Jeder Beitrag kann um 36 Cent gekauft und sofort gelesen werden (Button unter Einstiegsabsatz). Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen


Die ungeliebte, unverzichtbare Familie drucken

Lesezeit: 5:00

Altmodisch und höchstens zu Weihnachten aus der Schublade „Romantik“ hervorzuholen: So steht heute die klassische Familie in großen Teilen der veröffentlichten Meinung da. Eine ganze Reihe von Studien zeigt jedoch einen gewaltigen gesellschaftlichen Nutzen der Familie. Diese Studien werden aber von zeitgeistigen Publizisten und Wissenschaftern gezielt ignoriert. Und sind daher den prinzipiell ahnungslosen Politikern unbekannt.

Mit einem Satz: Jugendliche, die nicht in Paarfamilien mit den leiblichen Eltern aufwachsen, stehen dann später hinsichtlich Rauchen, Übergewicht, schulischer Erfolge, Delinquenz und psychischer Auffälligkeit deutlich schlechter da. Das zeigen etwa umfangreiche Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des deutschen Bundesfamilienministeriums. Dabei wurde umfangreiches statistisches Material über die 11- bis 17-Jährigen ausgewertet.

Diese Unterschiede bleiben auch dann sichtbar, wenn man die schlechtere durchschnittliche Einkommenssituation von Alleinverdienern herausrechnet.

Warum fand ich nur deutsche und Schweizer Statistiken? Weil in Österreich offenbar gar keine Studien dieser Art gemacht – oder veröffentlicht – werden. Hier wird offensichtlich sicherheitshalber überhaupt nur noch in Auftrag gegeben, was von gesellschaftsverändernden, feministischen, homosexuellen oder anderen Anti-Familien-Lobbies gewünscht oder zumindest toleriert wird.

Dazu zählen übrigens auch weite Kreise der Wirtschaft, wo man (zumindest in Konjunkturzeiten) großes Interesse daran hat, die jungen Frauen zu einem möglichst hohen Prozentsatz als fleißige und heutzutage überaus gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung zu haben. Die Investition in die Arbeitskräfte von übermorgen ist hingegen im Zeitalter des Denkens in Quartals-Ergebnissen offenbar für die Wirtschaft ein irrelevanter Faktor geworden.

Dennoch ist durch diese Studien bestätigt, was viele Familien von sich aus spüren: Das Aufwachsen mit beiden leiblichen Eltern ist ein nicht zu unterschätzender Schutzfaktor für die psychische Gesundheit junger Menschen. Ein Schutzfaktor, dessen Fehlen die gesamte Gesellschaft teuer kommt.

Einige harte Zahlen: Laut dem deutschen Robert-Koch-Institut beträgt der Anteil der Jugendlichen, die „psychisch auffällig oder grenzwertig sind“ 12 Prozent wenn die Kinder bei beiden leiblichen Eltern aufwachsen; hingegen 24 Prozent, wenn sie bei Alleinerziehern oder in Patchworkfamilien aufwachsen.

Interessant ist auch der Anteil der Kinder, die an einem bestimmten Stichtag oder in den vier Wochen davor krank waren: Er beträgt 8,3 Prozent bei verheirateten Eltern, 9,8 bei nicht ehelichen Lebensgemeinschaften  und 10,4 bei Alleinerziehern.

In St. Gallen hat man Schüler der 9. Schulstufe vertraulich nach von ihnen schon begangenen Delikten befragt: Da meldeten 22 Prozent von Kindern aus Kernfamilien einen Ladendiebstahl, 31 Prozent der Kinder von Alleinerziehern und 39 Prozent der Kinder aus Patchworkfamilien. Beim Drogenverkauf lauten die Prozentsätze (in der gleichen Reihenfolge): 7, 14 und 16 Prozent.

Der Anteil der deutschen Jungen (=Buben), die schon einmal eine Klasse wiederholen mussten, ist bei Kindern aus der Kernfamilie 12 Prozent, bei Alleinerziehern 23 Prozent und bei Stieffamilien sogar 28 Prozent.

Die gleiche Tendenz ergibt sich, wenn man die Schulabschlüsse vergleicht oder die Anteile von Kindern, die in Haupt- oder Sonderschulen gehen. Diese signifikante Erhöhung der Schulprobleme zeigt sich übrigens bei männlichen Jugendlichen viel deutlicher als bei weiblichen. Internationale Studien zeigen auch eine signifikante Zunahme von Gewalttätigkeit und Kriminalität bei Burschen, die ohne leiblichen Vater aufgewachsen sind.

Andere Studien zeigen wieder, dass Jugendliche, die mit einem Ersatz-Vater (Stiefvater, Lebensgefährten der Mutter) aufwachsen, im Vergleich zu klassischen Familien viel seltener eine sehr positive Beziehung zu diesem Ersatzvater haben und sich von ihm viel weniger gefördert spüren. Sie beurteilen auch das Klima in der Ersatzfamilie viel schlechter als Sprösslinge klassischer Familien.

Offenbar sind die derzeit oft als Patriarchen verteufelten Väter also doch nicht wirklich überflüssig oder sehr leicht durch die neuen gegenderten Superfrauen ersetzbar.

Diese Zahlen und Fakten stehen aber auch in krassem Gegensatz zur häufig publizierten Meinung, dass der Staat vermehrt in die Familien eingreifen muss, weil er – beziehungsweise staatlich beauftragte Institutionen – besser wüsste, was für Kinder gut ist. Irgendwie erinnert das an den einstigen Glauben der Kommunisten an den Fünfjahresplan, über den die staatlichen Planer die wirtschaftliche Entwicklung zentral und von oben bestimmen wollten. Womit sie bekanntlich jämmerlich gescheitert sind.

Dem entspricht die derzeit herrschende Überzeugung von Politik und Medien: Je früher ein Kind in Krippe und Vorschule und ganztägige Schulbetreuung kommt, umso besser für das Kind. Ständig werden daher auch die jungen Familien dadurch verunsichert, dass ihnen eingeredet wird, was sie alles falsch machen. Obwohl sie es im Schnitt deutlich besser machen als alle alternativen Formen der Kindererziehung (und zwar je mehr sie ihre Kinder mit Liebe und Zuwendung statt mit dem Horchen auf irgendwelche Ratgeber aufziehen, möchte man hinzufügen - freilich in diesem Fall ohne Vorliegen einschlägiger Statistiken). Trotzdem müssen jetzt in Österreich auch Großeltern Kurse in Erziehung machen, wenn die Familie ein paar Euro an staatlichen Förderungen bekommen will.

Das heißt natürlich nicht, dass jedes Kind aus einer klassischen Familie glücklich wird. Dass man auch bei scheiternden Ehen mit aller Gewalt trotz aller Konflikte am Anschein einer Familie festhalten soll. Und dass andere Formen unweigerlich ins Unglück führen müssen. Natürlich sind auch viele andere Faktoren, wie etwa das Engagement und die Kindesliebe der Eltern oder der sonst Erziehenden sehr wichtig. Bewiesen scheint aber eine hohe und signifikante Wahrscheinlichkeit, dass die traditionelle bürgerliche Familie einen ganz entscheidenden Startvorteil bietet.

Das wissen trotz der andersläufigen Gehirnwäsche auch die Menschen: Von den 20- bis 49-jährigen Frauen in Deutschland sagen 71 Prozent: „Ein Kind braucht Vater und Mutter, um glücklich aufzuwachsen.“ Bei den Männern sind es sogar 81 Prozent. (Diese zehn Prozentpunkte Differenz dürften wohl schon Ergebnis der feministischen Indoktrination sein, die sich neuerdings gerne hinter dem Schlagwort „Gender-…“ versteckt.)

Spannend ist da übrigens auch der Unterschied der Meinungen zwischen Ost- und Westdeutschland: Im Westen sind 58 Prozent überzeugt: „Ein Vorschulkind leidet wahrscheinlich darunter, wenn die Mutter berufstätig ist.“ Im Osten glauben das hingegen nur 24 Prozent. Dort haben ja auch die staatlichen Krippen schon für sehr kleine Kinder eine jahrzehntelange Tradition, während Krippen im Westen deutlich seltener sind.

Dass das bei den Ost-Jugendlichen in irgendeiner Weise besser Ergebnisse erzielen würde, hat aber noch niemand nachweisen können. Bis hin zum Rechtsradikalismus (und natürlich auch zum linken) sind dort alle negativen gesellschaftlichen Indikatoren deutlich ausgeprägter.

(Viele der zitierten Studien finden sich ausführlich unter: www.i-daf.org.)

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

alle Kommentare drucken

  1. ORA ET LABORA – bete und arbeite! « Schreibfreiheit (kein Partner)
    15. März 2010 22:51

    [...] Familie ist unübertroffen gut. Je weniger Staat bei Kleinkindern, desto besser für sie und desto billiger für den Staat.“ Das Prinzip der Subsidiarität hat sich ja bewährt. Und glückliche Kinder [...]

  2. Auferstehung von Nazi-Deutschland und DDR? « Schreibfreiheit (kein Partner)
    24. Februar 2010 22:06

    [...] im Zangenangriff von Linken und Industrie Die ungeliebte, unverzichtbare Familie Die klassische Familie – praktisch, billig und gut Verstaatlichung der Kinder SP-VP-Regierung [...]

  3. Subsidiarität und Eigenverantwortung ade? Auf zum totalitären Staat? « Schreibfreiheit (kein Partner)
    07. Februar 2010 00:10

    [...] Die ungeliebte, unverzichtbare Familie [...]

  4. Kinderbetreuungsgeld – 5 Varianten mit Tendenz – Verstaatlichung der Kinder « Schreibfreiheit (kein Partner)
    23. Januar 2010 09:01

    [...] Die ungeliebte, unverzichtbare Familie [...]

    • Eurojoseph (kein Partner)
      28. Januar 2010 02:50

      Ehrlich, so eine Studie sagt ueberhaupt nix....Keine Familie wird gegruendet um als Patchworkfamilie gefuehrt zu werden, moecht nicht wissen wieviele Psychopaten aus ganz "normalen" Familien kommen ....wie war das mit "Fritzl" ???
      Eine Familie die fuer alle zu einem Horrorgefaengnis geworden ist auf grund falscher, unvertraeglicher Partnerwahl soll bis zum Sankt Nimmerleinstag zusammengezimmert bleiben
      obwohl keine Therapie der Welt hilft und nur Angst, Wut und Verzweiflung herrschen ????
      Ich hab das fuer mich als Kind erlebt und hab mich spaeter (zum Glueck Kinderlos) auch in so einer Ehe wiedergefunden......Klar ist es schoen wenn eine Familie gelingt, wo es wirklich schoen und geborgen ist "for the highest good of ALL concerned" - aber wenn es nicht so ist, bitte die Mauern des Gefaengnisses einreissen....wenn alleine das Heimkommen zur Qual wird, und das Tag fuer Tag, wofuer soll das gut sein ???? Ich mag das gar nicht weiter ausfuehren, zuviel schmerzliche Erinnerung wird wieder wach....

  5. Daniel Loewi (kein Partner)
    01. Januar 2010 00:25

    Diese familienfeindlichen Tendenzen waren ja auch im Audimax zu hörten. Da hat eine Frau, die sich - glaubwürdig - als Kindergärtnerin vom Campus bezeichnet hat, von einer Kindergartenpflicht gesprochen in einem sehr frühen Alter und hat verlangt, dass die Kinder bis zum abend im Kindergarten bleiben sollen - "damit die Eltern auch einmal ins Kino gehen können". Na so eine dumme Demagogie!
    Das schau' ich mir an, wie viele Eltern ins Kino gehen können, bei dem grassierenden Kinosterben. Oder am Land - wo gibt es denn da noch Kinos? Und wer lechzt denn danach, ins Kino zu gehen, wenn er demnächst daheim 90 oder 100 verschiedene Fernsehprogramme empfangen kann?

  6. Erich Lackner (kein Partner)
    29. Dezember 2009 13:53

    Wer gegen die Familie handelt, handelt gegen das Leben und die Zukunft.

    • gms (kein Partner)
      29. Dezember 2009 14:46

      Die Zerschlagung der Famile steht auf der Agendaliste der Linken ganz weit oben. Analog zu Hitlers "Mein Kampf" - man braucht bloss nachzulesen, wo die Reise hingehen soll. Nachher zu behaupten, alles waere so unvorhersehbar gewesen, wirkt billig. Deswegen erneut:

      http://www.vulture-bookz.de/marx/archive/volltext/Marx-Engels_1848--90~Das_Kommunistische_Manifest.html
      "Aufhebung der Familie! Selbst die Radikalsten ereifern sich über diese schändliche Absicht der Kommunisten.

      Worauf beruht die gegenwärtige, die bürgerliche Familie? Auf dem Kapital, auf dem Privaterwerb. Vollständig entwickelt existiert sie nur für die Bourgeoisie; aber sie findet ihre Ergänzung in der erzwungenen Familienlosigkeit der Proletarier und der Öffentlichen Prostitution. Die Familie der Bourgeois fällt natürlich weg mit dem Wegfallen dieser ihrer Ergänzung, und beide verschwinden mit dem Verschwinden des Kapitals.

      Werft ihr uns vor, daß wir die Ausbeutung der Kinder durch ihre Eltern aufheben wollen? Wir gestehen dieses Verbrechen ein."

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 15:39

      @ gms

      Da muss ich Ihnen aber entschieden widersprechen.

      Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern. Und dass die voll entwickelte Familie nur der bürgerlichen Seite zugeordnet werden kann, ist schlicht falsch (trotz Ihrer Fundamentalllinks von 1872 ff.) und durch die Praxis widerlegt.

      Trotz eines einzigen Arbeiter-Einkommens war mein Vater der zweite im Dorf, der ein Auto hatte. Damit (Fiat Multpla 600 für 9 Personen) hat er uns überall dorthin gebracht, wo die 'bürgerlichen' auch waren, von Venedig bis Kremsmünster von Innsbruck bis zum Schloss Orth. Wir haben halt nicht im Hotel am Platz gewohnt sondern am Campingplatz. Er war imstande die Familie und seine Kinder vor allem zu fördern. Der Mensch und sein Wille ist es. Er hat uns gezeigt, wie man ein Familienleben aufbaut und alle 8 Kinder (ich ausgenommen, bin leider nach 21 Jahren Ehe getrennt und geschieden) haben auch intakte Familien. Arbeiten in Berufen und manche haben es durch Arbeit sehr weit gebracht. Ich betone durch Arbeit und nicht durch Theorien und Thesen !

    • gms (kein Partner)
      29. Dezember 2009 17:43

      @ Josef Maierhofer

      Sie fuehren an: "Da muss ich Ihnen aber entschieden widersprechen. Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern."

      Es gibt keinen Widerspruch zwischen Ihren und meinen Ausfuehrungen. Es mag dem Verstaendnis dienen, wenn ich ergaenze:

      Das Proletariat, wie es dieses anno dazumal gab, ist eine Sache - deren vorgebliche Fuersprecher (die sich nahezu ausnahmlos nicht aus dieser Schicht rekrutierten) - die Linken - eine andere. Fuer die Linke ist der Proletarier dumm und muss gefuehrt werden. Dass der Proletarier nicht minder Mensch ist, der gerne ein Familenleben fuehrt, idR eher unpolitisch und zurecht stolz ist auf das, was er umsich herum gestaltet (Wohnung, Urlaub, Verein, ..), passt der Linken keineswegs in den Kram, sind benannte Belange doch Ausdrucksweisen eines buergerlichen und selbstbestimmten Lebens.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 18:09

      @ gms

      Darum habe ich auch von Arbeit gesprochen und nicht von Thesen.

      Und ich habe auch davon gesprochen, dass die Zerstörung der Familie eine falsche These ist.

    • beatrix (kein Partner)
      30. Dezember 2009 08:57

      Wer gegen die Zukunft handelt, handelt gegen die Zukunft, Herr Lackner!

      Wir haben keine Zukunft, außer die, in die wir investiert haben, wobei wir in prosperierende menschliche Beziehungen am allerwenigsten investiert haben. Deshalb gebührt uns auch keine Zukunft.

    • Erich Lackner (kein Partner)
      30. Dezember 2009 11:27

      @ beatrix

      ... sollte heissen: ... gegen die Zukunft unserer Kinder.

    • beatrix (kein Partner)
      30. Dezember 2009 12:01

      Erich Lackner

      Ich habe Sie nicht kritisiert, hab nur ein bisschen kryptisch am Satz herumgespielt.
      Ihr Satz war völlig ok. Tut mir leid.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. Dezember 2009 16:39

      Worauf beruht die gegenwärtige, die bürgerliche Familie? Auf dem Kapital, auf dem Privaterwerb. Vollständig entwickelt existiert sie nur für die Bourgeoisie; aber sie findet ihre Ergänzung in der erzwungenen Familienlosigkeit der Proletarier und der Öffentlichen Prostitution.


      ?!?

      Also meinem Dafürhalten nach findet man die reinste Form der Familie nach wie vor im ländlichen, bäuerlichen Umfeld. Kapital zerstört eher die meisten (bürgerlichen) Familien, wie ich bei der einen oder anderen Erbstreitigkeit in meiner Familie schon feststellen konnte.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      30. Dezember 2009 16:48

      @ schnabeltierfresser

      Wenn Ihr Einwand überhaupt zutrifft (Erbstreitigkeiten in bäuerlichen Familien sind klassisch!), dann dort, wo das Anerbenrecht gilt (überall in Ö. ausser Tirol und Kärnten) und weil weiters die Hofübernahme heute angesichts der Probleme des Bauernstandes ohnehin eine Gnade des/der Jungen gegenüber den Alten erscheinen muss.

      Die Möglichkeit, Kapital zu akkumulieren (zu sparen, also Investitionen und Konsum hintanzustellen), ist für jede gedeihende Gesellschaft eine conditio sine qua non. Mit Familie hat es nur in zweiter Linie zu tun.

    • Gennadi (kein Partner)
      30. Dezember 2009 23:04

      "Wer gegen die Familie handelt, handelt gegen das Leben und die Zukunft."

      Damit meinen Sie wohl, als erste Ansprechadresse, die Jugendwohlfahrt, nicht?

    • Erich Lackner (kein Partner)
      31. Dezember 2009 19:50

      @ Gennadi

      An diese Interpretationsmöglichkeit habe ich nicht gedacht.

      Wenn man aber genau hinschaut ist es auch da so:
      Einerseits ist es eine wichtige und sinnvolle Ansprechstelle, andererseits aber liegt es in einem sehr schmalen Bereich für oder gegen die Familie zu sein.

      Gemeint ist Jugendwohlfahrt sich gut, aber, ob es im Sinne der Familie immer so herauskommt, darüber kann ich nichts sagen.

  7. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    29. Dezember 2009 12:56

    ...und was wollen Sie jetzt machen???? Trennungen verbieten?

    "Diese Zahlen und Fakten stehen aber auch in krassem Gegensatz zur häufig publizierten Meinung, dass der Staat vermehrt in die Familien eingreifen muss, weil er – beziehungsweise staatlich beauftragte Institutionen – besser wüsste, was für Kinder gut ist."
    Sie sind also der Meinung, dass man Eltern ihre Kinder bei Misshandlungen grober Verwarlosung (Kind wird nicht in die Schule geschickt etc.) nicht den Eltern wegnehmen soll? Die MA11 bringt in ihren Kriesenzentren und Wohngemeinschaften solche Kinder bzw. Jugendliche unter! Dort wird sehr stark auf Rückführung wertgelegt (Darum wurden ja die Heime vor 10 Jahren durch kleinere Wohngemeinschaften ersetzt!) Leider klappt die Rückführung in 95% der Fälle nicht! Tatsache!!! Also wo sehen Sie die Kinder lieber? Bei vier engagierten Sozialpädagogen oder bei ihren drogensüchtigen Eltern?

    guten Rutsch

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 13:31

      ich würde die Kinder lieber bei Adoptiveltern sehen, die imstande sind, ihnen unter die Arme zu greifen.

      Der Sozialpädagoge kann nur eine kurzfristige Zwischenstation sein, weil der hat nämlich eine 'Arbeitszeit' und 'limitierten' Bezug zu den Kindern.

      Dass es drogensüchtige Eltern gibt ist ja bereits die Stufe 2 der Todesspirale gegen die Familie. Die Werbung hat gefruchtet, das Negative wurde aufgenommen. Das Kind war ein Unfall. Klar, dass da eine Rückführung nicht möglich ist.

      Das Kind braucht einen Schutz, den Schutz einer intakten Familie.

      Auch ich selbst war diesem Dilemma 18 Jahre lang ausgesetzt, bis die Tochter Matura hatte und ins Ausland ging, dann war Trennung. Ich konnte den Schutz für das Kind noch gewährleisten und musste dafür sehr viel einstecken und zahlen. Es gelang aber, den Schaden zu minimieren.

      Wenn manche aber zu Vernunft nicht fähig sind und zu Verzicht, so bleibt tatsächlich nur die Trennung und das Leiden der Kinder wird vergrößert.

      Es gibt da keine Patentrezepte und auch kein Gesetz kann da wirklich was bewirken, wie Familienrecht, Kinderrecht, Scheidungsrecht. Es sind die Menschen und ihr Gewissen und ihre Fähigkeiten in Betracht zu ziehen.

      Ohne einer 'Grundmentalität', ich würde sagen ohne Religion, sind die meisten nicht imstande, schwierige Ehekrisen zu meistern und für die Kinder ist es die Familienkrise bis hin zur Katastrophe. Die Werbung gegen die Familie hat den Egoismus des Einzelnen bereits zu weit ausgeprägt (Emanzipazio, Gender, Quote, etc.), dass jegliches Gewissen zum Thema bereits ausgeschaltet ist, auch das der Politik und das leider am allermeisten.

      Die Türken zeigen das schon vor, was Familie ist, nämlich ein eingeschworener Clan.

    • ajk (kein Partner)
      29. Dezember 2009 14:38

      Das Scheidungsgesetz korrigieren.

      Zurück zum Schuldprinzip. Frauen nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten geben. Die Scheidungsindustrie abbauen, daran verdienen sehr viele Anwälte sehr viel Geld.

      Ach ja, das Jugendamt abschaffen. Oder zumindest alle Menschenrechtsverbrecher dort ins Gefängnis werfen.

      /ajk

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      29. Dezember 2009 23:44

      @Maierhofer: Na wenn die Türken und ihre Mentalität ihr Vorbild ist..prost Mahlzeit! Aber Sie haben vermutlich recht...wir brauchen einfach noch mehr Ehrenmorde in Österreich!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      30. Dezember 2009 00:35

      @ ...der Redaktion bekannt!

      Die Ehrenmorde und Zwangsverheiratungen sind nicht gemeint, sondern der Zusammenhalt, die bedingungslose Gemeinschaft und das gemeinsame Ziel. Das gemeinsame Ziel bei uns ist es, abzucashen und durchzusetzen, was geht.

      Da zeigen sie uns schon, was Familie ist.

      Während bei uns die Eheleute zu mehr als 50% nur über den Anwalt verkehren und die Kinder gegen die Eltern mit dem Jugendamt vorgehen, wenn sie ein Verbot ausgesprochen bekommen.

      Da swollte ich sagen damit.

