Fußnote 61: Fernsehen zwischen Schwulen und Abtreibung

Der Unterschied zwischen amerikanischen und europäischen Medien.

Es ist im amerikanischen Sportgetriebe – und damit auch für die übertragende Fernsehstation CBS – die wichtigste Veranstaltung des Jahres: die auch bei uns immer beliebter werdende Super Bowl. Nun hat CBS zwei für diese Übertragung angemeldete Werbespots nicht angenommen, in denen (mit erfundenen Beispielen) drastisch Werbung für Homosexualität gemacht werden sollte, dafür wird ein Spot gesendet, in der eine (wirkliche) Mutter erzählt, dass sie einst heftig unter Druck geraten war abzutreiben; der dennoch geborene Sohn ist heute einer der beliebtesten Football-Star Amerikas. Das zeigt einen grundlegenden Unterschied zwischen Europa und Amerika: Drüben wird auch bei der Annahme von Werbespots primär auf die Mehrheit der Zuseher Rücksicht genommen; bei uns würde sich das unter dem Druck vieler Political-Correctness-Vereine und -Gesetze keine Station mehr trauen, da würden zwar die schwulen Spots, aber nicht die Anti-Abtreibungs-Werbung gezeigt. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum in Amerika die Fernsehstationen keine Zwangsgebühren brauchen . . .

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  1. Pauli

    lieber herr unterberger, gleich mal zu ihrer beruhigung, seit dem kindergarten fühle ich mich dem anderen geschlecht verfallen, (da hab ich auch gleich eine grandiose idee für den journalisten: vielleicht sollten wir alle kindergärten mit überwachungskameras und monitorzentralen neben dem gruppenraum ausstatten.)
    was ich trotzdem nie kapiert hab: was ist jetzt genau das böse an den bösen homosexuellen? welche hetero- oder asexuellen werden durch sie verletzt? und wie? von HETEROS belästigt (angemacht) zu werden ist für homosexuelle jedenfalls weitaus unangenehmer als umgekehrt, da sie, dank leuten wie herrn unterberger, sich tatsächlich davor fürchten(!!!) müssen, daß ihre sexuelle orientierung “sichtbar wird” (!!!) – das ist der aktuelle stand in unserer zivilisierten gesellschaft.
    ich frage sie, herr unterberger, WER(???) soll es sich anmaßen können menschen in ihrer natürlichen beschaffenheit anzufeinden, WER(???), herr unterberger, welcher mensch auf diesm planeten, auf dem wir alle leben, welcher der 6mrd menschen befindet sich in der position es sich erlauben zu können, über ein individuum zu herrschen, indem er diesem individuum befiehlt sich zeitlebens auf diesem planeten selbst zu verleugnen, indem er ihm verbietet die (oder der) zu sein, die (oder der) sie (oder er) ist? der ursprung eines derartigen mißverständnisses der eigenen persönlichen “macht” (über wen darf ich aus purer lust am unterdrücken HERRSCHEN? denn das NICHT-drüber-herrschen würde, wie tausendfach gebetsartig erörtert niemandem, keiner menschenseele, in irgendeiner weise schaden zufügen) kann nur in sadismus, bösartigkeit oder schwerer dummheit, jeweils kombiniert mit irrationaler angst zu finden sein. ein attest.
    aber, herr unterberger, sein sie getröstet DAGEGEN gibt es wirklich therapien…
    ganz ohne sarkasmus: wenn sie keine lust haben die eigenen probleme zu behandeln (wer hat das schon) könnten sie sich wenigstens fachkundig informieren – reden sie regelmäßig mit einem mediziner (psychiater sind dies in der regel, somit sollten DORT am ehesten alle fragen abgedeckt sein) über dinge die sie offensichtilich und völlig unnötig bedrücken, auch sie können dort noch viel lernen!

    • klausi

      ersparen Sie sich die vielen Sätze:

      weiter unten schreibt ein gewisser “Rechter”: Das Problem ist also nicht, dass österreichische Linke abtreiben, sondern die karnickelhafte Vermehrung der Primaten in Afrika, Asien und Lateinamerika.

      Daß so etwas kommentarlos veröffentlicht (und nicht gelöscht) wird, sagt doch wohl alles.
      Das ist schon ziemlich ekelig.

    • M.P.

      @klausi: Denke, daß die von Ihnen zu Recht inkriminierten Zeilen nicht ernst gemeint sein können. Da provoziert jemand, der diesen Blog wahrscheinlich diskreditieren möchte. Danke jedenfalls für den Hinweis – obwohl es grauslich ist, so etwas auch noch zu wiederholen!

    • klausi

      Ich wiederhole es ja nicht. Ich zitiere es. Und ich befürche, daß es ernst gemeint ist.

    • Ch. Seidl

      @klausi: Das vermute ich auch. Der Blog mit den hier zur Debatte gestellten Themen entwickelt sich zu einem Tummelplatz für Leute, die in Mitteleuropa am liebsten eine Diktatur von der Art errichten würden, die sie im Nahen Osten als typisch islamisch verabscheuen. Und alles schön anonym – prächtige Beispiele selbstbewusster “Citoyens”.

    • M.P.

      @Ch. Seidl: Vielleicht machen Sie sich die Mühe, und lesen sich wirklich einmal durch, was hier so geschrieben steht. Vielleicht merken Sie dann auch, daß es durchaus auch differenzierende Poster gibt. Mit billigen Verallgemeinerungen dieser Art diskreditieren Sie Ihr vielleicht berechtigtes Anliegen und werden berechtigter Weise nicht weiter ernst genommen. Es gab ein paar deklarierte Nostalgiker hier, die sich aber in der Zwischenzeit – wegen mangelnden Erfolges ihrer Ergüsse – bereits getrollt haben. Also bitte, vielleicht setzen Sie einmal kurz Ihre rosarote Brille ab…
      Ich halte den von @klausi zitierten Satz daher für in der Tat eine reine Provokation, auf die er und Sie offenbar hereingefallen sind – und die Sie offenbar lieber für bare Münze nehmen, als für das, was sie ist: ein idiotischer und dummer “Scherz”.

  2. Camillo Meinhart

    @ markus kaufmann

    “Haben wir alle nicht einst als “Zellhaufen” begonnen? Und steckten in diesem “Zellhaufen” nicht bereits alle unsere Anlagen? Wer andere des “Schwachsinns” zeiht, hat wohl selbst etwas zu dünne Argumente…”
    Stellen Sie sich vor, wir begannen auch als Spermium und Eizelle – ich hoffe sie unterlassen deshalb konsequent die Onanie und besamen ausschliesslich Frauen, die gerade Empfängnisfähig sind!

    “Denkt man zu Ende, was Sie schreiben, kommt man zwingend zu der Frage: Sollten Sie irgendwann in einen komaähnlichen Zustand fallen (ohne Bewusstsein und ohne Schmerzempfinden), darf man Sie dann als “Zellhaufen” straflos “entsorgen” (das Wort ‘töten’ vermeidend)?”
    Selbstverständlich darf man das und man tut es auch, wenn es keine realistische Aussicht mehr gibt, dass ich nochmals mehr werde, als ein künstlich am Leben gehaltener Zellhaufen.

    “Und was macht Sie so sicher, dass drei Monate alte Embryos keinen Lebenswillen und keine Schmerzen empfinden?”
    Der Umstand, dass das dafür benötigte Gehirn noch nicht weit genug ausgebildet ist.

    “Der von Ihnen so bezeichnete “Zellhaufen” (und Todeskandidat) hat schon eine Woche vor Ablauf seiner Frist einen deutlich ausgebildeten Hals, der den Kopf trägt. Die Zähne sind bereits angelegt. Die Speicheldrüsen nehmen ihre Funktion auf. Erste Haare finden sich im Bereich der Oberlippe und der Augenbrauen. Der Herzschlag des Fetus kann von außen abgehört werden. In der Ultraschalluntersuchung ist bereits eine sichere Geschlechtsdifferenzierung möglich.
    Das kleine Herzchen befördert ca. 100 Liter Blut am Tag. Die Milz ist voll funktionsfähig und produziert erste eigene Antikörper des Fetus.”
    … Sind wir jetzt bei der Fötalausgabe von Edith Klinger´s “Wer will mich?” oder wollen wir bei der Frage nach Schmerz und Bewusstseinsfähigkeit bleiben?
    Mir tut ein Schweinderl oder ein Hendl, das intuitiv fühlt, was man mit ihm vor hat, wenn es zur Schlachtbank geht 1000mal mehr Leid, als ein Embryo, dessen zentrales Nervensystem das eigene Ende, geschweige denn Schmerzen nicht einmal im Ansatz wahrnehmen kann.
    Traurig ist die ganze Materie allemal – und für uns käme eine Abtreibung nicht in Frage. Trotzdem gibt es Menschen in Lebenssituationen, wo es die beste Lösung darstellt. Was für mich aber das schlagendste Argument pro Abtreibung ist, sind die Folgen eines Verbotes: Engelmacherei, Selbstmorde, Kriminalisierung von verzweifelten Teenagern.
    Und nochmals: Was wird aus den ungewollten Kindern? Eine Mutter, die sich ewige Selbstvorwürfe macht, ihr eigenes Kind weggegeben zu haben oder andernfalls ein Kind, das von seiner Mutter nur als Belastung gesehen wird oder mit dem die Mutter aufgrund ihres Alters oder ihrer Lebenssituation völlig überfordert ist.
    Mir ist schon klar, dass die Kirche an seelisch devastierten Menschen großes Interesse hat, immerhin ist das ja eine wunderbare Zielgruppe wenn es um Missionierung geht. Bei der steigenden Vehemenz mit der Evangelikale wie Katholische Kreise aber gegen die Abtreibung auftreten, sei aber schon eine Frage erlaubt: Warum werden die leerstehenden Protzpaläste vulgo Klöster nicht umgehend für diese Mütter geöffnet, warum werden nicht die Unbezahlbaren Schätze der Kirche aufgelöst, um diesen Armutschkerln finanziell unter die Arme zu greifen? Sie zuerst in eine Mutterschaft hineintheatern, dann eiskalt fallen lassen um sie dann, wenn sie vor Verzweiflung nicht mehr ein noch aus wissen, mildtätig an die eigene Ideologie heranzuführen – das ist der Stil dieser Leute. Ich empfinde institutionalisierten Religionen nur noch Abscheu gegenüber…. Und da habe ich noch nicht ein Wort über die Päderastie verloren…

    • M.P.

