Zehn Jahre nachher ein Veteranen-Waterloo

Fünf aufgeregte schreiende, ständig unterbrechende und zusammenhanglose Sätze aus einem offensichtlich durcheinandergeratenen Zettelkasten heraustoßende Veteranen der Anti-Regierungskämpfe aus 2000: Sie haben in dieser ORF-Diskussion nur eines zustandegebracht – nämlich dass Karl-Heinz Grasser nachher jede Wahl mit dicker Mehrheit gewonnen hätte.

Offensichtlich wollte man ja lieber unter sich sein, aber dann saßen der Übermacht an aufgeregten Rittern der Politischen Linkskorrektheit halt doch zweieinhalb Gegner gegenüber. Und nicht einmal die Tatsache, dass diese Verteidiger von Schwarz-Blau fast nie auch nur einen Satz ungestört sagen durften, änderte etwas am Waterloo für die linkskorrekten Veteranen. Ihnen fiel vor lauter Hass praktisch kein einziger  konkreter Vorwurf gegen die Tätigkeit der schwarz-blauen Regierung ein (obwohl man bei nüchterner Sachlichkeit da durchaus etliche Schattenseiten aufzählen könnte).

Am öftesten mussten ausgerechnet die Herren Strache und Graf als “Beweis” gegen die Erfolgsliste der Schüssel-Regierungen herhalten – und niemand beachtete, dass die beiden ja sehr bald selbst Vorkämpfer gegen jene Regierung wurden. Wobei sie zeitweise ähnlich polemisch Untergriffe wie die vom ORF zusammengekratzten Linksveteranen praktizierten.

Lediglich ein einziger der Regierungskritiker ging auf das Handeln der Regierung ein. Und das war ausgerechnet der Gewerkschaftsboss der Eisenbahner. Dieser warf tatsächlich der Regierung Sozialraub an der Bevölkerung vor. Da blieb einem schon der Mund offen: Denn bekanntermaßen hat den folgenschwersten Raubzug auf unser aller Geldtaschen niemand anderer als die Eisenbahner-Gewerkschaft  samt ihrer Armada an jugendlichen Pensionisten zu verantworten, der uns alljährlich so viel kostet wie die gesamte gewaltige Sparnotwendigkeit ausmacht, die das Land im kommenden Winter in eine Megakrise mit den Dimensionen der griechischen Tragödie stürzen dürfte.

Der Räuberruf “Haltet den Dieb” ausgerechnet aus Ihrem Mund ist leider nur noch peinlich, Herr Haberzettl.

Ansonsten blieb man mit einer offenen Frage zurück: Ist das linkskorrekte Personal wirklich schon so ausgedünnt, dass der ORF für das zehnjährige Jubiläum seiner anti-schwarz-blauen Kampagne  schon auf zwei ahnungslose Kabarettisten und eine deutsche Journalistin zurückgreifen musste, die sich für die bösartigste Karikatur einer nordischen BDM-Kommandantin eignen würde? Oder wollte gar der ORF den Zustand der Linken so krass demaskieren – was eigentlich allen sonstigen Beobachtungen im Staatsfunk widerspräche?

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  1. Axel L.

    … und die Einschaltquoten des Club 2 werden weiter sinken.

    Schade um dieses im Grunde sehr gute Format. Provokante Teilnehmer einzuladen war ja immer das Erfolgsrezept des Club 2 und jeder ist für das, was er dort von sich gibt selbst verantwortlich. Doch Qualität heißt auch, daß der Moderator optimal seine Rolle und Aufgabe übernimmt. Bei Werner Schneyder fehlen mir einfach die Worte, um dieses Versagen zu beschreiben … Leider ist es Schwarz-Blau in den 6 Regierungsjahren nicht gelungen, nachhaltig den ORF auf rot-weiß-rot umzufärben – er blieb leider rot-grün. Ein Versagen schwarzer Medienpolitik.

  2. SuPa

    Wer diese Club 2-Sendung zu später Zeit nicht sehen wollte oder konnte, der hat Dank der ORF-Videothek die Möglichkeit, diese auch jetzt noch anzusehen.

    http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2/episodes/1222629-CLUB-2/1227035-Club-2–Reformschub-oder-Rechtsruck—–was-brachte-uns-Schwarz-Blau-

    Der große Vorteil an dieser nachträglichen Empfangsmethode ist aus meiner Sicht, dass man aus dieser fast 1 1/2-stündigen Sendung mittels “Mausschieber” auch in wenigen Minuten einen guten Eindruck über diesen Schwachsinn bekommen kann.

    • Herby

      @ SuPa 17:04

      Vielen Dank für den Tipp mit dem ‘Mausschieber’. Ein brauchbarer Trick zur Nervenschonung …

  3. W. Lechner

    Bei aller Richtigkeit der Kritik an der linken Phalanx, die weder über Argumente, noch über ein notwendiges Maß an Gesprächskultur verfügte, sei doch eines in Erinnerung gerufen: Die Mehrheiten bei Wahlen werden nicht von den brillanten Denkern erbracht. Strategisch verhält sich die Linke daher prinzipiell richtig, wenn Sie via ORF versucht, ihre Zielgruppenränder anzusprechen. Sie hat Archetypen ins Rennen geschickt, als da sind:

    Der lustige Polterer von der Gewerkschaft, abgehoben und mit längst abgegriffenen Schlagwörtern seine subjektive Wirklichkeit beschreibend, nicht so sehr zeitgeschichtlicher Genauigkeit verpflichtet, passt dabei genauso ins Bild wie der Wissensautorität einfordernde Historiker, dem seine Gemütslage aber einen Streich spielte. Ob er zu den Regeln des Anstandes wirklich so ein Verhältnis hat, oder ob er “den Gegnern” einfach drüberfahren wollte, mag dahingestellt bleiben. Schade, dass sein ureigenes Metier nicht zum Zuge kam. Permanente Empörung zu zeigen mag im Stadion ja angebracht sein, aber dort, wo politisch Interessierte sitzen?

    Die nette Dame aus dem deutschen Norden sollte wohl die Feministinnen ansprechen, demonstrierend, dass man sich nichts gefallen lassen braucht von der bösen Männerwelt, noch dazu von Nazi-Verdächtigen. Nur, muss man dabei soviel reden?

    Nicht nachvollziehen kann ich den Einsatz des Schauspielers. Wer empfindet die Schreibweise von Schüssel und Grasser, beide mit “Doppel-ss”, als erkennbaren Hinweis auf deren mögliche Nähe zum NS-Gedankengut? Phantasten, die in ihrer eigenen Welt leben? Einsiedler? Seine verkrampfte Verbissenheit spricht doch keinen halbwegs mitdenkenden Menschen an. Oder war seine Rolle ein dramaturgisches Dekorum? Sehr her, was der Schüssel-Faschismus anrichtet?