  8. ajk (kein Partner)
    29. Dezember 2009 10:19

    Es gibt einen guten Text über Familie und ihre zersetzung per Recht und Gesetz, ich habe es aus einem Forum und auf meinem Blog veröffentlicht:

    gedankenrausch.blogspot.com

    gruss

    /ajk

    • gms (kein Partner)
      29. Dezember 2009 14:40

      http://www.vulture-bookz.de/marx/archive/volltext/Marx-Engels_1848--90~Das_Kommunistische_Manifest.html

      "Aufhebung der Familie! Selbst die Radikalsten ereifern sich über diese schändliche Absicht der Kommunisten.

      Worauf beruht die gegenwärtige, die bürgerliche Familie? Auf dem Kapital, auf dem Privaterwerb. Vollständig entwickelt existiert sie nur für die Bourgeoisie; aber sie findet ihre Ergänzung in der erzwungenen Familienlosigkeit der Proletarier und der Öffentlichen Prostitution. Die Familie der Bourgeois fällt natürlich weg mit dem Wegfallen dieser ihrer Ergänzung, und beide verschwinden mit dem Verschwinden des Kapitals.

      Werft ihr uns vor, daß wir die Ausbeutung der Kinder durch ihre Eltern aufheben wollen? Wir gestehen dieses Verbrechen ein."

      Noch Fragen?

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 16:27

      Ja, eine Frage noch:
      Gehören Sie zu jenen, die glauben, wenn man etwas öfters postet, dass es dann besser wirkt ? Oder heisst das bei Ihnen Propaganda für das, was Sie eingestehen ?

    • gms (kein Partner)
      29. Dezember 2009 17:54

      @Josef Maierhofer

      Um Ihre Frage wahrheitsgemaess zu beantworten: Dass die Linke zur Unterwanderung und Aushoehlung der Famile beitraegt, scheint zwischenzeitlich insbesondere in diesem Forum Common-Sense zu sein. Gebildeten und aufmerksamen Zeitgenossen wird das auch kaum entgangen sein. Trotz aller hier vorgefundenen geballten Intelligenz schimmert zeitweise Verwunderung durch, wie denn dies moeglich sei. Die Erklaerung dafuer ist allerdings bereits bei Marx nachzulesen. Dieses Faktum halte ich fuer wichtig, weswegen ich es als Doppelhinweis deklariert(!) eben zweimal gebracht hatte. Sie koennen mir das nachsehen, oder auch nicht. Wie Sie wollen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 18:22

      @ gms

      Ja, dazu gehören aber 2, die These von Marx und der, der das glaubt und kritiklos in jedem Punkt zumindest verbal umsetzt.

      Von Eigenverantwortung ist da nichts zu sehen, eher von Volksverdummung, indem man 'dem Volk' weismachen will, sie wären 'Proletariat'. Und weil es 'eh schon wuscht' ist, brauchen wir auch keine Familie und Familie kann sich ohnehin nur ein 'bügerlicher' leisten.

      Ich behaupte, Familie kann sich jeder strebsame Mensch, der arbeitet und die Familie will, auch leisten.

      Ich halte es für einen Irrtum, wenn man die Familie nicht an die ranghöchste Stelle einer Gesellschaft setzt, sondern das dumpfe 'Proletariat', das so was wie eine Familie ja nicht braucht, oder sich nicht lsisten kann oder will.

      Das ist halt meine Meinung und die deckt sich sicher nicht mit der Aussage, Familie wäre nur was für Kapitalisten, wie Sie geschrieben haben.

      Sie werden nicht abstreiten können, dass auch Sie einen Vater und eine Mutter hatten, von denen Sie aufgezogen wurden.

    • gms (kein Partner)
      29. Dezember 2009 18:42

      Josef Maierhofer,

      Sie schreiben, bezogen auf mich: "Das ist halt meine Meinung und die deckt sich sicher nicht mit der Aussage, Familie wäre nur was für Kapitalisten, wie Sie geschrieben haben."

      Sie werden lachen! Ich habe auch geschrieben: "Das ist halt meine Meinung und die deckt sich sicher nicht mit der Aussage, Familie wäre nur was für Kapitalisten, wie Sie geschrieben haben." Oben steht es noch!

      So. Was ist nun Ihr Text, was ist meiner? Was ist Ihre Ansicht, was ist meine und was ist jene von Hrn. Marx? Ich weiss, die Sache mit den Zitaten ist verdammt kompliziert, aber mit ein wenig gutem Willen geht es schon. Falls Sie mich weiterhin voellig missverstehen, muss ich wohl damit leben.

    • beatrix (kein Partner)
      30. Dezember 2009 08:53

      ajk

      Mit Ihrem weinerlichen "Maskulisten"-Geschwurbel locken Sie doch keinen Hund hinter dem Ofen hervor !
      Die triste Lächerlichkeit solcher Bewegungen, die verzweifelt gegen ihren Untergang kämpfen, wird Sie wohl bald eines Besseren belehren. Die pseudo-ideologischen Verrenkungen, mit denen die schicksalsgeprüften Herrln über das Frauentum herziehen müssen, taugen allenfalls für eine Bereicherung des Kabaretts.

      Solche schutzbündlerischen Jammerlappen sind gesellschaftlicher outcast. Give it up!

  9. Axel L. (kein Partner)
    29. Dezember 2009 09:59

    Bei diesem Artikel ist mir auch wieder der Auftritt von Ruth Beckermann in einem Club 2 voreinigen Monaten ins Gedächtnis gekommen. Gegen Ende der Diskussion hat sie dann alle Hüllen fallen lassen und mit der Forderung "man müsse die Kinder den Eltern, die meist einen schlechten Einfluß haben, wegnehmen, um sie richtig erziehen zu können" das wahre Gesicht linker Ideologie gezeigt. Ein Aufdecken des wahren Inhalts dieses Gedankenguts ist daher dringend notwendig.

    Ein anderer Aspekt der Kinderunfreundlichkeit in unserem Land zeigt sich in der aktuellen Diskussion über Rauchen in Lokalen. Eltern, die ihre Kinder nicht Tabakrauch aussetzen wollen, haben es sehr schwer: Die große Intoleranz vieler Raucher und ihrer Helfershelfer vieler Wirte, macht es nahezu unmöglich zum Beispiel beim Skifahren Hütten zu finden, in denen die Mittagspause rauchfrei genossen werden kann.

    Und dann beklagt sich die Skiwirtschaft, daß es viel zu wenig Skinachwuchs gibt ...

    • RS (kein Partner)
      29. Dezember 2009 15:11

      @ Axel

      billiger Trick um militante Nichtraucherforderungen durchzusetzten.
      Wir sind Nichtraucher, haben 3 Kinder, eine Ski-Saisonkarte und gehen jedesmal in eine Hütte.
      Ein Problem mit den Rauchern hat es noch nie gegeben!
      Also, nicht Kinder für das leidige Raucher/Nichtraucherthema missbrauchen !!

  10. Interessierter Leser (kein Partner)
    29. Dezember 2009 09:18

    Freue mich ja oft über Artikel von A.U., aber diese Statistik und Unterbergers Schlussfolgerungen sind sehr problematisch. Denn woher stammen die Kinder in Patchworkfamilien und die Kinder Alleinerziehender? Doch wohl alle aus gescheiterten herkömmlichen Familien. Also alles Kinder, die unter denkbar ungünstigen Verhältnissen aufgewachsen sind, ursprünglich in „Normalfamilien“. Dass diese Kinder nun in den neuen Gemeinschaften statistisch schlecht abschneiden, wird wohl darin liegen und nicht an der neu gewählten Zusammenlebensform. Was diese Statistiken wirklich beweisen, ist, dass eine intakte Familie für alle Beteiligten ideal ist. Nur leider gibt es immer weniger intakte Familien und daher auch eine steigende Zahl von geschädigten Kindern. Allerdings bin ich sicher, die Schäden wären noch viel größer, würden diese Kinder in der alten Familienstruktur verblieben sein. Schlussfolgerung: Alle Förderung der Familie, damit sie intakt sein (sich positiv entwickeln) kann und jede Förderung der Kinder, wenn diese Familie trotzdem in Brüche geht, damit die - statistisch nachgewiesenen - Schäden an den Kindern möglichst klein gehalten werden können.

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 10:28

      Was diese Statistiken wirklich beweisen, ist, dass eine intakte Familie für alle Beteiligten ideal ist.

      Und wo ist da jetzt ein Widerspruch zu Dr. Unterbergers Grundaussage?

      Ich gehe schon mit Ihnen Konform, die Ehe als solche hochzuhalten, löst keine familiären Probleme. Und diese lösen Zerrüttung und letztendlich das schlechte Abschneiden der Kinder in den diversen Testierungen aus (ohne, dass ich die jetzt kennen würde).

      Aber andererseits: heutzutage wird eben schon geheiratet, wenn man dasselbe Urlaubsziel mag (von wissen, wo es liegt, oder gar dessen Geschichte in groben Zügen erzählen können, will ich hier ja gar nicht anfangen). Und geschieden, wenn man sich nicht über das Dekor der Teller einig werden kann. Alles ist zu oberflächlich geworden, auch das Kinder kriegen und groß machen, da bin ich wieder ganz bei Dr. Unterberger.

      MfG

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 13:08

      @ Intakte Familie

      Ich muss zur Förderung der Familie einige Ergänzungen anbringen:

      Jede Förderung der Familie, damit sie intakt bleiben kann, jede Förderung den Kindern, wenn es Scherben gibt.

      Ich möchte ergänzen:
      Zur Fördeung der Familie gehört auch das Ansehen der Familie, die Ausrichtung der Gesellschaft auf die Familie.

      Wohin haben wir diese Ausrichtung denn entwickelt ?

      Wir haben die Rahmenbedingungen für Familien so schlecht gemacht, dass beide Eltern arbeiten müssen. Was haben wir der Familie dafür gegeben ? Den Schlüssel zum Gefängnis ! Kindergarten, Hort, Gefängnis, die immer stärker werdende logische Kette, und damit eine Handlung gegen die Familie gesetzt.

      Wohin haben wir diese Ausrichtung denn entwickelt ?

      Wir haben die Wohlstandsverwahrlosung vorangetrieben und alle ihre Merkmale verherrlicht: Luxusgüter vom Auto über Fernreisen bis zum Brilliantenklunker, von Emanzipazion über Gender, Quote, bis zum Frauenhaus die Mutterrolle der Faru verteufelt. Alleinerziehend ist da ein besonderes Gustostückerl dabei. Und das tun wir mit einer Intensität, der sehr viele nicht widerstehen können und konnten.

      Wohin haben wir diese Ausrichtung denn entwickelt ?

      Wir haben das Schulwesen parteipolitisch ausgerichtet und erzählen unseren Kindern zur Aufklärung nur mehr über Sex, Orgasmus und Verhütungsarten und vergessen ganz darauf, das Wichtigste zu sagen: Mann und Frau sollen zum Zwecke der Gründung einer Familie zusammenkommen. Das verklemmte Getue, wie man Sex macht, ist eher trivial und weit zu wenig. Warum kommen denn so viele ins Dilemma ? Na, weil Ihnen Oxonitsch die Aufklärung gegeben hat, wie man verhütet, wie man abtreibt, wie man die Pille danach sehen soll, etc. und unsere jungen Menschen das alles für gegeben und richtig halten und damit ihr Leben zerstören. Und natürlich auch ihre zukünftigen Familien. Viel richtiger wäre neben der Darstellung des Irrweges aber die Darstellung der Wichtigkeit der Familie und des richtigen Verhaltens. Oder ist Familie bei uns bereits ein Unfall, Herr Oxonitsch ? Oder haben die Frauenhäuser dann zu wenig Arbeit ? Oder die Kinderdörfer ? oder die Caritas ? ... wenn es mehr intakte Familien gibt ? Ich räume Ihnen ein, dass man auch über die Irrwege und deren Konsequenzen reden muss, wenn man Aufklärung betreibt. Nicht aber ausschliesslich darüber, wie man es nicht machen soll, sondern vielmehr darüber, wie es richtig wäre. Es ist die Position der Familie völlig wegrationalisiert.

      Förderung der Familie bedeutet nicht in erster Linie Geld, sondern in erster Linie die gesellschaftliche Anerkennung, die Hintanhaltung von Familienfeindlichkeit, das Zurückdrängen der Handlungen und Angebote gegen die Familien.

      Das zu erkennen, wie in den Posts enthalten, mangelt es allen unseren Parteien. Sagen Sie, wer sind denn diese 'Armutschkerln' in den Parteien, die so einen Schwachsinn gegen die Familie auszuführen imstande sind ? Und mit bereits messbarem Erfolg.

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 16:41

      Josef Maierhofer

      Herr Maierhofer, die 12-Jährigen holen sich das Know-how über Sex aus dem Handy, aus dem Internet, aus der überall und jederzeit verfügbaren Pornoindustrie.

      Ich erfahre immer wieder aus dem Bekanntenkreis, dass heute 13-16-Jährige in puncto Sex bereits so ziemlich alles durchgemacht haben, was andere sonst auf ihr gesamtes sexuell aktives Leben verteilen. Mit 20 sind die dann vollkommen ausgebrannt, haben mehrere Abtreibungen hinter sich, die Burschen aufgrund ihrer pornografisierten Sichtweise ein katastrofales Frauenbild. Mit 20 sind sie psychophysiche Wracks, weil ein junger Körper und junger Geist nicht für solche Frühexzesse geschaffen sind.

      Hier handelt es sich um Sozialisierungsbeispiele, die wir u.a. der totalen Kommerzialisierung alles Lebensbereiche verdanken. Vor dem Hintergrund einer prävalierenden Orientierungslosigkeit, Werte-Fremdheit und Perspektivenlosigkeit bietet sich der allround-Kommerz natürlich bestens als Lückenfüller an.

      Dass da keine intakten Familien herausschauen, dürfen wir den jungen Leuten nicht einmal anlasten.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 17:59

      @ beatrix

      Ja, und wer schützt sie davor ?

      Die Schulaufklärung ? Die Eltern ? Die Clique ? Die Gesellschaft ? Die Leute mit Zivilcourage ? Das einzige wäre die intakte Familie oder die Großeltern, Tanten Verwandten, und alle bereits Genannten, so dehe ich das.

      Wer ist denn das Futter für die Pornoindustrie ? Wer ist denn das Futter für die Rauschgiftindustrie ? Wer ist denn das Futter für die Parteienindustrie ? Doch nur der entwurzelte Nachwuchs.

      Zuhälter suchen sich gezielt junge Mädchen, spielen Liebe und Geld mit ihnen um sie dann auf niederträchtigste Weise zu Nutten zu vergewaltigen und auszunützen. Wirklich funktioniert das in großer Zahl aber nur mit schwachen Persönlichkeiten, die sich ohne elterlichen Rückhalt schutzlos auf dieser Straße befinden. Modegschäfte tun das Gleiche nur am Kleidersektor, und so weiter.

      Zu dem Thema Zuhälter kann ich Ihnen ein Beispiel zur Brutalität bringen, mit der da vorgegangen wird. Ein polnische junge Frau schon vergewaltigt zur Nutte, wohnte in meinem Haus. Der Zuhälter hat etwa 200 Wohnungen in Wien. Und etliche einschlägige Lokale. Sie wollte weg, wurde fast erschlagen, Der Bruder aus Polen kam mit 2 Freunden nach Wien, um ihr zu helfen. Noch vor der Ankunft in Wien 10, etwa 6 Häuserblocks weiter wurden damals 3 Leichen in einem Auto gefunden (Polenmafia stand in der Zeitung), ihr Bruder war auch dabei. Sie hat nie mehr um Hilfe gebeten und kam dann auch von hier weg, sie durfte auch nicht sagen wohin.

      Solche Gefahren lauern und wir glauben, das ginge ohne Familie. Der Zuhälter kennt eine solche vermutlich nicht und ist damit nicht unähnlich dem ahnungslosen Politiker.

      Die genannte Nehmergesellschaft, rücksichtslos, geldgierig, wie sie ist, fragt nicht nach den Opfern, sondern nach deren Geld, Verwertbarkeit, Stimmen und macht sich das zunutze und auch vor keiner noch so schmutzigen Methode halt. Verbote helfen da nicht, eher schon die guten Ratschläge und die guten Beispiele von Eltern, Lehrern (sofern ihnen die Partei das nicht verbietet), von älteren aus Jungschar, Pfadfinderkreisen, sonstigen Jugendorganisationen, etc.

      Was man verbieten kann ist Zigarettenwerbung, Werbung für Rauschgift, Werbung für Alkohol, Filme mit familienzerstörerischen Inhalten, wie Pornofilme, Scince Fiction mit Gewalt, etc. Meiner Meinung nach ginge Familienrecht vor Informationsfreiheit. Die Informationsfreiheit kann ja dann in bestimmten Etablissments stattfinden, zu denen der normale Jugendliche nicht Zugang hat, weil Ausweis verlangt wird und hoher Eintrittspreis, wenn es schon genug solcher Typen gibt, die so was überhaupt brauchen.

      Was man verbieten kann sind familienzerstörerische Gesetze, was man forcieren kann, ist die Einhaltung der Jugendschutzgesetze, oder wozu sind denn die da ?

      Solange eine Handygesellschaft Pornos gegen Handygebühren anbieten darf, solange wird das natürlich auch benutzt. Eine ganze Industrie arbeitet an dieser Zerstörung unserer Familien und unserer Zukunft.

      Was man verbessern kann ist mehr Polizei auf der Straße und mehr Instinkt und Intellegenz bei der Polzei, damit die Verfolgung von Gestzesverstössen schneller von statten gehen kann.

      Dazu würden wir aber polisches (famileinpolitische) Umdenken und die entsprechenden Entscheidungen benötigen.

      Danke beatrix für das Anschneiden dieses Themas !

    • Eurojoseph (kein Partner)
      28. Januar 2010 02:52

      Danke, ich bin ganz bei Ihnen !!!!

  11. Erich Hofbauer (kein Partner)
    29. Dezember 2009 08:52

    An den von Unterberger zitierten Studien - obwohl ich selbst nicht blindlings allen Studien Glauben schenke - ist in jedem Fall "was dran". Ich kenne einige Personen, welche aus zerütteten Familienverhältnissen stammen (geschiedene Ehepartner, von einem Elternteil aufgezogen, bzw. in ein "Erziehungsheim gesteckt worden"). Diese Leute sind - die derbe Ausdrucksweise sei mir verziehen, aber sie trifft des Pudels Kern - richtige A-Löcher. Anders herum betrachtet kenne ich keine solche "A-Löcher", welche aus "geordneten Familienverhältnissen" stammen. Zufall?
    Es soll scheinbar in der Natur der Sache liegen, dass Kinder bei ihren Eltern (Vater+Mutter) aufwachsen. Ein Teil unserer Gesellschaft (=selbsternannte Besserwisser vulgo Gutmenschen) meint jedoch, sich der Natur mit aller Gewalt entgegenstellen zu müssen. Das beginnt bei der "Homoehe" - wobei meinetwegen gleichgeschlechtliche Paare ihren Lebensweg gemeinsam gehen sollen, wenn sie glauben, aber sicherlich die Finger von einer Kindeser- und -aufziehung lassen sollen! - und endet beim sogenannten "Klimaschutz" (wer schützt hier übrigens wen oder was?), wo diese geistig bemitleidenswerten Verfechter doch tatsächlich meinen, sie könnten das Klima nachhaltig beienflussen!
    Im Endeffekt zielt alles nur darauf ab, das Volk zu verdummen und damit leichter manipulierbar zu machen - leider funktioniert das auch!
    Zum Diskussionsthema "welchen Mann wünscht sich die Frau von heute" sei gesagt: Ich hatte einmal mit einigen gut befreundeten Frauen ein sehr interessantes Gespräch, in welchem es um die Frage ging, warum Mädchen (Teens) im Schulalter die "wilden Burschen" (schlechter schulischer Erfolg und Disziplinlosigkeit, verbunden mit Machogehabe und Mut zum Risiko) interessanter finden und mit diesen eher Freundschaften - bis hin zu ersten Liebsebeziehungen - eingehen, als mit den braven, fleißigen, lernwilligen und disziplinierten Burschen. Die Antwort war: weil die "bösen Buben" viel interessanter sind. Dieses Verlangen beschränkt sich jedoch nur auf eine Art Abenteuer, eine Lebensbeziehung eingehen wollen sie jedoch mit diesen Personen nicht. Das trifft aber auch im gleichen (oder ähnlichem) Sinn auf Männer zu: Die Männer wollen in der Lebensbeziehung eine brave, fleißige, treue Frau für daheim, für Abenteuer, zum Austoben aber eine "Nutte". D.h.: Die Frauen haben sich in sexueller Hinsicht insgeheim immer schon den "Wildwesthelden" gewünscht, heute sagen sie das eben auch.

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 09:13

      Von wem ist das: «Eine Mutter im Haus, eine Dame bei Tisch und eine Hure im Bett»?

      Selbst, wenn ich gleich zurück in die Höhle geschickt werde: mir gefällt das.

      Man stelle sich vor: eine Mutter im Bett, ein Dame im Haus und eine Hure bei Tisch - nicht auszudenken!

      :)

      MfG

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      29. Dezember 2009 09:53

      @Phaidros

      Die Menschen in der Höhle waren noch weitgehend instinktgesteuert, kannten aber schon die Furcht, eine Vorform der Ehrfurcht. Vor der dekadenten Abartigkeit ihres "Sagers" wären sie vermutlich zu Tode erschrocken.
      Das Verhältnis von Mann und Frau, die Familie lebt aus der Pietät heraus.
      Dass Männer Frauen als Huren anschauen ist der berechtigte Kern des Feminismus. Zwischen dieser Perversion (nach S.Freud) und der Homosexualität besteht qualitativ kein Unterschied.

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 10:02

      Na, wusst' ich's doch, Hr. Scheiber, vielen Dank! An sich wäre ja jedes Wort zu unterschreiben, das Sie da äußern, würden Sie nicht auslassen (weil übersehen?) , dass es mir - und zwar unteilbar - ebensogut gefällt, die Dame bei Tisch und die Mutter im Haus zu sehen.

      Wie beatrix schon an anderer Stelle einmal sinngemäß schrieb: eines unanständigen Wortes gewahr zu werden, und reflexartig loszukläffen (ohne in diesem Fall den tieferen, sehr schönen Sinn erfasst zu haben, den viele Damen ganz sicher kennen, leben und lieben, ohne sich dabei im geringsten herabgewürdigt zu sehen, ganz einfach, weil sie es nicht sind, sondern ganz im Gegenteil) - zu kurz gegriffen!

      MfG

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 10:54

      Phaidros
      Von wem ist das: «Eine Mutter im Haus, eine Dame bei Tisch und eine Hure im Bett»?

      Selbst, wenn ich gleich zurück in die Höhle geschickt werde: mir gefällt das.

      Man stelle sich vor: eine Mutter im Bett, ein Dame im Haus und eine Hure bei Tisch – nicht auszudenken!

      Dieses perfektionistische Trinitätsdenken hat schon eine religiöse Konnotation.
      Um seinem jeweiligen Wunschbild gerecht zu werden, müsste der Mann desgleichen einer adäquaten Transformation fähig sein : Vater im Haus, Herr am Tisch, Zuhälter im Bett.

      Hure und Zuhälter gemeinsam am Tisch ist eher etwas für die Programmgestalter vom RTL-Prollfernsehen. Deren Familienbilder entsprechen in etwa diesem Klischee, wobei im Hintergrund schwererziehbare Patchwork-Kinder um eine Super-Nanny herumtrompeten und Wurfgeschoße abschicken.