      @Camillo Meinhart: Sie erheben hoffentlich nicht den Anspruch, daß Ihre polemischen Zeilen als seriöse Diskussionsgrundlage angesehen werden?

    • DSMVW

      12. Woche: http://dr-moeckel.com/pics/embryo_12wo_3.jpg – darf gerade noch beseitigt werden. “Zellhaufen”? Sieht eigentlich aus wie ein Mensch – ein noch nicht ganz fertiggebackener.

      Schwer zu sagen was abstossender ist: die Tat selbst oder deren heuchlerische Rechtfertigungsversuche.

    • M.P.

      @DSMVW: es gibt Filme über Abtreibungen. Auch noch jüngerer Babies. Diese sollten jedem, der meint, Abtreibung sei nur ein “Eingriff” gezeigt werden. Die Ahnungslosigkeit dieser Menschen ist ja himmelschreiend. Wenn sie die furchtbare Grausamkeit, die eine Abtreibung für das Kind bedeutet (von den psychischen Belastungen der Mutter rede ich gar nicht), aber einmal gesehen haben, werden vielleicht auch die “Härtesten” noch einmal nachdenken…

  3. wasi

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel, welchen ich auf kath.net entdeckt habe. Ich habe mir diesen ausgedruckt, um die Argumentation in Gesprächen und schriftlich weitergeben zu können. Das Beispiel der Mutter gefällt mir sehr gut. Auch der Unterschied zwischen den amerikanischen und den deutschen Medien war für mich neu.

    • eibisberger heinz

      Politisch unkorrekt ! Ist das strafbar und würde frau , wenn man unkorrekt ist dafür einsitzen ? Sollte dies der Fall sein müßten wir das ganze straffällige Ausländer-Gerümpel freilassen und die unkorrekten Österreicher kommen zu Hunderttausenden in den Häfen.

  4. Adi

    es fehlt der hinweis auf die abtreibungsstatistik, die eindeutig zeigt, dass liberale abtreibungsgesetzt zu weniger abtreibung führen, in deutschland werden nur halb so viele abtreibungen vorgenommen als bei den ach so religiösen amerikanern, in noch liberaleren “abtreibungsländern” wie den skandinawischen oder der schweiz ist es nur die hälfte der deutschen fälle

    • wasi

      “Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe” Englicher Politiker. Glauben Sie wirklich, dass die deutsche Abtreibungsstatistik mit nur rund 125.000 Abtreibungen pro Jahr stimmt? Seriöse Schätzungen gehen von der doppelten Anzahl aus. Was sollte einen deutschen Abtreibungsarzt dazu bewegen, jede vorgenommene Abtreibung tatsächlich dem Statistikamt zu melden? Viele Abtreibungen werden bei den Krankenkassen als Ausschabung der Gebärmutter oder als gynäkologischer Eingriff abgerechnet. Zu den liberalen Abtreibungsländern: Meinen Sie wirklich, dass diese Länder ihre tatsächlichen Abtreibungszahlen veröffentlichen? Wo bleiben eigentlich die Zahlen aus dem superliberalen Niederlanden? Abschließend: Warum sollte ein liberales Abtreibungsrecht zu weniger Abtreibungen führen? Da fehlt mir der kausale Zusammenhang.

    • Phaidros

      Wasi, Was sollte einen deutschen Abtreibungsarzt dazu bewegen, jede vorgenommene Abtreibung tatsächlich dem Statistikamt zu melden?

      Im Großen und Ganzen würde ich sagen: die Standesverpflichtung, aber in erster Linie sein Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl. Es sind nicht alles nur Verbrecher.

      Umgekehrte Frage: warum sollte ein deutscher Arzt einen Verstoß begehen für Patientinnen, die er nicht einmal persönlich kennt?

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  5. Rechter

    Warum soll man Menschen, die es für richtig befunden haben, sich aus dem Genpool zu eliminieren und diesen auf solche Weise aufzubessern, daran hindern? Jeder Akt dieser praktizierten Selbsterkenntnis der Entbehrlichkeit des eigenen Genpouvoirs verbessert die Umwelt für meine Gene, die ich selbstverständlich nicht abtreibe. Das Problem ist also nicht, dass österreichische Linke abtreiben (wer weiß, welche Kanzler uns erspart geblieben wären, wenn die Abtreibung schon vor 1974 freigegeben worden wäre ,-) ), sondern die karnickelhafte Vermehrung der Primaten in Afrika, Asien und Lateinamerika.

  6. Camillo Meinhart

    @MP. Mir ist sehr wohl bewusst, dass dies ein extrem heikles und schwieriges Thema ist. Für mich persönlich bzw. für mich und meine Frau kam Abtreibung nie in Frage. Biologisch gesehen ist es ebenso schwierig – denn es ist für mich sehr wohl ein Unterschied, ob man einen “Zellhaufen” der weder ein Bewusstsein noch ein Schmerzempfinden entwickelt hat zu “töten” oder ein Lebewesen, das über diese elementaren Fähigkeiten verfügt. Mir geht also die Dogmatik, dass Leben ab der Befruchtung sakrosankt sei, ein wenig zu weit – die Grenzen zwischen abstraktem Zellhaufen und komplexen Lebewesen sind derart fließend, dass jedes Urteil einen gehörigen Prozentsatz Willkür aufweisen muss.
    Aber abgesehen von diesen Aspekten stellt sich natürlich auch die Frage, was würde ohne Fristenlösung passieren. Ich persönlich ziehe eine relativ willkürliche Grenze in Kombination mit moderner Medizin einer inexistenten Grauzone in Kombination mit Engelmacherei vor. Das beide Lösungen nicht ideal sind versteht sich natürlich von selbst.
    Eines möchte ich aber entschieden an Ihnen kritisieren – nämlich sich anzumaßen, nicht über Argumente sondern über Indoktrination andere Mensch quasi umerziehen zu wollen. So etwas ist mir per se suspekt und scheint wieder einmal die These zu bestätigen, dass die größten Verbrechen immer aus der festen Überzeugung begangen werden, gutes zu tun.
    Den Vorwurf der Herzlosigkeit verzeihe ich ihnen, weil Sie mich nicht kennen und daher auch nicht wissen können wie ich fühle. Ich kann Ihnen aber soweit versichern, dass ich ein Herz besitze und es gerade in Sachen Kinder tadellos funktioniert. Mein Sohn würde es Ihnen bestätigen wenn es sein Alter erlauben würde :)

    @MG Driver
    Die Evolutionstheorie generell abzulehnen ist nichts anderes als ein Beweis absoluter Uninformiertheit. Die Indizienlage, die Darwin geliefert hat ist derart dicht, dass man schon eine verdammt gute andere Erklärung bringen müsste, um ernst genommen werden zu können. Wie sieht eigentlich die Indizienlage für die Existenz Gottes aus? Ich denke die Indizienlage, dass ein solcher existiert ist bei weitem dünner, als die Indizien, dass sämtliche Lebewesen auf Erden durch Mutation und Selektion entstanden sind.

    • Markus Kauffmann

      Haben wir alle nicht einst als “Zellhaufen” begonnen? Und steckten in diesem “Zellhaufen” nicht bereits alle unsere Anlagen? Wer andere des “Schwachsinns” zeiht, hat wohl selbst etwas zu dünne Argumente…

      Denkt man zu Ende, was Sie schreiben, kommt man zwingend zu der Frage: Sollten Sie irgendwann in einen komaähnlichen Zustand fallen (ohne Bewusstsein und ohne Schmerzempfinden), darf man Sie dann als “Zellhaufen” straflos “entsorgen” (das Wort ‘töten’ vermeidend)?

      Und was macht Sie so sicher, dass drei Monate alte Embryos keinen Lebenswillen und keine Schmerzen empfinden? Der von Ihnen so bezeichnete “Zellhaufen” (und Todeskandidat) hat schon eine Woche vor Ablauf seiner Frist einen deutlich ausgebildeten Hals, der den Kopf trägt. Die Zähne sind bereits angelegt. Die Speicheldrüsen nehmen ihre Funktion auf. Erste Haare finden sich im Bereich der Oberlippe und der Augenbrauen. Der Herzschlag des Fetus kann von außen abgehört werden. In der Ultraschalluntersuchung ist bereits eine sichere Geschlechtsdifferenzierung möglich.
      Das kleine Herzchen befördert ca. 100 Liter Blut am Tag. Die Milz ist voll funktionsfähig und produziert erste eigene Antikörper des Fetus.

      Die Armlänge im Vergleich zur Länge des Fetus hat dieselbe Proportion wie beim Neugeborenen. In der Skelettmuskulatur findet sich ab jetzt die typische Querstreifung, die auf eine weitgehende funktionelle Reife der Muskulatur hinweist.

