Der Jänner war für H.C. Strache ein unglaublich guter Fernsehmonat: Er kam doppelt so oft wie Josef Pröll und weit mehr als siebenmal so oft wie Werner Faymann in einer der österreichischen Fernsehstationen vor. Extremstes Beispiel: Bei Puls 4 kam er 70 Mal vor, die grüne Vorfrau Eva Glawischnig gar nur einmal.
Das zeigt die neue Auswertung von mediainsight.biz – ganz exklusiv für das Tagebuch. Der Höhepunkt für Straches Fernseh-Jänner war das Neujahrstreffen der Freiheitlichen, das sich als fernsehwirksamer als alle anderen Inszenierungen der Spin-Doctoren in den Parteizentralen erwiesen hat.
Analysiert man freilich die von mediainsight untersuchten Medien insgesamt (also die Summe von Nennungen in Fernsehen, Radio und Online, wobei Online Blogs und Tageszeitungen einschließt), dann können die schwarzen Strategen durchaus zufrieden sein. Sowohl bei den Nennungen der Parteien wie auch bei den Parteichefs liegt die Volkspartei klar voran. Hier das Rankings der Parteichefs und deren medialer Auftritte (sowie in Klammer die TV-Präsenzen):
Josef Pröll 1664 (231)
H.C. Strache: 1260 (490)
Werner Faymann: 1039 (65)
Josef Bucher: 567 (110)
Eva Glawischnig: 246 (42)
Bucher gewann naturgemäß durch die Kärntner Vorgänge am meisten an Präsenz (die ihm auch keineswegs bei den Beliebtheitsumfragen geschadet haben, wie die diversen Umfragen zeigen); es scheint aber eher fraglich, ob er diese guten Werte in Zukunft halten wird können. Im Dezember war das BZÖ durch jene Turbulenzen noch überhaupt die meistzitierte Partei gewesen (vor der ÖVP).
Die Grünen liegen hingegen sowohl bei den Nennungen der Partei wie auch der Parteichefin an letzter Stelle. Was man wohl als rapiden Verlust der Tuchfühlung mit dem Zeitgeist werten kann – obwohl in den Redaktionsstuben nachweislich viele Grünsympathisanten sitzen.
Das lauteste Alarmsignal muss aber bei der SPÖ schrillen. Lag die Kanzlerpartei im Dezember an vierter Stelle, so gelang ihr als Partei wie auch im Parteichef-Ranking ebenso im Jänner nur ein müder dritter Platz. Besonders spannend ist der Vergleich der beiden Regierungszwillinge: Pröll liegt nicht nur deutlich voran, sondern hat auch einen höheren Prozentsatz an den Zitierungen seiner Partei als Faymann bei jenen der SPÖ. Faymanns schlimmstes Defizit ist seine weitgehende Absenz im Flimmermedium TV.
Besonders positiv können sich die Pröll-Strategen hingegen zugute schreiben, dass der Verlauf von Prölls persönlichen Präsenzwerten im Jänner viele Spitzen aufzeigt, dass er also zu Vielem Relevantes zu sagen hatte (vom Thema Finanzmärkte bis zur Superpraktikanten-Inszenierung und zur geschickt verkauften Neubestellung einer Ministerin), während Faymann einzig bei der SPÖ-Klausur in Tatzmannsdorf öfter ins Bild kam (wofür ihm die Innenministerin das Thema Eberau serviert hatte), er sonst aber kaum präsent war, in den Fernsehstationen sogar mit Glawischnig um den letzten Platz rittern musste.
Wenn diese Zahlen erst einmal in der SPÖ durchsickern, dann wird der SPÖ-Chef wohl viel gravierendere Probleme bekommen als durch die aktuellen Forderungen aus dem linksextremen Eck seiner Partei. Freilich: Faymann wird sich durch den ziemlich sicheren Wahlerfolg im Burgenland vorerst trösten können – entscheidend für sein weiteres Schicksal werden erst die Schlachten um Wien wie auch die Steiermark werden.