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:01

      Ich anerkenne, dass sie ein Galant sind, die Perversion ist feinsinnig, bleibt aber eine Perversion.
      Nichts für ungut!

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:05

      Johann Scheiber
      Die Menschen in der Höhle waren noch weitgehend instinktgesteuert, kannten aber schon die Furcht, eine Vorform der Ehrfurcht. Vor der dekadenten Abartigkeit ihres “Sagers” wären sie vermutlich zu Tode erschrocken.
      Das Verhältnis von Mann und Frau, die Familie lebt aus der Pietät heraus.
      Dass Männer Frauen als Huren anschauen ist der berechtigte Kern des Feminismus. Zwischen dieser Perversion (nach S.Freud) und der Homosexualität besteht qualitativ kein Unterschied.

      Sie haben etwas ganz Wichhtiges angedeutet : Der vor-zivilisierte Mensch kannte noch nicht die Existenz von "Huren" und Prostitution.
      Letztere sind tatsächlich Aushängeschilder der Zivilisation... :idea:

      Ihr Satz, dass das Menschenverhältnis (Mann/Frau, Eltern/Kinder) aus der Pietät heraus leben sollte, enthält eine große Heilwirkung. Es ist ein sehr schöner Satz.
      Und lege noch nach, indem ich behaupte, dass unserer Superzivilisation jede Demut abhanden gekommen ist.

      Ohne Demut übrigens auch keine Kunst und Kultur. Wir brauchen eine neue Kunst, eine neue Kultur, einen neuen Menschen.

      PS:In diesem Zivilisationsdreck wachsen nur mehr Brennesseln und Kretins.

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:16

      Liebe beatrix, ich sehe - in diesem Zusammenhang - den Freier im Bett*), nicht den Zuhälter (was a) widerlich wäre und den b) übrigens gar nicht jede Hure hat). Abgesehen von dieser - naja, ein bisschen mehr als eine Nuance dürt's schon sein - bin ich bei Ihnen und tue mein Möglichstes, diese Trinität zu leben.

      Freier und Hure an einem Tisch sind freilich leider auch bevorzugtes Thema für die RTL-Programmgestaltung, man denke an diesen unsägliche Menschen-im-Käfig-Show.

      Aber jetzt ist es endgültig off topic, meine ich.

      Und Hr. Scheiber: das Vorhandensein, Gestalt oder Ausmaß meiner Perversion zu beurteilen überlassen wir doch lieber meiner Partnerin, die ich sehr liebe, wenn's recht ist. Ebenfalls nichts für ungut.

      MfG

      *) Im Zusammenhang mit Gefühlen und Trieben überhaupt von Perversion oder auch nur Herabwürdigung zu reden ist in meinen Augen bereits daneben. Aber wenn überhaupt. dann sehe ich da eher die männliche Rolle diffamiert.

    • Erich Hofbauer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:17

      "Dieses perfektionistische Trinitätsdenken hat schon eine religiöse Konnotation.
      Um seinem jeweiligen Wunschbild gerecht zu werden, müsste der Mann desgleichen einer adäquaten Transformation fähig sein : Vater im Haus, Herr am Tisch, Zuhälter im Bett."

      Richtig, das es ist ja auch, was die Frauen von den Männern wollen, liebe beatrix

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:32

      beatrix,

      und dass Frauen wie Männer ihren Sex beim jeweils anderen Geschlecht einsetzen, um ihre davon völlig unabhängigen Ziele voranzutreiben, das werden Sie mir jetzt aber nicht abstreiten, oder? Und dass das in der Steinzeit mit Sicherheit ebenfalls bereits der Fall war.

      Also, auch wenn die Wörter noch nicht existiert haben mögen: warum spricht man wohl vom «ältesten Gewerbe der Welt»?

      Und noch ein Gedankensplitter in dem Zusammenhang, falls der Eindruck immer noch nicht völlig ausgeräumt ist, dass ich Prostitution als etwas Ehrenrühriges betrachte: ich kann mir keinen Beruf denken, der ähnlich viele Menschenleben gerettet und Kriege verhindert hat, wie die Prostitution. Und sicherlich ebenso viele Ehen gerettet (denn zerstört werden sie von den Eheleuten bzw. ~männern, nicht von den Huren, zu denen jene gehen).

      Auch Ihr p.S. verstehe ich ehrlich gesagt nicht ganz: mich selbst zum Beispiel, muss ich bei Brennnesseln einordnen, oder bei den Kretins? Ich ordne mich einmal ganz unverschämt den Brennnesseln zu. Nicht nur indiziereren sie den besten Boden, sondern man kann sie auch nicht züchten! Und das, obwohl man sie andererseits wiederum nicht weg kriegt, wo sie wachsen. Interessantes Gewächs, nicht?

      MfG

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:47

      "Und Hr. Scheiber: das Vorhandensein, Gestalt oder Ausmaß meiner Perversion zu beurteilen überlassen wir doch lieber meiner Partnerin, die ich sehr liebe, wenn’s recht ist.

      Phaidros, sie haben ihre Anschauung der Frauen bei Tisch, im Haus und im Bett hier öffentlich ausgebreitet und angepriesen. Sie brauchen jetzt nicht zimperlich sein.

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:59

      Sg. Hr. Scheiber,

      lesen Sie einfach noch einmal den ganzen Thread, nehmen Sie das Smiley zur Kenntnis, das Sie vielleicht beim 1. Mal übersehen haben. Möglicherweise erschließt sich Ihnen ja doch noch, was ich eigentlich sagen will. Das, was Sie davon sehen, ist sicherlich empörend, das verstehe ich schon.

      Und ich wiederhole: ich glaube, dass meine Partnerin, mit der ich seit 7 Jahren das Leben teile, Vorhandensein, Art und Ausmaß meiner Perversionen besser beurteilen kann als Sie nach einem (etwas willkürlich?) missverstandenen Satz. Mit zimperlich sein hat das rein gar nichts zu tun.

      MfG

      -oo- (denn ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Thema jetzt noch jemanden juckt)

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 12:30

      Ich entschuldige mich bei allen Damen, die sich durch meinen eingangs zitierten(!) Satz beleidigt fühlten: seien Sie versichert, das lag keineswegs in meiner Absicht!

      MfG

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      29. Dezember 2009 12:44

      Sg. Phaidros!

      Ihre Reaktion ehrt sie. Es tut mir leid, dass ich sie missverstanden habe und daher ihnen zu nahe getreten bin.

      mfg

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 12:52

      Sg. Hr. Scheiber,

      ich danke vielmals, und empfinde das umgekehrt ganz genauso!

      Es freut mich sehr, dass offenbar nicht jede unterschiedliche Auffassung gleich zu «virtuellen Kriegshandlungen» ausufern muss!

      LG

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 13:44

      Phaidros
      Und dass das in der Steinzeit mit Sicherheit ebenfalls bereits der Fall war.

      Also, auch wenn die Wörter noch nicht existiert haben mögen: warum spricht man wohl vom «ältesten Gewerbe der Welt»?


      Sie sind offenbar kein Kenner der Steinzeit und gehen mal so davon aus, dass es sich zwischen Frauen und Männern ungefähr so abgespielt haben muss wie heute. Dem ist ganz und gar nicht so. Viel werden Sie darüber allerdings nicht zu lesen kriegen, da die meisten Historiker dieses Kapitel einfach übergangen (sich erspart) haben und somit den Eindruck erweckten, das Mann-Frau-Verhältnis sei von Anbeginn so konzipiert gewesen, wie es eben auch heute ist.

      Es haben in der Prähistorie nicht nur "Wörter" nicht existisiert , sondern auch Phänomene wie Prostitution und Sklaverei. Diese hängen unmittelbar mit Besitzverhältnissen zusammen, wie sie sich vor 8000-6000 Jahren (Übergang Alt-Jungsteinzeit) herausgebildet haben.

      Prostitution ist beleibe nicht das "älteste Gewerbe der Welt". Das ist lediglich Boulevard- oder Fernsehdeutsch und als Fakt keineswegs belegt. Die ältesten Gewerbe der Welt hatten nämlich mit der Überlebenssicherung zu tun (Jagen, Fischen, Sammeln, Hackbau, Viehzucht, auch Kunstgewerbe, etc).

      Dass Sie der Prostitution einen so hohen Stellenwert beimessen, überrascht mich zwar nicht, das ist durchaus mainstreamkonform, für mich jedoch Zeichen einer sexuell ungemein schwächelnden Gesellschaft, da die Partner einander auf außer-kommerziellem Wege offenbar nicht zu befriedigen vermögen.
      Prostitution dient zudem der Demoralisierung der Männer, vor allem der jungen (Käuflickeit der Frau, bedingungslose Lustbefriedigung), und hat mit Erotik ungefähr so viel zu tun wie eine Küchenschabe mit einer Bauernsau.

      Ich sehe in den Puffs lediglich gemeine Löschhäuser, Sexualität erhält dort einen kommerzgeprägten Stellenwert ohne Authenzitität. In allem ein schlechter Zirkus.
      Und wenn ich erst vom "familienfödernden Charakter" der Prostitution höre, stellen sich bei mir die Grausbirnen auf.

      Weiter möchte ich mich zum Thema nicht auslassen. Es ist mir zuwider wie der Musikantenstadl, der ja auch nichts anderes als ein Musikpuff ist - eine kommerztrunkene Verhöhnung der "echten" Musik..

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 14:00

      Liebe, hochverehrte beatrix,

      zuweilen verrennen auch Sie sich in etwas.

      LG

      p.S.: Interessant, dass Sie Jagen, Fischen und dergleichen hier als Gewerbe anführen. Ich lese (leider eher «stecke gerade fest») in Otto Urbans "Der lange Weg zur Geschichte", das sich mit der Vorgeschichte bis zum Römischen Reich befasst.

      Die Prostitution wird zwar als solche nicht erwähnt, sehr wohl aber die Abgrenzung zum Gewerbe, das als Arbeitsteilung begonnen hat. Und da sind wir am Punkt: was macht Sie glauben, dass Sexualität nicht gegen irgendetwas anderes getauscht wurde? Ebenso wie eine Waffe, eine Pflugschar, ein Kunst- oder Gegenstand des täglichen Gebrauchs? Eben Gewerbe. Zugegebenermaßen nicht älter als andere, aber ganz sicher auch nicht jünger.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 15:15

      @ 'böse Buben' und 'Nutten'

      Ja, die verantwortungslosen schon, die sehen das so (Statistik etwa 15 bis 30%, weiss ich nicht mehr so genau).

      Und die sind es auch, die das Geld und die Zeit statt in ihre eigenen Kinder in eben das 'Vergnügen', die Befriedigung des Egoismus, in die Zerschlagung von Porzellan investieren und damit destruktiv auftreten, sozusagen der 'innere' Faulungsprozess.

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 19:02

      Erich Hofbauer
      Richtig, das es ist ja auch, was die Frauen von den Männern wollen, liebe beatrix

      Herr Hofbauer, sind Sie auch einer von den Bauknecht-Kühlschränken, die immer genau wissen, was Frauen wünschen ? 8)


      (Erinnere an den alten Werbslogan : Bauknecht weiß, was Frauen wünschen...)

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 19:27

      Phaidros
      ...zuweilen verrennen auch Sie sich in etwas.

      Die Prostitution wird zwar als solche nicht erwähnt, sehr wohl aber die Abgrenzung zum Gewerbe, das als Arbeitsteilung begonnen hat. Und da sind wir am Punkt: was macht Sie glauben, dass Sexualität nicht gegen irgendetwas anderes getauscht wurde? Ebenso wie eine Waffe, eine Pflugschar, ein Kunst- oder Gegenstand des täglichen Gebrauchs? Eben Gewerbe. Zugegebenermaßen nicht älter als andere, aber ganz sicher auch nicht jünger.


      Dass ich mich in etwas verrennen kann, will ich nicht ausschließen, aber bei diesem Thema verfüge ich über große Sicherheit, die mit Glauben nichts zu tun hat, das sollten Sie vorab respektieren.

      Anstatt mich laufend eines vermeintlich Besseren belehren zu wollen, darf ich Ihnen empfehlen anzuerkennen, dass Sie möglicherweise über Lücken verfügen, was die anthropologische Erforschung der Prähistorie betrifft. Selbst wenn Sie Ihren Urban lesen, der mir unbekannt und möglicherweise auch nicht für die Aufklärung und Entwicklung der prähistorische Sexualverhältnisse kompetent ist.

      Dem überwältigenden Großteil der Prähistorienforscher war dieses Kapitel schlicht egal, aber es gibt dennoch Forscher, die sich dieses Themas gründlich und sogar pionierartig angenommen haben. Mit einem von ihnen verband mich sogar ein freundschaftliches Schüler-Lehrerverhältnis bis zu dessen Tod. Seine Erkenntnisse (und die seiner wissenschaftlichen Vorgänger) haben mich derartig erfasst, dass ich seit mindestens 20 Jahren private Patriarchatsstudien betreibe.

      Ich führe deshalb zu diesem Thema keine zermürbenden und müßigen Diskussionen mehr, und es interessiert mich auch schon lange nicht mehr, an welchen historischen Klischees so mancher Unbelehrbare festhalten will.
      Ich darf nur soviel hinzufügen : Es ist ANDERS !

    • Phaidros (kein Partner)
      29. Dezember 2009 22:25

      Meine liebe beatrix,

      bei Ihrem Zitieren haben Sie eine Kleinigkeit verändert, aber in diesem Fall sehr sinnstörend: ich hatte zwischen dem «Verrennen» und dem Urban-Abschnitt gegrüßt!

      Und zwar deswegen, weil ich es auf völlig Anderes bezogen hatte: das Verrennen darauf, dass ich den Eindruck habe, Sie halten mich für einen Macho und Frauenverachter. Das wäre schon einmal falsch.

      Und zur Urgeschichte: da kann man von Lücken bei mir wahrlich nicht sprechen! Ich habe da nämlich nur eine einzige, und sie umfasst den gesamten Bereich! Und um die wenigstens in Ansätzen zu schließen, lese ich gerade.

      Allerdings keinen Historiker, sondern einen Prähistoriker (scheint doch das richtige Fach zu sein, oder nicht?). Und wenn der sinngemäß schreibt, «über die täglichen Gepflogenheiten können wir aus den gefundenen Artefakten nur wenig bis praktisch gar nichts ableiten», so klingt das in meinen (inkopetenten!) Ohren nicht unbedingt nach einem Historiker, der hier einfach ein Kapitelchen überspringt, weil's ihm zu fad ist.

      Und, verstehen Sie mich bitte richtig, Urban die Kompetenz abzusprechen, den Sie laut eigener Aussage nicht kennen, und gleichzeitig Vorabrespekt einzufordern, ohne dabei den kompetenten Namen zu nennen: Sie machen mir's aber nicht leicht, mich zu bilden!

      Übrigens, ich bin auch neugierig geworden: Otto Helmut Urban ist lt. Wikipedia «seit Jänner 2000 Vorstand des Institutes für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien. Über hundert fachliche Veröffentlichungen, dabei einige umfangreiche und grundsätzliche, machen ihn zu einem der bekanntesten und wichtigsten Prähistoriker Österreichs und Mitteleuropas.», Er hat, nebenbei bemerkt, heute Geburtstag. Alles Gute, Herr Professor!

      Jedenfalls glaube ich nicht, dass ich die Lektüre jetzt abbrechen werde.

      Auch ist mir nicht ganz klar, wo ich Sie eines Besseren belehren wollte. Schon gar nicht «laufend». Aber ich entschuldige mich, falls dieser Eindruck entstanden sein sollte. Ebenso ist mir nicht klar, woduch ich Sie in eine zermürbende oder müßige Diskussion gedrängt haben könnte.

      Und sofern auch die «Unbelehrbarkeit» an mich gerichtet gewesen sein sollte, so bitte ich auch hier, klären Sie mich auf: wodurch hätte ich die gezeigt?

      Mein Eindruck ist offen gesagt ein ganz anderer: bitte verurteilen Sie nicht Mitposter für Verbrechen, die sie (noch) nicht begangen haben! Ich habe das Gefühl, dass die Sache in Ihren Augen gegessen ist: ich liege in meiner Schublade, und es kann gar nicht mehr anders sein, als dass alles in dieses Bild passt.

      So unfehlbar ist Ihr treffsicherer Instinkt nämlich anscheinend doch nicht, dass alle «Verbrechen» richtig zugeordnet werden. In meinem Fall jedenfalls nicht, versichert Ihnen

      herzlich Ihr

      Phaidros

    • beatrix (kein Partner)
      30. Dezember 2009 09:20

      Phaidros

      Frühgeschichtliche Forschung bedarf auch eines längeren Aufenthalts bei der Analyse kultureller Phänomene sowie der kulturellen Evolution überhaupt. Ohne ethnologischen und anthropologischen Ansatz, ohne Strukturalismuskenntnisse und ohne gründliche Erforschung der Entstehung der Besitzverhältnisse erhalten wir kein umfassendes Bild der Frühgeschichte und ihrer Gesellschaften.

      Es gibt Dinge, die bespreche ich nicht in einem dafür ungeeigneten Forum.

      Ein öffentliches Forum gibt bestenfalls darüber Aufschluss, wieviele Lichtjahre uns noch von der Menschwerdung trennen.


      Liebe Grüße

  12. Reinhard Horner (kein Partner)
    29. Dezember 2009 02:49

    Reinhard Horner
    Tel. 0664/161 00 23
    reinhard.horner@chello.at

    Kommt es auch heute noch vor, dass auf die Frage nach dem Beruf einer Frau festgestellt wird: „kein Beruf, (nur) Hausfrau“? Wie oft wird hingegen durchaus als Beruf angegeben: „Hausfrau und Mutter“?
    Welche hohen Qualitäten und Qualifikationen die Leistungen als Hausfrau und Mutter erfordern, welche konkreten Beiträge sie für die Kultur, für die Gesellschaft und auch für die Wirtschaft erbringen – ist das gegenwärtig ausreichend bewusst?
    Was macht denn in unverkürzter Wirklichkeit einen Beruf aus?
    1. Eine gebrauchte Leistung erbringen,
    2. sich hierzu geneigt (berufen) fühlen und geeignet machen,
    3. sich entsprechende Anerkennung eines guten Rufs erwerben und
    4. angemessen entgolten werden.
    Wenn heute – zu Recht – daran gearbeitet wird, berufliche und gesellschaftliche Benachteiligungen von Frauen zu überwinden, dürfte auch die Diskriminierung des Berufs als Hausfrau und Mutter ebenso wenig geduldet werden. Der Entscheidung für eine volle oder zeitweilige Berufstätigkeit als Hausfrau und Mutter gebührt uneingeschränkte Achtung und Förderung. Das ist zweifelsohne eine wesentliche Hinsicht demokratischer Lebensverhältnisse und sozialer Marktwirtschaft.
    Bei allen einschlägigen öffentlichen Einrichtungen bedarf es der klaren Entscheidung, welche die Familie ergänzenden und welche ersetzenden Charakter haben sollen. Die unterdessen wohl bereits allen politischen Richtungen angelegene „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ ist in diesem Licht zu bedenken und danach umzusetzen. Dies jedenfalls so, dass Kinder und ihr Gedeihen nicht von den fortgeschrittenen Gesellschaften aus zu Nebenerscheinungen geraten, nicht in Vernachlässigungen verkommen, etwa weil die jeweilige kapitalistische Lage das nützlich erscheinen lässt oder Ideologien dem Vorschub leisten und letztlich auf den Kinderimport zu setzen ist.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      29. Dezember 2009 05:55

      Hr. Horner

      Ein Danke fuer Ihren Beitrag. Leider werden Sie damit von den Feministinnen nur Hohn erwerben. Mutterschaft war in den vor-sozialistischen Zeiten eine der wichstigsten Stuetzen der Gesellschaft. Ist es heute noch, nur keiner weiss es.

    • Susi (kein Partner)
      29. Dezember 2009 09:31

      ...klingt gut, aber wie berechnet man diesen Lohn?
      Gleich hoch für alle? etwas höher für Akademikerinnen? oder lieber doch höher für Frauen mit weniger Ausbildung? gestaffelt nach der Kinderzahl? oder... - ja wie nur?
      Immerhin: Vielen Dank an Sie, Herr Horner, weil Sie die undankbare und unbedankte Arbeit im Haushalt würdigen!

    • Susi (kein Partner)
      29. Dezember 2009 12:24

      Wie wäre es damit, eine Art "Mutterkreuz" zu verleihen (es muß ja nicht diesen belasteten Namen tragen)?

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 14:17

      Meine Mutter hatte 8 Kinder und hat die Berufsbezeichnung 'Haushalt' geführt, was sehr stark untertrieben war. Richtiger wäre gewesen Mutter, Erzieherin, Lehrerin, Psychologin, Mentorin, Ärztin, Apothekerin, Köchin, Putzfrau, Managerin, u.v.a.m.

      Sie wäre nie auf die Idee einer 'Quote' gekommen ... oder Ähnliches ... und was könnte so ein 'Quotenpupperl' auf ihre Fahnen schreiben dagegen ?

      Ihre Kinder waren ihr Leben und die 'Highlights' für sie waren deren Erfolge.

      Ich glaube schon, eine gute Familie gehabt zu haben in meiner Kindheit.

    • beatrix (kein Partner)
      30. Dezember 2009 12:32

      Susi
      Wie wäre es damit, eine Art “Mutterkreuz” zu verleihen (es muß ja nicht diesen belasteten Namen tragen)?

      Das meinen Sie aber doch wohl nicht im Ernst, oder ?

      Der belastete Name bleibt und das Gedankengut dahinter genauso.

  13. Logos (kein Partner)
    28. Dezember 2009 23:41

    @ Beatrix (f) und Oberreit (m)
    Mit großem Vergnügen habe ich den Disput zwischen den beiden Genannten verfolgt, frei nach dem Motto, wenn sich zwei streiten freut sich der Dritte.
    Kann es allerdings sein, dass
    1.) Herr O. recht hat, wenn er von einer femininisierten Männerwelt Europas spricht und die Absenz von Patriotismus, Schutzkraft und Einsatz für Familie und Vaterland beklagt.
    2.) Frau B. recht hat, wenn sie von einer erzkonservativen patriarchalen Gesellschaft der Mohammedaner und ihres Kulturkreises spricht.

    ... dass sich also mit Europa und der Welt des Nahen Ostens mittlerweile eine feministische Zwangsherrschaft einer muslimischen frauenunterdrückenden Zwangsherrschaft gegenüberstehen - hier das selbstvergessene Europa in den letzten Zuckungen garniert mit Frauenquotenwahn, Abtreibungsfesten, Genderstrafen und Antidiskriminierungsbeauftragten, dort der finstere, homosexuelle (massiv verbreitet) und (!) was wunder (!) frauenfeindliche (die Frau als verhüllte Gebärmaschine) Islam.

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 00:05

      Hallo Logos, freuen Sie sich nur ! 8)

      Ich sollte mich bei Ihnen melden, muss aber um Gedud bitten. Ich bin derzeit in ein Großfamilienprojekt (sic!) involviert (Silvsterfeier und International Assembly) - außerdem wird auch gefilmt..

