ORF: Die Bürger hatten es satt

Die Sensation: Erstmals hat die SPÖ nicht alle sechs Kandidaten für die ORF-Publikumsratswahl für sich erobert, sondern nur noch einen einzigen. Da die Wahlbeteiligung deutlich höher war, ist das offenbar gar nicht so sehr ein Zeichen für die schlechte Stimmung im SPÖ-Lager, sondern vielmehr eines für die  gewachsene Mobilisierungskraft bürgerlicher Organisationen – sowie neuerdings auch Blogs, darf man unbescheiden hinzufügen, – und der Volkspartei. Obwohl man von dieser Mobilisierung nach außen hin gar nicht viel gemerkt hat. Denn vor allem ist es ein wachsendes Zeichen der Unzufriedenheit mit dem Links-ORF.

Das hat der Tagebuchschreiber etwa auch daran gemerkt, wie oft seine Wahlempfehlung für den Publikumsrat von verärgerten ORF-Konsumenten weiterverschickt und kopiert worden ist. Immerhin haben es vier der sechs im Blog vorgeschlagenen Namen geschafft.

Bürgerliche Menschen sind ja nur schwer zu mobilisieren. Aber wenn ihnen einmal etwas reicht, dann handeln sie entschlossen. Das war beim ORF-Volksbegehren in den 60-er Jahren so. Das war bei der Anti-Knittelfeld-Wahl 2002 so. Und das ist auch jetzt wieder so.

Die Menschen haben einfach genug von der rot-grünen Indoktrinierungmaschine unter den beiden hauptverantwortlichen Herren Oberhauser und Amon (Alexander Wrabetz ist ja da eher nur der hilflose Schnittlauch auf der Suppe dieser beiden Machtmenschen). Alleine der letzte Club 2 hätte wahrscheinlich noch ein paar Zehntausend Menschen zusätzlich an die Fax-Geräte gebracht, wäre die Frist nicht schon abgelaufen. Das hat zuvor aber auch schon jede Arigona-Zogaj-Kampagne oder das ständige “Wie furchtbar ist doch die Armut in Österreich!” (obwohl wir die höchste Umverteilung der Welt haben) zustandegebracht.

Mit der Publikumsratwahl ist aber die rot-grün-orange-blaue Mehrheit im ORF noch nicht gestürzt. Denn das (einst von der ÖVP konzipierte) ORF-Gesetz gibt dem Bundeskanzler noch viele Möglichkeiten, das entscheidende Machtgremium Stiftungsrat rot zu färben.

Daher bei aller Anerkennung für die bürgerliche Mobilisierungskraft: Man darf gespannt sein, ob die ÖVP in der Regierung medienpolitisch noch einmal patzt und sich etwa neuerlich vom obersten sozialdemokratischen Strippenzieher Ostermayer über den Tisch ziehen lässt.

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  1. Ist es nicht symptomatisch, dass alle Publikumsvertreter einer Partei zugeordnet sein müssen? Und dass die Wahl eines Vertreters ein Erfolg der Partei sein muss? Theoretisch soll der ORF ja überparteilich und dem Staatsganzen verpflichtet sein.
    Aber seien wir ehrlich: Niemand hat das erwartet.

  2. Eine etwas Analyse, die etwas mehr mit der Realität zu tun hat, findet sich hier:
    http://www.politwatch.at/stories/warum-die-spoe-die-wahl-verlor/

    • Pardon.
      Ich meinte natürlich: Eine etwas zutreffendere Analyse.

    • Phaidros

      Nur, ob ich das richtig verstehe: Sie linken in Andreas Unterbergers Blog auf einen Artikel in Ihrem eigenen (hamma Publikumsmangel?), in welchem Sie über Unterberger herziehen (wörtliches Zitat: “von dem Andreas Unterberger faselt.”)

      Rekord: Sie haben es soeben aus dem Stand von keine-Ahnung-wer-Christoph-Baumgarten-ist auf meine to-ignore-Liste geschafft.

      G phaidros.vie@gmail.com

    • Phaidros

      Pardon.
      Ich meinte natürlich: not-even-to-read-Liste.

    • Ich hätte natürlich auch den gesamten Text hier reinkopieren können, ihn auf die halbe Länge zusammenfassen können und ähnliches. Aber offen gestanden: Warum Arbeit doppelt machen? Nebenbei zählt das Verlinken zu eigenen bzw. anderen Blogeinträgen in der Bloggerszene zu den durchaus üblichen Vorgangsweisen. Auch eine Form der Kommunikation.

    • Alexander Renneberg

      Wohl wissend, dass es nicht “wurscht” sein werde, dass die FPÖ in der Regierung war und die ÖVP den Kanzler stellte. Die Vorstellung hatte etwas zutiefst beunruhigendes.

      zitiert aus dem blog baumgarten´s

      das nennt man anerkenntnis der demokratie. danke für dieses musterbeispiel dummlinker logik.

      Wir verstehen schon dass in linker logik nach morgenstern nicht sein kann, was nicht sein darf, blöd nur dass sie als randgruppe mehrheitsentscheidungen zu respektieren haben.

      vonrenneberg@networld.at

    • Jetzt lassen’s dem Steigbügelhalter doch seinen Blog, durch Tautologie wird Falsches nicht richtig.

    • Kurt22

      Es ist immer wieder lustig: Gewinnen die Roten eine Wahl, war es ihre hervorragende Politik, Umsicht, Ehrlichkeit, und was weiß ich noch alles.
      Verlieren sie eine, dann war´s das gute/schlechte Wetter, die hohe/niedrige Wahlbeteiligung, die anderen waren schuld, die Rechten waren so böse (sehr beliebt), die Werbung was schlecht, usw. usf.
      Lachhaft, diese Weinerlichkeit!

    • bart

      Ist die Freiheit der Gedanken nicht vielmehr deren Abwesenheit? Oder handelt es sich dabei um eine Bündelung elektro-chemisch determinierter Bedenken-Träger?

    • bart

      …wegen des “Freidenker” Gesülzes, welches sich unter dem oben angegebenen Link findet.

  3. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    Dass die Wahlbeteiligung, trotz des Hemmnisses der FAX-Verpflichtung, das sogar im ORF eingeräumt wurde, gestiegen ist, ist sehr erfreulich.

    Allen gewählten Persönlichkeiten ist in Fairness zu gratulieren.

    Offensichtlich sind die persönlichen Qualitäten der gewählten Kandidaten, ihre knappen Selbstdarstellungen und die verstärkten Werbungen – nicht zuletzt auch die durch Herrn Dr. Unterberger – erfolgreich zur Wirkung gekommen. Die Anstrengungen haben sich gelohnt.

    Alle gewählten wie auch die in der Folge bestellten Mitglieder verdienen nunmehr unser unterstützendes und kritisches Interesse an ihrer Arbeit. Dieses möge nie nachlassen, sondern sich vielmehr noch sehr ausweiten.

    Ob sich ein neues ORF-Volksbegehren erübrigen kann, wird sich weisen müssen. Derzeit besteht hierzu leider noch wenig Hoffnung.

  4. bart

    Die demagogische „Volkshygiene“ durch unseren lieben, guten, alten ORF (dem ehemaligen Reichssender Wien) bekommt hoffentlich Risse.

    • Melusine

      @bart Jetzt fehlt nur noch , daß der ORF zu einem Blockwartverhalten aufruft a la Stasi in der verblichenen DDR. Vielleicht sind dort ein paar Verbindungoffiziere untergeschloffen, wie seinerzeit die Nazi bei den Roten. Wagnerf, Peter etc. Der Abgang der DDR-Kummerln liegt ja erst 20 Jahre zurück.

  5. Marius

    Ein Publikumsrat, der nicht zur Gänze, sondern nur zu einem Sechstel vom Publikum gewählt wird? Wo gibt es sowas?

    Eine Wahl mit FAX durchgeführt, obwohl kaum einer ein FAX hat? Wo gibt es sowas?

    Eine Wahl, die parteinahe Räte zur Auswahl stellt und dann nicht geheim ist? Wo gibt es sowas?

    Eine Wahl, bei der ein Fünftel der Stimmen ungültig erklärt werden? Wo gibt es sowas?

