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Wovon Spindelegger spricht, und wovon nicht drucken

Lesezeit: 5:00

Michael Spindelegger will bis 2030 weitere 100.000 qualifizierte Zuwanderer nach Österreich holen. Das schockiert FPÖ und BZÖ. Aber in Wahrheit ist die Zahl überhaupt nicht schockierend, sondern etwas ganz anderes sollte heiß debattiert werden. Was aber niemand tut. Weil es zu heikel oder zu kompliziert ist.

Die vom Außenminister – oder ÖAAB-Chef? – gewünschten 100.000 Zuwanderer entsprechen dem Trend der letzten Jahre. Wenn Österreichs Wirtschaft in dieser Zeit halbwegs blühen sollte – was aber die Schuldenpolitik der Regierung wacker zu verhindern sucht – dann wäre der Bedarf sogar viel größer. Wenn hingegen eine langdauernde Stagnation anbrechen sollte, gibt es vielleicht nicht einmal für diese 100.000 die Arbeitsplätze.

Daher ist jede Zahl eine reine Milchmädchenrechnung –  in Hinblick auf die verfügbaren Arbeitsplätze und den langen Zeitraum. Genauso Milchmädchenrechnung sind alle Argumente mit Hinweisen auf die Bevölkerungsentwicklung. Arbeitsplätze entstehen durch die Wirtschaft, nicht durch eine Statistik.

Mutig ist an dem Spindelegger-Vorschlag der Hinweis, dass man sich die Regionen aussuchen wolle oder solle, woher die Zuwanderer kommen. Worunter sich zwar alles oder nichts verbergen kann. Aber einmal angenommen, diese Formulierung des Ministers ist mehr als eine Floskel, dann kann das nur eines bedeuten:

Ein Nein zur Zuwanderung aus islamischen und afrikanischen Regionen, und ein Ja zu allen Einwohnern Europas, Süd-, Südost- und Ostasien. Denn bei diesen ist das Bildungsniveau höher, ist die Anpassungsbereitschaft an Rechtsstaat und Demokratie größer, ist die Leistungsbereitschaft höher. Bei ihnen ist vor allem die Integrationsbereitschaft größer – zumindest wenn sie nicht binnen kurzem in zu konzentrierter Ladung ins Land kommen. Das zeigen alle Analysen des weltweiten Verhaltens von Migranten.

Freilich: Es wird spannend, wenn Spindelegger wirklich wagen sollte, diese Differenzierung gegen die Diktatur der Political Correctness einzuführen. Denn da werden bald mit Sicherheit die üblichen linken Verfassungsrechtler aufstehen (die offenbar derzeit auf Urlaub sein müssen) und „Rassismus!“ rufen. Man dürfe doch nicht die Hautfarbe anschauen.

Genauso spannend wird es sein, ob Österreich überhaupt die nötigen qualifizierten Zuwanderungswilligen findet. Denn auch andere Länder haben ein demographisches Defizit und suchen danach. Und die allerbesten Migrationswilligen wandern lieber in die USA oder nach Großbritannien als in einen Kleinstaat mit all seinen Engen. Mit oder ohne Rot-Weiß-Rot-Card.

Die wirklichen Probleme mit Demographie und Migration hat Spindelegger aber elegant umschifft. Die da sind, um nur die wichtigsten zu nennen:

Familienzusammenführung. Die größten Immigrantenzahlen stellen schon lange nicht Gastarbeiter oder Asylwerber dar, sondern die ohne große Prozeduren ins Land gelassenen Familienangehörigen. Die allzu oft halb analphabetische anatolische Bräute sind, die einem halbgebildeten hiesigen Alt- oder Jungpascha zugeführt werden; oder wirkliche und angebliche Kinder, deren Verwandtschaft natürlich nur auf Grund eines kaum verständlichen Dokumentenzettels und nicht via DNA-Test festgestellt wird (weil ein solcher Test wieder einmal unsere linken Verfassungsjuristen stören könnte).

Saisonniers. Alle Erfahrung sollte eigentlich zur Entwicklung und Forcierung von Saisonnier-Modellen führen, bei dem Menschen auf zwei oder drei Jahre kommen und viel verdienen können, bei dem sie aber zumindest in dieser Zeit nicht ihre Familie nachholen können (auch wenn da wieder die üblichen Verfassungsjuristen . . .). Ein verbessertes Saisonnier-Modell sollte man sogar mit  saftigen Heimkehrprämien/Existenzgründungszuschüssen als Dank für den Beitrag zu unserem Wirtschaftswachstum verbinden.

Wenn ihre Arbeitgeber sie dann weiter beschäftigen wollen, müssten die Arbeitgeber die dafür nötige (streng limitierte) Genehmigung ersteigern. Wenn die Arbeitskräfte ihnen das wert sind. Damit würde auch verhindert, dass die Arbeitgeber den Vorteil von billigen Zuwanderern lukrieren, die Kosten aber der Allgemeinheit aufhalsen.

Zuwanderung in den Sozialstaat. Alle vorhandenen Zahlen zeigen, dass die Immigration der letzten Jahre primär in den Sozialstaat und nicht mehr in den Arbeitsmarkt stattgefunden hat (höchstens in den Schwarzmarkt). Der Anteil der werktätigen Türken, die einer sozialversicherungsrechtlichen Arbeit nachgehen, ist jedenfalls weit geringer als bei den Österreichern. Und alle Untersuchungen über Arbeitslosigkeit und Armut zeigen einen massiv überproportionalen Ausländeranteil.

Pensionsalter. Auch wenn es einen ÖAAB-Chef schmerzen sollte: Eine viel weniger folgenreiche Antwort auf das Überalterungsproblem als Zuwanderung wäre jedenfalls eine rasche und deutliche Erhöhung des Pensionsantrittsalters. Das ist ja auch den Menschen anderswo zumutbar. Das führt vor allem zu keinen Kultur- und Familienzusammenführungs-Problemen.

Integration. Selbst wenn Spindeleggers 100.000 kommen, ändert das nicht das Problem mit den schon vorhandenen und ihren Anteil rapide vergrößernden Moslems in Österreich. Die in diesem Sommer nun schon die meisten öffentlichen Schwimmbäder Wiens übernommen haben, um nur einen aktuellen und augenscheinlichen Aspekt zu nennen. Wo bleiben da die energischen Maßnahmen gegen alle radikalen Prediger oder Religionslehrer? Wo bleiben da die finanziellen Strafen für die Eltern, wenn deren Kinder trotz aller Angebote nicht ordentlich Deutsch lernen? Wo bleiben da die Strafen für alle jene Rabeneltern, die ihre Töchter massiv diskriminieren, sie zwangsverheiraten, nicht am Sport teilnehmen lassen oder ihnen höhere Schulbildung verwehren?

Wieviel wir auch immer wirklich an Zuwanderern brauchen: Zuerst müssen wir das riesige Problem mit den schon vorhandenen angehen, das uns die Industrie (die nur an billigen Arbeitskräften interessiert waren) und Rot-Grün (die auf neue Wählermassen hofften) eingebrockt haben.

Herr Minister Spindelegger: Der Anfang haben Sie vielleicht gemacht, aber jetzt kommen eigentlich erst die wirklichen Herausforderungen. Selbst wenn man für diese eine Verfassungsänderung brauchen sollte, sind sie wichtiger als Ihre 100.000 Mann. Auch für Demographie und Arbeitsmarkt.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2010 15:38

    Völkerwanderung 2.0
    Eine Gesellschaft, die sich hemmungslos der seichten amerikanischen Lei(d)-tkultur (copyright ProConsul) hingibt,
    welche sich millionenfach bei sogenannten Mega-Events mit überlauter Musik, Drogen und Alkohol zudröhnt (Love-parade, Donauinselfest),
    welche die Reproduktion verweigert,
    welche mit schuldenfinanzierten sozialen Wohltaten die Wählerstimmen kauft,
    welche alle überkommenen Werte von Anstand, Fleiß, Treue, Familiensinn etc. lächerlich macht und über Bord wirft,
    eine solche Gesellschaft ist dem Untergang geweiht.
    Da können der Herr Spindelegger und andere Genossen herumfaseln was sie
    wollen, sie haben nichts begriffen.
    Die Menschen gehen dort hin wo sie etwas zu erwarten haben, nach Österreich werden (und kommen) nur die bildungsfernen Ärmsten der Armen um sich etwas zu holen, solange es noch was zu holen gibt.
    Ausgebildete Fachkräfte werden sich hüten nach Österreich zu kommen, wo sie nur ausgebeutet werden, da gibt es zum Glück noch andere Länder, welche die Leistungsträger nicht ausnützen sondern belohnen!
    Und mit solchen unbedarften Politikern wie Herrn Spindelegger muß man sich in dieser Republik herumquälen! Welche Funktion hat der eigentlich?

  2. Ausgezeichneter KommentatorFrondeuse
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 12:26

    Familienzusammenführung und die Implementation des Schattenstaates :

    Flagrante Ignoranz, Eskapismus und Willenlosigkeit - die augenscheinlichsten Attribute österreichischer Politik(er) - ermöglichen einen katastrophalen Wandel in der Gesellschaft zugunsten einer Sub-Schicht, die im Herkunftsland (zb. Türkei) existenzunfähig und daher eine Massenflucht Richtung Österreich (und Deutschland, etc..) angetreten ist. Was diese Subschichten im Gepäck mitführen, sind Strukturen, die an primitive Steinzeitkulturen erinnern (Inzucht, Blutrache, Ehrenmorde, Bildungs- und Entwicklungsresistenz, Aberglaube und Primitivkultergebenheit, etc.).

    Würden Politiker intelligent sein, müssten sie längst den Strukturentransfer bemerkt haben, der vor allem aus deprivierten Regionen stattgefunden hat und unablässig anhält. Eine Form der Integration hat dabei sehr wohl funktioniert, nämlich : die Integration in die Goldmühlen des Sozialstaates. Darüber hinaus haben die zugewanderten Fellachenstämme vom Aufnahme- und Geberstaat jedoch nur so viel wahrgenommen, als er anderen Glaubens und daher "Feind" sei.

    Die Türkei selbst, die unbedingt als aufstrebender Staat gelten will, ist konsequent genug, dieser unbelehrbaren und (somit) entwicklungsresistenten Subschicht keinerlei Zugeständnisse zu machen, während diese in einer "Hochkultur" (wie der unseren???) ungeahnte Huldigung erfährt. Hochkultur bekniet und subsidiert Subkultur. Wo in der Geschichte kennt man ein derartig pathologisches Verhalten ? In den Herkunftsländern dieser Subschichten schüttelt man über uns den Kopf und ist froh, dass diese Bürde mit ihren schwächelnden Pedigrees bei uns Aufnahme findet.

    Es gibt Menschen und Schichten, mit denen ist kein Staat zu machen. Nie und nirgendwo. Unsere xenophilen Apologeten wiederum finden es human wie sinnvoll, dass solche Menschen bei uns aufgenommen und auch noch zusammengeführt werden, damit sie sich und ihr "Kulturgut" prächtig auf unsere Kosten vermehren können.

    Die Lebenserwartung dieser Menschen (zb in der Türkei, im Nahen Osten, etc.) ist sehr reduziert, was größtenteils in ihrer Lebensuntüchtigkeit begründet ist. Letztere wird auch bei uns immer augenscheinlicher, denn keine andere Einwanderungsgruppe scheitert dergestalt bei der Integration und Existenzführung. Es lässt sich inzwischen auch nicht mehr verschweigen, dass bei diesen Subkulturen beträchtliche intellektuelle Defizite vorherrschen. Dazu kommen psychische Störungen, die bereits schon bei (männlichen) Kleinkindern auftreten, die dann später als Heranwachsende durch massive Gewaltbereitschaft und kriminelle Energie auffallen - bei gleichzeitiger Bildungsunfähigkeit.

    Die Familienzusammenführung, die jene - oftmals fundamental-religiös motivierten - subkulturellen Schichten so dramatisch anwachsen lässt, muss umgehend gestoppt werden, andernfalls sich diese dermaßen stark etablieren, dass sie unseren Staat mit ihren importierten "programmatischen" und somit schattenstaatlichen Strukturen auf Dauer penetrieren werden. Ihr Einfluss ist in Summe keineswegs bereichernd, inspirierend oder konstruktiv, sondern hochgradig zerstörerisch.

    Unseren Politikern fehlt die Analyse und die richtige Diagnose. Staat dessen hören sie auf die humanistisch beseelten Einflüsterer (Experten und - logen), die mit larmoyanter Schlauheit die Entwicklung von Schattenstaaten begrüßen. Unsere Politiker hören auf verdeckte Anarchisten, lassen sich von denen moralisch erpressen und geben dann Dinge von sich, die aus psychologischer Sicht höchst bedenklich sind.

    Unsere Außen-Spindel möge sich diesen Beitrag zu Gemüte führen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2010 17:35

    "Wir brauchen Zuwanderung, sonst überaltert unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft wächst nicht mehr."

    reiht sich nahtlos ein in weitere Sprechblasensätze wie:

    "Frauen werden schlechter bezahlt als Männer."
    "Es ist Zeit für soziale Gerechtigkeit."
    "Die Reichen müssen einen Beitrag leisten."
    "Die Banken sind schuld."
    "Die von Menschen verursachte Klimakatastrophe kommt."
    ...
    ...
    ... usw. usf.

  4. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2010 09:31

    Verknüpft man die Aussagen Spindeleggers und Kovac´ (Entindustrialisierung und Verarmung Österreichs) fragt man sich, woher S. die Sicherheit nimmt, dass wir in Zukunft diese Leute brauchen. Derzeit ist es so, dass FH-Absolventen aus dem IT-Bereich nur schwer Arbeitsplätze finden bzw. auf Praktikantenplätzen im Niedriglohnbereich arbeiten müssen. Aber lieber Herr Aussenminister, wie Sie schon beim Lissabon-Vertrag sagten, das Volk versteht das halt nicht. Komisch nur, dass bei solchen Dingen meistens "das Volk" am Ende Recht hatte! Wir wissen zwar nicht, ob sich die Wirtschaft nächstes Jahr erholt, dafür weiß Hr. S., wie sie in 20 Jahren dasteht. Dazu kann man nur sagen: Lächerlich!

  5. Ausgezeichneter KommentatorSuPa Partner Homepage
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2010 07:41

    Spindelegger wünscht sich nur qualifizierte Personen.
    Wer bestimmt, ob er der Einwanderer diese Bedingungen erfüllt?
    Wird dieses Wort von manchen Seiten als diskriminierend angesehen?
    Ist die AK und der ÖGB schon überzeugt von diesen Ideen?
    Welche Länder ausserhalb der EU haben solche qualifizierten Leute, welche bereit sind, zu uns zu kommen?
    Es wird sich herausstellen, dass wirkliche arbeitswillige Fachleute dorthin gehen, wo sie bessere Bedingungen vorfinden werden. Ob dies gerade Österreich sein wird?
    Und wenn diese doch kommen, dann brauchen sie auch Wohnraum für sich und die mitgebrachte Familie, Schul- und Kindergartenplätze usw. Ob wir uns da nicht weitere bekannte Probleme einhandeln?
    Die Zeiten, wo man für den Hausbau, Eisenbahn- und Tunnelprojekte tausende ungelernte - meist ledige - Arbeitskräfte brauchte, sind schon über 100 Jahre vorbei. Wenn jetzt z.B. Großprojekte wie Autobahnen verwirklicht werden, dann machen dies vorwiegend hochentwickelte Maschinen welche nur wenige Spezialisten erfordern.
    Das derzeitige Problem der bereits im Land befindlichen, integrationsunwilligen und teils arbeitslosen ungelernten Ausländer kam damit nicht gelöst werden.

    Wäre es nicht besser, dass erstens für die bereits im Land befindlichen Leute nur mehr das Prinzip "Geld nur für Leistung" gilt und zweitens den österreichischen Familien mehr Nachwuchs "schmackhaft" gemacht wird?

  6. Ausgezeichneter KommentatorMarkus Theiner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2010 08:14

    Wenn die üblichen linken Verfassungsjuristen bei einer Selektion nach Regionen "Rassismus" rufen, dann sind sie ausnahmsweise schon recht dicht an der Wahrheit dran. Denn auch wenn die Diskriminierung nicht an der Hautfarbe oder "Rasse" festgemacht wird, sondern der Staatsbürgerschaft, bleibt sie eine Diskriminierung. Immerhin läuft es darauf hinaus, dass man Süd-/Ostasiaten und Europäer pauschal bevorzugt.
    Das ist ohne Frage problematisch, weil bei allen statistischen Schwerpunkten trotzdem nicht jeder Türke oder Araber ein integrationsresistenter Schafhirte ist (selbst wenn man nur jene Gruppe betrachtet die in Österreich einwandern will) und nicht jeder Europäer oder Nicht-Islamischer Asiate ein aufgeschlossener und fleißiger Akademiker.

    Unsere Verfassung und die ihr zu Grunde liegenden Moralvorstellungen verbieten natürlich eine strengere Migrationspolitik nicht. Es wäre aber notwendig, die Migranten einzeln nach ihren eigenen Qualitäten zu beurteilen - und nicht nach den statistischen Qualitäten ihrer Gruppe.
    Wobei das natürlich einfacher klingt als es ist, da es recht schwer ist die Integrationswilligkeit und den Fleiß einer Person schon im Vorhinein zu beurteilen. Da wäre aber das Saisonnier-Modell ein guter Ansatz. Einwanderung auf Probe, sozusagen.
    Wobei auch da die üblichen Verdächtigen mit dem Verweis auf das Privat- und Familienleben aufschreien werden, das heutzutage anscheinend nicht mehr dem Staat verbietet in die Privatsphäre einzugreifen, sondern ihn zur Assistenz bei der Gestaltung anhält.

    Generell wird aber kaum eine Migrationspolitik Erfolg haben, so lange Österreich ein Land ist in dem bekannter Maßen:
    1. die Steuern und Lohnnebenkosten (besonders für qualifizierte Spitzenkräfte) sehr hoch sind,
    2. das Sozialnetz enorm dicht ist, und
    3. die Bürokratie geradezu zum Mißbrauch einlädt.

    Wer will in ein solches Land einwandern, wenn er die Wahl hat? Logischer Weise diejenigen, die am meisten davon profitieren. Was eben nicht Facharbeiter aus Istambul sind.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juli 2010 22:31

    Das kommt davon, wenn unsere ach so kompetenten Politiker wie z. B. Spindelegger zuerst einmal mit hirnlosen Gemeinplätzen an die Öffentlichkeit treten, anstatt ihre längst fälligen Hausaufgaben zu erledigen.
    Und für solche Fehlleistungen werden sie auch noch ziemlich fürstlich entlohnt.
    Mir wird soooo übel! :-(

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrondeuse
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 12:26

    Familienzusammenführung und die Implementation des Schattenstaates :

    Flagrante Ignoranz, Eskapismus und Willenlosigkeit - die augenscheinlichsten Attribute österreichischer Politik(er) - ermöglichen einen katastrophalen Wandel in der Gesellschaft zugunsten einer Sub-Schicht, die im Herkunftsland (zb. Türkei) existenzunfähig und daher eine Massenflucht Richtung Österreich (und Deutschland, etc..) angetreten ist. Was diese Subschichten im Gepäck mitführen, sind Strukturen, die an primitive Steinzeitkulturen erinnern (Inzucht, Blutrache, Ehrenmorde, Bildungs- und Entwicklungsresistenz, Aberglaube und Primitivkultergebenheit, etc.).

    Würden Politiker intelligent sein, müssten sie längst den Strukturentransfer bemerkt haben, der vor allem aus deprivierten Regionen stattgefunden hat und unablässig anhält. Eine Form der Integration hat dabei sehr wohl funktioniert, nämlich : die Integration in die Goldmühlen des Sozialstaates. Darüber hinaus haben die zugewanderten Fellachenstämme vom Aufnahme- und Geberstaat jedoch nur so viel wahrgenommen, als er anderen Glaubens und daher "Feind" sei.

    Die Türkei selbst, die unbedingt als aufstrebender Staat gelten will, ist konsequent genug, dieser unbelehrbaren und (somit) entwicklungsresistenten Subschicht keinerlei Zugeständnisse zu machen, während diese in einer "Hochkultur" (wie der unseren???) ungeahnte Huldigung erfährt. Hochkultur bekniet und subsidiert Subkultur. Wo in der Geschichte kennt man ein derartig pathologisches Verhalten ? In den Herkunftsländern dieser Subschichten schüttelt man über uns den Kopf und ist froh, dass diese Bürde mit ihren schwächelnden Pedigrees bei uns Aufnahme findet.

    Es gibt Menschen und Schichten, mit denen ist kein Staat zu machen. Nie und nirgendwo. Unsere xenophilen Apologeten wiederum finden es human wie sinnvoll, dass solche Menschen bei uns aufgenommen und auch noch zusammengeführt werden, damit sie sich und ihr "Kulturgut" prächtig auf unsere Kosten vermehren können.

    Die Lebenserwartung dieser Menschen (zb in der Türkei, im Nahen Osten, etc.) ist sehr reduziert, was größtenteils in ihrer Lebensuntüchtigkeit begründet ist. Letztere wird auch bei uns immer augenscheinlicher, denn keine andere Einwanderungsgruppe scheitert dergestalt bei der Integration und Existenzführung. Es lässt sich inzwischen auch nicht mehr verschweigen, dass bei diesen Subkulturen beträchtliche intellektuelle Defizite vorherrschen. Dazu kommen psychische Störungen, die bereits schon bei (männlichen) Kleinkindern auftreten, die dann später als Heranwachsende durch massive Gewaltbereitschaft und kriminelle Energie auffallen - bei gleichzeitiger Bildungsunfähigkeit.

