Der Pilz als Parasit

Im Fall Kampusch kommen endlich die Dinge ins Rollen. Das ist einer vom Innenministerium eingesetzten Expertenkommission zu verdanken, die massive Hinweise auf die Täterschaft mehrerer, bisher nicht verfolgter Personen zusammengetragen hat. Und was tut Peter Pilz: Er schiebt die Vertuschungsversuche der Innenministerin in die Schuhe – obwohl ohne deren Zähigkeit alle Welt weiterhin an den Einzeltäter Priklopil glauben würde. Motto: Frechheit siegt.

Der Grüne betätigt sich damit wieder einmal als bester Pressesprecher der SPÖ. Seine Motive für diese absolute Treue zu einer ihm theoretisch fremden Partei sind freilich offen. Das mag die Erkenntnis sein, dass er auf diesem Weg am leichtesten ständig in den ORF kommt; das mag dankbare Erinnerung daran sein, dass ihn einst Heinz Fischer als linken „Wissenschafter“ heftig aus Steuermitteln unterstützt hat; das mag die Vorleistung auf eine erhoffte rot-grüne Koalition sein (die freilich vom Wähler bisher standhaft verhindert worden ist).

Jedenfalls war Pilz bei einschlägigen Aktionen noch nie so unverfroren wie diesmal. Denn diesmal argumentiert er nicht einmal mehr mit einem Viertel Wahrheit, sondern zu hundert Prozent gegen die Wahrheit.

Das einzige, was an den Pilzschen Vorwürfen stimmt, ist die Tatsache, dass es im Bereich der Polizei zu sensationell peinlichen Fehlern bei den Erhebungen zur Kampusch-Entführung gekommen ist. Die aber waren unter SPÖ- und ÖVP-Ministern passiert, während erst unter den ÖVP-Ministern jene Untersuchungskommission eingesetzt worden ist, welche die Polizei-Pannen aufgezeigt hat.

Es war auch einzig diese Innenministeriums-Kommission unter den ehemaligen Präsidenten oberster Gerichtshöfe, Adamovich und Rzeszut, welche die massiven Indizien auf weitere Täter zusammengetragen hat.

Es war hingegen eine sozialdemokratisch geführte Oberstaatsanwaltschaft, welche sich geweigert hat, die notwendigen Erhebungen in Auftrag geben zu lassen. Welche die absolute Untätigkeit der Staatsanwaltschaft voll gedeckt hat.

Es war die SPÖ-Ministerin Maria Berger, die sich bis zuletzt geweigert hat, ihrerseits die – faule oder böswillige – Staatsanwaltschaft in Bewegung zu setzen. Und ganz zufällig war es gleichzeitig der Lebensgefährte der Maria Berger, der sehr von der Blindheit der Staatsanwaltschaft angesichts einer sehr substantiellen Anzeige einer Richterin wegen Dokumentenmanipulation abhängig war.

Es war ein Netzwerk von SPÖ- und rathaus-nahen Beratern Kampuschs, das überall interveniert hat, damit es keine weiteren Erhebungen geben soll. Der Grund der Bremsversuche  war offenbar die junge Frau selbst, die aus noch nicht ganz klaren Motiven strikt dagegen war und ist, dass nach den offensichtlich vorhandenen Mittätern gefahndet wird.

Es waren in aller Bescheidenheit der Andreas Unterberger und dann auch ein „Presse“-Kollege, die seit Jahr und Tag unter Aufzählung vieler Beweise – gestützt auf Adamovich/Rzeszut – als einzige verlangt haben, dass die Staatsanwaltschaft endlich den massiven Hinweisen nachgeht, dass es im Fall Kampusch mehr als einen Täter gegeben haben muss. Sie taten dies übrigens unter hämischen Kommentaren der übrigen Medien, die lange den Beteuerungen der Staatsanwaltschaft geglaubt haben, dass ohnedies alles untersucht worden sei, und die lieber das Lied von der armen Kampusch gesungen haben, die man nicht in Ruhe lässt.

Wenn sich diese Medien nun plötzlich als Aufdecker gebärden, die immer schon von weiteren Tätern gewusst haben wollen, dann ist das die im Mediensektor verbreitete Niedertracht. Wenn ein Peter Pilz sich nun als Buchautor kommerziell betätigen und selbst als Verbrechensjäger profilieren will, dann ist das mehr als eine Chuzpe. Dann gleicht das in der Natur einem parasitären Verhalten. Noch dazu, wenn er ausgerechnet Maria Fekter anschütten will, ohne die es niemals zur neuen und offenbar erfolgversprechenden Jagd auf mutmaßliche Mittäter gekommen wäre. Die überdies eine der ganz wenigen Respekt einflößenden Minister dieser Regierung ist. Und die es etwa auch übertünchen muss, dass die ÖVP im Bereich Justizpolitik seit Michael Graff nicht mehr vorhanden ist.

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  1. Schnabeltierfresser

    Fußnote: rein biologisch sind Pilze nicht unbedingt Parasiten. Manche können sich auch von leblosen organischen Stoffen ernähren, z.B. Fäkalien. Das nur, um dem hochgebildeten Niveau im Forum gerecht zu werden.

  2. Dr. Günter Frühwirth

    In der Tat war es die Wiener Zeitung mit Chefred. Dr. Unterberger, die massiv Erhebungsmängel aufzeigte und die Einzeltätertheorie anzweifelte.
    Ich hoffe nur, dass dies nicht auch eine Rolle gespielt hat, bei der Ablöse des Chefredakteurs, bzw. der Art, wie Faymann mit Dr. Unterberger dabei umgegangen ist…

  3. Horst Reingrabner

    Man fragt sich immer mehr, in welcher Art “demokratischer Rechtsstaat” wir eigentlich leben ?
    Die Bezeichnung “Bananenrepublik” dafür dürfte immer mehr zu einer Beleidigung für manche südlich gelegenen Staaten werden ..