      Der Camillo Meinhardtsche „Zellhaufen“ bewegt seine Hände und die übrige Körpermuskulatur zunehmend oft und kräftig, die Mutter nimmt diese Bewegungen jedoch noch nicht wahr. Die zum Saugen benötigten Muskeln wachsen immer kräftiger im Bereich der Backen, da die Saug- und Schluckbewegungen häufiger werden.

    • Phaidros

      Ein paar Punkte zum Nachdenken:

      Wenn die bloße Anlage bereits das Menschsein ausmacht, der um jeden Preis zum Leben zu verhelfen ist, dann muss der Zölibat das Gegenteil des Willen Gottes sein: man müsste so viele wie irgend möglich Spermien mit so vielen wie irgend möglich Eizellen vereinen, denn die Anlagen sind vorhanden, und durch bloßes Bleibenlassen werden sie daran gehindert, Mensch zu werden.

      Eine Warze trägt ebenfalls dasselbe Erbgut, dürfen wir die uns auch nicht entfernen lassen?

      Sie sehen wo das hinführt: es gibt Religionsauslegungen, die die Dinge derart streng betrachten, aber in allgemeinem Konsens werden die wohl nicht als besonders tragfähig erachtet, und genießen auch keinen überhohen Respekt, um es einmal vorsichtig auszudreücken.

      Dass ein Embroy keinen Willen haben kann, noch Schmerzempfinden, kann man recht zuverlässig daraus folgern, dass es noch kein ausgebildetes Zentralnervensystem, insbesondere keine “Schaltzentrale”, das Gehirn, gibt.

      Sie sprechen allerdings genau die Gefühlslage an, die uns solche Probleme macht: zwar tötet man durch eine Abtreibung keinen Menschen, aber etwas, das ein Mensch wird (bzw. werden könnte) – und da liegt der Hund begraben: je ähnlicher ein Lebewesen uns wird, desto schwerer fällt es uns, es zu töten.

      Einen Salatkopf oder ein Schwammerl abschneiden? Kein Problem (und Sie können auch nicht wissen, ob es keinen Schmerz fühlt. Und wenn doch, dann können Sie’s auch beim Embryo wissen). Eine Gelse erschlagen? Dito. Eine Schnecke durchschneiden? Einen Fisch erschlagen? Da wird’s schon brenzliger, macht nicht mehr jeder. Ein Hendl schlachten, ein Kaninchen? Können nicht mehr viele.

      Sehen Sie, worauf ich hinaus will? Je ähnlicher das Lebewesen und selbst wird, desto mehr Mitleid empfinden wir. Mitleid macht allerdings nur Sinn, wo Leid ist. Desto mehr müssen wir uns überwinden. Und hier tappen wir in die Falle unserer eigenen Gefühle: die Ähnlichkeit ist beim Embryo lediglich projiziert, nicht real vorhanden bzw. nur durch Pseudoargumente herleitbar.

      Damit ist auch völlig klar, dass das Abschalten von Apparaten im Falle eines Komapatienten etwas anderes ist. Hier geht es nicht um Potenzial, hier geht es um einen Menschen. Daher darf es nur erfolgen, wenn keinerlai Aussicht auf Besserung besteht. Oder, wenn die Apparate für jemanden mit besseren Chancen benötigt werden. Eine Entscheidung, die ich hoffentlich nie treffen muss.

      Hr. Kaufmann, Sie schildern uns eindrucksvoll den Entwicklungsstand eines dreimonatigen Fötus. Allerdings macht das alles ebenfalls noch kein Menschsein aus: schließlich durchlaufen alle Säugetiere praktisch dieselbe Gestation. Auch ein amputierter Froschschenkel bewegt sich schließlich, wenn er mit einer Spannungsquelle in Berührung kommt.

      Den Menschen macht nicht ein Erbgut aus, sondern seine angesammelten Erfahrungen, Erinnerungen, Meinungen, Werte, seine kulturelle und soziologische Herkuft, Dinge wie diese.

      Und hier kommen auch die Moral und Ethik ins Spiel (ebenfalls menschliche Erfindungen, so wie die Abtreibung. Der Mensch ist nicht nur schlecht). Abtreibung, um die Mutter zu retten: unbedingt. Abtreibung, um dem Kind ein Leben in Leid zu ersparen: eine Horrorvorstellung, so eine Entscheidung jemals treffen zu müssen. Abtreibung, weil es sich mit den Urlaubsplänen kreuzt: braucht man wohl nicht zu kommentieren.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • SuPa

      Camillo Meinhart 00:53
      Zu den Themen Urknall und Darwin kann man nur sagen:
      Die Existenz Gottes lässt sich wissenschaftlich genau so wie Gottes Nichtexistenz NICHT beweisen. Der/Die aber an Gott glaubt, kann ihn jeden Tag erkennen und die anderen eben erst nach dem Tod.
      MfG Ihre SuPa

    • M.P.

      @Camillo Meinhart: Wieso fühlen Sie sich angesprochen? Habe ich Sie als herzlos bezeichnet? Wenn jemanden persönlich anspreche, dann tue ich das immer wie hier mit dem @.
      Woraus lesen Sie, daß ich Indoktrination und Umerziehung anstrebe???????????? Im Gegenteil. Überzeugung ist etwas ganz anderes, nämlich durch Erfahrung und vielleicht auch Argumentation zur Erkenntnis zu verhelfen. Dabei kann die Überzeugung mal in die mal in die andere Richtung gehen!
      Genau weil die Argumentation des Anderen oft (absichtlich?) mißverstanden und umgedeutet wird, sind die Diskussionen über dieses Thema auf diesem Wege gefährlich (aber auch im Fernsehen, etc.) und nicht zielführend.
      Daß die “größten Verbrechen IMMER aus der festen Überzeugung begangen werden, Gutes zu tun”, halte ich auch für – gelinde gesagt – einen handfesten Unsinn.

    • Josef Falk

      Damit auch für Phaidros der Unterschied zwischen einem Embryo und einer Warze verständlich wird:

      Jeder von uns war ein Embryo, niemand von uns war eine Warze.

      Die “Entfernung” eines Embryos raubt einem Menschen jede Lebenschance. Die Entfernung einer Warze raubt gar nichts.

    • Phaidros

      Sg. Hr. Falk, hätte ich Schwierigkeiten, zwischen einer Warze und einem Embryo zu unterscheiden, so hätte ich kein Problem, Quellen zu benennen, aus denen ich mich dann informieren würde.

      Trotzdem danke für den Aufklärungsversuch.

      Umgekehrt: vielleicht wollen Sie mein Posting ja nochmals lesen, und den gesamten Sinn erfassen. Möglcherweise reicht auch schon einfach bis zum Ende zu lesen.

      Das Leben ist halt kompliziert, wenn man versucht, nicht auf einfache Rezepte zurückzugreifen.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Josef Falk

      Nun denn, sg. Phaidros, habe ich Ihr Posting – noch einmal – bis zum Ende gelesen. Nur – es wird dadurch nicht besser.

      Sie schreiben:

      “Den Menschen macht nicht ein Erbgut aus, sondern seine angesammelten Erfahrungen, Erinnerungen, Meinungen, Werte, seine kulturelle und soziologische Herkuft, Dinge wie diese.”

      Also frage ich Sie: Ist ein Neugeborenes kein Mensch? Es hat ja noch keine “angesammelten Erfahrungen, Erinnerungen, Meinungen, Werte”! Müsste man dann die “Lizenz zum Töten” nicht über die derzeitige Drei-Monats-Grenze bis auf einen gewissen Zeitraum nach der Geburt ausdehnen?

      Wie viele “Erfahrungen, Erinnerungen, Meinungen, Werte” muss ein Mensch denn angesammelt haben, um auch bei Ihnen als Mensch durchzugehen?

    • Phaidros

      Sg. Hr. Falk, bitte wo lesen Sie bei mir, dass die ersten Erfahungen und Erinnerungen erst nach der Geburt erfolgen und nicht bereits im Mutterleib?

      «Stichtag» kann (und will und würde) ich keinen benennen, aber ein Gehirn mit einer gewissen Komplexität erscheint mir dafür schon notwendig. Und die wird erst ab Schwangerschaftsmonat 5 oder 6 ausgebildet.

      Ich gehe davon aus, dass die gesamte Thematik von weitaus Berufeneren als mir selbst bei der Fristenregelung eingehend erörtert wurde, und dass es für die Frist von 12 Wochen gute Gründe gegeben hat. Dass ich es für eine Notlösung halte, sollte aus meinem Post ebenfalls hervorgegangen sein. Aber eine, von der man in manchen Fällen sagen muss, dass wir froh sein müssen, sie zu haben!

      (Abgesehen davon, dass man wieder nur Illegalität und Schwarzwesen erzeugte, wollte man daran rütteln – aber von dieser Dimension reden wir hier ja nicht)

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • M.P.

      @Phaidros: «Stichtag» kann (und will und würde) ich keinen benennen, aber ein Gehirn mit einer gewissen Komplexität erscheint mir dafür schon notwendig.
      Sie wissen, daß ich Ihre Beiträge im allgemeinen sehr schätze. Ich meine aber, daß Sie sich mit dieser Aussage doch zu mindest auf Glatteis begeben. Wir werden das hier nicht lösen und niemand wird den anderen überzeugen können. Aber der “Stichtag” ist durchaus ein wesentlicher Punkt. Ich halte einen solchen für schlicht undefinierbar.