    Die Familienzusammenführung, die jene - oftmals fundamental-religiös motivierten - subkulturellen Schichten so dramatisch anwachsen lässt, muss umgehend gestoppt werden, andernfalls sich diese dermaßen stark etablieren, dass sie unseren Staat mit ihren importierten "programmatischen" und somit schattenstaatlichen Strukturen auf Dauer penetrieren werden. Ihr Einfluss ist in Summe keineswegs bereichernd, inspirierend oder konstruktiv, sondern hochgradig zerstörerisch.

    Unseren Politikern fehlt die Analyse und die richtige Diagnose. Staat dessen hören sie auf die humanistisch beseelten Einflüsterer (Experten und - logen), die mit larmoyanter Schlauheit die Entwicklung von Schattenstaaten begrüßen. Unsere Politiker hören auf verdeckte Anarchisten, lassen sich von denen moralisch erpressen und geben dann Dinge von sich, die aus psychologischer Sicht höchst bedenklich sind.

    Unsere Außen-Spindel möge sich diesen Beitrag zu Gemüte führen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLeo
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juli 2010 21:14

    Wären wir ein normales, also nicht jahrzehntelang ZiB2-artig gehirngewaschenes Land mit abgeschaffter Meinungsfreiheit, könnte sich ein Bundeskanzler hinstellen, auf den "Tisch hauen" und erklären:
    "Das darf doch nicht wahr sein, dass die Bevölkerung eines blühenden Landes wie unseres, mit wunderbarer Lebensqualität, reich an Geschichte, Tradition und Kultur, ohne Zuwanderung auszusterben droht. Um hier gegenzusteuern - und nicht auf Zuwanderung aus der Fremde angewiesen zu sein - werden wir Maßnahmen bisher unvorstellbarer Dimension ergreifen; zumal ja ganz offensichtlich irgendetwas bei uns nicht stimmt. Nicht nur massivste finanzielle Anreize (Umstellung des Steuersystems, maximale Steuerentlastung, Förderung, Prämien usw.) sind angesagt. Vielmehr gilt es, auch ein gesellschaftliches Umdenken herbeizuführen, medial auf breitester Front die Vorzüge, die Wichtigkeit, die unendliche Bereicherung durch Eigengeburten aus dem Land selbst zu unterstreichen und die Wertschätzung der Mutterrolle zu fördern. Die Bundesregierung und die Länder und Gemeinden werden künftig also nicht vorrangig türkische Integrationsfeste, Schwulenveranstaltungen und -events oder Moderne Kunst-Ausstellungen fördern, sondern überproportional in einer bisher nicht gekannten Dimension die Famile und den Kinderreichtum fördernde Veranstaltungen, Lesungen, Publikationen, Initiativen. ..............................."

    In einem "normalen" Land, zu "normaler" Zeit wäre soches Verhalten eigentlich naheliegend. Schließlich sollte so ein Staatsgebilde mit seiner sündteuren Politruk-Führungskaste ja nicht Selbstzweck sein (bewohnt von irgendwem), sondern das Wohl und gute Fortbestehen seiner (autochthonen ?) Bevölkerung allererstes Staatsziel sein (was eigentlich sonst ?).

    Weshalb, so frage ich die p.t. blog-Gemeinde, ist eine derartige Ansage eines öst. Bundeskanzlers - unabhängig von couleur oder ob Waschlappen oder nicht - hierzulande absolut undenkbar ?

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  1. Bischof John Nelson (kein Partner)
    27. Oktober 2014 23:16

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  2. DI (kein Partner)
    02. August 2010 15:01

    Die einen sagen, wir haben zu wenig, die anderen sagen, wir haben zu viel.
    Wer hat recht? Hoffendlich kommt es nicht so weit, sonst wird es zu Härtefälle und Eskalationen kommen. Was denkt sich ein Pariser, dem das Auto angezündet wurde? Wann kommt diese Unsitte bei uns?

    http://www.akte-islam.de/3.html

    Studie: Ab 2012 werden die Muslime wieder überall aus Europa vertrieben

    Das amerikanische Trend Reserach Institute zählt seit 1980 zu den angesehensten Prognose-Instituten der Welt. Es wird regelmäßig von den führenden anglo-amerikanischen Medien zitiert. In der soeben erschienenen Sommerausgabe des von diesem Institut veröffentlichten Trends Journal (Summer Issue 23/No.10) heißt es in einem 28 Seiten langen Bericht, dass die Wirtschaftskrise schon in wenigen Monaten mit nie geahnter Macht und kaum vorstellbaren wirtschaftlichen Folgen auf Amerikaner und Europäer zurückschlagen werde. Die nur für Abonnenten zugängliche und nicht online verfügbare gedruckte Ausgabe befasst sich vor allem mit den daraus resultierenden Folgen. Der Chef des Trend Reserach Institutes, Gerald Celente (ein Italo-Amerikaner), empfiehlt allen in Europa lebenden Muslimen und islamischen Gruppen schon jetzt, Fluchtpläne zu erarbeiten oder aber Europa schon jetzt allmählich wieder zu verlassen, da sich in Europa die Geschichte wiederholen werde und es flächendeckend zu derzeit noch kaum vorstellbaren Vertreibungen von Muslimen kommen werde. Die Empfehlung, Fluchtpläne zu erarbeiten, sei "nicht übertrieben", schreibt die Fachzeitschrift. Die ethnischen Säuberungen, die sich dann nur gegen zugewanderte Muslime richteten, würden 2012 beginnen und etwa 2016 beendet sein. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hätten nicht die geringste Chance, dagegen einzugreifen, weil überall in der EU Nationalismen, ethnische und religiöse Spannungen plötzlich wieder aufbrechen würden und das Überleben der jeweiligen Regierungen bedrohten. Der brutale Schrei nach Autonomie, den man derzeit nur von Schotten, Basken und Flamen in Europa höre, werde schon in wenigen Monaten in Europa flächendeckend zum Normalfall werden, weil keine Region mehr für die andere oder gar für Migranten aus fernen Ländern bezahlen wolle. Es sei unmöglich, Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen per Gesetz dazu zu zwingen, auf Dauer friedlich miteinander zu leben. Daran änderten Migrantenquoten, Verordnungen, Gesetze und Zwangsmaßnahmen nichts - nur vorübergehend. Und dann brächen die alten Rivalitäten um so schlimmer wieder auf. Es werde vor diesem Hintergrund möglicherweise sogar zu Kriegen in Europa kommen und die Geschichte werde sich beim Thema ethnische Säuberungen ganz sicher wiederholen. Das sei jetzt klar absehbar. Denn überall in Europa würden die Bürger bei der Rückkehr der Wirtschaftskrise die Frage stellen, was Migranten eigentlich kosteten - und dann müsse die jeweilige Regierung antworten. Die Frage nach den Kosten der Migration sei in wirtschaftlich guten Zeiten von der Politik stets verdrängt worden. Das Trend Research Institute ist unverdächtig, politisch rechts oder links zu stehen und für oder gegen eine Ideologie oder Religion zu sein. Und Gerald Celente hat in den vergangenen 20 Jahren mit der Präzision eines Scharfschützen immer wieder auf die absehbaren politischen Entwicklungen in der Welt aufmerksam gemacht. Vom Zusammenbruch der früheren Sowjetunion bis zur aktuellen Wirtschaftskrise - stets hat sein Institut Recht behalten. Aber nie wollte man seinen neuesten Prognosen in Europa Glauben schenken - anders als in den USA, wo er und sein Institut Stars sind. So wird es wohl auch in diesem Falle sein. (Quelle: The Trends Journal Summer Issue 2010 / Vol. XVIII, No. 23, zitiert nach KOPP EXKLUSIV Ausgabe 29/2010).

  3. Friedrich Lehmann (kein Partner)
    02. August 2010 13:42

    Stellt dir vor Österreich öffnet sich der Elite dieser welt und keiner geht hin.

    Kritik an der verfehlten Zuwanderungsdiskussion in Österreich

    http://denkanstoesse.twoday.net/stories/stell-dir-vor-oesterreich-oeffnet-sich-der-elite-dieser-welt-und-keine/

  4. Lupus (kein Partner)
    31. Juli 2010 20:48

    Spindeleggers Vorschlag würde, im Falle der Realisierung, bedeuten, dass bis 2030 zwei Millionen Ausländer zusätzlich in Österreich leben. Nun sind die bis dato bei uns lebenden schon oft nur mäßig bis nicht integriert. Wo soll das hinführen? In Frankreich lernt man bereits aus den begangenen Fehlern.

    Interessante Hintergründe dazu finden sich unter folgendem Link:
    http://www.unzensuriert.at/001657-regierung-greift-nach-ausl-nderkrawallen-frankreich-durch

  5. RR Prof. Reinhard Horner
    31. Juli 2010 14:56

    reinhard.horner@chello.at

    Tatsächliche und erwünschte Wanderungen

    Österreich ist in seiner gesamten Geschichte mit unterschiedlicher Intensität ein Wanderungsland mit Einwanderungen, Durchwanderungen und Auswanderungen. Es lohnt sich, die diesbezüglichen Fakten mit ihren Auswirkungen durch die Jahrhunderte konkret zu verfolgen.

    Die Ergebnisse unterschiedlicher Herkünfte sind beachtlich. Im Übrigen umfassen die „gestandenen Österreicher“ heute eine integrierte Vielfalt. Hinzu kommen deutliche Minderheiten auch aus andersartigen Kulturkreisen und solche mit erheblichen Integrationsproblemen bis zur Bildung parallelgesellschaftlicher Prozesse. Bei illegal aufhältigen Personen gibt es auch integrierte.

    Die Wanderungsbewegungen im „Restösterreich“ der 1. Republik betrafen in nicht geringem Umfang Auswanderungen. Die Bevölkerungsveränderungen in den wenigen NS-Jahren waren nicht gering. In der 2. Republik, seit der Wiedererrichtung Österreichs nach rund siebenjähriger Einverleibung als erstes staatliches Opfer der NS-Gewaltherrschaft, gab es in hohem Maß sowohl Ein- und Durchwanderungen als auch Auswanderungen. Die Rede vom 10. Bundesland kommt nicht von ungefähr.

    Eine zukunftstaugliche Migrationspolitik stellt zahlreiche Anforderungen:

    Vor allem sind das Asylbegehren und die Asylgewährung sauber zu halten. Frei von Xenophobie, von Verfahrensmängeln (insbesondere Verzögerungen), frei von Missbräuchen und Beihilfen hierzu, von Schlepperdiensten. Obendrein klar abgegrenzt von Zuwanderungsvorgängen.

    Hinsichtlich der heutigen Wanderungsbewegungen sind mehrere Belange zu bedenken und in praktikable Obsorge zu nehmen:
    * Auswanderung, insbesondere qualifizierter Personen;
    * Einwanderung auf Dauer von qualifizierten Kräften, auch Selbstständigen, aber auch Kräften für „Drecksarbeit“,
    * Einwanderung in Familienzusammenführungen,
    * Einwanderungen im zeitweiligen Aufenthalt als Saisonniers, zu Studienzwecken, als Touristen,
    * Einwanderungen vermögender Personen als Investoren, etwa auch zum Alterssitz,
    * Einwanderung mit bzw. zu Ghettobildungen,
    * Einwanderungen zu organisiertem Betteln,
    * Einwanderungen zu organisierter Kriminalität;
    * geregelte Rückführungen mit Unterstützungen,
    * geregeltes Verbleiben;
    * Durchwanderungsbewegungen.

    Derart umfassend und differenziert sind nachhaltig tragfähige Lösungen zu suchen. Einschränkungen auf nur einzelne Problembereiche führen zwangsläufig in die Irre. Die Migrationspolitik braucht Maßnahmen in den Herkunftsländern und in Österreich. Integration erfordert wechselseitige Anstrengungen.

  6. Helmut Weissert (kein Partner)
    30. Juli 2010 16:20

    Es wird ja immer gesagt: Das sind Zuwanderer aus der EU, da können wir nichts steuern. Oder: Die Familienzusammenführung basiert auf internationalen Verträgen, da kann man nichts ändern. Und dann wird so getan, als könnte man nur über den kleinen Rest an Schlüsselarbeitskräften verfügen. In Wahrheit aber kann man sehr wohl Einwanderung aus anderen EU Staaten regulieren, wie auch Famillienzusammenführung: Wie, das wird jetzt im Zuge der Einführung der Mindestsicherung vorgemacht. Weil da will man ja auch nicht, dass ein Deutscher nach Österreich einwandert, nur um hier abkassieren zu könne. Wenn wir ein Sozialsystem aufbauen, in das man erst 10 Jahre einzahlen muss (oder in das die Eltern mindestens 10 Jahre eingezahlt haben), bevor man Arbeitslosengeld, Kindergeld, Mindestsicherung, usw. beziehen kann, dann wird das alle Wirtschaftsflüchtlinge abhalten, und es bleibt mehr Geld für Zuwanderer die wirklich etwas können und arbeiten wollen.

  7. Gasthörer (kein Partner)
    30. Juli 2010 15:06

    Wer ganz gute Nerven hat, sieht sich diese Ergebnis von Zuwanderung an. Stichwort: Zuwanderung kann auch tödlich sein.

    http://www.pi-news.net/2010/07/video-aus-paris-sieben-gegen-einen/

  8. DankWart (kein Partner)
    30. Juli 2010 13:23

    Christian Ortner bringt es ebenfalls auf den Punkt:

    "Für einen jungen Computerfachmann aus der fernen Fremde ist die Perspektive, in Österreich eine der höchsten Abgabenlasten der Welt zu schultern, damit wir Einheimischen unsere Beamten auch weiterhin scharenweise um die 50 herum pensionieren können, kein wirklich überzeugendes Argument, sich hier niederzulassen.

    Auch die Vorstellung, sich im Falle eines dank erheblicher Anstrengung errungenen besseren Gehalts künftig von der Kanzlerpartei als „Gstopfter, der die Krise verursacht hat und deshalb jetzt gefälligst zahlen soll“, denunzieren lassen zu müssen, wird die Lust dieses jungen Fremden, zu uns zu kommen, nicht gerade steigern. ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf hat das durchaus treffend beschrieben: Österreichs Steuerquote sei „nahe an der Sklaverei“.

    Das liegt nicht an den Steuern allein. Der österreichische Susi-Sorglos-Sozialstaat mag für jene Migrantengruppen einladend sein, die primär eher grundsicherungsaffin als leistungsorientiert sind."

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/584435/index.do

  9. Waltraut Kupf (kein Partner)
    29. Juli 2010 20:05

    Österreich hat sich aufgegeben. Es wählt, wie die allerdümmsten Kälber, die ihren Schlächter selber wählen, jene Leute, die ihren eigenen Nachwuchs in den Abtreibungskliniken auslöschen und das als frauenfreundliche Wohltat und Menschrecht verkaufen, die die Bevölkerung in wenigen Jahrzehnten ausgetauscht haben werden, die unter dem Vorwand, die Kirche reformieren zu wollen, sie faktisch kaputt machen, die ihr Bildungssystem vergammeln und dem internationalen Vergleich nicht mehr standhalten lassen, die in heuchlerischer Weise eine Art neuer Prüderie propagieren (Sexismus etc.), andererseits bereits Volksschulkinder zu frühzeitigem Sex beinahe schon anfeuern und nach Art des Hexeneinmaleins jede Perversion als normal und fast schon wünschenswert ausrufen, das Böse gut, das Gute böse sein lassen und sich im übrigen in unsinnigen politisch korrekten und gendergerechten Wortklaubereien verzettlen. Zusätzlich wird auch von den vorgeblich sozialistischen Parteien der Tanz ums Goldene Kalb vollführt, von dem nur ein Bruchteil der Bevölkerung profitiert. Das Ganze nennt sich dann Demokratie. Der Ruf nach intelligenten, menschlich korrekten und vor allem mutigen Politikern wird wohl ungehört verhallen.

    • meriva (kein Partner)
      29. Juli 2010 20:51

      Vollkommen richtig!
      1. Abtreibung ist ein spezifisch österreichisches Phänomen und diese gab es früher auch nicht.
      2. Es gab nie Wanderungsbewegungen, erst jetzt und alle wollen nach Österreich
      3. Die Kirche war stets untadelig, nie hat es sündhafte Bischöfe, Teufelsaustreibungen, Hexenverbrennungen oder gar Kreuzzüge gegeben.
      4. Mit der Zulassung von Ministrantinnen begann das Übel in der Kirche. Ministrantinnen sind schuld daran, dass sich so viele Priester an Buben vergreifen
      5. Nie stand es um die Bildung schlechter wie hier und heute in Österreich.
      6. Sex gab es früher nur in der aufrechten Ehe und niemals bei Unter-18-Jährigen. Selbstverständlich wurden auch früher nie Kinder missbraucht, es gab keine Homosexualität und natürlich ging auch früher nie jemand fremd. Erst heute und speziell in Österreich ist Soddom und Gomorrah ausgebrochen.

      Wir wollen wieder einen Diktator, weil unterm Hitler hätts des ned gebn - der hat ja schliesslich auch für eine ordentliche Beschäftigungspolitik gesorgt!

    • siggi (kein Partner)
      29. Juli 2010 21:18

      Interessante Argumentationsstruktur von meriva:

      Natürlich gibt es Geisterfahrer, die jedoch meistens stockbesoffen sind und mangels Mautstationen in das falsche Loch geraten. Soweit kurz zusammengefaßt die Ausgangsposition von meriva.

      Wenn man seinem Gedankengang jedoch weiter folgt, müsste man es jedem freistellen, eine bliebige Autobahnauffahrt zu nutzen, wurscht ob einer entgegenkommt oder nicht. Denn Geisterfahrer hat es ja immer gegeben.

      Oh diese Geisterfahrer sind besonders gefährlich, wenn sie es intelektuell tun.

    • meriva (kein Partner)
      29. Juli 2010 21:33

      Schreibt man "intelektuell" nicht mit 2k?

    • Lady Gacker (kein Partner)
      30. Juli 2010 17:26

      Habt ihr diesen Irren (meriva) schon länger in diesem Blog?

  10. Samtpfote
    29. Juli 2010 19:37

    meriva tobt sich wieder aus.
    Irgendwie tut mir die Löwelstrasse schon fast leid.
    Einerseits:
    Wenn das die einzigen Personalressourcen sind, die die dort haben - na dann gute Nacht.
    Andererseits:
    Wenn der Boss das Niveau vorgibt ....

    • Paige
      29. Juli 2010 19:46

      Vielleicht ist Meriva KKP von den SN. Dass die sehr frustriert ist, könnte ich mir gut vorstellen. Stilistisch und inhaltlich passts jedenfalls total.. ;-)

    • meriva (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:51

      Freut mich, wenn meine Kommentare, die offensichtlich nicht in den inzestiösen Mainstream dieses Polemikblogs passen, so eine Aufmerksamkeit erregen wie ein Fuchs im Hühnerstall. ;-)

    • Paige
      29. Juli 2010 20:00

      Der Begriff Troll wird in der Netzkultur für eine Person verwendet, die mit ihren Beiträgen in Diskussionen oder Foren unter Umständen stark provoziert. Mutmaßliches Ziel des Trolls ist das Stören der ursprünglich an einem Sachthema orientierten Kommunikation und das Erlangen von Aufmerksamkeit.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29

    • meriva (kein Partner)
      29. Juli 2010 20:02

      Naja gut, aus meiner Perspektive seids ihr 2 ja auch Trolle, weil sachlich ist das, was ihr hier treibts auch ned. ;-)

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      30. Juli 2010 23:44

      Merkwürdig ist schon, dass hier gewisse Leute von den ihren abweichende Meinungen nur reflexhaft in der Löwelstraße lokalisieren können. Muss man denn wirklich ein Sozi sein, um den pseudonostalgischen Quatsch dieser Waltraud Kupf als Quatsch zu bezeichnen? Es gab mal eine Zeit, ja, da waren Abtreibung und Unzucht verboten. Aber war diese Zeit so gut? Da wurde halt in aller Heimlichkeit bei Engelmacherinnen abgetrieben und ungezüchtelt. Und das Bildungssystem? Wie gut war es denn? Ja, die Leute hatten eine schönere Schreibschrift, konnten schneller kopfrechnen und konnten Schillers Lied von der Bürgschaft auswendig. Aber was half ihnen das, wenn die nackte Note Hunderttausende in die Auswanderung nach Übersee trieb und die, die bileben, einem asozialen Irren nachliefen?

    • Josef Maierhofer
      02. August 2010 15:42

      @ Ch. Seidl

      Fix is nix.

      Auch beste Ausbildung, wie Sie richtig sagen, hat in Notzeiten zu Auswanderung geführt. Die Verzweiflung war gross bei den Auswanderern und bei den Zurückgebliebenen.

      Sie schreiben auch richtig, dass es Abtreibung auch früher gegeben hat, auch Homosexualität, etc.

      Aber Werbung für Abtreibung, Werbung für Homosexualität, Werbung für frühestmöglichen Beischlaf, Propaganda gegen die Familie, etc. das hat es nicht gegeben und das halte ich auch nicht für gut.