    • DDr. Alexander V. Neumaier

      Ich denke, Sie mißverstehen da einige Dinge.
      Der österreichische Rechtsstaat ist im großen und ganzen nicht so schlimm, wie es immer wieder dargestellt wird.
      Nur gelten eben ein paar Grundregeln die es zu beachten gilt.
      Und da teilen sich die Beobachter in Juristen und Nichtjuristen.
      Für den gelernten Juristen ist klar, daß es einer vollständigen Beweisführung und der dazugehörigen Dokumentation bedarf, um Aussicht auf einen erfolgreichen Prozeß zu haben.
      Dass es notwendig ist, eine Anzeige und das daraus folgende Verfahren auch inhaltlich und formal konsequent zu begleiten.
      Und, das ist der schwierigste Punkt, daß es in Österreich keinen Rechtsanspruch auf Strafverfolgung seitens des Anzeigenden gibt.
      Dass eben, im Falle der Zurücklegung oder Abweisung notwendig sein, sich dem Verfahren als Zivilbeteiligter anzuschließen oder den Zivilrechtsweg zu beschreiten.
      Das sind gesetzlich festgelegte Formalrichtlinien die aber sehr oft kompliziert und teileise unnötig komplex erscheinen.
      Für die Nichtjuristen, Dr. Pilz z.B. ist Volkswirtschafter, sieht das oft nach einen unverständlichen und daher abstoßenden Komplex aus.
      Die wünschen sich sehr oft, daß es zu einem “vereinfachten Verfahren” kommt, in dem der Kläger auch gleich die Rolle des Richters und des Henkers übernehmen kann.
      Da wird dann oft negiert, daß eine Anschuldigung eben nicht mit einer Schuld gleichzusetzen ist, egal wie sehr sich der Vertreter der Anschuldigung das wünschen mag.
      Natürlich kann es dann noch immer zu Fehlern seitens der Justiz kommen, aber wenn man die ZPO und StPO einigermaßen verstanden hat, kann man als Betreiber der Klage die meisten Verfahrensfehler erkennen und entsprechende Reaktionen setzen.
      Ohne Einfluß auf das eigentliche Verfahren zu nehmen, sondern nur um auf formalrechtliche und prozedurale Fehler der Behörde hinzuweisen.
      Ich habe da auch so meine Erfahrungen in den vergangenen Jahren gemacht.
      Ohne beständige Verfolgung der ausgeführten Schritte und konsequente Beobachtung der handelnden Personen gehen viele Verfahren durch prozedurale Mängel unter.
      Ganz ohne Weisungen.

      mfg.

      DDr. Alexander V. Neumaier MBA
      223227 Singapore

    • Erich Bauer

      Für “Nichtjuristen” zeigt immerhin die Rechtsgeschichte, daß Juristen ohnehin alles machen, was der jeweilige Gesetzgeber will. Leider kann ich mir vorstellen, daß auch die Wünsche eines NAbg. Pilz zu gegebener Zeit in ein “juristisch einwandfreies” Korsett gepresst werden könnten. Als “willige Helfer” hätten die Experten sicher kein Problem auch inquisitorische Verfahren zu “legalisieren” und “Nichtjuristen” das Maul zu verbieten. Daß dazu ein Menge an “komplexen” Gesetzestexten notwendig ist, liegt auf der Hand. Ich glaube Tacitus war es der gesagt hat: “Ein Schurkenstaat braucht viele Gesetze.”

    • DDr. Alexander V. Neumaier

      Teilweise gebe ich Ihnen recht, wenn es um den Eindruck geht, daß manche Mandatare mehr Möglichkeiten haben, als Normalbürger.
      Aber auch ein Dr. Pilz ist nur einer von 183 Abgeordneten, allein kann er, gottseidank, nicht viel anstellen.
      Dazu bräuchte er weitere 91 Abgeordnete für eine einfache Mehrheit.
      Und die dürfte eine weitgehend unüberwindbare Hürde für einen Einzelgänger im Nationalrat sein.
      So schwarz würde ich das also nicht sehen.
      Eine Krähe macht noch keinen Winter.

    • Ing.Stefan Lagadyn

      Anstelle von “Bananen” würde ich “Stinkmorchel” einsetzen…..

  4. Josef Maierhofer

    Dr. Pilz gehört zu jedem Ausschuss.

    • Josef Maierhofer

      @ Frau IMB

      Das habe ich gedacht, aber gesagt haben das Sie.

    • Ja, ich hab´die große Zehe schon in einer Zelle….*g*

    • Josef Maierhofer

      @ Frau IMB

      … des Biotops.

    • Nein, im “Häfn”.

      Mein Mann prophezeit mir seit Jahren, dass ich wegen vorlauter Äußerungen noch eingesperrt werde.

      Bitte schreiben Sie mir einige unterhaltsame Zeilen, sollte ich mein Domizil wechseln müssen.

    • Kurt22

      @ Fr. Imb 10:16: Wird wohl nix mit den unterhaltsamen Zeilen, wenn der Parasit einmal in einer Regierung sitzt, sitzen wir alle aus diesem Blog in den Nachbarzellen!

    • Samtpfote

      Plädiere für eine Gemeinschaftszelle von 06:00 bis 22:00

    • Ich würde lieber später aufstehen und dafür länger aufbleiben.

    • Kurt22

      Da wer´ns aber schön schau´n: 06:00-07:00 Mao-Bibel-Lesen, -08:00 Komm. Manifest auswendig lernen, -09:00 Dart-Schießen auf Schwarze (natürlich nur politisch), -10:00 Zelle rot anstreichen, -11:00 Zelle grün überstreichen, -12:00 Dart-Schießen auf Schw……, da haben Sie dann keine Zeit mehr für konterrevolutionäre Gedanken, und werden froh sein, wenn sie um 22:00 auf Heumatratze und Dinkelpolster fallen! Recht g´schieht uns Aufmüpfigen dann!

    • wassermelonenfresser (wmf)

      was brauchen wir noch comedy im fernsehen, hier kan ich mich schon vormittags köstlich unterhalten. (schade, dass ich zu wenig zeit habe, um das alles in extenso zu geniessen).

    • Kurt22

      @ Frage an WMF: Können Sie sich bei der ORF-Comedy wirklich amüsieren????