Denen übrigens auch Pröll nach den großen Erfolgen des letzten Jahres entgegenzittern muss. Er wird wohl im Burgenland eine sichere und in Wien eine wahrscheinliche Niederlage auf seine Bilanz nehmen müssen. Und die seltsamen Schachzüge der steirischen Volkspartei in den letzten Tagen (sie redet nun plötzlich von Konzentrationsregierung statt einen Führungsanspruch zu erheben) sind wohl auch kein sonderlich ermutigendes Vorzeichen für die Pröll-Truppe.


Das positive Ranking für den Herrn Strache wundert mich gar nicht. Machen doch die Roten und die Grünen im ORF die meiste Propaganda für ihn. Genau genommen müsste der Pressechef von Strache eigentlich mit Werner Faymann angeredet werden.
Die ÖVP erntet in dem ganzen Spiel ja nur Zufallstreffer.
@ganymed
also verschwörung gibt es sicher keine; es genügt ja wohl die offensichtliche inkompetenz.
Alles inhaltlich sehr nachvollziehbar und richtig.
Einzig dieser Satz hier: “obwohl in den Redaktionsstuben nachweislich viele Grünsympathisanten sitzen”
Haben Sie dafür Quellen oder ist das ein Ausrutscher?
Die niedrigen Zahlen für Glawischnig trotz der Unterwanderung durch linksgrünstalino Agenten ist ein Instrument der grünen Verschwörung, um uns glauben machen zu wollen, das sie nicht existiert. Zum Glück haben wir den Unterberger, der uns ständig daran erinnert, dass diese Verschwörung tatsächlich existiert.
Österreich aus 2008: Ein Drittel der Journalisten fühlt sich grün
Die meisten von ihnen stehen den Grünen nahe (34 Prozent), 30 Prozent sehen sich im Umfeld gar keiner Partei. 14 Prozent sympathisieren mit der ÖVP und neun Prozent mit der SPÖ.
Quelle: 08.12.2008 | 18:17 | PATRICIA KÄFER (Die Presse)
Deutschland Befragung 2005:
Grüne 35,5%
SPD 26,0%
CDU/CSU 8,7%
FDP 6,3%
Andere 4,0%
keine Partei 19,6%
Damit fehlt Pluralismus in den Medien.
@christoph und ganymed
entweder sie posten aus dem linken lager oder es fehlt ihnen an informationen (bildung) und vor allem hausverstand oder es fehlt an allem zusammen?
ja, “zum glück haben wir den unterberger” der sich nicht der political-correctness und den gleichgeschalteten medien unterwirft.
neues Video von Pat Condell zum Wilders-Prozeß:
http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/02/07/when-the-truth-is-against-the-law/
Genialer Beitrag, in wunderschönem Englisch!
reinhard.horner@chello.at
Mengen und Qualitäten (Inhalte). Nur linkslinks oder unterhalb?
Die Häufigkeit des Vorkommens in den Medien ist gewiss ein interessantes Kriterium. Nicht minder oder sogar noch mehr kommt es auf die dargebrachten Inhalte und die Formen an. Da gib es gravierende Unterschiede.
Immer öfter und weiter verbreitet wird über linkslinke Inhalte und Formen insbesondere der ORF-Darbietungen Klage geführt. Indes, ist es wirklich so sehr nur das Linke? Auch ausdrücklich linkes Gedankengut kann beachtenswertes Niveau haben. Und es muss durchaus nicht fundamentalistisch unduldsam, flegelhaft und gehässig vorgebracht werden. (Rechtsrechts plus unterhalb ist Linkem und Linkslinkem übrigens nicht wirksam zu begegnen.)
In Wirklichkeit ist es doch vielmehr das Unterhalbliche, allzu viel an Primitivität und Dreistigkeit, was den ORF über seine nicht wenigen positiven und interessanten Beiträge hinaus so erbarmungswürdig dastehen lässt. Die oft schon ekelhaft negativen Vorbildwirkungen aus diesem schrumpfenden, gleichwohl immer noch Massen-Medium sind skandalös. Dazu zählen die nicht selten penetrante Vermischung von Berichterstattung mit Kommentierung und Entertainment und manche von Interviewern und Moderatoren zur Schau getragene vorgefasst missachtende Haltungen.
Dennoch werden nach wie vor Pflichtbeiträge abgeschröpft.
Jedenfalls ist ein neues ORF-Volksbegehren immer dringlicher ins Auge zu fassen.