    Ein Moderator, der seiner Aufgabe gar nicht nachkommen will, sich eher als Demagoge versteht, jede Gelegenheit nützt, sein Feindbild anzupatzen, stösst jedoch an demokratiepolitische Grenzen. Mag ja sein, dass sich eingefleischte Parteimitglider ob seiner arrogant wirkenden Stiche auf die Schenkel schlagen. Jene Leute, die sich in den Linksparteien für die Entwicklung über die nächste Wahl hinaus verantwortlich fühlen, sollten eigentlich erkennen, dass temporäres Rechthaben durch aggressive, verbale Trumpfkarten mitunter ins Gegenteil rutscht. Wenn schon alle großen Entscheidungen als Kuhhandel angelegt werden, eine Aequidistanz auf offener Bühne würde der gemeine Bürger als gerecht, möglicherweise als demokratisch empfinden. Schneyder unterstreicht diese Forderung in keiner Weise. Ob die linksgerichteten ORF-Kommentatoren ihrer ideologischen Grundkonzeption wirklich nützen? Ob nun Redezeit abgeschnitten oder der “Gegner” madig gemacht wird (Beispiel Kärnten), es gibt Zuschauer, die dies nicht billigen. Und sich das bis zur nächsten Wahl merken.

    Den Herren vom rechten Lager kann man gratulieren. Dass sie weitgehend sachlich geblieben sind und sich diesen Sturm von Unhöflichkeit, Unsachlichkeit und sozialistischem Wahrheitsanspruch angetan haben. Vielleicht überlegt man im ORF, wie weit man den Bogen der “Wahrheitsdarstellung” noch spannen darf?

    • Marcus Aurelius

      D’accord, W. Lechner!
      Wunderschöne Diagnose dieses erbärmlichen ORF-Intrigantenstadels. Ich hoffe mit Ihnen, daß es Zuschauer gibt, die sich diese Schmierenkomödie bis zur nächsten Wahl merken.
      Selten ging eine offenbar als “antifaschistischer” Schauprozeß geplante Propagandasendung so peinlich nach hinten los.
      Der ehemals ahnungslose Boxkommentator Schneyder erwies sich schon in den einleitenden Dialogen als noch ahnungsloser denn je. Die Gutmenschin aus Deutschland fand eine letzte Chance, ihr völlig (und zu recht, weil miserabel recherchiert und geschrieben) untergegangenes Buch zu bewerben … Der Politologe machte verkrampften Agitprop, der sogenannte Schauspieler sich noch lächerlicher, als er eh schon immer war.
      Grasser und van Staa, sofern man das noch sagen darf, ohne in Handschellen abgeführt zu werden, waren die einzigen Teilnehmer dieser Veranstaltung, denen zuzuhören sich lohnte.
      Der Rest der Runde war sowohl geistig als auch sprachlich Wirtshaustisch Unterkante – oder wie wir Segler und Bugs-Bunny-Fans sagen: unterste Kajüte.

  4. Resi

    Also ich war auch schon im Club 2 zu Gast.
    Ich bin sooooooooo heeiilfroooooooh… daß an mir der Kelch, daß ein Schneyder Moderator ist – vorübergegangen ist.

  5. [...] Schwarz-Blau-Gegner Werner Schneyder als „Moderator“ besetzt wird, und sonst von Agitatoren mit Schaum vor dem Mund dominiert wird. Und Günter Traxler bezeichnet im Standard 10 Jahre Wende als das [...]

  6. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    Die Tiefpunkte im ORF häufen sich schon länger. Diese Nichtdiskussion unter Leitung eines vermutlich deswegen völlig unfähigen „Moderators“, weil er gar nicht leiten, sondern seine Meinung mit den reichlich eingeladenen keifenden Teilnehmern einbringen wollte, war jedoch von besonderer Erbärmlichkeit.

    Es ist zu befürchten, dass es nicht die letzte Zumutung dieser Art bleiben wird, denn die ORFler lernen offensichtlich nur so aus der Geschichte, dass sie in der Wiederholung des oftmals Gehabten waten oder sogar noch tiefer zu sinken vermögen.

    Als Gastgeber müssten vermutlich Könner aus dem Ausland herangezogen werden. Könner aus Österreich, die es durchaus gibt, wird der ORF wahrscheinlich nimmermehr einsetzen.

    Im Übrigen ist es insgesamt beachtlich, was heute alles an aktuellen (milde ausgedrückt) politischen Unzukömmlichkeiten alibimäßig den Regierungen Schüssel in die Schuhe geschoben wird, statt eine tatsächlich kritische (unterscheidende) Bilanz dieser Jahre zu ziehen, auf die man die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen redlich aufbauen könnte.

    Uns geplagten Landsleuten bleibt wirklich nichts mehr übrig als ein neues ORF-Volksbegehren.

    • Ich schau mir das gerade auf der ORF TV Thek an. Sowas hab ich schon seit 20 Jahren nicht gesehen. Soweit die beste Meldung war vom Scheibner: “So g’scheit wie Sie bin ich auch noch.”

  7. Herby

    Nordische BDM-Kommandantin? BDM? – Ist das die berüchtige Organgisation die auf den Sportveranstaltungen in der Hitler-Zeit aufgetreten ist?

    Hat man damals nicht “BDM-Führerin” gesagt?

  8. Wolfgang Bauer

    Mir fiel nebenbei auf: ‘Hubsi’ Kramers Gestik erinnert verteufelt an jene Adolf Hitlers, sehbar zB, bei Gerhard Polts “Leasingvertrag” auf YouTube. Vielleicht hat er als schwächerer Geist ihn zu oft gespielt, jetzt ist Hitler in ihn gefahren??

    Einem solchen wahnsinnigen nichtswissenden Eiferer möchte ich in einem autoritären Regime nicht begegnen. Aber eigentlich auch nicht bei uns.

    Das gilt allerdings für alle linken Übereiferer dieser Kabarett-Runde. Eigentlich gefährliche, rechthaberische Leute mit weit übertriebenem Sendungsbewusstsein. Herr Rabinovici hat in der ‘Diskussion’ sein ständiges Unterbrechen so argumentiert: “Das ist mein demokratisches Recht, etwas dazuzusagen!”

    Was kann man tun?

    • Silvia Berger

      @wolfgang bauer

      Ist ja auch zu Hubsi Kramars Lebensrolle geworden.
      Wer weiß, wo der noch endet! *bbbrrr*

  9. cybercon

    Und so berichtet der heutige STANDARD tatsächlich über die “Diskussion”:

    Klar, der Club 2 ist kein Fünf-Uhr-Tee. Doch gab diese emotionsgeladene “Gesprächssituation”, in der es kaum jemandem gelang, einen Gedanken auszuführen, das getreue Abbild eines vollkommen festgefahrenen politischen Dialogs, in dem sich wie gewohnheitsmäßig schäbige rechte Populismen mit zornigen und aussichtslos auf Sachlichkeit pochenden linken Positionen berührungslos abwechselten. Auf entsetzte Mienen von Doron Rabinovici folgte das joviale Lächeln von Karl-Heinz Grasser.