    • wassermelonenfresser (wmf)

      @ kurt22

      nein, natürlich schau ich mir das längst nicht mehr an (ich darf an frühere postings betreffend kärtnertortheater erinnern); die ö. comedians lieferten mir einen schwachen und politisch einseitigen abklatsch brauchbarer deutscher formate, da habe aufgehört zuzusehen.

    • Margarita Teresa

      ad Frau Imb: Da wird man dann ein Gefängnis extra für solche “Sünder” einrichten müssen – das wird sicher interessant…

    • Kurt,

      ich bin med. “halbgebildet” und werde einen derart umfangreichen Symptomenkomplex vorlegen, da kann mir dann maximal ein netter Wärter vorlesen und selbst dabei werde ich Probleme bekommen.
      Verdammt, ich hab´jetzt nicht bedacht, dass ich ja zu den WärterInnen transferiert werde, das könnte wahrlich unlustig enden.

    • Margarita Teresa

      Vielleicht bekommen Sie dann einen Plattenspieler in die Zelle?

    • Ich singe selber, laut und falsch! Maaahh….da gebe ich ein “Häfenkonzert” im frisch gestrichenen rot -grünen Salon.

    • Kurt22

      @Fr. Imb, ich bin medizinisch ungebildet, wie kann ich mich dann vor Besuchen der linken Schwammerltruppe (´tschuldigung, meinte Pilz-Partie) schützen?

  5. Erich Bauer

    Der Fall Kampusch zeigt einmal mehr, was passiert, wenn politisch weisungsgebundene Staatsanwälte zum Herrn über Justiz und Ermittlungsbehörde hinauf geschwungen werden. Glaubt man den Berichten, hat die Justiz die Ermittlungsbehörden sogar nahezu aktiv behindert. Das wäre in der Tat aufklärungswürdig! Wenn NAbg. Pilz sich aber auf das Innenministerium “einschießen” will, kommt mir das wie eine “haltet den Dieb”-Aktion vor. WARUM?

    Für mich kann es in diesem Fall vor allem nur ein Ermittlungsziel geben: gibt es in diesem Land eine Clique von höchsten Würdenträgern (auch Staatsanwälte und Richter), die vor lauter Langeweile nicht mehr wissen was sie tun sollen, sodaß sie nach dem Dessert zu richtig verbotenen Spielen greifen? Und die “Spielzeuge” von Zuträgern beigestellt werden? Zuzutrauen wäre es. Erklären würde es das bemerkenswert Verhalten einer “weisungsgebundenen” Justiz. In Belgien sind diese “Praktiken” durch den “Dutroux-Fall” zutage gekommen. Wenngleich diese Sache blitzschnell unter den Teppich gekehrt wurde. Ich fürchte, daß Ähnliches auch in Österreich möglich ist.

    NAbg. Pilz wird das ganz sich nicht “aufdecken”. Da hält er sich sicher lieber an Liese Prokop. Der einzige, dem ich eine solche Aufdecker-Arbeit zutraue, ist Hans Pretterebner. Aber zweimal kann man einen Menschen so etwas nicht zumuten. Denn von der Existenz- und sogar Lebensgefahr, der man sich aussetzt, wenn man sich mit den “Spitzen” des Landes anlegt, kann ein NAbg. nicht einmal ahnen. Von einer lauteren Motivation schon gar nicht.

    • Elisabeth Weiss

      Weisungsgebundenheit ist halt bequem und nicht karrierehemmend.

      Herr Pretterebner ist so und so ein HELD.

    • Nashwin Fuller

      Aufgrund meiner Erfahrungen, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, nichts auf eine große Verschwörung schieben, was nicht auch durch Dummheit, Faulheit und Schlamperei erkärt werden könnte.

    • Erich Bauer

      Selbstverständlich ist Dummheit schlimmer als Bosheit. Und “Verschwörungen” ergeben sich durch gemeinsame Interessenslagen. Sie sind legitim, menschlich und normal. Sie zu mystifizieren ist ein Fehler. Nichts “menschliches” ist mir fremd.

  6. Schnabeltierfresser

    Und ganz zufällig war es gleichzeitig der Lebensgefährte der Maria Berger, der sehr von der Blindheit der Staatsanwaltschaft angesichts einer sehr substantiellen Anzeige einer Richterin wegen Dokumentenmanipulation abhängig war.

    Sorry, aber solche wagen Andeutungen (oder Seitenhiebe?) ohne klar erkennbare Zusammenhänge sind auch ziemlich Pilz-Style. Bitte um Aufklärung!

    Auch Hypothesen wie “der Grund der Bremsversuche war offenbar die junge Frau selbst” bringen nicht gerade Licht ins Dunkel.

    • DDr. Alexander V. Neumaier

      Der Lebensgefährte der Fr. Dr. Berger ist ein Hr. Rudolf Novotny.
      Gegen ihn wird aufgrund des Verdachts der illegalen Einflußnahme auf ein gerichtliches Verfahren, mutmaßlich über die damalige Justitzministerin Dr. Berger, ermittelt.
      Dazu gab es sogar, soweit mir offhand erinnerlich ist, eine parlamentarische Anfrage.
      Ob an der Sache etwas dran ist oder nicht würde ich mir nicht zu bewerten zutrauen.
      Es ist jedoch offenkundig, daß dieses Verfahren sich bereits sehr lange hinzieht.
      Aber Hr. Novotny ist wegen seiner Parteinähe zur SPÖ eben nicht sehr geeignet, um von den Grünen zusehr ins Licht gerückt zu werden.
      Das ist eines von vielen Verfahren, deren Abschluß für eine interessierte Teilöffentlichkeit interessant sein dürfte.
      Aber auch das größte Interesse erlahmt mit fortschreitender Dauer.

      mfg.

      DDr. Alexander V. Neumaier MBA
      223227 Singapore

    • Schnabeltierfresser

      Vielen Dank Herr DDr. MBA, interessant. Der Zusammenhang zum Fall Kampusch erschließt sich mir allerdings nicht.