    Eine Wahl, wo gerade mal 6% der Gebührenzahler teilnehmen? Wo gibt es sowas?

    Ein nicht vom Publikum gewählter Publikumsrat, der zudem nichts Wesentliches zu sagen hat. Wo gibt es sowas?

    So was kanns natürlich nur in Schilda geben…

    • jak

      ebenso einen blog, in dem das absolut undemokratische ergebnis statt eben dieses zustandekommen diskutiert wird – das gibts nur in schilda !

    • jak

      vielleicht wird hier auch demnächst das “ergebnis” der wiener >volksbefragung< diskutiert – statt diese lächerlichkeit selber !

    • M.P.

      @jak: Ein Ergebnis ist ein Ergebnis. Daß jene sich freuen, die ihre Favoriten vorne sehen, ist legitim. Die von Marius zu Recht aufgezählten Punkte wurden hier ja auch schon eingehend diskutiert. Auch die groteske Wiener “Volksbefragung” und deren Umstände kamen bereits ausführlich zur Sprache. Wenn Menschen ein Thema, aus welcher Sicht auch immer diskutieren möchten, vor allem in einem Forum, das eben darauf ausgerichtet ist, gibt es keinen Grund, sich darüber zu mokkieren, denke ich. Es ist ja niemand gezwungen, daran teilzunehmen.

    • jak

      auf das falsche niveau wird leider verführt – ich denke dass hier genügend potentional herrscht über prinzipielles zu debattieren – nicht über die fussnoten. über solch ein “ergebnis” ist höchstens nach der muschelschau mit dem arzt zu sprechen.

  6. Silvia Berger

    Habe mich ebenso über das Ergebnis gefreut und besonders, daß dem ORF nichts Anderes übrigblieb, als eher schlicht über diese Schlappe zu berichten.
    Stimmt, endlich tut sich was gegen die linxlinke Gehirnwäsche des ORF und ich hoffe, daß diesem vielversprechenden Beginn noch wesentlich mehr Mobilisierung folgt.
    Es tut sich! ;-)

  7. Albert Beronneau

    Es gibt Poster in diesem Forum die sollte man einfach nur ignorieren, dann gehen ihre Hasstiraden völlig ins Leere. Es ist schade um jede Zeile eines argumentativen Beitrags :(

    • M.P.

      Evidemment, vous avez raison. Aber manchmal kann man’s halt nicht lassen, solche Idiotien ganz schnell zu entlarven. Immerhin scheint unser griechischer Jupiter mittlerweile begriffen zu haben, daß er hier auf verlorenem Posten postet…

    • Mag. N. Scholik

      Meine Herren,
      Sie haben beide Recht, aber die werden wir nicht los … sie wollen auch “ihr” Forum … ich plädiere für Gelassenheit, und wie Albert richtig meint, man muss ja nicht drauf eingehen …
      Einen schönen Abend
      N.Scholik

  8. Gerhild Baron

    Sind Herrn Baumgartens Kommentare wirklich so viele Antworten wert ???

    Viel wichtiger ist das Ergebnis der ORF Wahl und ich möchte Dr.Unterberger sehr für seinen diesbezüglichen Artikel vor der Wahl danken – hat nicht nur mir sehr geholfen. Ich sandte ihn auch im Familien- und Freundeskreis weiter, was sehr positiv aufgenommen wurde.
    Ich selbst hätte vermutlich gar nicht gewählt ohne die Motivation durch diesen Artikel.

    Bitte , lieber Herr Dr.Unterberger, informieren Sie uns auch weiterhin in solchen Fällen, es ist wirklich hilfreich ! Danke !

  9. werner

    Weil es viel über die österreichische Medienszene aussagt, möchte ich hier “Österreich” (S. 10) von heute (05.02.) zitieren:

    “SP vor Absoluter im ORF [...] Laut Insidern [scheinbar dasselbe wie die sonst beschworenen Experten] dürften die SPÖ-nahen Publikumsräte erneut haushoch gewinnen”.

    Der Journalismus in “Österreich” – oder besser: in Österreich ist unter jeder Sau!

    • Harald Rassl

      Der Journalismus, so weit man das bedruckte Papier des Titels”Österreich” überhaupt dazu zählen kann, ist nicht unter jeder Sau, sondern lediglich unter einem Herrn Fellner oder wie der auch immer heissen mag….

  10. bart

    Das ist direkte Demokratie, wie es die Genossen gerne haben. Das Fernsehprogramm à la DDR deckt sich mit dem Parteiprogramm à la DDR, die im Österreichischen Staatsfunk ein Fortbestehen genießen darf.

    Die Finanzaffäre um die Burgstaller-Osterfestspiele ist gar nichts, gegen die missbräuchliche Verwendung der Zwangsgebühren für den IDEOLOGISCHEN SPÖ-VORSCHLAGHAMMER namens ORF.

    Angesichts dieser kulturkommunistischen Propaganda-Maschinerie auf Unkosten der Steuerzahler erscheint auch die Abberufung von A.U. in einem entsprechenden Lichte.

  11. Paige

    Vielen Dank! Auch wir haben die Wahlempfehlung befolgt und an unsere Freunde weitergeleitet. Freut mich sehr, dass es sogar gewirkt hat. Mein Mann hat noch gemeint: “Geh’, das ist doch sowieso sinnlos.” Und ich sagte: “Nein, das machma jetzt. Ich weiß, wen wir wählen, ich hab doch die Liste von Unterberger.”

    • Hab ich auch so gemacht und die Freunde gebeten, die Liste weiter zu verbreiten.

      Zeigen wir dem Rotfunk die Zähne.

      Zu Herrn Baumgarten – in der TT, die seit 2 Jahren stark nach pc-links gerückt ist – gibt es einen Redakteur gleichen Namens. Obs der gleiche ist? Wehleidig sind die Linken und zwar extrem.

      Die Einladungspolitk des ORF offensichtlich pc-links (Arigona lässt grüßen) wundert und das stinkt vielen. Der ORF produziert so an seinen Kunden vorbei.

  12. ...der Redaktion bekannt!

    “Das hat der Tagebuchschreiber etwa auch daran gemerkt, wie oft seine Wahlempfehlung für den Publikumsrat von verärgerten ORF-Konsumenten weiterverschickt und kopiert worden ist. Immerhin haben es vier der sechs im Blog vorgeschlagenen Namen geschafft.”

    WOW! Sie haben ja mittlerweile einen ebensogroßen Einfluss wie der Dichand Hans! Vermutlich würde uns eine Wahlempfehlung für die ÖVP bei der nächsten Nationalratswahl zu einem Josef Pröll als Kanzler verhelfen! Hoffentlich entkommt dieser Blog der links-linken Zensur damit die Leute weiterhin Ihr Insiderwissen nützen können! :P

    • Herby

      @ Der Redaktion bekannt! 20:35

      Lese ich aus aus Ihrem Posting heraus, dass Sie den übergroßen Medieneinfluss in unserem Land durch den Onkel Hans Dichand (bzw. man kann ruhig sagen: ‘Dichand-Clan’) zuwider und Österreichs unwürdig finden?

      WOW! Das ist schon was wenn es einen liberal-konservativen einflussreichen Medienprofi wie Dr. Unterberger gibt (der Österreichs Medienlandschaft wie seine Westentasche kennt), der in seinem persönlichen Blog immer wieder die Fehlentwicklungen in Ö. aufzeigt und analysiert und auch Vorschläge bietet.

      In Ihrer Ablehnung gegenüber Zensur jeder Art stimme ich mit Ihnen voll überein. Bis zur nächsten NR-Wahl wird noch viel Wasser die Donau hinunterrinnen, da sind sich alle sicher!

    • ...der Redaktion bekannt!

      @Herby: Für Sie, nochmals ganz unpointiert!

      1) Ja, Onkel Hans und sein Einfluss ist mir zuwieder!

      2) Der Blog und der Einfluss des Herrn Unterberger ist bei weitem nicht so groß wie er das vielleicht glaubt oder hofft! Kathrin Zettel hat einfach in ihrer Kategorie gewonnen, weil sie eine sehr bekannte, sympathische Rennläuferin ist und nicht etwa weil der Herr Unterberger sie hier bei seiner Wahlempfehlung empfohlen hat.