      Aufklärung ja, aber immer mit dem Hinweis, dass das frühe Probieren viele Gefahren in sich bergen kann und dass letztlich das Ziel Familie und Kinder sind, wenn die Reife dazu gekommen ist. Ein Kind als Unfall hinzustellen, wie es die heutigen Schulbroschüren tun, halte ich für falsch und zukunftszerstörend.

      Mit diesem ganzen Spassmentalitäten (von Abtreibung, bis Multimix) haben wir es auch letztlich erreicht, dass die Geburtenrate jenseits von gut und böse abgefallen ist.

      Statt dass wir den jungen Menschen sagen und auch helfen, wie man sich auf Familie vorbereitet, wie man zu einer Wohnung kommt, dass die Jugend sich stärker ändert als das Alter, dass man nur mit einem Zug am gleichen Strang als Familie weiterkommt, dass Liebe etwas anderes ist als Sex, etc., zeigen wir ihnen den Sex, die Pille und die Abtreibung, basta. Das steht in den Schulunterlagen für 8-14 Jährige.

      Jene, die diese Schulbücher gemacht haben, heissen Oxonitsch &Co.

  11. RS (kein Partner)
    29. Juli 2010 14:40

    Völlig frei von Vorurteilen, habe ich in der Ediktsdatei des BM f. Justiz eine simple Namensabfrage der eröffneten Konkurse für den Sprengel des OLG Innsbruck gemacht. Eine Abfrage jener Namen, die mit "ic" (Panic, Antic, etc.) enden ergab ungefähr 700 Treffer, jene Namen, die auf "er" (Meier, Müller, Bauer, etc.) enden ca. 4.000 Treffer - und jetzt nochmals 100.000 "qualifizierte" Zuwanderer - die werden wir sicher bekommen - Dank Grundsicherung!

  12. Susa
    29. Juli 2010 13:25

    Ich bin für SELBSTVERSORGUNG!

    Nicht nur, daß sich Ö auf dem Lebensmittelsektor größtenteils selbst versorgen könnte, wir könnten unser Land doch auch mit EIGENEM NACHWUCHS ausreichend ausstatten!

    WANN und WO in der Geschichte hat es das gegeben, daß man gebärfreudige Ausländerinnen (samt überreichlichem Anhang!) anheuern und importieren muß!?! Und dies nicht etwa deshalb, weil eine Pestepidemie die autochthonen, gebärfähigen jungen Frauen dahingerafft hat! Nein, eine gesteuerte nachwuchsverweigernde Generation ist am Zug! Sind wir noch zu retten!?!

    • Johann Scheiber
      29. Juli 2010 15:27

      WANN und WO in der Geschichte hat es das gegeben, daß man gebärfreudige Ausländerinnen (samt überreichlichem Anhang!) anheuern und importieren muß!?

      Im spätantiken Rom!

    • terbuan
      29. Juli 2010 16:31

      Johann Scheiber
      Die Geschichte wiederholt sich immer wieder, weil sich die Menschen nicht ändern.
      Und wie ist es weitergegangen im spätantiken Rom? Niedergang und Zerfall!

    • meriva (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:21

      Na Suserl, wieviele Kinder hast denn du?
      Und wo sind eigentlich in Österreich die Bananenplantagen geblieben?

    • siggi (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:42

      In Rom hat es dann noch etwa 150-200 Jahre gedauert. Dann war alles wieder ganz anders und Rom ein besseres Kuhdorf.

  13. dieba (kein Partner)
    29. Juli 2010 11:37

    eine weiterer Satz, der mir dazu einfällt:

    "die Ausländer sind schuld"

    • meriva (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:22

      früher waren "die Juden" schuld.

    • siggi (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:47

      Die Ausländer machen was Ausländer machen: Ausländer!

      dieba mächte wohl gerne ein Keulenargument schwingen. Es sind natürlich nicht die Ausländer schuld sondern die Inländer, die nicht wissen, was sie an ihrer Inländereigenschaft haben. Und wenn man nicht weiß, was der eigene Besitz wert ist, dann neigt man gerne dazu, diesen unter Preis zu verkaufen.

      Aber heute kennt ja niemand mehr die Geschichte vom Linsengericht. Steht nur seit 5000 Jahren irgendwo in der Genesis.

    • CHP
      29. Juli 2010 22:31

      @siggi 19:47
      nicht Genesis sondern Buch Mose

      lg

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      30. Juli 2010 14:59

      Die Genesis ist das 1. Buch Mose, fyi.

  14. dieba (kein Partner)
    29. Juli 2010 11:35

    Falls das mit den Missständen so stimmt, sind alle bloggenden Unterbergers dieser Welt aufgerufen, die Behörden darüber zu informieren, damit dagegen eingeschritten werden kann.

    Ein dreifaches Hoch auf unsere bloggenden Unterbergers.

  15. siggi (kein Partner)
    29. Juli 2010 11:10

    Wie wäre es mit einer fideikommissarischen Substitution. Das bedeutet, dass wir unser Vermögen an die Neo-Österreicher welcher Povenienz auch immer vererben mit der Auflage, dieses dann wieder an unsere wie auch immer wirklichen Nachkommen (ev. Auslandsösterreicher, die im Ausland wirtschftskrisenbedingt ihren Job verloren haben) wieder zurückzuvererben.

    Klingt gut - ist aber kompletter Schwachsinn.

    Als schwer arbeitender Neo-Österreicher würde ich alles daran setzen, diese fetten Maden loszuwerden und auf den Gedanke unsere Pensionen weiterzuzahlen würde ich nicht einmal dann kommen, wenn ich lange Jahre von der Stütze (schönes deutsches Wort) gelebt hätte.

  16. Johann Hochstöger (kein Partner)
    29. Juli 2010 08:42

    Die Wirtschaft giert nach billigen Arbeitskräften. "Inländische" Fachkräfte auszubilden ist längst obsolet und zu einer Schimäre verkommen. Wozu auch die angeblich so teuren Mühen? Dank engster Verflechtungen mit Politik und öffentlicher Verwaltung ist es ohnehin ein leichtes geworden flux gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen oder so zu ändern um den Zuzug möglichst ungehindert aufrecht zu erhalten. Die strenge Innenministerin, vulgo Schottermitzi, liefert regelmäßig willkommene Zerstreuung um davon ein wenig abzulenken.

    Geiz ist geil passt mit gut (aus)gebildeten Menschen nicht wirklich zusammen. Die kennen meist ihren Wert. Das Problem heisst daher schlicht Überqualifizierung. Wer nähme nicht gerne einen Mercedes für den Preis eines Billigkleinwagens. Für die Wirtschaft hat sich dieser Traum verwirklicht. Hege schon länger den Verdacht der Ruf nach Qualität, Stichwort Schlüsselarbeitskräfte, dient mehr als kommoder Aufhänger weiter Druck zu machen nun den Arbeitsmarkt für Leute aus den ärmsten Dritte-Weltländern zu öffnen. Die kennen keine europäischen und schon gar keine hiesigen sozialen- und arbeitsrechtlichen Standards. Die können bequem ausgebeutet werden. Ein neue Runde im alten Spiel wird eingeläutet.

    • siggi (kein Partner)
      29. Juli 2010 11:19

      Warum sollte die Wirtschaft Fachkräfte im dualen System allein ausbilden? Etwa einen akademisch geprüften Dipl.Fachbaggerfahrer (FH)? Und dem dann Akademiker-"löhne" zu bezahlen.

      Wenn das Lohnniveau hoch ist, wird man auch den Hilfkräften höhere Einkommen zubilligen müssen, denn untertags Qualität liefern und nächtens unter der Brücke liegen wird es nicht spielen.

      Die Arbeitskräfte ins billigere Ausland out-zu-sourcen hat nur dann einen Sinn, wenn ich mit meiner eigenen Arbeitskraft höhere Werte schaffen kann. Dazu brauche ich sinnvolle Ausbildung UND Ideen UND Leistungswillen.

      Habe ich nur eines davon nicht, bringt das Outsourcen i.e. billige Arbeitskräfte hereinholen nur dass ich eine längere Zeit billiger nichts tun kann. Aber das hat einmal ein absehbares Ende.

  17. Undine
    28. Juli 2010 23:08

    Heute ist "MERIVA-TAG"!

    Er, sie oder es trollt sich mit großem Eifer durch den Blog! Sehr amüsant, wenn's nicht zu oft ist. Aber so in kleinen Dosen macht's Spaß.

    • Schabenfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 23:21

      Was fällt Ihnen ein ! Sie können doch meine Freundin nicht auf Dosen aufteilen und dann zitzerlweise aufessen. Und ich dachte immer, wir sind hier bei den Rassisten. Dabei ist das ja ein Kannibalisten Blog !

    • Undine
      29. Juli 2010 08:55

      Oh Gott, Sie haben mich mißverstanden! :-)

      @meriva ist nicht nur ungenießbar, sondern auch unverdaulich!

      Ihnen gebührt als Freund @merivas die Tapferkeitsmedaille!

    • inside
      29. Juli 2010 09:38

      Schabenfresser ist gut "laut schmunzel"

      Im Gegensatz zum Schnabeltierfresser offensichtlich sogar nützlich :-)

    • Undine
      29. Juli 2010 11:46

      @Schabenfresser

      Fürchten Sie sich nicht vor den Grünen? Wenn Sie sich großteils von Schaben ernähren, werden die bald auf der "Roten Liste" stehen! :-?

  18. Steuerzahler (kein Partner)
    28. Juli 2010 21:57

    Dieser nichtsnützige Parteisoldat sollte nicht ernst genommen werden!
    Von dieser Seite wird er wohl sicherlich finanziell gut bedient!

    http://www.welt.de/wirtschaft/article8683884/Unternehmen-stellen-immer-mehr-Leiharbeiter-ein.html

    Die Politik der letzten 30 Jahre führt dieses noch vor Kurzem blühende Land, sowieso direkt in einen Bürgerkrieg!
    Ich würde ihm Asyl im Kosovo raten, dort werden Experten im Austausch der Bevölkerung herzlichst aufgenommen!

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:03

      Hammse in der Früh Ihre Tabletterln vergessen, Sie Bürgerkriegsfanatiker?

    • adenauer (kein Partner)
      29. Juli 2010 16:19

      Meriva ist hier wohl der Kasperl. Na ja, jedes Forum hat seinen Kasperl-Clown!

  19. Leo (kein Partner)
    28. Juli 2010 21:14

    Wären wir ein normales, also nicht jahrzehntelang ZiB2-artig gehirngewaschenes Land mit abgeschaffter Meinungsfreiheit, könnte sich ein Bundeskanzler hinstellen, auf den "Tisch hauen" und erklären:
    "Das darf doch nicht wahr sein, dass die Bevölkerung eines blühenden Landes wie unseres, mit wunderbarer Lebensqualität, reich an Geschichte, Tradition und Kultur, ohne Zuwanderung auszusterben droht. Um hier gegenzusteuern - und nicht auf Zuwanderung aus der Fremde angewiesen zu sein - werden wir Maßnahmen bisher unvorstellbarer Dimension ergreifen; zumal ja ganz offensichtlich irgendetwas bei uns nicht stimmt. Nicht nur massivste finanzielle Anreize (Umstellung des Steuersystems, maximale Steuerentlastung, Förderung, Prämien usw.) sind angesagt. Vielmehr gilt es, auch ein gesellschaftliches Umdenken herbeizuführen, medial auf breitester Front die Vorzüge, die Wichtigkeit, die unendliche Bereicherung durch Eigengeburten aus dem Land selbst zu unterstreichen und die Wertschätzung der Mutterrolle zu fördern. Die Bundesregierung und die Länder und Gemeinden werden künftig also nicht vorrangig türkische Integrationsfeste, Schwulenveranstaltungen und -events oder Moderne Kunst-Ausstellungen fördern, sondern überproportional in einer bisher nicht gekannten Dimension die Famile und den Kinderreichtum fördernde Veranstaltungen, Lesungen, Publikationen, Initiativen. ..............................."

    In einem "normalen" Land, zu "normaler" Zeit wäre soches Verhalten eigentlich naheliegend. Schließlich sollte so ein Staatsgebilde mit seiner sündteuren Politruk-Führungskaste ja nicht Selbstzweck sein (bewohnt von irgendwem), sondern das Wohl und gute Fortbestehen seiner (autochthonen ?) Bevölkerung allererstes Staatsziel sein (was eigentlich sonst ?).

    Weshalb, so frage ich die p.t. blog-Gemeinde, ist eine derartige Ansage eines öst. Bundeskanzlers - unabhängig von couleur oder ob Waschlappen oder nicht - hierzulande absolut undenkbar ?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:16

      Wieso sollte es gerade hierzulande denkbar sein. Nirgends funktioniert das so.

    • Undine
      28. Juli 2010 21:30

      @Leo

      Ganz genauso müßte ein Bundeskanzler auf den Tisch hauen! Allerdings, hätten wir einen BK von Format, wäre es nie zu den jetzt herrschenden katastrophalen Zuständen gekommen.
      Eines steht aber für mich fest: wäre Haider noch am Leben und würde kräftig mitmischen, stünden wir ein wenig besser da. So aber können unsere durch die Bank unfähigen Politiker ungestört tun und lassen, was sie wollen. Sie brauchen sich nicht mehr vorm Jörg, dem intellektuell keiner das Wasser reichen konnte, zu fürchten. Denn gefürchtet haben sie sich!

    • terbuan
      28. Juli 2010 21:32

      Und weil es nirgends funktioniert (wirklich nirgends?) dann versuchen wir es gleich einmal gar nicht, es lebe der Untergang!
      Aber vielleicht, werter Herr ....fresser, wird die Situation noch einmal so dramatisch eng, dass die Menschen sich von der Lach- und Spassgesellschaft einfach so verabschieden (müssen) und sich auch anderer Werte besinnen als Loveparade und Donausinselfest, es ist einfach nur die Frage, wann kommt das Ende des geborgten Wohlstands, wann laufen die Notendruckmaschinen heiß und keiner nimmt mehr das wertlose Papiergeld in Zahlung?
      Vor einem Zusammenbruch gibt es offensichtlich keinen Neubeginn, das war immer so in der Geschichte, oder glauben Sie wirklich, es geht immer so weiter?
      Entweder so oder so, mit oder ohne reichlichen Nachwuchs, die Zeit ist reif für eine Veränderung, 55 Jahre Frieden sind immer schlecht für eine Gesellschaft, sie führt unweigerlich zur Dekadenz!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:42

      Lieber Herr / liebe Frau terbuan, ich habe gar nichts gegen Utopien, im Gegenteil, die sind wertvoll für den humanistisch geprägten Geist. Ich persönlich bin halt darauf trainiert, mich tagtäglich mit den Niederungen der wirklichen Welt auseinanderzusetzen. Ist aber mein persönlicher Fehler.

      Probieren Sie es, ich würde mich darüber freuen. Gestatten Sie mir nur, dass ich nicht so recht an Sie glauben mag. Wenn ich falsch liege, umso besser.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:54

      Ja klar, der heilige Jörg, der sein Bundesland und eine Bank in Megaschulden gestürzt hat, der mit seiner Buberlpartie wohl grösste Korruptionist und Selbstbereicherer Österreichs war und der sich dann in der Vollfettn selber um die Ecke gebracht hat, weil seine Schandtaten nicht mehr zu vertuschen waren ... *lach*

    • Undine
      28. Juli 2010 22:15

      @meriva

      Nicht alles, was von den politischen Gegnern wie eine Litanei heruntergebetet wird, ist auch wahr. So viel müßten Sie schon selber wissen.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:21

      Ach so, richtig, ich vergass: Haider hätte Österreich retten wollen, doch das hat den grünen Marsmännchen nicht gefallen, also mussten sie ihn ermorden.

  20. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    28. Juli 2010 21:07

    Danach sah ich eine große Menge Menschen, so viele, daß niemand sie zählen konnte. Es waren Menschen aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen. Sie standen in weißen Kleidern vor dem Blog und den Spendern und hielten Palmzweige in den Händen.
    Mit lauter Stimme riefen sie: »Der rettende Sieg gehört unserem Unterberger, der auf dem Blog sitzt, und den Spendern!«

    • terbuan
      28. Juli 2010 21:37

      Vielleicht wäre ein Dauerauftrag mit täglicher Wiederholung angebracht! Am besten mit schwarzer Schrift auf schwarzem Grund!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:43

      Ist nicht schwer:

      1. Einzahlen!
      2. whatsoever.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:45

      Hoppla, peinlich, das habe ich ja wirklich schon gepostet. Dachte, ich hätte das heute morgen nicht abgeschickt.

    • byrig
      28. Juli 2010 22:40

      fuchs,du bist ein trottel

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:49

      "Trottel"?
      Gibts hier nicht Blockwarte, die derartiges melden?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      29. Juli 2010 07:16

      Schon, aber wir sind ja wirtschaftliberal.

    • Kurt22
      29. Juli 2010 09:20

      Also "Trottel" und Ähnliches sollte hier ja wirklich nicht verwendet werden, allerdings bei manchen.................

  21. Steuerzahler (kein Partner)
    28. Juli 2010 20:30

    Unendliche Gier der Wirtschaft nach mehr, sowie verblendetes Gutmenschentum, treiben uns in sonderbarer Symbiose langsam aber sicher in den Untergang.

    Im Gleichschritt verkünden uns Spindelegger und Annette Schavan (CDU), dass wir mehr Zuwanderung brauchen!

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5e0022de7c8.0.html

    100.000 Zuwanderer in 20 Jahren wären ja zu verkraften.

    Außer Mohammedaner und Zigeuner wird unser Herr Minister aber keine Spitzenkräfte ins Land bringen können, wahrscheinlich auch nicht wirklich wollen. Vielleicht schafft er es den dritt oder viert besten anatolischen Ziegenhirten zu rekrutieren, um ihn uns als Schlüsselarbeitskraft zu verkaufen.
    Wenn aber von einem jeden dieser „Spitzenkräfte“ innerhalb kürzester Zeit 10 bis 20 werden, sei es durch F.- Zusammenführung oder Inzucht, die gerade bei den jetzt schon hier befindlichen Fremden sehr beliebt zu sein scheint, sollten wir dieses Land gleich kampflos an die neuen Mohammedaner-Herren übergeben.

    Schockierend ist die Uninformiertheit und Gleichgültigkeit meiner Umgebung, welche diesem bösen Treiben (noch) feucht-fröhlich-feiernd gegenübersteht!

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 20:42

      "Außer Mohammedaner und Zigeuner wird unser Herr Minister aber keine Spitzenkräfte ins Land bringen können"

      Dass die grösste Zuwanderergruppe derzeit deutsche Staatsbürger sind, scheinen Sie in ihrer vorgefertigten Welt wohl übersehen zu haben.
      Ihr Inzucht-Sager disqualifiziert sich übrigens selbst angesichts Ihres Geschreibsels, das auf inzestiöse geistige Zurückgebliebenheit schliessen lässt.

    • Undine
      28. Juli 2010 21:56

      @Meriva

      Und, haben Sie Schwierigkeiten mit den Zuwanderern aus Deutschland?
      Wenn JA, welche? Bitte exakt aufzählen!

      Können Sie ihre Sprache nicht verstehen oder umgekehrt?
      Entstammen sie einem uns fremden Kulturkreis?
      Wollen sie uns eine fremde Kultur aufzwingen?
      Gibt es in den Schulen Probleme mit deutschen Schülern?
      Gibt es beim Sport Probleme?
      Nehmen deutsche Schülerinnen aus fadenscheinigen Gründen nicht am Schwimmunterricht teil?
      Gibt es Probleme mit dem Religionsunterricht?
      Haben deutsche Schulkinder keinen Respekt vor Lehrkräften, insbesondere vor weiblichen?
      Sind sie Analphabeten?
      Sind die Zuwanderer aus D arbeitsunwillig?
      Belasten sie stärker als wir Österreicher das soziale Netz?
      Sind sie etwa so präpotent wie z. B. die Moslems?
      Was für Forderungen stellen die deutschen Zuwanderer?
      Schächten die deutschen Zuwanderer Schafe, obwohl es grausam ist?
      Beherrschen die deutschen Familien unsere Parks, so daß diese für Einheimische nicht benützbar sind?

      U.A.w. g.!

    • terbuan
      28. Juli 2010 22:00

      Danke Undine,
      antideutsche Reflexe sind doch bei den Gutmenschen total in, jeder Ausländer ist willkommen, nur Deutscher darf er nicht sein!

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:01

      Undine: Sie sollten lernen, einen Thread als gesamtes zu lesen. Dieser Thread bestand aus einer dummen Behauptung, der ich ein Sachargument entgegengesetzt habe. Was Sie machen, ist auf bestimmte Stichworte ihren Pawlowschen Hund loszulassen, was ich eher für peinlich finde.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:04

      Terbuan, mein Kommentar gilt auch für dich, du Wurschterl ;-)

    • Undine
      28. Juli 2010 22:22

      @meriva

      Was für eine läppische Antwort auf meine ganz konkreten Fragen; aber lassen Sie's.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:24

      Läppisch ist Ihre dumme Fragestunde, die - wie bereits erwähnt - am Inhalt dieses Threads komplett vorbeiging.

    • Paige
      28. Juli 2010 22:29

      Tja, wenn man einen Troll füttert, so wächst er sich zum Volltroll aus... Trolle sind Stalker.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:37

      Paige, sei nicht zu streng zu dir

    • Josef Maierhofer
      02. August 2010 15:53

      Gier würde ich mit Überlebenskampf definieren, wenn es sich um arbeitende und in Österreich Steuer zahlende Firmen handelt.