    • DDr. Alexander V. Neumaier

      Also da kann ich zwar nur spekulieren, aber ich denke, daß der Zusammenhang wohl darin liegt, wie selektiv die aktuellen Kritiker des Justizsystems vorgehen.
      Angeprangert wird primär, daß Verfahren des jeweiligen politischen Gegngers verzögert oder niedergeschlagen werden.
      Wenn es sich um Verfahren gegen Personen handelt, oder in die Personen verwickelt sind, die den Kritikern selbst, aus welchen Gründen auch immer, nahestehen, dann werden diese Verfahren oder die verantwortlichen Personen eben von der Kritik ausgespart.
      Dieses, die “vergleichende Kritik”, ist eben ein sehr beliebtes Mittel von der eigenen Unzulänglichkeit, der des Kritikers, abzulenken.
      Gerade Hr. Novotny hat unter den Betreibern der Kritik sehr viele Freunde.

      mfg.

      DDr. Alexander V. Neumaier MBA
      223227 Singapore

    • Georg Kugi

      Hier der Text der sich mit diesem Thema befassenden parlamentarischen Anfrage des BZÖ vom 3.4.2008
      http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20080403_OTS0051

  7. DDr. Alexander V. Neumaier

    Dr. Pilz als Parasit zu bezeichnen ist sicherlich nicht im Einklang mit der herrschenden PC und wird sicherlich vielen Lesern dieses Artikels unangenehm aufstoßen.
    Dennoch, oder vielleicht auch deswegen, die Bezeichnung hat, nicht nur in diesem Falle, gerade für Dr. Pilz, durchaus Berechtigung.
    Nicht nur wegen der Analogie zur biologischen Funktion eines Parasiten, sondern auch und ganz speziell wegen seiner ganz persönlichen Vorgangsweise.
    Dr. Pilz hat seit mehr als 20 Jahren für keine seiner Behauptungen eigene Beweise erbringen können.
    Er hat sich bei vielen tatsächlichen (Lucona, AKH und andere) und scheinbaren Skandalen als “Aufdecker” geriert, ohne es tatsächlich zu sein.
    Wenn er einmal tatsächlich Material präsentieren konnte, war dies immer, und ohne Ausnahme, Material, welches von anderen engagierten Personen zusammengetragen wurde (Pretterebner, Freihofer, Worm und andere) und niemals von ihm selbst.
    Sein Beitrag war üblicherweise nur die gespielt skandalerschütterte und weinerliche Präsentation in unzähligen Pressekonferenzen.
    Dennoch hat er es geschafft, sich eine große Schar von Anhängern heranzuzüchten, die in ihm einen “Messias” der Skandalaufdeckung sehen.
    Einen “Messias” dessen Vorgangsweise an seine ganz offenbaren Vorbilder Freihsler und Berija gemahnt.
    Wenn man also den Begriff des Parasiten nicht mag, dann ist als Alternative das Kuckuckskindes eine gute Wahl.
    Schließlich ist Dr. Pilz ja auch “leider” nicht in der Lage, sich von den steuerfinanzierten Zuwendungen für seine Nichttätigkeit im Parlament zu befreien, er ist sogar unfähig sich aus der, so massiv kritisierten, alten Pensionsregelung für Abgeordnete zu lösen.
    Geleistet hat Dr. Pilz in mehr als 20 Jahren nur eines, seine Fans mit seinen Münchhausengeschichten zu faszinieren.
    Gearbeitet oder Leistung erbracht, im Sinne inhaltlicher Produktivität, hat er nicht.
    Inhaltlich aber hat Dr. Unterberger daher völlig Recht.
    Auch wenn die Formulierung sehr hart ist.

    Und als Anmerkung zu dem Kommentator “harry”:
    Es mag in den Foren von pubertären Schülerzeitungen der Linken, wie dem Standard, üblich sein, sich hinter einem falschen oder angenommenen Namen zu verstecken.
    Wenn Sie jedoch zu Ihrer Meinung stehen würden und auch bereit wären, diese inhaltlich zu vertreten, das ist nicht dasselbe wie die dialektische Cerebralonanie die Sie hier betreiben, wären Sie auch in der Lage sich namentlich erkennbar zu geben.
    Dann würden Sie, als Zeichen Ihrer gelungenen Erwachsenenwerdung und Sozialisierung, auch zu Ihrer Identität stehen.
    Ach ja, der Mag. Haidinger ist nur damit beschäftigt sein verletztes Ego zu pflegen, tatsächliche Inhalte hat auch er nicht zu bieten.
    Es ist daher fraglich, ob die Sache nicht vor einem Gericht besser aufgehoben wäre, als in einer weiteren “Skandalpressekonferenz” des Dr. Pilz.
    Wenn Mag. Haidinger wirklich straf- oder zivilrechtliches Material besitzt, dann muß er zur Staatsanwaltschaft oder zu Gericht gehen.
    Falls nicht, sollte er besser schweigen.
    Das erspart spätere Gerichtskosten und Verurteilungen.
    Denn nur in totalitären Staaten ist eine Anschuldigung auch mit Schuld gleichzusetzen.
    In einem Rechtsstaat gibt es für die Wahrheitsfindung Gerichte – und nicht den Dr. Pilz.

    mfg.

    DDr. Alexander V. Neumaier MBA
    223227 Singapore

    • Leider ist die Seriosität unserer Justiz und Polizei in einem “schlechten Licht” und bedarf daher des Instrumentes der Provokation um eine Beleuchtung zuberbeizuführen.

      Brutal ausgedrückt: unsere jurirstischen und politischen “Hürendenträger” befinden sich in einer Art Agonie, ihre Handlungsfähigkeit entspricht keinesfalls der eines intakten Rechtsstaates. Primär hehre Ziele fallen zum Schutz gewisser Eliten durch den Rost, die “Verluderung” unserer gesamten Rechts – u. Wirtschaftsbelange schreitet unaufhaltsam fort.

      Deshalb benötigen wir Menschen wie Dr. U., die diese Mißstände immer wieder aufzeigen.
      Hr. Dr. Neumaier, danke auch für Ihren aufschlußreichen Beitrag.

      Ich habe es bereits einmal geschrieben, die Ställe des Augias gehören ausgemistet!

    • Pardon…i.d. 1. Zeile…soll heißen ‘herbeizuführen!.

    • Kurt22

      PP kann es sich ja nicht einmal zumuten, seine Gemeindewohnung aufzugeben.