    • Phaidros

      M.P., danke, und dito! ;-)

      Nicht nur ist das Eis glatt, würde ich sagen, sondern auch dünn! Umso mehr gilt es, so behutsam wie möglich zu argumentieren.

      Was den Stichtag betrifft (den man ja nun mal festlegen muss, sucht man eine gesetzliche Regelung): es ist vermutlich erinfach nicht möglich, den «richtigen» zu finden. Deswegen muss man einen Tag festlegen, der zuverlässig davor liegt!

      Ich hoffe, das ist geschehen.

      (Anm.: bei uns sind es übrigens 14 Wochen, glaube ich, die 12 gelten für Deutschland)

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • M.P.

      @Phaidros: Ich halte Abtreibung für prinzipiell unzulässig, eben weil ich an keinen anderen Stichtag als jenen von Verschmelzung von Samen und Eizelle glaube. Dennoch sehe ich in der sogenannten “Fristenlösung” einen richtigen Ansatz: Abtreibung bleibt verboten, der Gesetzgeber anerkennt jedoch, daß es Umstände geben kann, wo Straffreiheit gerechtfertigt erscheint. Ich möchte die Ärzte auch nicht einsperren, und noch viel weniger die Mütter. Ich halte es aber für wichtig, daß es ein Unrechtsbewußtsein gibt. Ich habe zweifellos auch schon viel Unrecht in meinem Leben begangen. Um damit umgehen zu können, muß ich aber wissen, daß es Unrecht ist und mir nicht einbilden, es sei doch ohnedies alles in Ordnung. Deshalb glaube ich ja auch vor allem an die Macht der Vergebung und Barmherzigkeit. Ich verurteile keine Frau, die glaubt, keinen anderen Ausweg zu finden. Ich würde mir aber wünschen, daß die Gesellschaft mit ihrem fundamentalen und grenzenlosen Respekt vor dem Leben diesen Frauen hilft, jedes Kind anzunehmen. Das Problem betrifft zweifellos uns alle. Eine Lösung kann eine Abtreibung nie sein. Da wird ja die Frau auch alleine gelassen…

    • Phaidros

      M.P. Ihre Annäherung und meine komplementäre ergänzen hier einander sehr schön, wie ich finde – danke für Ihre Darstellung. Auch wenn wir in Details unterschiedlicher Auffassung sein dürften, so kommen wir doch zu durchaus vergleichbaren Schlussfolgerungen, meinen Sie nicht?

      Es ist mir durchaus bewusst, dass ich hier Kantiges absondere. Dass ich kein Pfeif-Dir-nix-es-gibt-ja-die Abtreibung bin, hoffe ich klar gemacht zu haben. Aber genau, wie Sie schreiben: es gibt Situationen.

      Was, bin ich überzeugt, allgemein unterschätzt wird, sind die psychischen Konsequenzen, die eine Abtreibung für die Frau nach sich ziehen kann. Insbesonders eine, die ohne Not durchgeführt wurde! Hier gehört bedeutend mehr Beratung (glaube ich jedenfalls) – vielleicht sogar verpflichtend?

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • M.P.

      @Phaidros: Denke auch, daß wir einen ähnlichen Zugang haben: Abtreibung sollte die absolute Ausnahme sein, wenn wirklich kein anderer Ausweg erkennbar zu sein scheint (worüber man im Einzelfall wahrscheinlich auch endlos streiten könnte…), niemals jedoch ein “Recht” und schon gar kein “Menschenrecht”. “Mein Bauch gehört mir” ist in diesem Zusammenhang einer der perfidesten und dümmsten Sprüche, die man sich vorstellen kann, denn um den Bauch geht es dabei ja gar nicht… Vor allem seitens der Linken, aber auch anderer “terribles simpificateurs” wird heute immer wieder so getan, als sei die Abtreibung eben ein Recht”, eine “Errungenschaft”. Das ist definitiv nicht der Fall. Und da bin ich mit Ihnen jedenfalls konform: Frauen, die aus welchen Gründen auch immer abgetrieben haben, sollten angehört werden. Ihre Leiden werden sehr, sehr selten thematisiert.
      Schließlich gehört natürlich auch eine gewisse Kultur an den Pranger gestellt, aber ich bin mir bewußt, daß wir da sehr schnell mit unserem Freiheitsideal in Konflikt kommen könnten. Ethik-Unterricht sollte auch hier ansetzen, aber da ist wohl der “Zeitgeist” vor…

  7. Silvia Berger

    @Camillo Meinhart

    Zwischen einer NOTLÖSUNG, die nicht bestraft werden soll und einer SALONFÄHIGEN Methode (= womöglich noch auf Krankenschein, wie von linxlink propagiert), auf die man EIN RECHT hat, besteht ein ganz großer Unterschied!
    Differenzieren scheint offensichtlich nicht Ihre Stärke!

    • Camillo Meinhart

      Und Juristerei scheint nicht Ihre stärke sein. Wer entscheidet dann bitteschön die Not? Ein Schnellrichter? Ein Pfaffe? Der abtreibende Arzt selbst? Kann man gegen die Entscheidung Einspruch erheben? In wievielen Instanzen? Was sind die Kriterien? Darf eine Behinderung eines sein? Wie ist das nach humanen Gesichtspunkten zu vertreten – Stichwort “lebensunwertes Leben”? Ist ein Mensch mit Trisomie weniger wert? Was ist bei Blindheit, Taubheit, Toxoplasmose, Hasenscharte? Sie werden nie zu einem gerechten Urteil kommen.
      Daher gilt für mich: Die gegenwärtige Regelung ist wie sie ist ein vernünftiger Kompromiss.
      Ich denke dass man irgendwann in den 70ern eben der Meinung war, dass bis zur 12 SW ein Embryo den von mir angesprochenen Anforderungen an ein Lebewesen nicht entspricht und damit abgetrieben werden kann. Das ist nicht unbedingt fein, schön, erstrebenswert – ja es ist eine sehr willkürliche Grenze – aber es ist eben eine die man akzeptieren sollte, weil jede andere ebenso willkürlich ist.

    • Simplicius

      Sehr geehrter Herr Meinhart!

      Zu Ihrer Antwort vom 4. Feb, 00:59:
      Daß die Abtreibung eben nicht zu akzeptieren, sondern stets eine blutende Wunde am Leib der Gesellschaft ist, hat Kardinal König bei mehr als nur einer Gelegenheit gesagt.

      In meiner Einfalt denke ich mir, daß dieser hochgebildete Mann durchaus recht gehabt haben kann.

      “Irgendwann in den 70ern”: Der damalige Kenntnisstand ist inzwischen deutlich überholt. Wenn Sie zum Arzt gehen, dann wollen Sie doch auch nach dem Wissensstand von 2010 behandelt werden. Nur für die “Zellhäufen”, da soll der Stand von 1974 unantastbar sein! Ich könnt’ bei dem Thema mehr kotzen als ich in ein paar Tagen zu essen vermag …

      Es bleibt dabei: Ein Kind ist nirgendwo gefährdeter als im Mutterleib.

    • Silvia Berger

      Dazu brauche ich keine Kenntnisse der Juristerei, denn die “NOT” sollte in erster Linie das eigene Gewissen beurteilen und damit meinte ich eben, daß Abtreibung kein Mittel zur Geburtenkontrolle sein sollte, sondern ein Notausstiegsszenario, für das man keinesfalls bestraft werden sollte.
      Ist das jetzt angekommen?

  8. Camillo Meinhart

    So einen Schwachsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Sorry Herr Unterberger – aber das war ein extra Fehlgriff. Gerade Sie sollten wissen wie Medien und TV funktionieren und welche Gruppen wie und wo Einfluss haben. Würden Sie es auch bejubeln, wenn die selben Interessengruppen Spots gegen Darwins Evolutionstheorie schalten würden? Vielleicht ist auch die Haltung gegenüber Abtreibung in Europa eine andere als in den USA.
    Die Erzählungen meiner – im übrigen tiefkatholischen – Großmutter von ihren zahlreichen Schulkameradinnen und Kameraden, die sich im Gasofen das Leben nahmen, weil Abtreibung verboten war und ein uneheliches Kind damals nicht tragbar war, sind mir noch gut in Erinnerung.
    Dazu kommen noch die gesundheitlichen Schäden die dann durch Engelmacherinnen angerichtet werden, die in Hinterzimmern “praktizieren” – all das hat die Fristenlösung beendet und darüber sollten wir froh sein. Abgesehen davon: Was für ein Leben hat ein ungewolltes Kind? Hin und her geschoben, abgelehnt, vielleicht gehasst….

    • Helena Ruf

      “… ein uneheliches Kind damals nicht tragbar war”. Dass das heute anders ist und ein uneheliches Kind kein Problem darstellt, geben Sie damit selbst zu.
      Außerdem hat das Ungeborene auch einen Vater! Würde er zum Beratungsgespräch beigezogen, könnte so manches Kind gerettet werden. Selbst, wenn die Mutter das Baby zur Adoption freigibt, hat jedoch der Vater keine Möglichkeit, sein leibliches Kind zu adoptieren, denn es werden alle Dokumente, die über die Abstammung Auskunft geben, vernichtet!
      Viele Paare in Österreich würden ein Kind adoptieren. Dazu müssen sie nach Thailand fahren.

    • MG-Driver

      Also für Sie ist Abtreibung offensichtlich eine Art der Geburtenkontrolle, oder ? Bei den vielen Möglichkeiten der Verhütung heutzutage,unglaublich so zu argumentieren. Ich denke, Herr Unterberger wollte nur darauf aufmerksam machen, das wir hier im ach so aufgeklärten und liberalen Europa sehr leichtfertig mit diesem Thema umgehen – und ich bin kein Freund der stillen Protestierer vom Fleischmarkt – aber zum Nachdenken anregen wird man wohl noch dürfen….

