Fußnote 60: Der grüne Ballskandal

Was für die Grünen schon ein Rücktrittsgrund ist.

Dem Freiheitlichen Martin Graf kann man vieles vorhalten. Etwa seine Dummheiten zu Audimaxismus und Studiengebühren. Die Grünen fordern aber aus anderen Gründen Grafs Rücktritt: nämlich wegen eines Ballbesuchs, dessentwegen er einen Dienst als Dritter Parlamentspräsident getauscht hat. Deswegen soll Graf zurücktreten (so als ob die Grünen immer im Parlament wären). Gehts noch ein bisserl blöder? Eher nicht. Dennoch wird sogar diese Forderung vom ORF als wichtige politische Nachricht berichtet und nicht in der Kategorie “reif für die Psychiatrie”. Begreifen die Grünen nicht, wie lächerlich sie sich machen? Dazu kommt die Peinlichkeit, dass viele ihrer Sympathisanten, die gewalttätig gegen den Ball kämpften, von der Polizei angezeigt wurden. Wann lernen die Grünen endlich, dass man auch jene Vereine, die man nicht mag (etwa weil sie den absurden Brauch hochhalten, sich das Gesicht als Mutprobe gegenseitig zu verletzen) genauso das Recht haben, sich zu treffen, wie alle anderen? Freilich ist zu befürchten, dass die Grünen für ihr seltsames Rechtsstaats-Verständnis wieder einmal durch eine Staatsanwaltschaft belohnt werden, die solche polizeilichen Anzeigen gerne niederschlägt.

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  1. “Grünen” schwebt kein Rechtsstaatsverhältnis vor, sondern die Diktatur des Proletariats. Und genauso verhalten sie sich: aggressiv gegen andere und wehleidig bei sich selbst.

  2. LAO

    Es ist unglaublich, was manche Linke in Zeitungen als Kommentar absondern und sich auch noch regen Zuspruchs freuen dürfen.

    http://derstandard.at/1263706443511/Alles-Rechtswalzer

    • LAO

      Das Intro zum Artikel im Standard lautet:
      “Die schlagenden Burschenschafter tanzen in der Hofburg, die Demo dagegen wird niedergeschlagen – Ursache und Wirkung werden wie üblich vertauscht”

  3. Charlotte

    Viele Linken sind und waren immer schlechte Verlierer (daran sieht man auch ihre Charakterlosigkeit). Ihre Diffamierungsstrategien führen zu keinen Wahlsiegen sondern sind mitunter sogar Wahlwerbung für ihre Gegner die Rechten , aber das dürften sie einfach nicht begreifen (wollen) oder sie haben wirklich kein anderes Parteiprogramm.

    Wie einst die Roten nicht verkraften konnten, Regierungsämter an Schwarz-Blau verloren zu haben, so können die Grünen nicht verkraften, nicht mehr unter den Nationalratspräsidenten zu sein.

    Es geht halt wie üblich um Posten und Geld.

    • rossi

      Und was Charakter und Manieren betrifft: Der hochgelobte “Herr Professor V.d.Bellen” warf mit Wörtern wie “Schahs” und “oaschknapp” nur so um sich,dass jeder Baggerführer sich dafür schämen würde, verlachte höhnisch seine Gegner, die er auch schon mal als “Feinde” bezeichnete – wurde aber manipulativerweise als der elegante “Herr Professor”(anderen Politikern wurde deren Titel meist verwehrt) von ALLEN Journalisten herumgereicht.

  4. bart

    Berühmte Burschenschafter: Victor Adler, Max Weber, Ludwig Andreas Feuerbach, Theodor Herzl, Ferdinand Porsche, Ferdinand Lassalle, Konrad Duden, Friedrich Nietzsche, Robert Bernardis, Theodor Storm, Heinrich Heine, Theodor Mommsen, Franz Schubert, Robert Schumann usw. Sicher Vordenker der NS-Ideologie?

    • klausi

      Die Zeiten haben sich geändert.

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass etwa ein Heinrich Heine dem Burschenschaftertum, wie es heutzutage existiert, positiv gegenüberstünde.

      Heinrich Heine, aus Atta Troll:

      Ja, das Erbe der Gesamtheit
      Wird dem einzelnen zur Beute,
      Und von Rechten des Besitzes
      Spricht er dann, von Eigentum!

      Eigentum! Recht des Besitzes!
      O des Diebstahls! O der Lüge!
      Solch Gemisch von List und Unsinn
      Konnte nur der Mensch erfinden.

      Wie Sie sehen, einer der bedeutendsten und schärfsten Lyriker der deutschen Sprache führt den Wirtschaftsliberalismus, wie er hier im Unterbergerforum als das ideale Maß aller Dinge dargestellt wird, vollkommen ad absurdum.

      Und weil Heinrich Heines Lyrik herrlich poetisch und gleichzeitig wirklich witzig ist:

      Augen gab uns Gott ein Paar,
      Daß wir schauen rein und klar;
      Um zu glauben was wir lesen,
      Wär ein Auge genug gewesen.

      Gott versah uns mit zwei Händen,
      Daß wir doppelt Gutes spenden;
      Nicht um doppelt zuzugreifen
      Und die Beute aufzuhäufen
      In den großen Eisentruhn,
      Wie gewisse Leute tun –
      (Ihren Namen auszusprechen
      Dürfen wir uns nicht erfrechen –
      Hängen würden wir sie gern.
      Doch sie sind so große Herrn,
      Philanthropen, Ehrenmänner,
      Manche sind auch unsre Gönner,
      Und man macht aus deutschen Eichen
      Keine Galgen für die Reichen.)

      Poesie und Martin Graf schließen sich eindeutig aus. Von seinem Parteichef hab ich bis dato nur die primitivste Agitation erlebt, die sensible und kunstsinnige Charaktere eigentlich nur peinlich berührt.

      Und weil Heinrich Heines Lyrik herrlich poetisch ist:

      Im Traum sah ich die Geliebte
      Ein banges, bekümmertes Weib,
      Verwelkt und abgefallen
      Der sonst so blühende Leib.

      Ein Kind trug sie auf dem Arme,
      Ein andres führt sie an der Hand,
      Und sichtbar ist Armut und Trübsal
      Am Gang und Blick und Gewand.

      Sie schwankte über den Marktplatz,
      Und da begegnet sie mir
      Und sieht mich an, und ruhig
      Und schmerzlich sag ich zu ihr:

      Komm mit nach meinem Hause,
      Denn du bist blaß und krank;
      Ich will durch Fleiß und Arbeit
      Dir schaffen Speis’ und Trank.

      Ich will auch pflegen und warten
      Die Kinder, die bei dir sind,
      Vor allem aber dich selber,
      Du armes, unglückliches Kind.

      Ich will dir nie erzählen,
      Daß ich dich geliebet hab,
      Und wenn du stirbst, so will ich
      Weinen auf deinem Grab.

      Ist dieses Gedicht nicht hinreissend schön?

    • systemfehler

      @ klausi

      Heine war ein anti-deutscher Jude, wie in diesem interessanten Buch ausführlich dargelegt wird:

      http://www.archive.org/details/heinrichheineau00bartgoog

    • klausi

      ob Heine ein anti-deutscher Jude war ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal:

      Augen, die ich längst vergessen,
      Wollen wieder mich verstricken,
      Wieder bin ich wie verzaubert
      Von des Mädchens sanften Blicken.

      Ihre Lippen küssen wieder
      Mich in jene Zeit zurücke,
      Wo ich schwamm des Tags in Torheit
      Und des Nachts in vollem Glücke.

      Künstler zu katalogisieren ist lächerlich!