      Die Gegenüberstellung Europa-Near East haben Sie schön hingekriegt. Ich bin übrigens weder ein Freund des Matriarchats, noch des Patriarchats, falls noch ein Mutiger gedenkt, mir in der erstgenannten Richtung etwas zu unterstellen. Gegen das zweite dürfte ich mich klar ausgesprochen haben...

      Die "feminisierte Männerwelt" des Westens betrifft wohl die Männer selbst, die sich offenbar in dieser Tote-Hosen-Rolle gefallen.
      So edel, wie Sie es oben formulieren, hat Oberreit es nicht getan, sondern vielmehr den antiquierten Trutz-Krieger herausgeputzt, was beinahe schon einen kabarettistischen touch erhielt.

      Übrigens, von der feministischen Zwangsherrschaft sind wir schon noch ein bisschen entfernt. Allerdings könnte der Clash of Cultures letztlich doch darauf hinauslaufen, dass westliches Weichwapplertum und orientalischer Hengstkult eines Tages heftigst aneinander geraten.

      Ich werde mir das jedenfalls anschauen.

    • Logos (kein Partner)
      29. Dezember 2009 00:11

      Blitzantwort, Kompliment!
      _ über eine Meldung freue ich mich - es wir wohl nächstes Jahr werden.
      _ "..des Westens": da möchte ich die USA (noch) ausnehmen. Ich sage (und bin nicht alleine damit): die USA darf nicht Europa werden.
      Ps: wer assembelt denn bei ihrem Assembly?

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 19:38

      Logos
      Blitzantwort, Kompliment!
      _ über eine Meldung freue ich mich – es wir wohl nächstes Jahr werden.
      _ “..des Westens”: da möchte ich die USA (noch) ausnehmen. Ich sage (und bin nicht alleine damit): die USA darf nicht Europa werden.
      Ps: wer assembelt denn bei ihrem Assembly?


      Hallo Logos, ja, es wird nächstes Jahr werden (ab 7.1.), da bin ich wieder daheim am eigenen PC und habe meine heilige Ruhe.

      Keine Angst, Amerika wird ganz sicher nicht Europa werden. Die USA sind keineswegs so handlungsparalysiert und deppert wie wir auf dem Alten Kontinent.
      Möglicherweise werden es wieder einmal die USA sein, die uns Eurodeppen aus dem selbstentfachten Feuer holen....

      PS : Über das Assembly später (die HL. Drei Könige sind es nicht...! :P )

      Rutschen Sie gut und gefedert !

  14. liberta (kein Partner)
    28. Dezember 2009 23:00

    Die Zerschlagung der Familie beginnt nicht nur bei Vater, Mutter und Kind, sondern schon bei der Großfamilie und greift jetzt so richtig.
    Wohin soll eine Gesellschaft gehen, welche die Alten ins Altersheim, die Kinder in die Ganztagsverwahrung abschiebt und die Leistungsfähigen mittleren Alters fest in den Erwerbsprozeß zwingt, damit sie sich die von der Werbung künstlich erzeugten Bedürfnisse stillen und Wünsche erfüllen können.
    Das alles nennt sich dann Selbstverwirklichung auf Teufel komm raus, weil man ja schließlich nur einmal lebt! Das gibt noch ein böses Erwachen für die Egomanen! :-(

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 21:12

      Ich stimme Ihnen in allen Ihren Punkten zu.

      Wir haben verlernt, Mensch zu sein.

      Über die Unmenschlichkeit in Altersheimen wäre sicher ein eigener Artikel nötig. Die Fakten schliessen sich an die schlimmsten Worte dieser Posts nahtlos an.

  15. Stefan Maurer (kein Partner)
    28. Dezember 2009 22:56

    Andreas Unterberger for president!

    • Silvia Berger (kein Partner)
      28. Dezember 2009 23:01

      *UNTERSCHREIB* ;-)

    • GOP (kein Partner)
      29. Dezember 2009 06:44

      Ich glaube nicht, dass sich AU für die Position des österreichischen Bundespräsidenten hergeben wird. Zumindest, solange diese Position verfassungsmässig nur sehr wenig Spielraum ermöglicht. Daher darf man auch dem derzeitigen UHBP nicht immer nur "wegschauen" und "schweigen" vorwerfen. Erst eine schon überfällige und umfangreiche Verfassungsreform wird diese Position aufwerten.

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      29. Dezember 2009 10:05

      @GOP 0644
      Na, das wär schon einmal was, AU als Kandidat ... natürlich ohne Chance, aber ein Zeichen. Ihre Aussage "[...] solange diese Position verfassungsmässig nur sehr wenig Spielraum ermöglicht." ist nicht zutreffend. Der BP hat verfassungsmäßig eher viel Macht, diese wird, einem stillschwiegenden Konsens nach, nur nicht AUSGEÜBT. Warum? Na, weil einfach der Kandidat (einer Partei) von dieser seiner Partei unterstützt wird/Wahlkampffinanzierung und ergo diesen usus einzuhalten hat. Der BP kann das Parlament auflösen, Ministern die Ernennung, Gesetzen die Ratifizierung verweigern ... ganz schön viel Macht, wollte er sie AKTIV einsetzen. Das könnte nur ein unabhängiger Kandidat, der aber kaum eine Chance hat, gewählt zu werden. Österreichische Demokratur in der Praxis. Alles schön geordnet und jahrzentelang erprobt.

    • GOP (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:07

      ad Beitrag Mag.Scholik, heute 10:05
      stimmt alles, was Sie schreiben. Aber alle diese Rechte des BP sind doch eigentlich nur für den Krisenfall gedacht, was immer man darunter auch verstehen mag. Mit den Präsidenten in den USA oder Frankreich kann aber unser Staatsoberhaupt nicht mithalten.

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      29. Dezember 2009 14:26

      @GOP 1107
      Ich bin kein Jurist, aber m.K. nach steht in der Verfassung nicht, dass Rechte "[...] doch eigentlich nur für den Krisenfall gedacht [wären], was immer man darunter auch verstehen mag". Der Punkt ist, dass eben ALLE BP der Ersten und der Zweiten Republik ihr Amt als gütiger Vater der Nation (oder Ersatzkaiser, wenn Sie wollen) und keinesfalls als aktive Oberinstanz mit direkter Legitimation durch denWähler verstanden haben oder ihnen gesagt wurde, das Amt so zu verstehen. Ihr Einwand der Position gegenüber USA/Frankreich ist selbstverständlich absolut richtig - beides Präsidialdemokratien mit einer völlig anderen politschen Funktion des räsidenten im System des Machtausgleichs. In beiden Fällen ist der Staastchef auch - in den USA de facto, in Frankreich indirekt -Regierungschef seiner Regeirung, die sich dem Parlament zu stellen hat. Diese Führungsrolle hat der österreichische Präsident nicht, hier der Bundeskanzler. Aber er könnte sehr wohl eine Regierung, die seiner Ansicht nacht ihre Aufgabe nicht erfüllt, durch Auflösung des Parlaments/Neuwahlen absetzen. Es hat das halt noch keiner getan. Aber er könnte.

    • GOP (kein Partner)
      29. Dezember 2009 16:20

      Mr. Scholik (14:26):
      Stimmt alles, was Sie schreiben. Jaa, es konnte bisher kein ernstzunehmender Kanditat ohne Parteiunterstützung gewählt werden, aber "offiziell" wird dann meist die Parteizugehörigkeit "ruhend gestellt", was aber nichts an der Gesinnung (siehe HF) ändert. Daher finde ich eine Direktwahl durch den Souverän auch absurd, besser und billiger könnte dies - wie in D - die Bundesversammlung machen. Oder man macht es gleich so, wie in CH, wo abwechselnd ein Minister (dort: Bundesrat) das Land nach aussen vertritt, Festspiele eröffnet usw.
      Bin schon gespannt, wie die BP-Wahl 2010 läuft. Wenn neben Fischer kein wirklicher Gegner antritt, wer geht denn dann überhaupt zur Wahl? Ich nicht. Denn Wahl ist das ja nicht, wenn z.B. nur Fischer gegen Lugner oder sonst einen "Zählkandidaten" antritt!
      Also doch Unterberger nominieren?

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 19:44

      Mag. Scholik

      Dafür, dass Sie kein Jurist sind, sind Ihre Ausführungen sehr kompetent.

      With compliments

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 21:18

      Den Posten eines Präsidenten gibt es ja in Wirklichkeit gar nicht mehr und für Dr. Unterberger wäre das dann ein wirkliches Ausgedinge, wie es das für viele Poliitiker wäre, die so was auch immer wieder anstreben und annehmen, meist des Geldes willen, leider.

      Aber welches 'Ausgedinge' wäre für einen aktiven Publizisten vorstellbar und welcher Nutzen für Österreich ? Doch wohl wirklich nur eine Chefredaktion, so meine ich. Da kann er nämlich enorme Beiträge leisten, wie wir auch diesem Blog entnehmen können.

  16. Silvia Berger (kein Partner)
    28. Dezember 2009 22:54

    Bestens auf den Punkt gebracht, Hr. Unterberger!
    Und weil viele junge Menschen all das zwar nicht immer bewußt, aber doch diffus spüren, verweigern immer mehr gleich einmal jegliche Nachkommenschaft.
    Damit scheint das Problem der "kaputten Familie" aus der Welt und unsere westliche Zivilisation ebenfalls bald!
    Bravo, ein echter Sieg des Gender-Wahnsinns >>> die reinste Maßarbeit! :-(

  17. dieter (kein Partner)
    28. Dezember 2009 22:40

    Immer wieder unkonstruktives 68er-Bashing.

    Die meisten 68er verteidigten ursprünglich die Alleinerzieherinnen nicht als Gegenmodell zur funktionierenden Kernfamilie, sondern zu der von den Konservativen favorisierten Heimerziehung. In den 50ern und 60ern wurden Kinder von alleinerziehenden Müttern noch im großen Stil in Heime gesteckt. Die Sozialprognosen dieser Kinder waren auch nicht gut und eine halbe Familie ist besser als gar keine. Hinter dem Einsatz für die allein erziehenden stand also ein familienfreundlicher Impuls.

    Diesen Teil der Geschichte haben offenbar beide Seiten vergessen. In Erinnerung bleibt primär der unwissenschafltiche Angriff der Frankfurter Schule auf die Familie als angebliche Keimzelle der autoritären Persönlichkeit.

    Man sollte die 68er aber an ihren Taten und nicht an ihren Worten messen. Und da zeigt sich, dass die, die Familie zeitgenössisch als unwichtiges, willkürliches, soziales Konstrukt bezeichnen, genau jene sind, die selbst in ihrem eigenen Privatleben die bravsten, bürgerlichen Existenzen führen. Ich habe mir eine dieser Wertestudien angesehen, auf die auch sie, Herr Unterberger Bezug nehmen. Diejenigen 20 Prozent, die die Aussage „Ein Kind braucht Vater und Mutter, um glücklich aufzuwachsen.“ ablehnen, haben selbst einen hohen Bildungsgrad, überdurchschnittliches Einkommen und eine geringe Scheidungsrate.

    Man hat, wenn man sich Nationalratsdebatten zu dem Thema anhört, zuweilen den Eindruck, dass HC Strache&Co die braven bürgerlichen Familenmenschen Van der Bellen, Glawischnig, Harald Walser, Ellensohn&Co unter den Grünen für das Scheitern der eigenen Familie verantwortlich machen.

    Mag zwar sein, dass die ideologischen Verwirrungen der 68er-Intellektuellen durchaus negative Auswirkungen haben, aber sie für alle problematischen gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte verantwortlich zu machen, halte ich für irreal. Mir scheint, dass wirtschaftliche Entwicklungen wie zunehmender Wohlstand und Arbeitsteilung ein großer Faktor sind. Die Ehe ist aus ökonomischer Sicht nicht mehr notwendig und das Sein bestimmt eben doch auch zum Teil das Bewusstsein. Man kann sich heute eine Scheidung leisten und daher gibt es auch weniger Motivation auf Zusammenhalt und Beständigkeit zu setzen. Das ist meiner Meinung nach zumindestens eine von vielen möglichen Ursachen.

    Und die Konservativen es sich auch zu einfach. Denn Lösungen bieten sie keine an. Auf einen Prügelknaben einzuschlagen, ist bequem und man stiehlt sich aus der Verantwortung angesichts einer herbeiphantasierten Dominanz der 68er oder der Grünen (die in Österreich noch nie Teil einer Regierung waren). Das Familienministerium war üblicherweise in der Hand der ÖVP.

    Ich stimme auch martell darin zu, dass die zumeist linken Soziologen uns in dieser Hinsicht völlig im Stich gelassen haben. An den zuständigen Fakultäten beschäftigt man sich auf unwissenschaftliche Weise mit Randgruppenthemen oder versucht sich im nachträglichen antifaschistischen Widerstand, befasst sich mit Ursachen und Lösungsansätzen für zentrale, aktuelle gesellschaftliche Phänomene aber kaum.

    Dass das bei den Ost-Jugendlichen in irgendeiner Weise besser Ergebnisse erzielen würde, hat aber noch niemand nachweisen können.

    Die deutsche Bundeswehr stellt fest, dass DDR-Kinder höhere IQs und ein höheres Maß an Tauglichkeit aufweisen als ihre westlichen Landsmänner. Die DDR war ein kinderreiches Land und Akademikerinnen hatten viele Kinder. Das wurde vom Staat aktiv forciert.

    • Silvia Berger (kein Partner)
      28. Dezember 2009 23:07

      No joa - daß man sich Scheidungen "heute leisten kann" muß ich entschieden zurückweisen. Vielleicht bei den Reichen und Schönen, denen das einfache Volk nacheifert und zurück bleiben mehr Sozialfälle als je zuvor. Alleinerziehende, die an der Armutsgrenze leben und Väter, die auf Grund von Unterhaltszahlungen die bürgerliche Existenz aufgeben und die Kinder gehen dann den Weg, wie von A. Unterberger oben beschrieben.
      Ganz so einfach ist es also nicht und was die 68er angerichtet haben, ist wohl evident: Sie zerschlugen leichtfertig traditionelle Werte (sie rühmen sich immer wieder dieser Leistung), ohne den Menschen echte Alternativen anzubieten.
      Eigentlich für mich GROB FAHRLÄSSIG! :-(

    • beatrix (kein Partner)
      30. Dezember 2009 10:01

      Dieter

      Ihr Beitrag hier ist sehr fundiert, und Sie haben wichtige Aspekte angeführt, die (neu?) zu überdenken sind.

      Tatsächlich scheint aus der ursprünglichen Familienverachtung, die ja noch aus viel früheren Zeiten des linken Ausbruchs stammt, mittlerweile ein eher pro-familiäres Verhalten entstanden zu sein.
      Hier in der Region Basel und Südbaden (übrigens auch ein Zentrum der Steiner'schen Waldorfpädagogik) sind bürgerliches wie Grünes Familientum, auch junges, überall deutlich präsent. Junge Väter scheinen dabei sehr engagiert, auch beim Kinderwagenschieben.

      Auch Alt-68-er scheinen es sich inzwischen familiär gerichtet zu haben, so, als läge im (späten) Familienwesen auch etwas "Revolutionäres". Im Zuge des gesellschaftlichen sozialen Zerfalls, den die frühe Linke unbedingt mitverursachte und der heute einen seiner Höhepunkte erreicht hat, mag es naheliegen, wieder zusammenzurücken. Die Alternative des von allen menschlichen Bindungen abgekoppelten Individualismus, welcher in der Familie die Herausbildung des autoritären Charakters vermutete, liegt offensichtlich doch nicht in der totalen Zerschlagung des gesellschaftlichen Gemeinschaftswesens. Der bis heute erreichte Singularismus hat kein weiterführendes Modell, außer dessen Auflösung.

      Leider toben heute vermehrt sämtliche -Ismen mit ihrer krassen Egomanie durch die Gesellschaft, um diese auf ihre Art weiter zu zerrütten. Erst das Ende der -Ismen wird wieder, nachdem sie sich ausgetobt haben, einer zusammenführenden Vernunft den Weg frei machen.
      -Ismen sind immer Ko-Existenz-schädigend.

  18. gennadi (kein Partner)
    28. Dezember 2009 22:19

    Die ungeliebte, weil unbekannte Familie...

    Staatssekretärin Marek, weit entfernt von allem poltischen Geschehen in Österreich - sie hofft, durch Änderung des Kindergeldes mehr Väter zur Beteiligung animieren zu können. Vergisst dabei, dass die große Mehrheit der Väter in Österreich keine Obsorgerechte besitzt, daher auch an der Kinderbetreuung nicht beteiligt werden kann, egal wie hoch das Entgelt dafür sein mag. Sie meint, zwei Seiten Wischiwaschi würden reichen, um die Kinderrechts-Konvention abzusichern.

    Auf welcher Ersatzerde leben diese Politikerinnen? Nicht auf unserem Planeten, jedenfalls. Kein Wunder, dass niemand die Abteilung Jugend wollte, die letztlich beim Wirtschaftsministerium landete. Kein Wiunder, wenn aus dem politisch korrekten Zustand Alleinerzieherin nur kaputtes Kindermaterial hervorkommt. Warum blieb Marek nicht in ihrer Heimat? Österreich hatte sie nicht notwendig.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 17:16

      Stimme Ihnen zu. Geld verdirbt die Welt ud trübt den Blick auf die Realität.

      Und kein Wunder, wenn man in den Schulen mit allzu vielen nichts anfangen kann und das bis zu den Universitäten, wo man dann bald die 'Audimax - Aktionsmedaille' herausgeben wird mit dem Titel Dr. hc. (humoris causa).

      Wir genug Beispiele für satte Politiker und Politikerinnen, die weit weg von der Realität ihrer Ideenlosigkeit frönen, weil sie ja gar nie im Leben gefordert wurden. Vom Audimax direkt in die Partei und dann in die Politik oder auf einen 'fetten' Versorgungsposten, wo alle wirklich arbeitenden Menschen einen großen Bogen herum machen, damit sie nicht mit den Fehlentscheidungen dieser Kaste in Zusammenhang gebracht werden können.

      Meine Meinung, jeder soll nur das tun, was er wirklich kann und wo er zur Gemeinschaft einen Beitrag leisten kann.

      Das zu erkennen ist aber das Privileg des wirklich arbeitenden Menschen, der Scheinarbeiter hat dieses Privileg nicht, weil er das Problem zufolge Arbeitsverweigerung ja gar nicht kennen kann.

      Das habe ich einmal meinem Ex - Chef an der TU Wien gesagt:
      'Ich bin Dein Arbeitnehmer, Du bist mein Arbeitgeber, beim Geld bist Du der Nehmer und ich der Geber. Ich werde immer Arbeit haben und nie Geld, Du aber wirst immer Geld haben und nie Arbeit.' Es gab keinen Widerspruch.

  19. D. Horvath (kein Partner)
    28. Dezember 2009 21:41

    Lieber Herr Unterberger!

    Ich "verfolge" ihre stets treffenden Artikel schon seit Presse-Zeiten, habe auch von ihrer letzten "An-die-Luft-Setzung" erfahren und freue mich ihre wunderbaren Zeilen wenigstens hier lesen zu können.
    Warum aber, lieber Herr Unterberger, sind Sie nicht der Presse erhalten geblieben bzw. normalerweise müssten sich doch die am Markt befindlichen Medien um den "Unterberger" reissen.
    Gibt es nur mehr die "linke" Medienvielfalt am Parkett?
    Interessant ist die Tatsache, dass die "Sponsoren" dieser linken Medien sehr oft grosse konservative Konzerne sind.

    Ich hoffe doch, Sie bald wieder als Chefredaktuer einer Tageszeitung artikelmässig "verfolgen" zu können.

    liebe grüsse

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 19:17

      Sie sprechen mir aus der Seele. Auch ich würde ihm sehr bald die Chefredaktion einer freien Presse gönnen.

      Vermutlich ist es die 'Angst vor der Wahrheit', der er unerschrocken ins Auge blickt zum Unterschied von den anderen 'Duckmäusern'. Ein Verleger oder Sponsor, der sich plötzlich im Fokus der Kritik befindet, nicht auszudenken ! Wenn es aber die Wahrheit ist, was solls, man kann es ja in Zukunft besser machen, oder könnte ?

      Wer traut sich mit Unterberger ? Seid nicht so feig ! Gebt ihm einen Vertrag ohne Auflagen und Einschränkungen ! Er macht Euch sicher reich und jeder seiner Beiträge wird weiterhin eine Bereicherung für alle sein. Freie Presse sollte doch was Gutes sein !

      In diesem Sinn ein PROSIT 2010 ! ... und Danke für das Bisherige !

  20. CSI (kein Partner)
    28. Dezember 2009 20:40

    Bei Homophilen, Feministinnen und bei der linken Rasselbande findet man auch viel mehr psychisch Kranke. Auch das wird nicht veröffentlicht. Trotzdem hören die Politiker im vorauseilenden Gehorsam auf linke "Experten" und Ratgeber.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 19:19

      Das hat Dr. Unterberger aber bei seinem Homo-Ehe Artikel angeführt und wurde dafür auch kritisiert von einigen Postern.

  21. Dkfm. Werner Köhler (kein Partner)
    28. Dezember 2009 20:35

    Meinen Glückwunsch zu Ihrer Aktivität auch im aufgezwungenen "Ausgedinge".
    Der von Ihnen heute veröffentlichte Artikel ist wieder einmal einer vom Wunder Unterberger verfasster Spitzenartikel. Er bringt die Realitäten des Lebens und damit der Familien genau auf den Punkt. Gott sei dank sind Familien im Grunde unveränderliche Gebilde, die ihre eigene Entwicklung führen.
    Im wesentlichen läuft alles darauf hinaus, daß nur in Paarfamilien eine gedeihliche Entwicklung des Nachwuchses möglich ist. Alle anderen, "modernen" Formen der Kindererziehung sind gescheitert. Das beginnt mit den Kindergärten mit nunmehr nur noch 0,001%o Männeranteil, wird fortgesetzt mit den Ganztagskrippen (kommunisitsch, zionistisch) mit 0% Männeranteil. Was alle diese "Bewegungen" kennzeichnet ist die mangelnde Lernfähigkeit aus anderen gemachten Erfahrungen! Daher sollten diese beinhart bekämpft werden.
    Das Fiasko dringt jetzt in die Universitäten ein und wird die gesamte Bildungspolitik zerstören.
    Es freut mich ja, daß sogar sozialdemokratische Familien am hergebrachten System festhalten. Übrigens ist ein Großteil der sozialdemokratischen Kernfamilien so aufgewachsen!
    Was wird sich ändern? Nichts, da einige Feministinnen die Männer am Krawatel haben und so manipulieren.