      “Mein Bauch gehört mir” ist übrigens genauso ein schwachsinniges Argument, dem sich -leider- kaum wer zu widersprechen getraut. Und wenn doch, dann Gnade ihm Gott…

    • MG-Driver

      Ganz genau, Evolutions”theorie” – Sie sind also auch ein Urknallgläubiger – eine Frage: wer hat knalle lassen ???

    • Alexander Renneberg

      @mg driver

      kompliment zu ihrem posting!

    • M.P.

      Im Grunde ist das ein viel zu komplexes und auch dramatisches Thema, um in ein paar Postings und Gegenpostings abgehandelt zu werden. Ich halte das menschliche Leben für ein vom ersten Augenblick an unendlich schützenswertes Gut. Deshalb würde ich mir wünschen, daß jene, die glauben, zu Beginn sei alles nur ein Zellenhaufen, auch überzeugt werden können, daß menschliches Leben nicht erst zu einem willkürlich definierten Zeitpunkt beginnt. Das wird uns nicht gelingen, wenn wir es ihnen gleich machen und sie pauschal verurteilen. Das ist schwer, mir gehen die Emotionen dabei auch leicht durch, weil es mich erschüttert, wie herzlos Menschen sein können. Aber mit Empörung werde ich sie natürlich nicht erreichen. Es bedarf hier nicht einmal nur einer Diskussion, sondern einer Überzeugungsarbeit über Jahre hinweg…

    • Johann Hochstöger

      @ Alexander Renneberg

      “Wer die Werke der Philosophen gelesen und glaubt nun, er kenne die Welt, wäre dem zu vergleichen, der die Abbildungen vieler Münzen besäße und sich darum reich hielte.”

      Gute Nacht

    • Phaidros

      @MGwer hat knalle lassen ???

      Nettes gebracht, das Argument. Ich nehme an, Sie wollen auf Gott hinaus. Meine Antwort wäre allerdings: die Natur.

      Und jetzt die Gegenfrage: wieso kann Gott Eigenschaften haben, die die Natur nicht haben kann. Ich warne vorab: wenn Sie “weil Gott die Natur geschaffen hat” antworten, werde ich Ihnen einen Zirkelschluss nachweisen.

      Guten Morgen phaidros.vie@gmail.com

    • M.P.

      @Phaidros: Die Existenz Gottes läßt sich nicht nachweisen, das ist klar. Sonst wäre es aus mit der Freiheit. Aber die “Nichtexistenz” genauso wenig, glauben Sie nicht?

    • Phaidros

      Werter M.P. (auch @SuPa, anderer Thread: .. Gottes .. Nichtexistenz NICHT beweisen.)

      Aus naturwissenschaftlicher Sicht selbstverständlich ganz richtig: seriöser Weise lässt sich lediglich der Standpunkt des Agnostikers darstellen: über die Existenz (eines) höheren Wesens kann nichts gesagt werden. Weder in die eine, noch in die andere Richtung.

      Nötig, um ein Universum in Gang zu bringen und halten, scheint es nicht (mehr) zu sein, schenkt man Hawking et.al. Glauben. Aber Beweis für oder gegen etwas ist das freilich auch keiner!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Walter Wolf

      @phaidros

      Ein über den Naturgesetzen stehendes “Regulativ” (wir nennen es manchmal Gott) wäre durch den Nachweis von Änderungen (Eingriffe) in die Naturkonstanten wissenschaftlich diskussionswürdig.
      Tatsächlich überprüfen derzeit Kosmologen, Quantenphysiker die Möglichkeit, dass sich die Naturkonstanten in den letzten 13 Mrd.Jahren geringfügig geändert haben. Und zwar Richtung starkes anthropisches Prinzip.

    • Phaidros

      @Wolf,

      natürlich. Führt aber hier vielleicht etwas weit.

      Hawking schreibt dazu sehr witzig, dass er einmal zu einer Vatikan-Konferenz eingeladen war, zu deren Beginn die anwesenden Wisschenaftler eindringlich gemahnt wurden, nicht an der göttlichen Schöpfung zu kratzen. Er wäre sehr froh gewesen, dass sein Vortrag ziemlich mathematisch gehalten war, da er zwar keine Aussage darüber gemacht habe, ob es einen Gott geben könne, jedenfalls aber wann dieser geschöpft haben könnte…

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Walter Wolf

      @phaidros

      Ich schätze den Steven sehr, manchmal wird er aber auch überschätzt.
      Alan Guths Inflationstheorie, welche immerhin die Gleichförmigkeit des Universums und die Mikrowellenhintergrundstrahlung erklärt bzw. durch diese gestärkt wird, basiert auf dem Higgs Boson und dem Higgs Feld (welches den Teilchen Masse verleiht bzw. verleihen soll).
      Wenn man beim CERN dieses Teilchen/Feld nicht entdeckt, dann haben 90% der Astrophysiker und Kosmologen ein riesiges Problem.
      Oder ein anderes Beispiel: Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit nach dem Urknall.
      Es liessen sich noch weitere Beispiele bringen, die ein “Regulativ” ausserhalb unseres physikalischen Verständnisses nicht ausschliessen.
      Man muss ja nicht unbedingt Frank Tipler (lehrte auch an der Uni Wien!) und seine Physik der Unsterblichkeit heranziehen. Obwohl ganz amüsant zu lesen.

  9. Dr. Günter Frühwirth

    und noch eines:
    in den USA brauchen Tv-sehende Bürger auch kein Faxgerät, um irgendwelche Hanseln zu wählen…

  10. M.R.

    Es ist doch immer wieder süß wie der Herr Unterberger auf den ORF losgeht. Überall die schrecklichen Linksliberalen, der ORF Niederösterreich kommt seltsamerweise bei ihm nie zur Sprache.

    Seine (ÖVP nahe) Ideologie sei ihm gerne vergönnt aber dann einen auf unabhängig zu machen und nur die eine Seite des Staatsfunks zu kritisieren ist ebenso lächerlich wie typisch für Unterberger.

    • Johann Hochstöger

      Manch einer vermeinte, Land zu sehen,
      und sah doch nur seinen eigenen Horizont.

      Schönen Abend

    • rossi

      Was heißt hier “linksliberal”? Der ORF ,der uns ständig auf primitivste und unverschämteste Art manipuliert (momentan erfolgt bei allen möglichen und unmöglichen Themen stets ein Seitenhieb Richtung Kärnten ) – den nennen Sie liberal? Die ORFler sollen froh sein,dass sie nicht als linksfaschistisch bezeichnet werden……Was den ORF NÖ angeht- da gebe ich Ihnen recht,aber der ist wenigstens nur auf ein Bundesland beschränkt.

    • M.R.

      Lieber Rossi!

      Ich nenne den ORF nicht linksliberal das ist die latente Unterstellung des Dr. Unterberger. Das grünrote Schreckgespenst das Unterberger regelmäßig an die Wand malt ist eben nur teilweise grünrot/linksliberal. Die andere Seite der Parteilichkeit übersieht er ganz gern. Das wäre nur halb so schlimm wenn er sich nicht öfter mal als besonders unabhängig präsentieren würde. Soll er doch die Dinge einfach beim Namen nennen. Rote Einflussnahme passt ihm nicht, schwarz ist eigentlich ganz ok.

      Wenn sie sich vom ORF manipuliert fühlen tut mir das leid, vielleicht sollten sie einfach die Programme einfach nicht ansehen/anhören. Ich bin weit davon entfernt den ORF toll zu finden aber die Seitenhiebe nach Kärnten sind ja nicht ganz unberechtigt.

    • tartaros

      Also Ihre Ergüsse heute sind ja wirklich phänomenal. ;-)
      Schreiben Sie an einem heiligen Buch?

    • MG-Driver

      Falsches Argument – die ZIB, Report, Club 2 etc. sind österreichweit zu empfangen, und da ist die Berichterstattung auch für politisch nicht sonderlich Interessierte offensichtlich extrem einseitig!

    • rossi

      Werter M.R.:Den Tipp,einfach den ORF aus meinem Leben auszusparen,finde ich gut gemeint,nur, was ist mit den anderen Manipulierten? Die ZIB wird doch von der Mehrheit gleichsam als “Hochamt der Information” angesehen. “Im Fernsehn homs gsogt” ist oft genug die Standardeinleitung einer flachen Politdiskussion.

  11. Menschmaschine

    apropos fernsehen:
    heute mittwoch ist wieder club2-tag.
    ich konnte es nicht fassen, als ich das programm gelesen habe. heute sind nicht wie üblich nur linke und linksliberale oder gar kommunisten (echte oder grüne) eingeladen, sondern zum thema “was brachte uns schwarz-blau” sogar fpö- und bzö-leute.
    aber keine angst, damit die verordnete orf-linie eingehalten werden kann sind auch hubsi kramar oder hr. rabinovic dabei, das ganze unter der leitung von werner schneyder, bekannter garant für objektivität (muahaha).
    wer also etwas blutdrucksteigerung vorm schlafengehen braucht, unbedingt anschauen.

    • Herby

      Menschmaschine 19:06

      Danke für den Hinweis: Ich werde es mir geben. So eine Blutdrucksteigerung mitten in der Nacht – halt einmal was anderes. Bin neugierig was der Hubsi Kramar heute zum Besten gibt. Auch Karl Heinz Grasser wird zu sehen sein. Enttäuschend: Schüssel ist nicht dabei dafür aber Herwig Van Staa als VP-Vertreter.