    • Silvia Berger

      Wie verschieden man interpretieren kann, denn ich sah eher einen hilflosen Rabinovici, der aus dieser Hilflosigkeit heraus verbal wild um sich schlug und einen entsetzten Grasser, der diesen sinnlosen Rundumschlägen nichts entgegenzusetzen wußte – Rabinovici versenkte sich selbst genauso wie diese unsägliche deutsche Pseudo-Journalistin, die nur heiße Luft in Form von Schlagworten von sich gab und sobald man diese näher hinterfragte, in schweren Argumentationsnotstand geriet.
      Das Ganze gipfelte in einem Hubsi Kramar-Auftritt, dem man eigentlich nurmehr einen Überweisungsschein für die Psycho-Couch aushändigen kann, denn wer damit argumentiert, es sei bezeichnend daß Grasser und Schüssel das böse “SS” schon im Namen haben, der hat sowieso nicht alle Tassen (= ebenfalls mit “SS” *huch*) im Schrank!
      Werner Schneyder schien überhaupt irgendwie nicht ganz seiner Sinne mächtig, was immer er vor der Sendung konsumiert hat und so sah der fassungslose Zuseher einen völlig entgleisten Club 2, der einen Angst und Bange machte, was sich da am linxlinken Rand so abspielt!

      P.S.: Wenn ich jetzt noch den durchgeknallten Gewerkschafter nenne, der die Mia-Verluste der ÖBB auch nach 10 Jahren noch der schwarz-blauen Regierung in die Schuhe schieben möchte, obwohl die jüngst mehr als 200 Millionen Euro nach einem Vergleich an Spekulationsgeldern verzockten (denn sonst wären es gar 600 Mio) geworden, dann weiß man, wie perfide die Linken um den Machterhalt ringen!

    • Resi

      Stimmt.. habe es auch gerade verwundert im Standard gelesen.

      Gestern jedenfalls brauchte ich nach der Sendung noch einen Kaffee. Ich wusste nicht wie ich mit meiner Fassungslosigkeit ob dieses Schauspiels umgehen sollte.

      Aber Tränen gelacht habe ich zwischendurch auch. Die Bildregie war echt auf Draht… Kramer in der Schimpforgie– Grossaufnahme– Grasser: Aber Herr Kramer— Grossaufnahme– dann wieder Kramer — dann Grasser: Herr Kraaamer…. dann wieder Kramer — dann wieder Grasser in neuer Variante: Aber… nicht doch Herr Kraaaamaaaa…

      In der Bildregie müssen die sich auch zerkugelt haben.

      Mir schiessen schon wieder die Tränen in die Augen :)


      Gute Nacht

    • Silvia Berger

      @Resi

      Glänzend beschrieben.
      Ich lache mich in den Schlaf! ;-)

  10. Thomas H.

    Naja, was kann man vom Orf erwarten? (außer nix gscheit´s, gut, dass ich nach wie vor keine Gis-Gebühr bezahle ;-) )

    Die Auswahl der Diskutanten war wieder einmal besonders amüsant. Nicht, dass ich “Künstler” und ähnliche Berufsgruppen diskreditieren möchte -> es ist aber nunmal Tatsache, dass genau diese Leute am wenigsten mit dem täglichen Leben des Normalbürgers zu tun haben und ergo dessen die wenigste Ahnung haben…

    Ich warte noch immer darauf, dass bei solchen Themen der Orf vernünftige Leute auf der “Gegenseite” einlädt.

    Und, man merkt auch, dass für Rot bald Wahlen zu schlagen sind. Wozu sonst sollte man dieses 10jährige Jubiläum gesondert diskutieren?

  11. Gerhild Baron

    Nachdem ich die Liste der eingeladenen Diskutanten gesehen hatte, beschloß ich, mir die Sendung NICHT anzusehen – offensichtlich hat sie meine negativen Erwartungen noch übertroffen und ich ersparte mir einige Zornesausbrüche.
    Warum nicht wirklich eine neue Aktion SOS ORF gründen, diesmal nicht von linken ORF Redakteuren, sondern von AU und uns Gleichgesinnten initiiert ? Gäbe es eine solche Möglichkeit ? Ich denke, daß sie erfolgversprechend wäre, denn ich kenne zB niemanden, aber wirklich niemanden, der mit dem derzeitigen ORF zufrieden ist.

  12. na was soll man dazu sagen ,ich für meinen teil werde in zukunft den orf meiden, denn eine derart unsympatische linkslastige diskussion ist unerträglich. zwischendurch habe ich am anfang immer wieder zur sendung” hart aber fair” im zdf geschaltet , da ist einem dann der cub 2 wie ein haufen von linken aus der ddr importieren narrischen vorgekommen. es könnte ja auch sein, dass sie das ganze mit einer österr. faschingssitzung verwechselt hatten
    einschliesslich des herr schneyder. herr schneyder sie sind unerträglich mit ihrem hass auf alles was sich nicht nach rot bezw. dunkelrot einordnen lässt.
    das beste war allerdings, dass schüssel und grassen auch für die bawag herhalten musste
    ausser dumm oder lustig fällt einem dazu nichts ein !

    hermann horváth

  13. die Kritiker von Blau-Schwarz (ich selbst war auch dagegen) präsentierten sich derartig schwach, dass sogar die Skandalnudel Grasser wie eine Lichtgestalt wirkte…

    statt einem geplanten Scherbengericht gegen “Rechts” kam wieder einmal ein “linker” Scherbenhaufen heraus:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/02/05/scherbenhaufen-statt-scherbengericht/

    • APM

      Sie meinten vermutlich: Idiotenhaufen! Aber Blau wird für diese einstündige Blödelei (um keinen härteren Ausdruck zu verwenden) dem Himmel für dieses Geschenk auf Knien danken. Interessant: die Äußerungen des Cow-Girls aus Abbild der Demokratie. Irgendwie ist es imer erheiternd, wenn KlugscheißerINNEN mit diesem Alter über diese Zeit Meldungen abgeben. Vermutlich hat nicht einmal ihr Vater dieses Regime in den Windeln erlebt. Auch Historiker Rabinovici, vermutlich ein Ziehkind Erika Weinzierls, ein wahrer Hochgenuss. Er treibt den sowieso schon ramponierten Ruf des “Historikers” – eine böse Zunge in diesem Geschäft prägte das Bonmot: Der/Die Historiker(innen) seien Courtisanen (es war aber ein anderes Wort) des Zeitgeistes, noch mehr ins Out.
      Insgesamt war diese Sendung All inclusive ein vollwertiges “biologisches” Ersatzbrechmittel-

  14. Gratulation zum Beitrag! Die “Leistungsfähigkeit” des ORF dokumentiert sich tagtäglich. Es heinzelt und seitenblickt unaufhörlich, damit jede Pore eines X-Promis aus einer Chili- oder Klingohr-Kamera übertragen wird. Die Fäkalsprache wird salonfähig, das Verunglimpfen der Republik vom ORF gedeckt. Bildungsauftrag? Samstag zur “Primetime” rittert ein Tarzan-Zeichentrickfilm auf Kanal 1 gegen Heimatmusikantenschunkelei auf Kanal 2. Dafür wird ein Kulturbeitrag über Maler Ringel wochentags um 00.00 h angesetzt.
    Auf “Denglisch” nennt man das ORF-Performance. Übersetzt wird es am besten mit “Wrabetz”.
    Das trifft’s am besten.