      Gier würde ich als Laster definieren, wenn es sich um privilegiertes Beamtentum, Politikertum, ÖBB, etc. handelt.

      Gier nenne ich auch das Sozialschmarotzertum.

      Sie schreiben richtig, der Herr Bundesminister wird nicht hunderttausend Fachkräfte bekommen, die fühlen sich hier nicht wohl, sondern (mit Familiennachzug) 400 000 Kamele.

  22. meriva (kein Partner)
    28. Juli 2010 19:04

    Der Ausschluss bestimmter Regionen ist tatsächlich rassistisch, denn es kann bei der Diskussion nicht darum gehen, ob er ein "Neger" ist oder ein Moslem, sondern welche Ausbildung er hat und ob er uns auf dem Arbeitsmarkt "nützt".

    Man kann ja noch darüber diskutieren, ob man Analphabeten aus Anatolien haben möchte (abgesehen davon, dass dieser Stereotyp schon fad geworden ist), aber ich persönlich kenne:

    - eine Zellforscherin, die aus Äthiopien stammt und in Israel studiert hat, und die jetzt auf der ETH Zürich ihr PhD macht
    - eine Irakerin (Kurdin), die in Wien an der TU Architetur studiert hat und die jetzt in London arbeitet
    - einen Tunesier, der in London das Doktorat für Maschinenbau erworben hat, in Hong Kong und Australien gearbeitet hat und der jetzt in meiner Firma arbeitet

    Alle drei hochgebildete Menschen, die perfekt Deutsch sprechen, die keine Islamisten sind (der Tunesier ist an sich Moslem, ist aber Agnostiker wie die meisten Katholiken bei uns) - und all diese Menschen will Andreas Unterberger mit seiner dümmlichen Polemik ausschliessen. Warum? Weil er keine Neger und Moslems mag.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 19:09

      Aja, ich weiss schon: Jetzt kommt wieder:
      "Neger sind weniger intelligent, also muss er sich den Doktortitel erschwindelt haben".

    • terbuan
      28. Juli 2010 19:40

      Schön für Sie meriva welche tollen Leute Sie kennen, vielleicht können Sie mehr davon nach Österreich bringen, Herr Spindelegger wird sich freuen.
      Wenn ich in Wien in der U-Bahn fahre, dann sehe ich in jedem Waggon zumindest einen, der von Ihnen "Neger" genannten Bevölkerungsgruppe, welche alle nicht den Eindruck erwecken, zu Ihrer Arbeitsstätte unterwegs zu sein.
      Und der schon fad gewordene Sterotyp des anatolischen Analphabeten ist bereits zum Alltag geworden in der Stadt, besuchen Sie nur einmal eine Ambulanz im AKH und fragen Sie die dort beschäftigen Ärzte und das Pflegepersonal!
      Oder leben Sie etwa gar nicht in Wien?
      Selten so einen naiven Kommentar gelesen.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 19:47

      Was ist naiv daran, wenn man fordert, das Kritierium nicht an die Hautfarbe und die Region sondern an die Ausbildung zu legen?

      Apropos Stereotyp: sie bestätigen einmal mehr das Bild vom ausländerfeindlichen Dumpfbacki, das nicht Willens ist, sich mit Menschen differenzierter auseinanderzusetzen. Da ist mir der fleissige Kebapverkäufer, der das Beste aus seinem Leben macht 10x lieber als solche Typen wie Sie. Und das sage ich als Österreicher und - ja - Wiener.

    • karl murx (kein Partner)
      28. Juli 2010 20:06

      Ah, der meriva, vorderster Kämpfer des linken Volkssturmes, werkelt wieder. Irgendwie ist er mir schon vertraut, ja fast sympathisch.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 20:09

      Ich muss dich enttäuschen, ich bin ÖVP-Wähler.
      Nun zu dir: Hast du ausser selten stupiden Beinpinkeleien auch etwas Sachliches vorzubringen oder hast du nur einfach deine Emotionen nicht im Griff?

    • terbuan
      28. Juli 2010 20:14

      Knapp daneben ist auch daneben, verzeihen Sie meriva, aber ich bin ein Kind eines Einwanderers und kann sehr wohl differenzieren, Sie können es offensichtlich nicht! Und Umgangsformen haben Sie auch keine, Floskeln wie "Typen wie Sie" können Sie in anderen Foren abladen.
      Hier verstärken Sie nur die allgegenwärtige optische und akustische Umweltverschmutzung durch Ihre entbehrlichen Wortspenden. Grüß Gott!

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 20:17

      Wenn Sie angeblich differenzieren können, dann wirds wohl nicht schwer sein, meine Frage zu beantworten, was daran naiv sein soll, Zuwanderer nicht nach Region und Hautfarbe sondern nach Ausbildung und Bedarf am Arbeitsmarkt auszusuchen?

    • RB (kein Partner)
      28. Juli 2010 20:31

      @meriva
      Wenn alle Ausländer so gebildet und weltgewandt wären, wie Sie beschreiben,
      gäbe es KEIN Ausländerproblem. Die Personen, die Sie anführen, sind löbliche
      Ausnahmen, das wissen Sie sehr wohl, sonst wären Sie blind, taub und würden
      nichts, aber rein gar nichts von den gesellschaftlichen Veränderungen - nicht nur in Ö - wahrnehmen.
      AU dümmliche Polemik vorzuwerfen, disqualifiziert Ihr Urteilsvermögen.
      "Weil er keine Neger und Moslems mag", so eine kindische, niveaulose Beurteilung.

    • terbuan
      28. Juli 2010 20:34

      meriva
      Ich habe nie behauptet, die Auswahl von Einwanderern von der Herkunft oder Hautfarbe abhängig zu machen, es geht hier lediglich um die aus politischen Gründen forcierte Einwanderung von armen, bildungsfernen Sozialtopfgenießern und ihren Familienclans, die brauchen wir nämlich hier wirklich nicht, konsequenterweise müßten wir ansonsten nämlich die halbe Welt aufnehmen und dann wäre weder für Sie noch für mich noch ein Platz hier zum Leben!
      Es ist doch eigentlich völlig ungerecht, Leute aus einem NATO-Staat hier aufzunehmen, welcher Milliarden für die Rüstung ausgibt, und dafür die armsten der Ärmsten in den Entwicklungsländern mit schäbigen Entwicklungsprojekten abzuspeisen wo man weiß, dass diese Gelder von den korrupten Despoten einkassiert werden. Das nenne ich eine differenzierte Betrachtung!

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 20:40

      RB und terbuan: Sie können beide nicht lesen:
      Meine Forderung lautet NICHT, jeden hereinzulassen, sondern ich habe kritisiert, dass Unterberger bestimmte Regionen ausschliessen möchte, während ich meinte, Regionen ausschliessen wäre Unsinn, es kommt auf die Ausbildung an.

      Daraufhin wurde mir Naivität vorgeworfen, ich wurde als Linker beschimpft und mit unsachlichen Polemilen eingedeckt.

      Sorry Leute, aber ihr habt euch mit euren armseligen Angriffen selbst disqualifiziert.

    • terbuan
      28. Juli 2010 20:45

      Letzte Antwort;
      der Vorwurf den ich Ihnen mache ist der, dass Sie atypische Beispiele hernehmen um damit ein allgemeines Problem zu verharmlosen und versuchen, die Aussagen von Herrn Unterberger damit zu diskreditieren, aber was solls, Dialektik, SOWI, 1. Semester, Guten Abend

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:08

      Das ist falsch.
      Ich differenziere.

      Das tun Sie nicht und das tut der ach so überaus intelligente Herr Unterberger nicht. Es gibt übrigens gerade in Istanbul eine sehr gebildete und zugleich liberale Schichte, die durchaus interessante Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt bieten könnte. Nicht dass man die unbedingt anspechen muss, aber wie gesagt: Diese Aussortierung nach Regionen und Hautfarbe, weil "des jo eh olle minderintelligente Trottln sind", die ist fehl am Platz und entspringt einer rassistischen Denkweise, für die ich mich als Österreicher schäme.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:11

      Ich muss dich enttäuschen, ich bin ÖVP-Wähler.


      Na pfui gack.

    • Werner Papst (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:45

      @meriva

      Die Kriterien für künftige Zuwanderer lassen sich zielsicher so aufstellen, daß wir garantiert die meisten der unerwünschten Parallelweltler vermeiden.

      Ich verweise auf die Regeln, die das EU-Land Dänemark, mit den gleichen Menschenrechten, mit den gleichen EU-Verpflichtungen bereits aufgestellt hat (die aber, siehe Artikel, umgangen werden können).

      http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1380663_Daenen-bestehen-auf-ihren-Mauern.html
      Um den Zuzug von Ausländern zu bremsen, hat Dänemark hohe Hürden für die Familienzusammenführung von Dänen mit Partnern aus Nicht-EU-Ländern errichtet. Nur wenn das Paar mehr Nähe zu Dänemark als zu jedem anderen Land nachweisen kann, wenn beide älter als 24 sind, der dänische Partner Arbeit und Wohnung hat, keine Sozialhilfe bezog und 7800 Euro auf der Bank hat, darf er seine Liebe ins Land holen.

      So etwas könnte Österreich auch machen, und gleichzeitig noch eventuelle Schlupflöcher schließen. Dann hätten sie ihre kurdischen, äthiopischen und tunesichen Fachkräfte immer noch, die Parallelweltler blieben aber garantiert außen vor.

      Im Zweifelsfalle wäre mir aber auch eine Trennung der Zuwanderer in Moslems/Nichtmoslems lieber, als die aktuelle Politik der ungesteuerten Massenzuwanderung. Lieber auf 10 Fachkräfte verzichten, und gleichzeitig 300 andere Parallelweltler, Islamisten, Kriminelle, Sozialfälle und Unqualifizierte vermeiden.

      Das Verhältnis zwischen denen die uns etwas nutzen (dh, die einen Engpaß am Arbeitsmarkt beseitigen, Kebab-Verkäufer und Wettbürobetreiber tun das NICHT) und dem Rest ist nämlich fatal schlecht.

    • Susa
      28. Juli 2010 22:05

      @meriva

      Wir haben selber genug Gesindel, wir müssen es nicht auch noch importieren. Es kommt aber großteils Proletariat. Wie kommen wir eigentlich dazu, diesen Import über uns ergehen lassen zu müssen.

    • terbuan
      28. Juli 2010 22:06

      stf
      Das ist die neue Zielgruppe, von der die ÖVP Wähler erhofft!
      Köstlich, mein Türkei-NATO-Militärargument wurde natürlich mit keiner Silbe bedacht, hab ich auch so erwartet!
      Sehr nett übrigens, Ihre Replik von vorhin, danke!

    • Undine
      28. Juli 2010 22:13

      @meriva

      Also, wenn Sie, wie Sie behaupten, ÖVP-Wähler sind, dann wundert mich bei den Schwarzen natürlich gar nichts mehr. Da scheinen sich offensichtlich mehrere merivas zu befinden...

    • Paige
      28. Juli 2010 22:14

      Meriva, diese Einzelfälle, die Sie beschrieben haben, könnte man durchaus bei uns aufnehmen, falls es sich zudem um sog. Schlüsselkräfte handelt, d.h. es zu wenige Inländer gibt, welche diese Qualifikation haben und eine Arbeit suchen. Nichts anderes hat Unterberger gesagt und nichts anderes wäre auch sinnvoll. Es geht hier nicht um Rassen. Der einzige, der ausschließlich in solchen Kategorien denkt, sind Sie. Was wir jedenfalls nicht brauchen sind die vielen Analphabeten und Integrationsverweigerer (nein, ich rede nicht von den deutschen, polnischen, slowakischen oder chinesischen Zuwanderern), die Österreich unter dem Titel "Familienzusammenführung" überfluten.

      Dass Sie ÖVP wählen, ist zudem eine Ihrer sattsam bekannten Lügen. Da Sie hier keinen Anschluss finden, trollen Sie = Sie provozieren, damit Ihnen jemand antwortet. Andere vor den Kopf zu stoßen und zu beleidigen, damit sie sich aufregen, ist auch eine Form der Kontaktaufnahme. Wenn sich wenigstens jemand über Sie aufregt, so sind Sie ihm nicht egal. Gratulation, Sie haben es wieder geschafft, dass man sich über Sie ärgert.

      Noch etwas zur Logik - ich muss das den Linken immer wieder erklären: Man schließt nicht vom Besonderen auf das Allgemeine. Diese Vorgehensweise ist nach den Gesetzen der Logik nicht erlaubt.

      Abgesehen davon möchte ich Sie doch sehr bitten, zu respektieren, dass die Schwarzen nicht "Neger" genannt werden wollen. Und das ist kein verzeihlicher Fauxpas, weil Sie es einmal so gelernt haben und dieses Wort im Deutschen nie ein Schimpfwort war. Nein, Sie sagen das genau mit der Absicht, Menschen mit dunkler Hautfarbe zu diskriminieren. Das wollen wir hier nicht. Klar soweit?

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 22:22

      Susa: Da haben Sie recht: Wir haben wirklich genug Gsindel hier, Sie dürfen sich dazuzählen, herzlichen Glückwunsch. ;-)

    • Undine
      28. Juli 2010 22:40

      @Paige

      Ich muß gestehen, ich ärgere mich nicht über @meriva, ich amüsiere mich nur.

    • Susa
      28. Juli 2010 22:48

      @meriva

      Na, heute haben Sie aber Ihren großen Tag! Wie vergnüglich! Die Bezeichnung, mit der Sie mich bedacht haben, empfinde ich aus Ihrem Mund fast wie eine Ordensverleihung! Toben Sie sich nur so richtig aus. Ich bin bestimmt nicht die Einzige, die ihren Spaß dran hat.

    • Paige
      28. Juli 2010 22:55

      Na, Undine und Susa, amüsant ist etwas anderes. Für mich hat das Ding ungefähr so einen Unterhaltungswert wie eine lästige Fliege. Man wachelt eine Zeit lang und schlussendlich knüllt man eine Zeitung zusammen und zerklatscht sie... :-)

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 23:08

      Faschistische Allmachtsphantasien?

    • Undine
      29. Juli 2010 09:11

      @Paige

      Dennoch; die Vorstellung von @meriva, wie sie --angesichts der in ihren Augen faschistischen Blog-Teilnehmer--- ständig mit gesträubtem Gefieder vor dem Laptop sitzt und wild um sich schlägt, amüsiert mich.

    • Kurt22
      29. Juli 2010 09:26

      Ätsch, ihr seid dem/der meriva (vorm. martin, vorm. erne usw) wieder reingefallen, haha! Das meriva hat es wieder einmal geschafft, eine endlose Schleife zu legen, und so die fade Zeit in der Löwelstraße totzuschlagen, hatte letzte Nacht Dienst, passt wahrscheinlich aus Parteivermögen auf, der zweite Euro liegt beim Häupl im Tresor!

    • terbuan
      29. Juli 2010 11:53

      Ja Kurt, wir sind wieder einmal reingefallen, aber er/sie hat fest ihr Schmalz abgekriegt! Bin schon gespannt, welcher Nick demnächst hier erscheint von dieser ein und derselben Person!

    • meriva (kein Partner)
      29. Juli 2010 19:24

      Ja wirklich, ihr habts es mir so richtig gezeigt!

  23. Alexander Renneberg
    28. Juli 2010 17:14

    h.f.
    haha....(zitat h.f.siehe unten) sind sie der vignettenmann h.f. oder hatten sie nur einen clown zum frühstück?
    werden sie beim ortner, wie nachzulesen ist, ebenso nicht ernst genommen, auf dass sie immer wieder hier auftauchen und ihren frust ablassen.

    wenn sie schon so wild auf kommentieren, lamentieren, "richtigstellen" sind, dann zahlen sie ein, aber machen nicht jene runter die a) eingezahlt haben und b) den blog jetzt besser finden.

    lieber h.f. stf und andere: niveau sieht nur von unten aus wie arroganz!

    H.F.
    28. Juli 2010 11:06
    Haha, der Renneberg behauptet ich hätte meinen Abgang angekündigt und die Imb stellt allen Ernstes fest, dass sich hier niemand gegenseitig beweihräuchert. Das Diskussionsniveau ist natürlich auch ganz arg gestiegen.

    • H.F. (kein Partner)
      28. Juli 2010 17:38

      Ich habe hier weder meinen Abgang angekündigt noch jemals bei Ortner geposted aber wenn sie das glauben möchten können sie das natürlich gerne tun. Über die Wahnvorstellungen (offenbar lesen sie nichtexistente Postings von mir bei Ortner) würde ich mir allerdings Gedanken machen.

    • Alexander Renneberg
      28. Juli 2010 17:47

      hurtig, hurtig wie sie kommentieren h.f.......macht ihre ganzen aussagen & postings jedoch um nichts wahrer.

    • Alexander Renneberg
      29. Juli 2010 15:08

      FS 29. Juli 2010, 10:34 | #10 Antwort | Zitat @Schnabeltierfresser

      Haha, ich hatte gerade dieselbe Kopfrechnung angestellt… Also grob gesagt ein 3 Jahresprojekt mit 10 Steuerberatern ohne Reisekosten… großartig

      soso, aus h.f. wird fs....... haha

      und stf und sf, hf schaukeln einander die eier.

  24. NC (kein Partner)
    28. Juli 2010 17:11

    Glaube nicht, dass die Asiaten viel integrationswilliger als andere sind. MBerühmt sind ja die "China towns" in diversen Großstädten....

  25. Segestes (kein Partner)
    28. Juli 2010 15:19

    Sehr schön, Herr Unterberger.
    Also sind Sie doch klüger, als ursprünglich von mir angenommen :)

    Hinzuzufügen wäre noch folgendes.
    Bei Hunderttausenden Arbeitslosen in diesem Land, sollte man eher versuchen diese zielgerichtet zu qualifizieren (also nicht die derzeitige AMS-Kurs-Teherapien), anstatt junges Frischfleisch aus anderen Ländern zu importieren.

    Denn was Spindelegger in Wirklichkeit vorhat ist, dass er es mit seinen 100 000 ausländischen Arbeitskräften, der Wirtschaft, vor allem der Industrie, ermöglichen möchte, ältere und somit teure einheimische Arbeitnehmern los zu werden, um sich dann aus dem Pool der neu importierten Ausländer, günstig einzudecken.

    Und wenn ich schon lese, dass hier "nur qualifizierte" Arbeitskräfte angeworben werden sollen - solche des Metaller-Bereichs wurden sogar extra hervorgehoben - dann kann ich nur lachen.
    Bei Magna und ähnlichen Firmen, stehen diese "qualifizierten Metall-Facharbeiter" zu Tausenden an den Bändern und machen stumpfsinnige, verhältnismäßig schlecht bezahlte Arbeit.
    Und genau für solche Szenarien, sind diese ausländischen, "hochqualifizierten Facharbeiter" auch in Wirklichkeit vorgesehen!
    Gerade so, als ob wir genau für diese Art "Hacken", nicht bereits selbst genügend "qualifizierte" Arbeitslose hätten!

    Was Spindelegger hier versucht, ist ein ganz mieses, hinterfotziges Spielchen.
    Hier sollen wieder einmal (Groß)Unternehmen mit jungen Billigarbeitskräften aus dem Ausland versorgt werden, zum Nachteil der Bevölkerung und der öffentlichen Hand, welche die in die Arbeitslosigkeit abgeschobenen ("teuren") älteren Arbeitnehmer, versorgen dürfen.

    Und wie Herr Unterberger richtig erkannt hat: Dass man zu zuwanderungswilligen Orientalen explizit nein sagt, darf aufgrund der politischen Korrektheit stark bezweifelt werden.
    Demnach wird man wieder dem Zuzug von Türken und Co die Tore weit öffnen.
    Infolge der Tatsache, dass diese ihre Familien nachholen, die bekanntlich recht umfangreich sind, werden wir die derzeitige, bereits kaum erträgliche Lage, noch weiter verschärfen.
    Un das alles nur, weil Spindelegger und die ÖVP meinen, ihren Geldgebern einen Gefallen tun zu müssen!

    Ehrlich, da sind mir sogar noch die Grünen lieber.
    Die meinen zumindest, im Sinne der Menschlichkeit die Zuwanderung begrüßen zu müssen.
    Die ÖVP hingegen, tut es nur des Geldes wegen.

    • H.F. (kein Partner)
      28. Juli 2010 15:38

      Dem Kommentar kann ich weitgehend zustimmen. Das nichtssagende Zeug über die politisch Korrekten ist allerdings unnötig. Natürlich darf man explizit nein sagen egal ob links rechts oder sonstwas. Die zuwanderungswilligen Orientalen werden nicht aus politischer Korrektheit hereingeholt sondern aus bestimmten (Wirtschafts)interessen.
      Die Universitäten werden kaputtgespart aber wenn bestimmte Interessensgruppen nach angeblich hochqualifizierten Arbeitskräften schreien (händeringend gesucht) dann interessiert die Kostenrechnung niemanden.
      Vielleicht sollten IV und Co. sich mit Fachhochschulen zusammentun, eigene Ausbildungsstätten schaffen oder die Berufe attraktiver machen. Da ist es natürlich einfacher Billigarbeitskräfte zu importieren.

      Warum nicht eine Regelung wie in Kanada? Wenn der Unternehmer nachweisen kann, dass die entsprechend qualifizierte Arbeitskraft im Land/EU nicht zu bekommen ist kann er selbst eine aus dem Ausland rekrutieren. In Zeiten des Internet ist es nun wirklich nicht schwierig eine Jobanzeige in den Zielländern zu platzieren.