    • Fanvonschwarzblau

      Ich schau gerade live zu: erste Wortmeldung….was macht die deutsche Links-Quotentussy in einer ORF-Sendung?

  12. Gerhard Pascher

    Der Titel dieses Themas müsste wohl lauten:
    Fernsehen zwischen Schwulen und Abtreibungsgegnern.

    Leider wird heutzutage der Homosexualität – wie auch dem Feminismus u.a. – in der Öffentlichkeit viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Frauen und Männer, welche sich dem eigenen Geschlecht zugezogen fühlen, besitzen eine innere Anomalität und diesen Personen kann medizinisch geholfen werden. Nur die meisten wollen dies gar nicht. Solche Fehlprogrammierungen hat es immer schon gegeben, daher sollten die Betroffenen ihre Partnerschaften weiterhin nur im privaten Bereich frönen und nicht die Heterosexuellen damit konfrontieren. Daher ist auch eine TV-Werbung zur gesellschaftlichen Etablierung der Homosexualität von der gesunden Mehrheit der Bevölkerung abzulehnen.

    Anders sieht es bei den Abtreibungen aus. Heutzutage gibt es genug Mittel zur Geburtenkontrolle, daher sollte der Schwangerschaftsabbruch wirklich nur in medizinisch gerechtfertigten Indikationen und bei Vergewaltigungen stattfinden. Alles andere ist Mord. Und darüber kann und soll man die scheinbar sonst so aufgeklärte Bevölkerung auch mittels TV-Spots informieren.

    • Richi Bauer

      Genau, Männer vögeln Frauen und so gehört es sich,s – jeder wie er will und soll nicht mein Problem sein! Bin der Meinung des Herrn Pascher.

    • SuPa

      Korrekter Weise sollte die Überschrift … Lesben und Schwulen …. heissen. Denn bei den Homos geht es doch um beide Geschlechter. Sonst hat Hr. Dr. Unterberger Schwierigkeiten mit der Frauenministerin und den anderen Feministinnen!

    • Camillo Meinhart

      Was die Überrepräsentation von Homosexualität in den Medien angeht – da kann man wirklich drüber diskutieren. Homosexualität ist auch nicht “normal” sondern eben ein Minderheitenprogramm. Es als Krankheit zu klassifizieren ist weit über das Ziel geschossen – bedenke man doch, dass die Ablehnung der Homosexualität eigentlich ein Kind der Monotheistischen Religionen ist. Lassen wir die schwulen schwul sein, und beenden wir das Thema einfach.
      Was Abtreibung betrifft, finde ich die Fristenlösung einen absolut guten und goldenen Weg der Mitte, der eigentlich bis vor wenigen Jahren kein Thema war. Erst als evangelikale Frömmler aus den USA hier begannen Unfrieden zu stiften, ist das Thema wieder am Tapet. Angesichts der Schäden die diese Leute in Gegenwart und Vergangenheit angerichtet haben, sehe ich keinen Grund, diesen Leuten auch nur eine Minute Gehör zu schenken. Erst kommt das Abtreibungsverbot, dann wird Darwin abgeschafft und irgendwann wird man dann vom Religionswächter am Sonntag in die Kirche getrieben. Danke. Wir haben 300 Jahre gebraucht um uns aus den Fängen dieser Leute zu befreien und gut wars.

    • Ch. Seidl

      @SuPa: Nein, das hat schon alles seine Richtigkeit. “Lesben” gibt es ja nämlich gar nicht, die haben einfach noch nicht den richtigen Mann getroffen. (Ich hoffe, dieses Statement macht der Mehrheitsmeinung hier Freude.)

  13. hubihubsi

    Danke für diesen Beitrag! Immer wieder treffend!

    Herzliche Grüße

  14. modestus

    IST DAS EIN SATIRE-BLOG ?

    Ernst kann das ja nicht gemeint sein …

  15. Josef Maierhofer

    Wenn CBS weiß, daß sie Hörer und Seher auch haben, dann ist eben der große Unterschied, wenn man den Postern glauben kann, daß bei uns die Hörer und Seher egal sind und gegen Geld alles zugemutet wird, auch das, was mehrheitlich gar nicht interessiert.

    Genauso, wie die Flut von Hochglanzbroschüren, die keiner will.

    Wenn dann nur noch die Parteimitglieder vor den österreischen Fernsehern sitzen, dann ist aus dem Regierungsfunk endgültig ein Parteifunk geworden.

    • Johann Hochstöger

      Was den ORF, mit Zwangsgebühren angeht, bin ich bei ihnen. Doch wer zwingt uns missliebige Hochglanzbroschüren, Radio- oder Fernsehsendungen privater Sender zu konsumieren? Oder liegt’s daran das deren Schmarrn um keinen Deut besser ist als der ORF – nur eben gratis? Was befruchtet sie denn eher – Bauer sucht Frau oder doch der johannisgetriebene Richie? fg

    • Josef Maierhofer

      @ Höchstöger

      Ich habe seit 40 Jahren keinen Fernseher.

      Es gibt 2 Sendungen, die ich bei Freunden sehe, das Neujahrskonzert und das Finale einer Fußballeuropameisterschaft oder Weltmeisterschaft.

      Wenn ich Ihren Text analysiere, gibt es vermutlich bald niemanden mehr der diesen Schmarren sehen will, wo Mundl noch zu den Highlights gehören dürfte.

      Für Radio zahle ich (noch) Gebühren, aber auch dort wird es immer schlechter und uninteressanter.

  16. horst

    gefühlswelten von anderen sind manchmal schwierig zu erfassen und man gewinnt vielleicht wirklich keine erkenntnis darüber…
    eines ist aber sicher, viele haben ein problem mit ihren eigenen sowie anderen gefühlen!!
    die merkwürdige welt der gefühle…

    • Ich bin überzeugt, dass ein österr. Gericht genau so entschieden hätte. Es handelt sich dabei um die Herstellung der genetischen Identität im Körperlichen, also eine medizinisch angezeigte Operation

  17. Segestes

    Ich finde weder die us-amerikanische Zensur erbaulich, noch die einheimische.
    Es heißt ja nicht umsonst, in Diktaturen zensieren die Machthaber, in modernen Demokratien zensieren sich die Medien selbst.

  18. Homosexualität und Abtreibung sind zu sehr zu einer ideologischen Frage geworden, als dass man vernünftig darüber reden kann. Ob sich die USA zu einem positiven Vergleich in diesen Fragen anbietet, kann ich nicht beurteilen. In San Francisco habe ich an mehreren Häusern die Regenbogen-Fahne ausgehängt gesehen, so als ob man seine Andersartigkeit öffentlich dokumentieren soll.
    Ich finde die derzeitige Lösung im harmoniesüchtigen Österreich richtig, dass man rechtlich die Diskriminierung der Homosexuellen beseitigt hat. Schliesslich können sie nichts dafür. Dass die Adoption von Kindern (womöglich des gleichen Geschlechts) nicht erlaubt wird, ist zum Schutze der Kinder notwendig. Ob die Homosexualität ausschliesslich angeboren ist, ist meines Wissens nicht geklärt, zumindest kann sich ein Bisexueller für eine Richtung entscheiden. Auf alle Fälle halte ich eine öffentliche Zurschaustellung einer Andersartigkeit für pervers. Schliesslich prahlt ein Behinderter auch nicht mit seinem Leiden.
    Was die Abtreibung betrifft, so ist das eine offene Wunde einer sterbenden Gesellschaft. Es ist mir völlig unverständlich, dass ein bei der künstlichen Befruchtung übrig gebliebenes Ei einen totalen Schutz geniesst (es darf zu wissenschaftlichen Zwecken nicht verwendet werden, muss aber nach einem Jahr vernichtet werden). Es darf auch nicht getestet werden, ob ein zur Implantation vorgesehenes Ei mit einer Erbkrankheit belastet ist. Die Abtreibung eines werdenden Kindes (ob gesund oder krank) bis zum 3. Monat bleibt aber straffrei. Wo ist da die Logik?
    PS.: Falsche Fragestellung: Bei einer Ideologie gibt es keine Logik!

    • Markus Theiner

      Die Logik liegt wohl darin, dass die Möglichkeit zur Abtreibung damit argumentiert wird, dass die Schwangerschaft eine Belastung für die Mutter darstellt und ihr damit nicht gegen ihren Willen zugemutet werden soll und die Interessen des Kindes damit zweitrangig sind.

      Bei einem befruchteten Ei im Labor gibts aber keine (vergleichbare) Belastung der Mutter. Damit ist es durchaus logisch diese Fälle unterschiedlich zu behandeln.
      Was in meinen Augen nichts daran ändert, dass die “legale” Abtreibung ohne jede Interessensabwägung zwischen Mutter und Kind falsch ist. Was ich halbwegs logisch aus dem Menschenrecht auf Leben und der Zuordnung des Embryos zur Menschheit ableiten kann. Das Menschenrecht und der Status des Embryo sind aber logisch nicht begründbar sondern eine moralische Entscheidung oder eben Ideologie, wenn man das so nennen will.

    • rossi

      Interessant ist ja auch die Argumentation von manchen Grün-Politikern:Keine Stammzellenforschung,da es ja beginnendes menschliches Leben ist – aber Abtreibung bis knapp vor der Geburt…(Ich beziehe mich allerdings auf Interviews von deutschen Grünen,wie die Österreicher ticken,wäre interessant,aber vielleicht stellt einer seine Meinung hier herein…).

    • M.P.

