die gegenteilige Haltung kann man in den USA, GB, CAN,F,RU,etc bewundern.
    Es gab auch Motorenfabriken, Flugzeugbau und ein Flugfeld, Glasfabriken, etc., genug um auf Ottakring stolz zu sein.
    In der Fortbildungswoche der Physikalischen Gesellschaft erfuhr man, daß die Ausbildung der Lehrer in Physik und Chemie an die Pädagogische Akademie verlegt werden soll, Dauer 3 Semester. Arme Schüler!
    Ich (und einige Bekannte) helfen netten, eifrigen, integrierten und arbeitsamen Ausländern bei Vertragsabschlüssen. Schnell findet der geübte Ösi, wie diesen Menschen z.B. Lebensversicherungen beim Bausparen, angedreht werden. Das ist nur ein winziges Beispiel, ich habe schon genug Feinde und brauche nicht mehr! Daher sollen sie gar nich deutsch lernen, so bleiben sie in der Abhängigkeit der Politik. Schmied ist dafür geeignet.

    • socrates
      05. März 2011 16:29

      L. Gasser´s Fabrik hatte eine Kranken- und Rentenversicherung, ein weiterer Grung, daß sie verschwiegen wird.

    • Schani
      05. März 2011 20:12

      Kleine Anmerkung am Rande:der Gasser-Revolver war nicht nur ein Hinterlader,sondern hatte auch einen Spannabzug!Die US-Armee führte solches erst in den 1880iger Jahren ein.

  46. cmh (kein Partner)
    05. März 2011 10:36

    Nur so zur Erinnerung:

    Wer steht an den Gräbern und hält lächeln noch die Spaten? - Erraten!

  47. HJR
    05. März 2011 10:36

    Weiß eigentlich jemand, wieviele unserer Abgeordneten Lehrer sind und für welche Partei die im Parlament sitzen?

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. März 2011 17:58

      "Das Parlament ist einmal voller und einmal leerer, aber es ist immer voller Lehrer."

      Otto Graf Lambsdorff

  48. HJR
    05. März 2011 10:10

    Hierzu ein Zitat aus "Du musst dein Leben ändern", Peter Sloterdijk, Taschenbuchausgabe S.679: Maligne Wiederholungen II Die Erosion der Schule

    [Summarisch darf konstatiert werden: die bürgerliche Hochkultur ist aus den Überschüssen des Schulhumanismus über den staatlichen Erziehungsauftrag hervorgegangen. ... In der jüngeren Phase nähert sich die Schule einem Punkt, an dem sie ... weder Bürger noch Persönlichkeiten hervorbringt. ... Jahr für Jahr entlässt sie mehr und mehr desorientierte Schülerkohorten, denen man ihre Anpassung an ein maladaptiv aus dem Ruder gelaufenes Schulsystem immer deutlicher anmerkt, ohne dass den einzelnen Lehrer oder Schüler auch nur die geringste Schuld daran träfe. Beide sind in einer Ökumene der Desorientierung vereint, zu der sich ein historisches Gegenstück kaum finden lässt ...]

    • Anton Volpini
      05. März 2011 13:45

      @HJR

      Gratulation, daß Sie in diesem Buch einen zusammenhängenden, verständlichen Satz gefunden haben.
      Ich habs als unlesbar weggelegt.....

  49. Graf Berge von Grips
    05. März 2011 10:06

    Nr. 366
    Ein grosses Lob an Herrn Dr.Unterberger,
    als geglückter Wiki-Leaks Quereinsteiger!

  50. Wertkonservativer
    05. März 2011 08:42

    Ein veritabler "HAMMER"!

    Die Gesamtschule:
    ein Lügengebäude mit drohender Einsturzgefahr, proponiert von ideologieverseuchten Hirnen bar jeder Einsicht in reale Gegebenheiten.