Für die SPÖ ist es sowieso besser, wenn Faymann so wenig wie möglich in den Medien vorkommt. Er schadet nur der Partei mit seinem Dauergrinser und seinen hohlen Phrasen.
Solche Statistiken, wie sie mediainsight.biz verfasst hat, haben ev. nur für die Parteistrategen einen Wert. Da müsste man aber auch noch die jeweiligen Verweilsekunden dazu zählen und die Berichte nach positiv oder negativ unterteilen.
Daraus Herrn Strache als “Fernsehstar des Monates” zu bezeichnen, ist stark übertrieben. Ich glaube nicht, dass allein durch häufige Nennungen in den Medien jemand bei den nächsten Wahlen großen Nutzen erzielt. Wenn dem so wäre, dann würde ich dem Wahlvolk kein gutes Zeugnis ausstellen.
Ergänzung:
… und auch mit der Anzahl der dortigen Leser/Seher/Hörer multipliziern. Denn es ist nicht gleich, ob der Parteiführer in der ZIB 1 oder in einer Zeitung mit kleiner Auflage genannt wird.
Heute Hohes Haus:
-die Moderatorin behandelt den FPKler wie einen dummen Jungen – gouvernantenhaft; die rot-grüne Schublade mit den Glacéhandschuhen klemmte wohl heute früh am Künigelberg.
-dann wurde abermals das Prozedere zur Einbürgerung lächerlich gemacht: das B-VG stamme nicht aus 1920, weil es ja 1929 eine gewichtige Änderung erfuhr. Wer motschkern will, der wird was finden.
Die Programmierung beim ORF inkl. Ö1 ist mittlerweile derart unerträglich, dass es mich wundert, warum all die Konservatien, Patrioten und andere Leute mit Anstand starr wie ein Kanichen vor dieser giftigen Schlange verharren.
Meiner Meinung sollte der ORF einmal eine Woche von ÖVP und Freiheitlichen sanktioniert werden. Der letzte Club 2 war wieder einmal so peinlich, mich wundert es wirklich warum noch immer den Einladungen nachgegangen wird.
Seit dem Arigonaspektakel konsumiere ich ORF-Programme nur mehr in Ausnahmefällen.
Das habe ich den ORF auch wissen lassen. Bei Sendungen, die parallel in deutschen Sendern laufen, schaue ich grundsätzlich den deutschen Sender.
Der ORF gräbt sich sein eigenes Grab, weil er politisch/kulturell PC-Minderheitenprogramm betreibt. Bei der Volksverdummungsschiene (Chili und Co) kann er mit deutschen Sendern nicht mithalten. Das wird die Quote auf unter 20 % sinken lassen. Damit sind hohe Gebühren nicht mehr zu rechtfertigen. Das Ende des rotgrünen Propagandasenders ist vorprogrammiert. Die Frage ist nur, wie lange es dauern wird.
Dies wurde auch noch als Fehler verkauft, sollen die Eingebürgerten jetzt alle historische Wissenschaften lernen. Nein, sie sollen 6 Module über ein halbes Jahr besuchen, wem ist damit gedient?
Also wie Österreich mit einer derartigen Berichterstattung gezeigt wird, dass ist wirklich schon mehr als peinlich. Die Multiplikatorwirkung wird enorm sein und der Wert der und der Repekt vor einer Staatsbürgerschaft wird drastisch sinken, sogar ins Lächerliche gezogen. Unverantwortlich.
raeter
Dafür, dass Sie den ORF nicht kosumieren, wissen Sie aber gut bescheid (Chili). Im Gegensatz zu Ihnen schaue ich sehr wohl ORF – Nachrichten (bevorzugt ZIB2), dass es hier eine grüne Propaganda geben soll, ist mir noch nicht aufgefallen. Und die SPÖ – Präsenz hält sich mit jener der ÖVP die Waage. Im übrigen haben Schüssel und Riess-Passer im ORF ausführlich Gelegenheit gehabt, ihre gemeinsame Regierung zu loben bzw. zu verteidigen.
@Gasthörer
Das ist nicht die erste “Hohes-Haus”-Sendung, bei der es so zugeht.