    • M.P.

      Mamma mia, das sind doch Haarspaltereien! Fünf von sechs Gewählten sind trotz massiver Manipulation von Links keine Roten, das ist zu mindest ein Zeichen, obwohl der Einfluß der Gewählten ja ziemlich überschaubar ist. Ansonsten ist das ein Sturm im Wasserglas. Wer das weshalb mitbeeinflußt hat, ist egal. Der einzelne Wähler ist doch mündig, oder nicht???

  13. E.F.

    Ich schließe mich den Gratulanten an – danke an Dr.A.U. uns zum Mitvoten animiert zu haben (mit der bürgerlichen Trägheit hat es ja wirklich was auf sich!!) – diesmal endlich
    einmal ein Lebenszeichen der” Nichtlinken”.
    Dass der ORF linkslastig ist muss doch wirklich nicht mehr bewiesen werden – der letzte
    Club2 war ein Lehrbeispiel an Einseitigkeit – entlarvender konnte es gar nicht mehr sein!

    erholsamen Abend -( heute ja kein Club2aufreger)
    E.F.

  14. SuPa

    Obwohl ich diese Wahl (ebenso wie die kommende Volksbefragung in Wien) für eine reine Augenauswischerei betrachte, habe ich von meinem demokratischen Recht der Stimmabgabe Gebrauch gemacht. Aber es ist nur ein kleiner Erfolg für die ÖVP, denn
    1. auf den einzig entscheidenden Stiftungsrat hat diese PR-Wahl nur einen minimalen Einfluß, und
    2. war die Wahlbeteiligung von 7 % sehr gering, wa bedeutet, dass 93 % entweder aus Protest oder aus Desinteresse gar nicht daran teilgenommen haben.

    Auf alle Fälle ist es ein Denkzettel für die SPÖ (bes. für Ostermayer) und die derzeitigen Obermacher beim ORF (Amon, Oberhauser und Konsorten). Hoffentlich zieht die ÖVP daraus die richtigen Konsequenzen und wird auch den derzeit in den Schubladen befindlichen Entwurf zum neuen ORF-Gesetz entsprechend adaptieren. Ich befürchte aber, dass im Rahmen eines Kuhhandels im Zusammenhang mit einer anderen ÖVP-Forderung hier wieder den SPÖ-Wünschen nachgegeben wird.

  15. Herby

    Gerhard Tötschinger hat die meisten Stimmen von allen eingefahren.

    Herzliche Gratulation an dieser Stelle für diesen sympathischen und niveauvollen Künstler!

    • Harald Rassl

      Schliesse mich Ihrer Wortmeldung aus ganzem Herzen an. Herrn Tötschinger (und auch allen anderen nicht- sozialistischen Kandidaten) herzliche Gratulation!

    • Phaidros

      Den Gratulationen schließe ich mich gerne an! Als Sportsmann möchte ich aber auch die sozialistischen Kandidaten explizit miteingeschlossen wissen!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  16. Mag. N. Scholik

    Kommentar aus der Löwelstrasse (i. Original):

    ” Wien (OTS/SK) – “Den Kandidatinnen und Kandidaten, die gewählt
    wurden und den erfolgreich delegierenden Organisationen ist zu
    gratulieren. Seitens der SPÖ gratuliere ich Herrn Prof. Dr. Siegfried
    Meryn und den Kinderfreunden für die erfolgreiche Bewerbung und
    Positionierung”, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter. Für
    die SPÖ sei es zwar bedauerlich, dass keine weiteren ihr
    nahestehenden Bewerberinnen und Bewerber, die für einen objektiven
    ORF zur Wahl gestanden sind, Mehrheiten erzielen konnten, aber “das
    differenzierte Wahlergebnis zeigt, dass von den
    ORF-GebührenzahlerInnen die Wahl als Persönlichkeitswahl verstanden
    wurde und Parteipräferenzen so gut wie keine Rolle gespielt haben.”

    Interessant – wie der Kommentar von Hr. Kräuter wohl gelautet hätte, wäre die Wahl 5:1 für die SPÖ ausgegangen …
    Noch einen schönen Nachmittag,
    N.Scholik

    • Stefan

      Ähm, der letzte Satz von Kräutner bedeutet, dass die SPÖ keine sympathsichen und guten und wählbaren Persönlichkeitejn aufgestellt hat. Tolle Einsicht ;)
      Einen Proleten wie P.P. überhaupt zu nominieren, da stellt es einem ja schon die Haare auf.

    • Mag. N. Scholik

      Ich meine, dass Kräutners Satz vor allem von der SPÖ ablenken und das schlechte Ergebnis den Individuen (zwar alle mit einem sozialistischen Ticket, aber immerhn – noch – “Individuen”) zuordnen soll. Wie sagte schon der selige Sinowatz: “… die Partei ist alles!”.
      LG N.Scholik

    • Norman Bates

      Er hätte auch schreiben können ..

      “Zuerst möchte ich mich bei allen Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen und Ihre Stimme bedanken. Wir freuen uns für Dr. Meryn, dem in eindrucksvoller Art und Weise Bestätigung in seiner neuen Position als ORF-Publikumsrat widerfahren ist. Vielleicht war es ein Fehler von uns, dass wir die KandidatInnen nicht als eindeutig schwarz oder rot markiert haben. So ist es dem Wahlvolk einfach passiert, dass es irrtümlich 5 schwarze Kandidaten in den Publikumsrat entsandt hat. Vielleicht hätten wir mehr katholische Kandidaten in das Rennen schicken sollen. Dann hätten wir sicher gewonnen, denn die sind ja genügend negativ besetzt durch die ganzen Kinderschändergeschichten. Der Unterberger mit seinem Blog hat keine Rolle gespielt, wir haben in der Löwelstrasse einfach die Faxleitungen nicht genügend kontrollieren können.”

  17. Menschmaschine

    ORF weg, ersatzlos, sofort auflösen und geld sparen.
    wenn man – wogegen selbstverständlich nichts zu sagen ist – österreichische inhalte a la “bildungsauftrag” will, soll das zuständige ministerium diese zb. bei atv oder puls veranstalten bzw. sponsern. ist nur eine spontane idee, wäre aber besser und 1.000 mal billiger als dieser unreformierbare, aus zwangsgebühren gespeiste moloch ORF, der in den jahrzehnten seines bestehens nur eines bewiesen hat: daß er niemals etwas anderes sein wird als das verlautbarungsorgan der kanzlerpartei bzw. der landeshauptleute.
    weg damit.

    • Melusine

      Neben dem Verlautbarungsorgan der Landeshauptleute sind die Bundesländerstudios noch Geldvernichter und somit total unnötig. Zwischen 1900 Uhr und 1920 Uhr sind auf allen Sendern die gleichen Nachrichten zu sehen , halt nur zeitversetzt. Diese Postenberschaffungsenklaven gehören umgehenst zugesperrt, wenn die Bundesländer etwas kundtun wollen sollen sie es beim Stand dere heutigen Technik in Wien produzieren.

  18. “Mit der Publikumsratwahl ist aber die rot-grün-orange-blaue Mehrheit im ORF noch nicht gestürzt. Denn das (einst von der ÖVP konzipierte) ORF-Gesetz gibt dem Bundeskanzler noch viele Möglichkeiten, das entscheidende Machtgremium Stiftungsrat rot zu färben.”
    Ich glaube, da haben sie recht. Es wird sich nichts ändern. Aber der Ausgang der Wahl ist immerhin eine Reaktion auf die derzeitige Linkslastigkeit des ORF.
    Aber würde bei geänderten politischen Machtverhältnissen der vorauseilende Gehorsam nicht genau so zum Tragen kommen?

    • Menschmaschine

      klar würde sie das. rot, schwarz, egal.
      mit in österreich so bitter notwendigem ernsthaften und unabhägigen journalismus hat das alles jedenfalls nichts zu tun. deshalb weg mit dem orf. meine meinung.