    • DDr. Alexander V. Neumaier

      “PP kann es sich ja nicht einmal zumuten, seine Gemeindewohnung aufzugeben.”

      Das wäre sicherlich kein Kritikpunkt meinerseits an Dr. Pilz.
      Mit der Lage der Wohnung, in einem der drei Türme in Kaisermühlen, ist er sowieso nicht gerade begünstigt.

      mfg.

      DDr. Alexander V. Neumaier MBA
      223227 Singapore

    • Schnabeltierfresser

      Es mag in den Foren von pubertären Schülerzeitungen der Linken, wie dem Standard, üblich sein, sich hinter einem falschen oder angenommenen Namen zu verstecken.
      Wenn Sie jedoch zu Ihrer Meinung stehen würden und auch bereit wären, diese inhaltlich zu vertreten, das ist nicht dasselbe wie die dialektische Cerebralonanie die Sie hier betreiben, wären Sie auch in der Lage sich namentlich erkennbar zu geben.

      Nicht schon wieder dieser alte Hut, das wurde hier schon so oft diskutiert. Auch an Sie die Empfehlung: wenn Sie mit den systemischen Rahmenbedingungen (z.B. Anonymität) des Netzes unzufrieden sind, suchen Sie Sich doch ein anderes Medium. Einen Stammtisch in Singapur beispielsweise.

    • Ulrich Schwarz

      Da die verehrten Herren Worms, Freihofer, Pretterebner & Co sich eher nicht über das Mehr an Aufmerksamkeit, das ein Parlamentarier erwirken kann, beschwert hatten möchte ich folgernden Vorschlag anbieten.

      Es handelt sich hierbei doch um eine für beide Seiten (sowohl Aufdecker als auch Präsentator mit seiner “skandalerschütterte und weinerliche Präsentation”) nützliche Zusammenarbeit, die – ganz nebenbei – auch als im Sinne der erweiterten Öffentlichkeit als wertvoll zu betrachten ist.

      Meine Mittelschulbildung hätte hier Symbiose angebrachter erscheinen lassen.

      Unverdächtig, die PC-Keule zu zücken, weise ich den Parasiten hier als falsch bewertend und unpassend zurück.

    • Andreas Raab

      Lieber herr schwarz,

      nachdem herr pilz persönlich ja nichts aufgedeckt hat, sondern sich eben parasitär an den bereits geleisteten aufdeckungsarbeiten “gelabt” hat, wird´s mit einer symbiose nicht abgehen.

      sich nicht über die öffentlichmachung zu beschweren beweist noch lange keine ungeteilte zustimmung zur symbiose.

      sagt mir zumindest meine mittelschulbildung ;-)

      http://de.wikipedia.org/wiki/Parasitismus

    • DDr. Alexander V. Neumaier

      “Meine Mittelschulbildung hätte hier Symbiose angebrachter erscheinen lassen.”

      Eine Symbiose würde aber den Nutzen aller beteiligten Parteien voraussetzen.
      Von Ing. Worm, der ist, soweit mir erinnerlich, ist leider nicht unter uns, einmal abgesehen, dürfte es aber kaum möglich sein, einem anderen Beteiligten als dem Dr. Pilz aus dieser Symbiose einen Nutzen zuzurechnen.
      Dr. Pilz trägt selbst nichts zu den Aufdeckungen bei, hat aber den Nutzen der Öffentlichkeit.
      Daher bleibt der Begriff des Parasitentums, im biologischen Sinne, durchaus berechtigt.
      Präsentieren können die Aufdecker selbst, dazu brauchen sie Dr. Pilz wohl nicht.

      mfg.

      DDr. Alexander V. Neumaier MBA
      223227 Singapore

    • Georg Kugi

      Lieber Herr Dr.Neumaier, stoße heute hier zum ersten Mal auf Ihre Beiträge und freue mich herzlich über diesen höchst bereichernden Neuzugang.

    • DDr. Alexander V. Neumaier

      Danke,

      ich werde allerdings aus Gründen der verfügbaren Zeit kaum viel davon aufbringen, hier meine Meinung zu äußern.

      mfg.

      DDr. Alexander V. Neumaier MBA
      223227 Singapore

  8. wassermelonenfresser (wmf)

    p.s.
    gibt’s natürlich auch auf deutsch, in jeder buchhandlung, nicht njur bei:
    http://www.amazon.de/Weg-Knechtschaft-Friedrich-August-Hayek/dp/3789281182
    (leider krieg ich keine provision von amazon)

    • Dann sollten Sie eine einfordern, quasi als Lobbyist, das ist doch heutzutage ganz üblich.

    • wassermelonenfresser (wmf)

      ich betrachte es als meinen beitrag zum hehren projekt “mehr netto vom brutto!”
      aber bisher wusste ich das nicht, ich hab jetzt ein sehr viel besseres gefühl; danke

    • @ wmf

      “Meischi” veranschaulicht diese Theorie wirklich schön und absolut verständlich in einem Kurierinterview.
      Googlen Sie das aber bitte nicht, denn sonst ist Ihr ’sehr viel besseres gefühl’ gleich wieder verflogen und das möcht ich nicht verantworten müssen.

  9. Alexander Renneberg

    S.g. Herr Harry!

    Unabhängig davon, ob sie den mut haben ihre anwürfe hier unter ihrem richtigen namen zu verbreiten würde mich interessieren was an dem wort parasit ihrer geschätzen ansicht nach “ns sprache” ist.

    Oder ist das wieder einmal der argumentationsnotstand der linken, bescheidenen randgruppe die versucht mit der nazi/rassismus etc. keule ihre argumentationslosigkeit gegenüber dem rest der zivilisierten, denkenden welt darzustellen?

  10. Dr. Harald Rassl

    @ Frau Elisabeth Weiss!

    Blauäugig untergehen möchte ich natürlich nicht. Aber grünäugig – glatzköpfig verhöhnt werden noch weniger. Und Herr Pilz ist es – anders als in seinen politischen Anfängen – schon seit geraumer Zeit wirklich nicht wert, auch nur eine Minute Aufmerksamkeit geschenkt zu bekommen. Über Herrn Haidinger möchte ich lieber nichts schreiben – das werden (hoffentlich) Gerichte zu beurteilen haben

    H. Rassl

  11. Dr. Harald Rassl

    Pardon: Sollte natürlich heissen: Altpapier, was denn sonst!