      @rossi: Sind Sie sicher, daß die Grünen gegen Stammzellenforschung sind? Wäre in der Tat grotesk. Aber bei den Grünen sollte einen gar nichts wundern… Tatsache ist, daß einige von ihnen im Fall von Behinderung den Mord am Kind bis zur Geburt straffrei stellen möchten. Das allein entlarvt ihren lupenreinen Materialismus, der die übrige Gefühlsduselei endgültig als Heuchelei erscheinen läßt.

    • rossi

      Ich beziehe mich auf Trittin und Bütighofer.Der rote Argumentationsfaden bei Grünen/Linken ist ja der:Was der Mehrheitsgesellschaft/Industrie nützen könnte,gegen das sind sie.Dem haben sich Recht und Logik zu beugen.

    • M.P.

      Man sollte bei den Grünen genauso wie bei den Blauen gar nicht mehr nach irgend einer Logik suchen… “Net amal ignorier’n”…

    • Spatzerl

      Stammzellforschung darf nicht zu Glaubenskrieg entarten
      http://www.gruene.at/uni_forschung/artikel/lesen/42008/

  19. tartaros

    In den USA gibt es Schwulenhochburg San Francisco. Keine schlechte Idee. Kann man doch so im Notfall einfach die ganze Stadt unter Quarantäne setzen. Weiters denke ich, dass sich die Herren Haider und Schreuder sowie die Frau Lunacek an der pazifischen Küste sicher sehr wohl fühlen würden. Kein verschissenes Land. Einfach nur Sonne, Strand und Meer. Herrlich.

  20. Christoph

    Sie haben offensichtlich beide Spots nicht gesehen, anders ist ihre (absichtlich?) verfälschte Inhaltsangabe beider (!) Werbe-Einschaltungen nicht zu erklären.

  21. Und wegen dieser prinzipiellen Haltungen sind und bleiben die USA die Nummer 1. In eh allem. (Dr. Pal:-)

  22. ...der Redaktion bekannt!

    Generelle Schwulenhasser und strikte Abtreibungsgegner sind fast ausschließlich in der religiösen Rechten (Rebublikaner) zu finden! Allerdings stellen die nicht die Mehrheit sondern in etwa die Hälfte aller Amerikaner dar!

    PS: Prinzipiell sollten alle Werbespots im Rahmen von Grenzen gesendet werden und nicht immer darauf geachtet werden ob die Mehrheit der Bevölkerung eines Landes diese Werbung gutheißt oder nicht? Weder in Österreich noch in den USA!

    • Marcus Aurelius

      Abtreibungsgegner sind keineswegs nur “in der religiösen Rechten (Republikaner)” zu finden. Viele davon sind einfach rational denkende Menschen, viele davon Demokraten, die besonders die in zahlreichen US-Bundesstaaten erlaubten Spätabtreibungen von bis 6 Monate alten Babys als barbarische Morde empfinden.
      Abtreibung ist generell Mord, nicht nur nach christlicher Auffassung; auch viele religionsferne Ärzte weigern sich, sie auszuführen — es sei denn, die Gesundheit von Mutter oder Kind (z.B. absehbar unheilbare Behinderung) ist gefährdet, oder die Schwangerschaft entstand durch Vergewaltigung oder Inzest.
      In Zeiten wie unseren, die über eine Vielzahl von bequem anzuwendenden Mitteln der Empfängnisverhütung verfügen, ist die Ermordung jungen Lebens im Mutterleib ein durchaus entbehrliches Relikt aus düsteren Epochen. Selbst der Vatikan ist zu einer stillschweigenden Duldung von Kondomen und Antibabypillen übergegangen.
      Und nicht zu vergessen: Zahlreiche Frauen leiden oft jahre- oder lebenslang an den psychischen Folgen einer Abtreibung; denn die ist nicht bloß ein körperlicher Eingriff.

      Zur Homosexualität: Ich arbeite in einer Branche, die mich mit vielen Schwulen und manchen Lesben zusammenbringt. Die meisten sind humorvolle, kreative, intelligente Menschen, die zu Freunden geworden sind. Aber die wehren sich gegen eine plakative Vermarktung ihrer Homosexualität, zu der sie sich offen bekennen. “Sexualität ist Privatsache”, sagen sie, “und so soll es auch bleiben. Ihr Heteros geht ja auch nicht auf die Straße, um für eure Orientierung zu werben. Wir sind eine Randgruppe und stolz darauf. In manchen Schulbüchern zum Regelfall erklärt zu werden ist eine Perversion der political correctness.”

    • systemfehler

      @ dRb

      Ach kommen Sie, das Bild von den gottesfürchtigen konservativen Republikanern ist doch ein Klischee, das schon lange (leider) nicht mehr stimmt. Die Republikaner werden schon seit Jahrzehnten von den “Neo-Konservativen” beherrscht, welche in gesellschaftspolitischen Fragen links sind, also für Multikulti, Homosexualität, Feminismus etc. Die Republikaner haben übrigens einen Farbigen als Vorsitzenden.

      http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Steele

  23. VIKTOR

    Man tut den Schwulen und den Lesben permanent Unrecht ! Gerade sie sind die größten Verteidiger und Förderer der Ehe und Partnerschaft zwischen Mann und Frau.
    Denn woher sonst sollten denn die jungen “Popscherln” und “Fotzerln” herkommen,die sie in Zukunft brauchen werden ?

  24. Interessierter Leser

    Das hat sich AU. nicht gedacht, dass er mit diesem Thema sofort die gut organisierte „Pro-Poster-Lobby“ aufweckt, was ihm bei anderen Themen nicht gelingt, die werden meist nur zustimmend kommentiert.

    • Alexander Renneberg

      na ist doch schön, wenn die pc randgruppe postet, da gibt´s wenigstens was zu schmunzeln.

    • Johann Hochstöger

      @ Alexander Renneberg

      Scheint beim Thema Schwule suhlen sie sich richtig. Handeln’s eigenständig oder mutmasslich pflichtgemäß um die Karriere nicht zu gefährden?

    • Alexander Renneberg

      oh, herr hochstöger, fein sie belustigen wieder einmal hier.

      es muss sehr schmerzhaft für sie sein permanent übergangen und nicht ernst genommen zu werden.

      Um diesen umstand zu vertiefen werde ich auf ihre postings künftig nicht mehr antworten und ihnen einen spruch zu ihrer geschätzten reflexion mit auf den weg geben:
      Vielleicht hilft´s ihnen ja.

      Einfache gemüter verurteilen für gewöhnlich alles was über ihren horizont geht.
      La Rochefoucauld

    • Johann Hochstöger

      @ Alexander Renneberg

      Mit besten Komplimenten:

      “Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.”

    • APM

      @J. Hochstöger

      Nicht immer haben wir die gleiche Meinung. Aber mit Ihrem letzten Kompliment haben Sie bei einigen – nicht nur Ihrem – Kontrahenten einen “Blattschuss” abgegeben..

    • Johann Hochstöger

      @ APM

      Danke. Wir verstehen uns. Schönen Abend

  25. Christian Z.

    Gut, dass diese Werbung für Homosexualität nicht gesendet wird. Man stelle sich vor, Herr Unterberger bekäme aufgrund dieses Spots plötzlich Lust auf Homosexualität.

    • systemfehler

      Und mal wieder eine aggressive Wortmeldung der Schwulenlobby.

    • Alexander Renneberg

      nun, wenn 1,4% der bevölkerung lust auf homosexualität haben, (mehr sind es nicht, auch wenn schwulenvereine anderes behaupten) ergibt sich daraus gott sei dank nicht zwangsläufig dass die restlichen 98,7% plötzlich daruf lust bekommen sollten.

      auch wenn sich das einige dieser randgruppe wünschen würden, aus welchen gründen auch immer.

    • Alexander Renneberg

      98,6% natürlich, vertippt, sorry, macht´s aber auch nicht aus….

  26. Walter Wolf

    Wenn ich mich recht erinnere, kostet ein 30 sec. Spot während der SB 2 Mio Dollar.
    Trotz der enormen Summen, nahm man nicht beide Spots, sondern nur den der Abtreibungsgegner.
    A.U. hat wohl Recht. Der ORF hätte den pc-Spot der Homos genommen.

    • ...der Redaktion bekannt!

      Ist es nicht eher PC wenn man versucht das Theme “Homosexualität” totzuschweigen und Werbung gegen Abtreibungen macht?? Eigentlich ist das PC-Terror von gottesfürchtigen Rebuplikanern!

  27. Franz Ferdinand

    Ich sehe nicht sehr oft ORF, oder österreichische Privatsender, ich habe aber noch nie gehört, dass hierzulande in Werbespots Homosexualität oder Abtreibung angepriesen würde.

    Ein konsequenter Libertärer würde übrigens nicht nur die Schwulenehe, sondern auch die standesamtliche Ehe zwischen Mann und Frau ablehnen, weil dem Staat persönliche Beziehungen nicht das Geringste angehen. Außerdem müsste ein Libertärer amerikanischen Zuschnittes auch Kreuze und alle anderen religiösen Symbole in den Klassen ablehnen. Falls die katholische Kirche mit beidem ein Problem hätte, wäre das ihre Privatsache.

  28. stachel

    A.U. scheint ein großer Anhänger der amerikanischen Scheinheiligkeit zu sein, so etwa: “bei uns gibt es keine Schwulen und keine Abtreibung”. Ganz schlimm wäre es offenbar für Hernn U., wenn der ORF zugeben würde, dass es so etwas bei uns gibt und dabei noch Geld für Werbung einnehmen würde.