Die wird ja sowieso – wie viele andere Sendungen – in erster Linie für Agitation vom ORF ausgestrahlt.
Es reicht!
martin
Chili ist eine der meistbeworbenen Sendungen der letzten Jahre. Das sollten Sie eigentlich mitbekommen haben. Ich kann Sie aber beruhigen, außer beim durchzappen, bin ich bei diesem ORF-Flop noch nicht hängengeblieben.
Wie der linksgrüne Rotfunk auf Schüssel reagiert hat, ist mir mit SOS ORF noch sehr gut in Erinnerung.
Von Pluralität ist diese Anstalt meilenweit entfernt. Woher ich das weiß? Gelegentlich konsumierte politische Sendungen, Gespräche mit ORF-Konsumenten, Reaktionen auf Sendungen in blogs und e-Zeitungen, sowie nicht vermeidbare Nachrichten im Radio.
Im Schweizer Fernsehen, das Diskussionssendungen wie Arena und Club ausstrahlt, gibt es Diskussionen, die jenen des ORF hinsichtlich Pluralität und Fairneß weit überlegen sind. Bei deutschen Sendern sind es Formate wie philosophisches Quartett (ZDF), Hart aber fair (ARD), Petersberger Gespräche (Phoenix), Denkzeit (Bayern Alpha). Vereinzelt findet sich im ORF Qualität in Kreuz und Quer , wenn das Thema nicht Multikulti ist.
Eigentlich ist es ein Trauerspiel, weil damit ein österreichsches Medium an die Wand gefahren wird. Außer hohen Zwangsgebühren, hat der heimische Rotfunk derzeit wenig zu bieten. Die Reaktionen in diesem Forum zeigen es.
raeter
Kann es sein, dass Ihr Vorwurf der Einseitigkeit an den ORF daher kommt, dass Sie eine ganz bestimmte Meinung zu manchen Dingen haben?
@ martin:
Kann es sein, dass Sie die Einseitigkeit des ORF nicht erkennen wollen (am Können kann es ja nicht liegen – so blind und taub kann kein ORF-Gebührenzahler sein um die linke Schlagseite des ORF nicht zu erkennen) da Sie dieselbe ganz bestimmte Meinung der linken ORF-Leute haben?
@martin
“Wie der Schelm denkt, ist er!”
Ich habe Beispiele von Qualitätssendungen genannt, an denen sich der ORF orientieren könnte. Was Formate wie philosophisches Quartett (ZDF), Hart aber fair (ARD), Petersberger Gespräche (Phoenix), Denkzeit (Bayern Alpha) mit meiner Denkweise zu tun haben soll, ehrt mich. Ich emfpinde Ihre Antwort jedoch als Paradebeispiel eines linksspießigen Schubladendenkens, daß eigene Unzulänglichkeiten anderen vorwirft.
Matthäus Evangelium 7,3
5. Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
Korrektur:
@martin
“Wie der Schelm denkt, ist er!”
Ich habe Beispiele von Qualitätssendungen genannt, an denen sich der ORF orientieren könnte.
Wenn Sie Formate wie philosophisches Quartett (ZDF), Hart aber fair (ARD), Petersberger Gespräche (Phoenix), Denkzeit (Bayern Alpha) mit meiner Meinung in Verbindung bringen, ehrt mich das. Ich glaube jedoch nicht, daß Ihr posting als Kompliment gemeint war. Daher emfpinde ich Ihre Antwort als Paradebeispiel eines linksspießigen Schubladendenkens, dessen Grundlogik darin besteht, eigene Unzulänglichkeiten anderen vorzuwerfen.
Matthäus Evangelium 7,3
Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
raeter
Gegen Bibelsprüche bin ich weitgehend immun. Und Ihr Problem mit dem ORF ist nicht jenes, dass er vielleicht einseitig berichten würde, sondern dass er über manche Dinge überhaupt berichtet. Dass in einer Sendereihe wie z.b. “Journal – Panorama” des öfteren soziale Probleme angesprochen werden, hat den Gestaltern dieser Sendungen schon oft den Vorwurf der “Linkslastigkeit” eingebracht. Das Problem ist nur – diese sozialen Probleme gibt es tatsächlich. Soll man sie totschweigen?