  12. harry

    und dass unterberger in ns diktion verfällt ist ja nur der punkt auf dem i.

    • Elisabeth Weiss

      Das müssen Sie näher erklären, die NS-Diktion.

    • Pilz läßt es sichs, wie natürlich auch viele andere, auf Steuerzahlerskosten gut gehen, seine Beiträge und sein Nutzen für das Volk sind mehr als entbehrlich!

      ” Parasit” ist sehr wohl der richtige Terminus.

    • E.L.

      Je nach Art und Weise, wie die Pilze ihren Nahrungs-bedarf an organischem Material decken, teilt man sie in drei Gruppen ein:
      Saprobionten, Parasiten, Symbionten…
      Die Trennung ist nicht scharf. Es gibt Pilzarten, die zu verschiedenen Gruppen gehören, zum Teil hängt dies auch von ihrem Lebensstadium ab.

    • Dr. Harald Rassl

      Was in Internet- foren üblich ist, interessiert mich nicht. Ich bin der Überzeugung, dass jeder, der (s)eine Meinung äussert, auch offen zu dieser stehen sollte – mit seinem Namen. Ich habe nichts geklaut – ich habe einen ehrlichen Namen, unter diesem poste ich, und zu diesem und zu meiner Meinung stehe ich.
      Diese Feststellung gilt im übrigen nicht nur Ihnen, unerträglicher “harry”, sondern auch allen anderen Teilnehmern an diesem Forum: Haben Sie nicht das Gefühl, dass hier bei A. U. etwas in Entstehung ist, das sich wohltuend von sonstigen intellektuell inferioren Internet- Akrivitäten à la Kronenzeitung, orf oder (leider auch) Standard unterscheiden könnte, wenn – ja, wenn sich die Teilnehmer nicht mit “Nicknames”, sondern mit offenem Visier in das Turnier wagten und sich nicht, wie Herr “harry”, hinter irgendeinem erfundenen Namen verstecken würden: Der Qualität des Forums würde es sehr gut tun, und gerade diese hätte es verdient!

      H. Rassl

    • wassermelonenfresser (wmf)

      @ dr. harald rassel

      ich hab’s schon mehrfach versucht, aber sie sind es mir wert, es zu wiederholen: ich akzeptiere ihre vorstellungen vom ehrlichen namen, aber ich bin für waffengleichheit.

      ich für mein teil werde nicht akzeptieren, dass “harrys” frisch von der leber weg hier frech posten und ich mit der gegenteiligen meinung aber ressentiments habe, weil ich (zum unterschied von den harrys) unter umständen berufliche widrigkeiten in kauf nehmen müsste. “ehrliche namen” kann man ausserdem auch fälschen; das lässt sich ja nicht überprüfen, ohne gleich einen detektiv ausschwärmen zu lassen. bitte lesen sie auch a.u. (”fragen und antworten”), wo er das cum grano salis versteht.

      sie dürfen mich (und wie ich meine jede[n]) jederzeit zur ordnung rufen, wenn eine(r) masslos, inhaltslos oder ausfallend postet.

    • @ Dr.Rassl

      Da gebe ich Ihnen wohl Recht und desweitern ist es für div. Spione wesentlich unangenehmer, wenn ein ehrlicher Name für Kritik zeichnet. Netzwerke können nicht anders gedeihen, denn anonym herrscht ein zu großes Mißtrauen, Ernst genommen werden Anonyme auch nicht.

      Aber bitte sind Sie nicht nur streng, sonder schaun Sie einmal bei Fragen&Antworten vorbei.

    • E.L.

      Da muss ich wmf rechtgeben. Ich kenne solche Foren seit 2000, als ich in die ORF-Debatten eingestiegen bin. Das war übrigens eine sehr harte Schule.
      Über kurz oder lang haben sich dort alle gegenseitig mit Anzeigen oder sonstigen Anschlägen gedroht. Was bin ich froh, dass ich immer anonym geblieben bin. Zudem sind mir dort unzählige Nicks von der Zenzi abgeknallt worden, z.B. weil ich so Dinge sagte, wie “die Grünen fördern die Dekadenz” + Aufzählung der Gründe – zack! Wie bei Super Mario ;-)

      Wer seinen Namen angibt, muss zudem damit rechnen, dass der Kollege oder Nachbar mitliest. Das kommt ein bisschen einer “Kastration” gleich in unserer politisch korrekten Welt. Möge es jeder halten, wie er meint. Aber die Argumentation gegen den Nicknamen ist nicht sehr ergiebig.

    • @ E. L.

      Ich sehe in diesem Blog einen wesentlichen Unterschied zu anderen Foren.
      Die Schreiber benehmen sich zu einem sehr hohen Prozentsatz korrekt und Zensur ist so gut wie keine vorhanden.

      Soll doch der Nachbar od. Kollege mitlesen, wenn er von einem guten Argument überzeugt wird, hat das Sinn gemacht.

    • beatrix

      Sie sind ein typischer Stigmatisierer, vermutlich Gutmensch, der im Grunde böse ist und Süßmensch, wenn es dem Bösen zu huldigen gilt.

      Ein Glück aber auch, dass es das Eigenschaftswort gibt, mit dem sich Kategorisierung kontrastreich ausdrücken lässt.

    • Kurt22

      @Dr. Rassl: Habe leider wie WMF mit beruflichen Nachteilen zu rechnen, das ist der einzige Grund für den Nick, tut mir leid, muß dabei bleiben.
      @harry: “NS Diktion”: Das alte Spiel, wenn man kein Argument hat im denkfreien Raum, dann schwingt man die Nazi-Keule, wird aber da nicht funktionieren, fangen Sie zu denken an, und kommen´s mit was G´scheiterem!

    • Kurt,

      ärgern sie sich nicht, Provokateure à la “harry” sollten nicht allzu wichtig geschrieben werden, “net amoi ignorieren”!

    • Kurt22

      @Fr. Imb: Über solche dumpfen Typen ärgere ich mich schon lange nicht, völlig richtig “net amoi….”