    • systemfehler

      @ klausi

      Sind Sie gegenwärtig verliebt? Dann will ich Ihnen Ihre gegenwärtige lyrische Schwärmphase auch gar nicht madig machen, obwohl es grundsätzlich nicht egal ist, welche Gedanken ein Künstler hat, da sich diese auch in seinem Werk spiegeln. Aber ich will das jetzt nicht vertiefen und wünsche Ihnen, dass Ihre Hochstimmung möglichst lange anhält.

      MfG

    • klausi

      nein, Systemfehler, ich bin im Moment nicht verliebt… leider… ich bin Realist!

    • Josef Maierhofer

      @ klausi

      Danke für das Gedicht !

      Wir sind auf dieser Welt wirklich nur kurz, und aller Besitz ist vergänglich, wenn wir wieder zu Staub werden.

  5. systemfehler

    Aus Herrn Unterbergers Bemerkung zum “absurden Brauch…, sich das Gesicht als Mutprobe gegenseitig zu verletzen” kann ich nur sagen, dass aus ihr ein öder Rationalismus spricht, der verkennt, dass die männliche Initiation vielleicht ein unverzichtbarer Bestandteil des Mannseins ist. Auf der einen Seite beklagt man die Krise der Männlichkeit, welche ein Gegenstück zu den absurden Blüten des Feminismus ist, auf der anderen Seite hat man keine Ahnung, wie richtige Männer entstehen. So entpuppt sich der Rationalismus bei näherer Betrachtung als Irrationalismus.

    Damit keine Missverständnisse auftreten: Ich war kein Burschenschaftler auf der Universität, obwohl ich ebenfalls deutschnational denke. Ich wollte nicht so viel Zeit mit sozialen Aktivitäten verbringen. Dennoch geht mir die überhebliche Ablehnung der Burschenschaftler gewaltig auf die Nerven. Wenn Österreich mehr Burschenschaftler in wichtigen Positionen hätte, stünde es jetzt nicht da, wo es steht – am Abgrund.

    • systemfehler

      Statt “aus” muss das erste Wort natürlich “zu” heissen.

    • Johann Hochstöger

      @ Systemfehler

      Täusch ich mich oder wurden unter schwarz/blau/orange solche Leute nicht ohnehin (überprortional) protegiert und versorgt? Die Folgen sind bekannt. Es menschelt auch unter Burschenschaftern. Kann aber auch daran liegen das testosteronschwangere Ideale mit zunehmenden Jahren von Johannistrieb und Degustationslust abgelöst werden.

      Unser südlichster Gau ist doch unerschöpfliches Reservoir für “männliche Initiation” inklusive eines zwar amtlich defacto für grenzdebil erklärten aber aktiven Landeshauptmannes. Oder sind ihnen Zustand und Methoden des Scheuchtums noch kein ausreichender Beweis für die schwache Stichhaltigkeit ihrer kruden Theorie?

    • systemfehler

      @ J.H.

      Auf einem Einzelfall sollte man niemals eine Theorie aufbauen. Wie gesagt, ich habe mich ja selbst gegen die Mitgliedschaft in einer Burschenschaft entschieden, da die Burschenschaftler heute kaum mehr ihrem eigenen Ideal entsprechen.

      Dennoch würde ich meine These aufrechterhalten, dass man zur Mannwerdung gewisse Inititiationsriten anbieten sollte. Deren Verteufelung führt letztlich zur Verweiblichung des Mannes, die wir heute im Zeitraffer beobachten können. Und ich glaube weiterhin, dass die gegenwärtigen Burschenschaftler durchschnittlich bessere Führungskräfte abgeben als unsere gegenwärtige “Elite”.

  6. Amtsbekannt

    @david
    gut das sie wissen, dass es ausschl. dt. nationale sind; aber genauso weiss die polizei und wir, dass auf der demo “ausschl.” links-extreme anwesend waren.
    sehen sie? ist also alles relativ!
    und ich bin der meinung, dass sie noch stärker überwacht werden sollten; und zur auflösung einer illegalen linken demo würde ich härtere mittel vorschlagen.
    weg mit dem mob.

  7. David

    Diese Vereine tun weit mehr als sich das Gesicht ruinieren. Es handelt sich ausnahmslos um Deutschnationale, sprich um Leute die den Staat Österreich hassen und dem Anschluss nachtrauern. Solche Leute müsste eigentlich der Verfassungsschutz überwachen. Aber in Österreich kümmert sich die Polizei natürlich lieber um die Gegendemonstranten. Ach hätte es 1938 doch ein paar Gegendemonstranten gegeben!

    • M.P.

      @David: Was die Ablehnung der Burschenschaften betrifft, d’accord. Ich verabscheue die Blauen und deren mangelnde Abgrenzung zur nationalsozialistischen Ideologie sicher mindestens so wie Sie.
      Aber bezüglich 1938 sollten Sie sich doch auch einmal mit den Fakten beschäftigen, und nicht der ideologischen Geschichtslüge aufsitzen, wonach alle Österreicher mit fliegenden Fahnen Hitler empfangen hätten. Dazu nur kurz ein paar Punkte:
      - Hitler kam am 13. März, weil er wußte, daß eine für den 14. März angesetzte Volksabstimmung haushoch gegen den Anschluß ausgegangen wäre. Die von ihm dann durchgeführte Abstimmung im April fand mit praktisch vorgehaltener Pistole und massiven Wahlfälschungen statt. Selbst Goebbels war ob des Ausmaßes der Fälschungen dann wütend: “Das glaubt uns ja niemand!”
      - 100.000 waren am Heldenplatz, 1,4. Mio zu Hause und viele davon in Tränen!
      - Schuschnigg und Miklas versuchten bis zum Schluß zu widerstehen.
      - Es gab in österreich niemals mehr als 500.000 PGs. Das ist bei 7 Mio. Einwohnern wirklich nicht die Mehrheit!
      - Und nicht Österreich war das erste Opfer der Nazis. Das waren nämlich die Deutschen, die ihnen bei den letzten freien Wahlen auch nie mehr als etwa 30% gaben und die der Propagandamaschinerie als erste ausgesetzt waren.

      Und glauben Sie mir: jene professionelle Antifaschisten, die heute am lautesten schreien und überall Nazis wittern, wo man sich erlaubt, ihre krausen Theorien in Frage zu stellen, wären die ersten gewesen, die im März 1938 gejubelt hätten! Das ist nämlich die gleiche totalitäre Sündenbock-Mentalität!

    • W. Lechner

      Rechte Österreich-Hasser? Ich stand bisher eher unter dem Eindruck, die Nestbeschmutzung sei ein Phänomen der Linken. Sozusagen eine Reaktion auf die Betonung des Nationalen vor 60 Jahren und ein Beweis für die Fortschrittlichkeit der Internationalität. Die mittlerweilen zwar an Bedeutung verloren hat, aber eben nicht bei jenen, die Denkschablonen pflegen und daher ein klar strukturiertes Feindbild benötigen. Auch wenn die Parameter einer verflossenen Zeit abgerungen, die vermeintliche Aktualität herbeigeschrieben werden muss, ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob in der veröffentlichten Meinung ein “rechter Österreich-Hass” plaziert werden kann.

      Da steht die Linke vorne. Intellektuelle, die nicht ganz sicher sind, ob sie als solche auch anerkannt werden, Künstler und in Kunstbereichen Tätige, ja selbst Schlagersänger, haben schon häufig auf ihre Distanz zu Österreich hingewiesen, den Bürgern ihre geistige Lethargie und provinzielle Sicht vor Augen geführt. Ein Gustostückchen ist dabei der Hinweis, besonders gerne vom ORF praktiziert, auf die Meinung “im Ausland”. Als ob irgend jemand in Skandinavien oder in Spanien ein gesteigertes Interesse an unseren Hirschhauer-Aktionen hätte.