    PS: Ad “Bundesbahnen” und dubiose Gewerkschaftsrolle – man vergesse aber auch nicht auf die unter Schwarz-Blau überhastet vollzogene “Strukturreform”, die uns gleich mehrere AG’s samt Doppelvorständen etc. bescherte und mit Huber einen excellenten Fachmann an die Holding-Spitze setzte. Der Erfolg ist ja sattsam bekannt. Übrigens: Alleine der Verschleiß an Verkehrsministern und einer -in in der schwarz-blauen-Zeit zeugt von Inkompetenz zum Quadrat.

  15. rossi

    Eines verstehe ich nicht,und der Vorwurf geht an die Seite der Koalitionsvertreter: Warum bereitet man sich nicht besser vor? Die SPÖ war doch schon 2x mit der ach so faschistischen FPÖ in der Regierung,das haue ich doch diesem Pseudohistoriker,dem verbiesterten Schneyder und dem durchgeknallten Komiker/Schauspieler,dessen aktiver Wortschatz bloß aus ein paar Wörtern (faschistisch,faschistoid,rassistisch und Nazi)zu bestehen scheint, ein paarmal um die Ohren.Das wäre zumindest für viele Zuseher ein Aha-Erlebnis gewesen. Damals war es unter anderen der SS-Offizier Peter,der Kreisky unterstützte.Und was so ein SS-Mannn höchstwahrscheinlich GETAN hat,müsste man wissen….(Bei Waldheim war der massivste Vorwurf, er “müsste davon GEWUSST haben”.)

    • Walter Wolf

      Ich weiss nicht, ob es noch Schreibmaschinenkurse gibt. Wenn ja, besuchen Sie bitte einen. Nicht nur Ihre Kommentare tun einem manchmal weh, auch die fehlende Leertaste nach dem Komma. Egal welchen Nick Sie verwenden. Das Ergebnis ist allemal das gleiche.

    • Silvia Berger

      @walter wolf

      Solange der Sinn und Zusammenhang gegeben ist, bleibt das äußere Erscheinungsbild außen vor.
      Und @rossi hat sehr, sehr recht mit seinem Einwand – leider wurde dieser bisher von allen linken Meinungsmachern unterdrückt, damit die schwarz-blaue Regierungsbildung als singulärer Tabubruch dasteht.
      Eine bewährte Methode.
      Aber vielleicht ist jede Regierung in Österreich ohne Sozis ein Tabubruch, man kommt am Schluß ganz einfach zu dieser Erkenntnis, oder?

    • rossi

      An Walter Wolf: Sie liegen da völlig richtig, einen Schreibmaschinenkurs habe ich nie besucht, allerdings weiß ich, dass man “weiß” mit ß schreibt. Mein Vorschlag also: Ich setze die Leerstellen ab sofort nach dem Beistrich und Sie lernen Rechtschreiben. Und dass meine Ansichten sich von den Ihren unterscheiden – es ist guuuuut so!

  16. Josef Maierhofer

    Die Menschen können weitgehend unterscheiden zwischen Wahrheit und Propaganda.

    Alles, was ich -zig tausendfach hinausposaune, läßt sich nicht mehr zurückrufen und prägt das Bild über mich. Alles, was ich verschweige, kommt ans Tageslicht.

    Primitive Menschen glauben, daß man nur laut gegen etwas schreien müsste oder für etwas, sie stehen auf der Straße.

    Tatsache ist aber, daß die Menschen sehr wohl fragen, was das soll und darauf reagieren, entweder mit Resignation in den meisten Fällen oder mit dem Wahlzettel in anderen Fällen. Nur wie sehen die Alternativenb derzeit aus ?

    Arbeit ist angesagt in der Politik, und Mut zur Wahrheit.

  17. M.S.

    Ich frage mich wie weit die österreichische Öffentlichkeit schon abgestumpft ist, dass sie sich einen solchen Mist, den der ORF ihr vorsetzt, gefallen läßt. In den 60-iger Jahren wurde wegen weit geringerer Mißstände von unabhängigen Tageszeitungen (damals gab es noch Chefredakteure vom Format eines Hugo Portisch und Paul Schulmeisters) ein Volksbegehren zu einer Runfunkreform initiiert, dem dann auch von der ÖVP-Alleinregierung in Form eines neuen Rundfunkgesetzes entsprochen wurde. Dieses wurde -wie konnte es anders sein – kurz nach Beginn der Kanzlerschaft Kreiskys wieder rückgängig gemacht.
    Warum findet sich heute niemand, der ein neues Volksbegehren einleitet, da es doch jetzt wegen der Aussage des Herrn BK Faymann, wonach Volksbegehren jedenfalls zu berücksichtigen sind, wesentlich leichter zum Erfolg führen müßte.
    Was hat sich der ORF – wenn überhaupt- dabei gedacht, eine solche Meute von inkompetenten, unkultivierten und undisziplinierten Schreiern (einschließlich dem “Diskussionsleiter”) den drei Politikern gegenüber zu setzen? War es vielleicht die Hoffnung, dass sich der Herr BK wieder bei den Redakteuren für die Wahlhilfe bedankt? Dann ist diese Hoffnung vergebens, denn nach dieser Darbietung bedankt sich sicher ein Anderer.
    Unter einem GI Bacher wäre jedenfalls nach einer derartigen Zumutung die gesamte dafür verantwortliche Mannschaft an dieLuft gesetzt worden

    • Ursula Faustmann

      Suchen Sie die Reminiszenz an intelligente und informierte Redakteure?

      Träumen Sie von der Zeit, als der ORF Information und nicht Gehirnwäsche anbot?

      Vergleichen Sie allen Ernstes Bacher mit Wrabetz?

      Sie scheinen in der Erinnerung zu leben.

      Willkommen im Club!

      LG, U.F.

    • E.F.

      Ich stimme Ihnen in Allem zu – habe die Diskussion bis zur “Halbzeit” mitverfolgt -( habe
      noch selten eine so undisziplinierte, hasserfüllte, einseitig besetzte Runde erlebt) – habe
      mich nur gewundert,dass KH Grasser, H.Scheibner und Van Staa sich das gefallen lassen
      und nicht aufstehen und die” Geifer “sich selbst überlassen!
      Höchste Zeit eine neue Initiative SOS ORF zu starten !

      zu M.S. 18h25d

      erholsamen,guten Abend

      E.F.

    • Harald Rassl

      @ M.S.
      Bin ganz Ihrer Meinung. Gestatten Sie mir nur eine kleine Korrektur: Der Altmeister des seriösen Qualitätsjournalismus hiess OTTO Schulmeister. Leider kann ihm keiner seiner Söhne, weder der Journalist Paul noch der Wirtschaftsforscher Stephan, auch nur das Wasser reichen.