  13. harry

    haidinger hat den fall ins rollen gebracht und pilz hat ihn von anfang an dabei unterstützt,

    aber ein abgehalfterter, rechter schreiberling, der überall rausgeworfen wurde, und seine kleine schrullige gefolgschaft an extremisten, kann oder will halt nicht in der realität leben.

    • Elisabeth Weiss

      Ich glaube, dass die meisten seiner schrulligen kleinen Gefolgschaft an Extremisten, eine fleißige Schar von Menschen ist, die glaubten, Volksvertreter zu wählen, die für Österreich das Richtige in der entsprechenden Arbeitsteilung erledigen.
      Dass dem nicht so ist und dass sich “Zeitreiche” der Mittel des Landes bedienen und die “Zeitarmen” für diese aufkommen müssen, geht halt so lange bis das Fass voll ist. Glauben Sie mir, wir leben sehr wohl in der Realität. Dass es Widerstand in Form von Totschlagargumenten gibt, zeugt von Ihrer Intelligenz.

      Zu Haidinger: Sein Beitrag zum Aufrollen dieses Falles ist sicher gegeben und er hatte dafür auch keinen leichten Weg zu beschreiten. Pilz hat Haidinger in meinen Augen für sein Publicity benutzt.

    • Dr. Harald Rassl

      Lieber Harry, mein (leider) Namensvetter, offenbar arm im Geiste!
      Schreiben Sie Ihre unhaltbaren und dummen Angriffe unter Ihrem bürgerlichen -oder soll ich besser schrteiben: proletarischen – Namen, und man würde Sie insofern vielleicht ein weniger ernst nehmen, als Ihre Polemik allenfalls sogar eine Antwort rechtfertigen würde. So aber kann man als denkender Mensch nur schreiben: Hat da eine Fliege ge…summt?
      Mir dem Ausdruck meiner besonderen Geringschätzung
      Dr. Harald Rassl
      1010 Wien

    • Gerhild Baron

      Dies verdient keine Antwort, wohl aber die Frage, warum Sie anonym schreiben !?

    • Gerhild Baron

      Meine mail von 22:01 h gilt “harry” und ist wieder einmal falsch gereiht.

    • harry

      jetzt ma ehrlich, jemand der menschen als parasiten bezeichnet, hat den weg der argumente verlassen, der zusammenhang mit der ns-diktion ist augenscheinlich und kann wohl nur in kreisen “übersehen” werden, die nichts daran finden.

      außerdem hat eben haidinger den fall ins rollen gebracht, und wurde und wird seitdem von der eigenen partei mit allen mitteln bekämpft.

      die motive von pilz sind ja egal, fest steht das es richtig war und ist.

    • Elisabeth Weiss

      Parasiten gibt es seit Urzeiten in der Biologie. Diese docken sich an um nutzzunießen.
      Man muss ja nicht gleich jeden Begriff auf Nazi, Marxismus, 68er, Maoismus und Gender untersuchen. Da gehn uns ja die Wörter aus.

    • harry

      @rassl

      in internet foren ist es üblich einen nickname zu benutzen, weil im gegensatz zu einer perönlichen diskussion die identität nicht festgestellt werden kann.

      und jedes kind weiß, dass der identitätsklau im internet ein beliebtes spiel ist.

      haltlos ist unterberbgers blogeintrag, weil er einfach nachweisbar falsch ist,
      haidinger hab ich ja schon erwähnt, den rest einfach selber nachsehen.

      und auf solche einträge kann man nicht ernsthaft antworten, aber jetzt seit ihr mich wieder los, dann könnt ihr wieder weitermachen mit dem schulterklopfen in der parallelwelt.

    • Alexander Renneberg

      s.g. herr harry

      in welcher parallelwelt leben sie denn um hier zu erscheinen, mit lügen herum zu werfen und nicht einmal den mut zu haben – wie fast alle anderen hier auch – ihren namen zu nennen?

      aber vielleicht kennen sie fakten die der justiz nicht bekannt sind und sind deshalb so laut.

      wir harren ihren substanziellen beiträgen.

    • E.L.

      harry
      Der geschasste Haidinger wollte sich nur revanchieren. Er selbst sollte den Fall evaluieren (BKA-Chef) und diesen Auftrag hat er von Liese Prokop erhalten. Als Prokop verstarb, hat sich Haidinger nicht mehr darum gekümmert. Stattdessen ging er Klinken putzen – zuerst hat er bei Vorgesetzten um Verlängerung seines Vertrages gebettelt, bei Kukacka, dann bei Haider (dem wollte er schon “Material” verkaufen) – und schlussendlich bei Pilz. In all dieser Zeit hat er sich nicht um den Fall Kampusch gekümmert und Pilz hat lediglich auf eine gute Gelegenheit gewartet. Bei ihm lag der Fall auch schon ein halbes Jahr in der Schublade. Die Suppe war jedoch zu dünn, um sie einfach so zu kredenzen, also hat er bis knapp vor der NÖ-Wahl gewartet. Die Haidinger-Rolle diente nur einer Dirty Campaign.

      Liese Prokop wurde dabei angepatzt und mit ihr NÖ-Politiker aus dem Umfeld von Erwin Pröll. Es wurde sogar behauptet, sie sei schuld daran gewesen, dass K. solange in ihrem Verlies hätte darben müssen. Dabei ist die Ermittlungspanne (Aussage des Hundeführers angeblich missachtet, im Jahr 1999 passiert und zwar der knallroten Wr. Polizei unter einem gewissen Schlögl (diesen “Polizeifehler” hätte Prokop vertuschen wollen?). Um die Aussage des Polizeihundeführers geht es jetzt aber gar nicht, sondern um die Verhinderung der Akteneinsichtnahme durch die Wr. Staatsanwaltschaft, was die durch Fekter eingesetzte hochrangige Juristenkommission schon vor nunmehr fast zwei Jahren verlangt hat. Erst vor einem halben Jahr durften endlich zwei Kriminalbeamte kurz Einsicht in die Protokolle nehmen, allerdings ohne Kopierer. Darum geht es. Hier tut sich ein zweiter Fall Lucona auf.
      Unterberger und sein Kollege Seeh von der Presse kritisierten das alles schon seit geraumer Zeit.