      Oder sind von Rechten Herabwürdigungen der österreichischen Hoheitszeichen bekannt? Eine Empfehlung zum Missbrauch der Flagge? Oder soll nur eine schuldbefreiende Aktion in Form von “Den Krieg ins andere Land tragen” als volkspädagogisches Psychospielchen gestartet werden?

    • M.P.

      Keine Angst, bin nicht wieder da, falsche historische Daten kann ich jedoch nicht akzeptieren. Die Regierung Seyß- Inquart wurde nach Druck auf Schuschnigg am 11.3.1938 etabliert. Der Einmarsch Hitlers folgte am 12.3.1938 und die Volksabstimmung, die Hitler zum Einmarsch bewog, war für den 13.3.1938 angesetzt.

    • Markus Theiner

      Erstens mal sind bei weitem nicht alle Burschenschafter oder auch Burschenschaften deutschnational.

      Zweitens ist deutschnational was anderes als Nationalsozialismus. Selbst wer einen Anschluss an Deutschland will muss deswegen noch lange nicht dem Anschluss an Nazi-Deutschland nachtrauern.

      Drittens muss ein Deutschnationaler den Staat Österreich nicht hassen oder “dem Anschluss” nachtrauern. Im Gegenteil sind es oft gerade die deutschnationalen die zwar Österreich als “deutsches” Land bezeichnen, sehr wohl aber auf dieses Land stolz sind. Während für diverse Grüne ja jede positive Assoziation mit dem eigenen Land schon halb als Nationalismus gilt.

      Viertens gab es keine linke Gegendemonstration, weil es von Seiten der Burschenschafter keine Demonstration gegeben hat – es war ein Ball.

      Aber es ist ja immer die selbe Pseudo-Argumentation. Es hätte damals gegen Hitler-Deutschland mehr Widerstand geben sollen, folglich ist jeglicher Widerstand völlig legitim und sogar bewundernswert, sobald man nur behauptet der Gegner wäre ein Nazi.
      Dass man den Einmarsch Hitlers in Österreich nicht mit einem Ball in einen Topf werfen kann sollte ja eigentlich jedem klar sein, der auch nur eine Sekunde nachdenkt.

      Im Prinzip machen die Graf-Kritiker bzw. Burschenschaftskritiker nichts anderes als sie FPÖ&Co (durchaus zu Recht) vorwerfen: Verallgemeinern, vereinfachen und mit einer unglaublich unsachlichen Arroganz den eigenen Standpunkt außer Frage stellen. Wir sind die Guten. Wer was dagegen sagt gehört automatisch zu den Bösen, weshalb man sich mit deren Standpunkt garnicht erst auseinander zu setzen braucht. An sachlichen Diskussionen haben Radikalos aller Richtungen kein Interesse, denn damit sehen sie ihren Anspruch auf die absolute Wahrheit schon gefährdet.
      Das gilt für radikale Verteidiger des Abendlandes genauso wie für radikale Verteidiger der Toleranz, radikale Gläubige (welcher Religion auch immer), radikale Klimaschützer usw…
      Ich hab recht, das Universum irrt sich.

    • GOP

      Ich habe den sog. “Anschluss” zwar nur als Kleinkind erlebt, aber mir hat man auch nach dem Weltkrieg immer gesagt, dass Hitler mit seiner Ideologie gerade zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war. Die soll nicht bedeuten, dass die Mehrheit für dieses Regime war, aber auch nicht ganz wenige. Dazu wurde immer die kleine erfundene Episode aus Anfang 1938 erzählt:
      Einige Arbeitslose (damals noch nicht vom Staat mit so viel Geld verwöhnt) saßen in einem Wirtshaus und es kam jemand herein, der allen Anwesenden sofortige Arbeit versprach. Da fragte man nicht lange, was dahinter steckt, sondern man sofort JA gesagt.
      So war es eben damals.

    • systemfehler

      @ M.P.

      Sie klittern sich die Geschichte so zusammen, wie sie Ihnen gefällt. In den Erinnerungen deutscher Soldaten ist nachzulesen, dass sie überall mit Begeisterungsstürmen empfangen worden sind (”Blumenkrieg”). 500 000 Parteimitglieder sind bei 7 Millionen Menschen enorm viel! Ich bin letztlich kein Nazi-Nostalgiker, da hinter den Kulissen sich Dinge abgespielt haben, die ich nicht billige, doch Ihre politisch-korrekte Herumlügerei geht dann doch zu weit.

    • M.P.

      Korrektur: stimmt natürlich, der 12. und 13.März sind mir durcheinander geraten. Sorry. Aber man weiß wohl, was gemeint war.

    • Mag. N. Scholik

      @ Systemfehler 1337
      Lieber Fehler,
      im “Zusammenkitten” sind Sie ja auch nicht zimperlich … Sie wissen genau, dass das Volk überall an den Strassenrändern stand und “jubelte” … mag sein. Sie vergessen aber – und da unterstelle ich Ihnen nicht gerne und geflissentlich – die viele Hundertausenden Gegner des Nationalsozialismus die NICHT auf der Strasse (oder am Heldenplatz) waren und zum Teil schon kurz nach dem Einmarsch der Deutsche Truppen (ab dem nächsten Morgen) in die Konzentrationslager abtransportiert wurden … wenn Sie schon diskutieren, dann bitte so sachlich wie möglich.
      Liebe Grüße N.Scholik

    • Josef Maierhofer

      @ GOP

      Mein Vater hat mir erzählt, daß es in Wien ‘Marschiergeld’ gegeben hat, das für ein/zwei Essen gereicht hat.

      Mein 89-jähriger hat mir erzählt, daß er sofort eingezogen wurde, weil er nirgends mitmarschiert ist. Er hat mir erzählt, daß die Juden schon in vorauseilendem Gehorsam vor der Naziübernahme Österreichs benachteiligt, verspottet und gemobbt wurden. Er hat mir erzählt, daß 2 jüdische Familien aus seinem Haus in der Troststraße ‘über Nacht’ verschwunden sind und er die nie mehr gesehen hat in seinem Leben, als die Nazis dann da waren. Er hat mir erzählt, daß die verschiedenen ‘Organisationen’ nächtliche Schmieraktionen und richtige Kleinkriege gegeneinader geführt haben.

      Na, und vor Mord ist man ja letztlich auch nicht zurückgeschreckt.

    • Keine Angst, niemand will den Anschluß an die heutige Bundesrepublik.

  8. camillo meinhart

    Die Grünen sind die neuen Kerzlschlucker.
    Was man den Grünen am meisten ankreiden muss, ist der Umstand, dass sie ihre eigene politische Haltung nicht als Meinung sondern viel mehr als Moralische Pflicht betreiben. Dies ist auch der Grund, warum sie selten ihre Positionen Argumentieren können sondern immer nur mit Anwürfen (sie sind ja ein …) oder “Empörung” antworten.
    Des weiteren sehen sie keinen Widerspruch in der Tatsache, dass die Toleranz, die sie selbst einfordern, von ihnen am wenigsten gelebt wird. Wenn es gegen vermeintliche “Nazis” geht, dann ist jeder Spruch, und sei er auch noch so (Lieblingswort) “Menschenverachtend” legitim, geht es aber um die eigene Klientel – oder besser um das, wovon die Grünen glauben, sie müssten es vertreten- dann wird schon beim ersten schiefen Blick “Diskriminierung” gebrüllt.
    Die Grünen bedienen damit die geistige Bequemlichkeit des Frömmlers, wie es dereinst klerikale Kreise taten und sind damit auch bei genau der selben Zielgruppe erfolgreich gelandet! Die Grünen sind nämlich eine absolut bürgerliche Establishmentpartei geworden, gewählt von durchaus passabel situierten, tendenziell denkfaulen Menschen, die sich hier ein bequemes Weltbild mit Tabus und Elementen der moralischen Selbstbestätigung eingerichtet haben, das durch nichts erschüttert werden kann – schon gar nicht durch die Realität oder durch Argumente. Frömmler der übelsten Sorte eben.