  19. Josef Maierhofer

    Wie ich immer sage, was ich in einem Medium tausendfach weitergebe, kann ich nicht mehr zurückrufen. Es charakterisiert mich.

    Ehrliches Bemühen, kann man von manipulativen unterscheiden.

    Stellen Sie sich vor, am Sonntag würden Neuwahlen stattfinden !

    Werte Politiker, was immer Sie auch tun, wobei immer Sie sich erwischen lassen, alles liegt auf der Waage und wird registriert, jeder Fehler, jedes Positivum.

    Nehmen Sie dieses kleine Zeichen als Anlass zur Umkehr, als Anlass zur Rückkehr zur Wahrheit und als Anlass für alle Österreicher gestaltend wirken zu wollen.

  20. Mag. N. Scholik

    Grüß Gott Herr Starl,
    Sie haben das schön auf den Punkt gebracht. Sie – die “Argumente” verdienen eigentlich nur eines – negieren.
    LG N.Scholik

  21. Witzig wie hier alle plötzlich wie die aufgescheuchten Hühner herumgackern, nur weil man ein offensichtlich Debiler mit Trollpotenzial die Bürgerlichen angreift. So ein inhaltsleeres Herumgeeiere habe ich schon lange nicht mehr gelesen. So wenig Sachargumente verdienen so viel Aufmerksamkeit gar nicht.

    • Mazungu

      “Trollpotential” :-)

    • Josef Maierhofer

      Wie geht es der Partei ?

    • Gasthörer

      Lieber Herr Starl,

      Sie und Systemfehler sind ein wenig meine Sorgenkinder: Inhaltlich mithin das Bereicherndste hier im Blog. Aber durch Ihre überzogene Schärfe nehmen Sie sich meist aus dem Rennen. Ich finds ja schade.

    • M.P.

      @Gasthörer: Was Sie daran “bereichernd” finden können, ist mir schleierhaft…

  22. Johannes P.

    Ach du lieber himmel, das muss wohl tief in die rote Seele gehen, daa ausgerechnet die seit Jahren in Medienfragen herumdilettierende ÖVP ein kräftiges Lebenszeichen zusammen brachte. Gelang dem roten Zentralsekretariat halt diesmal nicht, alle Fax-Leitungen zu blockieren. Und die putzigen Schwanengesänge samt implizierter Schuldzuweisung an den Söldling der Kapizalisten namens A.U., sowie die vermutete bürgerliche Paranoia rühren an`s Herz, fehlt bloß noch der bekannte Höchstögerer mit seinem Dollfussbild-Trauma. Allein dass die Bürger diesen Gutmenschenterror, die beschissene political correctness der linken Sprachgestapo voll satt haben, darauf kommen sie wohl nicht. Denn wer sich in einem Stall wohlfühlt, wird nie nach Durchlüften rufen. Den weinerlich jammernden Agnostiker + Atheisten kann ich nur raten, die Kraft des Gebetes nie zu unterschätzen ;-) )

    • Marcus Aurelius

      Ich darf Sie zitieren, Johannes P.:
      “Den weinerlich jammernden Agnostikern + Atheisten kann ich nur raten, die Kraft des Gebetes nie zu unterschätzen.” (Auch der abschließende Smiley paßt, weil er eine lächelnd gelassene Geisteshaltung ausdrückt..)

      Es ist, wie Sie sagen: Ein Gebet hat Kraft — und gibt diese dem Betenden mehrfach zurück. Es ersetzt etwa sieben Kopfschrumpfer, euphemistisch auch Psychotherapeuten genannt, und alle Sozialpadagogen der Welt. Ein Gebet aus ehrlichem Herzen, in eigenen oder übernommenen Worten gesprochen, wirkt immer. Es ist egal, wen man als Gegenüber erblickt, sofern man eine visuelle Vorstellung braucht. Ob es Jehovah (der mosaische, ohne Zeugen), der kindhaft-christlich erinnerte liebe Gott ist, ob Jesus, Siddhartha oder Buddha … dschasst wörscht, wie wir Briten sagen. Mohammeds Interpretation von Allah ist allerdings a wengerl problematisch, aber man kann sie durch ältere arabische Vorstellungen ersetzen. (Ich persönlich komme mit dem Christentum besser klar, da 2000 Jahre davon in meinen Genen stecken, was die Rückkehr erleichtert.)

      Ein entspannter, offener Dialog mit der Schöpfung (für Grüne: mit der NaturEr), nichts anderes ist ein Gebet. Viele beten leider nur, wenn sie in einer Bredouille sind; aber es hilft unweigerlich. Beten öffnet auch den oft verschütteten Zugang zur eigenen Seele. Und die meisten von uns haben auch Grund genug für ein Dankgebet …

      Agnostikern und Atheisten, stets auf der Suche nach “Beweisen”, sei mitgeteilt, daß Glaube in der Seele stattfindet, nicht in empirischen Bestätigungen: Aber schon der alte Einstein lernte beides zu verbinden: “Je weiter ich in der Wissenschaft vorandringe, umso mehr komme ich zu dem Schluß: Es gibt einen Gott, und er ist kein Würfelspieler.”
      “In einem Schützengraben gibt es keine Atheisten”, lautet ein authentischer Satz aus der Hölle von Verdun im Ersten Weltkrieg.
      Seien wir alle — woran auch immer wir glauben, auch wenn an gar nichts — dem Herrgott wenigstens a wengerl dankbar, daß unsere Generation ohne Schützengräben auskommt. Denn das haben wir nicht nur der EU zu verdanken.

    • Josef Maierhofer

      @ Marcus Aurelius

      Danke für das Nachmittagsgebet !

    • M.P.

      @Johannes P.: “Den weinerlich jammernden Agnostiker + Atheisten kann ich nur raten, die Kraft des Gebetes nie zu unterschätzen.”
      Ich denke, es steht uns Christen nicht gut an, sich über nicht-Glaubende auf diese Art zu mokkieren. Ich würde mich jedenfalls, dergestalt apostrophiert, nicht weiter für den Glauben interessieren, sondern im Gegenteil in meinem Vorurteil bestärkt fühlen, daß Glaubende doch nur sektiererische, eingebildete Besserwisser sind. Wir verlieren jede Glaubwürdigkeit, wenn wir uns in Diktion und Stil unseren “Gegnern” angleichen!

  23. salzstreuer

    zu Christoph Baumgarten
    daß der Blog von A.U.an Bedeutung gewinnt zeigen die verbissenen Reaktionen des Christoph Baumgarten. Irgendwie beruhigend und lustig zu lesen….Fronten sind zu ziehen!

    • M.R.

      Können sie diesen Bedeutungsgewinn auch nur ansatzweise belegen?

    • Alexander Renneberg

      es ist 14.00, da wird herr baumgarten nimmer online sein, die löwelstraße hat in alter tradition wie bei den bauarbeitern schon geschlossen…..

    • Alexander Renneberg

      @ mr, sinnerfassendes lesen von postings würde ihnen das ihre ersparen.

      aber danke für´s mitspielen, der rest ergibt sich aus dem posting von salzstreuer.

    • M.R.

      Gutes Argument, die Lesekompetenz des Gegenübers anzuzweifeln gehört wohl zu ihrer Vorstellung einer anständigen bürgerlichen Diskussion genauso wie der reflexhafte Vorwurf demzufolge das Gegenüber aus der Löwelstraße kommt.

      Nun sollte ich den Beleg des Bedeutungsgewinn von A.U. übersehen haben so tut es mir leid vielleicht können sie ihn einfach mittels copy & paste nach oben holen.

    • Alexander Renneberg

      zu Christoph Baumgarten/salzstreuer
      daß der Blog von A.U.an Bedeutung gewinnt zeigen die verbissenen Reaktionen des Christoph Baumgarten. Irgendwie beruhigend und lustig zu lesen….Fronten sind zu ziehen!

      oh, sie fühlen sich angesprochen, dann hat mein obigs posting ja einen feinen wahrheitsgehalt.

    • M.R.