      Auch sehr gut - sie erkennen, dass keineswegs die üblichen Gescholtenen für problematische Zuwanderergruppen verantwortlich sind. Die Grünen mögen es mit der humanitären Ader zeitweise übertreiben, für potentiell problematische Massenzuwanderung sind sie nie eingetreten und sie hatten auch keine Regierungsbeteiligung als diese geschah.

    • Segestes (kein Partner)
      28. Juli 2010 16:19

      @H.F.
      Na reingeholt werden die Orientalen natürlich aufgrund finanzieller Interessen der ÖVP und ihrer Klientel.
      Aber dass Grüne und ihre medialen Sturmgeschütze (aka ORF, Standard, Falter,...) sofort die Rassismuskeule auspacken, wenn man versuchen würde z.B. Moslems aufgrund ihrer Weltanschauung und kulturellen Herkunft automatisch auszuschließen, kommt der ÖVP insgeheim natürlich sehr zupass.
      Womit Grüne und Co. wieder einmal indirekt als Handlanger der Schwarzen und des Großkapitals tätig werden. In der EU-Frage ist es ja z.B. nicht anders.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:31

      Nun meine Buben, bei Unterberger wird ja nicht einmal nur jemand ausgeschlossen, weil er einer bestimmten Religion oder kulturellen Herkunft angehört, sondern sogar, weil er "aus islamischen afrikanischen Regionen" stammt.

      Burgenländer sollten wie in WIen auch keinen Job bekommen, die sind einfach weniger leistungsbereit.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:31

      "Afrikanische Regionen", islamisch wird eh schon vorher erwähnt.

    • byrig
      28. Juli 2010 22:51

      ja,stf,du bist halt zu blöd um zu begreifen,dass die zuwanderung aus islamischen ländern und auch aus afrika besonders problematisch ist.und es scheint dir als sozi auch egal zu sein-unser volk ist unwichtig,sogar schlecht-hauptsache es geht den ausländern gut.

    • meriva (kein Partner)
      28. Juli 2010 23:07

      byrig: Problematisch für unser Volk sind vor allem Rassisten wie du. Du scheinst vergessen zu haben, dass ausgerechnet Rassisten es waren, die unter unserem Volk die grösste aller Katastrophen verursacht haben.

    • Segestes (kein Partner)
      29. Juli 2010 00:53

      @meriva:

      "Rassisten"?
      Der Islam ist also eine Rasse?
      Ich dachte das ist die archaische Religion einer Männergesellschaft?
      Eine Ideologie also.
      Und wer eine Ideologie ablehnt, ist ein Rassist?
      Bwahaha, da lachen ja die Hühner! :)

      PS: Erstaunlich, dass du fast immer gleich die Nazikeule parat hast.
      Wer gibt aber ausgerechnet dir das moralische Recht, andere ständig auf den Nazionalsozialismus aufmerksam zu machen?
      Du kommst dir offensichtlich überaus prächtig vor, in der Pose des selbstgerechten, moralisch über den Dingen schwebenden, Mahners ^^

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      29. Juli 2010 07:44

      'Tschuldigung Segestes, natürlich ist meriva ein Hirnöderl, aber Sie als denkender Mensch müssen wohl auch zugeben, dass Diskriminierung aufgrund der regionalen Herkunft, wie Sie Unterberger einfordert, noch um einige Stufen schwachsinniger ist als aufgrund von Rasse, Religion oder Kultur.

    • Josef Maierhofer
      02. August 2010 16:26

      @ Schnabeltierfresser

      Ja, es gibt welche, für die die Region Löwelstrasse ein rotes Tuch ist.

      Soll natürlich nur heissen, dass ich selbst auch gerne ein 'Scherzchen' in dieser Wahnsinnswelt, die nicht mehr weiss wohin sie geht, anbringe.

      Aber Recht haben Sie schon, dass man jeden Menschen einzeln beurteilen muss.

      Aber einen Muslim können Sie nicht bekehren zu Anpassung, Koexistenz, etc., der hat einen anderen Auftrag. Da kann man dann schon von einer Gruppe reden, die nicht gewünscht ist, weil sie offiziell die Absicht hat, uns zu vernichten.

      Alle anderen Zuwanderer, etc. sind anpassungsfähig. Chinatown ist mir in vielen Städten bekannt, aber gerade in Wien sind die Chinesen sehr integriert. Ich lade Sie ein, Wien 10, Ettenreichgasse, Goldene Rose, sehr liebe Leute aus Beijing, mit voller österreichischer Integration, obwohl beide Eltern Chinesen, spricht das Kind mit 3 Jahren Chinesisch und Deutsch 'perfekt'. Im Sommer ist sie meist in China, die Kleine, da machen die Eltern das Geschäft zu für einen Monat (ganz österreichsich) und im Winter untertags bei der österreichischen Tante und dem Onkel, zwei gebildete Leute, die Freude haben, dem Kind was beizubringen. Sie sind oft auch im Lokal bei den Eltern, die sehr viel arbeiten.

      In dem Laden arbeitet leider kein Österreicher, die sind vermutlich zu teuer für diese Arbeitsbedingungen.

      Man beachte zum Kind, persönliches, eigenverantwortliches Engagement wäre der Schlüssel zur Zukunft, nicht staatliche Einmischung.

  26. A.K.
    28. Juli 2010 15:03

    Der Töpfer (Gott) und nicht das Gefäß (Mensch) gibt den Lebenszweck vor

    Europa hat zu wenige Kinder. Dies ist die eigentliche Ursache sehr vieler Probleme, u.a. jenes der Zuwanderung. Die laufende Familienzerstörung durch Linke und egoistische Selbstverwirklicher aller Couleurs, hat als Resultat die Reproduktionsverweigerung ganzer Generationen. Man steckt Babies in Kinderkrippen, statt daß ihre Mütter - ihrer natürlichen Neigung/Pflicht entsprechend - sie betreuen. Darüber herrscht dann noch Verwunderung, daß hohe Kosten für den Staat anfallen und Langfristfolgen auftreten, die den Psychologen die Arbeitsplätze sichern. Solches klar auszusprechen, verstößt gegen den herrschenden Staatsterror der "Political Correctness", weshalb kein Politiker, aber auch kein Kardinal oder Prediger über dieses Thema zu reden wagt. Spaß muß eben alles machen, Selbstbeschränkung, Pflichterfüllung, Auswahl des richtigen Lebensentwurfes nach jahrhundertealten Erfahrungen, etc. sind Tabuworte; daß der Töpfer (Gott) und nicht das Gefäß (Mensch) den Lebenszweck vorgibt, steht zwar irgendwo in der Bibel, aber es scheint undenkbar dies "emanzipierten" Zeitgenossen zuzumuten.

    • H.F. (kein Partner)
      28. Juli 2010 15:14

      Ja klar, Gott gibt den Lebenszweck vor...

    • Undine
      28. Juli 2010 15:15

      @A.K.

      Ja, wenn wir vielleicht statt des Kardinals Schönborn, der ja Wachs in den Händen der Linkslinken ist, einen Mann vom Format und Charisma eines Abraham a Sancta Clara hätten!

    • terbuan
      28. Juli 2010 15:44

      Es müßte herrlich sein, in einer jungen, aufstrebenden und zukunftsorientierten Gesellschaft zu leben. Es ist total deprimierend, in einer Zivilisation zu leben welche dabei ist, sich selbst aufzugeben und nur mehr dem Egoismus und dem Genuss frönt. Aber hatten wir das nicht alles schon vielfach in der Geschichte der Menschheit? Leider sind wir mittendrin in einem solchen, sich immer mehr beschleunigenden Abstieg!

    • tartaros (kein Partner)
      28. Juli 2010 16:54

      @terbuan
      Zuwanderer, insbesondere Muslime (und nicht nur in Europa) sind die Jungen und Aufstrebenden. Autochthone Europäer, also wir, sind die Alten und Absterbenden.
      Man könnte auch so sagen: Wir sind die Römer. Die sind die Germanen. ;-)

    • terbuan
      28. Juli 2010 17:32

      Ja tartaros, wir sind die Römer aber ich bezweifle, dass die Muslime die künftigen Germanen sind.
      Ich fürchte es wird zu blutigen Sezessionskriegen kommen, weil es vor allem in den Alpenregionen rund um die Schweiz noch einen gesunden Kern traditionsbewußter Europäer mit einer ethisch wertvollen Gesinnung gibt, diese werden vielleicht zusammenfinden und sich gegen ihre Vereinnahmung wehren!
      Das Problem sind heute die Großstädte, in Österreich Wien und Graz, in Deutschland vor allem Berlin, Hamburg und das Ruhrgebiet, dort wird man versuchen, die Autochthonen zu vertreiben (es geschieht ja bereits bezirksweise) und irgendwann wird das Fass überlaufen!

    • Leo (kein Partner)
      28. Juli 2010 20:24

      Ob die Muslime die künftigen "Germanen" sind, wird sich weisen.
      Die innere Kraft sich zu wehren (Bürgerkrieg?) scheint mir in Österreich aber nicht mehr gegeben zu sein. Als - einig - Volk haben wir uns längst pflichtschuldig abgeschafft. Die ZiB2-artige Gehirnwäsche mit ihren kaum noch zu steigernden historischen Plattheiten, die uns samt Kindern und Kindeskindern - ähnlich den Deutschen - zu ewig Schuldigen und Hauptgesenkten deformiert hat, wirkt und strahlt bis in die hintersten Gebirgstäler unserer einst blühenden Heimat. Mit "Frei und gläubig sieh uns schreiten, .." ist es in Wahrheit längst vorbei. Der Zug ist abgefahren. In Wahrheit wurde er freilich schon vor Jahrzehnten auf Schiene gesetzt und vollendet sich in unserer Zeit der abgeschafften Meinungsfreiheit und gegängelten Sprachregelung.

    • Steuerzahler (kein Partner)
      28. Juli 2010 21:39

      "Bis in die hintersten Gebirgstäler unserer einst blühenden Heimat....." ist die unendliche Gier bereits vorgedrungen. Noch vor 20 Jahren bodenständige Bergbauern, haben ihre geliebte Heimat massentouristisch erschlossen. Mit viel Fleiss und Mithilfe der Gemeinde und Nachbarn haben sich einige eine Art Goldgrube geschaffen. Und plötzlich siegt der Geiz und die Gier. Mit billigen Fremdarbeitern will man noch schneller zu noch mehr Reichtum kommen. Die Heimat ist längst vergessen..... Zuerst bilige fremde Saisonkräfte (die Heimischen sind doch viel zu teuer), dann Aufenthaltsbewilligung und schon Familienzusammenfürung und nachgeschmissene Staatsbürgerschaft. Nachbarn und Gemienden stöhnen bereits in den hintersten Gebirgsteilen an dieser Entwicklung. Sprachlos müssen sie mit ansehen wie die geliebte Heimat, zum wohl einiger Weniger, verscherbelt und verschachert wird. Wer sich dagegen wehrt, wird eben schnell braun angeschmiert und damit mundtot gemacht. Ein teuflischer Kreislauf!

    • terbuan
      28. Juli 2010 21:57

      Leo & Steuerzahler
      Na ja, so ganz pessimistisch sehe ich das für die "entlegenen Bergdörfer" nicht, ich lebe nämlich auch teilweise in einem solchen und kenne dort viele Menschen.
      Da haben die Leute noch innere Kraft und hängen an der "Scholle", so leicht geben die nicht auf!
      Natürlich ist es eigenartig, wenn z.B. die die Berghütte der Gjaidalm auf dem Krippenstein von Tibetern geführt wird. Aber warum nicht, sie lieben die Berge, sind integriert und gastfreundlich!
      Einen letzten Glauben an unsere wilden Bergvölker habe ich nicht verloren!

    • tartaros (kein Partner)
      28. Juli 2010 23:01

      Ja, die wilden Bergvölker. Obwohl, ich weiß nicht. Die sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Da gibt es ja auch schon vereinzelt Grünlinge. Und wie der Vorposter schon sagte, die Gier greift um sich. Vor allem in den heißen Tourismusorten. Bordelle, Nacktbars und diverse Schundschuppen sind auch nicht mehr so außergewöhnlich. Die Kirchen leeren sich. Die Familie verliert auch hier an Stellenwert. Keine Frage, so schlimm wie in den Städten ist es nicht, aber auch sie sind auf einem unguten Weg.

  27. Werner Papst (kein Partner)
    28. Juli 2010 14:56

    Noch ein paar für sich selbst sprechende Zahlen zur Ergänzung:

    http://www.statistik.at/web_de/static/arbeitsmarktstatistik_-_jahresergebnisse_2009_schnellbericht_045066.pdf

    Arbeitslose: 260.300
    Personen in Schulung: 64.100
    "stille Arbeitsmarktreserve": 132.200

    Erwerbsquote von Türken im Alter von 15-64 Jahre: 48.5%

    Durchschnittliches Pensionsantrittsalter: 58 Jahre

    Einwohnerzahl
    1989 ......... 7.619.566
    2009 ......... 8.363.040

    Zuzüge von Ausländern gesamt: 91.818
    Zuzüge aus EU-STAATEN, EWR, SCHWEIZ: 53.725
    Zuzüge aus Drittstaaten: 38.093

    Zuwanderungsquote von Schlüsselarbeitskräften 2010: 2645
    zugewanderte Schlüsselarbeitskräfte 2010: 406

  28. Stachel (kein Partner)
    28. Juli 2010 14:28

    A.U. schreibt so en passant, dass Saisonniers locker drei Jahre auf ihre Familie verzichten sollen/können. Offenbar hat er selbst keine, oder meint vielleicht, dass die ausländischen "Untermenschen" keineswegs die Bedürfnisse haben sollen/dürfen, wie wir westliche "Herrenmenschen". Oder so ähnlich. Wahrlich, zum Kotzen.

    • Werner Papst (kein Partner)
      28. Juli 2010 14:49

      http://de.wikipedia.org/wiki/Saisonarbeit

      Saisonarbeit ist Arbeit, die nur zu einer bestimmten Zeit des Jahres anfällt, wie Ernte in der Landwirtschaft usw. In der Landwirtschaft ebenso wie im Tourismus führt dies in befristeten Zeiträumen zu Arbeitsspitzen und erhöhtem Arbeitskräftebedarf. Die Wirtschaft verlangt nach Saisonniers, Gewerkschaften beklagen deren Druck auf das Lohnniveau.
      Als Saisonarbeiter (auch Saisonier, Saisonniers oder befristete Beschäftigte) bezeichnet man Personen, die nur für einen vorübergehenden Zeitraum, die Saison, eine Erwerbstätigkeit ausüben.


      Das ist genau das, was viele Ostdeutsche in Tirol machen. Da arbeiten teilweise 50-jährige Frauen aus Ostdeutschland 3 Monate lang in einem Hotel als Abwäscherin, und das für nicht einmal viel Geld. Aber dem arbeitslosen 20-jährigen Türken aus Innsbruck mit Daueraufenthaltsgenehmigung für Österreich kann dieselbe Arbeit offenbar nicht zugemutet werden.

    • Josef Maierhofer
      02. August 2010 16:40

      Ich habe auch im Ausland gearbeitet, auch 'Saison', zwischen 4 Monaten und 7 Monaten.

      Mir wäre nie in den Sinn gekommen, Familiennachzug zu verlangen. Für mich waren es nicht 3 Jahre, sondern 2 Jahre.

      Was soll dieses Theater ? Klar, kommen die Leute, wenn es dann nach Familiennachzug statt des Gehaltes dann alles weitere gibt, wie Familienbeihilfe, Gemeindewohnung, Gebührenbefreiungen, Kranken- und Pensionsdienste für die gesamte Familie, etc., aber eben nur diese, die das ausnützen können und wollen.

      Wir müssen schon unterscheiden zwischen Arbeit auf Saison und Schmarotzen auf Dauer. Das leuchtet Ihnen schon ein, oder ?

  29. Gerhard (kein Partner)
    28. Juli 2010 12:47

    Mit solchen Größen wird die ÖVP noch noch rascher als ihre Schwester SPÖ untergehen. Spindelegger reiht sich würdig in die Gruppe der Pepis, Karl-Heinzis, Nikis, Reinholds etc. die in den Glashäusern WKÖ, Bauernbund, Wirtschaftsbund, ÖAAB, vollkommen von der Realität abgeschottet, gezüchtet wurden.

  30. Frondeuse (kein Partner)
    28. Juli 2010 12:26

    Familienzusammenführung und die Implementation des Schattenstaates :

    Flagrante Ignoranz, Eskapismus und Willenlosigkeit - die augenscheinlichsten Attribute österreichischer Politik(er) - ermöglichen einen katastrophalen Wandel in der Gesellschaft zugunsten einer Sub-Schicht, die im Herkunftsland (zb. Türkei) existenzunfähig und daher eine Massenflucht Richtung Österreich (und Deutschland, etc..) angetreten ist. Was diese Subschichten im Gepäck mitführen, sind Strukturen, die an primitive Steinzeitkulturen erinnern (Inzucht, Blutrache, Ehrenmorde, Bildungs- und Entwicklungsresistenz, Aberglaube und Primitivkultergebenheit, etc.).

    Würden Politiker intelligent sein, müssten sie längst den Strukturentransfer bemerkt haben, der vor allem aus deprivierten Regionen stattgefunden hat und unablässig anhält. Eine Form der Integration hat dabei sehr wohl funktioniert, nämlich : die Integration in die Goldmühlen des Sozialstaates. Darüber hinaus haben die zugewanderten Fellachenstämme vom Aufnahme- und Geberstaat jedoch nur so viel wahrgenommen, als er anderen Glaubens und daher "Feind" sei.

    Die Türkei selbst, die unbedingt als aufstrebender Staat gelten will, ist konsequent genug, dieser unbelehrbaren und (somit) entwicklungsresistenten Subschicht keinerlei Zugeständnisse zu machen, während diese in einer "Hochkultur" (wie der unseren???) ungeahnte Huldigung erfährt. Hochkultur bekniet und subsidiert Subkultur. Wo in der Geschichte kennt man ein derartig pathologisches Verhalten ? In den Herkunftsländern dieser Subschichten schüttelt man über uns den Kopf und ist froh, dass diese Bürde mit ihren schwächelnden Pedigrees bei uns Aufnahme findet.

    Es gibt Menschen und Schichten, mit denen ist kein Staat zu machen. Nie und nirgendwo. Unsere xenophilen Apologeten wiederum finden es human wie sinnvoll, dass solche Menschen bei uns aufgenommen und auch noch zusammengeführt werden, damit sie sich und ihr "Kulturgut" prächtig auf unsere Kosten vermehren können.

    Die Lebenserwartung dieser Menschen (zb in der Türkei, im Nahen Osten, etc.) ist sehr reduziert, was größtenteils in ihrer Lebensuntüchtigkeit begründet ist. Letztere wird auch bei uns immer augenscheinlicher, denn keine andere Einwanderungsgruppe scheitert dergestalt bei der Integration und Existenzführung. Es lässt sich inzwischen auch nicht mehr verschweigen, dass bei diesen Subkulturen beträchtliche intellektuelle Defizite vorherrschen. Dazu kommen psychische Störungen, die bereits schon bei (männlichen) Kleinkindern auftreten, die dann später als Heranwachsende durch massive Gewaltbereitschaft und kriminelle Energie auffallen - bei gleichzeitiger Bildungsunfähigkeit.

    Die Familienzusammenführung, die jene - oftmals fundamental-religiös motivierten - subkulturellen Schichten so dramatisch anwachsen lässt, muss umgehend gestoppt werden, andernfalls sich diese dermaßen stark etablieren, dass sie unseren Staat mit ihren importierten "programmatischen" und somit schattenstaatlichen Strukturen auf Dauer penetrieren werden. Ihr Einfluss ist in Summe keineswegs bereichernd, inspirierend oder konstruktiv, sondern hochgradig zerstörerisch.

    Unseren Politikern fehlt die Analyse und die richtige Diagnose. Staat dessen hören sie auf die humanistisch beseelten Einflüsterer (Experten und - logen), die mit larmoyanter Schlauheit die Entwicklung von Schattenstaaten begrüßen. Unsere Politiker hören auf verdeckte Anarchisten, lassen sich von denen moralisch erpressen und geben dann Dinge von sich, die aus psychologischer Sicht höchst bedenklich sind.

    Unsere Außen-Spindel möge sich diesen Beitrag zu Gemüte führen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Juli 2010 12:47

      In Deutschland ist jeder Vierte bereit, eine Partei zu wählen, die bürgerlich-konservativ und rechts von der CDU angesiedelt ist.
      In Österreich tut man das schon.
      Das sollte sich bei den Karls und Spindeleggers herumsprechen, schließlich sägen die mittlerweile hörbar am eigenen Ast.

    • terbuan
      28. Juli 2010 14:18

      Ein ausgezeichneter Kommentar, dem es nichts hinzuzufügen außer uneingeschränkte Zustimmung (leider nur 3*, wäre 5 wert).

    • Undine
      28. Juli 2010 14:27

      @Frondeuse

      Alle Achtung, Frondeuse; da sitzt jedes Wort!

      Eine ganz kleine Korrektur, wo es heißt:
      "Stattdessen hören sie auf die humanistisch beseelten Einflüsterer...".