@martin
Ohne Zweifel wird der ORF Berichte bringen, in denen zurecht Unzulänglichkeiten kritisiert werden. Das halte ich für richtig und gut und hat nichts mit links oder rechts zu tun. Kritisch wird es, wenn mit solchen Berichten Stimmungen erzeugt werden sollen, um mit diesen ideologisch motivierte Kampagnen für/gegen Parteien zu fahren.
Ist Journalismus sachlich und fair, gibt es kein links und rechts.
Ein Beobachter darf nicht mitspielen wollen. Und genau das tut der ORF in unerträglich einseitiger Weise. Obwohl ALLEN Fernsehzuschauern und dem Gesetz nach zu “Objektivität” verpflichtet, betreibt er über weite Strecken einseitig linke Propaganda.
Das schadet der Glaubwürdigkeit.
Um es ganz klar zu schreiben: mein Problem mit dem ORF sind die Zwangsgebühren. Gäbe es die nicht, wäre mir dieser Sender kaum eine Zeile wert.
Nur so nebenbei:
Fussball WM. Türkei in unserer Gruppe.
2 Heimspiele für die Türken.
Das habe ich mir auch gedacht.
Es sind sogar vier!
Dann sollten die österreichischen bzw. die deutschen Fans mit dem Kartenkauf eben schneller sein. Dass die Türken da die Nase vorne haben, kann man ihnen kaum vorwerfen.
Deutschland, Österreich, Türkei -> 6 Heimspiele für die Türken
Das sollte uns zu denken geben
wie sagte rohrer : WIR haben ihn gemacht (haider) – und jetzt ist strache dran ? grausam.
Seit Jahren empfange ich keinen ORF, Puls oder Plus, wie das genau heißt, weiß ich immer noch nicht, ATV, etc.
Ich bin für die Parteien via ORF nicht erreichbar.
Und das ist gut so.
Die können mir nämlich gestohlen bleiben.
Die BAGAGE, alle!
Oh, wie gut ich Sie verstehe!
Problem dabei: der Bus braucht nun mal einen Chauffeur. Es geht nicht ohne.
MfG phaidros.vie@gmail.com
@Eisbär- Man wird Sie mit Postwurfsendungen , Plakaten und Lautsprecherwagen bearbeiten, die Bagage. Denen kommt keiner aus, ob sie dann gewählt werden steht auf einem anderen Blatt. Deichgraf bleib hart ! B.G.
Oh, wie gut ich Sie verstehe! (Pardon, Phaidros, aber besser kann man’s nicht formulieren)
Mein Problem dabei: wieso dann noch für den ORF zahlen? Soweit man sich nämlich nicht völlig aus dem (Radio- und) TV-Geschehen ausblendet (und das geht denn wohl doch nicht)?
@ E.B:
Richtig, warum für den ORF zahlen, besonders bei dessen (Minder-)Leistung? Die ORF- Gebühr ist ja sowieso schon zu einer Steuer geworden, da sie jeder berappen muss, der ein ORF – Programm zumindest theoretisch sehen oder hören könnte, selbst wenn er es nachweislich nicht tut (also auch ein ganz harmloser PC-user ohne Radio- oder Fernsehapparat). Aber: wer macht sich für die Abschaffung dieser ungerechten und ungerechtfertigten Steuer stark? Da die Länder ja an ihr ganz ordentlich mitverdienen, würde eine solche Initiative (leider, leider) unter den Politikern jeglicher couleur wenig Unterstützung finden. Schade!
LG.
@Rassl, phaidros.vie@gmail.com
Das hätte die GIS zwar gerne, das ist aber keineswegs so: da Streams problemlos verschlüsselt werden können, gilt hier dasselbe Argument, wie wenn Sie keine DVB-T-Box haben, würde ich sagen. In diesem Fall einfach abmelden, und erklären, dass Sie kein Empfangsgerät haben.
MfG phaidros.vie@gmail.com
Sorry, Copy-und-Pastre-Fehler: Gebühren für PCs kassieren hätte die GIS gerne ware gemeint. MfG
Als nicht Österreicher sei mir eine Frage gestattet: Ist es den Wiener Beamten nicht egal, welcher Bürgermeister unter ihnen dient?