  9. bart

    grün ist, was ich aushuste

  10. liberta

    Offen gestanden, kann ich mit so manchen Traditionen von Burschenschaften nicht wirklich etwas anfangen, aber solange sie sich am Boden der Verfassung sowie der Gesetze bewegen, sollen sie sich versammeln wo und wann sie wollen.
    Es wird niemand gezwungen, einem solchen Verein anzugehören und weiters gibt es schlimmere Narren unter der Bevölkerung.
    Daher gehen mir die ständigen Luftblasen der Grünen nurmehr am Rücken vorbei – sie stehen mit ihrem Demokratieverständnis fast mehr außerhalb des Verfassungsbogens als die von ihnen so vehemment bekämpften, vermeintlichen “Staatsfeinde”!

  11. Harald Rassl

    Was die Grünen (oder doch nur eine Grüne in eigener Sache?) da jetzt produzieren, wäre nicht einmal das Ignorieren wert. Gäbe es da nicht zwei Aspekte:

    Erstens: Wie immer man zu ihnen stehen mag: Burschenschaften sind, wie auch andere Studentenverbindungen, juristisch Vereine nach österreichischem Recht. Wenn ein Verein gegen gesetzliche Vorschriften verstösst, ist er von der Vereinsbehörde zu untersagen. Die Burschenschaften des WKR sind aber alle existent – also haben sie offensichtlich nicht gegen die Rechtsordnung verstossen.

    Zweitens: Aus subjektiver Sicht verständlich ist der Grimm von Frau Glawischnig, nunmehr als einfache Abgeordnete im Nationalrat sitzen zu müssen und nicht mehr auf dem Sessel, den jetzt Dr. Graf innehat. Ist doch der Posten des dritten Nationalratspräsidenten weit prestigeträchtiger – vor allem aber viel besser dotiert. Allerdings: Ist so etwas als Motiv für (versuchtes und vom ORF freudig unterstütztes) grosses Polit – Tamtam nicht – um höflich zu bleiben – ein wenig egoistisch?

    • liberta

      @Harald Rassl

      Die ständigen Putschversuche der Grünen gegen den 3. NR-Präsidenten, allen voran der Frau Glawischnig, beweisen einmal mehr das Demokratieverständnis dieser Chaoten! :-(

  12. Amtsbekannt

    es gibt eben nur eine richtige meinung. und diese haben alle zu befolgen. basisdemokratisch innerhalb des systems. nach aussen hin erinnert es mich -meiner persönlichen subjektiven meinung zufolge – an die sowjetunion, kuba.
    die anhängerschaft der grünen ist doch bei jeder demo dabei, auch, wie vor kurzem, abgeordnete. bei einer nicht-genehmigten-demo wohlgemerkt.
    wehe ein rechts-politiker hätte dies getan. wie die heuschrecken wären presse, rundfunk und die gutmenschen-fraktion über sie hergefallen.
    heuchler aller länder vereinigt euch.

    • APM

      Toll (im wahrsten Sinn) zu lesen! Aber ehrlich: Zeigt es nicht, welch unwahrscheinliche Waschlappen “Männer” geworden sind? Meine Großmutter war eine wirklich selbstbewusste Frau. Doch genügte ein gewisser Blick von Großvater und sie war sich ihrer Schranken recht schnell bewusst. Aber ebenso kannte ER seine Grenzen ganz genau und hütete sich wohlweislich sie zu überschreiten. Trotz dieser ehernen “Gesetze” liebten sie einander….
      Ob es nicht doch auch an den Männern liegt wenn solche Horden von Närrinnen größenwahnsinnig werden?

    • Norman Bates

      Ein wirklich guter Link zu einem guten Text. Danke!

      Es ist eigentlich erschreckend, aber vielleicht unvermeidlich. Das Pendel schlägt einmal in diese (zu Gunsten der Männer), einmal in jene Richtung (zu Gunsten der Frauen) aus. Derzeit wohl zu Gunsten der Frauen und die Männer sehen etwas ratlos zu.

      Hoffentlich findet sich irgendwann einmal eine schöne und angenehme Position in der Mitte (für beide Geschlechter).

  13. karli

    Viele der Grünen haben es halt eher mit Robespierre, der für sich das Vorrecht im Besitz der Wahrheit zu sein in Anspruch nahm, als mit Voltaire von dem eines der schönsten Zitate stammt: “Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in den Tod verteidigen.”

    Glücklicherweise durchschauen immer mehr auch grundsätzlich den Grüne zugeneigte Bürger, dass die Grünen es mit Freiheit insbesondere Meinungsfreiheit nicht so ernst nehmen und auch die Demokratie wenn sie nicht in ihre Richtung läuft sehr stiefmütterlich behandeln.

    Ich danke Ihnen Herr Unterberger, dass sie in diesen Punkten den Grünen und ihren oft sehr selbstgefälligen und unkritischen Wählern immer wieder den Spiegel vorhalten. Mögen sie etwas lernen.

  14. Fede Albert

    Burschenschaften sind weder verboten, noch machen sie verbotene (vielleicht fuer Aussenstehende skurrile?) Dinge (zumindest wurde das nicht einmal der Studentenverbindung Olympia nachgewiesen, auf die ja oeffentlich so gerne hingewiesen wird). Ja, sie sind deutschnational, was zwar fuer so manchen (auch fuer mich) unappetitlich sein mag, aber keineswegs kriminell ist. Denn deutschnational bedeutet nicht gleichzeitig nazionalsozialistisch, so wie die Linken es gerne darstellen.
    …Und wiedermal komme ich bei all diesen linken Idiotien in die Verlegenheit, die Rechten verteidigen zu muessen.

    • Phaidros

      noch machen sie verbotene Dinge
      Kleines Detail, das Sie wissen sollten, sonst kriegen Sie eventuell irgendwann Schwierigkeiten: Körperverletzung ist verboten.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • knatok

      @ Paidros

      Im Falle der Mensur kommt wohl auch § 90 StGB zur Anwendung…

    • Phaidros

      knatok, Das mag für den Tätowierer oder Piercer gelten.

      Bei der Mensur versuchen aber die Kontrahenten, die Verletzung jeweils abzuwenden. Was könnte ein sprechenderes Zeichen des Nicht-Einverständnisses sein?

  15. Albert Beronneau

    Habe aus Zeitmangel diesen Thread heute nur überflogen, das Thema ist m.E. auch nicht wirklich eines Kommentares wert und die Postings, na ja ich weiß nicht, “Standard-Zensurierte” im Vormarsch. Möchte niemanden zu nahe treten oder persönlich beleidigen, aber für mich “zu viele Schwimmer auf der Nudelsuppe!” :)

    • rossi

      Na ja,wenn für Sie der linksextreme STANDARD eine intellektuelle Herausforderung ist,haben Sie sicher ein gefestigtes Weltbild,frei von Zweifel jeglicher Art.Eine amliche Eintragung des Vermerkes “kritischer Denker,weil STANDARD- und FALTER-Leser” in Ihren Reisepass können Sie beantragen…..

    • rossi

      Damit alles klar ist: amtliche Eintragung….