  22. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    28. Dezember 2009 19:13

    Eigentlich wollte ich mir ja den Weihnachtsfrieden durchs Lesen schlecht gelaunter Kommentare hier nicht verderben, aber wieder einmal muss eine Southpark-Folge herhalten, diesmal als unumstößlicher Beweis dafür, dass die grassierende und familienzerstörende Homophilie ausschließlich auf Verschwörung der "Anti-Familien-Lobbies" zurückzuführen ist:
    http://www.southparkstudios.com/episodes/103917

  23. Alexander Roslin (kein Partner)
    28. Dezember 2009 17:23

    Ich schreibe aus Deutschland und kann nur bestätigen, dass auch hierzulande ein leider immer erfolgreicherer Feldzug zur Auflösung der angeblich so repressiven, bürgerlichen, "patriarchalen" Familie geführt wird mit verheerenden Folgen für die psychische Gesundheit unserer ohnenhin immer rarer werdenden Kinder.
    Ist der Staatssozialismus sowjetischer Prägung auch zusammengebrochen, so hat der "Kultursozialismus" westlicher Prägung, der seit 1968 unseren Zeitgeist, die geisteswissenschaftlichen Fakultäten und in Form der zu dogmatischer Gültigkeit gebrachten Glaubenssätze der politischen Korrektheit zunehmend auch veröffentlichte Meinung und selbst die Politik "konservativer" Parteien beherrscht, seinen Höhepunkt noch lange nicht gesehen.
    Angesichts der zerstörerischen Folgen auf unsere Gesellschaften, deren Zunahme einhergeht mit einem wachsenden Einfluss des Islam, der selbst für immer mehr westliche Konvertiten zu einer attraktiven Alternative zu unserem sich selbst auffressenden, verwahrlosenden, westlichen Lebensmodell wird, eine erschreckende Aussicht.
    Sie gehören zu den wenigen Stimmen, die sich gegen diese Entwicklung überhaupt noch in vernünftiger, nicht extremistischer Weise, erheben.
    Dafür danke ich Ihnen.

    Alexander Roslin,
    der nicht mehr weiß, was er eigentlich noch guten Gewissens wählen kann jenseits politisch korrekt-feministischer Verblendung und politischer Extreme.
    Das eine so verheerend-gesellschaftszerstörend wie das andere.
    Wir fallen wie eine faule Frucht der Islamisierung anheim.

    • CSI (kein Partner)
      28. Dezember 2009 20:35

      Die Feministen sind erstaunlich ruhig, was die Unterdrückung der islamischen Frau anbelangt. Was mag das wohl bedeuten?

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      29. Dezember 2009 08:45

      Das bedeutet, dass die Feministinen der Dialektik anheimfallen, der alle Fanatiker unterliegen: Sie verwandeln sich in jene Ungeheuer, die zu bekämpfen sie vorgeben. Alles, was sie an den Männern meinen dingfest machen zu müssen, nimmt durch sie selbst Gestalt an. Verblendung und Selbstzerstörung sind da eben zentrale Elemente.
      Mit den Musel-Patriarchen rufen sie sich genau die Männer herbei, die sie seit Jahrzehnten an die Wand malen.

  24. GOP (kein Partner)
    28. Dezember 2009 15:10

    Ich beobachte sehr genau den sog. "Familienzerfall" der letzten 40 Jahre. Während früher die großen Religionsgemeinschaften und der Staat den Wert der Familie sehr hoch gehalten haben, wurde diese durch die Regierenden durch laufende sog. "Verbesserungen" stark untergraben. Sicher war es ein großer Vorteil, den ledigen Kindern die gleichen Rechte wie den ehelich Geborenen zu gewähren, denn diese Geschöpfe können ja nichts dafür. Aber die legalen Abtreibungsmöglichkeiten, vereinfachte Eheauflösungen, Gleichsetzung der Lebenspartner (z.B. im Sozialrecht), staatl. Übernahme vieler früher im Elternhaus erfolgten Erziehungen usw. haben die Familien mehr oder weniger schon zerstört (siehe aktuelles Verhältnis von Hochzeiten zu Scheidungen! Obwohl diese Kennzahl eigentlich gar nichts aussagt, denn vielfach heisst es bei Partnerschaften einfach: Tschüß!). Auf der Strecke bleiben da meist die Kinder!

    Die Frauen werden manchmal doch nur mehr als Gebärmaschinen betrachtet, welche möglichst schnell wieder in den Wirtschaftskreislauf eingebunden werden sollen. Viele Gruppierungen haben versucht, den Frauen die "gleichen" Rechte und Möglichkeiten, wie die der Männer zu verschaffen. Allerdings ist dies biologisch gar nicht möglich, denn Frau bleibt eben Frau mit völlig anderen Gefühlen, Neigungen usw. Trotz vieler medizinischer Fortschritte ist leider auch eine steigende weibliche Unfruchtbarkeit festzustellen (auch bei den Männern nimmt die Samenqualität stark ab!) und auch geringeres Sexualinteresse ist heutzutage vielfach festzustellen.
    Andererseits werden Partnerschaften (auch homosexuelle) stattlich gefördert, bei älteren Personen spricht man sogar schon von "Lebensabschnittpartnern" (Unwort des Jahres?). Da leben oft Paare zusammen, welche nicht verheiratet sind und das Pensionssystem durch drei 3 Pensionen (er hat eine, sie ihre eigene sowie eine Witwenpension) optimal ausnützen bzw. schädigen.

    Wohin geht das Abendland eigentlich? Hat der derzeitige iranische Präsident nicht recht, wenn er behauptet, "Europa werden wir früher oder später ohne Waffen erobern"?

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 15:02

      Ja, er hat Recht und weiss, wovon er spricht.

      Ich habe in meinem Bekanntenkreis eine persische Lehrerin, die fliehen musste, weil sie gegen die Rückkehr zur Burka demonstriert hat. Ihre Kinder mussten später auch fliehen und sind in GB und USA. Sie ist jetzt Schriftstellerin und lebt in Wien 19, wenn sie nicht gerade bei den Kindern ist.

      Auch sie sagt das Gleiche, wovon der jetzige Schreckenspräsident spricht.

  25. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    28. Dezember 2009 12:47

    Weihnachten als Fest der "heiligen" Familie hat , dank der gezielten Politik der Volksvertreter, ausgedient. Es mutet eigenartig an, wenn sich alle Single, Rumpffamilien und Patchworkfamilies fröhlich um die Familie in der Krippe versammeln. Alles wurde dem Geschäft geopfert und wie gut es der Welt dabei geht, liest man täglich auf den Wirtschaftsseiten der Zeitungen

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 20:46

      Am Rathausplatz am Christkindlmarkt aber gibt es noch Krippe und Weihnachtsbaum ...

      Vielleicht darf die Krippe noch bleiben, auch wenn beide, Ochs und Esel männlich sind ....

  26. wadlbeisser (kein Partner)
    28. Dezember 2009 12:37

    Wann kapiert Europa endlich, dass wir mit diesem von der EU verordneten und auf die Zerschlagung der Famile ausgerichteten Gender-Wahnsinn uns selbst den Boden unter den Füßen wegziehen?

  27. Richard Mer (kein Partner)
    28. Dezember 2009 12:21

    Dieser Blog sticht durch Qualität hervor. Deswegen bitte in Zukunft: Standardfehler oder zumindest Stichprobengrößen immer angeben. Sonst sind alle genannten Zahlen schwer zu interpretieren. Mir ist bewusst, dass das in Österreiche inzigartig wäre.

  28. Erwin Tripes (kein Partner)
    28. Dezember 2009 12:00

    Es gibt wohl kaum ein komplexeres Thema, als das der Familie. Dies wird auch aus der Diskussion zum Thema besonders deutlich.
    Leider scheint es auch in der sogenannten aufgeklärten Gesellschaft des Westens noch immer schwierig, die Verschiedenheit von Mann und Frau als Qualität zu erkennen, wobei die Frauen als Trägerinnen der Weisheit die verschiedenen Formen männlicher Tatkraft übernehmen und die Männer sich umgekehrt immer mehr der weiblichen Weisheit öffnen könnten. Das Ziel sollte doch sein, die Liebe, die wir für unseren Partner empfinden, so groß und weit als möglich zu machen, sie als Grundlage für Entwicklung zu verstehen, sowie als Möglichkeit, persönliche Begrenzungen zu überwinden.
    Aber viel besser, als ich über das Thema reflektieren kann, geschieht dies im spannend geschriebenen Buch „Der Buddha und die Liebe“, Verlag Knaur, ISBN:-13:978-3-426-66692-0.

  29. Josef Maierhofer (kein Partner)
    28. Dezember 2009 11:30

    Es hat sehr viel mit Verantwortung zu tun, wenn zwei junge Menschen beschliessen, eine Familie zu gründen und Kinder zu erziehen. Das legt sie mindestens auf die nächsten 30 Jahre (normal aber für das ganze Leben) fest.

    Kinder können nur das weitergeben, was in sie investiert wurde, was ihnen vorgelebt wurde.

    Junge Eltern haben es oft schwer, nicht der Propaganda gegen die Familie zu unterliegen.

    Vor allem die sozialistische Partei Österreichs ist da ein Vorreiter gegen die Familie.
    Abtreibungskliniken werden gefeiert, Pflichtkindergarten, Gratiskindergarten, Nachteile für Eltern steuerlicher Natur, Nachteile für Familien bei allen möglichen Freizeitaktivitäten, dagegen aber Forcierung der Abtreibung, Forcierung des Abschiebens in Kindergärten samt deren Förderung, Vereinheitlichung der Schule, Hort, zufolge der Schuldenpolitik eine deutliche Vermehrung der Schlüsselkinder, weil beide Eltern arbeiten müssen, um überleben zu können. Sehr deutlich tritt das in Wien zutage. Ich bin sehr neugierig, ob in Wien die Türken und andere Muslime den Gratiskindergarten überhaupt annehmen werden, ist er doch gegen die Familie gerichtet, und da haben diese Clans einen sehr feinen Instinkt gegen Zerstörung der Familie und ein hohes Zusammengehörigkeitsgefühl, das bei uns in der Zeit des 'künstlichen Wohlstandes auf Kredit' in den letzten 40-50 Jahren verloren gegangen ist.

    Ich stamme aus einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern, bin allerdings am Land und nicht in der Stadt aufgewachsen, da am Land ist ja heute noch besser. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl gibt es auch nach dem Tod der Eltern und die Geschwister halten zusammen und lernen voneinander (bzw. haben das getan). Wir waren/sind auch ein solcher Clan und wissen schon sehr genau, was wir von unseren Eltern, die bis an die Grenzen ihrer Möglichkeit gegangen sind, um sich für uns als Kinder einzusetzen, bekommen haben.

    Eine Gesinnungsgenossenschaft, die als Partei gegen die Familie arbeitet, hat so gro0en Erfolg gehabt, das wir diese allseits desolate Gesellschaft bekommen haben: Halten Sie es für richtig den Grundschülern Häupl/Oxonitsch Plakate zukommen zu lassen, statt Zuneigung ? Halten Sie es für richtig, den Jugendschutz völlig zu vernachlässigen ? Halten Sie es für richtig, falschen Wohlstand zu verkünden, Verherrlichung von Fernreisen, Singledasein, 'Karrieren', Unterstützung von Kleidermobbing bis in die Kinderdörfer, etc. Wäre es nicht wesentlich gescheiter, statt der 'Wohlstandsverwahrlosung' lieber die Familie zu fördern. Da wäre die ÖVP im Vorteil gewesen, hätte sie nicht den ganzen wertlosen SPÖ Plunder zu Familie begonnen nachzuäffen. Wertloser Plunder ist es allemal, was unsere Kinder da, sogar statistisch nachgewiesen, von unserer Gesellschaft vorgesetzt bekommen.

    Ich betone, Familienförderung stützt sich nicht vordergründig auf Geld, sondern in erster Linie auf Anerkennung der Leistung der Familie. Eine Mutter, ein Vater, die ihren Kindern weiterhelfen, auch, wenn sie selbst oft nicht diese Bildung mitgebracht haben, die die Kleinen benötigen, sind wesentlich mehr wert als eine Häupl/Oxonotsch Hochglanzpolitbroschüre. Hätte der Herr Bürgermeister den Betrag dafür gegeben, dass tausende Kinder auf Schullandwoche oder Schikurs (samt Ausrüstung) kommen können, dann hätte er kein Häupl/Oxonitsch Bild gebraucht. Das hätten die Leute auch so gewußt.
    So aber hat man Wertloses gegeben und Wertvolles genommen.

    Würden überhaupt alle Parteien auf die Steuermillionen für Wahlwerbung verzichten und diese für bestimmte gesellschaftsfördernde Maßnahmen einsetzen, viel Gutes könnte damit für Familien getan werden.

    Der künstliche Wohlstand auf Kredit, der vor allem von der SPÖ forciert wurde und wird, ist es, der nach Jahrzehnten der systematischen Familienzerstörung nun seine Wirkung zeigt. Die Kette von Ganztageskindergarten über den Tageshort zum Gefängnis schliesst sich immer deutlicher. Und das haben die gemacht, die stets Geld gesucht, Geld gegeben haben, statt der Anerkennung der Leistungen der Familie und der gesellschaftlichen Anerkennung der Familie. Da helfen in Wien die Häupl/Oxonitsch Plakate auch nichts, sie richten weiteren Schaden an, weil man deutlcih zeigt, was Geldverschwendung ist. Von 'sozial' ist da nichts mehr geblieben.

    Es sind dies jahrzehntelange schwere Versäumnisse aller 'Gewissensverweigerer' und 'Religionsverweigerer' und auch der 'Verehrer der Wohlstandsgötzen' und der Diener der Bonzen, die den Familien das Geld wegnehmen und zu den Bonzen schieben. Und da sind sehr viele unter uns gemeint.

    Wen wundert es denn noch, wenn dann nur noch Zeitpartnerschaften ohne Kinder gegründet werden ? Karriere, Selbstbestimmung, Emanzipation, Quote, etc. sind die heutigen 'Errungenschaften' und werden verherrlicht und von unseren 'Dummerlparteien' transportiert, ohne zu wissen, was sie damit tun. Das ist das Ergebnis, das es in den 50-er Jahren, als ich ein Volkschüler war, so nicht gegeben hätte.

    Vielleicht weiß das eine oder andere 'Parteiendummerl' noch was über Familie. Vielleicht denkt der eine oder andere an das Notwendige und nicht an das Überflüssige. Gibt es noch Menschen mit Instinkt in der Politik ? Sie haben den Leuten die Familie genommen und Geld gegeben und den 'Erfolg' kann man schon deutlich ablesen. Sie haben mit der 'Gutmenschenphilosophie' (Geldspenden werden als gut angesehen, ohne zu fragen wofür) sehr viel Schlechtes getan.

    Hätten Sie auf Ihr Gewissen gehört, liebe Politiker, vielleicht sogar an Ihre Religion gedacht, nie wäre so ein negatives Ergebnis erzielbar gewesen ? Wenn ein Affe ins Wasser springt, dann ist es offenbar modern, dass alle anderen Affen auch hüpfen müssen, um gleich einmal die 'ausländische' Ausrede hintanzuhalten.

    Die Arroganz hat jahrzehntelang die Vorherrschaft über die Menschlichkeit gehabt. Nun haben wir das arrogante Ergebnis und die unzähligen zerstörten Leben.

    • Herby (kein Partner)
      28. Dezember 2009 12:11

      @ Josef Meierhofer 11:30

      Ich stimme Ihrer Haltung über den Wert der Familie zu, bin aber nicht der Meinung dass eine politische Partei ganz allein verantwortlich für den gegenwärtigen Familienzerfall ist: Da sind viele Akteure, national wie international und es in vielen Ländern weltweit ein Zeitgeist in Richtung Familienzerfall zu beobachten.

      ' Vielleicht weiß das eine oder andere ‘Parteiendummerl’ noch was über Familie ... '

      Heute, 2009/2010 sind wir in Österreich leider soweit, dass sich unter dem Begriff 'Familie' nur mehr Wenige etwas vorstellen können, dafür gibt es den Begriff 'Familienideologie' - so ziemlich jede polit. Partei in Österreich hat heute so ziemlich ihre eigene Familienideologie.

      Weil Sie Häupl/Oxonitsch öfters erwähnen: Die Aufklärungsfilmchen für Jugendliche:

      www.sexwecan.at/

      sind hauptsächlich Herrn Oxonitsch http://tinyurl.com/y8shxjr zu verdanken.

      Es lohnt sich auf der sexwecan-Seite auch den Link zum LehrerInnenWeb-Forum zu folgen und sich die Beiträge der Lehrer an zu sehen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      28. Dezember 2009 13:11

      @ Herby

      Was natürlich nur beweist, was ich zu SPÖ gemeint habe.

    • Alwis (kein Partner)
      28. Dezember 2009 18:19

      Nicht schlecht, Herr Maierhofer!

      Ich möchte besonders auf das Detail "Selbstzerstörung Europas" hinweisen.
      Die Wahnideen von
      Gleichheit (in allen Lebenslagen - und nicht nur Gleichberechtigung) von Männern und Frauen,
      Gender-Mainstreaming,
      Homo-Ehe usw.
      werden Europas Kultur und Zivilisation zerstören.

      Und was werden die neuen Herren Europas, die Moslems nämlich, als erstes hinwegfegen?
      Richtig:
      Gleichheit von Männern und Frauen, Genderwahnsinn, Homoehe und allen ähnlichen naturwidrigen Unsinn.

      Die Linken graben sich ihr eigenes Grab.
      Tragisch nur, daß sie damit auch die christliche Kultur und Zivilisation Europas mitreißen.

      Siehe auch:
      http://schreibfreiheit.eu/page/3/

    • M.P. (kein Partner)
      29. Dezember 2009 18:37

      @Alwis: Wäre das Christentum nur eine schöne Theorie hätten Sie vielleicht recht. Gibt es den Gott der Christen und Juden jedoch, wird Er die Herrschaftsübernahme durch die Moslems nicht zulassen.
      Ich gestehe aber, daß für mich die Frage, weshalb Er den Holocaust zugelassen hat, dabei unbeantwortet bleibt...

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 20:59

      @ M.P.

      Ja die Menschen haben seine Gebote nicht beachtet, sonst wäre es zu so etwas nicht gekommen.

      Es wären nicht viele Gebote und man könnte sie sich alle merken, wenn man wollte. Sie wären auch nicht so schwer zu verstehen und sind ganz einfach.

      Nur der Mensch glaubt, er wäre ein Herr, was er ganz und gar nicht ist. Wie klein er ist, zeigt jede Naturkatastrophe, jeder Krieg, den er einmal begonnen hat, etc.

      Offenbar will man einfach aus der Geschichte nicht lernen.

      Wie vielen Nazis hat der Tod von Millionen geholfen ? Sie wollten die Welt beherrschen und konnten sich nicht einmal selbst beherrschen.

      So ist es auch heute.

    • M.P. (kein Partner)
      29. Dezember 2009 21:07

      @Josef Maierhofer: "Ja die Menschen haben seine Gebote nicht beachtet, sonst wäre es zu so etwas nicht gekommen." Das bezieht sich aber hoffentlich nicht auf die Juden? Und wenn, dann nur in dem Sinn, daß wir alle Juden sind...
      Aber Gott "funktioniert" ja so nicht. Wie viele beachten seine Geboten nicht, und leben offenbar in Saus und Braus? Wie viele beachten sie und sehen nie den Silberstreif der Hoffnung am Horizont? Es ist ein großes Geheimnis und auch der Glaube an Gott erklärt nicht alles...

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 21:27

      @ M.P.

      Ja, so funktioniert er wirklich nicht und auch, wenn Sie zu den Wolken vordringen, werden Sie ihn so nicht antreffen, wie sich so mancher das vorstellt.

      Wenn jemand heute in 'Saus und Braus' lebt, dann verfolgen sie seinen Werdegang weiter. Ich beneide keinen um seinen 'Saus und Braus'.

      Ich habe einmal zu einem Siemens Mitarbeiter, der eine Karriere in 'Saus und Braus' gemacht hat, weil er einen Vorstand als Freund hatte: 'Ich fahre mit meiner Familie am Sonntag nach St. Corona, Du aber gehst, wie jeden Sonntag, mit Deinem Gönner am den Schießstand und nachher saufen.' Hat damals der Wahrheit entsprochen. Heute ist er Selbständiger und der Gönner schon gestorben und um seine Situation überhaupt nicht zu beneiden.

      Man darf nicht Ausschnittsfotos machen, da sagen nichts über das Gesamte.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 21:38

      @ M.P.

      Zu Ihren zweiten Punkt: die Juden

      Woher wissen wir so genau, ob nicht die auch gegen diese Gebote verstossen haben ?

      Das kann jeder nur selbst individuell mit seinem Gewissen vereinbaren, wie weit er sich von den Geboten entfernt. Je mehr die aber eingeahlten werden, desto mehr Chancen auf Frieden in allen Ebenen gibt es, so denke ich.

    • M.P. (kein Partner)
      29. Dezember 2009 22:49

      @Josef Meierhofer: gewiß haben auch Juden gegen die Gebote verstoßen, ich wage zu sagen, genau wie Sie und ich, aber sicher nicht mehr als andere Völker, denen dieses Schicksal nicht zuteil wurde. Wie gesagt bin ich noch immer ein katholischer Gläubiger bzw. versuche es zu sein, aber mit zunehmendem Alter habe ich eben meine Schwierigkeiten mit den angebotenen Erklärungen. Es läßt sich eben nicht alles nur durch das Handeln oder Nichthandeln der Menschen erklären!
      "Saus und Braus" war vielleicht kein guter Ausdruck. Ich hätte besser "scheinbar sorgenlos" sagen sollen, ich denke, Sie verstehen schon, was ich meine. Das, was Menschen hier widerfährt, läßt sich einfach nicht immer nur durch deren Tun und Lassen erklären!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      29. Dezember 2009 23:29

      @ M.P.

      Ich verstehe Sie sehr gut.

      Das verleitet mich wieder zu meiner Standard Aussage:
      Wir können nicht in die Zukunft sehen, die Vergangenheit nicht mehr ändern, lediglich die Gegenwart entscheiden und ob es richtig war, das zeigt die Zukunft.

      Meine Nachbarin aus dem Dorf (Bäurin) hat 4 Kinder großgezogen, war immer fleissig hat immer vorbildlich gelebt, auch als Christin. Wurde jetzt mit 65 am Rückgrat operiert und beginnt jetzt gerade mühsamst unter Schmerz mit viel Kraft und Überwindung Muskel anzutrainieren.

      Das Glück ist für sie derzeit der Erfolg, dass sie bereits mit 2 Krücken im Hof gehen kann, aber noch nicht über Stufen.

      Soll man da von 'Prüfung Gottes' reden, oder eher von dem 'Glück' Fortschritte zu erzielen. Ich nehme zweiteres.

      Ihnen auch ein PROSIT 2010 und Gesundheit vor allem !

    • M.P. (kein Partner)
      29. Dezember 2009 23:39

      @Josef Maierhofer: Stimmt! Damit sprechen Sie die Freiheit des Menschen an. Die Dinge sind wie sie sind und wir haben die Freiheit, ihnen Werte beizumessen. Das ist es wohl auch, wenn Jesus meint: "Ihr werdet noch größere Dinge vollbringen als ich." (vgl. Joh 14,12). Wir können etwas für gut befinden oder für schlecht, dienen oder dienstbar machen, etc. Meistens wissen oder glauben wir es nicht.
      Aber die Frage der Theodizee bleibt unbeantwortet...

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      30. Dezember 2009 01:24

      @ M.P.

      Diese philosophische Frage werde auch ich nicht beantworten können, aber sicher nach meinem Gefühl interpretieren.

      Dass es im alten Testament solche 'Strafgerichte', 'Sintfluten' gegeben hat, ist Fakt und ist es auch heute noch.

      Ob der Herrgott mit uns jetzt gut oder strafend umgeht, das lässt sich für mich, der ich mit den philosophischen Betrachtungen zu diesem Thema noch nie befasst habe, eigentlich alles offen.