Antwort von Radio Eriwan:
Im Prinzip ja, so lang es ein Roter ist (denn das sind sie ja alle auch).
Zählt alles rein gar nichts. Ausschlaggebend für eine Wahl sind immer die acht Wochen vor der Wahl, alles andere ist Rabulistik.
Ah, wieder im Lande!
Wie oft sind Sie in den Medien schon vorgekommen? Ausgenommen Internet?
@Wolf: muss extrem viel sein! Für seinen eigenen Blog hatte er immerhin seit 16.12. keine Zeit mehr! Nicht ein einziger Eintrag! Das liegt wahrscheinlich an der Aufarbeitung der 17 Antworten (also: insgesamt im gesamten Blog, meine ich) Respekt!
Genau so stelle ich mir vor, dass jemand vorgeht, der als einziger “was tut” und nicht nur linxlinks herumschwafelt, so wie wir Gesindel und Brut (siehe p.S.)!
Nochmal: Respekt!
Lediglich, dass er mehrmals angekündigt hat, nie wieder hier zu posten (z.B.: “Ich möchte hier nur noch lesen und nicht kommentieren,”) und es jetzt doch tut verwirrt mich etwas – liegt vermutlich wieder nur an meiner selektiven Wahrnehmung…
MfG phaidros.vie@gmail.com
p.S.: für neue Leser, hier ein paar Originalzitate Starl: “bei so viel linker gequirlter Scheiße”, “die anderen vielen Gfrieser hier”, “an meinem Rektum vorbeigeht, was Sie speiben. “, “gerade als Liberaler kann man andere als Brut bezeichnen”, “ein offensichtlich Debiler mit Trollpotenzial”
Kompliment, mein lieber Phaidros, schön zusammengefasst. Ein kleiner Haider ist uns erstanden: Bin weg und schon wieder da und wieder weg etc. Aber in der Verteilung seiner Präpotenz ist PS ein wahrer Demokrat und wahrlich sehr liberal iSv großzügig.
@phaidros
heißt das, dass sie nur zu gerne an der von starl ausgerufenen demo teilnehmen werden
vonrenneberg@networld.at
zur erheiterung: aus einem anderen blog:
JS
6. Februar 2010, 17:00 | #37 Antwort | Zitat
@Philipp Starl
als jemand der seine “Bildung” aus der Bolschewikipedia bezieht anderen “Googlekenntnisse” nahezulegen entbehrt natürlich nicht einer gewissen Komik. Ich mag Sie nicht stimmt – mag Sie überhaupt irgendwer? Sie haben in der Tat einen 100% politkompatiblen Charakter und mit der Juristerei den ihnen entsprechenden Weg eingeschlagen. Knast oder Parlament wär meine Prognose, beides steht bei mir auf der ungefähr gleichen Prestige-Stufe.
nebenbei glaube ich nicht, dass starl in allem unrecht hat, die wortwahl ist es die ihn unglaubwürdig macht und lächerlich.
Heißsporn würde ich sagen, ich glaube er ist noch recht jung.
Also wenn eine Erheiterung und das Zitieren meiner Verbalinjurien alles ist, was Sie an mir kritisieren können, sollten Sie alle Ihre Argumente überprüfen.
Ceterum censeo: früher hat man solche den Staatsraub befürwortende Menschen, wie es manche hier sind, halt noch mit der Guillotine “zur Vernunft gebracht”, heute wird man umgekehrt für heftige Kritik an solchen Menschen verbal gelyncht. Sie sitzen alle schon in dem Staat, den Sie verdient haben, das stellen Sie tagtäglich unter Beweis.
@Phaidros: Curd Jürgens wird das Zitat zugeschrieben, “Egal, was sie über Dich schreiben, Hauptsache der Name ist richtig buchstabiert.” Jörg Haider hat das bekanntlich beherzigt und ist gut damit gefahren. Haiders noch mißratenere Kopie, der widerliche Strache, tut das gleiche und es scheint wieder zu funktionieren. In diesem Sinne denke ich, geben Sie dem RumpelSTARLzchen doch zu viel der Ehre. Ist er es wert, daß man ihn auch noch zitiert und seine Schleimspur dadurch noch verlängert, wenn man beim Durchlesen schon immer wieder über seine Verbalinjurien stolpern muß?