      Nachdem sie auch unter meine Postings ihre Löwelstraßenvorwürfe geposted haben ist es wohl nicht verwunderlich wenn ich mich angesprochen fühle. Ihrer Kindergartenlogik zur Folge ist meine Reaktion natürlich als Zeichen zu werten, dass die Vorwürfe zutreffen. Ich kann ihnen versichern, dass ich weder aus der Löwelstraße noch aus sonst irgendeiner Parteiräumlichkeit poste. Aber das würde ich vermutlich auch sagen wenn ich ein rotgrüner Kampfposter wäre also aufgepasst – traue niemandem…die linkslinken Gespenster lauern hinter jeder Ecke.

      Aber zurück zum Thema: Die angebliche Verbissenheit der Poster zeigt also die Bedeutung eines Blogs – eine sehr interessante These.

    • Johann Hochstöger

      @ Alexander Renneberg

      Als siebter Zwerg vom Strasser dürften ihre Dienste, verständlich, heut auch schon verzichtbar sein, da sie so verbissen in die Tasten klopfen?

      “Einem Esel wurde das Bild der Isis zu tragen auferlegt, und als das Volk das Bild mit Niederfallen verehrte, so glaubte er, die Ehre wäre ihm erwiesen.” Fg

    • Gasthörer

      Der Christioph Baumgarten hat auch einen riesigen Blog. Mein Respekt dafür, ich kannte ihn bis vor 5 min nicht. Nur was ich beim überfliegen der Texte merkte: etwas Linksradial. –> selbst unser “GrößGott” ist ihm NaziZeugs.
      Wenn das hier nicht der beste Blog Österreichs wäre, zweifelte ich stark an meinem Niveau, da ich selbst täglich 8 Seiten davon ausdrucke (4 A.U.-Seiten auf ein doppelseitig bedrucktes A4-Blatt). Genüsslichst führe ich mir den Text und die Kommentare dann als kalorienarmes Betthupferl zu Gemüte. Das ist belehrende Unterhaltung von Feinsten – meist.

      Könnts Gift drauf nehmen, dass jeder konservative/rechte Parteistratege sich hier Anregungen ausborgt. Ich seh den Kickl A.U. lesend förmlich vor meinem geistigen Auge. Der Pröll liests auch brav – Schweinsbraten kauend. Nur der Faymann liests nicht, denn ohne Matura ist’s auch a weng zu anstrengend.

  24. tartaros

    Ha ha, der Baumgarten tobt sich hier aber ordentlich aus. Nicht die Bürgerlichen jammern, sondern Sie. Im Übrigen wird es für die Roten sowieso immer schwieriger werden, da ihr die Stammklientel wegstirbt.

    • Alexander Renneberg

      oder zu denken beginnt, so das möglich ist…..

    • Melusine

      @ tartaros ! Das Stammklientel von den Sozis stirbt deswegen weg, weil Ihnen das Treppensteigen in den Gemeindebauten fehlt, wo sie die Mitgliedsbeiträge für die Löwelstraße kassiert haben. Jetzt wohnen dort ,dank Faymann, Neger , Türken, Balkanesen u.ä., da gibt es nichts zu kassieren. Schickt den Baumgarten hin !!

  25. Rücktritt

    Am besten jedesmal gleich unter dieser Adresse beschweren:

    alexander.wrabetz@orf.at

  26. Alexander Renneberg

    herr baumgarten,

    wenn sie ihre postings sinnerfassend lesen könnten, erklärte sich meine antwort für sie ganz leicht.

    woran glauben sie denn erkennen zu können, dass man ihnen argumentativ nicht beikommen kann? Möglicherweise daran dass sie außer anschuldigungen an frau fekter nichts bringen was im ansatz ein argument sein könnte.

    dass sie die eigene weinerlichkeit mit der angeblichen der övp verwechseln?

    werfen sie nicht die nerven weg, sondern reflektieren sie ein paar wochen über dem spruch:

    einfache gemüter verurteilen bekanntlich alles was über ihren horizont geht.

    vielleicht hilfts ihnen, wenn nicht: auch egal.

  27. APM

    Als gelernter Österreicher darf man gespannt sein ob sich was zum Besseren wendet. Vermutlich nur die Gebühren….

    • Josef Maierhofer

      Bei den Gebühren ist die EU der ’segensreiche’ Bremser bei den ‘Parteifunkgebühren’.

  28. Segestes

    Sie kotzen mich alle an.
    Die sogenannten Bürgerlichen (=Besitzstandswahrer und bildungspolitische Betonschädel-Dinosaurier), die sogenannten Linken (=ehemalige Arbeitervertreter, aus denen scheinheilige, weltfremde Systemprofiteure und Möchtegern-Weltverbesserer geworden sind, die längst nicht mehr wissen was es heißt, mit seinen eigenen Händen für einen Funzellohn zu schuften), die sogenannten Grünen (=Klimahysteriker, mit asozialer Energiepolitik, welche die untersten Einkommen am stärksten beuteln würde – siehe Öko-Steuer und Umweltzonen) und schlussendlich die sogenannten Rechten (die sich in einem Thema verrannt haben und nicht bemerken, dass sie mit ihrer Tollpatschigkeit und einer Führungsriege voller Klopfer, einer an sich sehr wichtigen Sache, nämlich der Orientalisierung Österreichs endlich Einhalt zu gebieten, einen Bärendienst nach dem anderen erweisen).

    Letztendlich ist es demnach auch egal, ob beim ORF die gegenwärtige rot-grüne Korrektheitsschickeria abgelöst wird, oder eben nicht.
    Es würden ja ohnehin nur Koffer durch Koffer ersetzt werden.

    • Ein bisserl drastisch in der Ausdrucksweise, aber vielleicht nicht ganz unwahr. Es denkt halt jeder zuerst an das eigene Lager und dann (wenn überhaupt) erst an Österreich.

    • Josef Maierhofer

      Die Änderungen werden dem Stimmverhalten gemäß für wenige unangenehm und für vile angenehm sein, hoffentlich.

    • Marcus Aurelius

      Was Sie sagen, Segestos, enthält viel Wahres.
      Moment, ich les’ noch einmal …
      Jedes Wort stimmt, jedes einzelne. Perfekte Diagnose.
      (Bis auf sprachliche Wimmerln wie “schlussendlich” und “letztendlich”, die tautologisch sind. Die guten alten Wörter “schließlich”, “endlich” oder, wer’s mag, “letztlich” reichen locker und sind verständlicher.)
      Herzliche Grüße!

  29. Dr. Jakob Cornides

    ORF abschaffen!

    • Segestes

      Und ATV, Puls 4 und die restlichen privaten Dreckschleudern, aufgrund massiver, volksverblödender Wirkung, verbieten.
      Servus TV darf bleiben.
      Das ist, so scheint es mir, nämlich nicht von Proleten für Proleten gemacht :-)

    • Melusine

      Jawohl Dr.CORNIDES ! Diese Orflöcher sollen zur Hölle fahren. Jene Lumpen verdienen sich blöd und PROVOZIEREN die Österreicher auf allen Linien, egal ob Politik, Religion, Unterhaltung oder sonstiger Dreck der gesendet wird . Die Radio-Nachrichten habe ich mir schon zur Gänze abgewöhnt , die Lügen, Verdrehungen und sonderbaren ORF-Ansichten vom Fernsehen kommen demnächst dran. Der nächste Schritt ist die Abmeldung von den Zwangsgebühren. In einem, wenn der ORF sich schleicht, soll er gleich die verantwortlichen Politiker mitnehmen.

    • M.P.

      Nein, nicht ORF abschaffen! Besser: entweder Gerd Bacher zurückholen (der auch in seinem Alter noch zehn Mal mehr positive Energie hat, als seine Nachfolger), oder Dr. Brigitte Wolf (Radio Wien) zur Generalintendantin machen!!!

  30. rossi

    Meiner Meinung nach ist die ÖVP eh schon so weit links, dass Thurnherr & Co. weiterhin ungefährdet und ungeniert linkslastig manipulieren dürfen. Eine Zerschlagung des ORF täte unserer Demokratie gut (und unserer Geldbörse…).

    • Haha. Wo bitte ist die Frau Thurnherr linkslastig? Wenn das schon links ist, wenn die ÖVP links ist mit der rassistisch argumentierenden Maria Fekter, möchte ich nicht wissen, was bei dir die politische Mitte ist. Hängt bei dir noch der Dollfuß an der Wand?