  18. Interessierter Leser

    Dieser fanatische Haufen (mit wenigen Ausnahmen) war ja kaum zu verstehen, sie brüllten ja undiszipliniert durcheinander. Unerträglich war der Mensch, der sich „Schauspieler, Kabarettist“ nannte. Der Clubleiter war – wie fast alle im ORF – gänzlich überfordert und schlüpfte auch noch aus seiner Rolle. Alles ein Wahnsinn.

  19. beatrix

    Offensichtlich habe ich mir gestern eine Magengeschwürlreizung durch TV-Abstinenz erspart, kann mir aber schon vorstellen, wie der Zirkus abgelaufen sein muss – dank der vitalen Beschreibungen hier im Blog.

    Die dicke Drohne Schneyder, dessen Intellektualität sich hauptsächlich in den Säurebahnen seiner pikierten Mimik ausdrückt, hat gestern anscheinend doch ein Kabarett “moderiert”. Mr. Wichtig warf sich – in früheren, etwas elastischeren Zeiten – zuweilen gern als Box-Coach in den Ring, heute ist Sitzfleischbraten im Club2-Ring angesagt, um die Hakenverteilung aus der Linken zu promoten.
    Im Grunde halte ich Schneydern nicht einmal für besonders links, eher als zu faul, nicht-links zu sein.

    Und Hubsi Kramar dürfte sich, nach den Beschreibungen hier, wie eine hyperventilierende, kreischende Diva gebärdet haben. Seine theatralische Affinität zu ganz großen Lausbuben wie Hitler und Fritzl wäre auch eine Interpretation wert. Irgendwie ideologisch-transgender.

  20. Ursula Faustmann

    Ja, diese “Diskussion” war eine wahrlich sehenswerte Dokumentation unserer Politiklandschaft. Der Mensch, bzw. Politiker, ist dümmer als der Pawlow’sche Hund. Nach den Erfahrungen mit Haider sollte man doch wissen, dass Widerspruch zu Gegenreaktion führt. Haider hätte seine Wahlergebnisse nie erreicht, hätte Vranitzky nicht so gegen ihn gewettert und jeden FPÖ-Wähler als potenziellen KZ-Schergen hingestellt.

    Niemals hätte ich geglaubt, dass ich den unsäglichen KHG als Positivum einer Sendung bewerten würde. Doch in diesem Sammelsurium von keifenden, geschichtsklitternden Hasspredigern erschien er wie ein seriöser Kommentator. Wie schon Einstein sagte: Alles ist relativ.

    Schneyder war als Diskussionsleiter (wie die meisten, die uns der ORF vorsetzt) absolut inferior. Seine schlussendliche Aussage, dass “man in diesem Land das Diskutieren verlernt” habe, war sein einziger “produktiver” Beitrag. Wie weit er sich selbst damit abqualifiziert hat, ist ihm offensichtlich nicht aufgefallen.

    • Bürger

      Werte Frau Kollegin Faustmann, was finden Sie an KHG wirklich so “unsäglich”? Ich darf wohl annehmen, dass Sie und die überwiegende Zahl der Besucher dieses Forums dem Rechtsstaat anhängen. Und solange KHG nicht wegen einer oder mehrerer seiner Tätigkeiten rechtskräftig verurteilt worden ist, gilt die, wenn auch oft zu Unrecht strapazierte, Unschuldsvermutung. Wenn Sie, liebe Frau Kollegin, KHG jedoch subjektiv unsympathisch finden, sei Ihnen der Terminus “unsäglich” gerne belassen. In der gestrigen Sendung trat KHG meiner Ansicht nach keineswegs “unsäglich” sondern kultiviert, sachlich und jederzeit mit ausgezeichneten Manieren auf. Und alleine das ist in unserer “Gesellschaft” schon als positiv zu bewerten.
      Mit freundlichem Gruß

    • Ursula Faustmann

      @Bürger

      Werter Bürger!

      Ich weiß zwar nicht, warum Sie mich als Kollegin bezeichnen, akzeptiere jedoch, dass Sie möglicherweise Ihre Gründe dafür haben.

      Ich habe meine Ansicht zum Club 2 geäußert. Hier aufzuzählen, warum ich KHG für unsäglich halte, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.

      Interessant ist allerdings Ihr Konnex zu seinen Tätigkeiten. Wissen Sie mehr als wir alle? Durch Ihre Formulierung “… solange KHG nicht … rechtskräftig verurteilt worden ist” implizieren Sie doch, dass zumindestens die Möglichkeit besteht, oder?

      Natürlich gilt die Unschuldsvermutung, das ist ja auch in jedem Zeitungsbericht über noch nicht rechtskräftige Gerichtsurteile zu lesen (wegen der Menschenrechte, etc. … :-) ).
      Daher werde ich Ihnen meine persönliche Meinung über KHG weder hier noch überhaupt jemals mitteilen.

      Und wenn Sie meinen Eintrag nochmals nachlesen (”Doch in diesem Sammelsurium von keifenden, geschichtsklitternden Hasspredigern erschien er wie ein seriöser Kommentator.”), werden Sie erkennen, dass Ihre Beweihräucherung überflüssig war.

    • Bürger

      Sehr geehrte Frau Faustmann (ich hoffe, dass Ihnen diese Anrede nun konveniert)!
      Auf Ihre unbegründet eher schnippische Antwort darf ich wie folgt näher eingehen, wobei ich mir die Anmerkung erlauben darf, dass ich an und für sich wichtigeres zu tun habe, als mit Ihnen, sehr geehrte Frau Faustmann, einen Streitwechsel zu beginnen.

      Werter Bürger!

      Ich weiß zwar nicht, warum Sie mich als Kollegin bezeichnen, akzeptiere jedoch, dass Sie möglicherweise Ihre Gründe dafür haben.

      Zu “Kollegin”: Sicher können Sie, sehr geehrte Frau Faustmann, im Duden oder auch im internet die Bedeutung des Wortes “Kollege/Kollegin” im weitesten Sinne nachlesen und erfassen. Ich wollte Sie nicht diskriminieren…

      Ich habe meine Ansicht zum Club 2 geäußert. Hier aufzuzählen, warum ich KHG für unsäglich halte, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.

      Damit werde ich leben müssen…

      Interessant ist allerdings Ihr Konnex zu seinen Tätigkeiten. Wissen Sie mehr als wir alle? Durch Ihre Formulierung “… solange KHG nicht … rechtskräftig verurteilt worden ist” implizieren Sie doch, dass zumindestens die Möglichkeit besteht, oder?

      Da KHG in den Medien ständig kriminelle Handlungen unterstellt werden und auch ebenso ständig von diesbezüglichen “Ermittlungen” gesprochen/geschrieben wird, ergibt sich der Sinn meiner Annahme wohl von selbst. Und KHG ist mir grundsätzlich eher egal. Ihnen, sehr geehrte Frau Faustmann, offensichtlich, nicht.