Faymann kann sich trösten, denn schließlich spricht ganz Österreich, ich meine natürlich “Österreich” (das ist die Zeitung die folgendes schafft: “Regine Habsburg starb 93jährig. Die 85jährige wurde 1925 in Würzburg geboren …”) über ihn.
Und mit der Burgenlandwahl kann er sich auch trösten – he, ich meine: In eine rglobalisierten Welt, wo über 6 Millíarden Menschen leben, wo China, Indien, Brasilien, Russland, USA und EU um Macht kämpfen, wo es um Krieg und Frieden geht, um Forschung, Fortschritt, Reisen ins All … ja, da ist es natürlich besonders wichtig dass eine kleine Region im Osten Österreich durch einen roten Beamten regiert wird. Ja, DAS ist Zukunftspolitik Marke Österreich.
EU-Gipfel? Pf … UNO Jubiläum? Ageh … Kreisverkehreröffnung in Neusiedl? Ja!
Wenn im “Österreich” tatsächlich solche Perlen zu entdecken sind (übrigens: danke für den Hinweis!) müsste man sich dieses Blatt ja wirklich dann und wann zu Gemüte führen, ’s ist ja eh gratis, aber ich fahr’ halt so selten mit der U.
Dafür aber jeden Sonntag = ein heißer Tipp! *hehe*
Des langen Artikels kurzer Nenner: Unter Blindgängern hat schon ein Knallfrosch Wirkung!
@ E.B.13:12 Da Sie werter E.B. selten mit der U fahren, könnte ich annehmen , daß Sie öfter mit einem MAYBACH fahren , so wie die Negerkönige mit der Unterstützung (Entwicklungshilfe) für Afrika.
@Melusinchen, linkes Bienchen…
Wie kommt denn der arme APM zu dieser Ehre? Aber im Ernst: das mit dem Maybach, dem Negerkönig und der Entwicklungshilfe ist politisch höchst unkorrekt und rassistisch und sollte einem aufrechten Gutmensch (kein Fallfehler, Nominativ: Gutmensch, das) nicht passieren, auch nicht beim Kampfposten.
im burgenland wir es eine schmerzliche niederlage mit ca 28 % für die övp;
aber so richtig heftig wird es für die vp in wien, denn so mit 15 – 17 % wird man dort faktisch nicht mehr vorhanden sein. aufgerieben zwischen sp und fp und starken grünen.
aber wer so ideenlos und dümmlich agiert, wie die vp wien in den letzten 20 jahren, für den ist dies somit keine wirkliche überraschung.
gehn´s jetzt hörn´s aber auf, wenn der allseits bekannte und beliebte landesgeschäftsführer norbert walter (wer?) schon stimmzettel zerreißen muss um wenigstens in österreich vorzukommen, dann werden`s nicht mal 17% werden.
eine komplette neuausrichtung der övp wien tut not, aber das werden die kleinen pöstchenhocker wie tschirf & konsorten schwer verhindern, ist doch in der wirtschaft draußen kein platz für sie vorhanden.
Den Wiener VP-Karren hat schon der Busek, genau so gescheit wie der Schüssel, in den Dreck gefahren. Hoffentlich wird FPÖ Strache nicht Bürgermeister von Wien, damit er später als Kanzler zu Verfügung steht. Das derzeitige Sammelsurium an Politiker haben sich die Österreicher nicht verdient. Zuletzt: Die starken grünen GriechenInnen , samt dem Rauschgift-Omofuma-Denkmal sollen sich in den Hades scheren. Schönen Sonntag !
ich bin auch kein grün-freund, aber in wien ist die sachlage nun mal so.
….stimmt, 17% für die vp ist doch ohnehin schon utopisch, 13 realistisch….. und wer ist nun obmann(auf das gendermässige -frau verzichte ich absichtlich) in wien??hihi wieder mal ein volltreffer
..im übrigen, bussssisek war wirklich eine katastrophe und der anfang vom ende der vp wien, aber schüssel schätze ich sehr.