    • Alexander Renneberg

      herr baumgartner,

      bitte benennen sie doch die rassistischen worte von frau fekter!

      wenn ich weiter unten von denkenden und zivilisierten menschen spreche, denen der linksgrüne meinungsterror schwer auf die nerven geht, und leute wie sie sich angsprochen bzw ausgegrenzt vorkommen, läßt das nur einen schluss zu:

      sie werden für den müll den sie hier abladen von der löwelstraße oder deren nomenklatura bezahlt.

      p.s. frau turnschuh ist sehr linkslastig und nebenbei auf einem intelligenzniveau einer frau rudas.

    • Ich halt dieses bürgerliche Gejammere echt nimmer aus. Was seid denn ihr bitte für wehleidige Typen, dass ihr sofort von “Gesinnungsterror” oder “Meinungsterror” sprechen müsst – wohlweislich die reale Gewalt vergessend, die ihr Leuten antun wollt, indem ihr sie ohne Grund einsperren wollt, nur weil sie woanders geboren wurden, die ihr Jugendlichen antut, die gerade einmal eine Verwaltungsübertretung begangen haben, Menschen, die leiden, weil ihr von Leistungsgedanken sprechend, das durchschnittliche Arbeitslosengeld unter der Armutsgrenze halten wollt und selber oft keinerlei Leistung erbringt außer von der Arbeit anderer zu leben, während ihr die Verantwortung ständig nach unten delegiert.
      Und man muss nicht einmal so weit gehen, eure vertrottelte Logik (Leistung=hohes Einkommen=Leistung) zu hinterfragen, man muss nur so weit gehen, die Gehirnwäsche nicht mitzumachen, schon gilt man als linkslastig. Na, was da erst passiert mit Leuten, die die Realität darstellen…

    • Alexander Renneberg

      oh herr baumgarten wollen den spieß umkehren und der övp gehirnwäsche vorwerfen… netter versuch

      lieber herr baumgarten, sagen sie dem der ihre postings bezahlt, sie sollen an ihrer stelle jemanden schreiben lassen der sich auskennt.

      das wort subsidiarität (googeln sie es mal) steht in unserer verfassung. nur weil sie oder die linken das nicht aussprechen bzw leben können bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die welt anders funktioniert.

      und herr baumgarten, wehleidig sind nur sie und ihre bedauernswerten kumpane, sie sind es die bei jeder pc unkorrektheit von rassismus und hetze reden. also beleibens einfach bei den fakten, holen sich sich ihre paar euro aus der löwelstraße und spammen sie hier nicht weiter herum

    • Was bitte hat eine ORF-Wahl mit Subsidiarität zu tun? Wird das jetzt ein Assoziationsspielchen oder was soll das?
      Ich find das ja irgendwie amüsant: Sobald man merkt, dass man dem Gegenüber argumentativ nicht mehr beikommt, erklärt man ihn zum Berufsposter und wird persönlich. Zur Not wird auch auf einigermaßen korrektes Deutsch gepfiffen. Na, wenn das der Strache sehen könnte, der tät direkt seinen Nebensitz im verpflichtenden Kindergartenjahr für dich reservieren.

    • Reinhard

      @Baumgarten
      Erstaunlich mit welcher Treffsicherheit Sie uns bourgeoise stinkfaule und asoziale Abzocker erkannt haben.
      Damit könnten Sie glatt Kommentator beim ORF werden.
      Einfach mal bewerben, so objektive Realisten wie Sie haben dort die besten Chancen!
      Freundschaft!

    • Reinhard

      @Baumgarten
      Übrigens: argumentativ beikommen? Wie denn? Wo sind bei ihnen Argumente zu finden? Ich lese nur Gegeifere.

    • Richard Mer

      Herr Baumgarten!

      Was sie ansprechen (Anwesenheitspflicht, Arbeitslosengeld, Leistungsgedanken) sind wichtige Themen, die man ernsthaft diskutieren kann und sollte, ohne gleich mit wilden Unterstellungen aufzufahren, die hier in Österreich jede Diskussion so vergiften.

      Zu Jugendlichen fällt mir nur der angebliche Skandal ein (auch in der ORF Sendung thematisiert), wie hier Wiederbetätigungsversuche von Jugendlichen verharmlost werden sollten, wo also Rechte Jugendliche verteidigen und nicht abstrafen wollten.

      Im Übrigen glaube ich sehr wohl an die “vertrottelte Logik”, dass Leistung oder Talent zu höherem Einkommen führt (wenn es hier natürlich auch Ausnahmen gibt).

    • Josef Maierhofer

      … Dilberts Salary Law:

      The less you know, the more you make ….

    • rossi

      Hallo, Christoph Baumgarten: Bist halt der klassische Inter/National-Sozialist und hast sicher von Onkel Mao und Adi ‘nen Poster an der Wand……Ihr Linken seid ja zum Knuddeln, so doof seid Ihr!

  31. walter Wolf

    @ Christoph Baumgarten und M.R.

    Irgendwie spricht aus Ihren Kommentaren eine grosse Portion Frust.
    Wenn sie nicht aus der Löwelstrasse sind, dann darf ich wohl annehmen, dass sie bei der Publikumswahl aufgestellt wurden, aber leider, leider durchgerasselt sind.

    Aber bei ihrer (tatsachenverdrängenden) Weltsicht – irgendwie verständlich.

    Nichts für ungut. Im Oktober dürfen sie weiterjammern.

    • Wo ist da bitte Frust? Dass Herr Unterberger in den vergangenen 15 Jahren oder so, jedenfalls seitdem ich politisches Geschehen bewusst mitverfolgen kann, eher durch ideologische Kampfgeilheit aufgefallen ist als durch brilliante Analysen ist eine durchaus anerkannte Tatsache. In der Presse hat er sein Publikum auch gut bedient damit, dagegen ist ja an sich nix zu sagen.
      Nur ist es ärgerlich, wenn er journalistisch sauber agierenden Kolleginnen und Kollegen im ORF gleichmal linke Meinungsmache unterstellt, nur weil die vielleicht mal beim Grasser und anderen Lichtgestalten der Wende einmal nachfragen.
      Ich sehe den Ausgang dieser Wahl denkbar emotionslos. Mir geht’s nun einmal um dieses unwichtige Detail namens Wirklichkeit.

    • Alexander Renneberg

      sauber agierenden journalisten im orf, es darf herzlich gelacht werden.

      nun herr baumgarten, wenn sie also die letzten 15 jahre die politik verfolgt haben, dann eher aus der perspektive einer randgruppe von veganen baumumarmern, töpfernden handarbeitslehrern, pragmatisierten genderbeauftragten, berufsempörten und dauererregten.

      aber wie schon gesagt, dabei handelt es sich eben um eine randgruppe und keinswegs um die denkende, zivilisierte mehrheit

    • Walter Wolf

      @Christoph Baumgarten


      Nur ist es ärgerlich, wenn er journalistisch sauber agierenden Kolleginnen und Kollegen im ORF gleichmal linke Meinungsmache unterstellt, nur weil die vielleicht mal beim Grasser und anderen Lichtgestalten der Wende einmal nachfragen.

      Das ist genau diese Sauberkeit, die ich mir schon immer gewünscht habe.
      Kann mich nicht erinnern, dass bei Edlingers, Trumpels, Hundsdorfers etc. schon einmal genau nachgefragt wurde. Ohne “Freundschaft” am Anfang und am Ende.

    • Walter Wolf

      Damit keine Missverständnisse aufkommen:

      @Christoph Baumgarten


      Nur ist es ärgerlich, wenn er journalistisch sauber agierenden Kolleginnen und Kollegen im ORF gleichmal linke Meinungsmache unterstellt, nur weil die vielleicht mal beim Grasser und anderen Lichtgestalten der Wende einmal nachfragen.

      Das ist genau diese Sauberkeit, die ich mir schon immer gewünscht habe. :-( :-( :-(
      Kann mich nicht erinnern, dass bei Edlingers, Trumpels, Hundsdorfers etc. schon einmal genau nachgefragt wurde. Ohne “Freundschaft” am Anfang und am Ende.