      Hier würde ich sagen: .... die PSEUDO-humanistisch beseelten ......
      Mit echtem Humanismus hat nämlich dieses ganze Getue mit den Ausländern nicht das Geringste zu tun. Als "humanistisch" bezeichnen sich diese Leute nur selbst; das ist nur das Mäntelchen, das sie sich umhängen. Drunter schaut nur niemand...

    • Werner Papst (kein Partner)
      28. Juli 2010 14:58

      Sehr guter Beitrag!

      Die Frage der Familienzusammenführung ist 10x wichtiger als jede Diskussion über Schlüsselarbeitskräfte, die sowieso nicht kommen (Quote für 2010 war 2645, gekommen sind bis heute 406 Personen).

    • Johann Scheiber
      29. Juli 2010 13:24

      Toller Beitrag! Ich möchte nur zu bedenken geben, dass die Moslems im Auftrag der Obskuren mittels Handlangern wie Spindi bei uns eingepflanzt werden. Dumm wären die Dschihadisten solchen Einladungen nicht zu folgen.
      Der clash of civilisation in Europa ist von den Obskuren geplant, damit sie als lachende Dritte Frieden stiften und die NWO einführen können.
      Der RFID-Chip läßt grüßen.

  31. tartaros (kein Partner)
    28. Juli 2010 12:11

    Was soll das eigentlich für ein schwachsinniges System sein, wenn wir unsere Sozial- und Pensionssysteme nur dadurch aufrecht erhalten werden können, indem wir ständig Zuwanderung zulassen? Dann heißt es auch, dass wir Zuwanderung brauchen, damit Österreich nicht schrumpft.
    Tja, wir haben also folgendes Modell: Die Europäer und hier die Österreicher sind durch den angeblichen Fortschritt (Säkularismus, Sozialismus, Feminismus, ...) impotent geworden und müssen daher anderweitig laufend für Nachschub sorgen. Bisweilen meist aus Ländern oder Familien mit traditionellen bzw. patriarchalen Verhältnissen.
    Einfach ausgedrückt, die kinderlose Bobo-Österreicherin braucht dringend eine gebärfreudige anatolische Hausfrau, damit sie nicht verarmt.
    Ist das eine neue Art von Kolonialismus? Und wie lange kann das gut gehen?

    • RB (kein Partner)
      28. Juli 2010 14:11

      @tartaros
      Das geht jetzt schon nicht gut und wenn es so weiter geht, wird es katastrophal. Diese gebetsmühlenartige Forderung, dass Ö Zuwanderer
      braucht ist doch bloße Indoktrination. Wenn ein Land nicht imstande ist, sich
      mit geänderten Gesellschaftsbedingungen intern auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden, ist doch ohnehin alles zu spät.
      Bei der Automatisierung und Produktivätssteigerung kann mir doch keiner erzählen, dass Ö um keinen Preis "schrumpfen" darf. Ja, warum denn nicht?
      Es muss doch leichter sein, ein angepasstes Pensionssystem zu finden, als kulturfremde Menschen in diesem Ausmaß ins Land zu lassen.

    • Undine
      28. Juli 2010 14:31

      @tartaros

      Vielleicht hat Winston Churchill das gemeint, als er noch während des 2. Weltkriegs meinte: Wir wollen die Deutschen FETT und IMPOTENT machen.

  32. Neppomuck (kein Partner)
    28. Juli 2010 11:57

    Die „Scheibchen-Weisen“.

    Elter 1 an Elter 2:
    „Gibst du mir heut abend frei?“

    Elter 2 an Elter 1:
    „Geld dafür gibt’s aber keins.“

    „Das ist aber gar nicht schick.“

    „Nein, „Familienpolitik“.

    So bewirkt die Steuerlast,
    dass tagtäglich, oder fast,
    Elter 1 jetzt Elter 2,
    und ein Kindlein noch dabei,
    sich nur nerven, bis es klar,
    dass ‚ein’ Kind zuviel schon war.
    Und der Staatsmann grinst sich eins,
    auf der Stirn das Mal des Kains:
    Raubst du deinem Volk das Geld,
    ist es weg bald von der Welt,
    macht dem Platz, wie längst entschieden,
    das mit weniger zufrieden.
    Oligarchen, Logenbrüder,
    teilen sich dann brav & bieder
    in die Macht auf dem Planeten.
    Moral:
    Unkraut muss beizeit’ man jäten.

  33. Werner Papst (kein Partner)
    28. Juli 2010 11:32

    Alleine schon die Zahl 100.000 wurde von Spindelegger völlig aus der Luft gegriffen. Er hat wahrscheinlich am 22.7. gelesen, daß die Einwohnerzahl ohne Zuwanderung im Jahre 2030 von 8.4 auf 8.3 Millionen "schrumpfen würde". Da hat es sich dann gedacht, wir brauchen Zuwanderung, um diese "Lücke" wieder aufzufüllen.

    Es geht eigentlich hauptsächlich nur um eines, nämlich um den Familiennachzug von Moslems.

    Läßt man 10 Jahre lang 10.000 moslemische Ehegatten ins Land, die im Schnitt 3 Kinder bekommen (wie bei den Türken der Fall), dann haben wir in 10 Jahren ZUSÄTZLICH 400.000 Moslems im Land, nämlich 100.000 Ehegatten + 300.000 Kinder.

    10.000 klingt wenig, wenn aber jeder dieser 10.000 Zuwanderer hier eine Großfamilie gründet ist es sehr viel. Es kommen pro Jahr knapp 40.000 Drittstaatsangehörige, darunter 5000 Türken.

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/wanderungen/internationale_wanderungen/022923.html

    Würde man dagegen den Familiennachzug für Moslems verbieten, dann würden viele Moslems AUSREISEN, weil sie hier zu wenig adäquate, islamisch fundamentalistische Ehegatten fänden.

    Ich fürchte nur, Spindelegger, Hundstorfer & Co kapieren das alles gar nicht, weil die Islamisierung wollen können wohl nicht einmal die Sozis.

  34. brechstange
    28. Juli 2010 11:20

    Es tut uns sehr leid, nach Österreich zurückgegangen zu sein.

  35. H.F. (kein Partner)
    28. Juli 2010 11:06

    Haha, der Renneberg behauptet ich hätte meinen Abgang angekündigt und die Imb stellt allen Ernstes fest, dass sich hier niemand gegenseitig beweihräuchert. Das Diskussionsniveau ist natürlich auch ganz arg gestiegen.

    Diskussionskultur auf höchstem Niveau:

    Posting: A.U. hat recht...mutig...die politisch korrekten...furchtbar...Migranten...blabla
    => 3 Sternchen, genau so ist es, vielleicht darf ich noch hinzufügen...die Linkslinken bla

    Da lob ich mir doch wirklich die 24 Stunden Abwesenheit der Linkslinken, da kann man ganz kultiviert mit Gleichgesinnten, sprich Menschen die allen Ernstes für die Ergüsse von A.U. Geld abdrücken, "diskutieren".

    Leute, eure Freude über das gegenseitige Eierschaukeln und die Abwesenheit von Widerspruch in allen Ehren aber ihr solltet doch so ehrlich zu euch selbst sein und erkennen, dass das mit einer Diskussion nicht viel gemein hat.

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2010 11:15

      Sie hätten in Ihrem Post ja Widerspruch anbringen können.

      Ich für meinen Teil schaue die Argumnete nach einiger Zeit wieder durch und wenn neue dabei sind, versuche ich darauf einzugehen, wenn ich kann.

    • Undine
      28. Juli 2010 11:32

      @H.F.

      Ich halte zwar nicht übertrieben viel von Psychologen, aber vielleicht könnte Ihnen doch geholfen werden, Sie von Ihrem Zwang, sich immer wieder irgendwo hinzubegeben, wo Sie sich erfahrungsgemäß gar nicht wohlfühlen, zu heilen.

      Auch der missionarische Eifer könnte eventuell auf ein normales Maß reduziert werden.
      So könnten Sie sicherlich den heftigen Leidensdruck loswerden.

    • H.F. (kein Partner)
      28. Juli 2010 12:12

      Auf missionarischen Erfolg hoffe ich nicht. Jeder hat halt so seine Leiden. Der eine lebt unter dem eingebildeten Meinungsterror und bezahlt sogar dafür, dass er jeden Tag die Meinung des A.U. lesen kann die ihn bestätigt. Der andere ist eben vom Zwang besessen hier zumindest die gröbsten Unsinnigkeiten kommentieren zu müssen.

    • Heri (kein Partner)
      28. Juli 2010 12:51

      @H.F.
      Sind Sie Lehrer oder Missionar?

  36. SOKs (kein Partner)
    28. Juli 2010 10:02

    Ergo: die qualifizierten Zuwanderer werden sich beteiligen bei der Finanzierung der nichtqualifizierten Zuwanderer, und helfen die mit jährlich 15 Mrd. Euro entstandenen Nettokosten abzubauen. Dazu müssten sie aber in sehr großer Menge hier zugelassen werden. Deren Wertschöpfung müsste dann 150 Mrd Euro sein, ein 10tel f. diese Kosten. Damit ergibt sich wieder der Schluß 10 qualifizierte Arbeitnehmer pro unqualifizierten Zuwanderer. Und darum ist das Konzept gut. Wir Österreicher ziehen uns zurück und lassen dieses Spiel einfach laufen.

  37. karl murx (kein Partner)
    28. Juli 2010 09:56

    Stellvertretend für die meiste Politiker liefert Spindelegger den Beweis ab, dass sie nämlich feige /saublöd sind: Mit mindestens 20 Jahren Verspätung kommen sie darauf, dass Zuwanderungsströme gelenkt werden müssen!!!

  38. ms (kein Partner)
    28. Juli 2010 09:20

    zum thema demografischer wandel und zuzug: das ist eine ähnliche lösung wie neue schulden aufzunehmen um die alten zurückzuzahlen. man bekommt zwar kfr. zahlendes jüngeres klientel, welches aber in 30-40 jahren dann auch altert und das system noch mehr belastet. wenn wir es nicht schaffen, ein ausgeglichenes system auf die beine zu stellen, wird es sehr sehr brenzlig!

    • Josef Maierhofer
      28. Juli 2010 11:19

      Nach 40 Jahren des Schulden Machens wird man schwer ein ausgeglichesnes System herstellen können, es wird ein ausgelichesnes Ssytem des Schreckens werden, wenn wir dann vom IWF gepfändet werden.

  39. simplicissimus
    28. Juli 2010 08:53

    warum werden nicht endlich familien wirksam steuerlich gegenüber dinkies gefördert? wäre einmal eine wirklich sinnvolle gesamtabgabenneutrale umverteilung: österreichischen familien mit kindern geben und von den wohlstandsegoisten nehmen.

    kein politiker hat den mumm, das zu fordern.

    • Alexander Renneberg
      28. Juli 2010 08:57

      gehöre zwar zu den dinkies, aber grundsätzlich bin ich für so eine steuer.
      könnte über die sv abgerechnet werden.

    • RB (kein Partner)
      28. Juli 2010 09:03

      @simplicissimus
      Was wollen Sie eigentlich noch alles den Familien geben?
      Es gibt Kinderbeihilfe, es gibt hohes Karenzgeld, die Schulbücher sind gratis, etc.
      Viele sogenannte österreichische Familien sind eigentlich türkische Familien mit einigen Kindern, sollen die noch mehr durch die verabscheuungswürdigen "Wohlstandsegoisten" erhalten?

    • simplicissimus
      28. Juli 2010 10:14

      türkische familien, die von der kinderbeihilfe leben, werden von einem solchen system wenig oder gar nicht gefördert, denn wenn es sich z.b. an der einkommenssteuer orientiert, profitieren vor allem die, die arbeiten leisten und daher über kinder steuern sparen können.
      also noch mal: weniger beihilfen, dafür vor allem über lohn/einkommenssteuer regeln. das aber sehr stark spürbar.
      die kinderlosen "wohlstandsegoisten" profitieren heute vielfach:
      sie verdienen mehr
      sie haben geringere kosten
      sie haben weniger scherereien
      sie erhalten doppelte pension, bezahlt von den kindern derer, die in allen obigen punkten benachteiligt sind.

      das ist nicht nur eine schreiende ungerechtigkeit sondern führt zur drastischen schrumpfung der österreichischen gesellschaft mit allen bekannten begleitproblemen wie auswirkung auf das wirtschaftswachstum, pensionsaufkommen, einwanderungsbedarf.

      eine gesellschaft braucht 2-3 kinder pro familie, wir haben aber derzeit nur ca. 1 Geburt pro Frau, wenn diese Zahl aktuell ist. Bei weitem zu wenig.

    • Undine
      28. Juli 2010 11:40

      @Simplizissimus

      Bei 2 Kindern werden nur erst einmal die Eltern "ersetzt"! Davon sind wir meilenweit entfernt.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      28. Juli 2010 16:20

      Zur Stabilisierung der Bevoelkerung braucht es heutzutage zwischen 2,1 und 2,2 Kinder pro Frau. Derzeitige Zahlen: Insgesamt 1,4; Oesterreicherinnen (inkl. eingebuergerte) 1,3; Auslaenderinnen 1,9. Man darf annehmen, dass ohne die eingebuergerten Frauen die Quote der Oesterreicherinnen noch niedriger liegt und die der Auslaenderinnen ohne EU, EWR, Schweiz noch hoeher.

  40. Rado (kein Partner)
    28. Juli 2010 07:45

    Wenn das Geburtendefizit wirklich die Begründung für die Masseneinwanderung ist, sollte die Regierung vielleicht auch über ein Konzept gegen die hierzulande beinahe im Stillen geübte Massenabteibung nachdenken.
    Die Zahlen sind zwar streng geheim, aber jede Woche verschwindet vermutlich eine Schulklasse in den Engelmacherkliniken von Gabi Burgstaller und Co.
    Das wäre doch eine lohnende Aufgabe für den Sozialstaat.

  41. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    28. Juli 2010 07:22

    Danach sah ich eine große Menge Menschen, so viele, daß niemand sie zählen konnte. Es waren Menschen aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen. Sie standen in weißen Kleidern vor dem Blog und den Spendern und hielten Palmzweige in den Händen.
    Mit lauter Stimme riefen sie: »Der rettende Sieg gehört unserem Unterberger, der auf dem Blog sitzt, und den Spendern!«

    • terbuan
      28. Juli 2010 09:08

      Es ist wirklich ein Jammer, auf solche geistreiche, themengerechte Wortspenden müssen wir die ersten 24 Stunden verzichten!

    • karl murx (kein Partner)
      28. Juli 2010 09:48

      > sts: Früher warst du die etwas pointiertere erne-Variante, die letzte Zeit lieferst du nur mehr Scheiße ab. Was ist los, stf/erne?????

    • Paige
      28. Juli 2010 10:47

      Na ja, Schnabel versucht, die Offenbarungen A.U.s zu verarbeiten. Da muss man ihm viel Zeit lassen und Geduld haben; er hat ja nicht das nötige geistige Rüstzeug.. ;-)

    • cybercon
      28. Juli 2010 10:59

      1. Preis für den größten Schwachsinn des Tages!

    • perry (kein Partner)
      28. Juli 2010 12:31

      wunderbar lieber fresser! so originell! ich gratuliere!

    • gast (kein Partner)
      28. Juli 2010 13:57

      Ein kleines Stückchen aus der Geheimen Offenbarung des Geflügel-Fans. Hätte er es doch weiter geheim gehalten!

  42. byrig
    27. Juli 2010 23:58

    gestern wurde a.u. wegen seines nichtkommentierens der spindelegger-forderung h.o. kritisiert,nicht zuletzt mit dem vorwurf der wirtschaftshörigkeit.
    sein heutiger blog beinhaltet wohl alles,was man als nicht-linker zu spindelegger sagen kann.
    es ist eine wohltat,dass es diesen blog gibt!

  43. fosca
    27. Juli 2010 22:31

    Das kommt davon, wenn unsere ach so kompetenten Politiker wie z. B. Spindelegger zuerst einmal mit hirnlosen Gemeinplätzen an die Öffentlichkeit treten, anstatt ihre längst fälligen Hausaufgaben zu erledigen.
    Und für solche Fehlleistungen werden sie auch noch ziemlich fürstlich entlohnt.
    Mir wird soooo übel! :-(

  44. Norman Bates
    27. Juli 2010 17:35

    "Wir brauchen Zuwanderung, sonst überaltert unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft wächst nicht mehr."

    reiht sich nahtlos ein in weitere Sprechblasensätze wie:

    "Frauen werden schlechter bezahlt als Männer."
    "Es ist Zeit für soziale Gerechtigkeit."
    "Die Reichen müssen einen Beitrag leisten."
    "Die Banken sind schuld."
    "Die von Menschen verursachte Klimakatastrophe kommt."
    ...
    ...
    ... usw. usf.

    • Johann Scheiber
      27. Juli 2010 18:04

      Diese Leerformeln können sich die Politiker leisten, weil sie das Esperanto und das Gemeingut der politischen Klasse repräsentieren.
      Weil sich alle politischen Kräfte vollständig verbraucht haben gibt es de facto keine Alternative mehr. Die völlig ausgebrannten Medien sind auch nur Wiederkäüer des längst ausgedroschenen Strohs. Das sättigt niemanden mehr.
      Daher muß die Geschichte selbst eine Änderung herbeiführen - und das wird sie auch tun.
      Wie wohl aus dem Internet, indem einzig sich noch lebendiger Geist artikuliert, eine Alternative Gestalt annehmen könnte?

    • terbuan
      27. Juli 2010 18:29

      Johann Scheiber,
      die Menschen wählen diese verbrauchten Politiker und kaufen diese ausgebrannten Medien, Lemminge in Millionenzahl oder einfach nur Gewohnheitstiere?
      In D bahnt sich jetzt eine Parteineugründung rechts von der Union an, ein Hoffnungsschimmer, und wenn, was geschieht bei uns, nur mehr Konkursverwalter mit hohen Provisionen?
      http://ef-magazin.de/2010/07/25/2379-neue-partei-rechts-der-union-erste-konturen-von-friedrich-merz-bis-rene-stadtkewitz-zeichnen-sich-ab

    • Celian
      27. Juli 2010 20:33

      „Gewinne privatisieren. Verluste sozialisieren.“

      „Während die Armen immer ärmer werden, werden die Reichen immer reicher.“

      „Die Gehaltsschere zwischen Männern und Frauen geht immer weiter auf.“

      „Das Geld der armen Steuerzahler eines reichen Landes wird an die Reichen eines armen Landes transferiert.“

    • byrig
      28. Juli 2010 00:31

      sich dem linken mainstream und der sich wie eine hydra ausgebreiteten pc zu unterwerfen ist auch für allzuviele "bürgerliche" politiker offensichtlich angenehmer als das zu vertreten,was die meisten ihrer(und lustigerweise nicht nur ihrer) wähler wollen und erwarten.
      diese erwarten gerade jetzt in zeiten einer scharfen asyl-und zuwanderungsdebatte gerade von einem övp-politiker sicher nicht den wunsch zu hören,dass wir noch mehr ausländer brauchen!jetzt wo die grenzen der zumutung und toleranz fast überschritten sind,könnte die övp sich zurücklehnen und solche vorschläge getrost den grünen und roten überlassen-die bevölkerung würde eine solche haltung gutheissen.
      aber nein:statt in dieser frage mit und für die gequälte bevölkerung zu agieren,überholt dieser spindelegger die sozis locker links.
      terbuan,ich gebe dir recht.auch hier wäre eine neue partei rechts der övp sicher ein segen.

  45. Gerhard Pascher
    27. Juli 2010 17:26

    Was heißt hier eigentlich qualifiziert?
    Diese erwünschten Zuwanderer sollten also gute fachliche Fähigkeiten besitzen und gleichzeitig so dumm sein, in Österreich überdurchschnittlich viel Steuern zu zahlen, damit die bereits hier angesiedelten Schmarotzer weiterhin Geld für das Nichtstun (= Mindestsicherung) bekommen.
    Ob Sie, lieber Herr Spindelegger, dazu 100.000 solcher "qualifizierten Idioten" finden werden?

    Ach ja, ich habe ganz vergessen:
    Ihre Wortmeldung ist ja nur als Beitrag zu den kommenden beiden Landtagswahlen zu verstehen. Und danach heißt es einfach: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".

  46. Samtpfote
    27. Juli 2010 16:51

    Carlo Sociale hat mir von seinem aktuellsten Coup berichtet.
    Der Mann ist schier genial. Was dem alles einfällt.
    Kurz nach Bekanntgabe durch Spindellecker oder wie der heisst, hat er sich bei ihm gemeldet.
    Er hat gemeint, seine Pferdchen gehören erneuert.
    Spindeleggger hat ihn an den Pinzgauer Pferdemarkt verwiesen.
    Nach 20 Minuten hat er aber kapiert.
    Das Angebot Carlos, 30 neue Pferdchen zu importieren und diese gleich als ÖAAB-Mitglieder registrieren zu lassen, hat Wunder gewirkt.
    Spindelegggger hat sodann sofort nachgefragt, warum nicht gleich 3000?
    Carlo wird sich das noch durch den Kopf gehen lassen.
    Er spricht halt alle Pferdchen gerne mit dem Vornamen an.
    jetzt trainiert er schon das Auswendiglernen.
    Toll dieser Bursche.
    Hut ab!