    Die Mehrheit der Wissenden und Denkenden in diesem Lande wissen es längst: die Gesamtschule ist eines der Vehikel, die Nivellierung und Gleichmacherei auf niedrigerem Niveau festzumachen.
    Wo bleibt da der legitime Anspruch auf bessere Bildung und Fortbildung unserer Jugend?
    Ein Lippenbekenntnis von Leuten mit recht eigenartigen und hinterfragungswürdigen Ansichten und Zielen!
    Es ist meine feste Meinung, dass diese "Bildungspolitiker" schlussendlich ihr Ziel nicht erreichen werden.
    Daher die einzige Verhinderungs-Chance: Stärkung der BEIDEN Parteien, die das Projekt Gesamtschule verhindern wollen und werden: ÖVP und FPÖ !
    (Aber beide, bitte!)

    • cmh (kein Partner)
      05. März 2011 10:39

      Ich bin zwar gegen Gewalt in der Erziehung, der ÖVP kann aber nur eine "Gsunde Watschen" helfen.

    • Josef Maierhofer
      05. März 2011 20:35

      Wenn die ÖVP die Bevölkerung vor den enormen Schäden durch die Intentionen der SPÖ und Linksgrün schützen kann, soll sie es schleunigst tun und wird dafür auch gewählt werden.

      Allerdings gäbe es noch sehr viele Baustellen aufzuräumen, auf denen linke Devastierungen stattgefunden haben und zu lange vom Wähler und den andren Parteien toleriert wurden, wie Asylrecht, wie Gesetzesexekution, wie Sozialunterwanderung des österreichischen Volkes, wie Volksverrat, Staatsverschuldung, Reformunwillen zu Verfassung, Verwaltung, Föderalismus, wie P.C. als Freiheitsberaubungsmittel, wie Staatshaftungen für offensichtliche Bankrotteure.

      Fällt es der ÖVP nicht auf, daß man Im Mai vorigen Jahres einen 'Schutzschirm' beschlossen hat ohne Wirkung, daß man mehrere Male noch im Jahr 2010 nachgebessert hat und daß man jetzt schon über Billionen redet, fällt es da nicht auf, daß das alles ins Verderben führt ?

      Also Baustellen und notwendige Antworten gäbe es viele.

      Die Schule ist eine sehr wichtige Sache und benötigt dringend die Hilfe von aufrechten Österreichern und nicht die Zersetzungsmaschinerie der roten Barone und Apparatschiks.

    • cmh (kein Partner)
      06. März 2011 11:47

      Eine Baustelle ist folgende

      den angehenden Juristen beizubringen, dass man sich an Gesetze zu halten hat und dass man an der Verfassung nicht herumzudoktern hat und dass die Änderung von Gesetzen auch für rote Gehirne ein fast nicht zu bewältigende Aufgabe ist.

    • Josef Maierhofer
      07. März 2011 18:49

      @ cmh

      Aber als Politiker kann ich mich diesen Baustellen voll widmen und alle Aktivitäten auf Lösungen konzentrieren und deren Vorstellung bei der Vollversammlung oder den Arbeitskreisen. Erst, wenn es beschlußreife Erkenntnisse gibt, kann ich das in der Öffentlichkeit diskutieren.

      Daß da nicht richtige und gute Lösungsansätze herauskommen, die auch bei den anderen Parteien Anklang finden, das kann ich nicht glauben.

      Was bei uns fehlt, ist das Vertrauen, der Glaube an das Gute im anderen Politiker. Es ist ja wirklich sehr schwer, da noch welche zu finden, die denken können, mitdenken und die vor allem sich selbst nach hinten stellen und die Lösung für Österreich nach vorne.

      Propaganda ist von Blöden für Blöde gemacht. Wie sehr, sehen und hören wir täglich in den Medien.

      Wahrheit würde den Blöden im Volk auch eine Chance zum Mitdenken geben, eine Chance auf die freie Meinung und eine Chance, Manipulation und Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden.

      Wenn ich als Finanzminister heute sage, daß wir gesunde Menschen als Langzeitarbeitslose nicht mehr akzeptieren können, etwa ab 2012 oder ab sofort, wenn ich als Finanzminister sage, daß wir das Budget einhalten müssen und daher entweder die Verwaltung halbieren, oder halb dotieren, so wird keiner verhungern, alle können sich darauf einstellen.

      Was haben aber unsere 'Nieten' (Rot-Schwarz) getan ? Ergebnislos die Verhandlungen für beendet erklärt. Mich würde sehr interessieren, was sie zu diesem Thema überhaupt gemacht haben.