    • wassermelonenfresser (wmf)

      aber harry harrt nicht, der pfeift uns was…

  14. Elisabeth Weiss

    In einer Diskussion vor Jahren zum Fall Kampusch und der Rolle von Herrn Wabl sagte ich:
    Entweder er hat Recht oder er ist ein Spinner.

    Anscheinend hatte er Recht.

    • wassermelonenfresser (wmf)

      was sie da sagten, find ich originell; passt eigentlich immer, oder?

    • wassermelonenfresser (wmf)

      und um nicht verstanden zu werden: meistens “ist er ein spinner”! tja, so präpotent bin ich halt.

    • Elisabeth Weiss

      Mag ja sein, aber meistens verändern Spinner die Welt.

    • wassermelonenfresser (wmf)

      a ja, das ist auch was dran. na, es gibt solche und solche spinner. den harry gibt’s ja jetzt nicht mehr, der hat sich “vertschüsst”. der klopft jetzt in den eigenen foren schulter (das scheint eine wichtige aktion zu sein, weil der schn… hat uns das auch schon vorgeworfen!) schön wäre, der harry wär in der parallelwelt. nur leider benimmt er sich in unserer welt so.

    • Herby

      Nach dem zu urteilen was so in den Medien derzeit zu lesen ist wird der pensionierte Richter Dr. Martin Wabl bei der nächsten Bundespräsidentenwahl 2010 antreten.

  15. PARASIT – das ist genau der richtige Ausdruck für den Pilz!!! Wir alle wissen, was mit Parasiten zu tun wäre!

    Danke, Herr Unterberger, Sie sind und bleiben der Beste!

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Ing. Franz Deutschmann

  16. Johann Chrysostomos

    Erneut erweist sich Peter Pilz als Politiker, der vielleicht nur durch die Gnade seiner Geburt und/oder Sozialisation auf der gegen berechtigte Vorwürfe immunen linken Seite des politischen Spektrums angesiedelt ist. Methodisch unterscheiden sich Pilz und etwa Stadler nur marginal – siehe U-Ausschuss-Protokolle. Inhaltlich ist die extreme Rechte zu recht abzulehnen, aber die gleichartig am anderen Ende des Verfassungsbogens agierende Linke, ist diese durch ihren vermeintlich moralischen Anspruch im Recht? Schmerzen linke Wunden weniger als rechte? Ist rechts außen immer Volksverhetzung und Links außen Aufklärung? Oder ist es vielleicht kein Zufall, dass die Enden des Verfassungsregenbogens am Boden zu finden sind? Peter Pilz – Verschörungstheoretiker? Volkstribun? Aufdecker? Oder einfach mediengeil und überzeugt von seiner schicksalhaften Sendung zum Wohle der manipulierten Massen? Jeder bilde sich seine Meinung…

  17. Samtpfote

    Grandios!
    Selbst CR Fleischhacker hat mittlerweile auch auf Ihre Linie eingeschwenkt (siehe seine Entschuldigung! gegenüber Adamovich in seinem aktuellen Blogg).

    Es bedarf anscheinend eine von der Rathausplatz/Ballhausplatz-Nomenklatura losgelösten Staatsanwaltschaft (Graz!), um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

    Im übrigen verweise ich auf den 95. Beitrag im Blogg “Die Helfer gegen die Not lieben die Not”

    • Silvia Berger

      Zu spät, er rettet die Presse nicht mehr! *g*
      Da tritt halt einmal mehr zutage, wer hier der Meister und der (Zauber-?)Lehrling ist und das ist gut so! ;-)

  18. wassermelonenfresser (wmf)

    ich glaube, da stimmt alles von der ersten bis zur letzten zeile.

    hinzufügen möchte ich nur noch, dass sich leider genug nützliche idioten finden werden, die das pilz-myzel-buch kaufen werden. hoffentlich nicht in dieser community. da könnten wir ja ein einziges lesezirkelexemplar anschaffen, falls es jemanden interessiert. ich trage gerne für den ankauf bei, werde aber nicht abonnieren. ich habe derzeit ein etwas labiles stoffwechselsystem.

    • Elisabeth Weiss

      Lesezirkel wäre gut.

    • wassermelonenfresser (wmf)

      leider gibt es für meinen eigentlich scherzhaft gemeinten vorschlag da wieder die organisatorischen probleme. die postgebühren würden sich vermutlich ziemlich kumulieren. (wie schon gesagt, ich würde ohnehin nicht abonnieren, aber zum ankauf beitragen.)

      hauptsächlich habe ich jedenfalls gemeint, dasss das elaborat nur nützliche idioten kaufen, zu denen wir ja vermutlich keiner von uns gehören wollen. vielleicht genügt es, sich die pilzige website reinzuziehen?

    • Dr. Harald Rassl

      Lesezirkel wäre schon ganz gut, direkte Entsorgung ins Altparier wäre aber noch besser!

    • Elisabeth Weiss

      @ Dr. Harald Rassl

      Manchmal muss man auch solche Sachen lesen, um nicht blauäugig unterzugehen.

    • Wie sieht dasrechtlich aus, wenn man das Pamphlet einscannt und so einer Leserschaft zugängig macht. Es geht doch in erster Linie darum diesem Schamrotzer keine Kohle zukommen zu lassen. Postgebühren wären mir völlig egal, Zeit hätte ich auch, jeden Pilzcent verhindern, cool. *gg*

    • wassermelonenfresser (wmf)

      nein, bitte geht nicht, urheberrecht! das macht “man” nicht. (es wird gemacht.) ich bin ausserdem sicher: da versäumt man nichts, lieber lesen zB “the road to serfdom”, ehrlich; von hayek; oder sonst was, von seinen “konsorten” z.b.

    • wassermelonenfresser (wmf)

      p.s.
      gibt’s natürlich auch auf deutsch, in jeder buchhandlung, nicht njur bei:
      http://www.amazon.de/Weg-Knechtschaft-Friedrich-August-Hayek/dp/3789281182
      (leider krieg ich keine provision von amazon)