    • Undine
      27. Juli 2010 17:21

      @Samtpfote

      Ach Samtpfote, wie gut, daß Sie immer noch den Kontakt zu Carlo Soziale aufrecht erhalten und uns an seinen geschäftlichen Überlegungen und Fortschritten teilnehmen lassen. 20 Minuten hat der Spindelegger gebraucht, bis er kapiert hat!?! Bei dem wundert mich gar nichts mehr. :-)

    • Samtpfote
      27. Juli 2010 19:20

      Undine

      Na ja, Carlo schleimt manchmal ganz fürchterlich. Wenn es opportun ist.
      Vielleicht waren es auch 60 Minuten.

  47. Celian
    27. Juli 2010 16:23

    Letztes Jahr sind per Saldo 5.100 Personen mit österr. Staatsbürgerschaft ausgewandert.

    Wenn man die Abwanderung der Österreicher verhindern würde, hätten wir auch bis 2030 100.000 Personen mehr im Land. Freilich mit dem großen Unterschied, dass diese Leute keine Sprachprobleme hätten und erst integriert werden müssen.

    Den Österreichern gefällt es im eigenen Land nicht mehr und keiner macht was dagegen. Da sollte man den Hebel ansetzen. Nein da holen wir uns lieber frische Leute aus dem Ausland rein, die erst mühsam die Sprach erlernen müssen und lassen die Österreicher gehen. Da muss man nicht erst darüber nachdenken, warum die Österreicher gehen. Da käme man ja vielleicht auf die eigentlichen Ursachen drauf. Weil die Mehrleister zu wenig verdienen, weil sie ausgebeutet werden. Diesen kritischen Teil der Bevölkerung tauscht man offenbar lieber gegen neue, naive, unverbrauchte Leute aus dem Ausland aus.

    http://www.statistik-austria.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/wanderungen/internationale_wanderungen/022925.html

    • terbuan
      27. Juli 2010 16:36

      Celian, ich würde diese Zahl von 5.100 Netto-Abwanderern etwas differenziert sehen. Es gibt eben Berufe und Ausbildungen, welche in Österreich kein Betätigungsfeld finden wie z.B in Wissenschaft und Forschung aber auch in Bereichen wie Medien, Film und Werbung.
      Ich kenne eine Reihe von Menschen (auch in diesem Forum und in meiner Familie) welche gerne hier geblieben wären, aber Österreich ist halt ein kleines Land mit begrenzten Möglichkeiten.
      Oder nehmen Sie nur die vielen Schauspieler, Regisseure und Manager, welche halt in Deutschland Karriere gemacht haben, dort geheiratet haben und vielleicht im Ruhestand erst wieder in ihre Heimat zurückkehren möchten

    • SuPa
      27. Juli 2010 17:13

      "Austria is to small" (Copyright: Alfons Gorbach - was macht der jetzt ?)

    • Celian
      27. Juli 2010 17:51

      terbuan

      Genau, diesen Braindrain muss man stoppen. Hochintelligente finden anderswo bessere Möglichkeiten als bei uns. Man braucht nur aufs Uni-Ranking schauen: Die Wr. Universität belegt den schlechten Platz 132 und hat sich damit in den letzten Jahren immer weiter verschlechtert. Natürlich mag da keiner da bleiben.
      Und anderwo verdient man auch noch mehr.

    • brechstange
      28. Juli 2010 11:19

      Die Strukturen stimmen in Ö nicht mehr und das ist sehr schlecht für unsere Volkswirtschaft. Und weiter setzt man drauf, die Menschen dort einzusetzen wie sie ausgebildet sind und schafft auf diesem Niveau Arbeitsplätze. Es lebe die Bürokratie.

  48. terbuan
    27. Juli 2010 15:38

    Völkerwanderung 2.0
    Eine Gesellschaft, die sich hemmungslos der seichten amerikanischen Lei(d)-tkultur (copyright ProConsul) hingibt,
    welche sich millionenfach bei sogenannten Mega-Events mit überlauter Musik, Drogen und Alkohol zudröhnt (Love-parade, Donauinselfest),
    welche die Reproduktion verweigert,
    welche mit schuldenfinanzierten sozialen Wohltaten die Wählerstimmen kauft,
    welche alle überkommenen Werte von Anstand, Fleiß, Treue, Familiensinn etc. lächerlich macht und über Bord wirft,
    eine solche Gesellschaft ist dem Untergang geweiht.
    Da können der Herr Spindelegger und andere Genossen herumfaseln was sie
    wollen, sie haben nichts begriffen.
    Die Menschen gehen dort hin wo sie etwas zu erwarten haben, nach Österreich werden (und kommen) nur die bildungsfernen Ärmsten der Armen um sich etwas zu holen, solange es noch was zu holen gibt.
    Ausgebildete Fachkräfte werden sich hüten nach Österreich zu kommen, wo sie nur ausgebeutet werden, da gibt es zum Glück noch andere Länder, welche die Leistungsträger nicht ausnützen sondern belohnen!
    Und mit solchen unbedarften Politikern wie Herrn Spindelegger muß man sich in dieser Republik herumquälen! Welche Funktion hat der eigentlich?

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 15:42

      ausgezeichnetes posting. 3***

    • Johann Scheiber
      27. Juli 2010 16:36

      Wenn unsere Volksvertreter diesen Beitrag begreifen würden und auch noch gutartig wären, was beides eher unwahrscheinlich ist, dann würden sie kollektiv zurücktreten.

    • Anton Volpini
      27. Juli 2010 18:24

      terbuan
      Hervorragend!!!
      Johann Scheiber
      Sie treten nicht zurück....
      LG

    • byrig
      28. Juli 2010 00:04

      exzellenter kommentar.letzlich ist spindelegger-zumindest in dieser hinsicht-nichts anderes als ein appeaser an die pc und alle linken gutmenschen.
      österreich hat jahrhunderte ohne massenzuwanderung-zumal aus exotischen und muslimischen-ländern überlebt.

    • Rosi
      28. Juli 2010 11:52

      @ terbuan

      ... auch aus Sicht des 'Tax Freedom Day' gibt es keinen Grund, nach Österreich einzuwandern.

      http://www.taxfreedomday.at/tfd/internationaler-vergleich.html

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      30. Juli 2010 23:32

      Ui ja! Von mir auch 3 Sterne: Unsere Gesellschaft ist wirklich dem Untergang geweiht: Die amerikanische Kultur ist wirklich primitiv, viel besser ist die gute, alte deutsche Kultur, wo man noch Sekundärtugenden wie Fleiß als primär verkaufen konnte und sich beim Anhören von Wagners Lohengrin irgendwie automatisch als besserer Mensch vorkommen durfte. Und auch Mega-Events wie das gemütliche Beisammensein auf dem Heldenplatz waren einem ein innerer Reichsparteitag. Dagegen Duisburg?? Simmering gegen Kapfenberg, das nenn ich Brudalidäd! –– Sagen Sie mir nur: Wer bestimmt eigentlich, was ein Leistungsträger ist?

  49. nescio
    27. Juli 2010 15:00

    Aussenminister Spindelegger will einerseits hoch qualifizierte Fachleute ins Land holen um die Wirtschaft zu beleben, anderseits damit aber auch das Sozialsystem der Zukunft sichern. Er setzt dabei voraus, dass diese Leute im Gegensatz zur heimischen Bevölkerung auch Kinder haben werden, die eben die Soziallasten der Zukunft tragen werden. Liegt dem nicht ein Denkfehler zu Grunde? Hoch Qualifizierte haben nicht nur bei uns eher wenige bis gar keine Kinder, also lösen sie das Generationenproblem nicht.
    Aber das Ganze dürfte ohnehin ein Sommerloch-Thema sein, da es genügend Gegner geben wird, die Arbeiterkammer hat sich schon gemeldet.

  50. Alexander Renneberg
    27. Juli 2010 14:29

    p.s. off topic

    ganz interessant, dass es wesentlich ruhiger (im sinne der diskussionskultur) hier geworden ist.
    und, dass alle jene die meinten sie würden abwandern (h.f. schnabeltier, usw. usf) doch wieder hier posten, sich allerdings nur gegenseitig befruchten.

    sicher ist weniger los, man darf allerdings die urlaubstzeit nicht übersehen. bin schon auf den herbst neugierig.

    alles in allem eine gelungene aktion von unterberger!

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2010 15:29

      Das sehe ich auch so. Nicht wie einige der Kampfposter meinten es würde die Diskussion lähmen, "wir Rechten" würdén uns gegenseitig beweihräuchern, etc.,...
      Ich finde diese Lösung durchaus angenehm.

    • terbuan
      27. Juli 2010 15:56

      Sehr gut AR, ähnliches wollte ich auch schon posten, Sie haben es vorweggenommen, es ist sehr kultiviert geworden in diesem Forum, nochmals Gratulation an Herrn Dr. Unterberger, so wie jetzt war es auch am Anfang.
      Und dennoch gibt es Diskurse und es haben nicht alle zum Glück die gleiche Meinung, aber die Diskussion hat Niveau!

    • Richard Mer
      27. Juli 2010 16:45

      Frau Imb: Verzeihung, aber die Meinungsvielfalt und die Anzahl der Kommentare sind doch wohl beide ziemlich geschrumpft. Vielleicht auch die Leserzahlen.

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2010 17:10

      Hr. Mer

      Bedenken Sie, es ist Urlaubszeit, das bewirkt eine "Schrumpfung" und es stört mich wirklich nicht, dass die "Wadlbeißerei" auch nach 24 Std. abgeschwächt ist.

      Der Thread "Die oberen Zehntausend.." hat über 220 Kommentare, das finde ich gar nicht so wenig.

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 18:21

      frau imb,

      allerdings fehlen ein paar tatsächlich
      bauer
      pheidros
      albert
      .....

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2010 18:47

      ´s gibt auch einige neue Nicks...

    • Undine
      27. Juli 2010 21:11

      Reinhard hat sich glücklicherweise wieder zu Wort gemeldet. Sehr vermisse ich Phaidros und Albert Beronneau.

    • terbuan
      27. Juli 2010 21:24

      Undine
      Vielleicht kann ich Ihnen helfen, melden Sie sich bitte bei mir:
      aon.913492065@aon.at

    • Martin Bauer
      27. Juli 2010 21:51

      Alexander

      Sollte mit Bauer meine Wenigkeit gemeint sein, so kann ich Ihnen versichern, ich lese täglich.
      Ich habe mich schlau gemacht und eruiert, dass die Blogs der Zeitungen im Sommer immer einen Rückgang von ca. 20% zu verzeichnen haben.
      Hier liegt der Rückgang nicht wesentlich höher. Es fehlen lediglich die linken Schulterklopfer, die für eine Erhöhung des Kommentarvolumens - ohne dies auch in der Qualität zu schaffen - gesorgt haben.

      Das Wichtigste aber: Die Qualität ist meiner Meinung nach klar gestiegen.
      Und das zählt letztendlich.
      Odäärr? ( (c) Marcus Aurelius)

      martinbauer@aon.at

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 22:01

      ahhh, herr bauer, es freut mich von ihnen zu lesen.
      sie haben natürlich recht. im herbst wird man sehen... ;-)

    • Martin Bauer
      27. Juli 2010 22:07

      Alexander

      vice versa :-)

    • Norman Bates
      27. Juli 2010 22:36

      @Alexander Renneberg

      Stimmt absolut.

      Unsere lieben Linken (erne, H.F. et al) befruchten sich sinnlos und unter Ausschluss der Öffentlichkeit weiter hinten selbst, während die tagesaktuelle Diskussion hier wieder an Qualität gewonnen hat.

      Eine mutige und ungewöhnliche, aber erfolgreiche Lösung von A.U.

      Ein guter Herbst wird kommen.

    • fosca
      27. Juli 2010 22:53

      @Richard Mer

      Manchmal ist ein "Gesundschrumpfen" durchaus positiv und das sehe ich z. B. hier in diesem Blog so! *freu*

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 22:54

      herr bates und alle andern zahlenden gäste hier:

      ermuntern wir doch jene die sich bisher nicht dazu aufgerafft haben, und von denen wir wissen, sie passen dazu, ebenfalls partner zu werden.

      ich denke es fehlen einige die durchaus eine bereicherung sind.

    • Norman Bates
      27. Juli 2010 23:03

      @Alexander Renneberg

      Jede Erweiterung und Verbreiterung hier kann im Lichte der kommenden Grauslichkeiten nur gut sein, um ein kleines und immer größer werdendes "gallisches Dorf" bedeutender zu machen.

      Gerne dabei.

      Erfreulicherweise zahlt die Löwelstrasse recht schlecht, denn die linken Krampfposter können sich den Beitrag nicht leisten (was sagt eigentlich Laura R. dazu?) ..

    • byrig
      28. Juli 2010 00:48

      ja,gelungene aktion von a.u.es sollen auch linke posten,aber nicht wie zuletzt auch diesen blog zumüllen.

    • Laura R.
      28. Juli 2010 12:44

      @Hochverehrter Norman Bates
      Laura R. ist ein Nickname eines zahlenden Mitgliedes dieser erlauchten Gemeinde und ein wie sie meint gutes Versteck für Wadelbeißereien. Nennen wir sie doch Trittbrettfahrersozensch....., oder so.

    • Undine
      28. Juli 2010 19:18

      @Norman Bates

      Laura R. ist schwer in Ordnung! :-)

  51. Volker
    27. Juli 2010 13:06

    Die Übergangsbestimmung für die jungen EU-Staaten bezüglich des Arbeitsmarktes laufen bald aus. Wird dann ein starker Zustrom von Billigarbeitskräften aus diesen Ländern erwartet?

    • Paige
      27. Juli 2010 14:10

      Ganz ehrlich gesagt, wenn unsere Vollkasko-Pappenheimer mal Konkurrenz bekämen, wäre das gar nicht so schlecht...

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 14:22

      danke paige für die vollkaskospappenheimer....
      genau an dieser mentalität krankt es bei uns

      dazu ein link zu einem vortrag von hans olaf henkel:

      http://www.hnf.de/Veranstaltungen/Paderborner_Podium/06_Lebenskunst_im_21._Jahrhundert/Vortrag_Prof._Dr._HansOlaf_Henkel.asp

      wettbewerb......

    • Celian
      27. Juli 2010 15:24

      Da hat die SPÖ schon vorgesorgt, dass es nicht zu missliebiger Konkurrenz kommt: Es wird das Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping kommen. Da müssen Firmen Strafe zahlen, wenn sie ihre Mitarbeiter nicht den gewerkschaftlich garantierten Kollektivvertrag bezahlen. Die Krankenkassen sollen das alles kontrollieren.

      Was daraus folgt ist eh klar: die Arbeitsplätze gehen in die Billiglohnländer ganz verloren.

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/581474/index.do?from=suche.intern.portal

    • Undine
      27. Juli 2010 16:39

      @Alexander Renneberg

      Vielen Dank für den Link zum Vortrag von Hans Olav Henkel!
      So einen Gastredner würde man sich einmal für unser Parlament wünschen.

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 18:08

      udine

      ja, aber noch wichtiger wäre es dem herrn henkel auch zu glauben und etwas zu ändern

    • Celian
      27. Juli 2010 20:15

      Leute wie Hans Olaf Henkel sind rar. Henkel hat mehrere ausgezeichnete Bücher geschrieben, wie z.B. das „Abwracker“-Buch, in dem er zeigt, dass die Wurzeln der Wirtschaftskrise 2009 noch weiter zurück liegen als bis zur Immobilien-Krise in den USA, dass diese Krise schon bei Jimmy Carter angelegt war. Trotz seiner scharfsinnigen Beobachtungen findet er bei Politikern kein Gehör. Wie er auch sonst kaum Ansehen genießt. Aber er ist im Fernsehen ein gern gesehener Gast, z.B. bei „Anne Will“. Es findet sich sonst kaum jemand, der sich gegen die linke Übermacht stellt.

    • terbuan
      27. Juli 2010 20:43

      Celian,
      die Anne Will lädt den Henkel aber nur als Alibi ein, um als nicht allzu linkslastig zu gelten. Ansonsten bevorzugt sie eher Teilnehmer wie Gregor Gysi und Oskar La Fonataine neben einer Reihe von MainstreamPolitikern die bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihren Senf dazugeben. Eine grauenhafte Veranstaltung jedes Wochenende-

    • Celian
      27. Juli 2010 21:43

      Aber was ist die Alternative zu Anne Will?
      Im Zentrum, wo der Moderator selbst das Wort ergreift und für die Linke polemisiert und alle durcheinander reden, wohl auch nicht.

    • Paige
      27. Juli 2010 21:56

      Renneberg, wir landen immer bei dem Punkt, dass es schon viel zu viele sind, die in irgendeiner Form Nutznießer der Gleichmacherei sind. Selbst wenn die meisten verstehen, dass es so nicht weiter gehen kann, würden sie sich dennoch mit Händen und Füßen gegen eine Wiederherstellung der Leistungsgesellschaft wehren, weil das für sie unbequem wäre. Entsprechend ist auch die Politik, die von dieser Mehrheit gewünscht wird.

      Es wird einfach so enden wie mit allen Hochkulturen. Sie zerfallen am Ende.

    • Undine
      27. Juli 2010 21:57

      @Alexander Renneberg

      Ich glaube dem Hans Olaf Henkel JEDES Wort! Es fehlt nur an Leuten (mit Format!), die etwas ändern wollen und auch können.

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 22:39

      udine, paige, celian:

      wie bereits von celian beschrieben, hat hoh in seinem buch: die abwracker klar beschrieben woher die krise tatsächlich kam. liest sich teilweise wie ein krimi.
      ebenfalls lesenswert ist das buch von ihm: die macht der freiheit.

      sollte jemand den text von thomas mann, den h o h beschreibt, das "problem der freiheit" brauchen, faxe oder sende ich es per post gerne weiter. sind 30 seiten. habe es leider nicht als pdf. sorry

      mail an vonrenneberg@networld.at genügt.

  52. Alexander Renneberg
    27. Juli 2010 12:50

    bevor also alle rassismus rufen....
    ein leichtes wäre es einen aufnahmetest für schlüsselarbeitskräfte zu erstellen. dazu die erorderlichen zeugnisse dazu erwarten (also welche ausbildung dieser migrationswillige vorweisen kann)
    daraus kann man problemlos die besten selektieren. kein linker dauerempörter & berufsaufgeregter verfassungsjurist oder veganer baumumarmer, kein töpfernder handarbeitslehrer könnte sich alterieren.

    selbstverständlich können zeugnisse auch gefläscht sein, keine frage, aber ob das den aufwand tatsächlich lohnt?

  53. Graf Berge von Grips
    27. Juli 2010 12:45

    Woran kann man den idealen Immigranten erkennen?
    Er muss die Sozialleistungen auswendig können!

  54. Celian
    27. Juli 2010 12:37

    Nach Österreich wandern eher Leute ein, die mehr am Sozialnetz interessiert sind, als am Arbeitsmarkt?
    Herr Spindelegger möchte mehr qualifizierte Personen anziehen, aber eine Segregation nach Herkunftsländern ist aus politisch korrekten Gründen nicht machbar?

    Alles kein Problem. Sie müssen nur das Sozialnetz weitmaschiger stricken und die Steuern großzügig senken. Dann werden die gut qualifizierten aus allen Herren Ländern schon hereinströmen und die Arbeitsunwilligen werden draußen bleiben, bzw. - Gott behüt! – sogar abwandern.

  55. Brigitte Imb
    27. Juli 2010 12:31

    Diese ungeheuerliche Forderung v. SPÖVP
    scheint quasi als Intelligenztest über die Wähler zu fungieren.
    Wenn bei den Herbstwahlen wieder alle brav SPÖVP wählen stellt das einen Freibrief für die Politiker dar.

    Hochqualifizierte Küchenhilfen u. hochqualifizierte Stubenmädchen..
    Bei 300 000 Arbeitslosen und einer bedarfsorientierten Umschulung müßte das doch auch mit Österreichern möglich sein od. ist angesichts der schiefen Bildungslage diese Lernstrapaze nicht zumutbar?

    Die besagten 300 000 werden hoffentlich nicht alle jenseits der Fruchtbarkeitsgrenze liegen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/583698/index.do?offset=275&page=7#kommentar0

  56. Rupert Wenger
    27. Juli 2010 12:18

    Spindelegger geht davon aus, dass wir den Zuzug von 100.000 Menschen brauchen, um unsere Wirtschaft und unser Sozialsystem aufrecht zu erhalten. Leider fällt ihm nur Migration als Lösungsansatz ein. Wir haben mit Stand Juni 2010 knapp unter 300.000 Arbeitslose. Wenn wir zumindest einen Teil davon in den Arbeitsprozess zwingen könnten, wäre einerseits der Wirtschaft die Arbeitskräfte zugeführt und andererseits das Sozialsystem entlastet. Den selben Effekt hätte auch die Heraufsetzung des Pensionsalters. Das wäre ein kurz- bis mittelfristiger Lösungsansatz. Ein langfristig wirksamer als Ergänzung wäre eine Familienpolitik, die die Fortpflanzungsrate erhöhen könnte.
    Mit Migration haben wir bereits bisher schlechte Erfahrungen gemacht. Alles was A.Unterberger zur Vermeidung der Nachteile der Migration vorschlägt, ist richtig und gut, als gelernte Österreicher mit einschlägiger Erfahrung und realistischer Einschätzung unserer handelnden Politiker wissen wir, was passieren wird. Also Hände weg von weiterer Migration!