@amtsbekannt
schüssel schätze ich ebenso wie sie, keine frage.
ebenso habe ich hier christine marek verteidigt, nicht weil ich sie kenne oder weil ich sie für die allerbeste kandidatin halte, sondern für die einzig mögliche im lustigen verein der wiener vp.
die hat noch jeden, der halbwegs etwas bewegen hätte können durch einen von der partei abhängigen apparatschik ersetzt. der fromm die wiener parteimeinung (welche, und vorallem meinung?) vertritt und nur janicht eigenständig zu denken beginnt.
bei eigenständigem denken könnte man ja draufkommen, dass leut wie norbert walter, tschirf etc. so schwach sind, dass sie nur noch schwächere unter sich lassen.
könnt ihnen ja jemand ihr pöstchen streitig machen.
und was sollen sie denn sonst tun, wieder nach tirol gehen? dort will nw keiner.
ich hege daher die leise hoffnung, dass christine marek zumindest das ergebnis hält und dann in wien aufzuräumen beginnt.
hätten typen wie norbert walter etc. rückgrat würden sie schon jetzt einer erneuerung der partei nicht im wege stehen.
An Schüssel schätze ich, daß er ohne zu Fragen den österreichischen EU Beitrag verdoppelt hat. Damit dieser Moloch in Brüssel Fressen und Saufen kann. die Küche in Brüssel ist nämlich vorzüglich.
Offen gestanden glaube ich, dass man an der Anzahl der Nennungen rein gar nichts ablesen kann: einmal polarisieren sie, das andere mal nicht, einmal nützt positive Berichterstattung dem Genannten, das andere mal schadet sie ihm. Ein weiteres Mal ist es mit negativer Berichterstattung ebenso. Einmal wird die schiere Anzahl als Mediengeilheit vorgeworfen, das andere mal die niedrige Zahl dem «Schweigekanzler».
Das einzige, was es aussagt ist etwas über den Bekanntheitsgrad, aber da ist so eine Art «kritische Schwelle» ohnehin bei allen überschritten: praktisch alle kennen jeden Genannten.
Mehr als Amusementwert würde ich diesen Zahlen also nicht beimessen, obwohl man sie im Nachhinein immer sehr schön hernehmen kann, um damit klug zu begründen, was immer man halt gerade begründen muss.
MfG phaidros.vie@gmail.com
Stimme dem voll und ganz zu. Diese Auflistung ist ja rein quantitativ und nicht qualitativ. Ich denke sobald ein gewisses Quantum an Präsenz erreicht ist, welches nur der “Markeneinführung” dient, ist die Qualität der Berichterstattung entscheidender als die Menge. Abgesehen davon…. Wollen wir eigentlich Politiker die ihre Hauptaufgabe darin sehen Lugneresk vor jede Kamera zu springen?
Grundsätzlich haben sie Recht, natürlich sollte es uns ein Anliegen sein: Nicht die mediale Wirkung eines Politikers soll für das Wahlvolk entscheidend sein, sondern dessen Arbeit am Schreibtisch und am Rednerpult des Parlaments. Nur, das ist ferne jeder Realität, wenn ich noch so gut arbeite, mich aber zurückziehe, darf ich mich nicht wundern, weniger wahrgenommen zu werden. Wie heißt der Gesundheitsminister? Hat irgendwer in letzter Zeit den Außenminister gesehen?
@phaidros
Die Worte aus meinem Mund genommen …
Interessanter wäre zu hinterfragen, welchen Inhalt die Nennungen hatten.
65 positive gegen 231 negative Meldungen – um ein Extrembeispiel anzuführen – würden ein ganz anderes Bild ergeben. Was aber bei diesem ORF auch keine Überraschung wäre.
Mein Bauchgefühl würde Ihnen auch Recht geben. Leider merkt sich der Mensch die Sachen aber nicht im Bauch, sondern im Hirn und da gibt es den Effekt, dass langfrisitig die Konotation einer Nennung verblasst und nur die Tatsache der Nennung memoriert wird.
Somit gilt der Spruch “bad news are better than no news”.
Ein Teil des Erfolges der Freiheitlichen (in allen Schattierungen) baut auf diesem Effekt auf – Hauptsache vorkommen, egal um welchen Preis. Und am besten kommt man nun mal mit Tabubrüchen und Aufregern vor, weil die Journalistische Meute das Spiel liebend gern mitspielt – es haben ja beide Seiten etwas davon.