    • Wolf. Da wird dauernd nachgefragt. Einmal zuhören bei Interviews wär nicht schlecht, wenn man über ein Programm urteilen will.

    • Walter Wolf

      Nicht nur auf dem rechten Auge blind, sondern auch taub am rechten Ohr??
      Trumpel – BAWAG = ohne politische Rücksichtnahme, seitens des ORF alles aufgedeckt :-(
      Edlinger – EADS Million plus Rapidplatzsanierung auf unsere Kosten – alles vom ORF hinterfragt und aufgedeckt :-(
      usw. usw usw.
      Aber vielleicht muss bei Ihnen der Sendersuchlauf neu gestartet werden, denn dass Sie den ORF sehen, kann ich hiermit fast ausschliessen.

    • Menschmaschine

      @ walter wolf

      BAWAG-skandal vom ORF aufdgedeckt? der war gut. wer erzählt das? der ORF?

      rapidplatzsanierung auf unsere kosten….logisch. das hanappi-stadion ist auch im besitz der stadt wien und nur an rapid vermietet. klar, daß der immobilienbesitzer die immonbilie renovieren läßt und nicht der mieter. wobei rqapid bei den tribünen sogar dazugezahlt hat.
      die austria hingegen hätte von unserem bürgermeister gleich ein neues stadion bekommen, wenn stronach nicht abgesprungen wäre. plus u-bahn-anbindung.
      was wohl teurer ist?

    • Walter Wolf

      @Menschmaschine

      Anscheinend muss ich damit leben, dass meine Kommentare nicht immer richtig verstanden werden.
      Mein Posting war ein Vorwurf an den linkslastigen ORF nur Rechts zu graben und Links zu schonen.
      und keine Belobigung. Smilys beachten!

  32. Otto

    “Mit der Publikumsratwahl ist aber die rot-grün-orange-blaue Mehrheit im ORF noch nicht gestürzt.” Wieso nicht gleich “… ist die schwarze Mehrheit noch nicht erreicht?”

    • Denen gilt doch alles als Vorstufe zur bolschewistischen Revolution, was nicht zu 100 Prozent schwarz ist. Wahrscheinlich betreibt in deren Augen auch die Landwirtschaftskammer Klassenkampf.

  33. M.S.

    @ Christoph Baumgarten und M.R.
    Man muss schon sehr unbedarft sein um nicht zu merken, dass der ORF in den meisten politischen Interviews, in den Nachrichtensendungen u.s.w. tendenziös und manipulativ agiert. Warum glauben Sie, dass der Herr Bundeskanzler sich ansonsten nach den letzten Nationalratswahlen bei den ORF-Redakteuren für die Hilfe im Wahlkampf bedankt hat?

    • Werner Faymann hat sich bei jedem bedankt, der im Wahlkampf seinen Namen richtig geschrieben hat,. Als Argument für eine Verschwörungstheorie ist das ein bisserl wenig. Aber ich weiß, bei euch bürgerlichen Gemütern genügt das bloße Bewusstsein, dass nicht alle nach eurer Pfeife tanzen, um den Untergang des Abendlandes an sich und die bolschwistische Revolution im besonderen herbeizufantasieren. Das ist eigentlich traurig.

  34. Alexander Renneberg

    gratulation an die övp zu der wahl, und an unterberger, denn jetzt tummeln sich wieder die linken hier und posten ihre lustigen hassmeldungen gegen den autor.

    das darf als kompliment gewertet werden!

    • Wozu soll ich ihm ein Kompliment machen?
      Die ÖVP hat gewonnen. Ja. Unbestreitbarerweise hat sie besser mobilisiert. Das hat offenbar sogar Andreas Unterberger erkannt. Glücklicherweise ist aber nicht einmal die ÖVP in ihrer Gesamtheit so militant und realitätsverweigernd wie er.
      Solange er bloß Kommentare schreibt, ist er ja recht amüsant. Aber sobald er zu analysieren beginnt, wird’s einfach nur mehr peinlich. Journalisten, die keine Distanz zu sich selbst kennen, sind einfach jämmerlich. Egal, wo sie politisch stehen.

    • Kurt22

      @CH.Baumgarten: Die ÖVP hat besser mobilisiert?? Das soll wohl der Witz des Tages sein. Haben Sie sich die Listen angeschaut, wie “ausgewogen” die waren (z.B. 4mal rot, 1mal schwarz). Aber hier darf sich jeder auf seine Art lächerlich machen.

    • Dr. Scherbert Haller

      Die ÖVP hat besser mobilisiert?? Das soll wohl der Witz des Tages sein. Haben Sie sich die Listen angeschaut, wie “ausgewogen” die waren (z.B. 4mal rot, 1mal schwarz). Aber hier darf sich jeder auf seine Art lächerlich machen.

      Die ÖVP war einfach nicht so blöd, ihre Stimmen auf mehrer Kandidaten aufzuteilen. Hätte die SPÖ auch nur 1 Kandidaten pro Bereich gehabt, hätte sie wahrscheinlich alle Bereiche gewonnen. Keine Spur von einer schwarzen Absolutmehrheit, wenn man sich die Ergebnisse ansieht, auch wenn das manche enttäuschen wird.
      Stimmen: http://derstandard.at/1263706790477/Fax-Wahl-Fuenf-von-sechs-Mandaten-fuer-OeVP

    • Walter Wolf

      Das die nächsten Wahlen ausschlaggebende Wählerpotential sind die Senioren.
      Also:

      Bereich “Ältere Menschen” (178.855 Stimmen gesamt)
      Gerhard Tötschinger: 109.364
      Beppo Mauhart: 49.391
      Sophie Bauer: 20.100

      Und für die Hoffnungsvollen:

      Bereich “Jugend” (178.868 Stimmen gesamt)
      Kathrin Zettel: 90.732
      Corina Korner: 51.054
      Dagmar Breschar: 28.183
      Jürgen Michlmayr: 8.899

      Selfexplanatory. Is’nt it?

  35. M.R.

    Es wird mit jedem Blogeintrag lächerlicher. Ja der ORF mag diverse Probleme haben aber dieses hochstilisieren der edlen Bürger die jetzt zum Sturm auf den linkslinken ORF angelaufen sind wirkt nur mehr wie eine psychotische Fantasie des Autors.

    Wie immer vergisst der werte Herr Dr. Unterberger auf die schwarze Seite der Medaille, aber Indoktrinierung ist natürlich nur böse wenn sie von rotgrün ausgeht (wo ist eigentlich grün?)
    Diese ach so unabhängige und einflussfreie Berichterstattung ist man von A.U. allerdings schon gewohnt.

    Allerliebst auch wie der Autor seinen Einfluss auf die Publikumswahlen einschätzt, scheinbar wähnt er sich inzwischen in der Rolle eines bloggenden Dichand für seine Zielgruppe.

    • Ich würde sagen, dass er sich sogar anscheinend in der Rolle wähnt. Scheinbar bedeutet das Gegenteil von anscheinend.
      Ansonsten hast du natürlich in der Einschätzung des Blogautors Recht. Ob da wohl auch das Trauma Wiener Zeitung abgearbeitet wird?

    • Alexander Renneberg

      ostermayer, feyman, seid ihr das ?

      putzig wie sich die linken flügelschlagend alterieren, ohne zu wissen was denn da in der löwelstraße schief gelaufen ist….

      das können wir euch gerne beantworten, laura und kumpane sind einfach und schlicht unfähig und den denkenden, zivilisierten menschen reicht die linkslastigkeit des orf.

      dass figuren wie euch unterberger nicht paßt ist klar, wen kümmerts.

    • @Alex: Ich ärgere mich denkbar wenig über den Ausgang. Ich ärgere mich über diese bürgerliche Wehleidigkeit gepaart mit offenkundiger Wahrnehmungsstörung und unverhohlener Aggression, die irgendwie als Objektivität daherkommen will.
      Herr Unterberger war immer der Büttel der besitzenden Menschen dieses Landes. Das weiß man. Soll er, nicht mein Problem. Aber dann soll er bitte nicht offenkundige Fakten einfach wegleugnen. Der Mann lügt ja die Berge weg!