    • Albert Beronneau

      rossi
      das ging aber ganz daneben, ihre Auslegung meines Postings, welches eigentlich nur ausdrücken wollte “uah ist das faad, nein nicht schon wieder..” entspricht überhaupt nicht meinen Intentionen, mein Reisepass ist erst 2 Wochen alt, derartige Einträge werden nicht mehr entgegengenommen, nur mehr Fingerabdrücke!

  16. rossi

    Die GRÜNEN sind schon längst keine Umweltschutzpartei mehr,sondern sollten sich VERBRECHERSCHUTZPARTEI nennen.Als ihr türkischstämmiger Mandatar,sein Name ist mir entfallen,sinngemäß meinte,kriminelle Asylwerber sollten abgeschoben werden,wäre er beinahe aus der Partei ausgeschlossen worden!!!Wenn es wo linke Gewalt gibt,nennen sie es “zivilen Ungehorsam”, Petzi Pilz nennt beim politischen Gegner jedes Vergehen eine Ungeheuerlichkeit, seine Gesetzesbrüche bezeichnet er als “Sidesteps”.Tja,wenn man den ORF und Heinz”die Fliege” Mayer auf seiner Seite hat……

  17. Bernhard

    Wieso fordert niemand den Rücktritt von Karl Öhlinger, der auf der nicht genehmigten Demo gesehen wurde? Bei dieser Demo wurde versucht ein Auto in Brand zu stecken und zumindest letztes Jahr wurden Steine in der Größe von Ziegelsteinen und Feuerwerkskörper gezielt auf Politzisten geschossen. Die Gewaltbereitschaft erscheint mir im linken Milieu derzeit viel höher als bei den Burschenschaften.

    • Josef Maierhofer

      Ist das nicht wie in den 1930-er Jahren ?

      Da haben sich auch solche ‘urösterreichische’ ‘Parteien’ gegenseitig bekämpft, den Justizpalast angezündet, mit Kanonen auf den Karl-Marx Hof geschossen, bis sie entweder im KZ waren oder an der Front. Dann war es besser.

      Damals haben auch die Leute einander in der Nacht und am Tag bekämpft und es gab auch eine Opfergruppe, die dann von allen erledigt wurde, die Juden und das teilweise heute noch.

      Lesen Sie Geschichte und fälschen Sie diese nicht ! Sondern lernen Sie daraus !

      Wer mit dem Feuer spielt, kommt darin um.

    • rossi

      Der Öhlinger hat in der letzten ,vom ORF übertragenen Parlamentssitzung heftig und abwehrend gestikuliert,als die hohen Kriminaltätsraten erwähnt wurden.Die Ganoven haben,so könnte man den Eindruck bekommen, im Parlament eine Standesvertretung.Aber ich glaube das eh nicht……

    • Josef Maierhofer

      Wenn es Zeugen gab, dann wird das sicher Gegenstand eines ‘Pilz’schen’ Ausschusses sein müssen ….

  18. Johann Hochstöger

    Der Graf könnt nackert am Hexensabbat mit dem Strache Mensuren fechten ging’s niemanden was an. Ich würd nicht mal meinen Hund hinschicken. Weils den vermutlich genauso wenig interessieren würde wie mich.

    Graf ist allerdings keine Privatperson sondern hochrangiger Politiker und Repräsentant dieses Landes. Burschenschafter sind kein Jodel- oder Trachtenverein. Zu deren Ball zu gehen zeigt ungefähr soviel Fingerspitzengefühl bzw. Provokationslust wie wenn der Fischer mit einer Gürtelschönheit in der Opernballloge champagnisieren würde. Beides regte mich nicht auf.

    Es zeigt doch nur wie großzügig Spitzenpolitiker teilweise von An- und Verstand verschont bleiben und dies auch outen. Wenn wir bereits einen aktiven aber amtlich entmündigten Landeshauptmann aushalten müssen sollten wir auch bei Graf’s Provokationen Großzügigkeit walten lassen. Das sich die Grünen darüber mokkieren gehört genauso zum demokratischen Spiel wie sich vermutlich Graf entrüstet zeigte von Fischer in die Loge zum Schlürfen in feiler Gesellschaft geladen zu werden.

    Also laß ma die Kirche im Dorf.

    • APM

      Obwohl Sie im Grundsatz Recht haben mögen, sollte man nicht außer Acht lassen, welches hysterisches Gegrunze im umgekehrten(!) Fall das beschauliche Leben in unserem Operettenstaat außer Tritt gebracht hätte. Hier liegt nämlich der wahre Hund begraben: Das Messen mit zweierlei (oder auch mehrerlei) Maß. Ihr Schlussplädoyer für die Kirche im Dorf ist so gesehen nicht ganz nachvollziehbar.

    • Johann Hochstöger

      @ APM

      Wollt mit meinem “Schlussplädoyer” zum Ausdruck bringen das die Aktionen der Person Graf es nicht wert sind ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Jene des Politikers Graf schon überhaupt nicht.

    • Josef Maierhofer

      @
      … wie wenn der Fischer mit einer Gürtelschönheit in der Opernballloge champagnisieren würde.

      Das tut er sicher, weil Herr Lugner sicher seine Damen vorstellen wird, die sind noch schöner als die Gürtelschönheiten …. … manchmal sogar britscher Hochadel …

    • Johann Hochstöger

      @ Josef Maierhofer

      Also wenn ich der Fischer wär würd ich mir eher eine Gürtelschönheit einladen als mit einem sabbernden und peinlichen Lustgreis in Konkurrenz zu treten.

  19. Markus

    Das ist eben das typisch linke Verhalten. Gefällt einem die Meinung des Kontrahenten nicht, muss dieser “vernichtet” werden. Da gibt es unter anderem folgende Möglichkeiten:

    *) Öffentliche Rücktrittsforderungen mit Hilfe der linken Journaille, genannt ORF.
    *) Forderung der Abschaffung der Demokratie. (siehe Minarettverbot, wo die linke “Elite” öffentlich forderte, nicht mehr über Themen abzustimmen, die in entferntester Weise nur irgendwie gegen die “Menschenrechte verstoßen könnten”.
    *) Verbreitung von dreisten Lügen. Wie man bei dieser illegalen Demo sah, versuchte das linke Gutmenschentum mit verbalen Tricks die Legimität ihres Handelns zu rechtfertigen. Da wurde beispielsweise das Versammlungsrecht mit dem Demonstrationsrecht gleichgesetzt, um argumentieren zu können, dass der (Rechts)-Staat demokratiefeindlich ist, da er ja Versammlungen verbieten würde.

  20. Baldur Einarin

    In Schuldverschiebungen und Unterstellungen sind und waren Linke schon immer Meister.
    So soll der breiten Öffentlichkeit auch über unseren Rotfunk vorgelogen werden, daß an den Ausschreitungen in Mariahilf letztendlich nur Die Burschenschafter schuld sind.
    Dafür werden medial vermummte Randalierer fälschlicherweise als als besorgte Mitglieder der “Zivilgesellschaft”vom ORF u. diversen Medien dargestellt.
    Zu den von den gewaltätigen Demonstranten verursachten Schäden schweigen die roten Rathauspolitiker und aus Feigheit leider auch die ÖVP.
    Jedenfalls wiederum ein neuer Beweis, daß die heutige Sozialdemokratie nur solange zur Demokratie und freier Meinungsäußerung steht, solange sie aus der Demokratie Nutzen für sich ziehen kann.