      Natürlich gilt die Unschuldsvermutung, das ist ja auch in jedem Zeitungsbericht über noch nicht rechtskräftige Gerichtsurteile zu lesen (wegen der Menschenrechte, etc. … ).
      Daher werde ich Ihnen meine persönliche Meinung über KHG weder hier noch überhaupt jemals mitteilen.

      Auch damit werde ich leben müssen…

      Und wenn Sie meinen Eintrag nochmals nachlesen (”Doch in diesem Sammelsurium von keifenden, geschichtsklitternden Hasspredigern erschien er wie ein seriöser Kommentator.”), werden Sie erkennen, dass Ihre Beweihräucherung überflüssig war.

      Von einer “Beweihräucherung” meinerseits des KHG konnte doch wirklich keine Rede sein. Und endend: Sind´s net gleich so an´grührt. Es ist doch Fasching.

      Liebe Grüße

  21. Norman Bates

    Ich habe diese unsägliche Sendung gestern leider auch gesehen. Offensichtlich leiden einige Poster dieser Schüssel-Sekte hier (mich eingeschlossen ;-) und Journalisten wie A.U. oder Ortner unter einer besonderen Form von Masochismus.

    Schneyder und die linkslinke Armada waren entsetzlich.

    Irgendwie bemerkenswert finde ich aber diese stetig geifernde und im Grunde vor Abscheu schäumenden abstrakten Vorwürfe, die die linkslinke Couchseite vorbrachte. Es waren keine differenzierten Argumente vorhanden und das Rückzugsgebiet bei Nachfragen nach konkreten (braunen) Vorwürfen gegen Schwarz-Blau waren nur die braune “Gesinnung” und das “salon-fähig” machen derselben.

    Vermutlich denken sich die ORF-Leute, dass sie hier in einer Art Schrotflinten-Taktik vorgehen. Viele linke gegen den bösen Grasser und einer wird schon eine Kugel zwischen die Augen setzen können.

    Weit gefehlt linke Brut. Früher aufstehen, viel früher aufstehen.

  22. Segestes

    Man kann sich diesen Club2 (= extrem amüsante Kabarettvorstellung) natürlich jeder Zeit in der ORF-TVThek ansehen.
    Hier der direkte Link zur Sendung:
    http://tvthek.orf.at/programs/1283-Club-2/episodes/1222629-CLUB-2/1227035-Club-2–Reformschub-oder-Rechtsruck—–was-brachte-uns-Schwarz-Blau-

    Man beachte übrigens die Geste, welche der feine Herr Rabinovic bei Time Code 01:00:25 mit seiner rechten Hand tätigt :-D

    • MG-Driver

      Danke für den Tipp…

      Interessant auch die Zusammenstellung von vier Linken (Kramar ist außer Konkurrenz, zu dem fällt einem nix salonfähiges ein..) und drei gemäßigt lLiberalkonservativen – der ORF scheint es nicht zu schaffen(zu wollen), eine ausgewogene Besetzung hinzubekommen – siehe auch Club 2 zum Thema “Kruzifix aus den Klassenzimmern”.

    • Segestes

      @MG-Driver: Ja, das fällt mir auch schon lange auf.
      Die politisch korrekten Proponenten, sind immer, oft massiv, in der Überzahl bei solchen oder ähnlichen Diskussionen.
      Und in 9 von 10 Fällen, bekommen sie auch listig das gewichtige Schlusswort zugeteilt.
      Bei der Zib 2, wo man immer wieder einmal polit. Zweier-Diskussionen zwischen Rechten und Linken veranstaltet, kann man das sehr gut beobachten.

  23. Harald Rassl

    Die gestrige Club Zwei – Sendung, so ärgerlich sie im Prinzip war, hatte auch ihr Gutes: Sie hat wieder einmal gezeigt, dass

    - bürgerliche Politiker, auch wenn sie längst nicht mehr im Amt (Grasser) oder in anderen Funktionen tätig sind als einst (van Staa, Scheibner) allen linken Hetzern haushoch überlegen sind, selbst wenn sie kaum zu Wort kommen

    - Herr Schneyder in jeder Beziehung ungeeignet für eine Verwendung im Fernsehen ist

    - die linke Jagdgesellschaft schon wieder aufrüstet – wird man wirklich bereits nervös?

    So lange man allerdings keine besseren Kaliber aufbieten kann als ein nordisches Dummchen und einen Wirrkopf, der als Schauspieler nie Erfolg hätte, ist es noch nicht bedenklich. Herr Haberzettel entlarvte sich als Quantité negligeable, und zu Herrn Rabinovici braucht es keinen Kommentar.

    • Herbert S.

      Es ist wirklich faszinierend wie verblendet und weltfremd manche Menschen sind. Haben Sie wirklich die gleiche Sendung gesehen?
      In Wahrheit waren die “bürgerlichen” Politiker Grasser und Scheibner völlig überfordert in der Diskussion. Und dass einen Karl-Heinz Grasser niemand von der “linken Jagdgesellschaft”, wie Sie es nennen, ernst nimmt, ist doch wohl nur ein Zeichen von Vernunft und Intellekt.

    • Walter Wolf

      @herbert S

      Hier wurde schon des öfteren der Wunsch geäussert, dass sich die SPÖ-Zentrale hier nicht tummeln, bzw. sich deklarierender Weise outen möge.

    • Menschmaschine

      @ herbert s.
      mehrmals hat rabinovici das wort rassismus in den mund genommen, mehrmals wurde er von scheibner aufgefordert, das zu belegen und nur ein einziges beispiel zu bringen. er konnte es nicht. können sie es?

      bei dem club2 hat sich die übliche linke taktik gezeigt: anpatzen, es wird schon was hängenbleiben, auch wenn die “argumente” noch so schwachsinnig sind. der absolute höhepunkt dieses kabaretts: kramar wirft grasser die bawag-pleite vor. köstlich und erschütternd zugleich. anscheinend vernichtet alkohol doch mehr gehirnzellen als bisher vermutet.

    • numerus clausel

      Ich find solche Aussagen wie von Herbert S. doch völlig in Ordnung. Wenn man andere Meinungen nicht akzeptiert, kann man gleich beim Standard posten.

    • M.P.

      Denke, es ist gut und wichtig, daß auch Meinungen hier zum Ausdruck kommen, die man vielleicht für absurd oder haarsträubend hält. Man freut sich zwar über Zustimmung, aber stetes gegenseitiges Schulterklopfen wird auch einmal steril. Ist doch auch wichtig, zu wissen, was andere denken, und sei es noch so idiotisch. Man muß doch auch wissen, welche Gedankengänge es nachzuverfolgen und gegebenenfalls zu falsifizieren gilt. Man käme ja von selber gar nicht auf alle diese Ideen.

    • M.P.

      p.s. und zuweilen komm man natürlich auch drauf, daß man sich selber irren kann!