  29. David

    Auch wenn Unterberger hundertmal von “Werbung für Homosexualität” schreibt wird dieser Begriff nicht wahrer. Niemand wirbt für Homosexualität. Wäre ja auch sinnlos, denn entweder ein Mensch ist homosexuell oder nicht. Niemand _wird_ im Laufe seines Lebens homosexuell. Es wird ja auch niemand plötzlich schwarz der vorher weiß war. Es handelt sich schlicht und einfach um Anzeigen die gegen Diskriminierung und Benachteiligung kämpfen. Es ist, wie Herr Hochstöger schon geschrieben hat, witzig dass Unterberger immer so tut als wäre er für Freiheit, wenn er in Wahrheit doch Menschen vorschreiben will wen sie heiraten dürfen, ob sie abtreiben dürfen, usw. Mit Freiheit hat dieser Mann fürwahr nichts am Hut!

    • GOP

      David:
      stimmt nicht ganz. Ich gehöre zwar nicht zu dieser Gruppe, aber man sagte mir, dass bei ein Teil erst im Laufe des Lebens die homosexuellen Neigungen zunehmen bzw. überwiegen.

    • Alexander Renneberg

      offenbar wollen sie nicht anerkennen das gleichheit nicht mit freiheit einhergehen kann.

      menschen sind gleich, das versuchen uns die linken pcler, dauerempörten und berufserregten zu erklären. wenn dem so wäre sind diese menschen allerdings nicht frei.

      da bin ich lieber frei als gleich.

    • GOP

      David:
      mein Beitrag wurde vorzeitig abgesendet.

      … daher wollen, die Homo-Initiativen solche Leute, dass sie sich im jetzigen positvem Umfeld “outen”. Dies ist der alleinige Sinn solcher “Werbungen”.

    • Mafalda Hopfkirch

      AD HOC: Ich finde, es ist ein wesentlicher Unterschied, ob man jemanden verbieten will, irgendjemanden zu heiraten (was in der heutigen liberalen Bürgergesellschaft nicht mehr möglich ist). oder ob man jemanden verbieten will, schwul zu sein, was meiner Meinung nach das Privatproblem des Betroffenen ist, ODER ob man jemanden verbieten will, einen anderen Menschen, auch wenn er zufälligerweise noch nicht geboren wurde, sondern sich noch im Mutterleib befindet, zu töten. Es gibt kein Menschenrecht auf Töten eines ungeborenen Kindes, es gibt die Fristenlösung, die von einer Strafverfolgung bei Abtreribung im ersten Schwangerschaftsdrittel absieht. Warum darf man eigentlich Österreicher ungestraft umbringen, (auch wenn sie sich noch im Mutterleib befinden), aber irgenwelche Zigeuner, die unsere Polizisten niederschießen, darf man nicht umbringen, ich finde das irgendwie unfair. Mensch ist doch nach ihrer (offensichtlichen) Auffassung gleich Mensch, haben Österreicher weniger Recht auf Leben, nur weil sie ein paar Jahre jünger sind als ein serbischer Zigeuner und Polizistenmörder?

    • Phaidros

      Es wird ja auch niemand plötzlich schwarz der vorher weiß war.

      De mortuis nil nisi bene, aber umgekehrt soll das schon vorgekommen sein ;)

    • Ch. Seidl

      @David: Sie vergessen die altbekannte Tatsache, dass man auch zur widernatürlichen Unzucht – heute politisch korrekt als “Homosexualität” bezeichnet – verführt werden kann. Die abschreckenden Beispiele sind Legion, eine Aufzählung erübrigt sich. Man wundert sich nachgerade, dass sich heute überhaupt noch Männer finden, die Frauen begehren. Deshalb ist es nur verständlich, wenn Herr Unterberger an dieser für jede abendländische Kultur wesentlichen Wegscheide seine sonst hundertfach bewiesene liberale Einstellung zugunsten des gesunden Volksempfindens ein klein wenig in den Hintergrund treten lässt.

    • Phaidros

      Hr. oder Fr. Seidl,

      wider die Natur ist Homosexualität ganz ohne Zweifel nicht.

      Und was Unzucht ist und was nicht, geht meines Erachtes ausschließlich die Beteiligten etwas an, sofern beide (alle?) eingewilligt haben und auch einwilligungsfähig sind.

      MfG phaidros.vie@wot.at

    • Ch. Seidl

      @Phaidros: Mein Posting war selbstverständlich satirisch gemeint. Aber offensichtlich gelten in diesem Blog selbst die durchgeknalltesten Ansichten noch als normal.

  30. Johann Hochstöger

    Einerseits berufen sich Unterberger und co. gerne auf die Segnungen der demokratisch-liberalen Vorzeigenation USA.

    Die Frage sei mir gestattet: Wo hatte denn der Siegeszug von Schwulenehe und co. seinen Ursprung?

    • systemfehler

      @ J.H.

      Ich stimme Ihnen ausnahmsweise zu, dass Amerika für uns kein Vorbild sein kann. Obwohl die amerikanische Verfassung durchaus ihre Meriten hat, von denen die Amerikaner teilweise noch heute zehren (Recht auf freie Meinungsäußerung, Recht des Besitzes von Waffen zur Selbstverteidigung) muss man doch letztlich sagen, dass sich Amerika recht leicht hat unterwandern lassen, wodurch es im letzten Jahrhundert zu einem Laboratorium von destruktiven Ideologien werden konnte, die es über sein Militär auch noch in die ganze Welt hat tragen lassen.

  31. Johann Hochstöger

    @ Systemfehler

    Nein danke, Mc’is hamma eh schon genug.

  32. systemfehler

    @ MM

    Ich weiss, sehr zu empfehlen sind hier die Schriften des amerkanischen Psychologieprofessoren Kevin MacDonald.

    http://www.kevinmacdonald.net/Immigration.pdf

  33. SuPa

    Bisher konnte ich in Österreich noch nicht erkennen, dass diese US-Sportart bzw. dieses Finalspiel “immer beliebter” wird. Mag sein, dass durch die ORF-Fernsehübertragung zu nächtlicher Stunde (warum bezahlt der finanziell ohnedies schwache ORF überhaupt für diese Senderechte?) die Beliebtheit forciert wird.

    Bei den vielen US-TV-Sendern (und Spartenkanälen) sehen die meisten Österreicher gar kein Vorbild für den ORF. Wer will schon ständig Unterbrechungen bei Übertragungen (besonders unangenehm bei Spielfilmen)? Werbespots werden grundsätzlich überall gerne angenommen, denn nur diese bringen das benötigte Geld. Allerdings sind die Sekundentarife sehr von dem jeweiligen Programmumfeld abhängig. Und beim Super Bowl werden sicher astronomische Beträge verlangt. Last, but not least hat jeder Sender auch eigene Werberichtlinien, was aus ethnischen und politischen Gründen eben nicht akzeptiert wird. Diese Hürde hat eben die Homo-Werbung nicht geschafft, während die Abtreibungsgegner erlaubt werden. Auf die zitierte „Mehrheit der Zuseher“ wird dabei sicher nicht Rücksicht genommen. Der ORF hat übrigens auch solche “Spielregeln”, daher ist die Schlussfolgerung, dass in Europa wohl Homowerbung gemacht werden kann/könnte, nicht aber solche der Abtreibungsgegner nur eine Hypothese des Autors.

    • M.W.

      Sie haben recht, ich will keine ständigen Werbeunterbrechungen bei Sportübetragungen, muß sie ab er in letzter Zeit beim ORF hinnehmen! Noch nicht aufgefallen? Dazu kommen noch die mit Werbepickerl übersäten Sportler, denen noch schnell vor einem Fernsehinterview zusätzliche Werbeschilder vom Betreuer angepappt werden. Was zahlen diese Sportler oder die beworbenen Firmen eigentlich für Ihre in die Kamera gehaltenen Werbeaufschriften dem ORF an Entgelt? Was kriegt der ORF für Bandenwerbungen, die nur für Fernsehübertragungen installiert werden? Bei uns paaren sich die Nachteile des
      amerikanischen Werbeterrors mit hiesiger Gebührenpflicht und tendenziöser
      Berichterstattung. Gab es denn im ORF schon je eine neutrale, wenn schon nicht wohlwollende, Berichterstattung über Abtreibungsgegner?

  34. Werner Papst

    Vor allem gibt es in den USA mit FOX-News einen konservativen Sender, der den “liberalen” Rest in Grund und Boden sendet. Schwulen- und Feministinnenprogramme gibt es in den USA sehr wohl, nur schaut da kaum jemand zu.

    Es ist ungefähr so wie bei uns, wo die Krone mehr Leser hat, als der linke Rest zusammen. Würde man die Presseförderungen samt Bestechungsinseraten streichen, fiele das Ergebnis noch krasser aus.

    Der ORF würde als Privatsender keine 2 Wochen überleben.

  35. tartaros

    Aber wir leben in Österreich.
    Und hier gilt: Abtreibung ist
    1. ein Frauenrecht und damit Befreiung von der Unterjochung des Mannes
    2. karrierefördernd
    3. antikatholisch
    und damit etwas Gutes. Ja, nicht nur das, dafür gibt es auch Preise: http://diestandard.at/1263706328968/Salzburger-Abtreibungsambulanz-fuer-Frauenpreis-nominiert
    Vielleicht gibt es ja auch bald rot-grün-schwule Abtreibungsclubbings? Wer weiß. Politisch korrekt wäre es auf jeden Fall.

  36. es besteht kaum ein Unterschied, alle Medien werden von nur mehr vier sog. Nachrichtenagenturen gefüttert; von Gleichschaltung kann man da wohl nicht sprechen?