  21. mir sind Burschenschaftler auch extrem unsympathisch.

    aber solange sie sich im Rahmen der Gesetze bewegen, kann man ihren Ball nicht einfach verbieten – auch Unsympathlern steht das Recht auf Versammlungsfreiheit zu.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/05/10/fpo-fuhr-nach-kolle/

    dagegen zu demonstrieren ist zwar legitim – allerdings gehört es nicht zum Recht auf Demonstrationsfreiheit eine nicht gewollte Veranstaltung durch Hooligan-Gewalt-Exzesse zu verhindern

    und genau deswegen und nicht wegen der inhaltlichen Ausrichtung wurde die Demo verboten

  22. thomas lahnsteiner

    super…eigentlich ist es ein gutes zeichen, dass immer mehr linke brüder hier ihren unrat abladen wollen…..lieber herr unterberger betrachten sie das als kompliment, denn zuerst haben sie es mit totschweigen probiert und langsam erkennen sie, dass auch “nur” eine web-seite sehr wohl die “öffentliche meinung” mitprägen kann… und langsam werden die ostermeiers und konsorten angst bekommen…..denn ein meinungsmonopol gibt es in zeiten des internet nicht mehr

  23. M.P.

    Hier bin ich doch einmal anderer Meinung: Jede Möglichkeit, den unsäglichen Martin Graf loszuwerden sollte genützt werden. Es ist unerträglich, daß dieser Mann, von dem bei seiner Wahl alle gewußt haben, wes Geistes Kind er ist, von Sozialisten und ÖVP gewählt wurde, “weil das halt Tradition ist”. Wozu dann wählen? Martin Graf ist eine unerträgliche Erscheinung, die Burschenschaften sind ein Hort zumindest zweifelhaften Demokratieverständnisses… Das Ganze war natürlich eine Provokation Grafs, die Grünen sind drauf reingefallen, aber dieser Mann ist als Dritter Nationalratspräsident in Österreich tatsächlich untragbar.

    • liberta

      @M.P.

      MOMENT – Burschenschaften gibt es seit 1848 und sie waren damals maßgeblich an der Revolution von unten beteiligt.
      Ob man sie mag oder nicht, ist ein anderes Kapitel und solange sie sich im Rahmen der Verfassung sowie der Gesetze bewegen, muß es auch Politikern = sprich gewählten Volksvertretern erlaubt sein, an einem solchen Ball teilzunehmen.
      Das alleine kann nicht der Grund für die Abwahl eines NR-Präsidenten sein, man sieht, welch Geisteskind die Grünen tatsächlich sind und wie sie es mit der von ihnen vielstrapazierten Demokratie halten. :-(

    • M.P.

      @liberta Grün und Blau sind voneinander kaum zu unterscheiden. Nur die Dekoration ist anders, der Ungeist ist der gleiche. Der Ball wäre ja nur ein Anlaß gewesen, wenn auch vielleicht ein unzureichender. Die Provokation war ja das Verlassen des Hohen Hauses, dem er damit kundtat, wo seine Prioritäten liegen. Aber Sie haben schon recht, unter Demokratie würde ich mir auch ganz etwas anderes vorstellen…

  24. Dr. Günter Frühwirth

    Interessante Beobachtung:
    Anscheinend übersiedeln jetzt manche STANDARD-Online Poster hierher zum A.U.
    Vielleicht, weil beim STANDARD immer mehr zensuriert wird, während es hier bei A.U. ein wirklich offenes Forum gibt?
    Aber bitte eines:
    Kampfposter und von Parteizenztralen automatisierte Schreiberlinge haben sich weder A.U. noch die anderen Poster hier verdient…

    • numerus clausel

      Was kann es denn amüsanteres geben als Meinungen derjenigen, die mit der Verfassung und den weiteren Gesetzen ständig auf Kriegsfuß stehen?

  25. “Gehts noch ein bisserl blöder? Eher nicht. ”
    Oh doch! Die Grünen sind immer für Überraschungen gut.

  26. Knieriem

    Pinga:
    Nunja, tendenziöse Berichterstattung findet überraschenderweise nicht nur beim ORF statt…im Vergleich zu dieser Seite ist der Staatsfunk richtig ausgewogen.
    ———————————————————————–
    Der kleine Unterschied: Die Herren Bronner, Dichand, Fellner usw. können natürlich in ihren Blättern schreiben was sie wollen. Kann sich das auch ein anonymer ORF-Grünredakteur leisten ? Der wird doch wohl zumindest zu einer Minimal-Objektivität verpflichtet sein.

  27. Meder

    Auch hier wird deutlich, daß dem maßvollen und berechtigten Ansinnen bürgerlich-rechter Kreise eine Radikalität und grenzenlose Heuchelei der Linkselemente entgegensteht, die in den letzten Jahrzehnten letzteren die Hegemonie beschert hat.
    Dabei dient die Inbesitznahme der Begriffe “Demokratie” und “Toleranz” als Kampfinstrument zur Errichtung des genau “Entgegengesetzten” im Spiegelbild eigener Selbstherrlichkeit!

  28. Josef Maierhofer

    Ich hoffe, es gibt auch bei den Grünen noch Leute, die Hausverstand haben.

    Bloß, weil man den Herrn Graf nicht mag, weil er zufolge demokratischer Wahlergebnisse einen ehemaligen Sitz der Grünen innehat, führt man so ein unwürdiges Theater auf.

    Gehen Sie in sich und überlegen Sie Ihre Kernkompetenzen und zeigen Sie den Menschen, was Sie zum gesamten Österreich beitragen können !

    Diese Beiträge sind es nicht, die Begeisterung auslösen werden, auch wenn Sie dafür ’sogar’ im ORF sind. Alle wissen jetzt über Ihre Intentionen Bescheid, vermutlich nicht gerade Werbung für Sie.

    Ich würde mich dafür zu Tode schämen.

  29. Dr.Markus Deim

    Ich vermisse bei diesem Thema eindeutig den hochgeschätzten Martin, was ist los mit ihm? Wahrscheinlich ist er Schifahren, es sei ihm vergönnt, da kann er Kraft im Kopf sammeln für seine hochgeistigen Beiträge

    • Mafalda Hopfkirch

      Vielleicht sitzt er nach der WKR-Ball-Demo im Häf`n, na ja, auch dort kann er sich was Lustiges für diesen Blog ausdenken…..

  30. Anton Aushecker

    Wenn Sie schon die Verallgemeinerung und Banalisierung anprangern, dann sollten Sie das nicht selbst auch tun.
    Mir ist nicht bekannt, dass jemand von den Grünen Teilnehmern gewalttätig war. Ich finde es ganz im Gegenteil sogar sehr bedenklich, wenn die Polizei, die anscheinend zunehmend mit der Erfüllung ihrer Aufgabe überfordert ist, keine gelinderen Mittel findet, als eine Kundgebung gegen den WKR Ball generell zu untersagen.

    Ganz allgemein bin ich aber Ihrer Meinung. Es zahlt sich nicht aus, die für mich zweifellos fragwürdigen weltanschaulichen Ideen von Leuten, die sich gern ihre Gesichter aufritzen, durch Demonstrationen aufzuwerten. Am besten nicht einmal erwähnen und ansonsten den Verfassungsschutz aufpassen lassen, dass es im Rahmen der Verfassung bleibt.

    Bei Erwähnung der Grünen muss ich deshalb immer an Pawlows Hund denken. Reifer scheinen die auch nicht zu sein. Dennoch gestehe ich auch Kindern ein, sich versammel zu dürfen und laut zu schreien.

    Aber im Zeitalter von staatlicher Hehlerei und Korruption (durch Medienbestechung) darf einen eh nichts mehr wundern.

    • Walter Wolf

      Aber Audimax besetzen ist ok?
      Gewaltsame Demonstrationen (auch nicht bewilligte!) seitens der Linken sind ok?
      Unser Steuergeld für solche Aufmärsche zu verwenden ist ok?