  57. Undine
    27. Juli 2010 11:54

    Mit der "Fortpflanzungsverweigerung" der autochthonen Bevölkerung scheint man sich abgefunden zu haben: statt auf eigenen Nachwuchs setzt man auf Zuwanderung gebärfreudiger Ausländer, mehrheitlich Moslems.
    Vor den greifbaren Schwierigkeiten, die sich aus diesem "Fehlverhalten" ergeben, verschließen wir die Augen.
    Wir sind zu einem Volk geworden, das sich selbst aufgibt. Wir "lassen gebären". Daß unsere Werte, unsere Kultur damit zu Grabe getragen werden, müssen wir halt dann auch mögen...

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2010 15:49

      Fortpflanzungsverweigerung reicht den Politikern noch nicht, sie lassen auch f. Abtreibungen abtanzen!

    • Undine
      27. Juli 2010 20:11

      @Brigitte Imb

      Wäre jenen Kindern in den letzten 10, 15 Jahren ihr Menschenrecht, geboren zu werden, nicht verwehrt worden, hätten wir so manches Problem jetzt nicht.
      Außerdem vergißt man immer, daran zu denken, daß diese leider nicht geborenen Kinder ja auch wieder Kinder bekommen hätten. Wir wären also nicht drauf angewiesen, "unseren" Fortbestand durch gebärfreudige Ausländerinnen sichern lassen zu müssen.

    • terbuan
      27. Juli 2010 20:26

      Die Frauen sagten, mein Körper gehört mir (ganz uneigennützig) und die Einwanderer werden sagen, das Land gehört uns (ganz uneigennützig)!
      Und die Frauen werden leiden, im Alter alleine zu sein und von Fremden umgeben! Und die Fremden werden sagen, Recht geschieht Euch Ihr ungläubigen Tussis!

    • Undine
      27. Juli 2010 21:26

      @Terbuan

      Es wäre halt gut, wenn sich die Frauen zu einem früheren Zeitpunkt Gedanken machen würden. Aber es wird ihnen leider ständig eingetrichtert, daß ihre berufliche Karriere durch Kinder leiden würde. Sie "lassen denken". Anders läßt sich die Verweigerung von eigenem Nachwuchs nicht erklären.
      Ich möchte nicht in der Haut einer Frau stecken, die im Alter draufkommt, worauf sie, als sie jung war, freiwillig verzichtet hat. Aber wer nicht sät, kann auch nicht ernten.

    • byrig
      28. Juli 2010 01:05

      wir geben uns eh nicht auf.nur ein haufen linker,verblendeter,pc-höriger politiker hat beschlossen,dass das so ist und wir deswegen die zuwanderung brauchen.
      alles ideologie.keiner dieser kerle(insgesamt eine minderheit) kann voraussagen,was wirklich sein wird oder würde.
      diese kerle(es sind auch genug frauen dabei) wollen ideologische konzepte auf unserem rücken verwirklichen.

  58. W. Mandl
    27. Juli 2010 11:23

    Es gibt doch in einigen Ländern, z. B. in Kanada, Punktesysteme, die die Qualifikation von Einwanderungswilligen bewerten. Die Kriterien (weiß jemand genaueres?) sind doch wohl nicht rassistisch und das System hat sich bewährt.

    • Alexander Renneberg
      27. Juli 2010 14:31

      genau so ist es, oder eben einen eignungstest, sowie die zeugnisse des bisher geleisteten, wie ich oben schrieb.

      was sollte daran wohl schwierig sein?

  59. Rosi
    27. Juli 2010 11:04

    Die wichtigste Aussage im Zusammenhang mit Zuwanderung nach Österreich ist wirklich ohne Frage, wie die Integration der schon vorhandenen sich rasant vermehrenden Moslems in Österreich ebenfalls rasch und wirksam bewerkstelligt werden kann. Dieses Problem ist vorrangig zu lösen, und kein anderes.

    Was die Frage der Notwendigkeit von Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften betrifft, bin ich sehr skeptisch. Wie war das noch genau, als vor einigen Jahren die österreichische Industrie unbedingt eine hohe Anzahl von Zuwanderung von EDV Personal forderte, und dann nur ein halbes Jahr (!!) später, als 'die Blase platze' und aufgrund der Internet Probleme weltweit Unmengen EDV Personal freigesetzt wurde - auch in Österreich ... ?!?

  60. ProConsul
    27. Juli 2010 10:23

    Beruflich weiß ich, dass gut 2 Drittel der nicht bedienten Privatkredite Leuten mit Migrationshintergrund gehören. Da gibt es Fälle, wo nicht eine einzige Rate beglichen wurde, und der Kreditnehmer nicht mehr auffindbar ist. Mit dem Geld werden teilweise Häuser am Balkan oder in der Türkei finanziert, wo man sich dann zurückziehen kann. Oft gehen sie in Ö. dann keiner legalen Arbeit mehr nach, sobald der Exekutionstitel aufrecht ist; klar, denn sonst würden sie ja aufs Existenzminimum gepfändet.

    • Celian
      27. Juli 2010 12:43

      Ein starkes Stück, wie da betrogen wird!

    • nescio
      27. Juli 2010 14:49

      Wer ist da der Dumme? Der den Kredit nimmt und im Ausland investiert und auf Nimmerwiedersehen verschwindet, oder der Kreditgeber, der solche Kredite offenbar ungesehen ins Ausland vergibt?

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2010 18:53

      Es steht außer Frage, dass derartige Methoden zu verurteilen sind, jedoch so ein Schlamassel wie bei der HAA, das hauptsächlich v. polit. Günstlingen hinterlassen wurde, können die Privaten nie und nimmer anrichten, die Summen sind um Potenzen niedriger.

    • Kurt22
      28. Juli 2010 10:13

      @nescio: Der Dumme ist derjenige, der ein Bankkonto hat, seine Schulden und Kontokosten bezahlt. Die Kreditausfälle werden mit ein wenig niedrigeren Zinsen fürs Guthaben, etwas höhere für den Kredit und etwas höheren Kontokosten locker ausgeglichen, für die Bank ein Nullsummenspiel.

  61. haro
    27. Juli 2010 09:56

    Dank an Andreas Unterberger für seine treffende Analyse.

    Eine Frage an Michael Spindelegger und alle Zuwandererbefürworter hätte ich da noch:

    IN WELCHEN BERUFSBEREICHEN BRAUCHEN WIR SO VIELE QUALIFIZIERTE EINWANDERER?

    Im Gesundheitsbereich -wie angegeben- wohl nicht . Da würde ich doch die Damen und Herren Politiker dringend bitten, sich im realen Leben umzusehen!

    Es gibt sehr viel mehr junge Leute die Medizin studieren wollen , die gerne eine Krankenpflegeausbildung hätten , sehr viel mehr Mütter die nach Kinderbetreuung gerne wieder in das Erwerbsleben einsteigen würden und die man als Altenpfleger oder für andere Gesundheitsbereiche ausbilden könnte (siehe AMS-Kurse die das nicht vorsehen) als Ausbildungs- und Arbeitsplätze vorhanden sind.
    Bitte recherchieren, zB anmelden zur Ausbildung zur Diplomkrankenschwester.
    Wieviele Anmeldungen, wieviele werden zugelassen?

    In guter Erinnerung sind mir auch noch die Schlagzeilen "-zigtausende Arbeitskräfte fehlen im IT-Bereich" und den frisch ausgebildeten Computerfachleuten wurde im AMS geraten sich selbständig zu machen...

    In fast allen Bereichen ist der Kampf um Ausbildungs- und Arbeitsplätze für junge Leute äußerst schwierig.

    Wissen das die Einwandererbefürworter nicht, ist es ihnen egal, weil es ihre Kinder nicht betrifft (Stichwort Privatschulen und Protektion), weil sie keinen Nachwuchs haben oder worum geht es wirklich???

  62. Kurt22
    27. Juli 2010 09:31

    Verknüpft man die Aussagen Spindeleggers und Kovac´ (Entindustrialisierung und Verarmung Österreichs) fragt man sich, woher S. die Sicherheit nimmt, dass wir in Zukunft diese Leute brauchen. Derzeit ist es so, dass FH-Absolventen aus dem IT-Bereich nur schwer Arbeitsplätze finden bzw. auf Praktikantenplätzen im Niedriglohnbereich arbeiten müssen. Aber lieber Herr Aussenminister, wie Sie schon beim Lissabon-Vertrag sagten, das Volk versteht das halt nicht. Komisch nur, dass bei solchen Dingen meistens "das Volk" am Ende Recht hatte! Wir wissen zwar nicht, ob sich die Wirtschaft nächstes Jahr erholt, dafür weiß Hr. S., wie sie in 20 Jahren dasteht. Dazu kann man nur sagen: Lächerlich!

  63. Markus Theiner
    27. Juli 2010 08:14

    Wenn die üblichen linken Verfassungsjuristen bei einer Selektion nach Regionen "Rassismus" rufen, dann sind sie ausnahmsweise schon recht dicht an der Wahrheit dran. Denn auch wenn die Diskriminierung nicht an der Hautfarbe oder "Rasse" festgemacht wird, sondern der Staatsbürgerschaft, bleibt sie eine Diskriminierung. Immerhin läuft es darauf hinaus, dass man Süd-/Ostasiaten und Europäer pauschal bevorzugt.
    Das ist ohne Frage problematisch, weil bei allen statistischen Schwerpunkten trotzdem nicht jeder Türke oder Araber ein integrationsresistenter Schafhirte ist (selbst wenn man nur jene Gruppe betrachtet die in Österreich einwandern will) und nicht jeder Europäer oder Nicht-Islamischer Asiate ein aufgeschlossener und fleißiger Akademiker.

    Unsere Verfassung und die ihr zu Grunde liegenden Moralvorstellungen verbieten natürlich eine strengere Migrationspolitik nicht. Es wäre aber notwendig, die Migranten einzeln nach ihren eigenen Qualitäten zu beurteilen - und nicht nach den statistischen Qualitäten ihrer Gruppe.
    Wobei das natürlich einfacher klingt als es ist, da es recht schwer ist die Integrationswilligkeit und den Fleiß einer Person schon im Vorhinein zu beurteilen. Da wäre aber das Saisonnier-Modell ein guter Ansatz. Einwanderung auf Probe, sozusagen.
    Wobei auch da die üblichen Verdächtigen mit dem Verweis auf das Privat- und Familienleben aufschreien werden, das heutzutage anscheinend nicht mehr dem Staat verbietet in die Privatsphäre einzugreifen, sondern ihn zur Assistenz bei der Gestaltung anhält.

    Generell wird aber kaum eine Migrationspolitik Erfolg haben, so lange Österreich ein Land ist in dem bekannter Maßen:
    1. die Steuern und Lohnnebenkosten (besonders für qualifizierte Spitzenkräfte) sehr hoch sind,
    2. das Sozialnetz enorm dicht ist, und
    3. die Bürokratie geradezu zum Mißbrauch einlädt.

    Wer will in ein solches Land einwandern, wenn er die Wahl hat? Logischer Weise diejenigen, die am meisten davon profitieren. Was eben nicht Facharbeiter aus Istambul sind.

    • Kaffeehäferl
      27. Juli 2010 12:10

      Ich stimme Ihnen in vielen Punkten zu, allerdings teile ich Ihre Ansicht nicht, wonach es "rassistisch" sein soll, wenn ein Land für Zuwanderungswillige Maßstäbe definiert, nach denen eine Zuwanderung möglich, evtl. befristet oder kontingeniert möglich oder eben nicht möglich gemacht werden soll.

      Sicher soll das nicht anhand der Hautfarbe geschehen, allerdings sollte ein solcher Maßstab durchaus beinhalten, wie integrationsbereit ein Zuwanderer ist. Das ist aber schwer anhand objektiver Kriterien für die besagte Person im Voraus zu beurteilen.

      Es gilt also, ein Kriterium zu finden, anhand dessen man bereits vor der Einwanderung der betreffenden Person entscheiden kann, ob diese integrationsbereit ist oder nicht. Nun ist es eigentlich nur naheliegend, dazu die Erfahrungen heranzuziehen, die das Land mit anderen bereits aus demselben Kulturkreis eingewanderten Personen gemacht hat.
      Sind die Erfahrungen schlecht, d.h. haben sich andere aus diesem Kulturkreis nicht an Rechtsstaat und Demokratie, Kultur, Gesellschaft des Landes angepaßt und zeigen auch keine Bereitschaft dafür, dann sollte die Entscheidung entsprechend ausgehen. Also entweder negativ, oder befristet oder entsprechend eines Kontingents.

      Das ist legitim, das Land schützt sich damit selbst, bewahrt Kultur, Gesellschaft, Demokratie und alle Werte, die das Land für ihre eigene(!) Bevölkerung lebenswert macht.

    • CHP
      27. Juli 2010 12:48

      @Kaffehäferl 12:10
      Stimme voll zu, daß das das Aussuchen der Personen die man hereinnimmt nichts mit
      Rassismus zu tun hat, eher mit Vernunft.
      Mindestens 3 Kekse für Sie (zum Kaffee).

    • Markus Theiner
      27. Juli 2010 13:01

      Ich weiß nicht, wie Sie Diskriminierung definieren würden, aber das trifft hier mE voll ins Schwarze: Schlechterbehandlung aufgrund von Faktoren, die nicht dem Betroffenen selbst zuzuschreiben sind, sondern einer Gruppe, zu der er gehört.

      Dass es schwer ist gewisse Faktoren bei der Person selbst vorab zu prüfen ist richtig und das habe ich ja ebenfalls so geschrieben. Aber selbst wenn man davon ausgeht, dass entsprechende Maßnahmen aus diesem Grund legitim sind, ändert das nichts daran, dass sie diskriminierend sind.

      Es ist ja nicht generell ausgeschlossen, dass Diskriminierung legal bzw. legitim sein kann. Sagen zumindest unsere Linken. Bei der "positiven Diskriminierung" in Form von Quotenplätzen für Frauen oder Migranten etwa werden ganz klar rassistische oder sexistische Maßnahmen für legal und legitim gehalten.

      Nur bleibt jede Diskriminierung heikel und man sollte sich zumindest des Problems bewußt sein. Oder es gleich ganz umgehen, wenn man brauchbare Alternativen hat.

    • CHP
      27. Juli 2010 13:16

      @Markus Theiner 13:01
      Wen ich mir als Mitarbeiter aussuche hat nicht das geringste mit Rassismus zu tun.
      An erster Stelle steht die Qualifikation, an zweiter der Aspekt was ich damit auslösen könnte wie soz. Unruhen, Kulturverlust, usw. Warum sollte ich wie mein eigener Feind agieren?
      lg

    • Markus Theiner
      27. Juli 2010 13:53

      @CHP:
      Wenn Sie den Mitarbeiter nach seiner Qualifikation aussuchen, dann hat das nichts mit Diskriminierung zu tun.
      Wenn Sie den Mitarbeiter nach seinem Heimatland, seinem Geschlecht oder seiner Blutgruppe aussuchen, weil Mitglieder dieser Gruppe im Durchschnitt weniger qualifiziert sind, dann schon.

      Ein hoch qualifizierter Mitarbeiter ist nicht weniger qualifiziert, nur weil er aus einem Land kommt in denen qualifizierte Arbeitskräfte selten sind. Statistik ist eben kein Nachweis für (mangelnde) Qualifikation.

    • Undine
      27. Juli 2010 17:14

      Es war einmal eine Zeit, da beherrschten die Termini DISKRIMINIERUNG und RASSISMUS noch nicht unseren Alltag.

      Wie konnte es nur so weit kommen, daß unser aller Verhalten von diesen beiden Begriffen dominiert wird?

      Ich empfinde es als Beeinträchtigung meiner Lebensqualität und Beschneidung meiner Freiheit.

      Es gab immer Ungerechtigkeiten und wird sie immer geben. Das ganze Geschrei von Diskriminierung und Rassismus wird daran nichts ändern.

    • Kurt22
      27. Juli 2010 17:55

      @Undine: Das waren halt noch Zeiten, zu einem Neger durfte man Neger sagen, ein Firmenchef durfte einen Mann suchen, wenn er einen Mann brauchte, und ich hatte einen lieben Freund, den ich immer mit "Servas Jugo" begrüßte, und glauben Sie mir, es war eine gute Freundschaft. Man durfte als Eltern noch seine Kinder erziehen, und viele Radfahrer hielten sich noch an Verkehrsregeln. In den Schulen gab es noch Disziplin, zwar auch Raufereien, aber man verletzte seine Gegner nie ernsthaft. In der Straßenbahn hat man Älteren den Sitz überlassen, und bei einer Tür einer Frau den Vortritt gelassen.
      Wie sagt man: Die gute alte Zeit!

    • Brigitte Imb
      27. Juli 2010 20:09

      Kurt,

      dafür kriegst a dickes Busserl!!!!

      Darf man eigentlich "Zehn kl. Negerlein" noch singen?

    • terbuan
      27. Juli 2010 20:22

      Kurt,
      von mir kriegst kein Busserl aber Zustimmung.
      Einen Widerspruch schon, als Radfahrer haben wir uns auch nicht an die Vorschriften gehalten, aber es gab so gut wie keinen Vekehr. Aber dafür haben wir uns am Berg an Lastwägen hinten angehängt und sind zu dritt zum baden gefahren, auf einem Rad!
      Der Polizist ist jeden Tag sein Rayon abgegangen und wir haben versucht, uns nicht beim Kirschen stehlen erwischen zu lassen, was uns zumeist gelungen ist.
      Und das Haustor war offen bis 21 Uhr, da mußten wir zuhause sein, dann hat es nämlich der Hausmeister abgesperrt und erst wieder um 6 Uhr geöffnet.
      Ach, was waren das für herrliche Zeiten!
      Aber was solls wir leben jetzt und hier und heute und müssen uns der Realität stellen und die ist mir fast zu ungemütlich!

    • Kurt22
      27. Juli 2010 21:17

      @terbuan: Jetzt hast mich erwischt, mit Radl bin ich auch wie a Sau gfahren, habe aber immer auf die anderen trotzdem Rücksicht genommen, also doch wieder ein Unterschied zu heute.
      Das heimkommen zur rechten Zeit war halt auch eine Sache der Disziplin, hat niemanden von uns geschadet, oder?
      Und noch als Nachtrag: Der VW-Käfer war bei uns der "Hitlerbugl", dafür käme man heute wahrscheinlich auch schon in Schwierigkeiten.

    • Kurt22
      27. Juli 2010 21:23

      @Brigitte Imb20:09: Danke, das Busserl hol ich mir aber einmal! Ad "10 kleine...": Nein, dafür gibt´s eine köstliche Version "10 kleine Jägermeister" von den "Toten Hosen", die Jäger haben bisher nichts dagegen unternommen.

    • Kurt22
      27. Juli 2010 21:24

      http://www.youtube.com/watch?v=LKXUNRrYQd0
      Da kann man die Jägermeister sehen und hören!

    • byrig
      28. Juli 2010 01:34

      marcus theiner,ich muss mir meinen mitarbeiter auch nach sympathie und"vorurteil" aussuchen dürfen.ich arbeite ja mit ihm und ich muss mit ihm können.
      und wenn ich keine moslems mag,dann such ich mir bei gleicher qualifikation den nichtmoslem aus.punkt.
      und da können alle pc-anhänger und superlinken/grünen springen wie sie wollen.

  64. SuPa
    27. Juli 2010 07:41

    Spindelegger wünscht sich nur qualifizierte Personen.
    Wer bestimmt, ob er der Einwanderer diese Bedingungen erfüllt?
    Wird dieses Wort von manchen Seiten als diskriminierend angesehen?
    Ist die AK und der ÖGB schon überzeugt von diesen Ideen?
    Welche Länder ausserhalb der EU haben solche qualifizierten Leute, welche bereit sind, zu uns zu kommen?
    Es wird sich herausstellen, dass wirkliche arbeitswillige Fachleute dorthin gehen, wo sie bessere Bedingungen vorfinden werden. Ob dies gerade Österreich sein wird?
    Und wenn diese doch kommen, dann brauchen sie auch Wohnraum für sich und die mitgebrachte Familie, Schul- und Kindergartenplätze usw. Ob wir uns da nicht weitere bekannte Probleme einhandeln?
    Die Zeiten, wo man für den Hausbau, Eisenbahn- und Tunnelprojekte tausende ungelernte - meist ledige - Arbeitskräfte brauchte, sind schon über 100 Jahre vorbei. Wenn jetzt z.B. Großprojekte wie Autobahnen verwirklicht werden, dann machen dies vorwiegend hochentwickelte Maschinen welche nur wenige Spezialisten erfordern.
    Das derzeitige Problem der bereits im Land befindlichen, integrationsunwilligen und teils arbeitslosen ungelernten Ausländer kam damit nicht gelöst werden.

    Wäre es nicht besser, dass erstens für die bereits im Land befindlichen Leute nur mehr das Prinzip "Geld nur für Leistung" gilt und zweitens den österreichischen Familien mehr Nachwuchs "schmackhaft" gemacht wird?

    • byrig
    • Gennadi (kein Partner)
      28. Juli 2010 08:17

      Wie wollen Sie Einheimischen Nachwuchs "schmackhaft" machen (o diese Wortirrung), wenn eine Abtreibungsklinik nach der anderen aus dem Boden schießt, mit öffentlichen Geldern gefördert?

    • Undine
      28. Juli 2010 08:59

      @Gennadi

      Man könnte auch sagen: Wir applaudieren unseren Totengräbern und ehren sie ("Geburtstagsfeier" einer Abtreibungsklinik, welch ein Irrsinn).





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