    • M.R.

      @Christoph Baumgarten: Scheinbar stimmt schon irgendwie denn er überschätzt seinen Einfluss vermutlich maßlos.

      @Renneberg: Was in der Löwelstraße schief gelaufen ist interessiert mich nur am Rande. Aber sehr spannend, dass sie gleich das Zivilisationsniveau in Frage stellen.

    • MR: Da es ja nicht nur so scheint, dass er seinen Einfluss überschätzt, überschätzt er ihn anscheinend. Würde es nur so scheinen, d.h. wenn sein Einfluss so groß wäre, wie er selber glaubt, würde er ihn scheinbar überschätzen.

    • Norman Bates

      @Christoph Baumgarten

      A.U. unterschätzt seinen Einfluss überhaupt nicht. Ich, und sicherlich eine ganze Menge anderer Leute hier, haben seine Wahlempfehlung gelesen, vervielfältig, in der Familie verteilt usw. usf.

      Da ist sicherlich schon einiges zusammengekommen.

      Süß wie Leute wie Sie ein Problem damit haben. Mobilieren Sie lieber beim nächsten Mal Ihre Ortsgruppe oder wählen die alle schon FPÖ und wollen von Ihnen nichts mehr wissen?

    • Anton Volpini

      M.R , C.B. , Stefan
      Warum ward Ihr 3 vorgestern abend nicht im Club 2 ? Ihr seid abgegangen, ehrlich….

    • Anton, wär sicher lustiger gewesen…

    • M.R.

      @ Norman Bates:
      Die Tatsache, dass sie die Wahlempfehlung von A.U. in ihrer Familie verteilt haben sagt wenig über den tatsächlichen Einfluss aus. Sie stützen sich genau wie ich und der A.U. auf Vermutungen über die Reichweite und den Einfluss seiner Empfehlungen.

      Ich werde keine Ortsgruppe mobilisieren da bei keiner Partei oder Interessensvereinigung formal Mitglied bin. Die ORF Wahl halte ich zudem für ziemlich unwichtig.

    • Katharina

      “Aber dann soll er bitte nicht offenkundige Fakten einfach wegleugnen. Der Mann lügt ja die Berge weg!”….Na, als ob solches nicht auch auf so manchen SPÖ-Politiker zutreffen würde?

      Aber diesen gibt der ORF die Plattform, und stellt sich noch als unparteiisch dar.

      Da ist mir einer, der sagt, von welcher Seite er die Dinge sieht, doch x mal lieber, denn eigentlich würde ich von einem “öffentlich rechtlichen Sender”, den wir ja bezahlen, doch weitaus mehr Objektivität erwarten als von einem privaten Blogautor.

      Dass es aber Objektivität im ORF nicht gibt, das sollte jedem ersichtlich sein.

      Beweinen Sie also jetzt die eventuelle Chance, dass ein klein wenig mehr Objektivität in die Berichterstattung kommen könnte?

      Beweinen Sie, dass trotz ständiger Manipulation quer durch alle Medien offensichtlich doch noch ein paar Menschen in diesem Land weiter denken als bis zum nächsten Arbeitslosengeldempfang?

      Ich persönlich empfinde diesen Wahlausgang auf jeden Fall als hoffnunggebend.

    • Daher war die Plattform “SOS – Rettet den ORF” nur während schwarz blau so aktiv. Jetzt passt wieder die politische Einflussnahme und man hört von den unabhängigen Künstlern kein Wort der Kritik. Man braucht keinen frustrierter Bürgerlicher sein um den ORF nicht als linkslastig wahrzunehmen. Aber einreden kann man sich viel. Und für jemanden, dem das alles angeblich egal ist posten Baumgarten und M.R. sehr häufig

  36. Ich halte diese bürgerliche Jammern nicht mehr aus. Offenbar wird in der Wahrnehmung einiger schon alles zur rot-grünen, wenn nicht gar kommunistischen, Unterwanderung, wenn nicht unwidersprochen stramm konservative und zugleich neoliberale Gehirnwäsche passiert. Wenn Sie, Herr Unterberger, schon den letzten Club2 als Beispiel für ein linkes Komplott anführen, kann es mit Ihren Argumenten, oder was auch immer sie für Argumente halten, nicht weit her sein. Der war einfach nur schlecht. Von der Gästeauswahl bis zur Moderation. Da sind wir wohl alle einig. Aber ein linkes Propagandastück war er keineswegs. Grasser und Scheibner konnten halt ihre Propagandamärchen, die durch ständiges Wiederholen auch nicht wahrer werden, nicht unwidersprochen abspulen. Sowas aber auch! Skandal in einem öffentlich-rechtlichen Sender!
    Wie die katholische Kirche hofiert wird und gleichzeitig fast zwei Millionen Konfessionsfreie nicht zu Wort kommen, lass ich mal beiseite. Jedenfalls ist es kein Hinweis darauf, dass der ORF rot-grün dominiert sei.
    Herr Unterberger, es steht Ihnen frei, sich über den Wahlausgang zu freuen. Ich tue es nicht, verbinde aber sonst kaum Emotionen damit. Aber wenn sie so tun, als würden Sie analysieren, würde ich darum bitten, sich ein wenig mit dem auseinanderzusetzen, was man gemeinhin Realität nennt. Am besten ohne ideologische Brille.

    • Stefan

      In dem einem Punkt muss ich Ihnen Recht geben: Als Atheist wird man in Österreich auch nie gehört. Höchstens als Agnostiker hat man noch Rederecht, aber das auch nur, weil UHBP Agnostiker ist und das so schön p.c. ist “naja, ich weiß nicht ob ich dran glauben soll, ganz Unrecht können die Milliarden Menschen ja nicht haben, ich täusche mich vl, aber ich warte noch drauf welche Religion sich durchsetzt und dann entscheide ich” … ;)

    • @stefan: Da geht’s nicht nur um die Atheisten, auch die Agnostiker haben’s schwer. Und darauf, dass auch die fast zwei Millionen Konfessionsfreien die Kirche durch ihre Steuern mitfinanzieren, darf man eigentlich gar nicht hinweisen. Löbliche Ausnahme sind da Ö1 und Kreuz und Quer, wo man ab und zu unterkommt. Gleichzeitig übertragen die Regionalradios jeden Sonntag eine Messe und auf Radio Wien darf ein Alexander Goebel unwidersprochen Propaganda für Religion machen, während er deklarierte Atheisten in seiner Call-In-Sendung gar nicht zu Wort kommen lässt. Das ist jetzt an sich ein spezielles Thema, sagt aber sehr viel über die Grundverfasstheit des ORF aus.

  37. Alexander Renneberg

    ebenfalls gratulation.

    man wird sich überlegen müssen wie die mobilisierung in zukunft bei wahlen ebenfalls durch diese blog mitgetragen werden kann.

  38. walter Wolf

    Erstaunlich. Gratulation an alle, die dieses Ergebnis ermöglicht haben.

    Vielleicht wäre es darüber hinaus möglich, die Zugriffszahlen dieses Blogs während der Wahlphase zu erfahren. Das liesse einen Rückschluss auf die Bedeutung dieses Tagebuches schliessen.

    Trotzdem fürchte ich:

    Da kommen sicher vom Obermayer
    noch einige rote Ostereier.
    Und schafft sie nicht der Ostermann
    dann kommen’s halt vom Faynachtsmann.

    • Marcus Aurelius

      Es ist zu früh für eine Siegesfeier!
      Denn diese ÖVP hat keine Eier.
      (Bestenfalls vielleicht zu Ostern.)
      Der Oh-Err-Eff lauscht keinen Postern.
      Rot bleibt das Lied der Pleitegeier.

  39. E.B.

    Danke, A.U., für Ihre koordinierende Initiative, die zu diesem erfreulichen Ergebnis maßgeblich beigetragen haben dürfte. Das schreit nach einer Wiederholung, wenn wir wieder einmal mit einer derartigen Situation konfrontiert sind – und das muß ja nicht erst bei der nächsten ORF-Publikumsratswahl der Fall sein….