      Ich kann mich nicht erinnern, wann die Konservativen (von mir aus Rechten) das letzte Mal a la Links demonstrieren gegangen sind.

      Ich hoffe, die 3 Verhaftungen haben Sie nicht vergessen. Die sind nämlich ok!

    • numerus clausel

      Kleine Kinder wissen auch schon, was ein “Nein” bedeutet. Wenn eine solche Demonstration nicht bewilligt wird, aus welchen Gründen auch immer, dann müsste man, sofern man intelligent genug ist und man den Vergleich mit Kindern strapaziert, auch wissen, dass man damit außerhalb des Rechts unterwegs ist. Mögen manche das Wort “Rechts” auch hier falsch verstehen.
      Mir fällt dazu auch eine Antwortmöglichkeit bei “Wer wird Millionär” ein. Die Frage weiß ich leider nicht mehr genau, die Antwortmöglichkeiten jedenfalls waren “Rechtsgut” bzw. “Linksbesser”.

  31. Knieriem

    Der eigentliche Skandal ist wieder einmal die tendenziöse Berichterstattung unseres “staatlichen” ORF………..

    • Pinga

      Nunja, tendenziöse Berichterstattung findet überraschenderweise nicht nur beim ORF statt…im Vergleich zu dieser Seite ist der Staatsfunk richtig ausgewogen.

    • E.B.

      @pinga
      Willkommen, Genossin! Endlich eine neue Kampfposterin aus der Löwelstraße (oder nur ein neuer nick?)

    • Josef Maierhofer

      @ E.B.

      Alleine das Wort Kampfposter ist schon eine Katastrophe. Da schreibt jemand was, was er zwar nicht selbst meinen kann, aber seine Partei meint das so.

      Schande für Österreich und Schäden haben diese Demonstranten schon genug angerichtet.

    • Walter Wolf

      Pinga
      der Michi_Austria bei A.U.s Tagebuch. na supa!

  32. Links-Rechts-Oben-Unten

    Oha, wieder mal die prototypische öterreichische Meinung, da gibts nix links davon, da gibts nix rechts davon!
    Und dabei wird mann blind und taub, genauso wie der Herr Unterberger:

    “Wann lernen die Grünen endlich, dass man auch jene Vereine, die man nicht mag (etwa weil sie den absurden Brauch hochhalten, sich das Gesicht als Mutprobe gegenseitig zu verletzen) genauso das Recht …. ”

    Analog würde ich als Linker mit dem gleichen Hirnvolumen wie sie schreiben “Wann lernen die Blauen/Rechten endlich das es auch Gutmenschen und Linksextreme geben muss und die genauso das Recht haben sich zu treffen”

    Gratulation!

    So billig und dank dem Internet hab ich den Schwachsinn jetzt auch gelesen,

    Genauso schwach sind dann die Kommentare, wo wieder Links auf Rechts hackt, Rechts auf Links – die Bezeichnungen sprechen ja schon für sich selbst, alles muss in Schubladen gesteckt werden.

    Ja Leute, die Welt ist nicht so einfach das sie mit euren Fragen und Antworten funktionieren würde HARHAR

    • Alexander Renneberg

      nicht jede welt muss so kompliziert sein wie die ihre.

      je intelligenter, und klarer im kopf ein mensch ist, desto einfacher wird die welt.

      wie sieht das bei ihnen genau aus?

    • intolerant sind nur die linken Gut- und Bessermenschen wie eine Erika Pluhar: “Ich kann nicht bei dem toelrant sein, wogegen ich bin” (wobei denn sonst Frau Pluahr?). Ebenso sind diese unkontrolliert gewaltbereit und volksverhetzend, wie eine Spruchtafel gegen den WKR-Ball bedrohlich zeigt: “Schießt den Nazis in die Hoden, deutsches Blut auf deutschen Boden”. Auf wessen Seite das politische und das Jusstizsystem stehen, erklärt sich von selbst. Vorwärts, blindlings weiter in den Untergang!

    • brooke

      Wahrscheinlich nach dem Schlaf auf das Gedankenfach bei der letzten Demo urkomplex!

    • brooke

      Soll natürlich SCHLAG heißen.

    • Donnerlütchen

      @Rechts-Oben -Links-Dradiwaberl etc.! Das Jämmerliche ist, wenn sich GutmenschInen und LinksextrÍminen treffen, so ist das meist Staats-und Sicherheitsgefärdend. :O

    • E.B.

      @links- …etc.
      auch hier: Willkommen, Genosse! War schon Zeit, daß die Löwelstraße ihre intellektuelle Speerspitze auf den bösen A.U. loslässt.

    • Josef Maierhofer

      @ Links-Rechts-Oben-Unten

      @ Analog würde ich als Linker mit dem gleichen Hirnvolumen wie sie schreiben “Wann lernen die Blauen/Rechten endlich das es auch Gutmenschen und Linksextreme geben muss und die genauso das Recht haben sich zu treffen”

      Das tun Sie ja fast ständig auf der Straße, im Audimax, im Burgtheater, am Flughafen, sogar mit Sach- und Personenbeschädigungen.

      Niemand hat Ihnen das bisher verboten. Es zeigt aber deutlich Ihre Lebensauffassung und Einstellung zu Gesetzen und zum Zusammenleben.

    • Gennadi

      Ein Zeichen für Intelligenz mag es sicher sein, wenn jemand Mann und man auseinander halten kann.

    • Georg Buchberger

      Ehrlich gesagt ist es ziemlich langweilig, bei jedem kritischen Kommentar, der nicht zu 100% auf Linie von A.U. ist, irgendwas von “Löwelstraße”, “linker Kampfposter”, usw. zu lesen.
      Dem oben stehenden Artikel kann ich eigentlich nur zustimmen, mich ärgern aber diese Kommentare von Usern wie “Dr. Günter Frühwirt”, “Dr. Markus Deim”, “E.B.” (mehr zähle ich jetzt nicht mehr auf). Wissen Sie, es gibt auch Menschen mit anderen Meinungen als der ihren, und die haben nicht alle ein Parteibuch der Roten oder Grünen zu Hause liegen.
      Wenn Sie schon Postings kommentieren müssen, dann überlegen Sie sich lieber Argumente, als billige Standardphrasen. Das hat dieses Forum nicht verdient!

    • @ L-R-O-U Dradiwaberl:

      Interessant, die Veranstaltung der Burschenschafter war also auch eine nicht genehmigte Demo? Aha, so so …

    • Spatzerl

      Ebenso sind diese unkontrolliert gewaltbereit und volksverhetzend, wie eine Spruchtafel gegen den WKR-Ball bedrohlich zeigt: “Schießt den Nazis in die Hoden, deutsches Blut auf deutschen Boden”.

      Ich hoffe nur Sie haben Sich nicht angesprochen gefühlt, Mag. Gamlich?

  33. Walter Wolf

    Es wäre höchst aufschlussreich, von den 700 angezeigten Demonstranten, deren Transferkonto samt schulischem und universitären Ausbildungsstand zu checken.

    • Alexander Renneberg

      tja, das wäre das ende der demonstrantenalimentierung

    • Pinga

      Es wurden nicht nur Demonstranten angezeigt, sondern auch alle Passanten, die sich zufällig dort aufhielten. Nicht nur einseitig informieren bitte.

    • Walter Wolf

      @pinga
      bitte um den Link, woraus das ersichtlich ist. Aber bitte nicht Parteisekretariat der Grünen!