  24. Knieriem

    Da bleibt mir die Spucke weg:
    Jetzt ist es dem ORF doch tatsächlich gelungen aus dem Club 2 eine Kabarettsendung zu machen. Der Hitler-Verschnitt war direkt Klasse. Und erst die Marmeladigerin, ihre Klaperatur war nicht zu bremsen. Eine Gefahr ist allerdings der Rabinovici, der verschafft dem HC noch die Absolute in Wien.
    Endlich haben sie das langgesuchte neue Format gefunden.

  25. Michael Schödl

    Das war an Peinlichkeit, dieser selbsternannten linken Wächter der Demokratie, nicht mehr zu überbieten. Gegen diese Deutsche ist ein tollwütiger Kampfhund ein herziger Dackel.

  26. Ing.Stefan Lagadyn

    “Rittern der Politischen Linkskorrektheit “? Das ich nicht lache. Das waren Linksradikale Rassisten (nach dem Prinzip “Willst du nicht mein Bruder sein schlag ich dir den Schädel ein”) die jeden der andere Anschauungen hat sofort mit der jeweils passende Keule erschlagen will. Dazu noch die deutsche ahnungslose Tante, jämmerlich.

  27. Ich bewundere jedenfalls alle (denkenden Menschen), die es über sich gebracht haben, sich das anzuschauen.

    • Segestes

      Die Maus ist bei mir permanent zwischen den Ton-Aus- und Ton-Ein-Knöpfchen hin und her gehüpft. So gings halbwegs :-)

      Vor allem wenn der weibliche Quotenpiefke (kaum ein Club 2 ohne obligatorischen Bundesdeutschen), die altbekannten, intellektuell reichlich schlichten Phrasen vom Stapel gelassen hat, war das nur ohne Ton erträglich.
      Die FPÖ pauschal als rechtsradikal hinzustellen, trauen sich bei uns ja selbst die Grünen nur mehr sehr verhalten, deshalb wohl diese Schützenhilfe von Außerhalb.

    • Harald Rassl

      @ E.B.

      Ich hab es über mich gebracht – siehe meinen Beitrag 16:26 mit dem (wenigen) Positiven, das man dem dummen Spiel abgewinnen konnte.
      Heute früh habe ich mich allerdings geärgert, weil ich verschlafen habe.
      L.G.

  28. numerus clausel

    Anfangs hab ich mir die Diskussion auf ATV anzusehen versucht. Nur mit einem Cap und dem “unabhängigen Politexperten” Hofer ist mir der Spaß ziemlich schnell vergangen. Hab dann zur ZIB2 geswitcht, wo die Turnher Grasser in die Mangel nehmen wollte. Nachdem er sie sehr charmant zurechtgewiesen hat, musste sie das Interview sofort abbrechen. War dann noch so mutig und wollte mir den Club 2 zu Gemüte ziehen. Musste nach ein paar Minuten abschalten, so viel Schwachsinn hab ich noch nie gehört.
    Warum sprechen bei Schwarz/Blau immer von einem “Tabubruch”? Waren´s nicht die Roten, die sich zwei Mal die Blauen ins Boot geholt haben, mit zum Teil noch dubioseren Mitgliedern? Oder ist das bei denen durch “Machtgeilheit” entschuldbar?

    • wird scho wieder !

      also ich war “mutig” und ich muss sagen….wahnsinn !!
      es war hart am erträglichen !
      “pfeifen” die linken roten und grünen schon so aus dem “letzten loch”
      das sie solche “aufführungen” brauchen ??? Welches Klientel soll den damit angesprochen werden? ewig gestrig denkende, anarchisten, beleidigte rotfunktionäre…..???

  29. Cicero

    Werner Schneyder ist als Moderator eine Zumutung. Unfähig eine Diskussion professionell zu leiten. Er sollte bei seinem Beruf als linker Bänkelsänger bleiben.
    Dem ORF sei geraten, bei einer Teilnahme so zahlreicher agressiver Linksirrigen einen Psychiater als Diskussionsleiter zu berufen .

    • Melusine

      Der ORF in seiner ganzen Struktur ist linksirrig Provokant und gehört daher schnellstens in die Versenkung .

  30. Segestes

    Zu dieser ORF-”Diskussion” nur so viel:
    Man sieht ja so vieles nicht, aber DAS, sieht man ganz besonders gerne nicht.

  31. Bürger

    Also, da hatten wir es wieder: Fünf linke, davon der inferiore, in sich selbst vernarrte “Moderator” (wann hatte der eigentlich was moderiert?), gegen 2 1/2 rechte (?) Exponenten der heimischen Politszene, zusammengestellt vom ach so überparteilichen ORF. Ein Trauerspiel und eine Lachnummer zugleich! Wie hatte es Grasser so treffend formuliert? Nach dieser Sendung würde HC Strache weiter rasenden Zulauf erhalten. Eh´klar, nach diesen verbalen und auch mimischen Entgleisungen der linken Diskutanten, insbesondere des “Schauspielers” Kramer, dem man ob seiner seelischen Selbstdarstellung den Weg zum Facharzt raten möchte, kamen die ruhig vorgetragenen und vor allem sachlichen Argumente von Grasser, Scheibner und Van Staa trotz linker Schreiattacken und ständiger Unterbrechungen gut hinüber. Die aus dem Altreich (um bei der Wortwahl der Linken zu bleiben) angereiste Tante hatte, als sie vom kärntnerischen “Straflager” auf der Saualm faselte, fast Schaum vor dem Mund. Genosse Rabinovici blieb seiner subventionsheischenden Linie treu und versuchte erfolglos extrem schlechtes Benehmen durch altbackene und das Thema glatt verfehlende Argumente zu übertünchen. In der Hauptschule wäre das eine glatte % gewesen. Und ÖBB-Haberzettel erinnerte (ich bitte die dortigen Akteure ausdrücklich um Verzeihung) an die Tschaunerbühne. Alles in allem gesehen war dieser Club2 trotzdem eine unterhaltende Bereicherung, da sich die linken Diskutanten in besonderer Art und Weise selbst vorführten. Danke und Vorwärts, Genossen, schreitet nur weiter so zurück…!

  32. S.S.

    Danke für die kurze Zusammenfassung. Ich wollte es mir ja ursprünglich auch ganz ansehen, aber beim Knallchargen vom Dienst, Herrn Hubsi war der Wegschaltreflex dann doch größer ;-)

  33. Silvester

    Das sollten Sie lesen:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/537505/index.do?_vl_backlink=/home/index.do
    Habe nicht erwartet, daß die Grünen neben ihrem Radikalfeminismus und Homo-Affentheater auch mal was Richtiges zu Tage fördern.

  34. Beatrix

    Gott sei Dank gibt es immer noch viele Menschen mit Herz und Hirn, die auf allen Ebenen gute Arbeit leisten, und damit den Fortbestand der Population Mensch sichern – wären wir Menschen auf das angewiesen, was wir gestern wieder einmal öffentlich dargeboten bekamen hätten wir tatsächlich keine Chance zu überleben geschweige denn uns weiter zu entwickeln.