      Tatsache sind aber die Ereignisse, die Leiden, die Freuden, die wir im Leben erleben dürfen, oft auch das Pech, das Unglück und meinem Gefühl nach sind wir dazu verdammt, alles anzunehmen, wie es kommt. Ich kann daher einer göttlichen Vorsehung als Gläubiger nur insofern zustimmen, wie ein Ungläubiger sagen würde, dagegen kann man nichts machen.

      Jedenfalls wage ich aber zu behaupten, dass die Einhaltung der 10 Gebote der größte Friedenssicherer wäre und die Nichteinhaltung noch immer irgendwann zum Krieg geführt hat und damit in Katastrophe und Verderben.

      Ich hoffe, ich schieße nicht allzu weit daneben, zu dem, was Sie gemeint haben.

    • M.P. (kein Partner)
      30. Dezember 2009 16:02

      @Josef Maierhofer: Sie haben wohl recht. Ich erlebe aber auch einen barmherzigen Gott, der auch die Nichteinhaltung seiner Gebote immer wieder verzeiht. Aber vielleicht ist ja gerade das auch mit eine Ursache vieler Miseren? Jedenfalls ist es eine Bedingung für die menschliche Freiheit...

  30. Piefke (kein Partner)
    28. Dezember 2009 11:23

    Solange 4 - 5 Jahrzehnte feministische Männerverteufelung und Apohteose des Weiblichen immer paranoiderere Auswüchse zeitigt, wird der Nachwuchsschwund immer krasser werden. Denn wenn Männer nur noch zu einer Herde rechtloser Zahlesel degradiert werden, die permanent unter dem Generalverdacht der Gewalttätigkeit und des Kindsmissbrauch schweben, und wegen infamer Denunziationen die Kinder entzogen bekommen, ist die sog. "Fortpflanzungsverweigerung" nur logische Konsequenz. Dass das feige Gutmenschentum, insbesondere die weichgespülten Lila Pudel (von Männern) an feministischen Paradigmen zu rütteln wagen, ist heftig zu bezweifeln. Stattdessen wird die perfide, impertinente Schuldzuweisung richtung Männer weiter intensiviert, Die verlogene "Fauenförderung" wird mit immer weiteren Milliarden aufgebläht (trotz lehrer Staatskassen), die Alleinerziehende mutiert zur Säulenheiligen, die wir (Steuerzahler) alimentieren dürfen. Das Resulat sind seelisch verkrüppelte Kinder. Zum Hohn bekommen die Buben, denen das fehlende Vatervorbild besonders zusetzt, schon von Kindesbeinen an die übliche Suada von Girls-Dasy und Frauenvergötterungen, Männermiesmache und die ganze Genderindoktrination reingewürgt. - Wagt es jemand diesen ganzen kranken Unfug zu kritisieren, wird die bewährte Macho-Chauvi- und schliesslich die Faschismus-Keule ausgepackt. Damit ist bslang jede Kritik totgeschlagen wiorden. Nun gut, so sei es, dann wird diese westliche Dekadenz-Kultur eben untergehen. Spengler hat womöglioch doch recht. Wir sind eine Kultur des Todes, der Selbstverachtung und Selbstvernichtung geworden. Sie hat dann nicht einmal Mitleid verdient, sondern nur Verachtung .

    • Verdrängungskünstler (kein Partner)
      28. Dezember 2009 11:38

      Stimmt Piefke: "Wir sind eine Kultur des Todes, der Selbstverachtung und Selbstvernichtung geworden" und sind uns nicht mal darüber, bewusst!

    • tartaros (kein Partner)
      28. Dezember 2009 12:49

      Sie haben völlig recht. Und da ich auch nicht mehr an eine Rückbesinnung der Europäer glauben (kann), da die Widerstände einfach zu groß sind / scheinen, werde ich mir ins Fäustchen lachen, wenn Typen wie die Glawischnikow und wie sie alle heißen unter die Burka müssen. Wir haben euch gewarnt.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      28. Dezember 2009 17:28

      @ tartaros

      das '... kow' kann man auch noch weglassen.

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 22:02

      Aber gehen'S, Piefke ! Tun'S Ihner do nix an..!

      Beten'S halt a bisserl zum Herrgott, damit die Todeskultur nicht ganz so harsch wird.

  31. GOP (kein Partner)
    28. Dezember 2009 11:14

    Ja, man kann es nicht genug erwähnen: bei den moslemischen Einwohnen (auch in unseren Ländern) gibt es noch (scheinbar) "intakte" Familien, soweit ich dies von außen beurteilen kann (auch wenn z.B. die Frauen dort einen geringen Stellenwert haben, siehe auch Zwangsbeschneidungen, Zwangsehen usw.). Dort werden auch die "Alten" - nicht so wie bei uns - einfach in Altersheime abgeschoben. Natürlich kann dieser Zusammenhalt für uns Europäer auch mühsam sein, z.B. in Arztordinationen oder bei Krankenhausbesuchen, wo scheinbar halb Istanbul anwesend ist.

    • Eddie R. (kein Partner)
      28. Dezember 2009 11:19

      Die Oma wird nur deshalb nicht abgeschoben, weil man die als Geldquelle nutzen kann:

      - Anstellung bei Firma Sozialamt
      - größere Wohnung, zahlen tut es die Stadt
      - Pflegegeld, Pflegestufe III

      da lacht das Türkenherz....

      Die Familie fungiert als Firma wie die Mafia....

    • hew (kein Partner)
      28. Dezember 2009 13:38

      @ Eddie R.

      warum so eine pauschale Unterstellung? Es mag solche Fälle geben, dies als Regelfall darzustellen ist jedoch eine unnötige Verunglimpfung.

  32. Eddie R. (kein Partner)
    28. Dezember 2009 10:54

    Diejenigen unter den Politikern, die gerne auf die Familie verzichten wollen, sind die gleichen Gutmenschen, die uns Multikulti von oben verordnen...!!

  33. beatrix (kein Partner)
    28. Dezember 2009 10:46

    Das langezeit favorisierte Idealmodell Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Kindern, wurde vom selben Schicksal ereilt wie seine Überbauten Staat und Gesellschaft : es zerbröselt.

    Damit ein solches Familienmodell funktioniert, braucht es ein entsprechendes Umfeld, das dessen Existenz und Fortbestehen auch nachhaltig unterstützt, vor allem ideell. Wenn die allgemeinen Umstände nun aber anderen Modellen viel konsequenter den Weg bereiten, gerät das klassische Familienmodell ins nostalgische Aus. Eine Familie besteht nicht nur aus ihren bislang typischen Strukturen, sondern vor allem aus Menschen, deren Verbindungsqualität auf gegenseitigem Respekt und Wohlwollen vertrauen können muss. Strukturen allein können zum Käfig werden, zur äußerlichen Form, innerhalb deren sich das Familiendasein halt irgendwie abspielt. Die Kinder reflektieren dabei - wie immer - den Qualitätszustand ihres Herkunftsgefüges.

    Männer wie Frauen erleben heute eine massive Transformation in ihrem Geschlechter-Rollen-Verständnis, wobei sich die Beziehungsfrage immer weniger stellt. Im Rausche der Individualisierung und eines allgemein feststellbaren Verantwortungsentzuges ziehen bindungsaffine Lebensmodelle mangels Interesse und Notwendigkeit eindeutig den Kürzeren.
    Gesellschaften, die mit allen Mitteln den individuellen Egoismus bis zur Raserei fördern, können nicht erwarten, dass nachfolgende Generationen überhaupt noch Lust dafür entwickeln, in etwas zu investieren, das ihnen hohes persönliches Engagement, Verantwortung und Emotionalarbeit abverlangt. Das aufregende, leichte Jetzt zählt, und kein unsicheres, mühebehaftetes Später.

    Die Generalattitüde vieler Männer hat den Frauen signalisiert, dass sie sich lieber mit Kurzweile vergnügen und Frauen selber schauen sollen, wo sie bleiben. Beziehungs-bzw. familienunwillige Männer gibt es ungleich mehr an der Zahl als Frauen. Für diese Entwicklung tragen die heftig boomenden Kurzweilbranchen Prostitution und Pornografie einen erheblichen Mitanteil, die bekanntlich den wohl radikalsten Gegenpol zur Familie darstellen.

    Im Zuge dieser Alleingangstendenzen den Frauen "gegenderten Superwomanism" vorzuwerfen, halte ich für kühn bis annähernd unverzeihlich. Wieviele Frauen würden sich einen integren, verlässlichen, bindungsfähigen und emotional gesunden Mann wünschen, doch diese Spezies scheint immer weniger auffindbar. Was nützt da die Beschwörung eines Idealmodells, wenn die Summe aller Wirklichkeiten so krass dagegen spricht ?

    Aber wir werden ja familienpolitisch bald gerettet. Schließlich haben sich unsere prophetisch begabten Gesellschaftskonstrukteure beizeiten schon etwas einfallen lassen, das die Wiederkehr der Großfamilie mit allen Mitteln fördert. Es muss ja nicht um jeden Preis die österreichische Großfamilie sein, deshalb bietet man fellachischen Familiaristenclans aus sehr weiter, erzkonservativer Ferne eine perfekte Infrastruktur, von der unsere Ego-Individualisten,- mit Ausnahme von ein paar heiratswilligen Homos -, eben keinen Gebrauch mehr machen wollen. Ätsch ?

    Und die Kirche, weniger Samen- als Segenspender, schaut mit zunehmendem Wohlwollen auf diese Entwicklung herab. Denn sie bringt endlich wieder viele Kinder....

    • Walter Wolf (kein Partner)
      28. Dezember 2009 10:53

      Die letzten 9 Zeilen hätten vollauf gereicht :-)

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      28. Dezember 2009 11:05

      Liebe Beatrix,
      wir haben bei der völlig berechtigten Herstellung der Gleichstellung der Frau das Kind mit dem Bad ausgeschüttet, und daran waren auch einige Frauen nicht unbeteiligt ... ich stelle in meinem Bekannten/"Kindeskreis" (alle über 30 ...) fest, dass junge Männer große Probleme mit dem neuen "Selbstbewusstsein" von jungen Damen haben und einfach nicht damit fertig werden, wobei die jungen Damen wiederum den "integren, verlässlichen, bindungsfähigen und emotional gesunden Mann" (©Beatrix) vielleicht insgeheim wünschen, ihre Gehabe dem aber diametral gegenübersteht ... die Frage wäre doch, wie wir das wieder ins Lot bringen könnten ... schwieirig, sicher nur über Erziehung, aber wer will sich heute schon der schwierigen und mühevollen Aufagbe Erziehung unterziehen?

    • martell (kein Partner)
      28. Dezember 2009 11:10

      kurzfassung ihres geschwurbels: die männer sind schuld!

      welch revolutionäre erkenntnis in unserer feminisierten gesellschaft. ich denke, ich habe das erst an die 1000000000000000000000 mal gehört.

    • protagoras (kein Partner)
      28. Dezember 2009 11:24

      liebe beatrix,

      ich erschüttere ungern ihr weltbild, aber das, was sie als "radikalsten gegenpol zur familie" bezeichnen, ist in vielen fällen hilfreich, wenn nicht sogar verantwortlich dafür, dass manche familien auch solche bleiben.

      die diskrepanz zwischen männern und frauen im hinblick auf bindungsunwilligkeit ist genetisch bedingt und wird sich nicht weg-oktroyieren lassen, wobei ich ohnehin zweifle, dass der unterschied in der realität so beträchtlich ist, wie er gerne in us-amerikanischen komödien dargestellt wird.

    • Eddie R. (kein Partner)
      28. Dezember 2009 11:25

      Ich glaube, gerade die Frauen von heute wünschen sich keinen braven, fleissigen, bindungsfähigen, emotional gesunden Mann. Eher etwas exotisches aus dem "Südland", ein bisschen Macho, aufschneiderisch und angeberisch, mit viel Zeit (ohne Arbeit)...

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      28. Dezember 2009 12:41

      @mag.scholik

      „ich stelle in meinem Bekannten/”Kindeskreis” (alle über 30 …) fest, dass junge Männer große Probleme mit dem neuen “Selbstbewusstsein” von jungen Damen haben und einfach nicht damit fertig werden, wobei die jungen Damen wiederum den “integren, verlässlichen, bindungsfähigen und emotional gesunden Mann” (©Beatrix) vielleicht insgeheim wünschen, ihre Gehabe dem aber diametral gegenübersteht … die Frage wäre doch, wie wir das wieder ins Lot bringen könnten …“

      Ich denke, dass sie die seltsame Dialektik in dieser Angelegenheit völlig zutreffend darstellen. Die Frauen wünschen sich zwar insgeheim solche andere Männer, aber sie schaffen es nicht sich zu solchen Männern zu bekennen weil in der Öffentlichkeit die semischwulen Gasgeber einfach die Szene beherrschen. All das, was einmal männlich war und immer sein wird, wird heute vom schieren Gegenteil überlagert. Die alten Dämonen Baal und Mammon, moderner ausgedrückt Sex und Geld beherrschen alles - was soll da Integrität, Verlässlichkeit, Bindungsfähigkeit. Die Sexualisierung zerstört ja nicht nur diese Tauglichkeiten, sondern auch den Verstand diese Situation als seine solche überhaupt wahrzunehmen. Es war Siegmund Freud, der darauf hingewiesen hat, dass der Verlust der Scham auch den Verlust des Verstandes bedeutet.

      Aus der Herleitung der Unterschiedenheit von Mann und Frau ist es nach meiner Überzeugung an den Männern eine Änderung der Verhältnisse herbeizuführen. Insofern haben die Männer die Schuld an den Verhältnissen. Wenn uns die Frauen auch noch als schuldig erklären, so ist das doch eine Ehre. Denn damit sind wir immerhin zurechnungsfähig und verantwortlich und vor allem, sie erwarten sich noch was von uns.

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 14:01

      protagoras
      ich erschüttere ungern ihr weltbild, aber das, was sie als “radikalsten gegenpol zur familie” bezeichnen, ist in vielen fällen hilfreich, wenn nicht sogar verantwortlich dafür, dass manche familien auch solche bleiben.

      Ich nehme an, Sie wissen Bescheid.

      Wenn Sie mich noch darüber aufklären wollten, wie Sie den Begriff "hilfreich" angelegt haben, würde das zum Besseren Verständnis dienen, zb. inwiefern Prostitution und Pronografie den Zusammenhalt der Familen fördern.


      PS : Ich bin sehr interessiert daran, wie der aufgeklärte westliche Mann denkt, fühlt und mental beschaffen ist. Dabei erfahre ich nicht selten, wie jung die Steinzeit ist, wenn nicht sogar egenwärtig.

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 14:07

      Walter Wolf
      Die letzten 9 Zeilen hätten vollauf gereicht :-)


      Tut mir leid, Sie überfordert zu haben. Immerhin hat es bei Ihnen noch zu einem Einzeiler gereicht.

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 14:15

      Eddie R.
      Ich glaube, gerade die Frauen von heute wünschen sich keinen braven, fleissigen, bindungsfähigen, emotional gesunden Mann. Eher etwas exotisches aus dem “Südland”, ein bisschen Macho, aufschneiderisch und angeberisch, mit viel Zeit (ohne Arbeit)…
      Sie mutmaßen zu sehr aus der Perspektive des Subproletariats.

      Wahrscheinlich sind es auch nur die asiatischen Katalogfrauen, die sich ein braves Mannsbild wünschen, der (einheimische) Rest will offenbar nur Rambo, oder?

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 14:17

      Wiederholung wegen Fehlübertragung :

      Eddie R.
      Ich glaube, gerade die Frauen von heute wünschen sich keinen braven, fleissigen, bindungsfähigen, emotional gesunden Mann. Eher etwas exotisches aus dem “Südland”, ein bisschen Macho, aufschneiderisch und angeberisch, mit viel Zeit (ohne Arbeit)…

      Sie mutmaßen zu sehr aus der Perspektive des Subproletariats.

      Wahrscheinlich sind es auch nur die asiatischen Katalogfrauen, die sich ein braves Mannsbild wünschen, der (einheimische) Rest will offenbar nur Rambo, oder?

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 14:36

      Herr Mag Scholik, im Grunde ist alles wohl eher eine Frage des Charakters.

      Integrität, Verlässlichkeit, Bindungsfähigkeit und emotionale Gesundheit entstehen aus dem Charakter, wenn dieser entsprechend Erziehungseinflüsse bzw. Vorbilder hatte.

      Diese Qualitäten sind freilich auch (sehr leicht) zerstörbar, bei vielen entstehen sie aber erst gar nicht.

      Ich befürchte, dass inzwischen der Gegentypus prävaliert.

      Meine Elterngeneration dachte und verhielt sich noch ganz anders. Heiraten und Familie gründen hatte Priorität, war fester Bestandteil des Lebenscurriculums.
      Meine Generation hat dann schon begonnen, sich aufzuführen. Erst recht ab Ende der 60-er Jahre. Meine Generation hat wohl viel vermurkst, allerdings war die Spießigkeit so mancher 50-/60-er Familie oft nicht mehr zu überbieten, dazu noch die Pädagogik des 19.Jhdts mit viel klerikalem Schaum...

      Also, die heile Welt war das damals auch nicht. Vielleicht war das noch bei der Fernsehfamilie Leitner der Fall .... :P
      Auch Mundl hatte eine intakte Familie...... :roll:

    • S. Oberreit (kein Partner)
      28. Dezember 2009 14:58

      Männerhassende Frauen wie Frau Beatrix, denen es dank der 68iger Ideolgie gelungen ist ihre pathologisches Weltbild zum allgemeinen gesellschaftlichen Standard zu erheben, tragen eine große Mitschuld am Niedergang Europas.

      Weibliche Prinzipien wurden zum allgemeinen Maßstab unseres Handelns und Denkens erhoben, die männlichen wurden hingegen unterdrückt und verächtlich gemacht. Die Folge: die Europäer glauben allen Ernstes, alle Probleme mit "Dialog" und "Toleranz" lösen zu können. Nicht mehr Fakten, sondern Gefühle bilden die Grundlage für unsere Entrscheidungen....

      Das nutzen natürlich die machtbewussten und kinderreichen Mohammedaner aus. Der feminisierte europäische Mann kann oder hat den virilen Jungmoslems nichts mehr entgegensetzen. Der europäische Mann ist schlicht und einfach nicht mehr in der Lage Frauen und Kinder bzw. sein Land und seine Werte zu verteidigen und zu schützen. Männerhassende Fauen wie Frau Beatrix und die Feministinnen haben in Europa zwar die Macht werrungen, doch ihr Sieg ist nutr euin kurzer und sehr bitterer.


      Ja die Feministinnen haben einen Phyrrussieg errungen, in nicht allzuferner Zukunft werden sie - wie in islamisch dominierten Ländern üblich - den Status eines Haustieres haben.

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      28. Dezember 2009 16:11

      ich kann männerhaß bei beatrix nicht ausmachen

    • S. Oberreit (kein Partner)
      28. Dezember 2009 16:31

      @ j. scheiber

      tatsächlich? und wie interpretieren sie dann diesen satz:

      "PS : Ich bin sehr interessiert daran, wie der aufgeklärte westliche Mann denkt, fühlt und mental beschaffen ist. Dabei erfahre ich nicht selten, wie jung die Steinzeit ist, wenn nicht sogar egenwärtig."

      ich übersetze es für sie: die männer sind noch genauso primitiv wie in der steinzeit.

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 17:39

      Oberreit
      Männerhassende Frauen wie Frau Beatrix, denen es dank der 68iger Ideolgie gelungen ist ihre pathologisches Weltbild zum allgemeinen gesellschaftlichen Standard zu erheben, tragen eine große Mitschuld am Niedergang Europas.

      Das hier ist eine plumpe, primitive Unterstellung in jeder Hinsicht, mit Verlaub.

      In den 68-ern, zu meiner Schulzeit, haben sich plötzlich neue Betrachtungsweisen aufgetan, die viele junge Menschen verführten und in ihren Bann zogen. Das kann man auch vor dem Hintergrund verstehen, dass die damalige Zeit noch stark von einer autoritären und rückständigen katholischen Kirche geprägt war, deren Eingriffe in die Privatsphäre besonders junge Menschen nicht mehr hinter dem Ofen hervorlockten.

      Wenn Sie schon zu solchen Rundumschlägen neigen, müssen Sie sich auch den Vorwurf gefallen lasse, dass sie der kontextualen Analyse nicht willens sind und
      mit Ihrem reflexartigen Vorwurf des Männerhasses vielleicht doch eher Sie zu den notorischen Frauenhassern gehören.

      Ich hasse grundsätzlich keine Männer, nur charakterliche Arschlöcher - beiden Geschlechts übrigens, falls Sie das beruhigt.

      Und : Hätten Sie je meine Beiträge gelesen (was offensichtlich nicht jeder intellektuell und emotional bewältigt), würde es Ihnen geläufig sein, dass ich zu den heftigsten 68-er-Kritikern gehöre.

      Nehmen Sie das nun bitte zur Kenntnis!

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 17:49

      Oberreit

      Zitat :Ich bin sehr interessiert daran, wie der aufgeklärte westliche Mann denkt, fühlt und mental beschaffen ist. Dabei erfahre ich nicht selten, wie jung die Steinzeit ist, wenn nicht sogar egenwärtig.”

      ich übersetze es für sie: die männer sind noch genauso primitiv wie in der steinzeit.

      Da Sie sich so großzügig als Übersetzer anbieten, noch eine Frage : Inwieweit sind Sie denn davon überzeugt, dass Sie mit Ihrer Denkmentalität, zumindest was Frauen betrifft, einem ostanatolischen Fellachen um Lichtjahre überlegen seien ?

      Einer wie Sie darf sich, nach meiner bescheidenen Beurteilung durchaus auf eine umfassende Islamisierung freuen. (Tun Sie es nicht eh schon ?) Der mentale Gleichklang wird Sie gegenseitig stärken, und der gemeinsame Gang zum wöchentlichen Haustier-Bazar wird den Handel beflügeln.
      Steinzeit. Ende.

    • S. Oberreit (kein Partner)
      28. Dezember 2009 17:56

      Ja ja, die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

      Im übrigen ist es die typische Argumentationslinie aller 68iger und ihrer Epiogen, Menschen mit anderer Meinung mangelnden Intellekt, Plumpheit, Dummhiet etc. zu unterstellen.

      Ein weiteres Indiz: linke Binsenweisheit hinter schönen aber leeren Phrasen und umständlichen Formulierungen zu verbergen. Das machen alle gerne, die irgendwelche linken Geisteswissenschaften studiert haben.

      Deshalb gebe ich ihnen ein Zitat von Jean Cocteau mit auf den Weg:

      Stil ist die Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach zu sagen - nicht umgekehrt

    • protagoras (kein Partner)
      28. Dezember 2009 18:14

      liebe frau (fräulein?) beatrix,

      ihrem argumentum ad hominem darf ich eines ihrer eigenen zitate entgegensetzen: "Das hier ist eine plumpe, primitive Unterstellung in jeder Hinsicht, mit Verlaub."

      Persönlich hätte ich eine Spur weniger entrüstet reagiert, aber es bietet sich nunmal so schön an, sie hier selbst zu zitieren.