    • Gennadi

      Das ist lustig! Passanten hielten sich zufällig in einem polizeilich gesperrten Bereich auf, aus dem heraus Polizisten beschossen und beworfen wurden. Und dann müssen sich diese armen Passanten noch perlustrieren lassen. Nein, eine solche Information ist nicht einseitig. Sie ist vielsagend.

  34. SuPa

    Die Grünen haben – wie übrigens auch andere (z.B. Gewerkschaften) – enorme Probleme, ihre alten Anhänger zu befriedigen. Die alten Ziele haben Sie zum kleinen Teil erreicht und der Rest ist nicht mehr zeitgemäß. Ihre Ideen wurden z.T. von Rot und Schwarz übernommen und so fehlen einfach neue Ziele, Glaubwürdigkeit, Persönlichkeiten und last, but not least die Wähler. Da hilft es auch nichts, wenn sich ein paar Verrückte vor einem Ballsaal herum prügeln.
    Vermutlich wäre es besser, wenn sich SPÖVP nicht so sehr vom grünen Gedankengut hätte infizieren lassen, dann gebe es klare Grenzen.

    • Gennadi

      Wenn Träumer immer noch SPÖ und ÖVP zusammenhängen, was soll man da anderes erwarten?

    • GOP

      Gennadi:
      Solange diese beiden Parteien eine Koalition bilden und auch sonst ein KK (Kuschelkabinett) führen, ist die Schreibweise SPÖVP sicher nicht unangebracht.

  35. gms

    Ganymed,

    wie kommen Sie auf dieses duenne Eis? Die gegenwaertig verordnete Dichotomie lautet “rechts vs. linksextrem” resp. “rechts vs. autonom”.

    Dass Graf trotz seiner mehrfach oeffentlich getaetigten Distanzierungen von jeglicher Radikalitaet als “extremistisch” punziert wird, ist u.a. Geistesriesen wie Ihnen geschuldet.

    • Donnerlütchen

      @ gms Mit den von Ihnen verwendeten Umlauten lesen sich Ihre geschätzten Beiträge etwas holprig. MfG D

  36. Amtsbekannt

    es gibt eben nur eine richtige meinung. und diese haben alle zu befolgen. basisdemokratisch innerhalb des systems. nach aussen hin erinnert es mich -meiner persönlichen subjektiven meinung zufolge – an die sowjetunion, kuba.
    die anhängerschaft der grünen ist doch bei jeder demo dabei, auch, wie vor kurzem, abgeordnete. bei einer nicht-genehmigten-demo wohlgemerkt.
    wehe ein rechts-politiker hätte dies getan. wie die heuschrecken wären presse, rundfunk und die gutmenschen-fraktion über sie hergefallen.
    heuchler aller länder vereinigt euch.

  37. numerus clausel

    Die GrünInnen sollten sich lieber auf´s Klima konzentrieren. Die sollten mal Rechenfehler und sonstige Falschassagen erklären.
    Natürlich ist es für GrünInnen unverständlich, wenn sich jemand freiwillig Verletzungen im Gesicht zufügt (nebenbei, jeder soll machen, was er will, ich halte sowas obsolet), selbst sind sie ja immer total vermummt, wohl aus Angst vor solchen Verletzungen.

    • Phaidros

      Kleine Einschränkung: nur bei anschließendem Besuch eines Privatarztes.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Donnerlütchen

      @numerus clausel – Zum Klima möchte ich melden ,daß mir auf Grund der Klima-Erd-oder sonstige ERWÄRMUNGInnen momentan sehr heiß ist , insbesonders vor vier Tagen in Gars am Kamp. Bei den nächsten Wahlen werden wir die Glawatschnigin zum Teufel jagen .

    • Pinga

      Die freiwillige Verletzung im Gesicht ist sicherlich nicht nur für Grüne unverständlich, sondern für jeden vernünftig denkenden Menschen.

    • pluto

      @pinga

      das mit den verletzungen gilt aber für tätowierungen, piercings, brandings etc aber auch. wer sch absichtlich verletzt ist psychisch wohl nicht ganz in ordnung.

    • M.P.

      @pluto: völlig richtig. Die Tätowierer und Piercer sind ja meistens auch nicht gerade konservative Bürgerliche… Da sieht man wieder einmal, daß zwischen die sogenannten “Rechten” und die Linke kein Blatt Papier paßt… Freie Menschen sind sie all nicht.

  38. Ganymed

    Was würden Sie sagen, wenn ein Politiker einen Ball extremistischer Islamisten besuchen würde? Alles nicht so schlimm? Versammlungfreiheit für Islamisten, die sich streng rechtlich gesehen nichts zu Schulden kommen lassen, aber jeder über deren Gesinnung bescheid weiß? Wieso tolerieren Sie extremistische politische Kulturen? Sind Sie etwa einer diesen Multikulti Gutmenschen, über die man immer in der Krone liest?

    • Hochwürden

      JaJa , die atheistische Linke hat wieder eine Ersatzreligionen in die Welt gesetzt:

      Den “Kampf gegen Rechts”.

      Im “Kampf gegen Rechts” gedeiht das dritte Gesellschaftsexperiment, dass sich die Sozialisten ausgedacht haben:
      Der Multikulturalismus.

      Ging es beim ersten Experiment um den Kampf der Klassen (der für über 100 Mio. Menschen tödlich endete, durch Lenin, Stalin, Mao, Mugabe, Che Guevara, Pol-Pot und wie die ganzen Antifa-Ikonen alle heißen), so hatte Hitler die Idee vom rassischen Sozialismus, der nationalen Variante des Sozialismus einer Volksgemeinschaft, die sich über andere Rassen erhob und auch wieder viele Millionen Opfer nach sich zog und in der Perversion einer industriellen Ermordung anderer Rassen in Konzentrationslagern gipfelte.

      Die heutige Spielart des Sozialismus, der Multikulturalismus hingegen bekämpft die Kulturen, indem er sie auflösen will und von der Utopie einer neuen, universellen Kultur träumt, die alle historischen Spannungen erledigen soll!
      Aber in Wirklichkeit ist der Multikulturalismus, diese dritte sozialistische Utopie, nicht anderes als der Marx-Mohammed-Pakt, der nicht weniger tödlich enden könnte als der Hitler-Stalin-Pakt.

    • Gennadi

      Ganiymed, die Frage “Was würden Sie sagen, wenn ein Politiker einen Ball extremistischer Islamisten besuchen würde?” ist doch schon lange beantwortet. Die extremistischen Islamisten werden regelmäßig zu sogenannten Iftar-Feiern eingeladen, unter anderem von Bundespräsidenten Fischer und Bürgermeister Häupl. Andreas Khol und Silvia Fuhrmann traten als stolze Gastredner bei einem Islamisten-Kongress in Wien auf, an dem zahlreiche Terroristen teilnahmen.
      Islamisten lassen sich nichts zu schulden kommen? Alles relativ. Sie finanzieren jene, die morden. Unerheblich heutzutage.

    • Ein wenig seltsam ist ihr Vergleich schon. Soweit ich mich erinnere gab es noch keinen burschenschaftlichen Selbstmörder, der Frauen und Kinder ins Jenseits beförderte. Soweit ich informiert bin tragen die Frauen bzw. Freundinnen keinen Schleier oder Kopftuch und Nicht- Burschenschafter werden nicht mit dem Feuer der Hölle bedroht selbst wenn sie nicht dem etwas seltsamen Brauchtum des Mensur-Fechtens huldigen.
      Dass die Mitarbeiter von Hrn. Graf die falschen T-Shirts bestellt haben (nach dem Bericht von Internet Hackern) und dass man sich die fragwürdigen Theorien von Hrn. Irving anhört scheint mir doch in einer anderen Kategorie zu spielen.