    Mittlerweile regt es mich auch nicht mehr auf, dass wir Tag täglich, wenn wir es wollen entweder von „Seitenblicklern“ oder von Gehirn gewaschenen Pseudointellektuellen unterhalten?? oder belehrt!?! werden – muss ja den Fernseher nur dann aufdrehen, wenn es mir passt. Gestern Nacht konnte ich es wieder einmal nicht lassen und kam tatsächlich nicht zu kurz!! Wahrlich ein Schauspiel der besonderen Art. Die Protagonisten wirklich vom Feinsten – es gab sogar zwei Alles überstrahlende Prinzen – .wie im Märchen!!

    Grasser und Scheibner waren wirklich die einzigen Lichtblicke! Und das sagt eigentlich schon Alles. Ich konnte mich des Gefühls nicht erwehren, dass die beiden einfach zum Gaudium mitgemacht haben – an eine ernst zu nehmende Runde, die eine vernünftige Diskussion führt können sie mit diesen Teilnehmern und mit Schneyder als Diskussionsleiter nicht gedacht haben. Ich nehme an auch die beiden haben so wie die meisten Zuseher, ausgenommen die GutmenschInnen, „Simmering gegen Kapfenberg“ erwartet.

    Nichts für Ungut wir leben noch – wenn auch in winterlicher (sozialer) Kälte.

    • beatrix

      Sieh an – eine Namenskollegin ! Und ein schöner Beitrag obendrein !
      Da werde ich mich ja glatt disziplinieren müssen !

      Lg beatrix

  35. Brockhaus

    Ergänzung zum hilflosen Moderator: Die die sachlich diskutieren wollten und maßgelich an der damaligen Regierungsbildung beteiligt waren (Grasser, Van Staa, Scheibner) wurden permanent unterbrochen und von Herrn Schneyder sträflich vernachlässigt.

  36. jsmith

    Die hysterischen Ausbrüche eines Hubsi Kramars sind therapeutisch gesehen ein Musterbeispiel an gelebter Links-Schizophrenie. Und eine eher Mitte/Rechts Regierung ins rechtsextreme Eck zu stellen und vor der Einführung von KZ zu warnen stellt für mich eine Frechheit dar, die seinesgleichen sucht! Eine gewählte Regierung durch Gewaltdrohung zu zwingen unterirdisch zu ihrer Angelobung zu gehen und danach auszurufen, dass dieselben nicht die Eier haben sich “dem Volk” (wer ist das Volk – die rotgrünen Chaoten??? – bestenfalls ein Teil davon!) zu stellen – und diebisch grinsend durchaus Gewaltexzesse zu billigen und sie verbal “gutmenschlich” zu bestreiten richtet sich von selbst. Man muss nicht alles gut finden, was schwarz/blau getrieben haben aber man kann durchaus demokratisch zustandegekommene Regierungen aktzeptieren – man kann sie ja durchaus abwählen….was beim gelobten von links wieder verklärt herbeigesehnten Arbeiter und Bauerparadies nicht der Fall war!!!

  37. Brockhaus

    Ich habe erwartet, daß Sie das Thema der gestrigen Diskussion heute aufgreifen werden. Ein inferiorer, uninformierter, hilfloser “Moderator”, der “Vorschläge” (!?) macht, und Teilnehmer, die teilweise haarsträubende Ansichten von sich gaben. Vorallem dann, wenn fälschlicherweise von rechtsRADIKALEN und Nazis geredet wurde. Zwischen rechts und rechtsradikal ist ein gewaltiger Unterschied. Aber das wollen die linken Gutmenschen wohl nie begreifen, vorallem nicht ein Herr Rabinovici und die von A.U. bezeichnete Karikatur einer BDM-Maid.

  38. Walter Wolf

    Meine Bewunderung gehört den A.Us und Ortners in der österreichischen Journalistenszene.
    Sich das ansehen und anhören müssen (mussten und in Zukunft weiterhin müssen), kann nur damit kompensiert werden, dass man Tags darauf darüber schreiben und Luft ablassen kann.

    Wir GIS-blechende potentielle Seher ausserhalb des erwähnten Korrektivs, müssen das alles schlucken. Daher lieber nicht schauen und Magengeschwüre vermeiden und Blog lesen.

    http://www.ortneronline.at/?p=2812

  39. Werner Papst

    Lustig, wie sich über das Nulldefizit Grasser’s echauffiert, das natürlich ein bischen schöngerechnet wurde.

    Heute ist die sozialistische Realität leider folgende: in den ersten 3 Quartalen 2009 fehlen alleine schon 10 Milliarden Euro! Im Jänner stieg die Arbeitslosenzahl auf über 400.000!

    2010 wird nicht besser werden. 2011 auch nicht. Jetzt gehen allmählich gut ausgebildete Jahrgänge von 110.000 Personen in Pension. Auf der anderen Seite kommen jährlich nur noch ca 90.000 Junge in den Arbeitsmarkt, davon dürfte 1 Drittel Migrationshintergrund haben. Deutschkenntnisse werden bald als Qualifikationsmerkmal gelten.

    Zu Schneyder hat schon Herr Ortner das Notwendige geschrieben. Die Dummheit eines Schneyder ist ausnahmsweise sogar dem Standard aufgefallen:
    http://derstandard.at/1256745225207/Werner-Schneyder–im-Club-2-Laestige-Fussnote?_lexikaGroup=3
    Werner Schneyder begrüßt die eingeladene Islamlehrerin und erklärt sie zur “Islamistin”. Die Lehrerin weist Schneyder auf den “Unterschied” zwischen Islamistin und Muslima hin. Schneyder antwortet larmoyant eitel: “Sehen Sie, da bin ich zu ungebildet in religiösen Fragen.”

    Als die Wortwechsel hitziger werden, bittet der Gastgeber darum, Diskutanten ausreden zu lassen, um sie schließlich selbst zu unterbrechen, und bezeichnete die Islamlehrerin ein zweites Mal als “Islamistin”: “Sie werden mir den Unterschied nach der Sendung erklären.”

  40. Hochwürden

    Wer schaut sich einen derartigen Schwachsinn, außer er macht es berufsbedingt, wirklich noch an. Der Name Werner Schneyder allein bürgt für eine, für mich, unerträgliche Qualität.

  41. Barbara Weber

    Ich habe schon gehofft, dass Sie das in Ihrem Tagebuch thematisieren. Ich habe mich sehr geärgert, dass Grasser, Scheibner und Van Staa so gut wie nie ausreden konnten, ständig wurden sie von den anderen unterbrochen. Und wirklich sachliche auf die Tätigkeiten der Regierung zielende Argumente gab es von den damaligen Regierungsgegnern kaum.
    Aber das ist nicht das erste Mal dass ich mir bei einer ORF Diskussion denke, es wird am Kern der Sache, an den eigentlich wichtigen Punkten, vorbei geredet.