      Zum inhaltlichen darf ich ihnen mitteilen, dass die Welt nicht schwarz/weiß ist, auch wenn sie offensichtlich ein gebranntes Kind zu sein scheinen. Auch sie werden ihren Deckel schon finden...

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 18:41

      protagoras
      liebe frau (fräulein?) beatrix,
      ihrem argumentum ad hominem darf ich eines ihrer eigenen zitate entgegensetzen: “Das hier ist eine plumpe, primitive Unterstellung in jeder Hinsicht, mit Verlaub.”

      Persönlich hätte ich eine Spur weniger entrüstet reagiert, aber es bietet sich nunmal so schön an, sie hier selbst zu zitieren.

      Zum inhaltlichen darf ich ihnen mitteilen, dass die Welt nicht schwarz/weiß ist, auch wenn sie offensichtlich ein gebranntes Kind zu sein scheinen. Auch sie werden ihren Deckel schon finden…

      Wie Sie persönlich reagiert hätten - wen sollte das wohl interessieren ?

      Überdies geben Sie ja hier als Draufgabe ein schönes Beispiel der ad hominem-Untergriffigkeit ab.
      Dazu noch eine kleine hübsche schwarz-weiß Belehrung, danke !

      Ich könnte nun, aus Paritätsgründen, Ihnen mit der Frage begegnen, ob Sie denn vielleicht Probleme mit dem anderen Geschlecht haben ? Schließlich machen Sie sich ja auch Sorgen, ob ich ein "gebranntes Kind" sei und trösten mich gütigst mit einer Deckelperspektive.
      Sind Sie denn etwa ein (aus-)gebrannter Bub, der solches empfehlen muss ?

      Ich werde meine Steinzeitforschungen natürlich weiter betreiben und auswerten. Typen wie Sie beeinträchtigen dabei leider empfindlich mein Wohlwollen gegenüber den Männern.

    • RS (kein Partner)
      28. Dezember 2009 18:47

      @ s. oberreit

      Den Steinzeit-Sager dürfen sie beatrix nicht so übel nehmen. Ich würde eher zurückfragen
      wieviele brauchbare Erfinungen die Frauen seit der Steinzeit gehabt haben. Ich behaupte, wenn es ihnen ginge, würden sie immer noch zum Fluß gehen und mit Prügel auf die Wäsche klopfen.

      Aber sonst finde ich ist beatrix eine kluge Frau und sie kann sehr gut formulieren. Ich lese ihre Beiträge immer und zur Gänze.
      In einem Pkt. gebe ich ihnen recht. Unsere Jungen Burschen haben große Probleme wenn es darum geht, sich gegen ihre muslimische " Mitbewerber" zu behaupten. Insbesonders in der Pupertät. In den Augen derer sind unsere Schlappschwänze, weil sie sich von den Frauen zuviel anschaffen lassen. Türkische Mädchen sind tabu und unsere Mädchen sind bei ihnen Freiwild. Mir wurde das von meinen Kindern und deren Freunden so erzählt.

    • protagoras (kein Partner)
      28. Dezember 2009 19:06

      Liebes fräulein beatrix,

      da sie offensichtlich zur zeit eine rote brille (nicht im sozialistischen sinne) tragen, werden wir wohl hier auf keinen grünen zweig mehr kommen.

      die "persönliche reaktion" war auf MEINE nutzung ihres zitats bezogen, nicht auf IHRE ursprüngliche reaktion.

      ...ein kurzer spaziergang an der frischen luft hilft einen klaren kopf zu bekommen; empfiehlt sich besonders bei diesen temperaturen zur kühlung des mütchens.

    • S. Oberreit (kein Partner)
      28. Dezember 2009 19:11

      @RS

      Die Verweiblichung unserer Gesellschaft ist eines unserer Hauptprobleme respektive eine der Hauptursachen für viele akuten Probleme. Und man kann nicht wie Frau Beatrix zwar einerseits den politisch korrekten linken Zeitgeist beklagen und andereseits behaupten, Männer seien primitive und dumm und den Frauen unterlegen. Das ist ersten schlicht dumm und zweitens unrichtig: in Wahrheit gibt es keine Frauen, die die IQ-Spitzenwerte von Genies erreichen - oder einfach ausgedrückt: es gibt keine weiblichen Genies, nur Männer sind zu absoluten geistigen Spitzenleistungen fähig (ich kann nichts dafür (weil ja immer de rbote der shclechten Nachricht geshclagen wird) dazu hat es im übrigen gute Artikel in der Weltwoche und in Eigentümlich Frei gegeben).

      Zum anderen kann die aufgeklärte westliche Gesellschaft nur dann überleben, wenn es wieder verstärkt auf die männlichen Tugenden setzt. Derzeit ist ja alles was mit Militär, Kampf, Kraft, Patriotismus, Kameradschaft, Verteidigung etc zu tun hat, verpönt. Stattdessen wollen uns die Heinisch Hoseks, Glawischnigs und Beatrixes einreden, man müsse nur auf die Frauen und die weibliche Intuition hören, dann wird alles gut, das Gegenteil ist der Fall, wie man unschwer an den rezenten Entwicklungen erkennen kann.

    • RS (kein Partner)
      28. Dezember 2009 20:29

      @ s.oberreit

      Die Schuld für die Verweiblichung kann man nun wirklich nicht den Frauen in die Schuhe schieben, sondern da sind die Männer schon selbst schuld!! Das beginnt in der Ausbildung. Vom Kindergarten über Volksschule bis Hauptschule ( Gym ) sind fast nur Frauen die Bezugspersonen unserer Kinder. Die Buben sind echt "arme Schweine" in diesem System. Mittlerweile haben das schon unsere Pädagogen erkannt und das will wahrlich was heissen!
      Das Land braucht meht Lehrer in der Pflichtschule !

      Ihre IQ-Theorie ist, meiner Ansicht nach, der Diskussion nicht dienlich.

    • tartaros (kein Partner)
      28. Dezember 2009 20:34

      @S. Oberreit
      Das ist nur die halbe Wahrheit. Im unteren IQ-Bereich sind auch die Männer federführend. Zusammengefasst heißt das, Männer sind extremer bzw. deren IQ-Werte breiter verteilt, sowohl nach unten als auch nach oben.
      Doch taugt der IQ-Wert überhaupt etwas? Theoretisch kann man alles mögliche messen / abfragen.

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 20:52

      Oberreit 19:06

      Die Verweiblichung unserer Gesellschaft ist eines unserer Hauptprobleme respektive eine der Hauptursachen für viele akuten Probleme. Und man kann nicht wie Frau Beatrix zwar einerseits den politisch korrekten linken Zeitgeist beklagen und andereseits behaupten, Männer seien primitive und dumm und den Frauen unterlegen. Das ist ersten schlicht dumm und zweitens unrichtig: in Wahrheit gibt es keine Frauen, die die IQ-Spitzenwerte von Genies erreichen – oder einfach ausgedrückt: es gibt keine weiblichen Genies, nur Männer sind zu absoluten geistigen Spitzenleistungen fähig (ich kann nichts dafür (weil ja immer de rbote der shclechten Nachricht geshclagen wird) dazu hat es im übrigen gute Artikel in der Weltwoche und in Eigentümlich Frei gegeben).

      Da Sie mich herausfordern, Folgendes : Frauen haben offensichtlich zu viel Energie damit verschwendet, Dummschwätzer (wie Sie, mit Verlaub) auf die Welt zu bringen.

      Keineswegs halte ich Männer generell für dumm und primitiv, dergleichen habe ich NIE geschrieben oder gesagt. Allerdings halte ich jeden misogynen Komplexler für einen Affen, weil mit solchen eine seriöse Koexistenz nicht möglich ist.

      Auch habe ich mit keinem Wort je von der Überlegenheit der Frauen gesprochen -
      lügen und verdrehen Sie also bitte nicht ständig!

      Sie sind offenbar stark männerhörig, in dieser Eigenart ein klassischer Wegbereiter der einströmenden fellachisch-altpatriarchalen Subkulturen, die allerdings genau das von Ihnen gehuldigte, abendländische Genie-Werk vernichten werden, durch das Sie sich so gerne erhöhen möchten.
      Mit welchem Recht nehmen Sie überhaupt das Wort "Genie" in den Mund? Welchen Anteil haben Sie an irgend einer Genialität ? Sie maßen sich an, Genialität beurteilen zu können, gleichzeitig sind Sie unfähig zur Einsicht, dass Ihr altertümliches Mentalgehabe eine Bankrotterklärung ist.

      Zum anderen kann die aufgeklärte westliche Gesellschaft nur dann überleben, wenn es wieder verstärkt auf die männlichen Tugenden setzt. Derzeit ist ja alles was mit Militär, Kampf, Kraft, Patriotismus, Kameradschaft, Verteidigung etc zu tun hat, verpönt.

      Ich dachte, der Genius sei so wichtig ? Mit Ihren spartaistisch-homophilen Nostalgiephantasien hätten Sie viel besser in eine für solche Indianereigenschaften geeignetere Zeit gepasst.

      Militär, Kampf, Kraft, Patriotismus, Kameradschaft, etc.. stehen heute zb auf der Fahne der türkischen ultranationalistischen Rambos. Vielleicht hätten die noch ein Plätzchen frei. Genius können die Ihnen allerdings nicht bieten. Aufklärung wohl auch nicht, aber die braucht es für die Pflege solcher Recken-Eigenschaften wohl nicht.

      Stattdessen wollen uns die Heinisch Hoseks, Glawischnigs und Beatrixes einreden, man müsse nur auf die Frauen und die weibliche Intuition hören, dann wird alles gut, das Gegenteil ist der Fall, wie man unschwer an den rezenten Entwicklungen erkennen kann.

      Offenbar ist bei Ihnen vor lauter Männlichkeitstrunkenheit bereits ein wenig Demenz im Spiel. Wieder unterstellen Sie mir etwas, was nie aus meinen Tasten sprang. Falls Ihnen noch einen Rest an "Intuition" zur Verfügung steht, sollte dieser Ihnen einflüstern, dass Ihre Zeit vorbei ist. Altaväter wie Sie sind obsolet, eine Cartoon-Witzfigur, im günstigeren Fall ein Studienmodell aus dem Pläozän.

      Mit Pläozäniden lässt sich keine Gesellschaft aufbauen. Und jetzt Abmarsch!

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 21:20

      RS

      Den Steinzeit-Sager dürfen sie beatrix nicht so übel nehmen. Ich würde eher zurückfragen
      wieviele brauchbare Erfinungen die Frauen seit der Steinzeit gehabt haben. Ich behaupte, wenn es ihnen ginge, würden sie immer noch zum Fluß gehen und mit Prügel auf die Wäsche klopfen.

      Da Sie Frauen hier abqualifizieren und Ihnen Unfähigkeit zur Genialität ankreiden, muss ich Ihnen leider sagen, dass der Diskurs auf diese Weise nirgendwo hinführt.

      Es gibt hochinteressante anthropologische Forschungen, die dieses Phänomen, - freilich weit abseits der Sicht der hiesigen männerhörigen Misogynisten -, erläutern. Wer in diese Diskussion nicht vorurteilsfrei hineingeht, dem bleiben Antworten selbstredend verschlossen. Nicht Gott, nicht die Evolution haben die Frauen "dumm" gemacht, sondern die spezifische Form der Besitzverhältnisse, welche in der Altsteinzeit ihre Ursprünge genommen haben, als Frau und Kind erstmals in den Besitz des Mannes gerieten.

      Genius braucht Möglichkeiten zur Entfaltung, braucht Zeit, Mittel und Anerkennung. Menschen, welchen man lediglich Zweiteklasse-Status im Rahmen von rigorosen Besitzmodellen zugesteht, werden kaum Genius entfalten können. Das gilt auch für Männer und Kinder. Man kann geniale Veranlagungen auch totschweigen, Ihnen Anerkennung vewehren, sie sabotieren, verbieten.
      Und nur, weil Sie persönlich keine Errungenschaften von Frauen kennen, enstammen diese nicht sämtlich der intellektuellen Gruft.

      Aber sonst finde ich ist beatrix eine kluge Frau und sie kann sehr gut formulieren. Ich lese ihre Beiträge immer und zur Gänze.

      PS : Dass Sie mich wenigstens für klug halten, spricht auch ein wenig für Sie !

      Ich grüße Sie :idea:

    • RS (kein Partner)
      28. Dezember 2009 21:30

      ./.

      Ich dachte, der Genius sei so wichtig ? Mit Ihren spartaistisch-homophilen Nostalgiephantasien hätten Sie viel besser in eine für solche Indianereigenschaften geeignetere Zeit gepasst.

      Eines muss man beatrix lassen, sprachlich ist sie gut drauf !!

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 21:45

      Protagonass
      Liebes fräulein beatrix,

      da sie offensichtlich zur zeit eine rote brille (nicht im sozialistischen sinne) tragen, werden wir wohl hier auf keinen grünen zweig mehr kommen.

      die “persönliche reaktion” war auf MEINE nutzung ihres zitats bezogen, nicht auf IHRE ursprüngliche reaktion.

      …ein kurzer spaziergang an der frischen luft hilft einen klaren kopf zu bekommen; empfiehlt sich besonders bei diesen temperaturen zur kühlung des mütchens.


      Wenn Sie kultisch onanieren wollen, suchen Sie sich künftig bitte das passende Herren-Pissoir und ersparen Sie mir und jedem hier den Einblick in Ihren verotteten Microcephal.

    • RS (kein Partner)
      28. Dezember 2009 21:46

      @ beatrix

      doch ich kenne Eine !

      Marie Curie .. 4-fache Nobelpreisträgerin in Physik und Chemie

      Gibts noch eine ? ...grins

    • protagoras (kein Partner)
      28. Dezember 2009 23:30

      liebstes fräulein beatrix,

      bei ihren geistigen ergüssen vergeht einem das "kultische onanieren".

      aber mit ihren notorischen untergriffen verstehe ich langsam, dass es nicht so leicht für sie ist, einen passenden deckel zu finden...

    • S. Oberreit (kein Partner)
      29. Dezember 2009 00:44

      Na geht's wieder?

      Aber bei all ihrem dümmlichen, männerhassenden verbalen Geifer, scheint ja manchmal auch so etwas wie ein leichter Schimmer von Erkenntnis aufzublitzen.

      Ja, Sie haben recht, bei der archaischen islamischen Kultur/Ideologie ist das männliche Prinzip extrem übertsteigert, genau deshalb sind die verweiblichten (sprich verweichlichten) Europäer ja auch so hilf- und wehrlos. Klingelts? Aber Sie und ihre Emanzenfreundinen werden die künfitgen Konflikte sicher mit Dialog und Verständnis hinbekommen, da bin ich ganz sicher.

      Lernens Geschichte, hätten weibliche Dummschwätzer wie Sie schon in den vergangenen Jahrhunderten das Sagen gehabt, dann wären wir längst islamisiert.

      Aber was solls, Sie sind ja geradezu der Prototyp einer kinderlosen, alternden und verbitterten Frau, aber für ihr verpfuschtes Leben können Sie weder mich noch die Männer im allgemeinen verantwortlich machen.

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      29. Dezember 2009 09:34

      beatrix hat gesagt:

      Ich bin sehr interessiert daran, wie der aufgeklärte westliche Mann denkt, fühlt und mental beschaffen ist. Dabei erfahre ich nicht selten, wie jung die Steinzeit ist, wenn nicht sogar gegenwärtig.”

      Herr oberreit hat"übersetzt":

      ich übersetze es für sie: die männer sind noch genauso primitiv wie in der steinzeit

      den Schluß von "nicht selten" auf "die Männer" kann ich nicht nachvollziehen

      in der folgenden Diskussion war Genialität eher auf der weiblichen seite auszumachen

    • ajk (kein Partner)
      29. Dezember 2009 10:09

      Ich möchte noch kurz einen Einwurf zum Folgenden Satz von Beatrix sagen:

      --
      Genius braucht Möglichkeiten zur Entfaltung, braucht Zeit, Mittel und Anerkennung. Menschen, welchen man lediglich Zweiteklasse-Status im Rahmen von rigorosen Besitzmodellen zugesteht, werden kaum Genius entfalten können. Das gilt auch für Männer und Kinder. Man kann geniale Veranlagungen auch totschweigen, Ihnen Anerkennung vewehren, sie sabotieren, verbieten.
      --

      Das ist einfach nur Unsinn. Wenn man sich nur ein bischen mit der Biographie vieler Genies und hervorragenden Menschen beschäftigt, oder ein bischen unsere Geschichte kennt weiss das Menschen die Grossartiges und Weltbewegendes geleistet haben, es NIE unter "optimalen" Bedingungen gemacht haben. Viele Erfinder waren so fanatisch in ihrem Denken und in ihrem Sein das sie sich selbst vernachlässigten oder fast Autistisch waren. Es ist genau diese Denke zeigt wie falsch die "selbstbewussten" Frauen von heute denken.

      All die reichen und erfolgreichen Menschen mussten sich alles erarbeiten, sie mussten gegen Widerstände ankämpfen, sich selbst ausbeuten, manchmal scheiterten die Familien und und und..

      Und GENAU DAS macht sie dann Erfolgreich. Es ist ein Kampf, ein Krampf, ein Aufwand, es ist Anstrengung. Die Zeit wurde ihnen nicht gegeben, sie haben sich die Zeit genommen. Die Anerkennung haben die Erfinder erhalten NACHDEM sie Erfunden haben. Davor wurden sie sogar ausgelacht oder sogar bedroht.

      Der Unsinnige Sklavenvergleich in Ihrer Äusserung ist einfach eine Frechheit gegenüber Millionen von Männern die ihre Frauen liebten, schätzten und schützten. Es ist übrigens auch eine Frechheit gegenüber wirklichen Sklaven das Sie meinen Frauen hätten das erlitten. Auch vor 1000 Jahren gab es Freiheit für Frauen. Und sie waren so frei das sie entweder fleissig Arbeiteten und Heirateten oder auch in Bordells etwas freiwillig taten was sie auch Heute tun. (Es gibt viele Studentinnen die sich so ihr Geld für das Studium verdienen, anstatt zu Putzen..)

      Ein klassisches Beispiel für die Widerlegung Ihres Blödsinns ist die Geschichte der Musik um 1900. Zu dieser Zeit gab es wohl massenhaft intelligenter, geförderter, reicher Frauen die perfekt Musikinstrumente spielen konnten. Doch woher kam der neue Elan? Woher kam die neue Musikrichtung? Es war die "Neger-musik". Arme, unterprivilegierte, ehemalige Sklaven haben mit Soul, Jass und Blues. Sie waren WIRKLICH Rechtlos, WIRKLICH unterdrückt und WIRKLICH mal im Sklavenverhältnis.

      Es ist einfach Peinlich wie wohlhabende weisse Frauen (vor allem in den USA) sich wie ehemalige Sklaven aufführen obwohl sie vielleicht Vorfahren hatten die selbst Sklaven besassen.

      /ajk

    • beatrix (kein Partner)
      29. Dezember 2009 21:22

      ajk

      Noch so ein weinerlich-triefender Klugschiss von einem Frauengeplagten!

      Jede Biografie von außergewöhlichen Menschen ist anders, dabei lassen Ihre vor Wichtigkeit dampfenden Besserwissereien etwas Wesentliches außer acht : Die meisten genialen Männer hatten, wenn schon nicht immer optimale Lebensumstände, so doch nicht zuletzt eine gutmütige Frau im Rücken, die ihnen das Mus kochte und danach den Hintern putzte.

      Zudem kamen viele spätere Wissenschaftler und Forscher aus großbürgerlichen Häusern, durch die ihnen ein Studium und die spätere Laufbahnförderung gewiss war. Philosophen wiederum entsprangen oftmals Pastorenhäusern. Und Goethe, wie man weiß, hatte es besonders fein im Leben.

      In früheren Zeiten haben sich auch Klöster als Förderer männlicher Begabung angeboten, freilich in der Hoffnung, dass der Geförderte einmal in den Orden einträte. Die Welt der Wissenschaft und Forschung war, zu Ihrer Information, eine ausschließliche Männerdomäne, die den Frauen lange Zeit jeden Zutritt verwehrte.

      Wissen Sie eigentlich, seit wann es Frauen überhaupt erlaubt ist, an Unis zu studieren ? Schon mal was gehört davon, dass Bildung für Frauen langezeit keine Selbstverständlichkeit war ? Wenn nicht, ergoogeln Sie sich wenigstens ein Elementarwissen, bevor Sie hier frauenverachtend herumgeifern, (und auf der anderen Seite vor Mitleid für die Sklaven zerfließen...! )
      http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenstudium

      Mit Ihren infantil anmutenden Plattitüden und dem wirren Geschichtsmix machen Sie bei mir leider wenig Eindruck. Ich kann auch nicht auf jeden Schwachsinn eingehen, den Sie hier abdrücken. Aber wenn Sie schon die Musik erwähnen, dann lassen Sie sich sagen, dass durch weibliche Mäzene sehr viel Kunst und Kultur gepflegt, gefördert und erhalten wurde, ohne die wir heute im Kulturerbe blasser aussehen würden.

      Zudem gab und gibt es immer ausgezeichnete Musikerinnen. Gerade der Jazz hat zahlreiche geniale Musikerinnen hervorgebracht, die Sie vermutlich nicht kennen, da Sie ja nicht einmal wissen, wie man JAZZ schreibt! Um 1900 gab es übrigens (hier) noch keinen Jazz und Soul. Die Bluesformel entwickelt sich erst zu Beginn des 20.Jhdts. und zwar in den Staaten. Am Alten Kontinent hat die Zeit um die Jahrhundertwende die Zwölftonmusik hervorgebracht (und keineswegs ihren "Elan" aus den Gesängen der Schwarzen Sklaven in den USA bezogen, wie es Ihnen träumte. Kopfschüttel...Sie werfen kontinentale Entwicklungen einfach durcheinander, weil's so viel lustiger ist, gel ?)

      Ach ja, und was wissen Sie denn so Genaues über die Freiheit der Frauen vor 1000 Jahren ? Dass sie fleißig arbeiteten, auch ganz freiwillig im Bordell - wo sie dann mit spätestens 20 ganz freiwillig an der Syphilis krepiert sind ? Von welchem "Land" sprechen Sie denn eigentlich ? :wink:

      Bevor Sie olympioniker Neudenker sich wieder einmal aufbuddeln wollen, seien Sie etwas vorsichtiger mit Ihren erbitterten Abqualifizierungen. So viel loser Stumpfsinn, wie Sie ihn hier abgesondert haben, ist ja kaum zu ertragen und außerdem eine ziemliche Zumutung.
      Ich nehme halt mal an, dass auch Sie zu jenen zwanghaften Schreiern gehören, die sich vor Frauen in die Hosen nässen. Anders kann ich mir Ihr faselndes Geschreibsel nicht erklären.

    • S. Oberreit (kein Partner)
      30. Dezember 2009 10:00

      Ihre wirklich tiefen Postings, wüste Beschimpfungen und Unterstellungen in denen Sie versuchen ihre Diskutanten als ungebildete Volldeppen hinzustellen und sie sich selbst als tolle gebildete Frau präsentieren wollen (übrigens die Internetadresse von Wikipedia zu kennen hat nichts mit Bildung zu tun) sind überaus letztklassig, selbstentlarvend primitiv und liegen auf der Argumentationslinie aller linken Gutmenschen. Wenn man keine Argumente hat verlagert man die Diskussion eben auf die persönliche Ebene, wird persönlich und untergriffig und unterstellt seinem Gegenüber irgendetwas.