    • Josef Maierhofer
      07. März 2011 18:59

      nochmals @ cmh

      Ich bin etwas abgekommen von den Gesetzen.

      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht, es kann nur funktionieren, wenn alle die gültigen Gesetze einhalten und wenn der Gesetzgeber verantwortungsvoll Gesetze erläßt.

      Was heißt denn da, wir müssen jeden Brüsseler Blödsin auch machen ? Wir können entweder Veto einlegen oder aus den Vereinen austreten, die uns da sekkieren wollen mit Blödheiten und sinnlosen Gesetzen, die anderen gültigen Gesetzen widersprechen.

      Ich saß einmal als Schöffe im Wiener Landesgericht und der Saal war voller junger Jus-Studenten. Tratschen, Kichern, Teilnahmslosigkeit, sogar schlafen war angesagt, und einige wenige wirklich Interessierte, die da mitschrieben. Das sind die zukünftigen Richter und Anwälte. Brauchen die alle nichts mehr zu lernen, haben die alle ein Parteibuch und einen Job ? So was hat mir einmal ein Betriebsrat gesagt und auch ein Student. Was kann mir schon passieren, ich bin ja bei der Partei und der Student, ich habe bereits einen Job sicher, wozu soll ich mich für eine Prüfung noch anstrengen, nach dem er auch die Frage, ob er irgendwas zum Thema weiß, nicht beantworten konnte und von mir entsprechend beurteilt wurde.

      Ja, Sie haben nur allzu recht mit Ihrer Aussage.

  51. thomas lahnsteiner
    05. März 2011 08:04

    Eine milliardendefraudantin als unterrichtsministerin ???

    Claudia Schmied war voll in die zockergeschäfte der kommunalkredit verwickelt.
    Schmied war im Vorstand ab 1. Juli 2004 für Finanzierungen zuständig. Gerade in ihrer Zeit explodierten die Risiko-Geschäfte. Schmied forcierte sogenannte CDS (Wetten auf Kreditausfälle).2003 : 70 Millionen Euro, Ende 2006: 6,7 Milliarden.

    Schmied lügt sich aus ihrer verantwortung, indem sie dreist behauptet, die verluste seien erst nach ihrem ausscheiden eingetreten und sie hätte daher damit nichts zu tun....eine besonders freche darstellung...man könnte auch sagen, sie hat ein schiff demoliert und bevor es sank, schnell das weite gesucht.
    Die staatsanwaltschaft ermittelt, die öffentlichkeit wird von den bestochenen medien einschließlich ORF natürlich nicht oder nur ganz schaumgebremst informiert....

    Und dieser zockerin und defraudantin wird unsere jugend anvertraut.

    • HJR
      05. März 2011 10:19

      Nachdem Sozialisten der Meinung sind, man sollte lieber einen Hund auf die Wurst als einen Bürgerlichen aufs Geld aufpassen lassen, darf man sowohl Geld als auch Bildung doch wohl hoffentlich getrost einer - noch dazu kunstsinnigen, reitenden - Sozialistin anvertrauen! Oder?

    • Ich (kein Partner)
      06. März 2011 18:25

      Eines ärgert mich massiv

      CDS = Wetten auf Kreditausfälle??

      Jede (!!!!) Versicherung ist eine Wette - im Einzelfall
      Wenn genug Verträge abgeschlossen werden, ist aber eine Versicherung ein lukratives geschäft (egal welcher Partei sie nahe steht ;))!

      Natürlich kann man CDS als Wetten anschauen, aber die Möglichkeiten die durch diese Versicherung (!) gegeben werden haben auch einen enormen Realwirtschaftlichen Nutzen! Planbarkeit und Risikostreuung für den Einzelnen!
      Ja, es besteht auch ein großes Risiko mit solchen CDS, stimmt! Muss auf jeden Fall auch gesagt werden!

      Dies hier einfach nur als Wette darzustellen ist zwar schön populistisch, aber geht an der Realität vorbei...

    • thomas lahnsteiner
      07. März 2011 16:35

      @Ich
      CDS sind hochriskante derivate, denn es werden kreditrisken gehandelt......
      wie überzogen die kommunalkkredit in diesem sektor tätig war, zeigt dass ALLE österreichischen banken zusammen 20 MRD euro CDS hatten, die kommunalkredit allein 12 Mrd.......

    • ich (kein Partner)
      11. März 2011 10:26

      @Thomas Lahnsteiner

      Ich will auch nicht sagen, dass die Kommunalkredit die Risikogrenze überschritten - also die Fehlerhaftigkeit der Entscheidungen will ich hier nicht diskutieren.

      Es geht mir um das Bild von CDS.
      Hochriskante Derivate, ja!
      Aber wenn ich es als Wette betrachte, dann muss ich jede Versicherung als Wette betrachten.

      Keine einzelne Firma (nur große Versicherungsfirmen) bieten Versicherungen an - ich komme nicht auf die Idee das Haus meines Nachbarn zu versichern, das Risiko ist zu groß. Aber deswegen sind nicht Versicherungen an sich schlecht, darum gehts mir :)

  52. Johann Scheiber
    05. März 2011 04:52

    Wie belämmert sind wir eigentlich, dass wir diese skrupellosen Bolschewiken lügend und betrügend unsere Kinder zerstören lassen. Und was werden die Kinder, ihrer Zukunftschancen beraubt, einmal über unseren Mut zum Widerstand denken. Noch, ich betone noch würde es nur Besinnung und demokratische Konsequenz erfordern, diese Figuren aus dem Amt zu jagen.

    Danke Herr Dr. Unterberger, werden sie nur nicht mürbe, diese skandalöse Herumlügnerei um die Gesamtschule anzuprangern!

  53. Anita (kein Partner)
    05. März 2011 01:40

    Die Vermittlung von Bildung ist definitiv nicht die Bestimmung unserer Unis oder unserer Schulen. Es geht um politische wie ideologische Agitation und um die "Aktualisierung" des heutigen Aufklärungsprogramms:

    Bildung ist das Vermögen, "sich seines Verstandes ausschließlich durch die Leitung eines anderen zu bedienen" (korrekt Gendern usw.).

    Unser "Bildungs"minister ist ein neostalinistischer Messer-Schmied.

    An den Unis von Herrn und Frau Karl herrscht die Ideologie des Gender-Mainstreaming, allgemeine Bildung und das kleine Einmaleins des Denkens wurden eliminiert. Wer nicht Propaganda für Links macht, bekommt keinen Lehrauftrag.

    Das "Volksbegehren Bildungsinitiative" von Hannes Androsch ist das richtige Signal für die hochgradige Zukunft der Bildung in Österreich: Verbrechen lohnt sich!

    Die Bildungstheoretiker setzen ihre "Theorie der Unbildung" immer brav in die Praxis um.

    • HJR
      05. März 2011 19:28

      Am Beispiel des ORF und dessen Auftrag zu Objektivität und Bildung" konnten die Sozialisten ja ausgiebig studieren, wie so etwas läuft.

  54. Schani
    05. März 2011 01:24

    Naja-der Gleichmacherwahn hört sich ja spätestens bei der eigenen Brut auf,was der destilliertes Wasser predigende nd teuersten Wein saufende Androsch beweist!

  55. plusminus
    05. März 2011 00:10

    Bleibt nur zu Hoffen, daß der politerfahrene Werner Amon jetzt endlich der Frau MinisterIn Claudia Schmied ordentlich die Stirne bietet, die ÖVP noch rechtzeitig die "Bildungskurve" kratzt und sich nicht schon wieder von der SPÖ links überholen läßt.

    • HJR
      05. März 2011 10:22

      Haha, der war gut!

    • mschoss (kein Partner)
      05. März 2011 11:01

      Abgesehen von seiner Politikererfahrung zählt für mich auch eine ganz simple Tatsache – Herr Amon ist verheiratet und hat 4 Kinder - zum Unterschied zu den Quotenfrauen!

    • Cotopaxi
      05. März 2011 12:17

      Wenn die Schwarzen jetzt schon in den Amon ihre letzten Hoffnungen setzen müssen,.........

    • Brigitte Kashofer
      05. März 2011 23:09

      ... und nicht schon wieder die SPÖ links überholt!





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