      Wenn Sie ihre Küchenweisheiten auch noch so mit tollen Fremdwörtern und verschwurbelten Formulierungen aufmotzen, es bleiben eben doch nur Küchenweisheiten. Besonders amüsant finde ich immer, wenn sie andeuten, es gäbe "anthropologische Studien" die beweisen würden, dass Frauen früher stärker klüger und intelligenter als Männer gewesen seien. Sind diese geheimem Studien nicht viel mehr als die feuchten Träume einer verkappten Feministin? Als Mann vom Fach kenne ich mich da nämlich ein bisserl aus. Ich hoffe Sie meinen mit ihren tollen "Studien" Johann Jakob Bachofens "Mutterrecht".

      Diese "Theorien" sind von der Ethnologie längst und gründlich widerlegt worden. Aber Sie haben wahrscheinlich ohnehin noch nie ein vernünftiges wissenschaftliches Buch eines echten Ethno- oder Anthropologen gelesen. Für den Anfnag empfehle ich Ihnen Edward Tyler (Aber den kennen Sie sicher, zumindest das, was auf Wikipedia über ihn steht)

    • beatrix (kein Partner)
      01. Januar 2010 11:14

      Oberreit

      Ganz offensichtlich sind Sie sich im Klaren darüber, dass Sie hier einen satten Kanon an persönlichen Untergriffigkeiten zum Besten geben, wohl in der Meinung, es stünde Ihnen - auf Grund Ihrer edlen männlichen Eigenschaften - auch ausdrücklich zu. Ihre prophetischen Fähigkeiten bezüglich der Beschaffenheit anderer haben Sie inzwischen auch schon genügend unter Beweis gestellt. Soviel "Durchblick" hat ja schon fast etwas Veteranisches...

      Selbst wenn ich nichts gelesen und studiert hätte, böte sich mir bezüglich Ihrer hier dargebotenen mentalen Krisenstimmung Rechtsgrund genug, Ihnen testosteröse Präpotenz, ausgeprägte Misogynie, geistige und charakterliche Unappetitlichkeit und gähnende Argumentationsschwäche zu attestieren.

      Wenn Sie meinen, mit Ihrem antiken, homo-zentrierten Reckentum, unterstützt vom erbärmlichen Gejammer der maskulinistischen Paranoiker, sei Ihnen noch ein Fünkchen Zukunft sicher, haben Sie sich gründlich getäuscht. Ihre Spezies
      ist evolutive Scheiterhaufenmaterie, strohtrocken und ausgebrannt. Gegebenenfalls noch ein Brennpunkt für vorvorgestrige Schmeißfliegenkulturisten.

      Sparen Sie sich also Ihre reckenhaften Kasperliaden und überriechenden Auswürfe, gehen Sie schnell zur Mutti und lassen Sie sich trösten. Für Mutti sind Sie immer der Beste !

      Zum Abschluss noch ein Fachgedicht für den Reckenkalender 2010 :

      Gern spürt im Hinterspeck der Recke
      wenn drinnen steckt ein zweiter Recke.

      In diesem Sinne ein recht maskulines 2010 ! :idea:

    • S. Oberreit (kein Partner)
      01. Januar 2010 12:11

      es ist immer wieder ämüsant wie schnell man pseudointellektuelle dampfplaudererInnen aus der reserve locken kann. ihre postings enthalten nur noch dümmliche schmähungen auf kindergartenniveau (du mamakind bäbäbäh..), argumente sind sowieso nicht vorhanden, das einzige was sie zustande bringen, ist verbales kratzen und beissen. aber bevor es noch tiefer werden und über die länge von geschlechtsteilen zu spekulieren beginnen, beende ich lieber diesen "meinungsaustausch"

  34. susi (kein Partner)
    28. Dezember 2009 10:22

    In gewisser Weise spiele ich advocatus diaboli, wenn ich in diesem Zusammenhang erwähne, daß hier die Moslems unserer PC Gesellschaft einiges voraus haben und auch daher langfristig reussieren werden, wenn sich nicht bald etwas ändert.
    Bitte zu beachten: die Betonung liege auf einiges.

  35. martell (kein Partner)
    28. Dezember 2009 10:14

    es schein ja ein dogma der rezenten geistes- und sozialwissenschaftenzu seinm, alle zu erheben und zu untersuchen, solange es nicht relevant ist.

    so kenne ich keine (brauchbare) studie, die das phänomen der weitgehneden kinderlosigkeit der europäischen gesellschaften analysiert. dieses in der menschheitsgeschichte (in dieser radikalität) bisher einmalige phänomen ist den linken gender"wissenschafterInnen" offenbar zu unwichtig, um sich damit auseinanderzusetzen, obwohl es nichts weniger bedeutet, als das verschwinden ebendieser gesellschaften.

    dabei würden sich hier gigantisch weite forschubngsfelder auftun, dann neben der frage nach dem warum sind ja vor allem die folgen ebenfalls noch völlig unbeackert.
    folgen, wie sie mir, als laienhaften beobachter im alltag auffallen:

    kinderlose (und beruflich nicht erfolgreiche) frauen ab etwa 35 werden in sehr vielen fällen neurotisch oder einfach bnur verbittert.

    kinderlose beschäftigen sich zwanghaft mir der eigenen kindheit und ihren eltern und das ihr ganzes leben lang - (vermutlich als ersatz für ihre nicht vohandene eigene familie)

    kinderlose verlierern ab einem gewiossen alter jeden bezug zur gesellschaftluichen realität (so glauben etwa viele über 40jährigen kinderlosen, dass sie selbst noch jugendlich seien - in wahrheit sind sie im vergleich zur jugend siogar extrem alt) das ungläubige erstaunen bei rot und grün über die wahlerfolge der fpö bei den vergangenen wahlen hat dies sehr schön gezeigt.

    kinderlose haben in der regel wenig bis keine solidarität mit "ihrer" gesellschaft". sie sind in der regel "österreichhasser" U(bzw. hassen den westen an sich) und lieben alles (vermeintlich) exotische und fremdländiosche.

    etc.

    • horst (kein Partner)
      28. Dezember 2009 10:28

      gute frauen und männer haben keinen sex mehr und sind daher kinderlos, aber sie haben erfolg in ihrer beschäftigung bzw. sollte es jedoch aus der laune heraus geschehen (nachwuchs), dann sollen sich andere kümmern, man bezahlt ja ...*g*

    • martell (kein Partner)
      28. Dezember 2009 11:57

      @horst

      das ist für die frauen ja das problem. man bekommt keine kinder, weil man sich selbst verwirklichen will bzw. karriere machen möchte. wenn die frauen dann auf die 40 zugehen und das ergebnis der selbsverwirklichung ein paar dilettantische selbstgamalte bilder oder unbeholfene schreibversuche sind - beruflich hats auch nicht sooo toll geklappt - dann steigt eben der frust.

      natürlich können und wollen diese frauen sich nicht eingestehen ihr leben (dank der heilsversprechungen der feministinnen) komplett versaut zu haben. zurück bleiben verbitterte alte und einsame frauen - und dafür geht unsere hochentwickelte gesellschaft vor die hunde - eigentlich ziemlich tragisch das ganze.

  36. martell (kein Partner)
    28. Dezember 2009 10:13

    es schein ja ein dogma der rezenten geistes- und sozialwissenschaftenzu seinm, alle zu erheben und zu untersuchen, solange es nicht relevant ist.

    so kenne ich keine (brauchbare) studie, die das phänomen der weitgehneden kinderlosigkeit der europäischen gesellschaften analysiert. dieses in der menschheitsgeschichte (in dieser radikalität) bisher einmalige phänomen ist den linken gender"wissenschafterInnen" offenbar zu unwichtig, um sich damit auseinanderzusetzen, obwohl es nichts weniger bedeutet, als das verschwinden ebendieser gesellschaften.

    dabei würden sich hier gigantisch weite forschubngsfelder auftun, dann neben der frage nach dem warum sind ja vor allem die folgen ebenfalls noch völlig unbeackert.

  37. rossi (kein Partner)
    28. Dezember 2009 10:10

    Das Ehemodell dient immer mehr dazu,um sich eine beitragsfreie Zusatzpension zu sichern,das werden die geschiedenen 50+ Typen wieder vermehrt entdecken,jede Wette. Diesen Aspekt getraut sich natürlich kein Politiker anzusprechen,falls er noch ein paar Tage im Amt bleiben will. Jetzt hat man vor lauter Übermut die Schwuchtelehe auch noch ermöglicht! Und dann jammert man scheinheilig über unfinanzierbare Pensionen?????

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 10:51

      Es stellt sich schon die Frage, ob ein Misanthrop wie Sie einen idealen Ehemann und Familienvater abgäbe.

  38. horst (kein Partner)
    28. Dezember 2009 10:09

    frau+mann=kind(er), es gibt wahrscheinlich nichts besseres im leben und vorallem sollte dieses projekt auch noch gelingen ist m.m....
    aber es gelingt nicht wirklich immer und manchmal auch sehr oberflächlich bzw. kann es auch schein werden.
    liebe und zuwendung ist manchmal so eine sache und mancher kann sogar überfordert sein, sofern man sich nicht anpassen will oder kann.
    die familie läuft so nebenbei könnte man meinen im leben und kälte kann natürlich auch irgendwie zerstörerisch in manchen familien sein.
    leider gehört es zu diesen realitäten, aber zukunft wird meistens im geld gesehen und es wird auch so gelernt und manche haben überhaupt keine wirkliche zukunft mehr und dies sollte zum denken anregen in einer neurotischen welt n.m.m...

  39. Grübler (kein Partner)
    28. Dezember 2009 09:52

    Gratuliere. In meinem persönlichen Ranking haben Sie mit dieser Tagebucheintragung im Verhältnis Volltreffer/Fahrkarten auf 93% zu Gunsten der Volltreffer aufgeholt.

    Was seit rund 8000 Jahren das Fundament der menschlichen Entwicklung war (Familie, Sippe, Patriarchat) wollen wir seit 60 Jahren vollkommen ändern.
    Irgendwie schaut es danach aus, dass wir heute die permanente Widerlegung des Darwinismus leben.

    • Heri (kein Partner)
      28. Dezember 2009 10:05

      "Familie, Sippe, PATRIARCHAT"
      ... dann sind Sie genau richtig in einem Islamistischen Staat

      Was hat Darwinismus ("Evolution = natürliche Auslese") mit Patriarchat zu tun?

    • Grübler (kein Partner)
      28. Dezember 2009 10:30

      Aufzählung ....
      Was ist an der Aufzählung falsch????
      Islam ...
      Diese Gefahr droht tatsächlich.
      Nur mit unserer derzeitigen Entwicklung im Gesellschaftssystem, werden wir nicht dagegenhalten können.
      Darwin....
      Wer die fittesten sein werden, wird sich noch zeigen (leider)

  40. Alwis (kein Partner)
    28. Dezember 2009 09:51

    Danke, Herr Unterberger!

    Wir machen ja selber mit der "guten alten Familie" die besten Erfahrungen.
    Und wir weisen immer wieder darauf hin, z.B. hier:

    Die gute alte Familie ist doch das Beste.....
    http://wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?f=30&t=1114


    Und schließlich finden wir im Blog "Schreibfreiheit" einen wertvollen Hinweis:
    Die klassische Familie – praktisch, billig und gut
    http://schreibfreiheit.eu/2009/11/09/die-klassische-familie-praktisch-billig-und-gut/#comment-94

  41. Heri (kein Partner)
    28. Dezember 2009 08:59

    Ich glaube hier verwechselt A.U. Ursache und Wirkung:
    Es ist klar, dass Kinder leiden wenn sich Vater und Mutter streiten, was ja in jeder Art von Beziehung vorkommen kann (ja, sogar in der Ehe!!). Ein so folgenschwerer interner Konflikt belastet natürlich das Kind extrem.
    Und dann ist es auch logisch, dass diese Ehen wieder (Gott sei Dank!?!?) geschieden werden. Und damit ist auch schnell erklärt warum laut Statistik Kinder bei den (noch) intakten Ehen "entspannter" sind als bei bereits wieder getrennten Eltern.

    Oder sehe ich das ganze zu simpel?

    • Phaidros (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:05

      Sg. Heri, wenn Dr. Unterberger Ursache und Wirkung verwechselt, wie sind dann die Studienergebnisse zu erklären? Es müsste ja nach Trennung und einhergehender Überwindung der Krise wieder «besser» werden, aber genau das scheint nicht der Fall zu sein. MfG

    • Heri (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:19

      @Phaidros
      Nein, wenn etwas einmal zerbrochen ist, ist es zerbrochen.

      Und die Statistik erklärt sich dadurch, dass die Wahrscheinlichkeit zerstrittener Eltern bei geschiedenen Ehen einfach höher ist als bei (noch) intakten Ehen.
      Also mit anderen Worten: Eine vorhandene Ehe ist nur ein Symptom dafür, daß sich Eltern (noch immer) gut verstehen. Aber die Ehe ist keine Ursache, dass sich Eltern verstehen. Und für Kinder ist halt nur relevant ob sich die Eltern gut verstehen oder nicht.
      Ist es jetzt klarer?

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:23

      Es gibt durchaus Situationen, in denen eine Trennung - mit all ihren negativen Auswirkungen - unumgänglich und besser sein kann, als in zerrütteten Verhältnissen, die ebenso belastend sind, weiterzuleben. Das ändert jedoch an den Grundaussagen von A.Untrerberger bezüglich der positiven Wirkung eines vernünftige familiären Umfelds bei der Erziehung rein gar nichts. Und um Familie, wie um Erziehung, muss man sich eben bemühen und nicht gleich beim ersten oder zweiten Problem alles sausen lassen, wie es heute so oft geschieht ... Familie und Kinderziehung gehören zum schwierigsten und schönsten im Leben der Menschen. Schwierig, weil man heute - un das schon früher auch - für fast alle Tätigkeiten Ausbildung und Nacweis benötigt, nicht jedoch für die Gründung einer Familie und die noch schwierigere Aufgabe der Erziehung. Niemand wird nun ein "Elternstudium" verlangen - das Faktum sollte jedoch gesellschaftspolitisch berücksichtigt und der Familie in jeder vernünftig-möglichen Beziehung geholfen werden. Ultra- und auch "standardlinke" Ideologien haben - aus klaren Gründen - der "Gemeinschaftserziehung" immer den Vortritt gegeben. Das Resultat - in der Masse - erlebt man heute im täglichen Umfeld.
      Ich lese bei Ihnen in "schwierigen" Fällen ein Plädoyer für die Alleinerziehung heraus - wenn das so gemeint war, dann muss man Ihnen die, auch manchmal mit Schwierigkeiten, doch funktionierende Familie als weitaus bessere Alternative entgegenhalten. Primär um der gemeinsamen Verantwortung den Kindern gegenüber, die man ja freiwillig in die Welt gesetzt hat.

    • Silvester (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:24

      An Ehe und Familie darf man kein gutes Haar lassen, gell Heri?

      Herr Dr. Unterberger, ich danke Ihnen für diesen Artikel. Möchte aber doch hinzufügen, könnten Sie in Fragen der Wirtschaft vielleicht ein wenig umdenken, weniger wirtschaftsliberal z.B.? Die Wirtschaft soll ja dem Menschen dienen und nicht umgekehrt!

    • Heri (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:38

      @Silvester

      "An Ehe und Familie darf man kein gutes Haar lassen, gell Heri?"

      Was habe ich NEGATIVES übder die Ehe/Familie denn gesagt? Ich habe nur eine m.E. logische Erklärung für die Statistik aufgezeigt. Was ist an meiner Erklärung bitte falsch?

    • Heri (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:42

      @Scholink

      "Ich lese bei Ihnen in “schwierigen” Fällen ein Plädoyer für die Alleinerziehung heraus"

      Nein, das habe ich überhaupt nicht gemeint!! Ganz im Gegenteil: Ich habe gemeint, dass es wichtig ist, dass sich Eltern (ob verheiratet oder nicht) gut verstehen sollen, damit Kinder gut aufwachsen können. Und das damit auch die Statistik leicht erklärt wird, da geschiedene Ehen die Folge (und nicht die Ursache) von zerstrittenen Elternteilen sind.

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      28. Dezember 2009 10:08

      @heri 0942
      Danke für die Präzisierung. Stimmt, Sie haben sich nicht gegen/für die Familie ausgesprochen, sondern das Faktum der schwierigeren Erzeihung bei Trennung/Reflexion in der Statistik angeführt. Ursache und Wirkung ... scheint mir nicht das Problem zu sein, ebenso nicht die positivere Statistik des Wohlfühlens etc. von Kindern in Familien (ohne Qualifizierung von gut oder schlecht funktionierende). A. Unterberger sieht eben - so wie ich auch - in der bewussten Förderung vielerlei alternativer "Modelle" zur Familie/Kindererziehung ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      28. Dezember 2009 12:51

      @ Heri 09:19

      Wenn etwas zerbrochen ist, ist es zerbrochen.

      Das ist schon richtig.

      Was nun aber besser ist, 'Zweckgemeinschaft' oder Trennung, das konnte mir noch kein Psychologe beantworten.

      Der Fakt ist aber der Schaden für das Kind, egal wie.

      Darum wäre der verantwortungsvolle und sorgfältige Umgang mit der sensiblen Materie der, möglicht kein zerbrochenes Geschirr zu produzieren.

      Ich selbst habe auch eine Scheidung hinter mir und habe ganz sicher auch selbst Beiträge zum gebrochenen Geschirr geleistet. Ich kann heute noch nicht sagen, was besser gewesen wäre, der Schrecken ohne Ende oder das Ende mit Schrecken.

      Jedenfalls nach der Matura der Tochter und deren Weg ins Auslandsstudium, war dann Trennung und Scheidung. Subjektiv würde ich von 3 Jahren Ehe und 18 Jahren Krieg reden.

      Der von mir gewählte Schrecken ohne Ende hat seine Spuren hinterlassen, das Ende mit Schrecken hat meine Exgattin in ihrer früheren Familie erlebt und das hat genauso seine Spuren hinterlassen.

      Jedenfalls aber habe ich dem Wunsch der Tochter entsprochen, die beide Eltern an einem Fleck haben wollte.

      Auch darauf hat mir kein Psychologe je eine Antwort geben können.

      Auch trifft der Fakt zu, dass ich zwar rechtlich nicht dazu verpflichtet wäre, es aber trotzdem mache, nämlich die (hin und wieder auch finanzielle) Unterstützung der Exgattin, damit sie gerade vor ihrer Tochter stehen kann.

      Dass eine Ehe mit Kindern nie auf limitierte Zeit sein kann, das sollte schon irgendwie einsichtig sein. Getrennt leben ist halt dann oft notwendig, wenn das Zusammenleben vorbei ist.

  42. GOP (kein Partner)
    28. Dezember 2009 08:29

    Im fünften Absatz fehlt noch ein Wort:
    .... weite Kreise der Wirtschaft, wo man (zumindest in Konjunkturzeiten) großes Interesse daran hat, die jungen Frauen zu einem möglichst hohen Prozentsatz als fleißige und heutzutage überaus BILLIGE gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung zu haben.

    • ajk (kein Partner)
      29. Dezember 2009 10:14

      Ach was, als ob Frauen Jahrzehntelang Vollzeit arbeiten würden. Das tun sie nicht. Es ist so wie seit Jahrhunderten. Frauen arbeiten höchstens Teilzeit. Oder besser von Zuhause. Damals waren es die Spinnerinnen, Heute ist es was anderes.

      Die Wirtschaft würde besser und billiger fahren wenn Frauen nicht alles haben wollen würden.. Mutterschutz ist ziemlich teuer und aufwendig.

      /ajk

  43. Axel L. (kein Partner)
    28. Dezember 2009 08:25

    Und nicht zu vergessen die zahlreichen Jugendstudien, in denen die durchaus große Sehnsucht der jungen Menschen (vor allem der weiblichen) nach Gründung einer Familie und somit Geborgenheit aufgezeigt wird.

  44. raeter (kein Partner)
    28. Dezember 2009 06:00

    Wichtiges Thema! Die Pädagogik ist der kleine Bruder der Politik. Derzeit ist PC Indoktrinierung angesagt.

  45. Leopold Koller (kein Partner)
    28. Dezember 2009 05:06

    Hr. Unterberger,

    Danke, dass Sie solche Sachen ansprechen. Man hoert sonst recht wenig davon. Ich koennte hier case-in-point stundenlang referieren, erspare mir das aber zwecks persoenlicher emotionaler Rehabilitierung. Machen Sie bitte so weiter. Zeigen Sie diese Dinge auf. Vielleicht erwachen manche Menschen.

  46. Sale (kein Partner)
    28. Dezember 2009 05:00

    hmmm, vieles mag stimmen und dann wieder gibt es ein paar hammeraussagen. was ist eigentlich falsch daran wen muetter arbeiten? alleinerzieherinnen verdienen eigentlich sehr viel respekt. immerhin haben sie in der ddr eine hohe erwerbsqutoe hinbekommen...

    viel interessanter ist doch die tatsache das lesbierinnen einen vorsprung in der evolution fuer sich gewinnen koennen. hetero-paare haben meistens kinder mit ihren partnern, wohingegen lesbierinnnen sich das sperma/genmaterial aussuchen koennen.

    an dieser stelle noch eins meiner lieblings sponti-sprueche:

    wer zwei mal mit der selben pennt
    gehoert schon zum establishment

    • Leopold Koller (kein Partner)
      28. Dezember 2009 05:14

      "wer zwei mal mit der selben pennt
      gehoert schon zum establishment"

      Ist das vom "Luziwuzi"?

    • ajk (kein Partner)
      29. Dezember 2009 10:18

      Viele Alleinerziehende sind es freiwillig. Das tolle Scheidungsrecht ermöglicht ihnen eiskalte Männerabzocke. Auch auf kosten der Kinderseelen.

      Lesbierinnen haben keinen Vorsprung in der Evolution, sondern sind schlicht eine Sackgasse. Es gibt gute Gründe warum wir so etwas wie ein Paarungsverhalten und Balzverhalten haben. Damit "schützt" sich die Evolution vor inkompatiblen Genpartnern. Wie will eine Lesbierin wissen ob der Mann ein guter Mann ist, wenn sie sich den Männern gegenüber nicht öffnen kann?

      Was erzählt sie ihrer Tochter wer der Vater ist? Was erzählt sie ihrem Sohn wer der Vater ist? Wie erklärt sie ihrer Tochter wie das so ist mit den Männern? Wenn sie ja SELBST nicht mit Männern kann? Wie geht sie mit dem Sohn um, der SELBER ein Mann wird? Also das was sie innerlich ablehnt als Lesbe?

      Die Spontis waren einfach nur verwöhnte Gören die seltsamerweise kurz nach dem 2 Weltkrieg ziemlich arrogant waren. Sex ja, aber von Liebe haben diese Leutchen keine Ahnung gehabt. Es waren schlicht Teenager die viel Bumsen wollten..

      /ajk

  47. Philipp Starl (kein Partner)
    28. Dezember 2009 01:03

    Ein hervorragendes Plädoyer für die Familie! Danke Ihnen dafür! Dass sich der Staat in die Kindeserziehung einmischen will, ist gelinde gesagt zum Kotzen.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 2000

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden